1905 / 232 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 02 Oct 1905 18:00:01 GMT) scan diff

d.r Erda war dagegen Fräulein Parbs in keiner Weise abgesehen : von der Seelenlosigkeit thres Vortrags,

viel zu bell und nühhtern für die mystishen Töne der aus i Damen Goetze

Die Leistungen- der

emporsteigenden Warnerin. Fricka), Hiedler

(Alberich), Lieban (Mime), Mödli

, Lieban me nger als vortrefflich bekannt. Mustergüttig unter Dr. Muck8s feinfühliger Leitung.

Zentraltheater.

Am Sonnabend wurde eine neue dreiaktige Operette „Zur indishen Witwe“, Text von Schnizer und Schlesinger, ¿tale aufgeführt, und zwar für alle Beteiligten.

Mußk von Oskar Straus. zum ersten gestaltete sih der Abend zu einem vollen Erfolg Der Direktor Ferenciy batte das neue Werk au gestattet, wozu die phantastische Handlung, g?zgeben sei, reihlich Gelegenheit gab.

bewirtshaftetes Anwesen. Anstatt nun

Magier Muradar auf dem Plan und suht Szene gesezte Komödie Rita umzustimmen. Muradar felbst in Rita, die \chließlich seine

Pans dessen Freundin, die Bajadere Kalida,

as Auf und ab der Handlung bleibt unterhaltend und fpannend bis ¡war ohne sonderlihe Gigenart, zeichnet uten Ruf des Komponisten entsprechende fünst- Gefälligkeit aus, E in einer Reibe

. einem

zum Schluß. Die Musik ift fih aber durch eine dem [erishe Faktur und dur reizvoller Couplets und Tanzweisen, wie z.

Kanonform im zweiten und einem Tanzcouplet Ritas und, a Der Komponist, der selbst mit Wärme die Nut aeang Willens\tärke auszugleiden ; wir glau

konnte nah jedem Akt dfters für den reihen Beifa

Teßten Akt.

musikalish leitete,

danken im Verein mit den Darstellern, von

Hingabe an ihre Aufgaben nur Gutes zu sagen ist. Fräulein Saccur, ber als anmutige und gewandte Soubrette bekannt, gestaltete die Rita darstellerisch wie gesangli sehr anziebend

f Muradar einen großen Teil des Beifalls für seine wirksame Komik in Anspru nehmen. Ander, Schulz waren, wie immer, jeder in seiner besonders hervorzuheben is noch der reizende

vom Nationalthbeater

und belustigend. Herr Senius durfte als Die Herren Braun, Art, vorzüglih. Ganz

Tanz des Fräuleins Szakolczay.

Im Königlihen Opernhause n 2 ges e J

Hoffmann, JIöra, Nebe zum Die Rolle des Sendboten wird an Stelle

des erkrankten Herrn Krasa Herr Griswold übernebmen. Im Königlichen Schauspielhause wird morgen und am

„Das Fest auf Solhaug" in der bekannten Goetze, Ekeblad, den Herren Grüning, vierten Male in Sjene.

Mittwoh „Der S{wur der Treue“ von Blumenthal

Mannigfaltiges. Berlin, den 2. Oktober 1905.

Die feierlißze Grundsteinlegung zum Haus“ in Pankow, Wollankstr. 75/80, dem

Dr. Graf von Posadowsky-Wehner,

Richter, der Geheime Oberregierungsrat Beckhaus sowie des Reich3postamts, des Kaiserlih Statistishen Amts, des Oberkirhenrats, des Hofmarschallamt3s des Prinzen Albrecht Bei der Feier hielt der Staatsminister, Graf von Posadow8ky-Wehner

gelischen von Preußen u. a. bei. Staatssekretär des Innern Dr. folgende Ansprache : : _Verehrt- Anwesende!

Shrer freundlihen Ginladung, 4

ich gern gefolgt, um an dieser Stätte das große und tiefgebende Interesse, das Kaiser und die Behörden des Reichs an Bewegung nehmen, die eine Verbesserung verbältnifie der weniger bemittelten Volkskreise ¿zum

eugnis Seine

um den Männern iu danken, die in aufopfernder Weis

den Dienst dieser Aufgabe gestellt haben. Ge i nit erst des weiteren auszuführen,

Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- baus. 203. Abonnementsvorstellung. Das Feft auf Solhaug. Oper in 3 Aufzügen. Dichtung von Henrik Ibsen. Musik von Wilhelm Stenhammar. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Muck. Regie: Herr Oberregisseur Dreesher. Anfang 72 Uhr.

