Stabsarzt im Inf. Regt. Kaiser Wilhelm, Köni zum Bats. Arzt im Gren. Regt. Königin Olga eldart. Negt. König Karl Nr. 13, zum Bats. r. 122 Kaiser Franz Joseph von Oesterreich,
efördert: die Assist. Aerzte: Dr. Taute im 4. Inf. Negt. Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von Oesterrei, König von Ungarn, zum Oberarzt mit einem Patent vom 16. März 1905, Dr. Uebel- 5 König von Preußen Nr. 125, zum überzähl. Oberarzt mit einem Patent vom 16. März 1905, Dr. Graf der Res. vom Landw. Bezirk Ulm, zum Oberarzt Dr. Gü nzler,
Überzähl. Stabsarzt im Arzt im 4. Inf. Negt. A von Ungarn.
messer im Inf. Regt. Kaiser
N
mit einem Patent vom 16. März 1905; Dr. H
Unterärzte der Res. vom Landw. Bezirk Stuttgart, zu Assist. Aerzten.
on Preußen Nr. 120, r. 119, Dr. Helber,
wesen : und Gewichtswesen: Bekanntmachung über gungen durch die Elektrishen Prüfämter. machung, betreffend Ausführungsbestimmungen über die Gewährung | zu von Beihilfen an Kriegsteilnehmer. Ausländern aus dem Reichsgebiet.
nde März 1905. 2) Konsulat- rnennung; — Entlassung; — Erxequaturerteilung. 3) Maß- rüfungen und Beglaubi- 4) Militärroesen: Bekannt-
Inhalt: 1) Finanzwesen: Nachtrag zur Nachweisung der Einnahmen des Neis vom 1. April 1904 bis Ë f
5) Polizeiwesen : Ausweisung von
%nahdem s{chon leßte Wohe von einzelnen damit alliufrühen F pt 1 später ers) t man f allzufrühen Frühlinge wegen später erscheinen hemmender und die Obstbaumblüten nicht gar gerne. Die Wintersaaten wünschen und die Frühjahrsarbeiten wie Mao, Kartoffelpflanzungen 2c. sind durh das ung etter im März und Anfang April stark verzögert worden. Fi Düngung der Wiesen mit Mist und Kunstdünger war bagede
er, den
Nr. 17 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, herausgegeben im Reichsamt des Jnnern, vom 28. April, hat folgenden
Land- und Forftwirtschaft.
Veber den Stand der Kulturen in der schreibt die „Schweizerishe Landwirtschaftlike Zeitschrift" unterm 16. April: Nah ziemlich s\trengem Winter immer ersehnte, seinen Einzug gehalten. erstarkt, daß die Gras nußung diese Woche allgemein eröffnet wird,
hat der Die Vegetation ist so weit
Zentralschweiz
Witterung günstig, die Feuchtigkeit 13 die Pflanzennäh, (Ln die bringt fie alo zur besten Wirkung. Die Obstbäume jeienofe und shönen Knospenansaß und ein günstiger „Blühet* kann ung E ute Aussichten auf den Herbst eröffnen. Alle landwirtschaft]: rodukte finden zu guten bis hohen Preisen Absaß, und so entritt
fich heute für die Landwirte eine hoffnungsvolle Zukunft. Frühling, der
Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Gezahlter Preis für 1 D opp
elzentner
niedrigster d
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bödster t.
niedrigster
b.
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Am vorigen Markttage
Dur(- \chnitts8- preis
é. b
Verkaufte
Verkauf3- Menge wert Doppelzentner dem
(Preis unbekannt
Allenstein O S Gei E A isa i. P. Ea sbin Schneidemühl . Ia N i Strehlen i. Schl. Schweidnitz . Glogau . Liegniy . MOveim i;
ayen . Krefeld U s Saarlouis . Landshut . Augsburg Mainz
‘ ‘ ‘ . . . . . ‘ .
Augsbu: g
Kaufbeuren . Bopfingen . Stodcktach . ,
Allenstein . So Sorau N -L. Cie P ; issa i. P. . Krotoshin . Schneidemühl Kolmar i. P. . Da L ae Strehlen i. Sl . Schweidnitz . ; Glogau . Lens . -, ildesheim . ayen Crefeld . Neuß Saarlouis Landshut Augsburg Kaufbeuren . Bopfingen Mainz
S
Allenstein. Thorn.
Sorau N.-L. Posen. .
Zina i P. Krotoschin S{hneidemühl . Kolmar i. P. . FITeGIAU i a 6-6 Strehlen i. Schl. Schweidnitz . Liegniß
Mayen
Crefeld . Landshut . Augsburg Kaufbeuren . Bopfingen Mainz
Allenstein Thorn Sorau N.-L. Posen. … .
