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ih vorhin {on angeführt habe, daß dann denjenigen kommunalen Verbänden, die in der Vergangenheit diese Beiträge geleistet haben,
diese wohl niht mehr zurückgezahblt jedenfalls ein Unrecht erblicken für die Zukunft zusagen; geretfertigt. Ich kann
eine besondere Rehnung darüber inwiefern diese Nebenbahn rentiert. überhaupt nicht mögli;
Die Rentabilität sehr vieler
verschieben; ih brauhe nur Durchgangsgüter auf die von ihr wegzunehmen ; sofort die gesammte erträumte Rentabilität über den Haufen oder sie wird solhen Bahnen zugewiesen,
Rente nicht gebraht haben und auch Son aus dem Grunde ist diese Anregung, woie ge- sagt, nah meiner Ueberzeugung niht weiter zu verfolgen.
legen oder Durchgangsgüter
haben werden.
Fch wende mich nunmehr zu zunähst auf eine Anregung, die Sonnabend gemacht hat. Er war
zwei Jahren, eine Resolution in diesem hohen Hause gefaßt worden sei, die darauf hinauszeht, die Staatscegierung zu ersuhzn, sie möge ihrerseits darauf halten, daß die Kleinbahnen nur inländishes Material Der Herr Abgeordnete Gamp irrt ih. Dieses hohe Haus hat eine dahin gehende Resolution nicht gefaßt; es war auch ‘nur von Herrn Abgeordneten Gamp
verwenden.
empfohlen werde. Fch habe schon geseßt, die es für die Regierung
würden, dieser Empfehlung zu entsprechen. eine sehr weitgehende Kontrole über die innere Verwaltung der Klein- bahnen, und die Kleinbahnen würden doch nur nah eigenem Ermessen hier handeln, fie find nicht gezwungen, einer derartigen Empfehlung der Staatsregierung irgendwie nachzukommen. Sache hat überhaupt eigentlich ihre Bedeutung verloren. im Großen und Ganzen ja eigentlih cine derartige Empfehlung nur
gerichtet sein auf die Verwendung
Wie heutzutage die Verhältnisse liegen, ift eine derartige Empfehlung nah meiner Ueberzeugung im Interesse der inländischen Holzproduktion
kaum mehr erforderli.
Es is daun von verschiedenen Rednern moniert daß die Kleinbahnen eine außerordentlih verschiedene Spurweite an-
gewandt hätten, und es ist der
namentli die 69 cm-Spur, die als unzweckmäßig bezeichnet wurde,
speziell von mir allgemein empfoh
großer Irrthum: ih habe vielmehr bei verschiedenen Kleinbahnen
für die die 60 cm-Spur nicht schieden widerrathen. ganz besonderen Verhältnissen meine Herren, bei Beginn de
der Meinung, eine Kleinbahn könne nit billig genug gebaut werden. Auch in dieser Beziehung bin ih vershi-dentlih abrathend den be-
treffenden Kreisen entgegengetreten ; holfen,
Meterspur ganz dasfelbe im
id glaube: es is besser, wir lasen
Es bleiben nun s{chließlich noch die zwoei großen Fragen der Klein-
bahn übrig, die wir vielfa {on
der Abg. Dr. Böôöttinger noch eine sehr eingehende Ausführung ge- widmet hat. Es ist zunächst die Frage, ob den Kleinbahnen allgemein ein Theil der Expeditionsgebühr bei Herstellung von direkten Tarifen oder anch ohne diese aufgelassen werden foll.
Meine Herren, über diese Frage haben wir uns in der Kommission sowohl wie im Plenum des Hauses ja bereits wiederholentlih unter- halten. Ich habe stets darauf hingewiesen, daß das Geseyß vom
28. Iuli 1892 über die Kleinbahi ganze Reihe von Privilegien gegen
nur unter der Vorausseßung gethan hat, die in § 1 des Kleinbahn-
geseßes zum Ausdruck kommt, wo
zu gestatten, das vorlesen zu dürfen: Kleinbahnen sind die dem öffentlichen Verkehr dienenden Eisen- bahnen, welche wegen ihrer geringen Bedeutung für den allgemeinen Eisenbahnverkehr dem Gese über die Eisenbahnunternehmungen
vom 6. November 1838 nicht u Die Kleinbahnen sind also keine
bahnen der Regel nah folche Bahnen,
liwen Verkehr innerhalb einer
Gemeinde oder benachbarter Gemeindebezirke vermitteln, Bahnen, die nicht mit Lokomotiven betrieben werden, also Pferde-
bahnen und Straßenbahnen. Meine Herren, daraus geht z
einen Anspruch auf die Herstellung direkter Tarife oder gar direkter
Tarife mit Auflassung eines Theil
Aber ih glaube, daß au keine allgemein die
dafür vorliegen, ganz den Kleinbahnen zu wird im Verkehr
enken. zwischen
dann aufgelassen, wenn die Selbstkosten der Expedition zwischen diesen
Bahnen \ih einigermaßen ausgle vertheilt sind, und das ift bei den über nur ganz ausnahmsweise
versehen. Die Kleinbahnen hab
die die Eisenbahnen s gegenseitig sozusagen garantieren, sie sind in « ihren ganzen Verkehrseinrihtungen, einrihtungen wesentlih vershieden von Jch habe aber wiederholentlih erklärt, daß ta, wo ein öffentliches Interesse für beftimmte Verkehrsrelationen vorliegt, Ermäßigungen zu
geben, die Staatsbahnen geneigt
winden. Aber ih kann es auch niht ih halte es auch nicht einmal für es {hon aus dem äußeren Grunde niht zusagen, weil, wenn das géshehen sollte, für jede Nebenbahn
zu rihtigen Zahlen käme man nicht.
