[115286]
Die Renner & 2Wazuer Att.-Ges. ist aufgelöst. Die Gläubiger der Ge- fellichaît werden daher zur Anmeldung ihrer Aniprüche aufgetordert.
Stuttgart, den 17. 2 1925. Nenner & Waguer Akt.-Ges., i. Liqu.
Hermann Flohr.
[115819]
Deutsche Fahrzeugfabrik- Ukt.-Ge', zu Berg. Gladbach.
Die Aktionäre unserer Gel!ellichaît werden hicrmit zu der am Samstag, den 21. März d. J., Nachmittags 5 Uhr, im Dom-Hotel (am Domplatz) in Köln stattfintenden außerordentlichen Generalversammlung eingeladen.
Tagesordnung .
1, Vorlage der” Goldmarkeröffnungs- bilanz für den 1 Januar 1924 und des Prütungsberichts des Vorstande und des Aufsichtsrats.
. Beichlußtassung über die Genehmi- gung der Go1dmatkeröffnungebilanz fowie über die Umstellung und ihre Durchtührung.
Aenderung der §§ 5 und 14 des Statuts im Zusammenhang mit der Umstel!ung auf Goldmarfbilanz.
4. Neuwah1 von Au!sichtsratemitgliedern.
5. Veri\chiedenes
Drejenigen Afticnäre, die beabsichtigen, an der Generalverjammlung teilzunehmen, weiden aulgetozdeit, thre Uftien oder einen von ciner Yieichsbanfitelle oder einem deutschen Notar ausuestellten Hinter- leg!ngs!chein über die Aktien nebst einem Nummernverzeichnis der Aktien bei der Getell\chaft oder einer der nachbenannten Stellen zu hinterlegen, und zwar |pätestens am dritten Weikftage vor dem Tage der (Keneralversammlung. Die Dipidenden- scheine brauchen nicht miteingesandt zu werden.
Sinterlegungsftelien:
in Köln? Darmstädter und National-
bank Konmm.-Ge!. a. A.,
i Berg Gladbach: 1 A-Scaaffhauen'1cher Bankverein, 2. Sektetariat der Ge1ell\chatt.
Berg. G!adbach, ten 21 Februar 1925, Dentsche Fahrzeugfabrik-Akt.-Ges.
____ Der Vorstand. M Ser, G Bager.
6. Erwerbs- und Wirtschafts- genofsenschaften.
[114692] Fnterefsen-Gemeinschaft Schlesischer Tabakwaren - Großhändler E. G. m. b, H.
(Finladung zur Lb. Fahreshaupt- verjammlung der „Ista am Sonun- tag, den 1. März 1925, Nachm. 27 Uhr, im kl. Sißungszimmer des Hotels „Vier Jahretzeiten", Breslau, Gartenstraße: 66/70
Tagesordnung ;
1. Beriéht des Au1sichtêrats
2 Geschättsbericht des Vorstands.
3, Beichlußtassung über Gewinne und Nerlustrechnung. Entlastung des Auf- fichtsrats und des Vortands Q 27).
4. Neuwahl des Gejamtvor stands (§ 10).
. Neuwahl von drei Aut!sichtsratsmit- altedern.
ck, Sazungéänderung. § 8: Neufest- tfegung der Anteile.
. Anträge. Verschiedenes. Im Falle der Beschlußunfähigkeit der Beitammlung findet eine zweite Ver- fammlung ohne betondere Einladung am 9. März -=1925, Nachm. 24 Uhr, ‘in dem- felben Lokal statt, welbe unabhängig von der Zahl der anwesenden Herren be1hließt. (§ 29 Ah: 2)
Breslau 8, Vorwerkstraße 25, 10. ¿Februar 1925 Der Aufsichtsrat. J. A.: Martin.
Der Vorstand. Otto Stahn. Friedr Wilh. Pohl.
UAnmerfung: Die Bilanz und Jahres- rechnung liegt in der Zeit ‘vom 16. bis 28 2. 1925 in unserer. Geschätt6stelle aus
den
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
[113023] Betanntmachung.
Die Ludwig Hardt G. m. b. H. îín Barmen ift aufgelöst. Die Gläu- biger der Gesfell\chaft werden aufgefordert, sich zu melden
Barmen, den 11. Februar 1925. Der Liquidator: Ludwig Hardt.
(110274]
Die Galewsky Likör- u, Pralinen- Vertriebs-G. m. b. H., Mittweida i. Sa. ist aufgelöst. Etwaige Ansprüche find beim Liquidator Prokurist Brie}jenik, Breslau 23, Cretius1tr. 15/27, an- zumelden.
[107930] Die Grundstücksgesellschaft „„Cre- monhaus“’ m. b. H. zu Hamburg ist aufgelöst worden. Die Gläubiger werten aufgetordert, sih zu melden. Hamburg, èen 8. Januar 1925, Grundsfstüzagesellschaft „Cremonuhaus‘’ m. b. H. i. Liqu.
[116296] : Buch- uud Steiudruekerei
F. W. Kunicte zu Greifswald
Gej. m. b. H. in Liquidation. Wieder bolte Einladung zur außer: ordentlichen Generalversammiung am 2. März 1925, Nachmittags 54 Uhr, zu Berlin, Leivziger Play 101. Die Tagesordnung- ist die gleiche wie für die Generalverjammlung am 20 Februar. Die Nichtershienenen sind an die Be- {lüse der Erschienenen gebunden ; die Versammlung ist unbedingt besblußfähig. Berlin, den 21. Februar 1925.
F. W. Kunicke Ges. m. b, H.
in Liquidation.
Dr. Hugo Wendortf, Liquidator.
[115794] L Pharmaport Gesellschafi für chemisch - pharmazeutische Produkie mit beschränkter Haftung in Berlin. Auf Grund des Beschlusses der Gefell- \{afterverjammlung vom 12. Februar 1929 wird der «Getellshafter Frauenarzt Dr. Max Willner in Bexlin-Halensee, Kurfürstendamm 100, autgefordert, feinen Geschättsanteil im Nennwert von 2500 4 (Paviermark) bis zum 15. März 1925 einichließlich der Gelellschaft zur Ver- wertung für Rechnung der Beteiligten zur Vertügung zu stellen. Berlin, den 14. Februar 1925,
Der Geschäftsführer:
Alfred Burgheim.
