1885 / 130 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 06 Jun 1885 18:00:01 GMT) scan diff

Erbsen per i Kg. 130—140 nach Qual.

Roggenmehl Nr. Gekündigt äsorat und Per JIuEi-Tuli athält unter

v. Walther, Sec. Lt. von dems. Regt., zum Pr. Lt.,

Fm aktiven Heere. Berlin, zuleßt Commandeur zuleßt Com- der Charakter als Gen. Major

zuleßt im Gren. Regt. Nr. 1,

Comp. Chef, vorläufig ohne Abschiedstke

Wien, 5. Juni. (W. T. B.) Von en Grundbesißern denus mit 94, Ludwigstorff mit irquet mit 90 und Kielmansegg mit benen Stimmen in den Reihs- Wahl wurden die Liberalen Elß mit 78 von je 154 Mähren wählten der Städte gegen Hermann mit 461 fier Bojakowski mit 1088 der Städtebezirk Stern- mit 406 Stimmen, Vrla mit

Oefterreich:Ungarn. den niederösterreichisch die liberalen Kandidaten 92, Doblhoff mit 91, P 89 Stimmen von 172 abgege rath gewählt. mit 81, Suttner mi Stimmen gewählt. Jn Weißkirhen Prom Stimmen, gegen Pro berg Beer der Städtebezirk Olmüß 903 Stimmen.

brausten durch den Saal. Studiosus 1e sodann ein Hoh auf den Kronprinzen kräftigen Salamander begleitet wurde. e eines Festliedes verließ Se. Kaiserliche und begab Sih zu dem Kommers der en in der Börse. Unmittelbar, na- he der bei Seinem Erschein rklungen war, erhob Sich der

Donnernde Hochs

c. den Ober-Regierungs-Rath Vormbaum zum Stell- jur, Brosien bra

Seebach zum Stell-

Ctrichs-Gesehblatts, welhe von heute Patent, besôrdert willigungen. belsdorff, Oberst z. D., Reats. Nr. 1, v. W

mandeur des Gren. Re

räsidenten, essor von

Wenkebach zum Stellver-

vertreter des Regierungs- d, den Regierungs- vertreter des ersten Mitgl Regierungs-A treter des zweiten Mitgliedes.

Der Anugust-Septembver - 20,30 bez. Kariofelmehl pr. 100 ändert. Gek. Ctr. Kün WVonat —. per Juni-Juli 19, Septemter 19,5

¿ber die Au Jom 98, Mai 1885.

sdehnung der Unfall- em Gesang

Hoheit den Couleur-

gts. Nr. 1, Jn engerer

Student t 79 und Brenner

ste Strop Nationalhymne ve Ansprache,

Post-Zeitungsamt. der Charakter als Hauptmann v

Finanz-Ministerium. eer

von den Provinz stehen bis zum 1. A und ausge

Kartoffelstäi Termine unverändett. Teco M, per diesen Mo.

(greich Preußen. haben Allergnädigst geruht :

ber mit 1175 bezirk Krem mber mit 638 Stimmen, mit 1480 gegen Chiari Weeber mit 1317 gegen tädtewahlen in Schlesien

Kronprinz

ial-Rentenbanken seit academiae der Städte pril 1886 ausgegebenen

Rentenbri

Nichtamlliches. Deutsches Reich.

zu können. en verweile, erfülle Jhn g und gleichzeitig r rector magni

über die ihrem Be

Juti- Angust anz der Gedanke an Seine

ch an Den, Dem Er €s ficentissimus der Albertina zu

unter ihn eigene JUg verdanke, h

ane —. jestät der König

bez. Peieni _Pältegierungs-Rath von artmann zu Hannover : E ¡teg g h H zu H Bei den S

Kairo, 3. Juni. (A. C.) General-Lieutenant Sir F, Stephenson triff morgen hier ein, um die Garde- Brigade zu inspiziren. Lord Wolseley, Sir Evelyn Baring, Lord Charles Beresford und der Ceremonien- meister des Khedive begeben sich morgen nah Suez, um den Herzog und die Herzogin von Connaught zu bewill- fommnen, welche dort am Freitag auf ihrer Rückreise von Indien eintreffen werden. Der Khedive siedelt am nächsten Montag mit dem Hofe von hier nach Alexandria über.

Sonaola I Juni (A S) Die Shagiyeh- Rebellen haben Korti beseht, und die ganze Bevölkerung ist zum Mahdi übergetreten. Die Rebellen beabsichtigen, nah dem Abzuge der Engländer nach Dongola vorzurücken.

S E R R

Während der Abwesen- n von Bismarck tlihe noch nitht- üdcke vorgelegt oder nahgesandt werden. Beantwortung derselben nicht zu

Deutschnationaler, bei den S Liberale gewählt worden. in wählte zwei Liberale.

W. T. B.) Bei den gestrigen Steiermarks wurden Mährens wählten

Breußen. Berlin, 6. Juni. heit des Reichskanzlers Berlin dürfen dem amtlihe Schrift Es ist deshalb auf eine

sind 3 Deutschliberale und ein wahlen in Kärnthen 3

Großgrundbesig in Kra 6. Juni, Wahlen der Stä 8 Liberale gewählt.

