1878 / 219 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 17 Sep 1878 18:00:01 GMT) scan diff

agt ift,

der ‘n

‘im Stande, übe: die cimelnen Thatsabe d nzeinen n, Find, kunft gs zu können ; aber, meine Herren doch sagen: N stff sehr unrecht, darin einen Vorwurf eine Bewegung von den Dimensionen wie die Arbeiterbewegung, daß es dann für die Re- nicht blos wünschenswerth, sondern nothwendig ift, blos auf Hörensagen oder auf Schriften über die eigent- Piele, um die es sich handelt, zu verlassen und \ich hieraus zu inf en, sondern womöglich von den Leitern dieser Bewegung selbst u erfahren, welche Ziele , welhe Motive sie haben, und Tbon. wenn es irgend an ih ift, eine so mähtige Be- in den ruhigen trom geseßliWer Entwicklung übemasühren. Das ift keine Pflihtverlezung, sondern das ist Pflichterfüllung. Und wenn naher sich ergiebt, daß dieser Versuch ‘ein vergeblicher gewesen ist, daß man ihn dann uit er- neuern kann, jondern daß man auf einem anderen Wege versuchen muß, der Bewegung gegeuüber zu treten oder ihrer Herr zu werden das liegt ebenfalls îin der Natur der Sache. Jh habe dabei no gar nit einmal hervor ch its daß zu der Zeit, als die Annähe- rungen stattgefunden haben sollen, von denen der Herr Vorredner fsprach, die Bewegung sich in ganz anderen Bahnen bewegte als heut zu Tage: es war damals Lassalle an der Spitze und seine Anhänger, während es Jedem be- fannt ift, daß demnächst diese Richtung unterdrückt und beseitigt wor- den ift von der weiter gehenden, von der sogenannten internationalen Richtung, und daß diese die jeßt herrs{hende ist. Nun, meine Herren, wenn dem so ift, dann bleibt mir nur noch übrig, hinzuzufügen, daß ih der Behauptung, daß neuerlich in diesen Tagen -— wie man fich, glaube ih, ausgedrückt hat, von Leuten, die der „Prozinzial-Korrespondenz“ nahe stehen, Versuche der Vereinbarung oder Verbindung mit den Sozialdemokraten und ihren Führecn gemaht worden seien, ein ganz bestimmtes „Nein“ entgegen zu st:llen hobe. Mir ift niht das Ge- ringste davon bekannt. Eine derartige Verneinung ins Allgemeine hinein auszusprechen, hat ja sein Mißlihes; ich kann Ihnen aber mit der größten Bestimmtheit sagen, daß ich nicht allein nichts davon men sondern mir auch eine Vor- stellung davon ma(hen kann, von welcher Stelle aus und wie das ge- {hchen sein könnte. Ich muß deshalb, bis mir Thatsachen angeführt werden, auf die ich im Einzelnen antworten kann, solche Anknüpfungs- versuce auf das bestimmteste in Abrede ftellen. ¿ Der Abg. Dr. Bamberger stellte zunächst den Antrag, die Vorlage einer Kommission von 21 Mitgliedern zu überweisen. Wenn die Sozialdemokratie so mächtig geworden sei, wie der Abg. Bebel es geschildert habe, und wenn die Majorität der Ueberzeugung sei, daß die Bestrebungen der Sozialdemokratie unverträglich seien mit den Grundlagen unseres Staates, dann müßten wir entweder thatenlos untergehen oder uns dieser Gefahr zu erwehren versuhen. Es sei außerordentlich \{merzlich, daß gerade das junge Deutsche Reich gezwungen jei, diesen internationalen Kampf in seinen Grenzen auf ge- sebgeberishem Gebiete aufzunehmen und auszutragen. Die Neigung des Deutschen zu abstrakten Bildungen ohne Rüd- ficht ant praktische Durchführbarkeit sowie der shnelle Macht- zuwahs Deutschlands bei großen inneren und wirthschaftlichen Schwierigkeiten seien die Ursachen du dieser traurigen Ao eende keit. Zudem sei in der deutshen Sozialdemokratie das National- g so schwah, daß der wüthendste italienishe oder fran- zösische Kommunist neben dem deuishen Sozialdemokraten wie ein feuriger Patriot dastéhe, wenn es sich darum handele, um eines Parteiprogramms willen die Existenz der Nation in Frage zu stellen. Es komme nit darauf an, welche Definitio- nen die einzelnen Führer vom Eigenthum nach sozialdemokra- tischer Lehre gäben, im Momente der Eruption werden]alle diese Definitionen von den erregten Massen vergessen sein. Es lasse sich nicht leugnen, daß die in der Vorlage vorgeschlagenen Waffen in gewisser Weise für diesen Kampf inadaequat seien. Namentlih sei es \{wierig, in Bezug auf die Presse die Grenze des Erlaubten zu Det niren. Die Vorlage sei kein M eteh in dem Sinne, daß von demselben nur eine bestimmte Kategorie von Leuten getroffen werde , sondern es sei ein sahlihes Ausnahmegesez, welches Handlungen strafbar mache, welche bisher straffrei waren. Es sei allerdings insofern ein Ausnahmegesez, als es in Wit erspruh stehe mit gewissen Grund- ideen unserer Verfassung und Gesetzgebung , auch inso- fern, als über die Strafbarkeit niht der Richter, son- dern die Polizei urtheile. Allerdings brauhe man dem Richter keine spißfindige Definition der Sozialdemokratie und des Kommunismus zu geben; aber man müsse das Wort „sozialistisch“ in die Vorlage aufnehmen, weil von dem sozia- listishen Programm das eigentliche gefährliche Gift erie Der Redner erklärte, er glaube niht an die Zukunft der fo- zialistishen Bewegung in dem Sinne, daß ihr eine Um estal- tung der gesammten E und-Produktionsverhältnisse gen werde ; wer das thue, dem müsse es allerdings \{hwer (aen, iese Bewegung zu anes a der müsse mit ihr paktiren, wenn er niht in innern Widerspruch mit si selbst E wolle. Es gebe viel sozialistishe Programme, welche sich nicht als kommunistische darstellten und doch fast ebenso ge- fährlih seien. So griffen manche derselben nur das „römische“ Eigenthum im Gegensay zu dem „germanischen“, manche nur das Kapital an und do seien alle diese Distinktionen nur Spielerei. Es sei nit so einfa, das Mittel des Abg. von Helldorff anzuwenden und die Religion in die Herzen, welche sie verloren haben, wieder hineinzubringen, aber man könne i und monarchis sein und dennoch sozialistishe Theorien versehten. Davon gebe der „Staatssozialist“ recht {hlagende Beispiele. Der Abg. Bebel habe eigentlich nicht viel Neues ent- hüllt über die Konnivenz des Reichskanzlers gegen die sozial- demokratische D: Er sei überzeugt, eine Gesellschaft, welche die staatsgesährliche ukunft zeige, wie sie heute die Sozialdemokratie enthalte, die würde der Reichskanzler nicht auf diese Weise gefördert haben. Was die Garantien betreffe die in das Bess eingefügt werden sollten, so werde zunächst die Zeitbeshränkung einzuführen sein. Es wolle ihm aber nit einleuhten, daß wir uns nach zwei oder drei Jahren wieder der alten Se hingeben könnten. enn er gleihwohl eine Zeitbeshränkung als unerläßliche Be- dingung des Geseßes ansehe, so geschehe dies, weil er age, wenn auch nit gegen P onen, aber der Sache nah iege ein Au seß vor, we nur transitorische Wir- igs bis j E m E E et E ung es es müsse die Verwaltung eingreifen ; man könne aber auch in der höchsten Mai tanz nicht einfah die rihterlihe Gewalt einseßen. verkenne nit, daß mit der ffung éines neuen Gerichtes oder mit der Befassung eines bestehenden mit diesen Dingen manche Mißstände verbunden sein würden. Er glaube, es werde ein Drittes gefunden

