3) Ort der Niederlassung: Charlottenburg. 4) Bezeichnung der Firma: Eduard Maaß. (Akfien über das Gesellschaftsregister Band I. Nr. 2 de 1876.) Charlottenburg, den 28. Februar 1876. Königliche Kreisgerichts-Deputation.
Flensburg. BSefanntmahnng.
I. Jn unser Firmenregister ist bei Nr. 283, wo- selbst die hiesige Firma: „P. Aeg. Iordt“, und als deren Inhaber der Fabrikant und Kaufmann Peter Aegidius Jordt hierselbst eingetragen steht, heute vermerkt worden, daß die Firma durch Erb- gang auf den Fabrikanten und Kaufmann Hans Jordt hierselb übergegangen ist; vergleiche 1116 des Firmenregisters. |
IIL, Ferner ist in unser Firmenregister unter Nr.
1116 der Fabrikant und Kaufmann Hans Jordt zu :
Flensburg als Inhab der hiefigen Firma: «P. Aeg. Iordt“ heute eingetragen.
III. Gleichzeitig ist die dem Herrn Hans Jordt
für die gedachte Firma früher ertheilte Prokura unter Nr. 68 unseres Prokurenregisters hcute ge- [lô\{cht worden. L Fleusburg, den 2. März 1876. : Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.
Grünberg i. Sehl. Befanutmahung. Nach Verfügung vom beutigen Tage ist im Pro- furenregister unter Nr. 48 eingetragen worden : Die dem Fabrikinspektor Gustav Bäéler zu Krampe ertheilte Prokura der unter Nr. 76 des Gesellschaftsregistecs eingetragenen Kramper E von Schulz & Co., deren nhaber : Z a. der Gastwirth August Schulz, : b, der Zimmermeister Friedrich Wilhelm Shulze, c. der Fleischermeister Herrmann Angermann, sämmtlih zv Grünberg, sind. Grünberg i. Shl., den 28. Februar 1876. Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.
Hagen. Handelsregister des Königlichen Kreisgerichts zu Hagen, A. Gesellschaftsregister. : : Unter Nr. 290 des Gesellschaftsregisters ist die am 15. Februar 1876 errichtete, An andel8ge- sellschaft Beckmaunnu & Höfinghof}f ¿u Boerde am 21. Februar 1876 eingetragen, und find als Gesell- {c fter vermerkt: 1) der Fabrikant Auzust Beckmann, 2) der Kaufmann Friedrih Höfinghoff, Beide zu Voerde. Die Befugniß, die Gesellschaft zu vertreten, hat jeder Gesellschafter. / B, Firmenregister. / In unser Firmenregister ist unter Nr 414 die Firma C. H. Damm und als deren Inhaber der Kaufmann Conrad Heinrich Damm zu Haspe am 21. Februar 1876 eingetragen.
Wagen. Handelsregister des Königlichen Kreisgerichts zu Hagen. In unser Register, betressend die Aus\chließuug der ehelichen Gütergemeinschaft, ist unter Nr. 8 am 12, Februar 1876 Folgendes eingetragen: Der Kaufmann Emil Pulvermacher zu Haspe hat für seine Ehe mit Fräulein Hulda Post daselbst durch Aft vom 22. Dezember 1875 die Gemeinschaft der Güter und des zu- fünftigen Erwerbes ausgeschlosseu.
Eintragungen in das Handels- register.
1876. Februar 26. —
M. Königsheim. Inhaber: Maximilian Willibald Kösnigsheim. —
BViester & Martens, Johann Heinrich August Martens ist aus dem uuter dieser Firma geführ- ten Geschäft ausgetreten und wird dasselbe von dem bisherigen Theilhaber Heinrich Peter Paul Biester unter der Firma H. Biester fortgeseßt.
Februar 28. Leopold Westphal. Jrhaber: Leopold Georg Jo-
nnes Westphal. D U Inhaber: Heinri@- August
August Kelting. Kelting.
Sander & Arnheim. Inhaber: Gustav Edmund Sander und Samuel (Semmy) Arnheim.
Nichard Götte. Jnhaber: August Ludwig Carl Richard Gôtte. :
Theodor S. O Inhaber : Theodor Sieg- mund Philipp Hofsmann.
9 Februar 29. L. Dellevie.
Inhaber: Leo Dellevie.
Grapow & Grimmer. Nach erfolgtem Ableben vou Carl Otto Friedri Ludwig Grapow wird das Geschäft von dem biéherigen Theilhaber Carl Friedrih Wilhelm Grimmer unter unveränderter Firma fortgeseßt. | E
Grapow & Grimmer. Diese Firma hat an Jo- hann: Carl Otto Dieckmann Prokura ertheilt.
Hermaun Wahnschaffe. Inhaber: Carl Christian Arnold Hermann Wahnschaffe.
I. N. Gerkens, Inhaber: Julius Ruèolph Ger-
fens. Hamburg. Das Handelsgericht.
Hamburg.
Stuttgart. I. Einzelfirmen. K. St. G. Stuttgart. Eberhard Feter. Die Firma is an eine offene Gesellschaft über-
gegangen (11./2.) — Wilhelm Roth jr. Die :
Firma is auf Herrn Karl Wagner übergegangen. (11./2.) — Cari Kohl. Die Firma i} erloschen. (11./2.) — L. Weidlin, Württembergisches Kohlen- geschäft. Dem Herrn Theodor Weidlin ist Prokura ertheilt worden. (11./2.) — Eduard Hallberger.
Als weiterer Prokurist ist Herr Heinrich Horn bestellt.
