1847 / 319 p. 4 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Jrland vorstellen, als daß eine ch Appellation an ds wenig bekannte lischen Regierung glieder ihrer eigenen

en Kirche wirkli so faun Niemand, wel- fennt, bezweifeln, daß hnende Einmischung i Toleranz verge|jen w ir geneigt, zu hoffen, daß om vertreten wird, die päp das Werkzeug des schlechtesten 1 werden, und daß sie die Gründe eg einzuschlagen, als derjenige, Rotunda in Dublin erhält. Dar- Wir haben hierbei thun, welche auch in ihren feit an diesen Ansprüchen Papstes gewährt tliche Aende-

fönnen uns kein größeres Ungl parteisühtige Min

Macht in Stand d ihres eig

ens-Eiférern d Bedürfnissen Jrlan

cktesten Mit terstüßt worde Behörden der chritte verharren, England irgend über eine solche v f selbst die diesen Gründe

cher den Geist wir in unserent

f\sam in R den Fall käme, dischen Geistlichkeit zu nen verständigeren Beifall der doch keine Gewiß chen einer Kirche zu t unverminderter Zähig der Charakter auch des jebigen s nicht das Vertrauen, da

Behörde weniger Theiles der irlän einsehen werde, €! welcher den bege! über kann man je mit den ewigen ) hwächsten Tagen mi

heit besien.

uns durchau ß hier eine wesen rung stattfinden werde.

Die Annäherung Besorgnisse zu erregen. äußert, sagt auch die Einwohner großer Städte, sich gegen die Cholera 16 Jahren, wo sie zu größert und seine Be aber es ist in diesen Es liegt da dem Wiederauftreten der Cholera alle und sowohl die Regierung, als das P dieser Angelegenheit ganz besondere im Winter zu erwartende Noth die Empfänglich bedeutend steigern wird.“

Die Fregatte „Neander“, von 44 Kanon aus den chinesischen Meeren zurückgekehrt if, nächsten Jahres mit Gouverneur auf dieser Station bleiben, um i teressen in jene

In den w {limm aus.

der Cholera scheint in London besonders große Nachdem die Times sich Morning Chronicle: und insbesondere jeue von London, sehen und mögli} zu hüben. leßt bei uns anstrat, hat London si sehr ver- 50,000 Menschen zugenommen ; 16 Jahren weder reinlicher, noch gesuuder ge- her im Interesse der loudoner Bevölkerung, vor glichen Vorsichtsmaßregeln arlament müssen Aufmerksamkeit zuwenden, feit für die Seuche

{hon darüber ge=- „Wir fordern die

völferung um 2

en, welche erst kürzlich wird im Anfange des orneo abgehen und hm zum Schuße der britishen Jn- 1 Gegenden behülflich zu sein.

estindischen Kolonicen sieht es nah siud in Folge der Konkurrenz des Sfkla- jeßige Zuckerpreis die Erzeu=- Die Kaufleute wollen hnten Vorschüsse auf die Aerndte

Brooke nah B

der Times sehr Die Pflanzer ven-Zudckers dem Ruine nahe, da der gungs- und Fabrications - Ko daher den Pflanzern nicht die gewo und viele Pflanzungen werden nächstes Jahr cht helfend einschreitet, wozu die Ver- Jamaika sie bereits aufgefordert hat.

versichert, daß im Frühjahr des näch- xpeditionen ausgerüstet werden sollen, um en und Sir John Franklin auf drei ver- Die Admiralität hegt übrigens noch sichtlich der Sicherheit Sir J. Frauklin's, da feine Nachrichten von dessen Expedition vor

sten nicht det.

| brach liegen müssen, wenn die Regierung sammlung der Pflanzer auf

Es wird aus guter Quelle sten Jahres drei besondere E nah dem Nordpol abzugeh schiedenen Wegen aufzusuchen. feinerlei Besorgnisse hir sie verabredetermaßen dem nächsten Jahre erwartet,

Die westindisch-mexikanische Post is mit dem Dampfschiff „Med- way“ gestern in Southampton angekommen, hen aus Tampifo vom 2: tober, Havana vom 12. O

und ihre Nachrichten rei- ». September, Veracruz vom 1. Ok- | . Oktober und St. Thomas vom 16. Of Aus der Hauptstadt Mex iko sind die Nachrichten vom 2 melden aber nihts Bestimmtes über den Stand der Drei Gerüchte waren im Umlaufe, nach den Amerikanern gelungen sein, die Mexik wieder aus der von ihuen eingenommenen ben, nah dem zweiten haben sich P reren einflußreichen Personen verei die Spihe der Regierung zu berufen; nah dem dritten wäre Santana von Alvarez gefangen genommen und getödtet wor= den. General Scott scheint sich in der Hauptstadt definitiv festgeseßt n (lfommen hergestellt zu haben, daß die Einwohner sich ihren gewöhnlichen Geschäften wieder hingaben. Guerillas sollen in Puebla arg gehaust und unter Anderem einen elier, nahdem sie ihm für 25,000 Dollars Juwelen mit cinem Strick um den Hals zur Hinrichtung ab-

September, dem einen soll es aner mit vielem Verluste Stadt Puebla zu vertrei- aredes und Bustamente mit meh- nigt, um einen fremden F

und Ordnung und Ruhe so vo

deutschen Juw geraubt hatten, geführt haben. Von den wes über den gedriückten Zustand des Ma Preise ihrer Produkte in England. Differeutial-Zoll von 10 pCt. zu Gunsten ihrer Produkte nteressen vom Untergange zu retten,

tindishen Kotonieen laufen fortwährend Klagen ein, rftes, in Folge der medrigen Die Regierung soll ihuen einen

um die dortige

Schweden und Üorwegen.

Stockholm, 4. Nov.

Verordnung über die Bildung von Gesundheits-Comité des Ausbruchs der Cholera erlassen. __ Der Präsident des Kriegs-Kollegiums, ist zum Befehlshaber des vierten Militair - Hauptstadt und die Lehne Södermanulaud, Stockholm, Westeräs umfaßt.

Das Gerücht, daß in Lidingö-bro ein Maun an der Cholera verstorben, wird amtlich widerlegt.

Das Ober-Statthalter-Amt hat eine 23 für den Fall

General-Lieutenant Lefréu, Distrifts ernannt, der die Upsala und

Italien.