Der Geheime Kabinets - j v Aeg Wilmowski ist von Urlatbe zurück-

hat einen r n

Der Direktor des Köni Ober-Regierungs-Rat hannisbad in Böhmen hierher zurückgekehrt.

Der Präsident der Köni Regierungs-Rath

blos sei. Man werde eine „welche mehr Garantien biete r Der Rédner erklärt Ee sei, zur Bescttigung, der Ge. , zur Beseitigung der nd des Uebels, von denen hier die Rede sei, beizu-

33/, Uhr vertagte das Haus die Fortsezung der

lihe Gesandte in Hamburg, von Wengel, rhöchst bewilligten Tele angetreten. s

ichen statistischen Bureaus, r. En gel, ist

glichen Akademie der Künste, Hißig, ist von Urlaub aus AEN zurückgekehrt und hat seine Dienstgeschäfte wieder

In der heutigen (5.) welcher der Reichskanzler Minister Graf zu Stolberg-Wernigerode, der fmann und andere Bevollmächtigte zum Bundesrath, sowie einige Kommissarien beiwohnten, seßte das Haus die erste Be- ung des Geseßentwurfs gegen ; en Bestrebungen der Sozialdemokratie fort. Zu- Hänel das Wort. Derselbe führte gestrigen Debatte eine Klärung des Ge- blicklihbeschäftige, nit zu finden. Reden der Abgg. von Helldorff und ewesen, dagegen s{wankend und unbestimmt die der i Dr, Bamberger. ‘ajorität des Reichstages bei der Ablehnung des früheren Sozialistengeseßes gefordert sei, nämli daß das Abwendung der sozialdemokratishen Ge- [ahr nicht ausreihe und daß eine entspre erung desselben nicht angängig sei, sei auch di jei ex unerläßlih. Dieser Gesehentwurf sei eine Verschärfung des früher vom Reichstage abgelehnten. Wie weit man den Begriff „sozialistish“ ausdehnen zeige die gestrige Rede des A wissenschaftliche man unter den Wortl Geseß auf dieser Grundla Parteigesez. Die unitari|

Sizung des Reihstages ürst von Bismar der Staats-

tâats-Minister

Sachsen. Dresden, 16. September. Das „Dresdner Journal“ publizirt das Gese treffend die Umwandlung Staatsschuld in eine vierpro ng der ersteren und die Au enten-Anleihe.

die gemeingefähr- vom 7. September, be- ächsischen fünfprozentigen entige, beziehentlih die Til-

ff der Abg. Dr. i nahme einer dreiprozentigen

nächst ergri aus, er vermöge in der ndes, der das Haus

lar und bestimmt seien n

Der Nachweis,

eihensper von der Y

emeine Recht zur Desterreich-Ungarn. Jhre Majestät die Kaise mitglied des ö selben 1000 M London, Gra

geht von dort

Wien, 16. September. (W. T. B.) rin Augusta

sterreichischen patriotishen übersandt. Der russische Botschafter in f Shumwaloff, ist nah Paris abgereist und

j Aus Konstanti- Die Pforte beabsichtigt, Sch effket med Ali Paschas als außerordent- Albanien zu entsenden. ß haben, daß eine sehr beträht- en Waffen stünden, rend gehorchten. te über die ge- i drohten armeni- in dem Distrikte von Erzerum na ppen hat der Großvezir bes chen Kommiss

ende (Erwei- eses Mal nicht

at als Ehren-

fsvereins dem- versucht, und do

nah London.

