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der Chef des General-Stabes vom 4, Armee-Corps, Oberst
Freiherr von Moltke, das Commandeur-Kreuz des Leopold-Ordensz
der Hauptmann Kraabß vom General -Stabe des Âten Armee-
Corps, und Hauptmann von Treskow vom großen General-Stabe, so
wie Hauptmann von Bose, Adjutant beim General - Kom- mando des Âten Armee-Corps,
den Orden der eisernen Krone dritter Klasse.
Se, Majestät der König haben Allergnädigst geruht, folgenden Personen die Erlaubniß zur Anlegung der von Jhrer Majestät der Königin von Großbritannien und Irland ihnen verliehenen Medaillen für die Feldzüge von 1793—41814 zu ertheilen, nämlich :
41) dem Holz-Aufseher Karl Friedrich Fuchs zu Lenzinghgu- sen, im Kreise Herford, Thor-Controleur Friedrich Grüne zu Minden, Memaligen Kaffetlex Karl August Hermstedt zu Berlin, Schneidermeister Philipp Juter zu Kümmerniß, im Kreise Westpriegnit,
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Elberfeld,
Tagelöhner Kaspar Manz zu Stumpen, im Siegkreise, Schneider Johann Peter Olberb zu Köln, Tagelöhner Johann Gottfried Reichmann zu Neustadt, im Kreise Düsseldorf,
Tagelöhner Gottfried Wildner zu Gollschau, im Kreise Nimptsch, und
Schlossermeister Christian Wagner zu Egeln, im Kreise Wanzleben.
URRS R E E H E E R H N B NAE C S E R I B C R IE E t S I E A T RES E B S K C G R? A U S BIE R RET I L N RZPECCE “(B S O Es I De Erlaß vom 12. März 1852 — betreffend die Benußung \chulpflichtiger Kinder zu Feld- und Garten-= Arbeiten.
Die in unserem Verwaltungs-Bezirke in steigender Ausdehnung begriffene Kultur der Industrie - Gewächse, als Zuckerrüben, Cicho=
rien und Kartoffeln für die Brennereien hat dadurch im hohen |
Grade nachtheilig auf die Schulen in den Gegenden gewirkt, in welchen Zucker- oder Cichorien-Fabriken und große Brennereien er= richtet sind, daß Kinder oft in schr großer Anzahl von den Fabrik-
besißern oder deren Aufsehern zu Feld - Arbeiten auf längere Zeit
benußt und dem Schul-Unterricht dadur entzogen sind.
Die Schulversäumniß - Strafen haben sich gegen diesen Miß- brauch jugendlicher Arbeitékräfte als unzulänglich erwiesen, indem der Eigennuß und die verlockende Aussicht auf den Verdienst der Kinder viele Eltern verleitet hat, dieselben von der Schule zurück- zuhalten, auf Arbeit zu schicken und von dem verdienten Lohne die Schulversäumniß=-Strafen zu bezahlen.
Um diesem Mißbrauche zu steuern, sind wir mit der Abtei- lung des Jnnern unsers Kollegii in Verbindung getreten, und die- selbe hat auf Grund des Geseßes über die Polizei - Verwaltung vom 11, März 1850 die im Amtsblatt abgedruckte Polizei - Ver- ordnung vom 31, Januar c. (Anl. a.) erlassen, wodurch den Ar=- beitgebern verboten worden i, \{chulpflichtige Kinder zu Garten-, Geld- und anderen landwirths{aftlichen Arbeiten anzunehmen, \0=- fern nit ein sc{riftlicher Erlaubnißschein dies gestattet.
Mit Bezug auf Nr. 4 dieser Verordnung bestimmen wir über die
den Schul-Jnspektoren vorbehaltene Ertheilung eines Erlaubnißschei-
nes zur Annahme von Schulkindern für Feld-Arbeiten Folgendes :
1) Kindern, welche das zehnte Jahr noch" ni@t zurückgelegt |
haben, ist die Erlaubniß an den Feld - und Garten - Arbeiten für Lohn Theil zu nehmen, überhaupt nicht zu gewähren; mit vollende-
tem zehnten Jahre dürfen nur solche Kinder die Erlaubniß dazu | erhalten, welche die Winters{ule regelmäßig besucht und bereits |
eine genügende Fertigkeit im Lesen und Schreiben erlangt haben.
