1880 / 85 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 10 Apr 1880 18:00:01 GMT) scan diff

Dieser Steigerung gegenüber fällt das an \sich unbedeutende

Srbacien der Produktion von Zinkerzen, Bleierzen, Silber- und

olderzen, Vitriol- und Alaunerzen, Kaufglätte und Gußwaaren erfter S{hmelzung nit wesentlih ins Gewicht. :

Bemerken8werth ift dagegen, p die Asphaltproduktion um 4,01, die der Kalisalze um 14,89% gesunken ift.

Was den Werth der Produktion betrifft, so hat derselbe mit den im Allgemeinen gestiegenen Mengen nur in wenigen Fällen gleichen Schritt gehalten, weil die Preise der Produkte fast aus- nahmslos erbeblich gesunken sind. Preissteigerungen haben nur bei Kalisfalzen, s{wefelsaurer Magnesia, Kupfererz, Zinn, Bruh- eisen und Flußeisen stattgefunden, keine derselben aber hat roße Bedeutung. Dagegen if das Sinken der Preise vielfach o beträhtlich gewesen, daß die Produktion troß gestiegener Mengen bei mehreren sonst gerade sehr wihtigen Artikeln gleihwohl vur einen geringeren Werth als im Vorjahre erreidbt hat. Jnsbe- sondere sind die Werthsúmmen gesunken bei Steinkohlen um 1,18, Roheisen 1,17, Zink 6,22, Blei 12,12, Kupfer 0,38, Masseln für Schweißeisen 4,70 und Schweißeisen um 2,31 %/o. Bei vielen Pro- dukten ist der produzirte Werth zwar gestiegen, aber in weit gerin- gerem Verhältniß als die Menge, z. B. bei Manganerz, Vlaufarben, Vitriol und namentlich bei Mafsseln zur Gießerei und zur Flußeisen- bereitung, bei anderen hat sich bei ohnehin gesunkenen Produktions- mengen durch den \{le{teren Preis die Werthminderung sehr ver- stärkt, wie bei Asphalt, Zinkerz, Bleierz, Kalisalzen und besonders bei Gußwaaren erster S{hmelzung. Das stärkste Sinken der Preise trat bei Aéëphalt, Zinkerzen, Kainit, Kaufglätte, Chlormagnesium, Schwefelkies und Blei ein. 4

Zufolge der Nachweise, welche das Kaiserliche {tatistische Amt auf Grund der Aufstellungen der im Deutschen Reiche beglaubigten Konsuln der Vereinigten Staaten giebt, betrug der Werth der Wriaaren-Ausfuhr aus Deutschland nach den Vereinigten Staaten von Amerika in dem Zeitraum vom 1. Oktober bis

30. September : 1878/79: 133 966 667 M. 1877/78: 114181 716 , 1876/77: 110 242 344 4 1875/76: 103 441 871 ,„ 1874/75: 126734450 ,„