Lissa i. P. Krotoschin . . Schneidemühl . Kolmar i. P Sea 6 Strehlen i. Schl. Schroeidnitz . ; Glogau . Liegniy . Hildeëheim . Mayen
Crefeld
Neuß .
Trier .
Saarlouis Landshut . Augtburg Kaufbeuren . Bopfingen Mainz
E E E Ec
Bemerkungen.
15,50
17,00 16,50 16,20 16,40 15,00 15,00 15,50
15,40
-
— — Co G D M! G Ce
-
16,00 16,20 12,90 12,80 16 66 15,60 14 25
Die verkaufte Vèenge wird auf volle Doppe t Gin liegender Strih (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift,
E E E E
15,50
17,00 16.70 16,20 16,40 15,90 15,00 16,60
15,40
bk pmk pri Go 3 D
-
M N 99 ODN
14,00 13,90
16,54 16,00 19 00
1280 |
13,50 13,80 12 90 13,80
13,40
14/29 |
14,00 14,40 13,45
16,0I 16,40 13,98 15,00 16 66 i TO,00 I 1420
16,00 16,20 17,20 16,80 16,90 16,60 16,00 15,90 16,00 17,20 16,00 16,90
17,10 17/10
90,00 19/40 18.25
Keruen (enthülfter
18,90 19,40 19,80 19,20
12,50 12,60
13,00 Þ
12,80 13,00 13,00 13,60
13,10 13,40 13/10
14,60
14,30 14/10
13,21 13.80
14,60 14/75
12,60 13,80 15,09
13,90 14,60
14,30 14,50 13,90 16,20
12,29 16.92 17,60
19,60
13,43 13,30 14,00 14,60 13 90 13,30 14,00
13,50 14 40 14 00
13 65 14 80
13,80
16,40 16,40 15,05 15,20 17,02 16,20
Weizen.
16,00 16,50 17,20 16,90 16,50 16,60 16,40 15,90 16,50 17,20 16,00 17,10
17,10 17:10
20,33 90.00 18 25
19,20 19,40 19,80 19,20
Roggen.
12,50 12,80 13,00 13,00 13,10 13,00 13,60
18,50 13,40 13,50
14,80
14,30 14,10
13,57 14/00
14,69 14,75
Gerste.
12,60 13,80 15,00
14,00 14,60
14,80 14,50 14,70 16 20 12,20 17,69 19,20
19,60
I
1 N
16,50 16,60 17,50 17,00 16,70 16,80 16,50 16,80 16,50
17,20
18,34 17,69 17,60 20,00 20,67 20,20 18,50
Epelz, Dinkel, Feseu
19,60
20,00 19'40
12,80 12,90 13,30 13,20 13,20 13,20 13,80 12/40 13,60 13,80 13,50 13,60 13,80
14,66 14,80 14,60 15,20 13,93 14,20 16,00 14,80 15,00
12,90 14,40 15 50
14,10 15 09 15,00 14,00 15,09 15,00 14,70 16 40 17.00 12,40 18,08 19,69 20,00 20,20 16,80
D afer.
13,40 13,69 14 00 14,60 14,10 13,39 14 093
13,90 14,40 14,40
13,65 15,20
13 80
16,60 16.60 16,13 15.70 17,02 16,20
4 | | | | | | |
|
14,
13,80 14,59 15,00 14 20 13,59 14,29 15,00 14,20 14,60 14 49 14 50 14,29
15,50 14,30 13,20 16,89 16,69 16,67 15 80 17,80 16,80 15,00
16,50 16.80 17.50 17,20 16,70 16,80 17,00 16,80 17,00
17,20
18,34 17,60 17,60 20,00 21,00 20,60 18,50
20,00 20,00 19,40
12,80 13,10 13,30 13,40 13,30 13,20 13,80 12 40 13,80 13.80 13.90 13 60 13,80
14,66 14,80 14,60 15,20 14,29 14,30 16 00 14,80 15,00
12,90 14,40 15,50
14 30 15,00 15,00 14,00 15,50 15,00 15,50 16,40 17,00 12,40 18,46 20,00 20,00 20,20 16,80
14,03 14,00 14,50 15,00 14,49 13,509 14,20 15,0) 14,59 14,60 14,80 14 50 14,25
15,50 14 30 14,20 17,00 16,80 17,20 17,20 17.80 16.80 15,093
—,
16 27 16,88 i 16/48 16,60 16,00
17,20
16,67 16,60
16,00 17,30
18,34
17,70 19,00 20,31 19,62
18,34
17,31 20,00 20,18 19,77
19,05 19,27 19,70 19,24
19,40 19,27 19,50 19,00
12,89
13,10 13,06 13,04 13,60 12,40
13,40 13,55
13,00
12,80 1281 12,91 13,60 12,30
13,30 13,54
14,66 14,43
13,95 13,71 15,20 14,88
14,66
14,36 15 20 13,68 13,89 15,35 14,64
14,20
14,25 14,54 15,00 14,40 14,00
15,00
14,00
14,20 13,95 14,40 14,60 14,00
14,50
26.4. 14.4. 20. 4, 25. 4. 19. 4.
