1836 / 296 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

steigen. 4% gewichen. breitet. Zinsfußes ist ein Theil der

»efurdten ;

V0

Englischen Kapitalisten scheint eine

man sucht

nan aimmt seine Vorsichtêmaßregeln , | Uebel zu

allé Weise gegen das herandriligende Michtédefroweniger haben bis uicht das geringste beunruhigende Symptom entdecken iönnen

rüsten

Nin Cw V %

Die Englischen Consols sind in 2 Monaten etiva um Eine gewisse Besorgniß hat sich in London ver- Die Frage wegen einer abermaligen Erhöhung des der Englischen Bauk angeregt worden ; Krisis 21 ber den Zustand“ des Amerikanischen Han- sud finstere Geruchte verbreitet; man beobachtet sich, sich auf

jeßt die shärfiten Augen noch

ch ferott, dieses unwiderlegbare Zeichen der Handelsnoth,

if nir2cnds ausgebrochen, weder-in Europa, noch in den Ver- iten Staaten. Die Consumtion und der Arbeitslohn laben

auf die Börsen beschränkt:

fich

gennenswerthe Ermäßigung erfahren. Die Aufregung hat Alles? läßt daßer vermuthen,

daß fic) die Krisis auf einen: falschen Lärm Utid das Uebel auf eine augenbl:ckliche Stockung beschränken wird. Jndessen dauert

die Besorgniß an der Londoner Börse fort, und da sie der Mit- telpunêt der Kapitalien der ganzèn Welt isf, so sind allé Börsen des Kontinents nicht von Schrecken, aber von Erstaunen und Ungewißheit ergrissen. dann vorhanden, wenn große Speculationen gescheitert und ihren Unternehmern verderblich. geworden sind, Nichts derglei: chen ‘hat sich aber weder in England - noch in Frankreich zugze- tragen.‘ j

Man veróreitet das Gerlicht, daß: 35 bis 49 politische Ge- fangene, die sich bis jeßt geweigert hatten, um ihre Beguadi- gung zu bitten, sich dieser von thnen verlangten Formalität unterworfen haben, und daß daber baldigst cine zweite Begnag- digungs-Liste erscheinen werde. 6

In einem htesigen Blatte lies man: „Die plöhliche Ankunft des Königs der Belgier in Paris überrascht um fo mehr, als man weiß,“ daß derselbe die Reise hierher in Folge einer telegraphischen ‘Depesche aus Paris angetreten hat. Bean glaubt allgemein, daß“ die Portugiesischen Angelegenheiten der

eise Sr. Belgischen Majestät zum Grunde liegen. Der König der Belgier soll über die Lage, in der sich sein Verwandter, der Gemahl der Donna Maria, befiudet, sehr betrübt seyn und den Wunsch ausgesprochen haben, daß der Prinz Ferdinand Por- tugal, wo ihm nur Demüthigungen zu Theil würden, unverzügs- lich verlasse. Man vérsichert, daß der König der Frauzofen diefe Meinung nicht theilt, indem er bofft, daß die Regierung der Donna María- ohne Erschütterung eine Contre - Revolution in Portugal werde vewertsielligen können.“

Herr Balluffi, Bischof von Bagnorea*und Päpstliczer Nun- tius in Neu-Granada, befindet sich seit cinigen Tegen in Paris und gedenkt, sich binnen kurzem nach seinem Bestimmungsorte einzusch:fsen. Es ist der erste Gesandte, den der Päpstliche Stuhl nach jenen neuen Staaten, seit ihrer Trennung vom Mutterlande, schickt. Herr Pompalier, Bischof von Maronea, ist am Donnerstag in Paris eingetroffen und wird sich in Havre nach Valparaiso einschiffen; er nimmt vier Missionaire von sei- ner Congregation mit. Das Ministerium hat ihm Empfehlungs- schreiben an die Französischen Konsuln und Kommandanten der verschiedenen Stationen, die er zu besuchen gedenkt, mitgegeben.

Die Nouvelle Minerve sagt: „Gestern Abend ist ein Schreiben des Marschall Clauzel vom bten d. Mt. in Paris eingegangen, worin derselbe anzeigt, daß die Ermächtigung zur Ausführung der Expedition nach Konstantine so eben in Algier angekommen sey. Der Marschall traf sofort alle Vorkehrungen zum Aufbruche und hosste am 1. Jèov. in der Hauptstadt Kon- stantine zu seyn, insofern die Verstärkungen, die man ihm ver- prochen, amn 2)sten d. M. an ihrem Bestimmungéorte einträfen.“

Im Mémorial Bordelais vom 13ten d. liest man: „Ein von Madrid kommender und nah Paris bestimmter Ka- vinets- Courier ist gestern hier durchgereist; er ist Ueberbringer verschiedener Wechsel, im Belaufe von 5 Millionen Franken, die Herr Mendizabal zur Bezahlung der am 1. November fälligen Zinsen nach Paris schickt. Die gezwunacne Anleihe und die rämien für die Befreiung vom Militairdienste, haben dieses- nal dem Madrider Schaze die Mittel zu jener Zahlung ver- schafft.“

Der General Espartero hat unter deia 30sten v. M. einen Tagesbefehl an die Truppen der Nord-Armee erlassen, worin er sih úber die Intriguen gewisser Offiziere beklagt, welche Kar- listishe Grundsäße in der Armee zu verbreiten suchten, Er stellt jedem Offizier, der den Dienst der Königin verlassen woile, frei, sich an ihn zu wenden und die nöthigen Pässe zu verlan- gen, erklärt aber, fernere verrätherische Umtriebe mit der größ- ten Strenge bestrafen zu wollen.

Der General Maroto ist am 12ten dieses auf seiner Reise nach Tours in Toulouse angekommen.

scheint, daß man diesen Karlistischen General, nachdem erx frü- her schon cinmal sein gegebenes Wort, sich nicht entfernen zu wollen, gebrochen hat, strenge beaufsichtigen will.

