t H : : j iche. notwendig machen, der Konkurrenzfähigkeit wegen einzelne Tarife inglich uns aufgezwungen hätte. Die Herabseßung des Portos war | Geschäfte ihre Drucksahen und Kataloge dur eigenes Personal be- | friedigt werden; nie ist die Rechnung so aufgemaht worden, da Schlachtvieh und Fleischbeschau im Deutschen Reich herabzuseßen. Ebenso ist es unter Umständen nötig, in verkehrs- Leherlid für die damalige Entscheidung des Reichstags mitbestimmend. | fördern wollten, so könnte ihnen die Pojtverwaltung nur dankbar sein. | die X éinen Distrikte nah (uug, jo at im: fichti een Zahl der im 1. Vierteljahr 1906 beshauten Shlahttiere. \hwachen enden Einrichtungen zu schaffen, um sie wirtshaftlih zu jer aber handelt es ja gar nit darum, die Besonderheit des Abg. Dove (fr. Vgg): Meine politishen Freunde werden | Au der Unterstaatssekcetär hat den Beweis, daß der Or!sverkehr i : 2 heben, ohne Rücksicht darauf, ob die Auegaben wieder gedeckt werden. Hthverkehrs zu beseitigen, wie man gerade nach den Ausführungen | sowohl gegen den Kommissionsvorschlag wie gegen den Antrag Arendt | die Kosten nicht deckt, niht geliefert. Warum if denn eine solhe - Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistishen Amt. Wenn ih soweit auch mit den Ausführungen der Herren von der des Kollegen Paßig fast annehmen könnte. Für die Hauptsache, das | stimmen. Dieser Antrag entspringt wohl dem Gefühl, daß man in | Statistik nicht einmal aufgemaht worden? Ich glaube, er würde mië t 5 i Linken einverstanden. sein kann, so kann ih auf der anderen Seite nit HBriefporto, bleibt ja die Ermäßigung im Nahverkehr. Wir kommen | den Steuern des Guten doch zu viel getan hat. Den Freunden der \ einer solhen Statistik keinen Staat mahen. In Württemberg kostet Zahl der Tiere, an denen die Shlachtvieh- und Fleischbeschau vorgenommen wurde j weit gehen, wie es aus den Reden der Abgg. Singer und Merten aber al dem Wege der Resolution zu der postalishen Ungeheuerlih- | Resolution, der Fahrkartensteuer, der Frachtbriefsteuer ist keines- | der geshlofsene Brief im Nachbarverkehr nur 3 &Z. Volle E a i erausklang, daß ih gewissermaßen an eine wundertätige Wirkung der Feit, da Briefe und Postkarten dasselbe kosten. Nirgends ist das | wegs wohl bei dieser ganzen Geseßzgebung. Die Vertreter der | an fih find noch kein Kulturfortshritt; es kommt immer darauf aa Pferde und Jung- Kälber Tarifbherab a glaube. Wie weit sie zu einer Steigerung des sonst in der Welt der Fall, und diese Gleichstellung im Tarif würde | Regierungen mit Ausnahme des Reichsshaßsekretärs, der von | an, zu welhem Zweck sie verwendet werden. Auh kommt es S un H rinder S ; Verkehrs führt, hängt ganz von den Umständen ab. Jh glaube * au der ganzen Einrichtung der Postkarte widersprehen. Man müßte | seinem refsortpatriotishen Standpunkte aus natürlih nur eine | darauf an, wie man ein Defizit deckt, wenn es vorhanden ist. EE 2 Cte iT e andere | Ochsen | Bullen | Kühe über bis | Schweine chafe | Ziegen jedenfalls, daß der Abg. Merte« die finanziellen Vorteile, also logish noch weiter gehen und das Briefporto beraufsezen. Ih | Vermehrung der Einnahmen im Auge hat, drücken sich sehr vor- | gibt Einnahmequellen genug, gegen die wir nihts einzuwenden ande Et Einhufer die die Einführung des billigen ODrtsportos gebracht hat, habe immer ein anderes Ziel im Auge gehabt, nämli die Ecrihtung | sihtig aus, und wir haben gelesen, v - dem bayerishen Verkehrs- | hätten. Die Staatssekretäre müssen eben preußishe Politik in 3 Monate alt übershäßt hat. In den 81 Millionen, die er heraus- größerer Bezirke. Zum größten Teil find unsere Erfahrungen mit | minister die Fahrkartensteuer eigentlich sehr unsympathish ist. Die | Reiche machen, weil das reaktionäre Preußen H gegen gerechnet hat für Berlin, steckt auch die Einnahme der Zentral- Portoberablep ungen sehr gute, auch mit derjenigen von 1899, die | Herren ordnen ihre Wünsche höheren Zwecken unter, und dieser höhere | Neichsfteuern wehrt. Der Unterftaatssekretär ist mit seinen Provinz Ostpreußen . 578 1981 8 481 5615) 25140 66515 5 833 678 verwaltung; wenn man die herabseßt, B kommen 69 [lionen *‘ meiner Ansicht nah zu weit ging, denn auch fie hat keinen Rückgang | Zweck ist das Geld. Deshalb sagen sie: non olet! Dieses Gefühl | oder weniger guten Wihen nicht darüber hinweggekommen, daß bei .- «OHIeURCA i « M 311 1 362 7111 3547| 2496| 56663) 10953 1388 heraus, davon entfällt aber ein Viertel auf den Ortsverkehr und drei der Einnahmen gebracht, und bis 1900 haben wir dabei doch in einer | hat auh der Abg. Arendt, aber auch in bezug auf seinen Antrag muß | der Beseitigung der Privatposten von der Regierung ganz bestimmte Stadt Berlin 3747| 21968 4 073 8510| 40835] 228538| 121502 45 Biertel auf den Fernverkehr. Bei der Beurteilung der Frage, ob fich die Beruf großen wirtshaftlihen Aufshwungs gestanden. Wie das | gesagt werden: non olet. Wir glauben, daß die allgemeinen Gesichtspunkte | Zusagen gemacht worden find. Es handelt sich nicht darum, ob