Schauspielhaus. 126. Abonnement®vorftellung. Der Schwur der Treue. Lustspiel in 3 Aufzügen von Osfar Blumenthal. Regie: Herr Regisseur Keßler.

Anfang 7ck Uhr.

Mittwoh: Opernhaus. 204. Abonnements- vorstellung. Romeo und Julia. Große Oper in 5 Akten von J. Barbier und M. Carré. Musik von Cb. Gounod. Anfang 7F Uhr.

Schauspielhaus. 127. Abonnementsvorstellung. Der Schwur der Treue. Lustspiel in 3 Aufzügen von Osfar Blumenthal. Anfang 7F Uhr.

Sonntag: Neues Operntheater. Die Räuber. Ein Schauspiel in 5 Aufzüzen von Friedrih von Stiller. Anfarg 7 Uhr. Der Billettvorverkauf hieriu findet von Donnerstag ab an der Tageskaffe des Königlichen Schauspielhauses aegen Zablung eines Aufgeldes von 50 S für jeden Sigßplas statt.

Berliner Theater. Sonnabend, den 7. Ok- tober, Abends 8 Uhr: Eröffnungsvorstellung. Andalofia. Dramatisches Gedicht in 5 Akten von Florian Endli. Vocverkauf täglih von 10 bis 2 Uhr.

Lessingtheater. Dienstag, Abents 8 Uhr:

Benigueuns Erlebnis. Hanneles Himmel-

fahrt. Mittwo, Abends 8 Uhr: Elga. Abends 8 Uhr:

Donnersta anueles Simmelfahrt.

lebnis.

Schillertheater. ©«

Dienétag, Abends8 Uhr © Nora. (Ein Ope, ik Ibsen. Deuts.

kflingt ihr Or

i r , R R int ter 3 der Freia), Herzog, Motbauler (ide (Feahy, Nebe (Fafner) sind von frü

war wiederum das

die hier in Kürje wieder- Das italienische Bauern-

mädchen Rita erbt ein von einem reihen Onkel bisber als Fremdenpension ibren bisherigen Geliebten,

den Maler Paolo zu beiraten, trennt fie sh von ihm, weil er sh ibren Launen nit fügen will. Gin Jugendfreund des Malers, der die Liebenden wieder vereinigen möchte, erf E us 0 i urch einz ge Dabei aber verliebt fich au wird, während ch zu eigen nimmt.

„Posadowsky- zweiten großen

Wobnungsbau - des Vaterländishen Bauvereins E. G. m. b. P: fand am Sonntag statt. Der Feier wobnten der Staatssekretär der Ministerialdirektor

dieser e beizuwohnen, bin

der bedeutsamen der

Ziele bat, und e ihre Kraft in Gerade vor JFhnen brauche

Beuigneuns Er-

(Wallnertheater.)

Dienstag, Abends 8 Uhr: Der Traum ein Leben. Dramatishes Märchen in 4 Aufzügen von Franz

Grillparzer. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Dex Traum ein

Leben. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Ein Wintermärchenu. N. (FriedrichWilhelmstädtishes8 ppenbeim)

Edrperlihe eubeit

die

Witigkeit für Beschaff

eeignet; ganz s é amilie - die

der Tiefe

Mädchen, die auf luftigen, ber | genossen spielen dürfen, dec Mann, Orchester ige von der Arbeitsstätte in

führung durch das Haus

Sie s es so gut wie ih, daß es welche d für befähigt bält, derartige

glänzend aus- | sei, alle Gebrechen der

chickt in | denen zur

hat das preußische Vo der Führung glorreicher bunderten zu verzeihnen ! Memeett in noch eine weitere große Zukunft

Muradars im | des Fndividuums in bezug auf Kör

deren eifriger Tiefen geschleudert werden kann,

wir glauben nicht an

verwirklicht

umfaffenden Erfolge t in die wir

große Bewegung, reifenden Zeit.