Rom, 4, Nov, (A 3.) Man muß id î ini » Ov 6 e sich nicht einbilden, als ob Pius uA; nux süße Worte habe und selbst Me wo os gilt, unfä- hig sei, die rauhe Seite herguszukehren. Die ihn näher kennen, wuß- ten längst, daß sein Unwille bei Gelegenheit sogar eine gewisse Hef- tigkeit erreichen faun, Einen neuen Beweis hat er davon in diesen h / Als das neunte Bataillon nach abgehaltenem Wacht- dienst ihm nach hergebrachter Weise vorgestellt wurde, kam er in sehr energijhen Ausdrücken auf die Ereignisse der legten Tage zurück, wo Einige sich es hatten beikommen lassen, in der Bürgergarden-Uniform an den dem eutseßten Censor Betti gemachten Demonstrationen Theil zu nehmen. Das heiße den Geist dieses Justituts arg mißverstehen und man möge ihn niht zwingen, au fünf unruhigen Köpfen ‘die hl befannt seien, und welche die Bataillone von dem gesebli- t ein Exempel zu statuiren, lhe er diese Worte richtete, befand sich aber einer oder einige dieser bezeichneten 5 Lord Miuto Grande Europe au her hat der österrei vermuthet, daß der cine uf das Schreiben des P bereits gestern Morgen Se.

blos zum Staats =- Secretair, sondern auch zum Papst

Tagen gegeben.

1 Weg abzulenken suchten, Unter denen,

ist gestern wirklich angelangt und im Hotel de f Piazza di Spagna abgestiegen. Die Nacht vor- otshafter zwei Couriere erhalten, und man derselben die Antwort Sr. Majestät des apstes gebracht habe. Excellenz Graf Lüßow nicht selbst begeben

Wenigstens

2192

und hat man si es eingebildet oder ist es wirklich der Fall ge- wesen soll ein ungewöhnlich heiteres Aussehen gezeigt haben. Dagegen berichtet die mgebung des Kardinals Ferretti , daß dieser mit froher Laune aufgestanden sei, nah Empfang des genanuten Di- plomaten aber sih eher verstört und umdüstert gezeigt habe. Jn diplo- matischen Kreisen heißt es, der Journalismus habe die ferrareser Angele- genheit verdorben, während in der Staais-Secretarie behauptet wird, es lägen bereits mehrere Artikel vor, welche die Bedingungen enthielten, unter denen Oesterreih die Räumung der Stadt Ferrara vorzuneh- men geneigt sei. Aus allen diesen Angaben läßt sich freilih nicht viel mehr wahrnehmen, als die Spannung, mit der das ganze Publi- fum voa oben bis unten die Entwickelung dieser Angelegenheit un- verwandten Auges verfolgt.

Die Bilancia wiederholt ein Gerücht, das schon seit einigen Tagen hier umgeht, es habe nämlih das englische Kabinet durch eine Note gegen die Einverleibung Lucca's in das Großherzogthum Tos- GUIE E eingelegt, und diese Note sei si tlih gegen Oesterreich gerichtet.

Aufsehen macht in Toscana ein Brief des P. Ventura an deu berühmten Verfasser des modernen Jesuiten, Vincenzo Gioberti, worin er demselben für Uebersendung dieses Werkes dankt und es zu den- jenigen Werken der Menschenhand rechnet, die nicht ohne ein gewisses Zuthun des Geistes Gottes (non sine aliquo divino afsflatu) zu Stande kommen.

Der Pfarrer von Reggiano im Modenesishen hat im Geiste des Fortschritts gepredigt. Als man ihn deshalb zur Rede gestellt, soll er zur Antwort gegeben haben: man möge ihm ein neues Evange= lium geben, mit dem, welches er beschworen, ließe sich niht anders predigen, als gerade in diesem Sinne,

Ron der Entfernung Mons. Santucci's is fast täglich die Rede. Jet nennt man den Secretair des Minister-Couseils Amici als sei nen Nachfolger.

Einige Ernennungen der hundert Räthe, der Patres conscripti des neuen Roms, sind erfolgt, und unter denen, die das Billet erhal- ten haben, wird mit Bestimmtheit der Fürst Rospigliosi ernannt.

S panicu.

Z Madrid, 6. Nov. Was ih Jhnen über die Art und Weise, auf welche der Sturz des Ministeriums Narvaez beabsichtigt, jedoch verhindert wurde, vorgestern schrieb, bestätigt sich vollkommen, Nur war es damals noch nicht zu meiner Kenntniß gelangt, daß die Herren Salamanca, Cordova und Ros de Olano der Königin ange- rathen hatten, den General Alaix an die Spitze des beabsichtigten neuen Ministeriums zu stellen, Dieser General und der Herzog von Valencia sind bekanntlich unversöhbnliche Frinde, wenngleih Alaix kei= nesweges der jeßigen progressistishen Partei angehört. Sobald der General Narvaez erfuhr, daß der Name des 1hm verhaßten Alaix bei dem entworfenen Ministerwechsel zum Vorschein gekommen war, ließ er ihm vorgestern den Befehl zugehen, binnen zwölf Stunden von Madrid abzureisen, um seinen Aufenthalt in der kleinen Stadt Plasencia in Estremadura zu nehmen. Der General Alaix gehorhte sogleih, richtete aber von Alarcon aus eine Vorstellung au die Königin, in welcher er sie, unter Berufung auf seine Senatoren-Würde und auf den Umstand, „daß er nicht an den Jntriguen und Verschwörungen Theil genommen hätte, die unter verschiedenen Vorwänden den spanischen Nationalgeist zu ersticken be- zweckteu“, ersucht, ihn vor Gericht zu stellen, falls Gründe zu der iber ihn verhängten Verbannung vorhanden wären, vor allen Din- gen aber ihm zu gestatten, als Senateur des Reiches seinen Posten einzunehmen. Da die junge Königin in ihrer freien Willens-Aeußerung beschränkt i}, so wird der General Alaix wohl bis zu einer neuen Umgestaltung der Verhältnisse in der Verbannung bleiben müssen.