rovinz Brandenburg. . « . 2 376 6 860 2546| 10586) 46181| 167738) 26864 1 622 Reinerträge der Post seit 1899 gehoben haben, if zu berücksihtigen, eraufsezen der Tarife wirken wird, darüber haben, wir noh | des Verkehrs niht außer aht zu laffen sind. Der Abg. Patzig fand | Reichstag und verbündete Regierungen über die Frage jeßt eine an P g r 848 685 9 724 31399 24367} 70865 22 756 414 daß wir bis 1902 keine Anleihen aufgenommen hatten für Telephon ine Erfahrungen, und Vorsicht is deshalb e geboten. | die Postverwaltung in D lec Beziehung außerordentlich Tarant, iera, haben, sondern d der "End eines o Balke e “aiv dies R 205 1012 6 912 5869| 25316 7146802 10472 3 498 usw. Wenn man die anderen Jahre mit in Dina zieht, Bei den Warenproben, Geschäftspapieren und Drucksahen mögen si | mit Recht hat der Unterstaatssekretär heute und der Staatssekretär | Versprehens vorliegt. Den Agrariern mögen diese Gebühren- I L 4 407 4 595 31567| 135244 77060| 262169 20 053 T0 D so wird man zu dem Ergebnis kommen, daß die finanzielle Bilanz die Portoerhöhungen vielleicht ohne merkhafte Wirkung vollziehen; | in der Kommission hervorgehoben, daß die Postverwaltung den ganz | erhöhungen gleihgültig sein, dem Volke niht. Daß der Reichstag Cn 3 065 3 032 19 839 7188) 33732| 145675) 29544 3774 der Post nach 1900 \ich nicht verbessert hat. Auch darin anders bei der Postkarte, bei der eine Erhöhung um das anderthalb- | erklecklihen Uebershuß von 7% abwirft. Der finanzielle Effekt | sein Versprechen niht bält, rechtfertigt den anderen Faktor der Gefseß- Schleswig-Holstein. . . 1 463 3742 11 465 6153) 39373| 78204 3 969 217 kann ich mit den a S und Merten nicht über- fahe des Preises eintreten soll. Nicht nur die sparsjame Hausfrau | der Resolution läßt fich noch gar niht überschen. Der Abg. Graf | gebung keineswegs. Ih habe immer geglaubt, daß es einfach an- Ke Es 2 454 3 485 12 173 5786| 28409) 136 965 17771 701 einstimmen, die gewissermaßen das Daa aufstellten, daß jede Ver- wird, wie der Unterftaatssekretär meinte, mit dem Postkartenshreiben | Kaniß tut so, als ob der Briefträger, der sih für die Zweipfennig- | ständig sei, sein Versprehen zu halten. Mit der Politik hat das ae e 2 592 2 946 36 022 5422) 43604| 162469 3 850 1 767 fehrsverbilligung ein Kulturfortshritt und jede Verteuerun 1ch einrihten. Die Wickung der Maßregel ist ganz unüber- | karte die Schubsohlen abläuft, nur eine Postkarte befördert. | nichts zu tun. Die gute Zensur, die ih früher der Postverwaltung gc S 967 8 677 18139) 107444 4841| 223347 15 092 2 964 kulturfeindlih sei. Ih kann mir sehr wohl denken, daß Pibar, da inzwishen die Ansichtskarte fich so ausgebreitet hat | Es gibt in New York Wolkenkraßzer, în denen täglih | gegeben habe, kann ich nit mehr aufrechterhalten. Jch kann jegt einland. , 4982| 18583 63302) 15401| 91727| 247402 27394 5 107 es irrationell ist, die Tarifsäße weiter herabzuseßen, wenn sie und die Pripaspalt nicht mehr vorhanden ist. Jh erinnere | 6 Briefträger mit der Briefbestellung beshäftigt sind. Der | nur noch sagen: Mäßigen Ansprüchen kaum genügend! ersendungen der Vereine. Eine kleine Tariferhöhung wird | Graf Kanit hat wieder den Kampf gegen die Berliner Pfeffersäcke Unterstaatssekretär Sydow: Der Abg. Singer meint, es
Hohenzolleen «4 A 2 67 298 377 896 1599 36 52 ON s so g us Bra ane “orga SUN Os E ry nur an die Ee L L ne erDE d B a k k undi Deli 1s all L 2
e g astung der Allgemeinheit zu Gunsten einer einzelnen Geschäfts- iht vorübergehen, aber eine große Tariferhöhung wird zur Ein- | geführt, es ist aber durchaus fals, erlin allein oder in erster | sei zwar niht ein Versprehen gegen den Reichêtag, ab das
Königreich Preußen . 27 997| 7899 254 551| 101861) %47977| 1919611| 316089) 80108 einrihtung führen kann. Eine O der Tarife kann gerecht- Rg des Verkehrs und zur Vermiudsedaa der Einnahme führen ; | Linie an dieser Frage interessiert p Der Freund des Abg. Ernt E. a Dem gegenüber bbheente 'W: daß in aller
Bayern rechts des Rheins . 3376| 28868 47119) 24676] 162223} 8300790 30341) 26051 fertigt sein, wenn dadurch vielleicht die Last anders verteilt, wenn die 12 hat ja au der Staatssekretär selbst ausgeführt. In demselben | Patig, der Abg. Sattler, hat auh einmal den Raubzug gegen die | staatlihen Aktionen nah der Reichsverfassung der Regierung gegen- links des Rheins . . 979 1 424 4 206 8619| 133661 832000 631 1 365 pg Een E A ie M A e. Augenbli, bi lis diele S tens W Le A ia Ce A A E Zt "pg S R R e über 20 Zu erh Den eitatas Prtreen wird.