Dienstag,

mit gleihem E Ihnen begonnen ist

gegeben. Baugenossenshaften mit Priyatbautätigkeit ecziehlich neuerstehenden

begleiten,

mit dem Wursche i die

Dr, | nur Menschen wohnen,

Vertreter

Evan- | licher Irrtümer,

ihres uf der Familie beruht die Gemeinde und auf der Gemeinde der : - sie bildet deshalb die Grundlage des gesamten Volkstums.

Staat p Das Kind, welhes im sonnigen Zimmer aufwächst eräumigen.

keh I den ethisch in ih Rteleink iti d Lebens e alle wer rer ntwicklung un - Mes einflußt. Darin liegt die hohe Bedeutung

des Wohnungsproblems, an dessen L

e bestehende Staatsregierung und die bürgerliche Meier Ida E

oziaipolitishe Fragen zu , welche Hilfe nur von einem Zukunftsstaat erwartet, der allein imstande enschheit und unserer Zeit zu heilen. Nun, an einen Zukunftéstaat glauben wir auch; wir g daß es einer gewissenhaften und ebrlihen Regterun elingen muß, die Lage der minder bemirtelten bessern und unser gesamtes Volksleben zu veredeln. daran, daß in bundert Jahren unser Volkslebea und unser Staat3wesen ein 1 anderes Bild bieten wird wie heute, und kalturellen Verhältnisse unserer Zeit sh wesentlih unterf@eiden von Zeit des Großen Friedri. Und welche Kluft wiederum liegt zwishen den Daseinsbedingungen unseres Volks zur des Großen und zur Zeit des Großen Kurfürsten! Welchen

fin wirtschaftliher und politisher Beziehung unter obenzollernfürften in jenen leßten beiden Jahr- ir glauben deshalbauchan einen Zukunftsstaat, weil wir überzeugt find, daß unserem Volke und unserem Vaterlande beschieden ist. Aber wir glauben nic t an cinen Zükunftsstaat, der imstande wäre, alle die Unterschiede

der im Wege der Gesetzgebung die tausend Zufälligkeiten, durch die ein Menschendasein hinauf zu den Höhen

einen Zukunftsstaat, lihe Ginrihtungen den Genuß der Güter dieser Welt allen Staats- bürgern gleihmäßig ohne Rücksicht auf ihre körperliche, sittlihe Befähigung zuteil werden lafsen könnte. dem Gebiete der Wobnungsfürsorge ift eine gewaltige. in einer Zeit nervöser Ueberanspannung, in der man wenig geneigt ift, den Grfolg ernster, stiller Arbeit geduldig ab¡uwarten, in der man viel- mehr jeden wirtschaftlihen oder politishen Gedanken sofort in einem

Nachfolgende Geschlechter werden an dem Werke weiter zu arbeiten haben, und ich will hoffen, Mut und gleiher Umsicht fortführen, Die bestehenden Baugenossenshaften werden die Aufgabe, die Wohnungsverhältnisse der unbemittelten Volks- klassen zu verbefsern, auch niht allein lôsen können; die prirate Bautätigkeit verständnisvoll mitwirken. Aber da, ilfe von Reich, Staat und Gemeinde neue Wohnstätten hafen, müssen es Musterstätten fein, zurückwirken und boben Endziels mittelbar beitragen. Hause einen Ha möchte ih den Schlag des 5 egn auf a [ _davon unsere irdisch: Stätte, wo wir shazuen durch den Nebel mensch- nur die Vorhalle ift für die Ewigkeit, in der wir alles s{auen werden im Lichte ewiger Klarheit, Familienbaus ein neuer fester Pfeiler werde sür Gemeinde und Staat.

und sittlihe Gesundheit der häuslihen Heims ift.

, Knaben und

Höfen mit ihren Alters-

des ige ns Last und im

der nah jurüdck-

eisernen

öfung wir gemeinsam arbeiten. eine große Partei im Lande gibt, stört sein.