Der kürzli veröffentlichte Bericht des Königlich ungarischen Unterrichts-Ministers über den Stand des Schulwesens in Un- arn während der Jahre 1877/78—78/79 enthält u. A. folgende aten: Im Jahre 1878 besaßen die 12857 Gemeinden des Landes 15 675 Volks\ch{chulen, so daß auf eine Quadratmeile 3,13 und auf 866 Einwohner je eine Schule entfiel. Die Zahl der ftaat- Tien Volksschulen beträgt 172, die der Gemeindeschulen 1555; die Übrigen sind konfessionelle Lehranstalten. Die Zahl der \s{ulpflich- tigen Kinder betrug in demselben Jahre 2 126 863, von denen 498 944, d. h. 22%, feine Scbule besuchten. Gleichzeitig bestanden 62 höhere Volks- und 75 Bürgerschulen, welche von 3253 und 7148, zusammen von 10401 Kindern beiderlei Geschlechts besucht wurden. Die Zahl der Volks- s{ullehrer betrug 21 190, von denen im Sinne des §. 133 des Volks\{ulgeseßes 16 451 qualifizirt waren, während noch immer 4739 der Qualifikation ermangeln. Allerdings sind hier die 2179 Hülfélehrer mitgezählt. Die Heranbildung der Volksschullehrer er- folgt in den 68 Lehrer-Seminarien des Landes, von denen 15 weib- liche Lehrkräfte erziehen ; die Zahl der Zöglinge in denselben betrug 3070 mänylihe und 1252 weiblihe Kandidaten. Am Schlusse des Jahres 1878 erhielten 900 männliche und 360 weibliche Lehrkräfte das Diplom. Was die Mittelschulen betrifft, so unterstehen der unmittelbaren Aufsicht und Leitung des Ministeriums im Gan- zen 68 Gymnasien, von denen Alles in Allem 29 weltliche Lehranstalten sind. Nabezu zwei Drittel der sämmtlichen staatlich be- aufsihtigten Gymnasien sind also in den Händen der Orden und daher nur theilweise der Leitung und Aufsicht der Regierung unter- stellt. Hierzu noch die 61 protestantischen Lehranstalten gerechnet, ergiebt fb die Summe von 129 Gymnasien, von denen nur sieben wirkliche Staats\{ulen und vierzehn Königliche katholische Anstalten, d. h. der unmittelbaren Leitung und Beaufsichtigung des Staates unterstellt sind; die übrigen 108 Gymnasien sind konfessionelle oder Privatschulen, von denen in Summa nur 47 Schulen dem Staate gçine Auf- und Einsicht gestatten. Von den 27 Realschulen sind nur zwei konfessicnelle, die übrigen sind \staatlihe oder kommunale Schulen; die Frequenz derselben ift in fortwährender Abnahme begriffen. Die Zahl der Realschülct: betrug im Jahre 1878 5749, während jene der Gymnasialshüler, soweit Daten einges{chickt wurden, die Höhe von 33 000 erreichte. Von den höheren Lehranstalten prosperiren die 13 Rechtsakademien, von welchen sieben staatli&e und sechs konfessionelle sind, sehr wenig. Die am stärksten besuchte Akademie in Preßburg zählte in 4 Jahr- gängen 148, die Papaer gleihfalls in vier Jahrgängen gar nur 28 Hörer. An der Pester Universität studirten im zweiten Se- mester 1878 2757, an der Klausenburger 447 und am Pester Poly- technikum 516 Hörer.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Brockhaus’ Kleines Conversations-Lexikon liegt in der mit zahlreihen Karten und Abbildungen ausgestatteten dritten Auflage jeßt vollständig vor. Die drei leßten Heste, das 38.—40,, bringen den Schluß des Textes, der 4 Bogen mehr umfaßt, als den Abnehmern versprochen und berechnet worden, nebst Erläuterungen zu den im zweiten Bande eathaltenen Karten und Abbildungen, ferner auf drei Doppeltafeln: eine Uebersichtskarte des Weltverkehrs, die Planigloben der Erde und eine mit besonderer Sorgfalt aus- geführte Karte der Schweiz. In treffliher Weise ist mit dem „Kleinen Conversations-Lexikon“ die Aufgabe gelös worden, ein Repertorium des menschlichen Wissens für den Handgebrauch im Umfange von nur zwei Bänden herzustellen. Auch dem gegenwär- tigen Zuge der Zeit, wonach überall dem Wort eine! Veranschau- lihung durch das Bild zur Seite!gehen soll, ist durch die beigegebenen 80 Tafeln ausgiebig und zweckgemäß entsprochen. heit des Preises darf das Werk der weitesten Verbreitung versichert sein.

Gewerbe und Handek.