c en Streit zwi adt un nd, der gestern entsponnen ben wir einer n unerbe n Ermäßigung uélandsportos odbielsfi rar seinerzeit jedenfa L m Deutschen Rei . Wo wirts{. .) bemerkt, daß man übzr die Ein-
Königreih Bayern . 3655) 30292 51325) 33295| 175589] 332790 30972) 27416 hat, möchte ih mich vom Standpunkt der Postverwaltung nicht ein- ana indem international die Gewicht8grenze für den einfahen | undenkbar sei, daß Wie bis Echternaher Springprozession machen bra ciner Vergünstigung vielleicht streiten L daß s L do
Könlarey Vasen E E e 4 056 9 871 36 278 4192 276300 %53721| 11554 mishen. Für diese ist bei der Frage der Erhöhung des Ortstarifs Brief von 15 auf 20 Gramm heraufgeseßt werden foll. Will | könnten, zwei Schritt vorwärts und einen Schritt zurück. Aber | eine andere Frage sei, eine Vergünstigung, die {on längere Zeit
E
Württeml s ; 526 4 445 14288) 20667 104 137 6 216 5971 weder eine Vorliebe für das flache Land, noch eine Abneigung gegen man die Erhóhung des Preises für die Karte auf 5 s | troßdem geht jeßt wieder der Geist von Thurn und Taxis umber, und | bestehe, wieder aufzuheben. Seine Freunde würden die Resolution ab- B 658 5 994 12666) 18732 83 353 4 624 5 220 die Städte maßgebend. Die Postverwaltung steht beiden gegenüber vermeiden, so muß man 3 H, wie ih vorshlage, als das | Abg. Paßig hat si% mit Unreht auf die Mehrheit des deutschen | lehnen und je nach dem Ausfall der Abstimmung eventuell dem Au- Desen e 636 5 341 10 380 8 577 65 443 3794 7475 auf dem Standpunkt der gleihmäßigen Berücksichtigung der Inter- fleinere Uebel ansehen. Von den Zweipfenni farten find 200 Mill. | Volkes berufen. ) N trage Arendt zustimmen. Bezüglih der Zeitungsbeilagen sei der
ecklenburg-Schwerin. . . «. 562 130 3969) -1214 30 432 5 764 171 essen; wir suchen dem Verkehrsbedürfnis zu entsprechen, wo und wie Stück jährlich verbraucht worden; das ODreipfennigporto würde Abg. Kaempf (fr. Volkép.): Der Abg Paßtig meint, daß sih das | jetzige Zustand zwar au nicht klar, aber es fomme do Tien etwas
19 643 4 320! 1919 es irgend angeht. Die Resolution ist in der Steuerkommission be- 2 Millionen mehr bringen, eine Erhöhung, die nah meiner Meinung | Anlagekapital der Post nur sehr gering verzinse, aber der Staatssekretär | Besseres nah.
4316 1 062 23 antragt worden, nachdem über einen Fh Teil der ge- eine ungünstige Einwirkung auf den Verkehr nit haben wird ; aber der | des Reihspostamts hat die Rente für 1905 als sehr gut bezeichnet. Es Abg. Gamp a : Wer das Privilegium des Ortsverkehrs 29 193 403 72 machten Vorlagen keine Einigung zwishen Reichstag und Riesensprung von 2 auf 5 H wird eine Einschränkung des Verkehrs | kommt au daranf an, wie man das Anlagekapital berechnet. Wenn man | erhalten will, muß dessen Berechtigung nahweisen. Wenn man einmal eine 80 230 4 696 98 verbündeten Regierungen hatte erzielt werden können. Für bewirken, an die sich zu gewöhnen das Publikum lange Jahre brauchen wird. | sämtliche Anlagen der Post, die aus früheren Betrietsübershüfsen | wirtschaftliche Torbheit begangen hat, muy man prüfen, ob die Verbhält- 9 947 2102 1 498 den Chef der erfehréverwaltung, der jahraus jahrein darauf Der Nahverkehr kommt keineswegs bloß der städtishen Bevölkerung | gemacht find, als Anlagekapital rechnet, so kommt man natürlich zu | nisse noch fo liegen wie damals. Die Begünfiigung des Ortsverkehrs 14411 1 650 849 bedacht ist, die Bahnen dem Verkehr zu erleichtern und zu zugute; auch der großftädtishen Bevölkerung ift die Portovergünsti- | einer verhältnismäßig geringen Verzinsung. Die dauernden Anlagen | ist daraus entstanden, daß man die Sendungen begünstigen wollte, die 36 613 3211 1012 ebnen, ist es immer mißlich, Maßregeln zuzustimmen, die eine Be- agung nicht willkürlich gegeben worden, sondern als Ausgleich für die | kann man aber niht bei der Berehnung der Rentabilität zu Grunde | von derselben Postanstalt, bei der sie aufgegeben find, beftellt 17 826 129 lastung des Verkehrs bedeuten, aber anderfeits ift auch der Postetat ÜUnterdrückung der Privatposten. Wenn die Herren von der Linken | legen. Im ganzen ist das Ergebnis der Post so, wie man es nur von | werden, weil dabei die Post keine Transporlleistung zu maden hat. 16 175 39 kein isoliertes Ding für ih, sondern bildet einen Teil „des gegenüber der jeßigen Spiritusbesteuerung von einer Liebesgabe reden, | einem Staatsinstitut erwarten fann. Ih muß mich gegen den T Daraus hat \ich die Begünftigung des Nahverkehrs zwischen benah-
3 880 41 Reichsetats, auf den das Reih auch mit angewiesen ist; und so ift müssen sie konsequent auch bei der Ortstaxe eine solche als vor- | der Refolution mit aller Entschiedenheit wenden, und ih befinde mi barten Orten entwickelt. Aber ein Brief aus einem Vorort im Norden 2 472 | 40 au der Chef der Verwaltung der Meinung, daß es ih hier um ein handen anerkennen, es fei denn, E fie au beim Spiritus in der | dabei in der angenehmen Gesellshaft des Staa!ssekretärs des Reihs- | Berlins na einem Vorort im Süden Berlins, der erst durch die
5 801 890 wesentlihes Interesse des Reiches handelt, der Finanzkalamität ein „Liebeëgabe" uur einen gerehten Ausgleih für die geseßlichen Be- | postamts, der meinte, daß man bei einer Monopolanstalt nicht fragen | Hauptpost in Berlin gehen muß, verursaht mehr Arbeit, als ein Brief 13 758 1995 Ende zu machen, und aus diesem Gesichtspunkt heraus hat er es. für \{ränkungen, die den Spiritusbrennern auferlegt wurden, an- | könne, ob ein einzeiner Betrieb eine Rente erbringe. Die Post ift | von Königsberg nah Berlin. enn zwei Ortschaften mit den Häufern
