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Äßli i i i | isation i d angesehen werden und Stephens eworden i ebt jckt, wie der »V. Ztg.« geschrieben | Centrum der Organisation in Jrland éi
ps ti em tbatsächliche E Neubau bevor, und ist man in | habe zu ihnen in enger Beziehung “gestanden. Der Eid,
der Wabl dés Bassinplayes dafür {lüssig geworden. | welcher von den hinzutretenden Mitgliedern verlangt Wurde, Köln, 3. Oktober. (Köln. Ztg.) Heute Mittag 12 Uhr | war , wie der Ankläger darstellt , ein der »irishen Repu-
3203 Dánemarfk. Kopenhagen, 3. Oktober. Bei der heute | alliirten Truppen eingeschlossen sein. Am Parana befestigten die im Landsthing stattgehabten dritten Behandlung des Verfas- | Paraguiten Cueras und hatten der brasilianischen Flotte, welche ihre sungsentwurfes wurde der Entwurf der Regierung mit zwei | Forts passiren mußte, großen Schaden zugefügt. Die alliicte Armee unwesentlichen Amendements mit 51 gegen 4 Stimmen (Aadrae, | bei Concordia hatte ihre Position nit geändert.
traf Jhre Majestät “die Königin Wittwe mittels Extrazuges und ein Gelöbniß, den Befehlen von Stolzenfels, woselbst die hohe Frau son seit einigen Tagen weilt, hier ein und fuhr nach 1¿stündigem Aufenthalte, während welches Sie Sich durch eigene Anschauung an den ¿Fort- \chritten des Dombaues irie: gleichfalls mittels Extrazuges nach de enannten Orte zurü. 7 S bleswig-Holstein. Elmshorn, 29. September. (E. N.) Nach einer von Seiten der Herzoglichen Ranzauer Administratur an die hiesige Einquartierungs-Kommission ergangenen Anzeige werden hier am 5. Oktober 2 Compagnieen des Kaiserlich Königlich öster- reichischen 72. Jnfanterie-Regiments Baron von Ramming eintreffen und Cantonnement beziehen. Zum 2. und 5. Oktober sind resp. 2 und 4 Compagnieen vom Infanterie-Regiment Khevenhüller, Nene zwischen Altona und Itzehoe wechseln, als Durchmarsch angemeldet. Sachsen. Coburg, 2. Oktober. (L. Ztg.) Se. Hoheit der Herzog ist heute zur Gemsenjagd in das hintere Riß abgereist. Hessen. Kassel, 3. Oktober. Jn der heutigen ersten S igung der Stände erstattete der bleibende landständische Aus- {uß Bericht über die während der Vertagung verflossene Zeit welcher fonstatirt, daß das Ministerium des Junern seit dem 25sten September ganz ohne Vorstand ist. Der Verfassungsauss{uß wurde beauftragt, Über die O M O diescs verfassung8widri- | en Zustandes sofort in Berathung zu treten. | y Pau, 2. Oktober. Se. Königliche Hoheit der Prinz Alfred von Großbritannien und Irland is heute Nachmittag hier ekommen. E E A uvera, Stuttgart, 2. Oktober. Der bisherige Kaiserlich russische außerordentliche Gesandte und hevollmächte Mi- nister, Herr von Titoff, ist vom hiesigen Hofe abberufen und an seine Stelle der Kaiserlich russische Wirkliche Staatsrath von Stolipin |
etreten. A Y Bayern. München, 2. Oktober. (N. C) Se. Mazestät der König hat diesen Nachmittag in feierlicher Audienz das Be- glaubigungsschreiben des in Wien und an unserem Königlichen Hofe beglaubigten Kaiserlich mexikanischen Gesandten, de Barandiara n/ entgegengenommen, worauf der Gesandte dem König den Hausorden des Kaisers von Mexiko überreichte. | j ¿
Hesterreih. Wien, 3. Oktober. Die »Wiener Zkg. « ver- öffentlicht heute einen (bereits telegraphisch angedeuteten) Artikel Über das Resultat der Gebahrung im Staatshaushalte während der ersten | aht und dann während der ersten neun Monate des laufenden
Jahres. Wir entnehmen demselben Folgendes: :
»Die K. K. Regierung hat sich dem berechtigten Streben, durch eine weise Sparsamkeit auf allen Gebieten der Staatsverwaltung das Gleich» gewicht zwischen den Einnahmkên und Ausgaben herzustellen, in vollem Um-
| Losreißung Irlands von England
2. Oktober,
