zerrissen, und der Beamte fühlte einen
4 ¿r anzen Körper. s heftigen eleftrishen SV78 g Gewitter ‘ie Erscheinungen verur-
„Die Hütte von Vesinet, i en Drahtleitung mit dem sachte, steht mittelst einer auf Posen ing Hier Le N dis zersiórt eleftrishen Büreau ewöhnliche Erscheinung bemerkt, mit Ausnahme des und überhaupt feine 6 aber in einer Entfernung von 900 Metern von Läutens. einiger E Besen , über welhe die Drahtleitung läuft, auf Vesinet zeigte V beleises vou oben bis unten deutlihe Spuren eines Bliß- den Frs v Spige des Pfosten war gespalten und waren Splitter abgeris- schlages, L Drähte welde von der Hütte von Vesinet in der Richtung ge- S qris auslaufen, drei an der Zahl, erheben sch mit einem Male un- e + n reten Winkel auf eine Höhe von 6—7 Meter, An der Spiße dieser Biegungen der Drähte erblickte man unmittelbar nah der Explosion drei mehrere Sekunden sichtbare elektrische Strahlenbüschel. Einige Meter vom Eude der atmosphärischen Bahn befindet sich cine Ausrückung. Der Mann, welcher den Hebel derselben in Bewegung zu seßen hat, empfand mit den ihn umstehenden Arbeitern cinen sehr heftigen elektrischen Schlag. „Meiner Meinung nah wurde die Erplosion dur das atmosphärische Bahngeleise verursacht, welches vermöge seiner ungeheuren Metallmasse und seiner Erstreckung zur Zeit eines Gewitters cine elektrische Ladung von sehr hoher Spannung annimmt und sih durch die Drähte des eleftrischen Tele- graphen, welche von dem atmosphärischen Apparate nicht weiter als 3—4 Meter entfernt sind, entladet. Um nun ähnlichen Zerstörungen der elektro- magnetischen Apparate .und vor Allem den damit verbundenen Gefahren für die damit beschäftigten Beamten für die Zukunft vorzubeugen , glaube ich, man sollie die Leitungen von 3 — 4 Millimeter starkem Eisendrahte in eincr Entfernung von 5—6 Meter von den telegraphischen Büreaus unter- brechen und die Verbindung derselben mit dem“ Apparate mittelst schr feiner Metalldrähte herstellen, so daß in das Bürcau nie eine größere Menge von eleftrischem Fluidum gelangen kann, als jene feinen Drähte zu fassen ver- mögen, und im Falle einer Explosion das Reißen und Schmelzen der Lei- tungsdrähte außerhalb und nicht innerhalb des Büreaus stattfinden muß.“
befindlichen telegraphischen Apparate
Handels- und Börsen - Nachrichten. Berlin, den 4. Oktober 1847.
Inländische Fonds: Pfandb ief-, Kommunal - Papiere und Geld - Course.
Geld. |Gem. Geld. |Gem.
91: 89
[Zf.| Erief. St, Schuld-Sch. 31 92 Seebh. Präm. Sch. |—| — K.u. Nm. Schuldv. 135 89 Berl. Stadt-Obl. |35| 915 | — Westpr. Pfandbr. 35 92% 91 K Grossh,Posen do. |4 101% 101% do. 35 — 91 x 1 21 BA gat | — S A E E E A
Ausländische Fonds.
|Zf.] Brief.
Kur- n.Nw.Pfäbr. 34 9t Ï Sechlesiscbe do. 3; — do. Lt. B. gar. de. 35 _— Pr.Bk:Anth,-Sch —| 105 Friedrichbsd'or, |— 13% And.Goldw.à9th.'—| 113 l SE 5
do. Ostpr. Pfandbr. Vomm. do.
Discouto.
Poln. ueue Pfdbr. |4 do. Part. 500 F1./4 do. do. 300 FLi— Hamb. Feuer-Cas. 3%
Russ.Hamb, Cert. 5 | — au do.bchillope 3.4.8. 5 | fiaas U L: 00. Je Anl. 4 | 94 — do.Stieglitz 2.4 A'4 | Vi
9417 80 975
Jo.Staats-Pr.Anl.\— 81% Hollän4. 25%lnt. 25 — Kurh.Pr.O.40Th.\— | —
do.v.Rothsch.Lsi. 5 [1097 169
do. Pelu,SchatzO. 4 | 82% S1 do. do. Cert. L. A. 5 94% _— do.do.L.B. 200FI.|—| — | 164 Sardio. de. 36 Fr.| —| — Pol. a. Pfdbr. u. C4 | 247 | 94% Neue Bad.do35FI.|—| —
Fisenbahn - Actien.
Vol!eing. zt. Zk.
Amst, Rott. |4 | 1007 B, O.SchI.Lt.B.14 Arub. Utir. [47 FPts. Mgdb. [4 Bor. Anb.A./4 | 1157 B. do. Pr. B. |4 do. Prior. |4 do, do. [5 [1005 B. Berl. Hamb./4 | 102 B. 10175 G Rhein. Stm. 4 | 82 G6. do. Prior./43| 1007 bz. u. G. do. Prior.|4 —- Berl. Stett. |4 111/ G. do. v.St. gar. 3; — Bonn-Cölu, |5 S877 G. Bres]. Freib, — do. Prior. Chem. Risa. Cöln- Mind. Cöth. Bernb. Cr. Ob, Sch. Dresd. Görl. Düss. Elberf. do. Prior. Glogguitz, Hmb.Bergd. Kiel-Alt, Lpz. Dresd, Löb, Zittau.. Magd. Halb Magd. Leipz. do. Prior, N. Seh], Mk, do, Prior do. Prior. Nrdb, K. Fd. O.Schl, Lt. Á do. Prior.
93 B 90 a 91 917 B.
Sächbs. Bayr. Sag.-Glog. do. Prior. St.-Vobw. do. Thüringer. Wilbb.(C.O.) do. Prior. Zarsk. Selo.
van v6 p
Ls
76 B. 99 B. 92 B. 91% bz.
Prior.
101 B. 67 n,
| G fin n Q af
Ring.
a4 %
Aach, Mastr.|: Berg. Mrk, 83% B Berl. Aub. B, 1C6 B Bexb. Ludw, — Brieg-Neiss.|f s do. Thür. V.| Magd. Witt. Mecklenb. — Nordb. F.W. 105? 6. Rh. St. Pr. |7 aus Starg. Pos. |5
(Schluss der Börse 3 Uhr.)
An der heutigen Börse herrschte eine günstigere Stimmung, doch waren die Umsätze sehr beschränkt.
825 G.
85 G. G2 bz. 1013 bz. v. G.
823 B. 587 B. 695 G.
5. 82! a 5
C T T
ba. u, G,
Getraide-Bericht. Am hentigen Markt waren die Preise wie folgt: VV eizen 72—82 Rthlr. Roggen loco russ, 46 Rihlr. - - nener 43—46 Rihlr. - pr. Okt, 43% Rtlilr. G. - pr. April/Mai k. J. 47 Rur. G. Hafer L ots, 26 —28 Rthlr. i. : pr. Frühjahr 27 x. lie U V7 jahr 27 Rthile. ( RübsI loco 115 Rihlr. bez, n, Bf. -- Okt. 4115 Rthle, - Okt./Dez. 115—%42 Rihlr. Spiritus loco 255—% Rihtr. & Okt. 25 Rihlr. Bf. A Frühjahr 24 Rihlr. bez, u. G. Mit Roggen war es heute sebr fest, und auf Lieserung sehlten
Abgeber.