Meldungen der „Polit. Korresp.“ : nopel vom 16. d. M.: Pascha an Stelle Mehe lichen Kommissar nah Pforte will davon Kenntni lihe Anzahl Albanesen welche den Einflüssen der Liga von Jn Folge der Vorstellungen der fahrvolle Lage der durch die Kurden be schen Bevölkerun Abzug der russishen Tru einen außerordentli Nath den neuesten Nachrichten aus Batum \ind die L in voller Auswanderung aus dem dortigen Bezirk daß mit dem für Ende Sept russischen

aus den Darda-

Bamberger. gkeit mit sozialen Fragen

aut dieses Geseßes rubriziren. Ein ge sei aber unannehmbar, es sei ein he, die partikularistishe und ultra-

die Grundlagen unserer bestehenden Staatsordnung, und doch freien Agitation für ihre / i sei ebenfalls offiziell be- jhuldigt worden, daß sie die bestehende Gesellschaftsordnung untergrabe. Entweder sei das ein illoyaler Vorwurf oder es sei nur eine Frage der Zeit und Opportunität, wann dieses auch gegen die Fortschrittspartei angewendet werde. eßentwurf sei olitishe Verantwortlichkeit für s Gesezentwurfes t zu dem {weren Eingriff Freiheit noch die Gefahr hinzukomme, von dem Geseße getroffen werden sollen, noch auf Grund dieses Geseges die Autorität des Staates höhnen können, in- dem sie troß des Gesetzes ihre Agitation weiter treiben. Die einzige Rechtfertigung dieses Gesehes wäre der Erfolg; sei dieser so sei dieses Geseß ein großer politischer Fehler. ube auf Grund feiner persönlihen Erfahrungen niht an den praktischen Erfolg der Vorlage. schilderte sodann die verschiedenen politischen und wirthschaft- n Stadtsleben, welche eine Lockerung ihten des Volkes ver-

unter d

ätten sie das ; Fortschrittspartei

ar dorthin zu fenden. Parteigese

amendirbar. eine Abschwächung die- übernehmen, bürgerliche daß diejenigen, welche

Man meint hier, in Aussicht

genommenen Truppen au

die englishe F nellen zurüdgehen werde. Die französischen Kom- missäre für Ostrumelien und Bulgarien sind gestern in Konstantinopel eingetroffen. Aus Ernennung Achmed Moukhtar Paschas Gouverneur von Kreta hat auf die rung Kretas einen ungünstigen Eindr Sphakioten und die Me surgenten haben an d Memorandum gerichtet, in wel denste weigern, mit Moukhtar Sendungen türkischer Tru und Munition nah Epirus u die türkische Regierung läßt die Wa danische Bevölkerun Aus Bukare Räumung der Dobr

then vom 15. d.: Die um General- e Bevölke-

g

hrzahl der Chefs der fkretensishen Jn- ie auf Kreta residirenden Konsuln ein hem sie sich auf das Entschie- Pascha zu verhandeln. Die ppen, sowie die von Waffen hessalien dauern fort; en unter die muhame- l - Thessalien vertheilen. Die russishen Truppen seßen die uds\cha fort.

Großbritannien und Jrland. (Allg. Korr.) Aus Quebeck in Canada wird meldet: Dem Vernehmen nach wird ttawa bleiben, um den Marquis die Prinzessin

nicht sicher, Er aber gla

Faktoren in ‘unser21 der Bande der Autorität ursacht hätten ; davon sei die sozialdemokratishe Bewegung nur ein Moment, und es sei unrihtig, gegen sie allein die ganze Wucht einer politischen Aktion zu richten. tungen selbst der Sozialdemokratie trügen unsere höheren Ge- schaftskreise die Mitshuld. Auf dem Boden des gemeinen echts wolle seine Partei mithelsen, die den Staat bedrohen- ren zu beseitigen.

eihskanzler Fürst von Bismarck wandte sich gegen fungen, welche der Abg. Richter bei der Berathung ödel-Vorlage und gestern der Abg. Bebel eihsfanzlers angeblihe Unterstüßung der

in weiten S

An den Ausschreîi- von Epirus un

den. Gefa

die Bemer der sogenannten über seine, des Sozialdemokratie gemacht hätten ,

London, 14. Sep-

unterm 13. d. M. Lord Dufferin von Lorne und dessen Gemahlin, bei ihrer Ankunft in Canada zu empfangen. Es werden großartige Empfangs-Vorbereitungen getro

Capstadt wird unterm 20, August (via

diese Legenden

Aus der h) berichtet:

Premier-Minister, der Kommissär der Kronländereien und der Sekretär für die Eingeborenen-Angelegenheiten befinden sih an Nähe von Kuruman wurde ein Engländer | : sen. Ein zur Verfolgung der Mörder ent- sandtes Piquet tödtete 20 derselben. Major Lanyon steht mit einer großen Streitkraft in Boghtuku bei Pakwane. f Makoroane zusammen, dessen Volk soeben Botlasiste besiegt ha den, darunter mehrere der Mörder von

schied konstatiren zwishen den anfänglichen ehrlichen ebungen zur Besserung des Looses der Arbeiter und dem, was man jeßt unter den Begriff Sozialdemokratie zum Königsmörd ihre. Er, der Reichskanzler, werde das Kind niht mit shütten, sondern die ersteren Bestrebungen en. Was er in dieser Beziehung in früheren hren gethan, Tönne man ihm do niht zum Vorwurf machen. an könne doch das Wort eines Nodbert stellen mit dem Mordmesser der Nihilist Nobilings. Der Reichskanzler bezeichnete sodann sahliher Motiviruñg die gestern von dem führten Details über seine, des Reichskanzlers, angebliche Verbin- dungen mit sozialdemokratischen Führern, theils als thatsächliche, wenn au vom Abg. Bebel unbeab als Entstellungen der Wahrheit. nationalgesinnter Mann und ein viel edlerer Chara wesen sei, als seine Epigonen, unterhalten, jeßt noch thun Beistand der Sozialdemokratie die Sozialdemokratie wo der Abg. Liebkne Pariser Commune als ein, nahahmenswe rifizirt habe.

