— Der BVildungsaus\chuß des Reichstags feble gestern unter dem Vorsiß des Abgeordneten D. Mumm (D. Nat.) die allgemeine Aussprache über das Reichsschulgesetß fort. Der Vertreter Württembergs erklärte, dem Nachrichten- büro des Vereins deutscher Zeitungsverleger zufolge, die Zu stimmung seiner Regierung zu dem Geseßentivurf. erfreut fei Württemberg darüber, daß die bestehenden Bekenntnis- \hulen ohne weiteres anerkannt würden und die Gemeinschafts- \hule zur Antragschule gemacht werde. Allerdings habe die württembergische Regierung gewisse Bedenken gegen die Art, wie der Entwurf die Erteilung des Religionsunterrichts vorsehe. Die entstehenden Mehrkosten müsse das Reich tragen. Der Ver treter Thüringens wünschte vershiedene Abänderungen Die Thüringische Regierung set der Auffassung, daß die Ge- meinschaftsshule in der Verfassung klar und deutlih verankert sei, Scharf werde die Wiedereinführung der geistlichen Schul aufsiht abgelehnt. Die evangelische Landeskirche Thüringens wolle sie niht und die Lehrerschaft lehne sie einmütig ab. Thüringen verlange dann noch die Anwendung der Schußbestimmungen für die Slmultanschulländer auch für sich. Abg. Dr. Fö LUETEN (Wirtsaftl. Vereinig.) sah in der im Entwurf vorgesehenen Fest- legung der Bekenntnisshule das Wesentlichste. Wirtschafts partei stimme dieser Bestimmung ausdrücklih zu. Abg. Dr. Rönneburg (Dem.) fragte, wie die Reichsregiecung zur Ver- fassungsmäßigkeit des Entwurfs stehe. Er wünschte über diese Frage auch das Urleil ciner neutralen Stelle. Außerdem fragte dec Redner noch, mit welchen Stellen und Organisationen Die Reichsregierung bei den Vorarbeiten zum Entwurf in Verbindung gestanden habe, welche Stellung die Regierung in der Kundgebung der 1500 Hochschullehrec einnechme und wie die rehtlihe und be- rufliche Stellung des Lehrers werde, dessen Untervicht beanstandet werde. Ministerialdirettor Pellengahr (NReichsinnen- ministerium): Eine Erklôrung übec die Verfassungsmäßigkeit des Entwurfs wird in den nächsten Tagen nah Verständigung mit dem Justizministerium erfolgen. Abg. Dr. Runkel (D. Bp.) ist für eine tegelung der gesamten Materie. Fn dem jeßt vor- ltegenden Entwurf sieht er keine Verfassungsverleßzung, wenn er sich nur auf die Regelung des Absatzes 2 des Artikels 146 bezieht. Jm wesentlichen steht er auf dem Boden der preußischen Auträge. Er trit{ für die Berücksichtigung des Elternwillens im weitesten Maße ein. Doch dürfe er nicht zum obersten Geseß für die Schule werden. Für die Anwendung der Simultanschul- bestimmungen verlangt er das Vorhandensein einer Tradition. Der geordnete Schulbetrieb sei mit der Bildung von Zwergschulen unvereinbar. Große Bedenken habe die Volkspartei gegen den Paragraph 2 des Entwurfs und gegen die Auslegung, die das Zentrum diesem Paragraphen zuteil werden lasse. Es könne und dürfe nit die Ausgabe der Verfassung sein, das deutsche Volk in eine daucrnde Unruhe auf dem Gebiete der Schule und auf kulturellem Gebiet zu verseßen. Ministerialdirektor Po eb ch- Sachsen antwortete auf die Anfrage, warum Sachsen erst bei den Beschlüssen zweiter Lesung 1m Reichsrat unter die Simultan- [chulländer aufgenommen worden sei. Es sei dies in erster Linie als staatsrechtliche {Frage angesehen worden. Man habe zunächst bei der Reichsregierung nah den Gründen angefragt, warum sie Sachsen niht mit aufgenommen habe. Erst als diese Gründe zwischen erster und ¿weiter Lesung bekannt geworden seien, habe man hierzu Stellung nehmen können. Die von der Reichsregierung angeführten Gegengründe habe men nicht als ausreichend an- erkennen können. Abg. Dr. Spahn (D. Nat.) ging ausführlih auf die Entstehung der Vexfassungsbestimmungen cin und be- zeichnete den Entwurf als ein Kompromiß. Man könne de8halh von der Reichsregierung niht verlangen, daß sie alle Paragraphen so klax und deutlich fasse, wie das an sich wünschenswert sei. Die preußischen Vorschläge lehnte der Redner ab, weil sie das historisch (Zewordene nicht genügend berücfsichtigien. Abg. Dx. Schreiber (Zentr.) bezeichnete die Verfassungsbestimmung als einen Zu- sammens{luß von gegensäßlihen Meinvngen. Daraus ergäben sih alle Schwierigkeiten bei der Auslegung. Feder Partner ver- U nun, Da meiste füx sich herauszaholen. (Segen den Vorwurf Verfassungsverlezung müsse sich das Zentrum mit aller Entschiedenheit wehren. Das Zentrum lasse Weintar nicht s{hmähen; es stehe treu zur Verfassung. Dem modernen Staate mit seiner zerrissenen Seele bestreite es abex das Recht, führend auf kulturellem Gebiete zu sein. Die Kundgebung der Hochschullehrer sei keine Stellungnahme des Verbandes der Hochschullehrer. Unter - den Unterschriften fehlten ferner auch diejenigen von sehx vielen prominenten Per- söalichkeiten. Abg. Dr. Rosenbaum (Komm.) lehnte namens der Kommunisten den Entwurf gcundsäblih ab. Abg. Thusnelda Lang-Brumann (Bayx. Vp,) meinte, der simultane Cha- rakter komme nah den Bestimmungen der Neichsverfassung nur für die höheren Schulen in Betracht. Die Bayerische Volkêparteî ¡e! für die unveränderte Annahme der grundlegenden ersten Pauvagraphen des Entwurfs. Abg. Schulz (So08.) grtlarte, ¿r fühle sich im gegemvärtigen Stadium der Veratungen zu einer Darlegung der tatlsächlichen Verhältnisse verpflichtet, weil er als Verhandlungsführer der einzige gewejen sei, der an allen BVe- ratungen der dveteiligten Parteien bei der Schaffung De3 Weimarer Schulkompromisses teilgenonunen habe und weil DIC beteiligten damaligen Zentrumsführer inzwischen gestorben seien, Da die Deuitschnationalen und die Deutsche Volkspartei am Vau der Verfassung nicht positiv mitgewirkt hätten, fönne man es ihnen nit verübeln, wenn fie bestritten, daß die Simultanschule in der Weimarer Verfassung eine Vorzugssbellung bekommen