bewirken könnten. Bei der Abstimmung erklärte sih jedoch die Versammlung für die Beibehaltung des Paragraphen mit der vom Ausschuß vorbehaltenen Modification. L
Jum §. 77 wird angeordnet, daß die Orts-Polizei-Behörden- alle enaue Visitation sämmtlicher Feuer - Stellen und ften vornehmen, darüber eine Vcrhandlung auf- | em Landrathe einreichen sollen. E
Dagegen ward angeführt : Die Befolgung dieser Vorschriften: sei von den Orts-Polizeibehörden, besonders den Rent-Aemtern, welchen oft in 50 und mehr Orten die Polizei-Verwaltung obliege, laum zu verlangen; überhaupt sei die Belästigung der Orts - Polizeibehörden nahgerade fast unerträglich geworden, und auch für die Landräthe werde aus der Eiuseudung der verlangten Protokolle eine übergroße und unfruchtbare Arbeit erwachsen. ;
Hierauf ward jedo entgegnet: eine gewisse Kontrolle der Dorf- erihte dur die Ortspolizei-Behörde und dieser dur" die Landräthe denn doch sehr zweckmäßig und nihk zu“ entbehren, fofern die feuer- und baupolizeilihen Vorschriften nicht zum todten Bulhstaben werden sollten, mau müsse daher den Juhalt des Paragraphen im Wesentlichen beizubehalten wünschen, weun man auch eine Erleichte- rung der vorgeschriebenen Verpflicht | erahte. Für diese Ansicht entschied ih die 1 dem Vorschlage beitrat, daß die Revision nur alle zwei Jahre statt- zufinden und darüber nur eine Anzeige an den Landrath erstattet zu werden brauche. ; /
Die Bestimmung des §. 78, wona die Verleßung der in der Feuer- und Lösh-Ordnung ausgesprochenen Verbote mit einer Polizei- ügt werden soll, gab zu dem Antrage Veranlassung, diese Strafe niht dem Juhaber der Polizeigerihtsbarkeit, einer in jedem Orte zu errichtenden Sprißzenkasse zufallen folle, und es ward dafür die Analogie der bei Berathung der Feldpolizei-Ord- nung gefaßten Beschlüsse mit dem Beurerken hervorgehoben, daß es wohl zweckmäßig sei, alle die Strafen, welche auf Ber ordnungen festzuseßen seien, nicht mehr deu Jnuhabern der Polizei gerichtsbarkfeit zufließen zu lassen, indem dadur dessen Unparteilich- keit entweder wirkli oder doch dem Anschein nah beeinträchtigt wer- den föune. Dieser Vorshlag ward indessen lebhaft, bekämpft, da er dem einmal bestehenden Rechte zuwiderlaufe und hier, wo nicht, wie bei der Feldpolizei-Ordnung, etwas Neues ins Leben treten solle, gar nicht motivirt sei. Bei der Abstimmung blieb jener Vorschlag in der Minorität. |
Hiermit ward die Berathung über diesen Gegenstand beendigt.
Uichtamtlicher Theil. Inland.
Provinz Prenßen. Die Schleuse bei Neufähr licß am 15. April alle auf der Weichsel davor gelegene und hinzugefommene Kähne und Gefäße nah Danzig dur, so daß dort der Handels- zu werden aufängt. — Der Eisgang in der at hat aufgehört. — Bei Pillau war am 12. April das ganze es und Seegatt vom Eise frei, dagegen die See, etwa 14 Meilen von der Küste, so weit das Auge vom Lootsenthurme reite, während ganz damit bededt und fein offeues Wasser zu schen,
Nhein- Provinz. Berichien aus Bonn zufolge, ; shwer erfranft, daß seine Wiedergenesung
lb hre eine Biva Lösch nehmen und
lä d zweckmäßi Sersamulung indem sie
rund neuer Ver-=
Verkehr wieder lebhaft
; ist Augast
Wilhelm von Schlegel fo
nicht gehosfft werden darf. Deutsche. Bundesstaaten.
Königreich Bayern. Der münchener Verein gegen Thier= quälerei zählt bereits 3600 Mitglieder, worunter Jhre Majestäten die Königinnen von Bayery und Sachsen, die Prinzen des Königl. bayerishen Hauses und zahlreiche Mitglieder anderer deutscher Für- Seine Filial - Vereine in den deutschen Hauptstädten, so wie in Mailand, Bern u. st. w., sind auf 100 gestiegen. Die Schrif- ten desselben wurden auh nah Loudon, St, Petersburg, Stockholm versandt, und ein sehr reges Juteresse giebt sich. für sie namentlich in Jtalien kund.
_ Königreih Sachsen. Se. Majestät der König von Preu- ßen trafen am 15. April Abends nach 6 Uhr in Dresden ein und bezogen die im Königl, Schlosse in Bereitschaft gehaltenen Zimmer,
she Allg. Ztg.) Dur Verfügung vom Weser=-Zeitung, der Mannheimer und der Aachener Zeitung im ganzen Kur- t, Seit kurzem dürfen auch die Gränzboten ase im Lande nicht verbreitet werben.
Großherzogthum Weimar. Das Postenwesen
“ herzogthum? erhält immer größere Ausdeh
so wie die Courxier- und Stafsetten - Taxe hat seit dem 13ten v, M,
eine Ermäßigung erlitten, und man ho
immer noch unverhältnißmäßig hohen B mehr fern sein werde.
erzogthum Holstein. Zeit 2 Verein gebildet, um eine mit Verloosung zu veranstalten.
Freie Stadt Lúbeckæ.
stenhsuser.
