1887 / 5 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 07 Jan 1887 18:00:01 GMT) scan diff

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E zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Siaal:

Kondiktionsrecht, Berlin, Freitag, den 7. Januar

Artikel 32 | sich mit Unrecht auf die Entstehungsgeschichte dieses 2 Artikels, Sve ( l | aus welcher ste ein shließlihes Einverständniß der geseß- titglied ? ichSta ine Besoldung | gebenden Faktoren über die Nichterstreckung d 2s Verdotes auf

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r Entschädigung l dürfen, | Bezüge aus Privatmitteln folgern wollen, berufen. Denn ab- flaren ut niht nur jeden Anspru der gesehen von der Frage, ob ein solhes im Gesege selbst nicht auf derartige Bezüge aus\{ließt, sondern | erfennbar zum Ausdruck gebrates Einverständniß überhaupt verbietet. Wenn injoweit eine Meinungs: | von maßgebender Bedeutung für den zur Anwendung des die Auffassung des Artikels 32 nicht bestehe, 1 so | Gesezes berufenen Richter fein würde, ergäben die Verhand- ahe, welcher Umfang dem Verbote inte | lungen des fonftituirenden Reichstages über den dem jezigen nh richte, in der staatsreckt lichen Doktrin | Artike [ 32 entsprehenden Artikel 29 des Entwurfs einer Ver- Einen werde das Verbot als gegen den | fassung des Norddeutschen Bundes in Wahrheit keinen M

F digung, auch aus den | für das behauptete Einverständ niß. Bei der Vorberathung d ngesehen, von den Artikels sei die Meinung. daß das Verbot na d em Wortlaut des

*entlihen (Reichs-, | Entwurfs sich nur gegen den Be zug von Diäten aus öffentlichen Ersóeint biernach die in Rede nur aus den | Mitteln rihte, überhaupt nicht geäußert, vielmehr verschiedent- idt geeignet, der gzgnerishen Mein beschränkt. Das | li die entgegengeseßte Auffassung zum Ausdruck gebracht s ihr andererseits auch an j

mit den betreffenden | worden. Diese habe zunächst shon dem ohne nähere Begrün- tf pretdentuen e

Ober: Lande e ius Lebereinstimmung, mit den betreffender | dung eingebrachten, im weiteren Verlaufe der Vorberathung l ung þ Regierungen der fraglihen Verfasungsbestimmung für die erstgedahte Auf- | gegensia ndslos gewordenen und später E wieder aufgenom-

faïuna entschieden. Jn dieser Beziehung heißt es it | menen Abänderungsantrag des Abg. Meier, den Regierungs-

Begründung : e entwurf dur Ei nschiebung der Worte: „aus öffentlichen

Der Mitteln“ hinter den Worten „als solche“ einzushränfen, zu Grund

gelegen. Be ter führt das Reichsg eri B mehrerer

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Redner an, welche die Regierungsvo rlagemit Argumenten bekämpf- 1, die Teade auf der Auffafung beri bd n, _daß durch das Ver- Bunîter l Abg é zu: f ; es Entwurfs auch der Bezug von Diäten aus Privat- cetenen Auffaffung in keiner Wetse erfoigt 1k. An ee l E rUfSGZHnL af sagt werde. Bon den Vertretern der erbündeten DEN gusiade i as g L ? MIECULNS e D it hovoritehe 1 sei dieser Auffassung nirgends entgegengetrelet E a E H E, : n E Botriebe in die Gefahrentarifflaïen zih doc, falls die entgegengeseßte Ansicht von E E E E E nlagungéresultats sowie eines Au3zugs aus der Heberolle E egierungen gebilligt worden ware, die Abgabe L n in off BO : Genoßfenscaftêmitglied vrechenden Erklärung, als lee Al vihwächung des ragliche Ds hervorgetretenen Widerstandes sehr nahe gelegen hätte. der Sthlußberathung feine allerdings der Abg. von Gean igien, indem [an] U Þ g, weile vote des Ar: F hreiben vom_

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e ee E ierungévorlage durch die Rücksicht auf das Zustandekommen | tages nur „als 00A Säotdung oder Entschädigung E Wiederkebr 1er Bundesverfassung _mo otivirte, beiläufig („im Vorüber- beziehen dürfer 2 indeß wobl mit dem Aus- | gehen“) b emertt, er fasse den Artikel 29 (32) in dem Sinne Urtheile Das mit tem Auêëdruck „Gnt- | auf, daß dur denselben „das Zahlen einer Entschädigung î Sntick an einen Abgeordneten aus “Privatmitteln nicht aus- geshlossen werden sollte noch fönnte“. Zugleich habe der genannte Abgeordnete es als wünschenswerth net, wenn von Seiten des Vorsißzenden der Kommissarien in dieser Hinsicht noch eine Er- rfolge. Eine solhe Erklärung sei jedoch damals nit n, der Artikel vielmehr bei der Schlußberathung in der Fassung d er Regierungs vorlage mit erhebliher Majorität

angenommen worden. Erst in der nächstfolgenden ©

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in der Begründung der reihsge a ide L i Gebrau) zu maen. emgemäß vemerft : A i a A

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e t | Sizgung eßende e EntsGädigungen, Augen ge- | des Reichstages bei der Berathung des einen ganz anderen ( ) | Gegenstand, nämlich die Schlichtung von Str eitigkeiten zwischen verschiedenen Bundes staaten, betreffenden Artife (s 7 75 (jegt 76)

L niteiben d der Vorlage habe der Fürst Bismarck, nachdem der Ei R S | Abg. Simon auf die von dem Abg. von Bennigsen angeregte