Fh halte auh die 69 ecm - Spur nur unter
und die Kreise sind erst nachher gekommen, daß zu billig viel zu theuer is (sehr rihtig !), daß eine nit fest durchgeführte solide Bauart, sondern eine in Sptelerei aus- artende, ganz leihte Bauart auf die Dauer nur unsökonomish fei.
Aber um so weit zu gehen, daß man jede als die Normalspur, verwirft, würde meines Erachtens ebenso un- zweckmäßig sein; es giebt eine ganze Reihe von Fällen, Verkehrswesen bewirkt, wie es die Normalspur zu bewirken im Stande ist. Diese Frage kann nur von Fall zu Fall entschieden werden; mit unserem guten tehnishen Rath sind wir allezeit den betreffenden Unternehmern entgegengekommen und
der Fall. Die Kleinbahnen sind ent- weder garniht oder nur ganz unzureichend mit rollendem Material
werden können, und die darin also
aufgestellt werden müßte, ob und Das i nah meinen Erfahrungen
Nebenbahnen läßt \ich beliebig Bahn zu dann fällt
die überhaupt bis dahin eine in der nächsten Zukunft nicht
den Kleinbahnen. Ih komme da der Herr Abg. Gamp am vorigen der Meinung, daß, ih glaube, vor
beantragt, daß der Regierung das damals die Gründe auseinander- außerordentlich s{chwierig machen Es würde das erfordern
Meine Herren, die Es könnte
inländischen Holzes für Schwellen.
worden,
Meinang Ausdruck gegeben, daß len worden sei, Das ist nun ein passend gewesen wäre, sie ents
Aber, man
für eine zweckmäßige. r Kleinbahn-Periode war
leider hat das nicht immer ge“ zu der Ueberzeugung
andere Spur,
in denen die
cs so.
erörtert baben, und denen zuleßt
jen, welhes den Kleinbahnen eine über den Eisenbahnen gewährt, dies
es wörtlich heißt — ih bitte, mir
nterliegen. Eisenbahn, insbesondere sind Klein- welche hauptsählich den ört-
fowie
unächst hervor, daß die Kleinbahnen
s der Expeditionêgedühr nicht haben. hinreihenden Billigkeitsgründe halbe Expeditionsgebühr Die halbe Erxpeditionsgebühr den eigentlihen Eisenbahnen
ien, wenn die Lasten gleihmäßig Kleinbahnen den Eisenbahnen gegen- en überhaupt nicht die Einrichtung,
in ihrem Bau, ihren Betriebs- den eigentlichen Eisenbahnen.
neuerdings eine unter welchen unter Auflassung
garniht nöthig hat, und Stückgutverkehr Dann ist sehr
und auf der anderen Begründung dieser
Eine Kleinbahn ift fördert,
worden wäre, wenn
als Kleinbahn kann
gerehnet, die auG
Landtage gegenüber Ich komme soweit er nit Der Herr Abg.
find, und die im
halten.
die Länge ztehen.
gezeigt werden. zu lassen. Herr Dr.
reihen find. Wir
Dr. Böttinger hier stait.
welhes davon zu vermeiden,
uns geschieht das.
beseitigt werden,
von den Direktionen
wird erreicht ;
eingefügt; denn nicht namentlich aber
bahn stattfinden
eine Einrichtung,
sind, mit den Kleinbahnen direkte
vor den Wagen.
Tarife zu verabreden. geschehen, namentli auch da, Massengütern handelte; vorzugsweise da, wo diese Massengüter in dem Gebiet der Kleinbahnen produziert werden. besondere Bedingungen
währt werden können, nohmals zu prüfen und in der Beziehung Vor- {läge zu unterbreiten. (Bravo!) Ih hoffe, daß das dahin führen wird, in höherem Maße, als es bisher der Fall gewesen ift, die direkten Tarife mit den Kleinbahnen zu vereinbaren. (Bravo !) Aber allge- mein — dabei muß ih stehen bleiben — ist es niht mögli, die Sache nach einem festen \{hematishen Grundsaß zu ordnen; auch {hon aus dem Grunde nicht, weil bekanntlih unter dem Begriff Kleinbahn die allervershiedensten Verkehrsunternehmungen {ih von denen ein großer Theil überhaupt eine
früheren Jahren, daß die Staatsregierung es abgelehnt hat, die Klein- bahnen an dem fogenannten Durchgangsverkehr zu betheiligen, das heißt an demjenigen Verkehr,
also von der Kleinbahn nicht originiert. mungen berufen, die den Rahmen der Kleinbahn eng umschließen.