ôsen, we

Togo und

lauben durchaus daran, in ernster Arbeit olfsklassen zu ver- Auch wir glauben

ebenso wie die wirtschaftlichen

eit Friedrichs ortschritt

Schantun

erkraft, geistige Begabung und nichtan einen Zukunftsstaat,

eleitet oder binab in die ¡u beseitigen vermöchte, und der durch öfent-

eistige und Unsere Aufgabe auf

Wir leben leider Dänemark, Ÿ

Aber auch diese

sehen will. find, bedarf der

eingetreten

Hven sammen. von Der

daß sie die Arbeit wie sie von

dazu muß wo diese

welche auf die so zur Förderung des Wenn ih {ließlich diesem widmen darf, fo f seinen Grundstein in diesem Hause immerdar sind, daß

nit Ee „Niord“

usspruh Halifax,

durhdrungen

und daß dieses stätten in

\cheinlich.

abzulegen für Majestät der

Wohnungs-

on welcher

Beuthen O.-Shles., 1. Oktober. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Ein größerer Unfall ereignete sich am 30. September, Nbends 8 Ubr 43 Minuten, auf dem Bahnhof Czerniß. Personenzug 858 (Nend1a—Kattowiyß) fuhr bei der unter Nichtbeahtung des Haltesignals auf ein stumpfes Gleis und zertrümmerte den am Ende stehenden Prellblock. Die Lokomo- tive, der Packwagen und drei Personenwagen 4. Klasse stürzten die Böschung hinab. Der Lokomotivführer Stephan und der geprüfte Heizer Popraßb, getötet, einZugführer und zwei Reisende \{chwer, mehrere

_Der usfahrt

beide aus Kattowiß, wurden

Personen leiht verletzt. zuständize Streckendezernent der Gisenbahnzirektion Kattcwiß begab fih sofort zur Unfallftelle. Auch ist, wie aus Berlin gemeldet wird, der vortragende Rat im Reichseisenbahnamt, Geheime Baurat Lohse zur Untersuchung des Unfalls nah Czerniy abgereist.

Heidelberg, 2. Oktober. dritte Bogen der feit dem Frühjahr im Bau befindlichen eckarbrüdcke eingestürzt. verunglückt. Der Shiffahrtsverkehr dürfte auf längere Zeit ge-

Hamburg, 1. Oktober. (W. T. B.) Der „Eleonore Woermann“ mit den von der Studienreise nach Kamerun zurückehrenden Reihstags8abgeord- neten an Bord ist heute nahmittag im biefigen Hafen wieder ein- getr offen. Die Studiengesellscha

mpfer festgelegt hatte, von den Herren Ado

Amsinck empfangen. heit ; sie äußerten sh hoh befriedigt über den Verlauf der Reife und

sprachen ihren Dank für den angenehmen Aufenthalt und die vor- züglihe Verpflegung an Bord des Dampfers aus.

London, 2. Oktober. (W. T. B.) Schanghai vom 1. Oktober, daß der Dampfer „Hfsie-ho“ beim „Vorgebirge gestern morgen auf eine unter Wasser E Mine 15 Personen kamea dabei ums Leben.

Trapani, 30. September. 10 Uhr 19 Min. ereignete sich in Mazzara del Vallo ein starkes Erdbeben, ‘das unter der Bevölkerung großen Schrecken

verursachte, aber keinen Schaden anrichtete.

19 Mann und 2 trank, mit Ausnahme eines

des „Niord* gerettet wurde. Das Wetter war vollkommen klar.

st in Helfingborg angekommen.

30. September. Dampfer „Bremen“ mit nur einer Schraube im Betrieb-von hier

nah Bremen ab (vgl. Nr. 230 d. Bl.).

Kapstadt, 30. September. am Donnerstag sind sieben Personen getôötet und viele verleßt worden. Mehr als bundert Häuser sind zerstört worden. Hunderte

von Menschen sind obdatlos.

Der Verkehr is nit gestört. Der

(W. T. B,) Heute früh ist der Menschen sind niht

ostdampfer

wurde am Petersen-Kai, wo der h Woermann und

Alle Mitglieder befinden ih in bester Gesund-

„Standard“ meldet aus

innerhalb 10 Minuten sank.

stieß und

(W. T. B.) Heute vormittag

Lüttich, 30. September. (W. T. B.) Heute wurde hier der internationale Anwaltskongreß unter zahlreiher Beteiligung des Auslandes durch den Justizminister van den Heuvel Es waren Vertreter aus Deutschland, Frankreih, Rußland, England, olland und der Shweiz erschienen. Anwaltsverein begrüßte der Justizrat Dr. Edwin für den Cölner Anwaltêverein und den deutschen

Justizrat Dr. Heiliger.