ubsumiren | Grenze. In der

dem Bade aus durch Buschmänner erscho

immer begünsti

in gleiche Linie der Shußwasfe nach eingehender Abg. Bebel ange-

wobei Viele getödtet wur Mr. Thompson. Major Lanyons Expedition ift je marsch nach_ Kimberley, nachdem sie 200 Stück Rin sowie Mr. Thompsons Waggons den Räubern wie An der Grenze haben die Angelegenheiten ein ruhi nur hier und da Busch. Kreli ist n

t auf dem Nük- vieh und Pferde, der abgejagt hat. nh ges Ansehen und halten si noch einige unbedeutende Häuptlinge im ur mit genauer Noth der Gefangennahme entga und man erwartet, der Krieg werde in Kurzem vollstäadig zu Das 80. Regiment befindet

sichtigte Unwahrheiten, theils

Mit Lassalle, der ein gei ih von Maritburg nach Trans-

ine Compagnie des 24. Regiments in King Wil- / Mündung des Flusses St. John be- um im Pondo-Territorium eine Station zu bilden. strikt des Forts Beaufort drei Tage funden. Die während des ver- 1 olonialzölle belaufen au \chäßten Einkünfte von Natal für das lau- 000 Pfd. St. und das Defizit gegen die ben beträgt 57 000 Pfd. St. Der Gouverneur wird in Kurzem in Transvaal erwartet.

Cap-Berichte spätcren Datums (27. August), die über Madeira nach London telegraphirt wurden, melden : eine Meuterei unter der Eingebornen - wazies, die für freundlich gehalten wurden, gelten nunmehr als unzuverlässig. Ein Angriff der Kaffern auf Fort Weber is zurückges{lagen worden. Secocoeni abgeshick

; i vaal unterwegs. habe er cinen privaten Verkehr | liams Town hat sich an die wie er das mit einer gleihen Persönlichkeit au würde. Niemals habe die Regierung um Gunst oder ih beworben. Seine Taktik gegen abe si aber in dem Augenblick geändert, des Reichstages die è 18werthes Beispiel glo- Seitdem habe er in der jeßigen Sozialdemokratie einen Todfeind des Staats und der Gesell [leider vergeblichen Vorschläge zur Bekämp Die Sozialdemokratie habe den Mor Nihilisten mit dem Zuruf an die hei stimmt: Este moniti, Anzahl von Banditen leben wolle, Vielleiht koste das no das Leben, dieser sei aber dann g Vaterlandes auf dem Felde der Ehre. [usse des Blattes hatte der Abg. von Kleist-

ber-Befehlshzber hat den Di lang dur{streift und Alles ruhi angenen Monats kollektirten 1 000 Pfd. St. fende Jahr betragen 3 ges{chäßten Ausga

t auf. der Tribün

haft erkannt und seine fung derselbén gemacht. dthaten der russischen mische Regierung zuge- er Herrschaft einer sih derselben kräftig manchem Kämpfer efallen im Dienste des

In Zulu (Transvaal) ift

lizei au8geb ._ Die S Wer nicht unter der Lee S g

ie Kaffern haben Leydenburg voll- philus Shepstone hat \ich dur die in großer Anzahl ihre emission geben, unbeliebt gemaht. Oberst Kowlandsto i worden, die Angelegenheit zu ordnen. Jun Pondoland werden weitere etewayo angezettelte Ruhestörungen erwartet. \chiff des Admirals und ein britishes Kriegs\chi} int Johns-Flusse abgeschickt worden, um dort ein Zollamt zu er- richten.

erwehren.

in Bezug a ¡reiwilligen,

Retow das

Der kommandirende General des General der

Das Flaggen-

ITL. Armee-Corps, ind nah dem

nfanterie von Groß- gen. von Shwarz- Herbstübungen der Truppen orps aus dem Manöverterrain hierher zurüdgekehrt.

Se. Durglauccht der Prinz enzollern, Oberst- ieutenant und oner-Regiments, hat sih mit mehrwöhentlichem igmaringen begeben.

eendigung der gung Frankreich.

in Betre Behauptung ,

Paris, 16. September. B.) Havas“ ‘erklärt die Mittheilungen der und naméntlih alisbury die fran

von Tunis aufge und bemerkt ,

Friedrich von ommandeur des

Uxlaub nah unrihtig

inisteriums unter ubar

en , in welche einem Verhältnisse sowohl frangösishe wie eng:

vertreten sein sollten. Das „JFour- 8 des Débats“ meldet: Der türkishe Botschafter habe Midhat Pascha gestern ein Schreiben des Sultans überreiht, in welhem genehmigt werde, daß Midhat Pascha, seinem Wuns emäß, sih nach Kreta begeben dürfe, und worin ein F zur Disposition Midhat Paschas gestellt werde, um ihn und seine Familie nah Kreta überzuführen. Das Blatt fügt hinzu, Midhat Pasha werde noch im Laufe dieser Woche abreisen, sich in Marseille einschiffen und fih von dort aus direkt nah Kreta begeben.

talien. Rom, 16. September. (W. T. B.) Der Mister Präsident Cairoli, dessen Gesundheit noch nicht wieder hergestellt ist, hat fich nach Belgirate begeben. Der König und die Königin wohnten heute in Monza der Enthüllung des Denkmals für Victor Ema- nuel bei.

geführten Verhandlungen hätten ih ay Îued, si über die N EC atn oe eßung | des egypti Pascha zu en Den

, 34 des „Justiz-Ministerial-Blatts“ enthält eine Allgemeine Verfügung vom 6. September 1878, betreffend die Ab- \{reibung der Marksteinshußflähen im Grundbuche.

Statistische Nachrichten.