Es ist daher die Beschränkung auf den eigentlihen lokalen Verkehr vielfah von mir auch nur æœus dem Grunde in die Konzessions-
urkunde aufgenommen, um die konzessionieren zu können. Wenn diese Beschränkung niht aufgenommen
worden wäre, so hätte ih die Konzession als Kleinbahn ablehnen müssen und bätte, wie das au mannigfah geschehen ist, dem betreffenden Unter- nehmer sagen müssen: komm du um eine Konzession als Nebenbahn ein, dann wird geprüft werden, ob ein Bedürfniß dafür vorliegt, aber
zession ausdrücklich auf den Durchgangsverkehr verzichtet. Dabei muß es auch meiner Ansicht nah bleiben, — Ausnahmen natürli ab-
gehoben werden foll, so würde eine große Anzahl von Kleinbahnen überhavyt nit konzessioniert werden. Denn, meine Herren, das dürfen wir doch nit vergessen, daß wir mitten im System des Staatshahnbetriebes stehen und dies System au aufrecht erhalten müssen. Unternehmer lediglich, erzielen, darauf au8gehen, Staaté verkehr abzulenken,
die Konzessionsyerhandlungen außerordentlich langsam von der Stelle kämen. ist theilweise rihtig, liegt aber niht an den Behörden, fondern an den Bestimmungen des Gesezes, und zwar an den Bestimmungen des Gesetzes, die mit vollem Recht in das Gese aufgenommen worden
Interessen durch das Die Regierungs-Präfidenten sowohl wie die Eisenbahn-
Direktionen sind angewiesen, auf das Sorgfältigste diese Interessen dem Kleinbahnunternehmer gegenüber lich mannigfahe Verhandlungen,
wo eine größere Beschleunigung webhl mögli gewesen wäre, will ih
von vornherein zugeben. Fch bin jeder Zeit gern bereit, Remedur eintreten
Böttinger hat ferner darüber Klage geführt, daß die Niveaukreuzungen der Kleinbahnen mit den Eisenbahnen nur unter fehr {weren Bedingungen, zumeist überhaupt nicht zu er-
mit den Staatsbahnen im Niveau zugelassen, aber wir dürfen fie ta nit zulassen, wo aus diesen Kreuzungen eine Gefährdung der Betriebs8-
sitherheit sih ergiebt.
Die Gefährdung der Betriebésicherheit trifft mehr bei den Kleinbahnen als bei den Eisenbahnen zu. eine ganze Reihe von Fällen, Unalücksfälle erlitten. Wir sind verpflichiet, das zu vermeiden, und wenn wir das nicht thäten,
pflichtet, Einspruch zu erheben. Meine Herren, es is in der allerlezten Zeit in der Schweiz, wo
das Kleinbahnwesen noch nit so entwidckelt if wie bei uns, z. B. im niederrheinishen Revier, neuerdings ein Bundesgeseß erlassen worden, ausgeht, da aber, wo €s
Kosten nah bestimmten Grundsäßen zu
dadur erzielt werden können, daß die bestehenden Niveaukreuzungen haben: wir uns jederzeit bereit erklärt, mitzuhelfen. Wenn- aber eine neue Kleinbahn kommt und will auf blankem Felde die Eisenbahn überkreuzen, so ist es niht mehr wie billig, daß sie die Kosten allein übernimmt.
Herr Böttinger hat dann die allgemeine Bemerkung gemacht, daß es ihm zweckmäßig erscheine, die Verhandlungen mit den Kleinbahnen |+
Nach seiner Meinung würde damit eine wesentlihe Beschleunigung der Angelegenheiten eintreten. Meine Herren, genau das Gegentheil wir hätten in der Konkurrenz der Behörden, die jeyt
bei Konzessionierung
zu vermeiden, die
dem Regierungs-Präsidenten und den Eisenbahn-Direktionen ftatt- finden, und dann würde noch die dritte Behörde kommen.
Es ist das in einer Reihe von Fällen auh wo es sch um den Transport von
Fh habe aber Kommission berufen, diese Frage, den Kleinbahnen direkte Tarife der Expeditionsgebühr ge-
eines Theils
zusammenfinden, derartige Begünstigung von denen ein großer Theil auch nur Personen betreibt.
energisch angefohten worden in diesem wie in
der jenseits der Staatsbahnstation beginnt Seite jenseits der Staatsbahnstation endigt, der Fh habe mih auch zur Auffassung zunähst auf die geseßlihen Bestim-
die Bahn nicht mehr, die Durchzangsgüter be-
betreffende Bahn als Kleinbahn
der Kleinbahn der Durchgangsverkehr freigegeben
ih dich nur konzessionieren, wenn du in der Kon-
jeßt hon bestehen. Wenn dieser Grundsay auf-
Wenn daher um einen größeren Unternehmergewinn zu gewisse Ecken abzuschneiden und damit den so bin ich dem Lande gegenüber und dem
verpflichtet, dem entgegenzutreten.
nun zu dem Herrn Abg. Dr. Böttinger, bereits bei dieser Frage betheiligt ift. Dr. Böttinger hat darüber geklagt, daß bezüglih der Kleinbahnen meist Meine Herren, das
wesentlichen bezwedcken, die Schädigung anderer Kleinbahnunternehmen thunlichst hintenanzu-
zu wahren. Das giebt natür- die sich zum theil wohl in Daß darunter Fälle vorgekommen sind,
Wo dies der Fall is, mag es mir an-
haben eine ganze Reihe von Kleinbahnkreuzungen
Das findet bei denjenigen Bahnen, die Herr im Auge hat, in feiner Heimath fast regelmäßig
Wir haben leider {on wo die Kleinbahnen dabei sehr {chwere
wäre das Reichs - Eifenbahnamt ver-
Niveaukreuzungen möglichst unvermeidlich is, die
vertheilen. Au bei Wenn Ersparnisse oder größere Betriebésicherheit
derartige
wegzuverlegen und besonderen Behörden zu übertragen.
