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Taipings, als deren Stern am Erbleichen war. Nach dem Sturme gelang es ihm, mit ein paar Begleitern aus der Stadt zu entkommen ; allein er ward drei Tage später von ciner Schaar Reiter gefangen genommen. Man drang stark in mich, den Tschung Wang in feiner Gefangenschaft zu be- suchen, lehnte es aber ab, da ih nicht persönlich mit ihm bekannt bin. Am Tage nach meiner Zusammenkunft mit dem Oberbefehlshaber ritt ich in die Stadt und desah mir die Bresche. Keine Worte können die allerwärts innerhalb der Mauern herrschende furchtbare Verödung beschreiben. Die Hauptstraßen, durch welche mich mein Weg führte, waren die zwischen dem Südwest- und Ostthere, so wie die zwischen dem Südwest- und Südthore. Die zu beiden Seiten stehen geblie- benen Häuser sahen so aus, als ob sie scit Jahren nichi bewohnt gewesen jelen,y während die stolzen Thorwege, an welchen ich die Wohnungen der Wangs oder Prinzen erkannte, meistens auf Höfe hinausgingen, auf denen verkohltes Holz und Batckt{teine umherlagen. Was die Nebenstraßen betrifft, so waren viele derselben mit vier Fuß hohem Grase bewachsen. Während meines Rittes durch die Stadt sah ich eine Menge unbeerdigter Leichen und an manchen Stellen herrschte ein so gräßlicher Gestauk, daß sowohl ih, wie Licubaani Leer, der mich begleitete y beinahe ohnmächtig wurden. Im Ganzen aber gelangte ih zu dem Schlusse, daß die in der Stadt zur Zeit der Einnahme befindliche Streitmacht der Rebellen nicht sehr groß gewesen sein konnte. Die Kaiserlichen verschonten nach ihrer eigenen Aussage nur sehr wenige kampf-
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fähige Männer, so daß die in den Straßen liegenden Todten einen ziemlich guten Maßstab für die Stärke der Besazung abgeben würden. Jch {äße die Stärke der Besagung auf 10,000 und die der Kaiserlichen auf 50,000 Mann. Jh glaube, ein Ritt durch die Straßen von Nanking in ihrem ge- genwärtigen Qustande würde auch den eifrigsien Vertheidiger der Rebellen von der furchtbaren Hohlheit des von ibnen verfochtenen Systems überzeugen. Vor ctwa 11 Jahren ivard Nanking, damals eine der {önsten Städte Chinas, von den Taipings genommen und war seitdem stets ihr Haupt- quartier. Jn dieser Stadt bauten die Häupter der Bewegung ihre bunt- \checkigen Häuser, und aus ihr entsandten sie ihre Räukterbanden nach allen Himmelsgegenden , dabei wurden Civil-Regierung und soziale Organisation vollständig vernachlässigt und jeßt, wo die Stadt wieder genommen ist stellt fie sih als eine Wildniß voll leerer Häuser dar. Telegraphische Depeschen aus dem Wolff schen Telegraphen-Büreau.
Hamburg, Montag; 3. Oktober, Vormittags. Die heute hier eingetroffene » Aarhuuser Amtszeitung« meldet , daß der Artillerie- Major Kauffmann aus Kopenhagen in Aarhuus eingetroffen ist. Man nimmt allgemein an, daß Major Kaufsmann mit General v. Falcken stein, welcher in den ¡ftichsten Tagen erwartet wird, in Unterhandlung treten will.
Wien, Montag, 3. Oktober, Morgens. Da die dänische Re- gierung sich weigert , auf eine Theilung der sämmtlichen Staats- aktiva mit den Herzogthümern einzugehen , ist auf der Konferenz die Verhandlung über die Feststellung eines Pauschquantums® aufge- nommen.
