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genannte Vertrag vom heutigen Tage und mit diesem Vertrage ohne wel1- tere besondere Kündigung sein Ende erreichen. S e Derselbe soll alsbald zur Ratification den betheiligten Negierungen vorgelegt und die Auswechselung der Ratifications - Urkunden mit möôg- lihster Beschleunigung in Berlin bewirft werden. So geschehen Bremen, den 26. Januar 1856.
Friedrich Leopold Henning. Carl E 4 Lang. L. S. : 18) 7 Wilhelm E es Arnold Duckwißt. (L. S.) (L, 5 Joh. Heinrich Wilhelm Smidt. Carl Friedrich L. Hartlaub. (L. S.) (L. S.)
Vorstehender Vertrag, welchem die Herzoglich Braunschweigische, die Si alie Oldenburgische und die Fürstlich Lippesche Negierung nach Maßgabe der im Artikel 2 enthaltenen Abrede beigetreten sind, is ra- tifizirt und der Austausch der Ratifications-Urkunden hat stattgefunden.
andel, Sewerbe und
Ministerium für i e Arbeiten.
öffentli
Verfügung vom 3, August 1856 +- betreffend die Beförderung von Paketsendungen nach Rußland. |
werden darauf aufmerksam gemacht, daß mit den zwischen Stettin und Kronstadt (Sk. Petersburg) fahrenden Post-Dampfschiffen Fahrpost-Sendungen nicht befördert werden, die | Beförderung derartiger Sendungen nah und aus Rußland viel- mehr ausschließlich auf der Landroute über Tilsit und Tauroggen
stattfindet (Vergl. den
Die Post-Anstalten
" tungs fähigkeit verringern.
der General-Verfügung vom 6. März 1852 |
— Post-Amtsbl, Nr. 10 de 1852 — beiliegenden russishen Fahrpost- Tarif).
Wenn nach Rußland bestimmte Pakete Post-Dampfschisse befördert werden sollen, der Post-Dampfschifss-Expedition in gegeben und zu dem Ende an einen werden. Bei Uebersendung der Pakete Lebteren eine spezielle Declaration des Inhalts jedes Gattung, Stückzahl, Marke, Brutto=- und Netto-Gewicht, so wie der
so müssen dieselben bei
Spediteur in Stettin adressirt an den Spediteur ist dem
Assekuranzwerth Behufs der Versicherung gegen Seegefahr, mitzu- | Für den Fall, daß dem Absender der Name eines Spedi=- |
teurs in Stettin nicht bekannt ist, kann das betressende Paket auch " Trakehnen ist der Titel „Gestüt -Juspektor‘“ und dem Futtermeiser
theilen.
an die Königliche Post-Dampfschisf-Expedition in Stettin mit der Ermächtigung adressirt werden, solches einem dortigen Spediteur zur Aufgabe als Frachtgut zu übergeben. Es versteht si, daß in diesem Falle auch der Post-Dampfschiffs-Expedition eine Inhalts-Declaration, Von verschlossenen Briefen dürfen Sendungen, befördert werden, nicht begleitet sein,
Die Post-Anstalten haben in vorkommenden Jállen die Absen- | Bemerken auf=
daß die geringste Fracht, für welche ein Paket
der von Páckereien nah Rußland hierauf mit dem merksam zu machen, vermittelst der Post-Dampsfschiffe beförtert werden fann, außer den Nebenkosten oder 24 Thaler Pr. Crt. beträgt.
Berlin, den 3. August 1856,
General = Post - Amt. Schmüdckert.
von Stettin nah St, Petersburg 2 Rubel Silber
M inisterium der geistlichen, Unterrichts - und Medizinal-Angelegenheiten.