10 Deutschliberale und 3 Czechen. einen Siß. Die Handelskam 3 Deutschliberale und 4 Cze Unter den Gewäh berg einstimmig gew Deutschen verloren bei den

ner au noch die- welche Deutschland bedroht lche dieselbe zum Abschluß seien auf

Erinnerungen knüpfe sich fer eine große s{chwere ie Namen der Krieger, we

glorreiche Sieg ln verzeichnet. so ereignißrei

dem Kaiser Wilhel dere er die

Mithin \ind am 1. April 1885 noch un- verloost im Umlauf ge-

ps Präsidial-Rath, und g Oberlehrer am Symna Geki, zum Gymnasial- —oem ordentlichen Pro oer Universität Bonn, Dr. den Charakter als Ge

sium in Aachen, Dr. Johannes An Rentenbriefen sind bis Direktor zu ernennen ; sowi zum 1. April 1889 fessor in der medizinis Edwin Theodor Nath zu verleihen.

Bezeichnung weder am jenige an Morgens. dtebezirke

Die Städtebezirke

e errungen Dem aber, Der in der leßten, hen und folgenreihen Zeit m gebühre dafür die Bürger der Universität des Kaisers Wilhelm einen Ein Masure komman- der. Nach Absingung des 1, jur, Krüger, Ansprache von dem Studiosus 6 Jahren immatri- Redner hervor- e hohe Ehre voll zu wür- h Se. Königliche nung Ausdru, daß alle er ernsten Mitarbeit am Jn diesem Sinne rtina aus. Ein hierauf von elbst fommandirter Salaman Ausführung und wurde Demnächst verließ der Kronprinz st| und fuhr durch die prächtig g mit enthusiastishem Zur Berabschie- räsident von Schlieckmann, Bartenwerffer, der Nachdem Se. ter beauftragt hatte, der Jhm bereiteten schönen prehen, nahm der

owie hen Fakultät

Saemish, gebraht und

Deutschland die Heere ge

Nummer

in Umlauf heimer Medizinal: : m Vorsiß des von Boetticher n derselben identen des betreffend

en Tage fand unter de aatssekretärs des ZJnnern, Bundesraths statt. Mittheilungen des Pr Beschlüsse des letteren,

Am gestirig Staats-Ministers, St eine Plenarsißzung des Vorsitzende über die

Böhmens wählten wobei die Liberalen 3 Sitze lten befinden sih Herbst, der in und Plener (in Eger gestrigen 49 Wah-

und darum for das Wohl der zu reiben.

ben für die am 1. Zuli 1 Wirksamkeit tretenden en geruht :

Des Königs Majestät ha 3, in der Provinz Hannover i1 Bezirksregierungen zu ernenn

zu Regierungs-Präsid en Landdrosten von

den Landdrosten Dr. Präsidenten der

60 684 915

37 686 810 77 314 695 47 465 370

Brandenburg . 14 355 600

75 040 515) 44 591 805 107 974 800 61 081 995

legte der Reichstages im April

Salaman ählt wurde,

Albertina sol leben!“ hielt stuc wirkungsvolle Sodann folgte ein rachtes Hoch auf den vor n Wilhelm, udentenschaft die} In Seiner Erwid Wilhelm der Hoff Lebensziel in d lien möchten.

dirte diesen „Stoßt an, ein Littauer,

den Kronprinzen. Gotsheim ausgeb fulirten Prinze hob, daß die digen wisse. Hoheit der Commilitonen Wohle des V bringe Er eia dem Prinzen Wilhe eine außergewöhnli mischen Ho mit Seiner illuminirten S Jubel beg dung ware der Ober:B Regierun Kaiserlich

30 660 195

13 616 625 len 4 Siye.

Pest, 4. Juni. Gesetze, betressend die Lokalbahnen, sowie eines Betriebskapitals bahnen, deren Maschinenfa

Neumünster handlungen, eine Eingabe des zu Ludweiler wegen des Er- ß von Holzankaufsgeschäften Nancy erwawsenen Schaden, aben und :Einnahmen für Mittheilungsschreiben über die genannten Abgeordneten lungen wurde dem Aus- dem Beschluß über Auss{hüfsen und die Mitthei- e Uebersicht der Reichs- 84, dem Ausshuß für Die Ueberweisung an die zuständi- chlossen bezüglih einer Vorlage Maße, Gewichte 2c. von der nens über die Korrektion der Eherzoglih oldenburgischen ung von Steuerleuten zur den Ausschüssen zur V den Ergebnissen des Heeres- 1884 nahm die Versammlung St&luß mehrere Eingaben ver-

und Dieß

Közlöny“ publizirt die Bekeser und Matraer ber die Beschaffung für die ungarischen Staats- briken und die Diosgyörer Stahl-