Paris, Montag, 3 Oktober, Morgens. Der heutige »Mo- niteur« veröffentlicht die Depesche Drouin de L'huys an Sar- tiges, datirt vom 12. September. Die Occupation Roms, sagt die Depesche, is immer als ein nicht normaler und provisorischer Zustand betrachtet worden. Sie seyt die Gründe auseinander, welche für Frankreich das Aufhören dex Occupation wiinschenswerth machen und stellt fest, daß der Akt der Jnterventiou, welcher einem der Fundamental - Grundsäße des öffentlichen Rechts zuwiderlaufe, um \o \{chwerer für Frankreich zu rechtfertigen sei, als es hei der Unter- stüßung Piemonts sein Zwec gewesen, Ftalien von fremder Ein- mishung zu besreien. Die Depesche erinnert an die Meinungs®- verschiedenhèit und die fortdauernden Konflikie zwischen den römi- hen Behörden und den französischen Generalen, sagt, daß beide Re- gierungen nichi nach gleichen Prinzipien verführen. Das Gewissen Frankreichs nöthige es zu oft, Rathschläge zu ertheilen, welche Rom ablehnen zu müssen glaube. Frankreich entgehe \ch{werlich der Verantwortlichkeit für eine Politik, welche es nicht gebilligt habe. Die Depesche konstatirt den glücklihen Umschwung in den Verhältnissen Jtalien®, sowie daß es der italienishen Regierung gelungen sei, die gegen Rom gerichtete Partei zu sprengen, daß die Regierung aufgehört habe, »vor Allem Rom als Hauptstadt« an die Spihe ihres Programms zu stellen, daß sie sich vielmehr ent- {lossen habe, den Sih der Regierung in eine andere Stadt zu ver- legen. Diese Eventualität erlaube, nah den für die Sicherheit des päpstlichen" Stuhles getroffenen Verabredungen, den Termin der Räumung festzustellen. Der Papst könne den Moment ‘herbeiführen, wo der Schuß der französischen Waffen zu seiner Sicherheit nicht mehr nöthig und wo er wieder in die normale Situation eines Staates eintreten könne.
“Nationa „Danf.
u A l t ° Aus Veranlassung der glücklichen Entbindung Ihrer König- lihen Hoheit der Frau Kronprinzessin, Prinzeß Royal von
Großbritannien, von einem Prinzen, is dem National-Dank für Veteranen von einem ungenannt bleiben wollenden Bürger Berlins die Summe von 100 Thlr. zur Unterstühung hülfsbedürftiger Vete- ranen überwiesen worden. :
Kunst und IRissenschaft.
— Beim Legen von Gasröhren auf dem Schlosse zu Wernigerode sind in diesen Tagen auf dem sogenannten Kücbenwall, der Kirche gegenüber, mitten im Fahrwege zwei bronzene Kanonen, ungefähr 25 Fuß unter der Erde, ausgegraben. Beide Stücfe sind wohlerbalten, die eine 11 Fuß 8 Zoll lang, 25 zôlliges Kaliber, irägt die Jahreszahl 1521, das sächsische Wappen, darunter die beiden Stcelbergschen und über diesen die Embleme des Krieges : Pulverdampf und Bliy mit folgender Unterschrift: »De shöône Treiberin heiß ib, Herzog Moriy von Sachsen schonk mich, dem von Stolberg Graf Botho genannt, hund wohnend im Döringer Land.« Die zweite Kanone is ein wenig kürzer, trägt die Fahreézahl 1530 mit der Umschrift : »Domi- nikus Trunk goß mich.« Auf den Zündlöchern sind Deckel, deren einer jedo abgebrochen und bis jeyt nicht aufgefunden. Der Fund ist interessant und werthvoll. Herzog Moriß der Große von Sachsen muß Gevatter zu dem ältesten Sohne Graf Botho des Glüeseligen gewesen fein. Botho wurde 1467 geboren und starb 1538. Dessen Sohn Waldemar ward 1501 geb. ren und starb 41552, derselbe zog aber mit Herzog Moriß dem Großen gegen Kaiser und Reich und wird das Jahr 1546 angegeben, in welchem eine Beilegung der Fehde stattfand. Wann und unter welchen Umständen diese Kanonen an ihren Plaß gebracht, hat noch nicht festgestellt werden fönnen, vermuthlich um die Zeit des 30 jährigen Krieges.
_— Wie die »Osi\. Ztg.« unter dem 1. Oktober meldet, hält \ih der Submarine-Jngenieur Bauer seit einigen Tagen mit seiner Familie in Stettin auf. Er will sich im benachbarten Grabow niederlassen, um im »Vulcan« ein submarines Fahrzeug nach seiner Jdee zu konstruiren.
Statistishc Mittheilungen. T'elegraphische Witterunagsherichte
‘T'empe- ratur. Réau-
mur.
| Baro- meter. Paris. Linien.
Allgemeine THimmels- Ansiìicht.
Beobachtungszeit. Wind.
Stunde. Ort.
Auw ürtig6e Stationen, 4. Oktober.
338,7 ¡O0NO., mässig. [heiter
338,2 ), NN0., schwach. |heiter.
336,2 0N0., schwach. | bedeckt, Nachts Reg.