20. 4.
20. 4.
19. 4. 19. 4.
20. 4.
17,00
17,51 19,70
19,00 |
17,00
17,29 18,65 20,00 19,74
20. 4.
26. 4. 14. 4. 20. 4. 25 4. 19. 4.
20. 4. 90. 4.
481 223 154 662 560 759 1440 30 434
13,67
14,29 14,07 13,23 13 80 15,00
14,75 1440
13,74
14 87 14,00 13,24 14,00 15,00
14,40 14,47
20. 4. 27.4.
14 4. 19. 4. - 19. 4. 19. 4. 20. 4.
15,50 13,80
16,15 15,91 16,01 17,29 16,11
60 930 130 1770
157 2981 150 2374 411 6 383 41 704 57 927
15,50 13,62
16,44 15,89 15,54 17,18 16,26
[zentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen ete
n Punkt (. ) in den legten se{chs Spalten, daß entsprehender Ber
er Lenz ist’s nun gerade nid aber man r
Grasw oft zersts lassen e Bri |
Sommer, ge
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Doppelzentyez
%
eitswesen, Tierkra eit d Ab - Gesundh es ppa Is un sperrungs
Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten.
„Veröffentlihungen des Kaiserlihen Gesundheitsamts“, Nr. 17 (Aus den vom 27. April 1905.) S
Pest.
Aegypten. In der Zeit vom 8. bis 15. April sind 2 neue eten und 2 Todesfälle an der Pest im Bezirk Tukh der Provinz Kal iubieh zur Anzeige (eimen.
Aden. Vom 25. bis 31. Mârz sind an der Pest 33 Personen erkrankt (und 32 gestorben), vom 1. bis 7. April 11 (10).
British-Ostindien. Während der am 1. April abgelaufenen Moche sind in der Präsidentshaft Bombay 3951 neue Er- frankungen (und 3056 Todesfälle) an der Pest zur Anzeige gelangt, davon 793 (692) in der Stadt Bombay, 171 (151) im Stadt- und Hafengebiet von Karachi, 3 (3) im Hafen von Broach und 60 (55) im Stadt- und Hafengebiet von Bhavnagar.
Mauritius. Vom 3. Februar bis zum 9. März wurden auf der Insel 17 neue Erkrankungen und 11 Todesfälle an der Pest fest-
t. 5 t citisch- Südafrika. In der Kapkolonie sind vom
his 18. März 2 neue Pesterkrankungen aus East London und 1 aus Port Elizabeth gemeldet worden.
Argentinien. Zeitungsnachrichten zufolge sind Mitte März in der Hafenstadt San Nicolas (Prov. Buenos Aires) 3 Personen unter pestverbäGugen Erscheinungen erkrankt und 2 davon gestorben ; auch wurden tote Ratten im Hafenviertel gefunden.
Chile. Zufolge einer Mitteilung vom 16. März sind in Antofagasta sowie in Chanaral (Prov. Atacama) mehrere Pest- fálle festgestellt worden; auch in Jquique foll die Pest aufgetreten sein.
Queensland. Vom 4. bis 18. März wurden im Staate zwei neue Pestfälle gemeldet, und zwar am 6. März bei einem chinesischen
ruchthändler, welher am Tage darauf starb, und am 9. März bei einem jungen Menschen, in dessen Wohnung kurz vorher eine pestkranke efunden war. nao „Süd-Wales. In Sydney ist am 16. März ein Pesifall festgestellt worden, dagegen sind aus dem Norden des Staates keine Neuerkrankungen mehr gemeldet. Der Erkranfte in Sydney war in cinem Frucht- und Getreidespeiher am Darling Harbour beschäftigt, in dessen Umgebung seit Anfang dieses Jahres 42 pestkranke Ratten
gefunden worden sind. Pest und Cholera.
British-Ostindien. In Kalkutta starben in der Woche vom 19. bis 25. März 570 Personen an der Pest und 68 an der
Mle: Cholera.