blik« geleisteter Treuschwur niß | höherer Offiziere unbedingt zu gehorchen und in jedem Augenblicke zur Ergreifung der Waffen bereit zu sein. Wem es gelang, eine gewisse Anzabl Rekruten zur Eidesleistung zu bewegen, dem wurde ein gewisser militairisher Rang verliehen j wer es über jene Anzahl hinausbrachte, hatte Anspruch auf höheren Rang. Durch die Buch- staben A. B und C wurden die Rangstufen unterschieden. Eine an- sehnliche Korrespondenz zwischen einzelnen Häuptern der Bewegung legte der Ankläger vor; Briefe, welche den Empfang von Geldern oder Wechseln aus Amerika anzeigten oder Ordre zur Liefe- rung einer Anzahl von Lanzenspihen enthielten. Dieser Zale zenspißen sollen von einem einzigen Verschworenen über 2000 angefertigt worden sein. Der Ankläger bemerfte daß das Verhör nur ein vorläufiges sei, da die Entscheidung eines andern Tribunals zu erwarten sei; die Anklage, unter welcher die Verhaf- tungen geschahen , lauteten auf Theilnahme einer hochverrätherischen Verschwörung zum Umsturz der Regierung Jhrer Majestät und zur und Herstellung einer unabhängi- gen irischen Republik. — Auf den Schluß dieser Rede folgte die Verlesung zweier Dokumente, welche von dem Angeber Pierce Nagle als die Summa seiner Aussagen beschworen wurden. Nach- dem noch ein zweiter Angeber, ein früherer Soldat, verhört worden
| war, vertagte sich der Gerichtshof.
Paris, 2. Oktober. (Köln. Ztg.) Graf
C 5 Franfreich. | | 8 de Douvres abgestiegen, reist diesen
Bis8marck, gestern im Hotel
| Abend nach Biarriz. Er stattete Herrn Drouyn de Lhuys einen
Besuch ab. Der Kaiser und die Kaiserin verlassen diesen Badeort
am Ende der Woche.
Nufßlaud und Polen. Von der polnischen Grenze (Osts. Ztg.) Der Bau der Lodz-Rokociner Zweigbahn macht schnelle Fortschritte. Die Erdarbeiten sowie die Brücken sind der Vollendung nahe und mit dem Legen der aus dem Auslande bezogenen Schienen wird nächstens begonnen werden. Man hofft, daß die Bahn noh vor Eintritt des Winters vollendet und dem Verkehr Übergeben werden wird. — Der Gesundheitszustand des Statthalters Grafen Berg hat sih soweit wieder gebessert, daß der- selbe nicht mehr das Bett zu hüten braucht und bei {önem Wetter hon fleine Spazierfahrten unternimmt. — Der »Dziennik Warsz.« veröffentlicht abermals eine lange Liste größtentheils polnischer Be-
f
| amten, welche für eifrigen und treuen Dienst durch Ordensverleihun-
gen ausgezeichnet worden sind. Auch zahlreichen Beamten der Re-
| gulirungsbehörde sind Rangerhöhungen, Orden oder Geldbelohnungen | zu Theil geworden.
i Si ist ihre Zusti den sehr ange angeschlossen. Jn diesem Sinne ist ihre Zustimmung zu d r | Nis dliden Herabminderungen der einzelnen Posten der Regierungs- | vorlage über den Staatshaushalts - Voranschlag e Das Zahr |
Schweden und Norwegen. Stockholm, 3(). Sep- tember. (H. N) Die in Folge Königl. Reskripts vom 16. Julî 1861 niedergeseßte Kommission, welche Vorschläge für die fünstige
1865 erfolgt und die Staatsverwaltung während der bis zum Qustandekommen des Finanzgesehes abgelaufenen nate itet worden Die uns mitgetheilten Gebahrungsresultate im österreiczischen Staatshaus- halte während der ersten acht, dann während des neunten Monats des Finanzjahres zeigen eben schon für jene Monate über die von Der Regierung ursprünglich zugestandene Abstreichsumme hinaus eine fasi vollsta ndige Annäherung an die vom österreihishen Reichsrathe be- willigten Jifferansähe.« 2 N Ï Mas das Resultat der Gebahrung im Staatshaushalte während der ersten aht Monate betrifft, so ergab sich mit Schluß des Mo- nats August im Ganzen eine Ueberschreitung des Staatsvor- anschlages mit 1,289,054 Fl. und während der ersten neun Monate, d. h. mit Einrehnung des Septembers, betrug die Ueberschreitung
nur noch 900,905 Fl.