An der heutigen Börje sind alle Course mehr oder weniger in die Hôhe gegangen. Die Französische Rente stieg von 77. 90. auf T8. 55, was man dem Artikel des „Journal des Débats‘ der die dfentliche Einnahme (siehe oben) zuschrieb. Das Stei-

gen der Spanischen Papiere war ungleich bedeutender. Die gaive Schuld eróffnete zu 22'/, und {loß zu 25. Der Arti- fel des ¡¿„Mémoríal--Bordelais‘“/ (siehe oben) ward als die Hauptursache dieser besseren Notirung ‘angegeben, da sehr viele Spekulanten nun der Meinung waren, daß die Zinsen am 1, November doch noch bezahlt werden wüúr- dei, 2ch war das Gerücht verbreitet, daß -die Regierung auf tercaopdischem Wege die Nachricht von einer neucn

teverlage des General Gomez erhalten habe. Um 4?/, Uhr, ao nach gänzlicher Beendigung der Börsen-Geschäfte, ward aber piuslich folgender Beschluß der Spanischen Regierung in Bezug auf diz Zahlung der anm 1. Novbr. fälligen Zinsen bekanut: „Die finanziellen Verlegenheiten, in welche der {on so lange dauernde Bürocrërieg Spanien verseßt hat, und die Nothwendigkeit, in der sich die Spanische Nation befindet, sowohl in ihrem eignen Jnteresse, als in dem ihrer Gläubiger, alle ihre Hülfsquellen für die dringenden Bedürfnisse der Armee zu verwenden, machen es der Regierung, troß aller Anstrengungen und aller Opfer, denen sie sich gern unterwerfen würde, unmöglich, sich die nd- thigen Fonds zur sofortigen baaren Bezahlung der am 1. Nov. fälligen Zinsen zu verschaffen. Da die Negierung unter diesen schwierigen Umständen den größten Werth darauf légt, den Inhabern der Spanischen Papiere Beweise ihres guten Willens zu geben und Alles, was in ‘ihren Kräften steht, aufzubieten, um eine so heilige Verpflichtung zu erfüllen, o {lägt sie ihnen den nachstehenden Plan zur Bezahlung des halbjährlichen Coupons vor, durch welchen sie mit der Zeit in den vollständigen, Besiß der ihnen schuldigen Summe gelangen

Gründe zu ‘einer Krisis find nur | Herren Ärdoin un

1204 deutende Einnahme. Die Spanische Regierung will Anerkenn

sen werden sollen,

fälligen Zinsen in Zahlung geben. Diese Anerkenntnisse solle

gegetea werden.

jestác, ertheilt worden sind, Regentin, Unter dem Datum des 24, September d. J.

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s Monument zu Stratford am Avon beigetragen.

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| men; sie haben auf fes Monate einen Palast gemiethec und werden vielleiht noch länger dort verweilen.

Zurst Citevrhazy, den man baldigst in London erwartet, wird, der Morning-Pofs zufolge, gleich nach seiner Ankunft bierselb von Sr. Majestät dem Könige das Großfreuz des Bach -Drdens erhalten.

Es heißt jeßt wieder, daß Lord Brougham erf in vierzehn Tagen nach London kommen werde; er hat zwar Broughamhall am vorigen Mittwoch verlassen, aber nicht in der Absicht, \o- gleich nach der Hauptstadt. zu reisen.

In einer am vorigen Dienstag zu Newcastle gehaltenen Versammlung wurden mehrere Beschlüsse zu Ehren Sir Wil- | liam Motesworth’s und gegen die Pairs angenommen und der i Crstere, der bekfanntiich auf seinen jeßigen Parlameutesiz ver- ? zichten will, eingeladen, bei den. nächsten Wahlen als Kandidat für die Stadt Newcastle aufzutreten.

Es ift ene Königliche Zommission zur Untersuchung der : besten Mittel, eiue besoldete Polizeimacht in den Grafschaften von England und Wales einzuführen und dadurch die Verbre- hen auf dem Lande möglichst zu verhindern, ernannt worden. Sie besieht aus dem Parlainents-Mitgliede Herrn Charles Shaw Lefevre, dem Oberst Rowan, einem der beiden Kommissarien der Londoner Polizei, der dieselbe organisirt und geleitet hat, und dein Advokaten Herrn Chadwick, Secretair der Kommission für

S B PITET L

E R A E E B R E I L ND E E I E

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werden. Die Junsel Cuba gewährt Spanien jährlich eine be-

das Armen-Gesetz.

Die Ulster Times meldet, der protestantische Bischof von Derxy have den Entschluß kundgegeben, nie einen Geist- lichen zu einer Psránde zu ernennen, der nicht vorher in seinem Sprengel die Diecuste eincs Pfarramtes wirklich perfönlich ver- richtet hat. (

Die: Dubliner Eveuing Post glaubt, daß die Reformer im Fall eèner allgemeinen Parlameutswahl in Jriand darauf rechnen könnten, 12 Orangisten ohne Kampf zu verdrängen und noch 12 andere im Wahlkampf zu besiegen, wodurch die liberale Majorität um 48 Stimmen wachsen würde. Wenn, meint der Globe, England und Schottland diesem Beispiel solgten, so würden die Minister im nächsten Unterhause eine Majorität von mehr als 159 Stimmen haben.

Einen Schreiben aus Dublin zufolge, welches die Mor- ning Chronicle mitcheist, wäre nicht nur der Tod der Mistreß O’Connell stúndlich zu erwarten, sondern auch der äl- teste Sohn OD’Connell’s läge an einer“ gefährlichen Krankheit daneder, und noch andere Kinder und Enkel der Familie seyen krankt, so daß Derrynuane fast cinem Hospital gleiche.

dieses 0 Der Devonport Telegraph meldet: „Das Geschwader j l Er saß im Cabriolet der { des Contre- Admirals Sir Charles Paget hat Befehl erhalten, Diligence und hatte einen Gendarmerie-Offizier neben sich. Es ! sich mir Vorräthen für den auswärtigen Dienst zu versehen.

Dies hat zu mancherlei Vermuthungen Anlaß gegeben, allcin es scheint keinen anderen Grund zu haben, als eine etwas län- gere Dauer der Uebungsfahrt. Waßhrscheinlih wird Sir Char- les Paget Lissabon besuchen und die dortigen Britischen Schiffe verproviautiren. Es befinden sich jeßt nicht sechs Linienschiffe im Tajo, wie Londoner Blätter sagen, aber dem „„Malabar‘‘ ¡„„Hastings/‘/ und „„Cornwallis werden sich in kurzem der „Min- den‘/ und „Russell“ anschließen. Wenn die aus 5 oder © Li- nienschifsen bestehende Französische Flotte Unter dem Admiral Hugon im Tajo bleiben sollte, so würde die unsrige wahrschein- lich verstärkt werden, da es stets die Potitik Englands gewese ist, in jenem Lande eine liberwiegende Seemacht zu haben.‘

Das Logen-Abonnement im Drury-Lane-Theater zu diesem Winter überschreitet bereits die Summe von 4300 -Pfd. St.

Der Arzt Belluomini, der Madame Malibran in ihrer Krankßeit behandelte, war ein Homèöopath und wird wegen sei- nes Verfahrens von Englischen Aerzten in medizinischen Zeitun- gen angegriffen. : /

Gestern machte Herr Green von Vauxhall aus wieder eine Luftfahrt in Begleitung von acht anderen ‘Perfonen, worunter sich der Graf von Coventry, Lord Lennox und Oberst Stanhope befanden. Der Ballon kam 44 Englische Meilen von London wieder zur Erde.