Rußland. Am 14. April wurde von neuem amtlih bekannt emadht, daß innerhalb der Reichsgrenzen seit dem 24. Februar d. I. Wit Choleraerkrankungen vorgekommen find, und daß gegenteilige Gerüchte, z. B. auf dem Dorfe Bataisk (im donischen Heeresgebiet), aus Tiflis u. a. O., lediglich durch das Auftreten akuter Magen- fatarrhe veranlaßt worden seien, welche bei einer bakteriologischen Untersuhung des Darminhalts sich nihcht als Cholerafälle erwiesen
O Poen.
| Deutshes Reich. In der Woche vom 16. bis 22. April sind insgesamt 11 Pockenerkrankungen gemeldet und zwar 1 auf der Domäne Flemendor\ (Kr. Franzburg; Neg.-Bez. Stralsund) bei einer russischen Feldarbeiterin, 1 in Urwies (Gem. Piding, B.-A. Berhtes- aden, Oberbayern) bei einem italienischen Ziegelarbeiter, 1 in imbach am Inn (B.-A. Pfarrkirchen, Niederbayern) bei einer aus Oesterreich zugereisten Person, 4 auf dem Rittergute Groß -Daber - fow (bei oldegk, Mecklenburg-Streliß) bei landwirtschaftlihen Arbeitern, 1 auf dem Rittergute Großfurra (Schwarzburg-Sonders- hausen) bei einem aus Rußland zugereisten Kinde, je 1 in Aman- weiler (Landkr. Metz) bei einem italienishen Arbeiter, in Ste - Marie-aurx -Chôênes (Landkr. Mey) bei einer Person, deren Er- frankfung auf Pockenfälle in einem französishen Grenzorte zurüdck- zuführen ist, und in Befey (Landkr. Meß). Der für die Vorwoche aus Meggen (Gem. Göttlishofen, O-A. Wangen, Württemberg) als podenkrank gemeldete Italiener if der Krankheit erlegen. Großbritannien. Unter der Mannschaft des am 18. März von Buenos Aires in Southampton angekommenen Dampfers Nile" der Noyal-Mail-Steam-Packet. Company sind 15 Poenfälle festgestellt, nahdem ein zur Heimbeförderung in Buenos Aires an Bord gebrahter Seemann unterwegs an den Pocken verstorben war. Die pockenkranken Mannschaften, von denen 4 erst in der am 1s. April abgelaufenen Woche entdeckt worden sind, wurden in das Isolierhospital hi des Hafens gebraht; 2 waren bis zum 15. April der Seuche erlegen. Mauritius. Seit dem 25. Februar sind bis Mitte März in h Louis und in einem der ländlichen Bezirke der Insel einige odenfälle vorgekommen. Seit Mitte Januar sind in Bahia Blanca die Poten heftig aufgetreten und haben täglih etwa einen Todesfall veruxsaht. Au typhöôse Fieber sind dort zufolge einer Mitteilung bon Mitte März häufier als font vorgekommen, was auf ungünstige Trinkwasserverhältnisse zurückgeführt wird.
Fledckfieber.
„Desterreih. Nach den beim Ministerium des Innern in der ge „vom 20. März bis 9. April eingelaufenen Anzeigen wurden in di alizien weitere 929 Erkrankungen an Flefieber festgestellt; von lesen entfielen 2 auf Lemberg, die übrigen auf kleine Ortschaften in verschiedenen politishen Bezirken.
Rußland. Zufolge einer am 19. April veröffentlihten amt-
lichen Mitteilung ist ; : y loschen anzusebe g ist das Fleckfieber in der Stadt Wladimir als er-
Argentinien.
L Denguefieber
Mz Zueensland. Zeitung8nahrihten zufolge foll während der im
E R d. J. abgelaufenen warmen Jahreszeit etwa ein Drittel der
ge guten Einwohnerschaft von Brisbane am Denguefieber gelitten ên, und sollen merkliche Verkehrsstörungen dadur herbeigeführt
worden sein. Verschiedene Krankheiten.