Nicht nur den jüngeren General Concha, sondern auch seinen älteren Bruder, den General-Capitain von Catalonien, hat der Zorn des Minister-Präsidenten getroffen, Beide waren seit ihrer Zurück= funft aus der Auswanderung politische Nebenbuhler. Die friedlichen Lorbeeren, welhe Don Manuel de la Concha auf seinem unblutigen Feldzuge in Portugal erwarb, waren Gegenstand der Verspottung des heldenmüthigen Siegers von Ardoz, und die Verfügung, durch welche Concha dem Erschießen der karlistishen Gefangenen in Cata- lonien Einhalt that, wurde ihm von dem einer solhen Milde abge- neigten Herzoge von Valencia als verwerfliche Schwäche ausgelegt. Der General Wav, unter dessen Verwaltung die Zahl der bewaff- neten Karlisten in Catalouien si auf Tausende vermehrte, alle Ge- fangenen jedoch erschossen wurden, begab sich auf Befehl des Minister= Präsidenten schon am 3ten in aller Eile nah Catalonien, um den General Concha seines Amtes zu entseßen und aufs neue als General= Capitain dort aufzutreten. Die Eile, mit welcher diese Maßregel betrieben wurde, berehtigt zu der Vorausseßung, daß der Minister- Präsident besorgte, der General Concha möchte, an der Spiße von 50,000 Mann gestellt, Einwendungen gegen seine plöbliche Entsebung erheben. Ueberhaupt is es eine bedenkliche Erscheinung, daß der General Narvaez Mißtrauen gegen mehrere fommandirende Generale und einige Chefs ‘der hiesigen Besazung, die für aufrichtige Freunde Concha's gelten, zu erkennen giebt. Die hiesigen Truppen sind seit dem 3ten angewiesen worden, in bestimmten Fällen nur den von dem General-Capitain Roncali in Person ertheilten Befehlen, nicht aber denen der Regiments-Chefs Folge zu leisten.

Auch der General-Capitain von Burgos, Caminero, is seiner Stelle enthoben und durch den General D. Francisco Fulgosio, einen ehemaligen Karlisten, dessen Bruder mit der Schwester des Herzogs von Rianzares verheirathet is, erseßt worden.

Da die Ultramoderirten bemerkeu, daß der General Narvaez in sein wahres Element, das der Gewaltschritte, zurückgekehrt ist, so un- terlassen sie nicht, diese ihnen erwünschte Stimmung zu benußen. Der Faro besteht darauf, daß auch die Herren Salamanca und Escosura von hier verbannt werden müßten. Der Popular, ein vou dem neuen General =- Zolldirektor, D. Aniceto de Alvaro, herausgegebenes ultraministerielles Blatt, geht einige Schritte weiter. Es behauptet, der eigentlihF? Siß des Uebels wäre anderswo (auf dem Throne selbst) zu suchen und dort das, freilich heroische, Heilmittel zur Anwendung zu bringen.

Dasselbe Blatt hatte im ersten Eifer die Generale Cordova und Ros de Olano geradezu als die Personen genannt, welche in Ver- bindung mit Herrn Salamanca die Königin zur Entsezung des Her- zogs von Valencia zu bewegen suchten. Die übrigen Blätter der moderirten Partei bestätigten diese Angabe und erklärten jene beiden Herren für treulose Verräther. Der General Narvaez scheint sich nun aber zu {hämen, solche als Verräther bezeichnete Leute vor einem Monate zu seinen Helfershelfern und Amtsgenossen erkoren zu haben Der Heraldo erklärt demnach heute, die genannten beiden Generale wären nur deshalb aus dem Ministerium entfernt worden, damit die- ses sih frei von allen puritanischen Bestandtheilen den Cortes vor- stellen fönute. Zuglei h is der General Cordova zum Senator er- nannt und dem G ne al Ros de Olano der durch die Verzichtleistung des Herrn d'Ayllon erledigte Gesandtschastsposten in Lissabon ange- tragen worden. ;

Die Abberufung des Herrn Pacheco und, die Ernennung des Herrn Martinez de la Rosa zum „außerordentlicheu Botschafter’ am päpstlihen Stuhle wurde gestern in der Gaceta angezeigt.

Die Regierung hat die Nachricht erhalten, daß eini ete Karlisten, sämmtlich Dffiziere, von Frankre atis bei varra eindrangen und ihre Richtung nach dem Gebirge Vou Pampelona und Vitoria aus sind Truppen

ben müssen, wenn \sich nicht in Lei he Juristen, besagte, eröffnet hätte, es 150 Rthlr. jährlich bis Michaelis 1786 in Leipzig. Er lmäßige juristishe Studium gänzlih auf, dazu durchaus fehlte; nu ferrecht hörte er jehr fleißig bei Püttmann, 0 emals diese Studien werde hematische Kollegien bei Hindenburg, Er lernte in Leipzig au

hätte die Studien au Stipendium für \{le waren, wie die Stiftun Examen erhielt, und nun noch 2 Jahre und nah das rege ihm an Neigung

das er nah einem

bei Estella nahmen. J betrug. Er studirte

zu ihrer Verfolgung abgegangen.

r Staats - un hne zu hoffen, daß er außerdem hörte er viel Botauik bei Pohle und Sta- ch Weisse näher keunen, auch in Gedichten.

hinterlassenen Papieren halben Jahre fiel mir indessen 4 Er sprach darüber mit ch eiuer Unterredung abrieth, Bauwesens zu wenig un-

Iohann Gottfried Hoffmann. (Nekrolog.)

Am 12. November, Mittags À 12 Uhr, starb in Berlin der Wirkliche Geheime Ober - Regierungs-Rath, Professor Dr. J. G, ff Durch seine großen Leistungen in der Wissenschaft weithin auch im Auslande berühmt, gehörte er zu den wenigen, uno unter uns lebenden Staatsmännern, welche von entschiedenem Einfluß gänzliche Umbildung unserer Geseßgebung und ation der Staatsbehörden seit dem Jahre 1d seine Verdienste in beiden bezeichneten Jugend mit bitterer Noth und Entbeh- daß liebende Aeltern im am leiten fonnten ; verdankte er der eigenen Energie

anwenden fönnen;z;

tistik bei Wieland. versuchte sich in belletristishen Aufsäßen, wußte selbst nicht‘, schreibt er in \ „„was aus mir werden sollte ; im lebten ein, mich für das Baufach zu bestimmen reslau, der ihm aber na da er doch von dem praktishen Theile des terrichtet sei.