Veber den Telegraphenverkehr in Ungarn im Jahre 1877 entnehmen wir der von dem ungarischen Ministerium für Ackerbau, Gewerbe und Handel veröffentliten Stastitik: Die Unge dèr Ende Dezember 1877 bestehenden Telegraphenlinien war 14 908,7 km, wovon 14107,5 km auf Staats- und 801,2 km auf Gen ale are entfallen. Im Vergleiche mit dem Jahre 1876 hat die Länge der Linien um 398,6 km zugenommen. Die Zahl der Stationen betrug 931 (386 Staats- und 555 Cisenbahnstationen, um 20 mchr als 1876). Eine Station entfällt dur{hschnitt- li auf 16 km des fertigen Telegraphenneßes, auf je 346,22 gem des Flächenraumes des Landes und auf je 16559 Einwohner. Der gesammte Depeschenverkehr betrug 6725110 Stück, derjenige der Staats-Telegraphen allein 6 357 690 Stü; von leßteren entfallen 3 208 533 Stü auf den in- ländischen Verkehr, 893 003 Stück auf den ungarish-öfterreihischen Verkehr, 215 424 Stück auf den ausländischen, 103 228 Stü auf den Transito- und 1 937 502 Stück auf diversen Verkehr. Die ge- sammten ordentlihen Ausgaben betrugen 1 482 286 Fl. 73 Kr., um 91 432 Fl. 90 Kr. mehr als 1876. Die ordentlichen Ausgaben über- e die ordentlichen Einnahmen um 345 369 Fl. 60 Kr., um 9 573 1, 32 Kr. mehr als 1876. Die Entwickelung des Tele- graphenwesens auf dem ungarishen Staatsgebiete seit 1870 ist aus nabstehenden Zahlen ersichtlih: Die Länge der Telegraphen- linien steigerte sich von 9615 km auf 12270, 12700, 13716, 14015, 14336, 14498, 14908 km; die Länge der Drähte von 26311 km auf 836310, 42 927, 46744, 47489, 48 169, 49 004, 49 944 km. ¡Die Anzahl! sämmtliher Depeschen betrug 1870 2388 985, fodann 1871 5872093, 1872 6 685 803, 1873 6.837 817,...1874 5 692 380, 1875 5 742 301, 1876 6462 335, 1877 6725110. Die Einnahmen waren 1870 939391 l 1871 1096 909 FI., 1872 1 210147 Fl, 1873 1 236 078 3L., 187 1031 289 FI., 1875 1044166 FLl., 1876 1186157 &L., 1877 1138017 Fl. ; die Ausgaben 1870 995 494 Fl., 1871 1 399 938 FL., 1872 1586 314 FL.,. 1873 1 530 281 Be 1874 1 502 875 Fl, 1875 1494 484 FL., 1876 1 431 853 FL, 1877 1443 286 FL.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

„Brockhaus* Kleines Konversations - Lexikon“ (dritte Auflage) ist wieder um 3 Hefte, das 11.—13,, fortgeschritten. Dieselben bestätigen aufs Neue, daß Klarheit und Kürze, Reichhaltig- leit an Artikeln, ges{mackvolle Ausstattung bei Wohlfeilheit des Preises, genug alle Erfordernisse eines guten und niht mehr als wei Bände umfassenden „Konversations-Lerikons“ in diesem Werke fi vereinigt finden. Wie übrigens troy aller Gedrängtheit da, wo es der Stoff erheischt, doch auch eingehendern Darstellungen Raum gegeben wird, zeigen unter anderm im 13, Hefte die auf Deutschland ezüglichen Artikel: Deutsches Reich, Deutsck(es Volk, Deutsche Kunft, Deutsche Literatur, Deutsche Musik, Deutsche Spracbe, Deutsches Theater, Deutscher Krieg von 1866, Deutsch - französisher Krieg von 1870/71, An Abbildungen und Karten bringen die neuen Hefte : vier Tafeln architektonishe Stilarten, zwei Tafeln. Rassen der Haus- ibe und eine Karte von Nordamerika, alles in sauberster Aus- ührung.

Von der „Neuen Berliner Schreibschule“, die der städtische Lehrer H. C. Otto im Verlage von Carl Chun in Berlin erscheinen läßt, licgt das 21. Heft, welches als „Post-Heft“ bezeichnet wird, vor. Der Herausgeber hatte in - den vorangehenden Heften Muster zu Geschäftsaufsäßen zusammengestellt und will in dem neuershienenen Heft dem Seitens der Post- behörde ausgesprochenen Wunsche ent egenkommen, daß den Schülern bereits die nöthige Belehrung darüber - gegeben werde, worauf es bei Anfertigung korrekter Briefadressen und ande- rer Postsendungen besonders ankommt, und was in dieser Beziehung von der Poftbehörde als unerläßlich vorgeschrieben sei. In dem

eft 21 der „Neuen Shreibschule“ sind nun sämmtliche postalischen Jestimmungen systematisch und übersihtlich zusammengestellt und diesen Bestimmungen entsprehend alle Gattungen don Post- ormularen, so weit sie das Publikum angehen, in den riginalfarben beigefügt und mustergültig ausgefüllt. Es ist zu hoffen, daß diese verdienstliche Arbeit ihren Lohn dadur finde, daß die e übergroße Zahl der „unbestellbar“ gewesenen So enoungen sih mehv und mehr verringere. Der Preis des Post-Heftes be- trägt einzeln 1 , bei größeren Bestellungen für Schulen nur 75 H.

Land- und Forstwirthschaft.