1090 35 seine Pflicht gehalten, hier mitzuwirken. Er hat auch nit blindlings erfennen. Nur auf dem Wege meines Antrags werden wir den | überhaupt kein Finanzinftitut, sondern soll dem Mantel und Verkehr | aneinanderstoßen, sieht die Post sie als einen Ort an. Wie kommt
6 590 119 jeden Vorschlag angenommen, sondern gegen einen Teil derselben seine Nahverkebr, nahdem die bisherigen Vergünstigungen in Fortfall ge- | und der Industrie nüß-n. Hat sie auf einem Gebiet keinen G-winn, | sie dazu? Ist es nit wirt haftlihe Torheit, diesen Nahverkehr, der
8 954 120! Bedenken geltend gemaht und bei einem. anderen Teil allerdings er- kommen find, sehr bald wieder staben sehen. Wer die Fünfpfennig- | so wird sie damit sür die Allgemeinbeit etwas [cisten, was auf | viel größere Kosten verursaht als der Fernverkehr, zu begünstigen ? 23 082 18; klärt, wenn die Mehrheit des Hauses es wünsche, keinen Widerstand Farte vermeiten will, muß unter allen Umständen für die Dreipfennig- | anderen Gebieten des wirtschaftlichen Lebens wieder eingebracht wird. | Auch abgesehen von der gegenwärtigen Finanzmisere, ist es unbillig, 72104 14 entgegenzusezen. Es kommen da für ihn nur folhe Gebiete in karte stimmen. Wenn der versterbene Abg. Hammacher, einer der fortgeschrittenften | zwei Kategorien von Einwohnern zu schaffen mit teurerem und billigerem 59 328 1524| Betracht, wo Leistung und Gegenleiftung am wenigsten ausgeglichen Staatssekretär des Reihsshazamts Freiherr vonS tengel: Männer in bezug auf die Postverbilligung, noch hier wäre, würde er | Porto. Nur sehr wenige Abgeordnete haben damals der Ermäßigu
Deutsches Reich 43421| 152246| 104050| 429 161| 211151 3 237 079 98301 2151 | sind. Die Erhöhung der Gebühren für die außerordentlichen ÿ gel: | Füberdie Vertretungder Resolution durhdieNationalliberalen wundern. | in der Erwartung zugestimmt, daß sie immer beibehalten würde. T : E | E Ren ist ja im allgemeinen wenig angefochten worden. Meine Herren! Auf die posltechnishen Bedenken, die der Herr Vor- | Die Zeitungsbeilagen kann man niht mit einem Scherzwort wie | es jedenfalls niht eingefallen, damals die Bedingung zu stellen, daß der Dagegen im d Vierteljahr A 52591| 156340 99763| 426707| 262146 3471742 130 351/ 2 405 eshalb fie ebenso günstig tarifiert werden als die Zeitungen redner soeben vorgetragen hat, zu antworten, überlasse ih dem anwesenden Sneeballkollekte abtun, denn in ihrem Gefolge hat die Post avs | Nahverkehr immer begünstigt bleiben soll. Die Privatposten konnten
28913} 152708] 129068] 408 151| 276020 3 033 690 38 235! 1 021 selbt, ift eigentlih nit erfindlih; sie dienen doch lediglih der ; ; Briefen und Paketen eine ganze Menge Einnahmen. Wenn man | billigere Gebühren nehmen, weil ihre Beamten miserabel 1959 29 224| 143 962| 125143 406 841| 215577 29| 3143 114 152931| 947 | Reklame der Beileger, und sie maten der P riverzalfia Lie Herrn Vertreter der Reichspostverwaltung. Ih habe mi nur zum | F T a ree N liGTAtStandpuntt stellte, was sollte dann | wurden. Diese erhielten nur dursnittlih 982 Gehalt, unsere
S AN ELSAS
Sachsen-Weimar ... « « - 185 428 3 004 Medcklenburg-Streliß « . . « 115 28 470 S L e a Q ee 194 467 1711 SraunsMela. S 155 216 1 384 Sa u t Bde e 134 297 2 403 Sa Eu S 105 78 2 699 Sachsen-Coburg-Gotha 164 246 2 650 o oe obe 517 386 1619 Schwarzburg-Sondershausen . 8 38 1153 Schwarzburg-Nudolstadt . . 24 75 987 Ee o b o ote — 56 263 Reus dlterer Linie. . # 6 (s 36 153 633 Neuß jüngerer Linie . 105 150 263 1 948 689} Schaumburg-Lippe . . « « « « 4 1 13 202 43 E e E 40 20 228 593 145 E e b as 242 170 206 1 990 351 B a 707 1 259 1732 770 544 Hancma E L E S 1638 8271 1271 1845 6 695 lsaß-Lothringen . 958 4 839 1017 19 380 5 207
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1905* 35 899| 142214| 112783] 413756| 186353 3 924 280| 107 778/1785 | Mühe wegen der besonderen Abrechnungs- und Kontrollmaßregeln. Worte gemeldet, um die finanzielle Seite des Antrages des Herrn | gus den Postverbindungen nah den Kolonien werden? Ein | Briefträger erhalten durshnittlich 1400 « Niemand wird 1304* 44810| 152867| 111763| 410763| 219773 4404 158 136 938! 1 763 | Der Abg. Merten schilderte gestern den Wert der Beilagen nah Art der Abg. Dr. Arendt mit wenigen Worten zu beleuŸten. Brief nah den Kolonien kostet doch tatsählich viel mehr als | auf Kosten der Beamten billigere Beförderung wünschen. Bei der
1904 93 8327| 145682| 128553| 379179| 246478 g 3 508 461 44 223! 762. | bekannten Schneeballkollekten. So liegt die Sache denn doch wohl i i i j das Porto, und doch dürfen wir diesen Zweig nit darum ein- Berechnung der Rente der Post darf man nicht außer acht lafsea - Meine Herren, die Kommission des Reichstages, die [ih mik der stellen, weil er die Selbsikosten nicht deckt. Wenn wirkli | daß die einzelstaatlihen Eisenbahnen der Post Beförderungs-
nicht; nur ein recht fleiner Teil diejer doch lediglich den Privat- : ; interessen dienenden Beilagen wird diese Wirkung - ü m Bie billi e Vorbereitung der Reichsfinanzreformvorlage zu. befassen hatte, ift bald noch eine Summe fehlt an dem Betrage, den der Staats- | dienste leisten. Wenn der Abg. Arendt es nur als konsequent an-
*) Abgeändert infolge naHträgliher Berichtigungen. : S Taxe im Ortsverebr wird auch damit vecteidigt, daß man sagt, -d nah dem Eintritt in ihre Beratungen auf Grund der Mitteilungen | fekcetär durchaus notwendig haben zu müssen erklärt, wir | sicht, wenn man au das billige Porto für die Briefe wieder f au der