Kurhessen. (Deut 43. April is der Debit ber Abend= Zeitun fürstenthum unter bei namhafter Str im Groß- nung. Die Extraposi-Taxe
t, daß eiue Herabseßung der riesporto-Taxe ebenfalls nicht
In Altona hat si vor einiger Gewerbe - Ausstellung auf Actien
Der Senat beantragte mittelst Dekrets vom 5. April bei der Bürgerschaft, daß einstweilen und bis ginig der obshwebenden Verfassungs - Revisions= stehenden Wieberbesepung - der erledigten itgliedes sofort zwei Senatoren aus
zur definitiven Erledi Verhandlungen bei Stelle eines gelehrten Raths =
T
Eint passabel albernes S Kinderschuhe vertreten h befinden, sind unitröstlih darüber, von ihrem Bräutigani abgeholt we graphie gelesen, daß ein Türke mehrere Frauen ne um sich nicht ttennen zu müssen, einen Türken wesenden Dey von Alg Hände der Vorste am Laura's als D ädthen eine Art Schul-Jnspe Vorzug. Der Schnikshnack éndet mit der Demask gens im Examen trefli ; e. Dlle. Garíque (ivelhe,
chubladenstüdchen, Drei Mädchen, welche cben die sih in einer Erziehungs-Anstalt zu Paris daß eine von {hiien, Laura, demnächst e im Hanbbuch dèr Geo- men dürfe, beschlicßen sir, u heitaihen, und tragen sich r \chrisillch als Weiber an, herin, und díese maolirt den eben begiebt sch in die und giebt Lauren irung. Die dre déflamirte, die was gewiß miít unter der Di- de französische
rden sollz da
dem eben zu Der Brief fä angekommenen Bräuti Anftalt, spielt bei den
jungen Eleven bestanden übri atidere sang, díè dritte tanzt Freuden vertiommen wird, für die am nächsten 1. Oltöber rection des Herrn Saint - Aubin hier neu zusammentrete Gesellschaft wvltderum gewonnen ist) recititie- den berühmten dem vierten Aft von Racine's „Zphigenie ín Aulis* mit edlem unb gáânz im Géiste der Dichtung. Dlle. Benefiziantin auch eínmal n allerliebst, mitwirkte, trug Bravour vor, wiederum jenen Liebreiz, welch, men zu chârakterísiren pflegt,
Tuczek, welche aus Gefälligfeit esnem französischen Stü, m has ie _„Grace” aus „Roben mit dekannter charafteristishen Tanze
und Mad, Brue entfaltete ín ejnèm den verschsedensten For-
ér ihre Leistungen n
564
dem gelehrten Stande gewählt würden; die zunächst zur Erledigung fommende laufmännische Rathsstelle möge dagegen unbeseßt bleiben. Obwohl der Vorschlag zu- einer solchen Maßregel burh die Umstände nothwendig geworden , soll derselbe doh bei der Bürgerschaft lebhaf- | ten-Widerspruch- grf:mden haben,
7 Stuttgart, 12. April. Die 2 Sivung der zweiten | e
| Kammer hat dur) den Gegenstand und die Aut ihrer rhandlungen
| und durch: das darauf erfolgte Resultat gewiß niht nur beï uns all- er
“ gemeinen Unwillen hervorgerufen. Bei Berathung des Finanz-Etats wurden zuerst nit nur die Kosten des Staats-Sekretariats (des ge- heimen Kabinets des Königs und dessen unmittelbarer Kanzlei), sondern sogar die Nothwendigkeit des ganzen Jnstituts in Frage gestellt und zwar auf eine Art, die in einem wie Württemberg regiexten Lgude und bei einem Regenten wie König Wilhelm doppelt verleßend erschei- nen mußte. Auf allen Landtagen seit 29 Jahren, sogar aufdem so stürmischen von 1832. war diese Position entweder gar nicht oder doch mit der Rücksicht angefohten worden, welche die Stellung: dieses Jnftituts zur Person des Regenten erforderte, biesmal aber erlaubte es sich der Führer der Opposition, der Abgeordnete von Geißlingen, das Staats=-Sefkretariat auf eine Weise anzugreifcn, bie, M das mil= deste ausgedrückt, sehr übe r genannt werden muß, Noch übler aber war es, daß diese Angriffe so große Unterstühung fanden, Fühlten die Abgeordneten sch verpflichtet, gegen die nah ihrer Au- sicht zu großen Ansgaben des Finanz-Etats zu eifern, so gehörte gewiß nur sehr geringer Takt dazu, den Anfang damit nicht mit einem Ju= stitnt zu machen, das in so naher Beziehung zun Monarchen steht, dessen Nothwendigkeit auf keine igen altbare Art auzugreifeu i, dessen schneller und lobenswerther Geschäftsgang sogar von allen Sei- ten zugegeben werden mnßte, Es konnte daher aus allen Angriffen auf dasselbe nur der Wille und die Absicht herausblicken, das Staats- Oberhaupt die Macht der Verfassung fühlen zu lassen. Es muß dieses Beginnen als ein um fo größerer und gehäffigerer Mißgriff erscheiuen, als König Wilhelm nit allein von seinem Lande, soudern von ganz Deutschland als ein Regent anerkannt is, der die von ihm gegebene Verfassung aus vollfter Ueberzeugung handhabt und \{üßt, und des- sen 25jähriges- Regierungs - Jubiläum sein dankbares Volk durch die größten Beweije von Liebe nnd Zuneigung feierte. Und fast im An-= gesicht der Säule, die das Audenken an jenes erhabcne Fest der