Im Anschluß an die Mittheilungen von der Leipziger Messe, die wir gestern der „Leipz. Ztg.“ entnahmeù, geben wir nachstehend die Preisnotirungen für Leder nah dem „Dresd. Journ.“ : Die preise sind minimale im Engros- und maximale im Detail- verkehr. Luxemburger und St. Vither holten, feinste Salzochsen- häute per 50 kg oder 100 Pfund 179—200 #, do. geringere Waare 140—155 Æ, Lrier und Siegener Salzochsenhäute, prima Waare, desgl., do. trcckene secunda Hâute 130—150 4, Malmedyer desgl., Eschweger leichte und geringe Waare 120—135 4, stärkere 135— 160 MÆ, bayerishes Zahmleder, rüdckenstarke A 160—190 M, do. Mittelsorte 120— 165 #4, Vacheleder, hohfeine rheinische, 160— 190 M, do. gute hessische bis 170 Æ do. secunda bis 140 X, Ma- scinenleder, ganz feine Waare, bis 190 4, do. andere Sorten bis 170 A Blankleder, \{warz, holte das Pfund oder # Kilo 1,70 M, do. helle bis 1,80 Æ, gefalzte Sorten ca. 2,20 A, Fahlleder bis 1,90 M, niederländer oder leichte und aus sonstigen renommirten Gerbereien bis 2,20 4, Fahlleder, extrafeine Waare, bis 2,60 4, Kipsfahlleder, geringe, ca. 1,10 M, do. bessere Sorten bis 1,90 4, braune Kalbleder, gewöhnliche Waare, ca. 3 4, Geraer und solche aus bevorzugten Gerbereien bis 5 4, NRoßleder, lohgar, per Decher von 10 Häuten bis 200 #, weiße und alaungare Schaffelle, gute Waare, per Decher 12—20 Æ, do. geringe ca. 5—12 #4, braune Sbalsene desgl. und s{werstc Waare bis 30 6 per Decher.

reslau, 9. April. {W. T. B.) Der Verwaltungsrath der Oberschlesishen Eisenbahn hat in seiner heutigen Sihung die Vertheilung einer 10proz. Dividende pro 1879 beantragt; von der Direktion wurde eine Dividende von 9#°/ vorgeschlagen. Beide Vorschläge erfolgten vorbehaltlich der Entscheidung des Ministeriums.

Bei der Wohlfeil-

Breslau, 10, April. (W. T. B.) Die Dividende der Rechten Oderufer-Eisenbahn pro 1879 ift auf 73/10 °%/% fest- ceseßt worden.

London, 7. April. (Allg. Corr.) In der am 6. ds. stattge- habten Generalversammluna der Aktionäre der Bank von Eng- land wurden Mr. John William Birch zum Gourerneur und Mr. L: R. Grenfell zum Vize-Gouverneur der Bank für das laufende

ahr wiedergewählt.

London,- s. April. (Allg. Corr.) Die Ausweise des. bri- tishen Handelamtes für März lassen ersehen, daß im Ganzen die bisherige Besserung der Geschäftslage fortdouert, die Fortschritte im abgelaufenen Monat indeß nicht so befriedigend waren wie im Februar. Die Ausfuhr erreichte im März einen Gesammtwerth von 18 852 050 £F gegen 16 170 518 £ und 16756397 £ im ent- \prebenden Monat von 1879 und 1878, d. i. eine Zunahme von 165 beziehungsweise 123 9%. Im Februar aber überstieg die Aus- fuhr die des korrespondirenden Monats von 1879 um 300%/. Für die ersten drei Monate des laufenden Jahres stellt sih der Gesammt- werth der Ausfuhr . auf 52269 616 gegen 43080105 £ und 47 076628 £ im entsprehenden Zeitraum von 1879 und 1878. Die Einfuhr des Monats erreichte einen Totalwerth von 37 638 944 £ gegen 29 840 600 £ und 33 168 660 £ im entsprechen- den Monat von 1879 und 1878, d. i. eine Zunahme von 297 be- ziehungsweise 137%, Im Februar zeigte sich der Import im Ver- glei mit dem im korrespondirenden Monat von 1879 nur um 16%/% vermehrt. Der Gcsammtwerth der Einfuhr in den ersten drei Mo- naten d. I. beläuft sich auf 103 257 879 £ gegen 84 868 726 £ und 95 953 793 £ im entsprechenden Quartal dex beiden vorhergehenden Jahre. Die Edelmetall-Bewegun g umfaßte im abgelaufenen Monat eine Einfuhr von Gold und Silber im Betrage von 1 521597 £ gegen 3367198 £ und 2312635 £ im März von 1879 und 1878 und eine Ausfuhr von 929 539 £ gegen 1 908 179 £ und 2709 041 £ im März 1879 und 1878.

