1835 / 341 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

©C

dia und gibt dâtitäh Rechtes gege“ ihn“ étañn;sat

wérden

_ Schwe, den 1-Detober 1835. i Adelig Westpreuß. Kreisgericht. ;

Bekannt

:: Die nachbenannten fünf „Kind V. tödt erklärten e R

Street {hen Ebel

machung. der h 091 No nig,

eleute zu Krämpib bei? D Z D) Ferdinándus Murit Üs, Nette eno dèn'4: Deto-

‘ber 1792 zu

aunpth,

2) Caroline Blonditie, geboren den 30. ‘Fannar

1794 zu Krämpiß, 3) Helene Clarissa, u. Kleinwalddor

Es den 6. November 1796 /

4) Louise Wilbelmine Rähel, geboten den 4. Fuli

1799. auf Sâspe und

: 9) Marie Amalie, geboren dent 23. April 181’ zu

Kleitwalddorf,

welche angéblich von thren gena itiken’Elteërn n Jâhre 1804 ‘auf’ eine Seebelsé" vüit Lice! nách:Aimé:

È 7

rifa ben

todt Vtlätien Srtreectschen

icgeuommen ‘worden sind, ütd®bon deröftLe Unt Aufenthalt seitdéin? Teine gangen tfi, imgleichen dié!

Rathtricht" einge:

“vön “dén genanntèn für

eleuten ‘außétdem noch

etwa erzeugten Kinder, sowie" die 'étattigènt ünbe-

kannten Erben diejer sämmtlichen : Kinder, wérden

bedurch “auf den “Atirrag Verwandten und des ihñèn

hrer “hiesigen nächsten bestélltën Curatórs}? Bée-

hufs der Todeserklärung der erstern und Präclusion der leßtern aufgefordert, sich innerhalb Neun Mo-

naten und spätestens in 1 den 6. (sccch sten) E

in dém “auf

1836, Vormittags N E

vor dem unterzeichneten Gericht inder“ Béhäustütz

des Justitiatii,

Langgasse Né. 393, hiefelbiü ängéfeß-

ten Termin persönltch" oder schriftlich: zu neldén Und

weitere Anweisung zu erwar ihrer" Rechte werden

_déltselvben die ‘htesigen

Wahrttehititig Juülstiz-

ten. Zu

Commissarien Zacharias und ‘Groddect“ in *V&schläg

geöracht. Ad Söôllten. sich aber die

Kitider' der Strcckschen: Ehe:

leute und ihre etwanige unbekätitite ‘Erber “ntcht melden, so werden die Kinder der Streeckschen Ebe-

leute, für todt erflärt, ihre

unbekannten Erben a

präcludirt, Und der: vorhandetie: Natëhläß det Streëk-

sc{ên Ehelente, welcher “in

wixd ‘ihren sh legïtimirenden Erben ‘ausgehändigt

werden , fo daß dietetligen

ctrca 1250" Thir. besteht, |

Ptätendentên? welche:

dach erfölgtec Präclusron nóch“meldèn solttent, alle’ don Seiten der Fhhaber dés Nathlässes vörgenviri-

ene ‘Verfügungen

müssen, von ihnen weder Rechnun “¿der erhobenen Nuß ‘ingën ‘for

dern sth lediglich mit del,

vorhanden“, begnügen nissen.

Danzig, dén 13 “Jütl 1835:

Das Gericht*der Hosvitäler Elisabeth. f

Gels und St.

i ““Ed'tet'a l’C | i “Bet dêèm zum Naclasseweilaad/ Herrn Geodrg Wers “Dtetrichs Grafen von Múntiter Mein- hôvel auf. Königsbrück vor „dem ehemaligen hiesigen hängig gewesenen , zuleßt

ner August

Amte und Over-Anite an durch Versléich ?béeudigten:

añdérn Paul Kezel und déssen“ Ehefratt Siville:Sa-

bîne aus Côlleda 5% Thlr ‘an

Kofstgelde-aitf die Zeit vón 1800 bis 1801 «tiquidire; äüch threLöcatton mit-dteseh Forderungen, wiewohl unxer auferlegter Bescheinigung -odereidlicher“Bestärz

ting erlángt Als jêdoch! ba der Liqutdant: n verstorben,

siand. auf Edictal-BVorladung

fragen. Jm desfallfigen "am 30 "März. 1835 'géskan+ dénèn Edictal -Tetmine waren indeß“ nicht war: die Kegelschen “Eheleute , :soirdern auch die Provocanten dutésgeblieven weshalb der Termin durch rechtafrdf= tigen Bescheid vom 17: Funt d. F. für ccircumducirt

anerkennen id

und von‘ leßbtrer? Leben lind Aufcacthaltsorte etwas nicht zu? etfahrengewez fen, ‘so ‘hatten die Ftetherelich ‘Ketkeringühen“ Ges schwister "nad-FrauGvrätin von Moitté;, deßen das (Gräflich-9Münfer-Meinhövelsche, “nach vergleich weir Befriedigung derandernGläubtger verbleibende Masses Quantunr' auf ihre êlgnen Ansprüche Übeccelassen wor: dén, zu°Erledigung fremder Ansyrüche“aa den wegen dbigér AnforderungeirizuruckbeyaltenenDepöfital: Bez

übeöneßinén slégung nöchEr- ern“ dúrfén, sótt- wäs“vom' Nacthlasse"inöch

zum heiligen!

étati-o’n.

Conèeursé hatten unter

Löhne: und 52 Th!r::ant

lo rachher der Anwvald

der:-Jintekesseüten- änge-

geachtet , und nur auf ‘das-Vers umüiß: artoder Ven Liquidanten alterntativ nacligelaßnén cidlichen Befstärz |

fung gesprochen wurde.