Aus Lissabon sind Nachrichten bis zum 9. Oktober hier eingegangen. Die Negierungs-Zeitung ist mit Anzeigen von ‘Entlassungs-Bewilligungen angefülle. Auch enthält sie eine große Anzahl von Dank - Adressen an die Königin súr die An- nahme der Constitution von 1820. Die Britischen Schisse im Tajo sind bereit, die Königin aufzunehmen, sobald deren Sicher- heit bedroht seyn sollte. Die besiändige Verbindung zwischen dem Admiral und dein Hofe scheint den Argwohn der Minister erregt zu haben. (Man sehe übrigens den Art. Portugal.)

Dem Globe zufolge, befindet sich der Portugiesische Her- zog von Cadaval, der jest in Montmorency lebt, in einem so bedenklichen Gesundheitszustande, daß man befürchtet, er werde

t- | nisse ausstellen, die auf einen Theil dieser Cinnahme angewie- ind sie will diese für die am 1. November

in Summen von 120, 240, 480, 989 "und 19209 Piastern aus- Jedes. derselben soll, kraft der Vollinachten, die dem Don Matceo Durou, Secretair Jhrer katholischen Ma- die Unterschrift der Königin- führen und von demn Finanz-Minister kontrasignirt seyn. Jedes Aner- fenntniß sol in acht glélche Summen, die pCt. Zinsen tragen, getheilt, und von.v zu-0. Monaten, vom 1. Mai-1837 an ge- rechnet, bezahle werden. Dieje Sumrmen.werden,- fobald sie ver

fallen slud, von den verschiedenen Zollstätten der Insel Cuba An der gestrigen Bdrse war Abrechnung in fremden 7, bis auf die Hôße der Hälfte des zu bezahlenden Einfuhr- ] und die Preise der meisten dieser Obligationen warez oder Ausfudrzolles, ftatt baaten Geldes angenommen werden. f drücêt, besonders" die der Spanischen, in Folge der offi b geseßen von dieser Combination, die’ die: Einlôsung. det Aner- | getündigten Nichtzahlung der am 1. November fällige, tente in ‘einem Zeitraume von 4: Jahren sichert, sollen die- .} jährlichen Dividende, für die weiter kein Arrangement seibe:i au init thren verfallenen Zinsen bei! jeder Anleihe, welche f worden, als daß man den Gläubigern Anweisungen »| in del Folge für Renung Det Spanischen Regierung abge- Einkúnfte dei Insel Cuba avsitellen will; diE in ac 2, chiossen ward, «n Zaßlungsstatt angenommen werden. - Die | binnen vier Jahren zahlbar ten sollen. Auch“ die Midl d Comp. in Päris und die Herren Y. und ] von den fortwährenden Ferischritten der Karlistischen d

Se. Majestät : der- König hat | Sterling zu demn Fonds ‘für die Herstellung von

Prinz Ern von Hessen -Philippsthal hat seine Stelle als General-Lieutenant in der Russischen Armee niedergelegt und be- absichtigt, dem: Vernehmen nach, für immer in England zu bleiben; er wird Jhre Majestäten am 28. d. nach Brighton

Priaz von Capua ift, náâch Berichten aus Malta vom 2en d, mit seiner Gemahlin auf dieser ÎJnsel angckom-

Die Britischen Kaufleute in Spanien sind über di mühungen des Herrn Villiers zu ihren Gunsten, woduw, ihm gelungen ist, sie von der Zwangs - Anleihe und pl n f Kriegs - Contributionen zu befreien, so erfreut, daß sie da

ein Danksagungsschreiben an ihn richten wollen. j

Aus Jamaika sind Zeitungen bis zum 7. Septeinbe, eingegangen, welche die Abreise des bisherigen Gouven diejer Insel, Marquis von Sligo, und die Inaugurirug i Lionel Simnith's an dessen Stellè nielden. e

Den Nachrichten aus Rio- Janeiro vou 6, Ay U folge, hatte der Finanzminister erktlárt, daß eine in- und A dische. Anleihe von 2 Millionen Pfd. Sterl. zu 5 pCe, dus : f nothwendig geworden sey. 2

- f uuter Seneral Gomez wirête sehv nachtheilig auf diese 9, S e z Fh

CT% é Bas (e A K á x c) « c , Le attive S\huld- dégann zu: Wia /7 Und fil bis auf 4 q 1 D E N 1 4

; of F e? Ge R l E Oie “L, «U heute 19h es an derx BDdurse wiedeb \æbr Dise N E V f

e die Spanischen - Obligationen: gingen auf 19434, und die Consols waren ebenfalls sehr gedrückt; f ten: sich" mit Múze auf 8774 & 88. Was . die Und iung der ¿Coupons der Spanischen Schuid «in Anti gen auf díe Zèlle ‘der Fnsel Cuba ‘anbetrifft; so su Globe? ¡zJn dieser Auzeige i chéchts Erfreuliches fh Gläubiger. Die Zuslucht zu der Havana und die Ausd

der vorgeschlagenen Ärrzugements dieser Zahlungen übe, als vier Jahre gewäßren ketuc sehr schmeichelhasten Us sicht Derechnung des Werches dieses Anerbietens muß, wie ta richtig bewerêt hat, zum Theil von der Aufnahme abl die diese Obligationen im-Cuba finden dürften, vo1 der (j gung der dortigen Behörden in die Maßregel, von der ß feit dieser Behörden selbst und davon, ob sie Spanten dy zuerkennen, diese Art von Auflage zu erheben. Die Hüh | len von Cuba haben Herrn Mendizabal bereits gute Y geleistet (wenn die Maßregel, was an einige! Orten d zweifelt zu werden scheint, wirklich von seiner Erfinduß Man wird ja sehen; der Marktpreis der vorgeschlagen] weisungen wird bald zeigen, in welche Lage die Gläubigu diese Maßregel verseßt worden sind.“

Me de r.4a2n-d: 7. E Aus dem Ha ag, 18. Oft. Gestern wurde Hier dil jährige ordent‘iche Sißung der Generalstaaten, Unter dy wöhnlichen Feierlichkeiteu und in Gegenwart des Prinze Oranien und des Prinzen Friederich der Niederlande, h | Seine Majestät den König in Person mit folgender Nis i dffnet: _ _eEdelmögende Herren! Ein Nückblick auf die, fcit Ihrer i Scfsfion verflossene Zeit berechtigt Mich zu der freudigen An unng, daß bis zur Wiedereröffnung der gegeuwärtigen Session faltige Segnungen aufs ucue dem Vaterlande zu Theil gew sind. Mein Keüuigl. Haus und die Nation sind mit Freude e durch) die Geburt cines Prinzen, der Meinem viclgeliedien zu Sohne geschenkt worden. Meine Bezichungeu zu den audwii Mächten stehen nach wie vor auf dem frenndschaftlich stens Dieses treffiiche Vernehmen is die glückliche Folge Meines fut beharrlichen VBVestrebens, alle Fragen dexr auswärtigen Soli Sinne der Eer: chtigkcit, der Billigkeit und des Wohiwollens handeln. Bisher hat es außerhalb Meines Verciches gelegt Herstellung eincs Arrangements in Betresf Belgiens utitzuivi.idl ijt sczwer zu bestimmen, in welchem Maße die Verhältnisse mi æauder Europas dazu beigetrageu habeu, daß dics noch uicht hi schehen könen. Die Mittheiluugen, weiche Jhnen vorgelegt t soilen, werden Ew. Edelmögenden Überzeugen, daß jencm Gegenss unablässig von Mir alle die Aufmerfsainfeit gewidnet werd welche die Wichtigkeit uud der tunige Zusammenhaug defelba dem Wohle der Niederlande verdieut. Die innere Verw gcht thren geordneten, regelmäßigen Gang. Die Landmacht ul Scemacht entsprechen, wie immer, auf das zufrieden Fellcudst rer Vestimmung. Angenchm ist cs Mir, Ew. Edelmögeude

