TL. Shuzbezirk Frankenudorf. 338 rm Kiefern Seite, 355 Knüppel, 102 Reiser I., 184 Seite, 154 Knüppel, 318 Z Reiser I. 17. Schntbezirk Rheinsberg-Glienidcke, Jagen 114. 116 rm Kiefern Knüppel, 363 Reiser I. 128. 58 Seite, Stockbolz, Seite,
Zum Zweck der öffentli§en Zuftellung wird dieser A S . Auszug der Klage bekannt gemacht. ____ Lg Su G0 Schwerin in Medcklenburg, den 4. Mai 1885, G. Stresow, L.-G.-Sikretär, Gerichtsschreiber des G erzoglid Medlenburg- Sch{werinsch{ andgeri(ts,
is
Totalität :
roth
en L 22 Auszug. :
ge Urtbeil des KAöniglicden Ober-Landesgerichts
zu Köln vom 28. M E Bie zwiscen der
Ghefrau Josef Sopkia, geborene Schmit,
Gemüse- und ndlerin zu Düffeldorf, Klägerin
in, vertreten durch Rechteanwalt
d ihrem Ehemann Iosef Keil, Obst-
ändler zu Düfteldorf, Beklagten und
en, nicht rertreten, bestandene gesetz»
ergemeinscbaft für aufgelöft erklärt
und die ! zwischen den Parteien mit
Wirkung feit dem Tage der Klagebehändigung aus-
Birken
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N N 1
Kiefern h S Knüppel,
: Stodchbolz,
Ny
Reiser I. Seite, Knüppel, Stoholz, Reiser I., Totalität: S5 Seite, N Z Knüvpel. IV. Schugzbezirk Nen-Glienicke. Jagen 220. 865 Seite,
V O Co J] bd
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4 mi D D R Le
9 rm Kiefern i Knüpvel, 792 Stocholz, 80 Reiser I. Krürpel, Reiser T., Seite, 500 S Knüppel, 1453+ s Reiser I. V. Scußbezirf Wallis. Jagen 167b. 243 rm Lirken Seite, D - - Knüppel, Stodholz, Seite, Knüppel, Stotckholz, Reiser I. Seite, Stocbolz, Seite,
Lande 6 . 22lb wu 222 45 678
Gütertrennung. Di 569
des Kaiserlicben Landgerichts Müls- 7. Avril 1885 ift zæisb%en Appolonia,
obne Gewerbe, und ihrem Che- einer, Fabrikant, mit welchem sie . E. wohnt, die Gütertrennung
Totalität :
ckt, Amarin V
ausaeiprodben w
ülhansen, den 4. Mai 1885. Der Landgerichts-Sekretär : Stahl.
?, Kiefern
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Gütertrennung. Uribeil des Kaùerlichen en vom 22. Apr
Î f : (Fp M4 10T und tren (Itemann i Sa
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AchARrORO CREA
HLLV! Liv «Fau £ welcœem
Pâder, mit die Gütertrennung auêëc Mülhausen, den S 90 Y
e
Knüpvel, Stodholz, Seite, Knüppel, Stodbolz, Reiser I,
s apha h Seite,
Oeffentliche Ladang. n der Landumlegungs})ahe von Kreis Ratibor, ift zur Verlegung de hufs Voliziehuna Termin auf den 30. Juni, 11 Uhr Vormittags, : vor dem Herrn Afsefsor Lüdke in unserem Weicbäfts- 5 Í lofale, Berlinerplag Nr. 1a, anteraumt, zu welchem L l Stotbolz, i benanaten Interefsseriten, deren Auf- 1 z Neiser I, zwar: ten - Glienicke bei Gühlen - Glienicke, den ron Grdk. 5, Mai 188
gescßlider Vertreter Kascha, Mit-
. Nr. 46 Lubom hier-
[6826] O20
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m. e. 2 r H 4 tg
Krüvbvel,
ai 1885, Der Königliche Oberförster: v. Gustedt.
[6606] Bekanntmachung.
Für den Neubau der naturhbijtoris&en N Invalidenstraße Nr. 43, sollen im Wege der 27. Avril 1885, lien Submiision eral-Kommission f 1:09 Tonnen Portland-Cement
—————— verdungen werden urd ift bierzu ein Termin auf entliche Ladung. Freitag, den 15, Mai cr., Vormittags 10 Uhx, en-Atlôsungsaze von im Baubureau, Invalidenftraße Nr. 101, anberaumt.
Laudenb2b Verscblossenc, mit entsprewender Aufschrift versehene iteressenten: Offerten und Proben sind kostenfrei vor dem Termin Engelhard, von in dem bezeibneten Baubureau abzugeben, Die Bes , ebendaber, dingungen liegen daselbst in den Gesc{äfiéstunden
zur Einsidt aus, auch können sie gegen Erstattung von 0,75 F von dort bezoaen werden. Berlin, den 4, Mai 1885, Die Bauverwaltung.
