33/, prozentige Augustenburgische Pfand-
Obligationen.
Stück über Thlr. S. H.C. Tat: D. Nr. 9 vom 29. Sep- tember 1791 . Tä: Q. Nr. 8 vom 1. März 1791 R Nr. 8 vom 29. Sep- tenber 179. «1 Summe c. 8
100
100
100 300
d. 31/, prozentige Augustenburgis
Obligationen.
Stück über Thlr. S. H.C. = Thlr. Pr. Cour.
att. D. Nr. 19 vom 14. Juni 1792 S Nr.12a vom 15.Mai 1797 A Nr.12a vom18.Juni I A Summe d. 3
100 100
100 300
e. 3 prozentige Augustenburgisc
Obligationen. Stück über Thlr. S. H.C.
Läitt. E. Ne 54:4. a.O.T.R. R E 20 Nr. 66 vom 1. Ja- E A Nr. 66 vom 1. Ja- nuar . 1846 Tat. B. Nr. 28 vom 19. Fe- bruar 1817 Tätt. E. Nr. 66 vom 1. Juli E 50 Nr. 66 vom 1. Ja- nuar 1838 Nr. 66 vom 1. No- vember 1846 Litt. E. Nr. 140 vom1. Zuli 1844 é Nr.140vom 15.Juli 1846 R Nr. 168 vom 1. Juni 1846
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= Thlr. Pr. Cour. 120
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Hierzu i d.
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Preußischer Landtag.
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Woche dreimal je überschreitung zu 70 bis 80%
vier Arbeits\stunden ausgefallen, um eine Etats- vermeiden. Bis 1892 konnten die Arbeiter über den Tagelohn hinaus durch Accorde verdienen, dieser Say ist seitdem immer weiter herabgeseßt und darf jeßt nicht über 50% des Tagelohns hinausgehen. Die Herabseßung des Ueberverdienstes beträgt in der Berliner In- spektion monatlih 7—8 M, wovon die Arbeiter {on ihre Kassen- beiträge zahlen - könnten, während sie diese jet aus dem Lohn be- streiten müssen. Es ist do kein Grund, bei den Löhnen zu sparen ; es giebt andere Posten, an denen man sparen könnte. Die Arbeitszeit in den Berliner Werkstätten beträgt 10 Stunden, in Privatbetrieben ist die Arbeitszeit vielfah auf 9 Stunden herabgeseßt, und die Arbeiter bekommen doch angemessenen Lohn, während sie einen solhen für die 10 stündige Arbeitszeit bei der Eisenbahn nicht erhalten. Die Arbeiter- aus\chüsse in den Eisenbahnwerkstätten haben viel weniger Einfluß auf die Gestaltung der Arbeitsverhältnisse als in Privatbetrieben. Die staatlihen Werkstätten sollten doch Musteranstalten sein, und deshalb müßten die Arbeiteraus\hüsse mehr Einfluß erhalten. Wenn der Kantinenwirth zu wenig Spitzbeine giebt, s{hreitet allerdings auf Wunsch des Arbeiteraus\{u}ses die Direktion ein; in solchen Kleinig- keiten räumt man ihm Einfluß ein, aber wenn der Aus\{uß sih um Lohnverhältnisse kümmert, dann heißt es, das geht uns nichts an. Allerdings kann der Aus\{chuß selbs niht die Arbeitslöhne festseßen, aber seine Wünsche müßten doch zur Geltung kommen. Ich kann nicht sagen, daß der Eisenbahn-Minister als der größte Arbeitgeber in seinem Verhältniß zu den Arbeitern alles Lob verdient; ich nehme än, er fkennt die Verhältnisse selbst nicht genau genug. Daß der Minister die entlassenen Arbeiter wieder in anderen Zweigen, z. B. in der Bauverwaltung, einstellen will, ist ja anzuerkennen, aber sein Erlaß hat. do wenigstens in der ersten Zeit fehr unangenehmen Eindruck gemacht. Entlassungen von Arbeitern find namentlich in den verschiedenen Landestheilen bei den Nottenarbeitern vorgekommen. War das wirklich nöthig? Ein sozialdemokratishes Blatt in Halber stadt hat gesagt, der Minister wisse wohl selbst niht, in welcher rigorosen_ Weise sein Erlaß ausgeführt wird. Ein Arbeiteraus\{uß wurde gefragt, ob er Verkürzung der Arbeitszeit oder Arbeiter- entlassungen haben wolle; die Arbeiter entschieden