Helsingborg, 1. Oktober. (W. T. B.) Der Göteborger - Dampfer „Niord“ stieß gestern abend in der Nähe der Insel

mit dem Stockholmer Der „Niord" traf den „Robert“, der mit Schwefelkies

eiwa nach Stettin unterwe „Robert“ sank fofort.

eröffnet.

De den Berliner p den Kongref, Anwaltstag der

Dampfer „Robert“ ju- war, mitts{chifffs Backbord. Die Besaßung, bestehend aus rauen, sämtlich s{wedi|cher Nationalität, er- immermanns3, der vorx ter Besaßzun

ie Ursa®de des Zusammenfstoßes ift no

Der Dampfer

(W. T. B) Hzute fuhr der

Tokio, 1. Oktober. (W. T. B.) In den Militärwerk-

iroschima ist ein großer B rand ausgebrochen, durch den viele Gebäude zerstört wurden; man hält Brandstiftung sür wrahr-

(W. T. B.) Bei dem Cyclon

(val. Nr. 231 d. Bl.)

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Mitiwoch, Abends 8 Uhr: Zum erften Male: Flachs8maun als Erzieher.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Flachsmaun als Erzieher.

Theater des Westens. (Siation Zoologischer Gartea. Kantstraße 12.) Dienstag (bei aufgehobenem Abonnement): Der Opernbal.

Mittwoch: Der Opernball.

Donnersêtag: Der Opernball.

Freitag (bei aufgehobenem Abonnement): Opernball.

Sonnabend, Nachmittags 3 Ubr: Preisen: Jphigenie auf Tauris. Abends 73 Uhr: Der Opernball.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preisen: Undine. Abends 74 Uhr: Der Opernball.

Der

Neues Theater. Dienstag: Ein Sommer-

nachistraum. Anfang 7# Uhr. Mittrooch und folgende Tage: Ein Sommer- nachtêtraum.

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Dienstag: Jabrmarkt in Púlsuitz. Mittwoh: Der Familientag. Donnerstag: Jahrmarkt in Pulsnitz. Freitag. Der Familientag. onnabend : Der Familientag.

Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.) Dienstag, Abends 8 Uhr: Die Söhle des Löwen. Schwank in 3 Akten von M. Hennequin . und

P. Bilhaud. : Mittwoch und folgende Tage: Die Höhle des

Löwen. E Nachmittags 3 Uhr: Seine Kammet- zofe.

Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73.) Direktion: Kren und Schönfeld. Dienstag, Abends 8 Uhr: Vis früh um Fünfe! Schwank mit Gesang in 3 Akten von Jean Kren und Arthur Lippsib. Musik von Paul Linke.

Mittwoch und folgende Tage: Vis früh um

Füufe! Sonntag, Nachmittags 3F Uhr: Charleys Taute.

Bei kleinen |

Bentraltheater. Dienêtag, Abends 8 Ukr: ur indischen Witwe. Operette in 3 Akten von . Schnigzer und Siegmund Schlesinger. Musik von Oskar Straus.

Mittwcech und folgende Tage: Zur indischeu

Witwe.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Schüler- vorstellung zu sehr ermäßigten Preisen. (Schüler und Schülerinnen auf allen Pläßen 60 4.) Die Räuber.

Sonntag, NaHmittags 3 Uhr: Die Veisha.

Abends 7# Uhr: Zur indischen Witwe.

Triagnontheaier. (Georgensiraße, nahe Bahnhof Friedricftraße.) Dienstag: Madame Torera. (Madame L’ordonnance.) Schwank in 3 Aften von Jules Chancel. Deutsch von Max Schönau.

Axfang 8 Uhr. Mittwcch und folgende Tage: Madame Torera.

Konzerte.

Singakademie. Dienstag, Abends 8 Ubr: Konzert mit _eigenen Werkeu von Eduard Behm. Mitwirkung: Frau Lula Mysz-Gmeiner, Herren Aléxander Heinemann, Bernh. Defau, Vernh. Gehwald, Robert Könecke und Fritz

Espenhahn.

Philharmonie, Oberlichtsaal. Dienstag, Abents 8 Uhr: Liederabend von Anua von Bertrand.