._„Pocken. Moskau, Paris, St. Petersburg j s i Z sfau, z ë g je 2, Warschau 3, (Fetutta 7 Todesfälle ; A 29, St. Petersburg 15, Warschau Min enhäuser) 3 Erkrankungen; Varizellen: New York 149, Î (a 21 „Erkrankungen; Fledckfieber: Moskau 6, St. Petersburg 5 E; geortle; St. Petersburg 8, Warschau (Krankenhäuser) frank rankfungen; Rückfallfieber: St. Petersburg 22 Er- Séleotcie ? Genickstarre: Beuthen 6, Reg. - Bez. Liegniß, Be A Stade je 2, New York 131 Todesfälle; Berlin 2, Neg.- rar eni 2, Schleswig 3, Stade 2, New York 189, Wien 2 Er- Nürnber d epldemishe Ohrspeicheldrüsenentzündung: Berli es Mgrapenba en 100, Wien 34 Erkrankungen; J nfluenza: j F 4 München, Budapest je 2, Kopenhagen 4, London, Moskau T i York 15, Paris 3, Rom 6 Todesfälle; Kopen- Sthe n Erkrankungen; Lungenentzündung: Reg.-Bez. Berlin d 74, Nürnberg 30 Erkrankungen; Krebs: Altona d, 8 Erfra e Sodesfälle; Ankylostomiasis: Rega.-Bez, Arnsberg M M rankungen. — Mehr als ein Zehntel aller Gestorbenen starb 1886 Latoen und Nöteln (Durdschnitt aller deutshen Berichtsorte Berli u 1,15 0/9): in Borbeck — Erkrankung?n wurden gemeldet in Wiegb. 2, Breslau 35, in den Reg.-Bez. Köntgskerg 125, Trier 135, Fope Ges 206, in Nürnberg 44, Hamburg 48, Budapest 186, Pra nagen 147, New York 470, Paris 240, St. Petersburg 102, J 30, Wien 481; desgl. aa Diphtherie und Krupp
9: 4270/0): in Stettin — Erkrankungen wurden ge-
burg 27 Berlin 29, im Reg -Bez. Düsseldo:f 139, in Ham- New Vere puvapest 37, Christiania 51, Kopenhagen 17, London 85, ork 317, Paris 66, St. Petersburg 49, Stockholm 38, Wien 90;
desgl. an Keuchusten: in Kiel — Erkrankungen kamen zur Anzeige
im Neg.-Bez. Schleswig 51, in New York 104, Wien 35; ferner
wurden Erkrankungen gemeldet an Scharlach in Berlin 27, Ham-
burg 24, Budapest 70 Kopenhagen 20, London 290, New York 224, aris 84, St. Petersburg 48, Stockholm 42, Wien 56; desgl. an yphus in New York 45, Paris 25, St. Petersburg 194.
Zur Bekämpfung der Genickstarre weist der Dezernent für das Gesundheitswesen beim Königlichen Polizeipräsidium in Berlin, Regierungs- und Medizinalrat Dr. Nesemann auf ein Merk- blatt hin, das unter Mitwirkung des Geheimen Obermedizinalrats, Professors Dr. Kirchner für den Regterungsbezirk Oppeln soeben auf- gestellt worden ist und folgende Vorschriften und Angaben enthält :
1) Die epidemishe Genikstarre ist eine ansteckende Krankheit,
die dur das Eindringen eines belebten, unsichtbaren Krankheitskeimes, des sogenannten Meningococcus intracellularis, entsteht. / 9) Die Krankheit beginnt in der Regel plößlich mit Fieber (meist Schüttelfrost), wütenden Kopfshmerzen, Unbesinnlichkeit und bäufig mit Erbrechen. Hierzu tritt in der Regel eine eigentümliche Starre in der Muskulatur des Nackens, des Rüens, der Beine und der Arme. In einer niht geringen Zahl von Fällen tritt {hon nach wenigen Tagen der Tod ein.
3) Die Ansteckung wird in der Regel durch den Nasen- oder Rachenschleim der an Genickstarre erkrankten Personen bewirkt. Auch gesunde Personen aus der nächsten Umgebung der Kranken und solche, die mit diesen Personen in Berührung kommen, können die Erreger der Krankheit im Nasen- oder Me mit sih führen und hierdurch zur Weiterverbreitung der Krankheit beitragen.
4) Enge, überfüllte und {lecht gelüftete Wohnungen begünstigen die Verbreitung der Krankheit. A «war ck ara A
5) Die Shußmaßregeln zu threr Verhütung sind: Schleunige Anzeige jedes Falles von Genickstarre und us verdächtigen Er- krankung bei der Polizeibehörde. Strenge Absonderung der Er- kfrankten und der der Genickstarre verdächtigen Personen, oder ihre Veberführung in ein geeignetes Krankenhaus, falls genügende Absonderung in ihrer Wohnung nicht möglich, oder für auss reichende Pflege nicht gesorgt ist. Der Transport der Kranken zum Krankenhaus darf niht in Droschken oder anderem öffentlichen Fuhrwerk erfolgen. Läßt fich dies in Notfällen nicht ver- meiden, so sind die benußten Fuhrwerke nah dem Gebrauh nah Anweisung des Kreisarztes zu desinfizieren. Die Entlassung der Kranken aus dem Krankenhause soll nur nah Ablauf der Ansteckungs- gefahr erfolgen. Vor der Entlassung sind ihre Kleider zu desinfizieren und die Kranken durch Bäder zu reinigen.
Die Desinfektion der Wohnung ist sofort nah Ueberführung der Kranken in ein Krankenhaus bezw. nah Ablauf der Krankheit vorzunehmen.
