Beit in London, der im Sommer 1906 verstarb, kam ein be- deutendes Doppelporträt von Sir Joshua Reynolds, Mrs. Boone mit threr Tochter, in die Galerie und wurde als Gegenstück des von demselben Gönner früher überwiesenen Männerporträts von Thomas Gainsborough zur Aufstellung gebracht. — Dem Generaldirektor Dr. Bode verdankt die Galerie eine stimmungsvolle Landschaft mit kegel- \sptelenden Bauern von Adriaen Brouwer. :
In der Sammlung der Skulpturen und Gipsabgüsse er- hielt die Sammlung der Originale als Geschenk von dem Geheim- rat Professor Dr. Fiedler in Dresden einen zum pergamenischen Telephosfries gehörigen bärtigen Kopf. Die Sammlung der Gips- abgüsse verdankt dem niederländishen Gesandten in E Herrn de Stuers den Abguß einer Bronzebüste des Augustus in der Vatikanischen Bibliothek. — Der Profeffor Dr. N. von Schneider in Wien schenkte den Abguß einer kleinen Bronzebüste des Sokrates in der dortigen Antikensammlung.
Angekauft wurden Abgüsse der Hermen des Sokrates im Louvre und in Villa Albani und der Abguß des Hermes Lansdorwne.
Der Sammlung der Bildwerke der christlihen Epoche überwies der Königlich preußishe Gesandte in München Graf Pour- talòs ein Marmorrelief von der Hand des venezianishen Barockmeisters Joseph Torettus mit der Darstellung der Geburt Christi. — Durch lettwillige Verfügung des Herrn Alfred Beit wurde die Bronzensammlung um ein hervorragendes Stück, die Statuette des Herkules von Antonio Pollaiuolo bereihert. — Der Generaldirektor Dr. Bode überwies der Abteilung eine ihm von be- freundetèer Seite zur Verfügung gestellte Bronzestatuette des Adam mit dem Grabscheit. Das sehr interessante Stück, ein unziselierter Wachsausguß geht vielleiht auf Francesco da Sant’Agata zurü.
__ Für die Sammlung der Terrakotten wurde u. a. eine Sammlung von 26 Lampen und zwet Lamrxengriffen, die in Alexandria gefunden sind, erworben. Sie gehören verschiedener Zeit
an und stammen nach Technik, Darstellungen und Inschriften aus
S comlSen, italienishen und griehis@en oder kleinasiatishen Werk- atten.
Für die Sammlung der Bronzen und Miszellaneen er- warb man u. a. eine arhaische Statuette der nackten Aphrodite, die als S gedient hat. Um die Brust ist ein Band mit Amu- letten gelègt. In der Rechten hält die Göttin Krotala, die Linke und die Füße fehlen. An die rechte Schulter seßt eine kurz gekleidete
lügelgestalt an, von der Figur der linken Schulter ist nur ein kleiner Rest erhalten. Sie dienten als weitere Stützen des Spiegels. Fund- ort angebli} Vonißa (Akarnanien). Ferner den von Schretber, Alexandr. Toreutik S. 469 (199) beschriebene Fund von Silbergefäßen des 1IT.—III. Jahrhunderts n. Chr., gallish-rômisher Fabrik, aus dem ägyptishen Theben: dret Es einfache Teller, zwei kleine Teller, drei große Eßlöffel, eine Kelle und das Mittelstück einer relief- geîchmüdten Platte von ungewöhnliher Größe. Dieser Fund bildet eine bollflommene Parallele zu einem anderen, derselben Zeit und dem- selben Kunstkreise angehörenden Funde aus Theben, der vor einigen Jahren voa dem Antiquarium erworben wurde.
Die Sammlungen des Münzkabinetts sind um 7 griehische, 2 rômische, 123 mittelalterlihe, 30 neuzeitlihe, 80 ortentalishe Münzen und 31 Medaillen, insgesamt 273 Stück, vermehrt. — Unter dem an Zahl nur geringen Zuwachs für die Abteilung der antiken Münzen befinden sich zwei Stücke von ganz hervorragender Bedeutung. Als Geschenk des Herrn Gerson Simon ein aus dem Funde von Abukir ftammender Goldmedaillon (fünffaher aureus) der Kaiser Diocletianus und Moarximianus: er zeigt auf der einen Seite die Brustbilder der beiden Kaiser einander gegenübergestellt, auf der Nückseite den feier- lien Umzug der zwei Kaiser in einem mit vier Elefanten bespannten und von aht Begleitern umgebenen Wagen. — Die andere Münze, ein Silberstater von Tarent, wurde vom Generaldirektor, Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat Dr. Bode überwiesen. Dieser Stater, von dem fonst kein anderes Exemplar bekannt ist, bringt die für Tarent bisher unbekannte Darstellung eines neben seinem Pferde stehenden Jünglings, dem ein Diener den arnish befestigt, indem er die Niemen unter der rechten Ahsel anzieht.
