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na allen Richtungen hin absegen und versenden. Dieses Kleingewerbe wáre cines bedeutenden industriemäßigen Aufschwunges fähig, wenn es da- nach strebte, zum Theil bessere Formen zu adoptiren, für Verschönerung der Glasur Sorge zu tragen und denjenigen Geschirren, welche zur Verwendung auf dem Feuer bestimmt sind, größere Haltbarkeit zu geben. Eine größere Feuerbeständigkeit würde schon einfach durch Sandzuschläge zum gewöhnlichen Jöpserthon erzielt und würde in noch höherem Grade erreicht, wenn etwas Speicherer weißer Thon undChamottmehl verwendet würden. Feuerfeste Koch- und Bratgeschirre aus Thon sind ein sehr gesuchter und verhältnißmäßig theuer bezablter Artikel. Die besten Kochgeschirre dieser Art fommen aus der Chaimpagne' in Frankreih. Fünf französische Fabriken dieser Art haben Champagner feuerfestes Kochgeschirr zur biesigen Ausstellung geschickt. Der
weite Transport und die kostspielige Verpackung vertheuern diese Geschirre |
so bedeutend, daß selbe um so eher hier mit Erfolg fabrizirt werden könn- ten. Dos große Sortiment von Champagner Töpfen in hiesiger Ausstellung
bietet den Töpfern alle in Frankreich i blichen Formen. Als etwas bier |
Neues müssen insbesondere die thönernen, in Frankreich allgemein üblichen Kaffeefilter genannt werden, in welchen der Kaffee wohlschmeckender als in metallenen Kaffeemaschinen erzielt wird. Ueberhaupt verdienen alle aus feuerfestem Thon fabrizirte Koh- und Bratgeschirre den Vorzug -vor den eisernen und allen metallenen Gefäßen. Eine hierortige Nachahmung der Champagner Kochgeschirre würde sich selbst dann noch lohnen, wenn man zur Erzielung einer eben so guten Qualität gar feuerfesten Thon aus der Champagne beziehen müßte. Die französischen Bahnfrachtsäße sind nämlich beim Exporte von Rohstoffen außerordentlich niedrig.
Landwäirthschaftliche Nachrichten.
Trier, 17. Oktober. (Tr. Ztg.) Heute wurden wieder 2500 Ctr. Kartoffeln auf hiesigem Wochenmarkt zu dem äußerst billigen Preise von 11—13 Sgr. per Ctr. verkauft. Die Befürchtung, daß dieselben meistens zweiwüchsig und daher weniger haltbar seien, hat sich biéher als unbegrün-
det erwiesen. Darum werden denn auch jeßt die Wintervorräthe schon frü- |
her, als man es anfangs beabsichtigt hatte, gekauft, so daß die enormen Marktvorräthe von mehreren Tausend Ctrn. in wenigen Stunden Absahß finden. Als ein seltenes Beispiel von der diesjährigen außerordentlichen Vollkommenheit dieses Knollengewäcbses is der Fall zu erwähnen, daß heute eine Kartoffel von der Die eines Kinderkopfes mit 25 Sgr. bezahlt wurde. Neben der diesjährigen reichlichen Kartoffelnernte is der Weißkohl größten- theils, und der Blumenkohl fast gänzlich mißrathen.
— Die »Linzer Ztg.« schreibt: Es is} eine erfreulihe Wahrnehmung, daz der Hopfenbau in Ober-Oesterreich von Jahr zu Jahr an Ausdehnung gewinnt. Wenn wir recht unterrichtet sind, beträgt die heurige Hopfenernte im Mühl-Viertel 6000 und im Bezirke Schwannenstadt 4000 Centner. Der ober-öôsterreichische Hopfen wird von Nürnberger und Hamburger Handlungs- häusern gekauft und nach England versendet. Die erste Sendung unseres Hopfens nah England erfolgte im Jahre 1861; die aus Amerika in Folge des. dortigen Krieges ausgebliebenen Lieferungen und die gute Qualität des ober-österreichischen Hopfens verschafften demselben in England cine bereit- willige Abnahme, welche noh immer anhält.