[115797] Querfurter Spezial Wurst- u. Fleishkon'ervenfabrik G. m. b. Ÿ.,
Halle a. 6. Die Gesellichaft ist aufgelöst. Die Gläubiger werden aufgetordert, thre An- sprüche anzumelden Halle a. S., Büschdorfer Str. 10 I1, den 17 Februar 1929 Querfurter Spezial Wurfst- u. Fleischkonservenfavrik G. m. b, S. in Liquidation.
F. Beyer.
[113022] / Die Gesellschaftérversammlung der Arminius Eisenwerk G. m. b. §H., Oesede, Kreis Jburg, hat ihr Gesell- 1cattsfapital von 197 600 Goldmark auf 98 800 Goldmark zutammengelegt. Gemäß § 98 des Reichsge|ebes, betr. die Gesellschaiten mit b H., tordern wir die Gläubiger der Gesellschaft aut, ihre Ansvrüche anzumelden. Georgëmarienhütte, den 12. 2. 1929.
Arminius KGisenwerk G. m. b. Ÿ.
(115795] e y
Durch den Beschluß der Gesellschafter- versammlung vom 27. Dezember 1924 ist die Auflösung der Gesellschaft beschlossen worden. E Die Gläubiger werden hiermit aufgefordert, ihre Forderungen bis zum 15. März 1925 anzumelden.
Elbing, den 16. Februar 1925, Elbinger Fuderwarenfabrikt G. m. b. H. in Liquidation.
Die Liguidatoren : Hans Stangenberg. Wilhelm Lehmann.
(106910)
Die Mölko Fahrzengwerk W. Beck- mann G. m. b. H. vorm. F. W. Möllenkamp & Co. zu Düsseldorf ist laut Beschluß vom 2. März 1923 in die Fahrzeugwerte W. Beckmann A.-G. zu Düsseldorf übergegangen. Fch fordere als Liquidator der Moöólko Fahrzeugwerk W. Beckmann G. m. b. H. zu Düsseldorf die Gläubiger der Gesell- schaft aut, ihre Forderungen bei mir jotort einzureichen.
An\chrift: Walter Beckmann,
Düsseldorf, Nordstraße 109/113.
(114259] j Durch Beschluß der Generalversamm- lung vom 30. 12. 1924 ist die Auf- lösung der Richard Schünemann G. m. b. S. in Hameln beschlossen worden Wir fordern die Gläubiger hierdurch aut, ihre Forderungen anzumelden. Hameln, den i6. 2. 1925. Richard Schünemann G. m. b. H. Liquidator; N ichard Schünemann.
(107472] Durch Beschluß der Gesell\afte1ver- sammlung vom 30. Januar 1925 ist die Auflösung der „Rheinischen Beton- fabrik Wanders & Jnden G. m. b. H. in Düsseldorf“ beichlossen. Die Gläubiger dec Gesfellscha!t werden hier- durch aufgefordert, sich bei der]elben zu melden. Der Liquidator: Seiffert. (3670) Bahn- & Fndustrie-Bedarf G. m. b. H., Nürnberg. Die Gesellichaft hat die Liquidation beschlossen: Die Gläubiger werden hbier- mit aufgetordert, ihre An}prüche geltend zu machen. Nürnberg, 13. Februar 1925. Gustay Vogel, Liquidator.
(111388]
Die Schallplattenfabrik StarNecord m. b, H. ist aufgelöst. Zum Liquidator ist der Kausmann Heinrich Schwarz be- stellt. Sämtliche Gläubiger werten au!- gefordert, ihre Forderung beim Liquidator anzumelden
Berlin, den 10. Februar 1925.
Schallplattenfabrik Star Necord
17115791]
Von der Berliner Haute? "“.fcllichaft,
Deutihen WBant, Dautstädter und
Naticnalbank Kommanditge)ell|chaft auf
Aftien, Dresdner Bank und der Fiuna
C. Schlesinger-Tuier & Co. Commandit-
aesellshaft aut Actien, hier, ist der Antrag
gestellt worden,
7 500 000 Reichsmark 7 proz. An- leibe von 1924, vom 1. Juli 1930 ab zum Nennwert rückzahlbar (ein- geteilt in 7500 Teilschuldverschrei- bungen über je 1000 N.-M., Nr. | bis 7500), mit dem Recht für die Gläubiger, innerhalb der Zeit vom 1. bis 15 Dezember 1929 gegen je eine Teil\chuldverichreibung eine Stammaktie der Gelell'chatt im gleichen Nennbe:rage einzutauschen, der Sar- pener Bergbau - Aktien - Gesell- schaft zu Dortmund i
zum Börsenhandel an der biesigen Börse
zuzulassen
Berliu, den 19. Februar 1925.
Zulassungsstelle an der Börse
zu Berlin. Dr. G ely de.
(115792)
Von der Dreédner Bank, Deutschen
Bank und Direction der Disconto:Ge-
sell\haft, bier, ift der Antrag gestellt
worden :
Reichsmark 480 000 volleinge- zahlte und * auf den Namen lautende neue Stammaktien der Magdeburger : Feuerversiche- rungs-Gesellschaft in Magde- . burg Nr. 41001—49 000 zu je N -M. 60 : j
zum Börsenhandel an der hiesigen Börse
zuzulassen
Berlin, den 19. Februar 1929. Zulafsungsstelle an der Börse
zu Berlin. Dr. Gel p de.
[115793] i
Von der Dreêdner Bank, hier, ist der
Antrag gestellt worden, :
Reichsmark 3600000 neue Aktien der J. E. Reinecker Aktiengesell- schaft in Chemniß Nr. 12 001 bis 24 000 zu je Neichémark 300
zum Börsenhandel an der hiesigen Börse
zuzulassen.
Berlin, den 19. Februar 1925.
Zulassungsstelle an der Börse
zu Berlin. Dr. Gelpdcke.
{112489]
Die Otto Lautenbacher G. m. b. H., Tegernsee, ist aufgelöst. Gläubiger wollen si bei unter}eitigtem Liquidator melden. D
Max Dürnberger, Tegernsee.