Berlin, 2. Oft. Der Umsay im Getraidehandel während dieser Woche war geringfügig und fast nur auf Konsumo beschränkt; wir haben daher gegen leßtgemeldete Preise fast feine Veränderung zu berichten und ul weißbunt, poln. Weizen 74—82 Rthlr., gelb, märkischen 72— 76 Rthlr.
Roggen gegen vorige Notirungen zwar eiwas niedriger, doch fest im eise: 8s 3—46 Nthlr. ; pr, Herbst 43 Rihlr. Gld,, Frühjahr 464 thlr. Gld.
Gerste 42—43 Rihlr. nominell.
Hafer loco sowohl als- Lieferung preishaltend ; loco 26—28 Rthlr,,
pr. Frühjahr 48pfd. 265 Rthlr. Gld. i: 4
In Kleesaamen sind ein paar kleine Partieen fein roth zu 12-125 Rthlr., fein weiß zu 14—142 Nthlr. gehandelt und Preise ferner für roth 40—125 Rthlr,, weiß 12-——15 Rthlr, nominell,
1920
Rapps 80—82 Rihlr,, Nübsen 80—81 Rthlr., zu 80 Rihlr, sind ein paar Ladungen verkauft und zu diesem Preise noch Nehmer,
Rüböl, Der Handel darin war träge und Preise gedrückt. Selbst zu den billigeren Notirungen versorgten si unsere Naffineure nicht, daher das Geschäft in loco auch unbedeutend blieb; zu notiren: loco Sept. /Okt., Oft. /Nov. 115 Rthlr. Br., 114 Rthlr. Gld,, Nov. /Dez. 115 a 4, Rthlr., Dez. / Jan. desgl., Jan. /Febr. 115 a % Rthlr., Febr. /März desgl, Mâänz / April 11% Rthlr. Br.,, 3 Rthlr. Gld.
Leinöl 115 2 % Nthlr, Lief. 117 Rihlr.
Mohnöl 225 Rthlr. Hanföl 16 Rihlr. Südseethran 95 Rthlr.
4 Spiritus schwankend je nah Angebot oder Frage, Loco-Waare heute 25% a 25% Rthlr. ohne, 25 Nthlr. mit Faß bezahlt; pr. Okt, 25 Rihlr. Br., 243; Rthlr. bez.; pr, Brennzeit 24 a 232 Nthlr, bez. z pr. Frühjahr Dir bez, Dr, U, Wid,
Königsberg, 1. Okt, Marktbericht, Zufuhr mittelmäßig. zen 72— 88 Sgr. pr. Scbfl.; Roggen 48 — 56 Sgr. pr. Schfl. ; große Gerste 40—48 Sgr. pr. Schfl. ; kleine Gerste 36—48 Sgr. pr. Schfl.; Hafer 21— 25 Sgr. pr. Schfl.5 graue Erbsen 77 — 90 Sgr. pr. Schfl.; weiße Erbsen 50 -— 70 Sgr. pr. Schfl. ; Kartoffeln 32 Sgr, pr. Schfl.; Heu 10 Sgr. pr, Ctr.; Stroh 90 Sgr. pr, Scho,
Danzig, 1. Okt. Marktbericht. An der Börse wurde verkauft, gestern: 4 L, 127pfd. inländ. Weizen a 510 Fl., 4 L. 119pfd. inländ. Nog- gen a 320 Fl. preuß. Cour. pr, Last und 1 L. inländ, w. Erbsen zu nicht befannt gewordenem Preise; heute: 12 L, 1149psd. und 5 L. 121pfd, inländ, Roggen gleichfalls zu unbekannten Preisen.
Stettin, 2. Okt. Noggen, neuer, io loco 43 a 45 Nthlr. nach Qualität bezahlt , p. Oft. 82pfv. do. zu 44 Rthlr, offerirt, 435 Rthlr. zu bedingen, p. Frühjahr 45; Rthlr. bezahli.
Heutiger Landmarkt : L
Gerste, Erbsen. 21 1 Wspl,
Weizen, Zufuhren 2Á 2 2 Preise 66269 40444 34 236 22 a 24 48 a 54 Rihlr, Spiritus aus etster Hand 154 a 35%, aus zweiter Hand 15% a 3% bezahlt, p. Oft. zu 155 %'zu haben, p. Frühjahr 164 % bezahlt. Rüböl in loco 11 Rihlr, bezahlt, p. Olt. 114, Rthlr. zu haben,
Leipzig, 2. Oft. Getraide. Das Produktengeschäft tritt hier wäh- rend der geräuschvollen Meßzeit gewöhnlich in den Hintergrund, und daher läßt sich denn auch in Ansehung desselben von der vorigen Woche um #0 weniger berihten. Die Anerbietungen und Zufuhren von Getraide blieben wach, und obgleich ein besonderer Begehr ebenfalls niht vorhanden war, so erlangten doch die Preise von Roggen, Weizen und Gerste eine Festig- feit, die vorläufig cher auf ein Steigen als auf cin Sinken derselben hin- deutet, Man bezahlte heute an der Kornbörse für Weizen zu 182 Pfd. Br. pr. Schsfl. 77 Nthlr., für Noggen zu 172 Pfd. 57 Rihlr. und für Gerste zu 148 Pfd, bei 45 Nthlr, Forderung willig 44 Rthlr, pr. Wispel. Am Landmarkte keine Veränderung, und sind die Preise noch eben so wie vor 8 Tagen. E q A
Oel, Obgleich die Zufuhren von Nü böl aus den Mühlen in dieser Woche {wach blieben, so drückten doch die Ottober-Anküntigungen, welche zum ‘Wiederverkauf an den Markt kamen, dergestalt, daß Loco - Oel heute mit 4117 Rthlr. bezahlt wurde und noch dazu täuflich blieb, Für Früh- jahrs-Lieferung is 125 Nthlr, bezahlt worden; Zwischentermine ohne Han- del: ‘Leinöl 113; Rthlr,5 Mohnöl 227 Nthlr, Rappssaat wird noch immer auf 7 Rthlr. gehalten. /
| Ohne die -Uniathen hi:r sämmtlich erörtern zu wollen, ist doch bekannt, daß der Getraidehandel am hiesigen Plaße noch niemals ene rechte Blüthe hat erreichen fönnen, Eine dieser Ursachen war der Mangel eines ausrel- enden passenden Vereinigungspunktes, indem die Abschlüsse, wenn nicht in der Gasistube des Burgkellers, bisher unter freiem Himmel stattfinden muß- ten. Es verdient daher gewiß allen Dank, wenn die hiesige Börsen-Depu- tation seit dem 28sten v. M. laut öffentlichen Anschlags Jedem, der Ju- teresse an deim Getraidegeschäft nimmt, zur unentgeltlichen Benußung des Börsensaales an dei Markttagen zur gewöhnlichen Zeit eingeladen hat. Möge dieses gemétnnüßige Anerbieten allgemein benuyt werden und von den besteù Folgen für unseren Korihandel sein.
