Öffentlicher Anzeiger.
. und Strafsache 8. Kommanditgesellichaften auf Aktien, E A MRRRE 9. Deutsche NSLOR Rg, Autgebote, 1 10. Gesellshaften m H.
i 11 Genossen)chaften, du ar g eee 12. Unfall. und Invalidenversiherungen,
9 sw von Wertpapieren, 13 Bankausweise, E t 14. Verschiedene Bekanntmachungen.
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elde idriaenfalls die Todeserklärung | Angabe des Gegenstandes und des Srundes ] straße 26, gegen Frau Helene Stesch geb. a 1e pra a. An alle, welche Auskunft der Forderung zu enthalten. Utrfkundliche Manquardt, „ulept Berlin-Stegliv, aus über Leben oder Tod des Ver\chollenen zu | Beweisinittel find in Urschrift oder in |F 1568 B. G.-BD. — 32, R. 3034. 29 _—y erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, | Abschrift beizufügen. 2 (. Frau Maria Meyer geb. Krampe, aus ivätestens im Autgebotétermin dem Gericht Kassel, den 6. Januar 1930. Strausberg, Große Straße 58, „FProzeß- n. Dannenberg, den Amtsgericht. Abt. 7. _ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Amtégericht, Brencher, Gerichtsassefsor. Dr. Grünberg in Berlin, Alexander- straße 2, gegen den Aibelter Lts Buemen: 91739 Aufgebot, g [91736] y E Ó i zuleßt Strausberg, aus S8 1969, 19 abhanden gekommenen Schuldverschreibung : Der E Friedri Retz- | Der Arbeiter Berthold Peinemann in B, Me, O 3093. 29 — A Dn der Anleiheablöungéschuld des Deutichen | laff, Pfleger des abwesenden Johann | Freiheit, Alte Harzstr. 3, vertreten durch Martha Sendaß i geb. Linde in De | Reichs von 1925 Nr. 392888 über 25 RM | Friedrich August Rahn aus Naugard, hat | Rechtsanwalt Loescher in Osterode a. De éFranffurter Allee 2E P COIIDENE è und des Auzlosungsscheins zu dieter Anleibe | beantragt, den ver\chollenen Schuhmatber | hat das Aufgebot zur Ausschließung des P Detéanatt ren n zu Dn Gr. 14 Nr. 2888 über 25 NM beantragt. | Johann Friedrich August Rahn, geboren | eingetragenen Eigentümers der im Grund- Ÿ ¿ 96, Werder scher Mar t b gegen E Der Inhaber der Urkunden wird auf- | am 29. September 1844 in Treptow a. N., [buch von Lerbach Band VL Blatt 274 Futtermeister paul EnneE G eß gelordert, spätestens in dem auf den | zulegt wohnhatt in Naugard, für tot zu | eingetragenen Wiesengrundstüe, Hütten- Karléhorst, „aus S S E D. Da L 12 November 1930, 10 Uhr, vor | erklären. Der bezeichnete Verschollene | arbeiter Wilhelm Knop in Lerbach, gemäß 32, R. 3727, 29 e E Teras Le, dem unterzeibneten Gericht in Berlin C., | wird aufgefordert, fsih 1pätestens in dem |§ 927 B. G.-B. beantragt. Die Erben herstellung der ehelid en Bematns Neue Friedrichstraße 12/17, II1. Sto, | auf den 3. Mai 1930, vormittags | des Hüttenarbeiters Wilhelm Knop werden | 3. Arbeiter Franz Dans Ma er Zimmer 229/230, Hauptgang B, zwischen | 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht aufgefordert, spätestens in dem auf den | felde beî DEMaR, e Dan Mode den Quergängen 5—6, anberaumten Aukt- | anberaumten Aufgebotstermin zu melden, 26, März 1930, vorm. 11 Uhr, bévolinitMer: Ber e Me L 2 TRO gebotstermin seine Rechte anzumelden | widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen | vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer | in Bernau ee Ber in, J ai)ers raße L E und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls | wird. An alle, welhe Auskunft über Nr. 4, anberaumten Autgebotstermine ihre gegen Frau Grete Fun MaRE ge s y die Kraftloëerflärung der Urfunden erfolgen | Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen Nechte anzumelden, widrigenfalls ihre Aus- mann, zuleßt ene es, s ree 0En wird. Zugleich wird der Neichs|hulden- | vermögen, ergeht die Auftorderung, |pä- \{ließung erfolgen wird. s aus F 1353 S r E E i verwaltung in Berlin wegen der oben | testens im D dem Gericht E L A 9, Januar E O binag deb jagen e E E bezeichneten Papiere verboten, an einen | Anzeige zu machen. i Amtsgericht. Berhand| Jechtoltreil8 b E n anderen N ite als den Antragsteller Nangars, deir [L Janzar 1930. [91745] es L e ee Mei irgendeine Le 1 zu bewirfen.— F. 959. 29. Das Amtsgericht. 745 i g- Teg ] ) , gene Ug Lten be E g Durch Auss{lußurteil vom 14, Januar |zu den nachfolgenden Terminen oi A : ————— [91740] Aufgebot. 1930 sind die Hypothekenbriefe a) vom | Aufforderung, „lich durch ee e E [91353] Aufgebot. Johann Diqual, Bauunternehmer in | 4. Suli 1878 über 2145 h, b) vom Gericht ligeiassenen Necmagnns ver reten Die Firma E. R. Michelsen Sohn, | Waiblingen, hat beantragt, seinen Sohn | 17. Oktober 1882 über 2089 M für die | zu lassen und alle Wen nen gegen Mölln i. Lbg., hat das Aufgebot der zwei | Eugen Diqual, geb am 30. Dezbr. 