Verkehrs-Anstalten.

Aus Meckleaburg-Sch{werin, 6. April, wird der „N. A. Z.“ geschrieben: In Folge der Beschlüsse, bezw. Berathungen der im Herbst vorigen Jahres abgehaltenen Konferenz von Deputirten der Magistrate zu Rostock und zu Güstrow und -des mecklenburgischen Kanalvereins haben diese Städte (Rostock und Güstrow) die Summe von 2000, bezw. 1000 A für die weiteren tecnischen Vor- arbeiten des Baues des Nostock-Berliner Kanals dem Vorstande des mecklenburgishen Kanalvereins bewilligt. Die De- putirten der beiden genannten Städte sowie des mecklenburgischen Kanalvereins haben fich am 2. d. zu einer Sitzung vereinigt, in welcher die Konstituirung des Comités stattfand. Zu den in der Versammlung gefaßten Beschlüssen gehörte auch der, mit dem Ver- treter des Londoner Hauses die früher \{chon eingeleiteten Verhand- lungen Seitens des Vorstandes des mecktlenburger Kanalvereins wegen der Anlage des projektirten Kanals weiterzuführen.

__— Veber das Poftwesen Ungarns enthält der „Pest. L,“ eine ausführlihe sta?istishe Uebersi&t, deren hauptsächlihste Daten den jährlichen Motivenberihten zum Budget des Handels-Ministe- riums entnommen sind. Wir enilehnen daraus die folgenden Daten: Die Anzahl der ungarischen Postämter betrug im Jahre 1878 2024, 1877. 1980, 1810 15923, 1868 1337, Vergleiht man die ungarishen Postinstitutionen mit jenen anderer Staaten, so zeigt sich, daß in der Schweiz auf je 951 Köpfe der Bevölkerung, in England auf 2427, in den Niederlanden auf 3021, in Deutsch- land auf 4953, in Oesterteih auf 5430, in Frankreich auf 6615, in Ungarn auf 8010, in Italien auf 8806, in Belgien auf 8945, in Rumänien auf 20 576, in Rußland auf 24 302 Seelen je eine Post- station entfällt. Der Privatbriefverkehr (Briefe, Korresponden;zkarten, Waarenmuster nud Kreuzbandsendungen) betrug in Ungarn im Jahre1878 nahezu 89 Millionen Stück, im Jahre 1877 82, im Jahre 1870 41 Millionen Stück und 1868 32 Millionen Stück. Desgleichen hat der portofreie Verkehr zugenommen. Im Jahre 1868 betrug der amtliche Briefwechsel 5 Millionen Stückz; 1873 hatte er sich be- reits auf 10 Millionen, 1877 auf 13, 1878 auf 15 Millionen Stück gehoben. Rcpartirt man de Briefverkehr ‘auf die Einwohner- zahl, so entfallen pro Kopf und Jahr: in der Schweiz 20 Briefe, in den Niederlanden 15, in Deutschland 14, in Belgien 13, in Fcank- rei 11, in Desterreich 9, in Italien 6, in Ungarn 4, in Rumänien 1, in Rußland kaum 1 Brief. Beträchtlih vermehrt hat sih die Zabl der versendeten Zeitungen. In den Jahren 1868 und 1869 wurden nur 13 Millionen Stück þper Jahr expedirt, 1870 bereits 15 Mill., 1874 31, 1878 34 Millionen Stück. Was das finanzielle Ergebniß des Postgefälles betrifft, so stellten sich die Einnahmen im Jahre 1868 auf 3 333 662 Fl., 1873 auf 4936481 Fl. und 1878 auf 5 866370 Gl. Für 1879 wurden 5 932 500F[., für 1880 sind 6 310600 F[. präliminirt. Die Ausgaben (Ordinarium und Extraordinarium) betrugen im Jahre 1868 3 551 168 Fl., im Jahre 1873 4 912 158 Fl, im Jahre 1878 4 774 884 Fl. Für 1879 find 4 903 600 F[l., für 1880 5 277 690 Fl. präliminirt. Auf Investitionen sind innerhalb der Jahre 1868—1878 bei dem Postwesen insgesammt 2 122 448 Fl. ver- wendet worden, und zwar 1 679 093 Fl. auf die Erwerbung von Im- mobilien und 443 355 Fl. für Vermehrung der postalischen Fahr- zeuge, An Immobilien waren für das Pester Post- und Telegraphen- gebäude allein 1 617 980 Fl. erforderlih. Der Werth der Immo- bilien des Postressorts betrug nah der Schlußrechnung von 1878 mit Schluß des genannten Jahres 1 813 672 Fl., der Werth der postali- schen Fahrzeuge 206 123 Fl. Stellt ‘man die Einnahmen und die geaen Ausgaben einander gegenüber, so ergiebt sich ein Defizit : m Jahre 1870 von 246417 Fl, im Jahre 1871 von 153 753 F[., im Jahre 1872 von 414 166 Fl. Im Jahre 1873 blieb ein Ueber- {uß von 24 323 Fl., im Jahre 1874 von 91 476 Fl. Sowie aber die außerordentlihen Auéëgaben für die großen Bauarbeiten auf- hörten, lieferte das Postgefälle der Staatskasse sofort cin beträcht- liches Plus, speziell im Jahre 1875 939 066 Fl., im Jahre 1876 646 286 , im Jahre 1877 945895 Fl, im Jahre 1878 1091 486 Fl. In Oesterreich betrugen im Jahre 1877 die Ein- nahmen der Post rund 14 800 000 Fl., die Ausgaben 14 300 000 F[., der Ueberscbuß aljo nur eine halbe Million Gulden, während er in QUIaes bei eincm Orittel der Einnahme nahezu eine Million etrug.