Provvocanten - dermalen die

Nachdem. aber vbgenannte/

Erlassung anderweite

Edictalien in Antrag «gedracht und diesem Gesuche.

u ensprechen géwesen , so werden ‘nunmehr-von ün-1 ter;eichnetem ‘Kreis Amte als der ‘jeßt combrteittent Behörde die Eingangsgenattnten -Kegelschen Eheleutë,

fo vie alle diejenigen, welche derselben oder sonst eiten A meinen, nah Vo-schrift des

ber 1834 mittelt, gegenwärtiaer - Berliner Zeitungen, ‘auch hiesigem. verleibten, so wie‘Überdies‘an Kreis-Amtäftelle angé-

s{lagnen Edictal’ Citatio:1 daß sie

den Vier und‘Zwanzigsten März 1836 béi Sträfe der Präclufión - auch [Vertu ihrer An- zustehenden. Rechtswohkthat vorigén _Stánd! an: Krets Amtsstelle duf dem Königl- Schlosse Ortenburg: hte- selbsi Zu ‘réchter feüher Gerichtszeit gesetzlich Lrfchel- j nent uad sf anmeldèn, ihve Ansprüche -nathwêisen

sprüche undder ‘etwa dér Wiedereinscßung in

und die Bescheinigung bige

siélligen „da ‘udthig mit den Freihéerrlith Kertering- schen (Geschwistern und der Frau Gräfin von Moltke rechtfich verfahren, frisimäßig ‘beschließén , ‘im: FrLo-

tulattóns« Termine

deit Ncht und Zwanziqgiten April 1836

die Nètenr ‘durch O S Stand seßen, guch

den Sehsien Juni 1836 der Erdfaung eines Präctusiv-Erkenntnisses sich ver: sehen sollen, wobet an Auswärtige zu:Besteltüng von geni, Dete, an Ausländer abec zu Ertheilung gertthtliher Legitimation“ und selbige Aüfförderung.- érgeht:

Bévolimächtigten an hi

«Koltenvorschusses an se Körttgl Säths. Ke.is Amt

_temberx. 1835.

ett: Edintas Lad ug J ! .dem unterzeichneten Stadtgericht werden aufl| e I y 14:4 T 4 e 4 Griechenland Ausgesprochen,. wonach man leicht er-

den Antrag dee Betheiligten

ereits für Preßburg Ld Marte [Ba

erder “Stadt “ihre

Henriette Heinzelmann oder deren

anbekaumtér TDetmine, uchthelle ‘di des : Erklärung der Erstern und bezichungsveise der Uebergehung der Ansprüche der

Falle tres Zireückbleibens mögen der. Abwesenden an den obenerwähnten (Les-

iPa

Aut seben.

E. : diy Gefes Mo dlet:ahweseudei Ébridilan pw kènneit dârste, daÿ det lodyteisenden Aeltui öckNtti-

ó d

Fod bd er; von ‘wel

Mal Nachricht gegeben hat, Schneidergeselle, und im Fahre 1812, Zeit keine /

ewesen dafern 9 sollen und das Ableben des Einen oder des sen werden könnte,

Vermkbgen ' zu machen “haben sollte,

Wliedéreitifeßüng ü

Réchte, so wte überhaupt’ der infrß gfgefordert

det vorigen Ständ “hiermit dffentlich auf den 12. März 183

nen, ihre Ansprüche anzuzetgenUnd' zu bescheinigen darüber mit dem bestellten

verfahren, binnen Ordnungsfeist und längstens bis. zum 9 April desselben Fahres damit zu beschließen, hierauf aber zum 4 Funi des nämlichen Fahres das bleibenden als eröffnet angenommen ch“ publiziren! zulassen, langt, welche eutfernt von hier mand hier mit Auftrag zut Ann sle zu erlassenden Ladungen zu! versehen. Ndorf, am 3. Oktober 1835. Das Stadtgericht

dasélbst. -0dt.

Gy

_ Beklanntmacchung. Juliane Henriette Heinzelmann Häusitiann) , geboren! ami! 17. Oftober 1765, zu’ Del- ligsen, im Herzogthume Braunschiveig und wohnhaft gewesen zu Oberzivehren, diéssettigen (Herichts- Bézte: es, soll’ tni Zahre 1824 zu Petersbutg' befunden und. beé, der damaligen Üeverschwemmung eines Theils er “E Wohnung angeblich ‘in dev Straße Kottneberusch?, im Quartier Heumatkt belegen, ver- lassen haben, dahin nicht wiede: zlerückgekéh:t seyn und wahrscheinlich ihr Leben eingebüßt haben

Af den Añtrag ihrer Schwestèr, der Wittwe des russischett Hof- Fouriers Johann Kirschner; Wilhel- mine, ‘geb Hetnze!mann, aus Petersburg, nachher in Obeczwehrén wohnhaft, wurde dis r das in der hiesigen Gegend“ zurúck,„elassene Vernödgen der Ab- œvesenden durch Erkénntniß vom “17. Mai 1833 gégen Sicherheitsleistung zugesprochen. :

Dieselbe hat nun aber nachher thre Rechte an einen Andern abgetreten und zuleßt find solche durch Ces- lion auf den hiesigen ‘Mätler Heilbrun Löwenberg

lhergegangen. „Auf den weiteren Antrag des Leßtern , die Abwe- sende, ivelche, wenn sie noch am Leben sich befinden sollte, das 70ste Fahr nunmeÿr* zurudgëlegt haven würde ,' fúr todt zu“erfläcen, um jeßt vÿne ‘Sicher- heitsleistung ihr dahier zurúcgelassencs Vermögen zu ethasten , werden “nunmehr die genannte Fuliane i : lmann_ o Rechtsnachfolger. welche sch ‘nicht' bereits gemeldet haben,’ ju dêm ‘vor das unterzeichnete Gericht auf : dens. Fanuar k. F., Morgens 9 Uh, brim Rechtsnächthéeile ‘der To- 1 ] Leßbtern zur Wahrung ihrer Rechte hierdurch öffentlich vorgeladen, und in wird das" fragliche Vet- tionar Heilbrun Ldivenberg dahier ohne Sicherheits: leistung verabfolgt werdet. Kassel, am 26 Oftozer 1835. Kurfürsiltch Hessisches Landgericht das “Wepler. Mérkel. Zur Béglaubigutg: Groß, Landgerlthts- Aftuay.