Für die Nationalgalertie wurden angekauft: das Gemälde „Blick in den Garten des Prinzen Albrecht“ — Oel — von Ad. von Menzel, die Bildwerke „Statuette E. Kants“ von Chr. D. Rauch, „Schlafendes Mädchen“, „Kopf Blüchers* (als Stokknopf) und die Reliefs „Bogenshüße“ (zwei Reliefs), „Adam und Eva“, „Weiblicher Akt“ (Vorder-, RNücken- und Seitenansiht), „Wettreiten“ und „Siegesfahrt“ von G. Schadow, die sämtlih nah {hon vorhandenen
paßt besser für diese Art Malerei, als der Ausdruck „sentimental“. Man hat den Eindruck, als hätten diese Künstler nie dem Leben geçenübergestanden, nie unmittelbar vor der Natur ihre Beobachtungen gemacht, um sie mit naiver Wahrhaftigkeit festzuhalten. All ihre Eindrücke kommen aus zweiter Hand, sind anderes durch irgend eine Dichtung, beeinflußt von irgend einer unwahren Stimmung des Publikums. Sie machen ih zu Sprehern vorübergehender Tages- moden, ohne Selbständigkeit und selbst ohne Kraft des Fühlens, die r noch diese Richtung adeln könnte. Es ist selbstverständlich, daß auch die Technik darunter leiden muß; süßlih, wattig und weich sind die Farben aufgetragen, besonders in dem Gemälde „Abend*®, dem empfindsamsten von Strangs Bildern, das eine Mutter darstellt, die ihre Kinder herzt. Jn anderen Arbeiten hat er sich mehr phantastische Motive gewählt, zeigt Mann und Weib über der Erde \{chwebend und nennt dies Bild „Aller Dinge Anfang“, schildert das „Ende des Tanzes", müde, sich aus dem Reigen lösende Frauengestalten, aber wir brauchen nur an Hoffmannsche Bilder zu denken, um den Mangel wirklih gestaltender Phantasie, die {öône Klarheit ausdrucksvoller Linien zu vermissen.
_ Ein ganz Anderer tritt uns in dem Radierer Strang gegen- über. Auch hter ist exr tehnisch oft gar ¡u wei, zu wenig bestimmt in den Umrissen, was dem Gesamteindruck mitunter Abbruch tut, aber er empfängt seine Anregungen doch direkt vom Leben selbst, tellt Dinge dar, die sein Auge täglich sicht, die er selbst empfunden und erlebt hat, und kommt so zu eigenem Ausdruck und oft zu überraschend wirksamen Blättern. Er zeihnet Bettler, Volksredner, die Heils- armee, Typen aus dem Volk, Arbeiter auf dem Land, und wenn er von diesen realistishen Schilderungen zu religiösen Darstellungen kfommt, zum Abendmahl, zur Kreuzabnahme, so bringt ex auch hier Züge selbstempfundenen Lebens hinein, die ihn vor Trivialität und vor ausgefahrenen Gleisen \{ügen.
Walter Crane ist in setnen Bildern weitaus \{chärfer, klarer und auch künstlerisch reiher. Einzelne seiner Landschaften atmen ein tiefes Naturempfinden, das an deutshe Märchenkunst erinnert, so der Schäfer am hügeligen Waldrand, odec das kleine Bild „Der neue Mond“ mit dem tiefen, dämmerigen Grün der Matten. Seine an antike Muster sh anlehnenden Arbeiten „Cupido und metne Dame“, E und Diana" wirken mehr dekorativ und sind ret leer im
uédrudck.