_St. Petersburg, 9. April. (W. T. B.) Die Düna ift bei Riga nuamehr frei vom Eise; bei Mitau dauert der Eisgang s bei Jekaterinoslaw hat sich das Dnjepr-Eis in Bewegung geseßt.

Berlin, 10. April 1880.

Der Panama-Kanal.

Der „Panama Star and Herald“ veröffentliht den Entwurf eines Cirkulars, das Hr. v. Lesseps an die amerikanischen Bankiers, welche in New-York eine Subskription für den interozeanischen Kanal aufzulegen Willens sind, rihtet: Dasselbe lautet :

„Ich habe die Chre, Abschrift eines Berichts der technischen Kommission beizufügen, welcher die Mission zugefallen ist, die Her- R cines interozeanishen Kanals als beständiger Wasserstraße und ohne S(Wleusen zwischen Limon-Bai und der Bai von Panama vorzubereiten.“

„Bei meiner Rückkehr nach Europa werde ih meine Aufmerk- samkeit der Organisation der „Universellen Compagnie“ zuwenden, welcher die idilhritig der von der Regierung von Columbien er- 1heilten Verleihung obliegt.“

„In dem Programm, welches ich der Kommission vorgelegt hatte, empfahl ih für die Ausführung des gesammten Werks ein hohes Maximum der Kosten per Cubikmeter in Anschlag zu bringen, da die Beschaffenheit des Grundbodens in seiner Tiefe und Breite damals noch nit vollständig bekannt war. So gelangte man zu einer Totalshätung von 843 Millionen Francs.“

„I bin indeß überzeugt, und mit mir die große Mehrzahl der Mitglieder der Kommission, daß diefe Summe zu ho gegriffen is und die s{ließlihen Operationen eine erheblibe Reduktion erfahren werden. Dies ist die Ursache, die mi veranlaßt, das Kapital der Compagnie auf 600 Millionen Francs festzuseßen.“

„Da die europäischen Kapitalisten die Absicht zu erkennen ges geben haben, fich wie früher bei dem Suez-Kanal, mit Aktien zu betheiligen, so wird die Hälfte der Zeichnungen, sage 300 Millio, nd Ano, für die Kapitalisten aller amerikanishen Staaten reser, virt bleiben.“

