Me Ln t R R R
vem
lange genug im Lande bleiben, um die vermeiden.
Diesen Vorschlägen ga seine frühere Uebereinfunft mit dei Zustimmung und i 1 geschriebene Erklärung ab, worin er sagte, _daß di treffliche Gelegenheit jey, Die wahren Wünsche jemner Ausführung zu bringei, Weije zu räumen, 0dr Rußlaud einen respeftiven C wurde Jemand etwas davon mittheilte. Das Ganze war Afghanen -Häuptlingen geshmiedetes K omplott,
gab Macnaghten, obgleih er
Schmach eines Rückzugs zu
Häuptlingen gebund gab wirklich eine von ihm jelbjt in Persischer Sprache i daß dies nicht uur eine
nämlich das Land auf möglichst ehrenvolle England gewinne auch dadurch Zeit, mit Bertrag abzuschließen, wodurch die Gränzen ihres ‘influsses in Juner-Asien festgestellt würden. von Macuaghten abgemacht, ohue daß er auch nur irgend
40
bereits dur en war, seine
Regierung 1n Berlin, den 31, Dezember 1842,
von Wiebel. von Aruint, Dies Alles Hartmann. Dr. von Könen. von Reuß.
ein voin den - v4 um die Auf
94iten d. M. beendeten Weihnachts - Ausstellung zahlreiche Beweise reger Theilnehmer an dem Fortbestehen des Stifts zugegangen. rechnet es sich daher zur angenehmsten Pflicht, Allen, welche in obiger Be- zichung zur Förderung der Anstalt beigetragen, ie auszusprechen, wobei sie gleichzeitig nicht unerwähnt lassen fann, daß das Konzert eine reine Einnabme vou 641 Rihlr, 29 nachts-Ausstellung aber einen Ertrag von
Die Direction des Friedrihs8-Stists,
Bercht. Dr. Kunzmann. von Schöning.
B AA
Die Direction den tiefgefühltesten Dank
Sgr. 2 Pf., die Weih- 1146 Rihlr, gewährt hat,
Graf von der Gröben. Kunowsky. Toudeur.
Meteorologische Beobachtungen.
richtigkeit und Redlichkeit des Gesandten auf die Probe zu | stellen und eine! Grund Zu haben, den Trattat zu bredei, 1843. S | Nachmittags | ibenda (L Mack olumalicos | sich der Person des Gesandten zu bemächtigen und die Armee zu 8, Januar. | G Ube. | 2 Uke. 10 Uke. ieine vernichten. Am folgeuden Morgen begab jih Macnaghten in die | — _ — E T I - « 4 « 0 é « “P L ; | «2° Ae e D 9 ar.! ue ïrme Í (onferenz, zu der er am Abend vorher war emgeigden worden. (r Luftdruck... (331,19 Pur: “ad Par, 4 T F L S rem A L ï i çÇ i L A! Ke D114 Comor Mi uftwärme . N ‘ h 6 .| Flusswärme d traf Akbar Chan, umgeben von einer beträchtlichen Anzahl seiner An r Ea | g E Z L T6 E G na ibe iun o n ks r Sie t O » S 4 ol pi G Towo Dios Tau | zaupankt ... , 4 _ i / „V, .| Bod« ü 2, R. hänger, die, wie cer jagte, mit im Geheimniß eyen. _Bieje Täuschung a war indeß Lon kurzer Vauer. 1e Britischen_ C U Gu E e aus |Ntedemzubiaz0/014 Bi ergriffen, der Gesaudte selbst von Akbar Chan festgehalten, und als | win. | E | E S, | Würmeweebzel 4 3,2° er sih widerseßte, von dem wilden Afghanen durch den Leib geschossen. | womenzug.. | wW. | | 08° R. Die übrigen Details dieser unheilvollen Konferenz sind bekanut; aber a E. 4a die s{machvollen Umstände, welche dieselbe herbeiführten, sind neu, : und glücklicherweise fällt die Schmach allein auf das Ypser derselben. z e iz Die Gränzen dieses Schreibens gestatten nicht, die ergreifenden, B e l L (O 0 n Sf aber wahren Schilderungen der Schrecken des Rückzugs, welcher jenei Deu 9, Januar 1843. Ereignissen folgte, aus dem Buche des Lieutenants Cyre mitzutheilen. Cs E | Sie übertreffen Alles, was Ségur über den Rückzug von Moskau Vands. Our, Aclien. |8| : 0 7 i ck / i F111 Tor (f A rief. eli Irie zel, | erzählt, denn von 4500 Soldaten, worunter 690 Eider, E 24e Buel| „Geld F: L E | 12,000 Maun Troß, b'ieb niht Einer übrig, um das Entsetliche zu | [a E _|84l. Pots Eiseub. | 5| M 1295 | , J - «Sub! N L | [31 Q | (1: tas ‘ | G erzählen. Nur der Name Lord Eldred Poitinger®s geht mit neuen 32) i04 « r do. dv. Prior. Obl. H tas 2E lr 3 bier F r Î I a 2141005 2 Mud. Lpz. Eiseob, | | ¿ | E | éhren aus diesem Kampfe hervor. 4 T i l | H : A 2 M ! 