Nostock, 29. Sept. Getraide. Unser am gestrigen Tage abgk- haltener Michaelis-Markt hat ganz ‘dem bisherigen Charakter dieses Mark- tes entsprochen, Von Lurus-Pferden waren wenige am Playe, und die ge- machten Preise dafür sind nicht genau bekannt geworden, Füllen waren ge- sucht, aber es fonnte kein Handel nah Zahl von Bedeutung damit zu Stande kommen, da Verkäufer zu hohe Preise forderten. Rindvieh sind 84 Stück zu Markt gebracht und 37 Stück verkauft. Die Starken bestan- den hauptsächlih nur in Landvieh. Faselschweine sind gesucht und werden, im Verhältniß zu früherer Zeit, einen bedeutenden Preis machen.
Bremen , 30. Sept. Getraide. Noch fortwährend spärlich ein- treffende Zufuhren von Weizen bedangen wieder höheren Preis. — Von Roggen wurden circa 250 Last im Laufe leßter acht Tage für Versendung und auf Meinung zu reichlich bisherigen Preisen umgeseßt. — Kleinigkei- ten, die von Gerste eintrafen, sanden für laufenden Bedarf Nehmer. — Hafer ebenfälls nur für den Bedarf genommen. — Bohnen fehlen. — Lettbezahlte Preise: Weizen 1474 a 1525 Rthlr.; Roggen, getr. Ostsee- 85 a 87% Rihlr. , Odessa - 91 a 925 Rthlr.; Sand - 90 Rthlr.: Gerste, oberl. 85 Rthlr., niederl. 62 a 65 Rthlr,; Hafer 44 a 55 Nthlr, — Rapps- Saamen ohne Umsay,
Tabak. Umsaß von nordamerikan.: 172 F. Bai-, 133 F. ODhio-, 211 F. Maryland-, 06 F. Kentucky-, 13 F. Stengel- und in Auction 42 F. dito zum Durchschnitt von 3 Nthlr, Total-Umsay im September: 1758 F, Maryland-, 530 F. Kentucky- und 114 F, Stengel. Lager: 5775 F. Ma- ryland-, 971 F. Virgin-, 1562 F. Kentucky- und 1057 F. Stengel. Um- saß von westind. und südamerikan.; 272 Sur. Cuba- von der in diesen Tagen angebrachten Partie p. „Margaret“ und 60 Sur. dito vom alten Lager, 156 P, Blätter-Puertorice-, 50 Kb. Varinas- in: Nollen, 48 P, Bra- sil- in Blättern, 71 P. Columbia- in Blättern und 37 K. Florida-, To- tal - Umsay im September: 401 Sur. Havanna-, 745 Sur. Cuba-, 481 Sur, Domingo-, 30 K. Seedleaf-, 531 P. Blätter - Puertorico-, 50 Kb. Varinas- in Rollen, 90 Kb, dito in Blättern, 911 P. Brasil- in Blättern, 149 K, Florida- und 71 P, Columbia- in Blättern, Vorräthe in erster Hand: circa 1050 Sur. Havanna-, circa 5680 Sur, Cuba-, circa 22295 Sur, Domingo-, circa 4590 K, Sedleaf-, circa 140 P. Blätter-Puertorico-, circa 170 Kb. Varinas- in Rollen, circa 1400 Kb. dito in Blâitern, circa 1550 P. Brasil- in Blättern und circa 25 K, Florida-,
Odessa, 13, Sept. (O. L.) Die Getraideverkäufe beliefen sich während 4 leßten fünf aua auf 6000 Tschw. Weizen zu 205—23 Nub,, 4000 Tschw. Noggen zu 107-—117; Nub. und 2000 Tschw. Hafer zu 104 Rub, Assig, Die Frachten dürften bei den ungünstigen Berichten vom Aus- lande und der Ankunst «der zu erwartenden Schiffe noch weiter zurückgehen, Jm Allgemeinen waren die Geschäfte nie so unbedeutend, wie jeßt, und unter den gegenwärtigen Verhältnissen ist auch so bald feine Besserung zu erwarten. Für eine Partie von 500 Pud gewaschener Merinoswolle be-
zahlte man 575 Rub, Assig.
?ondon, 29. Sept. Getraidemarkt. Die Zufuhren von srem- dem Seaizea und binfér seit Montag sind bedeutend gewesen, doch da der Markt heute wenig besucht war, so fand nur ein beschränktes Geschäft statt, Die Preise nominell wie am Montage, doch mußten Ermäßigungen für Weizen, Mehl und Hafer bewilligt werden, um Verkäufe zu bewirken, die Zufuhren betrugen an englischem Getraide; 2610 Qr. Weizen, 1930 Qr. Gerste, 550 Qr, Hafer, 1250 Ür. Mehl, an fremdem Ge- traide: 19,899 Qr. Weizen, 4310 Qr. Gerste, 31,720 Qr, Hafer, 2810 Fässer Mehl. Z j be
Waarenmarkt, Obgleich diese Woche wieder mehrere Unfälle an der Börse stattgefunden haben, so hat die Lebhaftigkeit im Kolon ial- Waare n-Handel doch zugenommen z die Preise haben sich durchgehends behauptet, und fast das ganze angebotene Quantum is zur Consumtion ab- gegangen, hauptsächlich wegen des niedrigen Preisstandes, wobri die Jmpor- teure {on große Verluste erleiden. Roher Zucker zur Ausfuhr wurde für das Ausland zu vollen Preisen ziemlich viel gekauft; in anderen Artikeln is
Palmöl 14% Nthlr.
Wei-
Noggen.
Hafer. 20 2
[ar Verschiffung wenig umgegangen. Mit Droguen und Materialwaaren st es still, und bei unseren großen Vorräthen sind die Preise mehrerer Ar-
tifel im Werthe gefallen. Nohstoffe zum Spinnen gehen zu weichendey Preisen sehr spärlih ab, ungeachtet nicht eben viel am Markte ist. Me- talle wenig gefragt, rohes Eisen und Zink sind neuerdings im Preise ge- fallen. — Die Zufuhr von ost- und westindishen Produkten war groß. Es sind große Auctionen angekündigt, besonders von Kaffee, Zucker und Judigo,
Geldmarkt. Die abermaligen Fallissements (die Firma Coerell u, Comp. im ostind. Geschäfte mit ca. 600,000 Pfd. St., und das Haus Per- fins S(hlusser u. Comp., dessen Geschäft hauptsächlih nah Rußland und Indien gerichtet war, mit etwa 150,000 Pfd. St.) haben das Mißtrauen und die gedrückte Stimmung wieder schr vermehrt, o daß von Wechseln nur wirklich erstes 1 bis 3 Monat Papier zum Diskonto von 53 a 6 proz, anzubringen is, An der Fondsbörse ist Geld zu 5 a 6 pCt, jedoch nic sehr rar. — Consols sind seit voriger Post 5 pCt. gefallen, schlossen je- doch gestern ziemlih fest zur Notirung, nämlich baar 85; G, 85% BVr,, auf Rechnung 85; G., 855 Br., heute: 855, 855 baar und 85, 86 Nechu, Von fremden Fonds sind russ. und holländ. etwas besser, span. und bortug, aber flau. Wir notiren heute: brasil. 5 proz. von 1824 82 G.,, 84 L- do. 5 proz. von 1829 und 1839 89 G., 82 B., do, 5 proz. von 18, 77 G., 79 Br.z dän. 3 proz. von 1825 83 G., 85 Br.; span. 5 pro, von 1834 192 G., 19: Br., do. pass. 4 G., 4% Br., do. def. 12 G 13 Vr., do. 3proz, von 1841 287 G.,, 28% Br.; holländ. 25proz. 54 G,, 545 Br., do. proz. 86 G., 865 Br.; mexikan, 5proz. von 1846 185 G, 19 Br.; peruan. 6proz. 32 G., 34 Br.z portug. 4proz. von 1845 24 G.,, 25 Br.; ruf}. 5proz. von 1822 1052: G., 1065 Br.z Venezuela 2kpyroz. von 1840 34 G., 36 Br. Piaster und Silber in Barren unverändert, je- doch zur Notirung wenig begehrt. Wechsel auf beinahe alle Pläße waren angetragen, mit wenig Nehmern zur Notirung, selbs für erstes Papier, be- sonders auf Paris, Hamburg, Wien und Triest, deren Course wieder etwas \{hlechter gingen.