Eisenbahun- Angelegenheiten.
— Der Bau der Halle-Kasseler Eisenbahn nimmt, begünstigt durch die Witterungsverhältnisse, seinen erfreulichen Fortgang. Behufs Aus- führung einer Eisenbahn zwischen Erfurt und Nordhausen über Sonders- hausen find die cinleitenden Schritte geschehen.
Die Arbeiten auf der Preußisch-Niederländischen Verbin- dungsbahn Viersen-Venlo werden so eifrig beirieben, daß deren Er- öffnung zu Anfang nächsten Jahres in sichere Aussicht gestellt werden kann.
Die Eisenbahnbauten auf der Strecke Osterath-Essen im Kreise Duisburg, so wie die Brückenbauten bei Mühlheim an der Nuhr und auf der Strecke Ruhrort-Styrum, namentlich leßtere in Folge der anhaltend trockenen Witterung, schreiten rüstig vorwärts.
Die Städte Wriezen und Freienwalde a. O. haben statt der früheren 10,000 Thlr. die Summe von je 20,000 Thlr. und die Kreisstände des Ober-Barnimer Kreises statt der früheren Summe von 6000 Thlr. die Summe von 12,000 Thlrn. für die Neustadt-Wriezener Eisenbahn bewilligt und es steht die Jnangrifsnahme dieses Baues in Aussicht.
— Der » Russische Jnvalide« veröffentlicht eine Zusammenstellung der russischen Eisenbahnbauten, wonach die von der großen russischen Eisenbahn- Gesellschaft erbaute Eisenbahn von 1617 Werst 169,183,420 Rub. S, also die Werst 104,6 28 RS. gekostet hat. Die 204 Werst lange Riga - Düna- burger Eisenbahn hat gekostet 13,561,231 Rub. S, also die Werst 66,476 Rub. S. Von den 185 Werst der Moskau-Rjäsaner Bahn, die im Gan- zen 15 Mill. Rub. S gekostet, hat also jede 81,081 Rub. S. in Anspruch genommen. Die 73 Werst der Eisenbahn von der Wolga zum Don koste- ten 4,591,748 Rub. S., also die Werst 62,996 Nub. S. Die Moskau- Jaroslawer Eisenbahn kostet in ihrer Ausdehnung von 66 Werst 4,173,881 Rub. S., also jede 63,240 Rub. S. Die Mosfkau-Petersburger Eisenbahn ist in jeder Beziehung eine Musterbahn, nur nicht was die Kosten anbe- langt, jede Werst derselben hat nämlich die Summe von 218,462 Rub. S. gekostet. Die Krementschug - Beltaer Eisenbahn wird erst in drei Jahren dem Publikum übergeben werden. Die Moskau - Petersburger Eisenbahn beförderte bis zum 1. September 919,426 Reisende, 42,208 Stück Vieh, 22,983,382 Pud Waaren, 29,500 Pud Postsachen und nahm ein 6,804,078 Rubel S. Jm August allein wurden 129,093 Neisende, 2,618,722 Pud Waaren , 3749 Stück Vieh befördert und 891,227 Rub. S. eingenommen.
Telegraphiseche Wiiterangshberithte.
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Beobachtungszeit.
Stunde
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t schwach. | Maxim. 8,6,
Abds. ¡Stockholm . Minim 5 g.
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S Mere Paris... 4,4 S, schwach. schön, etw. bew,
» ¡|Brüssel.…..| 86 880, sehwach, |sehr bewölkt (Haparanda. | [— 0,8 /0., schveach. | Schnee, Riga y | 3,6 |80, gemüssigt. |hbeiter. At M à 6,6 |580,, ziem. stark. |bewölkt. i Stockholm . | 4,6 |SSW., schwach. |heiter. Gröningen . | 5,5 |S., schwach. bewölkt. Hod | T9 O Schwach: bewölkt Hernösand. | 4,5 |SW.,, mässìig. ¡fast bedeckt,
P P08 s Ie ne ta toe n. Oktober
[S., mässig. ’ heiter. SW , sehr schw. |trübe. S0., Windstille. | bedeckt. S, mässig. heiter. S., schwach, heiter. SW., mässig. | heiter. SW., schwach. jheiter, gest. Reg. SSW , sehr schw.| bedeckt. SW., schwach. |heiter. S., schwach. bewölkt. 0., schwach. trübe. SW., schwach. |[trübe, S., schwach. Baputaitt
Memel... 8044| [Königsberg | 334,9 | Danzi 1/3048 PUIIS 5 S045 COSUD „l BBOO8 Sn 4 4 DOAGHI | Berlin 333,0 DOSeDL. 4 333,0 Münster .….| 332,3 LONDaU 4 9040 Breslau... | 329,5
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Königliche Schauspiele.