„Budape sti Biharer, das Geseß U

Cranach daselbst, Schult daselbst, Finanz-Direktion von

in Hannover d in Hildesheim in Lüneburg den Borries zu Hannover in Stade den Ober-

ck den Landdrosten Ge Landdrosten von Heppe da

zu Ober-Regierungs-Räthen:

den Ober-Konsistorial-Rath den Geheimen R den Regierungs- den Regierungs: den- Regierungs: den Regierungs den Regierungs- den Kreishauptmann von

enommenen Untersuchungs Armbrüster und Genossen r den ihnen bei Abschlu schen Civilverwaltung zu und die Uebersicht der Reihs-Ausg das Eitatsjahr 1883/84 vor. den Beshluß wegen de vorgenommenen Unters {uß für Justizwesen, die Eingabe von Ph. À ür Justizwesen lung über den Beschluß, Ausgaben- und Einnahmen Rechnungswesen überwiesen. chüsse wurde ferner bes Abweichungen der oluten Richtigkeit. Ein Antrag Bre1 ser und Anträge des Gro Staats-Ministeriums wegen Zula/ g wurde ebenfa

L E

Westfalen un

22 141 875 wobei der

40 955 400 33 032 160 35 102 415

363 122 880

31 940 295 53 088 810 40 316 835 37 323 630

460 437 750

Hessen-Nassau i 12 133 410 mit der deut

ltungsgerihts-Rath Franz ius erung ga

O

zu Berlin, in Osnabrü in Aurich den

S(leswig-

Bern, 5. Juni. (W. T. B.) Der Stän Antrag auf Maßregeln Staaten angenommen, aufgefordert werden solle, der Kündigung

hrmann daselbst,

Schweiz. rath hat beute einen Schußztzoll[l- den Antrag, noch in dieser Session des Handelsvertrages erstatten, als inopportun abgelehnt.

Großbritannien und JFrland. London Gazette Protektorat Küste zwis und dem Westufer jo die Gebiete an beiden des Niger mit dem Benu die Gebiete Jusammenfluß bis und einshließ-

¡Qungshand aterlandes erb

das Schreiben zu imbrüster und Genossen den

97 314 870

Politik fremder daß der Bundesrath über die Thunlichkeit mit Deutshland Bericht zu

Himly zu Hannover Rath von Jacobi das Dröge zu Hildesheim,

Rath von Briesen Rath Reinick zu Aurich, -Rath Brandt Rath Vormb

ium der geistlichen, Unterrichts- undi? Medizinal-Angelegenheiten.

ial:Direktor Dr. Brüll is die Direktion n Heiligenstadt übertragen Oberlehrer am Gymnasiu Cornelius Schillings, is das

Wahl des ordentliche Lambert am Realgymno Halle a. S. z

E Minister und für Rehnungswe betreffend di

für 1883/

egierungs: hrufen begleitet.

Begleitung da

Dem Gymnasf traßen, von

mnasiums 1

zu Trier, der Bevölkerun

dem Bahnh er Ober-P der Oberst anwesend.

London, macht bekannt, daß gestellt sind: die Niger- Protektorats- wie der Mündung Nigerufern e bei Lokoja

rüßt, nah n daselbs d ürgermeister Selfke, räsident Studt u. A. e Hoheit den Vbe Bürgerschaft Königsbe Empfang S Kronprinz mit kurzen die Abreise, begleitet v anwesenden Bevölkerung.

5, GUNT Kronprinz ments an da

„Fch stehe heute an der die Gauade hatte, Mir Mein Reairaent zu Augenblick

Paderborn, Dr. Prädikat Professor bei-

(B T B) unter englisches distrikte an der Gebiet von Lagos des Rio del Rey, vom Zusammenfluß bis zum Meer, Ufern von dem erwähnten

gen Ausf

zu Hannover, über die zulässigen

l Lüneburg, sow zu Oldenstadt.

am 1. Juli 1885 tenden Bezirks-

gelegt wo chen dem britischen

n Lehrers Dr. Friedrich er Francke'schen Stiftungen zu estätigt worden.

[ Klein in Berlin

es Strasburg W.-Pr. ernannt

stät haben für die r-Bürgermeis in Wirksamkeit tre | nen geruht: chuß in Hannover:

\sen zum exsten Mitgliede -Präsidenten im Vor- chts-Direktor,

itter zum zweiten Mit-

Des Königs Maje in der Provinz Hannover ausschüfse Allergnädigst zu ernen

1) für den Bezirksausf

a, den Regierungs-Rath Peter ellvertreter des Regierungs Titel Verwaltungsgeri den Regierungs-Rath von B

Schifferprüfun berathung übergeben. ergänzungsgeschäfts im Jahre Kenntniß und erledigte zum schiedenen Jnhalts.

Die vereinigten Ausschüsse d Eisenbahnen, Post und die vereinigten Aus\{hü und für Rehnungswesen sowie wesen hielten heute Sißungen.

Das QUUt: gemeine Versgung des

um Oberlehy

Der praktische Arzt

ist zum Kreisphysikus d les

daselbst ist b

" Dr. med, Þ deren Dank auszu}

Abschied. Punkt i De er Hochs der zu Taujenden

einen beson

on brausendeR Granville der Hoffnung Suezkanal- beendet jen noch feine

berhause gab Lord Verhandlungen Ablauf der nähsten Woche Verhandlungen fönne er

Die Ansprache, welche der 1g Höchstseines Reg 1: lgenden Wortlaut :

Fahren Se. Majestät

Ausdruck, daß die Kommission vor Ueber die Mittheilungen zranville’s Cirkular vot den Vertragsentwurf darübe, veranlaßt hätten, überschritten. ätten alle nöthigen utigen Unter aussißung t, daß die vu

und zum St es Bundesraths für

für Rechnungswesen, Handel und Verkehr der Ausschuß sür Rehnungs-

der Begrüßu! selbe richtete, hatie 70 Stelle, wo vor 25

O09 m des Jnnern.