Da wandte sich sein Schicfsal befrundeteu, nachherigen Dieser erhielt Ostern 17 Theologie, besonders der o forderte Hoffmann auf, zu ergreifen, Ho lich mit ihm Wohnung sich Mathematik, hörte ger und erth

Hoffmann.

gewesen sind für die g gek die Neorgauis so bewunderungswürdiger si Richtungenz als er in seiner rung fämpfte, es ihm nicht vergönnt war, geordneten Vaterhause seine Erziehung sorg fann von ihm, wie von V allein sich selbst, der angeborenen Geisteskraft, scines Willens. Hoffmaun stammt ,

durch deu ihm von Halle und Konjistorial-Rath Wald in Kö- 87 e'ne Stelle als Professor der n Sprachen in Königsberg. Er die akademishe Laufbahn Vald theilte brüder=- studirte eifrig für

Leipzig her

euigen sagen, was er war, zu folgen, und ste nach Königsberg; L und Einkommen; Vorlesungen bei Kant, bei Hagen, bei Meb-= t im Fridericianum und in höheren Fami= slehrerstelle in Memel an, am 11ten d, M. verstorbenen Dieffen-

im Hause des reichen Kaufmanns Hoffmann benußte die Zeit im Lorkschen ältnissen genauer sich zu unterrich- zurück;z unterrichtete wieder im athematik sehr hoch geach= Emyfehlung des Lorkschen Hauses zuerst die nachher die ganze Pinnau Anfangs 1792

fmann rei

wie er selbst in der von ihm hinterlassenen biographischen Skizze, der wir folgen, hervorheb tischen Schlesiern, welche während der ersten Hälfte den Religions-Bedrückungen zu entgehen, Polen suchten und dort an Gränze eine Reihe ganz deutscher machern bewohnt, erbauten. wicz, angeblih im Jahre 1632 gegründet. der von einem kleinen , sich ernährte.

eilte Unterrich Er nahm 41788 eine Hau auf Empfehlung des Vaters des bach zu Theil wurde. Lork, in welches er eintrat. Hause, von größeren Handels-Verh ten. 1790 fehrte er nah Königsberg Fridericianum, woselbst e bis ihm auf Begleitung des noch sehr jungen Ei Administration der Mühlenwerke auf der übertragen wurde. Auf einem Wie nannt, war Kaufleuten in Königsber größere Mühlenwerke zu Man übertrug Hoffmann, lom erhalten hatte, die Leitung des Ganzen. schr angenehme Wohnung. sführlih ausgesprochen ; er Einrichtungen, Absaßwege, verlangte Arbeiter, wogegen er einen 9000 Rthlr. (das Anlage-Kapital des ganzen 0,000 Rthlr.) verhieß. das Verhältniß au;

t, von den protestan=- des dreißigjähuigen eine Zuflucht in der niederschlesishen und neumärkischen Städte, größtentheils von Tuch= ansehnlichste dieser Städte is Ra-= Hier lebte der Groß= Grundbesiß und Handel, Jn dem Hause dieses Jugendbildung erhalten. Er hatte zuerst eine chäft begründet. Verwandte, die ihm den jebt 19, Juli 1765 gebar. Der Vater heirathete nah einem Jahre zum de Frau; aber {hon zwei Jahre nachher, lungen einstellen und fam in das Schuld- daß die Frau ihr eingebrach= ße Bitterkeit bei den Ver= rsuchte wieder ein Geschäft anzu- olgten Einschränkungen auf Ein= zog die Frau mit ihrem einzigen hne zu ihrer Mutter; aussteheude Schulden so fonnte in späteren Jah=- doch kam er nie wieder zu eise irgend erheblich von seinem Vater während 50 Rthlr. erhalten hat. den ersten 8 Jahren f Von einer ungesunden Amme genährt, war er fortdauernd von Krankheiteu heim-= Doch lernte er rasch t dem Verstande auf, am oft Strafe, weil ist sehr merkwürdig, Gedächtniß nachher so Fremdes \{chwer sich zu was er einmal

vater Hossmann's, r als Lehrer der M besonders in Tuch und Leder Großvaters hat Hoffmann seine erste Sein Vater war Kaufmann in Breslau. reiche Wittwe geheirathet und so Frau starb früh; nun wählte er eine verstorbenen Staatsrat starb im Wocheubett. drittenmale eine wohlhaben 1768, mußte er seine Zah Er wurde uur dadur) frei, Dies erzeugte gro

genthiümers,

senfleck an der Alle bei Wehlau, die Pinnau ge-= g die Konzession ertheilt worden, das Lorksche Háus hatte Antheil

der inmittelst Magister- und

h Hoffmann am

Dofktor=Dip 4000 Rthlr, Gehalt und freie, die Führung des Geschäftes er hatte großartige Pläne üb e Disposition, sehr gute Bezahlung der jährlichen Gewinn von Etablissemeuts betrug 8 dem Januar 1792 April 1793 mit der ers \sowsfky in Wehlau. auf der Pinnau, d älteste und rihmte Natur dem Vater, in das Grab.

Hoffmanu hielt den Eigenthümern vo ab; das ganze Etab einiger Zeit traten andere D es ward angedeutet, d arungen eintreten müßten, st zu hoch Empört erklärte

Gefängniß. ) tes Vermögen preisg wandten, Hoffmann, der Vater, ve fangen, aber es glüte nicht ; es erf \hränkungen, nah ser Ehe am Vater Hoffmann viel noch möglich einzutreiben. ren seine Frau wieder Wohlstand und ko unterstüßen, der, der ganzen Universitätszeit nur J, G. Hoffmann war in äußerst hwäcliches Kind. ohne mütterlihe Pflege, von den S

hatte er sih au

Jahren, 1773, Leben gebliebenen So ing nah Warschau, um Er blicb hier,

So trat er mit verheirathete sich am 19, t 16 jährigen Tochter des Rathmanns Quas-

Sie gebar ihm 3 Söhne, en jüngsten viel später, 1809, in Königsberg. Der u überleben den Vater, der zweite, der be- forscher, sa, Februar 1836 , beinahe 12 Ÿ

zu sich nehmen, die beiden ältesten nnte seinen Sohn in keiner W wie er selbst berichtet, ngste Sohn

eines Lebens ein er Führung des Geschäfts auf der Pinnau llfommen Wort. Er lieferte jährlich 9000 Rthlr, lissement kam sehr itglieder in die Comp die Arbeiter zu hohen Lohn erhiel- ja man gab zu verstehen, sei und er auf 600 Rthlr. Hoffmann sogleich weichen zu Theil seines Gehaltes und verließ mit im Schreck des Schwiegervaters und der Frau 98 und ging nah Königsberg. amilie in sehr große Noth. Zwar erhielt idericianum, er gab Privatstunden, Doch Während er früher \{hon, auf säße veröffentlicht hatte, schrieb er 1799: die Berech= 1800: der Wassermühlenbau, e lange Zeit hindurch sehr ge- äderwerk in Mühlen z allgemein mensch= tlihen Blätteru erschienen. Der Kriegsrath

einigen aufgegeben. in Aufnahme.

