1865 / 58 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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auf dem Schlosse Gottorff abgehalten. §. 2. Das Direktorium is dem Chef der zweiten Section der. \hleswig-holsteinishen Landesregierung Über- tragen. §. 3. Die Protokollführung und die sonstigen Sekretariatsgeschäft e sind mah Anleitung der bisherigen Borschriften von dem jüngsten geistlichen Mitgliede und einem Beamten der schleswig-holsteinischen Landesregierung zu besorgen«

Eine provisorische Verfügung der obersten Civil - Behörde vom 21. Februar besagt:

» Bei der Beseyung vacanter Predigtämter hat sich in lehterer Zeit ein Mangel an inländischen Kandidaten herausgestelt. Diesem Mangel zu be- gegnen, verfügen wir wie folgt: §. 1. Geistlihe und Kandidaten des Pre- digt - Amts, welche das Indigenatrecht in den Herzogthümern Schleswig- Holstein nicht besigen und die in der Verordnung vom 6. August 1777 für die Beförderung zu Predigt - Aemtern in den gedachten Herzogthümern vor- geschriebenen Bedingungen nicht erfüllt haben, sollen gleichwohl bis weiter den Gemeinden zur Predigerwahl präsentirt werden dürfen. Jedoch haben

dieselben in solchem Falle ihre Zeugnisse und ein Currieulum vitae an den |

Bischof für das Herzogthum Holstein, beziehungsweise an den Ge- neral-Superintendenten des Herzogthums Schleswig einzureichen und sich vor diesem und zweien von demselben hinzugezogenen Geistlihen einem Colloquium zu unterwerfen, über dessen Ausfall von der genannten Prúü- fungsbehörde Bericht an die \ch{leswig - holsteinische Landesregierung zu er- statten ist. Pfarr-Amts würdig befunden und zur Präsentat:on empfohlen, wollen wir

ihn für die Wahl zur betreffenden Predigerftelle von den bezüglichen Vor- |

schriften der Verordnung vom 6. August 1777 dibpensiren und seine Prä- sentation genehmigen. Sollte alsdann die Wahl der Gemeinde auf einen solchen Bewerber fallen, wollen wir unter Ertheilung des Indigenatrechts diese Wahl bestätigen, |o bald der Gewählte den vorgeschriebenen Religions- Eid geleistet haben wird. Y. 2. Ein gleiches Verfahren ist zu beobachten und dieseiben Bedingungen find zu erfüllen, bevor die gedachten Geistlichen und Kandidaten des Predigt-Amts von Seiten der Kirchen-Patronate oder

Kirchen - Kollegien als Prediger vocirt oder von der Landesherrschaft zu

Pfarr-Aemtern, welche unmittelbar zu beseyen sind, befördert werden können. §. 3. Den vom Bischofe resp. General-Superintendenten zu der oben vor- geschriebenen Prüfung hinzugezogenen Predigern, welche nicht an demselbèn Orte, an welchem die Prüfung stattfindet, wohnen, werden von den zu Prü- fenden die aufgewandten Kojien der Reise u. st. w. vergütet.

Rektorate genügt für die Zulassung auswärtiger Kandidaten die Produzi- rung hinreichender Zeugnisse und eine Prüfung durch den betreffenden Kirchenprobsien. Wonach Alle, die es angeht, sich zu richten haben. «

Von fulturhistorischer Bedeutung ist; schreibt man dem »Hamb. Corr. «/ die Jnangriffnahme der Säuberung der Unterrichts - mittel, der Lehr- und Lesebücher in den Schulen des nördlichen Schleswigs j zugleich ein redendes Zeugniß, daß an eine Wieder- preisgabe dieser Distrikte nicht gedacht wird. Die Purification hat zunächst die historischen und geographischen Lehr- und Lesebücher in's Auge gefaßt. Auf den Charakter der meisten, in der langjährigen

Blüthezeit dänischer Propaganda verbreiteten und zum Theil auch | für die Schule bestimmten Bücher, wie z. B. Mörch's und Schreib- | meister Jörgensen's » Fortaellinger af Faedrelandets Historie« (1556,