theiten zu fonnen, daß Befehle zur Entlastung “dit M bung der National - Miliz von 1827 haben - gegcben fennen, und daß in Betreff der ordentlichen und der U ordentiihen Aushebuug von * 1831 ebenfalls Befehl (t

worden, undveschränfkte Urlaubs-Erthcilungen zu gestatten. -— lich 11 es auch, daß, ungeachtet der immer zunehmenden Konsu S

| und ciner ausnchmenden Spannung in mehreren Fudustric: 200 Î

die Micderlande dennoch ihren Handel uud ihre Schifffahrt ms gen begriffen sehen. \

mehx und mehr. Dem Ackerbaue eröffuet sich durch das St:izel Preise einiger Produfte desselben, und durch den reichen Ertngl ! Aerndte einiger anderen, eine günstige Aussicht. Jufricdi auch der Zustand der Fischercten. Die CErgebnis}e der uui tigen Theile des öffeutlichen Unterrichtes entsprechen im Ailzanlik ihrem Endzwecke. Die Wissenschaften und die Künsle n mit Eifer kultivirt. Die Deiche uud die librigen

Die Fabrikcu entwickeln und kozsciidirtl

ren gegen das Mecr haben im verflossenen Jahre kit M sonders ungüustige Epoche gehabt, und die Coumuiainl

zu Wasser und zu Lande werden mit sleter Sorgsgukeit nh V mehr gefördert und ausgedehut. Ruhe und Ordirung herdW unseren übersceischen Besißungen. Die Maßregeln, welche in F der früheren Unordnungen auf Sumatra genommen worden, 1M ßen cine gedcihliche Wirkung, Die neue Organisation dts 1 läudifcheu Judien gelingt immer mehr. Die Finanzeu rciehes cutsprechen den Hoffuungen, welche Fch Ew. dems sciner Zeit gemacht habe. Die weiteren Mittheilungen, wt} uen in dieser Hinficht erösfnet werden sollen, werden den Beivtl fern, daß das dfffentliche Vertrauen, desscit wir uns erfreucu, ais solideu Bafis beruhet. Neichlich decn die gegeuwärtigen El die Ausgaben, so daß Jch Mir vergönnen darf, ungeachtet def 2 hältnisse, welche in Folge der Belgischen Fusurrectton noch dauern, die Lasten Meiner geliebten Unterthauen alm erleichtern Die vorzulegenden Budgets- Gesetze werden au daß es uicht erforderlich ist, nene Einnahme-Nittel zu dei u daß vielmehr bei verschiedenen Auflagen die Qusatz-Ccuties n dert werdeu föuuen , so daß ich hoffen -darf, die Zcit heran schen, in weicher die ordentlichen Einnahmen zur Deckung det P den Bedürfnisse des Staates geuligen werden Dice Revision Codex vom Civi!- Prozch wird von der Nedacttious- Eifer fortgeseßt. Vermuthlich werden die hicrau U S A sezes:- Vorschläge Ew. Edelmögenden noch tvährend dieser Se 0 zéttig vorgelegt werden können. Sobald diese Materie, so wie ciu l n Betreff der Bankerotte volleudet seyn wird, werden alle Abtheil h Niederländischen Gescgebung iu Kraft treten köunen ; auch i j Maßregeln Behufs volisiändiger Komplettirung derselben mil! d ner Legislation über das Kriminal-Recht getroffen worden. mögende Herren! Veim Aublicke so vieler Seguungeu, L N die Vorsehung angedeihen läßt, werden wir von deu C (fü i Berpslichtug durchdrungen, uus derselben mit Dautbarkcil i freuen und, mit Vertrauen anf den Himmel, alle Kräfte auz)

MommissiolA ezug i

den Winter nicht mehr überleben.,

| . i Q f : V on, QUN jene Seguungen zu fonsolidiren und dauerhaft zu machen F

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Mitglieder, mit Beschluß des-Ddelsthings ist beflagenswerth, weil er cine leidenschaft- liche Aufregung vel einer Abtheiiung der Staats-Geiwaglten verräth:

Ant oda el ( P A P E A G andilts dus r tonute Jedoch) als die Folge ciner augendlilichen Uebereilüung ver- zcihucz erscheinen. der Vitglieder des

19) Cir fe Alo T C I - é len, never oden uach der Auflage-Verorduung gefaßt, uachdem

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verden Einen radezu

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int zeiht, ist mein monarchisch constitutionnelles und fonferva- (9 Svitem. Dieses System gründet fich auf meine Prinzipien, auf das

Jeugui

Boy Nov E , / i : Eli: Retcgas erleiden, und ih bin iu dieser Hinsicht unverbesserlich. Kelchsgericht kaun mir meinen Kopf, aber nicht meinen Cha-

ratter g M Y u Gta nene, Da ich also meinen Grundsäßen und meinem Cha- Tes e Teu zu bleiben gedenke, so könnte kh nocch öfter in den

Fail

ecke rechue Jch auf Jhre Mitwirkuug.

res Strebens.“ , i “Zei der Erdffnung der Generalstaaten war auch Se. Kai-

ie 20 D 0. e nach London um einige Tage aufgeschoben hatte.