Tufeen,
offents-
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Le è- 4 et «i! S»: VI si «o ry
ap) r
d, den 20. Juni 1885, Bormittags 10 Uhr,
in das Gescbäftsickal des Ockonomie-Kommissions- Rathe ecberg zu Kassel — große Rosenstraße 121, tezeßvoliziehung anberaumten Termine hbier- r Hinweis auf die geseuliden Folgen der Versäumriß urd auf die Bestimmungen des Kosten- geseßes vom 24. Juni 1875 hbierdur§ öfentlih
ì Kllenzeiwen Litk, L, V. Nr. 46 J. | die
-
[6605] Eiseunbahn-Direktions-Bezirk Magdeburg. Zur Erweiterung der bettehenden Lokomotive
Reparatur: Werkstatt auf Babnbof BuXau sollen die
Atbrucbsarkeiten, die Erd-, Maurer- und Asphalt-
arbeiten, die Lieferung ter Maurermaterialien sowie
der Werksteine und Terrakotten getrennt oder zusammen durch öffentli&es Aus8gebot vergeben werden. Preislisten und Bedingungen {ind dur den Bureau Vorsteher des unterzeibneten Betriebs- amtes gegen Einsendung ven je 1,50 zu bes ziehen. Zeicbnungen liegen auf dem Neubau-Bureau,
Bahnhofftrafße 15 11, zur Einsiht aus. Die An-
gebote sind rers&lofsen und mit entsprebender Auf-
\rift versehen, bis
Sonnabend, den 16. Mai cr., Vormittags 11 Uhr, einzusenden.
Magdeburg, den 22. April 1885. Königliches Eisenbahn-Betriebsamt, (Wittenberge: Leipzig.)
4(\7 y r. I Submission. In einem, auf Dienstag, den 19. Mai 1885, Vormittags 10 Uhr, im diesseitigen Bureau, Zeughaus I., angeseßten Termine, sollen im Wege offentlider Submission verkauft werden : 15 455 franrzôsisde 22 cm Bomben, im Artillerie- Depot Metz — Zeugkbaus I. — lagernd, in
5 Loosen à 2500 Stück = etwa 53 637 Eg (Gußeisen) à Loos und einem Loos von
2955 Stück = etwa 63 399 kg (Gußeisen),
3000 Stück preußisbe 23 cm Bomben, im Artillerie-Depot Diedenbofen lagernd, im un-
21 — 3
T mit unt
Q
April 1885, S niglihe Generalfkommi/sfion. Wilihbelmyv.
Verkäufe, Verpachtungen, Submisfionen 2e. [6848] Nuz- und Brennholz-Verkanf in der Königlichen Oberförsterei Neu-Glienidcke, Kreis Ruppin, Reg.-Bez, Potsdam. Dienstag, den 19, Mai cr., von Vormittags 1095 Uhr ab, sollen in Bernau’s Hotel zu Neu- Ruppin die nacstchenden Nute und Brennbölzer in größeren Loosen gegen sofortige Anzahlung von !1/; ¿bots ¿ffentlich meistbietend versteigert
56 rm Seite, 39 rm Stocholz, 83 rm Knüppel, 60 rm 201 T
e ” Stodholz, Reiser I, 37 rm Knüppel, 159 rm Stodholz,
Kiefern: 375 Sick. Nusßholz mit 257,21 fm, 7580 rm Seite, 3553 rm Knüppel, 9735 rm Stocfholz, 5694 rm Reiser I. ¿war :
L. Schußbezirk Güßlen - Glienide. Jagen 73. 375 Stck. Kiefern Nutbolz mit
20,21 fm, Seite, Knüvpel, Stodholz, Reiser I, Seite, Knüppel, Stodholz, Reiser I, Scéite,
und
2006 dergleicen, im Artillerie-Depot Saarlouis
(Gußeisen),
b C13 Pri bd
84 693 kg (Gußeisen) à Loos und Loos von 2633 Stück =
(Gußeisen).
Totalität :
aenannten Artillerie-Depots eingesehen,
Stocholz, Met, im April 1885. Reiser I. Artillerie-Depot.
Dicnstag, den 12. Mai 1885, Nachmittags 4 Uhr, cine notarielle
N soll in Blasewiz, Göthe-Garten, hiermit eingeladen wird.
Dresden, 4, Mai*1885, Prinzenaue,
gefäßren Gewicht ven 84 693 kg (Gußeisen), lagernd, im ungefähren Gewicht von 56631 kg
8633 dergleichen, im Artillerie-Depot Rastatt
lagernd, in 2 Loosen à 3000 Stück = etwa einem etwa 74332 kg
Die speziellen Bedingungen können bet jedem der
) l : _einç auch gegen Knüppel, Erstattung der Copialien absMriftlih bezogen werden.