Wechsel - Course, wozu gemaht: Amsterdam 3 Mt, 12.47 Br., 12.4% G., do. furz 12 . 15 Br.,, 12.27 G.; Antwerpen 3 Mt. 25 . 80 Br., 25.85 G.z Paris 25 «. 75 Br., 25. 80 G., do, kurz 29.375 Dr, 29,42% G.z Hamburg 3 Mt; 13.13% Br., 13.1 14 G.; Frankfurt 1214 Br, 1293 G.,z Petersburg 37% Br., 37 G.z Wien 10,4 Br., 10,5 G,
Kopenhagen, 29. Sept. Getraide. Die Kornzufuhr vom 21sten bis z“m 27sten betrug 11,194 Tonnen, wovon 1917 T. wieder ausgeführt wurden. Von Weizen is die Zufuhr nur gering , und die Marltpreise sind 7 a 9) Rbthlr, Eine Partie von 600 T. wurde pr. ult, Oktober auf 128 a 129 Pfund Gewicht zu 9 Rbthlr, verkauft. Roggen hält sich auf Da6 Nbthlr, Von Gerste is die Zufuhr ziemlih gut. Der Marltpreis für 2zeilige Gerste ist 4% a 55 Rbthlr. und für 6zeilige 4 Rbthlr, 3 Mk. 12 Sch,
* bis 4° Rbthlr, Hafer 20 a 23 Rbmk. die Tonne.
Livorno, 24. Sept. Der Geschäftsgang während der vergangenen Woche war äußerst still. Getraide allein veraylaßte Verkäufe, aber mr für den Konsum im Jnnern und die angränzenden Provinzenz sie beliefen sich auf 76,000 Sack Weizen von Rumelien, Marianopel und Polen und erfolgten zu höheren Preisen, die sich aber heute, nah Empfang der Berichte aus Frankreich und Genua, nicht erhalten lonnten, auf welchen Märkten die Preise sehr heruntergegangen sind und viele Schiffe vom Schwarzen Meere und Aegypten erwartet werden. :
“ Oel ohne Geschäfte, ganz feines und eßbares hielt sich unverändert, Fabrifkso1te is bereits um ungefähr 4 Lire per Barila gestiegen,
Auswärtige Börsen.
Amsterdam, 30, Sept. Niederl. wirkl. Sch. 545. 3% 4d». 30. Paas. —- Preuss. Pr. 4% Hope 6773. :
Antwerpen, 29. Sept. Zins. —. Neue Aul. [4 T6 °
Frankfurt a. M., 2. ok. 59% Met. 1045. Bauk- Act. Stieg! 877. Integr. 5.13. Poln. 300 FL L. 96%. do. 500 FI. Span, 5% —. 3% do. —. Bexb. 902. 90%, Taunus Actien 3482.. 3187 :
iambu Tg, 7. Ok Bank-Actien 1600 Br. Bux! Russ. 104 Í Br. Hamb. Berg. Actien 92 Br. Magd. Witlienb. 827 Br. Hamb. Berl. 9% 997. Alt. Kiel 108. 1075. Glückst. Elmsb. 99 Be. Rendsb. Neum. 96 Br. Rothscb. 65 G. Meckl. 57. 565.
Paris, 30. Sept. 5% Rente fn cour. 1114, 55. 3% fin cour. do. 75 45.
W ienu, 2. Okt. 5 % Met. 1047. 4% do. 9 15 3% do, 66% Bauk Actie 1616. Aul. de 1834 1544. de 1839 121%, @Gioggn. 1165 Nordb. 1515.
6% Span. 145 Sch. —.,
Aus. —. Zins). —. Poln. —.
194 1. 79%.
Kopeuh, Meteorologische Scobachtungen.
Abends 19 Ukr.
Nachzuuttags Nach eiumaliger
Ö Ukr. | 1
Morgens
1847. G Uhr.
3, Okt. Beobachtung.
Luftäruck. « « « « | 337,92" Par.|333,74'"' Par 339 s2'"’ Par. [Quellwärme 7,8° B. 5,5? R.| +8,33? R.| + 3,2 R. |Flusswürme 7,9" R, 4,6° R. +0,79 R.| +0,3* B. |Bodeawürwe 7,5° R.
93 pCt. 93 pCt 78 pCt. AusdünsiungÜ,004" Rh.
Wetter regnig, trüb, balbbeiter. |Niederschlag0,191'‘Bb.
Wiud .. e... NO. N3. NO, Würwewechsel -+ Ss
We'olkeuzug - « « — NO. —- + 0,2°
Tagesmittel : _338,83'’" Par. A 5,7° R... E 1,9" R... 75 pCt. NO._
Üöonigliche Schauspiele.
Diensiag, 0 Ol, Im Opernhause: L1t6re Vorstellung: Die Vestalin, lyrisches Drama in 3 Abth Spontini. Ballets von Hoguet, (Mad, Köster: Julia.) halb 7 Uhr. ;
Zu dieser Vorstellung werden Billets zu folgenden mittleren Opernhaus-Preisen deut :
N Ein Billet f den Logen des Prosceniums 1 Rihlr, 10 Sgr., in den Logen des ersten Ranges und ersten Balkons, so wie zur Tribüne, 1 Rthlr. 10 Sgr.z im Parquek und in den Logen des zwei- ten Ranges 1 Rihlr. ; in den Logen und im Balkon des dritten Ran- ges, so wie im Parterre, 20 Sgr.z im Amphitheater 10 Sgr.; in den Fremden-Logen 2 Rhl. :
Im Schauspielhause, L2te französische Abonnements-Vorstellung : que femme veut... Le major Gravachon, L'image. Mittwoch, 6. Oft. Jm Schauspielhause. 469ste Abonne= ments-Vorstellung: Kabale und Liebe.
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Königsstädtisches Theater.