„Um indeß jede Verzögerung in der Ausführung des Unter, nehmens zu vermeiden, eines Unternehmens, welches die Hex, stellung eines für die maritimen und kommerziellen Beziehungen der ganzen Welt unerläßlihen Kanals zum Gegenstand hat, \o wird die Universelle Compagnie des interozeanishen Kanals ihre Operationen mit demjenigen Theil des Kapitals beginnen, welher in Europg gezeihnet werden wird.“

„Wenn Amerika gezeigt haben wird, daß es acceptirt, was ihm vorbehalten bleibt, so werden seine Aktien dem Gesellschaftsverms, gen einverleibt. Die Verwaltung desselben wird unter den Aktionären aller Nationen gewählt werden, die zu diesem kosmopolitishen Unternehmen beigetragen haben.“

„Da die Transitabgabe in der Verleihungsurkunde auf fünfzehn Francs per Ton (und wenn nöthig auf mehr) festgestellt ist, so wür- den die jährlihen Einkünfte (Minimum) auf neunzig Millionen Hrancs zu stehen kommen. Demgemäß würden sech8 Millionen Tons die nah und nah zunehmen, eine Revenue von 10 °% jährli für ein Kapital von neunhundert Millionen ausmachen.“

„Gegenwärtig, wenn die Güter in Transit durch den Isthmus von Panama, mit Einschluß der Ausgaben für Landen, Lagergeld, Eisenbabntransport, zweites Lager und Lichtergeld ohne etwaigen Verzug zu rechnen eine Durschnittssumme von ahtzig Francs zahlen, ift es leiht, den Gewinn zu erkennen, wenn Frachten, mögen sie von dem_Atlantik oder dem Pacifik kommen, im Stande sind, von einem Dzean zum andern ohne Aufenthalt durhzufahren."

„Fünf Prozent Zinsen werden den Aktionären von der Summe gezahlt, die sie während des Verlaufs der Arbeiten eingeschossen haben und außerdem während eines Jahres nach Eröffnung des Kg- nals für große Schiffe.“

„Die columbianische „Universelle Compagnie des interozeanischen Kanals" hat als fremde Compagnie ihr Hauptbureau in Paris füx die Verhandlung aller administrativen, finanziellen und richterlichen Angelegenheiten.“

„Die Publikation des gegenwärtigen Cirkulars und der Berit des tehnischen Comitées in den Zeitungen Ihrer Nachbarschaft mag als Prospekt des Unternehmens betrachtet werden, für welches ih Ihren Beistand in Anspruch nehme.“

„Jede Aktie soll 500 Frcs betragen, auf welche geseßlih ein unmittelbarer Einshuß von 125 Fres. geleistet werden muß. Die noch restirenden Termine werden nur auf Beschluß der Generalver- ho de der Aktionäre und Entscheidung des Verwaltungsrathes gezahlt.“

„Ich ersuche Sie, mir fo zeitig als möglich nach meiner Woh- nung in Paris, Nr. 7 San Florentino-Straße, eine Liste der! Per- sonen zu senden, welche bereit find, si bei der öffentl:chen Sub- skription ¿zu betheiligen und das Formular zu zeihnen, welch:8 Ihnen bei Zeiten nebst einem Auszug aus den Statuten und der Verleihungsurkunde zugescbickt werden wird. Leßtere ertheilt ein Privilegium für 99 Jahre, gerechnet von dem Tage, an dem die Compagnie anfängt, die Abgaben vom Transit und der Schiffahrt zu erheben, sowie die Ueberlassung eines Landkomplexes von 509000 ha in Columbien ausgesuhten Landes mit den darin befindlichen Minen."

