1835 / 116 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

E E E

T2

, » - . F « 4 - f é By, , » Lt dg § A Ÿs t f d b Sa Y 46 S d § t {e

Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten. Zuckers aus Runkelrüben, für Deutschland hberbeit- führen wird. Bald werden die Vorurtheile bekämpft sein, welche sich den Runkelrüben- Zuckerfabriken noch immer entgegen stellen; eine neue Acra cerhöheten Wohlstandes wird dann für die Grundbesißer begin- nen. Frankreich insbesondere haben wir die wichtig- iten Verbesserungen in diesem neuen, nüßlichen Fu- dustriezweige zu verdanken: denn mehre Hundert Fa- briken liefern dort an Tausende von Raffinerien den Rohzucker aus Nunkelrüben.

besonderen Kauf -Bedingungen können in unserer] Edictal-Citation. Danzig , den 20, März 1835. S x Von deu Königlichen Ober-Landesgerichte zu Kö-[Kbdnigl. Preuß. Land- U nd Stadtgericht. nigsberg eaen der Friedrich Otto Couas von 2 Baczko - welcher im Jahre 1818 als Poîi- Eleve in S Magdeburg spurlos vershwunden ist, und seit diesr| MRetardats-KüUndigung Zeit nichts von seinem Leben und Aufenthalte hat} Nachfolgenden Gewerken, deren jeßkger Aufenthalt hdren kaßen: ingleichen dessen etwa zurückgelassenc| nicht aufzufinden gewesen und die von ihren Authci- unbetannte Erben und Erbnehmer, zum Termine len die Zubußen länger als 3 Quartale restiren, na- den 27. Juli 1835, Vormittags um 11 Uhr, mentlich : Sl aus vor dem Herrn Ober-Landesgerichts-Assessoë Grafen| 1) bei der Kobakdzeche :

Egloffein zu ihrer schriftlichen oder persönlichen Herr Johann Heinrich Schulze zu Penig in Anmeldung unter der Verwarnung hiedurch vorge- Sachsen, wegen 52 Thlr. Zubußrefle von 2 Kuxen : laden , daß ausbleibénden Falles der erstere für todt Herr Kaufmann C. J. Bbtticher. in Freteiu- erflärt, und die leßtern mir ihren COMpeucGen an E 2 der Oder wegen 6 Thlr. Zubußreste den Nachlaß desselben werden praccludirt, und dieser von i Kut; ' / A L án die sich legitimirenden Erben wird ausgehändigt Herr von Bakhof son| zu Schletiwein bei

iverden. éz _ Pösnek, wegen 24Thlr Zubußresie von 2 Kuxen: Urkundlich unter Vordrüuckung des größern Fnsie-| 2) bei dem Berggebände Maximiliane sammt Hein- gels und der verordneten Unterschrift ausgefertigt. richszeche :

igsberg, den 14. October 1834. Herr Rittmeister Graf von Herzberg, sons zu AoMgo 9/ (L. S.) 4 Aschersleben , wegen 32 Thlr. 15 sgr. 9 pf. Zu- Königl. Preuß. Ober- Landesgericht. bußreste von { Kux: und

Herr Apotheker Heese in Oranienburg , wegen 27 Thlr 18 sgr. 9 pf. Zubußreste von i Kux; Avertissement ivird hierdurch bekannt gemacht, daß / wenn sie bis Die im Lauenburgschen Kreise belegenen Guts-|mit Nr 6 Woche des Quartals Crunis laufenden Antheile Schimmerwihß C. und L. nebst Pertinenzien| Jahres. ihre Zuschußreste nicht abgeführet haben wer- und Gerechtigkciten, welche nah den unterm 24. und!den, sie ihrer Bergtheile für verlustig erkiäret und 30. Auguft 1832 aufgenommenen landschaftlichen Taxen im Gegenbuche ausgethan werden sollen. N und zwar der Antheil C. auf 2877 Thlr. 7 sgr. 11 pf.| Kamödorf bei Saalfeld, den 4. April 1835. und der Antheil E. auf 4105 Thlr. À# sgr. erag Königl. Preuß. Henneberg. - Neustädt. worden, sind, da die in der frühern Subhastation Berg-Amt. dieser Guts-Antheile Meistbietende gebliebene verehe- S lichte Gutsbesißer Beckmann und Gutsbesißer Jo- E / ; hann von Jelowski ihre Zahlungs-Verbindlichkeit zu Edictal-Citation. erfüllen außer Stande gewesen sind, auf Gefahr und| Da wir über das Vermögen des hiesigen Kauf- Kosten derselben anderweit zur nothwendigen Sub- [manns Bernhard Cohen durch Verfügung vom heu- hastätion gestellt, und zum dentlichen Verkauf ein|tigen Tage wegen klarer Jnsufficienz den Conkturs Bietungs-Termin auf von Amtswegen erdffnet , auch dato den ofenen Ar- den 31. October c., rest verhängt haben, so wird dieses den Gläubigern Vormittags 10 Uhr, in unserm Partheien- Zimmer |des gedachten Gemeinschuldners hierdurch dffentlich vor dem Deputirten, Ober-Landesgerichts-Rath Frei-| bekannt gemacht , und ein Termin vor dem zur Jn- herrn von Troschke angeseßt worden; welches hier-|ftruction des Conkurs- Prozesses ernannten Deputtr- durch mit dem Bemerken zur dentlichen Kenntniß sten, Ober-Landesgerichts-A}essor Meyer an der hiest- gebracht wird, daß die Taxen, der neueste Hypothe-|gen Gerichtsstelle auf den 27. Juli, Vormittags ken- Schein und die Kauf- Bedingungen täglich in 9 Uhr präfigirt, in welchem sämmtliche Gläubiger unserer Konkurs-Regisiratur eingesehen werden können. [ihre Ansprüche an die Conkurömasse, sie mögen Na- Cöslin , den 2. Februar 1835. men haben wie sie wollen, gebührend anmelden, Civil-Senat des Königl. Ober-Landes- [und deren Richtigkeit nachweisen müssen. Diejeni- gerichts. gen, welche in diesem Termine nicht erscheinen und ihre Forderungen nicht liquidiren, haben zu gewärti- gen, daß ste mit allen ihren Ansprüchen att die Masse Bekanntmachung. präkludirt, und ihnen deshalb gegen die übrigen