4 } Präm. Sch. der | | do. do. Prior. Obl. 4 | — | 102 3 | zan mana 1 e A ETER nuzans Stani 03 D U Mol, Bueiba O G3 | 5 | | ‘ | A L A “ 2 Prt gv . Kur- u. Neumüärk. | | do. do. Prior. Obl. | 4 14:3 | w— ( Wissecusryaft, Kunst und Literatur. &chuldvorschr. [35] 1027 | s Dbüss.Elb. Eiseub. | a 60 dies | z E fl i v j “x0 Berl. Stadt-Obl [340 — | 12 f} do. do. Prior. Obl. | 1 93 | Berlin. Den Musilfreunden steht, 11e {wir horen, in dcr nachsten | Dauz. do. in V. | 43 | lRhvin. Eiseub, [5 ti:3 Gas | Woche ein besonderer Genuß bevor, Von uan, das groye an | Wesalpr. Psandbr. 31 102% | 102: do. do. Prior. Obl. | 4 977 97 unseres Mozart, wird nämlich mit der Jtaliemschen Lpern (esellschaft 1m ! Giasdi. Fab desd 15% f Berl. Frankf. Eis. | 9 | 103 102 Königsstädiischen Theater zur Aufführung fommen, und zwa? mit den voll i do, (4% — | 1014 [a do. Peior, Obl. | O 10, ständigen Original-Neeitativen, wie man es m 2 eutschland noch nichl ge- E E 31 1033 N S A 922 | hört. Die dem Zialienijchen Textbuche beigegebene Deutjche leberlebung G 35 103% | 1034 ca 7. i L I ist neu in einer würdigeren Art gearbeiter, und manu \w1ITD al! die Schon u E Neu. do [31] S O ra Ap | 7 2 12 | beiten des Werkes ohne störenden Beigeschmack genießen können, wenn | Leutosizcbe do. |34] E And.Gldm.à 5 Th. |— 4 H é As pl . di Va & e, G! R) L Ne SES C di 2l | - . mt RAE € j auch die Sänger sich mit dem gebührenden Respekt streng an die oten 1E | Discouto. | | des Meisters halten, i S | Si S E E E N Auswärtige Börsen. I D a: N f \ A U Amsteo dam. % Jan M Seh. S22e, Sz do. 107. 1 1 e N 1 “F 4 N , d S 0 Y «zl N 2 ck Eu E 4 R S 0 G E Der unterzeichneten Direction sind bei Gelegenheit des zum Besten | Kanz-Bill. — 5° Span. 19. 37 do. 24% Pass. Aus —. Zins, — | Preuss. Präm. Sch. —« Pol. — . Oesterer. 1085. |
des Friedrihs-Stisies am Iten
L T A,
BREAZ7 A) E Lid S S S a T A L E O Et Li T o A R
Allgemeiner Auzeiger für die
Bekannfkmachungen.
Bean t m au 0.
Nachdem über den Nachlaß des hierselbst verstorbe nen früheren Vächters und Miteigenthümers der hiesi gen Baron v. Ectardtsteinschen Steingut - Fabrik , Ba- rons August Eduard von Ecfardistein, der erbschaftliche | Liquidations - Prozeß cröffaet worden , ijl zur Liquida- | tion und der Forderungen Seitens der |
|
| | | | |
Berification Gläubiger desselben uud resp. der gedachten Steing!k- Fabrif rücfsihtlich des Antheils des Gemeinschuidiuers an Leßtere auf | den 13, April 1843, Vormittags 11 U vor dem Kammergerichts Assessor Dr. Gaebler im Kam- | mergerichte anberaumt worden. Alle unbekannten vor- bezeichneten Gläubiger werden aufgefordert, in dem gedachten Termine in Person oder durch geseßlich zu lässige und legitimirte Bevollmächtigte ihre Ansprüche amumelden und deren Nichtigkeit gehörig nachzuweisen. Die Ausbleibenden haben zu gewärtigen, daß sie aller ihrer eiwanigen Vorrechte für verlustig extlärt und mit ihren Forderungen an dasjenige werden verwiesen wer den, was nach Befriedigung der sich meldenden Gläu- biger von der Masse etwa übrig bleiben möchte, Namentlich werden die ihrem Aufenthalte nach un- befannten, auf den im Hypothekenbuche des Königl. Stadtgerichts hierselbst Vol. 20 No. 1505 und No No. 1561 verzeichneten, zu der erwähnten Slteinguts- Fabrik gehörigen Wohnhäusern nebst Zubehör einge- tragenen Hyvotheken-Gläubiger, als: der Artillerie-Lieutenant Heinrich Wilhelm von Thad- den, die verwittwete Kriegs- und Domainen-Näthin | Wollanke geborene Kühze und die Jnhaber oder Rechts-Nawhsolger der hiesigen Handlung Hirsch Na than Bendix Söhne : zu diesem Termine unter der obigen Verwarnung hier- durch offentlich vorgeladen. : 7 Berlin, den 17. November 1842, Königl, Preuß. Kammergericht.
Nothwendiger Verkauf
—= avi F Í
L
U cen Î Or, Jr, t eie E Schmidtsche Grundstück , gerichtlich : E Ju | SOIRO L: 6 Sar A: P U
am 16. Juni 1843, Vormittags 11 Uhr an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hyvothekenschein sind in der Registraturx einzusehen,
Dex eingetragene Besißer, Kanzlei -Secretair und vieutenant a. D, Carl Ludwig Schmidt, oder dessen Lrben, und die eingetragene Gläubigerin, Wittwe Ehiele, Dorothee Henriette geborene Derter, oder Teren Erben, so wie die unbekannten Real -Präten- denten, werden, und zwar Leßtere unter der Verwar- dung der Präklusion, zu diesem Termine hierdurch norgeladen.
Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 8. September 1842. Der Antheil des Gastwirths Neppenhagen an dem
in der Aerstraße Nr. 1 belegenen, laut Hypotheken-
\c{heins den Neppenhagenschen Eheleuten zu gleichen Rechten und Theilen gehörigen, zusammcu guf
f. taxirten Grundstü, soll am 2. Mai 1843, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und
Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen,
11,044 Thlr. 27 Sgr. 6
d. M. veranstalteten Konzerts
ia H M
und der am
L C RS K
Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, ven 19, Oktober 1842. Das in der Schillingsgasse Nr, 35 und 33a bie gene Thielesche Grundstück, gerichtlich abgeschäßt zu
9499 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., soll
an 30, Mat 1342, Vormittags 11 UYrx, an der Gerichtsstelle subhastirt werden, Taxe und Hypothekenschein sind in der Registratur cinzusehen,
Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 30, September 1842, Das Dorotheenstraße Nr. 3 belegene Grundstück des Stallmeisters Johann Heinrich Auguik Thomsen, gerichtlich abgeschäßt zu 34672 Thlr. 8 Sgr. 9 Pl|-, soll Schulden halber Leo L008 Boas 1 bi, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen.
2A Cr A Z A E A L E A A A A A:
Citerarische Anzeigen.
G. Calve schen in Prag is erschienen Mittler in Berlin (Stechbahn 3),
2 1 Buch)
Zit der Je und durch E. S. | Bromberg und Posen, o wie durch jede andere handlung, zu beziehen: | |
Die Pferdewissenschaft
E M E N E E
Populair dargestellt von Ignaz RNeska, Kaiserl. Königl. Rittmeister. Die Borbereitungs - Kenntnisse, 11 Bogen mit eingedrucften Figuren 1 Thlr, 9 Sgr. EN; 1. Abth. Die Keuntniß des Pferdes 1m ge- sunden Zustande, 10 Bog. 4 Thlr. 1-2, - Dié Gejund-Erhaältung des Pferdes. 244 Bog. 1 Thlr. 25 Sgr. Populaire mediz. System- ‘funde werdeit Die Krankheiten des Pfer-f in kurzen des und ihre Heilung )Zwischen- Die Kenutuiß des Pferdes\ räumen
im franken und fsehler-Y folgen.
haften Zustande / :
Da jede diefer Abtheilungen unter eigenem Titel auch für sh ein Ganzes bildet, so finden wix uns durch die gegenwärtige Futternoth veranlaßt, vorzug- lich auf des 1!. Theiles 2te Abtheilung und auf die darin enthaltene Anweisung zu möglichster Futterersparung dahin gufmersam zu machen, daß der Herr Verfasser diese Ersparung keinesweges in der Aushungerung der Thiere oder in der Anwendung ungeeinigter Futter- mittel , soudern einzig in einer Fütterung sucht, die
aus einer rationellen Vergleichung des Nahrúngsge- yates und der Verdaulichkeit des Futters mit dem
Nahrungsbedürfnisse und der Verdauungskraft beru-
hend, jedem Futter unter allen Verhältnissen den
möglich größten Nahrungswerth gleihsam abzu- nöthigen weiß; welche Fütterung eben \o umständlich und gründlich, als einleuchtend und überzeugend nach- gewiesen is, wie die von der Kritik so ausgezeichnet anerkannte Wissenschaftlichfeit dieses Werkes verbürgt.
l Ih
Bei Wilhelm Besser (Behrenstraße 44) is er-
schienen :
A 757
Antw erpen, 4. Jan. ZioslI. 43. Neue Aul. 187. Hambu rgs 7. Jan. Bank - Actien 1635. Eugl. Russ. 108 E Paris, 4. Jan. 5% Reute fin cour. 119. 95. 3% Rente fin cour. 79.
Aul. de 1841 —. 52 Neapl. au compt. 107. 5° Span. Reute —. Pass. —. Ö P P é Sn Jan: 0L Mot. 1404 d 00540977, 25%
1% —. Bank-Actien 1639. Aul. de 1834 144 E de 1839 112%
Königliche Schauspiele.
Dienstag, 10. Jan. Jm Opernhause: Auf Begehren: Die Schwäbin, Lustspiel in 1 Alt, von Castelli. Hierauf: Der Gott und die Bajadere, Oper in 2? Abth., mit Ballet. Musik von Auber. (Vorleßtes Auftreten der Dlle. F. Elßler in der Partie der Zoloe.)
Preise der Pläße: Ein Billet zu den Logen des ersten Ranges 1 Rthlr. 10 Sgr. 2c. j
Zu dieser Vorstellung werden Opernhaus bezeichnet, verkauft,
Jm Schauspielhause: 1) La seconde représentation de: La protectrice, comédie nouvelle en 1 acte. 2) La seconde re- présentalion de: Faute de s’entendre, comédie nouvelle en l acte. 3) La seconde représenlalion de: En pénitence, vau- deville nouveau en 1 acle. y
Mittwoch, 11. Jan. Jm Schauspiekhause: Doctor Wespe.
Donnerstag, 12. Jan. Jm Schauspielhause. Zum erstenmale: Anna Lovell, Lustspiel in 4 Abth.,, von Max Löwenthal.
Sonntag, 15, Jan. Jm Opernhause: Fernand Cortez. Marx, vom Königl. Hof-Theater zu Dresden: Amazily, als Gastrolle.) E
Zu dieser Vorstellung bleiben die bereits gelösten, mit Dienstag bezeichneten Opernhaus-Billets gültig; auch werden die dazu noch zu verfaufenten Billets ebenfalls mit Dienstag bezeichnet seyn.
Billets, mit Mittwoch
A
(Dlle. erste
Königsstudtisches Theater.