Großbritannien und Jrland. London, 2. Ofitober. Oer Fenierprozeß in Dublin hat am Sonnabend seinen An- fang genommen. Vorerst wurden nur sech8s Angeklagte vorgeführt : Als Vertreter der Krone fungirte der Königliche Rath Charles N. Barry. Jn seiner Anklagerede charakterisirte er die fenische Ver- \{wösrung als eine socialistische: »Die untern Klassen wurden zu dem Glauben verleitet; daß eine Wiedervertheilung des Besihes stattfinden werde. Die Revolution sollte mit einer allgemeinen Nie- dermetelung aller Über den untern Klassen stehenden Per- sonen, einschließlih der wegen ihrer Opposition gegen die Brüder- \{ha#t besonders verhaßten katholischen Geistlichkeit. « Verschwörung wird N : bezeichnet, der seit 20 Jahren {on den Samen des Hochverraths
im Lande ausgestreut habe, an der Bewegung des Jahres 1848 |
theilgenommen und späterhin die sogenannie Phönix-Verschwörung (1859) mit angezettelt habe. Das Organ zur Verbreitung der fenishen Doctrin und zuglei der Kern, ‘um den sih die Verschwöô- rung sammeln sollte, sei das Blatt »The Jrish People« gewesen j die Redacteure und Mitarbeiter des Blattes könnten als das exekutive
Monate geleitet worden. |
Uls die Seele der | der noch nicht zur Haft gebrachte Stephens |
Organisation der Landesvertheidigung ausarbeiten sollte, hat jeßt ihr Gutachten abgegeben, ein Quartband von 452 Seiten. Am Schlusse des Gutachtens werden die Hauptpunkte Der Vorschläge in Bezug auf die Organisation der Landesvertheidigung zujsammen- | gestellt, woraus nach der »Posttidning« Folgendes zu entnehmen: Schweden muß (auf kleinem Kriegsfuß) ohne eigentliche Rüstung; eine stets kampfbereite Armee von 50,000 Mann haben, welche binnen kurzer Zeit auf 70,000 Mann (größerer Kriegsfuß) gebracht werden kann, und für diese müssen selbst im Frieden das Kommando, die Waffen und Bekleidungsgegenstände stets vorräthig sein. Mit der einberufenen Reserve würde die Armee 100,000 Mann stark sein. Die Jnfanterie soll aus 75 Bataillons à 00 Mann bestehen, die Kavallerie aus 42 Schwadronen à ¡25 Mann j die Artillerie aus 3 Brigaden (Garnison in Stockholm, Gothenburg " und Christianstad), die Feldartillerie aus 33 Batterieen à 6 Geschüße, von diesen sollen 16 Batterieen allezeit marschfertig sein j die Jn- genieurtruppen sollen von 2 Compagnieen auf 6 à 200 Mann er- höht werden, und ferner aus 1 Sappeur- und 1 Pontonnier-Bataillon mit 6 Brückenequipagen bestehen. Jn Bezug auf die Befestigungen des Landes wird vorgeschlagen, daß Stockholm stärker befestigt werde, und die Vorschläge des BVefestigungs-Comités vom Jahre 1856 einer neuen Prüfung unterzogen zum Zwecke der Erweiterung der Be- festigungélinie; daß die Festung Carlsborg in 10 Jahren vollendet werde, daß die Befestigungen Carlscrona's verstärkt werden j daß eine kleinere Festung in Norland auf der Operationslinie nach Jemtland angelegt werde und daß ein Plaß auf Gothland und der | Einlauf nah Gothenborg befestigt werde.
— Stockholmer Blätter, die den 3. d. in Hamburg eingetroffen | find, melden den Abschluß der \chwedishen Staatsanleihe im Betrage | von 25 Millionen Thalern \{wedisher Reichsmünze durch den preu- | Hischen General-Konsul Heinemann, als Agenten des Bankhauses
Raphael Erlanger und mehrerer deutscher Bankgesellschaften.
Heltzen, Ussing, Nielsen) angenommen.