1857), auf Nissen’'s (in Hjerndrup) »Hertugdommets Slesvig Historie«

Can schließen theils daraus, daß sogarim Süden Schleëwigs Lehrer, |

wie Lorenzen in Tönning, Grün u. A., mit dänischem Geist athmende

historischen Schulbü f Thei für das

)istorischen Zul üchern auftraten, zum Theil aus den für das |

Volk in größeren Kreisen berechneten sog. »Folkeskriften«, die in |

Hadersleben gedruckt wurden, und Leute, wie Hammerich, Helrog, | 7 r

Markmann u. A. zu Verfassern hatten.

graphischer Hinsicht gab. so wird die angestellte Säuberung auf eine Legion von »Reg1 :

L ' As gneboger for Almueskoler« treffen , die alle nah Reichsbank- oder Reichögeld rechnen, wie die von Beck und Hansen, Grünfeld u. A. Unschul-

diger sind am Ende die »Benner og Psalmer til Brug for Skolerne |

og Hjemmet« (Probst Aschenfeldt verfaßte ein derartiges Buch), die _»Psalmebeger til E aan 4 Kirken , S a Hjemmet« (eines dieser ist von Engell 1856 in Flensburg gedruckt) j auch die »Laeseboger for ferste Begyndere« (von Jessen und Konst- mann, Lykka und Brorsen) sind unschuldiger und werden Manicus' »Tydsk Sproglaere til Skolebrug« und verschiedene »Danske Lese- boger for Skole og Hjemmet« wohl im natürlichen Verlauf der Dinge von selbst außer Gebrauch fommen. Die meisten solcher Schulbücher wurden nur acceptirt, wenn sie von »Gesinnungstüchtigen« verfaßt wurden j andere, selbst gutgemeinte, wie Nielsens in RNinkenis »Ungdomsven«, stießen" oft um des nicht sattelfesten Verfassers halber auf Schwierigkeiten und Mißkritik. Es herrschte ein System, das gründlich mit der Tradition brach und auf diese Weise es freilich möglich machte, daß die wieder in ihr früheres Amt eingetretenen A s a fans oder auch die aus Holstein oder Kiel Ange- D Mt Lehrmaterial gegenüber wie völlig fremd vorkom- Sachsen. Eisenach, 5. März. Am 15. Juni d. J folgende Tage findet hier eine Vesamitituria der ea Gta evangelischen Kirchenregierungen statt.

Frankreich. Paris, 5. März. Der »Moniteur« enthä i j » « enthält eine Korrespondenz aus Hongkong, wonach die Bewohner tw Honan, welche seither der Regierung die wesentlihste Unterstühung

Wird der Prásentirte darnach zur Bekleidung des betreffenden |

IEPA f tet _ ; G 4 D er Besczung der von examinirten Theologen zu bekleidenden Bürgerschul- |

gegen den Aufstand der Taipings geleistet, nun selber unt Führung cines ehemaligen, in Ungnade gefallenen Generals T6 Kao-Schuei, sich zu empôren anfangen. Die Behörden bs Wem haben in Schanghai bereits Waffen und Munition bis us M trage von 10,000 Pfund Schießpulver gegen baar von E V päischen Handelsleuten gekauft. Jn den übrigen Provinzen, n us “lih in Kiangsu und Tschekiang, ist es ruhiger. Jn e, a amen Kolonie zu Schanghai war kürzlich stark die Rede von d tung eines englischen Ober-Tribunals in der Art des in Hon big bereits vorhandenen. Sir Edward Hornby soll zum Präsiden dieses neuen Tribunals ernannt werden und bereits Ende Mai y einem vollständigen Generalstabe von Ergänzungsrichtern und Sth bern eintreffen. In Amoy sind die Befürchtungen, welche l E oie Ri der Rebellen gebegt, wieder verschwunde, | Die letzteren sollen keine große Lust verspürt habe ge : Teufeln« anzubinden. i L

| - - d Spanien. Der »Epoca« oe wi i s | ; E poca« zufolge wird Admiral Par) | das stille Meer nicht cher verlassen, als bis sämmtliche Bedinaue " des spanisch-peruanischen Friedensvertrages erfüllt worden sind. s

| Portugal. Lissabon, 27. Februar. Unter dem heutigy

Datum hat die dirigirende Ausstellungs - Kommission der am | August d. J. in Oporto zu eröffnenden großen international | Ausstellung von Jndustrie- und Kunsterzeugnissen den in Sant | und Oldenburg accreditirten Königlichen portugiesischen “Genet | Konsul Mathies zum Commissair derselben für Deutschland ernannt.