Gesunde Schulkinder, die mit den Erkrankten in demselben Hause wohnen, sind von der Schule fernzuhalten, bis der Kreisarzt den Schulbesuh wieder für zulässig erklärt. f Es 4
Die Angehörigen der Erkrankten verringern die Gefahr der Erkrankung für sich und die mit ihnen in Berührung kommenden Personen durch peinlihste Sauberkeit, namentlich der Hände, und durch desinfizierende Ausspülungen des Halses und der Nase. Hierzu A Ia d B. {wache Lösungen von Menthol, Wasserstoff|uper- oxyd u. dergl.
Für die Pflege Genickstarrekranker sind folgende Vor- schriften zu beachten:
1) Die mit der Pflege der Kranken betrauten Personen haben {ih der Pflege anderer Kranker tunlihst zu enthalten.
2) Das Pflegepersonal soll waschbare Oberkleider bezw. möglichst roße Schürzen tragen. Es soll behufs Vermeidung der Ansteckung ch bei der Krankenpflege jo stellen, daß es von den Schleimbläschen,
die die Kranken beim Sprechen, Husten und Niesen von sich verbreiten, nicht getroffen werde.
3) Im Krankenzimmer soll das zum Reinigen der Hände Er- forderlihe (Waschshüssel, Lysollösung, Handtücher) stets bereitstehen.
4) Die Abgänge der Kranken (Speichel, Auswurf, Gurgelwasser) sind sofort zu desinfizieren.
5) Es ift für regelmäßige Desinfektion der von den Kranken be- nußten Taschentücher sowie Leib- und Bettwäsche zu sorgen.
6) Dasselbe gilt von den Eß- und Trinkgeräten, bevor sie aus dem Krankenzimmer entfernt werden.
7) Nahrungs- und Genußmittel, die für andere bestimmt sind, dürfen im Krankenzimmer niht aufbewahrt werden.
8) Vor dem jedesmaligen Verlassen der Krankenzimmer sollen die Pfleger sich Gesicht und Hände sorgfältig desinfizieren und Hals und Nase mit einem desinfizierenden Mundwasser aus\pülen.
Aegypten.
Der internationale Gesundheitsrat in Alexandrien hat für P fünfte von Yamnagar (Halbinsel Khatiawar) das eft- reglement in den ägyptischen Häfen in Kraft gesetzt.
Handel und Gewerbe.
Der Nunderlaß des französischen Generalzolldirektors an die Zollämter vom 21. Januar d. J, betreffend die Stempelung von ausländishen goldenen oder silbernen Bijou- teriewaren usw. („Neichsanzeiger“ Nr. 75 vom 28. März d. I., nihtamtliher Teil, Handel und Gewerbe), gilt einer neueren Auskunft der französishen Generalzolldirektion zufolge nur für doublierte und plattierte Bijouteriewaren, dagegen nicht für Waren, die auf anderem Wege, insbesondere im galvanoplastischen oder einem sonstigen elektrohemishen Verfahren, vergoldet oder ver- silbert worden find. Waren der leßteren Art können vielmehr nah wie vor, auch ohne mit dem Stempel des Fabrikanten versehen zu sein, nah Frankreich eingeführt werden und müssen nur den Stempel eingeprägt erhalten, bevor sie auf französishem Boden in Handel und Verkehr gebracht werden.
Als Doubls6-Bijouteriewaren im Sinne der Bestimmungen vom 21. Januar d. I. sind auch Uhren und Uhrengehäuse aus Doubls zu betrachten.
Der Runderlaß vom 21. Januar d. J. gilt auch für Algerien, niht aber für die Regentschaft Tunis oder für die sonstigen französishen Schutzgebiete und Kolonien.
(Aus den im Reichsamt des Jnnern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.
Winke für den Export nah Montenegro.
Um mit Montenegro arbeiten zu können, ift es N einen tüchtigen Agenten an Drt und Stelle zu haben, der die zahlungs- fähigen Kaufleute kennt. Wenn man mit einem unbekannten Kunden zu tun hat, so ist es ratsam, von thm einen Vorschuß zu verlangen, der den Zoll und die Tranasportspesen deckt, die Ware aber nur gegen Bezahlung des O auszubändigen. Wichtig ist es, auch den Wünschen der montenegrinishen Kundschaft bezüglih der Verpackung Rechnung zu tragen, die Fakturen in serbo- kroatisher Sprache auszustellen und für die Sendungen stets die billigsten Routen zu wählen. Wenn der Agent ehrlich ift, das Land und dessen Sitten kennt, ist ein nußbringendes Geschäft wEIrARein lich, eue E folhen Agenten aber ganz unmöglih. (Handels-Museum, en.