Anction unsercr Baustellen statifinden, wozu
6369
[ S00D kg reines, ungeblecictes, inländishes Bienen- was sollen in öôffentliher Submission vergeben werden.
Hierzu Termin am 20, Mai cr., Vormittags 11 Uhr, im diefseitigen Bureau und find vor- schriftêmäßig ausgestellte Offerten kis dabin ein- j¡ureichen. : Proben von mindestens 15. Mai einzureichen. i S Die Bedingungen können im Bureau eingesehen, auch gegen Grfstattung von 59 „4 Sgreibgebübren abscriftiichd bezogen werden.
Spandan, den 1. Mai 1885. ¿
Königliche Direktion der Munitionsfabrik,
100 g sind bis zum
Verloosung, Amortisation, ; Zinszahlung u. f. w. vou öffentlichen Papieren,
3 E, der am 25. d. M. vorgenommenen Anus- loosung von Schuldbriefen der Herzoglichen Domänenkafse - Verwaltung hier, wel@e auf
gelôöfte Bere&tiaungen und Vergünfstigungen an den Herzogl. Domönenwalduncen autgegeben worden sind, sind die naverzeibneten Swbuldbriefe bes troffen und zur Abzablung bestimmt worden : aus Se1ie B. Nr. 48,
O.» S u 119: D c Me L D. 6 und 1E
Die Inhaber dieser Schuldbriefe werden bierdur aufgefordert, dieselben nebft den dazu gebörigen, noch nit fälligen Zinsabscnitten innerhalb eines halben Jahres, vom Tage des Erlafses der gegenwärtigen Bekanntmachung an gereh- net, bei der Herzogl. Domänenkasse-Verwaltun hier einzureihen und dagegen den Nennwerth dieser Schuldbriefe in baarem Gelde, sowie aub die laufenden Zinsen bis zum Tage der Kapitalzablung, sofern diese innerbalb des bezeichneten halbjährigen Zeitraumes erfolat, in Empfang zu nehmen. Mit dem Ablauf des scchsten Monats vom Tage des Erlafscs dieser Bekanntmachung an hört die Verzinsung der sämmtlichen ausgelooften oben bezeihueten Schuldbriefe auf. Gotha, den 27. April 1885
Grund des Forftatlösungégeseßzes vom 5. März 1876 zur Gewährung von Entschädigungen für ab-
[6780]
die abbanden gekommenen Policen Nr. 4282, 7932,
si wieder gefunden,
Leipzig, den 6. Mai 1885.
saale auf dem Bahrbofe zu Warschau fstattfi; Der Gereralversammlung wird Seit
Tage8ordnung stehenden Geger. ständen aub die Fra: berger Babn durch die Warschau-Wiener Eisenbah Die Generalversammlung muß, um gült 1 der Geseliswaft&-Statuten entsprechend f
9 E 1e
vertriten lafsen will,
oder Genußsceinen sein urd hat dieselben kis zum
in St. Petersburg: G. Sterky & Sohn;
Franffurt a. M,: b: J. Weiller Söhne;
in Leipzig : bei der Leipziger
in Brüssel: bei Herren in London: bei
In Gemäßbeit des &. Li deponirt worten sind.
Gins der Nummerverz Kasse zurück, das zweite rert[cibt Eintrittskarte zur Generalversamm
L
wieder auSgebändigt. y : Warschau, den 18,/30, April 1885.
ordentli®en Generalversammlung, welche am 5
auf dem Bahnhofe zu Warswau stattfindet, hiemit Der Generalversammlung wird
der Garantie der Warschau-Bromberger Eisenbahn Die Generalversammlung muß, um gülti
anwesend sein, welche die Hälfte des Actiencavitals vertreten lassen will, muß im Besine
lautenden Rummerrerzeicnifsen in Warschau bei genannten Bankhäusern zu deponiren : in St, Petersburg: bei der G. Sterky & Sohn;
Disconto-Gesellschaft :
in Frankfurt a. M.: bei Söhne;
in Brüssel : bei Herren Brugmann
deponirt worden find.
Eins der Numrmerverzeichnifse erbält der Kafse zurück, das zweite verbleibt beim Depot, das Eintrittskarte zur Generalversammlung beigefügt.
Die D Actien na der Generalversammlung, wieder au®gebändigt.
Warschau, den 18,/30. Avril 1885.
Blasewitzer Baugesellschaft i. Liquid,
Znvaliden- uud Lebenusversiherungsgesellshaft Gegenseitigkeit betreffend,
in Bezug bierauf rach den weiteren Vestimmungen verfa Nr. 4282, 7932, 10428 und 14842 für ungiltig erflärt.