ahwelt überliefern folt, ist es gewagt worden, eine Diskussion zu chke die als eine Demonstration erscheinen muß, zu dex uur ein gehäsfiger verwerfliher Gruud vorhanden sein konnte, mit der uur ein eben so verwerfliher Zweck erreicht werden sollte. Niemand wird glauben, daß es sih dabei wirklich nur um die klcinlichen Abzüge von Jährlih 7479 Fl, an den von der Regierung geforderten 17,889 Fl. gehandelt habe. Man wird kaum für möglich halten, daß eiue For- derung von 400 Fl. zu Schreibmaterialien, für die persönliche Kanzlei des Königs, daß 250 Fl, für ihre Beleuhkung zu hoh erfunden wurden. War es nit traurig, den Finanz-Minister zu zwingen, zur Vertheidigung dieser Position sagen zu müssen, der Anstand erfordere es, die täglih in Berührung mit dem Monarchen kommendeu Räthe fo zu besolden, daß fle im Frack statt ip Ueberröcken erscheinen könn- ten; daß Männer zu biesen Stellen gewählt werden müßten, deren Bildungsgrad und Tüchtigkeit sie des Vertraueus des Königs werth machten, und daß sie so gestellt sein müßten, um uicht alsbald nach Stellen besserer Besokdung zu trahten! — Wenn nun auch dieser von so gehässiger Richtung ausgehende Antrag troy aller Anstren- gungeu der Opposition mit 28 Stimmen gegeu 59 durhfiel, so hatte doch die unmittelbar nachfolgende Position, nämlich die Gorderung von jährlichen 10,000 Fl. zu geheimen Ausgaben, ein weit anderes Schickfsal. Diese Stimme, die früher mit einigen tausend Gl. mehr stets sowohl unter dem früheren Nameu als Etat für Reisekosten von Courieren, für Kosten anderer Versendungen und Staatszwecke, und seit 1833 unter der Benennung „Fonds für geheime Ausgaben““ dem geheimen Kabinet des Königs siets ohne Anstand bewilligt worden war, indem man von dem fehr richtigen Gesichtépunkte ausging, daß unsere Regierung eben so gut wie alle anderen constitutionellen Staaten, sogar die vereinigten nord - amerikanischen Staaten, nothwendig ge- wisse Summen zu Ausgaben haben muß, deren Verwendung man- erlei Staats-Ursachen halber öffentlich nit gut nachgewiesen werden fanu, biese Summe ertegte jeyt mit einem Male großen Anstand. Es mußte dies um so mehr auffallen, wenn man bedenkt, daß diefes Geld, statt es auf anderet sehr leiht ausfindig zu machenden Wegen aufzusuchen, ofen und frei gefordert wurde und von einer Regie= rung wie die unserige vorausgeseßt werden muß, daß sie ein solches Vertrauens - Votum nicht mißbrauchen kann. Es schien, als habe die Regierung plöplich das so lange genossene Vertrauen verscherzt, ob= gleich nahgewiesen wurde, daß die geforderte Summe zu dem früher ofen angegebenen Zweck bei weitem niht hinreihe, und obgleich überall hinreichend bekannt is, welche Summen der König aus eige= nen Mitteln zum Besten des Landes verwendet, denn es fanden sih jest 44 Abgeordnete gegen 43 bewogen, für Verwerfung diefer ganzen | Forderung zu stimmen. Wenn unter den 44 verwerfenden Stimmen der mit so großer Mühe und Arbeit für Stuttgart, die Hauptstadt und Siß des Königs, gewählte Abgeordnete in erster Stelle figurirt, der Ab- geordnete derjenigen Stadt, die sih stets der ausgezeichnetesten Be- weise der Königlichen Huld zu erfreuen gehabt hat, #0 darf das Ur- theil über solhes Thun dem Gefühle jedes s anheimgestellt werden. Zur Ehre der Mehrzahl der übrigen egner (ohne Aus- nahme der Abgeordneten der Ober - Amtsbezirke und Städte) dieser sogenannten geheimen Fonds muß angenommen werden, daß sle die Bedeutung ihrer Abstimmung selbst wohl keinesweges recht begriffen hatten und gewiß über das erlangte Resultat höchlih verwundert ünd wohl zum Theil sogar bestürzt waren. Wenn auch die eigentliche Opposition über dieses unerwartete Resultat vielleiht nicht weniger “erstaunte, so lagen diesem Erstaunen wohl andere Ursachen zum
E
Einladung.
Mit Bezlehung auf unsere Bekanntmachung vom 18. März beehren wir uns anzuzeigen ; daß die auf den 22sten d. angesezte außerordeut- liche General-Versammlung um 11 Uhr im Sipßpungs-Saale der Königlichen Akademie der Wissenschaften stattfinden wird, indem wir zuglei unsere ergebenste Einladung an die verehrten Mitglicder Dee De fqus wiederholen, sich gefälligst möglichst zahlieih einfinten zu
n,
Abdrücke des Vereíns-Statuts, so wie dcs vorgeschlagenen neuen Sta- tuts, sind, den kund gewordenen Wünschen einiger Mitglieder gemäß, an alle hier wohnende Vereins-Mitglieder vertheilt wörden , können aber auch gegen Vorzelgung der Vereins - Karten am Eingange der Ausstellung im
niglichen Afademie - Gebäude, während der Zelt derselben, in Enipfang gelönimen werden.
Die Vereins-Karten dienen au, wie gewöhalih., zum Einlritt in die Oeneal-Sfftalnlng, j Berlin, den 18. April 1845,
Direkftoriun des Vereins der Kunstsreunude im preußisheu Staate.
„Einladung.
Der Verein der Kunstfreunde im preußischen Staate wird am 13, Mai | | d, J» Vormittags 11 Uhr, im Königlichen Akademic-Gebäude
Fraukreidc.
Die Deputirten - Kammer wird in: der über die Renten-Konvertirung beginnen. einschreiben lassen, um ‘über diese Herren von St. Priest, Bineau und eres, von Sade und von Lamartine
regel.
ü-Rollin wollte, als Vertheidiger der National-Garde- gegen die Bewassuuug der pariser Fe- Präfektur-Rathe geltend machen, einzeln und für sih gehandelt en, noch Versammlungen und solhe geseblich ver- bt dagegen die Ent- „Wir erwarten viel von
Grunde. Gewiß ist es, daß beide Abstimmungen unter Betr; der hiesigen Verhältnisse, namentlich unter Betr : glücklichen Stellung des Monar
Paris, o; s L “4A Woche constitutioneller Regierung seh