“Gestern Morgen ist vom Helder die Fregatte „„Bellona‘‘ ¿deim Prinzen Friedrich Heinrich an Bord, begleitet von der

brig9 1/1

augen. Schweden. und Norwegen: Stockholm, 11, Dét. Nachstehendes ist die in Ièr. 283

t, Arg. erwähnte Denficlh

Gre €ck

Enitassung nachsuchte :

qn den Lifeullicea Angelegeuheiteu metes Vaterlandes zu

E24 C At

j n ( “l R f A ï Es f y L N L

und (usern Verhältnisse, die Ew. Maj. zu jenem Eutschlusse 4 hatten, vergönnt wax, fo theile ih JFyre Meinung, und Ztiscchiveigeu in den Verhaudiuugen des Staatsraths, în wel: fen Paragraphen der Verfassung, daß dic Ausichten Ew. Mazj. auch ; ste Paragraph der Verfassung dem Könige die Prärogative vcr- idsey oder nichi, dem Könige und uicht deuStorthing zustehe. Leßterer 1: anderer Meinung, Er machte sich selbst zum Richter darüber, ob die

h nicht auders als sebr nüßlich und folglich seine Unterbrechung

uzufriedenheit des Storthiugs erregte, die fich aufangs in einer

ung Luft machte. 2 ] r nic "e Folge eincs- vou dem Odelsthing au die Norivegische Regierung gangenen Gesuchs um Mittheilung der in der Sizung des Staatls-

den: die Versassung in Kraft getreten ift, haben alle früheren Stor- persammlungen beschränft, die seit der Eröffnung des leßten ordentlichen

attgefunden, Wenn ciu paar ciuzelne Ausnahmen, bloß um über ese oder jene Verwaltungs - Angelegenheit cinige Aufschlüsse zu er-

aft der besonderen Einwilligung Ew. Majestät siatt. Vorausgeseßt, ie es scvun muß /, daß das

nd Gerechtigf

bung des Revisions-Rechies, in der Veruunft begrüudet sind. Ein

die weder der Würde dzs Staates noch der Gerechtigkeit gemäß sind, id selbt das Gute, welches man vielleicht bezwect haben möchte, birde durch solche Opfer schon zu theuer erfauft seyn. chnung, welche das Ddelething

lons-Recht gegeben, indem es se

da das Odelsthing, welches sich sclbst, nach den1

luß verlegt fühlte, sich auch selbst die Rolle des Unfklägers zuer-

igelegeuheit aufwarfen, welche ihrer Natux uach und vermöge er Theilnahme der besagten Mitglieder au dea Verhaudlungen

ieó waren die Folgen ciner von dem ODdelsthing des achten Stor- * der Dinge und dem bisher befolgten Brauch nicht zustand, dern die Befugniß des Odelsthings

thiugs war.

one und den Mitgliedern der Geseßgebung über die Frage

egiuitg Platz L Vei, da

g taats-Beamter, eiu Bürger von seincu eigenen Anklägeru und “egueru, dem Ddelsthing uud dem Vagthing, gerichtet und verurtheilt

mehr gls hinrêichend.

fommen,

u Möge gegeuseitiges n- die Seele allex unserer gemeinschaftlihen Berathungen

,

arin liegt das Heil unsercs Vaterlandes, dieses Ziel alles

Hoheit der Großfürst Michael zugegen, der seine Adh-

Snelheid“/ und dem Dampfschiffe „Curacao‘/, in See

Cu L D K ei N C A all rift au den Köntg, our) welche c D L 2 (E a Q Câinst n Canlsgo 9 Staats - Minister Löwenfkiold, in Folge det - Srélärung des Reichsgerichts zu Christiania, um

« i c Cc OC

e! Als Ew. Majestät unterm 10. Juii 1828 mich zur Theil-

arcruhten, gehorchte ih dem huldreicheu Befehl! Ew. Maie- dex aufrichtigen und redlichen Absicht, alle meiue Kräfte, Zeit, mein ganzes Leben meincuir Könige uud meiuem ¡l viduen, Mein Bewußtsceyu gicbt mix das Zeuguiß, e Absicht getreu erfüllt habe, und meine Thätigkcit gè- lange Genüge, als ich scibs fe für nüßlich halten { ist mir diefer Glaube benommen. Es gefiel Ew. erúi 2. x

Juli d. J., von Jhrer Königlichen und verfas- ei Pravrogattve- Gebrau ch zu machen und den achten or- Storthing Norwegens, nachdem derselbe fünf WMonuate gewesen, aus dem Grunde aufzulösen, weil Ste sich uach der ¿ Erwägung überzeugt batten, daß die längere Dauer dieser ¡lung dem “Königreich weit mehr zum Schaden als znm gereichen. würde. Was mich betrifft, dem die Kenntniß aller

Beschuß Ew. Maj. ausgesprochen wurde, bezeugt, nach dem

igeu waren. Jch glaubte, daß gerade für einen solchen Fall ¡en ordeutlichen Storthing uach ciner dreimonatlichen Ses- losen, und daß das Recht, zu beurtheilen, ob der Anlaß dazu pas-

er seiner Thätigkeit uüßlich sey oder nicht ; da cr fic nun natür-

ers als sehx schädlich finden fonnie, so verorduete das Odels- ine Vorladung vor das NReichs-Gericht, weil ich die Ansicht ajestát und nicht die des Storthings getheilt hatte. Der ver- iáßige Beschiuß Ew. Majestät war es also, der die bittere

K ov ders

au Ei. Majestät aussprach, au welcher alle Mitglicder des ings sowobl als des Lagthings theilnahmen, und die sich daun ieidenschafilich beschlossenen und vollzogenen Anklage - Berord- Diese Verordnung war nicht anders möglich als

¡u Steckhoim, in welcher der Befehl der Aufiosung erthcilt

gépslogeucu Verhandlungen und in Folge der Ueberma- des solchergestalt verlangten Protokolls. Der Fall war Ju den zwei und zwanzig Jahren, welche verslossen sind, scit- das ihnen durch Paragraph 75, Litt. | des Grundgeseßzes ne Revifonsrecht auf die Verhandlungen derjenigen Staatsraths-

1s b1s zur Wiedervereinigung der nächsten Versammlung

vorgekommen siud, so hatten dieje Ansuahmeun immex uur Grundgesct, sobald seine Bestimmungen dasjenige wollen faun, was mit dex Staates, so wiè mit der Billigkeit die allen Vürgern schuldig ist, übercin- so wuß man gewiß auerfennen, daß die von allen Storthingen befolgten Gränzen, mit Hinsicht auf die Aus-

psilto, uud, nux uud Wöbifabrt des fcit,

z?fetes Verfahren hat gegenwärtig Resultate herbeigeführt,

des achten Storthings dem Nevi- lbst die Protoïoile aus der Zeit wäh- ner Versammlung in dasselbe mit einschloß, hatte zur Folge,

Inhalt der Adresse,

n in dem geforderten Protokoll enthaltenen Königlichen Be-

daß es eine gerichtliche Verfoigung in feiner cigenen Sache ete, und daß die Mitglieder der zweiten Abtheilung des Stor- uamiich des Lagthins, sich zu kompetenten Richtern iu einer

orlhings und an der Adresse ebenfalls ihre cigene Sache war. vorgenemnmenen Protofolls8-Revision, die demselben nach der

i) des fünftigen ordentlichen (Fine folche Verfahrungswecise anerkennen, bieße, G2

er Gelegenheit, wo sich ein Streit zwischen den Nathgebern

_ob’die Einen oder die Anderen verfassungswidrig gehaudelt, sage ich, die Ersieren der Gnade der Leßteren oder derselben denen der Streit sich erhoben, überliefern. Der