Louis Jauß. Firma ist erloschen. (11./2.) — Emil Meyer. Firma ist erloschen. (11/2) — E. StôcZhardt. Firma in Folge Durchführung des Gantverfahrens erloschen. (11./2.) — Albert Müller, (früher Belser), Buch- und Landfkartenhandlung. Die Firma * ist auf Herrn Oékar Breyding übergegangen. (11/2.) — Expedition des Württemb. General-An- zeigers, Central-Anzeiger für das König- reich Würrtemberg, E. Stöckhardt. Die
UL/2)
Firma ist in Folge Durhführung des Gantverfah- rens erloschen. (11./2.) — Julius Dihlmann. piana ift erloschen. (11./2). — rand Nachfolger. Dem Herrn Joseph Mayer- herr ift Prokura ertheilt worden. (11./2.) — Tb. _Gehrung. Gegen den Inhaber der Firma ist Vermögensuntersuchung angeordnet. (11./2.) — A d. ¡; Magnus. Gegen den Inhaber der Firma ist Ver- ; mögensuntersuhung angeordnet. (11./2.) — Maye r- : Weber. Firma is erloschen. (11./2.) — Louis * Lö\schGnuer. Gegen den Inhaber der Firma ist Ver- mögensuntersuchung angeordnet. (11./2.) — Graf : u. Bänziger. Dem Herrn Albert Sieger ist ¡ Profura ertheilt. (11./2.)— Carl Born in Stutt-
: gart. Herr Carl Born. (11./2.) — C. F. Lese- : berg in Stuttgart. Herr Christian Friedrich Leseberg. (11./2.) — Heinrich Strusen in Stuttgart. err HeinriG Strasen. (11./2.) — E. C. Hunnius in Stuttgart. Herr Emanuel Constantin Hunnius. (11./2) —
R. Lindemann in Stuttgart. Herr Robert Lin- demann. (11./2.) — Heinrich Kann in Stutt- gart. Herr Heinrich Kann. (11,/2.) — Stuttgarter Wächter - Controle - Uhrenfabrik Ant. Meyer in Stuttgart. Herr Anton Meyer. (11./2.) — Leo- pold Sußmann in Stuttgart. err Leopold Sußmann. (11./2.) — Theodor Gerlach in Stuttgart. Herr Theodor Gerlach. (11./2.) —— E.
Herbfter u. Cie. in Stuttgart. Herr Ernft Herbster. (11./2.) — R. Haatje u. eyer in Stuttgart. Herr Emil Meyer. (11./2.) -- Ro-
bert Friedel u. Cie. in Stuttgart. Herr Robert Friedel. (11./2.)
K. O. A. G. Calw. I. N. Demmler, Con- ditor, Spezereiwaaren und Conditorei. Calw. Karl Friedrich Demmler, Conditor in Calw. (24./2.) — Gottlieb Michael, Dampfbrauerei. Calw. Gott- lieb Michael , Bierbrauer in Calw. (24./2) — A. Oelschläger, Buchdruckerei und lithographische Anstalt. Calw. Sofie, geb. Rivinius, Wittwe des i Buchdruckters Adolf ODelschläger in Calw. (24./2.)
K. O. A. G. Langenburg. Hermann Bu - miller, gemischtes Waarengeshäft in Schrozberg. ea Bumiller. Di- Firma ist in Folge Ver- aufs des Geschäfts erloshex. (22./2.)
K. O. A. G. Leonberg. W. Stohrer, Fa- brikation landwirthschaftlicer Maschinen in Leon- bera. Wilhelm Stohrer. (22./2.)
K O. A. G Oehringen. A. Hammer- müller, vormals August Schaber'she Buchhand- lung. Hauptniederlassung Ochringen. A. Hammer- müller. Gegen A. Hammermüller wurde am 21. a 1876 die Vermögensuntersuhung verfügt. (24./2.)
K O. A. G. Reutlingen. Georg Leuze in Reutlingen. Zweigniederlassung in Stuttgart. Georg Leuze, Kaufmann in Reutlingen, Weiß- und Woll- waarenhandlung. (29./2.) ;
K. St. G. Stuttgart. J. M. Hausmeister. Prokura des Herrn Julius Hausmeister ist erloshen. (11/2) — Emil Mittler. Herrn Cail Junge ist Prokura ertheilt. (11/2) — Eduard Hallberger. Herrn Carl Felger ift Prokura ertheilt. (11/2) — Kimmel u. Lehr.
erloshen. (11/2.) — R. Haase u. Meyer, Die Gesellschaft hat sih aufgelöft, die Firma ist auf den Theilhaber Herrn Emil Meyer übergegangen. Die De bera in Wiesbaden hat zu bestehen aufgehört. (11/2) — Stuttgarter Im- mobilien- und Baugeschäft. Herr Hugo Sorge is aus der Vorstandschaft ausge- schieden. (11/2.) — Carl Ostertag u. Cie. Der Theilhaber Herr Carl Ostertag ist aus der Gesell-
rung des Wortlauts erloschen. (11./2.) — Herbster u. Cie Vie R, hat fich aufgelöst, die Firma ist auf den Theilhaber Herrn Ernst Herbster Übergegangen. (11./2.) — Filiale der deutschen Unionbank Stuttgart. Die Herren Julius Meißenburger und Dr, Richard v. Kaufmann-Aßer find aus der Vorstandschaft ausgeschieden. Die Pro- fura des Herrn Theodor Meydi-g is} erloschen. (11./2.) — Gebr. Rapp u. Cie. Der Theilhaber Herr Wilhelm Rapp ist aus der Gesellschaft aus- getreten. (11./2) — Leseberg u. Marx. Die Gesellschaft hat sich aufgelöst, die Firma ift erloschen. (11 /2.) — Gebr. Gutmann. Herr Julius Hilb ist zum Prokuristen bestellt. (11./2.) — Robert Friedel u. Cie. Die Gesellshaft hat sich aufge- 1ôft, die Firma ist auf den Theilhaber Hercn Robert Friedel übergegangen. (11./2.) — Kast u. Ehin- ger in Carnstatt. Zweigniederlassung in Stuttgart. Offene Gesellschaft. Theilhaber: die Herren Albert Michael Kast und Friedri} Ehîinger, (11./2.) — Carl. Kohl u. Eile, in _Sluttgart.