Dem kürzlich erschienenen amtlichen Bericht über den Stand der ErnteinOesterreihGnde August entnehmen wir Folgendes : Der Anbau des Wintergetrcides hatte in der nördlichen Zone und in den höheren Gebirzen der mittleren Zone an vielen Orten begonnen, auch waren {on gut aufgelaufene Saaten nicht seltèn zu sehen. Der Rapsanbau war größtentheils {hon beendet und waren die Saaten fast überall gut aufgegangên. Die bisherigen M der Ernte wurden dur die euer iidER Ernteberichte niht wesentlich alterirt; auch die in dieser Periode Vor na P

aben im Allgemeinen die vorläufige Schäßung wherselben be- tätigt. Der Mais hat #ch “in dieser Periode meistentheils cdeihlic entwickelt. Sehr gute Ernten verspxiht der Ma n

in Ungarn, Niederösterreih und Steiermark, dagegen

in Istrien, Vorarlber und theilweise au in Südtirol nur \{wache

is ôrz, in Kroakien und -im ehemaligen Slavonien, te steben

Maisernten bevor. Die Ernte der Hirse liefert in Kroatien und

in großen Theilen Galiziens und Ungarns fehr gute, sonst gute Er- (etise. Die Ernte der Erbsen und Wilken is größtentheils efriedigend ausgefallen. Der Buchweizen in Mähren und Gag-

lizien (erste Fru§t), dessen Ernte im Zuge war, liefert oder ver- spriót befriedigende Gegebrise Der als zweite Frucht gébaute mittleren und \üdli ne ftand in voller B und sah bisher recht gut aus. Die Kartoffeln haben den Nath- richten zufo viele und große Kraut derselben ungewöhnlih zeitig abgewe wird - vielseitig die for gebegt, daß welche nun auch iu den dern nördlichen nicht selten konstatirt wird, den ta entli s{mälern werde. Nieder- und Ober-Oesterreih sind die eln wenigstens bis- her größtentheils gesund. Die ZudckLerrüben standen ziemli allgemein recht gut. Polarisationsversuhe in Böhmen und Mähren aben entsprechende Resultate in Beziehung auf den Saccharometer- gehalt, aber weniger günstige in Beziehung auf den Gehalt an Salzen, welcher sich verhältnißmäßig zu bo herausftellte. Auch die Futterrunkelrübe giebt befriedigende Ernten, und Stoppelrüben {tehen mit Ausnahme von Vorarlberg recht gut. Auch das Kraut steht ungeachtet des erlittenen Raupenschadens gans gut. Die Hopfen- ernte wurde in dieser Periode allgemein in Angriff genommen, jedoch dur die Ungunst der Witterung häufig unterbrochen und daher nicht vollendet. In Böhmen hat der Kupferbränd kurzvor der Ernte und während derselben um si gegriffen. Zur Schäßung des Ernte-Ergebnisses daselbst fehlen bisher noch genügende Anhaltspunkte, doch dürfte nah den bisher vorliegenden nur eine ziemlich {wache Mittelernte an- zunehmen sein. In Galizien und Oberöfterreih fällt die Hopfen- ernte jedenfalls nur s{wach oder schwach-mittel aus. Die bisherigen Angaben über die Resul der Obsternte werden durch den weiteren Verlauf derselben bestätigt und es kann die gesammte Kern- obsternte in Görz als sehr gut, in Steiermark und in der Bozener Gegend als gut, dagegen in Oberösterreih und in einem großen Theile Galiziens nur als s{wach bezeihnet werden. Der Wein hatte in der mittleren Zone bisher noch geringe Fortschritte im Aus- reifen gemacht. In der südlihen Zone beider Reichshälften hingegen mate der Reifezustand entsprechende Fortschritte. In Niederöster- reih und Deutsh-Südtirol hat die Grünfäule viele Trauben be- fallen. Das Oïdium hat in Görz und Istrien weitere Fortschritte gemacht. In Südtirol besonders sind die guten Erntehoffnungen vernichtet und steht nur noch eine {wahe Weinernte bevor. In Ungarn und Kroatien, sowie auch in Dalmatien, Krain, Steiermark und Niederösterreih ist auf eine quantitativ gute, theilweise reiche Ernte noch immer zu rechnen.

Gewerbe und Handel.

Seit gestern tagt hier in den Reichshallen der erste „Kon-

reß deutscher Kaufleute“. Es waren 54 Delegirte von aufmännishen und Droguistenvereinen aus Berlin, Breslau, Posen, Hana, Lübeck, München, Leipzig, Dresden, Chemniß, Zwickau, Reichenbach i. S., Magdeburg, Halberstadt, Braunshweig, Großen- hain, Holzminden, Goslar, Nordhausen, Cottbus, Bernburg, Nien- burg, Gifhorn, Eberswalde u. {. w. anwesend.

Der Einlösungscours für dieSilbercoupons derDesters- reihishen Eisenbahn-Gesellshaften an den deutschen BalleLen ist bis auf Weiteres auf 174 Æ für 100 Fl. österr.

ilber festgeseßt worden. Jn voriger Woche betrug der Einlösungs- cours 175 M :

Der Verwaltungsrath der Weimarischen Bank beruft eine außerordentliche Generalversammlung, in welcher der Antrag auf Reduktion ‘des Aktienkapitals zur Beschlußfassung kommen soll. Der Verwaltungsrath \{chlägt eine Reduktion des gegenwärtig 14070000 A betragenden Aktienkapitals auf 6 750 000 Æ vor, welche durch den Rückkauf von 1900 Stück Aktien und durch Zusammenlegung von je zwei der dann noch verbleibenden 45 000 Stü zu einer Aktie be- wirkt werden soll. Die Bank würde dann in der Folge ein Grund- fapital von 6750000 A haben, eingetheilt in 22500 Aktien à 300 M.

Havre; 16. September. (W. T: B)“ Wollauktion: - Das Geschäft war mehr belebt, und die Preise stellten fich für gute Wollen zum Theil etwas höher. Angeboten waren 2301 B., verkauft wurden 1321 B.

Verkehrs-Anstalten.

Die von der Fastower Eisenbahn angeordnete Sistirung der Güterübernahme ist nunmehr aufgehoben worden.