Amerika. Von den beiden Depeschen, welche Herr Seward | an den amerifanishen Gesandten in London, Herrn Adams, ge-
richtet hat, ist die cinc aus Washington, vom 13. März d. J datirt, und lautet: »Mein Herr, — Wie man vernimmt , herrscht in Europa und zuma
unter den Jnhabern der Rebellen-Anleihe, für welche als Bürgschaft Baum- | wolle verpfändet wurde, die Ansicht, daß die diesseitige Regierung, wenn der | Friede im Lande wieder hergestellt scin wird, die öffentlicen Schulden der |
Insurgenten oder gewiß die erwähnte besondere Schuld Übernehmen werde Voraussichtlih kann jedoch keine Ansicht irriger sein.
England diese Täuschung nehmen wollten. — Jch bin x. Seward.«
Die zweite Depesche, vom 10. August datirt, hat folgenden
Wortlaut:
» Mein Herr —, Jch habe die Ehre, mich zum Empfange Jhrer De- pesche Nr. 1022 zu bekennen, welcher Schriftstücke beigefügt waren, die einen | in dem Prozesse der Vereinigten Staaten gegen | Prioleau und andere gegebene interlokutorischen Entscheidungen enthalten, | — einem Prozesse, der zur Rükerbaltung von 1356 Ballen Baumwolle | Der Vicekanzler hätte demnach die Rechtstitel der |
von dem Vicekanzler
erhoben worden war. Vereinigten Staaten auf besagtes Objekt bekräftigt. Warum die Vereinigten Staaten sich zu kümmern haben, is fein Urtheil und nicht seine Motivizung, und von diesem Gesichtspunkte aus könnte unsere Regierung die Sache ohne Bemerkung hingehen lassen. Die Offenheit aber, welche in Staats- Angelegenheiten beobachtet werden sollte, erfordert eine Darlegung der Gesichtspunkte, welche unsere Regierung in Betreff in seiner Motivirung behandelten Fragen genommen hat. Staaten geben nicht zu, daß die Verbindungen illoyaler Bürger, welche die
Fahne des Aufruhrs erhoben haben, jemals eine Regierung de facto oder | in irgend einem Sinne eine politische Macht gewesen seien, die Corporations- | internationale, | Es | ist feeilih wabr, daß bei einem Theile der britischen Nation und selbst bei | der brit. Regierung eine andere Ansicht von dem Charakter der Jusurgenten | Doch is nicht zu vergessen, daß so oft | jene widerstreitende Meinung von der Regierung Jhrer brit. Maj. in ihrem | Verkehr mit den Vereinigten Staaten ausgesprochen worden is, darauf ein | Die Ver- |
municipale oder oder aufrechthalten
einer Form, ob verleihen , besien
rechte in irgend hâtte annehmen ,
fönnen. Gunst gefunden zu haben scheint.
fester, jedoch wie wir hoffen, höflicher Widerspruch erfolgt ist. einigten Staaten bestreiten und weisen zurück die Erklärung des Vicekanzlers,
daß sie die Nachfolger der Rebellion seien; im Gegentheil, sie behaupten, | jeßt zu sein, und während der ganzen Zeit der Rebellion gewesen zu sein, | der Rebellion waren: ein souveräner Staat, | unbedingt zu der Leitung und Controle alles Eigenthums und aller Per- | sonen innerhalb der Vereinigten Staaten unter den alleinigen Beschränkun- | gen ihrer eigenen Verfafsung berechtigt. Es wird kaum nöthig sein, zu be- |
was sie vor dem Ausbruche
merken, daß die Vereinigten Staaten sich in keiner Weise gebunden er-
achten werden, die Bedingungen, welche der Kanzleigerichtshof oder irgend | ein anderes Municipalgericht Großbritanniens sih herausnehmen mag, in | dieser oder einer andern Rechtssache vorzuschreiben, hinzunehmen oder ihre | Sie erheben Anspruch und bestehen auf | die Rückerstattung der nun in Frage stchenden Baumwolle, und während |
Maßnahmen darnach einzurichten.