Die hiesige Universität beging am 3, August c. die jährliche Gedächtnißfeier ihres erhabenen Stifters, des Königs Friedrich Wilhelm 11, im großen Saale des Universitäts-Gebäudes,
Seine Excellenz der Herr Kultus-Minister, mehrere Direktoren und Räthe des Kultus-Ministeriums, der General-Post-Direktor Schmücckert, Ober-Bürgermeister Kra usnick, General-Major von Salpius und wehrere andere höhere Beamte wohnten der Feierlichkeit bei,
Sie wurde unter Leitung des Professors Marx mit Gesang eröffnet, worauf der zeitige Rektor, Professor Dr, Ehrenberg, die Festrede in deutscher Sprache hielt:
Der Redner sprach zuerst über die eigenthümlichen hochsinnigen Motive des Königs Friedrich Wilhelms 11, bei Gründung der Berliner Universität und stellte diese Universität als cines jener Gebete des Königs, nicht der Lippen, Fondern der That in der Reibe der damaligen Staatseinrichtungen, dar, deren Zweck war, die Formen und Elemente des Preußischen Staates aus der Starr= heit zu erheben und flüssig zu machen, um sie der weiteren höhern
mittelst der gedachten | Stettin als Frachtgut auf-
Pakets nach |
spezielle so wie der Assekuranzwerth mitzutheilen ist, die als Frachtgut |
und edlern Entwicklung entgegen zu führen. Er suchte alsday von der Naturforschung den Sein der Begünstigung eines seelen. losen und zukunftlosen Materialiamus abzuwenden, dessen Kamy in ausgebre iteter Litteratur in unserer Zeit er in, das mediziniste Gebiet der Nachahmungs - Krankheiten verwies. Er führte die e. hetende Erzählung des rhodischen Genius als Sinnbild der 4, bensfraft an und erläuterte aus den neuesten Resultaten der Natur, forsung, daß die, welhe mit einer Seele die Unsterblihkei leugnen und aussprechen „hier stehe ih, ih kann nit weite;« wohl recht haben mögen für ihre persönliche Kraft, daß sie abe als Repräsentanten der Naturforschung nicht gelten können, Naturforshung habe auch neuerlich mit den feinsten analytisgey Methoden keine Analyse der Lebenskraft erfahren und. auch nig das kleinste nennbare organische Leben mit den anorganisthey Naturkräften zusammenzuseßen vermocht. Dagegen habe die Natur- forshung die Complicationen des organischen Lebens weit über di gewöhnliche Sinneskraft hinaus erkannt und festgestellt.
So sei denn die rechte Naturforschung noch heute die Slüße für das dem Glauben auch bei Anwendung der Vernunsftkräfte anhein. fallende Uebersinnlihe, und es möge wohlgethan erscheinen, dies Stüße nicht zu {wächen, vielmehr sie als naturwissenschaftlihe Volksbildung zu stärken in einer Zeit, wo franfhafte Element: vielerlei Art den Geist der Volksmassen verwirren und seine Lj Noch spannt, \{chloß der Vortrag, di gehobene Fackel des rhodishen Genius die Kraft der Jugend und alle Anzeigen der, wie au jeden Abschluß vermeidenden Naturfor: hung sprechen dafür, daß der Genius mit der gesenkten Fat! niemals dem gleichen wird, der sie gehoben hält.
Demnächst wurden die Urtheile der Fakultäten über die einge angenen Preisbewerbungsschriften vorgetragen und neue Preis- Aufgaben bekannt gemacht.
Jn der theologischen Fakultät empsing Herr Stud. theol. Hug Laemmer aus Allenstein, in der medizinischen Fakultät die Stu- direnden der Medizin Herr Ludwig Skutsch aus Tarnowiß und Her Reinhold Hein aus Danzig, endlich in der philosophischen Fakultät
Herr Stud, philos. Carl Dockhorn aus Posen den für den Siege
festgeseßten Preis.
Ministerium für die landwirthschaftlichen Nugelegenhbeiteun.
Dem Roßarzt und Landgestüt - Marstall - Aufseher Beck in
Schleichert ebendaselbst der Titel „Bereiter“ verliehen worden,
———___—————————— E E S E E S
Preußische Bank.
Monats -Uebersiht der preußischen Bank, gemäß §. 99 der E S vom 5. Oktober 1846. 9 A, 1) Geprägtes Geld und Barren... 19,492,000 Rihlr, 2) Kassen-Anweisungen 794,400 » 3) Wechsel-Bestände .........-.56 C S 45,243,900» » 4) Lombaree Bean cor ooo odd 0s cs T U ! 5) Staats =- Papiere, verschiedene Forderungen E ce ei Gl Guacc A O Paf 194. 6) Banknoten im Umlauf... ooooooo) 35,191,200 Rihlr 7) Depositen-Kapitalien.. S 23,462,800 » 8) Guthaben der Staatskassen, Jnstitute und Privat - Personen, mit Einschluß des Giro= Verkehrs. ares O 2
Berlin.
Königlich preußisches Haupt -Bank= Direktorium, Witt. Schmidt. Dechend. Woywod.
Angekommen; Se, Excellenz der General - Lieutenant und ues der Bundesfestung Mainz, von Bonin, von tainz. Der General - Major und Kommandant von Berlin, v0? Schlichting, aus dem Großherzogthum Mecklenburg-Streliþ,
tr e E E E M L POOGEE O E
Abgereist: Se. Excellenz der General-Lieutenant, General Inspecteur der Festungen und Chef der Ingenieure uud Pionielf, Brese, nah Bad Lievenstein, U
Der Unter = Staatsosceretaix {m Justiz-Ministerium, M ller, nah Fraukfurt a, M.
Beilage
; | e 183.
Es
Ober-Aer:te
15B
Uebersicht Studirenden des Königlichen medizinisch-chirurgischen der R ilhelms- Justituts
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seit dessen Stiftung am 2. Afgust 1795 bis zum 2. August 1856.