Gesells{af? XXYVII, ordentli®en Generalversammlung, welBe am “2-
aebilde
fügung von drei gleilauterden Nummerverzcinissen in War o i nabfiebhend gcerannten Vankbäusern zu deponiren: bei der Filiale der
Berlin: bei der Filiale der Mitteldeut der Disconto-Gesellschaft ; Breslau: beim Schlesishen Bankverein ;
bei Herren M. A,
Amsterdam : kei Herren Lippmann, Brugmaun Sbhne; Herren N. V. Rothschild and Sons oder der Deutschen Bank, Filiale; in Krakau: bei der Galizishen Bank für Handel und Judustrie. Z n au© ein Ret auf Betheiligung an der General-
Bd or H ASK : ] 94 der Statuten gebe C | ng i ver]ammlung die Bescheinigungen der Bank von Polen, insoweit die Actien im vorges{chriebenen Termine
mit den Nummern E
24. M . Juni
Tageëordnung stehenden Gegenständen auch die Frage : 1 bandlungen wegen Erwerb der Lodzer Fabrikbahn, und der in Verbindung damit 1ltehenden Uebernahme
Sener t tige Besch S. 27 der Gesellihafts-Statuten entsprechend gebildet sein,
Jeder Actionair, welcber an dieser General nmlung Theil ; von mindestens vierzig Stück Stammactien oder | 2 Ubr, unter Beifügung von drei gleic-
sein und hat dieselben bis zum 14./26. Mai l. I., Nacmittags 1 ; bei nahstebend
eposfitalquittungen wecden mit den Nummern I., IL., III, versehen, gegen Rüdgabe der Depositalquittung Nr, I.
Herzoglih Sächs. Staats-Ministerium,
G. Mönich.
Ungiltigkeitserklárung.
Nacbdem infolge der Bekanntmacbungen in Nr. 230 und 260 dieser Zeitung vom voriaen Jahre,
10428, 14842 und 17191 der Leipziger Kranfken-, die Police Nr. 17191
Ce
zu den übrigen Documenten aber ein Frhaber sid richt gemeldet bat, und au sonst
hren worden ift, werden Fiermit die Police
Das Directorium der GegenseitiglkKeit.
k Warschau-Bromberger Eiseubahn-
Gesellschaft.
ts-Statuten werden die Herren Actionaire 25. Mai
zu der
. Juni
it eingeladen.
; Verwaltungsrathes außer den gewöhßnlid auf der Uebernahme der Garantie der Warshau-Broms- lls@aft zur Vorlage gebrabt werden.
Besc{lüsfe faffen zu können, den Bestimmungen des t sein, resp. cs müfsen mindestens 30 Actionaire ane
esend sein, die die Hälfte des emittirten Actiercaritals besitzen. Jeder Actionair, welcher an dieser Generalversammlung
muß im Besiße von mindestens Zweitaujerd Rubel nom. Wertbes Stammactien Nacbmittags 2 Ubr, unter Bei- shau bei der Hauptkasse der Gesellschaft
Warschauer Handelsbank oder bei Herren
N
10/20 Mit 1 D,
Dresden: bei der Dresdener Bank; Disconto-Gesellschaft ;
Rosenthal & Cie. ;
cini „der Veponent mit dem Quittungsvermerk der betre fenden be epat dritte wird, mit dem Gesellshaftästempel versehen, der
Der Verwaltungsrath.
Warschau-Wiener Eiseubahn-
Gesellschaft.
und 30 der Gesfellshafts-Statuten werden die Herren Actionaire zu der XXFVII.
l. J.,, um 2 Uhr Nadmittags, im Sitzungssaale
ai
eingeladen.
Seitens des Verwaltungsrathes außer den gewöhnlich auf der aepflogenen Ver-
der mit der Staatsregierung zur Vorlaae gebradt werden,
J rep. es besitzen.
der Hauptkasse der Gesellichaft oder
Filiale der Warschauer Handelsbank oder bei Herren in Berlin : bei der Filiale der Mitteldeutschen Credit-Bank, oder der Direktion der
in Breslau: beim Sthlesischen Bankverein ; : ; Herren M, A, von Rothschild & Söhne oder Herren J. Weiller
in Dresden: bei der Dresdener Bank; : in Leipzig : bei der Leipziger Disconto-Gesellschaft ; / in Amsterdam: bei Herren Lippmann, Rosenthal & Cie. ;
Söhne;
in London: bei Herren N. M. Rothschild and Sons, oder der Deutschen Bank, Filiale ;
in Krakau: bei der Galizishen Ba
: In Gemäßheit des §. 30 der Statuten geben a versammlung die Bescheinigungen der Bank von Polen
uk für Handel und Judustrie.
Deponent mit dem Quitturg®vermerk der betreffenden dritte wird, mit dem Gesell\haftsstempel versehen, der
Der Verwaltungsrath.