Gesellschaft. Theilhaber: die Herren Karl Kimmel, Ernst Lehr und Franz Fischer. (11./2.) — Gerson u. Weber in Stuttgart. Offene Gesellichaft. Theilhaber: die Herren Gustav Gerson und Gustav Adolf Weber. Prekurist: Herr Reinhold Weber. (11./2.) — Neugebauer u. Votteler in Stutt- gart. Offene Gesellschaft. Theilhaber: die Herren Franz Neugebauer und Christian Votteler. (11./2.) — Helbling u. Herrmann, Nachfolger Carl Ostertag u. Cie. in Stuttgart. Offene Gescllschaft. - Theilhaber: die Herren Ernst i Helbling und Carl errmann. -(11,/2) — : Eberhardt Feter in Stuttgart. Offene Gesell-
mar 6
ch0 O E a 2
helm Feßer und Eberhard Feter jr. (11./2)
K, O. A. G. Reutlingen Süddeutisce Provinzialbank in Stuttgart. Niederlassung Reutliagen. Firma erloschen.
(29./2.)
Zeitz. In unfer Handels-Gesellschaftsregister ift | bei der daselbs unter Nr. 67 eingetragenen, zu Z:ißz . domizilirenden offenen Handelsgesellschaft | Schmidt & Suppe
der nachftehende Vermerk eingetragen worden:
„Die Gesellschaft is aufgelöt und die Firma
erloschen. Liquidator ift der bisherige Theil-
haber August Paul Suppe. Zeit, den 26. Febru1r 1876.
gniglihes Kreisgericht. I. Abtheilung.
Zeitz. Bei der unter Nr. 19 unseres Handels- Gesellschaftêregisters eingetragenen zu Zeiß domis zilirenden offenen Handelsgesellschaft
G. F. Leib- !
Die Firma is in Folge Aenderung des Worktlauts
schaft ausgetreten und die Firma in Folge Aende- |
Offene Gesellshaft. Theilhaber: die Herren Carl Kobl und S0 O: (0/2) i Kimmel, Lehr u. Cie, in Stuttzart. Offeve
von j
haft. Theilhaber: dieHerren Eberhard Feter, Wil- ;
Die Liquidation ift beendigt und die
in Colonne 4 zufolge Verfügung vom heutigen Tage }
s Filler & Bur { ift zufolge Verfügung vom heutigen Tage in Colonne 4 des Handelegesellschaftéregifters folgender Vermerk eingetragen worden: f „Der Kaufmann Dr. Otto Burg in Berlin ist in die Gesellshaft als Gesellshafter einge- treten, währerd der Kaufmann Wilhelm Meno Burg daselbst daraus autgeschieden i}t.“ Zeitz, den 26. Februar 1876. Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.
Zeichen- Register.
(Die ausländischen Zeichen werden unter Leipzig veröffentlicht.)
Königliches Stadtgericht zu Berlin, I. Abtheilung für Civilsachen.
Als Marke if ein- getragen unter Nr. 278 zu der Firma Albert Alexander in Berlin, nah Anmeldung vom 16. Februar 1876, Vormittags 10 Ubr 26 Minuten, für Gummi-, Wachstuch-, Leder- und Leder- tuch-Fabrikate das Zeichen:
Berlin.
Fabrik -Y Marke
Als Marke ist eingetragen beim Kgl.
j Barmen,
j Handelsgerihte in Barmen unter Nr. 288 zu der ;
Firma „Lindenberg & Wiedemann“ in Rem- scheid, nah Anmeldung vom 21. _—
| Februar 1876, Nachmittags 4 Uhr [ne { 80 Minuten, für sämmtliche Feilen |„ &itbttenn : das Zeichen : l— zur Anbringung auf der Waare und der Ver- packung.
Der Handelsgerichts-Sekretär. Daners.
Konkur fe.
Bekanntmachung.
[1895]
i Ju dem kaufmännischen Konkurse über das ! | Vermögen des Kaufmanns Ioseph Mie zu | ; Naumburg a. Q. ift der Herr Nehtsanwalt König : ‘zu Bunzlau zum definitiven Massenverwalter er- ;
: nannt worden. Bunzlau, den 25. Februar 1876. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.
: [1894] Bekanntmachung.
¿In der August Iohanu Rothershen Kon-
| kurssahe von Katscher ist gemäß §. 122 der Kon-
kfursordnung der Tag der Zablungseinstellung von '
| Amtswegen anderweit auf
| deit 25, Iuli 1875 festgestellt worden.
, Leobschüß, den 23. Februar 1876. ; | Königliches Kreisgericht. 1, Abtheilung. j
i [1907] Bekanntmacl;ung-
| In dem Konkurse über das Vermögen des Kauf- ' mauns Friedrich Adolph Sehröder zu Radewell, in Firma: A, Schröder, is der Auktionskommissar | W. Elfte hierselbst zum definitiven Verwalter der Masse bestellt worden.
Halle a. S., den 26. Februar 1876.
Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung.
\
[1898]
| In dem Konkurse über das Vermögen des Re- | stauratenrs Wilhelm Wernecke zu Buckau ist ' zur BVerhandlung und Beschlußfassung über einen Akkord Termin auf
den 9. März 1876, Vormittags 11 Uhr,
| vor dem unterzeihneten Kommissar an Gerichts- | stelle, Domplaß Nr. 9, anberaumt worden. Die Be- theiligten werden hiervon mit dem Bemerken
in Kenntniß geseßt, daß alle festgestellten oder : zum Mitftimmen vorläufig zugelafenen Forderungen
er Konkursgläubiger, soweit für dieselben weder | ein Vorrecht, noch ein Hypothekemecht, Pfandrecht ; oder anderes Absonderungsrecht in Anspruch ge- ; nommen wird, zur Theilr.ahme an der Beschluß- : fassung über den Afffkord becrechtigen. ! Die Handelsbücher, die Bilanz ne!st dem Jn- ; ventar und der von dem Verwalter über die Natur : und den Charakter des Konkurses erstattete \rift- lihe Bericht liegen im Gerichtslokale, Domplaß : Nr. 9, im Bureau IV., zur Einsicht der Betheilig- ten offen. j Magdeburg, den 1. März 1876.
Königliches Stadt- und Kreisgericht,
j Der Kommissar des Konkurses. | Rudolphi.
Konkurs-Eröffnung.
| Königliches Stadt- und Kreisgeriht zu Magdeburg, j Erste „Abtheilung, i
| (1783)
den 24. Februar 1876, Vo: mittags 11È Uhr.