Dienstag, 5. Okt. Zum erstenmale: Der Lumpensammler von Paris, Drama in 5 Akten, nebst cinem Vorspiele (12 Tableaux). Nach dem Französischen des Felix Pyat, von Heinrih Smidt. Die Musi zur Del der Tableaux und zu den Aktschlüssen vou W. Clä- pius. Der Schlußgesang des dritten Tableaux, gedichtet von Kalisch, fomponirt vom Kapcllmeister C. de Barbieri. (Jn Scene gesebt vom Ober-Regisseur Bartels.)
Mittwoch, 6. Oft. (Jtalienishe Opern-Vorstellung.) Norma. Oper in 2 Akten, Musik von Bellini. /
Preise der Pläße: Ein Plah in den Logen und im Balkon de
| ersten Ranges 1 Rthlr. u. #, w.
Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeis en. Jm Selbstverlage der Expedition.
Gedruckt in der Deckershen Geheimen Ober - Hofbuchdruckerel. : Beilage
; j
M 276.
Inhalt.
Inland, „Shreiben aus Düsseldorf. (Der Verein zur Beförderung der Arbeitsamkeit,, Sparsamkeit und Sittlichkeit der arbeitenden Klassen.)
Portugal. Lond on, Berufung der Cortes. — Marschall Saldanha. — Rückkehr Sir Charles Napier's Geschwader nach Lissabon, — Dekret über Zahlungen in Papiergeld.
Eisenbahnen und Dampfschifffahrt. Minden. Der erste Bahn- zug von Hannover in Minden angekommen. — Bielefeld. Bau der Köln-Mindener Eisenbahn. — Stuttgart. Probefahrten von Plochingen nah Süßen, -—— Zittau, Auszug aus dem Protokolle über die vierte General-Versammlung der Löbau-Zittauer Eisenbahn-Gesellschaft,
Inland.
2, V Düsseldorf, 30. Sept. Am gestrigen Tage hielt der hier seit sechs Jahren bestehende Verein zur Beförderung der Arbeitsam- feit, Sparsamkeit und Sittlichkeit der arbeitenden Klassen unter dem Vorsitz des Herrn Ober - Bürgermeisters von Fuchsius seine jährliche General - Versammlung und stattete in derselben seinen Bericht über die Wirksamkeit in dem abgelaufenen Vereinsjahre ab, die wir wie- derum als eine sehr erfreuliche bezeihnen fönnen, Der Verein, wel- her den Zweck verfolgt, diejenigen Klassen der bürgerlihen Gesell- schaft, welche von ihrer Hände Arbeit leben und sich zwar selbst zu ernähren im Stande sind, aber zugleih der Armuth am nächsten stehen und durch Unwissenheit, Leichtsinn, Krankheit oder augenblick= lichen Arbeitsmangel leiht in Noth gerathen können, vor dem Ver= fall zu bewahren und vor gänzlicher Verarmung zu {üßen, begaun, hauptsächlih durch die Bemühungen des noch bis diesen Augenblick für das Justitut äußerst thätigen Herrn Regierungs - Raths Quentin ins Leben gerufen, seine Wirksamkeit im Januar 1841, zu einer Zeit, als unter dem gebildeten und besißenden Bürgerstande die Erkenntuiß einer fortschreitenden Verarmung der Massen sich zu verbreiten aufing, während über die Mittel, diesem immer fürchterlicher sich gestaltenden Uebel entgegenzutreten, noch völlige Meinungsverschiedenheit und Un- sicherheit herrshte. Dem Verein wurde dadurch die shwierige Aufgabe, mit geringen, lediglich aus freiwilligen Beiträgen seiner Mitglieder herbei= geschaffen Geldmitteln, durch cigene, noch dazu durch mancherlei Vor= urtheile behinderte Versuche, sich zunächst das Vertrauen der Arbeiterklassen zu gewinuen, ihre Vorurtheile zu besiegen und ihrer thätigen Mitwirkung sih zu versihern. Später, als plößlich der Eifer für die Jdee der Hebung der unteren Volksklassen aller Geister sich bemächtigte, galt es, den Verein von dem allgemeinen Strudel nicht erfassen zu lassen, vielmehr durch ernstes und stilles Wirken innerhalb seiner Berechti= gung seine Existenz und das Gedeihen der von ihm geschaffenen Ju- stitute, durch die er seinen Zweck zu erreichen sucht, zu sichern. Die- sem beharrlichen Streben in edler reiner Absicht is es troß der Un= gunst der Verhältnisse denn auch gelungen, ret befriedigende Erfolge herbeizuführen, und außer der direkten Einwirkung des Vereins in hiesiger Gemeinde haben dessen Grundsäße und Erfahrungen, selbst über das nächste Vaterland hinaus, zu ähulichen Bestrebungen Ver- anlassung gegeben. j
Nach dem von dem Herrn Regierungs-Nath Quentin in der gestrigen General - Versammlung erstatteten Berichte hat der Verein im Laufe der sechs Jahre seines Bestehens lediglih durch Beiträge seiner Mitglieder, zu denen auch der hohe Protektor des Vereins, Se. Königl, Hoheit der Prinz Friedrich von Preußen , gehört (der bekanntli überall an der Spitze steht, wo es die Förderung einer guten, edlen und schönen Jdce gilt), die Summe von 3096 Rthlr, 225 Sgr. aufgebracht, Aus diesen Einnahmen sind zunächst die nothweudigsten Büreau- und Ver- waltungsfosten bestritten, sodann aber Prämien für fleißige, brave Dienst- boten, erhöhte Zinsen für fleißige Sparer, Zuschüsse zu der allgemeinen Kranken - und Sterbelade und Lehrgelder für junge Leute, die bei Meistern in der Stadt zur Erlernung eines Handwerks untergebracht wurden, bezahlt worden. Die Gesammt - Ausgabe im Laufe dieser Jahre hat 2470 Rthlr, 21 Sgr. betragen, so daß gegenwärtig ein Kassen - Bestand von 626 Nthlr, 20; Sgr. verblieben is, wovon 600 Nthlr, als Sicherheit für die Einlagen der Sammelkasse zunächst haften müssen.