Bei dem unterzeichneten Pupillen-Collegium steht den soll. verstorbenen Oberpfarres Schmidt bevor. Die et'| en sich an die hierselbsi fungirenden Justiz- Coms-

wanigen unbekannten Gläubiger dieses Nachlasses) nissarien Kreilmann zu Erwitte und Schulenburg) #iversität, bisher

§ j t - S S : f :

sebt- daß/ wenn fle sich mit ibren Ansprüchen bier 1 Lippstadt wenden, und selbige mit gehdriger Voll- binnen 3 Monaten nicht melden, die Masse demnächst |*""& d b ten Liquidations-Termine haben sofort getheilt werden wird, und sie sich alsdann nur is bis" Creditoren zugleith--übét die Beibebaltun Siu D at Erben nah Verhältniß scines oder Abänderung des zum Junterims- Curator un G ff u s O i R 12 Februar 1835 Contradiktor Anitsschreiber Herrn Hille unter der Stan E U A UD Collegi, Verwarnung zu äußern, daß sonst nach pflichtmäßi- nigl. Preuß. Pupillen-Collegium. | zem Ermessen deshalb ex ollicio Verfügung getroffen

: Geseke, den 12. März 1835. Gerichtliche Vorladung. D tal Wed S Stein t Jn Willfahrung des Antrags der Erben des im Jahr 1811 hierselbft verstorbenen Commerzien-Raths S Aihacl 24 A t Ane N Seebad auf Norderney. welche an das von diesem auf die Extrahenten ver- N L ; erbte, in Neu-Vorpommern im Grimmenschen Kreise G e A N A GUE ae belegene, gegenwärtig verkaufte Grellenbery c. p. aus 15. September gès{losen werden. j irgend einem Grunde Rechtens, Forderungen und Wegen Logis - Bestellungen wolle man si an den

entweder am 1. oder 21. April, oder aber am Aufträge prompt besorgen wird 11. Mat d. J., Morgens 10 Uhr, vor dem Königl. Aas O ir gsx Hofgericht speciell anzumelden und zu beglaubigen, Aurich in Ofifriesland, im April 1835. bei Strafe der Präclusion , welche dur den in ter- Graf Wedel. mino den 1. Juni d. F. zu publicirenden Präclustv- Abschied erkannt und vollzogen werden wird.

tungen inserirt. und da meine nächsten Erben die von mir zeither im

und Rügen. E Dr, Odebrecht, Hofgerichts-Rath. |&Fnyentar aus freier Hand zu verkaufen.

Langenmarkt hierselbsi unter den Servis - Nummern [lung von mir weder gewünscht noch erwartet. zu erwarten

487 und 488 gelegenen und No. 7 und 20 in den} Die Kaufliebhaber lade ich daher ein, sich ohne Alle Buchhandlungen des In- und Auslandes Hypotheken - Büchern verzeichneten , auf 6089 Thlr. [Unterhändler direct an mich zu wenden. nehmen Bestellung darauf an; h Berlin die En s- gerichtlich veranschlagten Grundstücke, welche in zwei} Leipzig, den 15. April 16858. , linshe Buchhandlung (Ferdinand Müller ), BVorderhäusern, einem Hofraume und einem Hinter- Foh. Vitus Kisiners W'wve. Breite Straße Nr. 23.

‘Gebáâude bestehen, sollen in nothwendiger Subhasta-

tion verkauft werden. i i Hiezu ist ein Termin auf : Ritter Constantin von Honaki Groß Lo- dent l September 183d, gethal im Fürstenthume Moldau ersucht seiten

vor dem Auctionator Herrn Engelhardt in oder vorsangenommenen Sohn Constantin von Negry moderne par M. Schoell, die Binde XXXXV.

E 4 XXXXVI. 1. 2, ang kann von den Die Taxe und die neuesten Hypotheken - Scheine tels der Großhandlung H. C. Popp in Wien zu 85 a6 Bd dd ada Buhue T0l 1 Thlr 12 sgr. , 4 . S , q 0 . ol, e . können in utscrer Registratur , so wie bei dem Auc-\ben, wo er sowohl Briefe von seiner Familie, als|_ Empfang genommen werden.

dem Artushofe angeseßt. ihm Nachrichten über seinen jeßigen Aufenthalt mit-

tionator eingesehen werden. auch alle Mittel zur Rúckkehc in den Schooß der Sei- Kdnigl. Preuß. Land- und Stadtgericht.

T

Bekanntmachung.

Das jeßt dem Gutsbesißer von Kleift zugehörige, Hôdchü wichtige Schrift für deutschen Ge- dem zweiten Subscriptions - Preise von 92 Thlr. bei

uns zu haben.