1888, | Chefrau des_ Kür|chners Carl Krämer, die Klage in Gen r n e O Tech)el, beide ausgestellt von der Antrag- | zuleßt wohnhaft in Waiblingen, im Jahre | Marie geb. Jenter, eingetragene Forde- richt und dem Prozeß R tig en an / itellerin, und zwar: 1. Mölln, den 28. De- | 1907 nach Amerika auégewandert und seit | rungen für fraftlos erklärt. L 20 zuteilen. Die L ry s Pat ae: _ zember 1929, tällig am 28. März 1930, | 1908 verschollen, für tot zu erklären. Der | Braunschweig, den 14. Januar 1930. ] zu 1. vor iviaunmer n DAN L über 1440,— NM, Akzeptant Ernt Soet- | bezeichnete Ber\chollene wird aufgefordert, Das Amtsgericht. 22, am 13, März, Ï , BEEE, ; O beer, Hollenbek b. Sterley i. Lbg., | si \pätestens in dem auf Freitag, den _ zu 2. vor „Hivil Ser 34, 0 R 2. Mölln, den 4. Januar 1930 fällig äm | 19, September 1930, nachmittags | [91744] E L 13. März 1930, E. i un K 4, April 1930, über 3248,50 NM, Akzep- | 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Durch Aus\{lußurteil des Amtsgerichts zu 3. vor „Hibieeunmer 33, R us 1 ; tanten: Else Gräfin v. Baudissin-Zinzen- | anberaumten Autgebotstermin zu melden, | Fürstenau vom 7. Januar 1930 find der |am 15. März 1930, a F i E dorf geb. Hirschberg, Else Hirichberg geb. | widrigentalls die Todeserklärung erfolgen Hypothekenbriet vom 8. Januar 1902 über zu 4. vor Zes 32, ag übr: M Hamann, Carl Hinihberg, Cay Hirsch- | wird. An alle, welhe Auskunft über | die für die Sparkasse in Berge U LIEA am 14, Mes Aut E r 1E i berg, sämtlih Lammershagen b. Selent, | Leben oder Tod des Verschollenen zu Grundbuch [von Hartlage Bd. 1 Bl. D [zu 9. bor Ute Gh 10 uhr, S +4 beite Wechiel zahlbar in Kiel bei der | erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, | Abt. IIL Nr. 1 eingetragene Darlehns- |am 14. März 1 R T 4 : Landichattlicen Bank und in Blanko | spätesiens im Aufgebotstermin dem Gericht | hypothek von 15 000, — M jowie der | zu 6. vor Zivilkammer 32, A n indossiert von der Auestellerin, beant1agt. | Anzeige zu machen. — F. 43/30. Stammhypothekenbrief vom 3. Zuli 1888 |am 14. März 1930, e. s Be Der JInhaber der Urkunden wird aufge- Württ. Amtsgeriht Waiblingen, über die für die Sparkasse in Berge aut | zu 7. vor Se 28, Ee nas fordert, vätestens in dem auf den R r ta un Erna von Darttngt DA bade au M, DRIE S HOOE, Se Ar =_M P 9: : 6 | (91742 Abt, 11T Nr. 3 eingetragen arlehns- | zu 8, 8 ammer 32, Saal 139d, A I É ARE Gs zur Anmelduug hypothetkt dn 20 000— p für fraftlos jam 14, März 1930, vorm. 10 Uhr,
3. Ausgebote.
(91734 Aufgebot und Zahlungssperre. Der VYafkob Iotief Bach în Burg | Anzeige zu machen. Sterrenbera, Post Camp a. Nhein, ver- | 14, Januar 1930. treten durch den Winzer Wilhelm Bach, ebenda, bat das Au'gebot der angeblich
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N 1H Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Do L AP T 102 h j ngstraf 5rbr è | u 9. vor Zivilkammer 14, Saal 102, E Kiel, Nebengerichtégebäude, Iingstraße 19, von Erbrechten. / ertiarl. f 4 j j Hivilka s ap! immer 9, anberaumten Aufgebotstermine | Durch Aus\chlußurteil des Amtsgerichts Amtsgericht Fürstenau, 7. 1. 1930, E E ugs s ieine Nechte anzumelden und die Urkunden | Düsseldorf vom 16. E E rine [91746] Die \Beshäftéstelle des Qoubaériéis Tit vorzulege idrigentalls die Kraftlos-| die Chor\ängerin Darbdara Nonne | (9129 , s j Zeschäfts es Land E: i
DOIIILINES, IERLEN E e E "a Durch Aus\{lußurteil vom 5. Dezember in Berlin.
Friedrich, geboren zu München am j » L: 28. E eruat 1866 unter Festießzung des | 1929 find 1. der teit dem Fahre 1861 ; 5 2eitpunktes des Todes auf den 1, Januar | verschollene Anton Kokott, zuleßt wohn- (91748) Oeffentliche Zustellung.
| Sie war | hast in Biestrzinnik, mit dem Dke De- Es flagen 1. die Chefrau Unna Schmelz R [91735] Aufgebot. eine unchelihe Tocbter der am 26. Sep- | zember 1872, 2. die seit a ag a geb. hr in Frank'urt a. M., Ostend- | Der Peter Tils in Fliesteden, Nittergut | tember 1904 in Wiesbaden verstorbenen verschollene, am 28. Septem Fe O f traße 67, Prozeßbevollm. : Rechtéanw. Dr. Frenzenhot, Ghesrau Albert Samuel, | Anna Maria Friedrich, welche außer der | borene Franziska r e eß er Lewald in Franffurt a. M., gegen ihren wes Sarah geb. Stock, in Köln-Ehrenteld, Erblasserin noch eine zweite uneheliche | haft in Wengern, Kreis 2 E o Ehemann Adam Schmelz, früher in 11 1 Mechternstr. 51, und der Wilhelm Esser, | Tochter Anna Friedrich hatte. Da bisher | 31. Dezember 1889 für tot er Oos en. | Franffurt a. M., Alexanderstr. 92, jebt s f Händler in Godorf a. Rhein, jeßt in | keine Erben ermittelt werden Tonnten, Oppeln, den D. e 29. inbekanut wE auf Grund des g 1568 L Fliesteden, haben das Aufgebot des verloren | werden alle, welche Erban] prüche zu haben Amtsgericht. B. G.-B. auf Che)cheidung B 18/29 —, V gegangenen Hypothekenbriets vom 10. Ja- | glauben, aufgefordert, dicie bis spätestens 2. der Karl Hock in Frankfurt a. M, 4 A nuar 1902 über die im Grundbuch von | 30. April 1930 bei dem Nachla; | mum | aradiegasse 45, Prozeßbevollm. : Rechts- : Hüchel hoven, Krs. Bergheim, Band 29 gericht anzumelden, widrigenfalls fest- änwalt Dr. Frank in Frankfurt a. M.,
ertlärung der Urkunden erfolgen wird. Kiel, den 13. Januar 1930.