72s Redner haben sih bereits age das Wort zu nehmen: die oe Morny für, die Herreu Liadi
chen zu feinem Volke, bei allen Fr L. Du r s{hmerzlihen Eindruck hervorgeh, neru dieses Systems shwere Waffen in die Hände
Oesterreichische Monarchie. Aiecn , 11. April. Gestern Abend
der Kronprinz von Württemberg hier einge
Þ Prag, 13. April. Die wä ständischen Versammlungen vermocht Programms zu erledigen, weswegen dieselben nah
ostulaten - Landtages fortgeseßt werden. . folgenreichsten Verhandlungen das Prinzip der Pfandbrief = bank, welche bereits mit der bed Stimmen gestern beschlossen wurde, der Art, - Operationen des Justituts garantiren und dassel Bauk die Ameihe zwischen dem Hypothekaubesiver eber dahin vermittelt, daß fie bezügli des von ißr y
arlehns allein Gläubiger für Ersteren, Schuldner aber für Geldgeber wirb, Auch die besonders für ten Bauer wohlthätige Bestimmung is bereits angenvmmen, d; | selbsiFändiges Auwesen bildenden Gebäude Hypotheken: augenommen werden, ohne Rücksicht auf ihre az bücherlihe Eigenschaft, ob obrigkeitlicher, unterthäniger oder Fädkg, Art, Die übrigen Grundbestimmungen über diefes bei unserem Y / an sonstigen Kredit - Austalten doppelt wichtige Jnstitut untezle, noch der ferneren Berathung der Stände, und es i an einer - sprechenden Organisation desselben um zuvor der Statuten-Entwurf in allen gung unterzogen wurde, dur ein von den Ständen berufenes nj aus Grundbesißern, Rechtsgelehrten und Angehörigen des mü kg und Geldwesen- vertrauten Kaufmauussta mungeu des Statuten - Entwur unbefangenen Sachkenner ganz | nöthige Vertrauen im vollsten Maße und das Zuströmen zur H thekenbank, so wie den Kredit i Geld= Umlauf zu erleichtert und z verwerthbar und beweglich die damit verbundenen unberechenbaren Vortheile zu gewähren, Y die Bewilligung zu diesem Uuternehmeu Seitens der Staats-8 waltuug is unter deu angedeuteten Verhältnissen uicht zu aweise"
Russland und Þ | burg, 10. April. Ueber eine ueue Euiltim von Reichsschaßz-Billets zur Einwechselung der A 2. März folgender Kaiserliher Ufas au den dirigirenden Sent gangeu: „Jn Folge des Manifests vom 14, (13.) Juui 1843 die Reichs = Kredit - Billets hat die Umwechselung der Assignaln| gegen die genannten Billets den gewünschten Fortgang. Unterde sind noch für 30 Mill. Rubel auf Assignationen gestellte Reichésh Billets in Umlauf, die nah Unferem Ukas vom 29. März (10, Ani 1839 ausgegeben wurden und die ebenfalls zurückgezogen werden mis um so bald als möglich alle Geldzeichen in ein gleichmäßiges Verhälii zu bringen. Ju Betracht dessen haben Wir auf die vom Dirigirett des Finanz - Ministeriums gemachte und im Reichsrathe durchge Vorstellung sür nöthig erkannt, zur Einwechselung der erwiht Assignations-Billets, auf Grundlage des hier beifolgenden Regle
drei Serien auf Silbermünze gestellter Reichsschaß = 3 Millionen Rubel Silber, zu emittiren, und befe 1) Diese Billets nah Maßgabe der beim Reichsshaße einkommaud Assignations = Billets in Umlauf zu seben. eine Serie ‘in der ersten Hälfte des Jahres 1845 emittirt weibl Für die Emission der beiden anderen Serieu, in na / beftimmenden Theilen, wird der Dirigin feiner Zeit bei Uns um die
und den Geg geben hagbeu, gen die Ma
, welche die Petition ngêwerfe unterschrieben ’, ¿4 jeder Offizier aus freien Stüe he, daß weder schriftliche Mittheilung Berathungen stattgefunden hätten, ten seien. Das Journal des Débats belo eidung des Präfektur - Raths und sagt:
Wirfung des von demselben erlasseuen Beschlusses. reten Zeit, um zu verhüten, daß diese Uudisziplin zum Skau- werde. Die in den verschiedenen Legionen versuhten Mauifesta- folg gehabt. Wir wollen hoffen, khe fie getroffen hat, vollends den ruhigen d. h. die große Majorität der National-=
is Se. Königliche 6
hrend dieser Woche abgehalte,
en niht alle Gegen und daß nur
ehört die über Errichtung einer nstitute zu errichtenden Hypoth eutendeu Majorität von 67 daß die Stä
ie ans
Er kömmt
nen haben. uiht den erwarteten Er Strafe, we ollen Theil, jarde aufklären wird.“ Der Constitutionnel shweigt noch immer über die Forti sich aber heute über die Durhsuhungs-= ch den jeßt darüber umlaufenden Ge-ch haltens statt wehselseitiger Dies würde jedoch diesel- chtige Schiffe dadurch ebenfalls Prinzip, gegen das die öffent- Das Beste ‘aller
ons-Bewaffnungsfrage, spricht Frage aus und meint, daß, na hteu, man das Recht wechselseitigen Au durchsuhung provisorish einführen wolle.
Uebelstände habeu, indem verdä hr belästigt würden, und es sei ein je Meinung \ih stark Nittel sei der amerikani
realitäten und ein
enug ausgesprochen habe.
so weniger zu zweifeln he Vertrag, zu dem man am Ende \chrei- de I
um Paris, 12. April, ammer wurde der g. 1 des je Kolonieen verléfen,
Jn der heutigen Sipung der Pairs - Artikels 6 des Gesey-Entwurss über Eigenthümer mit 100 der seine Sklaven ver-
ndes gewählt. Die fes sind aber nah dem Urtheil (y geeignet, diefem Unternehnen
wonach jeder Sklaven - 4 300 Fr. Geldbuße bestraft werden soll, i E E Nda REMRIRE -Unterricht zu erhalten oder seine Gottes- ehrung zu üben.