___ Im Sqhulteschen Kunstsalon sind eine Anzahl von Land- schaftern mit umfangreihen Sammlungen zu Worte gekommen, aber es sind keine Persönlichkeiten tarunter, deren eingehende Bekanntschaft sih in Wahrheit lohnte. Ein oder zwei Bilder würden uns in jedem Fall einen genügenden Begriff von ihrer Kunst geben, die anderen ersheinen nur als vielfahe Wiederholungen. Der Shwede A xel Fahl- cranß gibt immer dieselben Sturm- und Dämmerstimmungen in trüben, verwishten Farben, in denen er mehr dur äußere Effekte als dur wi: kli kräftiges Empfinden wirkt. Thorwald Erichsen ist gar zu wild und verworren in seinem Farbenauftrag. Paul Ledurs Studien aus Holland sind ziemli kalt und eintönig. Der Italiener Gero- lamo Cairatîi interessiert in einigen seiner kleinen Arbeiten, in denen er hie und da eine innigere Stimmung auszudrücken weiß, eine feine intime Naturbeobahtung verrät. Seine großen Ge- mälde find, obwohl {n in der Farbe, vollkommen leer und rein dekorativ. Malerisch am feinsten ist Adolf Lunt, der in seinen Frühblingsbildern aus Süddeutshland im Ton warm und herzlih in der Auffassung wirkt. Auch Hans von Loosc zeigt in seinen Skizzen und Studien einen frishen und unbekümmerten Bli, der seine kleinen Arbeiten sehr anziehend maht. Das Wert- volle in dieser Schulteshen Ausstellung sind aber nicht die Arbeiten der modernen Künstler, sondern ein paar Bilder von A. Achenbach, Steffeck, Schönleber, Horace Vernet, die in ihrer {önen Zeihnung und prächtigen Tönung vor allem den Blick auf sich lenken. Auch das lebensgroße Bildnis Lola Montez’ von W. von Kaulbach ist sehr interessant.
Theater und Musik.
Im Königlihen Opernhause findet morgen, Sonnabend, eine Wiederholung von „Salome* mit den Damen Nofe, Plaichinger, NRothaufer, den Herren Sommer, Hoffmann und Kirchhoff in den Hauptrollen, statt. (Anfang 8 Uhr.) — Fräulein Margarete Ober, eine Schülerin des Eichelbergschen Konservatoriums und zuleßt am Stadttheater in Stettin tätig, ist auf Grund ihres Gastspiels als Erda („Siegfried“) und Magdalena
rollen liegen in den Händen der Damen Delma, Grabig, Pietsch Porth, e sowie der Gerren Ander, Albes, Braun und Deuts, “
Die Mau nunden, die im Junt unter Karl Meiufards und Rudolf Bernauers Leitung im Deutschen Theater stattfinden bringen eine Berliner, eine Wiener und eine Pariser Posse. Be. N wird am 8. Juni mit dem „Jongleur“ von Emil Pohl, ierauf folgt „Der Zerrifsene“ von Nestroy.
Mannigfaltiges.
Berlin, 24, Mai 1907.
Im Sißungésaale des Abgeordnetenhauses fand gestern vormittag, wie hiesige Blätter berichten, die diesjährige Dele gierten- versammlung des Vaterländishen Frauenvereins statt, der Ihre Majestät die Kaiserin und Königin und Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Eitel-Friedrich beiwohnten. Der Staatsminister Dr. Schönstedt eröffnete die Versammlung mit Worten des Dankes an Ihre Majestät für Allerhöchstihr Erscheinen und gab sodann das Ergebnis des vorjährigen Preisausscreibens zur Erlangung einer Propagandaschrift unter dem Titel: „Die Auf- gaben und Ziele des Vaterländischen Frauenvereins", bekannt. Den B von 1000 4 hat die Schriftstellerin Fräulein Paula
aldewey - Berlin erhalten. Beachtung verdient aber auch eine andere Arbeit, die, weil sie über den gebotenen Rahmen hinausging, für die Preisfrage aussheiden mußte. Der Vorstand behält #ch in- dessen ihre Erwerbung vor. Dann folgten die üblichen Berichte über die Tätigkeit der Zweigvereine, die sämtlich ein günstiges Bild von dem Ges dethen threr Arbeit entwarfen. Dr. Kop is ch -Weizenroda spra über die Gntwicklung des Zweigvereins Schweidniß-Land, Dr. Rohardt (vom Zweigveretn Pankow) über die Walderholungsstätte für Säuglinge und deren Mütter, der Generalleutnant von Viebahn über den Landesverband im Herzogtum Sachsen-Meiningen und Frau Archidiakonus Cr mer - Saalfeld über die Krankenpflege im Landesverband Sadsen- Meiningen. Zum Schluß erfolgte die vorgeschriebene Wahl des Vor- standes, dessen bisherige Mitglieder wiedergewählt wurden.