: Ueber das Vermögen des Kaufmanns Inlius / Abraham zu Magdeburg, Hauptwache Nr. 3, | ift der kaufmännische Konkurs eröffnet und der { Tag der Zahlungseinstellung auf ¡ deu 12. Februar 1876 | festgeseßt worden. / j Ton einftweiligen Verwalter der Mafse ift der ¡ Kaufmann Hermann Schindelhauer hier bestellt. Die Gläubiger des Gemein)\{chuldners werden auf- gefordert, in dem : auf den 7. März 1876, Bormittags 10 Uhr, | in unserem Gerichtslokal, Domplaß Nr. 9, vor dem
Kommissar, Stadt- und Kreisgerihts-Rath Koch : anberaumten Termine ihre Erklärungen und Vor- * {läge über die Beibehaltung dieses Verwalters oder i die Bestellung eines anderen einftweiliaen Verwal- ters, so wie darüber abzugeben, ob ein einstweiliger : Verwaltungsrath zu bestellen, und welche Personen : in denselben zu berufen find. : Allen, welhe von dem Gemeinschuldner etwas an Geld, Papieren oder anderen Sachen in Befiß oder Gewahrsam haben, oder welche ihm etwas ver- \{ulden, wird aufgegeben, Nichts an denselben F : verabfolgen oder zu zahlen, vielmehr von dem Befiß
| der Gegenstände
bis zum 6 April 1876 einschließli
! dem Gerichte oder dem Verwalter der Masse * Anzeige zu machen und Alles, mit Vorbehalt ihrer : etwaigea Rechte, ebendahin zur Konkursmasse ab- : zuliefern. i i :
: Pfandinhaber und andere mit denselben gleichberech- | tigte Gläubiger des Gemeinschuldners haben von deu in ihrem Besiß befindlichen Pfandstücken nur An- zeige zu machen. :
Zugleih werden alle Diejenigen, welche an die Masse Anspcühe als Konkursgläubiger machen wollen, hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche, die- selben mögen bereits rechts8hängig sein oder nicht, mit dem dafür verlangten Vorrecht
bis zum 6. April 1876 einschließli
bei uns \s{riftlich oder zu Protokoll anzumelden und demnächst zur Prüfung der sämmtlichen innerhalb der gedachten Frist angemeldeten Forderungen, sowie nach Befinden zur Bestellung des definitiven Ver- waltungspersonals
auf den 21. April 1876, Bormittags 10 Uhr, in unserem Gerichtslokal, Domplaß Nr. 9, vor dem genannten Kommissar zu erscheinen.
Wer seine Anmeldung shriftlich einr: iht, hat eine Abschrift derselben und ihrer Anlagen beizufügen, i
Feder Gläubiger, welcher nicht in unserm Amts- bezirke seinen Wohnsiß hat, muß bei der Anmeldung seiner Fordecung einen am hiesigen Orte wohnhaften oder zur Praxis bei uns berechtigten auswärtigen Bevollmächtigten bestellen und zu den Akten anzeigen,
Denjenigen, welchen es hier an Bekanntschaft fehlt, werden die Rechtsanwälte Hienßsch, Dr. Leo, Leon- hard, Dr. Lochte, Meißner und Justiz-Rath Hüben- thal zu Sachwaltern vorgeschlagen.
T’arif=- etc. Y eränderungen der deutschen Kisenbahnen
| No. 19.
| Reichs-Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen. [1908] Befkfauntmachung.
¿ Am. 15. k, Mts. tritt in Kraft: Nachtrag T. zu | dem rheinisch-elsaß-lothringish-luremburgishen Güter- : verkehr vom 15. Januar cr. gratis.
i Straßburg, den 28. F-bruar 1876.
! Kaiserliche General-Direktion der Eisenbahnen | in E!saß-Lothringeu.
| [1914] Direkter Ost-Westdeutscher Güterverkehr. Zu dem vom 1. Mai 1872 ab gültigen Oft- ; Westdeutschen Gütertarif is der Nachtrag XRXIV. ! ersbienen, w-1cher vom 15. März 1876 ab in ; Gültigkeit tritt.
ly Lite: Nachtrag ist bei den Verbandstationen zu haben.
| Cassel, den 1. März 1876.
: Für die Berwaltungen des Ost-Westdeutschen ¡ Eisenbahun-Verbaudes:
| Königliche Direkcion der Main-Weser-Bahnu. ; [1881] |
j E í U 27 N
aufißer Eisenbahn.
! Oberl f | Mit dem 1. März cr. tritt ein Spezialtarif für Oberschlefische und Nieder schlesische Steinkohlen nah ! Magdeburg via Kohlfurt-Ruhland-Falkenberg-Zerbst ¡ in Kraft. Tarif-Exemplare können außer bei den | betreffenden Güter-Expeditionen auch von unserem j Tarif-Büreau bezogen werden.
j Cottbus, den 25. Februar 1876,
Die Direktion.
î l
| [1889]
E T
| Für d-n Rheinisch-Thüringisch-Oesterreiwis{-Nie- derländishen Verkehr tritt mit dim 15. März cr. ein neuer Tarif zwischen Amsterdam, Station der
| Holländischen Eisenbahngesellschaft, sowie Stationen
der Niederländishen Staats-Eisenbahnen einerseits
und Stationen der öôsterreichishen Staatsvahv, der
Kaiser Ferdinands Nordbahn, der Desterreichischen
Nordwestbahn, der Kaiscr Franz Josefs Bahn, der Theisbahn andererseits in Kraft. Elberfeld, den 1. März 1876
Königliche Eisenbahu - Direktion als geshästsführende Verwaltung des
Berbandes.
Rheinische Eisenbahn. Tarif-Veräuderuugen.
1) Lokal-Berkehr. Der Artikel „Wasserglas in starken dichten Fässern“ wird vom 10. März cr. bei Auflieferung in Quantitäten von miadesteñs 5000 Kilogramm zu den Säßen der Wagen- ladungsflasse C. béfôrdert. |
2) Verkehr mit der Viain-Weser Bahn. Gültig ab 1. März cr. Spezial-Tarif für den Trans- port von Kohlen und Kokes von den diesseitigen Stationen Mü!heim a./d, Ruhr uxrd Heißen nach den Stationen Großkarben, Vilbel, Bo- names und Bocktenheim der Main-Weser Bahn unter Aufhebung des Spezial - Tarifs vom 10. September und des Nachtrags I. vom 15. November 1875 gratis. s
3) Mheinish-Nassanisch-Niederländischer Ber- kehr via Benio resp. Cleve-Zevenaar, Gültig ab 1. März cr. Nachtrag VI. zum Tarif vom 1. März 1875, enthaltend Ergänzung der Waaren-Klassifikation, Frachtsäße für Koh- len, Kokes und Eisenerz im Verkehr mit Alten- essen, Station der Rheinischen Bahn, und Be- rihtigungen von Tarif¡äßen. Preis 10 s.