ath von Harîima 1z Hannover zugethe

_-WOLDen : / der Ober-Regierungs-Rath

Der Ober-Präsit Telegraphen und

Ober-Präsidenten der - Es sind überw.. der Regierung zu: Hannovêr

Hildesheim der Ober-Regierungs-Rath

ilt worden. detaillirte

seinem, C 1 1883. Einige P aufgenommen, ob dieselben nicht die Drit Oen behalte geinacht. theilte der Premier ie englische Regierung spruch zu unterbreitenden P1 ber den Schiedsrichter si ge- noch keine definitive eiten der beiden den Schiedsrichter er- Lord Harting- abe allen Grund zu hoffen, ch lange in

\ den Ober-Regierungs: Päth von Jacobi zum Stell- aragraphen

vertreter des Regierungs-P Negierungs-Rat vertreter &- ersten M

e, den Geheimen vertreter des zweiten Mitgliedes;

9) für den Bezirksau

a. den Kreisbauptman! zum Stellvertrete dem Titel Verwa

b. den Regierungs-Rath

Gelegenheit

räsiLknten, zurüczublicken.

P Von Pera pu Ministerial-Blatt“ Diskussion Justiz-Ministeriums, vo /

Beurlaubung der Justi

veröffentlicht eine all- m 28. Mai zbeamten.

Bundesrath, Fürstlich Geldern: Criss-

von Jacobi, der Regierung zu Kommissarien ÿ n der De Gladstone m in Betreff der einem Schieds idjehfrage sowie ü Das Abkommen habe aber d es sei von S

Wolf zum Stell- 1885, betreffend die B Uns beschieden

Bevollmächtigte Geheime Regierungs - Rath von

n hier abgereist. General-Lieutenant Wiebe, ist zur Besichtigun

gierungs-Rath Dr. unvergänglichen in den früheren Zeitea Wir an fast allen Schlacten Th beschieden waren, mals. In den entsheidungêreien Ze Fch Mein Regimenk stets gefunden', wo Vergangenheit ihm seinen Platz immer unter Meinem Oberbefehl stand, [1 danke Ih den Offizieren denen, agimentgestanden und denen, erblick2, b:sond.r3 denen, die währen letzten Zeit ihm ange hôrt haben für im Königlichen Dienst ; und ferner spre versicht aus, daß es stets das Vertrauen | gen wird, wie es seit diesem Sinne b:inge Regiment verdanke, ein Hoch! 6. Juni, meister Selke daß er beaustragt Kaiserlichen Kronprinzen für die thätigte freundliche Hoheit habe die be habe es in Königsbe

Sigmaringen, seßung der Leiche de sind beute hier eingetr off von Sachsen, Prinz G herzog von Baden, ferner berg, Prinz Hermann von Fürstenberg. Jm Ganzen si! lihkeiten hier anwe

6 U N lihe und König Extrazuges Leopold }

der Regierung

Brandt und von M sische und d der Regierung zu Briesen und Reinidck,

der Regierung zu Dsn:

zu Lüneburg die Ober-Regierungs-Räthe

Räthe von

cil nehmen zu können, die Un- den letzten 25 Jahren aber- iten der Jahre 1866, 1870 und seine ruhmreiche

s\huß in Hildesheim:

Rose zum ersten Mitgliede und erungs-Präsidenten im Vorfiße mit stung8gerihts- Direktor, Rohloff

Stade die Ober-Regierungs? pendorf, ist vo evn Beet einigt hätten. 1genommen, un noch feine Aufforderung an Der Staatsse die Regierung h daß es niht nöthig sein werde, zurückzuhalten ;

¡otde r des Regi Inspecteur der g der Schieß-

¡nd 1 abgereist.

on Oppell, Commandeur ist von der Besichtigung des n aus Koblenz zurück-

L) i G) *. N 6 4 ; 2brück der Ober-Regierungs Rath 1. Fuß-Artilli

übungen der Fuß: Der General-Lieutenant v 2 Garde-Jnfanterie-Division, 4. Garde-Grenadier-Regiments Königl

¿rie-Jnspektion,

Artillerie-Regimenter und wenn

wußte Ib, was welche früher bei dem|Re- 8 Regiments noch H der ruhmvollen Ereignisse der die Hingebung und Pflitireue che Ih dem Regiment die ZU- cincs Kriegsherrn rectferti“