[110282] Bekanntmachuug. Die „Vertriebsgesellschaft Deutscher Nähmaschinen mit beschräukter Haf- tung‘ in München ist anfgelöst. Die Gläubiger der Gesell\haft werden auf- gefordert, sih bei ihr zu melden. Kaiserslautern, den 6 Februar 1925. Der ‘Liquidator der Vertriebsgesellschaît Deutscher Nähmaschinen mit beschränkter Haftung in Liquidation : Heinrich Scchlo0z.
[106323] | i
Hierdurch maché "{{ch_ bekannt, daß die Auflösung der Firma Copiter Maschinen - Handels - Gesellschaft, G. m. b. H., Pirna - Copitz, be- {lossen und erfolgt ist, und foudere ich die Gläubiger der Firma auf, sich bei derselben zu melden.
Pirna-Copitz, den 29. Januar 1929. Walther NathFe, als Liquidator der Firma Copizer Maschinen- Handels-Gesellschaft, G. m. b. H.
[110824] Die
Bekanntmachung. Trabrenunbahn - Gesellschaft Mariendor¡, Gesellschaft mit be- schränkter Haftung, zu Berlin ist aufgelöst, Die Gläubiger der Gesell- 1chaît werden aufgefordert, sih vei ihr zu melden.
Berlin, den 10. Februar 1925.
Trabrenubahn- Gesellschaft Mariendorf G. m. b. H,
Bull. Buchholz.
[113029]
Die Germano - Pol, Ofthandels- gesellschaft m. b. H., ist duch Beschluß vom 13, Dezember 1924 aufgelöst, Der Diplomagronom Wenjamin JFachnin, Berlin-Wilmersdorf, Gasteiner St1.27, ist zum Liquidator bestellt Alle etwaigen Gläubiger der Gesellschaft werden hier- mit autgeloudert, ibre‘etwaigen Forderungen gegen die Getellichäft. anzumelden. Ger- mano - Pol, Osthandelsgesellschaft m. b. H. Dipl?:-Agr. Wenjamin Jachnin.
[114668] | Í
Die Anhaltische Theaterbetriebs- G.m.b.H. Bernburg-Cöthen-Aschers- leben-Staßfurt-Leopoldshall hat ibre Liquidation beschlossen Zum Liquidator ist verr Hans Bacmeister, Berlin-Schöne- berg, Hauptstr. 3 L, érnannt, an den eventuelle Forderungen zu richten sind,
[113666]
Die Sohländer Perlen- & Knopf-
fabrif G. m. b. H., Nieder-Sohland
a RNothstein, ist aufgelöst.
Die Gläubiger der Ge1ell!haft werden
aufgekordect, sich bei ihr zu melden. Der Liquidator der
Sohländer Perlen- & Knopf- fabrik G. m. b. H.:
e —————- ——
‘T[1146867]
Die Deutsche Kali- und Salz- hande! Gejsellishaft mii beschränkter Haftung ist aufgetöft. Als alleiniger vLiquidatcr der Gelellshaft fordere ih \ämtlihe Gläubiger auf, sih bei mu zu meiden. ' / Carl Scharsky,
Berlin W. 35, Schöneberger Ufer 13.
[113025] Die Braunschweiger Holzwollver- triebs-Gej. m. b. H., Braunschweig, Eichtalstraße 9a, ist aufgelöst. Ulle, die noch Forderungen an obige Firma haben, bitte ih, mir dieselben bis zum 1, März cer. einzusenden.
Der Liquidator: Bier, Braunschweig, Eichtalstraße 9 a.
(115796)
Die Berliner Buchhandlung Ge- sellschaft mit beschränkter Hastung ist aufge!öft. Die Gläubiger der Ge- jellschaît werden ‘aufgetordert, sich bei dem unterzeihneten Liquidator zu melden. Willy Zimmermann, Berlin, Dirck}enstr. 9.
[115798]
Mühlenau Boden-G. m. b. §.
Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die
Gläubiger werden aufgetordert, etwaige
Aniprüche bei dem unterzeichneten Liqui-
dator anzumelden.
Berlin, den 19. Februar 1925, - Friß Dörpreld,
Berlin W., Liegenburger Straße 32.
[111387]
Die Gutsverwaitung Wermecke G. m. b. H., Altena i. W., und die Schröder & Co. G. m. b. S, Emden, sind au'gelöst. Die Gläu- biger der!elben weiden aufgefordert, si zu melden. ;
Altena i. W., den 9. Februar 1925,
H. A. Knipping, Liquidator.
[114669] Bekleidungswerkstätte der Berlinex Gewerfkichaften G. m. b. H. Berlin. Die Getell)chaiterversammlung der Bes- fleidungswerfitätte der Berliner Gewerk- 1chaîten G. m b. H hat in ber Sitzung vom 31. Januar 1925 die. Liquidation der Gesellichaft beschlossen Berlin, den 17 Februar 1925, Der Liquidator : Grnst Sprung, S0. 16, Engelufer 24/25.
[111896] Kruse & Bleichwehl G. m. b. H, ' Hamburg.
Gemäß O R E 2A ist das Stammkapital von 135 000 .4 au 10600 Herabgeseßt worden. Evtl. Gläubiger wollen \1ch melden.
[111898
Berlinische Bodenerzvoerbsgesell- schaft mit beschränkter Haftung 1 aufgelöst, die Gläubiger werden aufs- gefordert, sich zu melden.
Liquidator Fri f ch.
{115832
Bleiche Nr. 29 handlung fann eine
2 8. Unfall- und Fnvoaliditäts- «. Versicherung.
Sektion 6 der Berufsgenofsenschaft der Gas- und Wasserwerke.
i Bekanntmachung des Wahlvorstands. Wahl des Vorslands der Sektion 6G der Berufsgenossenichaft der Gas- und Wasserwerke sowie der Vertreter zur Genossen)]chaftever1ainmlung betr.
Mainz, den 9. Februar 1929.