sich am 5. Oktober dafür, die Verkürzung der Arbeitszeit anzunehmen. Aber noch ehe vieler Beschluß der Verwaltung mitgetheilt werden konnte, wurde die Arbeitszeit von 10 auf 8 Stunden herabgeseßt, ohne daß man die Wünsche der Arbeiter abwartete. In Kottbus wird befonders geklagt, E man troy dés wirthschaftlihen Aufshwunges in der Lohn- erhöhung keine Forschritte gemacht habe, obwohl es dort besonders {wer ist, billige Wohnungen zu bekommen. Zur Ausführung des Sparerlas\es des Ministers ist man in Kottbus auf die eigenthüm lie Idee gekommen, um den Ueberstundenverdienst der Arbeiter zu sparen, eine andere Arbeitseintheilung vorzunehmen, fo daß ein Theil der Arbeiter Morgens um 6 Uhr, ein anderer um 7 Uhr und ein dritter um 8 Uhr zu arbeiten anfängt. Der Spar
die früher mit großer Vorsicht gemacht wurde, jeßt überhastet Es muß hier an Lohn und Material gespart werden, auch da, wo o Beeinträchtigung der Betriebésicherheit eigentli nicht gespart fönnte. Als ein Arbeiteraus\{uß verschiedene Aenderunge1 verlangte ein Beamter der Verwaltung, der Ausschuß folle Arbeiter nennen, welche die Aenderungen angeregt haben, er stark genug, um mit ihnen fertig zu werden. JIch möd Minister ferner dringend ans Herz legen, zu erwägen, andere Diensteintheilung möglich ift, damit d
arbeit vermieden wird. Der Abg. Hirsch hat Arbeitershußkongreß zu Paris 1900 Borschläge zu1 Nachtarbeit gemacht, die allgemein anerkannt wo
dings können wir die Eisenbahnzüge niht Nachts
eine Einschränkung des Nachtdianstes ließe sich andere theilung wohl erreihen. Nach dem § 660 des B.-G.-B. soll Arbeiter bei kurzer Verhinderung nicht ün Lohn verkürzt werden.
bat die Eisenbahnverwaltung umgangen, indem sie vorschrieb : Arbeiter erhält Lohn an den Tagen, in denen er dienstlih tbätig Ein Arbeiter, dem während einer zwölftägigen militärischen Uebung der Lobn nicht gezablt wurde wurd
verktlagte den Fiskus, und dieser 1 nach S 660 verurtheilt, da angesichts seiner jabrelangen T!
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an der Ruhr und in Oberschlesien Monate gehabt baben, wo wi, gegen 14 9/9 weniger an Wagen gestellt baben, daß dann in deu grofß
OBen Werkstätten zu Witten, Elberfeld, Langenbeck, Nippes nit mebr volle Arbeit vorbanden ist, das versteht fich ganz von selbst. haben wir die Arbeiter nicht entlassen, sondern haben sie beibehalten. (Abg. Goldschmidt : habe ih anerkannt! — Wir können sie aber nicht beschäftigen, indem wir überflüssige Arbeit machen lassen, sondern es gab nur eine Wahl:
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mußten Feiershihten einlegen oder wir mußten Reduktionen der Löh eintreten lassen. Von dem leßteren Mittel is nur in ganz \{chwindend m Maße hier und da Gebrau gemacht worden. Einlegung dcr Feiershihten is auch auf das äußerste beschränkt worden.
Meine Herren, ih habe im Oktober und Dezember 1901 nog den Direktionen zar
mals Verfügungen herausgegeben, die darüber (u keinen Zweifel gelassen haben, daß mit möglihster Schonung gegen die Arbeiter verfahren werden soll. Mit Erlaubniß des Herrn Präsidenten möchte ih aus diesen Verfügungen einen kurzen Passus verlesen. (Zuruf des Abg. Goldschmidt.) — Gewiß, sehr gern, will ih auch die Verfügung vom 4. September v. J. verlesen, i k das sehr gut vertreten; es ist nur ein bis{hen lang. (Heiterkeit.) Ez ist niht meine Schuld, wenn ih das hohe Haus nun damit ermüden muß, diefen langen Erlaß vorzulesen. Erlaubniß des Herrn Präsidenten.