gehobenen Privatpoften seien doch damit ausgekommen. von Regierungs\eite, auf Grund der von uns der Kommission ge» | müssen uns ebenso entschieden dagegen wehren, daß diese aufgebracht | aufhebt, so seße ich darin nichts Unrehtes, es wird die Zeit Durchschnitt der Gehälter der bei diefen beschäftigt gewesenen Per- maten Vorlagen zu dem Ergebnis gelangt, daß fie aneiftennen müsse, wicd durch die Verteuerung des Postportos, ebenfo wie wir uns ent- | kommen, wo auhch diese Ungerechtigkeit wieder beseitigt wird. sonen A nur 980 (, während uns damals der Briefbesteller in taß ter Deckunçsbedaf im Reich, der durch neue Steuern beglichen \chteden gewehrt haben gegen die verkehréfeindliche Fahrfkartensteuer. | Die 12000 Einwohner eines Berliner Postbezirks können Deutscher Reichstag. Nun werde ih aber den Fehler doch nicht wieder begehen, der 1899 | Berlin 1616 # koftete; dazu traten noch die Ausgaben für Pen- L : E ge g Wie steht es übrigens mit der Fahrkartensteuer bei der freien Fahrt | ihre postalishen Bedürfnisse viel bequemer durch eine j 7 - von dem Reichötage und der Verwaltung gemacht worden ist, den | sionierung, und welhen Unterschied bedingen nicht die Bestimmungen werden soll, sich auf den Betrag von 200 Millionen Mark belaufe. | für die Abgeordneten, die jeßt beshlofsen worden ist? Wie im pet befriedigen wie 995 Einwohner des Regierun 105. Sißzung vom 17. Mai 1906, Nachmittags 1 Uhr. Fehler, e auf Mime Prio e festzule en e Us Ge: e e e ate, Ae E pivilEen u Privatposten und Neben diesen 200 Millionen Mark, die durch neue Steuern zu | Reich, N ncant Mon ouN in Freu rior Ma tegeln, N verg und de e E A î ; ; em Gesezeswege geändert werden können. esen Fehler ma er | der Reichspost ! ir brauchten bei der Uebernahme eine Verstärkun beglei jz 94 Million , | die tatsählich auf sta:ke Steuererköhung oder Verteuerung hinaus- | diesen leßteren werden vie ei nur den zwanzigsten oder (Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.) ; Antrag Arendt. Das Richtige i, der Verwaltung die Normierung | des Personals von über 1200 Mann, während die Privatpost in Betlin E An eman y Die. v nis biffiès s laufen , R bei der Einkommensteuer, [o Helder Eisenbahn. dreißigsten Teil dessen betragen, was in Berlin aufgewendet werden Tagesordnung: dritte Beratung des Entwurfs eines | der Säße zu überlassen. Was die Aufhebung der Ermäßigung für | mit 600 Mann ausgekommen war. Sozialpolitik kostet eben Geld, 06 _PEL PENCANO e as d ias nag tarifvereinfahung. Aaf diese leßtere paßt wie die Faust aufs | muß; man brauht ja nur die großen Postgebäude und die Geseßes wegen Aenderung einiger Vorschriften des außerordentliche Zeitungsbeilagen betrifft, so brauht man sich wirklich | aber Sozialpolitik sollen und wollen wir treiben, dadurch werden langen Beratungen vorgeschlagenen Deungsmittel belaufen \sihch in | Auge der Fadhrkartenstempel. Es mag sein, daß im Auslande | teuren Bodenverbältnisse Berlins in Betracht zu ziehen. Ich Reichsstempelgeseßes und Fortseßung der Beratung der so sehr darüber nicht aufzuregen. Wenn die Beilagen \pärliher | unsere Ausgaben teurer. Die Ortéêtaxe ift bei uns auch tatsählich ihrem Endeffekt im ganzen in dem seinerzeit eintretenden Beharrungs- | höhere Säße für den Nahpe:kehr im Postwesen bezahlt werden; | halte also dafür, daß die Resolution eine gute Grundlage i 6 b tend 3: Ord d würden, die Zeitungébesizer würden damit sehr zufrieden sein. Und | billiger wie in den meisten sonstigen außerdeutschen Großstädter. ustande oraen en Schäßungen twa 180 Milli aber müssen wir uns denn diese s{chlechte Gewohnheit von England | bietet, alle diese Ungerechtigkeitcen wieder zu beseitigen. Bei um Entwurf eines Geseyes, betreffend die Ordnung des | wer wird denn dadur geschädigt ? Die außerordentlichen Zeit Lond is und Wien kennen keine ermäßi i buligude n9F Vorgenoganeaa BIIMg au] : a E ih zu eig ? Schen wir uns d B. des Berliner Magistrats usw. Erleichte eihshaushalts und die Tilgung der Rei chs\schuld er x pern B E N he Empf eror en ien 36 E s ou Paris ul i ev ies eine ermäßigte Taxe für Postkarten. Mark. Sie finden die genauere Zusammenstellung darüber auf und Frankreich zu eigen MAFETET Ce M b Don ares an, e Massensendungen z. B. des x er E _Magi gr Ae if Mi Mantelgese estellten Resolutionen. ellag ( P pfehlungen re apital- s fällt uns nit ein, den Ve ehr zu erdrofseln. Wenn au wegen P diese Länder Gutes im Postwesen bieten. Englan ein Pennyporto | rungen zu gewähren, dazu follte in fsen die Pofiverwaltung be ( Ueb geî 8), gesi der V \ dl t in d ¿ fähiger, größerer Firmen. Die Sache liegt also keineswegs | der Erhöhung hie und da eine sparsame Hausfrau in ihrem Aerger der Seite 72 des Kommissionsberichtes, der auf der Nr. 388 der | quch für alle seine Kolonien, das heißt mit der halben Welt; wir | vollmächtigt werden. Aus den Zeitungsbeilagen beziehen heute die er den Beginn der erhandlungen is in der gestrigen besonders tragisch. Wir wollen doch au ganze Arbeit bei der | über die Post weniger Karten shreiben mag, so wird sie do bald DruckiaŒen dem hohen Hause vorliegt. Es fehlen demnach noch | haben es nur mit einem ganz vershwindenden Teile. Ich hätte gewünscht, | Zeitungen einen sehr erheblihen Gewinn; das war doch aber niht ume De Papi p.) sohn: Gt das fe den taat | Hese Ülaion e G E I erfen, baß fie fi felber damit mebr \ädigt als die Post. Die ale [F 20 Millionen Mark