sollte, Unverständlich sei aber die Haltung des Zentrums. Für sie gebe es nur cine Erflärung: Das Weimarer Kompromiß {ei dem Zentrum wohl unbequem geworden, Das solle das Zentrum dann aber auc offen sagen, und es solle sich für die gewünschte Verfassungsänderung dann die notwendige Zweidrittelmehrheit verschaffen, Dr. Schreiber habe keine Veranlassung, über mnangelhaste Nedigierung der Vorfassungsbestimmungen zu klagen, denn die BentrumSsabgeordneten GBröber, Burlage und Hiße hätten ja daran mitgearbeiiet. Der Redner schilderte das Werden des Kompromisses. Die erste zwischen Sozialdemokraten und Zentrum vereinbarte Fassung sah die Gleichberehtigung der evangelischen, katholishen und weltlichen Schule vor, Als die Demokraten hingugezogen worden seien, verlangten sie die Vor- zugsstellung für die Simultanschule, cin Zugeständn1s, das dem Bentrum außerordentlich scwergefallen, aber s{ließzlich gemacht worden sei, Danach foónne nun tein Zweifel bestehen, daß die Weimarer Verfassung bewußt und gewollt nach Wortlaut und Sinn die Simultanschule als Regelshule erkläre. Jm ersten Entwurf des Reichs\chulgeseßes von 1921 stehe an der Spiße: „Alle Volks\{hulen sind Gemeinschafts\hulen“, Dieser Fassung hätten alle Länder zugestimmt, obwohl in Bayern damals en ein Katholik Kultuêminister gewesen fei und in der Reichs- regierung keine Sozialdemokraten gesessen hätten. Unverständlich sei die Ausschaltung der Länder bei der Vorarbeit für den jeßigen Entwurf. Der Entwurf von 1921 hätte dur eine solche Heran- ziehung, wie sie sonst immer üblich sei, die einmütige Zustimmung der Länder bis auf die Kostenfrage gefunden. Jm Reichstag3- ausschuß habe damals Finangminister Dr. Luther erklärt, er fönne He Kosten niht den. An der unbefriedigten Beant- wortung der Kostenfrage sei überhaupt die Schulpolitik des Reichs bisher gescheitert, , Der Ausschuß müsse sie deshalb jeßt erörtern. Auch der Hinweis auf ihre Auswirkung erst in gwei bis drei Jahren sei nicht stichhaltig. Der Redner selbst habe als Staatssekretär bei der Einbringung des Lehrerbildungs- gefeßes das N N inf abre darauf aufmerksam gemacht, daß die Kosten erst nah fünf Fahren allmahlich in Erscheinung treten wücden. Trobdem fei erklärt worden, es fehle die Deckung und der Entwurf könne micht weiter verfolgt werden. Das müsse auch für das vorliegende Geseß gelien. Abg. Hoernle (Komm.) maß den Sozialdemokraten die Schuld an der unbefriedigenden Gestaltung des Geseßentwurfs bei. — Darauf wurde die Weitere beratung auf den 28, d. M,, vormittags, vertagt.
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Der Dau ptaus\chuß des Preußischen Landtags seßte gestern vormiitag die Vorberatung des Besoldungs - gesecbes fort. Abg. Dr. Wiemer (D. Bp.) bemerkte nah dem
Berichi des Nachrihtenbüros des Vereins deutscher Zeitungs-
verleger den vou den Kommunisten geäußerten unersüllbaren ;
Wünichen gegenüber, daß berehtigte Wünsche geprüft und im Rahmen der staailihen Leistungsfähigkeit berücsihtigt werden müßien Staatsinteresse erfordere: eine arbeitsfreudige und leistungsfähige Beamtenschaft. Aber die Beamten müßten sich auch der engen Verbundenheit mit dem Staatsganzen und mit der Wirtschaft bewußt sein. Es sei kein Zweifel, daß die Wirtschaft dur die Ueberlastung der leßten Jahre stenerlih übeclastet sei. Fn Preußen sei eine Anspannung der Steuern von 1913 bis 1927 um 836,6 Millionen oder um 196,6 vH erfolgt. Dazu komme das Anwachsen der Reichssteuern, der sozialen Lasten, der Gemeinde- steuern. Wenn die Wirtschaft neue Belastungen abzuwehren suche, sei dies begreiflih. Es sei aber niht zu erwarten, daß die ge- plante Besoldungsordnung neue Steuern erforderlih machen
Der Redner verwies auf die Ausführungen des Reihs-
dgn VlAS
IvUrde. finanzministers und legte im einzelnen aus der Entwicklung der preußishen Finanzen dar, daß mit ausreichende Sicherheit Deckung der Mehraufwendungen ohne neue Steuern zu erwarten sei. Der vom Bentrumsabgeordneten Diel geforderte Treisabbau ¡ei sehr erwünscht. Mit Zwangsmaßnahmen aber sei ein solcher nicht zu erreihen. Der Hinweis auf Frankreih und Ftalien mit ihren ungünstigen Währungsverhältnissen sei ohne Beweiskraft. Die Wirtshaft habe ihre eigenen Geseße. Mit Z3wangsmitteln éöóunten dauernde Erfolge nicht erzielt werden. Auch die von dem Demokraten geforderte Unitarisierung könne nennenswerte Ersparnisse nicht bringen. Auch wenn die Länder Provinzen des Reiches würden, so müßten die Aufgaben doch erfüllt werden, die jegt von den Staatsbeamten zu erfüllen sind. Hindenburgs Wort sei richtig: Ohne ein starkes Preußen sei das Reich haltilos. — Abg. Ladendorf f (Wirtsch. Vereinig.) begründete noch einmal den Standpunkt seiner Partei und lehnte die Besoldungsvorlage ab, wenn die Deckung ohne Steuererhöhung, also durch Ein- {hränkung der Ausgaben, nicht sichergestellt sei. Notwendig sei vor allem auch die Beseitigung der preisverteuernden Kartell- wirtschaft, die die freie, die Preise verbilligende Konkurrenz fast völlig beseitigt habe. Abg. Dr. Hamburger (Soz.) sührte aus, die Erörterung über den Preisabbau sei mehr theoretischer Natur. Lebten Endes sei die Regelung Sache des Reiches. Man fönne die Beamten in dem Augenblick, wo staatspolitische Not- wendigkeiten vorliegen, niht auf andere Wege verweisen. Auch Lohnkämpfe ständen mit der Beamtenbesoldungserhöhung in feinem unmittelbaren Zusammenhang; sie beruhten O darauf, daß die Arbeiter endlih ihren Nußen an der Rationali- sierung haben wollten. Jn der Regierungsvorlage seien die Fricdensrealgehälter noh zu hoch angeseßt, da man Wohnungs- miete und Kinderzuschläge nicht berücksichtigt habe. Verstimmung herrsche in der Beamtenschast allgemein über die Gräben, die zwishen den Gruppen aufgeworfen