4) Ungarisch - Rheinisher Verbandsverkehr via RNuttek-Oderberg-Berlin, Gültig vom 1. März cr. Nachtrag 1. zum Spezialtarif für Holz vom 1. September 1875. Preis 20 s.
Cöln, den 2. März 1876.
Die Direktion.
[1903]
Redacteur: F. Prehm.
Verlag dec Erpedition (Kessel). ruck: W. Elsner. :
Berlin!
ie Eine her- ün- des zu von
ßere Anzahl von biographishen Artikeln in der Allgemeinen Deutschen Biographie und in dem bei Brockhaus in Leipzig
g der außer ch selbständige Abhandlungen und
Publikationen ihre wissenschaftlihe Thätigkeit bekundet.
, mögen „Blühender
„Knesebeck und rünhagen,
Fehrbellin“, Fest-
5, ferner desselben „Beiträge zur
Geschichte der Befreiungskriege“ in der Zeitschrift für preußische
älteren und Geschichte und Landeskunde, endlich verschiedene Aufsäße Gr
neueren Urkunden und Akten, als auch um Erstattung vou Gutachten und Berichten, die, den dienstlihen Anforderungen
der Behörden entsprechend, provinzielle und lokale Rechtsverhält- burg;
. .
üne g nebst einigen die Ansiedlung Deutscher
L
gen und durch d Wilmans (und Aander Heyden) Personenregister zu Band 111,
Beantwortung der privaten Anfragen weitgehende Studien zur
Geschihte des Deutschen Reiches und des preußischen Staates der Historiker und
von . u
.
ür die Geschichte die- derselben benachbar-
berhaupt die mannig- Abhandlungen
von haltischen Fürstenhause,
Heinrich: von Halberstadt“. wig-Holstein heben wir einen Auf-
von Hille „Ueber das Ge
milie Wed
Beiträge zum Aufbau
„V So enthält die Zeitschrift
fe der Hochstifter Merse-
luß) des Urkundenbuchs des Herren von Ileburg“; ), Bischof zu Naumburg.
ishen Ge\chichte verdienen Grotefend: Stammtafeln der Schlesishen Fürsten bis zum
das Buch von Max Lehmann: Anzahl Kaiserurkunden
Archivs zu Idstein im XV1, Bd. der Forshungen zur
Deutschen Geschichte.
wohnter Weise nicht Neben diesen Editionen sind einige Abhandlungen
j 1
chulwesens im Mittelalter und
lehter in Mecklenbur
Aufsätze neral-Erbposftmeisteramt der Fa-
und dem derkop“ im 5, Bde, der Zeitschrift für Schleswig-
folgende über
in ge n Wendenländern““;
eilungen in historischen Zeitschriften
j
hren von Archivbeamten her. einer
Erstes Heft des „Wappenbuches des aus- l, Ludolpl
gestorbenen Adels der Provinz und Mark Brandenburg“
Bezüglich der zweiten Gruppe wurden dur und zwei Fortsezungshefte der Abtheilung
Achter Band des Urkundenbuches zur Ge-
gehören
. .
„Ueber Sphragistik.
der Urkundenwissenschaft.“ Herkunft einiger Bischö
Dompropsft
Abtheilung 11], (Sd Für die Provinz Schles
appenbuches. Geschlehts von Schwerin; bemerkenswerthe
Publikation
€ ‘
W Von den Arbeiten zur preuß
Beachtung:
Mittelrheinishe Regesten, 1. Theil vom Jahre 509
bis 1152;
welche nicht unwihtige Episoden aus der Geschichte Provinz Sachsen
Adel des Königreiches Preußen“ des neuen Siebmacher- haft für Schleswig-Holstein-Lauenburgische Geschichte ;
um Aufsuhung und Vorlage \chihte der Herzoge von Braunschweig des Westfälischen Urkundenbuches ;
bis zum Jahre 1280; Hille: Vierter Band der Urkundensammlung der Gesell-
Jahre 1740; Grünhagen: Regesten zur Schlesishen Geschichte, Theil 11.
Gebiete
von Mülverstedt an: Ueber einige Geistlihe aus dem An
Ueber das Münzwesen der edlen
einen Vorbemerkungen
Edelleute in de
Von den Abhandlungen und Publikationen, soweit sie das \chen
Gebiet der Sphragistik und Wappenkunde betreffen
vorgehoben werden : Mehr der Provinzialge\hichte und einzelnen hervor-
Hierneben haben die Beamten die Vervollklommnun ragenden Geschlehtern zugewandte Publikationen \md folgende
„Beiträge zur Kunde des S
über decn Begriff scolaris““; „Mansfelder Adelsge\c
„Ueber die burg und Naumburg.