Ftalíie». Am 14. März, als dem doppelten Geburtst

R L » - e 40 ( a ed

E e E und des Kronprinzen (14. März 189,

vird eine allgemeine Amnestie für die Verurtheilten von As vont

erlassen werden. / E Am 1. März wurden zwei neue Telegraphenstränge durch di : e. neue T : ge durch di

Meerenge von Messina gelegt. Die Arbeit ging glülih vor fi,

Nufßland und Polen. Von der polnischen Grenzt 9. März, berichtet die »Osts. Z.-: Die »Wytrwalosc« (und nah ihr der »Nadwislanin«) meldet, daß die »National-Regierung« in Var hau die dem Emigranten Johann Kurzyna im vorigen Jahr theilte Vollmacht zurückgenommen und ein »Repräsentations-Comité, bestehend aus Bosak (Gr. Hauke), Alexander Guttry und dem Geis lichen Kotkowsfi, cingeseßt hat. Das betreffende Dekret der National Regierung, das sich auch unter den im vorigen Monat in Warschau verbreiteten Plakaten befand und von der »Wytrwalosc« seinen Wortlaute nah mitgetheilt wird , ist aus Warschau vom 30. nuar d. J. datirt. Der Wirkliche Geheim - Rath Braunschwei) früher Gouverneur von Wolhynien, ist durch Kaiserlichen Ukas unt Präsidenten der Liquidations-Kommission ernannt.

sind: Andrejeff, Husko und Ogolin.

Dápunemark. Kopenhagen, 3. März | frühere Nitntstere Mr Ade ‘G 4 G 6 oran | S Minister-Präsidenten, Geheimen Raths Hall, ist bejorgn} end.

Zimmer hüten müssen.

u _In der gestrigen Sißung des Volksthings Justizminister neuerdings drei Gesez-Entwürfe ein, welche jedoch für | das Ausland kein besonderes Juteresse baben. : | von dem Redacteur J. A. Hansen und Genossen eingebrachte Vor | schlag zu einer Grundgeseß-Bestimmung, wodurch die in der Allr höchsten Bekanntmachung vom 2. Oftober 1855 kundgegebene V shränkung des dänischen Staatsgrundgeseßes vom 959. Juni 164 rückgängig gemacht werden soll, in dritter Behandlung endgültiy angenommen , nachdem der Obergerichts - Advokat Balthasa! Christ ensen die Proposition zur Berücksichtigung empfohlen hall Der entsprechende Antrag geht jeyt an das Landsthing.

In den Helsingörer Hafen waren bis gestern ¡ aus dem Katlb gat kommend, 9 Seeschiffe eingelaufen, darunter einige in beschädip tem Zustande. Der Sund wird inzwischen noch nicht so bald fl die Schifffahrt zugängig sein , da es dem Helsingörer Oampfs{il »Octa« gestern in der Richtung nah Kopenhagen nicht möglich wal weiter vorzudringen, als bis nah Skovshoved, vor welchem Fish“ dorf das Eis des Sundes eine so bedeutende Festigkeit besaß, do Me ld ohne Gefahr vom Ufer an das Dampf\chiff heranfommtl

iten,

N De

Amerika, New-York, 22. Februar. Die amtliche pesche, in welcher General Gilmore die Einnahme Charleston® dein Kriegsministerium in Washington meldet, lautet, wie folgt:

Charleston, S.-C., 18, via New-York, 21. Februa. General-Major Halleck, Stabs-Chef.