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Ich bitte auch hierfür um die Es heißt in dem Erlaß:
Der Etat für 1901 ist in Einnahme und Ausgabe unter der Annahme aufgestellt worden, daß eine Steigerung der Verkehrs, einnahmen von 89/9 gegenüber dem Etatsjahre 1899 eintreten werde. Die anschlag8mäßigen Ausgaben übersteigen daber diejenigen des zwischen liegenden Jahres 1900 erbeblich. nabmenahweisungen bis Ende Juli d. J. haben dagegen dargethan, daß namentli® der Güterverkehr die veranshlagte Steigerung bei weitem nit erreiht, vielmehr gegenüber dem Etatsjahr 1900 sogar einen nit unbeträchtlihen Rüdckgang aufroeist. Aus dieser entspringt für die Eisenbahnverwaltung die Pflicht, den aufwand den verminderten Betrieb8einnahmen anzupassen.
C meine Erlasse vom 20. Juli
Im Ans{luß an Juli d. I. und 6. August d. I. mache ich Di
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B es den Königlichen
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Eisenbahn-Direktionen zur besonderen Pflicht, die zu diesem I
nothwendigen Maßnahmen unverzüglich zu darauf an, den Verkehr auf den
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treffen. Dabei
einzelnen Bahnstrecken Stationen, den Ges{äftsumfana einzelnen Dienstsiellen genau wo i ein Berkehrsrückgang des Dienstes sofort nicht
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allgemeinen n lassen darauf \{licßen zen Beobachtung feblt.
für diesen
erlassen worden
ein, schäftigen, um den Beamten Diensterleihterungen damit sie in verkeßrsfiärferer legentlihe unvermeidlihe Mehrleif 1
Abg. Goldschmidt :
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ienstzweigen
f Kosten der Arbeiter ? !) steht nur von L ich vorgelesen habe; die und beziehen ihr Ge weiter. Dann is} bezüglich der Unterhaltung der Inventarien, Bahnanlagen und Betriebsmittel bestimmt Nun fomme ich zu dem viel angezogenen Erlaß, der am 25. Oktober bereits ergangen ift und also lautet:
Unter Bezugnahme auf die den Fifenbahn- Direktionen in Einzelerlassen und in allgemeinen Verfügungen, namentlih im. Erlaß vom 4. September d. J. — V. A. 7238 —, ertheilten Weisungen mache ich wiederholt darauf aufmerksam, daß Aushilfsbedienstete und Arbeiter, die infolge des Verkehrsrückganges und der dadurch eingetretenen Abnahme der Dienstgeshäfte ins- besondere auf den Rangier- und Umlagebahnhöfen
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Königlichen Eis
sowie auf den Zugbildungsftationen und in den NReparaturwerkstätten entbehrlih geworden sind, gleihwohl aus diesem Anlaß unter keinen Umständen aus dem Eisenbahndienst zu entlaffen find. Solche Personen sind vielmehr in geeigneter Weise anderweit zu beshäftigen und überall da zu verwenden, wo infolge des natürlichen Ausscheidens von Arbeitskräften Bedarf eintritt. Bei
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einer so großen Verfvaltung wird es auf diese Weise in verhältnißmäßig kurzer Zeit gelingen, den Personalstand! dem Geschäftsumfang anzupassen. Bei den hier- 1ach erforderlihen Ueberweisungen von Arbeitern an andere Dienst- tellen ist nach Möglichkeit zu vermeiden, daß Arbeiter, welche eine Familie zu ernähren haben, nach anderen Stationsorten versett (Hört, hört!) , Meine Herren, folhe Verfügungen werden gedruckt in dem Eisenbahn- nachrihtenblatt. Der „Vorwärts“ hat sie natürlih auch abgedrudckt, indessen immer mit Weglafsung derjenigen Stellen, die für die Arbeiter günstig sind. (Hört, hört! rechts. natürlih!) Also der Passus, den ih vorhin vorgelesen habe, worin es ausdrücklih heißt : sollte es Fällen nicht möglich sein, die freiwerdenden in anderen Dienstzweigen zu beschäftigen u. \. w., dann kann Urlaub oder fonstige Diensterleihterung ertheilt ih von ihm unterdrückt worden. y st unter dem 18. Dezember, wie nun die Winter- und Weihnachtszeit heranrückte, in denen der Arbeiter aber mehr ausgiebt, von mir folgende Berfügung
werden.