Ü Z 5 ewesene, | werbfleiß und deutsche Landwirthschaft. in dem ‘Werderschen Dorfe Flei L A tine: Bei G. Basse in Quedlinburg ist so eben erschie- und Nr. 2 in dem Hypotheten - Buche verzeichnete, gei a M 10 Fudbandlangen zu haben, in Ber- auf 5462 Thlr. 23 sgr. 4 pf. gerichtlich veranschlagte 9 gkti\ch g L R Burgstraße Nr. 8: vie Rustical - Grundstü, welches in 4 Schulzen - Huben P ung zur Fabrifation de

cullmish Land eigener Qualität neb| Wohn - und Runkelrübe n- Zuckers

Wirthschafts-Gebäuden bestehet, soll in nothwendiger| nach den neuesten vortheilhaftesten Methoden.

Subhastation verkauft werden. Von Dubrunfaut und v. Dombasle. Hierzu ift ein Termin af Nach dem Französischen bearbeitet und mit Zusäßen den 26. October c., Vormittags 11 Uhr, vermehrt. Ï

Die Taxe, der neueste Hypotheken-Schein und die] neuester Zeit höchst vervollkommnete Fabrikation des

und s0 cben in unterzeichneter Buchhandlung an- ZeKummen: j p j lildburghauser Pracht-Pfennigbibel mit - Hildburghause g it 12 ar. Sächs.

der auch nur eine von diesen 3 Bibel - Ausgaben

bestelit, a E a Lade herrlichen deutschen und auswärtigen Fournal- und neuen d Leonardo da Vincis berühmten Bilde cher-Literatur, und nur ausnahmweise kutze Drigin Christus beim Abendmahle, Aufsäße Über wichtige Materien darbieten. H Pränunerations-Preis 2 Thlr. Süchs. hoffen wir, bei dem großen Umfange und timme e ; nehmendem Wachsthum der oeconomischen Liter Migs die Uebersicht des wissenschaftlich Interessanten

von dem Bibliographischen Institut unentgel La 5 I u ä l . « IS - S Ö S 9 V S J 1 St 2 P) Q . Ï

T : E ns % A E # wohl, als des practisch Brauchbaren auf ¿hFrigade, von Monsterberg, von Magdeburg.

stic ckrvorgebr: D i Lz

für die Hildburghauser Bibel-Subscribenten be-

stimmt, . Stuhrsche Buchhäl. in Berlin,

alle Buchhandlungen (namentlich an E. S. Mitt- ler in Berlin) versandt:

den übrigen Buchhandlungen.

werden soll. erschienen : E | g Lf s 1 11sher bestan A Ae ee L R schaftlichen Litteratuc ausgefüllt wird, ist über

j dass dieselbe nicht bloss seinen Herren Collu sondern auch jedem Preussischen Tedicinal-Pdi s0 wie den Ortsbehörden und mau Landwirihe wegen ihres praktischen Nutzew willkommene Erscheinung seyn dürste. Heiligenstadkl, im April 1835.

W. Gielen,

Königl. Preuss. Kreis- Thin

Vorstehendes Werk, zwischen 26 bis 30 Du

Herausgegeben von den Lehrern der höhern Bürger-

P E L u. s. N B i é Tg Î z mehrere schr umfassend sind, wie z. B. die Erzäh- Ansprüche zu haben vermeinen, hiermit geladen, solche Badeverwalter Köpke wenden, welcher desfallsige lungen über Luther, Friedrich [1.7 den Deutschen S l a. i in der e A | H i 26 bis M / Ce : E wahl. Der Verleger hielt es r jetne I)T/ vie siark, in gr. 8vo., auf gutes weisses Drucky Der Königl. Bade-Commissair dne Absicht der Herausgeber: ein gutes, passen- n 2 des und gemeinnüßiges Lesebuch für die höheren Bürgerschulen, die untern Klassen

O L lee DosBatausides vatel de Bavidre n velvgia 16 Semen nd e I E lite

zug genommen wird, sind den Stralsundischen Zei-|" egen meines nunmehro vorgerüctten Lebensalters Au bag: MeE Schulbuch nach elei Unifänkè Dat reifswald, den 3. März 1835. 4 ¡a S heut ; ‘chafe ¡Und der ihm gegebenen Ausstattung, zu den wohl- dnigl. D Hof E 8 on Pommern|Hôtel de Bavière 0st frtntenene SalwirenlGan feilsien gehört, welche zu haben sind, dessen Einfüh- j R nicht Übernehmen wollen, bin ih gesonnen, dieses | ung also wesentlich erleichtert is. Mit Vergnügen Grandsiük mit dem dazu gehörigen vollständigen wird jede Buchhandlung den sehr geehrten Vorste-

ck ¿n Ls ; e copy her ehranstalten auf gefälliges Verlangen die- Sehr billige Kauf - Bedingungen soll der Abkäufer A Anle mittbeilen. Der erste Bekanntmachung. erhalten, wenn er mir gnüglich E daß Theil Theil (Preis 10 sgr.) hat sich seit seinem Erscheinen Die zur Kaufmann Ernst Ludwig Hohnfeldtschen A SLAUA d ite E ciner ausgezeichneten Theilnahme zu S und q U ; 2 5 / / ; ; ingeslhrt. Das-| Q: L / /

erbschaftlichen Liquidatio:1s-Masse gehörigen, auf dem | Falle besonders, wird cine bedeutende baare Anzah- le if I 1 Aer fie Gd bei E. S. Mittler und in der Stuhrschen ®

lür welche frühere Bände noch bei uns liegen, er- urm ea meen Sucht, diese baldigst abliolen zu lassen, da sie spüä- ter nur zu cinem erhöheten Preise zu erhalten seyn

Literarishe Anzeigen. |[dürlten.