General! Heute Morgen kam die Stadt Charleston mit all ihren Be theidigungswerken in unsern Besiß, nebst 200 Geschügen in gutem Staudt und einem s{chönen Vorrath von Munition. Der Feind begann die Kal mung der Werke gestern Abend und Major Macbeth übergab die Stad!

den Truppen des Generals Schimmelpfennig um 9 Uhr diesen Morg

| vom Regulirungs-Comité Die übrige M | vom Regulirungs-Comité ernannten Mitglieder dieser Kommis}

Der Zustand di M

V ton Tan L v b » r d a - E Minister-Präsident Bluÿme befindet sich dagegen auf den

E l M o P Bo C . d. iee h E Es war die Zeit, wo des | Wege der Genesung, jedo wird derselbe noch längere Zeit Vi

famosen P. Koch's »Sprogkort for Sleswig« den Maaßstab in geo- |

Wendet man sich erst zu den Rechenbüchern, | brachte de M

Später wurde dt F

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Einmarsch stattfand. Unser Vorrücken von Bulls Bay nach dem | Retirade. Die Baumwoll - Magazine y Arsenale, | die Eisenbahnbrücken und Panzerschiffe wurden | Auch einige Schiffe in der Navy Yard

zurükgebliebenen Einwohner gehören | O. A. Gilmore, General-Major. | veröffentliht den Protest des mexikanischen |

jo unjer 24e di a9 beschleunigte die Gf emeisters - Vorräthe , d n Feinde dur Feuer zerstört. P den verbrannt. Die meisten der E meren Klasse an. Monde« gpisfopates an den Kaiser Max gegen die von ihm wegen der | girhengüter getroffenen Anordnungen. Die mexikanischen Bischöfe | nden es besonders befremdlich, daß der Kaiser gehandelt habe, bevor | die Jnstructionen der römischen Curie bei dem Vertreter Sr. Heiligkeit in Mexiko angelangt seien, während es doch bekannt is, daß Kaiser | “weil nach sieben Monaten noch immer diese Jnstructionen |

nicht zur Stelle waren, auf eigene Hand vorgehen zu müssen erklärte. | qndem Aktenstücke heißt es: »Wir sind sammt und sonders geneigt, cher |

2 der Mildthätigfkeit der Gläubigen zu leben, als von einem l gehalte, denn in einem

solchen Falle haben wir nichts im Auge, als | die Würde der Kirche und die Unabhängigkeit ihrer Diener. Jn Be- | treff der religiösen Toleranz schen wir nichts, was eine solche, wollen nicht sagen dringend, sondern selbst entschuldbar erscheinen | ließe. Mexiko ist ein aus\chließlich katholisch sheu gegen die Herrschaft der Toleranz hat sich nachdrücflichste kund gethan.« Die Bischöfe erinnern d Commonfort® Erfahrung, der 1856 auch ein Toleranz-Edikt ere | [assen und den man hinterher gezwungen habe, dieses Toleranz-Edikt | | fallen zu lassen. Dieser Protest ward am Tage nach dem Briese | des Kaisers an Escudero aufgeseht; die Unterschriften verschweigt der | T „Monde «j es ist

en Kaiser an |

daher zu vermuthen, daß der Erzbischof von Mexiko, |

| Gabastida, im Namen des Episkopates auf eigene Faust gegen den | Stunde

| Kaiser vorgegangen ist. 7 O 4 “Dir Senat legte am Freitag j den 17. d. Mts.,, die Kreditive |

E des Herrn S egaL/ welcher sich als Senator für Virginia (von der | | sogenannten Legislatur in Alexandria erwählt) meldete, mit 29 | E gegen 13 Stimmen auf den Tisch, was einer Nicht - Anerkennung E der Humbug - Regierung in Alexandria gleichkommt. Der Senal | nahm ferner eine Resolution an, worin erklärt wird, daß die Ver- | | einigten Staaten niemals für die Rebellen-Schuld einstehen werden.