Japan. Außerordentliche Zölle und Verbrauchssteuern. Durch ein Geseß, Nr. 1 vom 31. Dezember 1904, dur welches das Gese Nr. 3 vom 31. März 1904, betreffend die Kriegssteuern, abgeändert wird, sind zum ree der Beschaffung der Mittel für die dur die außerordentlihe Lage erforderlihen Ausgaben hauptsählich die
Grund-, Gewerbe- und Einkommensteuer, die Steuer auf alkoholische
Getränke, die ma sfteuer usw. erhöht worden. Bei den Einfuhrzöllen find neue Zuschläge vorgesehen, die im allgemeinen 5 bis 10 v. H. des Werts bei fast sämtlihen, durch Vertrag niht annen ositionen des Generaltarifs betragen, soweit sie nicht chon durch das alte Pre seuergeleB betroffen waren. Höher ift der Zuschlag bésonders bei pueloaraE ishen Apparaten (15. v. H.), Lebens- mitteln, mit Ausnahme der frishen Eier, (15. v. H.) und einer Reihe von Geweben (15 bis 20 v. H.).
Neu eingeführt wird, außer dem Salzmonopol, u. a. eine Vers brauhssteuer auf Webewaren mit 15. v. H. des Verkaufspreises bei wollenen und 10 v. H. bei allen anderen Webewaren sowie ein Ein- fuhrzoll auf Kokons (10 v. H.) und auf Neis (15 v. H.).
Die Bestimmungen über die Verbrauhs\teuer auf andere als wollene Webewaren sind am 1. Februar 1905 in Kraft getreten, Bens die über die Einfuhrzölle erst nah 6 Monaten wirksam
erden.
Ausschreibungen.
Ausnußung von Wasserkraft in Spanien. Hermenegildo Gorria*) hat auf Antrag der Dirección ar u de Obras públicas in Madrid die Konzession erhalten, dem Rio Segre an zwei Stellen Wasser zur Erzeugung von elektrischer Energie für Zwecke der S ehenbahn Lörida-Puigcerda und der Beleuchtung der anliegenden Ortschaften zu entnehmen. (Gaceta de Madrid.)
Der Bau einer Markthalle in Tarrasa (Spanien soll am 22. Mai 1905, Pn 11 Uhr, von A Dec general de Administración in Madrid und gleichzeitig von dem Ayuntamiento constitucional de Tarrasa zur Vergebung gestellt werden. Anschlag: 314 020,95 Pes: Bietungskaution : 15 701,04 M Der erfolgreihe Bewerber hat binnen Monatsfrist nach
ertragschluß mit den Arbeiten zu beginnen. Die Verdingungs- unterlagen können bei den genannten Verwaltungen eingesehen werden.
Niederlande. Eine Lieferung von Garnituren für Eisenbahnwagenkasten (garnituur voor do kasten van 8POOT- wegrijtuigen) foll am 17. Mai 1905, Mittags 12 Uhr, im Ministerie van Kolonien in ’s Gravenhage zur Vergebung gestellt werden. Das bestek (Nx. 392) liegt im genannten Ministerium offen und kann auch durch die Buchhandlung Mart. Nijhoff daselbst zum Preije n 5,90 Gulden bezogen werden. (Nederlandsche Staats- COUuUraniLk.
Der Bau der Oberleitung für die elektrishe Straßen - bahn in Utrecht foll vergeben werden. Angebote e die Stadtverwaltung bis zum 5. Mai 1905 entgegen. Die Verdingungs- unterlagen sind gegen Zahlung von 5 Fr. im Stadtsekretariat er- hältlih. (Moniteur des Intérêts Matériels.)
Zwangsversteigerungen.
Beim Königlichen Amtsgeriht T1 Berlin stand das Grundstück Soldiner Straße 96, dem SÄloffermeister Ferd. Briese gehörig, zur Versteigerung. 6,34 a. Nußungswert 7380 M Mit dem Gebot von 38000 4 bar und 80000 (A Hypotheken blieb der Privatier Hermann Neisser, Kaiserin Augustastraße 81, Meistbietender.
Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks an der Nuhr und in Oberschlesien.
An der Ruhr sind am 28. d. M. gestellt 19 956, nit recht- eitig geitelt ie r N H L 6A
n er\chlesien sind am 27. d. M. gestellt 5979, nit o
¡eitig gestellt keine Wagen. s M E
Die Berliner Maschinenbau - Aktiengesellschaft vor- mals L. Schwarßkopff hat bei Hörup-Sonderburg auf der Insel Alsen Strandländereien erworben, um daselbst An- lagen zur Erprobung ihrer Torpedos. zu errihten. Der Torpedoversuchsstand, den die Gesellshaft zur Zeit in Düsternbrook bei Kiel besißt, reiht für die gegenwärtigen Bedürfnisse nit mehr aus, da seit seiner E die Tragweite der Torpedos auf das Fünf- fache gesteigert worden i\t, auch bringt die lebhafte Verkehréentwide- lung im Kieler Hafen Störungen im Betrieb der Versuchsstation mit sich. Mit der Verlegung der Station nach Hörup wird der Kieler Grund- besiß der Gesellschaft verfügbar werden.