Das Amtsgericht. Abt. 23. ] d
— - 1929 tür tot erflärt worden.
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D Blatt 1200 in Abteilung 111 unter Nr. 1 | gestellt werden wird, daß der Bayerische o egen seine Ehetrau Lucie Ho geb. B für den Gutöpädchter Unton Tils in | Fiskus der alleinige Erbe ist. d, Veffentliche Hegel, früher in Frankfurt a. M,, jet H e 8 Sliesteden eingetragene, zu 99% jährli Düsseldorf, den 16. Januar 1930. unbekannt wo, auf Grund des 8 1568 Ph verzinélihe MNeftkauspreisforderung von Amtsgericht. Abt. 18. ustellungen B.G.-B. auf Chescheidung—2 R154/29 2A
A f 900 M veantragt, Der Ger ver dr SRG P . 3. die Ehefrau Elisabeth Balzer geb. Mai
0E Urfunde wird au!gefordert, |pätestens în [91741] Bekauntmachung. S 91363 in Frankfurt a. M. 55, Altc Gasse 55,
wh dem auf den 8, August 1930, | Der am 18. März 1924 in Freiburg [ e Prozeßbevollm. : Rechtsanw. Dr. Möhring
10 vormittags 11 Uhr, vor dem uaterzeich- | i. B. verstorbene Gerichtéassessor Dr. Oeffentliche Bekanntmachung in Frankfurt a. M,, Zeil 97, gegen ihren Le neten Geriht anberaumten Aufgebots- | Otto Heinrih Müller hat in seinem wegen unbekannten Aufenthalts. Ehemann Friedrih Wilhelm Balzer, R termine eine Rechte anzumelden und die | Testament vom 9. Februar 1916 eine Es flagen auf Scheidung: 1. Frau irüber in Frankfurt a. M., Börnestr. 98,
A M ‘unde vorzulegen, widrigentalls die Kraft- | Familienstittung zugunsten der ehelichen Elisabeth Heidt geb. Schulz zu Köni 8° | ¿out unbekannt wo, auf Grund des § 1565 R ver Üchinee, ettétgen wird. | Nachkommen der Verwandten feiner ver- | berg, Preußen, Cranzer Allee 76 bet B G.-B. aut Ehescheidunc — 13R71/29—. Bergheim, den 11. Januar 1930. storbenen Eltern, des MNentners Dtto | Nauter, Prozeßbevollmächtigter: Rechts Die Kläger laden die Beklagten zur münd- M Ll j Amtsgericht. Müller und \einer Ehefrau Marie geb. | anwalt Dr. Ludwig Mayer, Berlin W. 9, lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor 4 ja ) gerich Auerbach aus Erfurt, als Erbin eingeseßt. | Linkstraße 6, gegen den Flieger Friß Heidt, das Landgericht in Frankfvrt a. Main zu L (91737) Aufgebot. Das Stiktungskapital beträgt |chäzungs- zulegt Charlottenburg, aus§ 1568 B. G.-B. 1 auf den 19. März 1930, vorm. E E ‘ Der Swuldiener Karl Heininger in | weile etwa 32000 NM. Zur Entichei- | — 22. R. 3594, 29 E a der Arbeiter 10 Uhr, vor die 2. Zivilkammer, zu ® A ] Sindelfingen hat beantragt, seinen ver- | dung über die Genehmigung der Stiftung Willi Winterfeld zu Berlin - Pankow, auf den 22. März 1930, vorm. i \{ollenen Bruder, den am 6. August 1860 | wird Termin auf den 19. Februar Kaiser-Friedrich-Str. 64 bei Klose, Prozeß- 10 Uhr, Zimmer 129, Neubau, vor die 4. MeA in Sindelfingen geborenen Kutscher | 1930, vorm. 11 Uhr, im Zimmer 127 bevollmächtigter : Rechtsanwalt - Justizrat 12. Zivilkammer, und zu 8 auf den S E Wilhelm Heinih Heininger, zuletzt | des Zipilgerichtsgebäudes, Preußenring 13, | Eduard Goldmann, Berlin, Potédamer 28. März 1930, vorm. 10 Uhr, M E wohnhaft in Sindelfingen, etwa im Jayre | bierselbst, anberaumt. Zugleih werden | Straße 118, gegen Frau Hertha Zimmer 120, Neubau, vor die 7. Zivil: U 1890 nah Amerika ausgewandert für tot | die Mitglieder der berufenen Familien Winterfeld, zuleyt Adlershof, Kreis | Fmmer, mit der Autforderung, \ich durch M S A8 zu erflären. Der bezeichnete Verschollene autgefordert, sich im Termin über die Teltow, aus IL 1565, 1568 B. G.-B. Zub bei diesem Gerickht zugelassenen L wird aufgefordert, si pätestens in dem | Genehmigung zu erklären, widrigenfalls —- 34, R. 3093. 29 —, 3. Frau Johanna Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten aut Donnerstag, den 18. September | ihnen gegen die Ent)cheidung die Be- | Walter geb. Griecks aus Berlin, Monu- vertreten zu läfsen. 1930, vormittags 9 Uhr, vor dem | shwerde ncht zusteht. mentenstraße ôl a, Prozeßbevollmächtigter Frankfurt a. M., den 16. Januar 1930. E unterzeichnetey Geriht anberaumten Auf-| Halle (Saale), den 16. Januar 1930, Rechtsanwalt Dr. Leon Nothkugel, Berlin Geschäftsstelle 12 des Landgerichts. ¡53400 gebotätermin zu melden, widrigenfalls Das Amtszsgerichi. Abt. 1. a E L a E Den S Todeserklärung ertolgen wird. An — Fleftrotechn far , i G j e L Ruoruati ader Leben oder Tod | (91743] Beschluß. Walter, zuleßt Berlin-Charlottenburg, (9140) eue ePs Feten towsti, des Ver)chollenen zu erteilen vermögen, ergeht | Am 6. September 1929 ist zu Kassel, | aus § 1567 B. G.-B — 33. R. 3476. 29 —, geb, von Lojewiki, Harburg-Wilhelmsburg, die Au!forderung, pätestens im Au!gebots- Emmericstraße 6, der Farbenfabrikant | 4. Schneider Altred Serpentin in Berlin- S albe ars dis Recttsanwälte Dres. termin dem Geriht Anzeige zu machen. | Chrenfried Freund verstorben. Aut | Reinikendork-Ost, Seestraße 7/8 bei Neu-