900 Jahren immer der Fall Fch Sr. Majestät dem Kaiser, dem Ih das

zum zweiten Mit- Regierung zu Aurich der Ober-Regierungs-Rath 1 A den Ober-Regierungs-Rath Dröge zum Stellvertreter | Vormbaum. (Fes L E A retär des Krieges, des Regierungs-P E E

d, den Regierungs- des ersten Mitgliedes,

e. den Regierungs-Rath Busch z1 zweiten Mitgliedes ;

räsidenten, 2 die Garden no

Rath Schirmer zum Stellvertreter die Ich in den Reiben de

Alexandria Zurückziehung Der Kanzler der die jeßigen Zustände Vorbereitungen s n 11 Millionen nur 9 Million Der Minister {lug ferner vor, geführte Erhöhung D ermäßigen, nunmehr bis 3 rung der Wei geschlagen. Frankreich. Mintster Kultus erschien gester für 1886 beantragte 1885 durchaus ähnli; der Posten gestrichen oder schuß die Streichung Minister aber meinte: die Fehde gegen de! hat Hr. Goblet den schüsse für

sttiz-Ministerium. S S der Amtsgerichts-Rath Amtsgericht i cht in Riesenburg an

Dettmann und der Amts- das Amtsgericht in

Childers,

Verseßt sind: Einstellung

Senéburg an rihter Volpre Jnowrazlaw. Dem Amtsgerich die nachgesuchte Dien

In die Liste der Rechtsanwalt Magdeburg, Assessor Dr. Gerichts-Affe und der Gerichts-Asse Marburg.

Der Amtsger1 Landgerichte-Rath Du y in Zülpich, der Notar Notar Eiler in Bonn

Kommandant Schaßkammer,

General-Lieutenant von Blumröder, Urlaub nah Bayern angetreten.

Königsberg i. Pr., lichkeiten zu Ehr ichen Hohei

Nach der liche Hoheit im Liederfreunde entg er-Corps nah der Kronprinz unerwarte Akt der Vorstellung des Sodann fuhr Se. des Grenadier-Regimen müdten Hofe das er Mitte des Playes war [hem der Kronprinz P ch Tanzböden für die mit Bänken. Königliche

im Stellvertreter des des hiesigen Jnvalidenhauses,

n Thorn, : / hat einen 6 wöchent-

getroffenen gestaiteten, Kredit vo en verausgaL die neuerdings ein- im einen Schilling zu ; die erhöhte Biersteuer Eine Verän de- nicht vor-

Bezirksausshuß in Lüneburg: ektor Eggebrecht d zum Stellvertreter des

3) für den

a. den Verwaltungsgerichts - Dir Gumbinnen zum ersten Mitaliede Ut Präsidenten im Vorsiße, Regierungs- Assessor Rohde

ts-Rath Struck in Landsberg a. W. ist stentlassung mit P Rechtsanwälte bei dem Amtsgericht in LQütkens und der Gerichts- Landgericht in Altona, der bei dem Amtsgericht in Buckau, ldberg bei dem Landgericht in

Möller in Herborn, der Notar Coenen önigswinter und der

(V. L B)

Sr. Kaiserlichen un prinzen wir Rückäkehr aus der „Flora Ober-Präsidial-Gebäu egen und begab dem Kasino. E t im Theater und wo Eingebildeten Kranken“ bei. nach der Kaserne wo in dem

dKönig- d noch gemeldet:

nahm Se. Kaiser- ein Stän d- Sich sodann zum twa um 8 Uhr er-

ension ertheilt.

sind eingetragen : er Spritsteu

ließen, daft:

t des Kron Kraft bleibe.

und zu bes | 1. Mai 1886 in

nzölle wurde von dem Mini

Regierungs- ) Der Ober-Bürger ngen bckannt,

haft den Dank

Abends. (W. T. B. den hiesigen Zeitu sei, der Einwohner) Königlichen Höchst demselben von a szusprechen.

zum zweiten Mit- i der Gerichts-Assessor den Ober-Regierungs-Rath von Massow zum Stell- vertreter des Regierungs-Präsidenten, fsor Lichtwiß

d. den Regierungs-Rath von treter des ersten Mitgliedes,

e. den Regierungs: Assessor von vertreter des zweiten Mitgliedes ;

4) für den Bezirksauss{huß in Stade: -Rath Ebmeier zu Hannover zum

1d zum Stellvertreter des Regierungs: orsize mit dem Titel Verwaltungsgerichts-

(Köln. Ztg.) Unterrihis dgetaus\chuß. ist demjenigen für

L a SiR

Diner des Din L 4 öffentlichen n vor dem BU Rultusbudget Ausschuß hat jedoch So 3. B. schlägt dec Aus- omherren vor. e der Republik dürfe man weitertreiben. 100 000 Fr.

llen Seiten be- Se. Kaiserliche habt, hinzuzufügen:

Ellerts zum Stellver- s Aufnahme au und des

sondere Gnade ge rg stels so gefunden.

P C. D) orbenen Fürsten Anton die Königin und der Groß- dilhelin von Württem- Fürst von

chts: Rath Dr. sing in Kassel, Hofmann in K sind gestorben.

