1884 / 92 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 18 Apr 1884 18:00:01 GMT) scan diff

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„Dem Kaufmann Ludwig Bücking zu Hannover

ist Prefura ertheilt.“

Haunover, den 15. April 1884.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung XI. Jordan. Hannover. Bekanutmachung. [18364]

In das hiesige Handelsregister ist heute Blat: 3506

zu der Firma: „Actien-Zuckerfabrik Neuwcrk bei Haunsver'““ eingetragen :

s Techniker Heinrich Latzel ist aus dem Amte des Direktors aukgescieden und dessen bisheriger Stellvertreter Edmund Wachtel zu Hannover zum Direktor E s

Hannover, den 15. April 1884.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung X.

Fordan.

[18366] Holzminden. Im Handelsregifter für den Amts- gerichtsbezirk Holzminden is zu der daselbst cinge tragenen Firma „Acticn-Zucer-Fabrik Holz- minden“ beute vermerkt, daß laut Beschlusses des Aufsichtsraths auf Grund des §. 4 al. 2 des Gefsell- fcaftsvertrages das Aktienkapital auf 339 900 M und die Zahl der Aktien auf 1133 à 300 A. er- höht ift. i Holzminden. den 15. April 1884. N Herzogliches Amtsgericht. H. Cleve. [18438] Jever. In das Genossenschaftsregister ist heute auf Seite 2 zu Nr. 2 1) Firma: Landwirthschaftlicher Consumverein Ostiam. (Eingetragene Geuossenschaft) eingetragen : E 10) Die Firma ist jeßt: „Landwirthschaftlicher Consumverein Oestringen.“ E Es Eenossenschaft.) Jever, 1884, April 3. : BENEE erzogl bes Amtsgericht, Abtheilung I. Diver. i Löwenstein.

[18373] LübeeKk. Zufolge Verfügung vom 7. bezw. 10, B!yril 1884 ist in das Handelsregisters eingetragen worden: E auf Blatt 225 bei der Firma M. H. C. Maß- berg: —. Die Firma ist erloschen ; auf Blatt 1114: die Firma Chr. Oltmann, Ort der Niederlassung: Lübed, ; : Snhaber: Oltmann, Anton Christian, Kauf- mann zu Lübe; auf Blatt 1115: die Firma: Heinr. Longuet, Ort der Niederiafsung: Lübe, : Inhaber: Longuet, Heinrich Carl Wilhelm, Kaufmann cia 0 ti den 12. April 1884. N N atecactwt: Abtheilung IV. U De O NOP E.

Mänster. Bekanntmachung. [18367]

Fn unscr Handelsregister ist heute eingetragen, das der Kaufmann Gustav Hendribs zu Münfter aus dem Handelsgeschäfte der hiesigen offenen Han- del8geselishaft Fr. H. Krings et Comp. (Nr. 208 des Gesellschaftsregisters) ausgeschteden und die Firma auf die frühere Gesellshafterin Ehefrau Hubert Krings, Anna, geborene Hendrichs, zu Münster Übergegangen ist. Letztere, welche mit ihrem Ehe- manne richt in Gütergemeinschaft lebt, ist unter Nr. 881 des Firmenregisters als alleinige Inhaberin der Firma Fr. H. Krings et Comp. eingetragen.

Münster, den 12. April 1884.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung II.

Saalfeld. Handelsregister. [18368] Unter Nr. 214 des Handeisregisters ist laut An- zeige vom Heutigen die Firma: x Carl Fuchs in Saalfeld und als deren Inhaber der Kaufmann gleichen Namens eingetragen worden. Saalfeld, den §. Aprii 1884, Herzogl. Amtsgericht, Abth. TIT. : Friedr. Trinks.

[18369] Sehwelm. Handelsregister des Königlidhen Amtsgerichts zu Schwelm. A. Bei Nr. 174 des Geselischaftsregisters ist ver- erft: ai An Stelle der zu Liquidatoren ernannten Kauf- leute Louis Groten und Carl August Peiseler von hier ist als Liquidator der Kaufmann Carl Friedr. Schmidt von hier bestellt. Eingetragen am 10. April 1884, f B. Die dem Kaufmann Julius Hoffmann von hicr für die Firma C. Langewiesche & Co. zu Schwelm ertheilte, unter Nr. 85 des Prokuren- registers cingetragene Prokura ist am 10. April 1884

gelöscht.

Wi esecl. Handelsregister [18371] des Königlichen Amtsgerihts zu Wesel. Fn das Prokurenregister ift unter Nr 178 die

dem Kaufmann Theodor Breuckter zu Wesel von der

zu Wesel unter der Firma „Weseler Dampf- ztegelei, Commanditgesellshaft auf Actien,

Janßen, Kühnen & Cie. bestehenden unter Nr. 218

des Gesellschaftsregisters eingetragenen Commandit-

gesellschaft auf Actien ertheilte Proîura zufolge Ver-

fügung vom 12, April 1884 am 12. April 1884

eingetrage. l

Moll,

Gerichts\chreiber.

Wesel. Handelsregister [18370] des Königlichen Amtsgerichts zu Wesel. In das Gesellschaftsregi\ter is unter Nr. 218

zufolge Verfügung vom heutigen Tage eingeiragen

die Kommanditgesellschaft auf Aktien unter der

Firma: N „Weseler Dampf-Ziegelei, Commandit- Gesellschaft auf Actien, Janssen, Kühnen und Cie.“ Die Gesellschaft hat ihren Sit in Wesel.

1884. Die Gesellschaft begiant mit dem Tage der Eintragung in das Handelsregister. - Zæeck der Gesellschaft ist die Herstellung von Ziegeln versciedener Art und Terracotten. Die Gesellscaft ift auf unbestimmte Zeit ge- \{lofsen. Die Befugniß, die Gesellschaft zu vertreten ist den beiden perfönlich haftenden &esfellsbaftern Kauf- mann Otto Kühnen und Ziegelfabrikant Hermann Janssen, Beide zu Wesel, in der Art übertragen, daß dieselben nur in Gemeinswaft mit einander oder mit einem Prokuristen ausgeübt werden fann.