2) In der Regel ist fein Kind, für welches die Erlaubniß zu | | nißschein des Schul-Juspcktors dies gestattet,
Feld - und Garten - Arbeiten um Lohn nachgesucht wird, von dem
Besuche des zwölfstündigen Schul-Unterrichts ganz zu dispensiren, |
und die Erlaubniß überhaupt nux für die Zei i è Beit von acht Uhr Mor- A Cen Rg E O Unterrichte zu Are Pa dieselbe aber e hne E j ie S versdumi haben, gan S 04 aa ohne Erlaubniß die Schule j er von dem Schul = Inspekto; | 5 f Febein muß enthalten: zul = Inspektor auszustellende Crlaubniß= a) den Vor- und Zunamen des Kindes b) das Datum des Tages, von wo b j j : , », und des Tages bis zu welchem die Erlaubniß ertheilt Sl, T c) die Angabe der Tagesstunde, mit welcher die Verpflich- tung des Kindes zur Schule aufhört und dasselbe für die Feldarbeit disponibel ist, :
Die Eltern, welche einen solchen Erlaubnißschein erhalten, sind anzuweisen, solchen zunächst bei dem Lehrer zu präsentiren, damit dieser die ertheilte Erlaubniß mit Angabe der Zeit in der Ver=- säumnißliste oder einem besondern Buche vermerken kann. Der Schul - Inspektor führt dagegen seinerseits über die ertheilte Er- laubniß einen Nachweis, auf welhen nöthigenfalls als ein Beweis= mittel zurückgegangen werden kann, wenn gegen Arbeitgeber, welche Kinder ohne nachgewiesene Erlaubniß beschäftigt haben, die Bestra- fuug beantragt werden muß.
4) Den Lehrern liegt es ob, jeden solchen Fall, in welchem ein Kind ohne erhaltene Erlaubniß zu den genannten Arbeiten ange- nommen worden is, zu ermitteln, und sofort dem Schul - Inspektor davon Anzeige zu mahen, die Schul - Inspektoren sind aber ver- pflichtet, die Bestrafung derjenigen Arbeitgeber, welche, der Polizei- Verordnung vom 31, Januar zuwider, Kinder ohne Erlaubniß zu Arbeiten angenommen haben, sofort bei dem Polizei - Anwalte nach= zusuchen.
Um indeß für solche Zeiten, in denen während der Jätezeit, oder während der Aerndte im Sommer und im Herbste die Zu= ziehung der Kinder in größerer Anzahl zu Feld - Arbeiten nothwen- dig wird, die Benußung derselben nah Möglichkeit zu erleihtern, überlassen wir es den Shul-Jnspektoren, nach vorgängiger Anzeige an die Superintendenten, die Ferien so zu legen, daß sie für jene
Boten Adolph Peter Karraß zu Velbert, im Kreise Arbeiten den Schulkindern eine freie Zeit gewähren, ohne daß die
Schule darunter leidet.
Die Verordnungen über die Schulversäumnisse werden durch diese Bestimmungen nicht geändert, und es versteht fih daher von selbst, daß, abgesehen von den gegen die Arbeitgeber zu vollstrecken= den Strafen, die Eltern solcher Kinder, welhe ohne Erlaubniß
zu Feld - Arbeiten angenommen werden, wegen der etwa dadurch
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herbeigeführten Versäumniß des Schul - Unterrichts zur Strafe zu
| ziehen sind.
Ew. 2c. beauftragen wir, diese Cirkular-Versügung den Schul- Inspektoren Jhrer Diöcese so schleunig als möglich zur Kenntniß-= nahme und púünktlichsten Nachachtung zuzufertigen, und dieselben aufzufordern, deren Jnhalt auch den Lehrern, und durch diese den Schulkindern bekannt zu machen,
Magdeburg, den 12. März 1852.