Ganz im Gegentheil aber wurde der Beschluß 2agthings, fich für fompetente Richter zu erkfen-

ret Pa irE 1e ani h : fi Li Een „ara, alsmextsan gemacht Waxen , - ivie bart, 1943,99 t 1) F S4 El : Hi ueO cHI uud geseßwidrig ihre deppelte, unvereinbare Rolle, ter und als Nichtoy ov foi l N els C & tel und as Wichter, erscheinen müsse, und nachdem sie Zeit

ghabt, um die Leidenschaft verrauchen und der befonncuen Mg vil machen zu lassen. So hat das Odelsthing in chaft damit begouneu und das Lagthing nach ruhiger Bera- amt geendet, Norwegen das sebr gefährliche Beispiel zu ge- ß unler der Herrschaft einer für liberal gelteuden Verfassung

a R L Ot E T2 | a T, fonne, Dicse Art von Liberalismus ist für die Meinung der

M für die Auderen aber sehr illiberal; mir scheint sie ge- unerträglich. En einziges Beispiel wie diescs ist für mich G I Q as mix so eben begegnet is, faun si na- c) vfter wiederholen. Das Unrecht, deen man mich über-

5 Nou A c ; j Se R a / ß der Geschichte und auf meine eigene Erfahrung. Es kannalso keine

; zugletch meine Anfiäger und meine Gegner sind, vor Gericht gezogen

Die Aus-

y tung fort; und sich davon zu ül , daß die Ungerechtig- feit der PDavteteinr Que ( t, und_daß die Dankbarkeit der Na- tion nicht zögern wird, die Reinheit fciner Absichten zu - belohnen und die- Verieruugen wieder gute zu machen, weiche: die Leidenschaften

7 a 1205 Guade des höchsten Gerichtshofes abhängen zu sehen, sobald ic eine Ansicht ausgesprochen hätte, die der Majorität des Storthings nicht genehm wäre, dessen Mitglieder den Hauptbestand- theil des Reichbgerichtes bilden, woraus hervorgeht, daß ich wie- der in die Gefahr fommen fcunte, meine Ankläger und Geguer zu Richteru zu haben. Meiu cigentliches Unrecht bei dieser Gelegenheit ist, daß ich am 2. Juli die väterliche Meinung Ew. Majestät über die Nütlichfeit und Nothwendigfeit der Auflösung des achteu Stor- things getheilt habe. Wenn dabei ein moralisches oder furidisches Unrecht ifi, fo kann mich jede Sißung des Staatsrathes ciner Vor- ladung vor das Reichsgericht aussetzen, denn ich habe sets dafür ge- stimmt und werde stets für dasjenige stimmen, was ich meinem Vater-

lande für uliglich halte, obuc mein Gutachten auf die Ausichien An- derer zu g eu, wenn ich diefelben uicht aunebubar finde. Der 3Osie Yaragraph des Grundgescizes legt deu Mitglicdern des Slaals- raths die Pslicht anf, gegen. eden Beschl} zu, protesiiLezt,- den..f ee el 0 fl. unvereinbar * mite dex , Berfassing "uud den Sc)2i- zen des Kbnigreiches oder für offenbar schädlich" ekächten. Die Stelle’ laittet eun eud ein Mitglicd des“ Stagtsrarhes findet! 2, U Déb lente Sfkbrivlitg!i ‘has ‘dagéton!' die ! Ritht- protcstation gegen einen Beschluß, den der Storthing- für s{chädlich

Ich will mich dieser Strafe uicht

4 erachtet, strafwürdig gefunden. ) r die enigegengesezten Ansichten der

mehr ansfeßzen: erstens, t

il ich cht

Mojorität des Storthings nicht erxraihen kaun, nud zweiteus, weil meine Grundsäße mir gebieten, ineiner cigenca Denkweise und uicht einer fremden zu folgen. Jch -hábe jevt dic Erfahrung geuiad;t, daß die Mitglieder des Stortbings. von ben verantwortlichen Rath- gebern Ew. Majestät mit Bezug auf das, was als verfassungsmäßig, als geseßlich, als nüßlich oder schädlich für das Königreich gelten foll, cinc blinde Unterwerfung unter 1hre Ansichten fordern, und daß sie das ausschließliche Recht flix sich in Anspruch nehmen, über alle diese Gegenstände zu urtheilen, obgleich der 33jte Paragraph der Verfas: sung diese Beurtheilung den Mitgliedern des Staatsrathes selbst ein- räumt, Diese Gelegenheit hat mix guch dic Erfahrung gewährt, daß ich als Rathgeber Eip. Maj. deshalb vor Gericht gezogen und verurtheilt werden fann, weil ich nah meinerUeberzcugung gesprochen, die, wie es sich gezetgt, uicht die des Storthinzs gewesen, daß ich durch Repräsentanten, die

uud verurtheilt werden fann. Fch habe ferner die Erfahrung er- laugt, daß cin Norwegisches Reichsgericht sich für cin politisches Tribunal ansehen zu kêuncn glaubt (denn die Kompetenz - Erflâ- rung is nur unter diesem ciuzigeu Gesichtspunfte begreiflich), daß also, mit Hintansczung der geseßlichen Formen, so wie der für Rich- ter überhaupt geltenden Geseke und Verordnungen, nach den politi- schen unnd individuellen Ausichten der Mitglieder des höchsten Ge- richtsbefes über mich erfgnnt werden fann; eine uu fo gefährlichere Ausficht, wenn man die politische Stellung bedenkt, in der sich meh- rere Mitglieder cines Norwegischen Retchsgerichtes befinden kénucn. Dic glücklicher Weise ziemlich seltenen Beispiele politischer Tribunale, welche die Geschichte aufzuweisen hat, zeigeu biulänglich, zu welchen Resul- taten dergleichen Tribunale führen fbunen. Bei so bewand- ten Umständen giebt es für mich nur drei Fälle: entweder, wie bis- her, auch ferner nech als Rathgeber Ew. Maj. über Alles, was ich der Wohlfahrt meines Vater!andes für angemessen halte, mein Gut- achten nach meiner innersten Ucberzeugung auszusprechen, oder mein Urtheil in jedem Fall nach den Nücisichten zu bequemen, díe mich am wahrscheiulichsten vor neuen gerichtlichen Verfolgungen bewahren fonuen: oder cudlicy Ew. Maj. zu bitten, daß Sie mir meine Ent- lassung von dem Posicu, den Jhre Huld mir anvertraut hat, zu be- willigen geruhen. Den ersieren dicscer Fälle fanu ich nicht wählen, ohne meine mir noch übrigen Lebenstage fortwährenden Kräukungen auszuseßen: wollte ih den zweiten wählen, so würde ich meinen Grundsäßen entsagen müssen und die fostbaren Jnteressen meines Kö- nigs, meines Vaterlandes und meiuer Mitbürger verrathen. Es bleibt mir also nur der leßte Fall übrig, und ih bitte daher Ew. Maÿj. unterthänigst, mir meine Entlassung als Staats - Minister zu gewähren. Judem ich diese unterthänigste Bitte zu hen Fekou des Thrones Ew. Majestät bringe, fühlt mein Herz das Bedürfuiß, seine lebhafte und innige Erfennutlichfeit für alle Zeichen des Königlichen Wohlwollens auszudrücken, womit Ew. Majesiät mich in den jeßt verflossenen acht Jahren fo reichlich zu beglückeu geruht haben. Jch nehme in meine Zurückgezogenhcit nicht uur das Be- wußtsevn mit, mcinem Könige mit Eifer nnd Treue gedient zu ha- ben, sondern es wird mich auch das Andenken an die Jahre, Tage und Stunden dahin begleiten, welche ich mit cinem der größten Männer unseres Jahrhunderts zuzubringen das Elück hatte; ein