faßte, wie er angiebt, sehr leicht mi {wer mit dem Gedächtniß und bek auswendig gelernt hatte. Za“len- und Namen -

sucht und / ; gequcht un agnie der Eigen-

ten, daß Ersp daß Hoffmann's Gehalt selb t werden müsse. erte den dritten

diesen 3335 Rthlr, z1 die Pinnau im Mai 17

Er gerieth mit seiner Fa ch wieder Stunden im Fr 28 Alles die Bedürfnisse nicht decken. eitschriften einzel!

er nicht ordentlich daß Hoffmaun , dessen außerordentlich war, doch von Anf Dagegen hielt er für und es war von der Kind von Allem, was er sah und hörte, Vorstellung sich zu er es begriffen un Jahre nah Rawicz fuhr, 1

das Leben fest, heit her scine Eigenthümlihfeit, d erfuhr, seine eigene aber vergaß er nie, was und wie Als er im achten was er sah, Feld,

eigen machte.

und las un machen; dann d sich klar gemacht hatte.

var ihm alles neu OPD f Aurathen Wald's, in Z

die mit Beifall aufgenommen waren, nung und Benußun ein größeres Werk; \häßte Hauszimmer wobei Aufsäße lihen und pu Man ward in Königs Scheffner suchte seine dem Profes fannten von Baczko. über die Wege in Preußen und deren L eise, in die Hände des daß er Hoffmann

auf alle Fragen wicz kam er in Er wußte noch gar nichts riren angefangen 1 „verdanke ich anzes Leben hindu and in unab irdigen Gelassenheit nur ummer stand, daß jedes Exempel so mußte, bis es endlich richtig wurde. vorwärts, und ih brachte es in dividirenz aber addiren und multip Fertigkeit.“ Außerdem hatte in Rawicz mann verwandt war, eine gute Bibliothek. Schlechtes, alle Bücher, erfüllte ihn ein Homanuscher Atlas. die Vorstellung gemacht, Geographie ward nun in jenen frühen Kinderj sein, wenn von fernen L Art der Auffassung beg! ; sen, er mußte spezieller die L flar in der Vorstellung haben.

Der alte Großvater fand doch, Er brate so viel auf, sium zu bringen ; auch tr Doch waren die Mittel \ den Knabeu möglichst wohlfeil zu er Handwerkern, Schneidern, Sattlern, gemiethet und in Kost gegeben, Erheiterung, daß ein entfernter Veri ihn auf einer Reise nah Warschau, nach Wieliczka und nah Danzig mitnahm. Wieliczka, die Schiffe in Gedanken in die Ferne.

g des Bauholz

dann später di funst, Anleitung über das R llgemeinere Gegenst blizistishen Juhalts ierkfsam auf ihn. f und begünstigte ihn sehr; er trat so dem schon früher vou ihm ge- am ein Aussaß Hoffmaun's, zerbesserung in ms Präjidenten von Auerswald, im Königlichen Dienst auzu-

Hier hat er rechnen gelernt. von Zahlen; es mußte mit dem Nume-= „Dem Rektor Pietsch“, erzählt Hossmann die mechanische Fertigkeit im Rechnen, d rch so gute Dienste geleistet hat. lässigen Uebungen, wobei er mit einer be= fortdauernd darauf be- lange wiederholt durhgerechnet werden Man kam hierbei sehr langsam Jahren bei ihm noch nicht zum liziren konnte ih mit der größesten ein Kandidat, der mit Hofs- Hier las er Gutes und Mit höchster Freude tte er noch nicht ge- daß Städte darin dargestellt Lieblings-Studiumz und {hon er sih darauf, immer orientirt zu (Gebieten die Rede war, und nach egnügte er sich nicht mit einem allgemei= age der Länder, Gebiete, Orte

die Stadtschule.

ände, mehr

Methode best

F wunderungswi Bekauntscha

näher; eben f Durch Schefsner k

nig kostbarer W der diesem \o gefiel, stellen wünschte.

Es war damals in Königs liner Kunst - Akademie, bei welcher Hoffmann wie gewünscht erachtet, daß Deputation ablegte. pieren, „im Somm eine holländische W von dem Geheimen Ober -= B Examen ging nicht souderlich, einander nicht verstanden, und hatte nur nach der Rückkehr von der K heiten und ward \rötter Betrieb 1803 als Bau Rthlr. Gehalt angestellt.

Er erhielt das De bald aber ward ihm mehr aufgetragen, alle Gewerbesacheu. damals im fkönigsberger Departe über Befreiung des kontribualen persönlicher Abhängi dels, selbstständigere Städte von Wißmann, Kammer-Direktor Frey trauten Räthe und führte erschien auch Hoffmanu's die er anonym herausgab : gers bei den besteheud {hon 40 Jahre alt; chriebenz und, wenn it elbe doch durch und du Hauptgedanken getragen nur wahrhaft befördert eben wird, seine eigen

wang gelös} wird, der

mit der ber- rker errichtet,

Um ihn bei der Kammer, nzustellen, ward für nöthig Berlin bei der Ober - Bau-= zählt er in seinen Pa- gewesen, habe chuet und bin

berg, im Zusammenhang eine Kunstschule für Bauhandwe Unterricht ertheilte. für das Baufach a Hoffmann das Examen in „So bin ih denn“, er

er 1801 zwei Monate in Berlin indmühle als Probe - Aufgabe gezei gurath Rothe examinirt worden. weil der Examinator und der Kandidat Jch erhielt ein ziemlich laues Zeugniß noch eben Mittel genug, zurüzureisen.““ ammer Äufträge in Mühlenbau-Angele- Auerswald’s und des Ministers von - Assessor bei der Kammer mit 400

die ihn irgend fesselten. sehen und sich

ahren sehte ändern und

daß in dem Knaben Talent sei. auf das Gymna-=- at der Vater in Warschau mit Hülfe hinzu. beschränkt, daß nur darauf gedacht werden Er ward bei für ein Geringes ein-= Doch fällt in sein 15tes Jahr die vandter, ein reiherer Kaufmann, wo er seinen Vater wiedersah, Groß war der CEindruck; Danzig füllten Hoffmanu's Er kam nach Bres-= er früher auf der reformirten Schule ge- letius in das Elisabethanum gebracht. s ihen Schüler; doch paßte dnung; er trieb viel Mathematik für Theologie studiren ; seine vorzüglihste Neigung s Jugenieur-Corps zu treten; das durfte er aber l Man gab nach, daß er Juris= “Der Vater in Warschau erklärte, daß er höchstens lr. jährlih auf einige Zeit ihm bewilligen könne, eine Klei= dem mütterlichen Vermögen gezahlt, und so zog Halle, Er hörte bei Nettelbladt, dessen Kolle- aber nit anzogenz außerdem hörte e und trat mit dem Begleiter Cook’s in nähere Beziehung. wgren seine Mittel zu Ende; ex

ihn nach Breslau

cernat in Mühlen - und Wege = Bausachen, er erhielt die Kommunal= und Auerswald bereiteten ment \{chon alle die Maßregeln vor Standes aus Erbunterthänigkeit und freiheit, Entwickelung freieren Han- Der nachherige Präsident und Hoffmann waren die ver=