Dienstag, 10. Jan. Vorstellung der Pantomimisten Herren Ge brüder Lehmann, in 3 Abtheilungen. Ciste Abtheilung: Lucifer und der Küper. Komische Pantomime in 1 Alt, Hierin: Allemande à trois, ausgeführt durch Herrn und Mad. Gabrie und Dlle, von Brakensie. Zweite Abtheilung: Cauova's Atelier, oder: Klasjische Statuengruppen auf beweglichem Piedestal. Erste Gruppe : Der sterbende Gladiator. Zweite: Wohlthätigkeit. Dritte: Ajax und
Patroflus. Vierte: Der Kampf der Amazonen. Fünfte: Der Beth- lebemitische Kiudermord. Sechste: Trojam|sche Krieger. Hierzu:
Pantomime
Dritte Abtheilung: Pierot's Lustreise, Lust)viel 11
Jutermezzo's, Vorher: Das war ich!
in 2 Akten, von C. Lehmann, 1A Soi QUE
Mittwoch, 11. Jan. (Jtalieuische Opern Vorstellung.) Norma.
Donnerstag, 12. Jan. Zum erstenmale: Die Memoiren des Teufels. Lustspiel in 3 Akten, nah Arago und Vermond, von B. A. Herrmaun.
E a Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W, Zinkeisen,
Gedruckt in der Deckershen Geheimen Ober - Hofbuchdruerei.
ü bd
Fóreußischen Staateu.
A T i S IREC
I. Miel
Fliegende Blätter | H: Berg haus physikalischer Ailas. L Z E | in 6 ill. BI. Subser.-Preis 2 Thle. U Gde E D Ar | ¿ 5 L : li S | Inhalt: Zur Meteorologie: No 13 Verbreitung Die EbhescGedungs-Frage | der Gewitter. a) in Europa, b) 1n Böhmen. E E Gon L | Zur Hydrographie: No. 8. Stromgebiete der C | Neuen N elt: No: 16; Uy drograph. Tableau Preis : brosch. T3 Sar. | der Weser, WVeichsel und des Memel, i Zur Geo O 2 Berg eltea as Asia und | Europa. No 3 oro pas Haupt Gebirgs Brockhaus ín Leipzig ift folgende in- F NO d
Bri F U. teressante Schrist erschienen lungen zu beziehen :
Neber die Hebung des kirchlichen in der
protestantischen Kirche. Eine fkirchenrechtliche und praktische Cröorterung
on. O olgt S E 19
und darch alle Buchhand-
Amerika.
| An neu m. Begl. d. Pste werden folgende beide Composìitionen viele Freunde
daher 1 Publikum
GC
Lebens erschienenen Liedern finden und werden hiermit empfohlen : von W. Relkseldi, Sechs Gesinge Op. 5 de 1) Da drüben. 4) VV asserfahrt. 2) Tch denke dein. 5) Mein Grab.
Sgr. | ] 3) Frage nieht. 6) Das Schwanenmädchen.
Beim Beginn des Jahres mache ih auf das | N i h. La Chitarra non suona Rovlitnor (He "v DeC- dul trie- D E D j 4 ¿ Berliner Gewerbe-, Fndustrie- unk | Berliner Musikalien-Magazin, Spandauer
Handelsblatt,
herausgegeben von A. F. Neukranb
und F. A. Meyke aufmerksam, “auch im Neichhaltigkeit und Gemeinnüßiglkeit
zeichnen und den wohl erworbenen Nuf bewahren wird. Druckbogen mit Figuren- Berlin 4 Thlr., füx
Wöchentlich erscheinen 2 tafeln, Der Preis beträgt für auswärts 1% Thlr. pro Quartal Für die 5 ersten
neunten den erhöhten Preis von 14 Alle Buchhandlungen und Postanstalten nehmen Be-
stellungen an. Berlin, Januar 1843,
Bei uns erschien so eben :
Bilder aus Tscherkessien
von C, Gailiair. Preis Im poetischen Gewande giebt der
lihe Bilder aus dem Leben dieses krn chen genthümlichen Volkes und seiner Freiheitskämp}e gegen
die Nufssen.,
C. A. Challier & Comp., Spittelbrücke 14,
Bei Trowihßsch und Sohn i
und Berlin (Oberwasserstraße Nr.
lungen, zu haben: Beleuchtun der Preußischen Eherechts-Re
8 Bogen in 8. Sauber geheftet.
Bei Justus Perthes
und bei S. Schropp & Comp.
haben : K. Von « Atlas.
7 l. Bl.
weldhes sich auch im Jahre 1843 durch
broschirten Bände zahlen Nicht-Abon-
Carl Heymann.
10) ist so eben er- schienen und bei denselben, so wie in allen Buchhand-
in Gotha is erschienen
runer’s bhistorisc . Lieferung enthaltend die Karten zur Geschichte Spaniens und Portug als 1n Subscer. - Preis 2 Thlr. |
Ur D: bu G N. ESSHOGSCTr
, _
Jm Verlage von Dunker §
lich erschienen :
Seine Es, (Beschichte des Preußischen und Volkes, für alle Stände bearbeitet 2te Lief. (26\te des ganzen Werkes.) ter dem besonderen Titel:
Kugler, F., Neuere Geschichle des Staates und Volkes, von der Kurfürsten bis auf unsere Stände bearbeitet, 1r Thl, geh. % Thlx,
Humblot ist kürz- des Jnhalts aus- Staates
4r Bd. Auch un im Abonnement.
Thlr. für jeden. Tage.