würden. Das sei besonders bei den Lehrern der Fall. Auch er sei der Ansicht, daß die politischen Beamten so gestellt werden müßten, daß ste unter allen Umständen auch wirklich die Repräsentanten des Staates sein fönnten. — Abg, Riedel (Dem.) wünschte, daß man in den Be- foldungs- und Lohnfragen nicht die Beamtenschaft gegenüber der Arbeitershast und umgekehrt ausspielen möchte. Die Be- soldungsresorm habe ihre wirklihe Quelle nicht in der Teuerung, adt in der Stabilisierung der Währung, wobei die Beamtenbezüge zu niedrig festgestellt worden seien. Auch mit den Reparationslasten dürfe man die Beamtenbesoldung nicht verbinden, Die Mitteilung Ladendorffs, daß wir die Ne- parationslasten durch Anleihen deten, sei unrichtig. Der Redner verwies auf die Beträge, die die Eisenbahn zu leisten habe sowie auf die Beträge, die aus den Zöllen und den Steuern für Re- paxationslasten fließen. Er bedauerte überhaupt folhe An- deutungen. Die Ausführungen des Abg. Diel halte erx für völlig abwegig, weil bie Verhältnisse in Frankreih und Jtalien ganz andere seien, da man dort die Währung noch nicht stabilisiert habe. Die Folge wäre eine rücksihtslose Zwangshwvirtschaft, die doch sihex auch die Abgg. Labendorff und Diel nicht wollten. Wenn der preußische Finanzminister die Ausgaben mit 205 Mil- lionen geschäßt habe, so könne man ficher sein, daß diese Schäßung zutreffe. Bei der Vorsichtigkeit des preußischen Finanzministers dürfe man annchmen, daß die Deckung für diese Ausgaben vorx» handen sci, Abg. Bor ck (D, Nat.) wehrte sich gegen die Vors- würfe, daß die große Anfrage der Deutschnationalen wegen der Deckéung in Verbindung stehe mit den Ausführungen des Abg. Ladendorff, Dem Abg. Riedel stimme er darin bei, daß man schon früher für die Beamten eiwas hätte tun sollen. Er frage jedoh, warum das von Reinhold nicht geschehen sei. Der Nednec wünschte für die Polizei die Schaffung einer besonderen Besoldungsordnung. Auch seine Partei wünsche Verbesserungen für die Beamten. Abg. Beuermann (D. Vp.) wünschte Aus= funft von der Regierung über die Frage der Angleichung der Vorlage an den Entwurf des Reichsfinanzministers. Er fragte ferner, wie es mit den Vierteljahresgehältern und mit der Ver- bindung des Laufbahnsystems mit dem Gruppensystem stehe. Seine Fraktion wünsche eine konsequentere Ausgestaltung der Zulagen. Es gelte auch, die Rechte der Pensionäre zu sichern; zwischen Alt- und Neupensionären könne man feinen grunds säßlihen Unterschied machen, Vielleicht fei eine Bestimmung dahin möglich, daß bei jedem Steigen des Index auch ein Teuerungszuschlag zu zahlen sei. Zum Schluß wandte sich der Nednerx gegen eine Unterwertung der Lehrerschaft, die ilt DEL Vorlage durch vergleihbar zu gering bemessene Gehälter zum Ausdruck komme. In den Gruppen der Lehrer der Hochschulen und der höheren Schulen seien Hörteausgleiche sowie eine Aus- dehnung der Zulagen nötig. Für das Mittelschulwesen und das Sonderschulwesen müsse gleichfalls ein Ausgleich geschaffen werden. Die Masse der Volksschullehrer werde in dem Entwurf zurückgeworfen. Man nehme ihnen die Aufstiegsstellen der Klassenlehrer. Bedauerlich sei, daß die bodenständige Landlehrer- schaft mit dem geringen Zuschlag von 200 Mark abgespeist werde. Wir brauchen, so betonte dex Redner, einen gut bezahlten Lehrer=- stand. Abg. Kolft (Zentr.) erklärte, der Abg. Diel habe nicht gegen die Befoldungsvorlage gesprochen, sondern versucht, andere Wege zu zeigen. Außerdem habe er lediglich für seine Person gesprochen. Die Fraktionsmeinung habe Abg. Baumhoff dar- gelegt. Der Redner toandte sih sodann gegen Vorwürfe des „Vorwärts“, wonach das Zentrum gegen die Besoldungsvorlage fei, Nach einer Auffassung seien die Kosten von 1,4 Milliarden, die Dr. Köhler angegeben habe, viel zu hoch kalkuliert, Auf feinen Fall werde seine Fraktion die Einwilligung dazu geben, daß man die Deckung später einmal dadurch finanzgiere, daß man den Hauszinssteueranteil sür den Wohnungsbau kürge. Abg. Barteld (Dem.) verwies den Abg. Bork darauf, daß wir 1926 unter der Aera Reinhold zwei Millionen Arbeitsloje und 124 Millionen Kurzarbeiter gehabt hätten, und daß damals selbst die Führer der Beamtenschaft anerkannt hälten, daz Bes soldungserhöhungen auch aus psychologishen Gründen nicht möglich seien. Der Nedner erinnerte daran, daß in dem AUs- \{chuß des Landtags ganz offen über die Frage der Notwendigkeit von Kürzungen gesprochen worden sei, Man könne die Frage aufwerfen, ob die Mittel ohne die vorsichtige Finanzgpolitik Rein» Hholds überhaupt verfügbar wären. — Hierauf {loß der Ausschuß die allgemeine Aussprache ab. Der Entwurf wurde einem 3wölfgliedrigen Ausshuß überwiesen, der am 7, November ausammentreten soll.
— Der Städtebauausschuß des Preußischen Landtags seßte gestern seine Beratungen fort. Es wurde ins- besondere beraten über § 30, wonach auf bestimmten Grundstücken die s Se Anlagen für vorübergehende Zwecke un- beschadet der Baugenehmigung zulässig ist. Auch auf kleinen Garten- Gon soll die Errichtung von baulichen Anlagen im Einklang mit
em Zweck der Flächenbestimmung mit Genehmigung des Ge- meindevorstands gestattet sein. Fn beiden Fällen ist eine Anzeige-
pflicht festgelegt. Auch Kulturveränderungen sind dem Gemeindes vorstand anzuzeigen. Wird die Anzeige versäumt, so kann der Eigentümer Ansprüche aus dem Bau und der Kulturveränderung nicht herleiten. Fn der Aussprache wurde ertlärt, daß das Wort Kulturveränderungen jeglihe Ausdeutung zulassen und zu Schika- nierungen führen fönne. Der Regierungsvertreter er- fannte die Berechtigung der Beanstandung an und stellte für die zweite Lesung eine unzweideutige Bezeihnung in Aussicht. Darauf iede He 8 30 gestrichen und die Weiterberatung.| auf Freitag vertagt.