Decfungömittcl, um den Fehlbetrag zu begleien, | dex Stanton Bs nas "tinmer usgenommen, als es | Weise handelt es sub ber um die Verrichtung woblerworbener Rechte G : ar di Í iz j i A le der nah den eigenen Anerkenntnissen Ihrer Kommission in dem | " j L : / ; r A ' männishen Betrieb, so noch mehr für die Reichépostverwaltung, Unterstaatssekretär Sydow: Wenn ih der zur Beratun bald ausgleihen, und die Henne wird weiter die er na. :JEK .CIIeBEN, . NRENFARIN R E M | geshehen ist. Die eraufsezung des Meistgewihts von | sondern vielmehr um einen Akt ausgleichender Gerechtigkeit. die nicht mit eigenem Gelde und in die eigene Tasche, sondern | stehenden Resolution gegenüber etwas weiter aus der Reserve beraus. vi ho a daß fe fh bei rationeller Eut A ette NReichéhauéhaltsetat als vorhanden anzuerkennen ist. uf 20 Gramm ift ja ne dankenswerte ablung, | Abg. Bruhn (d. Rfp.) : E i s{wer, v Eindruck los zu mit den Mitteln des Reichs arbeitet, und sie muß rechtzeitig | trete, die sih sonst die verbündeten Regierungen Resolutionen gegen- | größer gestalten. Der Vorwurf des Vertrauenébruchs richtet Nuv, meine Herren, in diesen 180 Millionen Mark sind aber | Japan hatte beantragt, den Say von 20_-Z zunächst ein- | werten, als ob man damals die Vernichtung der Privatposten nur eine Revision des einzelnen Betriebes vornehmen, damit Ein- | über aufzuerlegen pflegen, so liegt dies an den Angriffen, die Sflern fich mehr gegen die Mehrbeit des Hauses, und es ist nicht auch die Mehreinnahmen inbegriffen, welche die von der Kom- mal auf 15 zu ermäßigen; es wäre interessant, zu erfahren, | erlangen konnte unter Vorspiegelungen, die beute niht mehr erfüllt nahme und Ausaabe im Verhältnis zu einander bleiben. Nachweislih egen die tung gerihtet worden sind, die der Staatssekretär der | meine Aufgabe, diese zu verteidigen, aber ih habe mich gefreut, an iff ? S : wie Deuts(land \sich diesem Antrage gegenüber verhalten hat. | werden können. Der Redner spricht sih anscheinend gegen die Resolution P unrentable Betriebe vorhanden. Wie kommen wir z. B. dazu, für Neichépostverwaltung bei der Beratung der Resolution in der Steuer- | dem Abg. Singer einen so konservativen Zug zu entdecken. Mo eshlossene Resolution aus der Erhöhung der Post Niemals ist bisher eine Portoerhöhung in Deutschland erhört gewesen. | aus, doch ift es bei der im Hause \sih immer mehr steizernden Unruhe as Briefporto so und soviel Ausgaben zu machen, damit die Telegraphen- | kommission eingenommen hat. Zunächst möchte ih dem Bedauern | Es werden uns immer neue Wege empfohlen. Wir {lagen hier gebüh:en bereit stellen will. Wenn dabei angenommen worden | Hat si nun die Einführung des Zweipfennigportos im Nachbar- | unmöglich, seine Ausführungen im einzelnen zu verstehen. ebühren unter dem Selbstkostenpreis gehalten werden können, und wie | des Staatssekretärs darüber Ausdruck geben, daß es ihm niht mög- | einen neuen Weg ein, und nun ist es wieder niht recht. Der Minister ist, daß die Erhöhung des Postportos rund 12 Millionen | verkehr wirtshaftlich und finanziell bewährt? ch sage, sie hat sih Damit schließt die Erörterung. Jn der Abstimmung wird ommen wir in den kleinen Bezirken auf dem Lande und in den kleinen | li ist, heute an dieser Stelle sein Ressort selbst zu vertreten. Be- | von Podbielski hat 1899 zwar eine Erhöhung der Portotaxe für die Maik abwerfen soll, fo ist bereits die Rückwirkung eingerehnet, die | glänzend bewährt. 637 Millionen Postkarten wurden 1839 befördert; | ¿x A Arendt abgelehnt, di N solution unverändert an- Städten dazu, für die Postkarte 5 F zu zahlen, damit mit Hilfe | kanntlih hatte er an den Verhandlungen des Weltkongrefses in Rom ukunft als so gut mie ausges{lofsen betrachtet, aber doch keinen ine i j E : am 1. Januar 1990 wurden die Zweipfennigkarten eingefübr!, und die er Antrag Arendt abgelehnt, die Resolution Ee f des Ueberschufses daraus Berlin nur 2 4 zu zahlen braucht? Die | teilgenommen, und die Verhandlungen haben si so lange hingezogen, Zuuifel gelassen, daß er einen folchen Weg nur mit Zustimmung des eine sol&e Erhöhung auf die Verkehrseinnahmen überhaupt zu haben | Z-h[ der Postkarten stieg 1900 auf 841 und 1904 auf 1106 Millionen. genommen. rb ; Gesamtbeförderung in einer Stadt wie Berlin ist zweifellos teurer | daß er ers heute abend von dort zurückfehren kann. Sobald er hier | hohen Hauses machen würde. Wo liegt also irgendwie ein Vert1ags- pflegt. Also diese Rückwirkung der Verkehrseinshränkung ift bereits Bie 1900 ergibt si ungefähr ein Betrag von 146 Millionen Zwei- Die dritte von der Kommisson vorgeschlagene Resolution als die zwischen zwei kleinen Landocten. Deshalb will die Kommission | ift, wird er zur Vertretung seines Refsorts hier erscheinen. | bruch der Postverwaltung vor? Wenn durch gegenseitige Ver- berüdcksichtigt. pfennigpostkarten, für 1904 von 268 Millionen. Unter den beförderten geht dahin: Wandel hafen. Der Abg. Singer irrt darin, daß die Postverwal- | Der Abg. Graf Kaniß hat gestern behauptet, daß die Post- und | einbarung Geseye geändert werden können, warum kann nicht Nun würde der Antrag des Herrn Abg. Dr. Arendt | Postkarten haben si 69 0/0 befunden, die von der Privatizdustrie her- „den Reichékanzler zu ersuchen, dem Reichstage alsbald eiue tung 1899 eine Verpflihtung gegen das Publikum eingegangen wäre, Telegr lenvetwältztng im ganzen mit Zushüfsen arbeitet. Jh möchte | auß hier eine Aenderung geschehen, wo nur ein [oferes c g A 0 ; gestellt waren. Die Zweipfennigpostkarte