Provinz
Ermisch und Döbner. Der
1280—1285“ ;
” insbesondere den
v. Mülver stedt saß
rtern hatten. die Unterstüßung der persönlihen Benugzun
Grotefend Gollmert Sudendorf: Görz: Beer :
grô hagens zur Geschihte Friedrihs des Großen in den Jahren
erscheinenden encyklopädischen Werke, sowie zahlreiche Rezensionen, 1740/41.
historischen Vereine wesentlih gefördert. Schön“ und die Abhandlungen von Hassel \hrift zum 18. Juni 187
einzelner Provinzen behandeln.
des Schlesischen Geschihtsvereins mehrere f
kleinere Aufsäße und Mitt
lcht gelassen und auch dur rü
erôò
9 nennen, ser
ten allgem
es M] “ E- — T5 — —_ _— o) “ S - -Y [4 [= d e. T G7 = Ca c . s D c = 4 L Le _ — 5s S b _ T] = 8 = S a _| 8 L] S —
im Allgemeinen, der Territorien und Provinzen, sowie einzelner
Familien und Geshlehter im Besonderen faltigsten wissenschaftlihen Bestrebungen
Ordnung der Archivbestände
wohl
-
der im
als so-
ie Einsicht gewonnen haben, daß
) ersteren
außeramtliche Bei früheren Jahren ,
Und der Auf der Welche ende Bau Es mâäre
Requisitio-
den
Schlachten
Reform der Sie mußten Mittelalters Geseh der mohamedanische,
Lebensbaum der
ine des
ihre konnte der hrist-
, die vernünsftigere Winfrieds gerecht
ôrpern.
lih e
Wie tief die Zerrüttung frohe Botschaft ;
den Staatsarchiven
ang dem während
Aber kann der Mann des
nothwendige
Die irisch-\{chottishen Priester brachten den ch mit cherien Fesseln an
Was Werner an seinem Helden
der deutlihste Beweis seiner Genialität.
die
Unmittelbar nah dem Tode an
Freuden,
Unter der {wachen Herrschaft worden.
der leßten Merovinger, in den Kämpfen, welche die Regierung Carl Martells erfüllen, war die fränkishe Geistlichkeit verwildert
und hatte niht nur jeden Zusammenhang mit Rom gelöst,
sondern auch jede Fessel der Sitte und der Zucht gesprengt. buddhistische,
von
969
chtiger und zauberkräftiger hal-
ten, ; als den Einfluß der Culdeerpriester und der Mönche, die der Regel des heiligen Columbanus folgten, sons würden sie niht die beftehenden Verhältnisse einer neuen Ordnung
geopfert und die Zahl ihrer Feinde vermehrt haben im eigentlihsten Sinne des Wor-
dies Geseh verk
Mann, der in erhabener Refignation den Todesftreih empfing,
ohne Widerstand zu leisten, die Seinen hindernd, Gewalt mit das
wilde Zweig ind
fi erledigt ebenso wie in
im Jahre 1875.
konnte
ein
ihre üsse, welhe die Staatsgewalt als bindende
Synode im Jahre 742 führt er das entscheidende Norm verkündet, seßen jährlihe Synoden ein, „damit die kano
zwei Dinge find doh zweifellos.
er Centralisation
als Kirche
die deutsche besiehen. In den Stürmen dieser Zeit war
. .
Die Zukunft hat die Maßregeln
wie nothwendig und unumg fränkishen Kirche war, beweist in meinen Augen unwiderleglih
das Verhalten der Staatsgewalt. es sich,
r e
Sahre 1875 00 amtlihe und
daß und ihre abenteuerlihen Fahrten theilte ,
liche Priester der barbarishen Welt, die ihn umgab, keine Ver- fen und Empfinden des deutshen Volkes gewachsen
hat es die enge Form zersprengt. achten Jahrhunderts die Anschauungen des neunzehnten haben ?
Es ist der vollständige Sieg des Bonifacius. politische Hintergedanken man auch Carlmann und noch mehr Pipin bei dem Eingehen dieser Verbindung mit Rom zu-
Nur
allgemeinen iche
rômi Die Form, in die er das geistige Leben unserer Ahnen
, und die hristlihe Gottesfurht gebessert werde“ ; sie war damals die einzig passende und in sih vollendete; als
„unterwerfen jeden Priester dem Bischof, in dessen Sprengel er
Die Thätigkeit der preußishen Staatsarchive
Darum, weil seine Sache, relativ betrachtet
war, hat sie den Sieg davongetragen. ishe Legat \{chmiedete sie zuglei
rom1
sten mußten sie endlih d der lose zusammengefügte, vielfah auseinander klaff
der „romfreien“ Kirche mit jähem Einsturz drohe.
Im Ganzen
"”
fügsam zu machen, mußte er vor Allem in ih selbst, in seinen
Worten wie in seinem Wandel, ihres Vaters treten die Söhne Carl Martells, Carlmann und
Pipin, in enge Beziehung zu dem Legaten Roms.
muthwillig gewesen, inmitten der Barbaren eine noch feste Burg abzutragen und aufs Ungewisse hin einen Neubau zu hristlihe; aber nur die Wenigsten unter ihnen waren zugleich
Staatsmänner, Ordner der Dinge und der Menschen, geborene Herrscher, die einen Bau für die Jahrhunderte aufriten, in
Missionäre hat es seit dem Bestehen der drei großen Religions dem viele Generationen ihr Asyl, ihr Heil und ihr Ideal finden. tes is er ein Mann der Vorsehung, ein Wohlthäter Germa-
nischen Sazungen und firhlihen Rechte von Neuem eingeschärft den päpstlihen Namen, den Namen Roms und der allgemei- ür mä
war, gegen die wüsten Gesellen geeiferi, die im fränkishen Reiche
Bisthümern und Klöstern als Bischöfe und Aebte vorftanden, und nicht aus dem innersten Drang des Herzens ? Verheirathete
Priester, helmgerüstete Aebte, Geistlihe mit Falken und Jagd-
hunden erschienen ihm als Karrikaturen des Heiligsten — und in den Zuständen, wie sie waren, bei der Stimmung der Menschen,
war er mit seiner Ansicht im Recht und die Andern im Unrecht.
ehrung, keine Scheu einflößen; um fie einem milderen Geseh Gewalt abzuwehren, der hätte nur, weil es röômishe Saßung
heidnishen Germanen nihts als Zu ihnen gehört Bonifacius,
ein großes erhabenes Ganze. gesellshaften immer gegeben,
nen tkatholishen Kirche f tadelt, ist für mi nen und Recherchen
Wort; die Beschl
Dadurch, gedrungen, ersten deutschen werden wohnt. * \chreiben mag beginnen. fertigt.
die Selbsterhaltung. niens.
goß,
das Den
war,
handelte
Willens zum Leben“ denken mag, dem Priester besser an, als Für
Trinkgelage und Bâärenjagden.