Königliche Regierung, Abtheilung für die Kirhenverwaltung und das Schulwesen.
An sämmtliche Superintendenten des Verwal= tungs - Bezirks der Königlichen Regie= rung zu Magdeburg.
Das Regulatis für die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter in den Fabriken vom 9, März 1839 (Geseß-Samml, für 1839, S. 156 bis 158) gewährt die Mittel, um zu verhindern, daß Kinder schulpflihtigen Alters durch eine regelmäßige Besczäftigung in Fabriken, oder bei Berg-, Hütten- und Pochwerken nicht auf eine ihre geistige und religiöse Ausbildung gefähr: dende Weise dem Schul-Unterrichte entzogen werden, Die strenge Befolgung dieses Regulativs haben wir den uns untergeordneten Behörden wiederholt und so namentlich durch unsere Amtsblatt-Bekanntmachung vom 7, Februar 1843 zur Pflicht gemacht. Die seitdem von Zeit zu Zeit und auch noch jezt ange- stellten Ermittelungen haben ergeben, daß durch die Vorschriften des Regu- lativs vom 9, März 1839 für die in den Fabriken oder bei Berg-, Hütten- und Pochwerken beschäftigten schulpflihtigen Kinder eine ausreichende Für- sorge getroffen worden is, Dagegen sind aus verschiedenen Gegenden unseres Verwaltungsbezirks von Königlichen Landräthen, von Kommunal-, so wie von geistlichen und Schulbehörden wiederholt und dringend Klagen darüber erhoben worden, daß durh die mehr und mehr überhand neh- mende Heranziehung schulpslihtiger Kinder zu Feld - und Garten- Arbeiten , diese Kinder vom Frühjahre bis zum Herbste dem Schul - Un- terrichie in einer ihre religiöse und geistige Ausbildung gefährdenden Weise entzogen würden, Um diesem Uebel, zu dessen Bekämpfung sich die Fesi- seßung der für die Schulversäumnisse angedrohten Strafen nicht als aus- reichend bewährt hat, wirksam entgegen zu treten, verorduen wir auf Grund der §8. 11 und 6 Litt. 1. des Geseßes über die Polizei - Verwaltung vom 11. März 1850 (Ges.-Samml, S. 265 bis 268) für den Umfang unseres Verwaltungs-Bezirks Folgendes :
41) Arbeitgeber dürfen schulpflichtige Kinder während der für den Schul- Unterricht festgeseßten Stunden zu Gazrten-, Feld- und sonstigen landwirth- chastlic en Arbeiten niht annehmen, insofern nicht ein \hriftlicher Erlgub-
2) Arbeitgeber, welche diesem Verbote entgegenhandeln , verfallen für jedes Kind, welches sie während der für den Schulunterricht festgeseßten Stunden beschäftigen , in eine Geldstrafe bis zu dem Betrage von Zehn Thalern. : E 3) Die bestehenden Vorschristen wegen Bestrafung der Schulver-
säumnisse werden durch diese Polizei-Verordnung nicht berührt,
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4) Die Squl- Inspektoren werden von der Abtheilung unseres Kolle- giums für die Kirchen-Verwaltung und das Schulwesen mit näherer An- weisung versehen werden, unter welchen Umständen der zu 4, erwähnte Er- saubnifscein ertheilt und wie in dringenden Fällen durch Verlegung der Unterrichtsstunden die Beschäftigung der Schulkinder bei Feld- und Garten- Arbeiten erleichtert werden darf.
Magdeburg, den 31, Januar 1852,
Königliche Regierung. Abtheilung des Jnnern.
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Personal - Chronik
der Provinzial - Behörden.
Provinz Brandenburg.