Kaiserliche Hoheit Kronprinz, Fest der Mannsccha ein offenes Zelt er- laÿ nahm. Zu beiden Mannschasten }ow1e der Begleitung des Hoheit der Prinz von Schlielmann Kaiserlihe Hoheit Zeit mit - Höchstderselbe nent und fuhr sodann, zu dem Kommers der Bürgerressourcè- Begleitung an der welches dle begeisteriem f nahm Se. Kai!er- Wort zu folgendem L Albertina anz: ehôre, habe Fch zu es Mal mit dem

Bornstedt zum Stell- Zur Bei“ Zur D herabgeseßt. ter der D

festlih aesch on: a O Natestät Der Gehäl L n: Jhre Mazejtat im Înteres

den Regierungs eorg von Sach

ersten Mitgliede Präsidenten im V

richtet, unter we Seiten befanden l mächtige Speisetafeln Kronprinzen Wilhelm, der

Außerdem Ausschuß ersucht, keit in Algerien aufzunehmen. Zules Ferry is wieder

Staats-Minister und

Se. Excellenz der und Forsten,

Landwirthsd Dr, Lucius, aus der Provinz

Angekommen: cchsen-Weimar und

ershienen Se. jen: und v d bis jeßt 27 Fürstliche Per}dn-

Ober-Präsident Nachdem Se. Mannschaften zugesehen , Abschied von dem dem Hurrah der Nicht-Couleur- wo Se. K Ehrentasel Studenten a

Domänen

Pommern. di? Geistlich

Regierungs- Assessor Dr. von Schweinichen, zweiten Mitgliede, (W. T. B.) c, den Ober-Regierungs- i des Regierungs-Präfidenten, d, den Regierungs-Assessor des ersten Mitgliedes, e, den Regierungs-Assessor Hamann zum

des zweiten Mitgliedes; 5) für den Bezirksauss{huß in Osnabrüdck:

den Geheimen Regierungs- und zum

hier eingetroffen.

Ftalien. Rom, Kommission KNOnteren3 beendet, die S Betreff der b treffenden Vorsichtsma L der Opposition und Schwarzen d cine Subkommission Gesundheits -

Se. Kaiser-

Heute früh ist Jer: rinz mittelst

L KLoOUnP

I L D) lihe Hoheit de angekommen owie den anderen F

Rath Reinick zum Stellvertreter ia Zane

T, B.) Die Tenge Sanitäts - der Anträge Prousts und Kochs iffe im Mittelmeer zu diese Maß-

5. Juni, (V3,

Fnterna Berathung pezialanträge ei Eintreffen der Sl egeln angenommen, der türkishen Delegirten, auf die

eintreffenden zum Studium Nachrichten -

Die Nummer 21 der Gesezg-Sammlung, welche von heute - tionalen

ab zur Ausgabe gelangt, e

Nr, 9063 tas Geseß, Ablösung der Servi Hohenzollern\{

Gese, betreffend die Z gebiet des Rheini

Beckmann zum Stellvertreter B R BEESS begleitet von

nthält unter betreffend die tuten und T en Lande.

Mannschaften, ürstlichen Personen empfangen

Studenten in der mit Höchstseiner Dem „Gaudeamus“, folgte ein mit

Zusammenlegung der heilung der G Rochards

Vom 23. Mai

Stellvertreter E Grundstüde,

meinheiten für die 1885 ; und unter Nr. 9064 das Grundstücke im Geltungs 24, Mai 1885. Berlin, den 6. J Königliches

aiserliche Hoheit Stuttgart, hat der König den e. Majestät {hon t hat, gestern empfangen, laß der bereits früher gemeldete dens, aber ebenso auch en Erhaltung stets

Württemberg. „St.-A. f. W.“ meldet, aus Wildungen, welher S Herbst berathen und b demselben ist bei diesem günstige Stand des fonstatirt worden, daß der besonderer Ruhe und Schon

Der General-Adjuta von Spigzemberg ha nah Regensburg beg der Beisezung des F anzuwohnen.

Anhalt. Dessau, 4. Zuni. Herzogin und die Gefolge von hier nach

Doktor Marc

im vergangenen regeln, troß

Marmara- Schiffe ausgedehnt un internationalen systems eingeseßt.

Serbien. verkehrte zum ersten M Orient-Expreßzug gung der Delegirten a

Afrika. Egypten. Das zweite Regiments, welch anfam, ist auf Befehl au Tin-Palast et 4 Gul balten hier zu bleiben. Kairo hier ankommen,

l8bald anstimmiten, Schwunge geriebener Sala: liche Hoheit der Kronprinz das

„In der langen Zeit, da Ich der wiederholten Malen in Ihrer Mitte geweilt, jed der Albertina gerade als Rektor anzugehören, und das ver“ Majestät des Kaisers, der Mir im Jahre ie gewissermaßen erblich in Meinem Hauïe Ihnen freudig zurückversezt in die Man sagt, Lehrjahre Ich, was Ich der daß Sie einst mit zurücblicken. Als orrenen Zeit

usammenlegung der

Rath Heydenreich zum schen Rechts.

Stellvertreter des dem Titel Verwaltungsgerichts-

ersten Mitgliede Regierungs-

Präsidenten im Vorsiße mit Allerhöchsten

König zu deff ung bedürfen wird.

General der Jnfanterie t sih heute im eben, um im ürsten von

i y uni 1885. b, den Landrichter Hein ez:Sammlungs-Amt. c, den Dber-Regierungs- d des Regierungs: Präsidenten,

d, den Regierungs-Ra erßen Mitgliedes,

e. den Regierungs- Stellvertreter des zweiten Mitgliedes ;

6) für den Bezirksauss{huß in Aurich:

den Konsistorial Rath Wüstefeldt

iede und zum Stellvertreter de mit dem Titel Verwa

roth zum zweiten Mitgliede,

Rath Himly zum Stellvertreter (W, D. D)

lär der er ste ger Betheili-

Belgrad, 9°. Juni. ale und vollfommen regu

bis nah Nis unter gro ller Anshlußbahnen. Alexandria, 2. Unt, Bataillon es am vor 86 London ge

nquartiert worden. (Allg. Corr.)