» Petersburg .| 339,7 S0., stark. bewölkt.
» Ri 334,0 [N., mässig. bedeckt.
» 334,3 |N0., sehr schw. | Nebel.
» 328,5 0., schwach. bedeckt.
» 339,0 W., sehr schw. | —
» 299,3 N“NO , schwach. | —
» Stockholm .…| 337,6 N., mässig. trübe,
| |Sehnee und
Regen.
| heiter.
8. Morgs.|Paris ...-.-- s » Brüssel .…..- ® Helsingfors .
|
| W. Statue 1, Oktober.
Haparanda. | 341,5 1,8 Prenussische
trübe. bedeckt. bed., Regen, Nachts Reg. bedeckt. trübe,
334,5 4,2 334,5 9,3 339,0 6,6 335,3 6,3 333,8 5,2 881,1 6,1 339,9 4,8
334,3 D,0
N0., sehr schw. NO0., schwach.
Königsberg « NW k i s, stark.
Danzig
Putbus Cöslin Stettin Berlin
NW., mässig. N., mässig. NW., mässig. NW., schwach, |trübe, gestern Reg. bewölkt, gestern Regen 9,7. Nachts 4,3. irübe. trübe. trübe, gestern Reg. bedeckt. heiter, Neb,
Nebel.
NW., mässig.
NW., sehwach. W., schwach. W., mässig.
337,4 4,8 334,6 D,1 331,0 6,0
» Ratibor 329,0 6,3 » Tre «¿ae s 332,6 2,9 K 337,3 9,0
Karlsruhe, 1. Oktober. : Auseinandersezung über die Wahlen in den Ortsschulrath. sih daraus daß in Stande kamen für: und 2850 oder 28,5 pCt. Wählern Wahlberechtigten und 4 C len mit 70 ‘Wahlberechtigten und 92 oder 31 pCt. Wählern , also für 139 Schulen Wählern.
Münster .…... Torgau ...« Breslau «,-«
NW., stark. N0., schwach. N., schwach.
Es ergiebt
61 evangelische Schulen mit T7206
Es hat also über 5 aller Wahlberechtigten gewählt.
_— Die finnländ ische Hande lsflotte zählt jegt 471 Schiffe mit F Die meisten Schiffe besigt Wyborg — 60 Schiffe F
58,692 Lasten Tragkraft. : ( l mit 4356 Last —, die größten Abo — 35 Schiffe mit 6451 Last.
# lungen beschlossen. * haltsort nicht zu ermitteln gewesen. i: aa E auf a E Daa G dessen Signalement folgt, zu vigili- N Lé “ihn im Betretungsfalle mit seinen Effekten und Papieren nach der 7 Hausvoigtei hierselbst abzuliefern. f A ) Der
trübe, Reg.
5 dunfkelbraun, Augen braun, Nase etwas groß, 1 flein, unterscht, verwachsen.
Die »Karlsr. Ztg.« bringt eine längere |
einigen wenigen Aemtern die Wahlen schon jeßt zu | 76 fatholische Schulen mit 10,008 Wahlberechtigten \
3347 oder 46,4 pCt. Wählern - 2 israelitishen Schu- | überhaupt mit 17,284 Wahlberechtigten und 6219 oder 36 pCt. |
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Gewerbe- und Handelsnachrichten.
Die Versuche, den Anbau der Baumwolle in ran e heimisch J j 1 en. o zarten Pflanze hat dieses Jahr im Süden Frankreichs gute Ergebnisse gelesen N U.
s i find aus Montpellier (Hérault) Baumwollenpflanzen eingesandt, von denen einige Blüthen, an-
dere aufgeschlossene Kapseln zeigen, aus denen sich die Baumwolle leicht
zu machen, scheinen zu gelingen. Die Qucht dieser
stellung der Gesellschaft für Garten - Kultur in Pari
herauslôst.
Die Gewinnung von Naphta in Gallizien nimmt immer größere Es werden stets neue Erdölquellen entdeckt und das aus
Dimensionen an. dem Erdöl gewonnene Güte nicht nah.
— Mittels der neu eröffneten Dampfschifffahrt zwischen Triest und Ravenna kann man von Triest in 17 Stunden nah Florenz, in 185
nach Livorno, in 405 nach Neapel und in 414 nah Marseille gelangen.
Produkt sticht dem amerikanischen Petroleum an
Berliner CGetreidebörse vom 3, Oktober.