ì ¿btiater: „| Seelig, Ehlers, Naumann und Seelig Böblingen, den 14. Januar 1930. Antrag des Nachlaßpflegers Rechtéanwalt | mann, Prozeßbevollmächtigter: Nechts r ey Jegen “ibrem Whétkäian, Tis hler:
Amtsgericht. Dr. Früchte in Kassel werden hiermit | anwalt Hans Steiniß, Berlin N. 20, h E diejenigen, denen Forderungen gegen den | Badstraße 35/36, gegen Frau Selma C M LENE E [91738] Aufgebot. Nachlaß zustehen, aufgefordert, diete-Forde- | Serpentin geb. Schäter, zulegt Berlin, a E Biedigaten zur mänviilen Ver: Die Ehefrau Dorothee Wonnerow geb. | rungen bis zum 7. April 1930 bei | aus § 1567 B. G.-B. — 32. R. 2224. 29 —,
N y : i cki ; i des Nechts\treits vor das Land- Daasch in Neu Darchau, jeßt Hamburg, | dem unterzeichneten Gericht anzumelden, 5. Cha»ffeur Martin Simon in Berlin- nada od az Dre ifammer 8 (Zivil-
¡abenstr. 10 Hr. 4, bat beantragt, den | widrigentalls diejenigen Gläubiger, die Lichtenberg. Hubertusstraße 50, Prozeß- | grit L urg, J S Arbeiter Heinri Friedrich | sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gemeldet | bevollmächtigter: Rechtsanwalt Or. Frißz T Ie ags Si Ube, Milhelm Augu!t Wonnerow, angeblich | haben, unbe|chadet des Rechts, vor den Flato, Berlin 8. 14, Kommandanten- R A Ä diotbétraia S -dareb eififn dei am 25. September 1874 in Amholz in | Verbindlichkeiten aus Pflichtteilrechten, | straße 63/64, gegen Frau Ida Simon, diesem Gericht R MNechtdanwalt Medcklenburg geboren, zuleßt wohnhaft in | Vermächtnissen und Auflagen berüdsichtigt | zuleßt Parchim in Medlenburg, aus 2E Prozeßbevolimächtigten vertreten zu Neu Darchau tür tot zu erklären. Der B werden, von den E nur e Fol E e Su, E lassen
‘eidnete Verichollene wird aufgefordert, | Befriedigung verlangen können als f ). eigarbeiter Mein S * N 30. e Men e Lede aut den 19. August | nah Betriedigung der nihtautge|chlöFenen | Herztelde i. Mark, Nüdersdorfer Straße 7, Hamburg, den 14. Januar 1930
Die heim,
aegen
Antrag,
1930, Gericht
“Dor Göer,
tragen,
stand
mer
[91756] : Die am 5. Juli 1928 geborene Helga Brigitte Gerber in Krummhübel, Prozeß- bevollmächtigter: Kreisijugendamt in Hir)ch- berg i. Nsgb., klagt gegen Felix Walter, geb. am zuleßt in Görliß, enthalts, e Zur mündlichen Verhandlung des MNechts- streits wird der Beklagte vor das Amts- gericht in Görlitz, Postplaß 18, 11. Sto,
[91376]
s o und die Kosten Zahlungsverzuges zahlen müsse. Der Be- flagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht in Hamburg, us
gebäude, Sievekingplay, Erdgeschoß, Zim- Nr. 104, auf 21, Mai 1930, vorm. 94 Uhr, ge- laden. Die Einlassungsfrist ist aut sechs Wochen festgeseßt worden. der öffentlihen Zustellung Auszug der Klage bekanntgemacht. Kläger ist das Armeurecht bewilligt worden.
Hamburg, den 17. Januar 1930.
[91750] Oeffentliche Zuftellung. Ehefrau Fretwurst in Malchin in Meckl.,, Alters- Prozeßbevollmächtigter : anwalt Justizrat Staude in Stendal, klagt ihren Otto Hahlbohm, früher in Salzwedel, MWollweberstraße 23, jebt ( NAutenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem
Erna Hahlbohm geb. Nechts- Ehemann, den Ingenieur unbekannten
die Ebe der Parteien zu fceiden,
den Beklagten für den allein \{uldigen Teil zu erflären und ihm die Kosten des Rechtsstreits Die ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor den Einzel- rihter der I1I. Zivilfammer_ des Land- gerihts in Stendal auf den 29. Februar
aufzuerlegen. Die Klägerin
vormittags 9 Uhr, mit der
Autforderung, sih durch einen bei diefem
zugelassenen Rechtsanwalt als
Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. Stendal, den 15. Januar 1930. Die Gescättsstelle des Landgerichts.
[91755] Oeffentliche Zustellung. Der minderjährige Hinderikus Krüger, vertreten durch das Kreisjugendamt in Weener, klagt bei dem Amtsgericht in Friejoythe Appeldorn, zuleßt wohnhaft gewesen in Strücklingen, z. Zt. ohne festen Wolhn- si, wegen mit Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, dem Kinde vom à Geburt bis zur Vollendung feines fech- zehten Lebensjahres eine vierteljährlich im voraus zu entrichtende Geldrente von 75 NM zu zahlen, und zwar die rüd- ständigen Beträge \ofort, die künftig fällig werdenden am 14. 4., 14. 14. 1. jeden Jahres. hiermit zur mündlichen Verhandlung des Nechts\streits aut den 6. März 1930, vormittags 10 Uhr, vor das Amts gericht Friesoythe, Abtlg. 11, Zimmer Nr. 15, : Geschäftsstelle des Amtsgerichts.
gegen den Matrosen Karl
Unterhaltszahlung mit dem
Tage der
T2, El L1O, UNO Der Beklagte wird
geladen.