Andenken, das mix untex allen Wechselfällen des Lebens als Führer

und Tibster dienen wird. Jch schließe meiue Laufbahn als Staats- mann ebeu so, wie ih mecin Leben zu endigen wünsche, mit den

P A L A , G 2h (e D ¿al g 5 N M Lait lea heißen Flehcu, daß die Vorsehung Ew. Majestät, Jhre Köuigliche

S, Familie und Jhre vereinigten Reiche segnen möge.

—— Vit der ttef- sten Ehrfurcht verharre ih, Sire, Ew. Majestät unterthänigsier, ge- borsamster, treinester Diener uud Unteriban Löwcnsfkiol d.

Schloß Rosersberg, den 3. Septemdver 1836.4

Die Antwort des Königs auf dieses Schreiben (von der wir bereits in Nr. 283 der St. Ztg. das Wesentlichste gegeben, die wir jedoch ihrer Wichtigkeit wegen hier noch einmal voli- ständig mittheilen) lautet folgendermaßen :

„Herr Staats-Minister Löweuskiold! Ju dem Staats-Rath von Norwegen is Mix Jhxr Gesuch üm Eutlassng von dem. Amt ‘als Staats-Minister überrcicht worden. Jch have darauf folgende Erfklg- rung difiirt, die in das Protofo!l eingetragen ivorden ist: ¡1 1Der König bat bereits in Erwidcrung auf die Adresse des Storthings vom 7. Juli fund gegeben, daß er dessen Verfahren als dem Grund- geseße überhanvt und deu Fuhalt des 80sten Paragraphen insbesondere wi- dersprechend betrachte, ivelcher leßtere folgendermaßen lautet: „Der Storthing wird so lauge versammelt bieibcn, ais er cs nöthig findet, doch ohne die Eriaubniß des Königs nicht icager als dret Mo- nate.“ Se. Majestät schen auch jegt- noch das. Stillschweigeu des Staats - Ministers Lüwenstio!d bei dem Königtichen Beschluß vom

2, Juli unter dem Gesichtspunkte einer Ueberzeugung ant, die. von

der Pflicht geboten wurde, we!che ein Beamter gegen das geschriebene Geseß, das Ulle beshüzt und beherrscht, zu erfüllen hat. Die Anu- wendung, die man davon gemacht, ist in der That von der Art, daß sie den Eifer der gewissenhaftesten und thätigsten Beamten vermin- dern und fogar lähmzu muß. Der König begreift die Gründe sehr wobl, die den Staats-Minister veranlassen, seine Dimission von ci-

nem Ainte zu verlaugeu, das er stets ehreuvoll verivaltei hat. Da E h 104 2 6 f t 3 G, p g B (2298 , 4

Se. Majestät aber die Ausprüche des .Munisicrs auf unpare teitshe Rechtlichkeit vou. Sei der Masse sciner Mitbürger zu 1Urdi s: Ct n auf, mr bel fel-

j O0 L neu (1! 1 (S ef Verwal-

Ter

und die Verblendung begangen baden. -Der-Köuig- gicd? daher sei- neu Wunsch zu erfenne, daß der. Staats-Minisier Loweuskiold we- der der Nation feine Dienste, uoch dem Kövige seine patriotischcu und nüßlichen Rathschläge entziehen möge.“ Fch ernencre Jhnen, Herr Staats-Minister Löwenfkiold, die Versicherung Meiner Gesinnungen, und ich bitte Gott, daß er Sie in seinen heiligen, erhabenen Schi ncbme, indem ich bin Jhë schr wohlgeneigter: Karl Johann. Stoctholm, W. September 1836,‘/

‘Deut. fchland

Kassel, 19. Okt. Seine Hoheit der Kurprinz. und Mit- regent haben dem General-Major und General-Adjutanten von Lepel auf sein Nachsuchen die Entlassung von der Stelle eines General-Jutendanten der Kurprinzlichen Schauspiele bewilligt.

Frankfurt a. M., 19, Oktober. / Die gestrige Feier des Constitutionsfestes in unsrer Stadt endete mit der merkwürdi-

plôulih an dem vom Monde matt erhellten Abendhimmel mit dunfelrothem Scheine aufzog. Man vermuthete erst, daß in der Umgegend Feuer ausgeßochen wäre, und einige Wacht- posten fingen an, Lärm zu machen, bis sie von vorúbergehenden Natursorschern eines Bessern belehrt wurden. Nimmt man an, daß am Gedäcßtnißtage ‘der großen Völkerschlacht dies omindse Zeichen aufstieg, so wird man die dadurch veranlaßten Volks- Yrophezeiungen Úber Krieg und Frieden um so mehr entschul- digen, da das Meteor sich gerade am feurigsten Über die Börse lagerte.

DEN etre o.

. Oktober. Das Amts-Blatt der Wiener Zei- tung enthält Folgendes: „Se. Kaiserl. Königl. Majestät haben dem Beispiele Alerhöchstihrer Vorfahren gemäß, nach dem Ans tritce Jhrer Regierung Sich um so mchr bewogen gefunden, eine Regulirung der Kaijerl. Titel und Wappen anzuordnen, als der Abgang einer größeren, dem dermaligen Umfange der Monar- chie entsprechenden Kaiserl. Titulatur, und eines derjelben angeeig- zeten Majestäisiegels schon seit längerer Zeit fühlbar war, und selbs die Thronbesteigung Sr. Maj. einige, nicht bloß im Namen liegende Veränderungen nothwendig gemacht hat. Nachdem nun Se. Maj. Allerhöchstihre Willensmeinung diesfalls auszusprechen geruht haben, so wird die neu festgeseßte größere, mittlere und kleine Kaiserl. Titulatur nebst der Beschreibung des entsprechenden größeren, mittleren und Éleinen Wappens, in Folge hohen Hof- kanzlei-Dekrets vom 22sten v. M. zur allgemeinen Kenntniß ge- bracht. Großer Titel. „„Wir Ferdinand der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich, König. von Ungarn und Böbh- men, dieses Namens der Fünfte; König der Lombardei und