Das Kanonenboot „Luchs“ Kommandant Korvetten- kapitän Bölken — ist, wie „W. T. B.* meldet, zur Hilfeleistun g bei dem auf Steep Island im östlihen Chufan-Archipel ge- strandeten französishen Kreuzer „Chanzy“ (vgl. Nr. 122 d. Bl.) am 23. Mat von Schanghai in See gegangen.
Danzig, 23. Mai. (W. T. B.) Der Verein deutscher Chemiker (vgl. Nr. 122 d. Bl.) hat den Geheimen Rat, Professor Dr. C. Engler in Karlsruhe zum Ehrenmitglied ernannt. Die nächstjährige Tagung des Vereins soll in Jena stattfinden.
Trier-West, 24. Mai. Amtlich wird gemeldet: Gestern nachmittag 45 Uhr fuhr auf dem Bahnhof Erdorf der Güterzug 6464 dem ausfahrenden Güterzug 6463 in die Flanke. Personen wurden niht verlegt. Mehrere Güter- und ein Viehwagen sind beschädigt. Die Ursache des Unfalls muß erst die sofort eingeleitete Untersuchung ergeben. Der Verkehr wurde durch Umsteigen aufrechterhalten. Seit heute morgen 6 Uhr verkehrten aber die Züge auf der Eifelbahn wieder regelmäßig.
Worms, 23. Mai. (W. T. B.) In der heutigen Haupt- versammlung der Deutschen Kolonialgesell\chaft (val. Nr. 122 d. Bl.) wurden die Vorschläge auf Aenderung der Satzungen einer Kommission überwiesen, die in einer am 5. Dezember in Frank- furt a. M. stattfindenden außerordentlihen Generalversammlung Bericht erstatten soll.
_ London, 23. Mai. (W. T. B.) Der Internationale Rat für die Erforschung der Nordsee hält bier in der zweiten Woche des Juni seine Jahresversammlung ab, zu der Vertreter von allen an die Nord- und Ostfee angrenzenden Staaten entsandt werden. Von verschiedenen Seiten sind Festlihkeiten zu Ehren der Vertreter in Aussicht genommen.
Bijsk (Gouv. Tomsk), 24. Mai. (W. T. B.) Gestern abend 9 u Os hier ein von unterirdischem Getöse begleiteter Er dst of verspürt.
Upsala, 23. Mai. (W. T. B.) Heute fand hier aus Anlaß
zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Berlin, Freitag, den 24. Mai
Erste Beilage
Verichte von deutschen Fruchtmärkten.
Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amt.
Qualität
mittel |
gut
Marktort
Gezahlt
er Preis für 1 Doppelzentner
niedrigster 7A
hödster
niedrigster Ab j M.
hödster | niedrigster
M.
M.
Verkaufte Menge Doppelzentner
1907.
Außerdem wurden am Markttage (Spalte 2 nach überschlägliher Schätzung verkauft dem Doppelzentner ; (Preis unbekannt)
i Am vorigen Dundiis use Markttage
für j É Doppel- ars ¡entner preis
S
Vriginalen oder Originalmodellen in Bronze gegossen wurden, sowie die „Büste E. Drippes“ von H. J. Pagels und an Handzeihnungen usw. das Blatt „Im Mondschein* — Wasserfarben — und die Holz- stocktzeihnung „Schlußvignette zu Kleists Zerbrochenem Krug" von
Ad. von Menzel.
V, A. salon haben neue Ausstellungen eröffnet.
einer größeren Anzahl von Arbeiten vertreten. hat hier auch einige Oelgemälde ausgestellt.
interessant als Zeugnis, wie fremd für bedeutender Teil des
unser
Das Künstlerhaus und der Schulteshe Kunst- / n Im Künstlerhaus sind die beiden Engländer Walter Crane und William Strang mit William Strang, den wir in Deutschland bisher nur als Radierer und Jllustrator kannten, Ste find nit un- Empfinden ein englischen Kunstlebens ift.
Sann®ss, Tjäldes Prokurist :
Konkursverwalter: Herr Nesper ; Zolleinnehmer: Herr Zeiser ;
Paris.