Der Verein offenbart seine Wirksamkeit durch cinige sehr wichtige und wohlthätige Justitute, die er aus seinen Mitteln ins Leben gerufen hat, und deren Ausbildung er seine ganze Kraft zuwendet, da sich die Zweck- máäßigkeit derselben von Jahr zu Jahr immer mehr herausgestellt hat,
Dahin gehören :
1) Die allgemeine Kranfken- und Sterbelade. Sie wurde am 1. Januar 1843 mit 168 Mitgliedern eröffnet und zählt gegenwärtig durhschnittlich 800 Theilnehmer, Bei der Gründung dieses Jnstituts hatte der Vercin die dreifache Absicht, einmal den zahlreichen Mißbräuchen, welche bei den vorhandenen ähnlichen Privat-Anstalten, die notorisch bestehen, durch sein Beispiel entgegenzuwirken, dann aber die den arbeitenden Klassen ange hörigen Theilnehmer zu einer selbstständigen und grundsäßlichen Verwaltung allgemeiner Angelegenheiten unter Kontrolle der Vereins - Mitglieder heraus zubilden und endlich den Theilnehmern in vorkommenden Kraukheitsfälleu eine ansehnliche hinlängliche Unterstüßung gegen ein Minimum des laufen- den Beitrags zu sichern und dadurch die Anstalt möglichst gemeinnüpig zu machen. Außer dieser Unterstüßung werden die Mitglieder durch den von der Anstalt besoldeten Arzt in ihren Krankheiten unentgeltlih behandelt, und erhalten die Angehörigen bei Todesfällen eine zu anständiger, einfacher Beerdigung ausreichende Summe, Die beiden ersten Zwecke darf der Verein als erreicht betrachten. Um auch den Zweck der Sicherung bestimmter Hülfsgelder gegen seste laufende Beiträge zu erfüllen, hat der Verein pon Anbeginn die A es jährlicher Zuschüsse pro rata der Zahl der Laden- Mitglieder übernommen, Diese Zuschüsse waren bis zu Ende 1845 guf einen laufenden Beitrag für je 10 Theilnehmer der Lade normirt, und bei der geringeren Anzahl von Theilnehmern, in Verbindung mit den verhält- nißmäßig wenigen Erkrankungen, war es möglich geworden , der Lade ein Vermögen von etwa 850 Rihlr. zu erwerben. Die unerhörte Noth der leßten beiden Jahre hat aber die Zahl der wöchentlichen Erkrankungen beinahe verßop- pelt, eben so haben die Sterbefälle sich vermehrt, und dadurch ist der gesammelte Bestand gegenwärtig bereits um die Hälfte vermindert, obgleich der Verein seine laufenden Beiträge für das Jahr 18147 gleichfalls verdoppelt hatte. Mit Nücksiht auf die große Wichtigkeit dieses Justitutes, von dex die Wohlfahrt so vieler Familien abhängt, und in Betracht der außergewöhnli- chen Zeitverhältnisse, hat der Vorstand des Vereins bereits zu Anfang des Jahres anu den Herrn Ober-Präsidenten der Rhein - Provinz die dringende Bitte um entsprehende Staats - Unterstüßung gerichtet. Durch die Befür- wortung- dieser Bitte seitens des genannten hohen Staatsbeamten is dem Vereine vom hohen Königlichen Ministeriunr des Junern die erfreuliche Aussicht auf Betheiligung an denjenigen Staatsgeldern eröffnet worden, welche des Königs Majestät dem Central - Verein für das Wohl der arbei- tenden Klasse zu bewilligen Allergnädigst geruht haben, Nichtsdestoweniger stellt sich die Gewißheit heraus, daß die Lade zu einer mäßigen Erhöhung ihrer laufenden Beiträge von 1 Sgr. auf 1 Sgr, 3 Pf. wird schreiten müssen, um ihre Berpflichtungen dauernd erfüllen zu fönnen, Da der Fort-
bestand der Unterstüßungen , welche die Lade von Seiten des Vereines er-
hält, unter diesen Uniständen durchaus erforderlich ist, so hat der Vorstand diese Unterstüßung für 1848 auf 16 % der laufenden Beiträce aller Liban Mitglieder zu erhöhen beschlossen. Die Gesammt - Einnahme der Lade be- trug im vorigen Payre 2182 Rihlr, 22 Sgr. 6 Pf., darunter 1176 Rthlr. 11 Sgr. an us 4 Beiträgen der“ Mitglieder. Die Ausgabe belief sich auf 1520 Rthlr. S by 3 Pf, darunter an Krankengeldern 1103 Nthlr, 15 Sgr. und an Sterbegeldern 228 Rihlr.
2) Das E falt, G Vereine gegründete Jnstitut is die Sam- melfkassec, tine d vie in der jeder Dienstbote, Arbeiter u. \. w. an jedem Sonntage auch S4 Vis ste Ersparniß von seinem Wochenlohn rent- bar anlegen kan dtishe Spaifasse nur von 5 Nthlru, an
Beilage zur Allge
1921
insen zahlt, so werden die am Sonntage eingezahlten Sparpfennige gleich Ba tio einer Summe bei gedachter Anstalt gegen die üblichen Zinsen untergebracht. Es is dieses eine Maßregel, deren Zwemäßigkeit und deren wohlthätiger Einfluß auf die Moralität sich taglich immer mehr heraus- stell, Wie anerkannt die Vortheile dieser Cinrichtung sind, geht schon daraus hervor, daß troy der wenig günstigen Zeitverhältuisse doch bereits über 00 Sparer aus der Klasse der Lohnarbeiter sich betheiligt haben. Am 1. November 1846 waren bei der Sammelkasse geblieben 90 Sparer mit einer Einlage von 534 Rthlr. 4 Sgr. 6 Pf, Diese haben ferner für die 11, Periode (1. November 1846 bis 1, April 1847) eingelegt 394 Nthlr, 29 Sgr. 6 Pf.z 75 sind_in dieser Periode neu hinzugetreten und haben eingelegt 424 Rthlr. 1 Sgr. 6 Pf., so daß 165 Sparer eingelegt hatten 819 Rihlr, 1 Sgr., wofür ihnen 62 Rihlr, 16 Sgr, Zinsen gutge- schrieben wurden, was die Einlage auf 1415 Rihlr, 21 Sgr. B Pf. erhöht. 105 hatten în dem obigen Zeitraum zurüerhalten 681 Rthlr. 8 Sgr. 4 Pf., 60 Sparer sind demnach für die 1V, Periode (vom 1. April bis 1. Oktober) verblieben mit einer Einlage von 734 Rthlr, 13 Sgr. Diese 60 haben ferner bis heute eingelegt 480 Nthlr, 10 Sgr. 6 Pf.z 120 sind neu beigetreten mit 595 Nthlr. 24 Sgr. ; 180 haben also bis beute eingelegt 1810 Nthlr, 17 Sgr. 6 Pf. 45 haben hiervon zurückerhalten 192 Rthlr, 27 Sgr., dem- nach sind 135 verblieben mit einer Einlage von 1617 Rthlr. 20 Sgr. 6 Pf,, welche Summe bis zum 1. November, dem Tage der nächsten Zinszahlung, auf etwa 2000 Rthlr, anwachsen dürfte. Es unterliegt keinem Zweifel mehr, daß dieses durchaus zeitgemäße Justitut täglih größeren Anklang finden und für die Wohlfahrt seiner Theilnehmer höchst segensreih wirken wird.
3) Ein ferneres Jnstitut des Vereines is die Abonnements-Kasse, welche die Theilnehmer zur unentgeltlihen Aufnahme in die städtischen Heil- Anstalten berechtigt, Dieselbe hat si ebenfalls von besonderer Zweckmä- ßigkeit erwiesen, sich ohne Zuschüsse von der Vereins-Kasse selbst erhalten und noch einen kleinen Ueberschuß gewährt, welcher der Kranken-Lade über- wiesen wurde. :
4) Ein leßter Zweig der Wirksamkeit des Vereins is die Unterbrin- gung von Lehrlingen zur Erlernung einés Handwerks bei guten Meistern auf Kosten des Vereins. Da die im vorigen Jahre geschlossenen Lehr- Verträge noch fortdauern, so wurden in diesem Jahre, da die Vereinsmittel nicht weiter ausreichten, feine neuen Lehrlinge untergebraht. Für dieselben wurde ein Lehrgeld “von 66 Nthlr. 7 Sgr. 6 Pf. gezahlt. Die Führung der Lehrlinge war befriedigend und hat nur einer Veranlassung zur Unzu- friedenheit gegeben.