Handel und Gewerbe. Berlin, den 28. Oktober 1927. Telegraphi]}che Aus «ahlung,
27. Oftober Geld Brief 1189 L789 4,189 4,197 19590 1,954 20,892 20,932 2:9972 0281
2031 ¿2041 4,183 4,191 0,500 0,502 42566 4,264
168,36 168,70 5.994 5,606
58,26 598,38 73,16 73,30 81,44 81,60 10,533 - 10/553 922/84 7,370 [12/10
20,68 110,14 16,415 12,399 80,64 3,025 71,60
112,60 112,82 59,05 59,17
28, Oktober Geld Brief 1,784 1,788 4,186 4,194 1,948 1,952
20,889 20,925 3923 2227 20,363 20,403 4181 4,189 0/500 90,502 4256 4,264
168,38 168,72 5,044 59,996
58,22 598,34 73.13 73,27 81,40 81,56
10/533 10,553 22,86 922,89
7/370 T7;384 112/04 112,26
20,58 20,62 110,14 110,36 16/415 16,455 12,392 12,412 80,61 80,77 3,022 3,028 7L47 7161
112,58 112,80 59,03 59,15
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Ausländische Geld)orten und
Buenos- Aires . Canada es
1 Pap. -Pe!. 1 kanad. §
1 Yen
1 agypt. Pfd. Konstant!nope! | 1 türk. L A. E
New York. . .|18§
Nio de Janeiro | 1 Milreis Uruguay . . 1 Goldpeso
Amsterdam- Notterdam .| 100 Gulden 100 Drachm.
Men Brüsßjel u. Ant-
werpen . . «| 100 Belga Budapest .| 100 Pengö Danzig. .… « «| 100 Gulden Helsingfors [100 finnl. M Ftalien . | 100 Lire Jugoslawien. . | 100 Dinar S aN ._,/100 Kr.
Lißabon und Oporto .. «| 100 Escudo 100 Kr.
O Paris . « « « « | 100 Fres. 100 Kr.
Ma 45 Schweiz . « « « | 100 Fres. 100 Leva
Sofia Spanien . . . . | 100 Peseten Stockholm und Gothenburg . | 100 Kr. 100 Schilling
Banfnvoten.
27. Oktober Geld Brief 20,49 20,57
423 42%
4 D 4,1659 4,179 11/763 ! 1788
28, Oktober Geld Brief 20,49 20,57
123 4,2%
4,167 4,187 4,155 4,176 ap.-Pel. 1,761 1,781 tilreis — _—
nad. -—— ; 20,325 1 £ u. darunter E 20,32
Türkische. . . |1 türk. Pfd. — Belgische . . . | 100 Belga 58,08
Bulgarische . .| 100 Leva — Dänische . « « « | 100 Kr. 111,78 Danziger. „ « « | 100 Gulden 81,19 Finnische . . . «| 100 finnl. A4 10,49 Französische . .| 100 Fres. 16,42 Holländische . . | 100 Gulden | 168,15 Stalienische : gr. | 100 Lire 22,82 100 Lire u. dar. | 100 Lire 22,86 JFugo|lawische . | 100 Dinar (34 Norwegische . . | 100 Kr. 109,90 58,83 58,83
Sovereigns . 20 Fres.-Stücke Gold-Dollars . Amerikanische: 1000—5 Doll, 2 und 1 Doll. Argentinische . Brasilianische . || Canadische . … Englische: große
22s
20,412 20,407 92,92 58,37
112,37 81,6L 16,49
168.74 22,94 22,98
7,345
110,39 99,14 59,09
20,332 20.327 2,20 58,13
111,93 81/29
16,43 168.06 22.84 22,88 7,329 109,959 58,90 98,89
20,405 20,40
58,32
112,22 8151 10,53 16,48
168,83 22,92 22,96
7,33
110,34 59,07 59.07
fnade fund gige: Pitek jacad fei uva
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Oesterreich. : gr. | 100 Schilling! _100Sch. u.dar. | 100 Schilling Numänische: 1000 Lei und neue 500 Lei unter 500 Lei Schwedi] che Schweizer: große 100Frcs.u. dar. Spanische . Tschecho - slow. 5000 Kr.. 1000Kr. a. dar. Ungarische .
2,95
112,37 80,56 80,53 71,41
12,355 12,352 72,95
2,57
112,83 80,88 80,85 71,69
12,415 12,412 73,25
100 Lei
100 Lei
100 Kr. 100 Fres. 100 Frs. 100 Peseten
100 Kr. 100 Kr. 100 Pengò
9535 2,5!
112,32 112,78 80,53 80,35 8047 80,79 71,26 T7154
12,364 12,424 12/364 12,424 72/99 73,20
Nach dem Geschäftsberiht der Berliner Maschinenbau Actien Gesellschaft vormals L. Schwarßkopff, Berlin, für 1926/27, blieb der Umiaß des abgelaufenen Geschätts- jahrs noch um einiges hinter dem des Vorjahres zurück. Der Wert der Lieferungen der Gejellschaft an die Deut!che Meichébahn be- \chräukte sid auf ein Zehntel ihres Werts im Jahre 1913/14. In den anderen Abteilungen war das Werk besser beschättigt, auch konnten einige ältere Ge\chätte {ließli durchgetührt und abgerechnet werden. Sn das lautende Geschästéjahr — vom Lokomotivbau abgesehen — ist die Gefellschast mit einem gegenüber dem Vorjahr stark erhöhter Auttragsbestand eingetreten. Gegenwärtig beschäftigt fie 80 vH: mehr Arbeiter als tor ungefähr einem Jahr, besonders im Majchinenbau in Spezialtabrifaten für JIn- und Ausland; die Preise lassen teil- weise zu wünschen übrig. Der Reingewinn beträgt 1 307 695 RNM, davon erbält nach Vorschlag des Vorstands der Aufsichtsrat 25 540 NM, verteilt werden 6 vH auf die Vorzugzaktien und dividendenpflichtigen Stammaktien. Als Vortrag für 1927/28 bleiben 310.455 RNM.
(Weitere Nachrichten über „Handel u. Gewerbe“ . i. d. Ersten Beilage.)
(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Verantwortlicher Schriftleiter: Direktor Dr. T y r o l, Charlottenburg. Verantwortlih für den Anzeigenteil: Rechnungsdirektor Mengering in Berlin.
Verlag der Geschäftsstelle (Mengering) in Berlin.
Druck der Preußischen Drudckerei- und Verlags-Aktiengesellshaft. Berlin, Wilhelmstr. 32.
Drei Beilagen
(einshließlich Börsen-Beilage) und Erste und Zweite Zentral-Handelsregister-Beilage.