Weizen leco 46 — 56 Thir. , neuer poln. 50 Thlr. ab Bahn bez.,
alter 544 ab Kahn bez.
Roggen loce 80-—81pfd. 325—32% Thlr. ab Boden, 33—334 Thlr. ab Kahn bez., 82—83pfd. 33 Thlr. frei Bassin bez., Oktober u. Okto- ber-November 324 - 315;—32 Thlr. bez., Br. u. G., November - Dezem-
ber 32%—325 Thlr. bez. u. G., 32% Br, Frühjahr 342 —31/—34% bez. u: G., 342 Br. #Mai-Jnni 355 Thlr. L R Gerste, grosse und kleine 99—33 Thlr. nach Qual. Hafer loco 221 — 242 Thle., poln. 234 Thlr, ab Bahn, Lieferung r. Oktober 222 Thlr. bez., Oktober-November 215 Thlr. bez., Novbr.-
ezbr. 21 Thlr. Br., 20% G, Frühjahr 214 Thlr. Br., 21 G., Mai-Jun i
241% Thlr. Br., 215 G. Erbach Mo, u, T alterwngre 46—50 Thlr. Rüböl loco 114- Thlr. bez., Oktober und Oktober - November 113 u U T s L mes E 124—12 Thl ez. u. G, 1247 Br., Dezember-Januar 12#—12% Thlr. 2, Br. u. April - Mai 12%—3 Thlr. bez., Br. u. G. 0A i an
Leinöl loco 13 Thlr.
Spiritue loco obne Fass 144 ;—14% Thlr. bez., Oktober 135—K Thlr, bez, Br. u. G., Oktober-November 1334—ck Thlr. bez., Br. u. G.; November - Dezember 13% — 34 Thlr. bez. u. 'G., 135 Br., Dezember- Gn A N P da A Sn 135 —% Thle.
ez., April-Mai 147,—14% r. bez., Br. u. G. i- 1145 1 bez., Juni-Juli 144 Thlr bez. 1 S a d
Weizen flau. Roggen loco nur beschränktes Geschäft, Termine verkehrten in matter Haltung, da die erfolgten Anmeldungen keine gute Aufnahme fanden. 32 Thlr. Kündigungspreis. Gek. 60,000 Ctr. Hafer fest bei kleinem Handel. Rüböl réikeltio in matter Haltung, in Folge grosser Kündigungen. Das Geschäft war in Folge von Realisationen etwas lebhafter. Kündiguns reis 11%. Gek. 4800 Ctr. Spiritus war fest, da die Anmeldungen vo Iständig ausblieben, das Geschäft bewegte sich in sehr engen Grenzen.
Stettim, 3. Oktober, 1 Uhr 30 Minuten Nachmitta T , y : el. Dep. E C aro.) Weizen 48—54, Oktober- Nove Siber 52%—53, S jahr 55% bez. Roggen 32—32%, Oktober-Vovember 32% bez.. Früh- j ad Br., 347 bez. Rüböl 11 Br., Oktober 11% bez., Oktober-No- N E 11% bez. u. Br., April - Mai 125 G. Spiritus 135 béz., Okto- er 135%, Oktober-November 134 G., Frühjahr 13% G. u. Br.
Wien, 1. Oktober. Bei der heute stattgehabten Zi h E sind folgende Serien CeSededeeMineen : No 23, 2845-315, 339, 1019, 1091, 1539, 1823, 1833, 1969, 2216, 2608, 2970, ‘2993, S e E 3913, 4183. Haupttreffer waren No. 22 Serie 339, O Ls 33, No. 21 Serie 1019, No. 57 Serie 2970, No. 96
Bei der Verloosung d t ; : z i und 476 gezogen worde er alten Staitsschuld sind die Serien: 86, :409
Wilen, 3. Oktober. (Wolfs Tel. Bur Fest, \ terie - Anlehen 83.60. Die neueste Anleihe wurde "a 86 25 E (Anfangs - Course.) proz. Metalliques 70.10. 4Lproz. Metalliques —_ 1854er Loose —. Bank - Actien 774.00. Nordbahn — National - Anlehen 79.00. Kredit - Actien 183.70. Staats - Eisenbähn= A Z E g E 242.00. London 116.00. Ham- "l ‘29, Paris 45.95. öhmische Westbahn 163.00. it 4125 00. 1860er Loose 91.90, Lombardische Eisenbahn dia
Königliche Schauspiele.