So cben i im Verlage der „) mann schen Buchhandlung (F. E. Frankfurt a. M. erschienen und der Gropius schen Buch- nigl. Bauschule Laden E
L. H, Fischer, Großherzogl. Olden!
Freundes-Worte eines Deutschen ) au das Badische Volk. 3% Bogen stark. gr, 8, Preis 10 Sgr.
S Verfasser anschau- iegerischen und et-
n Frankfurt a, O.
Presse verlassen :
g T 141 L 1 V4 rerum Romanarum ab urbe condita libri ad codicnum manúscriptorum fidem emendati form. ab Car. Frid. Sig. Aschefski. V ol. 11. Primae decadis partem alteram continens.
is 15 Sgr. ¿ Frei 3 3% Thlr.
Vol. T. erschien 1841 und kostet 2; Tilly Englische Grammatik i
ur Anfänger von Dr. Bernh. Schmiß. geh. 125 Sgr,
in Berlin zu
h * geographischer
Preußischen Zeit des großen Für alle Bie Q 0, Sp
Joh. Christ. Her- Suchsland) in vorräthig, Berlin in und Kunsthandlung, Kö-
Oldenb. Staatsrath,
Mannes geh.
Bei F. Dümmler, 1, d. Linden 19, hat eben die
Preis: 2 Klhlr. für 2 Iahr. 4 thlr. - 24 Jahr. 8 Rthlr. - 1 Jahr. in allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung.
e 11h,
| | |
Ii h al:
—
Anttliche Nachrichten.
Frankreich. Paris. Herr Teste verläßt das Kabinet niht, — Re- duction des Heeres. — Vermischtes. — Briefe aus Paris. (Zur Cha-
rafteristik der Partei-Stellung in der bevorstehenden Session; Stimmung in der Munizipal - Garde. — Die Stellung zu Spanien und die diplo- matischen Verhältnisse in Konstantinopel ; Neschid Pascha kehrt dabin zu-Z rüd, Stockung im Handel; Haltung der öffentlichen Meinung in Be zitg auf die bevorstehende Sißung.)
Großbritanien und Jrland. lischen Konsuls in Barcelona. Vernehmen zwischen Frankreich und England über die Spanischen Angelegenheiten. Ausfuhr nach Por- tugal, Verbreitung des Christenthums in China, Vich - und Fleisch - Einfuhr. Bermischtes. Das Dokument des Chinesischen Traktats,
Dänemark. Kopenhagen, Der Syrachen-Konsflift in Nord-Schleswig.
Deutsche Bundesstaaten. Stuttgart. Nesultat der Zinsen -Ne- duction der Württembergischen Staatsschuld.
Hesterreich. Sreiben aus Wien, (Die Eisenbahn nach der Zch- sischen Gränzez Einführung der niederen Bedachung.)
Preußische Staats-:
London. Vertheidigung des Eng
Schweiz. Zürich, Großer Rath, — Die radifale Partei erleidet eine Niederlage. N
Italien. Nom. Die Großfürstin Marie beim Papste. Reise der Fürstin von Liegniß. Der Ausbruch des Aetna.
Sÿvanien. Madrid, Nükkehr des Regentenz angebliche Modificationen'# des Ministeriums, Perpig nan. Die Contribution von Barce- ou — Schreiben aus Madrid, (Stand der Differenzen mit Frauk- reich.)
Türkei. Konstantinopel, Neue Gesandten in Paris und Berlin, —
Nuri Pascha zu Friedens-Unterhandlungen mit Persien abgesandt.
Juland. Königsberg. Vorjähriger Schiffs - Verkehr in den Häfen des Frischen Haffs, Königsberg, Halle und Bonn, Universi- tats - Frequenz.
Der Tuiumphbogen von Djimilagh.
Wissenschaft, Kunst uud Literatur. München, Kunstwerk für den Kronprinzen.
Amtliche Uachrichten.
Krouif des Tages.
N Age Wun e
eitung.
Aile Þost - Anstalten des In- und Auslandes nchmen Sest!el- lung an, sür Serlin die Expedition der Staats - Zeitung : Éricdrichsstrasse Ur. 72.
Mittwoch den
Berlin, ITten Januar
ungegründet seyz er sey vielmehr fest entschlossen, den Kampf, der sich über die Politik des Kabinets entspinnen werde, nicht zu scheuen; er werde stets das Schicksal seines Freundes, des Marschalls Soult, theilen und nur mit diesem aus dem Ministerium treten.
Die Herren Molé, Thiers, Pasquier, Decazes und Dupin der
ältere sind gestern vom Könige empfangen worden. j Es is der Befehl gegeben worden, die Soldaten der Klasse von è 1837 zu entlassen; auch sollen, wie es heißt, alle Jufanterie-Regi- meter auf 1800 Mann reduzirt werden; dies gäbe für die ganze Armee eine Verminderung um 50,000 Mann. i
Man erwartet hier einen Amerikanischen Ageuten, der beauftragt seyn soll, mit der Französischen Regierung wegen Errichtung einer Dampsfschifffahrts-Linie zwischen Frankreih und den Vereinigten Staa- ten zu unterhandeln.
Der Moniteur meldet aus Toulon, daß der Britische Fre- gatten-Capitain Grey daselbst angekommen sey, um dem Vice Admi- ral Baron Hugou für die bereitwillige Hülfe, welche die bei Barce- lona stationirten Französischen Schiffe dem. daselbst gestrandeten Bri- tischen Linienschiffe „Formidable““ geleistet, im Namen des Vice - Ad-= mirxals Sir Ed. Owen seinen Dank auszudrücken.