, Freiherr des Königs Namen Sr. Majestät Thurn und Taxis

danke Ih der Gnade Sr. 1861 diese Würde verlieh, d ist. Ich fühle Mi heute unker Zeit, da Ib selbst auf der Hot fchule war. \{wersten Jahre ; aber jeßt erft fühle ch wünshe Jhnen Allen, Ic, auf diese Lehrjahre ar, blickten Wir aus einer verw Unser damaliges Sehnen un egangen, Dank darum Unserm glor

th Tannen zum Stellvertreter des

Personalveränderungen.

Königlich Preußische Arme Beförderungen

Rath von und zur Mühlen zum Ost-Surrey-

tag von Suakim hier im Ras:el-

D Bere

Nr. 4, als Assist. zur Gewehr- Kistner, Sec. Lt. vom Inf. r Dienstleistung bei dem Drag. längert. vom Gren. Regt. Nr. 1, dem als Major, zum Hauptmann und

Ernennungen, (Anh. St.-A.) Gestern

Prinzessin Hilda von Schloß Königstein ab.

Hocbschule verdanke. D landet und

derselbén Dankbarkeit, wie Fch auf der Hochschule w in eine sehr ungewisse Zukunft ; ift über Erwarten in Erfüllung 6 | reihen Kaiser, und Ihm gilt nunmehr Mein Glas !*

Abend reisten die

l, Sec. Lt. vom Jäger- Nassau nebst

\sion kommandirt. defsen Kommando zU sech8 Monate ver

zu Osnabrück s Regierungs- ltungsgeriht3-

Prüfungskommi Regt. Nr. 117, Reat. Nr. 13 um lach, Hauptm. und Comp.

Linde, Pr.

Die Garde hat Befehl er- al Stephenson wird heute um sie zu inspiziren.

um ersten Mitgliede räsidenten im Vorsiße

es Charafters

Regierungs-Rath von KampH zum zweiten Lt, vom Gren. Regt. Nr. 1,

Verleihung

Mitgliede,

Zeitungsftimmen.

Zeitung“ schreibt von den

Die „SÓlesishe 2 JFnnungen des Handwerkes: Wir haben wiederholt die Ueberzeugung uuêgesprohen, daß den berufägenossenschaftlichen Verbänden die Zukunft gehört, daß fie die Basis einer neuen Gesellshaft8ordnung zu bilden berufen find. Die alte ständische Gliederung ift nicht wiederherzustellen, in dem Zustande atomistischer Auflösung aber, in welte uns die Herrschaft

des mandbesterlichen Liberalismus bineingefübrt hat, fann die Gesellschaft nit verharren. Das aglückliwe Gelingen der zunäst nur zu Zwecken der Unfallversierung unt:-rnommenen Bildung frei- williger Berufsgenossenschaften , in der ih erfreulicherweise ein neuer Sieg des nationalen Gedankens über den Sondergeist der Stämme und Staaten manifestirt, die mebr unt mehr zu Berufägenossenschaften

n entwickelnden landwirthschaftlichen Vereine, die Innnungébestre: es burgen im Handwerk, die zu wissenschaftlichen Zwecken und zur Wahrung von Standesinteressen dienenden Vereinsbildungen alles deutet auf eine neue organische Gliederung in dem angedeuteten Sinne n...

Unsere eben flüchtig angedeufele Auffassung des sozialen Ent- wickelungsprozesses bürgt ausreichend dafür, daß wir den auf Aus- gestaltung des Innungswesens geriÞbteten Bestrebungen unsere vollsten Sympatbien zuwenden. Wir vermögen cs indeß nicht, uns dazu zu bekennen, daß diese Entwickelung tur cin aewaltsames Hindrängen auf die Zwangtinnung kbeilsam gefördert werde.

T Was wollen, was sollen die Innungen ? Ihr idealer Zwet

ift die Wiederbelebung äcbten Standesbewußt!eins, jenes Gefühis der Solidarität, welhes nit auf egenseitige Vernichtung, sondern auf gegenseitige Förderung und auf einen edlen Wetteifer abzielt. Diesen idealen Zweck aber werden Ke nur erreibea, wenn €8 thnen gelingt, das Handwerk in feinen «ersciedenen Disziplinen Überhaupt wiedcr U elner selbständigen Existenz zu befähigen Fn ricbtiger Erkenntniß haben darum die Männer, welhe in der Frage vom Handwerk die Führung übernommen, die Entwickelung des Lehr- lingswesens in die erste Linie gestellt. Bezüglich seiner handelt s ch nicht allein um eîne ausscbließlich das Handwerk betreffende, sondern um cine erheblih weiter greifende soziale Frage. Es handelt ich darum, einen großen Theil der bildungsfäbigen männ- liden Jugend der modernen Fabrifsklaverei zu entreißen. Aber dazu bedarf cs der Zwangtinnung nicht; zu diesem Zwecke ge- nügen die den si bewährenden Junungen unter Umttäaden bercits zugebilligten und vi lleidt noch zu erweiternden Prärogative und

worauf wir ganz besonderen Accent legen eine strenge Kontrole des den Innungen überantworteken Lehrling8wesens Seitens der

staailichen und der fo:nmunalen Behörden.