I. um 2 Uhr Nachmittags im Sißtzungse
Theil nehmen oder si bei derselben
schen Credit-Bank oder der Direction
von Rothschild & Söhne oder Herren
1 é , TII. verseben, und die deponirten alverfammlung, gegen Rückgabe der Deposita quittung Nr. I, dem Deponenten
(üsse fassen zu können, den Bestimmungen des munen mindeîtens 30 Actionaire
versammlung Tbeil nehmen, oder si bei derselben Genußscheinen
aud ein Ret aur Betheiligung an der General- , insoweit die Actien im vorgeschriebenen Termine
und die deponirten , dem Deponenten
Zweite Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
¿ 106.
Nichtamtliches.
Preußen. Berlin, 7. Mai. der gestrigen Sizung des Herrenhauses trat daselbe in die Berathung des zweiten Gegenstandes ordnung: des mündlichen Berichts der fommunal!e Angelegenheiten über den Entwurf eines Gesetzes betreffend die Pensionirung der Lehrer und Lehre: rinnen an den öffentlichen Volksschulen, sowie über die zu demselben eingegangenen Petitionen.
Der Berichterstatter, Herr von Winter*eld, beantragte, den
j j j î
Im weiteren Verlauf |
es dew Tages- | Kommission für |
Gesegentwurf — mit Ausnahme der S. 22 und 26 — unver- |
ändert nach den Beschlüssen des Aboeordnetenhauses anzu- nehmen. Jn den S. 22 und 26 bat die Kommission Ver- änderungen vorgenommen, und zwar hat sie in dem §, 22 dem Avsaß 2 folgende Fassung gegeben:
Eire Pension in Höbe des na Absaß 1 zu béwilligenden trages ist den zur Zeit des JInkrafttretens dz nwärtigen ees bercits angeftellten Lehrern aub dann zu gemähren, wenn 1 zur Zeit der Verseßung in den Rubestand ein Anspruch auf
zwar na den Bestimmungen des früheren Recgts, nit
1 den Vorschriften dieses Gesetzes zusteht. *
n dem S. 26 hat die Kommission die Höhe der Pension 50 auf 600 Æ herabgeseßt und den Absaß 2 wie folgt
„Das Stellereinkommer darf zur Aufbringung dé Ges eze zu zablenden Pensionébeträge nur infowe ereits ftattbaft war, und rur sowei berangezogen werden, daß 21 unter F seiner Höhe und unter das Mindestaebalt sinkt, Der Beschluß des Abgeordnetenhauses wollte ein Heran- des Stelleneinkommens überhaupt nicht gestatten.) zn der Generaldebatte begrüßte Graf Udo zu Stol- B ernigerode die Vorloge mit Freuden und erklärte, er
berg:-W halte sie für durchaus geeignet, bisherige Mißstände, die hot 5. 1 Herr von Kleist-
lange empfunden worden, zu bescitigen.
Ín der Spezialdebatte bezeichnete bei l Rehow das Geseß für ein dringendes Bedürfniß und dankte der Staatsregierung h:rzlih, daß dieselbe auf die Jnitiative des Abgeordnetenhauses so bereitwillig eingegangen sei. Redner möchte aber die Aufmerksamkeit der Regierung und des Hauses auf die Verhältnisse der Lehrer an den Mittelshulen lenken und ditte, die Pensionsverhälinise auh dieser Lehrer zu regeln. S
Er behalte sih vor, am Söluß der Berathung eine dahin zielende Resolution einzubringen. :
Der Staats-Minister Dr. von Goßler gab diese mißlihen Verhältnisse zu. Es würden ih jedoch noch manche Schulen finden, auf welche der Rahmen des Geseßzes nit ganz passe. die Regierung werde si nichtsdestoweniger allfeitig be- reit finden lassen, den Bedürfnissen des Lehrerstandes nah Möglichkeit zu entsprehen, namentli aber das Geseg auf alle diejenigen Schulen anzuwenden, welhe auf elementarer Basis fundirt feien.
Der §. 1 wurde hierauf angenommen, ebenso ohne De- batte die S. 2 bis 14.
Bei §8. 15, welcher von der Beschreitung des Recht3wegs durch den Lehrer gegen die Entscheidung der Schulaufsichts- behörde handelt, beantragte Graf Brüßl eine Fassung, die au den zur Unterhaltung der Schule Verpflichteten die gleiche Berechtigung ertheilt.
Der Staats-Minister Antrage prinzipiell nihts entgegenzuseßen, nahm den Ant1ag an.
Die 88. 16 bis 21 wurden ohne Diskussion angenommen,
Bei dem §8. 22, in welchem die Konimission die oden er- wähnte Fassungëänderung vorgenommen hat, beantragte Graf von der Shulenburg-Angern die Wiederherstellung der von dem Abgeordnetenhause beschlo}senen Fassung nebst einer fleinen redaftionellen Verdesserung. Diesem Antrage wurde ohne Debatte zugestimmt und mit demselben der S. 22 gr nehmigt.