der Kleinbahnen thätig \ind, nur eine neue die Eisenbahn-Direktion ift dabei überhaupt muß in allen Fällen mitwirken, wo ein Anschluß an die Eisen- zuerst Verhandlungen mit
überall da, sol. Es würden
Das wäre die die Pferde hinter den Wagen spannte, aber nit
dem Minister der öfentlihen Arbeiten nun jemanden hafen wollte
der in Konsliktsfällen die Entscheidung trifft. Das würde nur der Sache unförderlih sein. Jch glaube nit, daß im allgemeinen be, hauptet werden kann, das Ministerium der öffentlihen Arbeiten ließe sich bei den Entscheidungen über die Kleinbahnanträge von fiskalishen Rückfichten leiten. Zum Beweise, daß das nicht der Fall ist, A, ih mih wirklich auch hier auf die Heimath des Abg. Dr. LTttinger berufen. Er mag \ich mal dag Kleinbahnnetz ansehen, das wir dort konzessioniert haben, rechis und links der Bahn, ganz ohne irgendwelhe Bedenken bezüglih der finanziellen Rückwirkungen auf die Eisenbahn. Wir haben eher zuviel als zu wenig Konzessionen - ertheilt. Wenn ih überhaupt die ganze Ent- widelung, die das Kleinbahnwesen genommen hat, übersehe, wenn die Herren sih das aus der Statistik, die ich Ihnen mitgetheilt habe, vergegenwärtigen, dann kann man wirkli daraus niht den Schluß ziehen, daß die Staatsregierung der Entwickelung des Kleinbahnwesens mit zu großer Zurückhaltung gegenübergestanden. Mir ist anderer- seits manhmal die Sorge gekommen, ob wir nicht in der Beziehung fogar eher zuviel als zu wenig gethan haben, und diese Auffassung ist auch wohl im Lande nicht vereinzelt vorhanden.
Der Herr Abg. Dr. Böôttinger ist dann auf ver- schiedene Spezialfragen eingegangen. Er hat es beklagt, daß die Eisenbahn - Direktion Elberfeld gegen einen von der Stadt Vohwinkel ausgelegten Bebauungsplan Einspruch erhoben hat. Meine Herren, sonst ist es überall üblih, daß die Städte, namentlich dann, wenn sie genau wissen, wie Vohwinkel, daß die Bahnhofsanlagen umgebaut werden müssen, wenn sie selbst die aller- eifrigsten Befürworter dieses Umbaues sind, sih mit der Eifenbahn- Direktion ins Benehmen segen und sagen: wie stimmt das zu euren Umbauprojekten ? “Wenn sie aber hingehen und den Plan offen legen, dann müssen sie sich au gefallen lassen, daß die Eisenbahn-Direktion, die mitten in dem Umbauprojekte steht und einzelne von diesen Grundstücken unbedingt nothwendig hat, dagegen Beschwerde erhebt, um so mehr, als ja diese Grundstücke nicht sofort bebaut werden müssen, aber sofort Gegenstand einer weitgreifenden Bauspekulation werden. (Sehr rihtig! techts.)
Mit diesem Umbau des Bahnhofs Vohwinkel hängt es auch zu- sammen, daß wir nicht in der Lage waren, der neu gebauten Shhwebe- bahn die Zusicherung zu geben, daß fie auf dem von ihr für ihren Bahnhof ausersehenen Theile des Vorplates des Bahnhofes für alle Zeiten bleiben wird; wir haben ihr aber gesagt, das Projekt wird vorausfichtlih, ehe es verwirklicht wird, einige Jahre erfordern, au {on wegen der Geldbewilligung, und es ist durchaus nit ausgeschloffen, daß der Personenbahnhof, auf den es ankam, und dem die Schwebe- bahn möglichs| nahe sein wollte, auf seiner alten Stelle bleiben wird; also stellen wir euch anheim, ob ihr nicht euer Projekt aus- führen wollt. So lagen nach meinen Informationen die Dinge in Vohwinkel. Es handelt sich also darum, den Bahnhof umzubauen, und weil er umgebaut werden muß, find wir niht in der Lage, ohne weiteres Entscheidung zu ertheilen, ob der Bahnhof in Zukunft ver- legt und wohin er verlegt werden wird.
Meine Herren, ih möchte nun {ließen mit einer Bemerkung, die ih dem Abg. von Baumbach schuldig bin, und zwar bezüglich der Linie Hersfeld—Treysa, für die hon im vorigen Jahre den Inter- cssenten bestimmte Aussichten eröffnet worden sind. Dieselben haben sih in diesem Jahre nicht erfüllen lassen; die spezielle Proiefktierung ist zwar im Gange, aber nech nicht -abgeshlofsen. Jch kann jedo dem Herrn Abg. von Baumbach versichern, daß meinerseits alle Fürforge angewandt werden wird, um in der näthsten Vorlage die Sache zum Abschluß zu bringen.
Abg. von Staudy (kons.) bemerkt, daß der Grundsaß der Heranziehung der Interessenten bei dem Bau von Nebenbahnen si in der bisherigen Weise angefichts der Entwickelung des Sekundärbahn- systems nicht mehr durchführen lasse, wenn er auch dem Minister zugebe, daß die Willkür der Verwaltung auf diesem Gebiet ein sehr unerwünshter Taush sein würde. Es müsse bei der Entscheidung dieser Frage individualisiert werden. Für die Linie Johanniéburg— Löten sollten die Betheiligten 586 000 4, für Glowno—Janowiß 688 900 4 Zuschuß leisten; das sei ten Betheiligten, die sehr armen, dem Verkehr noch nicht erschlossenen Distrikten angehörten, absolut unmögli.
Abg. Werner (Antif.): Der Osten wird entschieden bevorzugt und das platte Land zu sehr zu den ECisenbahnlasten herangezogen. Zum Bahnbau müssen vorläufig ausländishe Arbeiter zugelassen werden. Nach der heutigen Erklärung des Ministers unterliegt e feinem Zweifel, daß die Linie Hersfeld—Treysa im nächften Jahre fommen werde. Unter diesen Umständen muß von dem beabsichtigten Petitionésturm, abgerathen werden.