Sonntag, 22. Oktober. Jm Opernhause. (202te Vorstellung, Oberon, König der Elfen. Romantische Feen - Oper in 3 Abthei- lungen, nach dem Französischen des J. R. Planché, überseßt von Th. Hell. Musik von C. M. von Weber. Ballet von Hoguet.
Mittel-Preise.
Im Schauspielhause. (169se Abonnements - Vorstellung.) Ju der Heimath. Original - Schauspiel in 5 Akten von Charlotte Birch-Pfeiffer.
Gewöhnliche Preije.
Montag , 23. September. Jm Opernhause. (203te Vor- stellung.) Der Troubadour. Oper in 4 Akten. Musik von Verdi. Balltt von P Taglivni. Leonyre: Frl: ‘Lucca. Hr. Wale! Manrico.
ELktra-Preise.
Im Schauspielhause. (170ste Abonnements-Vorstellung.) Di: Erzählungen der Königin von Navarra. Lustspiel in 5 Akten von Scribe, überseßt von W. Friedrich.
Gewöhnliche Preise.
Dienstag, 24. Oktober. Jm Opernhause. (204te Vorstellung, Iphigenia in Tauris. Große Oper in 4 Akten. Musik von Gluck. Tanz von Hoguet. (Gast: Frl. v. Pöllnitz, Schülerin der Madam Viardot : Jphigenia, als erster theatralischer Versuch.)
Mittel-Preise.
Im Schauspielhause. (171ste Abonnements-Vorstellung. Neu einstudirt: Von Sieben die Häßlichste. Lustspiel in 4 Akten, nah Told's Erzählung von L. Angely. Jn Scene geseht von Direktor Düringer. Vorher: Lyrish und dramatisch. Lustspiel in 1 Al von Berting.
Gewöhnliche Preije.
Sonntag, 22. Oktober. Im Saal - Theater des König-
lichen Schauspielhauses. ODreizehnte Vorstellung der französischen Schauspieler-Gesellschaft. Montjoye. Comeédie en cing actes e! sìx tableaux de Mr. Octave Feuillet. Preise der Pläye: Erstes Parquet und erste Estrade 1 Thlr. 5 Sgr. Zweites Parquet und zweite Estrade 25 Sgr. Gallerit Sigyplay 15 Sgr.,, Stehplay 10 Sgr. — Der VBilletverkauf finde! am Tage der Vorstellungen Vormittags von 10 bis 1 Uhr (Sonntags von 11 bis 2 Uhr) im Abend - Kassenlokal der König' lichen Schauspiele (Eingang von der Jägerstraße), und an dek Abendkasse im Vestibul des Concertsaales (Eingang von der Tauben straße) statt. i Dienstag, 24. Oktober. Vierzehnte Vorstellung der französi hen Schauspieler - Gesellschaft. Beilage
{3129]
3405 Beilage zum Königlich Preußischen Staats - Anzeiger.
Sonntag 22. Oktober
1865.
l Rie
Heffentlicher Nnzeiger.
Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.
9 SteckŒbrtté f.
Der unten signalisirte Füsilier Wilhelm Radecke der 6. Compagnie des Herzoglichen Regiments Anhalt hat sich nach Empfang der Einberufungs- Ordre aus seiner Heimath enfernt und i| sein jehiger Aufenthalt nicht er- mittelt worden.