Graf Tascher schlägt vor, anstait dieser Worte lichten der Religion zu ersüllen,“’ Diese
räsident verliest Art. 7 §. 4
oder 0s deu A läternacht zuvor bis zur fo ahl von Stunden Ges ließe, um, oder zu anderen Stunden als den gemäß riebenen, soll mit 2 Jm Falle der geri werden, die bis auf 3 T l verdoppelt db A welche nothwendig geworden s solhe von den Maires anau würd h über die Fassung des §. 1. Eine scation iu dessen Fassung wird. verwo gebenen Fassung augeuommen, lepter wonach die Sirafe der Einsperrung wegbleibt. t verlangt die Weglassang des §. 3, Er stellt Be- Kategorieen der den Sklaven auseilegten ter der Arbeit ist bis 92 Uhr festgescht, die eckt sih über 2 Uhr. Was man nun unter stehe? Wie lauge sollen sie dauern? Ju den Ko- Eigenthümern, die der großen Kultur und feicn ‘der Krebs der Kolonial - Production, zu vollbringen, und die im §. 3 enthaltene Be- alle Maßen begünstigen nund außerdem dem Re- Graf Montalembert habe von man den protestautishen Geistlichen in den Man solle also anch decn französischen Geist- en zit unterrichten und zu sittlihen Menschen
zu sehen: „oder die Modification wid angenommen, 1eJeder Eigenthüuter, der seine Sklaven ch das Gesey auerkfannten Festtagen, von der Mitternacht, oder der ihn eine größere rch Art. 2 sestgescyte Maxi- ß dem genannten Artikel vor- eíncx Geldstrafe von 15 bis 100 Fr, g soll die Strafe bis zu Einsperrung ge- age. sich erstrecken lann, und die Gcldstrafe §. 3, Der gegenwärtige Artifel ist nicht anwendbar sind dur dringende Fälle ,- die en,‘ Eine Diofkussion entspinnt von Graf Tas cher verlangte Mo- rfen und §. 1 und §, 2 in der an- e jedoch mit einem Amendement des
hrer Pfandbriefe, zun sicher, |y u vervielfältigen, den Reak- Fu zu machen und dadur
als. das du:
belegt werden, Wiederholun
St. Peters ssignationen is uin
erin Ferryer,
ahtougen an über beiten, Die gewöhnliche Dar
ußerordentlichen Arbeit erstr genden Arbeiten ver een gebe' es zwei A der kleinen. Diese Leyteren [ fänden fêets Arbeiten mung würde sie über jons-Unterrichte hemmen | Wohlihaten gesprochen, die “lieben Kolonicen verdanke,
1 die Zeit lassen, die Sklav
Baron Ch, Dupin bemer n nur ausnahmsweise Arbeitc d Feutersbrünste oft Verheerunge een a Tiglniit nehmen, Offenba } ganze Jahr. er Zte Paragrap d dann Artikel 8 verlesen: einem Monat und einer eiden jeder Eigenthümer, itel und Kleidungsstüke | d, oder der nicht hinreichend fü wenn sie durch Alter, \wächt sind, fei die Krankheit unheilbar oder erilhou theilt den. tim Ferryer mit, wo igenthümer vorläufig cine lle demselben eine bloße Gel lärt eine solche Versügung s, Herr von Gabriac s der matstrafen vermeiden z das sei d ügen verlieren dürfe, ommission und fußt sei d Entweudung ihrer adet die Einsperrung e Mißachtung bringen. 1, eltyer, Herr G alos, ah einer kurzen Erklär mission wird der 8te Endlich wurde auch th-Entwurf in seiner viel Slimmen angenommen. Die Deputirten-Kammer be Herrn Lafarelle,
d beschäftigte si
d entgegentvirken, u diesem Zwede
ft, die sogenannten dringenden Arbeiten denn in deu Kolonieen richteten Stürme man müsse dann wohl zu den r dauerten diese Arbeiten nicht
lichen Bedarf zu des Finanz - Ministeriums zu lassung eigener Ukase einkommen. 2) Die Summe, welche ven für die neu zu emittirenden Serien bestimmten 9 Millionen Kil Silber, nah Deckung der 30 Millionen Rubel Assign., übr und 428,570 Rub. betragen wird, soll zur Tilgung eines en den Theils der mittelst Unseres Ukases vom ausgegebeneu Reichs\chaßbillets verwendet werden, d gelun, zur Erfüllung dieses die gehörigen K
fo wie der ganze Artikel 7, „Mik einer Einsperrung von 16 Tagen bis Geldbuße von 101 bis 300 Fr, soll bestrast der seinen Sklaven nicht die Rationen Leb: ns- wie sie durch dié Reglements bestimmt r die Nahrung, den Unterhalt und die Krankheit oder sonstwie ge- nicht, Vorsorge tri,“ Herr Beschluß der Kommission über cin Amendement des statt der Geldbuße von 101 bis 300 Fr. dem heilt und im dritten Wiederholungs- dsträfe zuerkannt werden soll. Der Berichterstatter orish- und beharrt bei der Fassung des Arti- Meinung, man müsse die Strenge der Diszi- er wesentliche Punkt, den man nicht aus den Herr von Castellane bekämpft die Fassung der ne Ansicht auf den Hang der Sklaven zu Dicbstahl Nahrung und Kleidung. Vicomte Dubouchage rorbitant und fürchtet, sie würde die Eigenthümer Er unterstähßt lebhaft das Amendement des Herrn Commissair des Königs, erklärt sich gegen dasselbe, Ung des Herrn Laplagne-Barris Namens der Artikel angenommen, dann auch Ariifel 9 und 10, am Schluß dieser Sißung der ganze Ge=- fach modifizirten Form mit 103 gegen 56
wird angenommen, 12, (24.) April 18
Senat wird nicht erman Fehrungen zu treffen.“ ; : Jhre Majestät die Kaiserin hat an die Präfidentin des thätigfeit-Vereins zu Moskan, Madame Talysin, unterm 22sten v. „„Der Mir vorgelegte Rechenshesbh Bericht des im Jahre 1837 gegründeten moskauer Wohlthät Vereins zeugt für die beständigen Etfolge der Wirksamkeit deset die sih im verflossenen Jahre 1844 durch die Gründung der zwöht Stadtschule und die Vermehrung der Mittel zu ausgedehnterem A thun bethätigt, und hat Meine ganze Zufriedenheit erworben. rene es Mir zur angenehmen Pflicht, Jhnen und dem Conseil Vereins Meine vollkommene Erkenntlichkeit für die seinem Gedeih gewidmete Mühe und Sorgfalt auszudrücken, und bitte Sie, alle Yt würdigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei dem gottgesäll Werke der Versorgung von Waisen und Kindern der ärmeren K welchen die Mittel entstehen, denselben eine standesgemäße Erzich| zu geben, Meines besonderen Wohlwollens zu versichern, Jh 1 bleibe Jhnen übrigens stets wohlgewogen. (gez.) Alexandra, he Geschäftsträger beint portugiesischen H" raf Alexis Stroganoff, is zum außerte lichen Gesandten und bevollmächtigten Minister ebendaselbst ema
——— É
res-Berichlh Jerstände halia
lege seiner Sklaven ,
folgendes Reskript gerichtet :
arnung ert
Der bisherige ru Wirkliche Staatsrath
{loß heute die Erwägung des An- bezüglih der Eindämmung der Flüsse und ch dann mit Petitionen,
Großbritanien und Irland.