hat aljo keinen Nahteil, Vorlage zu machen, welhe für größere Mühlen zum sondern es besteht nur eine Vereinbarung zwischen der Postverwaltung | hier vor der Oeffentlichkeit wiederholen, was der Staatssekretär | Versprehen vorliegt! Damals is manhes Blümlein E aur Folge haben, daß anstatt der 12 Millionen Mark, wie sie die sondern sehr erheblihe Vorteile gebracht, und nihts spriht für eine Schuße der kleinen und mittleren unabhängig von der einzelstaat- uS os Reichsta E pen Agen ne E: daß ns Doile ben n der Neues gesagt hat : E v davon überzeugt, daß | Hoffnung auf dem Felde der Verkehrspolitik gepflanzt worden, aber R von ihrer Resolution erwartet, nur noch 6 Millionen zur | teilweise Aufhebung dieses Instituts, die aus wirtschaftlih ne zu Dn SEERTLUns Qn DOGER SRERR dit das Ar L Fe erwaltung gegen um illoyal verfahre oder gar einen Ver- ie Berechnungen, die Graf Kani zu Grunde legt, nicht rihtig sind. | es war zu einer Zeit, als das Rei nanziell gu i i edung des Fe f i uzden, âre. geschaft hat man die Privatpostanstalten ermahlung8quantummit etner flelgenden - tragsbruh begehe! Die Postverwaltung ist einfah dur den Reichstag | Selbst wenn man die Bercütunatn, die nah Dina tee R ischen | ift ar I ita des Ds ide Decite E bia ia und a würde E G I E r O inführung E I leositacte: Énfübres ronei Sie gabe belegt.“ ge:wungen worden, für die Uebereignung der Privatpostanstalten auf | Eisenbahnverwaltung von der Post bezahlt werden müßten für die | gefall:n und hat sie in ihrer Entwick‘ung zurückbleiben lassen. Mit 200 Milli G M Sn N 2AM fie jeßt aber nicht wieder, uachdem Sie der Post das Monopol ge- Abg. Dr. Spahn (Zentr.), zur Geshäftsordnung: Mit Rücksicht diese Bedingung einzugehen. Gelöst kann diese Vereinbarung nur durch | zum Teil unentgeltliche Beförderung der Posten auf der Eisenbahn, | dem Ausdruck Plusmacherei hat uns der Abg. Singer öfter getadelt, ionen fehlt, sfih von 20 auf 26 Millionen erhöhen. geben haben. Portoerhöhungen find sehr selten. Italien bot | darauf, daß die Zeit, wenn auch noch nicht sehr, so doh immerhin eine Erklärung des Reichstags werden, welche die Verwaltung von ihrer | in Ausgabe stellte, so stehen dieser Belastung auf der andern Seite | Ist ihm bewußt, wer eigentlich der Vater dieses Ausdrucks Ich möchte Sie bitten, meine Herren, daß Sie sich diesen finanziellen | neuerdings dafür ein Beispiel; der Ausfall war ein beträchtlicher. | fo weit vorgerückt ist, daß es sich nit lohnt, heute no in die Be- Verpflichtung entbindet. Mit Entschiedenheit hat \ich die Post- | Leistungen der Post gegenüber. Und was die unentgeltliche Beförde- | ist, und wessen Lieblingsausdruck es war ? Das war König Friedri Effekt bei der Beschlußfassung über den Antrag des Herrn Abg. Dr. | Die Einführung des Pennyportos in England hat auch nit den | ratung dieses Gegenstandes einzutreten, möchte ih dem Hause anheim- verroaltung gegen die Zumutung einer allgemeinen Verteuerung gewehrt. | rung von Briefen und Telegrammen und anterseits die Leistungen | Wilhelm I., der von den Behörden immer verlangte, sie sollten Plus Arendt do recht gegenwärtig halten möthten; denn meines Erachtens | großen Ausfall gebracht, den man uns hier vorgeführt hat; der Verlust | stellen, ob wir uns nicht vertagen wollen. Es handelt fich hier aber nicht um eine allgemeine Verteuerung, | sozialpolitisder Art betrifft, so werden diese in ihrem ganzen Effekt | mahen. Wie man nun bier ein Miaus decken foll, ohne ein Plus dürfen derarti Me s : 244A am allerdings ers nach 12 Jahren wieder herein, aber es handelt sih Abg. Graf Kan iht (dkons.): Jh möchte doh dringend wünschen, fondern nur um eine regionelle oder sogar lokale Verteuerung. | sehr wohl jene Belastung wieder balancieren. Das Kapital, das in | zu machen, das ift sehr s{chwer. Wenn tec Atg. Singer uns sonst in ra erarlige Konsequenzen bei der Lage, in der wir uns augen- au niht um die Herabseßung von 2 Pence auf 1 Penny, sondern um | daß wir die Resolution wo möglih noch heute erledigen, da, wenn e S Mete Ee Bn da E E E E alt und Fegrap E B betrug 1904 | der Budgetkommission anerkennend behandelte — er lobt ja nicht so A mit dem Reichshaushalt befinden, in keiner Weise leiht ge- | eine solhe von durchschnittlich 8 Pence, auf L Penny. Wie günstig | wir d ey abepen, s m R fweiselbeit Fein, B a in X er Post- und Telegrapheneinnahmen erbringe, d. h. o der ge- illionen, und wenn man wi lichen Leistun er iht — und un Verwa i iemli i ommen und ü ; i äßi its wirken kann, hat di er | nächsten Zeit noch möglich sein wird, sie zu beraten. Sollte sie aber, samten Einnahmen. Wie kommen aber die 45 Millionen Menschen Post, die niht vergütet werden, mit etwa 20 Mill Le eili pr so hat er E Zin On E A I Meine E stern i Bed B Ste Se e T ls j Ler Einheitotüeif "An Ss Ds e scheint, nah det Antrage Gräbn abgeseßt werden, so möchte auf dem Lande dazu, mehr zu bezahlen, damit in den großen | jo kann man mit dem Staatssekretär nur fazen, daß no betrahtet und dem Gedanken Ausdruck gegeben, daß es nun anl at Bas E Bee Me böse Wirkung der Aufhebung des niedrigen Portos im Nah- | ih an die verbündeten Regierungen die Bitte rihten, im Sinne Städten die 15 Millionen die Verbilligung haben? Das | cine Verzinsung des Kapitals der Post mit annähernd 7°%/ | mit dem Ansehen der Reichspostverwaltung ‘definitiv vorbei "laffung gehabt, dem Herren Grafen Kanig entgegentreten zu verkehr kommen wir auch dur die wigigen Redewendungen des Unter- | dieser Resolution zu verfahren.