Das Journal des Débats enthält Folgendes: „Wir müs-
Wen einen Jrrthum berichtigen, den wir, gleich allen anderen Jour-
nalen, den Abendblättern entnommen haben. Es wurde nämlich ge- Emeldet, daß der Britische Konsul in Barcelona an dem Bankett Theil Égenommen habe, welches die übrigen Konsuln zu Ehren des Herrn Son Lesseps veranstaltet hatten; es ergiebt sich aber jeßt, daß der Kon sul Englands ‘vielmehr der Einzige war, der bei jenem Bankett nicht erschien.“ |
_ = Paris, 5. Jan. _ Seit gestern und heute erst fangen die Deputirten an, von allen Seiten in wirklich großer Anzabl hier ein- zutreffen, und jeßt beginnen auch die Versammlungen derselben bei den hervorragendsten Mitgliedern der verschiedenen Parteien und Fractio= Ken der Kammer. Die Männer der Linken hatten in den lebten Wochen bereits einige Zusammenkünfte bei ihrem Chef, Herrn Odi= fon Barrot; bei ihm sollen nun, da die Zahl der eintresseuden Mit-= Flieder täglih zunimmt, auch die größeren Versammlungen dieser Fraction der Kammer gehalten werden, Die Mitglieder des linken Centrums versammeln sich im Hause des Herrn Mathieu de la Re- vorte, Pairs von Frankreich, der früher bekanntlich in der Deputir= têèn - Kammer dieser Fraction selbst angehörte. Die Besprehungen dieser finden unter dem Vorsibe des Herrn Thiers, ihres eigentlichen
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Den bisherigen Geschäftsträger am Königlich Schwedischen Hofe, Kammerherrn und Legations - Rath Grafen vou Galen, zu Aller= höchstihrem außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister bei des Königs von Schweden und Norwegen Majestät zu ernennen und ihn in dieser Eigenschaft zu beglaubigen.
Se. Majestät der König von Hannover hier eingetroffen. ]
Se. Königl. Hoheit der Großherzog von Medcklenburg- S trelihtz ist von Strelitz hier eingetroffen und im Königlichen Schlosse
in den für Höchstdenselben bereit gehaltenen Appartements abgestiegen,
i D) =—
ist von Deßau
Bekanntm «qu s
Von dem Post-Meilenzeiger für den Preußischen Staat is eine neue Auflage veranstaltet worden, welche vom 1. Februar d. J. ab bei Erhebung des Personengeldes, so wie bei Berechnung der Extra- post -, Courier- und Estafetten - Kosten, zum Grunde gelegt werden wird,
Kartonnirte Cremplare dieses Werkes sind für den Preis von 20 Sgr. durch sämmtliche Preußische Post - Anstalten portofrei zu beziehen.
Für Berlin findet der Verkauf durhch den Portier im Post- hause statt.
Berlin, den 9. Januar 1843.
General-Post-Amt.
Die Ziehung der 1sten Klasse 87ster Königl. Klassen = Lotterie wird nah planmäßiger Bestimmung den 12ten d. M. früß 8 Uhr ihren Anfang nehmen; das Cinzählen der sämmtlichen 85,000 Zie hungs = Nummern aber, nebst deu 4000 Gewinnen gedachter 1ster Klasse, schon heute Nachmittags 3 Uhr durch die Königl. Ziehungs- Kommissarien öffentlich und im Beiseyn der dazu besonders aufge- forderten beiden hiesigen Lotterie - Einnehmer Seeger und Mabdor}ff im Ziehungs-Saal des Lotteriehauses stattfinden,
Berlin, den 11. Januar 1843.
Königl, General-Lotterie-Direction, Bekawntmachung.
Der Eingang zu der Gemälde- und zu der Skulpturen-Gallerie des Königl, Museums ist von Mittwoch den 1lten d. ab wieder, wie gewöhnlich, durch die Rotunde,
Berlin, den 9. Januar 1843.
General-Direction der Königl. Museen.
_ An gekommen: Der außerordentliche Gesandte und hovoll= mächtigte Minister bei den Großherzogl. Badischen und Hessisazen Höfen und beim Herzogl, Nassauischen Hofe, Oberst von R adowiß, von Karlsruhe, :
Zeitungs -Uachrichtken. Auslan D,
Frankreich. Paris, 5. Jan, Herr Teste, von dem es hieß, er habe seine
} Entlassung eingereiht, erklärte gestern im Konferenz-Saale der De-
putirten-Kammer, daß das Gerücht von. seinem Ausscheiden völlig
Chefs, statt und betreffen hauptsächlih die gleich anfangs bei der Fisfussion der Adresse anzunehmende Haltung. Wenn nicht alle An- zeigen trügen, wird das Ministerium aber, trob aller wirklichen Schwie- rigkeiten seiner Lage und troß der Declamationen der Oppositions blätter, die Majorität auch diesmal bei der Adresse erlangen.