Das Kapital der Kommanditist:n besteht aus fünf und siebenzig Tausend Mark, eingetheilt in fünfzehn Aktien à 5000 Æ, welche auf den Namen lauten und übertraabar sind T Als Mitgli-der des Aufsichtêraths sind der Re- aierungsrath Jacob Janssen zu Essen, der Kaufmann David Peters zu Neviges und der Kaufmann Emil Aßmann von da gewählt. E Die Bekanntmethungen der Gesellschaft erfolgen durch die Kölaische Zeitung und durch die Weseler Zeitungen. : Eingetragen am 12. April 1884. Wesel, den 12. April 1884.

Mell, Gerichtssczreiber.

Koukurfe. [18460] Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das Vermögen des Handschuhfabrikauten Gustav Albre{cht hier wird na erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. Æ Altenburg, den 17. April 1884.

Herzogliches Amtsgericht, Abtheilung I. (dez) DoIL Beröffenilicht :

A.-G.-Registrator Gerth, Geschrgeh.,

als Gerichtsschreiber.

[18464] Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das Vermögen der Eheleute Bäcker Gerhard Heemann in Bent- heim wird na erfolgter Abhaltung des Schluß- termins hierdurch aufgehoben.

Bentheim, den 16. April 1884,

Königliches Amtsgericht.

Oa Betanutmaczung.

In Sachen Rieger Konkurs wird der auf den 21, April 1884, Vormittags 10 Uhr, anberaumte Prüfungstermin aufgehoben und auf

den 28. April 1854, Vormittags 10 Uhr, verlegt

Bernau, den 17. April 1884.

Königliches Amtsgericht.

1124661] Konkursverfahren.

Ueber das Vermögen des Kaufmanns und Besißers einer Gerberei und Holzschneiderei Stephan Weidner. Jnhaber der Firma Weidner & Sohn in Cues wird beute am 15. April 1884, Bormitttags 11 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.

Der Gemecinde-Einnehmer Johann Welsch zu Bernkastel wird zum Konkursverwalter ernannt.

Konkursforderungen find bis zum 14. Juni 1884 bei dem Gerichte anzumelden.

Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls üver die in §, 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände auf

deu 8, Mai 1884, Nachmittags 3 Uhr, und zur Prüfung der angemeldeten ¿Forderungen auf

den 28. Juni 1884, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericzte, in dessen Civil- audienzsaale Termin anberaumt,

Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse ge- hörige Sacbe im Besitz haben oèer zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Berpflih1ung auferlegt, von dem Besiße der Sade und von den Forderungen, für welche sie aus der Sace abgesondecte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 14, Mai 1884 Anzeige zu machen.

Königliches Amtsgericvt zu Bernkastel. Bresgen.

(184507 Konkursverfahren.

In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmanns Johanu Stenncs zu Buer ift in Folge cines von dein Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleiche Vergleichs- termin auf

den 22. April 1884, Bormiitags 10 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgerichte hierselbft an- beraumt.

Buer, den 15. April 1884.

Maymann,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerich!t8.

(1861 Bekanntmachung.

Im Konkurse über den Nachlaß der am 20. Dezember 1882 zu Camen verstorbenen Wittwe des Nektoxs Ernst Seuger, Jacobine, geb. v, d. Boe, wird zur Abnahme der Schluß- rechnung und zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichniß auf den 8, Mai cr., 10 Uhr Morgens, Termin anberaumt, wozu alle Betheiligten hierdurchÞ vorgeladen werden. Das S(blußverzeichniß und die Schlußrechnung nebst den Ta sind auf der Gerichtsschreiberei nieder- gelegt.

Camen, 9, April 1884,

Königliches Amtsgericht. V D Be

[18467] Oeffentlihe Bekanntmachung.

Das Konkursverfahren über das Vermögen des Gastwirths Carl Weber zu; Calau ift dur Sclußvertheilung beendigt.

Calan, den 10. April 1884.

Königliches Amtsgericht. L Zur Beglaubigung: O hncsorge, Gerichtsschreiber.

[18453]

Ueber das Vermögen des Materialwaaren- händlers Richard Franz Joseph, Oskar Peschke in Eberëzbach (vei Löbau) ist am 16. April 1884, Nachmittags v Uhr, Konkurs eröffnet. Verwalter Rechtsanwalt Krofker hier. Offeztr Arrest mit An- zeigefrist bis zum 23. April i. Js. Anmeldefrist bis zum 10. Mai d. Is., erste Gläubigerversamm- lung 26. April 1884, Vormittags 11 Uhr. Allgemeiner Prüfungêtermin den 21, Mai 1884, Vormittags 11 Uhr. s

Königliches Amtêgeriht Ebersbach. Veröffentlicht: Act. Bläsch e, G.-S.

[18455] K. Württ. Amtsgericht Freudenstadt. Ucber das Vermögen des Christian Nestlen „Zum arünen Baum“ in Frendensiadt ist am 15. d. M, Nacmittags 4 Uhr, das Konkursver- fahren eröffnet worden. Konkuréverwalter: Gerichts» notar Schmidt in Freudenstadt. Anmeldungstermin für Konkuréforderungen bis zum 7. Mai 1884. Termin zur Wahl eines anderen Verwalters, sowte zur Prüfung der angemeldeten Forderungen : 15, Mai 1884, Vormittags 9 Uhr. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis zum 30. April 1884 ist erlassen. ;

Gerichtsschreiber Ricker.