Erfte Zentral-Handelsregister -Veilaae
zum Deutschen
Itr. 253. _
Der Juhalt dieser Beilage, in welcher die Bekanntmachungen aus 1. 6. der Urheberrechtseintragsrolle sowie 7, über Konkurse, Geschäftsaufficht und Vergleiche 3
Eisenbahnen enthalten find, erscheint in einem besonderen Blatt unter dem Titel
Sentras-Handel8register für das Deutsche Reich.
Das traße 32, bezogen werden.
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7 Zentral-Handelsregister für das Deutsche Reich kann dur alle Postanstalten, in Berlin üx Selbstabholer auch durch die Geschäftsstelle des Reichs- und Staatsanzeigers SW. 48, Wilhelm-
Anzeigenpreis
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dem Handels-, 2. dem Güterrechts-, 3. dem Vereins-, ux Abwendung des Konkurses und 8.
Das Zentral-Handelsregister für das Deutsche Rei preis beträgt vierteljährlih 4,50 Reichömark,
Cu i a Ur Bei T T U L S TOS =!E L O S AE A R M E P
Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger
Berlin, Freitag, den 28. Oktober 1927
4, dem Genofsenschafts-, 5. dem Musterregister, | die Tarif- und Fahrþplanbekanntmachungen dex
ch erscheint in der Regel tägli. — Der Bezu g 3s Einzelne Nummern kosten 0,15 Reichsmark,
für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile (Petit) 1,05 Reichsmark.
EITHE L Dn E ARAE: o DA —
Vom „Zentral-Handelsregister für das Deutsche Reich“ werden Heute die ITrn. 2534 und 253Bß ausgegeben.
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DŒ” Befristete Anzeigen müfsen d rei Tage
1. Handelsregister.
Altenburg, Thür. [64321 Jn das Handelsregister Abt. A ist dee bei Nr. 785 — Firma J. paecth Verlag, Zweigniederlassung Altenburg, Thür. — eingetragen worden: Die Zweigniederlassung in Altenburg ist in eine Hauptnteder- lassung umgewandelt. Die Firma ist
ber ist jeßt der Verlagsbuhhändler ans Rosenkranz in Berlin. Altenburg, am 24 Oktober 1927.
Thüringisches Amtsgericht,
‘Altenburg, Thür. [64322 In das Handelsregister Abt. A _i heute unter Nr. 796 die Firma Her- mann Lührs, Kokos - Jndustrie in Altenburg, Thür., und als Jnhaber der ri Hermann Wilhelm ührs in Altenburg eingetragen worden.
Altenburg, am 24. Oktober 1927,
Thüringisches Amt8gericht.
‘Andernach. _ [64323]
Die früher im Handelsregister Ab- teilung B des Amtsgerihts Koblenz unter Nr. 122 eingetragene Firma Q e Gesellschaft mit be- schränkter Hastung“ ist jegt im hiesigen Handelsregister B unter Nr. 105 eînge- age,
Andernach, den 19. Oktober 1927.
Amtsgericht.
aber in J. M. Spaeth Verlag. Ju-
Apolda. L [64324] fn unser Handelsregister A ist heute eingetragen worden:
1. bei der Firma Julius H. Nestler, Apolda: Dem Kaufmann Erich Spindler in Apolda zt Prokura erteilt,
9 bei ver Firma August Rudel, Bav Sulza: Jnhaber ist jeßt Witwe Hulda Rudel, geb. Schaller, in Bad Sulza. Dem Wirkermeister Frip Rudel und dem Kaufmann Karl Rudel, beide in Bad Sulza, is Einzelprokura erteilt,
3. bei den Firmen r t Kristall- palast Albert Neumann, {polda, Kaul Ungelenk jun., Apolda, und Frtß Stamm, Apolda: ie Firma ist er-
len. : - Apolda, den 24. Oktober 1927. Thüringisches Amtsgericht. IL. [64325] Bad Frankenbausen, Kyffh, Im hiesigen Handelsregister Abt. A ist heute unter Nr. 275 die Firma Marovai «& Poppe, Bad Franken- hausen (Kyffh.) und als heren Jnhaber der Landwirt Rudolf Margraf in Bad ae T f (Kyffh.) und der ärtner Friß Poppe in Bad Franken- hausen (Kyfsh.) eingetragen worden. Die Firma ist eine offene Handels- esellshaft. Die Gesellschaft hat am is, November 1926 begonnen. Zur Vertretung der Gesellschast ist jeder Ge- sellschafter ermächtigt. (Kyffh.),
Bad Frankenhausen 21. Oktober 1927, ; Thüringisches Amtsgericht. Berlin. .{64001]
Jn unser Handelsregister B ist heute ein- Silm-y worden: Nr. 40 390.
den
ilm-Produktion Gesellschaft mit eshränkfter Haftung. Siz: Verlin. Gegenstand des Unternehmens: Die Her-
stellung und der Vertrieb von Filmen. P
Stammkapital: 20 000 RM. Geschäfts- führer: Schriftsteller Karl Whittaker zu Perlin. Gesellschaft mit beschränkter Haf- tung. Der Gesellschaftsvertrag ist am 7, September 1927 abgeschlossen und am 10. Oktober 1927 ergänzt. Als nicht einge- tragen wird veröffentliht: Oeffentliche Bekanntmachungen der Gesellschaft er- fotgen nur durch den Deutschen Reichs- anzeiger. — Nr. 40 391, Westfälisches BVauernbrot WeVa Gesellschaft mit beshränkter Haftung. Siß: Berlin. Gegenstand des Unternehmens: Einkauf, Vertrieb und Herstellung Westfälischen Bauernbrotes und anderer Landesprodukte Der Vertrieb soll unter der Bezeichnung WeBa erfolgen. Stammkapital: 21 000 Reichsmark. Geschäftsführer: Kaufmann Herbert Pechstein, Berlin. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Gefell- schaftsvertrag ist am 24. September 1927 abgeschlossen. Die Gesellschaft ist bis zu- nächst 31. Dezember 1932 geschlossen. Erfolgt 14 Jahr vor Ablauf des fünsten Geschäftsjahres eine Kündigung seitens
hittaker | ges
sih der Gesellichastsvertrag jeweils ftill- \chweigend um weitere fünf Jahre, wobei eine Kündigung stets nur zurn Schluß des Geschäftsjahres bei Beginn des leßten Vierteljahres erfolgen muß. Als nicht eingetragen wird vere: Als3 Ein- lage auf das Stammkapital werden in die Gesellschaft eingebraht von der Ge- l zatterin rau Gertrud Berns, geb.