Bestätigt sind: Der Lehrer Fink, bisher in Arnswalde, als Küster |
und Schullehrer-Adjunkt in Hohen - Karzigz der Lehrer Trautmann aus
Grünthal als Küster und Schullehrer in Brandt, Friedebergscher Diözesez |
der zum vierten Lehrer an der Schule in Göriß berufene Elementar-Schul- amts-Kandidat Klarz der für die Küster- und Lehrerstelle zu Landsberger=- Holländer berufene Lehrer 2c. Sch ulze, bisher in Blockwinkelz der bis-
berige vierte Lehrer an der Elementarshule zu Lübben, Friedrih Moris, |
als zweiter Lehrer an der dortigen Töchterschule ; der bisherige interimistische
der bisherige Lehrer an der Weinbergsschule zu Züllichau, Heinrich Ben-
jamin Jähde, als Kantor und Küster bei der neuen Kirche daselbst und |
v. | Weber:
als Lehrer an der Grünberger Vorstadt - Schule, und în dessen Stelle als
Lehrer an der Weinbergsschule der bisherige Lehrer zu Letschin, Julius |
Berthold Sabroyky.
Uebertragen find: Nach der vom 1, Juli c. ab eintretenden Ver- |
seßung des Oberförsters Werneburg von Neubrück nach Erfurt, die
Oberförsterstelle zu Neubrück dem Oberförster Steffens zu Alt-Sternberg, | im Regierungsbezirke Königsberg; die durch die Pensionirung des Ober- |
“ “ ck Oberföriterste e d ! försters Krüger vacant gewordene Oberförsterstelle zu Neuholland dem | Amphitheater 10 Sgr,
Oberförster Teichelmann, zu Himmelpforth,
Bestellt sind: Der Regierungs-Civil-Supernumerarius Taube zu | ; E ; Frankfurt a. d, O. in ge der Verseßung des Domainen - Rentmeisters | Aft, von M. A. Grandjean.
von Rabiel nah Driesen zum einstweiligen Verweser des NRentamts | Lustspiel in 4 Abtheilungen, vom Dr. C. Töpfer,
Finsterwalde und der Forstkasse des Reviers Grünhausz der Predigtamts-
Kandidat und Seminarlehrer Gustav Heinrih Emil Dähn, zu Köpenick, | zum evangelischen Prediger der Parochie Neuholland mit Liebenberg, in der |
Suvperintendentur Neu-Ruppin.
_ Erledigt sind: Die evangelische Pfarrstelle zu Liebenfelde, in der | Superintendentur Königsberg 11., Privat - Patronats , durch den Tod des | Predigers S h mi1dz die zweite Predigerstelle an der Domkirche zu Soldin, |
Superintendentur Soldin, magistratualischen Patronats, dur den Tod des
Digfonus Müller.
Angestellt sind: Der Jäger Christian Friedrih Karbatscch, vom | 2ten Jäger-Bataillon, als Förster zu Mollberg, in der Oberförsterei Cladow z | der Feldwebel vom 3ten Jäger - Bataillon Johann Friedrich Karl Louis | Schulze als Förster zu Sorauer Wald, in der Oberförsterei Sorau, | desinitio; der forstversorgungsberehtigte Jäger August Wilhelm Ferdinand | G ohlke als Forst-Aufseher zu Mohnwerder, in der Oberförsterei Marien- |
walde, zuvörderst auf 6 Monat Probe,
__ Vereidigt sind: Der Doktor der Medizin und Chirurgie Jsidor | Wo 91, zu Berlin, als praktischer Arzt und Wundarzt z der praktische Arzt | und Wundarzt Dr. med, Franz Theodor Heinrich Opvert, zu Berlin,
auch als Geburtshelfer, Pensionivrt ist: Der Förster Markusch zn Drachhausen, in der
C
Oberförsterei Tauer, und is der Förster Joppich von Ellerborn, in der berförsterei Börnichen, auf die Försterstelle zu Drachhausen verseßt,
Provinz Westfaleu.