Nr. 37, ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben :

Erschicuen

28 schönen Stahlstichen; erste Lieferung

nit 2 Stahlsticheu zu nur 27 sgr. Hildburghauser Pathenbibel mit 32 vor

Schlossplatz No, 2

Fn meinem Verlage is so eben erschienen und an

Hermanni, G., Opuscula. Vol. VI. 3 Thlr.

Hieraus besonders abgedruckt : Einladung zur Subsecrip zahlung auf nachstehendes Werk, ertor1um der Preussischen Veterinär-Polizeigesel herausgegeben von Voldemar Gielen, Königl. Preuls. Kreis - Thierarzte. Bei Wilhelm Köline MUICEAG N in u A EE L i : : ordnungen, welche die bei der Handhabun In A C S N eben A A Yeterinie- Polizei N EnG es N bei i 1 | i / h . Verordnungen, nwelche zur Verbesserun:| Creditoren cin ewiges Stillschweigen auferlegt wer-| on Fried. Ferd. ad Sat / Kbnial Preuß bof: chzueht i n wurden. i i 1 ; ; iprediger, und Kar einr. Sa ord. |schrilten für den Viehhandel, die Vertheilung des Nachlasses des in Neuwedell| Unbekannte, oder zu erscheinen Verhinderte kdn- A E Ea Sricdrich Wilhelms, | igem Pfarrer der evangelischen Ge- [und Fleischbeschau. meine zu Bonn. wendung und Unterdrückung epizootischer Ku gr. 8§vo. Preis 1 Thlr. 10 sgr. heiten der Hausthiere, und wegen des von ll thieren zu besorgenden Schadens. Eduard Weber. [dige Sammlung aller Gesetze, Verordnungey, b Fn Berlin zu haben bei F. Dümmler und in |lehrungen etc., welche in Bezug auf Veterur-} i lizei von den Königl. Preuss. Behörden wh wurden; ein höchst vollständiges und streng il s betisch geordnetes Register beschliesst das Im Verlage von Riegel in Potsdam if so ebet und erleichtert dessen Gebrauch. | Der Herausgeber dieser Sammlung, wodarchä ene Lücke in der veterinär- wis

Hermann'’s,. G., Recension von Herrn K. 0. Müller’s Eumeniden d. Acschylus. 1 Thlr. 15 sgr. Seymour’s C. A. E., general English and Ger- man ‘Glossary. Revised and augmented by Dr. J. G. Flügel. Cartonnirt. 1 Thlr. 10 sgr.

Leipzig, im März 1835. E : Ernsi Fleischer.

Bonn, îm März 1835.

schule zu Potsdam i 36 Drukbogen, schön gedruckt auf weißem Papier. 17

gr. Dieser zweite Theil enthält 297 verschiedene Er-

So eben ist der Schluss des Cours d’histoire

Zugleich werden diejenigen resp.*Subscribenten,

Vollständize Exemplare, 47 Vol., sind noch zu

Französische Strasse No, 20 a.

Bei E. H. Schroeder in Berlin, Königsstraße

In Nr. 10 des Leipziger Universal - Blattes für

Land- und Hauswirthschaft 1835 befindet sehr günsiige Recension dieses brauchbaren Buches.

Neues Fouvrnal für Landwir

“_ Jm Verlage der Unterzeichneten ersch an und ist durch álle solide Búchhandi durch die Löblichen Post-Expeditionen zu bez Central -Blatt für Landwirhsch

und verwandte Gewerbe,

redigirt von De. Victor Jacobi, Privat- der Land - und Staatöswirthsch

Der Preis des

aft an der Univ ganzen Jahrganges ist 3 Ul

Der Preis des halben Jahrganges i N ae e A Bestellung pr ¿Olten Se G s N tese Zeitschrift ist bestimmt, aus dem L Salatehen t ne Ae O 1! S0 FUNK Wil gzereiche der Landwirtbschaft Und. der da Hiläburgbauser An dachtsbibel mit 24 O M On n

Stahlstichen und 1 Karte; erste Lieferung h en E L d k Ech E

mit: 3 Stahlstichen zu 105 sgr. fahrungen, Zntdedungen un r

L L a gen, dem landwirthschaftlichen Publikum i a ter Kürze fortlaufend vorzulegen. Zu dem dieselbe hauptsächlih Auszúge aus der sämmtlig,

findjcruht.

Weise zu erleichtern , wie dies bereits in andern f Ns und mit Dank aufgenommen en ist...

Leipzig, am 1. April 1835.

Breitkopf u. Haertel,

Für Medicinal- und Polizei-Beamte, (h, behörden, Thierärzte und Landwirth tion ohne Voraul

Nordhausen, 1835.

IHI. Gesetzliche | IV. Vorschriltai Beobachtung der Reinlichkeit etc. beim Schld

Viehzucht erlassen wurden.

V. Verordnungen wege

Beamten.

mit ganz neuen Letiern gedruckt, wird lit d. J. in meinem Verlage erscheinen. tions-Preis beträgt pro Bogen 2 sgr. Der nachher um F höher seyn. Buchhandlungen nehmen Subscription an, icd die Stuhrsche Buchhandlung ‘in Berlin, Sl platz No. 2.

Nordhausen, im April 1835.

Ladenpreis wir

VYy. Köhne.