Wr f a2, T P

Literarische Anzeigen.

ulus undSilas izn Gefängnisse zuPhi- lippi, P edit úber Apofelgeschichte Cap. 16, V. =3—25/, von Friedrich Gufstav'Liseo, Prédè- ger ant dev St. Gértraud-Kirche ‘zu Berlin. © Zit Besten des Berliner Lokal - Ausschuf\es des Vereins zur Bessérung der Strafge- fangenen. O 1°:36, gedruckt bei Julius Sttrenfeld (Löipztzerstraße Nr 52). / Preis 24 sgr ohne der Wohlthätigkeit Schranken (Zu haben bei Bethge (Spittelbrúce

als’ Erden Cessionarien' Rer 2), Eichler (Behrenitraße Nr 44), O ebmig ke

spruch zu haben: 'vêrz- Gesebßes vom 27, Dtsz den Leipziger sd Wochenb{latte ein-

anderweit Vvorgéladtn,

r Forderungen" bent

eichnung in completten

Budisfin, (am? 18, Sep Herrmann.

dix beiden seit längér

ftraße Nr 17)

1 bereitsim: „Auslande!/ verò den Be'fall' des ‘lesenden Puk Journale râhinten sie als tnteressant. Mit - vieler Freimüthigkeit hat sich der Verfasser besonders über. F

Burgstraße Nr 8) und Wittre Martius (Kloster-

i En Ra:

Als werthvolles Weihnachtsgesthénk wird empfoh: len, und i bei E. S. Mittler in Berlin CStech- bahn Nr. 3), zu haben:

„f (H. Seume's

sâmmtlihe Schriften in einem Bande.

Herausgegeben ‘und mit Vorwort begleitet von Pr. Ndolph Wagner. 8vo, fchmackvoll ‘in bunten Um cch!ag cartonirxe.

(Kv. Royal -§o. 18353. Gez l Subsccip- ons- Preis 4 Thlr. 75 fgr. Dergleic en Exemplare in Umschlag geheftet Sub- scriptions- Preis 4 Thlr. Leipzig, im Novimbcr 1833.

Joh. Fr. Hartkuoch.

Zur Miéchaelis- Messe d. J. i ersch: nen in der

der Sin merschen Hof - Bucdhandlung zu Leipzig u. Cobu-g (vorräthig zu ‘Berlin (n ‘déc Stuhrschen Buchhandlung, Schlofplaß ):

Nr?2) : Helle und dunkle »teisebilder aus Ruß- land“ der Türkei und Griechenland; ent- worfen in den Fahren 1833 und 1834 von Fr ‘Dieb, Legations-Rath. Brosch 1? Thlr. Ein Beurtheiler sagt darúbe-: ÆEinjelrie Proben diesér ‘Bilder, die der Verfasser entlichte , exwarbén fich; ublifums, und -tüehrere

inzelie Vechältnisse und Maßregeln {n ‘dem jeßigen

em feln, ‘der Erstere. Soldat gewesen is und von Pillau aus] dorado-/ fabely, doch nicht so recht zu trauen wäre

untern 4. August 1812 seinen Angehörigen das leßte! Nicht minder werdeti die Bilder aus Petersburg und der Leßtere aber ein : seit ‘welcher Nachricht von ihm anher gelangt ist, in si, unter der Verwarnung, daß sie, ie” nicht'’érscheinen, fúr todt erélärt werden zugleich für diesen Fall ‘oder wenn sonst Andërn tachgewite- die Erben derselben oder wer sonst aus irgend einem. Rechtsgrunde ‘Ansprüche an’ deren j bet Strafe des Ausschlusses und Verlusi ihrer Erb - und ‘fonstigen :

zu rechter Gerichtszeit an- hicstger“ Stadtgerichtsselle persönlich Und toweit ndthig, bevormüutidet Zu erschei-

i | Uten Rechtsveetreker, oder nach »efindent nuch untér ch in abwechselnden Säßen zu

Erkenntniß daruber, welches auch’ für dic Außet- werden “wird, endlich“ sodiel dicienigen.an- ohten/ irgend Je- hm“ der weiter an

(richtiger

Lehren des Landrechts überall in

A R E N

dié fortwährend von dem Hellénisen El-

Constantinopel ansprechen und vielleicht manche ir- rige Meinungen berichtigen, die man bis jeßt Über fette kolossalen Hauptstädte ‘hegte. Gewiß wird kein Leser das Buch, durch welches ein lebendiger, do anspruchloser Ton dürchflingt , unbefitedigt aus der Hand legen.

(He

Im Verlaze der Ha h n ’schen, Hof die

ist 80 eben erschienen:

Hannover. Buelibandlung Ueber die Entwickelung und Darstellung

/ in den heiligen“ Schriften des alten Bundes. Ein Beitrag zur biblischen Theologie von Dr. Joseph Beck, : Professor in Freibarz u. s. 1835. 17ck se. Det Derr Verfasser wollte in obiger Schrift einén Beilrag zur Ve rständiegung über einen der wich. ligsten Gegenstände der biblischen Theolo zie lie: fern, inlém ‘er sich die Anlgabe se'zte. vermiite!st einer auf’ Kritik ond Geschichte gegründeten Exegese zu zeigen, wie die Idee voin messÍiani- schen Reiche nund vom Messias in den heiligen Schriften des A. T. sich entwickelte und in den verschiedencn Perioden des jüdischen Volkes sich darstellle. Gewiss ird jeder Kenner die Gründ- lichkeit nud Unbefangenbeit der Forschung, womil der Herr Vert dicsen Gegens!and, als hbistorische Mrnndlage der biblisehen Theologie auf eine neue und eigenthümliche Weise behandelle, anerkennen.