Met, 11. September. An der Fortlenuna der in diesem Crans eröffneten Bahn von Meß über Diedenhofen und

ierck nah Trier wird, der „Lothr. Ztg.“ zufolge, so emsig gearbeitet, daß mit Beginn des neuen Sommerfahrplanes voraussichtlich nicht allein die ganze Strecke der Moselbahn Dberlahnstein-Diedenhofecn, sondern auch die ganze und direkte Linie Berlin-Meßz dem Verkehr übergeben werden kann. Die Entfernung in dieser Richtung von Berlin nah Mey beträgt kaum das Vierfache der von Meß nach Coblenz und dürfte demnach von Mey aus Berlin in ca. 16—18 Stunden zu er- reichen sein.

Triest, 16. September. (W. T. B.) Der Lloyddampfer „Vesta“ ist mit der ostindishen Ueberlandpost heute Morgen 9 Uhr aus Alexandrien hier eingetroffen.

Plymouth, 16. September. (W. T. B.) Der Dampfer e Herder“ von der Hamburg-Amerikanischen Padcketschiff- fahrts-Gesellscchaft ist von New-York hier eingetroffen.

New-York, 16. September. (W. T. B.) Der Dampfer „Erin“ von der National - Dampfschiffs- Compagnie (C. Messingsche Linie) ift hier eingetroffen.

Berlin, 17. September 1878.

Die während der diesjährigen Herb stübungen zur kombinirten 1. Garde-Division gebörigen Stäbe sowie die Infanterie-Truppen- theile hiesiger Garnison (2. Garde-Regiment z. F., Garde-Füjilier- Regiment und 3. Garde-Regiment z. F.) kehrten heute mittelst Extrazüge. auf der Stettiner Bahn von Prenzläu aus hierher zurück; die Kavallerie- und Artillerie-Truppentheile genannter Division wer- den dagegen erst am 22. resp. 23 d. Mts. hier wieder eintreffen.

Das Centralcomité für die Wilhelmss\pende hielt am Sonn- abend, Nachmittags 6 Uhr, im Rathhause unter dem Vorsiße des General-Feldmarschalls Grafen Moltke eine Si ung, und nahm in derselben den Rechenschaftsberiht des ges{äf:sführenden Ausschusses über die Ergebnisse der Sammlungen entgegen. Der Vorsitzende des geschäftsführenden Auss{chusses, Bürgerme Duntcker, trug den Bericht vor, nach welchem aus rund 75000 Ort galten von 11/500 000 Gebern 1 800 000 M eingingen und bei der Seehandlung deponirt worden sind. Nach der e des Rechenschafts- berichts ertheilte das Comité dem geschäftsführenden Aus- \husse Decharge. Gleichzeiti es as Comité, daß über die speziellen Sammelergebnisse in den einzelnen Staaten, Städten und Ortschaften keine Veröffentlichungen erfolgen sollen. Am Sonntag NaGmittag 12} Uhr wurde das Comits und der ge» {chäftsführende Ausschuß für die Wilhelmspende von Sr. Kaiserlichen und Königlichen Hoheit dem Kronprinzen in Seinem Ls empfangen. Graf Mo ¡os Leere au Gg n n E Cn einen

epositenschein der ndlung über den Betrag, : n Bure: Ermessen die Verwendung desselben für einen wohl]

Wätigen Zweck zu bestimmen.

Cassel, 16. September. (W. T. B.) Der Verein zur Wahrung der Interessen der chemischen Industrie D eutschlands hielt heute hier feine Jahresversammlv.ng.

Den Vorsitz Kalle in Berathung bildete das

en der F

( ), Es lgte sodann die Neuwa des Sedan i g Baden-Baden 4

Weimar, 14. tember. (Weim. p) Bekannilich hat Luther in den E: des fünfzehn Jahrhunderts die Georgeuschule zu Eisena i. Dieselbe wurde später*in

das Wontntranernlosies verlegt, seit den Bauernkriegen leer-- stand, und aus ihr ist im Laufe der Jahrhunderte das jefge Gym- nafium erwachsen. Dasselbe sieht daher mit einem gewissen Rechte

den großen Reformator als seinen Schüler an. Mit Beziehung

darauf ift in diesen Tagen auf derjenigen Seite des Schulgebäudes,

welche zuerst ins Auge fällt, wenn man von der Wartburg kommend die Stadt betritt, ein lebensgroßes Lu therbild in einer Wandnische des Neubaues ausgestelt worden. Die Figur ist in der

Thonwaarenfabrik von Ernst Mar in Charlottenburg nach dem

Geyershen Modell ausgeführt. Mit leiht erhobenem Haupte seht

Luther da und deutet mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf ein : offenes Buch, welches er mit der linken hält. Die Terrakottamasse,

aus der die Statue gefertigt ist, wird als sehr dauerhaft bezeichnet.

Das Schulgebäude hat dur dieses gelungene Werk, das Geschenk

eines hiesigen Einwohners, einen würdigen Shmuck erhalten.

Straßburg, 13. September. Die „Straßburger Ztg.“ schreibt: Nachdem in leßter Zeit das nördliche Seitenportal der Hauptfaçade des Münsters versperrt und eine Anzahl Steinhauer damit beschäftigt waren, die verwitterten Quadersteine, an welchen die Angeln zu den neuen Thürflügeln angebraht werden sollen, zu entfernen und durch neue Quader zu erseßen, ift man nun in den leßten Tagen damit beschäftigt, die neuen Thürflügel anzuschlagen. Die Beschläge dieser Thürflügel sind genau nah den Modellen des vierzehnten Jahrhunderts angefertigt. Dieselben sind, so wie sie aus dem - Feuer gekommen, rauh eaen und weder gefeilt noch polirt. Die Höhe der Thürflügel beträgt 6¿ m. Jeder dieser Thürflügel, von denen der obere Theil feststehend ist, wird von fünf solchen Angelbeshläzen gehalten. Sobald die Arbeiten an dem nördlichen Seitenportale beendet, wird dasselbe den Besuchern des Müztters geöffnet und alsdann das südlihe Seitenportal abgesperrt, um au dort ähnlihe neue Lügen üren ecinzuseßzen. Anfangs nächsten Monats erft werden die Arbeiten an denselben vollendet sein. Ob au das Hauptportal seine Zierrathen, nelche zur Zeit bei der Welt- ausftellung in Paris ausgestellt sind und ers nach Schluß derselben hier eintreffen, noch in diesem Jahre erhalten wird, ist bis jeßt noch unbestimmt. Um sich einen annähernden Begriff von der Großartig- keit der drei neuen Portalthüren machen zu können, wollen wir mit- theilen, daß für die Herstellung derselben von dem Frauenstift eine Summe von 120 bis 130 000 # vorgesehen ist. ehr als drei Viertheile dieser Summe dürften auf das Hauptporktal entfallen.