K. Amtsgericht Gaildorf. Konkurs-Eröffnung.

Ueber das Vermögen des Christian Göh, Kauf- manns in Gaildorf, ift heute, Nachmittags 6 Ubr, das Konkursverfahren eröffnet worden. Verwalter: Eecrichtsnotar Zimmermann in Gail- dorf. i Erfte Gläubigerversamml1ng und zugleich allge» meiner Prüfungstermin am Mittwoch, den 14. Mai 1884, Bormittags §8 Uhr. _

Offerer Arrest mit Anzeigefrist und Frist zur An- meldung von Konkursforderungen bis 7. Mai 1884. Den 15. April 1884.

Geridtsschreiber: Siger.

[18452]

K. Amisgerict Gaildorf. Konkurs-Eröffnung. Urber das Vermögen des Gottlicb Wurst, Müllers in Birkenlohe, Gemcinde Ruppertshofen, ist heute, Nachmittag 6 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet worden. S Verwalter: Amtsnotar Satielmayer von Gschwend. Erste Gläukigerversammlung und zugleich allgemeiner Prüfungsteimin am Mittwoch, den 14. Mai 1884, Vormittags 19 Uÿr. Offener Arrest mit Anzeigefrist und Frist zur Anmeldung von Konkursforderungen bis 7, Mai 1884. Den 15. April 1884. e Gerichtsschreiber: S iger.

(184607 Konkursverfahren.

In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Kaufmanns Wiihelm Schönberg zu Guben (Inhabers der Firmen „W. Shönberg“ und „N. Schmeißer“ zu Guben) is *zur Abnahme der Schlußre&nuung des Verwalters, zur Erbebung vdn Einwendungen gegen das Schlußverzetchniß der bei der Vertheilung zu berücksichtigenden Forderungen und zur Bescblußfassung der Gläubiger über die nicht verwerthbaren Vermögensstücke der Schlußtermin auf

den 9. Mai 1884, Vormittags 11 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgerichte hierselbst, Zimmer Nr. 28, bestimmt. Guben, den 14. April 1884, Königliches Amtsgericht, T. Abtheilung.

[18451]

[18249]

Oeffentlihe Bekanntmachung.

Ueber das Vermögen des Klempunermeisters Friedrich Neumecifter hierselbst ift am 15. April 1884, Vormittags 11} Uhr, von dem Königl. Amts- gerichte, 1V. Abth., hier der Konkurs eröffnet. Ver- walter: Kaufmann Max Engelmann hierselbst. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis zum 15. Mai 1884 cins{chl. Anmeldefrist bis zum 15. Juni 1884 eins{l. Erste Gläubigerversammlung den 10. Mai 1884, Vormittags 117 Uhr. Allgemeiner Prü- fungstermin den 8 Juli 1884, Vormittags l uhe, Zimmer Ne. 11,

Halberstadt, den 15. April 1884.

Bowit, Sekretär, E: Gerichts\{reiber des Königl. Amtsgerichts, 1V. Abih.

(18458) Konkursverfahren.

Neber das Vermögen des Slips- und Cravatten- Fabricanten Jacob Bloch zu Hamburg, alter Steinweg 40, in Firma M. J. Bloch, wird heute, Nachmittags 14 Uhr, Konkurs eröffnet.

Verwalter: Buchhalter Julius Jelges, Rathhaus- sttraße 27. L Y

Offener Arrest mit Anzeigefrisi und Anmeldefrist bis zum 10. Mai d. J. cinschließlich. :

Erste Gläubigerversammlung und allgemciner Prüfungstermin 20, Mai d. JZ., Vormittags 11 Uhr. / i

Amtsgericht Hamburg, den 17. April 1884,

Zur Beglaubigung: Holste, Gerichtsfcreiber.

O - 1444 (18459) Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das Vermögen. des Buch- und Papiertäudlers Ernst Thomas Dawarhß wird wegen Mangels einer den Kosten des Verfahrens eat|prehenden Konkurêmasse hier- durch eingestellt. i

Amtsgeriht Hamburg, den 17. April 1884.

Zur Beglaubigung: Hol ste, Gerichtsschreiber.

9 45) T ' (18322) Konkursverfahren. Ueber das Vermögen der Ehefrau Kaufmann Hermann Wilde, Mosalie, geb. Gotthelf, all- einigen Inhaberin der Firma R. Wilde zu Hat- tingen, wird heute am 16. April 1884, Mittags 12 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. , Der Gerichtssekretär Volkmann zu Hattingen wird zum Konkursverwalter ernannt. ö Konkursforderungen find bis zum 8. Mai 1884 bei demn Gerichte anzumelden. l : Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl enes anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines

Gläubigeraus\chu}ses und eintretenden Falls über die

stände und zur Prüfung der angemeldeten Forde- rungen auf

deu 16. Mai 1884, Vormittags 19 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer Nr. 9 Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Korkurêmasse gehörige Sache im Besiy haben oder zur Konkurs- masse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeins{uldner zu verabfolgen oder zu leisien, auch die Verpflichtung aufcrlegt, von dem Besitze der Sacbe und von den Forderungen, für welche sie aus der. Sache abgesonderte Befriedigung in Anspru nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 8, Mai 1884 Anzeige zu machen.

Königlicdes Amtsgericht zu Hattingen.

Zur Beglaubigung: Wiepen, als Gerichtsjchreiber.

015440] Bekanntmachung.

Nr. 9584. Das Konkvrsverfahren Über das Vermögen der Firma Fosef Kaufmann Söhne dahier, sowie über das Privatvermögen der Theil- haber dieser Firma Josef Kaufmann, Kaufmann von Malsch, Salomon Kaufmann und Abraham Kanfmann, Beide Kaufleute dahier, rourde nach Abbaltung des Schlußtermins durÞh Beschluß Großh. Amtsgerihts dahier vom 3. d. M. aufs gehoben.

Karlsruhe, den 15. April 1884.

Gerichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts : Braun.