Zu háhen in der

Nicolaischen Buchhbandlung in Berlin F (Brüderstr. No. 13), Stettin. Elbing u. Thorn. der

Ori

nig

G wv, ; Gr. Sva.

dur fin

bei

In Ferd. Düúmmlers Buchhandlung, Linden Nr 19, sind folgende zwei wichtige Werke zu erhalten : Clausewibß,/ General C. v.,' hinterlassene Werke

über Krieg u. Kriegführung 8 Bde. 19 Thir. Jedec Band dieses Buches mird auch einzeln ver- kauft, als: “1x Bd.: Vom Kriege, 2 Bd.: Vom K*-fege, 2 Lhlr. 10 sgr. 3r Bd even, falls: Vom Kriege, 2 Thlr. 5 sgr. 4r Bd.: Der Feldzug von 1796 in Ftalien, 2 Telr. zv Bd.: Die eldzúge von 1799 in talien und der Schweiz, Ir hctl, 3 Thlr 5 sgr. v6r Bd : Die Fortseßung des Jeldzugs von 1799 in Ftalien und der Schweiz, 2x Theil. Mit 1 Charte, 2 Thle. 290 sgr. 7r Bd.: Der Feldzug von 1812 in Rußland Die Scldzúige von 1813 u 14. Mit 1 Charte, 3 Thlr. 5 sgr. Den Feldzug von 1815 enthaltend, 1 Thlr 10 sgr. Schöntng's, K. W. v., Gesch'chte des Königl

Preuß. dritten Dragoner- Regiments und derie-

nigen Dragoner Regimenter, aus welchen dasselbe! Nr. “bet der Reorganisation der Armee im Jahre 1807

hervorgegangen ist. Mit 2 Kupf. 2 Thlr. 1% sgr,

E SOvERE E? U

Neue philologische Werke.

Bei Unterzeichnetem sind so eben folgende neuere

Ausgaben erschienen und bei E. S. Mittler in

Berlin (Stechbahu Nr. 3), zu haven:

Caesaris, C. T, commentarii de et civili. PHistorish, kritish und erläutert von Pre. F G. Lippert, Königl. Pro- tessor an der Gelehrtenschule zu Hof. Erster Theil, de bello gallico. 8 maj. 51 Bogen stark. Druckpapier 3 Thlr. , Velinpapier As Thlr.

Euripidis Phoenissae. Eddit ex op'imis L, B. et in usum stadiosae juventutis enarravit Jda. Apilzius. & M:.j.

Chirta impr; 1 Thile. e —_ geript. 13 Thir i À pilz, Dr, Jon, sébedae crilicae in C._J. Cae- Sâaris commentarios de bella gillieo, Smaj. Ciïart, impr, 114 scr.

scripl. 20 sgr.

Nicherding. Carol. de lonis Chi vita, mori- bas ‘et stadiis doctrinae seripsit, fragmentaque collèci. 8 ma),

Chart. impr. 182 sg».

script. 1 Thlr.

Frotscher. Dr. et Prof, in M. Tuollii Cicero- nis orafjonem Philipp H. commentarioruin s NC- cinen. - 8 mal. br 71

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ders

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grammatisch

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C. H. F. Hartmann in Leipzig. :

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Im Verlage der Buchhandlung G. P. Aderholz in Breslau t so cben ekshienen und zu Berlin, Schloßplaß Nr. 2, vorräthig in der Stuhrschen Buchhandlung: Das Preußische Jagd-Recht. Aus. den ollgemeinen Landes-Geseßen, den Provitt- zial-Fagd-Ordnungen, den Minitjierial- und MNegie rungs- Verordnungen systematisch entwickelt un mit Abvdrücken der Provinzial-Fagd: Geseße versehen von C W. Hahn,

Jusiz- Rath. :

Ge. 8vo. Geh. 24 Bogen. Preis 1 Thlr. 15 sgr. Ein Beurtheiler äußert sich darübec:

Daz Werk liefert die erste wisseaschaftliche Bear: beitung etner in unserer juristischen Literatur bisher ganz vernachlässigten Materie. Die verschiedenartigen [Beitimmuügen der Provinzial: Geseße úber das Jagd- wesen und die Jagd Contraventionen , welch? aus| A (3 400 âltern und neueren Verordnungen aller Preu- Fischen Landestheile nach ihrer noch praftiichen Gül- i ttafcit sorgfältîg ausgewählt worden, sind in ein! 1 ‘System zusammengestellt und mt

nen fin Zes

L

Der Verfasser handelt nah einer Einleitung Über den Ursprung und die Regalität des Fagdrechts und über die Jagd-Geseßgebung aller einzelnen: Provinzen im ersten Abschnitte vom Jagdrechte Üvechaupt, dessen Umfang (jagdbare Thiere), E-ntheilung, Erwerbung, weiterer Uebertragung und Veclust, von der Aus- [can Úbung des Fagdrechtes, der Legitiniation dabei, und dert den verschiedenen Fazdarten. Jm zweiten und [Brei dritten Abschnitt sind die Jagd-Contraventionen |n+2 zuerst der Jagdberechtigten utid dann der Nicht-Fagd-| 11 bexectigten abgehandeit, erstere in Rücksicht der Zeit und Art," dec Ausübung ihres Rechts (Schon- zeiten Überhaupt und bei den einzelnen Thieren, An- wendung „der Gewehre, Hunde und der verschiedenen Jagd-, und Fang-Arten, Pflichten gegen ‘Nachbarn und: Feldbesißer, \Jagdfolge. 2c.) leptère ‘mit der Ab-

moeir

theilung. in eigentliche Jagdfrevel (durch Gewehre

c

drüden der O Lnge a eva d sonsi ú E O, Jeseße beigefügt, #0 daß die citirten (Geseßstellen f ! der Messianischen Idee gletch nachgesehen werden fönnen, öbe ber i t zialrechte zu bedürfen. leihtert den Gebrauch. Bei €. Flem ming in Glogau is

lStraße Nr. 23) :u

Im Serlage der Gebrüder Didot in 0

2 Thlr. 5. sgr.| Jeden Sonnabend erscheint eine Lieferung vorz

Bvugen Text“ und einem

in aüen Buchhandlungen Bestellungen nehmen an in Berlin Dun der,

mentlich an E.

officiellen Quellen sorgfältig worden

ja. d Engl.

Jedermann zur Du-chsicht zu Befehl.