Saal Bechstein. Dienstag, Abends 74 Uhr:

Volkslieder und Chausons, vorgetragen von Sylvia Meyersberg.

Beethoven-Saal. Dienstag, Abends 8 Uhr: Klavierabeund von Otto Hegner.

Pirkus Albert Schumann. Dienstag, Abents präzise 74 Uhr : Galavorftelluug und zum 5. Male: Die größie Novität: Der Tag des En Inn Derby. Das Leben und Treiben nah dem Dri nal auf das glänzendste inszeniert vom Direktor Albert G r E D omn raualtineiler Pzatesi.

D Reunsftall des Lor eaterdon. I]. Bild: a. Der Favorit. b. das Nenuenu.

Schauspiel in 3 Aufzügen von Henr von Wilhelm Lange. N Bes

c. Huldigung des Siegers. 111, Bild: Auf dem

Seimweg. Vorher: Das Seusationsprogramm. U. a: Das einzig existierende einen halben Saltomortale schlagende Pferd. 12 Amerika- nerinnen und Gngländerinnen: Damenulusftring- kampf. Neu: La Pésée Romaine. John und Louis Boller mit ihren uoch nie gesehenen Vor- und Nückwärts-Saltomortalen mit dem Zweirad. Direktor Albert Schumavyns neue und moderne Drefsuren sowie sämtliche Spe- zialitäten. :

ai ;

Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Alette König mit Hrn. Leutnant Alwin Lorgus (Celle). Frl. Marie Stranz mit Hrn. Regicruncébaumeister Frit Bebrendt (Berlin). Frl. Gditb Gruson mit Hrn. Carl Adam von Wuthenau a. d. H. Groß-Pashleben (Magdeburg —Groß-Paschleben i. Anhalt). Eleonore Freiin von Dalwigk zu Libtenfels mit Hrn. Carl Frhn. von Dalwigk zu Lichtenfels (Cafel— Burg Lichten- fels in Waldeck). Frl. Gertrud von Busse mit Hrn. Pastor Paul Willigmann (Nudolstadt— Petkus, Mark).

Verehelicht: pr, Oberleutnant Harry Frhr. von Fritsh mit Frl. Gerta von Schmidthals (Berlin). Hr. Regierungsrat Carl A-gidi mit Frl. Martha Sottländer (Schüßendorf—Breélau).

Gestorben: Hr. Julius von Lübtow (Dresden- Neustadt). Hr. Pastor emer. Gustav Nürm- berger (Groß-Beckern). Hr. Hauptmann Walther von Rodbertus (Berlin). Hr. Landrat z. D. Friebrid Frhr. von der Golß (Eisenach).

erw. Fr. Josephine von Ludwig, geb. von Hum- bra4ht (Dresden). Fr. Hauptmann Elisabeth Sieg, geb. Krüger (Dortmund).

Verantwortlicher Redakteur: Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Drutck der Norddeutshen Buchdruckerei und s A rer d Berlin SW, Wilhelmstraße Nr. 39.

Neun Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage), (19961/;) das Postblatt Nr. 4,

und ein Verzeichnis gekündigter, an Weih- nachten 1905 eéinzulösender Scchlefischer Pfaudbriefe der Schlefischen Generallaud-

schaftsdirektiou zu Breslau.

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

A 232.

Erste Beilage

Berlin, Montag den 2. Oktober

Verichte von deutschen Fruchtmärkten,

gering

Qualität | mittel

gut

Gezablter Preis für 1 Dopp

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Nernen (enthülfter Spelz, Dinkel, Fesen).

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16,00 16,50 16 30 16 60 16,00 16,40 15,50 16,40 17,50 16:80 16,00 16,80 16,50 16,20 16,65 17,00 17,00 17,20 17,10 16,50 16 60 16,50 17,20 17,00 16 50 16,80 15.80 16,09 16.75 16,86 18,00 16,89 18 80 18,06 16,70 17,00 17,20 18,20 18,49 18,25 18,20 19,00 18,50 16,30 16,55 16,70 16,60

17,89 18,00 20,00 19,00

17,60 18/00 18.25

14,00 14,50 14 35 14,75 14,60 14 20 14,40 14.40 13,50 13,50 13,75 14,50 14,40

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