Mir sagten: in Bezug auf das bochwichtige Lehrlingêwesen ift der Innung8zwang wenigstens nit nothwendig, und wir sagen ferner : für die Erreibung niht minder wesentlicher Zwecke der rem wirtb\caftlien erscheint er als ein Hinderniß.

Der wesentlichst: dieser Zweck? ist ganz unstreitig die Be- freiung des Handwerks von der Uaterjobung durh die Grof- industrie. Es liegt auf der Hand, daß dieser Zwet durch legis[atorishe Maßnahmen, die etnen qualitativen und quantitativen Rückscritt in der Produktion und Konfumtion herbeiführen würden, unmögli erreiht werden kann. Was die Maschine besser, wohl- feiler und rascher hat als die Hand des Menschen, das muß der Maschine verbleiben. Hier von Verboten zu reden ift eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes. Das Hand- werk kann den Play, den es gegenüber der Großinduftrie mit voller sittlicher Berechtigung erstrebt, erst dann eine nehmen, wenn es derselben in seinen Leistungen mindestens gleichkommt. Sofern es den äInnungen run gelingt , dur gemeinsame Beschaffung von Rodmatertal, turch Aufstellung von Maschinen zu gemeinsamm Gebrauch, durch Heranziehung iechnis, fünstlerisch und merkantil dur hgebildeter Kräste, dur Eröffnung auêreichender Kreditquellen, dur Erscblicßung von Absaßwegen, dur Beschickung von Ausstellungen, durch sorgsames Studium der gewerbliden Leistungen fremder Länder es der (Brofßzindustrie glei» ¿uthun, dann wird das Handwerk die Großindustrie zweifelios übcrbieten, da es der Individualität der einzelnen Meister und Arbeiter einen weiteren Spielraum bietet, da cs die Befähigung besitzt, au Dinge zu leisten, die nicht ta Massen produzirt werden, und da es endlich vor der Großindustrie den für das Publikum boch- wichtigen Vorzug hat, daß es daë, was es \chaft, auc im Falle der Beschädigung zu repariren vermag. Scbwingt fich die Innung einer Organisation îm eben angedeuteten Sinne auf die Gewerbe- ordnung eröffnet dafür im Q 97a unter Vir, # ven weitesten Splel- raum dann wird sie au in der Lage sein, den s{chwerfsten Fluch zu bannen, der heute auf einem großen. vielleiht dem größten Theile unserer Handwerker lastet: die Magazinfsklaverei. Zahl- lose kleine, ni%t selten fehr gescbickte Arbeiter, die heute dazu verdammt sind, auss{ließlich sür Magazine zu arbeiten, in dercn man Kch auf einseitige Ausnußung der Krâfte eberso gut versteht, wie in den Fabriken, würden nd zu einer freien bürgerlichen Lbensstellung aufschwingen können, sie würden nicht mehr

gezwuagen sein, n dauernder S chuldknehtschaft für einen Hungerlohn Arbeiten zu liefern, die dann, selbst zu SPpotts preisen verschleudert, ibrem Herrn und Meister no@ 1mmer reichen

NRerdienst bringen. Solche Ziele sind unbedingt nur im Wege genossen- schaftlicher Einrichtungen zu errcihen. Diese aber bedingen, schon weil eine gewisse Haftpflicht nit zu umgehen ist, voll Freiheit der Mitgliedschaft. Soll also den Innungen dasjenige Gebiet gemeii- famer wirthschaftlicher Bethätigung, auf welchem die größten Erfolge für das Handwerk erreibbar erihcinen und auf welches die Gewerbes- ordnung an der obn angeführten Stelle austrcklich hinweist, nicht verschlofen bleiben, so ist der Fnnungszwang unzulässig.

Mit dem Worte „obligatorische íSFnnungen* wird überhaupt, Fes sonders dem minder einsichtigen Theile des Handwerkerstandes gegen- über, großer Mißbraucb getrieben. Man erweckt nicht selten zu Wahlzwecken mittels desselben JUnsionen, die rur das trostlose Ergebniß haben, daß die mit ihrer Lage unzufriedenen Handwerker alles von der Zukunft erboffen u:d die Hand nicht rühren, um das- jenige energisch auëzunußen, was ihnen die Gesetzgebung heute s{on E, 16

Wir lesen in der „Berliner Börsen-Ze iung :

An keinem Lande hat sich die deutsche Industrie ein so ergicbie- ges Absaygebiet geschaffen, als in Holland, in keinem ande- ren Lande auh hat der seit dem Jahre 1870 eingetretene politische und industrielle Aufschwung so mina auf vie ggen seitigen Handels8beziehungen eingewirkt, als in den Nieder- landen. Ein deutsher Geschäfismann, welcher zur Zeit Holland bereift, schreibt uns hierüber wie folgt: Wohin man auch immer blidckt, sei* es in der Hauptstadt Amsterdam, sei es in den kleinsten Provinzstädten, begegnet man deutschen Erzeugnissen. Jede deutsche ÎIndustriebrante hat in diesem zwar kleinen, aber reichen