R r 270 E

Bei Ed. Leibrock in Braunschweig erscit| eben und ist in allen Buchhandlungen zu habet \ Berlin bei C. F. Amelang, Brüderstraße Nt!

handlung): Gelpke, Prof. A. H. Ch., über die Entsichul art und Beschaffenheit der Kometen, wit \ über die Bahn und den Lauf des Halleysd! Kometen für das Fahr 1835. Mit 3 K! Preis 12x sgr. | Der dberúhmte Name des Verfassers dieses ; Werkes bürgt für den Werth desselben , deshalb A 0s ege darf solches wohl weiter keiner Empfehlung.

e vollständi!

So eben ist in unserm Verla : ngen zu hab:

schienen und in allen Buchhand

Washington Jrvings Wanderbut). Erster Theil.

Reise durch die Prairieen

Aus dem Englischen. Preis der vier Hefte 1

Veit & Comp. Oberwllsir. Nt!

Im Verlage von Pietro Mechetti in A Duncker und Humblot, [56 eben erschienen und bei mir für 15 sgr, zu M0 Joseph Lanner.

Abschied von Pesth.

Monument-Walzer für das Pianoforte. Die neuesten von Lanner in den Origins

gaben bei Mechetti in Wien erschienenen

Die Defstil lirkfunfst sitionen sind ebenfalls bei mir vorräthig.

der geistigen Getränke, nach praktisch bewährten Er-

vor dem Herrn Justizrath Barnheim an der Gerichts-|Mit 4 Taf. Abbildungen. 8vo. Preis 1 Thlr 10 sgr. |fahrungen. Von A. L. Moeceves, Apotheker erster stelle angeseßt. Unberechenbar sind die Vortheile, welche die in| Klasse, 14 Bogen in 8 o. geheftet. Preis 25 sgr.

T. Trautwein in Berlin, Breitestrasso No. 8.

7 116.

k,

Allgemeine

Pre ische Slaats- Zil ung,

Berlin, Montag den 27fsen April

T O PN E T MPEREO T E Ee E N M TI I Wu p Arp A Y R E D C E A R: C B S R I T T E Ta N

E. I

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Des. Königs Majestät haben dem Guts-Administrator Wiil[- elm Rib zu Breitenwerder, im Friedebergschen Kreise der

jy Neumark, die Rettungs-Medaille mit dem Bande zu verleihen

Angekommen: Der Flägel -Adjutant Sr. Majestät des disers von Rußland, Rittmeister Fürst Bastle Dolzoruky,

on Leipzig. ft 24 Großherzoglich Badische Geschäftsträger am hiesigen

hofe, Major von Frankenberg-Ludwigsdors, von Lud-

(lust. Der Gencral-Major und Commandeur der 7ten Landwehr-

Abgercis: Se. Durchlaucht der Kaiserl. Oesterreichische \immerer, Fürß Adolph vou Schwarzenbera, nach Wien.

Zeitungs-Nachrichten. AUL and

Frankrei.

Paris, 19. April. Das Journal des Débats äußert ch heute über die Annahme des Geseßz- Entwurfs wegen der

Nord - Amerikanischen Schuldforderung folgendermaßen: „Der eseß Entwurf is mit ciner Majorität von 132 Stimmen und

it cinem Amendement angenommen worden, wonach erst dann

pirklich Zahlung geleistet werden foll, wenn die Nord-Amerikanis che Regierung eine Ebren-Erklärung in O auf die Botschaft \s Präsidenten Jackson abgegeben hat. Wi

jchalt nur loben, indem er in angemessener Weise das Interesse nserer Nationalwürde mit dem Änteresse der Gerechtigkeit ver- jinde, Da wir schuldig sind, so bezahlen wir; da aber die ver- angte Schuld in einem nichts weniger als gemäßigten Tone ver- kngt worden, so begehren wir, daß vor der Zahlung der National- pürde ein Genüge geschehe. Dies ist ein Verfahren, wie es sich für ein jroßes Volk ziemt, das eben so sehr über Drohungen als über die Absicht

ir Éönnen diesen Vor-

haben ist, eine Beleidigung zu benusen, um sich quitt zu er-

lären. Beleidigungen können uns nie der Pflicht überheben, ine vehtmäßige Schuld zu zahlen ; sle legen uns nur die Pflicht uf, eine Genugthuung zu verlangen. Die Oppositions - Blätter [verden gewiß laut {hreien, und eins derselben (der „Messager““ ; iche unten) behauptet schon jeßt, daß die Kammer si denatio- alisirt habe. Es is indessen stets die Rolle der Opposition ge- desen, im Voraus ihren Sieg zu verkünden, und, wenn sie sich pâterhin getäuscht sah, zu Declamationen ihre. Zuflucht zu nch-

en und ihren Gegnern alle Einsicht und Redlichkeit abzuspre-

hen, Jebt bleibt ihr nur noch ein Trost übrig, nämlich das Amendement zum ersten Artikel, durch dessen Annahme dem Ministerium eine {were Verantwortlichkeit aufgelegt worden seyn soll. - Wir lassen dieser Taktik Gerechtigkeit widerfahren, und wetten im Voraus, daß, was Amcrika uh thun möge, die Opposition die gegebene Genugthuun fir unzureichend halten wird. Die Kammer wird (päter

\lerôber Richter seyn. Jet noch Ein Wort. Herr Livingston \lite, insofern der Traktat verworfen würde, mit seinem ganzen wisandtschafts - Personale Frankreich verlassen. Der Traktat ist her von der Deputirten-Kammer angenommen worden und wird ts hoffentlich bald auch von der Pairs-Kammer werden. Viel- leicht wird Herr Livingston es gleichwohl für angemessen halten, von Allem, was sich zugetragen, seiner Regierung persön lic Bericht abzustatten, damit er sih nicht aufs neue der Gefahr ausseße, seine Korrespondenz publizirt zu sehen. Vielleicht auch wird die Amerikanische Regierung es für angemessen halten, ihn nicht nach Frankreich zurückzuschicen, um ihm die Verlegenheit zu erspa- len, die Hr. Livingston, nach den ihm von der Rednerbühne herab beigemessenen geschriebenen Worten, unfehlbar empfinden müßte.