Etwa um diese Zeit (1805) erste größere staatswirthschastliche Schrift, „Das Juteresse des Menschen und Bür- unftverfassungen.“ Hoffmann war damals aber das Buch is mit jugendlicher Wärme ge- nmerhin hier und da zu weit greifend, ist das- rch von allgemeiner Menschenliebe und dem daß das Wohlsein der Menschen im Staate wird „- wenn jedem Einzelnen ‘die Freiheit ge- e Kraft selbstständig zu eutwickeln, und aller solcher Entwickelung entgegentritt,

von Schrötter und von

die Salzwerke in Seele mit großartigen lau zurück, und währeud wesen, ward er nun zu Er galt auf der Schule er nie recht in die sich. Er sollte wäre gewesen, in da seinen Verwandten g

gkeit, Gewerbe verfassung. für einen vorzügl

Schul - Or n die Feder.

ar uicht sagen,

nigkeit erhielt er aus er Ostern 1784 nach er bei Reinhold Forster

Aber schon zu Michaelis 178:

2193

Bald naher bra der Krieg aus; die Franzosen beseßten Köü= nigsberg, Hoffmaun ward bei den Militgir-Angelegenheiten, im Ver- trauen von Auerswald’s, angestrengt beschäftigt, hatte auch Scenen und Streit mit dem Kommandanten von Rüchel, welche, wie er in scinen Papieren erzählt, viel dazu beitrugen , seine Abneigung gegen die damaligen Militair-Einrichtungen zu erhöhen.

Nach dem tilsiter Frieden blieb er in seinem Geschäft bei der Kammer, da aber in seinem eigentlichen Decernat, den Gewerbesachen, damals nicht sogleich viel zu thun war, benußte er seine Muße zu einem Aufsaß, welcher Ideen enthielt, wie die Verwaltung des Staats nah wiederhergestelltem Frieden zu verbessern sei, Er brachte ihn zu Kraus, der frank ‘war und seinen Besuch niht annehmen konnte. Er hinterließ dort den Aufsaß; Kraus starb unerwartet in der Nacht darauf; von Auerswald übernahm seine Papiere. Hoffmann hat jenen Aufsaß nie wieder gesehen, erfaunte aber in den bald folgen- den Geseßen über die Orgauisation der Behörden oft seine Gedan- fen. Er ward Nachfolger vou Kraus bei der Universität Königsberg als Professor der Staatswissenschaften. Er lehrte mit vielem Glü, erzielt auch eine Wohnung im Universitäts-Gebäude, dic bis dahin Lazareth gewesen war, und die er neu einrichtete, so wie ihm auch die Juspection über die Freitische übertragen ward. Bei der neuen Organisation der Behörden 1808 wurde cin Ministerium des Junnern errichtet und auf den Vorschlag von Schön's, den hierzu, wie Hoff- mann anführt, jener oben trwsnte Aufsaß besonders bestimmt hatte, Hoffmann zum Staatsrath für den Vortrag in Angelegenheiten des Handels, der Fabrication und Gewerbe ernannt, i

Ende Dezember 1809 kam er in dieser Stellung nah Berlin, und es ward ihm zugleih die Professur der Staatswissenschaften an der neu zu errichtenden Universität Berlin übertragen. Als Rath in dem Miínisterium hatte er die Hauptstimme in allen über Gewerbe, Mühlenwesen, Kommunal-Sachen in dieser Zeit erlassenen Gesetzen; au ward er bei der Steuer-Geseßgebung schon in diesen Jahren hinzugezogen. Er drang schon damals auf Vereinfahung des Sy- stems, Beschränkung der indirekten Bestcuerung inländischer Verzeh- rungs-Gegenstände auf wenige Objekte, Herabseßung der Tarifsäße, Aufhebung aller Einfuhr= und Ausfuhr-Verbote.

Schon vor 1806 hatte in Berlin der damalige Registrator Leop. Krug, welcher bei einer für das Accise und Fabriken - Departement gebildeten statistishen Abtheilung angestellt war, statistische Nachrich- ten gesammelt und in seinem Werke üb er den National-Reichthum im preußischen Staate die Resultate bekannt gemacht. Das Justi= tut war während des Krieges unthätig gewesen; jeßt wurde an das Ministerium einberihtet, was an Notizen vorhanden sei. Hoffmann erstattete den Jmmediat-Bericht, als Rath im Ministerium, welche Leistungen von cinem statistischen Büreau zu erwarten seien, wenn niht zu viel gefordert, wenn mit Besonnenheit gesammelt werdeu. Unerwartet lange blieb der Bericht in den Händen des Kü- nigs. Friedrih Wilhelm 1, legte Werth auf Statistik, wie aus vie- len hon früheren Verordnungen hervorgeht, Endlich erschien die Bestimmung, daß ein statistishes Büreau wieder eingerichtet wer=- den, Hoffmann solches überwachen und die hierher gehörigen An- gelegenheiten in höherer Justanz im Ministerium bearbeiten sollte, Es wurden neue Ermittelungen veranlaßt; der Staats-Kanzler trat in der Mitte des Jahres 1810 in die Verswaltung ein, Dieser ließ Hoffmann kommen und erklärte ihm: Nach Befehl des Königs werde ex zum Direktor des statistischen Büreaus ernanukf, solle solches einrichten und führen und stehe uur unter ihm, dem Stagats-Kanzler, da die von dem statistishen Büreau zu \ammelnden Nachrichten sich über alle Staats - Verwaltungen erstreäten, Als Hoffmann dankte und fragte: wie er in der Geschäftsführung sich zu verhalten, erwie- derte der Staats=-Kanzler : er stehe ganz \rei und unabhängig, was er zu fordern, zu wissen wünsche, habe er ganz nach eigener Einsicht von den Behörden zu erbitten. Er solle das statistishe Büreau ganz selbstständig führen, und nur, wo er der höheren Autorität zu be- dürfen glaube, möge ‘er sich an ihn, deu Staats=-Kanzler, wenden. Nun organisirte Hoffmann das statistishe Büreau von neuem; der verdienstoolle Geheime Rath Engelhardt ward für Topographie und Kartenwesen angestellt, Leopold Krug erhielt den größten Theil der statistish amtlichen Arbeiten; ein tüchtiger Rechnungs-Beamter ward ernannt. Hoffmann ordnete das Tabellenwerk mit scharfer Sachkenut- niß und genauem Bli; er wußte, was zu erhalten möglich war, was nicht. Er instruirte die Behörden, prüste genau die cingehenden Tabellen, nah und nah wurden die Nachrichten klarer und besser, er publizirte Resultate, die Behörden erhielten jede gewünschte Auskunft, und für Wissenschaft und Staats=-Verwaltung brachte er durch Klar=- heit und Besonnenheit die Statistik zu Ehren. Sie ward das Auge der Verwaltung, und von auswärtigen Mächten, von England, Ruß= land, vielen deutschen Staaten, gingen Anfragen ein, wie das stati- tische Büreau in Berlin organisirt sei, um ähnliche Einrichtungen zu treffen. Ja, noch nicht vor langer Zeit, 1844, wollte man in Belgien eine Commission centrale de Statistique errichten, eine große Bes= hörde von allen Zweigen der Verwa!tungz da cklärte der berühmte Statistiker Villermé in Paris: Ein \tatistishes Büreau nach dem Muster des Büreaus in Berlin, wie unter Hosfmaun selbstständig und unabhängig, sei die beste Einrichtung, mehr werth als alle Kommis- sionen, die Aehuliches nie erreichen würden. Er empfahl eine solche Einrichtuny sür Frankreich.