- ch - ch - -
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len Es
Eine
thig, um hier Ord
g mar zugleih der Halt der g, in die sich Alles, was von Wissen-
dem Zusammensturz der antiken Kultur waren
indem auf der
hen Mission rein und makellos ge
entgegen- s Frankenreihs im Allgemeinen ein
gestorben , aber auch mit
facius
iona
t Die Asfkese,
ischen Geistlichkeit
fränfki
in eine Be-
Gegenüber der Zerstreuung zu erzählen
bertretung des Gesehes. s Herrn den
ch die bluttriefende
\ch
großen Feld
chkeit eines Diplomaten, er war zugleih Organisator Germaniens.
g und Zü
Christenthums
ihrer strengen ichte leider auch in \päs
Die Culdeerpriester
i , Bayern und Hessen herum- zogen, auf freiem Felde, am Waldsaum predigten und tauf-
ten, haben eine unverkennb
Seinem Wesen
gellosigkeit verhaßt; ih wage die Ver
em Sprofssen eines vor
richtet, ; es mögen viel \{chlimmere
iner na
on.
ius, daß die Hand
erscheint mir die onifaci
e des Bonifacius mit nehmen Geschlechts,
das rauhe Auftreten, das die Heidenbekehrung
die nit die geringste Leib de
Die unkeuschen Priester,
Bonifacius \ih
\chwerlich alle nur „verheirathet“ Sünder darunter gewesen sein.
die Möglichkeit einer g des religiósen Lebens in
von Begeisterung flam- ô
{?:n Kirhe und dem auf Tod und Leben.
den
B
verstreuten Culdeergemein-
sammenhang, weder dem An-
Aber sie rückt die Dinge sen widerstanden, noch die Erinne-
1 Bischöfen
g weiß, keine Entschuldigung für die Ue
, wie Werner annimmt,
Seite der Culdeer, der celtif\
ter Barbaren aufzurichten
mit ihrem Streit?olben die
Feinde niedershlagen, als unwürdige Diener des
ilt, so is der Umstand, daß die Gef
\henswerthen Fortschritte ge teren Jahrhunderten von kriegerische
, aber wenig geeignet, eine macht habe, leuhtet mir doch nit ein.
Organisation un gebundene Lehre systematisch
weit Wenn er die Bischöfe, die in
priester denselben Widerwillen glishen Gentleman der verkommene
niht nah Freiheit, sondern hatte das Be- um nicht viel besser als ein ver
bedenklihsten Kegzereien zuneigte,
stenth
dlage hätte sich das germanische en, im besten Falle in Stammkirchen auf-
gem Gebiete bald verdorrt und ab
fa
Dies Üübersieht Werner beinahe
historishe Bedeutung: er hat
romanisirt und der deut
deutshen Volke bis zur Reformation
eigenen,
en Standpunkt des evangelischen
, in eine schiefe Stellung, Lehre in vielen Punkten von der
\chwärmerische Sekten zu stiften
erleiden , der ohne Weihe und ohne Tra
Heidenthums aus den Seelen und
genen Mitglieder verdrängt haben.
potishe G
geboten undo ün
ewalt war n nah Norden und Osten die w
are Aehnlichkeit mit den \chottishen
Presbyterianern, mit den Methoditten :
mend, Rüstzeuge Gottes , und den Märtyrertod zu
strafe
Ihn dünkte der Mönch, der Einsiedler, n römischen Papst nicht als das Haupt der
Christenheit anerkennen wollte dition sein Amt übte,
nungslos ging er darum gegen folche
gegen ihre Klöster und Stiftung vor.
Sie thut den Thatsachen in keiner enen ein Kriec
n Zwang an und wird au der Größe
s gerecht. fernab liegenden Vergangenheit,
modern
äankishe Kirhe aus e
sie paßt. Culdeer Kirche,
Organisation besaß,
katholishe Kirch
fassung von der Persönlichkeit und ckelung, welche die germanishe Barbarei
flüchtete; der Ring in der unendlichen
elte.
dessen Ansicht Roms abwih und den
hen und
hr is mit seltenem Glüe s,
ishe Grun
Ohne die rômi
Chriftenthum in Sekt höfishen Formen
gen der Culdeer
Diese Ordnun wie heute dem en
fam
die in Schwaben der de
die Empfindung des des Priesters, die beim Abendmahl
2 4
Die \{chwachen,
den würden, ohne inneren Zu
fturm der heidnishen Sach rungen und Gebräuche des
dem Leben ihrer ei Schauspiel
ütterlihen Standhaftigkeit Boni ihm, d
er vereinigte in sich das Talent eines
Wahrheit“ der Zorn des
war zwischen ihm und j
Hierint liegt seine
die niht für der Geschikli
der Bekehrer und der war jede Unordnun
muthung, daß
ch nun auf einem | mit adeligen und
hat Bonifacius die hervorragendfte
ishen Sache zum Sie en der Heidenapo
Er ftrebte
dürfniß des Gehor
unabhängigen Entwickelun der Abtbischof,
kirhlihe Dieser Ge die
Werke Winfrieds. Daß nun aber Alles
Das ist Werners Au gegenüberstellt, steht, wie man auch über die „Verneinung des
Gläubigen \pendet, weder den Iagdspieß no
Waffe führen dürfe, ist wahr und edel und die er der lustigen Lebensweise der hohen
eben fein Priester, dies Chri wesen, daß die Kirche de
an Rom und Hellas fe einer unersch
getreten ;
kapptes Heidenthum. Scho den Kriez gewaffnet zie
bâäuerishe Betra Im Gegentheil,
einflößte,
stel hinter dem | Jrländer. befriedigendes
„ Fälscher der
wären. herin mit wider
langsam zu einer katholishen im ultramontanen Sinne um- ganz.
gestalten. Ordnung als ein unermeßlicher Fortschritt.
und Einsiedler, und eine bestimmte, an Formeln
der Wurzel abgeschnitten. Weise einen ungebührlihe
und Tugend des Manne und Menschen einer \o sie dieselbe von dem
Gesittung, die feste Bur {haft und Kunst aus
noch aufrecht geblieben, Kette menshliher Entwi
und Ungebundenheit der starke und zwingende
Christenthums beurtheilt römisch
durchgreifende de
nung zu \haffen.