Abg. von Werde ck (konf.) bittet die Eisenbahnverwaltung un Erhöhung der Beihilfe von 200 000 4 zum Bau von Fluthbrüdten gegen die dur Hochwassershäden im Spþreewalde herbeigeführten Bahndammbeschädigungen.
Abg. Dr. Stockmann (fr. kons.) beshwert si darüber, daß der Minister die Grlaubniß zum Bau der Kleinbahn Elméshorn—Barll stedt—Oldesloe versagt habe, und fragt, ob der Staat selbft diesen Bau in der nächsten Zeit in die Hand nehmen wolle. Den Interessenten liege daran, daß die Bahn möglichst bald gebaut werde.
An der weiteren Debatte betheiligen sih die Abgg. Staegen wallner, Görke, Dr. am Zehnhoff, Feldmann, Noelle, Ernft Dr. Glattfelter, Dr. Dittrih, von Sanden, Cahensly, Wallenborn und Nishwiß, die um Berücksichtigung ihrer Heimathskreise bitten
Nach 41/4 Uhr wird die weitere Berathung auf Mittwod 11 Uhr vertagt (außerdem kleinere Vorlagen).
Ebenso würde die Sache liegen, wenn man neben
Dritte Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
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n 47.
Berlin, Mittwoch, den 21. Februar
L 1900.
Höhe der Schneedecke in Zentimetern
am Montag, den 19. Februar 1900, um 7 Uhr Morgens. Mitgetheilt
yom Königlich preußischen Meteorologishen Institut.
(Stationen nah Flußgebieten geordnet.)
L Oestliche Küstenflüffe. Memel (Dange) 19, Tilsit (Memel) 15, Insterb 2 peiloberg (Pregel) 10, Königsberg i. Pr. 0, Caen Jd
Weiwfel.
Groß Blandau (Bobr, Narew) —, Czerwonken (Bobr, Narew 94, Marggrabowa (Bobr, Narew) 21, Klaufsen (Pia) 23, e hurg- (Wkra) 14, Osterode (Drewenz) 8, Altstadt (Drewenz) 14, Thorn —, Koniß (Brahe) 15, Bromberg (Brahe) 6, Graudenz 4, Kerent (Ferse) 15, Marienburg (Nogat) 10, Hoppendorf (Mottlau) 24.
Kleine Flüsse zwishen Weichsel und Oder. Lufnburg i. P. (Leba) 8, Köslin (Mühlenbach) 4, Schivelbein
(Rega) 0. Od er.
Sillersdorf 4, Leobshüßz (Zinna) 14, Natibor 2 Beutkbe (Klodniß) 6, Oppeln 14, Habelschwerdt 12, Brand (Glater Neisse) m Reinerz (Glaßer Neisse) 48, Glay (Glater Neisse) 16, Görbersdorf (Glaßer Neisse) 51, Friedland (Glaper Neisse) 37, Weitgelsdorf (Glaßec Neifje) 17, Nosenberg (Stober) 9, Breslau 16, Liegniß (Kaybach) 10, Fraustadt (Landgraben) 17, Shwarmiy 5, Grünberg 10, Frummhübel (Bober) 16, Wang (Bober) 60, Eichberg (Bober) 19, Shhreiberhau (Bober) 35, Warmbrunn (Bober) 12, Bunz- lau (Bober) 17, Görliß (Lausiger Neisse) 17, Frankfurt 7, Ostrowo (Warthe) 18, Posen (Warthe) 1, Tremessen (Warthe) 0, Samter (Warthe) 1, Paprotsch (Warthe) —, Neustettin (Warthe) 12, Deutsch- Fcone (Warthe) 1, Landsberg (Warthe) 8, Stettin 1, Pammin (Jhna) 8, Prenzlau (Uecker) 3, Demmin (Peene) 0. j:
Kleine Flüsse zwischen Dder und Elbe.
Greifsroald —, Puibus 5, Güstrow (Warnow) 0
(Warnow) 0, Kirchdorf auf Poel 0, Segeberg EaDe) "0, bea (Trave) —, Eutin (Schwentine) 0, Plön (Schwentine) 0, Schleswig (Schlei) —, Flensburg —, Gramm (Fladsau) 9, Westerland auf
Sylt —, Wyk auf Föhr 1, Husum 3, Melderf 0. s
Elbe.
Torgau 6, Desszu (Mulde) 0, Seide (Saale) 28, Neu- haus a R. (Saale) 45, Jena (Saale) —, R (EaalO —, Stadtilm (Saale) 1, Dingelstädt (Saale) 8, Erfurt (Saale) 3, Sondershausen (Saale) 0, Nordhausen (Saale) 1, Greiz (Saale) 0,_ Altenburg (Saale) 0, Halle (Saale) 2, Kloster- mansfeld (Saale) 6, Bernburg (Saale) 0, Glauzig (Saale) 1, Brocken (Saale) —, Quedlinburg (Saale) 3, Harzgerode (Saale) 24, Magdeburg 0, Neustreliy (Havel) 0, Kottbus (vavel) 5, Dahme (Havel) —, Berlin (Havel) 1, Blankenburg bei Berlin (Havel) 4, Spandau (Havel) 5, Heinersdorf, Kr. Teltow (Havel) 10, Potsdam (Havel) 10, Brandch..„arg (Havel) 0, Kyritz (Havel) 0, Gardelegen (Aland) 2, Waren (Elde) 1, Marniy (Elde) 1, Shwerin (Elde) 0, Dömiß (Elde) 2, Uelzen (Ilmenau) —, Lüneburg senn) 0, Neumünster (Stör) 0, Bremervörde (Oste) 0, Helgo-
and —. L Weser.