Oeffentliche Zustellung.
den Musiker 19. 9. 1907, jeßt unbekannten Auf-
auf Zahlung von Unterhalt.
Hintergebäude, Zimmer 97, auf den 26. Februar 1930, vormittags Uhr, geladen. A
Görlitz, den 9. Januar 1930.
Oeffentliche Zustellung. minderjährige Siegfried Anton vertreten durch seinen Pfleger. den
Nechtsanwalt Or. jur. Bollmann in Hams- burg, klagt gegen den Anton Göger zu Hoboken, New - Jersey U S. A., Hud! Street 64, mit dem Antrag, auf fosten- pflichtige und vorläufig vollstreckbare Ber- urteilung des Beklagten zur Zahlung von M 480,— nebst 2/9 Zinjen über dem jeweiligen Reichsbankdiskont seit dem Klage- tage, jowie weiter dem Kläger ab i, Fa- nuar 1930 monatlich N!M 40,— Unter-
haltsgeld zu : des vorangegangenen Arrestverfahrens zu
Hudfon-
zahlen und die Kosten
unter der Bearündung, daß Be-
klagter als ehelicher Vater des Klägers den geforderten Unterhaltssag. da er als gelernter Hammer]chmied dazu in der Lage sei, zahlen müsse, und daß
mark 480,— jür das Jah
er mit Neichs- r 1928 in Nük- weiter, daß er auch des Arrestverfahrens wegen
Zivilabteilung 6, Ziviljustiz- Mittwoch, den Zum Zwecke
wird dieser Dem
Der Urkundsbeamte
der Geschäftsstelle des Amtsgerichts.
1930, 9 Uhr, vor dem unterzeichneten | Gläubiger noch ein Ueber|chuß ergibt. P ge: Rechtsanwalt Dr. Die Geschäftsstelle des Landgerichts. Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu Die Anmeldung einer Forderung hat die | Heidenreih in Berlin-Schöneberg, Bahn-
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Verantwortlicher Schristieiter Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verantworilich für den Anzeigenteil Rechnungsdirektor Mengering, Berlin.
Verlag der Geschäftsstelle (Mengering)
in Berlin.
Druck der Preußishen Druckereîi und Verlags-Aktiengesellshaft, Berlin, :
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(einschließli Börsenbeilage und
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Deutsher Reichsanzeiger
Preußischer Staatsanzeiger.
Erscheint an jedem Wochentag abends.
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Deutsches Neich. _ Der Reichsrat hält Donnerstag, den 23. Januar 1930, 5 Uhr nachmittags, im Reichstags8gebäude eine Vollsizung.
Parlamentarische Nachrichten.
Der Geschäftsordnungsausshuß des Reichstags beschloß, die Genehmigung zur Strafverfolgung des Organifationsleiters Friedrih Hasselbacher aus Salzwedel wegen Beleidigung des Reichstags zu erteilen. Außerdem hob der Geschäftsordnungs- aus\huß auf staatsanwaltlihen Antrag die 7Fmmunität des nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten B u ch auf, der durch die Presse einen Münchener Musikreferenten beleidigt hatte. Schließlich wurde auch noch beschlossen, die Genehmigung zur Strafverfolgung des nationalsozialistishen Reichstagsabgeordneten Feder-Sachsen unter Aufhebung seiner Fmmunität zu er- teilen, weil ‘in dem von ihm verantwortlich gezeichneten Blatt die jüdische Religion beschimpft und unter Verantwortung des Abg. Feder Einrichtungen dex katholishen Religion verhöhnt worden waren
- Der Wohnungsausschuß des Reichstags lehnte gestern mit 13 Stimmen gegen die 12 Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten einen sozialdemokratishen Antrag ab, wonach die Höhe der geseßlichen Miete für Altwohnungen durch Reichsgeseß fest bestimmt werden sollte. Heute wird der Ausschuß die Frage der Bergarbeitersiedlungen beraten.