— Vom obers{lesischen Eisenmarkt berihtet die „Sthlef. Ztg." u. a.: Die Feiertagswoche hat keine nennenswerten Merkmale der Nuhepause aufzuweisen gehabt, denn nicht nur die Betriebstätigkeit [eute allseits am 25. d. M. wieder gleichmäßig ein, sondern aub der Abruf seitens der Pala und Fabriken hat fast obne Unterbrebung angehalten. Die Kauflust hat, obwohl die Abs{lüfse für das zweite Vierteljahr im üblihen Bedarféumfange gebucht sind, weiter angehalten, und es sind auch wieder vielfa Zufaßkäufe in Handelseisen bewirkt worden. In der Preisrihtung haben \sich keine Aenderungen vollzogen ; eine Besserung in den Erlösen ist bei der leßten Verkaufsfreigabe für einen Teil des inländischen L A eingetreten. Für S weiß- eisen sind die Preise wesentli bessere als im Vorjahre. Die Werks- lager sind von Handelseisenforten geräumt, und au die Händlerläger find in manchen Sorten noch nicht in der üblichen Weise ausgestattet. Die Grob- und Feineisenstrecken haben einen außergewöhnlih guten Beschäftigungsstand aufzuweisen, während die Mittelstrecken im Dur- hnitt nur über einen mittelmäßigen, aber ausreihenden Arbeitsstand verfügen. Besonders flott ist die Beseßung der Bandeisenwalzwerke. Die Anforderungen in Baueisen haben einen beträhtlihen Aufschwung angenommen: insbesondere werden Materialien für den Waggon-, Brücken-, Konstruktions- und Schiffsbau bestellt. Der Schienenmarkt ist nah wie vor lebhaft ; die Abrufungen sind namentlich in den letzten zwei Wochen flott vor sh gegangen. Die Preislage ist fest. Auf dem Trägermarkte ist der Geschäftsverkeßkr der zunehmenden Bau- tätigkeit entsprehend flott. Obgleich die Leistungsfähigkeit der Trägerwerke sehr gewachsen ist, und die Abladungen umfangreicher sind als im Vorjahre, so ist andererseits der Auftragsbestand dur den lebhafteren inländishen Verbrauh in leßter Zeit noch etwas ge- wachsen. Die Abnehmer klagen über zu lange Lieferfristen. Auf dem Walzröhrenmarkt is nach der auf dem gesamten Röhrenmarkt ein- getretenen Preisfestigung stärkerer Bedarf hervorgetreten; besonders eilig erweisen sh die Gasrohrbestellungen. Auch die Ausfuhr in Röhren hat ih gehoben. Der Verkehr auf dem GrobbleGmarkt entwickelte sih weiter gut ; der Arbeitsbeftand ist ret ansehnlich, und auch der Preisstand is durch die Zentralisfierung des Verkaufs auf eine verhältnismäßig befriedigende Höhe ge- brabt worden, besonders, da es \sich um größere Qualitäts- robblehlieferungen bei den leßtmonatigen Verkäufen handelte.
n Feinblechen sind sowohl Fabrik- wie Handelsforten flott in Ab- ladung. Die Werke halten auf lohnende Preise. Die Lieferfristen lauten auf drei bis vier Wochen. Der Drahtmarkt liegt befriedigend. Der Noheisenmarkt bewegt sich in lebhaften Grenzen. Der Abruf der geschlossenen Mengen erfolgt glatt, und meist wird auf längere Zeit hinaus Verladeauftrag erteilt, um vor Knappheit gesichert zu fein. Die Natfrage nah Gießereiroheisen ist außergewöhnlih lebhaft bei festen Preisen.
— Die gestrige Garnbör se war, laut Meldung des ,W. T. B.“ aus Leipzig, ziemli gut besucht. Die Spinner sind im all emeinen noch gut beschäftigt, haben deshalb keine Veranlassung, die Preise Bere tehen ; andererseits hoffen die Weber billiger anzukommen, halten daher mit Käufen zurück. Die Umsäge beschränken ih infolge- dessen auf kleinere Posten zur Befriedigung des augenblickÆlihen
Bedarfs. — Laut Meldung des ,W. T. B.* betrugen die Nettoeinnahmen der Canadishen Pacificcisenbahn im Monat Mätz 1905 - ars (331 972 Dollars mehr als i. V.). N
1182 827 Do London, 28. April. (W. T. B) Das Direktorium der {lägt vor, für das mit dem
Nobel Dynamit Trust Company *) Ueber den Wohnsiß dürfte die genannte Behörde Auskunft
geben können.