r, folgende Sacheinlagen, die mit 7000 RM bewertet und angenommen werden. Sie überträgt die ihr aus den im [ade erwähnten Verträgen zustehen- en Rechte auf die Ge f. Diese Sacheinlagen werden auf die Stammein- lage in Anrechnung gebracht, so daß diese voll geleistet ist. a) Die Idee, Original- Bauernbrot und zwar zunächst Warburger Brot nah Berlin einzuführen und unter der Bezeichnung Westfälif e3 Bauernbrot WeBa“ auf den Markt zu en. b) Folgende Lieferungsverträge mit War- burger Bäckermeistern, wonach diese sich verpflichten, Warburger Brot en gros für Verlin und die Provinz Brandenburg nur für sie an die jeweils von ihr benannten Firmen auszusühren. Frau Berns ver- pflichtet sich, weitere Lieferungsverträge im Bedarfsfalle zu vermitteln. o) Die in Warburg und Ungegend bereits ge- schaffene Organisation der Herstellung, des Einkaufs, des Sammelns, der Einfuhr, des Verladens von vorläufig bis täglich etwa 4000 Broten. d) Einen Vertrag mit Herrn Waltex Drawe in Warburg, wonach dieser als Vertreter für die Gesellschast in War- burg und Umgegend den Einkauf und den Versand vornimmt. 8) Die für Frau Berns zum Warenzeichenshuß angemeldete Be- zeihnung Original Westfälisches Bauern- brot „WeBa“ sowie einen Reklame- prospekt dazu. Oeffentliche Bekannt- machungen der Gesellschaft erfolgen nur durch den Deutschen Reichsanzeiger. —
Bei Nr. 2715 Julius Schuma er WLTICOCEHGH Zu War uy tens
mit beschränkter Haftung: Die Pro- fura des Friedrih Frank is erloschen. Reinhard Meinede is nicht mehr Geschäfts- führer. Kaufmann Friedrih Frankf in Verlin-Wilmersdorf ist zum Geschäfts- führer bestellt. — Bei Nx. 14 740 Lakme- Gesellschaft mit beschränkter Haf- turig: Das Stammkapital ist auf 20 000 Reichsmark umgestellt. Laut Beschluß vom 14. 6. 27 if der Gesellschaftsvertrag bezgl. des Stammkapitals und der Ge- \häftsanteile abgeändert. — Bei Nv. 15 773 „O8ram“ Gesellschaft mit be- schränkïter Haftung: Die Prokura des Wilhelm Brocke ist erloschen. Kaufmann Wilhelm Brocke in Berlin-Wilmersdorf, Chemiker Dr. Alfred Meyer in Berlin- Milmersdorf, Kaufmann Ludwig Waaser in Berlin-Halenjee sind zu stellvertretenden Geschäftsführern bestellt. — Bei Nr. 16 318 „Thalitzko“ Vermittlung®gesell- chaft mit beshränkter Haftung: Die Gesellschaft is aufgelöst. Liquidator ist der Syndikus Bücherrevisor Julius Kieper, Berlin. — Bei Nr. 21 143 Fu- dustriebeteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung : Laut Beschluß vom 29. 9. 27 ist der Gesellschaftsvertrag bezgl. des Ueberganges der Geschäfts- anteile (§4) abgeändert. — Bei Nr. 22 636 Luifeneck Grundstücsgesellshaft mit beshränkter Haftung: Das Stammkapital is auf 30 000 RM um- estellt. Laut Beschluß vom 22. 9. 27 und
12. 10. 27 i der Gesellschaftsvertrag bezgl. des Stammkapitals und der Geschäfts- anteile abgeändert. — Bei Nr. 27 788 aul Jbroun «& Co., Gesellschaft mit beshränkter Haftung: Die Firma lautet fortan: Fury Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Laut Beschluß vom 26. 9. 27 ift der Gesellschaftsvertrag bezgl. der Firma und der Vertretung abgeändert, Kaufmann Hermann Jury, Berlin, is zum Geschäftsführer bestellt. — Bei Nr, 36 040 Kok3- und Halbkoks= Brikettiernngs-Gesellschaft mit be- schränkter Haftung: S s Ludwig Beer ist niht mehr Geschäfts- führer. Direktor Dr. chem. Alexander Supan in Berlin, Dipl. Kaufmann Ludwig Weber in Berlin-Wilmersdorf sind zu Ge- schäftsführern bestellt, — Bei Nx. 37 759 Schatz «& Co. Gesellschaft mit be- schränkter Haftung : Heinrich Ja- cobowiß ist nicht mehr Geschäftsführer. — Bei folgenden Firmen: Nr. 7588 Rühr- werke-Fabrik Gesellschaft mit be- shränkier Haftung ; bei Nr. 13 927 „Walter Steuer“ Holzhandelsge- sell chaft mit beschränkter Haftung ; bei Nr. 16 773 Alfred Quiram «& Co.,
vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsstelle eingegangen fein. 4
Jmport und port L Brie und Behrend Gesellschaft mit beshräuk- ter Haftung ; bei Nx. 17 554 Verkauf3- gesellschaft mit besthränkter Haf- tung is eingetragen. Die Gesellschaft ist nichtig (FF 16, 50 Goldbilanzverordnung in Verbindung mit § 1 der vom 21. Mai 1926, RGBl. S. 248). Li- quidator is der bi3herige Geschäftsführer.
Free find nachstehende Gesellschaften auf Grund des § 2 der Veroxdnung vom 21. Mai 1926, RGBl. S. 248, von Amts wegen gelöscht: Nr. 12153 Selfa Grund-
dck3ges. mbH. Nx. 12 223 Realges. ait a v GmbH. Nr. neo
ges, bH. Nr. 14 201 apiervertrie was GmbH. Nr. 14 230 Kölsfi, P i . Nr. 14 528 Textilpapier GmbH.
15 851 Märki E, etall-Judustrie GmbH. Nr. 1 Zeppella Patents S. Nr. 16 467 „Zum Mokka“
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Berlin, den 18, Oktober 1927. Amtsgericht Berlin-Mitte, Abt, 122.
Berlin. [63999] gn wes Pondelävegilter Abteilung B ist am 19. Oktober 1927 eingetragen worden: Bei Nr, 14156 lin- Borsigwalder Metallwerke Löwen- berg Aktiengesellschaft: Die Pro- kuren für [bert Göllner und Marianne Nußbaum sind en.
Amtsgericht Berlin-Mitte. Abt. 89a.