Rotte,

Secbstes Heft: Siebentes Heft: Achtes Heft :

aller ele, chen lichkeit der Sch!empe für das Vieh, kann ichn Zuversicht, in Folge der mir hierüber geworden mündlichen und scliriillichen Beweise völlige G4

wofür solche bei mir

No. 25, Apotheker .und wirkliches, Mitglied l Apotheker-Vereins im nördlichen Déutschlao

Und Hunde, Üeberschreituntgen der Rechte ded Eui, fangs und der Selbshülfe, - Dhis Bogelstellen ,- EierzAusnehmen ütid: und im Wilddiebstahl mit dessen versi Der vierte Abschnitt Wolfsfagden und Wolfs - Prämien und“ im fünfte) sind die shwierigen Lehren vom Gerichtsstande un

durch unbefugtes age

tidprethan il iedenett Arten betrifft die

rihtëverfahren in Jagdsachen vor den verschied,

nen Finanz-Polizeien und Gerichts. Behörden erd tert worden. : „Dem Werke 1b sind die

Beweisstellen üs Behauptungen des Verfassers in korrekten 6 Jagdrechtlichen Titel aller rovinz wichtigen Provinnzil

en Händen befindlichen Sammlüngeti der Provijl Das beigefügte Register @

ommen Ade rg

&schienèn, uy Berlin in der En Müller) / Bre

Gläubiger

ch alle Buchhandlungen (in schen Buchhandlung, (Ferd. ; haben:

Dié Klassification der

ktm Koncurse

nah den Preußischen Geseben dargestellt, {n alyjy betischer Ordnung. Sachwalter und alle

Zum Handgebrauch für Richte diejenigen, welche Forderung

Koncursen geltend zu-ma en haben. gr. 15 sgr. D aris s A

4 Silbergroschen die Lioldhildie /

ebr! j París ut

eber in Leipzig. erscheint gleichzeitig mi

Französischen sten vermehrten und verbe}sett

ginal-Ausgabe eine Deutsche Üeberseßung der G eschmiMhte

der Französischen Revolution

F: A. Miguet. ‘mit 25 __Die ‘erste

2 Vânde. in 25 Stahlstichen. Lieferung gratis.

Lieferungq

: Stahlstiche mit 2 Avbilyp-| Die erste und zweite Lieterung ist am 15, h ber 1835 exschienen Ausführliche. Prospecte id

2ralis zu haven.

mblot, Frat:zösische Straße. Nr. 20 a.

8c Bd.:| Im Verlage des Landes-Fudustrie- Comp

cs zu Wetmar is Ende October 1833 erschien an die Buchhandlungen versendet worden (n 5) S. Mittler in Berlin, Stechbah (H enealogisch- historisch-siatistischer ma G i Dreizehnter Fahrgang, fúr das Jahr 1836. Seiten in gr, 16:ñ0., nebst 8 stalistischen Uebe sichten. 2 Thlr. oder 3 Fl. 36 Kr

„Dieser Jahrgang hat in allen Theilen viele we sentl.che Verbesserungen und

( j Zusäße erhalten, beson ift das Personal der hdhern Hof- und Staats: er in vielen deutschen Staaten nach den neuen

ergänzt und bericht en.

4

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etner D.

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Wissen werden.

R Bea: 2% (i: Fete Se E tes

Allgemeine

lsche Slaats-Zeitung.

Berlin, Mittwoch den 9teu D

Ton E aa pam nas E

C S E E E E B Pm A T

| ahrihten. Kronik des Tages.

Des Königs Majestät Haben Seiner Majestät dern nige Otto von Griechenland den Schwarzen Adler- den ‘verlichen.

i Im Bezirke der Königl. Regierung zu Koblenz ist der bisherige Pfarrer in Oberdierbach, astendyk, zum zweiten evangelischen Pfarrer in Alter.kirhen zannt worden. L !

Botschafter Sr. Majestät

Angekommen: Der defsignirte Russischen Hofe, Baron

¿ Königs der Franzosen am Kaiserl. n Barante, von Paris.

Zeitungs-Nachrichten. Ulan d

? Frankrei.

Paris, 2. Dez. Der heutige Moniteur enthäst eine jnigliche Verordnung, wodur) eine frühere vom 28. April 332 über die freiwilligen Antwerbungen beim Militair und die uen Capitulationen in nachstchender Weise modifizirt wird: Ehemalige Miltètairs, die älter als 35 Jahre sind, können, wenn wieder Dienste nehmen wollen, nur in die Veteranen-- Com- quieen eintreten und werden auc hier nur bis zum vollende- n 45sten Lebensjahre angenommen ; fie müssen überdies den (stehenden Bedingungen genügen: 1) eine mindestens lSjáhrige enstzeit nachweisen; 2) aus der Artuee als Folge der bestande- n Dienstzeit, und höchstens erst vor 2 Jahren ausgeschieden n; 3) ein Zeugniß ihres Wohlverhaltens beibringen, das von Commandeur des Corps, bei welchem sie zuleßt gedient, aus-

stellt ist.‘ L In der heutigen Sißung des Pairshofes hielt der Gene- [-Prokurator Martin sein Requisitorium, das auch beim Ab- nge der Post (4%, Uhr) noch nicht beendigt war.

Es ist vor einigen Tagen gemeldet worden, daß der chemalige orsteher des Bariser Advokaten standes, Herr Parquin, von dem räsidenten dés Pairshofes den Auftrag erhalten habe, den teschi ex ofsicio zu vertheidigen. Herr Parquin hat seitdem as pacsichende Schreiben an den Baron Pasquier gerichtet : Sie haben mir die Ehre erzeigt, mich von Amtswegen