MNufe:
in einzelnen Beamten
ihnen
werden, ift
verdient
S Alo D 0 » 1 nog VeT geringeren
( Benußung und Reparaturbedürftigkeit Betriebsmittel find, da die Entlassung von Arbeitern aué von mir Anzahl
s diesem untersagt ist, in einer chen Eisenbabn-Direktionen
i von Werkstätten weit aus dieser Maßregel \ichG Jegenwärtig, etracht
achsenden
wir in den leßten 15 Jahren außerordentlih viel weiter gekommen, und zwar unter dem sahverständigen Beirathe unserer Bahnärzte. Wir haben den Nachtdienst jeßt so eingerihtet, daß er verhältniß- mäßig nur no einen geringen Einfluß auf die Gesundheitéverhältnisse der Beamten ausüben kann. Es find auch in dieser Beziehung in den leßten Jahren Klagen eigentlich kaum mehr gefommen, ausger ommen von dem Abg. Golds{hmidt. (Heiterkeit rechts.) Auch haben wir in der Beziehung sehr wohlthätig dadurch gewirkt, daß wir die Ueber nachtungslokale nicht nur vermehrt, sondern au dafür gesorgt haben, daß die Beamten in diesen Uebernahtungs- und nächtlihen Aufent? halislokalen ein behaglihes und gesundes Dasein führen. Wir int sogar über die eigentlichen hygienishen Nücfihten noch hinausgegangen und haben auch für Annehmlichkeiten möglichst Fürsorge getroffen. Fch glaube, wir gehen in der Beziehung nicht nur weiter wie die meisten der Privatunternehmer, fondern wir gehen auch weiter, glaube ich, wie die racisten anderen Eisenbahnverwaltungen.
Der Herr Abg. Goldschmidt hat mir dann zum Vorwurf ge- macht, daß ih bei den Arbeitern die ersprießliche Bethätigunga ihres Interesses an den Eisenbahnvereinen durch Remuneration zum Ausdruck gebracht habe. Meine Herren, es bestehen jeßt in der Eisen- bahnverwaltung 64 Vereine, die ungefähr eine Mitgliederzahl von 60 000 Personen haben. Es ist allmählich dahin gekommen, ohne irgend welchen äußeren Druck und ohne daß dadurh Schmeichler, Speichellecker und Heuchler, wie der Herr Abg. Golds{hmidt meinte, großgezogen worden sind. Im Gegentheil, es hat ih gezeigt, daß überall eigentlich ein freundlihes Interesse, eine freundlihe Antheil- nahme auch der Arbeiter an diesen Vereinen stattfindet Es ift das Ziel dieser Vereine gewesen, die Arbeiter mit der gesammten Beamten- schaft, vom Präsidenten bis zum Bahnwärter, in zusammenzubringen, damit sie ihre gemeinschaftlichen gemeinschaftlich vertreten. Es hat \fich daraus ein fel Korpsgeist entwickelt, der ti festen Panzer gegen die Bestrebungen der Sozialdemokratie a
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(Bravo! rechts.) Wenn wir dasjenige, was einzelne Arbeiter in wirkli außerordentlich opferfreudiger Weise für den Arbeiter gethan haben, unter Drangabe ihrer freien Zeit, mit einer Remuneration bedaht haben, so ist nur geschehen, was unbedingt billig und recht ift rechts.) (Zuruf des Abg. Golds{hmidt.) Es ift wichtig, als wir ja andererseits wissen, welcher
und physisher Zwang, seitens der Sozialdemokrc
um die Leute in ihre Vereine zu bringen. | bts.) Das scheint aber Herr Goldschmidt niht zu wissen. Heiterkeit rechts.) Ich bin durchaus der einung, t ieser Richtung wohl fortfahren z aber it j Ginsiht, wie dem hohen Hause bekannt ift ih will hier nur ein iffe f uß |
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ehr richtig! umsomehr moralischer wandt wird,
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