Das im Ostend-Theater gelegentlichß des Debuts von Frl. Anna Staub zum ersten Male in Scene gegangene Lustspiel „Der Wildfang“, von Friedrich Ruffer, hat sih eines dur{schlagen- den Erfolges zu erfreuen gehabt. Die Debütantin sowohl wie die übrigen Darsteller wurden am Schlusse gerufen.

Verdi hat eine neue Oper vollendet, welche den Titel „Montezuma“ führen und im Scala-Theater zu Mailand aufgeführt werden wird.

Literarische Neuigkeiten und periodishe Scjriften.

Gesichtspunkte eines Monarchisten. Zur augenblick-

A: Lage. Von Adam Löffler. Berlin, 1878. tuhrshe Buch- andlung.

y Zeitschrift für Geseßgebung und Praxis auf dem Gebiete des deutshen öôffentlihen Rechtes, herausgezeben von W. Hartmann, Ober-Tribunals-Rath. 4. Bd. Berlin, 1878. C. Heymanns Verlag. 5. Heft. Inhalt: I. Aufsäße: Ueber die Be- seitigung der den Versicherten besonders nachtheiligen Bestimmungen in den Statuten der Versicherungsgesellschaften. Vom Geh. Justiz- Rathe Dr. Kräwel. Uebersichtlihe Darstellung der in Oesterreich eltenden geseßlichen ORRLREE auf dem Gebiete der inneren Berialtang, Von Dr. C. von Kißling, Hof- und Gerichtsadvokat. (Fortsegung.) 11. 28 Entscbeidungen und Erlasse von Gerichten und anderen Behörden. III. Literatur. :

Zeitschrift für Bauwescn. Herausgegeben unter Mit- wirkung der Königlich technishen Baudeputation und des Architekten- vereins zu Berlin. Redaktionskommission: Fr. Pivig, I. W. S(wedlcr,

. Herrmann, O. Bänsch, H. Oberbeck, tgliedern der technischen

audeputation und des Architektenvereins. Redacteur: F. Endell, Bau- Inspektor im Königlichen Ministerium für Handel 2c. Jahrg. XXVIIL. Berlin 1878. Verlag von Ernst & Korn. Heft 8 bis 10. Jnhalt: Bauwissenschaftlihe Mittheilungen. Originalbeiträge: Die neue Strafanstalt am Plößen-See bei Berlin. (Fortfezung.) Von Hrn. Geh. Ober-Baurath Herrmann in Berlin. Di? Ueberbrückung des Memelthales bei Tilsit. (Fortsezung.) Beschläge, Gegengewichte und Drehshüße an den Thoren der Pinnower Schleuse, von Hrn. Wasser-Bauinspektor Mohr zu Thiergartenshlease bei VDranienburg. Der Spißbergtunnel im Zuge der Eisenbahnlinie Pilsen-Eisen- stein. (Schluß.) Von den Herren Bauinspektor Alois Stanè und Ingenieur Carl Pascher in Prag. Die ENAE der Stüßlinie in Gewölbebau-Projekte, von Hrn. Kreis-Baumeister A. Meydenbauer in Meschede. Ueber die Ausnuzung der Heizkraft der Brenn- materialien, mit besonderer Rücksicht auf die Dampfkessel-Anlagen, von Hrn. Geh. Regierungs-Rath Professor Wiebe in Berlin.

ortseßung.) Romanische Baukunst im Elsaß, von Hrn. Geh. A rofessor F. Adler in Berlin. s folgt.) Ueber den Backlstein, von Hrn. as . Neumann in Münster. (Fortsezung.) Mittheilungen nah amtlichen Quellen. Mit- A aus Vereinen. Literatur.

Friedreichs Blätter für gerihtliwbe Medizin und Sanitäts polizei. Unter Mitwirkung der DDr. und Pro-- fessoren L. A. Buchner, H. B N. v. Rußbaum und v. Krafft= Ebing, herausgegeben von Dr. v. Hecker, Ober-Med.-Rath 2c... und Br. C. Klinger, Ober-Med.-Rath im St.-Ministerium d. J der Geburtshülfe. (Nürnberg, Fr. Anse bandl. 1878 29. Jahrg. V. Heft. September und Okto —_ Lt: Ueber Kopfverl nen in Fol e von stumpfer Gewalteinwi Von. Geh. fh r, v. Rothmund. Lod im Feuer. blung. E von Prof. Dr. Blumenstock. Einiges über Jrrfinn der ngenen. Von Dr. H. Kornfeld Ein Fall von txauma T E, Miethe ilt von Prof. Dee Blumenstock, B

erhaupt. on . Dr, _— Î G Nothwehr oder strafbare ung. a in die Lungen. und den Magen. Ie Getò tgetheilt von De. Kuby. :

reußish« Jahrbücher. VECHUGEA von H. von

: ee ad La, A, Berl h lag von G. Reimer. 42. 3. e - V Chateaubriand (Fo n d. v. i | 4 ng und das Pflichtthei Í ) Ve E L etatauser) i ‘Monarchie in Egl V Delbrü)

eor uses.) Vie \ f b S L Dex abenteuerliche Simplicissimus. (Iliw Set)