Aus dem hier Angedeuteten mag Jeder die hohe Bedeutsamkeit des Vereins und die Wichtigkeit der ihm gestellten Aufgabe ermessen. Möchten dem Vereine und dessen thätigem Vorstande doch nie die Mittel fehlen, welche ihn in den Stand seßen, der vollkommenen Lösung derselben immer
näher zu rücken, Gewiß wird der in der General - Versammlung gefaßte Beschluß, wonach jedes Mitglied sich zur Anwerbung zweier neuen Milt- glieder verpflichten und für die Zahlung der Beiträge derselben als Selbst- \{huldner haften muß, und die dadurch bewirkte ansehuliche Vermehrung der pecuniairen Kräfte eine starke Bürgschaft sür das Fortbestehen des segens-
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reichen zeitgemäßen Werkes gewähren.
Portugal
London, 28. Sept. Das Post=- Dampfschiff „Madrid“ hat Nachrichten aus Lissabon bis zum 19ten d, M. nah Southampton überbracht.
Die Berufung der Cortes wird, um die Wähler - Listen gehörig berichtigen zu können, nicht, wie bisher bestimmt, im Anfang Januars, sondern erst im März stattfinden.
Marschall Saldanha hat die Gesandtschaft nah Madrid ange- nommen, aber er beabsichtigt, sih nicht eher dahin zu begeben, als bis die Wahlen vorüber sind, da er entschlossen i} , den Cabralisten
(den strengen Moderados) Widerstand zu leisten und den Sieg der
neuen dritten Partei (zwischen den Moderäbds und den Septembri= sten) sihern zu helfen.
Die bedeutendsten Offiziere der "migüelistishen Partei, welche nah der Einnahme von Porto nah Vigo geflüchtet waren, befinden sich jekt in Lissabon, unter ihnen der alte Povoas, Guedes und Bernuardino.
Sir Charles Napier's Escadre, welche am 11ten aus dem Tajo ausgelaufen war, ist am 19ten wieder nach Lissabon zurückgekehrt.
Die Regierung hat ein Dekret erlassen, durch welhes das frü- here Dekret vom 15, Juni, wonach Zahlungen zu einem Drittheile in Papier und zu zwei Drittheilen in Geld geleistet werden sollen, aufgehoben wird und dieselben wie früher zur Hälfte in Papier und zur Hälfte in Geld geleistet werden müssen.
Eisenbahnen und Dampfschifffahrt.
Minden, 27. Sept. Gestern hatten die Einwohner Mindens und der Umgegend die Freude, zum erstenmale einen Bahnzug, und zwar von Hannover aus, in ihrer Nähe zu sehen. Derselbe war um 10 Uhr von Hannover abgefahren und, nachdem er bei Büke- burg angehalten, gegen 1 Uhr Mittags bei uns eingetroffen.
Bielefeld, 28. Sept. (Köln. Ztg.) Die Arbeiten zur Vollendung der Köln - Mindener Cisenbahn schreiten Tag und Nacht wacker voran. Nachdem die Bahn von Hamm bis Herford und von Rehme bis Minden bereits fahrbar hergestellt is, unterliegt es kei- nem Zweifel mehr, daß in wenigen Tagen das Gleiche auf der kur= zen Strecke zwischen Herford und Rehme der Fall sein wird. Da nun auch von Hannover aus schon vor einigen Tagen die Lokomotive bis auf den Bahnhof zu Minden vorgedrungen ist, }o wird bis zum 15. Oktober d. J. in der Schienen - Verbindung des Westens und Ostens kein Glied mehr fehlen. Juteressant is es, daß gerade zwi- chen hier und Minden, wo die Bahn die reizendste Gegend durch- \hneidet, auch ihre großartigsten Bauwerke sich zusammendrängen: der imposante 1200 Fuß lange, 64 Fuß hoh über die Sohle des Johannisbach - Thales aufgethürmte Viadukt bei Schildeshe von 28 Oeffnungen zu 32 Fuß Spannung, die elegante Werrebrüe, die Weserstrombrücke bei Vössen mit 5 Bogen zu 60 Fuß und zwei der- gleichen zu 247 Fuß Weite, die Fluthbrücke daselbst von 9 Bogen zu 36 Fuß Spannung, endlich die kolossalen Anlagen auf dem Balhn- hofe zu Minden, Ueber die gelungene Ausführung dieser Bauten vernimmt man unter den zahlreichen Besuchern übereinstimmend die günstigsten Urtheile.
Stuttgart, 27. Sept. (Shwäb. Merk.) Gestern wurden die ersten Probefahrten von Plochingen nah Süßen (welche vor ei- nigen Tagen hatten stattfinden sollen, aber vershoben werden muß= ten) gemaht. Die Bahnstrecke mißt 74 geographische Stunden und wurde im Hinaufweg in 42, herab nah Plochingen in 35 Minuten zurüdgelegt, und zwar ohne alleu Anstoß oder Schwierigkeit. Auch dicser Theil unserer Eisenbahn geht durh s{önes , wohl angebautes, sehr bevölkertes Land und berührt eine Menge Ortschaften 7 deren Bewohner ih in großer Zahl an der Bahn eingefunden hatten, um das neue Schauspiel zu sehen. i
A uszug aus dem Protokolle über die vierte General-Versamm-
lung der Löbau-Zittauer Eisenbahn - Gesellschaft. 990
Zittau , 22. Sept. Heute Vormittag 9 Uhr fand in dem hiesigen Sozietäts-Lokale die vierte General-Versammlung der Löbau-
meinen Preußishen Zeitung.
Diensiag den 5!" Oktober.
Zittauer Eisenbahn - Gesellschaft statt. Es hatten sich dazu ein- gefunden : Herr Kreis- Direktor von Könueriß aus Budissin, als Könuigliher Kommissar, Herr Geheimer Finanzrath von Weißenbah aus Dresden, als Bevollmächtigter des Staats, wegen des Antheils dessel- ben am Actien-Kapitale, und 75 Actionaire, welche 940 Actien Litt. A. und 5170 Actien Litt. B. mit 306 Stim- men vertraten. Da hiernach dem Staate statutenmäßig 76 Stim- men zukamen, so belief sich die Gesammtzahl der leßteren auf 382.
Nachdem der Herr Kommissar die Versammlung für gehörig kfon- stituirt erklärt hatte, trug der Vorsißende im Direktorium, Ober=Zoll= rath von Nostit, zuvörderst einen fommissarishen Erlaß vom 19. Juni d. J, vor, nah dessen Juhalt der §. 7 der Konzessions-Bedingungen für die Vollendung der Eisenbahu auf deu 1. Juli 1847 festgesebte Termin bis zum 31, Dezember desselben Jahres ausgedehnt worden, und sprach die zZuversichtlihe Hoffnung aus, daß der Bau auch bis zu leßterem Zeitpunkte werde vollendet werden.