__ „Sollte die Theilnahme in Amerika nicht die ihr angewiesene Ziffer erreichen, so wird der verbleibende Betrag denjenigen Personen in Aren, welche Aktionäre geworden sind, ohne Prämie angeboten werden.“

„Nach den statistischen Berichten, welche von dem internationalen Kongreß von Paris während des Mai 1879 veröffentlicht sind, {oll eit der Eröffnung des Kanals ein Verkehr von wenigstens sechs

illionen Tons statifinden.“

Der Bund der Malermeister hat heute in der Aula der 44. Gemeindeshule, Wilhelmstraße 117, die 111. Ausstellung von Schülerarbeiten seiner Zeihnenschule eröffnet. Die Schule, deren Frequenz \sich in diesem Jahre gegen das Vorjahr nahezu verdoppelte, hat auch in Bezug auf ihre Leistungen einen sicht- lichen Fortschritt aufzuweisen. Sowohl die Zeichnungen der neu ein- getretenen Lehrlinge, wie die Malübungen nach Stuck und Gips, die die fortgeschritteneren Schüler ausgeführt haben, zeigen, wie ernst und zuglei wie erfolgreich si der Bund der Malermeister, der bereits eine große Zahl der hiesiger Maler umfaßt, die Ausbildung seiner Lehrlinge angelegen sein läßt. Nicht unwesentlih beeinflußt werden freilich die Bestrebungen des Bundes durch den Umstand, daß sich in neuerer Zeit in Folge des Darniederliegens von Handel und Fabrikbetrieh mehr und bessere Elemente dem Handwerk wieder zuwenden, wie in dem Anfang dieses Jahrzehntes. Der Magistrat hat au in diesem Jahre die von 70 Lehrlingen besuhte Schule durch Gewährung von Lokal und Licht zu unterstüßen gesubt, doch erfordert sie troßdem der Bund auf eine reiche und gute Vorlagensammlung hält, bedeu- tente «fia Die Ausstellung bleibt bis morgen, Sonntag, Abend geöffnet.

__ Der „Allg. Ztg." wird aus München, vom 7. d. M., gemeldet: Während der gestrigen Wochenversammlung der Mitglieder des „Bayerischen Kunstgewerbevereins“, in welcher Hr. Reichsarchivs- afsessor 2c. Dr. Be einen höchst interessanten Vortrag über „König Ludwig 1. von Bayern und Thorwaldsen“ hielt, war ein Aquarium ausgestellt, das allgemeine Bewunderung erregte. Dasselbe wurde im Auftrage S r. Majestät des Deutschen Kaisers gefertigt und ist zum ersten Preise für die in den nächsten Wochen in Ber- lin abzuhaltende Fishereiaus stellung bestimmt. Dic Ausführung des Kunstwerks, welhes von Hrn. Professor Fritz von Miller entworfen, und soweit Erzguß und Kupferarbciten in Frage kommen, auch ge- fertigt wurde, ist folgende: Unterhalb der Glaskugel ist ein erzenes Net gesponnen, welches von drei aus Metall geformten Najaden ge- tragen wird. Den Raum zwischen den drei Figuren zieren künstliche Blumen. An und in dem aus Schmiedeisen gearbeiteten Ständer von Schlossermeister Bußmann sind aus Kupfer getriebene Delphine und Seepflanzen angebraht. Dieses prachtvolle Erzeugniß der Kunst und des Kunstgewerbes ist in jeder Beziehung würdig, als Kaiser- licher Preis zu dienen.

London, 8. April. (Allg. Corr.) Der in Indien erscheinende „Englishman" meldet, daß der Dampfer „A. E. Nordens#kjöld*, welcher mit der Aufsuchung der Expedition des Professors Nor- denskjöld beauftragt und im August vorigen Jahres an der japant- schen Insel Jesso gestrandet war, wieder frei gemacht worden ist und Hr. Sibirak off die Absicht habe, die Heimfahrt we1wärts um die Nordküste Asiens, von der Behringsstraße nach Spizbergen auf dem gleihen Wege zu versuchen, den Professor Nordenskjöld an Bord der „Vega“ ostwärts gemacht hatte.

Redacteur: Riedel.

Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.

Fünf Beilagcn (einschließlich Börsen-Beilage).

Berlin:

Nachweisung der auf deutschen Eisenbahnen (excl. Vaverns) im Monat Februar 1880 beförderten Züge und deren Verspätungen,

aufgestellt im Reichs-Eisenbahn-Amt.

28. | 29. | 30.

In

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

10. April

Erste Beilage

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