Die S. 23 bis 25 wurden ohne Diskussion Beschlüfsen des Abgeordnetenhauses angenommen.
Im §. 26 beantragte die Kommission zunächst, die Höhe der Pension, die aus der Staatsfaÿe zu zahlen ist, von 750 auf 600 M herabzusezen.
Graf Udo zu Stolberg-Wernigerode wollte den Sat von 750 F wieder herstellen.
¿Freiherr von Malgzahn bat um Beibehaltung der 750 4, aver au gleichzeitig um Annahme des Absatzes 2 dieses Paragraphen in der Fassung der Kommission, nah welcher das Stelleneinkommen zur Aufbringung der nah diesem Geses zu zahlenden Penfionsbeträge allerdings nur insoweit heran gezogen werden darf, daß es nicht unter Dreiviertel seiner Höhe und unter das Mindestgehalt sinkt.
__ Der Finanz-Minister Dr. von Scholz erklärte, daß nah dem besten Ermessen die Staatsregierung niht in der Lage sei, mehr als 600 # aus der Staatskasse zu zahlen. Diese Er- lärung habe er aut Namens der Staatsregierung im anderen Hause abgegeben; troßdem aber habe das Haus denno auf dem Sag von 750 Æ bestanden. Er könne im «nteresse des Lehrerstandes und des Zustandekommens des Gesezes nur bitten, dem Kommissiorsantrage zuzustimmen und den Antrag Stolberg abzulehnen.
_ Herr Bredt erklärte sich gegen
Diensteinkommens. _ Graf Arnim-Boygzenburg bat, nah der Erklärung des Finanz-Ministers, im Jnteresse des Zustandekommens des Ge- ans den Kommissionsanträgc:n die Zustimmung nit zu ver- agen.
Freiherr von Manteuffel-Krossen wünschte nicht, daß die
emeinden durch das Gesez nochch höher in Anspru ge- nommen würden, als sie dies jezt schon seien. Deshalb bitte er, den Saß von 750 # anzunehmen. Sollte aber dieser Sat abgelehnt werden, dann bitte er, den Absag 2 dahin zu fassen, daß das Stelleneinkommen bis auf 1/, seiner Höhe in Anspruch genommen werden könne.
Herr Struckmann ersuchte, es bei den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses bewenden zu lassen; die Staatsregierung werde fih wohl noch besinnen und den Beschlüssen demnächst zustimmen.
Dr. von Goßler ertlärte, diesem und das Haus
nah den
eine Heranziehung des
AZERQIOIe-
Berlin, Donnerstag, den 7. Mai
15.
Sodann nahm der Staats-Minister* Dr. das Wort zu folgender Rede: _— Meixe verstete Derrn Vorredners und des Herrn Bredt, we: 600 Æ vom Staate zu Gunften der Gemeine möôdte aber dringend bitten, die Kraftprove,
L vorsblägt, nit zu magen. ribtig, in einem Falle, Ziffer handelt, niht aber u; mit Mißtrauen entgegenzutreten, iz [leibt dob noch natgeben, sle den g fleht. Bei anderen Gelegendbeiten wihtige Grundsäße und schwe Hier aber, wo die Regierung, r Bedenken, der Jritiative des Landtages weit entgegeng ¡e mit einer festen Präzipualsumme zv Gunsten der Emeriten oûte man ni&t noch weiter geben keine Anstrengungen um dur ein Alles oder Nichts ci : p auv nit annehmen, wie es „wenn der Geseßentœurf er Differenz 50 erl, dann die nächste Session zu einer wünscenswertben gung zwis{wen Regierung und Landtag führen würde, Mein en, wieviel fnungen bei Leb Gemeinden getäusch werden, wenn seß nit zu S mmt, kann ic zwar nitt einen Interessenten bei diesem Gesete
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ih den Ein- ren Vorredner ie zwischen ibnen be- Anschein hat. i flar magen, mit f erreiht. Zu- kein ‘ife 2 die Stellung ngen, insbesondere ung, auf welche der Herr Vorredner besonders bin- iele Emeriten nunmehr den Entschluß fassen wer- vension zu treten. Denn es ist allerdings richtig, daß aus Rüdi fü ie besbränkte Lage des Emeritus und aus R t für die S lage der Gemeinde die UnterritErerwaltung f l sehe n, Lebrer zur Pensionirung zu bringen, ilde gerei&t allerdings zum Nawbtbeil der Versorgung der Kinder, at die Rüdcksiht für die Lehrer und die Gemeinde oft
i müssen als die mangelhafte Versorgung der Kin
f den Emeritus folgenden Lebrer, die Stellenin
zunäbst feft, daß der Abs. 2 der Kommiss ibt zum Bedrudck gereiht. Die Lehrer baben festzuhalten, nmission8antrag angene n wird, sie eine Verscblecb- gegen jeßt nit erfahren f vielmebr jedcn- vesserung zu erwartin haben. le f , wo b dem