einingen (Werra) 0, Liebenstein (Werra) 5, Shn , thal (Werra) 12, Witenhausen (Fulda) —, Sala (ut SHhwarzenborn (Fulda) 11, Caffel (Fulda) —, Uslar 0, Dri- burg (Nethe) —, Herford (Werre) 0, Nienburg - 0, Sarfenstein (Aller) 58, Brocken (Aller) —, Ilsenburg (Aller) 18, Wasserleben (Aller) 0, - Braunschweig (Aller) 0, Helmstedt (Aller) 4, Celle (Aller) 0, Göttingen (Aller) 0, Oderberg b. St. Andreasberg (Aller) 412, Herzberg (Aller) —, Clausthal (Aller) 34, Seesen (Aller) 0, Hannover (Aller) 0, Bremen —, Oldenburg (Hunte) 0, Eléfleth 0.
Kleine Flüsse zwishen Weser und Ems.
Jever 0, Norderney —. Ems. Gütersloh (Dalke) 0, Münster i. W. —, Lingen 2, (Haase) —, Löningen (Haase) 0, Aurich —, Emden 0.
Yfsel.
Osnabrüdt
Gllewieck —. hein
R Darmstadt 0, Coburg (Main) 0, Frankenheim (Main Gelnbausen (Main) —, Frankfurt (Main) 0, irdbatts Gesea: (L 0, Birkenfeld (Nahe) 0, Marburg (Lahn) 0, Weilburg ahn) —, Schneifel - Forsthaus (Mosel) 18, Bitburg (Mosel) —, von der Heydt-Grube (Mosel) 0, Trier (Mosel) 0, Neuwied 0, nd (SieU O Stab is O (Step) 2, Köln 0, ; r ubr) 0, Brilon uhr) 0, Alt- (Rubr) 16, Dortmund 0, Kleve 0, Aachen Maat) 0, E
Der Höhe von 1 cm Schneedecke entsprahen:
am 18. Febr. 1900 in Czerwonken 1.2 S - e 15, «„ Marggrabowa 1.9 D ire (Weichsel) —
„ Neidenburg „ Altstadt „ Bromberg Schivelbein Leobschüß belschwerdt chwarmißz Wang Oftrowo Samter [ôn ena „ Nordhausen „ Potsdam e Uelzen „ Liebenstein „ Schnepfenthal
„ Fulda
„ Schwarzenborn (Weser) „ Celle
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„ Schneifelforsths.
„ v.d.Heydt-Grube (Rhein) „ Brilon
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[2] O
Land- und Forstwirthschaft.
Ernteergebniß in der Bukowina im Jahre 1899.
Der Kaiserli 14. b. M Folgen e : Konsul in Lemberg beuchtet unter dem
* fogar shlecht geratter. aus nachstehender Tabelle ersichtlich:
ubt Anbaufläche Fruchtgaitung in Hektaren 19 123 27 123 Hafer 42 845 Mais 69 86L Hirse 971 Erbfen 2 648 Buchweizen 2752 Kartoffeln 24 450 Kraut 179 Mengefutter z 4 463 Pferdebohren 3171 Raps und Rübsen . . .. 1148 Flachs 1 706 Hanf 5 738 Zukerrüben 144 Futterrüben 2 689 Kleeheu 25 671
Seit —
rasheu 131 758
Kleesamen 5 081 : 5 das 172 2 064
in Meterzentnern bezw. Hektolitern 283 129 dz 389637 , 406661 , 547236 , 892020 , 18112 hl 48 640 , 29 921 dz 2669900 , 40 280 ; 102069 ; 57 596 hl 17104 dz 4031 50 872 47 700 823 250 634 020 3712795
Moggen Gerste
1899 1898 in Gulden 755 9,14 9,99 7,74 5,69 6,65 4.90 5,79 5,15 4,41 1,70 1,62 2,35 1,38 1,60 1,47
irg s Kättoffel « « es
Die leytjährige Nilshwelle.
Der Kaiserl:he Konsul i Fils: ch nsul in Kairo berichtet unter dem 30. v. M. Ueber die vorauésihtlichen Folgen der leßten unzureiYHenden Nil-
Note des Unter- Staatssekretärs im egyptishen Ministeri
¿ffentlichen Arbeiten, Sir William E D d alle Anstrengungen der Regierurg darauf konzentrieren, das gesammte verfügbare Wasser allein den Baumwollpflanzungen zuzuführen, um e R diese wichtigste Kultur Ezyptens nah Möglichkeit
Die Reisernte wird fomit verloren gegeben. Da nämli Hauptmasse der Reisfelder am Ausgang der Tin Kanäle L Bis liegt, bis wohin- das Wasser diesmal nit geleitet werden kann, fo werden nur diejenigen wenigen Felder überhaupt auf Wasser renen kônnen, die unmittelbar an den Nil angrenzen. Aber auch für diese Flächen erscheint die Wasserzufuhr, troßdem fie dur Aufführung von Däâmmen zwecks Anftaues der Fluth und Aufftelung von Pumpen und Hebemaschinen erleihtert werden soll, bei dem starken Feutig- Feitsbedürfniß der Reiépflanzen von zweifelhafter Wirkuna, zumal unter keinen Umständen aus den Kanälen Wasser auf die Felder ge- hoten werden darf, falls der Nil versagen sollte.