[184741] Bekanntmachung. Ueber das Vermögen der verchelihten Fauny Hirschmann in Koelln, welche am lettgedacten Orte ein Manufaktur-, Material- und Kurzwaaren- Geschäft betreibt, ist am 15. April 1884, Vormittags 10 Uhr 40 Minuten, der Konkurs eröffnet. Ver- walter Recbnungsrath Proectel hier. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis zum 31, Mai 1884 cin\chließ- lid. Erste Gläubigerversammlung 12, Mai 1884, Vormittags 9 Ukr, allgemeiner Prüfungstermin 9. Zuni 1884, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 10. Neustadt Westpr., den 15. April 1884. Königliches Amt8gericht. 7 Zur Beglaubigung: Li tius, Gerichtsschreiber.

Q46 ©Z E A [18468] Konkursverfahren. It dem Konkursverfahren über das Vermögen des Wirths Adolf Ballosch und dessen Ehe- frau Therese, gebo.ne Roggenbock, zu Saar- va L L f u nabe bex . SwWluüße rechnung des Verwalters, zur Erhebung von Ein- wendungen gegen das Scblußrerzeibniß der bei der Vertheilung zu berücksihtigerden Forderungen und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwerthbaren Vermögensstücke der Scblukßterwin auf Donnerstag, den 15. Mai 1884,

Vormittags 10 Uhr, vor dem Kaiserliten Amtsgerichte Hierselbst be- fiimmt. I Saarburg i. L., den 16, April 1884. Feldmann, Gerichtsschreißer des Kaiserlichen Amtsgerichts.

Konkurssache. In der Konkurssabe der Händlerin Brünette Meyer in Schleswig soll die Sc{blußvertheilung

[18473]

erfolgen. Dazu sind verfügbar 696,03 A Nach dem auf der Gerichtëschreiberei des Königl. Amts- gericbts niedergelegten Berzeichniß find 195 M bevor- rechtigt und 2765,19 4 ohne Borreht angemeldete Forderungen zu berücksichtigen. Schleswig, den 16. April 1884. F. C. Zwanzig s8epn., Konkursverwalter.

K, Württ. Amtsgericbt Ulm. Konktursverfahren.

Ueber das Vermögen des Jacob Däubler, Kutschers hier wurde heute, Vorm. Uhr, das Konkursverfahren eröffnet und Gerihtsnotar Haußer hier zum Konkursverwalter ernannt. S Konkursforderungen find bis zum 12. Mai d. J. bei dem diesseitigen Gerichte anzumelden. : Es wurde zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, über vie Bestellung eines Gläubigeraus\chusses und eintretenden Falles über die in §. 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände endlich zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf

Montag, den 19, Mai d. Z.,, Borm. 19 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.

Allen Versonen, welche eine zur Konkursmasse ge- hörige Sache in Besiß haben, oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, au die Berpflichtung auferlegt, von dem Besize der Sachen und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 12, Mai d. F Anzeige zu machen.

Ulm, 16. April 1884, i

Gerichts\chreiberei des K. Amtsgerichts :

Reuß.

[18454]

[183483] Konftursverfahren.

Ueber das Vermögen des Kaufmauns3 A. Krusewiy in Verden ist heute, am 12. April 1884, Vormittags 10 Uhr, das Konkursverfahren er- öffnet. L

Verwalter Rectsanwalt Bs in Verden.

Anmeldefrist bis 31. Mai 1884.

Erste r L iein den §8. Mai 1884, Bormittags 11 Uhr.

Allgemeiner Prüfungstermin den 12, guui 1884, Vormittags 11 Uhr. : 4684

Offener Arrest mit Anzeigefrist bis 15. Mai 1884

Verden, den 12. April 1884. Blumenthal, A Gerichtsschreibzx des Königlichen Amtsgericht.

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Redacteur: Riedel.

Béxrlint Verlag der EGrpedition (Sh olz).

Der Gesellshaftsvertrag datirt vom 21. März

in §. 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegen-

Druck: W. Elsner.

zum Deutschen Reichs-

Dritte Beilage

Berlin, Freitag, den 18. April

Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

fas f,

M 92.

Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im §. 6 des Geseyes über den Markenshuy, vom 30. November 1874, sowie die in dem Gese, betreffend das Urbeberre{t an Mustern und Modelleu

vom 11. Januar 1876, und die im Patentgesey, vom 25. Mai 1877 vorge

Central-Handels-Re

Das Central - Handels - Register für das Deutsche Reih kann dur alle Post - Anstalten , für Berlin auch durch die Königliche Erpedition des Deutschen Reichs- und Königlich Preußimen Bs

Anzeigers, SW., Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

——

Vom „Central

riebenen Bekanntmachungen veröffentlicht werden, ersheint au in einem be

gister für das Deuts

Handels-Register für das Deutsche Neich““ werden heut die Nem. 9

onderen Blatt unter dem Titel

he Meth. (9. 924,

Das Central - Handels - Register für das Deutsche Neich erscheint in der Regel tägli. Dae Abonnement beträgt 1 A 50 für das Vierteljahr. Einzelne Nummern fosten 20 S. Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 80 S.

2A. und 92B, ausgegeben.