Berlin. . [64000] Jn. dem Handelsregister B des unter- zeichneten Gerichts ist heute cingetragen: Bei Nr. 40 397 C. A. F. Kahlbaum Atktiengesellshaft. Siz: Berlin. Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung von Spirituosen, Likören und Fruchtsästen, der Vertrieb dieser Gegen- änden "6 inet Bt dar SSE Grundkapital: 50 000 RM. Prokuristen: 1. Hermann Strohschön, Berlin, 2. Robert Schmidt, Berlin, 8. Wilhelm Schwenke, Berlin, 4. Bruno Friß, Berlin, 5. Otto Sauer, Bexlin. Ein jeder vertritt mit einem Vorstandsmitglied. Aktiengesell- schaft. Der Gesellschaftsvertrag ist am 12. Oftober 1927 festgestellt. Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so toird die Gesellschaft vertreten durch zwei Vor- stand3mitglieder oder durch ein Vorstands- mitglied und einen Prokuristen. Der Auf- sichtsrat ist berechtigt, einzelnen Vorstand3- mitgliedern die Alleinvertretungsbefugnis zu übertragen. Zum Vorstand ist bestellt: 1, Kaufmann Dr. Franz Kantorowicz, Berlin, 2. Kaufmann Hans Appelbaum, Berlin. Als nicht eingetragen wird noch veröffentlicht: Die Geschäftsstelle befindet sich Berlin, Kaiser-Wilhelm-Str. 22. Das Grundkapital zerfällt in 50 Jnhaberaktien über je 1000 RM, die zum Nennbetrage ausgegeben werden. Der Vorstand besteht aus einem oder mehreren ordentlichen oder stellvertretenden Mitgliedern, Die Be- stellung und Abberufung der Vorstands- mitglieder und ihrer Stellvertreter liegt dem Vorsißenden des Aufsichtsrats zu- sammen mit seinem Stellvertreter ob. Bekanntmachungen und Einladungen zur Generalverjammlung erfolgen durch den Reichsanzeiger. Die Gründer, welche alle Aktien übernommen haben, sind: 1, die C. A. F. Kahlbaum Aktiengesellschaft, 2, die Kaufleute Albert Paeßold, 3. Richard Schneider, 4. Lothar Hokenjos, 5. Paul Helbig, alle in Berlin. Den ersten Aufsichtsrat bilden: 1, Generaldireftor Kommerzienrat Dr. Walter Sobernheim, 2, Bankier Dr. Arthur Rosin, 3. Direktor Ernst Kuhlmay, alle in Berlin. Die mit der Anmeldung der Gesellschast einge- reihten Schriftstücke, insbesondere der Prüfungsbericht des Vorstandes und des Aufsichtsrats, können bei dem Gericht ein- gen werden. — Nr. 40 398 HoSs
auttorowicz Afktiengesellf\ aft. Siß Berlin. Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung von Spirituosen, Likören und Frachtsäften, der Vertrieb dieser Gegenstände sowie von Weinen und Gegenständen verwandter Wirtschafts- Ce Grundkapital: 50 000 RM. Pro- uristen: 1. Franz Pauly, Berlin, 2. Rudolf Paxmann, Berlin, 3. Paula Gilda, Berlin. Ein jeder vertritt mit einem Vorstands8- mitglied. Aktiengesellschaft. Der Gesell- schaftsvertrag is am 12. Oktober 1927 festgestellt. Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, L wird die Gesell- schast vertreten dur zwei Vorstands- mitglieder oder durch ein Vorstands- mitglied und einen Prokuristen. Der Auf-
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mitgliedern die Alleinvertretungsbefugris zu übertragen. Zum ordentlichen Vorstand | \{ ist bestellt: 1. Kaufmann Johannes Hirsch, Berlin, 2. Kaufmann Paul Bülow, Berlin, um stellvertretenden 3. Kaufmann Arthur oznanski, Berlin. Als nicht eingetragen noch veröffentliht: Die Geschästs- stelle befindet sich Berlin, Potsdamer Straße 22. Das Grundkapital zerfällt in 50 Jnhaberaktien über je 1000 , die n Nennbetrage ausgegeben werden. er Vorstand besteht aus einem oder mehreren ordentlichen oder stellvertreten- den Mitgliedern. Die B ung und Ab- berufung der Vo 3mitglieder und rer Stellvertreter liegt dem Vorsißenden
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und 120, bestehenden Stammkapital: 20 000 R ührer: Kaufmann Leo i: r orf. Gesellscha des Aufsichtsrats Me mit einem Stellvertreter ob. Bekanntmachungen und Einladungen zur Generalversammlung er- folgen durch den Reichsanzeiger. Die G er, welche alle Aktien übernommen j folgen nur aben, sind: I, Die Hartwig Kantorowicz en-Gesellschaft. 2, Kau n Hans Falck, 3. Kausmann Frie oa iee 4. Kaufmann Otto Reichert, 5. Kau Weidner, alle in Berlin. Den ersten Aufsichtsrat bilden: 1. Generaldirektor Kommerzienrat Dr. Walter Sobernheim, 2, Bankier Dr. Arthur Rosin, 3. Direktor | \{ Ernst Kuhlmay, alle in Berlin. Die mit | der Anmeldung der Gesellschaft einge- reichten Schriftstücke, insbesondere der Prüfungsbericht des Vorstandes und des Aufsichtsrats, können bei dem Gericht eingesehen werden. — Nr. 7765 Hartwig Kantorowicz Aktiengesellschaft : Durch Beschluß der Generalversammlung vom 3, Oktober 1927 ist das Vermögen der Gesellschast als Ganzes unter Aus- chluß der Liquidation auf die C. A. F. Kahlbaum Alktiengesellshaft in Berlin übertragen. Die Firma is erloshen. — Nr. 32 066 Jacob A. Seligmann & Co. Attiengefelljchaft ¿ Prokurist: Max Hausdorff in Berlin, E" Zzzächtigt, die Gesellschaft gemeinschaftlih zu vertreten. Die Prokura des Gustav Gumpel ist er- loschen. — Nr. 39 258 C. A. F. Kahl- vaum Alciengesellschaft: Die Firma lautet jeßt: Hartwig Kantorowicz — C. A. F. Kahlbaum Aktiengesell= schaft. Jm Gegenstand des Unterneh- mens sind die Worte: „Die Gesellschafi ist berechtigt, die Marken der C. A. F- Kahlbaum in Berlin, auch wenn diese Gesellschaft durch Verschmelzung mit einer anderen Gesellschaft untergeht, insbe- sondere die durch die Warenzeichen der genannten Gesellschast: Kahlbaum-Liköre (K 31408/224821), Kahlbaum/Edel (K
tung. Siß: Berlin.
kapital: 30 000
geschlossen. Auflösungsgründen durch Kündigung aufgelöst.
sechsmonatiger
zum Geschäftsführer
tung: Das
(K 47375/352333) geschüßten Waren zu vertreiben, sowie die hiermit zusammen- hängenden Rechisgeschäfte zu tätigen“, gestrihen. Gemäß dem bereits durch- geführten Beschluß der Generalversamm- lung vom 3. Oktober 1927 ist das Grund- fapital um 1500000 RM auf 7500000 RM erhöht. Die Prokuren von Hermann Strohschön, Robert Schmidt, Wilhelm Schwenke und Bruno Frih sind erloschen. Arthur Poznanski ist niht mehr Vorstand. Zum Vorstand ist bestellt: 1. Kaufmann Dr. Franz Kantorowicz, Berlin, 2. Kauf- mann Hans Appelbaum, Berlin. Ferner die von der Generalversammlung be- schlossene Saßungsänderung, Al3 nicht eingetragen wird noch veröffentlicht: Auf | sha die Grundkapitalserhöhung werden aus- gegeben auf Kosten der Gesellschast unter Ausschluß des geseßlichen Bezugsrechts der Aktionäre mit Gewinnberechtigung vom 1. 9. 1927 ab 1500 Jnhaberaktien über E 1000 RM, und zwar 10 Stück zum Kurse von 108 v. H.,, 1490 zum 120 v. H. Die 1490 Stü dienen zur Durchführung der Aas mit der Hartwig Kantorotvicz Aktiengesellschaft in Berlin. Das gesamte Grundkapital zerfällt jeßt in: 7500 Fnhaberaktien zu 1000 RM, — Nr. 30 586. Seidenweberei Creuz- burg Afktiengesellshaft: Die Liqui- dation is beendet. Die Firma ist erloschen.