Wi einen der Vertheidiger des Angeklagten Fieschi vor dem Pairs-

fe zu bezeihnen. Das Geseß verlangt, wie die Menschlichkeit, j auch die größten Verbrecher! vor ihren Richtern nicht ver- Jch werde daher eine traurige Pflicht erfüllen d dem Fiesthi bei der Jnstruction d wie während der Debat- n beistehen ; indessen kann ich nicht dafür gutsagen, daß am Tage r Audienz meine Stimme auch Worte zu seiner Vertheidigung nden werde.“ Gestern wurde vor der ersten Kammer des Königl, Gerichts- jofes der Prozeß eines Wechselmäklers gegen cinen Kaufmann derhandelt. Der Lektere \c{uldete dem Ersteren aus einem Bôr- en:Geschäft eine bedeutende Summe, die durch Disfferenzen bei iner Fonds - Speculation entstanden war. Der Wechselmäkler durde, den bestehenden Gesezen gemäß, mit seiner Klage abge- jiesen, bei welcher Gelegenheit aber der erste Präsident des Ge- htshofes, Baron Seguier, sich folgendermaßen äußerte: „Wir inen, den Geseßen gemäß, nicht anders entscheiden ; doch ist es höchsten Grade zu beklagen, daß es cine Negierung giebt, le das, was das Gesetz verbietet, nicht allcin duldet, sondern Verdies noch dazu aufmuntert, und daß der König , dessen Ab- ten sonst so vortresflich sind, nit einschreitet, um sein Mi- isterium zu zwingen, die bestehende Gesetzgebung zu achten.“ Der. Constitutibdnnel sagt: „Mehrere Blätter haben ge- eldet, daß Herr Bertin de Vaux, Adjutant des Herzogs von Prleans, nah Frankreich zurückgekehrt jey, um Veraleichs - Vor- lige von Seiten Abdel-Kader's zu überbringen. Die Rúek- hr des Herrn Bertin de Vaux nach Frankreich ist gewiß; wir aben die Nachricht von unserm Korrespondenten in Toulon er- halten ; aber er überbringt keineé wegs Vorschläge Seiten Abdel- Vers, sondern ist bloß in Privat-Angelegenheiten des Herzogs | tückgekehrt, die init den militairischen Operationen in gar keiner Verbindung stehen.“/ Napoleon’'s Hut, der sich mit in der Nachlassenschaft des “ialers Gros befand, ist in der gestrigen Auction dem P», ‘elacroix für 1950 Fr. zugeschlagen worden. Unter den Mit- letenden befanden sich zwei, die sih vorzüglich diese Reliquie reitig machten. Als man nach erfolgtem Zuschlage den jesigen lücflichen Besißer zu kennen wünschte, rief eine Stimme laut: Er is cin Franzose!’ Bei diesen Worten brach ein selcher Oturm von Beifallsbezeugungen aus, daß man eincn Augen- (E befürchtete, die Decke der geräumigen Werkstatt des Herrn tos möchte einstürzen. Bald ‘erfuhr man dann auch den Na- en des glücklichen Besitzers“; es ist, wie gesagt, Herr Dela- dix; sein Mitbewerber war Herr Armand Carvel, der sich bis 1920 Fr. hatte treiben lassen. N Im Moniteur lies man: „Mina an der Spike von 790 Mann und 200 Pferden, und der Oberst Sat, aus Va- neia mit 15 bis 1800 Mann sind in dem Thale von Tremp ‘ngetroffen, Bei ihrer Annäherung haben die Karlisten die Be- FBerung ‘der Stadt Tremp aufgegeben, sich in die benachbarten Di fer zerstreut, und ihre Kranken nah Gerri bringen lassen. e Christinos ráumten varauf Tremp für einige Stunden, um Fal Seind heranzuloccken , aber dieser hütete sich wohl, in die en dée gehen. Man versichert, daß von Aragonien aus Trup- der Königin im. Anmarsche sind. Wenn dieses Gerücht sich R a, so wird’ die Lage der Karlisten s0 schwierig ,/ daß sie S L thigt seyn dürften, sich nach Frankreih zu werfen. Ein een qus Toulouse vom 29sten November bestätigt die

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Nachricht von dec Rúckfehr der Karlisten nah dem Aran-Thale, von der Flucht der Karlisten, die Viella beseßt hielten, und von der vollständigcn Niederlage derjenigen, die sih in der Umgegend von Esteni befanden. Jn Folge der von dem General Harispe getroffenen Maßregeln, um di Karlisten zu verhindern, auf Be- hobia einen Angriff zu wiederholen , der nicht stattfinden konnte, ohue daß ihre Kugeln auf umer Gebiet fallen mußten, haben sie ihr Vorhaben aufgegeben. “/ i

Das Memorial des Pyrenáes enthält Folgendes: ¿Don Carlos hat ein Dekret erlassen, worin er anordnet, daß alle Offiziere oder Soldaten ,- welche Anforderungen irgend einer Art an ihn zu machen hätten, dieselben binnen 14 Tagen bei dem Kriegs - Minister einreichen sollten. Nach Vexlauf. diefer Zeit sollen sie als verfallen betrachtet werden. Dieses: Dekret ist aus Tolosa vom 16. November datirc. Man ersieht aus den Ausdrücéen, in denen es abgefaßt ist, daß Don Carlos beabsich- Armee stärker zu organisiren und der Sorglosigkeit Einzelner nicht den Vorwand einer ungewissen und precairen Lage zu lassen.“

Aus Bayonne schreibt man vom 28. d: „Es wird hier viel von einc:m Aufstande gesprochen , der gestern in St. Seba- stian stattgefunden haben soll, Und bei welchem der Kommandant dieser Festung, der Brigadier Terra, von den Truppen der Gar- nison ermordet worden wäre, weil er den Garnisonen der äuße- rena Forts nicht habe zu Hülfe kommen wollen, und diese des- balb in die Hände der Karlisten gefallen wären. Man glaubt hier zwar, daß diese Nachricht übertrieben sey; so viel ist aber gewiß, daß die Artillerie der Festung si in dem jämmerlichsten Zustande befindet, und daß man nur mit Mühe einige Schüsse hat gegen die Karlisten richten können, als sie die Forts angrif- fen. Es fehlte gänzlich an Stückpatronen und man mußte die Ka- nonen mit Stroh und Gras laden. Hätten die Karlisten dies geivußt, so hätten sie die Festung mit derselben Leichtigkeit neh- inen kônnen, wie die Forts. Die Municipalität hat sich sogleich versammelt, und eine Klage gegen die Nachlässigkeit des Kom- - mandanten aufgesest; auch hat sie einen Aufruf an alle Bürger erlassen, sich so gur als möglih-zu bewaffnen, um an der Ver- theidigung der Stadt, die übrigens wohl nicht so leicht angegrif- fen werden wird, Theil zu nehmen.“

Der General Cordova hat einen schr ausführlichen Bericht an den Kriegs-Minister úber ein Gefecht mit den Karlisken, das am 16. Nov. bei Montejuna stattgefunden hat, erlassen. Die Karlisten sollen danach 6—700 Mann verloren haben.