Dienstag, 4. Oktober. Jm Opernhause. (165sste Vor
2 l er. Im © hause. stellung.) Tannhäuser, und der Sän erfrieg auf der Wartb
in 3 Akten von R. aguer: H 0B: E
Mittel-Preise.
Im Schauspielhause. (18Sste Abonnements-Vorstellung.) Zum Leben ein Traum. Schauspiel in 5 Abtheilun V E nach West's Bearbeitung. MIOBO, R A
Gewöhnliche Vreise.
Mittwoch, 5. Oktober. Im Opernhause. Mit aufgehob
Schauspielhaus - Abonnement. Ein D eten, A Shakespeare, von Schlegel, in 3 Akten. Musik von Felix Mendels- sohn-Bartholdy. Tanz von Hoguet.
Gewöhnliche Preise.
Jm Schauspielhause. (189se Abonnements - Vorstellung. Iphigenie auf Tauris. Schauspiel in 5 Abtheilungen von Gas Gewöhnliche Preise.
Oer Billetverkauf findet nur am Tage der Vorstellung statt.
e —————————— N ——————————————————————————— E
Heffentlicher Auzeiger.
Steebriefe und Untersuchungs - Sachen.
M M 6E 4a bx; f
Es wird die gerichtliche aft des Particuliers August von Wo- dzinsfi aus Russish Polen wegen vorbereitender hochverrätherischer Hand- Derselbe is flüchtig und sein gegenwärtiger Aufent- Alle Civil- und Militairbehörden wer-
Signalement. — Alter 28 bis 30 Jahre, Größe 5 Fuß, Haare
Bart dunkelbraun, Statur
Berlin, den 29. September 1864. Der Königliche Staatsgerichtshof. Der Untersuchungs-Richter.
Ñ Stéckbriefs «Erledigung. Der unterm 17: November v. J. steckbrieflich verfolgte Student Xaver
A aus Cioikowo, Kreis Kroeben, hat sich gestellt, der Steckbrief ist
Berlin, den 30. September 1861. ; Der Königliche Staatsgerichtshof. Der Untersuchungs - Richter.
Gegen folgende Heerespflichtigen : 1) Arnold Davidsohn, geboren zu Dáänzig, den 24. August 1840. 2) Carl Louis Lehmann, geboren daselbst den 6. Mai 1840. 3) Johannes August Sigismund Lampe, geboren den 19. Juli 1840.
4) Friedrih Wilhelm Lilie, geboren den 13. März 1840.
9) Abraham Silberstaedt, geboren den 4. Januar 1840.
6) Ernst Siegmann, geboren den 21. Juni 1840.
7) August Friedrih Herrmann Stieler, geboren den 13. Mai 1840.
8) l ad Friedrich Wilhelm Emil Saegen, geboren den 14. November
9) Friedrich Wilhelm Julius Sakulla, geboren den 21
10) Albert Rudolf Thomas, geboren t 2. August 1840, E 11) Ernst Friedrich Gustav Caspari, geboren den 18. Februar 1840, 12) Ludwig Otto Richard Gaul, geboren den 9. November 1840. 13) August Carl Wilhelm Heldt, geboren den 14. Juni 1840.
14) Caépar Conrad Kürschner, geboren den 20. November 1840. 15) Herrmann Wilhekm Semichki, geboren den 29. Mai 1840.
16) Johann August Dalesk, geboren den 18. April 1840.
17) Johann Carl Heinrih Funk, geboren den 10. Februar 1840.
18) Abraham Wolff Goldstein, geboren den 25. August 1840.
19) Johann Wilhelm Rieß, geboren den 29. September 1840.
20) Johann Heinrich Braunsdorf, geboren den 30. Mai 18441.
21) Heinrich Josef Krueger, geboren den 31. August 1841.
22) Friedrich Gustav“ Koenißer, geboren den 12. Juli 1841.
23) Stanislaus Weidner, geboren den 10. Februar 1841.
24) Carl Schulz, geboren den 28. April 1841.
25) Alex. Simon Silberstaedter, geboren den 4. Januar 1841.
26) Carl Alex Ludwig Wittke, geboren den 21. Oktober 1841.
21) Ernst Erdmann Hallmann, geboren den 13. März! 1841.
928) Wilhelm Peter Eduard Haub, geboren den 3. Mai 1841.
29) Gustav: Pfeiler, geboren den 26. August 18441.
30) Carl Wilhelm August Schaßkowski, geboren den! 28. November 1841. 31) Otto Herrmann Baer, geboren den 29. März 1841, 32) Carl Langowski geboren „den 9. September 1841