Sibung vom 10. April. (Nachtrag.) Obschon den Antrag des Herrn Christie zur ommission, welche die Einrichtungen der Un allen Beziehungen untersuchen sollte, zur te, \o verdient sie doch eine nähere Mit= holten uud ausführlich motivirten Be- schließung der Dissenters von den akademischen so wie über die Mangel elche die Fachstudien ver= Hauptsache erheben lassen. eisen, daß die Universitäten ch dotirt seien (Cambridge verfügt über rlich 113,000 Pfd. , Oxford über 447, die ringen), und leitete hieraus für die e Einrichtungen einzuschreiten, gen der Jurisprudenz mid Medizin, it der theologishen Doktrinen er- , sagte er, würde nicht das geleistet, atteten und mit ausschließlichen Vor= erwarten müsse, und in leßterer Hinsicht
seine gewöhnliche Jahres-Versammlung für Erstattung des Rechnungs-Ablegung und Verloosung der erworbenen Kunstg ehrten Mitglieder werden hierzu ergebenst eingeladen und ir des Stakuts ersucht, die ctwa sür das Jahr 1844 noh 1 um Montag den 5, Mai spätestens einzuzahlen, eilnehmen zu können.
sung bestimmten Kunstwerke werden vom ves bis zum 5, Mai einschließlich täglich von 41 bis 2 Uhr E wähnten Lokale für die Mitglieder des Vercins ausge Jedem der hier in Berlin wohnenden Mitglieder wird eine Anzah ie zum Gebrauche für sie selbst und ihre Freunde übersandt werden; d wärtigen hier anwesenden Mitglieder können solche Karten auf bei dem Vorsipendén des Vereins, General-Direktor vo n Olfers (
Unterhaus. 1 uer Kuen über Einseiing i iträge bi nig, iversitäten digen Biiträge bis D
u der Verkoosun “ford int C
Die zur Ver
ambridge in fung desselben führ en der darín wieder er die Aus den dieser Universitäten,
er Einrichtungen überhaupt, w gen und die alte Philologie zur st L dir ausführlich nahzuw
ves Derr C Straße Nr, 4.), dem Schaßmeister Stadtrath Keib el (Stralauer- de
Rentier Fn nk (Markgrafen-Straße N
Nr. 52), oder dem Secretair 10 Uhr in Em
Morgens zwischen 8 und
- Das Vereins -Lokal (Werdermarkt 4 a.)
gleich nah der Jahres-BVersammlung wird es mit neuen Kunstgege!! wieder eröffnet werden.
Berlin, 18, April 1845.
Direftorium des Vereins der Kunstfr preußishen Staate.
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565
gehe aus den neueren Ereignissen hervor, daß Oxford wenigstens si durch nihts Anderes auogezei net habe, als dur ärgerliche Auftritte aller Art und dur die Hinneigung einer großen Anzahl seiner Mit= lieder zu Doktrinen, wekche geraden Weges zum Papstthum und zur rassesten Priesterherrschaft zurücksühren. „Jh meine deshalb“, sagte Herr Christie, „daß jeßt die Zeit gekommen is, wo der Staat erwä- gen , ob die Gesehe, Statuten, Privilegien 2c. beider Universitä- ten weise und wohlthätig find oder niht. Diese Statuten sind sehr alt; viele sind veraltet, und andere werden nur befolgt, so weit mgn es bequem findet. Die im Jahre 1570 eutttortenes Statuten der Universität Cambridge sind für längst aufgehörte Lebens- Verhältnisse und für einen seitdem gänzlich verschwundenen Zustand der Gesellschaft gemacht worden; fie erfenneu Studien an, die jeßt veraltet sind; fie ingen zu einer Reihe sholastischer Üebungen, über die man jeßt als nuß 0s spottet, und sie haben auf diese Weise seit= her alle Verbesserungen in dem Systeme des akademischen Unterrichts aufgehalten. Jh berufe mich auf Sir R. Juglis, ob dies niht auch von den Statuten der Universität Oxford gilt? Die Folge dieser Sachlage ist, daß viele Professoren auf beiden Universitäten gar keine Vorlesungen halten , und daß Jene, welche lesen, kaum 20 Zuhörer haben, während die gauze Erziebung, welche die Untergraduirten empfangen, nicht von den eigentlichen Professoren, sondern den Kol- legien - Lehrern geleitet wird — einer Klasse von Männern, die den Statuten durchaus unbekannt ist.“ Der Redner verlas zur Beglaubigung feiner Angaben die Aussagen vieler Professo- ren zu Oxford, welhe sich über den wenig zahlreihen Be- such der Vorlefungen und. über den niedrigen Stand der Bildung der Studirenden nameutlih in den mathematischen und phy= sikalishen Wissenschaften aussprachen, und versicherte, daß seine Nah= forshungen in Cambridge dasselbe ' Resultat gehabt hätten. Herr Christie besprah sodann die Vernachlässigung der theologischen Stu- dien auf beiden Universitäten, rügte die Abgeshmadcktheit der Vorrechte, womit Rang uud Geburt daselbst bedacht seien, und tadelte es sehr streng, daß die ursprünglich für Unbemittelte gestifteten Stipendien
Und Freistellen fast durhgehends den Wohlhabenden zugetheilt wür=
den, welche man überhaupt bevorzuge und gegen {were Bezahlung zum Dofktorgrade zulasse. Nachdem er hierauf die Ausdehnung der afademischen Würden auch auf die Dissenters bevorwertet hatte, schloß er mit der Erklärung, daß die englischen Universitäten den Weg zu
| feiner einzigen jener großen Verbesserungen gebahut hättea, welche in
neuerer Zeit in die fittlihe und physishe Welt eingetreten seieu, uud mit der erung wohl zu erwägen, ob und wie die beiden“ Universitäten bisher ihren Pflichten und ihrem Berufe in den hößeren Zweigen der Literatur , Wissenschast und Philosophie nachgekommen wären. Herr Ewart unterstüßte den Antrag lebhaft und stellte den Zustand der deutschen Universitäten dem der englifcheu zum Naththeil der leßteren gegenüber, Cr machte bemerklich, daß die meisten in Englaud in Gebrauch seicuden Lehrbücher aus dem Deutschen überseßt wären und die englischen Universitäten nicht solche Männer, wie Deutschland und Frankreich sie besäßen, aufzuweisen hätten. Mit Müller und Eichhorn oder Guizot und Michelet könne fich kein Professor in England vergleichen. Eben so sinde man nicht au den fremden Hochschulen die Beobachtung der Standes.