Wien, 1

Cer) t

Venedigs , von Dalmatien , Croatien, Slavonien , Gali- zien, Lodomerien und Illyrien; König von Jerusalem 2c.;

Erzherzog von Oesterreich ; Großherzog von Toscana ; Herzog von Lothringen , von Salzburg , Steyer , Kärn- then, Krain; Großfürst von Siebenbürgen; Markgraf von Mähren; Herzog von Ober- und Nieder- Schlesien, von Mo- dena, Parma, Piacenza und Guastalla, von Auschwiß und Za- tor, von Teschen, Friaul, Ragusa und Zara; gefürsteter Graf von Habsburg, von Tyrol, von Kyburg, Görz und Gradiska; Färst von Trient und Brixen; Markgraf der Ober- und Nie- der-Lausis und in Jstrien; Graf von Hohenembs, Feldkirch, Bregenz, Sonnenberg 2c.; Herr von Triest, von Cattaro und auf der ¡Windischen Mark.“ Hierauf folgen die mittleren und kleineren Titel, so wie in lateinisher Sprache und die he- raldische Beschreibung des Kaiserl. Deskterreichischen großen, mitt- leren und kleinen Wappens. S chw i-z.

B ern, 14, Oktober. Durch Kreisschreiben vom 12. QOfs tober vertheidigt der Vorort den Schweizerischen Geschäftsträ- ger in Paris, Herrn v. Tschann, gegen die ungerechten Be- \schuldigungen und unwürdigen Verdächtigungen, welche vers schiedene Schweizerische Tagblätter gegen ihn auszustreuen sich erlaubt haben, und versichert, derselbe habe bei den eingetretenen Verwickelungen mit verdoppe!tem Eifer und mit der ihm eigenen Umsicht und Gewandtheit dem eidgenössischen Vaterland alle die- jenigen Dienste geleistet, welche er in der ihm angewiesenen Stellung zu leisten im Falle war.

Luzern, 13. Okt. Der große Rath hat in seiner Sizung vom 12ten d. nachsiehende Instruction beschlossen: „Die Ges sandtschaft wird beauftragt: 1) Für die Aufrechthaltung des Beschlusses der Tagsatzung vom 29, August, betreffend die Ant- wort auf die Französische Note vom 18, Juni, und vom 9, Sept., betrefsend die Angelegenheit des August Conseil, zu stim- men. 2) Die Gesandtschaft wird dazu Hand bieten, über den wahren Gesichtspunkt des Beschlusses vom 9. Sept. Frankreich Aufklärungen zu geben, um darzustellen, daß derselbe den vdöl- kerrechtlichen Verhältnissen durchaus angemessen und nothwendig gewesen sey. 3) Sie wird, sofern diese Aufklärungen den Zweck nicht erreichen, bevollmächtigt, an weiteren Berathungen und Beschlússen der Tagsaßung Theil zu nehmen, um die Zerwürf- nisse mit Frankreich auf eine der Ehre vnd Unabhängigkeit der Schweiz angemessene und im Völkerrecht begründete Weise zu

beseitigen. 4) Die Gesandtschaft wird darauf antragen, daß bei fortdauernden Hemmungen des Verkehrs und anderen beshwerenden Verfügungen von Seiten Frankreihs die

Schweiz Schritt für Schritt Retorsion eintreten lasse. 5) Die Gesandtschaft wird endlich an allen Berathungen Theil nehmen, welche fúr Erhaltung der Ehre, der Sicherheit und Unabhän- gigkeit der Schweiz stattfinden; Beschlisse, deren Vollziehung ihr von keiner Dringlichkeit scheinen, habe sle uns zur Genehs- migung zu hinterbringen. &) Die Gesandtschaft wird dazu stimmen, stufenweise aile zu Gebot stehenden Mittel zu ergrei- fen, um dem Tagsaßungsbeschlusse vom 23. August, betreffend die Fortweisung der fremden Flüchlinge, auch vom Kanton Waadt Vollziehung ‘zu verschasfen.“/ Ferner hat der große Nath beschlossen, den kleinen Rath zu beauftragen, betreffend die Militair - Pensionen und Reformgehalte der Schweizer - Sol- daten in ehemaligen Französischen Diensten, in der ordent- lichen Wintersibung eine vollständige und genaue Berechnung sainmt wohlerwogenen Vorschlägen zu hinterbringen. Zu Ge- sandten wurden ernannt, beide im ersten Skrutinium, die Her- ren Alt‘schultheiß Amrhyn und Statthalter F. L. Schnyder. Aargau, 123, Oft. Jn der ‘gestrigen Sitzung des großen Raths wurde folgeude Junstruction beschlossen: §. 1. Die Ge- sandtschaft- wird über den Tagfaßungs-Beschluß vom sten jenes Monats diejenigen Aufklärungen geben, welche cinerseits von der Ehre und Unabhängigkeit der Eidocnossenschaft gefordert werden, und die “andererseits geeignet feyu- mögen, die zwischen Frankreich und der Schweiz. eingetretenen Mißverhältnisse aus- zugletchen. Jn gleichem Sinne wird die Gesandtschaft zu allem demjenigen Hand bièéten, vas ‘zur Beseitigung “jener

die

Mißverhältnisse unmittelbar oder mittelbar führen kann. =— 6. 27 Bezüglich“ auf den vom groben 2iatrhe des Kan- tons Waadt unterm 28, September gefaßten Beschluß,

V

daß das Tagsaßungs-Konklusum vom 23. Augu\t in Betreff der Fortweisung unruhiger politischer “Flüchtlinge für Waadt nicht verbindlich seyn soll, erhält die Gesandtschaft den Auftrag, dar- auf zu- dringen, daß der Stand Waadt jenen Beschluß unver- weilt zurüknehme. Sollte dies wider Erwartung nicht geschehen, so soll die Gesandtschaft zur Anwendung aller der Tagsaßung zustehenden Mittel stimmen, um den Stand Waadt zur Erfül- lung seiner Bundespflicht zu nêthigen, auch darauf antvra-

gen, daß inzwischen auch ohne den Stand Waadt die vordrtliche Behörde mit den übrigen _ Repräsentanten die vorkommenden Fälle wegen fremder Flüchtlinge mittheilen

soll. §. 3. Die Gesandtschaft wird mit Bezugnahme auf Art. 1. dieser Instruction O der Tagsaßung anzuzei- gen, daß der hierseitige Stand die Ausbezahlung der von Frank-

meine Ehre, mein Leben, mein Wohl von der

gen Erscheinung eines Novdlichts, das gegen halb zehn Uhr

rei.) zurúckbehaltenen Pensionen an Aargauer, die im Französi- S

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