sie sich damit begnügen, sie durch den Entscheid der Munizipalgerichte Groß- britanniens zu erhalten , beharren sie auf ihrem absoluten Recht, sie durch |
das Einschreiten der Regierung Jhrer britischen Majestät zu erhalten. Die hier dargelegten Ansichten mögen Sie den für die Vereinigten Staaten auf-
tretenden Rechtsbeiständen mittheilen. Jhrer Majestät Regierung hat \sich |
in feiner Weise für den von dem Vicefkanzler genommenen Standpunkte verantwortlich gemacht und daher möchte es nicht nur unnöthig, sondern selbst unangemessen erscheinen, auf die Angelegenheit die Aufmerksamkeit Earl Russell's zu lenken. Wenn Sie jedoch finden, daß Jhrer Majestät
Minister unter einem dexr Berichtigung bedürftigen Mißverständnisse betreffs | der Ansichten unserer Regierung stehen, so wollen Sie diese Berichtigung |
ITch bin 2c. Seward.« it mit
in freundschaftlicher und höflicher Weise erfolgen lassen.
»City of Dublin «
(T ov E
Dampfer
Beschlüsse zu Gunsten der Reconstructions-Politik Johnson's und versprach ihm herzliche Unterstüßung. James Wells is zum pro- visorischen Gouverneur für Louisiana ernannt worden, vention in Alabama forderte den Gouverneur Lewis E. Parsons
auf, zur Unterdrückung der dortigen Unruhen Milizen aufzubieten.
Der K. Postdampfer »La Plata« hat aus Rio de Janeiro
Daten bis zum 8. September nach Southampton gebracht. Das
bedeutendste Ereigniß von dem Kriegsschauplaßtze, die Niederlage eines |
Theiles der in Rio Grande eingerückten paraguitischen Armee, ist | bereits telegraphisch bekannt geworden. Die Schlacht fand zwei | Meilen von Restauracion entfernt am Zusammensflusse des Yatay | und des Uruguay statt, wo Flores, mit Paunero vereinigt, 9000 | Mann stark, die Paraguiten überfiel und niedermachte. Die | offiziellen Berichte geben die Anzahl der gefallenen Paraguiten auf | 1700, der verwundeten auf 300, der gefangenen auf 1200, an. Das | Gros der paraguitischen Armee soll nun in Uruguayana von den |
Es ist feine Wahr- scheinlichkeit vorhanden, daß irgend ein Theil dieser Schuld von der Regierung der Vereinigten Staaten übernommen oder anerkannt werden wird. Daher würde es am Orte sein, wenn Sie auf gecignetem Wege dem Publikum in
der von dem Vicekanzler | Die Vereinigten |
Nachrichten | aus New-York vom 2lsten v. Mts. Mittags in Cork ein- | getroffen. Die republikanische New-Yorker Staaten-Convention faßte
Eine Con- |
| gewonnen,
Nattonal, D at f.
Lg D Literat G. Langenscheidt in Berlin hat die für seine | Lebenszeit ihm als invaliden Unteroffizier des 3. Brandenburgischen Infan- [ | terie-Regiments Nr. 20 zustehende Jnvaliden-Pension von monatlich 2 Thlr. dem National-Dank für Veteranen zur Verwendung für seine Qwecke vom [. 1- Manuar d, ab Überwiesen, welche patriotische Zuwendung mit dem Bemerken hierdurch dankbar zur öffentlihen Kenntniß gebracht wird, daß der Betrag von 24 Thlr. als eine beständige fortlaufende Jahres-Einnahme
in den Büchern der General - Schaßk Sti worden ist. h haßfkasse der Stiftung zum Soll gestellt
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A ai Nr. A As Central-Blatts der Abgaben-, Gewerbe- und Han- el8geseßgebung un erwaltung in den Königl. Pr. St . den 30. September, enthält : ia d att Anzeige der in der Geseßsammlung erschienenen Geseßze und Ver- ordnungen Unter Nr. 129. Verfügungen des Königl. Finanz - Ministeriums die Annahme der Steuersupernumerare betreffend, E 31. Juli 1865, nut der Benachrichtigung, a) daß die Realschule in Nordhausen als Real- b) daß die Errichtung eines ncuen
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| schule crster Ordnung anerkannt ist. städtischen Gymnasiums. in Berlin, des »ySophien-Gymnasiums« und einer neuen städtischen Gewerbeschule am Louisenufer, unter der Bezeichnung
| »Louisenstädtische Gewerbeschule« genehmigt ist, und daß zur Unterscheidung
| der leßteren Anstalt die ältere städtische Gewerbeschule in Berlin den Na- men »riedrichs-Werdersche Gewerbeschule« führen werde.