Markenscbuß in der Schweiz. (Pat. Anm.) Die bekannte Firma Suchard in Neuenburg hatte gegen die Firma Maeftrain wegen Führung einer

abrif- und Handelsmarke geklagt, welche der ihrigen zum Verw-:chseln ähnlich sehe. Das Bezirksgericht in St. Gallen wies die klagende Firma ab, weil tas Markenzeiden (2 ovale {räge Schilder) {on früher (vor dem Eintrage Sucbards in das eidgen Marken- bub) allgemein als Chofkoladenmarke in Gebrauch gcwesen sei. Das Canton®gericht entfchied in zweiter Instanz, daß Maestrain ein einziges Markenzeichen zu lösen habe; im Uebrigen sei Suchard abzu- weisen und in die Hälfte der Kosten zu verurtheilen. Jn dritter Instanz erkannte das Bundeégericht nach dem Klageantrage, weil Suchard das Zeichen vor Maestrain zum Markenbucbe deponirt habe und weil, abgeschen von einzelnen Theilen des Markenbildes, auch der Totaleindruck desselben nit zur Verwehse- lung zwischen den Produkten verschiedener Firmen führen dürfe. Die bundesgericbtlite Auffassung dürfte als grundsäßlie Entscbeidung weittragende Folgen haben Das Baseler Cantonsgericht hatte ia einem ähnliben Falle umgekehrt dem Umstande, daß der deponirte und der nachgemachte Umschlag einem nicht schr aufmerksamen Beobatbter gleich oder doch sehr ähnlih sei, keine Bedeutung bei-

gelegt.

Die Handelskammer zu Leipzig versendet folgenden besonderen Abdruck aus Nr. 89 des „Lcip- ziger Tageblatts* vom 29. März d. J.:

Die häufig vorkommende unrichtige oder un- genügende Adressirung der Postsendun- gen hatte bereits im Jahre 1874 den damaligen Kaiserliben Ober- Postdirektor Geh. Postrath Peters- sohn veranlaßt, in cinem ausführlichen Schreiben die Handelsk:mmer um ihre Mitwirkung für ge- nauere Adressirung der an Handelsfirmen gerichteten Briefe zu ersuchen. Die Handelskammer hatte \. Z. dieses Schreiben nicht nur im „Tageblat" abdruen, fondern auch Abzüge davon mit der Bitte um Be- rüdsihtigung des Inhalts sämmtlichen in das Han- delêregifster eingetragenen Firmen, etwa 2300 an der Zahl, zusenden lassen. Als Beweis für die Noth- wendigkeit der genaueren Adressirung war angeführt, daß die Zabl der gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefe, welche den Adressaten niht sofort, sondern erft nach weiteren Ermittelungen zugestellt werden können, bei dem Postamte Nr 1 täglich ungefähr 400 Stück, die Zabl der Postanweisungen und Geld- briefe dieser Art etwa 150 Stück, der Pakete mit und ohne Werthangabe 50 Stück betrage und daß davon täglich 60 bezw. 10 und 2 Stück als unbestell- dar zurücgesandt werden müssen. Der Vorschlag zur Besserung dieses Uebelstandes ging dahin, daß die Geschästsleute, die großen Handluagshäuser voran, auf ihren Briefen unmittelbar unter Ort und Datum ihr Geschäftslokal angeben und ihre Geschäftsfreunde zur Angabe desselben auf den Postsendungen auffor- dern möchten, Zugleich wurde empfohlen, das Prä- dikat „Herrn“ oder „Herren“ durch die Aufschrif „an die Firma" zu ersetzen.

Jene Aufforderung ist jedoch nur von geringem Erfolg begleitet gewesen. Auch jeßt noch ist die Zahl der unbestellbaren Briefe eine sehr große. Von dem Kaiserlihen Ober - Postdirektor Herrn Wolter ist deshalb neuerdings wieder eine ähnliche Zuschrift an die Handelskammer gerichtet worden. „In den Kreisen des Handelsstandes“, beißt €s darin, eist in neuerer Zeit nit selten darüber Beschwerde Q worden, daß die Aushändigung von Post- endungen, in deren Aufschrift unter Anwendung des Prâdikats „Herr“ * wie dies im Geschäftsverkehr allgemein üblih is eine Handelsfirma als Empfängerin bezeichnet war, deshalb beanstandet werden mußten, weil hier wohnhafte Privatpersonen mit der betreffenden Handelsfirma gleihen Namen und bezw. gleihe Vornamen führten. In den einzelnen zur Sprahe gekommenen Fällen trat dabei meist die Ansiht hervor, daß die im Handelsregister eingetragenen Firmen mit Rücksicht auf diese Eintragung gleihnamigen rivatpersonen gegenüber allein zum Empfange der Unker jener Aufschrift eingehenden Postsendungen berechtigt seien, Cin solches Vorrecht kann jedoch, wie den Beschwerdeführern sowohl von hier aus, als wiederholt auch vom Reichs-Postamte eröffnet worden ist, den Handelsfirmen nicht zugestanden werden; es entspriht vielmehr durchaus den be- stehenden Vorschriften, wenn die hiesigen Post- anftalten in den bezeibneten Fällen die Sendungen mit Rücksicht auf die Zweifel, welcbe in Bezug auf die Person des alleinberechtigten Empfängers be- stehen bleiben, als unbestelbar behandeln. n die in Betraht kommende Handelsfirma würden diese Sendungen nur dann ausgehändigt werden können, wenn sie in der Aufschrift aus- drüdcklih „an die Ficma“* adressirt, oder mit einer nühyer bezeihnenden Angabe in Bezug auf das Geschäft, die Lage der Wohnung 2c. versehen sind. La es zur Vermeidung unbegründeter Berufungen, insbesondere aber im eigenen Intercsse des ublikfums wünscenswerth ist, daß die Bestimmungen bezüglih der Adressirung der an Handelsfirmen gerihteten Postsendungen möglichst allgemeine Be- atung finden, so gestatte ih mir, die geehrte Handelskammer ergebenst zu ersuchen, in der beregten Pinsidt auf die betheiligten Kreise gefälligst ent- [preend einwirken zu wollen.“

Die Handelskammer hat \ich nach dem Gutachten ihres Verkehrsaus\chu}ses mit der obigen Auffassung nur einverstanden erklären können. :