Nach Sir Garstin?s weiterer Ankündigung soll gleichfalls zu Gunsten der Baumwollkulturen die Aussaat des Mai bis zum Be- ginn der neuen Nilschwelle hinautgeschoben werden; die Verordnungen dte ein früheres Bewässern der Charafkiländereien für diese Pflanzungen unter strengen Strafen verbieten, sind kereits in der Ausarbeitung be- findlih. Uebrigens ist diese Maßnahme weniger einshneidend, da der Mais eigentlich zu den Herbstkuituren gehört: erft infolge der Ver- vollfommnung der Bewäsjserungeanlagen hat sich allmählih im Gegen- faß zu der früher niht vor dem Herbst üblichen Aussaat eine pvor- zeitige Bestellung vor der neuen Schwelle eingebürgert — allerdings mit dem Erfolg einer ausgiebigeren und werthvolleren Ernte.
Um das nac, diesem Regizrungsprogramm allein für die Baum- wolle aufgesparte Wasser möglich! gereht zu vertheilen, ift in dem Arbeit3-Ministerium ein demnäcbst ersheinender Plan ausgearbeitet worden, wonach in drei, der ungünstigeren Gestaltung der #Fluthyer- hâltnisse Rehnang tragenden Abstufungen ein Turnus für die Ver- e e B E nett worden ist. Im \{limmsten r eine erten no rengë erthei , griffen n ¿i ch strengeren Vertheilungsmodus ge ine w:itere Maßnahme bildet die Aufführung eines gro Dammes quer dur den Nilarm unterhalb Bamiotta: Den Hohen dex oan en 18 A v Ae der offentlihen Arbeiten n Nr. es „Journal ODificiel“ i Erla gig angeordnet. R E RENO es nun troy der beabsihtigten Bevorzugung der Baumwoll- felder — von der zweiten wichtigen S r ertaltuG,: dem Zan R Lie P en Rede — den Bemühungen der ng gelingen wird, davon eine nennen ecldeint fraglich e swerthe Ernte zu erzielen, ah der von Garstin gegebenen vergleihenden Gegenübe hatte der Nil bereits am 15. d. M. m 2 Dice 9 kirat C Bs 94 Kirat = 0,54 m, also ca. 1,25 m) eine Tiefe erreiht, die erheblich, d. h. um 1,17 m und 0,81 m niedriger war als der Wasserstand zu der gleichen Zit der beiden bisher un ünstigsten Jahre 1877/78 und 1888/89, Das jeßige Niveau wird reit erft im März, häufiger sogar erst im April am Nilmesser in Affsouan abgelesen. Fnzwishen is das Wasser unaufhaltsam weiter gefallen; der legte hier bekannte Pegelstand in Assouan vom 27. d, M. lautet bereits auf 1 Pic 22 Kirat (ca. 1,06 m). Bei diesem {nellen weiteren Rückgang ist auch die Auesiht auf einen Stillstand in der Wasserabnahme geschwunden. Einen folhen Still- stand hatte Garftin immerhin in den Bereich der Möz!ichkeit gezogen, wenn ibm au die Wahrscheinlichkeit dafür nur äußerst gering galt. In der That konnten die Nach1ichten über den in den südlichen Pro- vinzen Ezyptens herrschenden Ne enmangel und die dadur hervor- «gerufene, vorauésihtlich eine Hungersnoth verursachende Trocken- heit, der außergewöhnlich niedrige Stand des Albert- und des Viktoria - Nyanzasees sowiz endlih die mit diesen Beobachtungen offensichtlich im Zusammenhange ftehende Regen- noth in Indien zu einer solhen Hoffnung keineswegs ermuthigen. Zudem hatte man au bereits die Durc{führung des für die Ver- besserung der Strömung immerhin aussichtsreihen Willcocks’schen Projefis für dies Jahr aufgeben müssen, da der niedrige Stand des Stromes ein Vordringen bis zu dem Weißen Nil, der von dem den E O hindernden „Sudd“ freigelegt werden soll, nicht ge- ete.
e Ernte ist in d iften T w en meisten Theilen des Landes gut eingebracht orden und kann zum theil als recht günstig bezeidinet, Pethto: e
Mais, Heu, Stroÿß und Kartoffeln sind weniger gut, ftellenweise Die Anbauflächen und Ergebnisse der einzelnen Getreidearten sind
Ernteertrag in Körnern
\{chwelle liegt eine in Nr. 10 des „Journal Officiel*“ veröffentlichte
Garstin sagt, Egypten einer s{w i j R e Bua P rrcig Rrile:: 188. Jima AUOEEERS e zifernmäßiz genaue Schäßung des voraus - shadens läßt fich zur Zeit naturgemäß nicht U E ias N e S E L für eine etwaige Berehnung
z aumwollernte in den beiden ungünstigst 18/8, 4-1 680595 MON E
1888/89 3200000,
ergab. Seitdem ist freilih, worauf Garstin hindeutet, das gro - E gene) A uad Pie dadur grobe au ung einer bedeutend vermehrten Véenge W - wei ee ihre Wirkung os verfehlen. e A As ach einer vor wenigen Tagen in der offiziósen „Egyptian Gazette“ augenseinlich von einem Fachmann veröffentlicten E Note Garstin's soll indessen zu einer ausreihenden Bewässerung der Baumwollfelder von Uvteregypten allein eine Wasser- wenge von 430 cbm in der Sekunde nothwendig sein. Garstin selbst rechnet damit, daß späterhin nicht mehr als 200 ebm in der Seknde verfügbar sein werden. Nur wird voraussich!lih dieser Z-itpunkt, bei der inzwischen beobachteten stetigen Abnahme des Wassers, eber eintreten, als er denkt, jedenfalls sich, nich! bis zum Juni, wie im Jahre 1877/8, hinauszögern. Nah dem erwähnten Gewährsmann der „Egyptian Gazette“ foll eine Wassermenge von 200 cbm in der Sekunde nur 680 000 Feddan Baumroollpflanzungen mit ausreidendem Weser versehen können. Bedenkt man indessen, daß die ausgedehnten Zudckerfelder Oberegyptens von diesem Wasser auch ihren Theil haben wollen, und vergegenwärtigt man ih ferner, daß eine sorgsame Pflege eigentlich zwischen Anfang Juni und Mitte August, wo erst die neue Fluth benußt werden kann, alle 10 Tage die Baumwollpflanzen bewäfsern lassen follte, fo wird die Zahl der er- tragsfähigen Felder dies Jahr voraussichtlich kaum jene Schäßung erreichen. Jedenfalls würte bereits die Bestellung von 680 000 Feddans gegenüber der im vorigen Jahre mit Baumwolle bebauten Fläche von 1153 305 Feddans eine ganz empfindlihe Einbuße für die Grund- besißer und damit mittelbar au für das ganze Land bedeuten.