Den neuesten Briefen von der Spanischen Gränze zufolge, ging dort das Gerücht, daß der General Cordova einen zweimo- natlichen Waffenstillstand verlangt. Don Carlos ihn aber verweie gert habe. Jn einem dieser Briefe heißt es auch, daß der Weg von Pampelona nach Tolosa von den Karlisten bese6t sey. Sie haben eine feste Stellung bei einem Orte eingenommen, der „die beiden Hermanas‘/ heißt. Dieser Punkt wird von zwei Felsen beshüßt, die ihn fast unangreifbar machen. Die Karlistische schwere Artillerie, die man zu der Belagerung von Puente de la Reyna bestimmt glaubte, ist in Tolosa angekommen.

Großbritanien und Jrlan d.

London, 2, Dez. Der König hat dem Contre-Admiral e Lewis Fißgerald den Hannoverschen Guelphen - Orden verliehen.

Es ist noch nicht bestimmt, wann der Oesterreichishe Bot- schafter am hiesigen Hofe, Fürst Esterhazy, der sich noch immer in Wien befindet, hierher zurückkehren wird. Der hier anwe- sende Fürst Alexander Lieven ift zum Legations-Secretair bei dem Russischen Botschafter in Paris; Grafen Pahlen, ernannt.

Die Morning Chronicle bestätigt die in auswärtigen Blättern enthaltene Nachricht, daß die Englische Régierung ihre diplomatischen Verbindungen mit dem Hofe von Modena abge- brochen hade. i

Außer Sir F.- Burdett hat noch ein anderes Mitglied von Brooke’s Klub ein Schreiben an diesen Verein gerichtet, worin ebenfalls die Ausschließung O’Connell's aus demselben verlangt wird.

Die Bewohner von Greenwich und Blackheat) haben eine Subscription erössnet, um auf dem One-Tree-Hill im Greenwich- Park eine Säule mit dem Strandbilde König Wilhelm's IV. zu errichten.

Die Tuchhändler von Leeds, welche mit Portugal in Ge- schäften stehen, haben bei der Englischen Regierung eine Bitt- schrift gegen den in Portugal erhöhten Eingangs Zoll auf idre Waare eingereicht. j

Kürzlich fand wieder eine Entzündung der brennbaren Luft_ in den Gruben- von Monkivearmouth statt und beschädigte drei Arbeiter. Der Bericht der Kommission, welche von dem Par- lamente zur Untersuchung der Unglücksfälle in* den Kohlengruben niedergeseßt worden war, ist jeßt erschienen. Es geht daraus hervor, daß in den 18 Jahren, jeit welchen Davy's Sicherheitss lampe gebraucht wird, in den nördlichen Gruben mehr Unglücks- fälle vorgekoramen sind, als früher, indem jeßt damit Gänge be- sucht werden, die man ehemals, der Gefahr wegen, ganz agufge- geben hatte. Es ist nun die Ansicht der fundigsten Arbeiter, daß nur der gehörige Luftzug ein wirksames Gegenmittel gegen diese Gefahren sey. Ein hiesiges Blatt bemerkt dabei, das Volk, welches 20 Millionen Pfund Sterling zur Freilassung der Sklaven verwendet, habe auch nicht einen Pfennig dazu herge- geben, um im eigenen Lande 200,000 Arbeiter gegen solche Ge- fahren sicher zu stellen; wären die Arbeiter in den Kohlengru- “ben, meint es, aus Afrika eingeführt worden, so würde die Sache vielleicht anders seyn. ;

In der vorigen Woche wurden zwei prächtige Wagen in Calais eingeschifft, die hier fúr den Russischen Grafen Demidoff/ gebaut worden sind. :

In Woolwich ist ein Matrose, der 150 Peitschenhiebe er- halten sollte, unter dieser Strafe erlegen; dies giebt der Presse von neuem Anlaß, aufs heftigste gegen die Peitschenstrafe in der

Die Zeitungen enthalten

Armee und Marine zu Felde zu ziehen. / Ueber Liverpool erhielt man gestern hier ¡Nachrichten aus