Da die Vermuthung der Desertion vorliegt, werden alle Militair- und Civil-Behörden ergebenst ersucht, auf den 2c. Radecke vigiliren zu lassen und denselben im Betretungsfalle dem unterzeichneten Kommando aus- uliefern.
/ o, am 12. Oktober 1865. Herzogliches Kommando des Regiments Anhalt. Frhr. von Heinrod, Oberst. Signalement.
Vor- und Zuname: Wilhelm Radecke, geboren am 18. April 1841 , Geburtsort: Hoym; Gewerbe: Schneider; Religion: evangelisch; Größe: 5 Fuß 3 Zoll 1 Strich; Haare: schwarz; Stirn: hoch; Augen- brauen : schwarz; Augen : braun; Nase: gewöhnlich; Mund: proportionirt ; Vart: im Entstehen; Zähne: gesund; Kinn: spig; Gefichtsbildung: oval; Gesichtsfarbe: gesund; Statur : s{lank; besondere Kennzeichen: fehlen.
Stecckbriefs - Erledigung Der unterm 1. September 1865 hinter den Schlächtergesellen Johann Friedrih Hirseland von Bernau erlassene Stebrief ist durch Ge- stellung desselben erledigt. Alt-Landsberg, den 19. Oktober 1865. Königliche Kreisgerichts-Deputation. Neubauer, i, Bi
Der von uns gegen den früheren Hutmannskneht Georg Elias Hoffmann aus Frauenwald unterm 16. Februar 1864 erlassene und am 16, Mai v. J. erneuerte Steckbrief is erledigt.
Suhl, den 19. Oktober 1865.
Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung. Der Untersuchungsrichter.
Kriminalgerichtlihe Bekanntmachung. Am 28. September d. J, Nachmittags, ist auf dem Hippodrom ein Mann erhängt gefunden worden. J Derselbe war circa 45 Jahre alt, von magerer Statur, 5 Fuß 8 Zoll groß und hatte graue Augen, schwarzes Haar, einen vollen s{warzen Baken- und Kinnbart und vollständige Zähne, Bekleidet war der Leichnam mit: j einem baumwollenen starken, bereits geflickten Hemd ohne Zeichen, einem baumwollenen Chemiset, einem s{chwarzseidenen Halstuch, woran die Aufknüpfung erfolgt war, einem dunkelbraunen etwas defekten Tuchroke mit schwarzem Sammet- Tragen, A defekten {warzen Hosen , durch einen s{hwarzledernen Hüftriemen getragen, ) rindsledernen Stiefeln, worin Fußlappen. In den Taschen fand sich nur eine Schnupftabaksdose vor; auch trug der Verstorbene eine sehr scharfe Stahlbrille. Jedermann, welcher über die Person des Erhängten Auskunft zu geben vermag, wird aufgefordert, davon entweder zu den Akten Nr. 24 de 1869
oder der nächsten Polizeibehörde Anzeige zu erstatten, oder aber in dem
auf den 6, November 12 Uhr anberaumten Termine
zur kostenfreien Vernehmung sich einzufinden.
Charlottenburg, den 10. Oktober 1865. j Königliche Kreisgerichts-Kommission 1,
HSandels-Negister. Handels-Register des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin,
In das Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts is unter Nr. 4422 der Kaufmann (Posamentier- und Kurzwaaren-Handlung) Louis Meckllenburg zu Berlin, Ort der Niederlassung: Berlin (jehiges Geschäftslokal : ‘Rosenthalerstr. Nr. 40)
Firma: Louis Medcklenburg,
: eingetragen zufolge Verfügung vom '19. Oktober 1865 am selben Tage.
Die unter Nr. 3643 des Pre gers eingetragene hiesige Firma ‘ . ue I h 2 * Inhaber: Kaufmann Wilhelm Carl Johann Friedrich Ruceß,
ist erloschen und zufolge heutiger Verfügung im Register gelöscht.