und
Gesundheitswesen, Thierkrankheiten uud Absperrungs- Maßregeln.
Nachweisung
über den Stand von Thierseuhen im Deut Rei am 15. Februar 1900. E eLY
{Nah den Berichten der beamteten Thierärzte zusammengestellt Kaiserlichen Gesundheitsamt.) s gestellt im
Nachstehend sind die Namen derjenigen Kreise (Amts- 2. Bezirke verzeichnet, in welhen Roß, Maul- und Klauenseuche, never vine Shweineseuche (eins{chl. Schweinepest) am 15. Februar herrschten. Die Zahlen der betroffenen Gemeinden und Gehöfte sind — legtere in Klam- mern — bei jedem Kreise vermerkt; sie umfassen alle wegen vorhandener Seuchenfälle oder auch_ nur wegen Seuchenverdahts gesperrten Ge- höôfte, in welchen die Seuche nach den geltenden Vorschriften noch niht für erloschen erklärt werden tonnte.
ie 4 Not (Wurm). reußen. Neg.-Bez. Gumbinnen: Lößen 1 (1). Reg.-Be Marienwerder: Tachel 1 (1). Stadtkreis B in T Reg.-Bez. Potsdam: Templin 1 (1), Westprigniß 1 (1). Reg.-Bez. Stettin: Randow 1 (1). Reg.-Bez. Posen: Schrimm 3 (3), Kempen“ i. P. 1 (1). Neg. - Bez, Bromberg: Czaraikau l (1) Kolmar i. P. 1 (1), MWitfkowo 1 (1). Reg. - Bez. Breslau: Gr.-Wartenberg 3 (3), Dels 1 (1), Waldenburg 1 (1). Reg.-Bez. Oppeln: Kattowiß 2 (2), Grottkau 1 (2). Reg -Bez. Stade: Achim 1 (1). Reg. - Bez. Minden: Wiedenbrück 1 (1). Reg.-Bez. Düsseldorf: München-Sladhach Stadt 1 (1). NReg.-Bez. Aachen: Düren 1 (1). Bayern. Reg.-Bez. Oberbayern: Münhen I 10); NReg.-Bez. Niederbayern: Griesbach 1 (1). Reg.-Bez. Schwaben: Neuburg a. D. 1 (1). Württemberg. Donaukreis: Ehingen 1 (1) Ulm 1 (1). Baden. Landeskom.-Bez. Konstanz: Bonndorf 1 (1). Landeskom.-Bez. Mannheim: Heidelberg 1 (1), Braunschweig. A o E S U Herzogthum Gotha: V - . 110A -Lot . S i L ° Se L hringen. Bezirk Lothringen: Zusammen : 38 Gemeinden und 48 Gehöfte.
Lungenseuche.
Preußen. Reg.-Bez. Magdeburg: Magdeburg Siadt 1 (1 Wolmirstedt 1 (1). Sachsen. Kreishauptm. wid L E r b éerg 1 (2). Anhalt: Bernburg 1 (1). tv ies Zusammen : 4 Gemeinden und 5 Gehöfte.
Maul- und Klauenseuche und Schwei (einschl. E E E
Betroffene Kreise 2c. 1)
Preußische Provinzen, ferner Bundes- staaten, welche in Negierungs- Bezirke getheilt find.
Negierungs- 2c. Bezirke, "B Feu
sowie Klauen- Cibbeità
Bundesftaaten, a O welche nit
in“ Regierungs-Bezirke
getheilt find.
| Gemeinden
3,
Königsberg . Gumbinnen A s ole Marienwerder . . Berlin . otsdam rankfurt Stettin . Köslin . Stralsund . Posen Bromberg . On z iegniß Oppeln .
16} Magdeburg . SawHßsen (1: Merseburg .
18| Erfurt . Shl.-Holstein 119| Schleswig
o | Gemeinden
ck| Kreise 2c.
—|
D | Gehöfte
F O A OLO T chBEO | weites | Sora U m | Kreise X.
E,
Ostpreußen \ Westpreußen |
[SIS O do D v Lo dO N ck
_— bi ib D L) A EITIGE pay — n
| 4 [184 207 159 133
8 54 3/109 71 22 224 279 98 5 14| 41
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Sollte bei diesen trüben Aussihhten nun auh die leßte Ho einer vorzeitigen neuen Schwelle nicht trügen, T eal E E
1) An Stelle der Namen der R o entsprechende lfde. Nr. aus der vocsubetes Ska E, 2