Kein Wort
(„Evangelimann“) für die Königliche Oper verpflichtet worden. Im Kösniglihen Schauspielhause ersten Male „Ein Fallissement“ von Björnson gegeten. Die N lautet: Großhändler Tjälde: Herr Kraußneck; Frau Tjälde: Bußte; Walburg und Signe, ihre Töchter: Frau Willig und Fräulein Arnstädt; Leutnant Hamar, Signes Bräutigam: Herr Vallentin; Herr Staegemann ; meister bei Tjälde: Herr Patry; Advokat Berent: Herr Pohl; der der Pfarrer: Herr Eggeling; der Konsuls: die Herren Keßler, Eichholz und Winter; Großhändler: die Herren Arndt, Müller, Brose und
Im Neuen Königlihen Operntheater wird morgen die Millöckershe Operette „Der Bettelstudent"
der 200 jähri
wird morgen zum
Tau
auch
sowie
JIakobsen, Brau- die
aufgeführt. Die Haupt-
gen Wiederkehr des Geburtstags Linnss in der Universität eine große Fesilihkeit statt, an der der Kron- prinz-Negent, ausländische Festrede des Rektors der Universität, Professors Schück überbrachten ausländischen l Adressen. Jeder Delegierte sprah in seiner Muttersprahe. Darauf überbrahten Delegierte von \chwedischen Universitäten, Hochschulen, Akademien und wissenschaftlihen Gesellschaften Glückwünshe. Mit dem Gesang „Carolus Linnaeus" wurden die fremden Delegierten dem Kronprinz-Negenten vorgestellt.
Mitglieder Delegtierte
mehrere der Königlichen Familie
teilnahmen. Nach einer
Delegierten Glückwünshe und überreichten
{loß die Feier. Nach dieser
(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)
Königliche Schauspiele. Sonnabend : Opern- haus. 129. Abonnementsvorstellung. Dienst- und
reipläße find aufgehoben. Salome. Drama in
Aufzuge, nach Oskar Wildes gleihnamiger Dich- tung in deutscher Ueberseßung von Hedwig Lachmann. Musik von Richard Strauß. Musikalishe Leitung: ad Kapellmeister Bleh. Regie: Herr Regisseur Braunschweig. Anfang 8 Uhr.
Schauspielhaus. 137. Abonuementsvorstellung. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Zum ersten Male: Ein Fallifsement. Schauspiel in 4 Auf- zügen von Björnstjerne Björnson. Aus dem Nor- wegishen von Wilhelm Lange. Regie: Herr Res gisseur Patry. Anfang 7 Uhr. l
Neues Operntheater. Unter Leitung des Direktors: Gastsptel des Joss Ferenczy-Ensembles. 34. Vor- stellung. Der Bettelstudent. Operette in 3 Akten von F. Zell und N. Genée. Musik von Karl Millôcker. Negie: Hermann Litt. Dirigent: Arthur Peisker. Anfang 74 Uhr.
Sonntag: Opernhaus. 130. Abonnementsvorstellung. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Der Frei- \chüßz. NRomantishe Oper in 3 Abteilungen (zum Teil nah dem Volksmärchen „Der Freischüß“) von L: Kind. Musik von Karl Maria von Weber.
nfang 74 Uhr.
Schauspielhaus. 138. Abonnementévyorstellung. Dienst- und Freipläße sind aufgehoben. Die NRabensteinerin. Schauspiel in 4 Akten von Ernst yoa Wildenbruch. Anfang 7} Uhr.
Neues Operntheater. Unter Leitung des Direktors: Gastspiel des Josó Ferenczy-Ensembles, 35. Vor- stellung. (Halbe Preise.) Nachmitags 3 Uhr: Die Fledermaus. Komische Operette in 3 Akten von Johann Strauß. — Abends 74 Uhr: 36. Vorstellung. Wiener Blut. Operette in 3 Akten von Johann Strauß.
Die Ausgabe der Abonnementsbillette für den Monat Junt 1907 zu 17 Opern- und 29 Schau- spielvorstellungen findet am 29. und 30. Mai d. I., hon 107—1 Uhr Vormittags, in der Köntglichen
Theaterhauptkasse im Königlihen Schauspielhause, Eingang Jägerstraße, gegen Vorlegung des Abonne- mentsvertrages statt, und zwar werden am 29. Mai d. I. nur die Billette zum Parkett und 1. Rang und am 30. Mai d. J. diejenigen zum 2. Rang bezw. Balkon und 3. Nang verabfolgt. Die Billette zur 112. Opernvorstellung werden in Anrehnung ge- braht. Gleichzeitig wird ersuht, den Geldbetrag abgezählt bereit zu halten.
Deutsches Theater. Sonnabend: Robert und
Bertram. Anfang 74 Uhr. Sonntag: Robert und Bertram.
Rammerspiele : 4 M! Frühlings Erwachen. r
Sonntag: Frühlings Erwachen.
Anfang
Neues Schauspielhaus am Nollendorfplay. Sonnabend: Hopfenraths Erben. Anfang 8 Uhr. Sonntag: Dopþpfeuraths Erben.