- und Religions= Unterschiede. Nachdem Sir R. Juglis gegen den Antrag gesprocheu, nahm der Shaßkanzler das Wert zur Rechtfertigung der Universitä= teu. Die Forderung des Parlaments, eine Kommission nederzuseben, um irgend einen Gegenstand zu untersuchen und ein Gutachten darüber abzugeben, erklärte Herr Goulburn für eine Maßregel der Verfassung uon zu hoher Wichtigkeit, um dieselbe ohne die driugendste Noth au=- zuwenden. Herr Christie möge das System der englischen Universi- täten nicht für so zweckmäßig halten, wie das System der Universitä= éeu des Kontiuents, aber das genüge nicht, um einen solchen Antrag zu genehmigen. Eine derartige Maßregel würde nur etwa gerecht= fertigt werden fönuen, wenn den englischen Universitäten große Miß- bräuche, unrichtige Verwendung ihrer Gelder, Verbreitung von Jm=- moralität und Unwissenheit vorgeworfen werden könnte. Dies aber sei niht der Fall. Man behaupte zwar, daß die Universitäten ver= altete Einrichtungen - wären, daß sie niht Schritt hielten mit dem Geist der Zeit, und den veränderten Bedürfuissen des Landes nicht mehr entsprächen, aber er müsse diese Behauptungen geradezu in Abrede stellen, und wenn Herr Christie Auszüge aus einem Werke des De- anten von Ely vorgelesen, worin derselbe si gegen die Statuten der Universitäten erkläre, so hätte er auch die Redlichkeit haben
müssen, hinzuzufügen, daß die Beschwerden, welche in jener Schrift
erhoben seien, bei den meisten Colleges bereits längst erledigt wäreu. Wenn man die Universitäten beurtheilen wolle, so mü}e man sie niht nach diesen oder jenen Theorieen des Unterrichts und der Er=- ziehung würdigen, sondern nah den Ergebuissen, welche sie lieferten, nah den Männern, welche sich auf ihnen bildeten, und man möge nur die Bildung so vieler ausgezeichneten Geistlichen, Rechtsgelehrten, Aerzte, Philosophen, Astronomen und Geschichtsforscher, welche Eug= land besiße, erwägen, um zu erkennen, wie ungegründet diese Vor= würse wären, Einen besonderen Gegenstand der Untersuchung solle es bilden, ob das System der Erz'ehung durch Tutoren oder dur Unterricht der Professoren vorzuziehen seiz mit anderen Wor- ten, ob man sich für das System der englischen Universitäten oder für das System der deutschen Universitäten entscheiden solle. Ju England habe die Erziehung auf den Universitäten Aehnlichkeit mit der Erziehung in den Fawilienz die Sitten und das Betragen der Studirenden würden auf denselben beaufsichtigt. Jn Deutschland da- gegen babe die Universität keinen solhen Einfluß auf den Studiren- denz Jeder wähle sih die Vorlesungen, welche er hören wolle, und besuche sie, wie er Lust habe. Ein Professor der Theologie aus den nord-amerikanischen Freistaaten, Dr. Robinson, welcher die deutschen Uni= versitäten besucht habe, gebe eiue anziehende Darstellung dieses Systems. Nach demselben hätten die deutschen Universitäteu große Vorzüge, aber au große Nachtheile. Von den Nachtheilen wären einige all- mälig eingerissen, welche auch wieder entfernt werden könnten, andere dagegen hingen mit dem ganzen Systeme derselben innig zusammen. Zu diesen gehöre, daß im Allgemeinen die Professoren, mit Ausnahme ihrer Vorlesungen, in gar keiner Berührung mit den Studirenden ständen, und dies sei nah seiner Ansicht ein großes Uebel. Auf kei- nen Fall könne deshalb die Frage, ob das System der Erziehung durch Tutoreu oder des Unterrichts dur Professoren vorzuziehen set, einen Grund abgeben, um von Parlaments wegen eine besondere Kommis= sion zur Untersuchung des Zustandes der Universitäten niederzuseßen. Man werfe endlih den englischen Universitäten vor, daß auf den- selben die Standes Unterschiede unter deu Studirenden beobachtet würden; daß die Söhne des Adels in den Hallen auf erhöhtem Grunde und in den Kapellen auf. ausgezeihneteren Pläben zu siben berechtigt wären, Ob das deun ein Vorwurf für die Universitäten sein könne, wenn sie in ihren Hallen dem Edelmann wegen seiner Geburt diejenige Auszeichnung gewährten, welche ihm auch die Welt gewähre? Er wolle darüber nur bemerken, daß alle diese Auszeich= nungen au den vornehmsten Studirenden nicht von dem geringsten trennten. Er (der Minister) sei fas auf seinen Aufenthalt auf der Universität und erinnere sich desselben mit dem größten Vergnügen. Er beharre auf seiner Ansicht, daß kein Grund zur Einmischung ia die Universitäten ‘nahgewiesen worden sei, und daß man dur Nie- derseßung einer solhen Kommission die äußersten Maßregeln der
unschuldige Anstalten in Anwendung e vou Einzelnen zu befriedigen. Lord Paklmerston's im
Verfassung gegen anerkannt bringe, nur um die Neugierd Nah einer Erwiederung Herrn Christie wurde der Antra gen 82 Stimmen verworfen. London, 12. April. Die Königin hielt male in dieser Saison im St. preufishe Gesandte in Brüssel Majestät vorgestellt zu werden. — Ju den ach Claremont abgehen, nah der Junsel auf einige Tage bef mer = Residenz, is für 26,000 Pfd
Séínne des g, wie bereits gemeldet, mit 143 ge-
vorgestern zum exsten= roßen Hof-Cercle, Der hatte die Ehre, Jhrer nächsien Tagen wird der dort kurze Zeit verweilen und daun felbst der Aufenthalt sich auch nur Osbornehouse, die dorkige Som- . St. von der Königin angekauft
Dieser Tage sind dem Parlament Nachweise über das Einkommen vorgelegt worden, welches der Prinz vou Wales im vorigen Jahre aus seinen beiden Herzogthümern Cornwall und Lancaster bezogen hat. selbe belief sich im Ganzen auf 82,947 Pf. St., wovon jedoch ei sehnlicher Theil für die Gehälter der bei Eintreibu dieser Einkünfte angestellten Beamten abgeht. /
Nah dem Cork Southern Reporter s{hreibt man aus Sidney (british=amerikanishe Jnsel Kap Breton) vom 6. Nov. v. s M daß man in der Nähe der Stadt eine Quecksilbermine, zu Brisbane fermine und in einem anderen Distrikt ein werthvolles f-Erde aufgefunden habe.