Ernannt find; Die bisherigen Auskfultatoren Emil Epylardi, Dernhard Creme x und Karl Morsba ch zu Appellationsgerichts - Refe- rendarienz der Rechtskandidat Wilhelm Meese zum Ausfultatorz der Ap- pellationsgerichts - Referendar Köhler zum Secrxetair beim Kreisgericht in
Lippstadt und is derselbe der Kreisgerihts-Kommission zu Erwitte übertwie-
sen; der bisherige Büreau - Assistent Wischel in Medebah zum Secretair beim Kreisgericht zu Brilon; der Post-Seeretair Klo ß zu Arnsberg zum Ober-Postfassen-Buchhalterz der bisherige Lehrer zu Werl, Wilhelm Cre - mer, zum Lehrer an der evangelischen Gesammischule in Dortmund pro-
pisorisch 5 der bisherige Lehrer zu Willertshagen, Julins Schöneborn, zum Lehrer bei der evangelischen Schulgemeine zu Vornberg, Kreises Æ- tena, definitiv; die Schulamts-Kandidatin Anna Ew h aus Kirchberg zu1 Lehrerin bei der evangelischen Elementar-Schulanstalt in Bommern, Kreises Hagen, provisorisch; die Auskultatoren Bö hmer, Oito und Herrmann von der Heyden-Rynsch, Gerdes, von Puttkammer, Braud und Bene zu Referendarienz die Rechtskandidaten Hiegemaunn, Buchholt und Willhelmi zu Auskultatorenz der Referendar Emil Florshütb zum Gericht2-Assessor,
Uebertragen ist: Die Verwaltnng der Post-Expedition in Briloa dem Post-Expediteur Mersch, bisher in Warstein, und die Verwaltung dez Post-Cxpedition in leßterem Orte dem Auctions-Kommissarius Seelbach,
Versetzt sind: Dex Kreisrichter Hellweg zu Steinfurt an das |
Kreisgericht zu Cösfeld; der Referendarius Anlike an das Appellations- gericht zu Paderbornz die Referendarien von Noël, Bölmann unt Billmann aus dem Departement des Appellationsgerichts zu Münster und Hamm in das des Appellationsgerichts zu Arnsberg und dem Kreis- gerichte in Hechingen zur Beschäftigung überwiesenz der Kreisgerichts- Secretair Holliet zu Crwitte in gleicher Eigenschaft an das Kreisgericht in Siegenz der Referendar Schmi dts gus dem Bezirke des Königlichen
Appellationsgerichts zu Paderborn in das Departement des Appellations- |
geric{ts zu Hamm.
Vereidigt sind: Der Kommerzienrath Martin Neff und Kauf- |
mann Heinrih Klein în Siegen als technische Mitglieder dexr dortigen
Fabrifen-Gerichts-Deputationz der Fabrikant Jakob Oechelhäuser und |
Kaufmann Jakob Heinrich Schneider dasclbst als deren Stellvertreter.
_ Verliehen il: Die durch den Tod des Pfarrers Konsistorialraths Bäumer erledigte erste Pfarrstelle an der evangelischen Gemeinde zu Arns- | berg, Diözese Soest, dem bisherigen zweiten Pfarrer Karl Friedrich Ber -
telsmann daselbst, und die dadurch zur Erledigung gekommene zweite Pfarrstelle an der vorgenannten Gemeinde dem bisherigen Hülfsprediger
y E : 2 / A / 2 | Verges, von O, Rettel. Bürgermeister Wurm in Lebus als Bürgermeister auf fernerweite 12 Jahrez | D Me
| auch 1 Rthlr.
Alexander Christian Ernst Fincke in Cronenberg mit widerrufliäer Anwei- sung seines Wohnsißes zu Neheim.
Gestorben sind; Der Kreisgerichts - Secretair Blo ck zu Telen- burg, der Notar Hülseberg und der Rechts-Anwalt Dr. Spricknann- Kerkerinck zu Münster; der Rechtsanwalt und Notar, Justizrath Do b - belstein zu Hanm,
Königliche Schauspiele.
Sonnabend, 26. Juni, Jm Schausptelhause. nements - Vorstellung: Zum ersten Male wiederholt : Wirren. Lustspiel in 3 Abtheilungen, von W. Lederer, (Fräul. Arens: Lucy, Hr, Feltscher: Baron von Dorblüh.) Hieraus: Drei Frauen und keine, Posse in 1 Akt, frei nach Varin und Des- (Hr. Feltscher: Friß Fiott.)