Dex Hauptausschuß des Preußischen Landtags beriet am 18. d. M. den legten Abschnitt zum Haushalt des Ministeriums des cFnnern, der die „Polizei“ in Preußen zum Gegenstand hat. Abg. Marckwald (Soz.) bezeichnete die Streichungsanträge dex Deutshnationalen bei Ausgaben für die polizeilihen UÜnterkünfte als unannehmbar. Die Unterkünfte jeien teilweise menshenunwürdig. Darauf habe auch Ministerial- rat Brecht in der Zeitschrift „Die Polizei“ hingewiesen. Von 1925 bis 1929 sei dex Baufonds bei der Polizei von 18 Millionen aut 14 Millionen heruntergegangen, jeyt betrage erx nur noch 7 Millionen. Mehr könne nicht gestrichen werden. Zu begrüßen sei, daß der Minister den Wünschen auf Löschung von Vorstrafen und auf Unkenntlihmachung in den Aktien entsprochen habe. Auch en Vorgehen gegen die Beschimpfungen und Mißhandlungen der Intergebenen durch Offiziere sei nur zu begrüßen. Besonders habe sih die Aenderung der Leitung der Polizeishulen als nüßlih erwiejen. Durch die getroffenen Maßnahmen seien die Mißhand- lungen zurückgegangen, zum Hen Male seien auch die Selbst- morde bei der Polizei wesentlich gesunken. Dex Exerzierdrill müsse Be I ee Eine Broschüre des Leiters der höheren Polizeishule in Spandau, des Obersten Wessig, zeige auch, daß Beschwerden als nicht unberechtigt zu erachten sind; auch dieser Sachkundige habe die Be GLIEn g, von Reformen gezeigt. Zum Schluß forderte der Redner, daß das ' Atung!“-Rufen auf den Polizeiwachen und auf den Stuben der Mannschaften sowie bei Revisionen wegfallen solle. Abg. Bor ck (D. Nat.) nahm die Polizeioffiziere gegen die Angriffe des Vorredners in Schub. Ér erinnerte daran, daß heute vor 59 Fahren das Reich ge- gründet wurde, und fragte den Minister, ob er vielleiht auf Grund des neuesten Erlasses ntt einen Demonstrationszug der nationalen Jugend aus diesem Anlaß verbieten werde, obwohl es Bs hier um eine Feier des ganzen deutschen Volkes handle. (Der Minister antwortet in einem a exr würde die Genehmigung nicht eben.) Die weitere Frage des Redners, ob er einen Demon- trationszug des Reichsbanners aus Anlaß des Verfassungs- tages, wo doch nur ein Teil des Volkes in Frage komme, ge- nehmigen würde, beantwortete der Minister zustimmend. An- gee dieser Haltung des Ministers könne man fich, so betonte er Redner nicht wundern, wenn man zu der Neutralität des Ministers kein Vertrauen habe. Zu verlangen sei weiter, daß die Kampffreudigkeit und Schlagfertigkeit der Schußpolizei ge- währleistet werde. Das sei angesichts der Tatsache, daß bei den leßten Wahlen 20 bis 25 S der Schuypolizei kommunistish ge- wählt haben, schr zweifelhaft. Man müsse fragen, ob die bis- herige Leitung der Polizei auf dem richtigen Wege sei. Wenn ein Antrag auf Heraufsezung der Altersgrenze für Offiziere, dessen Erfüllung der erste Schritt für eine völlige Umstellung der Polizei darstellen würde, vom M Barteld (Dem.) gestellt sei, so habe die Opposition keinen Anlaß, durch Ablehnung des An- trags den Minister gegen seine eigenen Koalitionsfreunde in Schuß zu nehmen. Aus Ersparnisrücsichten sollte man die Offiziere noch an anderer Stelle, z_B. in Polizeischulen, unter- bringen. Zu fordern sei, daß im Schulwesen nicht zuviel über- eg fn Lehrstoff, der unnötige Kosten erfordere, behandelt werde.
ei den Bauten sei, wie z. B. bei der Sportshule, häufig nicht parat genug gewirtschastet worden. Der Minister decke auch ie Beamten nicht genügend gegen Auge in der Presse. Auf dem Polizeirevier 82 in Berlin habe ein Angehöriger des Reichs- banners die Polizeibeamten beleidigt, obgleich diese völlig korrekt ehandelt hätten; troßdem sei das ganze Revier verseßt worden. In der Personalpolitik müßten endlich andere S gegangen werden. So sei zu fragen, wann endlih der Polizeipräsident Lübbering abberufen werde. Abg. Stieler (Zentr.) erklärte, daß seine politishen Freunde dem: Verbot der Versammlungen und Demonstrationen unter freiem Himmel, das der Minister des Jnnern ausgesprochen habe, zustimmten. Die Kampfver- bände hätten ein unerträglihes Maß von Haß und Mißtrauen gesät und zu einer niht mehr zu steigernden Fnanspruhnahme der Polizei geführt. Man könne von einer unsinnigen Marsch- und Uniformpsychose der Kampfverbände reden. So gehe es nmcht weiter. Wenn man nicht offenen Auges dem Bürgerkrieg zu- steuern wolle, müsse man zu einer innerpolitishen Abrüstungs-
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konferenz aller jener, die guten Willens seien, kommen. Das Hentrum ere auf dem Standpunkt, daß jeder Bürger ein An- recht auf Ruhe und Ordnung und auf Freiheit der Straße habe. Minderheiten dürften unter keinen Umständen Leben und Tätig- keit der großen Mehrheit dex Bevölkerung bedrohen. Wenn Be- fürhtungen darüber laut geworden seien, daß bei Wahlen Polizei- beamte der Kommunistishen Partei ihre Stimme gegeben hätten, o sei dazu nur zu sagen: „Nur die allergrößten Kälber wählen thre Megtger selber.“ Abg. Barteld- Hannover (Dem.) wünschte Berücksichtigung der Fnteressen der Züchter beim Pferde- ankauf. Aufträge der Polizei sollten bevorzugt an den gewerb- lihen Mittelstand und an das örtliche Gewerbe vergeben werden. Weiter forderte der Redner bessere Unterbringung der Ver- sorgungs8anwärter. Eine bessere Ausgestaltung der Kriminal- polizei sei erforderlich. Er wandte sih gegen das Anschwellen des Pensionsfonds durch die niedrige Altersgrenze für Polizei- offiziere und Vollzugsbeamte. Zu bedauern fei die Verkürzung der Mittel für die Wohnungsbeschaffung für die Landjägerbeamten. Die Beamten müßten mehr gegen Angriffe geshübßt werden. Abg. Meuyenthin (D. Vp.;) wandte sich gegen die nicht be- friedigenden Einstufungsverhältnisse sämtlicher Sparten bei der Polizei. Wenn auch wegen der finanziellen Lage in diesem Fahre Anträge wohl keine Aussiht auf Erfolg hätten, so würde seine Fraktion doh für den nächsten Etat eine Aenderung ausdrücklich beæntragen. Die Beanspruchung der Beamten für die Ausbildungs- kurse sei im leßten Fahre viel zu groß geivesen, da über 11 000 Beamte, gleih 15 vH, auf mehrmonatigen Kursen “abwesend ge- wesen seien. Angesichts der hohen Zahl von- Unglücksfällen (im leßten Fahre sieben tödlihe Unfälle- gelegentlich -der Waffen-