(08 Hiervon sind abgegangen und
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Gesammtzahl der einem Direktor, einem Subdireftor und (ein-
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Studirenden
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seit dem Q. August 179d.
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Krankenhause und K.
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1589/1552 13 Â Oberärzten.
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#) Hierbon find später als Aerzte und resp. Chirurgen größten- theils ins Cibile des Jnlandes, zu einem kleineren Theile ins Civile oder Militair des Auslandes oder in anderweitige Verhältnisse getreten: 409 Eleven, 33 Volontairs und 685 attachirte Unterärzte; überhaupt (vor ihrem Abgange durh Pensionirung oder Tod) aus dem militairärztlichen Dienst wieder ausgeschieden: 1127.
Uebersicht der Studirenden der Königlichen medizinischW-chirurgiscchen Akademie für das Militair seit deren Stiftung am 2. August 1811 bis zum 2. August 1856.
Hiervon find abgegangen und zwar :
als Zöglinge in das mnedi- zinisch- chirurgische Friedrich- Wilbelms- Jnstitut aufgenom- men
107.
Gesammtzahl Geg en- der i Den Fömglichen militair- ärztlichen Dienst eingetreten
bor im Laufe
wärtiger
Studirenden beendeter | der Stu- f} Bestand
seit dem 2, August 1811
Ausbildung} dienzeit | der Studi-
renden
entlassen | gestorben
909. 94D. 1/9. 14. 64.
n obiger Uebersicht sind die bei der Garnison zu Berlin angestellten Unter- Uzie, welhe ihr Studium bei dex medizinisch - chirurgischen Akademie fortsezen, nicht einbegriffen.
ric tamtliches.
19 preußen, Berlin, 5. August, Am 2, August, Mittags E Das Königliche medizinisch - chirurgische Friedrih- bitte - Zustitut in seinem großen Hörsaale den Tag seines „Mhrigen und die damit verbundene Königliche medizinish-chirur- E Atademie für das Militair den ihres 45jährigen Bestehens, E die Generale der Jufanterie von Weyrach und ns ainsfi und die General-Lieutenants von Peucker unD von
wh Ey die General-Majors Encke und von Prittwiß, meh- und Milit Ler, eben \o viele Professoren der Universität, Civil= ililten e und andere Gönner und Greunde der beiden tabs-Ax N das Fest mit ihrer Gegenwart. Der General=
are t Ves und Direktor der beiden Anstalten, Geheime
einer À dizinal-Rath 1, Grimm ervfsnete die Geierlihkeit mit nrede, in welcher er die seit der leßten Stiftungsfeier #0=-
Wohl Top B orre _ y c pa , | Uner dem Oberpersonal, als auch die unter den Studirenden
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[tit N Siabs=21 ister Klasse zum Dber-Stabs=- und Regimeuts-
Aerzten {n Stabs=-Aerzte 2ter Klasse zu Stabs- und Bataillons=
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lerzte n der Armee befördert und vier Assistenz-Aerzte als Dber= des örtedrih=Wilhelms-Justitutes angestellf worden, Zwei
\lvurden zu einer wissenschaftlichen Reise auf längere Zeit
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Béilage zum Königlih Preußischen Staats-Anzeiger. Mittwoch, den 6. August
i850.
ide M, Ms elten hierzu Unterstüßungen aus. ren Fonds talt. s Studirende der militairärztlichen Bildungs= anstalten wurden 50 neu aufgenommen und 14 Unter - Aerzte zur Ergänzung ihrer Studien dem Friedrih=Wilhelms-Justitute attachirt 13 Zöglinge bestanden das tentamen philosophicum, 25 vou ‘ è Se PLA dd , rden auf hiesiger Universität zu Doktoren der Medizin und Chirurgie promovirt, 21 absolvirten die Staatsprüfungen als praktische Aerzte Wundärzte und Geburtshelfer, desgleichen 2 attachirte Unter- Aerzte als Wundärzte erster Klasse. Jn den militairärztlichen Dienst sind uach beendetem Studium ueu eingetreten resp. zurück= gekehrt 29 Zöglinge und 14 attachirte Unter-Aerzte. e Haa Bei S S A hielt der Eleve Hein einen Vortrag über d: gen ung der Cleftrizität als Heilmittel unter Demonstration die Seines vou Dee b PpparA e. L Ls gie Jns / "rämien, estehend in werthvollen chirurgischen ustrumenten, an zwei jeßt als Unter-Aerzte im Charité -Kranken= hause fungirente Zöglinge der Anstalt, die sich durch wissenschaft- liches Streben und Cifer im