Der Literary Gazette zufolge find wunderbare Berichte im Hülfe von Lord Rosse's Monster = Tele= Wie verlautet, wäre „
James Palast g
, Baron Arnim,
abreisen, wo ränken wird.
ng und Verwaltung
Water eine Kup Lager von Wal
Umlauf, in Betreff der mit slopen gemachten Entdeckungen. statt einer Sphäre ein Diskus und was noch merkwürd die Nebel in dem Gürtel des Orion ein Universal -S oune, nebst den sie begleitenden Planeten, gleihwie die Erde und andere Weltkörper sich um unsere Sonne drehen.
Regulus“/ an- iger, bildeten ystem — eine
el, 14. April. Der niederländi err Rochussen, von dem es berei anderen Bestimmung von hier abgegangen fei, wieder in Brüssel eingetroffen.
Ueber die zur Einführung einer direkten Dampfschifffahrts - Ver= schwebenden Unterhandlungeu sagt das Journal du Commerce, daß dieselben au einen Handels- und Schifffahrts -Vertrag bezweckten. Die Grundlagen dazu seien {on eutworfen und lägen der Regierung der Vereinigten Staaten seßt vor. “ Binnen zwei bis drei Monaten würde die digende Lösung gefunden haben. i Journal de Br ux elles meldet, daß die Herren Gärt= ottmann und Schwanthaler das Offi zierkreuz des Leopold-Ordens erhalten. Die Jndependance äußert bei dieser Gelegenheit ihre Verwunderung darüber, daß uo kein bel- gisher Maler diese Decoration erhalten habe.
S mw weiz.
Kauton Luzern. Am 11. April wurde dem Großen Rathe ein Antrag des Regierungs - Raths vorgelegt, der im Wesentlichen Folgendes enthält: Es sollen über die Auslieferung der Gefangenen, welche uicht Kantons = Bürger, aber \{chweizer Bürger sind, mit den betrefsenden Kantons-Regierungen Unterhandlungen stattfinden, wobei Garantie vor ähnlichen Versuchen in Zukunft und Entschädigung für das Vergangene als Bedingungen gestellt werden. von dieser Maßregel sind die Chess, Haupt- und Rottenführer. Ueber die Kantons=Bürger soll der Richter aburtheilen, wobei jedo roße Zahl in Aussicht gestellt wird. dur ríchterlihes [tshultheiß Kopp,
he Gesandte am hiesi- ts hieß, daß er zu einer
gen Hofe, ist so eben vom Haag
bindung mit Nord - Amerika
fe Frage wohk eine befrie=
ner, Peter Heß, Kaulbah, R
Ausgenommen
voraus Beguadigung für eine Ausländer werden, wie schon Urtheil verbannt. Auf die Anfrage des die schon längst beschlossene Entlassung der Zünglinge unter Jahren noch nicht erfolgt sci, wurde erwiédert, da in dem Berichte angeregt wordeu, Kommission- auch hierüber berichten solle. Italien.
) Gestern Abend verschied hier, , hochbejahrt die Gräfin Sur=
eschlossen,
der Gegenstand und daß die für lebtereu ernannte
Florenz, 8. April. (A. zunächst in Folge eines Schlagslu villiers, Wittwe Joseph Bonaparte's.
Yandels- und Börsen «Nachrichten. gestrige Flauheit hat auch heute angehalten,
Berlín, 18. April. Die i s der Börse die meisten Actien uid Quit-
und wurden besonders Anfang tungöbogen bedeutend unter der gestrigen Notiz verkausft. zu den gewichenen Coursen wieder Frage ein,
Marktpreise vom Getraide,
Berlin, den 17, April 1845.
Weizen 1 Rihlr, 22 Sgr. 2 Pf., auh 4 Rihlr. gr. 7 Pf, ; Roggen 1 Rihlr, 10 Sgr, 6 Pf., auch 1 Rihlr. 9 Sgr. z große Gerste 1 Rihlr, 6 Sgr., auh 4 Rihlr. 4 Sgr. 10 Pf., auch 25 Sgr. 2 Pf.
Später stellte si wodurch vie Coues böber
Zu Lande:
10 Pf. 5 HPaser 28 Sgr. « Eingegangen sind 52 Wispel.
Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Rihlr, 2 Sgr, 5 Pf., auch 1 Rihlr,
24 Sgr. und 1 Rthlr, 20 Sgr. 5 Pf.z Roggen 1 Nihir. 9 Sgr.
auch 1 Rthlr, 7 Sgr. 10 Pf, Eingegangen sind 65
Dienstag, den 15, 4
Wispel 10 Scheffel.
Das Schock Stroh 9 Rihlr. , auch 8 Rihlr, 10 Sgr, Der Centner Heu 1 Rthlr, 5 Sgr, auch 22 Sgr. 6 Pf. : ffel - Preise.
Der Scheffel 15 Sgr., auch 10 Sgr, /
Branntwein - Preise.
Die Preise vou Kartoffel-Spiritus waren am 12, April 135—135 Rthlr., am 15, April 13#—13% Rihir. und am 17, April d. J. 43% —44 Rthlr, (frei ins Haus geliefert) pr, 200 Quart à 54% oder 410,800 % nach Tralles. Korn-Spiritus4 ohne Geschäft,
Berlin, den 17. April 1345,
Die Acltesten der Kausmanuschafi von Berlin, O P Ö L 8E Den 18S. April 1845.
Pr. Cour. Brief. | Geld.
Pr. Cour.
Actien. Brief. | Geld.
Zí.
Brl.Potsd.Eisenb. do. do. Prior.ObI. Mgd. Lpz. Kisenb. de. do. Prior. Obl. Bel. Anb. Eisenb.|- do. do. Prior.Obl. Düss.Elb. Eisenh. do. do. Prior.Obl. Rhein. Eisenb. doe. do. Prior.Obl. do.v.Staat garaut. Brl.Frankf. Eisnb. do. do. Prior.ObIl. Ob.-Schbles. Eisnb.
St. Schuld-Sch. Prämien - Scheiue d. Seeb. à 59 T. Kur- u. Neumärk. Schuldverschr.| Berliner Stadt- Obligationen Davuz. do. iun Thb. Westpr. Pfandbr. L Grossb. Pos. do.
Ostpr. Pfandbr.
Kur- u. Neum. do. Schlesische do.
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„-St.B.Lt.A. u.B. Gold al marco. Friedrichsd'or.
And.Gldm, à 5Th.
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