Lessingtheater. Gastspiel des Theaters an der M, Sonnabend, Abends 8 Uhr; Der Zigeuner-
aron.
Sonntag, Abends 8 Uhr: Der Zigeunerbaron.
Schillertheater. @. (Wallnertheater.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Molocch. Eine un- vollendete Tragödie (2 Akte) von Friedrih Hebbel. Hierauf: Der zerbrochene Krug. Ein Lustspiel in 1 Aufzuge von Heinrih von Kleist.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Vogel im Käfig. — Abends 8 Uhr: Im bunten Rock.
Montag, Abends 8 Uhr: Narrenglanz.
Charlottenburg (Bismarckstraße, Ecke ter Grolmanstraße). Sonnabend, Abends 8 Uhr: Ein
Fallissement. Schauspiel in 5 Aufzügen von
Björnstjerne Björnfon. Deuts von Wilhelm Lange. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Pfarrer vou
Kirchfeld. — Abends 8 Uhr: Ein Fallissement. Montag, Abends 8 Uhr: Monna Vauna.
Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Sonnabend, Abends 8 Uhr : Die lustige Witwe. Operette in 3 Akten von Victor Lson und Leo Stein. Musik von Franz Lehár. G Ag und folgende Tage: Die lustige
we.
Custspielhaus. (Friedrihftraße 236.) Sonn- abend, Abends 8 Uhr: Husareunfieber. Sonntag: Husarenfieber.
Séthillertheater A. (Friedrich Wilhelmftädtishes Seater) Sonnabend, Abends s Uhr: Am grüuen
eg.
Sonntag: Am grünen Weg.
Residenztheater. (Direktion : Richard Alexander.) Sonnabend, Abends 8 Ubr: Zum Besten der Bühnen- genossenshaft. Zum 100, Male: Haben Sie nichts zu verzollen? Schwank in 3 Akten von M. Hennequin und P. Veber. (Nobert de Trivelin: Richard Alexander.)
Sonntag und folgende Tage: Haben Sie nichts zu verzollen ?
Lorßingtheater. (Bellealliancestraße Nr. 7/8.) T N: Der Barbier von Sevilla. Anfang L.
Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di- rektion: Kren und Schönfeld.) Sonnabend, Abends s Uhr: Wo die Liebe hiufällt. Schwank mit Gesang in 3 Akten von Jean Kren und Arthur Lippshiy. Gesänge von A. Schönfeld.
Sonntag und folgende Tage: Wo die Liebe
hinfällt.
Bentraltheater. Gesamtgastspiel des Hamburger Ernst Drucker-Theaters. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Das Mädchen aus dem Nachtcafé. (La Dams du Boulevard.) Posse mit Gesang und Tanz in 6 Bildern von Georges Ordeau.
Sonntag und folgende Tage: Das Mädchen aus dem Nachtcafé.
Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof Friedrichstraße.) Sonnabend, Abends 8 Uhr : Fräulein Josette — meine Frau.
Sonntag und Montag: Fräulein Josette — meine Frau.
Familiennachrichten.
Verlobt: Frl. Maria-Luisa Wiebcke mit Hrn. Bberleutnant Richard Exner (Kausche bei Peters- hain N.-L.— Allenstein).
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Aegerungöra: Dr. Saenger (Hannover). — Hrn. Oberleutnant Hans von Arnim (Hersfeld).
Gestorben: Hr. Theodor Damian von Nauten- \trauch (Côla). — Eveline Freifr. von Budden- brodck, geb. Hoffmann (Grunewald).
Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.
Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlagsa Anstalt Berlin SW., Wilhemstraße Nr. 32.
Acht Beilagen (einshließliß Börsen-Beilage).
Landsberg a. W. . — Breslau . : 18,50 Gt C T 19,60 Da L O 19,20 Man C Göttingen
eder. M a 04 Dn 6 Langenau i. Wrttbg. Nastatt C Neubrandenburg . Château-Salins .
19,50
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19,40
20,00
Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der
20,00 19,80 20,20 20,00
20,69 19,70 20 00 20,00 21,20 20,00
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20,00 20,10 20,40 20,00
20,60 20,00 20,00 20,10 21,20 20,00
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21,80 -||
22,00
Dinukel, Feseu).
Noggen.
19,20 18,50 18,70 19,60 18,60
20,00 19,90 19,00 19,60 19,50
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20,00 18,80 18,80 18,00 18,00 21,00 20,00 19,30
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20,50 21,00 18,50 18,50 19,00 | 19,00
18,60 | 20,00 | Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt.