Der Vorschlag, insbesondere das Prädikat „Herrn“

oder „Herren“ dur die Aufscbrift „an die Firma“ zu erfeßen, verdient in der That alle Beachtung; um fo mehr, als jene Prädikate in den überaus ¿ablreihen Fällen, in denen der Name des Inhabers mit der Firma nit übereinstimmt, keinen rechten Sinn kaben. Wir haben aufs Gerathewohl Seite 200 des neuen Adreßbucbs aufgeschlagea, um einen Anhalt für das Verhältniß dieser Fâlle zu den an- deren zu bemessen. Da sind unter den 90 Firmen, die auf dieser und der fol1enden Seite verzeichnet stehen, niht weniger als 34, bei welchen der Augen- schein ore o E G a e solhen Uebereinstimmung Fehlt; Vei 8 L felben find mehrere Inhaber verzeichnet, wäh- rend die Firma nur einen andeutet, bei 8 um- gekehrt nur einer, während die Firma aus mehreren Namen besteht, bei 8 sind Frauen die Inhaberinnen, während die Firma dies nicht erkennen läßt 2c. Die „Herren“ J. G. H. & Co, z. B. sind zwei verheirathete Frauen, „Herr* C. H. ein Fräulein, „Hecr“ L cine Wittwe mit einem Sohne und einigen ver- heiratheten und unverheiratheten Töchtern. Hier ift die Adresse „Herrn“ doch geradezu widersinnig. Adressirt man dagegen „an die Firma“, so paßt dies in jedem Falle, und unhöflich ist es doch sier nicht.

Daneken ift die Angabe des Geschäftslokals drin-

gend zu empfehlen. Früher hielten größere Handlungs- häuser dies unter ihrer Würde; uns kennt Jedermann, geschweige denn die Briefträger. Inzwischen ist die Stadt größer geworden und das Briefträgerpersonal wechselt doch zuweilen. Aber davon ganz abgesehen, ilt es in jedem Falle eine große Erleichterung für das mühselige Geschäft des Briessortirens, wenn die Straße und die Hausnummer angegeben ist; bei der großen Zahl der zu sortirenden Briefe wird ein erhebliches Maß von Zeit erspart, wenn der damit beshâftigte Beamte bei jedem Briefe nur auf die rechte untere Ecke zu sehn, niht aber die ganze oft genug undeutlih geschriebene Adresse zu lesen braudt. Je rascher aber das Sortiren er- ledigt ift, desto früher kann mit dem Austragen be- gonnen werden, und daran ift dem Handelsstande do ganz besonders gelegen.

Es gilt, mit einem unhaltbar gewordenen Vor- urtheil zu brechwen. Möchten unsere größeren Hand- lung8häusfer mit gutem Beispiele vorangehen !

Aus Bari (Italien) meldet das „Deutsche Han- dels-Archiv“, daß im Laufe des Jahres 1882 in den Hâfen von Bari und der Provinz 2285 Segel\chife und 774 Dampfschiffe mit einem Tonnengehalt von 570 965 Reg. Tonnen verkehrten; darunter waren Ci s Schiffe (2 Dampfschiffe und 6 Segel- \chiffe).

Eingeführt wurden in Bari: Baumwollengarne, Manufakturen, Kurzwaaren, Quincaillerien, Mode- waaren, Eisen, landw. Maschinen, kaustishe Soda und sonstige cemishe Präparate, Kolonialwaaren, Sprit, gesalzene Fische, Kohlen, Bau- und Faßholz, Vieh, Glas u. f, w.

Ausgeführt wurden: Wein, Oel, Mandeln, Ge- treide, Seife, Südfrüchte, Weinstein und andere kleine Artikel.

Auch Deuts{land war wieder das Ziel einer großen Menge dieser Waaren, namentlich bricht si, wie der Bericht konstatirt, der in Apulien wachsende Rothwein in Deutschland immer mehr Bahn, wenn auch bei Weitem der größte Theil immer noch nach Frankreih geht. Das südlide und mittlere Deutschland bezog über Venedig per Bahn über den Brenner und über Triest ; diese bedeutende Sen- dungen figuriren nach wie vor nur im Binnen- verkehr der Provinz Bari mit Oberitalien und als Export nach Oesterreich - Ungarn.

Die Einfuhr von Deutschland erfolgt meist

mittelst der Eisenbahn und bestand in 1882 in Baumwollengarnen und Geweben im Werthe von 15 000 Lire, Quincaillerien im Werthe von 26 880 Lire, Kurzwaaren im Werthe von 76 800 Lire, Metallwaaren im Werthe von 14 400 Lire, Möbeln im Werthe von 10 600 Lire, Klavieren im Werthe von 1800 Lire, Fellen und feinerem Leder im Werthe von 59 200 Lire, Glaswaaren im Werthe von 27 060 Lire, chemischen Präraraten und verschiedenen Droguen im Werthe von 1600 Lire. Ueber Triest wurden ziemlihe Quantitäten deutschen Sprits, der zur Alkolisirung des Weirs verwendet wird, bezogen. Der Weinbau hat nah dem Bericht in der Provinz Bari einen ganz unglaublihen Auf- schwung genommen, und sind weite Strecken, die noch vor kurzer Zeit brach lagen, mit Reben be- pflanzt. Die Oelernte wurde leider im leßten Augerblick vom Wurm zerstört, was nicht ohne Einfluß auf die Verhältnisse, besonders der ärmeren Bevölkerung blieb, Dagegen waren in den übrigen Artikeln meist günstige Ernteergebnisse zu verzeihnen.