in auch

ir tadeln die Amerikanische Regierung nicht, daß sie die Depe-

hen des Herrn Livingston so rasch und jo vollständig publizirt hat. Der nach der dortigen Verfassung Übliche Gebrauch erforderte dies vielleicht; eine solche Oeffentlichkeit muß aber oft die Folge haben, daß dieser oder jener Diplomat aufgeopfert wird, da Nie- mnd verlangen kann, daß ein Unterhändler, der dffentlich die

egierung, bei welcher er beglaubigt ist, gelästert hat, auch in

der Folge noch in dem von thm beleidigten Lande gern geschen verde, Aus allen diesen Gründen halten wir den fernern Aufent- alt des Herrn Livingston in Paris für sehr shwierig und seine

ückfehr für sehr ungewiß.“ Auch die übrigen hiesigen Blätter stellen bereits ihre

Vetrachtungen über die Abstimmung der Kammer in Ansehung

t Forderungen der Nord-Amerikanischen Regierung an. „Noch

ne, sagt die Gazette de France, „hat es seit der Juli-

volution einen so lebhaften Kampf in der Kammer gegeben,

Y h nie ist der beklagenswerthe Geist dieser Versammlung deut- licher hervorgetreten. Die erfolgte Abstimmung beweist klar, daß in einer so anti-nationalen Kammer die Fragen immer nur nah persdnlichen Interessen entschieden werden. Das Ministerium wußte sehr wohl, daß die Nord - Amerikanische Frage cine tinste Prüfung nicht bestehen könne, und der Herzog von Bro-

le war daher auf den klugen Gedanken gerathen, aus der-

jn eine Kabinets - Frage zu machen. Eine Kabinets - Frage wer regt das persdnliche Înteresse gewaltig an, erstickt das Ge- wissen, unterdrückt den Zweifel und spornt die Schwachen und Indolenten an. Es giebt in der Kammer 1868 salarirte Beamte, n eben so viel Stimmen, auf die das Ministerium unbedingt ien kann; überdies giebt es mindestens 50 Personen, die in- Mes von den Ministern abhängen, als sie die großen Lieferun- 4 haben oder die Bankgeschäfte machen. Rechnet man nun

ch 50 andere Deputirte hinzu, die gern ein Staatsamt erha-

schen möchten, daßein Geseg-Entrourf, binets handelte, mit einer arken Die Quotidienne beg Worten: „Wir hatten eine zu wir bitten deshalh das Land u tät, welche so eben die 2 M als diejenige,

so erhâlt man die bedeutende Zahl von 268. Kein Wun- bei demes sich um die Existenz des Ka- Majorität angenommen worden ist.“/ innt ihren Artikel mit folgenden gute Meinung von der Kammer; m Entschuldigung. Die Majori- illionen votirt hat, steht nicht hdher welche gestern das Amendement des verwarf. Fast die ganze Presse hat segar ein wenig stärker als wir.“ hiernächst über das Amendement des General Vala jé, wonach ufriedenstellenden Erklärung über die Botschaft des geleistet werden soil. ie V i d befämen, meint dasselbe, mit einer Ehren-Erklärung, die im Voraus abgekartet sey, würden sie Diese Sizung““, so schließt die Quotidienn position ehrenvoll gedacht, „diese lebhaft au gereate Sitzung, wo die Centra mít einem \{chwer zu bezeichnen- den Eifer einen Tribut an Amerika vokirten, und wo der tiefe Un- wille der unabhängigen Deputirten einer edelmüthigen Kontrast mit cinem unedlen Ministerialismus zeigte, wird wie ein ver- hängnißvolles Merkmal auf der Stirn der Urheber und Billiger des Traktats der 25 Millionen bleiben. mupte Frankreich noch bestehen. ändig; es fehlt nichts, nicht einmal jener bittere Spott eines

mendements, in welchem von der Würde Frankreichs die Rede ist, und das die Sorge um diese Würde den Händen einer Macht anheimstellr, der das Land eine Erniedrigung mehr und 23 Milltonen weniger zu verdanben hat.“ Jn ähnlicher Weise äußert „Die Kammer“, sagt dieses Blatt, ¡hat den Traëtat ohne irgend eine Rücksicht auf die National- Chre und die Interessen des Landes bestätigt. Wir wundern uns über dieses Resultat nicht; es ließ sich voraussehen. Wir wußten, daß Beweggründe, die man nicht gern cingesteht, das Verfahren der Majorität auch bei dieser Gelegenheit leiten wür- den. Wir konnten uns hierüber nicht täuschen, da wir die Kam- mer kennen; indessen hätten wir doch kaum geglaubt , daß es in derselben nur 137 Bürger gebe, die von ihrem hohen Berufe innig genug durchdrungen sind, um sich zu weigern, die Würde und das Interesse ihres Landes einer geheimen Nothwendigkeit aufzuopfern.““ Der Constitutionnel beklagt das Votum als ein trauriges Resultat, das gleichwohl vorauszusehen gewesen sey; ergiebt jedoch darein, als in eine Art politischen Schicksals, welches man weiter nicht ändern könne. Annahme des Gesetzes keinesweges einen ministeriellen Sieg er- Viele Deputirte seyen durch persdnliche Interessen be- stimmt worden; und wie Unrecht se auch hierin gehabt, so wür- den sie jeßt hoffentlich ihre Unabhängigkeit von dem Ministerium um jo mehr bewahren und verstärken, als sie diesem momentan Andere Deputirte seyen durch alte Rücksichten gegen Amerika, durch ein frommes Andenken an den u bewogen worden, die 25 Millionen zu re selbst Herr von Tracy. Wenn man die 8) Stimmen, die zu dieser Kategorie gehörten, von der Majo- rität in Abzug bringe, so bleibe nur noch die Zahl der Deputir- welche immer blindlings für das Ministerium stimmten. emps stimmt mit dem Constitutionnel darin überein, ugleich mannigfaltige Elemente