Bei der Berathung des Steuergeseßes im Hauje wurde jede Natio- E nal- und Staatsbank mit 10 Prozent des Betrags der Staats- hanknoten, welche sie ausbezahlen, besteuert. Ein Antrag von Ste- E vens, wonach jeder Goldmafkler eine Licenzgebühr von 1000 Doll. | Ÿ bezahlen und alle Goldkäufe und Verkäufe, außer zur Importation, | zur Bezahlung von Einfuhrzöllen und Ÿ mit 10 Prozent besteuert werden solle, E men dur.

| Bei der Berathung des nate, am Sonnabend wurde

| | | | | |

fiel mit 51 gegen 43 Stim-

Armce-Appropriations-Gesehes im Se- | die vom Unterhause angenommene | Bestimmung gestrichen y daß Eisenbahnen welche Landschenkungen | erhalten haben, nichts für den Transport von Truppen U. \aw, Des | Ÿ zahlt werden soll. Das Repräsentantenhaus nahm an demselben | | Tage das Zusatgesey zum Steuergesch an. Das Amendement in | Betreff einer allgemeinen Verkaufssteuer von 2 pCt. fiel mit (9 | gegen 65 Stimmen durch; ebenso wurde der Antrag verworfen, | Bier mit 1 Ol. 50 C, stait mit 1 Ol. zu besteuern. Unter den | angenommenen Amendements befinden sich die folgenden: Ÿ Steuer von 24 pCt. auf die Netto - C Dampfbooten, Fährbooten, Omnibussen N 3000 Dll. , und 5 pCt. wenn höher. (Die Y 24 pCt. der Brutto-Einnahme.) | : Im Repräsentantenhause legte am Mittw Fin l Ÿ ein Gesch vor j wodurch der Finanzminister ermächtigt wird, Ÿ Obligationen im Betrage von 600,000,000 Doll. zu emittiren , in Y 9 bis 40 Jahren einlösbar, und mit 6 pCt. Gold oder 7 0 pCt. E Papier verzinslih. Das® Geseh sagt ausdrüdcklih j daß fein Papier- Ÿ geld mehr emittirt werden dürfe. Stevens fündigte ein Substitut Ÿ an, wonach die Obligationen 8 pCt. Zinsen tragen sollen und es jedem Jnhaber von anderen Vereinigten Staaten-Obligationen 1n- nerhaló 2 Jahren freistehen soll, sie in solchen 8prozentigen Obliga- E tionen zu konvertiren. Das Geseh wurde auf die Tagesordnung vom Donnerstag geseht.

Brücken 2c., wenn unker

Telegraphische Depeschen Wolff schen Telegraphen-Büreau.

Abends. In der heute Abend fstatt-

aus dem

Wien, Montag 6. März, gehabten Sihung des Finanzausshus|e®, der Regierung anwesend war, sind vom Budget des Handels- inisteriums 680,000 Gulden gestrichen worden. Sodann ist der Aus\huß zur Berathung des Budgets des Unterrichtsraths Über-

| Pegangen. :

London, Dienstag, 7. März, Vormittags. Wie O

| post« hört, spricht Rußland den Großmächten gegenüber ai bia der Tncorporation Polens. Dem französischen Botschafter gegen-

bisherige Steuer war |

voch der Finanz-Aus- |

| über hätte Fürst Gortschakoff erklärt: | annäherung Rußlands an Frankreich unerläßliche Bedingung / daß

teur« bringt die Ernennung des Herrn von Montholon, | herigen Gesandten in Mexiko, zum bevollmächtigten Minister in

Staats- reichte Gesehentwurf, nicht auf den von dem Unterrichts -

wir | ge Der Bericht habe lediglich als

es Volk und sein Ab- | nung des zu jeder Zeit aufs | [ihkeit übergeben werden sollen.

———

8 Mrgs,

Zinsen der öffentlichen Schuld

L Mrgs. | Cöslin

cine | - Einnahmen von Eisenbahnen, |

l | |

| | | | | | | |

bei der kein Vertreter |

Beobachtungszeit.

| | | |

Es sei für die Wieder-

| die polnische Frage fortan nicht als eine europäische behandelt werde. Der russische Botschafter in London | fih hier in ähnlihem Sinne geäußert.