mit Verbrechern, müsse man die Bestrebungen, die Waffen- ausbildung zu verringern, bekämpfen.- Das Verbot -der Straßen- demonstrationen sei zu begrüßen und müsse energish durchgeführt werden. Daß die Neubauten. von Landjägerdienstwohauuwgen auf ein Viertel herabgeseßt sind, sei angesichts der Tatsache, daß 4000 Wohnungen fehlten, sehr zu bedauern. Der Redner trat darum dafür ein, daß doch noch höhere Mittel zur Verfügung gestellt werden. Auch sollte die Zahl der berittenen Landjäger nicht weiter verringert werden. Unglaublich sei vielfach die Uber- triebene Sparsamkeit in den Quartieren und Kasernen, wo der Matrabenbezug erst nah acht Wochen gewechselt werden dürfe. Die Tragezeit der frei gelieferten Wäsche sei viel höher als bei dex Reichswehr. E35 wäre angebracht, die Sehsmonatsstrümpfe lieber dem Polizeimuseum einzuverleiben als den Mannschaften zu überiveisen. Abg. Müller - Fs]ernhagen (Christl.-Nat. Bauern- u. Landvolkp.) erkannte die im Etat angewandte Spar- samkeit an, wandte sich aber gegen die Verminderung der be- rittenen Polizei, die jeiner Meinung nach polizeitehnisch nicht zu rehtfertigen sei und sich auch für die heimische Pferdezucht nach- teilig auswirke. Ex verlange hierbei, daß der Ankauf der Dienst- pferde beim Züchter direkt erfolgt. Bei dex Landjägerei, deren Dienst dem der Schuztpolizei gleih zu erachten sei, müßte man darauf sehen, daß sie mit allen tehnishen Hilfsmitteln ausgerüstet sei. Telephonan|schlüsse müßten vom Staat unterhalten werden. Die Betätigung der Landjägerbeamten während dex freien Dienststunden als Reitlehrer bei den ländlichen Reitervereinen sei zu gestatten. Sodann ergriff der Minister des Fnnern Grzesinski das Wort, um einige allgemeine Entgegnungen auf die Ausführungen der Redner zu machen. Die Ausführungen des Abg. Borck, daß die Polizeioffiziere auf dem Boden des heutigen Staates stünden, könne er zu seiner Freude aus den eigenen Erfahrungen bestätigen, das ber gegenüber der auch hier wieder vorgetragenen Wahlstatistik, die längst als zu ganz irrigen Schlüssen Anlaß gebend bereits richtiggestellt worden sei, auf die gesamte Polizei erweitern. Dex Minister wies dann auf den soeben wieder vorgelegten „Wegweiser duxch die Polizei“ Hin, der wiederum die Gefahr des Polizeiberufes aufweise, Fm leßten Jahre seien 14 -Tote bei der -Polizei zu beklagen. Der Minister bat dann dringend, beim Polizeietat keine Streichungen mehr zu machen. Uebex 75 vH der gesamten Ausgaben seien zwangsläufige Personalausgaben, nicht ganz 5 vH Sachausgaben, deren Herabdrückung nur auf Kosten der Schlagkraft und Ver= fügungsmöglichkeit der Polizei geschehen. könne. Zu der Frage der Unterbringung der Polizeibeamten beim Ausscheiden aus dem Polizeidienst wies dex Minister darauf hin, daß die Polizei- beamten wegen der Abfindungen und Uebergangsgebührnisse nah Ablauf ihrex Dienstzeit sehr gern. ausschieden, so daß eine Schwierigkeit bei dexr Auswahl derjenigen Polizeibeamten, die zur lebenslänglichen Anstellung kämen, sih kaum noch ergeb€: Die Ausbildung der Polizei werde weiter sorgfältig beobachtet und die Frage geprüft, ob die bestehenden Poligzeiinstitute und höheren Polizeisulen durch eine Zusammenléègung ihren Zweck ebenfalls erreichen würden Eine bessere Ausbildung der Kriminalpolizei sei dringend notwendig, ebenso die Ausrüstung mit den modernsten Mitteln, da ja œuch das Verbrechertum sich der modernsten Er- rungenschaften der Technik bediente. Auf die Vorgänge in der Universität Berlin eingehend, betonte der Minister nahdrücklich, daß unbeschadet der Rechtslage, die zweifellos die Polizei be- rechtige, ohne weiteres auch bei Störung der Ordnung in die Universität einzudringen, er doch feststellen möchte, daß die Polizei vom Rektor in die Universität gerufen. worden sei. Ein Be- amter der Universität habe am Vormittag im Auftrage des Rektors ausdrücklich das zuständige Polizeirevier benachrichtigt, daß Kundgebungen und Versammlungen stattfinden würden, damit die Polizei für alle Fälle Vorsorge und thre Maßnahmen treffen könne. Abg. Kasper (Komm.) erhob in ‘einer heftigen Angriffsrede den Vorwurf gegen den Fnnenminister, daß die Polizei ganz ein- seitig gegen die hungernden und frierenden Proletarier und Arbeitslosen eingeseßt werde. - Abg. Men y (Wirtsh. P.) trat für eine rücksichtsvollere Behandlung von Beamten ein, die sih gelegentlich. eine Bestrafung in der Auéteilung zugezogen haben. Er lehnte eine zu starke Einmishung in die inneren Angelegen-
heiten der: Verwaltung ab. Fm Jntkeresse der öffentlichen Sicher- L L L
reinigung), die höher sei als die Zahl der Todesfälle im Kampf ®
Berlin, Dienstag, den 21. Fanuar, abends.
[n
1930
Postscheckkonto : Berlin 41821.
heit sei mehr Gewicht auf eine bessere Waffenausbildung der Beamten zu legen. Hier sei am 1. Mai ein Mangel in der Aus- bildung ganz besonders in die Erscheinung getreten. Die Vor-= geseßten hätten sich auch zu sehr in den Räumungsdienst ein- gemischt. Nicht dauerndes Zögern, sondern s{nelles und wirk- sames Eingreifen der Polizei sei notwendig. Besondere Bedenken jeten vorzubringen gegen die Bestrafung der Révierbeamten auf dem 82. Revier. Auch für die Kriminalpolizei sei eine noch bessere Durch- und Ausbildung erforderlich. Er verweise ins- besondere auf den Düsseldorfer Fall. Die Bestimmungen für die Vorführung vor den Richter müßten von den Kriminalbeamten besser beahtet werden. Aus Sparsamkeitsrücksichten sollte nian die sportliche Betätigung der Polizei mehr in den Räumen der Reichswehr oder in Turnanstalten vornehmen. Mit größter Schärfe wandte sich der Redner gegen die Freidenker-Demon- stration, die eine Verhöhnung jedes sittlihen und göttlichen Be- griffes in sih berge. Er trat ferner dafür ein, daß dem selb- ständigen Mittelstand größere Lieferungen und Fnstandsezungen übertragen würden. — Damit war die Vorberatung des Haus- halts des Ministeriums des Fnnern beendet: Am 20. Januar ivird der Haushalt des Finanzministeriums vom Hauptausschuß
beraten werden.