Wir geben hiermit bekannt, daß die Neuwahl des Seftionésvorstands und der Vertreter zur Genossenschaftöversammlung am Mittwoch, den 22. April 1925, Vormittags 11 Uhr, zu Mainz im Kasino „Hof zum Gutenberg“, Große Toreingang Neubrunnenplatz), stattfindet tunde nah ihrem Beginn ge]clossen werden. glieder des E, und ag anes ferner 4 Vertreter zur Genossen- \cha|tsverjammlung und 4 Erjaygmänner tur die i m September 1929 zu ihten * Der Wahlvorstand hat gemäß § 7 der Wahl- ordnung folgende Wahlvorichläge aufgestellt:
L. Wahivorschlag zur Wahl des Sektionsvorstands®.
Die Wahl- Es sind 7 Mit-
Zeit vom 1. Oktober 1925 bis
Nr.| Familiennamen:
Firma (Betrieb) :
Wohnort und
Beruf: | 9etriebssiß :
Dipl -Ing. E. Urfey Curt Schnabel-Kühn Dr. Grnst Burschell Philipp Oster
Mich. von Gaeßler
Dr. Franz Nichardt August Steding
werfe
werfe
Stefan Liebel
Heinrich Raupp Dr. Lese
Johann Schäfer Dipl.-Ing. H. Trautner
Georg Viesohn i Dipl.-Ing. Ernst Schu- macher
werfe
werf
Mitglieder : Städt. Gaswerk Hess „Nas Gas-A -G Städt Gas-, Wasser- u. Elektrizitätswerk a. D Kirchheimbolanden A.-G. f.Gasbeleuchtung
St. Gas- u. Wasser-
Städt. Gaswerk Städt Gas- u. Wasser-
Ersaßmänner ; Städt. Gas- u. Wasser-
Städt. Gaswerk Städt Gas-, Wasser- u Elektrizitätswerk S1ädt. Gatëweik Städt. Gas- u. Wasser-
Städt. Wasserwerk Frankfurter Gasgef.
Wiesbaden Höchst a. M. Landau (Pfalz)
Direktor . Direktor Direktor Biebrich. a. Rh. Hanau a. M.
(Cassel Gießen
Au!sihts- ratemitglied Direktor
Direktor Direktor
Griesheim a.M.
Mainz Ludwigshafen
Direktor
Baudirektor Direktor
Direktor Direktor
Speyer : Worms a. Nh.
Direktor Frankfurt a. M. Direktor Frankfurt a. M.
xa. Wahlvorschlag zur Wahl der Vertreter zur Genoffsenschafts- versammlung.
—A
Familiennamen :
Firma (Betrieb) :
Wohnort und
Beruf : Betriebssig :
Dipl.-Ing. E. Urfey Dr. @ Burschell
M. von Gaeßler Philipp Oster
Stefan Liebel Heinrich Raupp Dr. K. Liese
August Steding
gereiht werden. L H Die Wahlvorschläge müssen
vorstands zu wahlen sind.
eingelehen weiden
an genannter Stelle von heute bis zum Eintvrüche gegen die Nichtigkeit der
der Wahlhandlung zu prüfen, Wah1handlung mitzubringen.
der Namen genügt der Hinweis au? die
Ulfred Tischbein, Liquidator.
m. b. H. i. L. Der Liquidator: Heinrih Schwarz.
Curt Schlevogt.
Mitglieder :
Städt. Gaswerk Städt. Gas-, Wasser- u. Elektrizitätswerk a. D Kirchheimbolanden Gas- u. Wasserwerk A.-G. f Gasbeleuchtg.
Ersaßmänner : Gas- u. Wasserwerk Städt Gaswerk Städt. Gas-, Wasser-
u. Elefirizitätewerk Gas- u. Wasserwerk ; Weitere Wahlvorshläge können bis zum 24. März 1925 bei dem Wahl- vorstand untér der Adresse: Vorstand der Sektion 6 der Berufsgenofssen- schaft der. Gas- und Wasserwerke in Mainz,
von mindestens je 20 Wahlverechtigten mit zu-
Feder Wahlvorschlag darf Vertreter zur Genossen1cha|!6- Mitglieder des Sektionds- Wahlvor1ch1ags-
sammen mindestens 60 Stimmen unterzeichnet dein. höbstens doppelt ‘jo viel Bewerber benennen, als versammlung bezw. bei der Wahl des Sektionsvorstands als | In ‘jedem Wahlvorchlag ist ferner ein vertreter und ein Stellvertreter tür ihn zu bezeichnen
Die eingereichten Wahlvorschläge können ZU 21, April 1925 in der genannten G. schäitéstelle während der üblichen | Die Stimmabgabe ist an die zugelassenen Wahlvor|hläge ge- Nummernlisten können ebentalls
: t VAptyt ichni nd zugehörigen bunden. Die Betriebsverzeichnisse und zug g (F1mwa1ge
21. Avi1il 1925 eingesehen werden. fih hieraus ergebenden Wahl+ und Stunm- berechtigung find bei Vermeidung des Ausschlusses spätestens vier Wochen vor dem Wabhltag unter Beitügung von Beweiemitteln bei dem
Der Wahlvor stand ist befugt, die Wahl- und Stimmberechtigung des Wählers | e | i i weshalb es si empfiehlt, einen Ausweis hierüber zur
Der Wähler kann nur einen solhen Stimmzettel ab zugelassenen Wahlvorschläge vollständig übereinstimmt.
Wenn Stimmzettel in'olge ihrer äußeten Beschaffen Kennzeihnung wahrscheinlih machen, fo sind sie ungültig. Der Wahlvorstand.
Wiesbaden Landau
Direktor Direktor
Direktor Hanau a. M. Autsichtsrats-
mitglied
Griesheim a. M Mainz Ludwigshafen
Gießen
Direktor Baudirettor Direktor
Direktor
Ballpylatz 5 !/1g-
(§ 7 der Wahlordnung.) nach ihrer Zulassung bis
An Stelle der Ordnungsnummer des Wahlvorschlags.
Urfey, Vorsitzender.
Biebrich a. Rh.
ein-
zum Büro\tunden
Wahlvorstand einzulegen. Wählers bel
geben, der mit einem der Aufzählung
heit die Absicht einek
Erste Zentral-Handelsregister-Beilage zum Deutschen NeichSanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger
Irr. 44.
wia eau‘ a wei
Der Jnhat1 deter Beilage, in welcher die Bekanntmachungen aus 1. dem Handels-, 2. dem Güterrechts-, 3. dem Vereins-, 4. dem Geuossenjchafts-, 5. dem 6, der Urheberrechtseintragêrolle sowie 7. über Koukurse und Geschäfts8aufficht und 8. die Tarif:
besonderen Blatt unter dem Titel - v
_Verlin, Sonnabend, den 21. Februar
“a
1925
ma Musterregister,
E
und Fahrplanbekanntmachungen der Eisenbahnen enthalten find, erscheint in einem
Zentral-Handel8register für das Deutsche Reich.