Herr von Brunnow), habe Oesterreich sei von Rußland

| ersucht worden , den Belagerungszustand in Galizien aufrecht zu er- halten, bis die Jncorporation in Polen durchgeführt sei.

Der heutige »Moni- bis-

Paris, Dienstag, 7. März, Morgens.

| Washington.

Blatt erklärt ferner, der dem Staatsrathe Über- betreffend den Elementar - Unterricht, beruhe Minister Duruy in seinem Berichte an den Kaiser entwickelten Grundlagen. der Ausdruck der persönlichen Mei- über die so wichtige Unterrichtsfrage der Oeffent-

Das amtliche

stern gedruckten

Ministers

Telegraphische wWitteraungsberiehte.

Baro- | Tempe- meter. | ratur. Paris. | Réau- Linien. | mur.

Allgemeine Himmels- ansicht.

Wind. Ort.

AUSWAar ge Stationen, T Mae:

3,0 |W., sehwach. 5,0 |80., fast windst. _— 5,1 [8., 8chwach.

3,1 |0., schwach.

3,5 |9., MAsslg:

1,0 |80., mässig.

0,7 (0., mässig.

8,0 |Windstille.

0,5 [SS0, schwach.

trübe, regnerisch. sehr bewölkt. bedeckt. bewölkt. bedeckt. bedeckt. | bedeckt. [bes bedeckt, amG. cr. Maxim. 42,8 °, Minim. —0,8 °, bewölkt. bedeckt. sehrtrübe,Regen.

Brüssel. ¡aparanda. lielsingfors Petersburg

Libau Moskau ... Stockholm .

«- B E B O

8S,, stark. 0., windstill. NO0., sebr schw. S., mässig. bedeckt. Christians. 880., schwaech. bewölkt. Preuss Sche Stationen 6. Marz.

| 332,7 |— 1,2 |S., mässÌg. T Marz 1,8 80, stark. 1,7 |0., schwach. 02 |80., mässig.

1,8 1,4 2A

0,8 0,4 1,8 0,4 2,8

Skudesnäs . Gröningen . Helder

Hernoesand

| bedeckt.

trübe.

bedeckt, bedeckt, Nachts Schnee.

wolkig.

trübe.

heiter. halbheiter.

völlig heiter. trübe, regnerisch. heiter.

heiter, gestern Abend Schnee. heiter.

heiter.

trübe.

336,0 |— 339,1 339,5

302,3 334,3 334,6 332,4 332,8 330,3 330,4 329,2

„Memel K önigsberg

D anzig

0., schwach, 80., schwach. 080., mässig. S0., mässig. 0., schwach. 8., schwach. 80., schwach. 0., schwach.

Putbis Cöslin Stettin Berlin Posen...-.-« Münster .«- Torgau. .-- Breslau.

8., schwach.

S., schwach. S. schwach.

330,4 S2 326,4

Ratibor... - Tes

iei E C E E

Kónigliche Schauspiele.

Mittwoch, 8. März. Jm Opernhause. (56 ste Vorstellung.) Margarethe. A in 5 Alien. Musik von Gounod. Ballet von M. Taglioni. Gast: Frl. Désirè Artôt: Margarethe.

Mittel-Preise. i Am Schauspielhause. (63ste

Montpensier. Schauspiel in Gewöhnliche Preise. Donnerstag, 9. März.

Abonnements-Vorstellung.) Prin- zessin 5 Akten von A. E. Brachvogel. Im Opernhause. Mit aufgehobenem

Schauspielhaus-Abonnement. Faust. Dramatisches Gedicht in sechs San von Goethe. Gäste: Hr. Bogumil Dawison, vom Königlichen Hoftheater zu Oresden : Mephistopheles j Herr Friedmann, vom Stadttheater zu S Ei Anfang 6 Uhr. - Gewöhnliche Schauspiel-Prelse. Den Schauspiel-Abonnenten werden die Billets von 9— 10 Uhr. .

an der Kasse reservirt. Keine Vorstellung.

Im Schauspielhause.