Sonntag, 27. Juni, Jm Opernhause. (97ste Vorftellung) : Der Freishüß, Oper in 3 Atheilungen,. Musik von C. M. von (Fräul. Louise Meyer: Agathe.) Hierauf: Die Maskerade, Ballet-Divertissement in 1 Aft, von P. Taglioni.
Mittel-Preise: Fremden - Loge 2 Rthlr, Erster Rang und Balfon daselbst, inkl, der Prosceniums - Logen daselbst aud am Orchester 1 Rihlr. 19 Sgr, Parquet, Tcibúüne, Parquet-Loge und Proscenium des zweiten Ranges 1 Rthlr. Zweiter Rang 225 Sgr. Dritter Rang und Ballon daselbst 174 Sgr, Parterre 20 Sgr.
121ste Abzn= Hâäusliche
In Charlottenburg. Rothe Haare, dramatischer Scherz in 1 Hierauf: Die Einfalt vom Lande. (Frl. Arens : Sabine, Hr. Feltsher: Cásar.) Zum Schluß: Der Salon der Tänzerin. Scene aus der Posse: „Die Bencfiz-Vorstellung““. (Hr. Birkbaum: Pudding.) Anfang 6 Uhr.
Billets zu dieser Vorstelung sind lis zum Tage der Vorstel- lung, Mittags 1 Uhr, im Billet-Verkaufs-Büreau des Schauspiel- hauses zu Berlin und Abends im Schloß=-Theater zu Charlotten- burg an der Kasse zu folgenden Preisen zu haben: Ein Billet zur Fremdenloge 1 Rthlr. Ein Billet im ersten Range Logen 20 Sgr. Ein Billet in einer Parquet-Loge 45 Sgr. Ein Parquet=Billet 15 Sgr. Ein Billet zum Orchester 125 Sgr. Ein Billet im zwei= ten Range Logen .10 Sgr. Ein Billet. im - dritten Range - LXogèn 75 Sgr. Ein Billet in der mittlern Abtheilung des dritten Ran- ges 74 Sgr. Ein Parterre- Billet 10 Sgr. Ein Billet zur Gal- lerie 5 Sgr.
Fi arktpreise. Berlin, den 24. Juni. Roggen 2 Rthlr. 3 Sgr. 2 Pf. Grolse (Gerste 1 Rthh 16 Sgr. 3 Pf. Hafer 1 Rihlr. 9 Sgr., auch 1 Kthlr. 3 Sgr. 9 Pf. Zu VVasser: WVeizen 2 Rthlr. 12 Sgr. 6 Pf. auch 2 Kthlr, 7 Sgr. 6 Pf. Roggen 1 Rihlr. 28 Sér. 9 PE, auch 1.Rthlr. 24 Sgr, 4 Pf. Grosse Gerste 1 Rihlr. 16 Sgr. 3 Pf. Hafer 1 Rthir. 2 Sgr. 11 PE, Erbsen 41 Rthlir. 27 Sgr. 6 Pf, auch £ Kthlr. 29 Sgr Mittwoch, 25. Junl. i Das Schock Stroh 7 Kthlr. 5 Ser. , U 3 E o S2 Der Centner Heu 24 Soer., geringere Sorte auch 21 Ser. Karvwosfeln, der Scheffel 27 Sgr. 6 PE., auch 17 Sgr 18 2 Ser. auch L gr. O PÍ
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von Kartoffel Spiritus frei 1ns Haus geliefert
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er 10,800 pro Lent nad Berlin, 24. Juni 1892 Die Aeltesten d
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4inllieher Wechsel-, Fonds- und Geld - Cours der Berliner Börse vom 2%, Juni 1S57.
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j a 4 Preuss, Courant Wi echsei- Course E. vom 24. Juni 1852. | Zrret (Geld
S.
\1s8terdam i 250 F1. — 1422 dito 250 V1. j : 142 Haruburg.-. | 300 Mk, | L51 dio et ei O E k, ha 1503, London L Lt, 6 24 G 2 Pa a O Pr. 1E0 FI. 150 FI. 18 Thlr,
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