A Das Zentra1 - Hande1usregister für das Deut)che Reich kann dur alle Postanitalten, tn Berlin ür Selbstabholer auch durch die Geschäftsstelle des Reichs: und Staatsanzeigers, SW. 48, Wilhelm-
traße 32, bezogen werden
d
Bom „Zentral-Handelsregister für das Deutsche Reich“ werden heute die Nrn. 44A, 448, 44C und 44D ausgegeben.
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Das Zentral-Handelsregister tür das Deut1che Reich er1ceint in der Nege! täglich. — Der Bezu gs preis beträgt monatlih 1,50 Reichsmark t1reibleibend. Einzelne Nummer» kosten 0,15 s Anzeigenvreis für oden Naum einer gespaltenen Einheitszeile c Le E E
1,— Reichsmark? treibleibend.
(A006 þ pie
—
E Befristete Anzeigen müssen drei Tage vor dem Einrückungstermin bei der Geschäft8stelle eingegangen sein “Zil
Entscheidungen des NeichSfinanzhofs.
15. Die einer offenen Handelsgesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft gehörigen Gegenstände gehören zum Vetriebsvermögen der Gesellschaft im Sinne des Ein: kommensteuergeseßes. Wenn a Î 7 des Cinkommensteuer- geseßes die Ginnahmen der offenen Handelsgesellschaften und Kom- manditgesellshaften von den Gesellshaftern und Kommanditisten als Einkommen aus Gewerbebetrieb zu versteuern sind, so bedeutet das, daß allein die Tatsache, daß eine Einnahme aus der Beteiligung an einer offenen Handelsgesellschaft oder einer Kommanditgesellschaft flieht die Cinnahme zum Einkommen aus Gewerbebetrieb macht.
er Geschäftsgewinn der Gesellschaft, der anteilig auf die Gesellschafter entfällt, ist also stets nah den Regeln über die Ermittlung des ewerblihen Einkommens (§8 33 ff. des Einkommensteuergeseßes) estzustellen, ohne daß eé darauf ankäme, wie die Einnahmen der Ge- ellschaft sich im einzelnen zusammenseßen, ob sie aus Kapitalvermögen, ‘andwirtschaft, sonstigem Grundbesiß fließen, ob sie mit dem eigent- lichen Gewerbebetriebe der Gesellschaft im Zusammenhange stehen oder niht. Weil die Einnahmen dieser Gesellschaften bei den Gesell- schaftern als Einkommen aus Gewerbebetrieb in Erscheinung treten, müssen aber auch alle Gegenstände, die einer P Gesellschaft un- streitig gehören,“ im Sinne des Einkommensteuergeseßes Betriebs- C sein, ohne Rücksicht darauf ob sie dem Gewerbebetriebe der Gesellschaft unmittelbar dienen oder nicht. Der Umstand z. B. day Grundstüke nah Abschluß des Gesellschaftsvertrags im Geunbbu nicht auf den Namen der Gesellschaft umgeschrieben worden sind, pr für sih allein nit dagegen, daß sie zum Vermögen der Ge- ellschaft gehören. Auch die Verleßung der Vorschrift des Î 313
. G.-B., wonach für die Einbringung von Grundstücken gerichtliche oder notarielle Beurkundung erforderlich ist, ist steuerlih ohne Be- deutung, wenn festzustellen ist, daß die Einbringung der Grundstücke dem Willen der Vertragsparteien entspriht. Für die Annahme, daß die Grundstücke eingebraht werden sollten, spricht, wenn sie in die Bilanz der Gesellschaft aufgenommen worden sind. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, daß auch Privatvermögen der Gesellschafter durch die Bücher und die Bi anz einer offenen Handelsgesellschaft oder einer Kommanditgesell schaft ul es wird im Einzelfall zu untersuchen sein, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß die Gesellschaft alle oder einzelne der Grundstüe, troßdem sie in ihrer Bilanz enthalten sind, als Pribatvermögen des einzelnen Gesellschafters betrachtete. Bei der Prüfung dieser Frage kann von Bedeutung sein, inwieweit die Grundstücke mit dem Gewerbebetrieb im Zusammenhange stehen. Wenn hiernach solche Grundstücke Betriebsvermögen geworden sind o käme allenfalls noch in Frage, ob das Einbringen etwa aemäß d 9 der Reichsabgabenordnung \teuerlih ohne Bedeutung sein könnte. d 9 der Neichsabgabenordnung würde möglicherweise eingreifen können, wenn Jemand in eine offene Handelsgesellschaft große Werte, die mit dem eigentlichen Gewerbebetriebe der Gesellschaft nicht im Zusammen- hange stehen, nur zu dem Zwecke einbringt, um sih dadur die Vor- teile, die die Besteuerung des gewerblichen Einkommens genießt — es fam vor allem § 59 a und kommt § 33 a und § 33 b des Einkommen- steuergesetes in Betracht —, zu sichern. Uebrigens 1 auch zu erwägen, daß das Einbringen von Werten in eine Gesellschaft steuerliche Nach- teile haben kann, da es, soweit eine Gegenleistung fehlt, eine \teuer- pflichtige Schenkung an die übrigen Gesellschafter darstellt. (Urteil bom 27 November 1924 VI e À 51/24.)
: 16. Wann _gehören Gesellschaften des bürgerlichen Rechts zu den Kapitalgesellschaften im Sinne des § 3 zu h des Kapitalverkehrsfteuergeseßes? Eine A die nicht die Rechte einer juristishen Person besißt, hat durch General- bersammlungsbes{luß vom 6. November 1923 ihr Kapital um 42000 Anteile zum Gegenwerte von je 1 Dollar erhöht. Streiti
S ist ob sie zu den Kapitalgesell schaften im Sinne des § 3 h des Kapital-
berkehrésteuergeseßes oder zu den „anderen Gesellshaften“ im Sinne des § 16 Abs. 1 dieses Geseßes zu rechnen ist und ob demgemäß die für die Kapitalerhöhung zu entrichtende Gesellschafts\teuer nah § 11 auf 714 vH oder nach S 21 auf nur 5 vom Tausend des Wertes zu bemessen ist Das Finanzam! hat die Gesellschaft als Kapital- gesellschaft angesehen. Es hat daher die Steuer durch Bescheid vom 46, November 1923 unter Aen eines Dollarkurses von 420 Milliarden (für den 6. November 1923) auf 1323 Billionen
e —————
L Handelsregister.