Neben diesen vielen Geschäften der ersten Einrichtung des sta- tistishen Büreaus, neben den Vorlesungen, die Hoffmann mit großem Cifer an der Universität hielt, war er Rath bei dem Staats-Kanzler, der ihm großes Vertrauen schenkte, bei allen Geseßz-Vorsch\ägen für die innere Verwaltung in den Jahren 1811, 1812 ihn hörte. Es finden sich die ausführlichsten Bota und Berechnungen von seiner eige- nen Hand in den Akten über die neuen Consumtionssteuern, über das neu zu organisirende Münzwesen u. st. w.

Nach dem Ausbruche des Krieges 1813 rief ihn der Staats= Kanzler zu sich. Er ward in Paris und später in Wien bei den Frie- densshliüssen vielfach zu Rathe gezogen und benußte bei den Fragen über die Territorial-Abgränzungen die Karten und Tabellen des sta- tistishen Büreaus, die er si nachshicken ließ, Als der Kongreß in Wien fast scheiterte an den verschiedenen Forderungen, erschien eine Schmähschrist gegen Preußen, „Sachsen und Preußen““ betitelt, auf welce Hoffmaun anonym antwortete in ciner Schrift „Preußen und Sach- sen“, die volle Wirkung that undbesouders England begütigte. Während des wiener Kongresses lief auh die Miethszeit für das Lokal des statistischen Büreaus ab, das bisher in der Börse eingemiethet war. Hoffmann suchte ein anderes Lokal; da erklärte der Staats-Kanzler an Hoffmann, er bedürfe zur Führung dieses Geschäfts als Direk= tor einer Dienstwohnung in dem Lokal, und so ward das Haus in der Lindenstraße Nr. 32 für beide Zwecke erkauft. Hoffmann spricht in seinen nachgelassenen Papieren mit der größten Dankbarkeit von dieser Bewilligung und erklärte oft, daß diese Wohlthat ihm haupt- sächlich möglih gemacht habe, das statistishe Büreau mit solchem Crfolg zu sühren. Des jeßigen Königs Majestät haben die hohe Guade gehabt, dem würdigen Greise diese Wohnung b!s zu seinem Tode zu belassenz und er hat sich bis zu den leßten Tagen stets mit höchstem Dank dafür erfüllt gefühlt.

Da Hoffmaun durch die Theilnahme an den großen Friedens= shlüssen auf das genaueste mit den Territorial- Verhältnissen befannt geworden, wurde er 1815 mit dem Direktorium 1m auswärtigen Mi-

ofessur auf. Er schildert

nisterium beaustrazt. Er enehmes; er

selbst sein Dienstverhältn größten Vertrauens des M Mit der Gründung des desselben ernannt. abe des Staatsraths,

er zum Mitglied seße war die erste ssionen und V Referenten ernannt. S Humboldt's bei der Lei= eistig gegen- annt, in den hr freie Ha

Staatsraths 1817 wa

anisation der Finanzge ach mehrfachen den Hoffmann und Maassen zu ung und Umsicht W. ärt, wie er si

arbeiten wur rühmt die Mäßig tung des Ganzenz er erfl t, Maassen immer d Uebersihten und Res dem Votum von Kunt Maassen's \ich anschließend , durch allgemeine Betra ften für freie Entwickelung der Zwanges, für uiedrige Zölle, ers mit den Vertheidi Sein ausfübrliches Der Volks

ch mit Maa as Praktische so ultaten ihm me h, dem Freunde Hoff vermehrte Hoffmann die

seitig ergänz allgemeinen ann’s, und

Gründe noh und Kunth kämp aller Verbote, allen hatte Hoffmann besond Prohibitiomaßregeln.. in dem 1846 erschienenen Buche : Staate. S. 112u. fgde. Gerade diese Verh lage wurden der ganzen \p führung des d Verdiensten, dieser Zeit und diesen Arbeiten. Maassen's und Hoffmann Mai 1818 is zum großen so war er höchst thätig bei Verhältnissen, den Geseben ü die Mahl =- und Schlachtsteuer , dieser Gesetze siad in Berechnungen und ner eigenen Hand in deu Akten. Während seiner behielt er die Directi mehreren Uebersichten die R theils in sehr gehaltreihen A es drängte ihn zurück zum senschaften war von 1815 bis 1 Austritt aus dem auswärtigen Dep des Lehramts, welches ihm ger Zeit, 31. März 18 Mai 1820 mit der Schweste trauernde Wittwe ist. Seine Thätigkeit von Bearbeiten der Universität und bekam außer seinen den Auftrag ciner genauen chuldenwesens, d ahlen nach