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ezember

Jn New - York war aus New- Orleans in 11 Tagen, also vom 28. Oktober, die Nachricht ein- gegangen „* daß von dort ein Dampfboot und ein Schooner mit einer großen Anzahl von Freiwilligen nach Texas abgesegelt wa- ren, und daß in den Straßen von New - Orleans Werber mit Trommeln und Pfeifen herumzogen, um noch mehr Rekruten für jene Expedition zusammenzubringen. Jn Norfolk hatte man auch über Trinidad die Nachricht von der in Havanna ausgebro- chenen Jnsurrection erhalten ; die Einwohner, hieß es, flüchteten nach allen Richtungen hin. Die Nachrichten aus Laguayra in Nord-Amerikanischen Blättern reichen bis zum 15. Oktober. Die Ruhe war dort noch immer nicht wieder eingekchrt, die Militair- Chefs seßten ihre Feindseligkeiten gegen einander fort, doch war nichts Entscheidendes vorgefallen. Bei der zu New-York statt- gefundenen Wahl hatte die Partei Van Buren's gesiegt; Gi- deon Lee, ihr Kandidat, war mit einer Majorität von 1500 Stim- men gewählt worden. Jn einem Nord - Amerikanischen Blatt, dem Sunderland Herald, heißt es: „Wir wissen aus gu- ter Quelle, daß der Präsident in seiner Botschaft im Dezember die Streitfrage zwischen Frankreich und Amerika so unumwun- den darlegen wird, daß auch dem Ungläubigsten kein Zweifel mehr übrig bleiben dürfte. Die Sache wird aber, wie man er- wartet, nicht in einen Krieg, sondern nur in eine Abbrechung des Verkehrs hinauslaufen.‘? Heute gingen noch Zeitungen aus New-York von 5 Tagen später hier ein, nämlich vom 12. No- vember, und Privat-Briefe aus Philadelphia vom Lten v. M. keine neuere Nachricht, die auf die Kriegs- oder Friedens - Frage zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich ein neues Licht zu werfen geeignet wäre, und es scheint in der That, daß die Amerikanische Exekutive das Publi- kum nicht eher über ihre Absichten urtheilen lassen will, bis der Augenblick gekommen seyn wird, wo sie dur die dem Kongreß zu machenden Mittheilungen bekannt werden müssen. Ein Blatt behauptet, man habe den Marine- Secretair kürzlich äußern höô- ren, „die jeßkigen Differenzen mit Frankreich würden zu einer ernsilichen Kollision zwischen den Vereinigten Staaten und jenem Lande führen.’ Jn Bezug auf déese Erklärung bemerkt jedoch ein anderes Blatt: Man könnte hier wohl fragen, warum das Volk nit von Zeit Æ Zeit durch das Regierungs - Organ von der Lage der ganzen Sache und von der Beschaffenheit der neuc- sten Depeschen unterrichtet wird? Daß man diese Aufschlüsse dem Kongreß vorbehält, verhindert eine freie ‘und angemessene Erörterung des Gegenstandes, welche wesentli. nöthig ist, um die óffentliche Meinung darúber zu erforschen und um den Kon- greß in den Stand zu setzen, danach zu handeln, zumal da es Krieg oder Frieden betrie. Wo dâs Volk souverain und die Regierung nur Agent ist, da darf fein Geheimniß obwalten. Es scheint, daß alle Neuigkeiten sorgfältig verwahrt werden, am den Getreuen zur Fonds-Speculation zu dienen. Kaufmännische Rüefsichten allein sînd die leitende Richtschnur -derjenigen, wel- ce in Washington an der Spise der Verwaltung stehen.“ Die Times berichtet außer diesem noh Folgendes: „Unser Korre- spondent in Philadelphia, der stets gegen den Krieg gestimmt war, spricht zwar in seinem neuesten Schreiben vom §ten v. M., als treuer Beobachter, die Ueberzeugung aus, daß ein Krieg die wahrscheinliche Folge seyn werde, doch hat er nie etwas geäußert, woraus eine Vorliebe für ein solches Resultat oder der Wunsch danach hervorblickte. - Der Staat New-Orleans scheint ents{loss sen, den Krieg gegen die Mexikanischen Behörden von Texas kräftig zu unterstüßen. - Ein Schreiben des Amerikanischen Com- mandeurs aus Gonzales vom 1. Oktober meldet, daß der Feind, ungefähr 200 Mann stark, sich am anderen Ufer- des Flusses be- fand und täglich Verstärkungen erhielt. Der Commandeur ver- langt daher ebenfalls Verstärkungen, und es wurden in den Stra- ßen von New - Orleans, wo es an Freiwilligen nicht fehlte, die bereit waren, für die „Sache“ einzutreten, fortwährend Truppen ausgehoben. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat keine Schritte in Bezug auf diesen seltsamen Provinzen- Krieg gethan, der wahrscheinlih ernsthafte Erörterungen zwischen den beiden Föderativ - Regierungen herbeiführen dürfte, da beide Theile Recht zu haben glauben, auf die Weise zu handeln, welche den Streit veranlaßt hat. Ueber den Ur- sprung dieses Streits ist jedoch nur sehr wenig. verlautet. Ei: nige Blätter vergleichen den Zustand der Dinge in Betreff von Texas mit der Lage Englands mit Hinsicht auf Spanien. ,,,„England‘‘‘’, sagen sie, „,„steht neutral da, so weit seine Re- gierung betheiligt ist; aber doch erlaubt es, daß Mannschaften, Waffen und aller Kriegsbedarf nach Spanien gebracht werden. Sonimmt hier die Regierung keinen Theil an der Sache, aber es ge- hen aus verschiedenen Gegenden des Landes Freiwillige nach Texas ab.//// Wir glauben indeß, daß Amerika's Beweggründe, die es veranlassen, zu jenen Vorfällen die Augen zuzudrücken, mit der Einmischung der Englischen Regierung mit Hinsicht auf Spanien gar keine Aehnlichkeit haben. Niemand wird es sich wohl ein- kommen lassen, zu glauben, daß England nach dem Besiß von Spanien geize ; die Vereinigten Staaten aber haben, das ist be- kannt, längst ein begehrliches Auge auf Mexiko geworfen, und wenn Texas erst gesichert ist, so würde sich ihnen eine shöône Ge- legenheit darbieten , ihre sÜdwestliche G ¡befriedigender“/ als jeßt einzurichten. Jn einer Zeitung von New-Orleans wird dems- jenigen, der „den bekannten Abolitionisten Arthur Tayp- pan aus New - York ergreift“, eine Belohnung von 50,000 Dollars versprochen. Wir wundern uns, daß sich diese Belohnung nicht bloß àuf den Kopf des Mannes beshränkt. Es würde ein kürzeres Mittel gewesen seyn, den Zweck der New- Orleansschen Justiz zu erreichen. Die New- Yorker Blätter sehen diese unerhörte reistigkeit für eine unge- heure Shmach an. Eines derselben bemerkt sehr richtig,

ein Akt, wie dieser, durch welchen man die Freiheit der Mei- nung zu kontroliren beabsichtigt, indem man die Sicherheit und selbst das Leben des Bürgers jedem Verbrecher im Lande in die Hände liefere, furchtbar und abscheulih sey. Die Würdigen, welche jene gräßliche Anzeige bekannt gemacht haben, nennen sich den Wachsamkeits- Aus\{chuß für das Kirchspiel Ost: Feliciana.“‘

New-York bis zum 7. Noo.

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