Berlin, den 19. Oktober 1927.
Amtsgericht Berlin-Mitte. Abt. 89 b,
Berlin. . [64002]
Jn unser Handelsregister B is das eingetragen worden: Nr. 40 394. Schna=- bels Kurfürstendamm-Vetrieb Ge- sellschaft mit beschränkter Haftung. Siß: Berlin. Gegenstand des Unter- nehmens: Die Errichtung und Führung eines Restaurationsbetriebes am Kur- fürstendamm zu Berlin und die damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Stammkapital: 20 000,— RM. Ge- schäftsführer: Architekt-Jngenieur Robert
Ge‘chäftsführer gemeinsam.
GSeneraldirefktoren Dr.
Berlin, herigen
schäftsführer. führer. Haftung: Die
assauer kowski ist
Alexander mehr Geschäftsführer.
21, Mai 1926, RGBl.
und Tiefbau. Nr. 13 414 Jmportges. mbH. ilm Gm p & Co. GmbH.
Gesellschaft mit verre af-
eines Gesellschafters nicht, so verlängert
tung ; bei Nr. 17 189 andinavisther
sichtsrat ist berechtigt, einzelnen Vorstands-
Lederer zu Dresden, Sea mit beschränkter Haftung, Der Gesell chafi3-
iele
Nr. 15 602 Elsbeth Metten schaft mit veshräuktter Haftungt Das Stammkapital ist auf 5000 RM um- gestellk. Laut Beschluß vom 11, 10, 1927 ist der Gesellschaftsvertrag bezügl. des Stammkapitals und der Geschäftsanteile abgeändert. — Bei Nr. 23 672 Mercur Gesellschaft für ¡industrielle Unter nehmungen mit beschrä Stammfkapital / 1 000 000 RM erhöht auf 2 000 000 RM, Durch Beschluß vom 27. 9. Gesellschaftsvertrag seinem ganzen Um=- : fange nah neu gefaßt und geändert, bea 39319/287879) und Kahlbaum's Deutjcher | sonders hinsichtlich Stammkapital, Ge-
(O ttiatabe und Vertretung. Sind mehrers Geschäftsführer oder stellvertretende Ges schäftsführer bestellt, so erfolgt die Ver- tretung durch zwei Geschäftsführer ge- meinsam oder durch einen Geschäftsführer und einen stellvertretenden Geschäftêührer gemcinsam oder durch zwei stellvertretende
Kaufmann Jakob Engländer ] Pankow isst zum Geschäftsführer bestellt, — Bei Nr. 38 034 „Techne“ Verliner Maschiuenhandels-Gesellschaft mit beshränfter Haftung : Kaufmann Dr. Schick ist. zum Geschäftsführer bestellt. Kaufmann Otto Nierth A nicht Die Ge führer Heine und Dr. Schick sind nur gemeinsam vertretungsberechtigt.
Ferner sind nachstehende Gesellschaften auf Grund des § 2 der Verordnung vom S. 248, von Amts wegen gelöscht: Nr. 13 005 A, Sonne- burg GmbH. Baugeschä
vertrag ist am 3. September 1927 abge4 lossen. Als nicht S wird ver- öffentlicht: OeffentlicheBekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur dur Deutschen Reichsanzeiger. — Kurf E aat t mit beshränkter Haftung. Gegenstand des Unter- nehmens: Der Erwerb und Betrieb von Lichtspieltheatern und ähnlichen Unter- nehmungen, insbesondere der
zu Berlin-Halensee, n Licht 1
ent 395,
Ge=«
ch Nr. 40
etrieb des ndamm 119
ichispieltheaters.
Geschäfts-
aps, Wilmers- mit beschränkter Haf- tung. Der Gesellschaftsvertrag i 22, 9. 1927 abgeschlossen. Als nicht ein- etragen wird veröffentlicht: Oeffentliche
kanntmachungen der Gesellschaft er- urch den Deutschen anzeiger. — Nr. 40396. Arthur Lenssett Gesellschaft mit beshränkter Haf= Gegenstand des Unternehmens: Großhandel mit Erzeug- nissen der Elektro-Fndustrie. Geschäftsführerz Kaufmann Max Lenssen, Berlin. Gefsell- aft mit beschränkter Haftung. Der Ges ellshaftsvertrag ist am 4. 10. 1927 ab- Abgesehen von den geseßlichen wird die So
amt
eichs
Stamms=-
Die Klüindi-
gung darf innerhalb der ersten zehn Jahrck nicht erfolgen. Von da an steht ie jedent Gesellschafter zu, jedoch immer nur für den Schluß eines Geschäftsjahres mit Kündigungsfrist, Jt übrigen wird die Gesellschaft für unbe- stimmte Heitdauer geschlossen. — Bei Nr, 5153 Verein Deutscher Farben=- glaswerke mit vbeshränkter Haf=- tung: Die Prokura des Hermann Hass ist erloschen. Otto _Wittenbagcher ift. nicht Kaufmann Hermann Hase in Berlin ist bestellt. —
Bei Gesell
nfter Hafjz
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1927 ist dev
Paul Berg-
mann is niht mehr Geschäftsführer. Friedrich Dr. Albert Vögler, Dortmund, sind zu Geschäftsführern bestellt, Die bis- Geschäftsführer Konrad Kaleisch und Emil Nah sind stellvertretende Ge- — Bei Nr. 25 957 Magr=« fi geg 15 Grundstücksgesella
Flick,
t mit beschränkter Haftung: Samuel Chiprin ist nicht mehr Geschäft8- Kaufmann Jakob Engländer in Berlin-Pankow ist zum Geschäftsführer bestellt. — Bei Nr. 29 090 Axel Funcker Vertag Aoselt Gau beschränkter
rokura urse von Rassauer ist erloschen. — Bei Nr. 29481
des Friß
Pension Gesellschaft mit eshränktier Haftung: Walter Kwiat- nicht mehr Geschäftsführer.
in Berlin-
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t für Hoch- taturwein=]
Nr, 13 771 TeddYy=z , Nr. 16 594 Midcktein U er GmbvH. Nr, 17 013 E o. GmbH. Nr. 17 065 Ue
Nr. 17088 „Union“
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