| errn Bignon sich mit uns getäuscht, und Das gedachte Blatt spottet

vor einer | j ackson feine die Vereinigten Staaten nur

nicht karg scyn. nachdem sie der

Eine solche Präfung

Diesmal ist die Lection voll-

J

sich der Rénovateur.

Auch will dieses Blatt in der

zu Hülfe gekommen wären.

General Lafayette da bewilligen; dahin geh

daß die Majorität für das Geseß z der Opposition enthalte, indem mehrere Oppositions - Mi das Ministerium aus einer großen sich selbst die Verantwortlichkeit einer Niederlage desselben hätten Das gedachte Blatt vermißt jedoch edeln und muthigen Sinn und tadelt zuglei Opposition, daß sie aus falscher Bescheidenheit ihre nicht scharf motivirt und hierin der Partei Stanley in Eng- land nachgeahmt hätten, welche in den leßten Kämpfen momentan konsequenz bewiesen habe, ohne doch ihrem Charak- ter als Whig-Partei etwas zu vergeben. Zum wenigsten hätte das Ministerium dieses Opfer als Bedingung einer günstigen Allianz mit Amerika benutzen sollen. Uebrigens sey es nicht diese Frage, welche die Existenz des Ministeriums bedroht habe; vielmehr werde erst: die Frage ber die 1,200,000 Fr. zu geheimen Fonds hierüber ent- scheiden. Hier erst würden die Parteien einander frei gegenübertreten, und aus der einmal konstatirten Minorität werde sh der Kern einer Majorität bilden. Der Courrier français beleuch- tet noch einmal die leßten Amendements der Herren Jsambert und von Rancé. Es werde eine Zeit kommen, meint derselbe, wo das Ministerium für den s{machvollen Traktat der 25 Millio- nen Rechenschaft werde ablegen mússen. Der Parteihaß erldsche mit der Zeit; aber die dem Namen eines großen Volkes ange- thanen Flecken verwischten sich nicht. dement (des Generals Valazé) gebe übrigens nicht die: mindeste zu verlangende zufriedenstellende Er- “klärung die Bedingung der Verdffentlihung derselben nicht ge- knüpft sey. Der Messager sucht zuerst zu

die Opposition in allen wichtigen Fragen unterl dem das Ministerium eine kompakte Masse, die Opposition aber Das Ministerium mit seinem kla- ren Zwecke und entschiedenen Willen ziehe an die Pha- lanx, über die es von vorn herein disponire, die ganze shwan- kende und furchtsame Masse der Kammer heran; Alles sey hier deutlich und entschieden; eine herrschende haltung des Kabinets regiere das die vom Ministerium abhingen, werde es diesem um so leichter, seine Gegner niederzuhalten, als diese sich theilten, um nach ih- Gewissen zu votiren. „Die Bewilligung der Amerikanischen Entschädigungs-Forderung“/, fúgt das gedachte Blatt hinzu, „wird die Kammer noch unter diejenige stellen, ten- Entschädigung votirt hat. einer Debatte

ein so helles Li lern zur Unehre

erlezenheit hätten retten und

terin einen áupter der ustimmung

erjparen wollen.

eine ähnliche

Das angenommene Amen-

Bürgschaft, da an die eigen, warum egen müsse, in-

nur einzelne Elemente bilde.

Îdee, die Idee der Er- Mit 160 Deputirten,

welche die Emigran- Wir sollten uns s{hämen: nach die über die Flecken des Traktats vom 4. Juli cht geworfen hat, nach so vielen den Unterhänd- ereichenden Aufschlüssen, nach #o vielen Aus- flúchten der Vertheidiger des Vertrags, beeilt die Kammer nichts- das Gold und die Ehre ihres Landes

destoweniger sich,

den Prahlereien des Generals Jason aufzuopfern. Die denationalifirt./ Der National endlih unterwirft die ganze Debatte noch ein Mal einer ausführlichen Prüfung und schließt seinen Artikel mit folgenden ironishen WVgrten,; „So wäre denn diese beflagenswerthe Angelegenheit beendigt, und uns bliebe nur noch Úbrig, den verschiedenen unabhängigen Männern für den vortrefflichen Erfolg zu danken, den wir ihnen shuldig sind. Welche {dne Depesche wird Herr Livingston nicht noch an demselben Abend seiner Regierung geschrieben ha- ben! Jett kommt die Reihe an den Fürsten Lubeck. Dié Kammer ist auf gutem Wege; er mag sich daher nur melden; S O gut empfangen werden. Wir haben Geld für alle elt.