äfte , Aufhebu und heftige Kämp der Schutzzölle un utahten is abgedruckt wohlstand im preußischen welche die Grund- a der Möglichke Hoffmann's größesten besonderer Liebe von ch Kunth's, e vom 26. fmann entworfen. Eb amals regulirten Abgaben- die Klassensteuer, Die Grundla ausführlichen Votis vou

andlungen, äteren Gesetzgebung, j ll-Vereins, gehören zu Er selbst sprach sehr oft mit gan Der Staatsra 's Ansichten an; Theile von Ho den übrigen d ber die Gewerbesteuer, die Stempelsteuer,

eutschen Zo

m auswärtigen Departement Büreau?s bei und machte in theils in eigenen Schriften, Staats=Zeitung. Aber Professur der Staatswis- Berlin unbeseßt. Er bat um artement und Wieder-Uebernahme Er verlor um diese attin und vermählte sih im die jeßt seine hinterbliebene

Anstellung bei de on des statistischen esultate bekannt ufsäyen für die

vährt wurd 19, unerwartet seine r derselben,

1821 war ein immer genaueres, immer statistishen Fragen;z e las mit großem übrigen großen Ar= Revision und Klar- er mit außerordent- es, wie vortrefflich das

taats - Ministers Rother

Cifer an der beiten im Staatsrath des ganzen Staats-S chführte und in Z

licher Mühe dur ( jeßigen Herrn Geheimen S

Ganze vou des Excellenz fortdauernd gefüß Er hatte sich vorgesebt , Theile seiner Geschäft 1831 eröfffnete er d Schüler lange Zeit kannte, Einwand, daß er eimen ließ er nicht gelten z er \chaftliher Bildung, nicht reine Theorie, \ erhaltenz das statistische fomme, der nicht blos das auch die Anforderungen der Wissenschaft er Antrag ward nachher genehmigt, und er h sungen mehr gehalten. 1832 war er Mitglied der Er widmete seine Zeit nun m Thätigkeit, und es erschienen von i den sehr ausgezeichneten akademisch Gelde, von den Steuern, die Zei die Befugnisse zum Gewerbe - Vorstellungen ihrer Unterge bersichten der statistish

mit dem 70sten Lebensjahre von einem Dies war 1835, den er als aufmerksamen ger wünsche. Den mten Gelehrten wählen möge, t allgemein wissen- Männer auf der Universität führen lassen

üdzuziehen. em Unterzeichneten , daß er ihn chon berüh 1 Beamten mi

zum Nachfol

wollte einen damit die jungen ondern wie solche si praktisch aus Büreau aber dereinst einen Führer be- ttelbar praktische Bedürfniß , sondern kenne und beachte. at seit 1835 keine Vorle-

Akademie der Wissenschaften gewor= ehr noch der shriftftellerischen die gehaltreichsten Werke neben en Abhandlungen, seine Lehre vom hen der Zeit im deutshen Münz= Betriebe, das Verhältniß der benen. Daneben en Zählungen im preu=- Ueber die Cholera, die Besorgnisse, welche die Zunahme der olitisher und publizistischer min derStaats=-Zeitun g, nah= Medizinishen Zeitung und abgenommen hatte, erlih {wah und hinfällig das Bett ldeten jungen Männern sich vorlesen, Angelegenheiten, war bis Geistreich immer im 1 menschlihe Fragen von hoher fenden Jahre zerstreute Schriften geben und leßteren dur sehr cien und das Andringen auf welches ganz gegen seine An-

Staatsgewalt zu den erschienen bis 1843 Ue ßishen Staat mit größeren Ausf Juden, über die

Verhältnisse der ; Menge anderer p

Bevölkerung erregt, über eine Gegenstände erschienen Aufs herigen Allg. Þ anderen Blättern. ja er über Jahr und Tag körp ließ er von gebi allen öffentlichen flar im Urtheil.

reußischen, in der Als seine Sehkraft chou sehr hüten mußte, nahm lebhaften Theil an zu den leßten Tagen höchst Kombiniren von Zahlen , allgemei Seite erfassend, hat er noh im lau als Nachlaß gesammelt und herausge durchdachte Aufsäße über die Spinner erhöhten Schuß der Gewerbsamkecit , sichten war, bereichert.

Alle diese Schristen sind in Euro die s{meichelhaftesten Anerkennungen famen) h ihm wissenschaftlichen Ru

Anfangs 1844 nahm früheren unabhängigen S verbunden werden sollte, den Abschied. as Augenlicht verließ ihn, Se. Majestät der König, anhing und in treuester dienten greisen Staatsdiener d während seines Ruhestandes. unglückliher Fall im von da an das Bett hüten. ändert in häuslicher Ordnung. Mit Ruhe genz er sechnte sih nach der Au sagte er oft, „weiß ih gewiß. weht, is es, zu dem es mich i Es waren große lihe Gang seiner mit Mühe errungen zu haben, sei er nicht milde oder boch a glühte ganz und gar edle Gesinnung Ias er als wahr erkannt, sprach er o Würde der menschlihen Natur muß von denz dahin, sprach er begeistert, aller Verwaltung gehen. sich frei entwidele, daß die dann Jeden seinen Lohn sic tende Jdeen bei Gott will die fr fen des Rechts u ser werden,

pa, in Amerika (von woher ihm oh gepriesen und haben hm gesichert. er, da das st tellung mit dem Königli

atistishe Büreau statt seiner hen Handels-Amte Er war im 79s}ten Lebens- Gehör würde stumpf und dem Hoffmann mit ganzer Seele bewilligten dem ver- d sein Gehalt auch st| 1846 nahm ihm ein ähigkeit zum Gehen, und er mußte blieb sein Geistz uihts ward ver= \ah er dem Tode entge- „Daß ich unsterblih bin“, der über den Gräbern immer gelebt.“ Der eigenthüm- Alles durch sich selbst veilen so scheinen, als Aber ihn durh- se Menschenli

hrfurht ergeben war, ie Wohnung un Am 41. Augu Zimmer die F

Der Geist, mmcr zog, für den ich die ihn beherrsch Bildung, das Bewußtsein,

ließen es bisy bweisenden Wesens. und die rein hne Menschenfurcht

den Geseßen er der Zug aller Geseb fleiuste Kraft in der alle Hiudernisse wegrà werben lassen,

[b der Schran= bender und bes- 1 Tagelöhner z

Gedanken,

fannt wer-

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selb} frei er

Einzelnen inn damit Alle wohlha Nation sind die arme!

eie Entwiel nd des Gesebes,