Altona, Elbe. [114327]
îr. 6. Eintragungen ins Handelsregister. „e 10 Fébruar 1925:
A 333, Joseph Daniels, Altona:
Vie Gesellschaft ist aufgelöst, Der bis-
erige Gesellschafter Kaufmann Maxi-
milian Daniels ist alleiniaer Jnhaber der
¿ma Dem Diplomvolkswirt Gerhard Daniels, Altona, i} Prokura erteilt.
5) 29. Ottensener Eisenwerk Aktiengesellschaft, Altona-Ottensen: QUO Beschluß der Generalversammlung ma 30. Dezember 1924 ist das Grund- apital von 61000000 M durch Er- mäß gung des Eigenkapitals auf 3 000 000 teihsmart umaestellt worden. Die ?° 4, 13 und 14 der Saßung sind ge- G, ct worden. Nicht eingetragen: Das S ndkapital ist eingeteilt in 42 500 -ggmaktien zu je 50 Neich8mark und 2 Stammektien zu je 250 Reichs- ur, ferner 100 Vorzugsaktien zu je
L eih8marf.
3 212. Landunternehmung Wester: ¡qud : Sylt Gefellschaft mit be- S anfter Haftung, Altona: Das
e mfapital der Gesellschaft is dur e luß der Gesells{hafterversammlung
30. Dezember 1924 von 62 500 1
Aktiengesellschaft,
Cigenkapitals umgestellt.
Generalversammlung vom 1924 geändert worden.
Auaust Runge Aufsichtsrats vom gleichen
geteilt 50 Neichsmark.
handlung Gesellschaft festgestellt, des Unternebmens ist der
und Sageindustrie.
auf 62500 Reichsmark umgestellt. S§ 3 und 10 des Gesellschaftsvertrags sind entsprechend abgeändert worden.
B 435, Leopold David «& Co. Altona: Grundkapital von 10 000 000 A ist laut 12. Beschluß der Generalversammlung vom 8. Dezember 1924 durch Ermäßigung des „auf 500 000 ) Die §§ 5 und 16 des Gesell- schaftêvertrazs sind durch Beschluß der
} Der Kaufmann ist durch Beschluß des Tage aus dem Vorstand abberufen urd an seiner Stelle der Kaufmann Georg David, Berlin, zum Vorstandsmitalied bestellt worden. Nicht | ift eingetragen: Das Grundkapital ist ein- in 10000 Inhaberaktien zu je
B 719, Bayer «& Niel Holzgroß-
schränkter Hastung, Altona. Gesell- schaft mit beschränkter Haftung. sellschaftsvertrag is am 19. Januar 1925 j _Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam. Handel, Im- und Export der Erzeugnisse der Nohholz- Vas Stammkapital
beträgt 5000 Reichsmark. Geschäftsführer
Papiermark festgeseßt und diesen Betrag nah der Aufwertungs- verordnung auf 13230 G.-M umgestellt. Die Gesellschaft hatte von ihrem gegenteiligen Standpunkt aus die Steuer auf den von ihr am 12. November 1923 gezahlten Betrag von 88,20 Billionen Papier- mark Ae, ist jedoch im Cinspruhs- und Berufungsverfahren mit ihrer Mae nicht VUFGREDI de, Auch die Rechtsbeschwerde konnte keinen Grfolg haben. Nach § 3 h des Kapitalverkehrss\teuer- geseßes gehören zu den Kapitalgesellschaften aus fingen, die Erwerbszwecke verfolgen, falls alle threm Anteil für die Schulden der Vereinigung haften und ihre Anteile an Dritte übertragen können. Das Finanzgeriht hat mit Necht diese Vorausseßungen bei der Beshwerdeführerin für gegeben erachtet. Daß sie Erwerbszwecke verfolgt, ergibt sih aus dem Gegen- stand ihres Unternehmens. Die Uebertragbarkeit ihrer Geschafts- anteile ist im § 5 der Saßung A ausgesprochen. Allerdings Hh im § 95 weiter bestimmt, daß zur endgültigen Uebertragung der esellscha gegenüber sriftlihe Form und die Genehmiaung der Gele lGal erforderlih sei und daß leßtere von der Direktion der Se ast U werden könne, wenn diese die Gra ung als im Interesse der Gesellschaft liegend erachte. Diese Ein Hräutung der Uebertragbarkeit kann jedoch die Zugehörigkeit der Gesellshaft zu den Ka italgesellschaften im Sinne des § 3h des Kapitalverkehrs- steuergeseßes nicht aus chließen. Nach § 3 zu e gehören nämlich Gesellschaften mit beschränkter Haftung \{ledthin zu den Kapital- pel aen, also auc dann, wenn die im § 15 Abs. 1 des N betre ao die See aalten mit beschränkter Haftung, bestimmte Ver- äußerlihkeit der Geschä t8anteile nah è 15 Abs. 5 im Gesellschafts- vertrage von der Genehmigung der Gesellschaft abhängig gemacht ist. Mit Rücksicht hierauf ist zunächst die Annahme gerechtfertigt, daß nah § 3 zu g auch andere juristische Personen, falls sie Erwerbszwecke verfolgen — bei einer G. m. b. H, ist dieser Zweck nicht erforderlih —, selbst dann als Kapitalgesellschaften angesehen werden follen, wenn die hierfür vorausgeseßte Uebertragbarkeit der Vermögensanteile ihrer Mitglieder den bei einer G. m. b. H, zu- lässigen Beschränkungen unterliegt. Dasselbe muß alsdann aber auch 58 für die im § 3 zu h gedachten Personenvereinigungen ohne juristische M, die Erwerbszweke verfolgen, da hier der Begriff der UVebertragbarkeit jedenfalls kein anderer if als im 3 zu g. Im vorliegenden Falle kommt noch hinzu, daß na