Sodann berichtete derselbe, daß der mit dem Direktorium der Sächsish-Schlesischen Eisenbahn-Gesellschast abgeschlossene Vertrag we=- gen Ueberlassung des Betriebes der Löbau-Zittguer-Eisenbahn an die Sächsisch-Schlejische Eiseubahn=Gesellschaft, auch die Zustimmung der General - Versammlung der letzteren erhalten habe, daher vor der Hand auf 5 Jahre ins Leben treten werde.
Hierauf gelangte der Vorsitzende zum Vortrag des Berichts über den Stand der Arbeiten am Schlusse des Monats August d. J. und gedachte unter Anderem, daß zu diesem Zeitpunkte noch 10,700 Ellen Planie unvollendet gewesen wären, im August 3136 Mann und 246 Pferde gearbeitet hätten und der Ober - Jugenieur die Abtheilung Zittau-Herrenhut am 4. September bereits befahren habe. Auch er= wähnte derselbe, daß der auf dem Braunkohlenwerk am Kummers=- berge im Bau begriffene tiefe Stolle bis zu einer Länge von 166 Lachtern vorgeschritten sei und somit seiner Vollendung ent= gegengehe, Kohlen-Förderung und Absaß übrigens hon jeßt ganz befriedigend wären. :
Diesen Eröffnungen folgte ein ausführliher Vortrag über den
Stand der beschlosseneu Vermehrung des Actien-=Kapitals um 500,000 Rthlr. und über die Geldverhältnisse der Gesellschaft im Allgemeinen. Aus demselben ging hervor, daß die Beschaffung des Geldes nach dem von der lebten General - Versammlung genehmigten Plane in Folge vielfacher ungünstiger Umstände nicht gelungen gewesen sei, in=- dem bis mit 1. Juli dieses Jahres, als dem Schluß- Termin der Zeichuung, nur 3784 Actien Litt, B. abgeseßt worden wären, und daß dieses Resultat die Gesellschaft in eine höchst kritische Lage ver= seßt gehabt hätte. Der Vorsißende knüpste daran eine Rechtferti= gung des Direktoriums gegen den ihm gemachten Borwurf, daß es sich habe überraschen (äfen, indem derselbe speziell alle Schritte dar= legte, welhe das Direktorium früher und später gethan habe, um die fehlenden Geldmittel zu beschaffen. Auch bemerkte er, daß, ab- weichend von dem hinausgegebenen Prospektus, im Juteresse der Ge= sellschaft auf die Actien Litt, B, Volleinzahlungen mit 25 Rthlr. ge- stattet worden wären. Jusbesondere referirte er die Verhaudlungen, welche wegen einer weiteren Betheiligung der Kommune Zittau ge= pflogen worden, die endlich unter persönlicher Vermittelung Sr. Ex=- cellenz des Herrn Staats-Ministers des Jnnern, welchem die Gesell= schaft zu dem größten Dauke verpflichtet sei, zu der Erklärung dieser Kommune geführt hätten, sih uit 5000 Stück Actien Litt, ß, un=- ter der Vedingung betheiligen zu--wollen, daß die bis seßt nur den Zinsen und Dividenden diesér Actien zugestandene Priorität auch auf das Kapital ertendirt werde, Was den gegeuwärtigen Stand der Geldbeshaffung betreffe, so ward erwähnt, daß außer den 10,000 von der hohen Staats - Regierung und der Kommune Zittau bedin= gungsweise übernommenen Actien Litt. B. 6010 Stü, folglich über= haupt 16,010 Stü, abgeseßt seien, daß die solchergestalt gedeckte Summe von 400,250 Rthlr. zwar zur nothdürftigen Vollendung der Bahn hinreihe, der noch fehlende Betrag aber auf keinen Fall ent- behrt- werden könne.
Hieran knüpfte der Vorsibende die Aufforderung an die Actio=- naire, sich ferner zu betheiligen.
Der oben gedachte Vorbehalt der Stadt-Kommune Zittau wegen Priorität des Kapitals der Actien Litt. B. fand hiernächst unter den vorwaltenden Umständen einhellige Annahme, so daß sofort zum Vortrage des Entwurfs zu einem Statuten-Nachtrage übergegangen werden konnte, welcher in Folge der Kreirung von Prioritäts-Actien, der Gestattung von Voll= einzahlungen auf dieselben und des zum Beschlusse erhobenen Antrags der Kommune Zittau sih nsthig gemacht hatte, bereits zusammen= hängend bearbeitet und vom hohen Ministerium des Jnnern vorläufig genehmigt worden war. Nachdem die General - Versammlung ihre Zustimmung zu diesem Statuten-Nachtrage erklärt hatte, eröffnete der Vorsitzende den Anwesenden, wie sh die hohe Staats-Regierung ver= anlaßt gesehen babe, zu §§. 2, 11 und 12 des Nachtrags-Eutwurfs, jedoch ohne einen besonderen Zusaß zu demselben für nöthig zu er=- achten, aber unter Vorbehalt der Aufnahme in das über das Nach= trags-Statut auszufertigende Allerhöchste Bestätigungs - Dekret , Fol=- gendes annoch besonders zu erklären:
„daß, wie sich übrigens von selbst verstehe, die §. 22 des Allerhöchsten Konzessions - Dekrets vom 25. Juni 1845 festgestellten Bedingungen, unter welden die Staats-Regierung sich das Recht vorbehalten habe, das Eigenthum der Eiseubahn von Löbau nah Zittau nebst Zubehör mittelst Kaufs für den Staat zu erwerben, durch den Jnhalt des Nachtrag-Statuts und die darin hinsichtlih der Actien Litt. B, ge= troffenen Bestimmungen in keiner Weise alterirt werden könnten, und daß daher die vom Staate bei künftiger Geltendmachung des erwähnten Ankaufsrechts den Actionairen zu leistende Kapital-Entschädigung ledig- lich nah derjenigen Höhe zu gewähren sein werde, welche sh ergebe, wenn der nah Maßgabe der aufzustellenden Durhschnitts-Berechnung für die Actien Litt. A. und B. zusammengenommen ausfallende Di- videndengenuß einerseits und das durch beiderlei Actiengattungen zu- sammen repräsentirte nominelle Actienkapital andererseits dabei zu Grunde ‘gelegt werde.“
Da Niemand gegen vorstehende Erklärnng etwas einzuwenden fand, „trug der Vorsißende sieben Gesuche wegen Zulassung zut vei- säumten Einzahlungen auf überhaupt 35 Stück Actien Litt, A. vor, und es beschloß die General-Versammlung, den Bittstellern bis zum Schlusse dieses Jahres Nachzahlung der resp. Naten niik 10. pCt. Conventionalstrafe bei Verlust des Eingezahlten zu gestatten. Mager.
en lehnte dieselbe zwei andere Gesuche um Erlaß von Conven Wahl strafen“ auf 113 Actien Litt. A. ab. Schließlich E bie zwêier Ausschuß - Mitglieder geschritten, welche von S Kölbing in ausgeschiedenen Kaufleute Herren Demisch in H C Sfort ctirtes Herrnhut fiel, die ihre Wahl annehmen zu wollkn : Schluß der Verhandlung um 115 Uhr. —_—_—