Die Einfuhr von Alicante (Spanien) im Jahre 1883 war, nah dem „Deutschen Handelsarchiv* der- jenigen des Jahres 1882 mit unbedeutenden Ver- änderungen gleich geblieben, Der Import von bei- nahe aus\ch{ließlichd deutschem Sprit ist von etwa 30 000 h1 in 1882 auf etwa 18 000 hl in 1883 ge- sunken. Jn der Eisen- und Eisenwaaren - Ein- fuhr ift eine Mehreinfuhr von etwa 6000 t gegen 1882 zu bemerken; auch Eisenbabn- materialien sind in größerem Maßstabe (etwa 25 000 t mehr als in 1882) eingeführt worden. Bei- nabe das ganze Quantum dieser Eisenbahnmaterialien

war deuts{chen Ursprungs. Die Schienen, Loko- motiven und sonstiges Material für die im vollen

Bau begriffene Eisenbahnlinie von Alicante nah Orihuela und Murcia find meistentheils von einer säbsisben Maschinenfabrik geliefert worden. Auch in dieser Branche hat die deuts che Industrie die bis jeßt für diefe Zwecke fast aus\cließlich in Anspruch genommene englische Fabrikation mit allgemeinem Beifall ersetzt.

In der Ausfuhr if eine Zunahme von etwa 94000 hl für Wein, und um etwa 400 t für Olivenöl zu konstatiren; dagegen hat sich eine Ver- minderung der Ausfuhr in Esparto (etwa 2000 t weniger als in 1882) und Süßholz (etwa 700 t) ergeben. Das einzige Landeserzcugniß, dessen Aus- fuhr eine große Bedeutung für Alicante hat, ift der Wein, welcber mit jedem Jahre in größerem Maß- stabe produzirt und exportirt wird.

Die Ausfuhr von Wein im Jahre 1883 betrug zusammen 174422 Fäffer zu dur{scnittlich 550 1 = 959 321 hl, davon gingen nah Deutschland (Hamburg) 68 Fâfser à 550 1.

Im Jahre 1883 wurde hauptsächlich eingeführt : Esparto 4 275 918 kg, eiserne Röhren 5 992 812 Eg, Taba 5 104 239 kg, Klippfish 4 382 450 kg, leere Weinfäfser 1410087 kg, Zuder 1 474 560 kg, Hanf 1079 878 kg, Eisenstäbe und Latten 1074 560 kg 2c.

Während des Jahres 1883 wurde hauptsächlich ausgeführt: Süßholz 1605249 kg, Esparto (bearbeiteter) 1246 410 kg, Olivenöl 1 216 345 kg, Wein 959 321 h1, Gerste 516 223 kg, Mandeln 436 469 kg, Ausfaat 418 321 kg 2c.

In dem Hafen von Alicante verkehrten in 1883: im Ganzen 504 fremde Scbiffe von 305 824 Reg.- Tonnen (davon waren deutsche: 6 Schiffe, sämmt- lih Dampfschiffe) 2 Swiffe kamen in Ballaft ein, 1 Schiff lief in Ballast aus.

Fabrik- und Scch{utmarken - Album. (Pat. Anw.) Der „Jron-Mon.*“ schreibt: „Die- jenigen D und Geschäftshäuser in Deutsch- land, esterreih-Ungarn , Frankrei, Belgien, Schweden, Norwegen u. \, w., deren Fabrikate oder Artikel Schußmarken auf sich tragen- thun gut daran, die leßteren in dem den Fabrikzeichea ge- widmeten Theil des Notizkalenders (Diary) des „Jronmonger* für 1885 einrücken zu lassen. In dem diesjährigen Notizkalender find bereits mehrere Hundert solher Marken und Namensbezeihnungen klassificirt vorzufinden, und die Zahl derselben wird in der Ausgabe für nächstes Jahr, die bis zum Spätjahr zusammengestellt wird, noch bedeutend größer ausfallen. Der Schußmarkentheil des Werkes“ ist in Felder von je 1 X 14 Zoll = 29 X 38 mm eingetheilt, und für Anzeigen sind 10 M netto baar pro Feld zu entrihten. Nähere Angaben, Clichés und Anfragen sind an die Erpe- dition des „Jronmonger*, 42 Cannon Street, London E. C., eivrzusenden, und zwar mit genauer Angabe des Namens und der Adresse des Eigen- thümers der betreffenden Marke.”

Holz-Industrie-Zeitung. Oran für Holz- handel, Holzindustrie und Forstwirthschaft. Nr. 15. Inhalt: Forstliches. (Wachêthum der NRotheiche. Aufbewahrung der Gerberrinde. Themata für die Forstversammlungen in Wolfah und in Höxter). Personalien. Vermischtes. (Heizkraft ver- \hiedener Brennmaterialien). Handels- und Ge- [chäftéberihte. (Danzig. Unter - Elsaß. Braun- \{weig.) Tarif- und Transportwesen. Sub- missionsresultate. Submissionsliste. Holzver- käufe. Inserate.

Dex Ledermarkt N 5 Inhalt: Wochen-Uebersiht. Ledermesse zu London am 9, April. Vom Berliner Markte. Vom österreihischen Markte. Ueber Extraktgewinnung. Die Gerbmaterialien Südamerikas. Allerlei Beachtenswerthes. Briefwechsel mit Allen für Alle. Ungarischer Lohextrakt Vom französi- {en Markte. Vom englischen Markte. Neue Firmen- Einträge der deutschen und österreichischen Handelsregister. Konkurs-Eröffnungen im Deut- schen Reiche.

Der deutsche Leinen-Industrielle. Nr. 67. Inhalt: Verbandsnachrichten. Normalstatut des Bundesraths. Die Jutefaser, ihre Verwen- dung und ihre Bedeutung in der Textilindustrie. (Schluß) Bengalens Baumwollenweberei., Cin neuer Beitrag zur Faserisolirung. Das Wirthschaftejahr 1882. Berichte über den Stand der Flachsfclder. Industrielle Notizen. Ver- mischtes. Submissionen. Literatur. Markt- berihte. Wechselcourse. Anzeigen.