Berlin, den 19. Oktober 1865. ; E Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen,
Die dem Kaufmann Aurelius Rudolph Großmann zu Luckau für die Firma Hermann Zapp in Luckau von dem Kaufmann Johann Hermann Zapp ertheilte Prokura if erloschen, und dies zufolge Verfügung vom 17. Oftober 1865 in das Prokuren-Register eingetragen worden.
Luckau, den 17. Oktober 1869.
Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.
Bei dem unterzeichneten Gericht ist folgende Eintragung in das Firmen- Register erfolgt : 1) Nr. 81. 2) Bezeichnung des Firmen-Jnhabers: Kaufmann Herrmann Carl Emanuel Otto Boy zu Neustadt- Eberswalde. 3) Ort der Niederlassung : Neustadt-Eberswalde. 4) Bezeichnung der Firma: Herm. Boy. Eingetragen zufolge Verfügung vom 19, Oktober 1865 an demsel- ben Tage. Neustadt-Eberswalde , den 19. Oktober 1865. Königliche Kreisgerichts-Deputation.
In unser Register zur Eintragung der Ausschließung der ehelichen Gütergemeinschaft ist unter der Nr. 8 eingetragen : Der Kaufmann Carl Otto Louis Pappenroth aus Mensguth hat, nachdem Über sein Vermögen der Konkurs eröffnet worden, in sei- ner Ehe mit der Barbara, geb. Tanski, die bis dahin bestehende Gemeinschaft der Güter und des Erwerbes ausgeschlossen und is dem künftigen Vermögen der Ehefrau die Eigenschaft des Vorbe- haltenen beigelegt worden. Eingetragen zufolge Verfügung vom 9. Oktober 1865 am 12. Oktober 1865. cfr. Aften über das Register zur Eintragung der Ausschließung der Gütergemeinschaft, Vol. T. tal O6 Ortelsburg, den 12. Oktober 1865. Königliches Kreisgericht.
Qufolge Verfügung vom 19. Oktober 1865 isst an demselben Tage in das diesseitige Handels- ( Prokuren-) Register (unter Nr. 76 Col. 8 und unter Nr. 153) eingetragen , daß die (durch die verwittwete Frau Blanca Alwine Jda Lindenberg, geborene Berndts, bevormundeten) Geschwister
Anna Margaretha,
Herrmann George
Felix Oscar nachdem die ihrerseits dem Alexander Ferdinand Gelsz hierselb in Betreff
der Firma: E. A. Lindenberg (Gesellschafts-Regifter Nr. 71) ertheilte Prokura erloschen ist, anderweit den Gustav Candrian hierselbst| ermächtigt haben, die vorbenannte Firma ihrer am hiesigen Orte bestehenden Handlung per procura zu zeichnen. Danzig, den 19. Oktober 1865. Königliches Kommerz- und Admiralitäts - Kollegium. von Groddeck.
Lindenberg zu Danzig;
Jn unser Fimen-Register ist L L: 00.
Firmen-Jnhaber : Apotheker Carl August Fiebelkorn.
Ort der Niederlassung : Labes.
Bezeichnung der Firma: C. Fiebelkorn.
Eingetragen zufolge Verfügung vom 17. Oktober 1865 an dem-
selben Tage. Labes, den 17. Oktober 1865. Königliche Kreisgerichts-Deputation.
In unser Gesellschafts - Register is zufolge vorschriftsmäßiger Anmel- dung eine offene Handelsgesellschaft unter der laufenden Nummer 18 unter der Firma
Moriÿ Litten u, Comp. am Orte Stolp und unter folgenden Rechtsverhältnissen : 1) Persönlich haftende Gesellschafter sind : a) der Kaufmann Adolph Daus in Stolp, b) der Kaufmann Moriy Litten in Stolp, 2) die A N die Gesellschaft zu. vertreten, steht jedem der Gesell- schafter zu, 3) die Gesellschaft hat am 15. September 1865 begonnen, zufolge Verfügung vom 3. Oktober 1865 am 3. Oktober 1865 eingetragen. Stolp, den 3. Oktober 1865. : Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.
In unser Firmen-Register is sub Nr. 619 die Firma: v Jiegeleifabrik. zu Brzezinka bei Myslowiß Ignaÿ Rosenthal «
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