98 221 1200 1230
170
40 6 300
2440 740
95 806
1 590 19,43 490 19/50
234 18,80 19,50
15,00
19,80 19,80
17,77 17,60
19,67 19,35 19,30
19,37 | 18,30 | 18,60 | 20,20 | b. 18,30 | ¿Bi 600 19,00 ;
967 17,90 13 359 18,30
1400 20,00 590 19,67 322 19,53
1132 19,59 165 18,33 208 18,90 185 20,50
5 650 18,83
5 700 19,00
Dex Dur(schnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet.
; 4 S { L Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nit vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den leßten sechs Spalien, daß entsprechender Berichi fehlt
Land- und Forstwirtschaft.
Saatenstand in Belgien.
Der Kaiserlihe Generalkonsul in Antwerpen berichtet unterm 10, d, Me: Bie günstigen Aussichten, die der Stand des Winter- getreides im Monat März bot, haben si bestätigt, und der durch die lange Dauer des Winters verursahte Rückstand cheint ohne Einfluß auf die weitere Entwicklung zu bleiben. Die ver- hâltnismäßig hohe Temperatur und der Regen im ersten Teil des Monats April haben dem Wachstum eine kräftige Entwicklung gegeben, die allerdings gegen Ende des Monats nahließ. Die Futter- vflanzen und die Wiesen haben im allgemeinen ein {önes Aussehen, jedo lieferten die Weiden noch nicht genügend Futter für das Vieh. In der Antwerpener Campine erholt sich der Naps wieder von den erlittenen Frostshäden. Er befindet ih in gutem Ua in den Gegenden von Leuze und Alost, läßt aber bei Maeseyck zu wünschen übrig. Die Feldarbeiten für die Sommerkulturen haben unter guten Bedingungen ausgeführt werden können. Einige durch Regen und Schnee verursahte Verspätungen werden aus einzelnen Teilen der Provinzen Luxemburg und Namur gemeldet. Abgesehen hiervon konnte die Bestellung der Felder ohne Aufenthalt bewirkt werden. Der erste Hafer ist gleihmäßig aufgegangen, ebenso der Flahs, Die Frühkartoffeln sind an einigen Stellen, besonders in der Nacht vom 19. zum 20. April, dur rost beschädigt worden. Die ersten Zuckerrüben sind ebenfalls regelmäßig aufgegangen, während die spät ge}äten, wie auch die zuleßt gepflanzten Kartoffeln int folge des gegen Ende April eingetretenen anhaltenden Regens etwas gelitten haben können, besonders auf s{chwerem und tiefem Boden, Jedoch wird man ein bestimmtes Urteil erst in einiger Zeit abgeben können. Der Anbau der Zuckerrübe weist fat überall einen \tarken Rückgang auf. Als Gründe Gerne werden angeführt die von den Fabrikanten gebotenen niedrigen Preise, der Mangel an Arbeitskräften und zum Teil auch der hohe Preis des Salpeters. Der allgemeine Rückgang der Kultur der Zichorie scheint ebenfalls denselben Ursachen zuzuschretben zu fein. Hafer, Flch8, Kar toffeln und Wiesen nehmen dieselben Anbauflächen ein wie früher.
Saatenstand in Numänien. in
D iserlide Konsul in Jassy berichtet unterm 13. d. B. : Die c waren infolge der andauernden Trockenheit im dr gangenen Herbst weniger umfangreih als gewöhnlich und aus dem
leiden Grunde größtenteils recht kümmerlich aufgegangen. Der gee folgende bis A den April hinein anhaltende Winter war den Saaten au wenig zuträglich sowohl wegen feiner Strenge, als auch wegen der ungewöhnlich langen Dauer. Im Frühjahr zeigten fich denn auch Fehlstellen und 10—15 v. H. des Herbftanbaues mußten umgearbeitet werden. 5 8 7
Die Bestellung der Sommerfrüchte ist wegen des späten Früh- jahrs und der Bauernunruhen etwas zurüdckgeblieben.
Gegenwärtig herrsht große Trockenheit, und wenn nicht die aller-
nächste Zeit Regen bringt, ist etne Mißernte zu befürchten.