Baugewerks-Zeitung. Nr. 30. Inhalt : Reisebericht, betreffend eine Studienreise nah der Schweiz und Italien. Stall für Reit- und Kutschpferde. Ueber den Hauss{hwamm und seine Bekämpfung. Bauthätigkeit, Lohnbewegung, Bau- ausfichten. Vereiasangelegenheiten. Lokales und Vermischtes. Technische Notizen: Theer, kein Schußzmittel für Eisen. Neues Verfahren, um Eisen gegen Roft zu büßen. Soziales. Bücher- anzeigen und Recensionen. Brief- und Frage- kasten. Für das Baufah wichtige Patente. Bau-Submi|sions-Anzeiger. Annoncen. Bei- lagen: Annoncen.

Gewerbeblatt aus Württemberg. Nr. 15. Inhalt: Die wirthschaftlihe Lage des Maschinen-

baues in Deutschland. Ausbildung der Lehrlinge in den Etablissements von Christofle & Cie. in

Paris. Fortschritt im photo- mechanischen Druck- verfahren. Verschiedene Mittheilungen.“ Neues im Musterlager. Reichspatente von Ecfindern aus Württemberg. (Patent-Anmeldungen. Patent- Ertheilungen.) Ankündigungen.

Paul Loeff’'s Wowenschrift der Ziegel-, Thonwaaren-, Kalk-, Cement- und Gyps- Industrie. Nr. 15. Inhalt: Wie sammeln wir unsere Ecfahrungen, um dieselben richtig anzu- wenden. Ueber die Priorität der vom Baumeister Friedrid Hoffmann beanspruchten Erfindung von Trockeneinrihtungen. Wie verfährt man, um periodishe Brennöfen billig und fachgemäß umzu- bauen, damit wir billiger fabriciren 2c. Patent- liste. Bezugéquellen. Berichte angemeldeter Patente: Neuerungen an der Mefserwelle und dem Mundstück von Thonschneidern. Verfahren zur Her- stellung von Mosaiken, insbesondere zur Nachahmung altrôömisher Moiaike. Verfahren zur Erzeuguug matt und glänzend erscbeinender Reliefvergoldung auf Porzellan. Submissions-Ergebnisse. Ver- mistes: Patent-Aufhebung für Trockenräume. Das Bemalen der Statuen. Röhrenverbindung für Glie- derkessel. Heiz- und Kochofen. Submissionen. Briefkasten. Anzei

HandDels-Register.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich

Sachsen, dem Königrcib Württemberg und

dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags,

bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik

Leipzig, resp. Stuttgart und Darmstadt

veröffentliht, die beiden erfteren wöchentlich, die leßteren monatli.

Anclam. Bekanntmachung. [18479] Die in unserm Firmenregister unter Nr. 129 für den Kaufmann Joseph Kirschstein zu Anclam einge-

tragene Firma :

: „M. Kirschstein“

ist zufolge Verfügung vom 19. März 1884 heute ge-

löst worden.

Anclam, den 20. März 1884.

Königliches Amtsgericht. ITI. AbtHeilung.

Berlin. Handelsregister [18489] des As Amtsgerichts x. zu Berlin. Zufolge Verfügung vom 17. April 1884 sind am

selben Tage folgende Eintragungen erfolgt :

Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma:

. A. Mezner & Comp.

am “1. Januar 1884 begründeten Handelsgesellschaft

(Geschäftëlokal: Auguststraße 35) sind die Frau

Auguste Mezner, geborene Schüler, und der S{läwter-

meister Herrmann Mezner, Beide zu Berlin. Zur

Vertretung der Gesellschaft ift nur die Theilhaberin

Frau Auguste Mezner, geb. Schüler, berechtigt. Dies if unter Nr. 9024 unseres Gefellschafts-

registers eingetragen worden.

Dem Adolph Mezner zu Berlin i für vorge- nannte Handelsgesellshaft Prokura ertheilt und ift dieselbe unter Nr. 5958 unseres Prokurenregisters eingetragen worden.

Berlin, den 17. April 1884

Königliches Aa I. Abtheilung 56 I. ila.

Brandenburg. Befanntmahung. [18480]

Der Kaufmann Marx Frank von bier is aus der unter Nr. 150 des Gesellschaftsregisters eingetrage- nen Handelsgesellshaft „Gebrüder Frank“ aus- gescbieden.

Brandenburg, den 12. April 1884.

Köntgliches Amtsgericht. Brandenburg. Befanntmahung. (18481]

In unser Firmenregister ist heute unter Nr. 836 die Firma «„W. Wedepohl“, als deren Inhaber der Buwbindermeister und Kaufmann Emil Friedrich Wilhelm Robert Wedepohl zu Brandenburg und als Ort der Niederlaffung Brandenburg a. H. ein- getragen.

Braudenburg, den 16. April 1884,

Königliches Amtsgericht. [18483] Braunschweig. S3Jns Aftiengesellschafts-Regi- fter Bd.1Il. S. 35 ift heute die Firma: „Vereinigte Braunschweigische

i Cichorien-Fabriken“ mit dem Sitze in hiesiger Stadt eingetragen.

Der Gesellschaftsvertrag ist zum notariellen Pro- tokolle vom 12. Februar 1884 verlautbart- und ist der Zweck des auf bestimmte Zeit nit beschränkten Unternehmens die Darstellung, der Einkauf und Verkauf von Kaffeesurrogaten sowie dazu passender anderer Bedarfsartikel. Die Gesellshaft erwirbt die Firmen und Fabrikanlagen von G. H. Bartels & Söhne Nachfolger, Dopmeyer & Hartung und E. B. Denicke & Co.

Das Grundkapital beträgt 350 009 Æ und zer- fällt in 350 auf den Inhaber lautende Aktien zu je 1000 :

Dur die Zeichnung der Firma wird die Gesell- {aft nur verpflichtet, wenn sie von dem Direktor und cinem bevollmächtigten Mitgliede des Aufsichts- raths oder zwei bevollmähtigten Mitgliedern des Aufsichtsraths kollektiv unterschrieben ift.

Der Aufsichtsrath kann auch einen Beamten der Gesellschaft an Stelle eines Direktionsmitglicdes zur