Kirche und konnte die fr leuhtung,
Deutschland auszubreiten.
dem
- -
am | gelöst, die auf en
n sie Freunde und Helfer; noch
im Wesentlichen
ür gel In ster und
Sie
Papste zu Danke verpflichtet; auf
Antrieb und Befehl Gregors des Gr
nah ömischen
”
omi
zweiten
3
am Her-
g zu ents- Fußtapfen
zubreiten, gingen britishe Prie
Frommer In den fränkishen Bischöfen,
eine National- chweiz und
ge verholfen.
hre 716 bis zu gedient und gelebt. iesland, Hessen und waren feine
er im Anfang seiner Lauf-
bahn mit Wilibrad , einem Landsmanne, der von Carl Martell
das Bisthum von Utrecht erhalten
Thüringen ftand er allein.
ihre e Vernichtung der
ihren mächtigen upt der deutschen
Dreimal war er
Trug nun auch gor 11, Gregor IIl., Zacharias
esanordnung und
ger haßte, so fing tiefer
u hafsen an. mer weiter vor der
Von allen Völ- chsishen zurück. Sowohl um der Verfolgun
einer der \chottischen à
und Stüßpunkt dieser uralten christlichen
Zwei Hauptpunkte find es
gkeit der Geistlichen.
Englands christlich Hierarchie, die Weihe
Klöster, große geistlihe Ge-
chottland wurden von hier aus
ohner des Landes. dung ' der Briten durch die An
iò
Di ihm
Sägen die Ansichten In
Werk wiederzugeben. Legat des römischen
n dem Apostelfürsten
Anfangs ewalt in den Söhnen
m den Peterspfenniqç ; in,
hätigkeit durhaus s\einen ehemals Varus
gelsahsen nihts mit gen sie zerstört, gemein
hatte ihnen die Heils- ammte aus dem
Könige pilgerten gern na Apostelfürften zu beten. gab es ein älteres Chriftenthum
Eifer und Keiselust vershmolzen ihnen zu einem Gefühl.
fühlten sich Rom und dem
h dt zur Stärkung und zur
enthums in diesen Landschaften Vieles
Der Kampf, der so lange bei, so ist doch dieser Theil seiner T
\chon unter Diocletian Friesen find Briten oder
on
“
, vereinigt; in Hessen und Überall in diesen Gegenden
oßen war Augustinu fe Furchen gezogen ; Bonifacius
der entlegenen Insel gekommen und Heiden.
, die Gründung verschiedener Bis
ä Kirche en.
, in denen sich die britische wie
Kirche der Culdeer — der Männer Gottes — von der r
Papfstkirhe unterschied; sie kannte weder die sten und Uebergriffe Roms.
der Alemannen in der Nordf geordnet.
ohne lag sel und verabredete mit ihnen
In den Klöstern Adescancastre
Culdeer.
rchishen Macht, der Prediger des Aber
Wortes hinter dem Staatsmann zurück. Von der Mitte \einer
dreißiger Jahre bis zu seinem Tode. von dem Ja
linge es predigten, ältere Kirchen dem Jahre 755, hat er einzig diesem Streben
deten; aber es war das Christen
gten, der celtishen Ureinw
Raum für Kombinationen, f hrem Siegersiolz wollten die An
und sein die bestanden, Predigt unter den um alle
, sein Auftreten
thümer in Würzburg, Ausbreitung des Chri
in wenigen
weh
-
l\sahse den Celtenkrie Priester den Culdeer z Gebieter und das Ha
óm Ü as Kloster zu Jowa auf
s
"“
d Tendenzen erfüllt. Erfurt, Eichst
st
ie Angelsachsen Englands dem Papste Zeitrechnung ,
Jährlich \pendeten sie. i als ihm die Staatsg
Carlmann und Pip
Kirche Columban, Gallus, Kilian, Männer, die
Wohl
st mehr angedeutet, als in ausführliher Weise in Britannien, als die R
Hier if ein breiter ds getobt, wiederholte fi
ßeren Schauplag. In ihm
Rolle gespielt und der rôm lgern unterzuordn
S i\chland
erst
in
S
g und Gruppirung der Thatsachen.
ertrauten Brie
versuchen, Dort in Friesland war
hren Spuren ging er nah. Di Nachfo
iese altbritishe Kirche st
Jahrhundert unserer uldeergemeinden ,
gebracht. Bischöfe
i
kleinen C - politishen Plänen unter
Früh entstanden hier in Rom; mit den Päpsten Gre
über Bonifacius Nach der Unterdr nur die Ausfaat der
im v
als die
seine Lehre
ä gehen, als um ihre Lehre aus
nach dem Fesilande über.
\
die fränkische
kirhe, auf ihrer Hut gegen die Li
Die erften Bekehrer les nah Deu
er,
n i \{haften, Irland und S
befehrt.
Ich will
Werners ih
römi ofe der Merovinger fande
"
Winsfried oder mit lateinishem Namen Bonifacius war ein grô
vornehmer Angelsahse aus Wessex, von Kindheit an für den und Nhutscelle wurde er erzogen und sein Geist mit r
Seine Missionsthätigkeit beschränkt ih auf Fr
war weitaus die Mehrzahl der Einwohner England s\elbstt wih die britische Kirhe im Germanicus, so zog er als der erste
gesinnt. mein und Gewalt der Bischöfe noch die Ehelosi
Wie der kriegerishe Ange
bald der angelsächsische ein romfreies Christenthum predigten.
in Schwaben, der Bayern und der
den Briten, deren Reihe und Bur Irländer gewesen
haben. D
ihre Geiftlihen, ihre Großen, ja ihre K Rom, um am Grabe des die Unterwerfung Germaniens ;
Weit tritt in seinen Werk hatte das Christenthum \{chon tie
Dienst der Kirche bestimmt. und Klöster, als fie grün thum der Befie
Inseln den Mittel
Lehre.
innerhalb Englan Organisator der rômisch-hiera Carl Martells,
Urm lich, wurde er der
kern waren damals d Erfolge gering;
\chen Anschauungen un am ergebensten.
—_ V R E ST A = = Wi t = G E
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Auslegun botschaft \sachsen bildete d war Thüringen. erntete trat geweihte gen,
firhli stand er Stuh
und seinen
A) H