R Saatenstand in Dänemark.
er Kaiserlide Generalkonsul in Kopenhagen berihtet unterm 16. o T e bas lang anhaltende kühle Witterung dieses Frühjahrs scheint den Saaten in Dänemark keinen Schaden zugefügt zu haben. Von den Wintersaaten lassen Roggen und Weizen nihts zu wünschen übrig; sie stehen im allgemeinen auf derselben Entwicklungsftufe, wie gewöhnlich um diese Jahreszeit. Dagegen hat die Kälte auf die EGnt- wicklung von Klee und Gras hemmend eingewirkt. Auf die Früh- jahrssaat, die etwas zurück war, hat die Wärme der leßten Tage sehr günstig eingewirkt, zumal in denjenigen Landesteilen, wo zuglei ein warmer Regen gefallen ist.
Ueber die Witterung, den Kulturenstand und die [and- wirtsch aftlihen Arbeiten wird der „Schweizerischen Landwirt- schaftlichen Zeitschrift“ unterm 17. d. M. aus Zürich geschrieben : Die Erwartung, es werde dem langen, strengen Winker ein zeitiger Frühling folgen, ist nicht in Erfüllung gegangen. Der März war viel zu winterlich und weckte noch gar keine Vegetation. Kalt und windig begann auch der April und mit dem Wachstum ging es dabet sehr zähe. Der immer mehr zu Tage tretende Futtermangel nötigte jedo bald nah Mitte des Monats, troy des \pärlihen Graswuchses, zur Eröffnung des Weidganges und Ende der vierten Aprilwoche zum Beginn der Grasung. Weide und Grasung wurden vielfa im Wechsel miteinander betrieben. Am 29. trat Schneefall ‘ein und seßte gar viele Landwirte in große Verlegenheit. Kein Heu auf der Bühne, kein Gras in der Tenne und käuflihe Heuvorräte kaum aus- findig zu machen: bas ist gewiß eine {limme Lage. Wo Getreide, Krüsh und Kraftfuttermittel erhältlich waren, wurden diese ape mittel von begüterten Bauern angeschafft. Uebel daran war der Vieh-
tand der weniger gut s\ituierten größern und kleinern Gutsbesißer, les mit Stro Streus und in einigen abgelegenen Talschaften der Urkantone sogar mit Tannenreiserfütterung fich begnügen mußte. Der Heupreis stieg bis auf 16 Fr. für 100 kg, selbst an Orten mit guter Merkcbröverbinbung, Der Weidgang und selbst die Grasfütterung im Stalle brate ein anderes Nebel mit ih, das vtelfahe und gefährlihe Auftreten der „Völle“ des Viehes. Größere Teile, ja fast ganze Vichbestände wurden oft gleichzeitig bes fallen und es gab große Mühe, das Vieh zu retten. Ueberall gingen einzelne Tiere zu Grunde; man zählte in einzelnen Gemeinden 10, 12 und mehr Stück. — Diese Woche brachte besseres Maiwetter und infolge dessen Stärkung des Graswuchses und damit Verminderung der „Völle*. Das Sommergetretide konnte etwas \pät angesäet werden. Die Wintersaaten stehen ordentlih. Die Kartoffelpflanzung hat \ih au etwas verzögert, aber zu frühe Pflanzung in den falten Boden zeitigt das Wachstum auh nicht, erst die Bodenwärme fördert es in Wiese und Ackerland. Die Obstbäume haben, troy des leßtjährigen reihen Ertrages, fast durchweg wieder {chönen Knospenansaß, der in frühen Lagen jeßt günstige Blüte- zeit findet. An einzelnen Arten steht es mit dem Blühen fogar ret gut, die Bäume stehen in reihem Flore. Vorausfichtlih werden die Heustöcke dieses Jahr etwas kleiner, da heute, also gegen Mitte Mai, auf vielen Gütern bis ein Drittel der Grasfläche abgeweidet und gemäht ist; im übrigen aber kann das Produktionsjahr 1907 immer noh einen guten Ausgang nehmen, was wir hoffen wollen.
er in Wien tagende Internationale Landwirt s\schaft- e Ronateh, der sih vorgestern mit der Frage der Bont- tierung der Braugerste beschäftigt hatte, hat, „W. T. B. fte folge, die Einseßung einer internationalen Kommission beschloffen, die bis zum nächsten Kongresse allgemein gültige Normen für die Beur- teilung der Gerste ausarbeiten soll. Der Kommission gehören elf
Delegierte aus dem Deutschen Reiche an.
Winnipeg, 23. Mai. (W. T. B.) Nah den im A ckerbau -
eingelaufenen Berichten ist die bestellte Ackerflähe in Dterteka zu u Jahreszeit so groß wie im Jane Jahre, und die Aussichten auf eine gute Ernte sind ebenso günstig wie im
Borjahre.