L [on tit seine O Ee E Legaten, e lo es ja ausetoentli 1 sagen, ob der | sei. Alles in allem, handelt es sich nur um eine Steigerung u d als er einen auf einem anderen Gebiete liegenden Antrag | \taatssekretärs niht hinweg, auch nicht va gr: sehr interessante zt E M See Sn ale: Volt.) : Tus lg hitle Gie, die e unberechtigte Ermäßigung en ädten so auf- w er Po rderung, um den es sich hier handelt, o 0 n ï örder ! trn . Dr. ü ; S 6 iern, die E esolution abzuscten, weil cin Finanzertrag a r nicht zu erwa gehoben werden. Wie kann man das eine volksfeindliche Maßregel derkehr, an sih mit einem Defizit arbeitet oder Tot Es ifi Inritiéz t. e das Lob D VitailiOn Mexico, Aer i Gui bin ich im a 7 Z E O A R vg f He data Hauber E ortoels fa Ster Udterstcatdictretäc ja, ie ist, und sie mit ber Firanzreform nur in sehr mittelbarem Zusammen-
nennen! Der Abg. Merten operierte mit dem ep: uer rer Ich | überhaupt \{chwierig, aus einem großen Betriebe einen einzelnen Be- | höre; aber in diesem Falle hätte der Abg Singer den Geist tes General- Grafen K E s Ven HER E Ma E machen gegen alle solhe verkehrsfeindlihen Maßnahmen ebenso ent- hang steht.
kenne diesen Kreis niht einmal vom Sehen, ob aber der Mittelstand tr eR wirtschaftlih herauszuschälen. Nah der Ueberzeugung | postmeisters von Stephan niht heraufbeshwören sollen, denn niemand E Bis Kanitz meinen Dank dafür abzustatten, daß er es abgelehnt schieden Front wie geaen die Fahrfkartensteuer! Die Mehrheit des Hauses entscheidet sih für die Absehung
dort damit einverstanden ist, daß er für seinen Verkehr de die Post- | betriebserfahrener Männer, zu denen Sie gewiß auch mit mir den | war ein schärferer Gegner der Ermäßigung des Ortéportos als er. at, dem Antrage des Herrn Abg. Dr. Arendt, der Ihnen heute Abg. S inger (Soz ) : Der Unterstaatsfekretär hat sich durch einige der Resolution.
karte 5 S bezahlen muß, damit der Mittelstand in Berlin seinen | Staatssekretär rechnen werden, ist allerdings anzunehmen, daß der | Wir widersprehen der Resolution nicht, weil sie Tarifsäße betrifft, vorliegt, seine Zustimmung zu geben. Wite aus einer für ibn recht peinlichen Situation herauszuwickeln Präsident Graf vonBallestrem: Jh glaube annehmen zu
Verkehr mit 2 ch bestreite, glaube ih nicht. Wir reden nur einem | Ortéverkehr die Kosten nicht trägt. Ich lafie dahingestellt, was der | die ohnehin im Verglei zur Leistung der Post sehr. gering sind, und Ich gebe mich d in und mit mir di bündet versuht. Im ersten Teil seiner Nede gab er do deutlich zu e:kennen, | pg ie folgenden Re- Brie ; 2 L g m er Hoffnung hin und mit mir die verbündeten Es dürfen, daß der Beschluß des Hauses sih au auf die folgen
gerechten Ausgleich in Berücksichtigung der finanziellen Lage der Post- | Graf Kaniß darüber gesagt bat, daß dec Briefträger sih bei 2 -Z mehr | weil diese Erhöbunz ohne Schaden wird getragen werten können Regi - ; ; ; wie {wer ihm vom postalisch:n Standpunkt die Zustimmung zu den [uti ckt lage d vor, sich zu verta
verwaltung tas Wort. Der damalige Staatssekretär v. Podbielski | Sohlen abläuft, als die Sache wert ist. Ib bleibe bei der Be- | Die Postverwaltung wird weiter den Verkehr fördern und, wenn es di L daß auch die übrigen Mitglieder der Mehrheiteparteien | Hesch[üssen der Kommission wurde. Er steht mehr unter dem Zwange ln Bund (t daa B taten U D ON E ais
hat uns damals 1899 das Zukunftsbild vorgeführt, daß allmäblich | hauptung stehen, daß der Ortsoerkehr seine Selbstkosten nit trägt, | die finanzielle Lage gestattet, ihn auch weiter verbilligen. lejem Beispiel des Herrn Abg. Grafen Kaniß folcen, taß Sie | der Verhältnisse als unter dem Schwergewicht seiner eigenen Ueberzeugung. ä Si : itag 1 Uhr. (Dritte
das ganze Reih in den Genuß der herabgesezten Gebühren 1 aber bei Monopolverwaltungen muß man anerkennen, daß einzelne Abg. Dr. Arendt (Rp.): Ein großer Teil der Ausführungen des den Antrag tes Herrn Abg. Dr. Arendt ablehnen und ter Resolution, | Von dem Gesichtspunkt der Leistung und Gegenleittung die Dinge be- Schluß 5 Uhr. Nächste Sißung : Freitag hr. (V!
kommen müsse, er scheint also doch das Gefühl zu haben, was | Zweige unter Umständen mit Verlust arbeiten müssen, der durch Unterstaatssekretärs wäre do mehr am Plage gew: fen, wenn es fich bier die Ihnen von ter Kommission empfohlen worten is, ohne weitere | trachtet, kapn das platte Land wahrhaftig nicht über Zurückseßzung | Lesung des Gesezentwurfs, betreffend die Ausgabe von Reichs-
dem einen ret ist, ist dem andern billig. Nun denken Sie sih | andere Zweige gedeck wird. Darin unterscheidet sich eben eine | um Portoermäßigungen handelte. Mit ihm weise ich den künstlih Aenderung die Zusti teil d r klagen. Wie viele Millionen sind nicht ausgegeben worden, um dem kassénscheinen, dritte Lesung der inanzreformvorlage.)
aber, wohin man käme, wenn im ganzen Reih die Säße des | Monopolverwaltung von einem privatwirtshaftlihen Betriebe. Es | konstruierten Unterschied zwischen Stadt und Land zurück. Niemand A S E platt:zn Lande die Vorteile des Telephonverkehrs zugänglih zu mathen!
Ortsverkehrs gelten sollten. Wir müssen jeßt im Ge enteil die | handelt sich hier nit nur um eîne finanzielle, sondern zugleich um | würde auf den Gedanken gekommen sein, die Postceform von 1899 wieder A Unterflaateselretär Sydow weist darauf hin, daß der Antrag | Es ist eine Pflicht der Gesamtheit, dafür aufzukommen, daß alle Teile
Ausnahmetarife beseitigen, zunähst für Postkarten und Drucksachen. ! eine wirtshaftlihe Frage. Ausnahmetarife anderer Länder können es rüdckgängig zu machen, wenn nicht die Finanzreform für das Reich sich so Areadt das ganze Tarifsystem durchbrechen würde. Wenn die größeren ' des Reiches in ihren postalisGen Bedürfnissen nah Möglichkeit be-