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R T E d ie | Frage zurückgefommen war, üver dieselbe sich mit folgenden | i ' i Worten geäußert:

„Was ferner die Frage, die T L | 3 Reichsgericht erkennt zwar niht, daß die praftise eriréiAnrierbezirl oumistarien E E Li Be L ‘gerichtet hat und die gestern st{o! e Dura dieser Unterscheidung im Éinze elfalle Shwieriz: U Form de Bildung E E E, Realsdes h zo7 | heit gèstellt ist, über die Diâten betrifft, so weiß : feiten bereiten fönne, bemerkt jedoch, daß die in Frag: U Einschiel ferner i i L i E S dlé Renten e Sufton, | 9b ir der. Derr Präsident, da sie niht zur Sache gehörte, | stehenden Fälle keinen Anlaß zu Zweifeln in diefer Beziehung j -infügung weiterer Spalten - Art und den Umfang :lagenen zut | gestattet, mit einem furzen Worte darauf zu antworten. | gäben, vielmehr gerade geeignet einen, die Bedenken zu Ì Betriebes (Betriebseinri (rhei Jh habe in den Verfafungsentwurf nichts hinein zu | frä ften, welche gegen die praftishe A1 nwendbarkeit des Verbot E AA interpre tiren, was nicht drin Rey, und meines Erachtens | guf Privatbezüge und aus diesem Grund gegen die gese! Ì 36 uni R u raden Nachrichten

E das drin und liegt in der gesammten Lage | Geltung desselben erhoben worden seien. Denn es handele T b: E E nserer Geseg gebungen, daß die Regierungen ohne eine | um periodisch wiederkehrende Entschädigungen für die mit d ftrafgesegli he Unterlage nur denen etwas verbieten können, | Ausübung des Mandats verbundenen Aufwendungen denen sie überhaupt zu befehlen haven. | einem von der betreffenden politishen Partei ausschließ! Jn Betreff des Jnhalts dieser Erklärung, auf welche die | oder doch theilweise zu die Ie Zweck aufgebracten Fond, Vertreter der beshränkenden Auslegung des Artikels 32 der | also um eine den staatlihen Diäten völlig gl leichartige Rems: Reichsverfassung einen besonderen Werth legen, bemerkt das neration der Abgeordnetenthätigf: it als jolcher. Reichsgericht, daß in derselben eine direkte Anwort auf die | Der legte Theil der reihsgerichtl liche n Entschei g

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S der dungsgründe gestellte Frage, geshwe ige_ denn eine s E Bejahung der | ist der Erörterung der civi [rehtlihen Wirkunge leßteren, offenbar E zu finden sei. Sie eshränte ih viel: | tretung des an id staatsrechtlichen Diätenver mehr darauf, auf den Jnhalt des Ge 7 “hinzuweisen und | wobei ausge führt wird, en in den zur Entsgeidung erie

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ng en für das Ver- | Fällen für diese } ; Preußuihen Allge F Indem das Reichs-Versiherungsamt trans f ständniß oder die Wirkung desselben bedeutsamen Ge- | meinen Landrechts, D : Gelim ngsget iet ble zu beurtheilend: M obligatorische! hot : 0 j sihtspunkt geltend zu machen, dessen Gewicht demnach | Thatsachen zwei | in | von dem Ausleger des Gesezes zu rüfen sei. dem Verbote des | geriht wendet sich nun zunächst gegen die Deduktionen eines | bezw. §. 205 Th. i Ti das Rüfor derungsret gegen von en t eren Sgriftstellers über die Frage, welher aus jener Erflä- Fiskus auf die von den Setládten verbotswidrig empfangen: E veitere Angaben Rechnun e | rung entnehmen will, daß 3 das Verbot des Artikels 32, abgesehen | Beträge Plag greife. E E stattung der fakultativen 5 _ | von seiner se lbswerständlichen V Verbindlichkeit für den Bund (das ——— M rernere nstände die Reich), sich nur gegen die einzelne n Bundesstaaten ‘Gen solle. E T, , i B getragene Regi en den nämlichen Zweck dur ette Be | Die Argumentation dieses Autors geht in der Hauptsache dahin, N S e g - E y Wählbarkeit mittels eines Census bätte: iche nen, | daß nah der frag ¡lichen Erklärung der N e des Ge eRgeeIs i t leicbhgülti e uch die | auf ein erzwingba res Verbot gerichtet gewe jen sei, daß in der- selben die Grundlage für diese Erzwingbarkeit beim Mangel

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janflti t riv; als maßgebend zu betrachtet f eormulars auf das äußerst geringite Via 0e äntt, trägt

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Hen überdies die gewählte j gegenü den einzelnen Bundesstaaten bestehe. Diese

; Ausdrucsmitte abaegebé L 10 trägt nah der Ansicht des Reichsgerichts

Hand, daß die Erretbung een in

nd, daß di j die Deduftion des Fürsten Bismarck hinein, | Privatdiäten ni nder, ja j 5 nicht enthält und be ruht überdies mehrfach auf | à x vei moétaiaeci s Reit R Vorausseßungen. Jn der Erklärung werde mit | Meyder gel L B E E é | feinem Worte von der Absicht der Regierungen oder dem | 4-moll, die e Sd Willen der Gesetzgeber, bezüglich des Umfangs des Verbots, sondern nur von einer objeftiven Grenze seiner Wirfsamkeit gesprochen.

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Das Reichsgericht führt sodann aus, daß gegenüber diesen gewichtigen, aus Wortlaut und des Gesetzes als den vornebmlihsten Erkenntnißquellen entnommenen Argumenten die Vertreter der beshränkenden Aus [egung des Artikels 32

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