Die zwei äußersten Fractionen der Kammer, nämlich die äußerste Rechte und die äußerste Linke, sind beide in sich selbs gespalten und uneinig, was ihre an sich son bekannte Schwäche natürlich noch vermehrt, Der beste Redner der Rechten, vielleicht der ganzen Kam mer, Herr Berryer, nimmt eine von seinen übrigen Kollegen der Rechten ganz abgesonderte Stellung ein, während diese theils dem Herzog vou Valmy und Herrn Bechard, theils dem Grafen de La- rochejacquelin sich anschließen, Alle drei Männer besißen Talent, auch mehr oder minder Rednergabe, und gegen ihren Charakter haben selbst ihre politischen Gegner nichts einzuwenden z allein sie besißen die Hauptsache nicht, die ihrer Partei Noth thäte, wenn sie wirklich etwas erreichen wollte, nämlich den Einfluß auf die Kammer. :
Mit der Stellung der Deputirten der äußersten Linken steht es noch s{limmerz diese, kaum einige Mann hoch in die Linie rückend, haben gar Niemand, der füglih ihr Chef genannt werden könnte : Arago mag wohl ein sehr ausgezeichneter Astronom seyn, aber auf dem Felde der Stgats-Verwaltung, der Politik hat er bis jeßt sicher-
lich noch feine Lorbeeren eingeärndtet; Dupont (de l’Eure) ist fast | wie verschollen, erscheint wenig in der Kammer, und wenn er erscheint, verhält er sich \{chweigend, wodurch seiner Partei und ihren Grunt- säßen wohl fein sonderlih großer Vorschub geleistet wird. Laffitte \chweigt gleichfalls, gehört übrigens auch schon einer Meinungs-Schatti- rung an, die himmelweit von jener der eigentlichen äußersten Linken verschieden is, er will und vertheidigt die Dynastie, und damit ist Alles gesagt. Wird manu aber im Ernste glauben, daß der im Eifer oft übersprudelnde junge Herr Ledru-Rollin, der Republikaner neuester Zeit, Herrn Garnier Pagès, der ein wirkliches Talent gewesen, in den leßten Jahren vor seinem frühzeitigen Tode aber auch zu prakti= hen Ideen immer mehr sih hingewendet hatte, zu erseßen vermöge* Oder hat wohl Herr Joly von Toulouse und Deputirter der Ariège die Prätention, sich zum Bannerträger der äußersten Linken aufwerfen zu wollen? Einer solchen Lage der Parteien stehen nun die Konser= vativen und das Ministerium, das si auf sie stüßt, gegenüber. Es wird also Alles davon abhängen, ob die Konservativen dem inneren Zwiespalte der Gegner eine desto kompaktere, einigere Masse entge= enseßen und über einzelne Meinungs-Differenzen, die in ihrer Mitte felbst sih vorfinden, den großen Hauptzweck und Grundsaß nicht ver- sie Alle unter einer gemeinschaftlichen Fahne vereinigt.
gessen, der ) daß ihm auch diesmal der
Das Ministerium hot und vertraut fest, Sieg bleiben werde. Jch habe {hon einigemale auf das Bestreben einzelner Blätter hingewiesen, auf den Geist der Armee einzuwirken und denselben der Regierung feindselig zu stimmen und, da dies nicht gelingen will, den-
elben wenigstens als solchen darzustellen. Ein gleiches Manöver ge- Whraucht man au in Betreff der Munizipal-Garde. Mehrere Oppo-=- Wsitions- Blätter, namentlih der Commerce und der National, P und fast sämmtliche legitimistische, hatten dieser Tage versichert, Miß- Ÿ vergnügen und Entmuthigung herrsche in der Munizipal-Garde, mehr
F als 200 Mann derselben wollten den Dienst darin verlassen, und die
F Chefs dieses Corps seyen sehr beunruhigt darüber. Das Alles sind F aber nur baare Unwahrheiten. Jm Gegentheile sind nach offiziellen X Mittheilungen gerade jeßt 600 Zulassungs - Gesuche zum Dienste in F derselben, der schr gut bezahlt wird, eingereiht worden, während in der Mganzen Munizipal-Garde zu Fuß nur 50 Mann zu erseben sind und die Kavallerie stets ganz vollzählig ist. Am 31. Dezember war die Dienstzeit von 750 Mann der Klasse von 1835 abgelausen, und un= ter diesen verlangten nicht weniger als 525 wieder engagirt zu wer=
C C I E
1843.
den. Angaben überhaupt schließen.
Man mag daraus auf die Glaubwürdigkeit jener gegentheiligen
=— Paris, 4. Jan. Der Pariser Korrespondent der Times ist wohl unterrichtet, wenn er berichtet, das Verhältniß zwischen den Kabinetten der Tuilerieen und von St. James, welches durch die Spanische Frage, namentlih die Ereignisse von Barcelona, etwas ge= lockert erschien, sey wieder auf dem besten Fuße und das beste Ein- verständniß herrsche zwischen beiden. Es is nicht allein richtig, daß der Englische Minister am Hofe zu Madrid den Auftrag und dem-=- gemäßze Justructionen erhielt, allen seinen Einfluß bei der dortigen Regierung zu verwenden, um dieselbe zu Gewährung einer Genug=- thuung an Frankreich für die in dem offiziellen Regierungs - Blatte dem Französischen Konsul, wenn auch nur in Depeschen des po- litischen Chefs Gutierrez und des General-Capitains van Halen, ge- machten Vorwürfe zu vermögenz es is auch eine unbestreitbare That-= sache, daß der edle Lord, der gegenwärtig das Departement der aus- wärtigen Angelegenheiten Englands leitet, dur cin eigenhändiges Schreiben an den Regeuten von Spanien sich wendete und ihm darin die Rathsamkeit eines solhen entgegenklommenden Schrittes gegen Traukreih mit deu gewihtigsten Gründen auseinanderseßte. Jnwie= fern diese Schritte Englands wirken werden, wird die nächste Zukunft lehren, daß sie aber niht ganz erfolglos bleiben werden, dafür dürfte {on die Abberufung der beiden Männer, an welchen Frankreich vorzüglich Anstoß nahm, von ihren Posten, den Beweis liefern.