der gungen Fassung des § 5 der Saßung das dort für die Uebertragung der Anteile aufgestellte Erfordernis der Genehmigung dur die Gesell- En offensichtlih praktish keine besondere Bedeutung hat. Solche praktisch nit wesentlihen Einschränkungen der Uebertragbar- keit föônnen die Anwendung des § 3 zu h des Geseßes nah seinem Sinne und Zwecke keinesfalls aus\{ließen. Hiernah fragt es si nur noch, ob die Gesellschaft, die unzweifelhaft zu den Gesellschaften des bürgerlichen Rechts (§§ 705 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs) ge- hört, gleichwohl im Sinne des § 3 zu h des Kapitalverkehrösteuer- geseßes eine Personenvereinigung darstellt, bei der alle Mitglieder nur mit ihrem Anteil am Gesellshaftsvermögen für die Schulden der Vereinigung haften. Jn der Vorentscheidung ist das bejaht mit Rücksicht auf die Bestimmung im § 15 der Saßung der Gesellschaft, wonach die nach §8 13 zur Vertretung der Gesellshaft berufene Direktion die Gesellschafter nur unter Beschränkung ihrer Haftung auf die Anteile am Gesellschaftsvermögen verpflichten kann. Die Gesellschaft erklärt diese Bestimmung für ungültig und sucht weiter auszusühren, daß jedenfalls ein gutgläubiger Dritter, der bei dem Abschluß eines Nechtsgeschäfts mit einem Vertreter der Gesellschaft die Bestimmung nicht gekannt habe, die Gesellschafter auch über thren Anteil am Geschäftsvermögen hinaus aus dem Nechtsgeschäft in An- spruh nehmen könne; sie meint, daß schon dieserhalb § 3 zu h des Kapitalverkehrésteuergeseßes im vorliegenden Falle niht anwendbar sei. Dieser Auffassung kann nicht beigetreten werden, Jm Sinne des § 3 h des Kapitalverkehrssteuergeseßes, der sich, wie aus § 3 zu hervorgeht, nur auf Personenvereinigungen ohne eigene Rechtsfähigkei bezieht, sind unter „Schulden der Vereinigung“ die in deren Ver- mögen vollstreckbaren gemeinschaftlichen Schulden der Mitglieder als solcher zu verstehen, und zwar nur sôlhe Schulden, die durch Rechts- geschäfte der Vereinigung begründet worden sind. Außer Betracht leiben müssen die Fälle, in denen kraft Geseßes, insbesondere aus einer unerlaubten Handlung der Geschäftsführer, nah §8 831 ff.
Personenvereini-
Die j sind: Edgar Bayer, Kaufmann Hochkamp, und Hubert Riel, Kaufmann, Altona- Othmarschen. Nicht eingetragen: Oeffent- lihe Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger. Februar 1925.
A 2261 Hieronymus Rust Zweig- niederlassung Altona in Altona: Die. Zweigniederlassung ist aufgehoben _A 2270. Liese «& Co., Altona: Die Gesellschaft ist aufaelöst. Der bisherige Gesellsbafter Schlahter Friß Albert Kühn, Altona, ist alleiniger Inhaber der Firma.
B 185, Druckmaschinenwerke Altona- Elbe Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Altona: Dag Stammkapital laut Beshluß der Gesellschafter- versammluna vom 26. November 1924 durch Ermäßigung des Eigenkapitals der Gesellschaft von 210 000 Æ auf 30 000 Reichsmark umgestellt worden. Durch den gleichen Beschluß sind die Bestim- maungen der §8 2 und 3 des Gesellschafts- vertraas über das Stammkapital und das Geschäftsjahr oeändert worden. Kauf- mann Arnold Jven, Blankenese, ist zum weiteren Geschäftéführer bestellt.
B 223, Amverator Baugesellschaft mit beschränkter Haftuna, Altona: Durch Beschluß der Gesell schbafterversamm- lung vom 31, Januar 1925 ist das
Das worden,
B 369. MNeichsmark
8 Dezember
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Der (Be-
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Stammkapital mäßigung des Cigenkapitals der schaft auf 20 000 Reichsmark umgestellt worden. Der § 3 des Gesellschaftsvertrags ist durch den gleihen Beschluß geändert
von 50 000 4 dur Er-
Schle8wig - Holsteinische Treuhand-Aktiengesellschaft, Altoug: Das Grundkapital von 1000000 ist durch Beschluß der Generalversammlung vcm 24. November mäßigung des Eigenkapitals der Gesell- schaft auf 20 000 Reichsmark umgestellt. Die §8 3 und 11 der Saßung sind ge- ( Nicht eingetragen: kapital ist eingeteilt in 1000 auf den ÎIn- haber lautende Aktien zu je 20 Reichsmark.
B 413 Ludwig Melosch Gesellschaft mit beschränkter Hastung, Altona: Die Gesellschaft ist durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 17 De- zember 1925 gufaelöst worden. herige Geschäftsführer Kaufmann Ludwig Melosch ist Liquidator.
B 446, Norddeutsches Oelkontor Friedr. Bachmann «& Co. Aktien- gesellschaft, Altona: Das Grundkapital von 105 000 000 4 ift durch Beschluß der Generalversammlung vom 29. November 1924 durch Ermäßiaung des Eiaenkapitals der Gesellschaft auf 105 000 Reichsmatk | H umgestellt worden.