Krankendienst ausgezeihnet haben, die Doktoren Loewer und Leuthold, Den Schluß der Feier bildete eine Rede des Professors und Historiographen Þr. Preuß, welche die ersten Regierungsjahre Friedrich Wilhelms Ul, zum Gegenstande hatte und damit endete, daß sie unter den wärmsten Segenswünschen für Se, Majestät deu König uud das ganze Königliche Haus die Anstalt dem ferneren Wohlwollen und Schuße des Königs und des hohen Kriegsministeriums anempfahl. us : Hamburg, 4, August, Der nah Moskau bestimmte eng= lische Krönungs-Botschafter, Graf Granville, i} vorgestern hier angefommen und hat gestern die Reise nah Kiel fortgeseßt, wo er sich al DorV des „Skt. Jean d’Acre‘“’ nah St, Petersburg einschifst. „aug t Donnerstag bis Sonnabend hat sich unter dem strengsten Inkognito eines Barons von Gripsholm, der Prinz Oskar von A ies) B und is darauf Sonnabend Nach=- mitiags auf der Eisenbahn über Kiel ng ‘eist. (Ó. B. H) ) ch Kopenhagen abgereist 4 Frankfurt, 3, August. Die Bundesversammlung hat, wie vie Frauksurter Blätter versichern , in ihrer gestrigen außerordent= lihen Sibung unter Hinterlassung eines Vertagungs - Ausschusses ihre Sißungen bis Ottober vertagt, j __ Velgieæ. Brüssel, 3, August, Der Köuig und die König- liche Familie stud heute gegen Mittag mit zahlreichem Gefolge nach Namur abgereist, Die „Köln, Ztg.“ veröffentlicht nachträglich die Anrede, welche ver englishe Gesandte, Graf Westmorland, am 20, Juli in feierlicher Audienz an den König hielt:
Sire! Zch bin bon der Königin, meiner erlauchten Souverainin, be- auftragt, Ew. Majestät ihre Glückwünsche darzubringen aus An- laß des glüdlihen 23sten “Jahrestages Ihrer Besteigung des Thrones des unabhängigen Königreichs, das unter Jhrer tüchti- gen und gedeihlichen Regierung fich zu solcher Blüthe ervoben hat. Die herzliche Zuneigung der Königin für ihren biel- gelicbten Oheim und die hohe Achtung, die man stets in England für Ew, Majestät seit Jhren ersten Beziehungen zu meinem Lande kund ge- geben hat, müssen die Bewunderung und die Befriedigung steigern und erhöhen, womit Jhre britische Majestät und Jhre Unterthanen hinblidcken auf die Wohlfahrt und Unabhängigkeit Jhres Königreiches, auf die Zu- friedenbeit Jhres Volkes und auf die allgemeine Zuneigung, die man gegen Jhre Person hegt, — Ergebnisse des von Ew. Majestät befolgten weisen und wohlthätigen Verfahrens. :
Diese Segnungen gebübren mit Neht dem Monarchen, dem es ge- lungen ist, in Tagen boll Gefahr das Land in Sicherheit zu leiten, das, unter einer die Freiheit ohne die Zügellosigkeit, und die wvhlgeregelte Freiheit aller Klassen gewährleistenden Verfassung, ein Musterbild guter Regierung, Ordnung und Biederkeit ist. Jndem sie mich beauftragte, Ew. Majestät diese Gefühle im Namen der Königin auszudrücken, hat Jhre Majestät mir nicht blos eine hohe Ehre erwiesen, sondern sie hat mir auch die für meine persönlichen Gesinnungen angenehmsfte Aufgabe anvertraut, in Anbetracht der ergebenen und erfurhtsvollen Anhänglich- keit, die ih während eines großen Theiles meines Lebens Ei. Majestät gewidmet habe und die mich stets mit Stolz und Freude die Schritte Ew. Majestät auf Jhrer edlen Laufbahn verfolgen ließ. Mögen Ew. Majestät noch langdauernder Gesundheit genießen, um die Früchte Jhrer glücklichen Bemühungen für dieses begünstigte Land einzuernten
Frankreich. Paris, 3. August, Die gesammte Wein= und Branntwein - Einfuhr in Frankreich betrug vom Herbst 1854 bis Ende Mai 1856: 622,817 Hektoliter gewöhnlicher Weine, 26,279 Hektoliter Liqueurweine und 295,285 Hektoliter Branut- wein, Der deutsche Zollverein war dabei, mit 801 Hektoliter ge- wöhnlicher Weine, 10 Hektoliter Liqueurweine und 94 Hektoliter Branntwein betheiligt, Ueber dret Viertel der Weine kamen qus Syanien und etwa zwei Fünftel der Branntweine aus England.
Bezüglich der Truppenbewegungen uach der spauischen Grenze sollen Gegenbefsehle ergangen sein, was sich sowohl durch die Her= stellung der Ruhe auf der Halbinsel, als dur die große Hibe, die den Truppentransport sehr lästig macht, zur Genüge ertlären ließe,
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