Versteht sich aber auch die Spanische Regierung wirklich dazu, die in der Gaceta dem Französischen Konsul vorgeworfene Neber= \chreitung seiner Befugnisse, allzu große Einmischung in die inneren Verhältnisse zu Barcelona unmittelbar vor und während der Insur= rection und zwar im günstigen Sinue für diese, auch in demselben Organe der Regierung wieder zurückzunehmen, so haben wir doch gewichtige Gründe, die uns gegen die fernere Angabe des Korrespon- denten der Times Zweifel rege machen, daß nämlich, wenn einmal nur ers diese Schwierigkeit weggeräumt wäre, die Französische Re= gierung sich dazu sogleih entschließen würde, einen Botschafter an ten Spanischen Hof zu \chicken, dessen Wahl auf den Grafen von Pontois oder Baron von Bourqueney fallen würde, Namentlich verkündet auch bis jeßt nichts eine Absicht des Französischen Kabinets, den Baron von Bourqueney gerade in dem jeßigen Augenblicke von Konstantinopel abzurufen, wo derselbe dort wichtige Dienste geleistet hat, und niht minder wichtige vielleicht noch zu leisten berufen ist, Die mannigfachen Verwiklungen, die noch im Oriente zu lösen sind, erheisen auch ferner die Gegenwart eines Französischen Diplo= maten zu Konstantinopel, der ganz in die dortigen Personal- und Sach- verhältnisse eingeweiht, zugleich immer den höheren Gesichtspunkt in Betrachtung des inneren Zusammenhanges, in welchem alle verschie- denen im Oriente angeregten Fragen zu einander stehen, im Auge behält und danach nöthigenfalls, wo es das Bedürfniß erheischt und Zögern durch die Umstände unmöglih gemacht wird, sogleich selbst
mit sicherem Takt die anzunehmende Haltung richtig zu finden weiß. Man will mit Bestimmtheit wissen, daß die eben ge-
stern hierhergelangte Zurückberufung Reschid, Pascha's, der Haupt- stüiße der Europäischen Jdeen, nah Konstantinopel, wo ihm ohne Zweifel von dem Sultan aufs neue eine wichtige und einfluß- reiche Stellung in der Verwaltung der Türkei gegeben wird, großen- theils auch durch den Einfluß des Barons von Bourqueney hervor= gerufen worden sey. Hier hat die Rückkehr Reschid Pascha's einen guten Eindruck gemacht, da man diesen Staatsmann für einen auf- richtigen Freund Frankreichs hält.
77 Paris, 5. Jan. Die Pariser Jndustrie klagt seit einigen Wochen über merklihe Stockung der Geschäfte, Der Neujahrstag hat diesmal, wie es scheint, bei weitem nicht so viel Geld in Umlauf gebracht, wie gewöhnlih. Dazu kommt, daß sih die Wirkungen der
Beschlüsse des Stuttgarter Zoll-Kongresses {on einigermaßen fühlbar gemacht haben. Eine weitere Ursache der augenblicklihen Verminderung des Pariser Verkehrs liegt in der Hoftrauer, welche verhindert, daß in den Tuilerieen die sons üblichen Feste und Bälle gegeben werden. Da bei diesen Festen gewöhnli drei - bis viertausênd Gäste erschie- nen, so begreift man leicht, daß dadurch ansehnliche Geldsummen gus den Taschen der wohlhabenden Stände in die Kassen der Toiletten- Künstler aller Art hinübergespielt wurden. Ein solcher Ausfall macht sich aber bei einer ohnehin nicht in sehr bliühendem e besind= lihen Jndustrie durch mannigfache Störungen bemerklih. Bis jebt leiden und klagen nur erst die gewerb- und handeltreibenden Klassen, bald werden die Wirkungen der eingetretenen kleinen Krisis auch die arbei= tenden Klassen erreichen.
Glücklicherweise hat sich der Winter dieses Jahr außerordent- lich mild angekündigt, so daß das Elend wenigstens nicht aus allen Pforten zugleich auf die arbeitende Bevölkerung hereinzubrechen droht, deren Leiden ein viel größeres öffentlihes Unglück ausmachen, als man von manchen Seiten zu glauben scheint. Wenn man nicht endlich Mittel findet, dem alle Tage weiter um sih greifenden Pauperismus dauernde Schranken entgegenzuseßen, so kann eine endliche Kata- strophe wohl verzögert, aber shwerlich verhindert werden. Hier liegt eine der großen Aufgaben der Zeit, welche eine gründliche Lösung erfordert. /
Das öbffentlihe Juteresse an der bevorstehenden Session der Kammern ist bis jeßt ziemlich {chwach. Auf dem Programm dieser Session steht keine einzige jener Fragen, auf deren Diskussion die Meinung lange voraus vorbereitet ist und in denen das ganze Pu- blifum Partei nimmt, Sogar die Kabinets-Frage, welche ‘die Oppo- sition zu stellen entschlossen i, wird von der Menge mit ungewöhn- licher Gleichgültigkeit betrachtet. Die Zucker-Frage is diejenige von allen, welche die lebhafteste Theilnahme findet, aber sie bildet natürlich feinen Gegenstand, für den sich das wahre Publikum irgendwie pas- sioniren könnte, Bei ihr sind zunächst nur die eigentlichen Ju- teressen im Spiele: das Juteresse der einheimischen Fabrikan- ten und das Interesse der Kolonisten. Außerdem mist si freilich der s\taatswirthschaftlihe Systemsgeist und die übera thätige Oppositions - Taktik in die Zucker - Frage hinein; aber diése wird dadurch gleihwohl niht aus der untergeordneten Sphäre S
industriellen Probleme emporgehoben. Eine politische und Bedeutung würde sie nur dann gewinnen, lag pol des
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