Im heutigen Journal de Paris liest man: „Als wir gestern anzeigten, daß die von Seiten der April- Angeklagten ge- wählten Rechts - Beistände von dem Präsidenten des Pairshofes die Erlaubniß erhalten hätten, mit ihnen in Verbindun zu tre- ten, zogen einige Journale hieraus den Schluß, der Pairshof habe sich hierdurch gegen die Verordnung vom 30, März und gegen das Urtheil des Königlichen Gerichtshofes vom 13. April erklären wollen. Um sich dergleichen Behauptungen zu erklären, muß man glauben, daß entweder jene Herren von (hrer Leiden- l stark verblendet werden, oder daß ihre Neigung, mit ihren

e einen Scherz zu treiben, sehr groß ist. er sähe in der That nicht ein, wie vollkommen übereinstimmend jene Bewilli- gung sowohl mik der Verordnung vom 30. März, als mit dem Urtheile des Königlichen Gerichtshofes von Paris und eben fo mit der von dem Pairshofe gefaßten Resolution ist, bloß Mit- glieder des Advokatenstandes zu den Debatten zuzulassen. Wir haben son bemerkt, und kdnnen es nicht oft genug wiederho- len, daß der Pairshof A die Zurückweisung der von den An- geklagten zu ihren Rechts -Beiständen gewählten gleihgesinn- ten Freunden nur eine Schiklichkeits - Maßregel in dem In- teresse der Ordnung, die bei den Debatten herrschen muß, treffen wollte; daß er jedoch stets bereit seyn würde, so weit es von ihm abhinge, jenes Jnteresse mit dem der Freiheit der Vertheidigung in Einklang zu bringen; und eben davon hat der Präsident des Pairshofes einen Beweis gegeben, indem er die Angeklagten au- torisirte, pa vorweg mit denjenigen ihrer Freunde zu besprechen, de- ren Rathschläge sle einholen zu müssen glauben. Allein diese Autorisation begreift Seitens des Präsidenten gar keine Entsa- gung auf das gesetzliche Recht in sich, wovon er Gebrau mache zu wollen bereits angekündigt hat, das Recht, Niemanden vor dem Pairshofe das Wort zu gestatten, als den Advokaten oder Sachwaltern. Auf ‘diese Weise werden, bevor die Debatten ih: ren Anfang nehmen, die Angeklagten die erforderliche Zeit gehabt haben, ihre Freunde und Beistände zu konsultiren ; sie werden von den Gerichtshof allen nur möglichen Vorschub erhalten haben, um ihre Vertheidigungsmittel mit jenen vorzubereiten, und werden von diesen Mitteln entweder selbst oder durch einen Advokaten oder Sachwalter, den sie auch jest noch in ganz Frankreich zu wählen die Freiheit haben, Gebrauch machen können. Hiernach würde es überflüssig seyn, auf das Abgeschmackte der Ansicht hine- zuweisen, daß in jenem Schritte des Präsidenten irgend ein Tadel gegen die Verordnung vom 30. März, welche eben so sehr auf das Recht als auf die Billigkeit gegründet is, odex gegen ciu Urtheil liege, womit die Opposition sih weit weniger zufriedon zeigt, seitdem die Bekanntmachung des Textes ihr nicht mehr er- aubt, es zu entstellen./

Die Sendung des Lord Elliot nah Spanien veranlaßt den Courrier frangais zu folgenden Bemerkungen: „Als wir von dem Zwecke der Mission des Lord Elliot Mittheilung mach- ten, zeigten wir zu gleicher s an, daj die Französische Regie- rung bei dem Madrider Hofe und deim General Mina Schritte gethan habe, um den Grausamkeiten, welche fast jedem Hand- gemenge zwischen den Karlisten und Christinos folgen , ein Ziel zu seßen. Die im Namen Frankreichs gemachten Vorftellungen sind dem General Mina nicht zu. Ohren gekommen, und man muß es zu seiner Entschuldigung sagen, nur allmälig fam er ju dem Systeme, welhes man ihm heute zum Vor- wurf macht. as wird der General Valdez thun, den man ass seinen Nachfolger bezeichnet, wenn die Anhän- ger des Don Carlos for uen, Grausamkeiten zu begehen, wie sie sie schon begangen haben! Die Misfion des Lord Elliot t bei Don Carlos gescheitert (?) und die Veränderung des

nglishen Ministeriums raubt ihr überdies thren Charakter. Wenn die Jnsurgenten von Navarra und Biscaya ihre alten Grausamkeiten wieder anfangen, so muß man befürchten, daß der General Valdez fh nicht verpflichtet halten wird, bei den Re- pressalien, in welche Mina d leider eingelassen hat, stehen zu bleiben, und daß die Menschheit noch lange Über einen Zustand der Dinge zu seufzen haben wird, der unser Zoitalter ont- würdigt.“ d

Wegen des heutigen Osterfestes werder morgen die hi Zeitungen nicht erscheinen. P s Aesipan

Kammer, die einer ag Handlung fähig war, hat \ich

Großbritanien und Jrland.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Si u vom 18. April. Um 5 Uhr nahm der U A tors Lyndhurst) s Sig auf dem Wollsack ein. Das Haus war na voll von Pairs. Lord Melbourne, der Marquis von

ansdowne , No Mulgrave, Graf Albemarle, Graf Errol, der Herzog von Norfolk und Lord Auckland nahmen ihren Si6 auf den Ministerbänken. Der Herzog von Wellington, der Herzog von Cumberland, der Herzog von Buckingham, der Graf Abers- deen, der Graf Roßlyn; der Marquis von Londonderry und der

erzog von Gordon h od sich auf die Oppositions - Seite des

auses. Lord Brougham nahm auf der ministeriellen Seite Plak, dicht hinter den Bänken des T Machdem einige Bittschriften Überreicht waren, erhob sich Lord Melbourne und machte die ee von seiner Ernennung zum ersten Lord des Schatzes, so wie von der seiner Kollegen in Kabinet. Er fúgte

- A 4 s A #