B. G.-B. eine unbeschränkte Haftung der Gesellshafter entsteht. Diess Haftung, an der auch durch den Gesell ea nichts geändert werden S der Anwendung des § 3 zu h keincsfalls entgegen. e N ist aber au der Be 0D des D zu h nicht schon dann erfüllt, wenn ba dem Abschluß von Rechtsgeschäften namens der Gesellschaft durch besondere Vereinbarung mit dem Vertrags- geâuer die Haftung der Gesellschafter für die aus dem einzelnen Rechts- ge]chäft entspringende Gesellschafts\{uld auf ihre Anteile am Gesell- haftsvermögen beschränkt wird, was unbedenklih rechtswirksam ges ehen kann. GEntscheidend ist vielmehr, ob eine solche beschränkte Haftung allgemein auch ohne besondere Vereinbarung um deêwillen eintritt, weil nah dem Gesellshafisvertrage denjeniaen Personen, die zur Vertretung der Gesellschaft berufen sind eine Vertretunasmacht, auf Grund der sie alle Gesellshafter unbeschränkt verpflichten könnten nicht zusteht, Diese Vertretungsmaht kann nämlich, da die nit rehtsfähige Personenvereinigung eine geseßliche Vertretung nicht kennt, nur dur eine nah Maßgabe der Bestimmungen des Gesellsbaftsvertrags erteilte rechtsgeshäftlide Vollmaht erworben werden. Auch die dem geschäftsführenden Gesellschafter nah § 714 des Bürgerlichen Gesetz bus im Zweifel dustehende Befuanis zur Vertretuna dev anderen Gesellschafter beruht auf einer \tillschweigenden Vollmatht,
1 sie nur eintritt, wenn im Gesellschaftsvertrag nichts anderes bes stimmt ist. Jede dur rechtsae\{äftlide Erklärung erteilte Voll- macht kann nun von dem Vollmachtgeber beliebig einges{ränkt werden. Demgemäß sind au die Mitglieder ener nit rechtsfähiaen Per« sonenvereinigung, abweichend von § 126 Abs. 2 des Handelsgeseßbuchs, grundsäßlich. jedenfalls nit gehindert, denjenioen Personen, die sie azu ihrer Vertretuna berufen wollen, nur eine besGränkte Vollmachb zu erteilen und die Beschränkungen {Gon im Gesellschaftsvertrag feste ulegen. Ein unter Nichtbeabtuna dieser Beshränkungen von einem Bertreter im Namen der Gesells{haft abges{lossenes Rechtsgeshäft ist alsdann für die Gesellschaft nit verbindlih. Nun ist allerdings im S{rifttum nit unbestritten, ob die Vertretungsmachbt der Ge- shäftéführer der Gesellscktaften bürgerliben Rets und der ibnen im S 94 des Vürgerlichen Geseßbuchs gleichgestellten, niht rechtsfähigen Vereine durch den Gesellschaftsvertrag oder die Vereinssaßuna au allgemein dahin eingeshränkt werden kann, daß sie eine Verpflichtung für die Gesells@aft nur unter Beschränkuna der Haftuna der Mit- glieder auf das Gesells{aftsvermöaen eingehen können. Die Nebt3 wirksamkeit einer derartigen Beschränkung wird von einiaen Strifte stellern bestritten mit der Begründung, daß bei ihrer Bejabuna icde niht rechtsfähioe Perfonenvereinioung sib im wesentliden die Stellung einer G. m. b. H. (§ 13 Abs. 2 des Gesetzes, betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftuna) verschaffen könne und auch dem Dritten, der mit dem Geschäftsführer einen Vertraa absFließen wolle, eine zu weitaechende Prüfuna zuaemutet würde. Diese Rebt3- frage des bürgerlichen Rechts bedarf jedob im vorliegenden Steuer- streite keiner weiteren Erörteruna. Es aenüat für die Auslecuna des S 3 zu h des Kapitalverkehrésteuergesches, daß \{cn bei Erlaß dieses Geseßes die Neht8wirksamkeit einer derartigen Einsbränkuna der Vertretungsmaht in der Recbtsprehuna der büroerliden Gericbie ständia anerkannt war und dieser Standpunkt aub im Scbrifttum fast alloemein geteilt wurde. Diese Rechtslage war natürlih tem Gesetzgeber bei Erlaß des Kapitalverkehrésteuergesekes bekannt Etne von der herrshenden Ansicht abweibende Recbtsauffassung hat er nit zum Ausdruck gebracht. Infolgedessen ist unbedenklih davon qus zugehen, daß er es nicht für nötig gehalten hat, selbs zu der erwähnten Streitfrage Stellung zu nehmen, vielmehr im § 3 zu h schlechthin auch diejenigen niht rechtsfähigen Personenvereinigungen ju Kapitalgesellschaften hat erklären wollen, die von der in der Recbts prehung und im Schrifttum fast allaemein anerkannten Möglichkeit Gebrauch machten, eine unbeshränkte Haftung ihrer Mitalieder dadurch zu verhüten, daß sie die Vertretungsmacht ihrer Geschäfts führer in der angegebenen Weise beshränkien. Wäre au in selben Fâllen § 3 zu h nit anwendbar, so würde diese Vorschrift sib nur auf ausländiscke Personenvereinigungen beziehen können und dann sicherlich eine dementspredende Fassung erhalten haben Hiernach bat die Vorentscheidung mit Necht die im § 15 der Saßung der Gejel- schaft enthaltene Bestimmung für ausschlaggebend erklärt und der Steuerforderung einen Steuersaß von 7% zugrunde gelegt (Urteil vom 14. November 1924 I1 A 151/24.)
Gesellschaftsvertrags find durch gleichen Beschluß geändert worden. Nicht eingetragen- Das Grundkapital ist eingeteilt in 5250 auf den Inbaber sautende Aktien von je 20 Reichémark
B 485. Degronit-Werke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Altona: Das Stammkapital von 3 000 000 X ist durh Bescluß der Gesellschafterversamms- lung vom 3, Februar 1925 durch Ermäßigung des Eigenfkfapitals auf 100000 Reichs mark umgestellt morden. Die 8 4 und 10 des Gesellschaftsvertraas sind dur den gleibden Beschluß abaeändert worden.
B 715. Edckersberger Sägewerk Ges fellschaft mit beshränkter Hastung, Altona: Dem Kaufmann Heinz Mever, Altona i} Prokura erteilt
B 720. Deußen Aktiengesellschaft Zigarettenfabrik, Stellingen-Langens felde. Aktiengesellsbaft. Der Gesells schaftsvertrag i am 24. Januar 1925 festgestellt, Die Gesellsbaft wird durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeins \chaftlich oder dur{ ein Verstandêmitg!ied in Gemeinsdaft mit einem Prokzariste vertreten. Einzelne Vorstandêmital?ede fönnen durd den Aufsichtiérat ermächtiat werden, die Gesellschaft allein zu vertreten. Gegenstand des Unternehmens ist Her- stellung und Vertrieb ven Zioaretten und andel mit orientalis@en Nobtabaken aller Art. Das Grundkapital beträgt
den
Gesell-
1924 unter Er-
Das Grund-
Der bis-
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Die 88 3 und 13 des