___— Der Unterrichtsausschuß des Preußishen Landtags be faßte sich am 20. d. M. mit einer Reihe von Anträgen zur Behebung der Notlage der Fungléhrer. Nahdem Abg. Kickhöffel (D. Nat.) als Berichterstätter die Anträge ex ortert hatte, wurde eine Fassung angenommen, durch die das Staatsministerium ersucht wird: 1. sämtliche noch stellenlose Zunglehrer (Funglehrerinnen) im Schuldienst möglichsi bald zu beschäftigen; 2. die unvershuldete Wartezeit' auf das Besoldungs- dienstalter in weitgehendem Maße anzurehnen; 3. wegen Krank- heit bei der Einberufung zurückgewiesenen Funglehrern Beihilfen {Ux eine Heilfnur z1 gomähron: 4 mit don andorn Cäubaru 14442 Übernähme von Junglehrern zu verhandeln; 5. die monatliche Vergütung der Funglehrer (Hilfslehrerinnen) auf 180 RM zu erhöhen; 6. in Notfällen den Hilfslehrern Umzugskostenbeihilfen und Unterstüßungen möglichst ausreichend zu gewähren. Ferner fand Annahnie der Antrag, der das Staatsministerium ersucht, angesichts der verhältnismäßig wesentlich höheren Zahl der stellenlosen katholishen Funglehrer (Funglehrerinnen) besoudere Maßnahmen für eine möglichst gleihmäßige Unterbringung der Funglehrer (Junglehrerinnen) beider Konfessionen zu treffen. Die im Etat festgeseßten Fortbildungs8ausschüjse sollen nah einem weiteren angenommenen Antrag bedeutend erhöht werden. —
Abg. Schwarvrzhaupt (D. Bp.) berichtete in der weiteren Be- ratung des Ausschusses über die vorliegenden Anträge auf Neu- aufbau der Mittelshullehrerbildung. Ministecialdirigent Wende legte dar, daß die Regierung die Dringlichkeit der Änderung ein sehe und beabsichtige, folgenden Ausweg vorzuschlagen: 1. Zivei Jahre pädagogishe Akademie und zwei ¡Fahre Volksschuldienst mit Abschlußprüfung; 2. viersemestriges Fachstudium an einer wissenschaftlihen Hochschule. — Außerdem soll ein anderer Weg zugelassen werden, nämlih sechssemestriges Fachstudium an der Universität uad zwei Semester Studium an der pädagogischen Hochschule und zwei Fahre Praxis. Die Beratung wurde mit Annahme des. Antrages abgeschlossen, die Ausbildung schleunigst in Angriff zu nehmen.
— Der Bevölkerungsausschuß des Preußischen Landtags lehnte gestern den sozialdemokratischen Geseßesantrag auf Ände- rung des Ausführungsgeseßes über die Fugendwohlfahrt vom 29. März 1924 ab. Angenommen wurden dafür Anträge, wonach die freiwillige Erzichungshilfe auf öffentlihe Kosten zu übernehmen ift, wenn die Entfernung des Minderjährigen aus seiner bisherigen Umgebung zur Verhütung oder Beseitigung der En wegen Unzulänglichkeit der Erziehung erforder- lih ist. i
Gesundheitswesen, Tierkraukheiten und Absperrungs- maßregeln.
i Nachweisung über denStand vonViehfeuchen im Deutschen Neiche am 19; Januar 1930; (Nach den Berichten der beamteten Tierärzte zusammengestellt im NReichsgesundheitsamt.)
Nachstehend sind die Namen derjenigen Länder, Regierungs- usw. Bezirke und Kreise (Amts- usw. Bezirke) verzeichnet, in denen Tollwut und Tollroutverdaht, No, Maul- und Klauen|euche, Lungen)teuche des Rindviehs, Pockenseuhe der Schafe, Beschäl)euche der Pferde, )äude der Einhufer (für die Räude der Einhufer " werden die Namen der Kreise usw. nicht aufgeführt) oder Schweineseuhe und Schweinepest nach den eingegangenen Meldungen am Berichtstage berrschten. Die Zablen der betroffenen Gemeinden und Gehöfte umfassen alle wegen vorhandener Seuchenfälle gesperrten Gehöfte, in denen die Seuche nah den geltenden Vorschriften noch nicht für erloshen erklärt werden konnte.
Tollwut (Rabies).
Preußen. Neg.-Bez. Allen ste i n : Johannisburg 2 Gemeinden, 2 Gehöfte, Löten 1, 1, Neidenburg 2, 2, Rössel 2, 2. Neg.-Bez. Schneidemühl: Deut Krone 1, 1 (neu). Neg.-Bez. Bresla u: Guhrau 1, 1. Reg.-Bez. Oppeln: Guttentag 1, 1, Kreuzburg O.-S. 1, 1, Nosenberg O.-S. 1, 1.
Fnsgetamt: 9 Kreise, 12 Gemeinden, 12 Gehöfte; davon neu: 1 Gem., 1 Geb.
Notiz (Malleus), i: Preußen. Neg.-Bez. Liegnitz: Lüben 1 Gemeinde, 1 Gehöft (neu).
Lungenjeuche des Rindviehs | Fleuropneumonia bovum contagiosa), Pocfenjeuche der Schafe (Variola ovium)} und Beschälseuche der Pferde E coitale paralyticum).
rei.