Kommission ü u
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p 87 “or den und ionnen,
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tann, ist erftens jedenfalls g r val H as esteinkommen unverkürzt bl \ nfommen ift aber nit ge'ezlide Einkommen, von welkem der Herr Vorre sprict, sondern ¿s iit das Eir welches an der Hand der Verfassungëeurkunde nissen angemessene Einkommen festgesctt Eat. Früher und gegen-
ârtig bis zum Erlaß des Gescyes ist in dea weitaus meisten Landestbeilen das Verhältniß so, daß jeder Lehrer obne Weiteres si gefallen laffen muß, daß eine Quote, gewöhnli ein Drittel des gesammten Diensteirkommens den Emeritus jährlid abgeführt wird. Ift das zurückdleibende ( t zu gering, um den neuen Lebrer zu erhalten, weigert si ibwobl der Schulverband, das Gehalt aufzufüllen, so ift in der That die Schulaufsichtebebörde genöthigt, dafür zu sorgen, daß das Mindesteinkommen dem Stelleninhzber gewährt wird. Aus diesen Verbältniffen beraus entspringen allerdings täufig uner- wünschte Beziebunçcen zwi'chen Stelleninbaber und Emeritus, Stellen- inbater und Gemeinde, Gemeinde und Schulaufsihtsbehörde. Alle diese Unzuträglihkeiten werden aber in bobem Maße eingeschränkt, auc wenn nach dem Vorscbiage Ihrer Kommission verfabren wird. Es bat aber auc der neu angestellte Lehrer den weiteren Vortheil, daß ihm nab dem Vcri{lage Jbrer Kommision 2 des Stellencinkommens verbleibt, und id wmötte bier im Zusammenkbange bitten, dem Vor- sclage Ibrer Kommission Folge zu geben. Der Antrag des Herrn von Manteuffel verschiebt ja die Sade nur um 1/13, aber, meine Herren, do immer um 1/12, wenig- vom Standpunkt der Gemeinde, nicht unerheblid vom Standpunkt des Lehrers, und id glaukte, daß nachdem in der Kommission eine Einigung hierüber dur das Amendement tes Herrn Grafen von Arnim-BVoitzenburg Herbeigeführt worden ift, empfiehlt es fich {on aus Zweckmäßigkeitsgründen, wenn Sie auch im Plenum auf den Vorschlag Ihrer Kommission cingeben.
Ich mödte dann nob zurückommen auf ein Wort, welches der
Herr Graf von Arnim-Boitenburg bier angeführt bat über die Er- böbung des Lebrereinkommens. s
5 dner
aag (
die Schulbehörde D
das den lokalen Verbält-
Er hat bei seinem rasen bistoris%en Exkurs auf die Geschäftefübrung des Herrn Miristers von Mübler hingewiesen und daran die Bemerkung geknüpft, daß die Lebrerein- kommen sehr gesteigert morden seien Jd möchte, um diese historische Skizze zu ergänzen und zu vervollständigen, darauf hinweisen, daß die Erhöhung des Lebrereinkommens angefangen hat unmittelbar na Emanation der Verfassung, auf Grund der Bestimmung dec Ver- faffung, wona €s im Art. 25 heißt :
„Der Staat gewährleistet demna den Volks\{ullebrern ein
festes, den Lokalverbältnissea angemessenes Einkommen“,
— daß die Bemübungen der Unterribt#verwaltung, diese Verfafsungs- bestimmung auszuführen, im Wesentlichen ibren Abscbluß gefunden haben in der Mitte der sieberziger Jahre. Seit dieser Zeit aber ift, wie Herr Graf von Arnim mir zugeben wird, eine irgend wie erkennbare, insbesondere generelle oder chematishe Erböbung des Lehrereinkommen® nit mehr eirgetreten, und, wo folches vecsut worden ift, Seitens der Centralbebhörde angehalten, Es kann d, wenn im Laufe der leßten Jahre wider den Willen der Gemeinden Erböhungen eingetreten sind, nur um einzelne fkonkrete Fälle bandeln. Ich muß das erwähnen, damit nicht der Glaube verbreitet werde, daß die jeßige Unterrihtsverwaltung etwaigen Beftrebungen, über das zu- |
der Einkommensbeme}sung hinauszugeken, niht rebtzeitig it angemessener Energie entgegengetreten sei.
nn iv denn, meine Hercen, meine Autführungen ließen. Pau]e darauf bingewiesen, man könne aub noch 2 um die Gemeinden vo
; / r, wenn Sie eine geseßlihe Garan
wollen, daß die Gemeinden über ein gewisses beshei
bei Lebrerpensionicungen nicht belastet werde \
meinerseits kein Bedenken, wenn Si? den Vorî
annehmen.