Unter Nr. 130. Cirkular-Verfügung des Königlichen Finanzministeriums, daß der Anspruch der in der Flotten-Stammdivision Dienenden auf Civil- versorgung auch auf Anstellungen in der Verwaltung der indirekten Stcuern Anwendung findet. Vom 14. August 1865.
Unter Nr. 131. Verfügung des Königlichen Finanzministeriuums, die Stempelfreiheit der Verhandlungen über die Vereidigung der mit dem Forst- {uß 2c. beauftragten Personen betreffend. Vom 14, Juli 1865.
Unter Nr. 132. Erkenntniß des Königlichen Ober - Tribunals vom 28. November 1864:
1) Jede Vollmacht zur Vertretung eines Angeklagten in einem Un- tersuchungsverfahren ist stempelpflichtig, sollte die zu verhängende Strafe auch nur in Geldbuße unter 50 Thlr. bestehen. V
2) Wird eine ungestempelte Vollmacht innerhalb der zur Nachbrin- gung des Stempels belassenen vierzehntägigen Frist bei Gericht eingereicht, jo liegt, selbst wenn eine rechtzeitige Nachbringung des Stempels nicht erfolgt, eine Stempeldefraudation nicht vor.
Unter Nr. 133. Cirkular-Verfügung des Königlichen Finanz-Ministe- riums vom 8. Juli 1865, welche benachrichtigt, daß dem Herzoglih nassaui- schen Steueramte zu Wiesbaden die Befugniß zur Ausfertigung und Er- | ledigung von Begleitscheinen 1. beigelegt ist.
Unter Nr. 134. Cirkular - Verfügung des Königlichen Finanz-Ministe- ciums vom 9. August 1865, die Errichtung eines Königlich hannoverschen Nebenzollamts 1. auf dem Bahnhofe zu Bentheim betreffend. i
Unter Nr. 135 Cirkular-Verfügung des Königl. Finanz-Ministeriums, die Befugniß des Herzoglich braunschweigischen Steueramts in Stadt- oldendorf betreffend. Vom 12. August 1865.
Unter Nr. 136 Verfügung des Königlichen Finanz - Ministeriums, die | Tarifirung von Knochen und Klauenfett betreffend. Vom bten | August 1865.
Als Beilage is dem 20sten Stück des Centralblatts beigefügt: Sta- | tistik der Brauereien im preußischen Staate und in denjenigen Ver- " einsstaaten und Vereinsgebietstheilen, deren Regierungen mit Preußen die | Uebergangsabgaben von Bier als eine gemeinschaftliche theilen, für das | Jahr 1864.
— Unter Aufhebung der bisherigen Bestimmungen über die Flössere i | auf dem Stolpe-Strom und seinen Nebenflüssen Schottow und Kamenßt, | namentlich des Reglements Über die Holzfléßungen auf dem Stolpe-Strom vom 28. Januar 1801 isst in Gemäßheit des §. 12, des Geseßes vom 28, Februar 1843, (Geseß über die Benugzung der Privatflösse G. S. 1843, | S. 41) ein neues Reglement für die Holzflößungen auf dem | Stolpe-Strom und dessen Nebenflüssen Schottow und Ka- | ment unter dem 2. August d. J. von den Ministern der Finanzen, für | Handel, Gewerbe und öffentl. Arbeiten und für landwirthschaftliche Angele- | genheiten erlassen. (Nr. 346 des Amtsbl. d. Königl. Regierung zu Cöslin | Stück 36)
| — Ueber den Stand der Arbeiten in Betreff der Ermittelung der | Grund- und Gebäudesteuer - Entshädigungs - Ansprüche im Regierungsbezirke zu Cöslin theilt das Amtsblatt der betreffenden Regie- rung Folgendes mit: »Nachdem jeßt die Untervertheilung der Grundsteuer als beendet betrachtet werden fann, ist für diese Berechnung die Grundlage Die Nachweisungen der Entschädigungsberechtigten , soweit dies bisher zu ermitteln waren, sind für alle Kreise in der Aufstellung begriffen,
| und für die Mehrzahl derselben soweit gediehen, daß in Zeit von einigen
Wochen, längstens von 4 — 2 Monaten die Offenlegung derselben und die Aufforderung zur Anmeldung der übergangenen oder weiter gehenden An- sprüche erfolgen können wird. Die Bearbeitung der Gebäudesteuer - Ent- shädigungs - Ansprüche würde erheblich weiter gediehen sein, wenn nicht im