Nach einigen weiteren Aeußerungen-des Herrn von Kleist- Regow zu Gunsten des Kommissionëantrages erklärte der Staats-Minister Dr. v Goßler:
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J zu mawen den Autführungen es Herrn von Kleift-Retzow gegen indem i ernstlib dem boben use zur Erwägung gebe, ob cs ridtig ist, de von dem Herrn Vorredrer gelescnen Zwischenfatz in Abf. 2 zu streichen. Di Anbänger des Abs. 2 es Kommissionsvorschcb!lages | ige Belästigung der Gemeinden kbintanbalten fommt Sbren bierin entgegen. ß streihen, fo fommen Sie zu einc | ( etnem Emeritus in die Stelle eintretenden Lebrer d das wollen Sie doc aut nit. Die Aus-
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: | mt! n zè spracben, u l, € ue Erhöhung des leneinftom- ) i nicht annehmen ; af [blechter geftellt würde aber mit dem Wegfall des ideêtbeilen der Fall sein. Wir haben V fau gesalide Bestimmungen, welchbe es aut \chliefen, daß aus den Stelleinkommen Beiträge für die Emeritirung ‘erden, vielmehr ift ausdrüdlid vorgesehen,
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gingen dabin : eine ne mens zum Nachtheil aber Niemand hat vorges werden sollen als bis Zwischenfates in einz
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von Lebre daß die Ge Modifikationen. 1hzilen der Stellen! zutreten bat. Ungunften balten, ; nocÞ eine Er- g gar nit bes isfussion richbtig aller Herren esteben zu lasen Erleichterungen
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in Ansehung der Gemeinden: i des Zwiscbensatzes aub dieselb efunden, welch
auéspre&œen Yufrechterbaltung ide Gelinnung den Lebrern gegenüber zu b
1flonirung ihrer Vorgänger in die Stellen eintreten.
Der Sthluß der Diskussion wurde angenommen.
Graf Udo zu Stolberg zog nach der Erklärung der beiden Minister seinen Antrag zurück.
Bei der Abstimmung wurden die Anträge der Kommission und mit ihnen §8. 26 angenommen.
Der Rest des Geseßes wurde ohne Diskussion und die Petitionen damit für erledigt erklärt.
Eine Resolution des Herrn von Kleist-Retow, die Staats- regierung zu ersuchen, dem Landtag? in der nächsten Session eine Vorlaae zu machen, welche die Einführung des Ge- seßes vom 28. Mai 1856 für die Lehrer der MittelsGulen er- möglichte, fand Annahme.
Hierauf vertagte das Haus um 43/, Uhr seine Sigzung auf Donnerstag 1 Uhr.
genehmigt
— Jt weiteren Verlaufe der gestrigen (66.) Sigung des Hauses der Abgeordneten folgte als dritter Gegen- stand die Juterpellation der Abgg. Borowski und Ge- nossen :
„Wir rid
ten an die Königlihe Staatsregierurg die Anfrage: 1) Ist die Nachricht wabr, 3 die in Oft- und Westpreußen wohnenden, dem vreußis:n aat8verbande nicht angehörigen Polen angewiesen worden sind, unser Staatsgebiet alsbald zu vers lafsen, und zwar selbft in dem Falle, daß sie in dauerndem Arbeits- verbältnifse stehen, Gewerbetreibende oder Grundbesißer sind oder im deutschen Heere gedient baben 7 2) Aus welchen Gründen ift diese außerordentlice, die wirth- scbaftlihen Verkbältnifse beider Provinzen \chwer \cädigende Maß- regel getroffen worden ?“
In der Begründung dieser Interpellation verwies der Abg. Spahn auf die durch die Zeitungen bekannt gewordene Verfügung des Ministers des Jnnern vom Inti d. 4. in welcher den Proovinzialbehörden aufgegeben worden, den Ueber- tritt russish:polnisher Elemente über die preußische Landes- grenze zu verhindern, und Ueberläufer, welche fich bereits im Lande aufhielten, aus dem preußishen Staatsgebiete zu verweisen. Er konstatirte sodann, daß auf Grund dieser Verfügung inzwischen zahlreihe Aus3weisungen aus den Provinzen Oft- und Westpreußen stattgefunden, dar- unter solher Personen, welche sich bereits länger denn 50 Jahre in Preußen aufgehalten, sih hier mit Jnländern verheirathet und gegen deren Führung nicht das Mindeste vorgelegen. Es seien sogar Ausweisungen gegen solde Perfonen verfügt wor- den, welche in der preußishen Armee ihrer Dienstpflicht ge- nügt und dadurh die preußische Staatsangehörigkeit erworben hätten. Er beleuGtete sodann die juristische