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Das ganze Gewichtsquantum beträgt also 546,033 Ctr. 147 Pfd,
und find abgelassen 473 Schiffes sowie 57 Dampfschiffe.
tuttgart, 31. Juli. Der Exporthandel Württembergs nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika belief sich im zweiten Quartal dieses Jahres auf 499,578 Fl. 18 Kr., blicb also der Ausfuhr von 502,639 Fl. 7 Kr. während des ersten Quartals so ziemlich gleich, Übertraf die des zweiten Quartals 1865 um 263,317 Fl. 59 Kr., blieb dagegen der des gleichen Quartals im vorigen Jahre gegenüber um 333,012 Fl. 13 Kr. zurü. NUSNU gegan taBde waren: Corsetten, Wollen- waaren, Farbwaaren, Leder, Baumwollwaaren, getrocknete Früchte, Galanteriewaaren, Weine und Liqueure, Bücher, Droguecrien, ge- mischte Waaren, Metallwaaren, My lithographische Ma- terialien. Den Hauptausfuhrartikel bildeten Corsetten, deren in der genannten Zeit im Werth von 351,099 Fl. 39 Kr. nach den Vereinigten Staaten ausgeführt wurden. : /
London, 3. August. Jn den unter Bord befindlichen
Magazinen Englands fand sich am 30. Juni dieses U Ver- lichen mit den Lagervorräthen des vergangenen Jahres in 7 Haupt- rtifeln ein Abnehmen, während 5 eine Zunahme ergeben. Verringert hat si der Vorrath an- Zucker (3,020,489 Ctr. gegen 3/386/112 Ctr.) um 11 pCt., an Thee um 13 f t. (94,764,344 Pfd. gegen 1612951476 fundy an Tabaf um 19 pCt. (63,124,997 Pfd. gegen 76,295,476 fund) an Wein um 6 pCt. (13,967,706 Gallonen gegen 14,867,348 Gallonen). Zugenommen haben Kakao 45 pCt, (5,483,476 Psd. gegen 3/776/925 Pfd.), Kaffee um 2 pCt. (34,616,077 Pfd. gegen 33/7258/475 Pfund), an Raffinade um 112 pCt. (147,032 Ctr. gegen 69/261 Ctr.)
Was die Getreide-Einfuhr anbetrifft, so ergiebt sih aus den offiziellen Zahlenangaben, daf, obgleih der Juni 1867 nit ganz so hoh vermerkt e wie derselbe Monat im Jahre 1866, doch die Summe der eingeführten Frucht im ersten Halbjahr 1867 die er: sten 6 Monate der beiden vorhergehenden Jahre beträchtlich übersteigt. Eingeführt wurden uämlich in dieser Zeit im Ganzen 14,448,556 Ctr. ae 200 Pit. mehr als 1866 und 93 Pzt. mehr als das Jahr vorher aufzuweisen hat. Rußland trägt zu dieser Einfuhr S 5_des Gesammtbetrages bei und Preußen figurirt mit 7. Die euaoglGe Einfuhr war unbedeutend. Auch die Vereinigten Staaten sind, ob- wohl mit dem dreifachen ihres vorjährigen Amportes, immer noch sehr {wah vertreten. i 7 i
An Mehl wurden 1,823,072 Cir. eingeführt, wobei sih gegen 1866 eine Verringerung um 42 Pzt., gegen 1865 indessen 17 Pzt, Zu- wachs herausstellt. Der Ausfall im gegenwärtigen Jahre findet seine Begründung in dem kleinen TJmport von Frankreich hcer, das nur seiner vorjährigen Sendungen auf den Markt gebracht hat.
— (Aus- und Einfuhrhandel von Taganrog im Jahre 1866.) Der Werth der Einfuhr betrug im Ganzen 3,426,409 S. R., der der Ausfuhr 26,793,225 S. R. Unter den lusfuhrgegenständen find die bedeutendsten : Weizen (für 17,150,574 S. R.), Leinsaat Mir IEO S R Wolle (für 1,823,874 S. R.) und Talg (für
1X10}, L.)
— Die »Khersoner ciu « veröffentlicht interessante Mittheilun- gen Über dic russishe Dam |wifffahrts - Gesellschaft im Schwarzen Meere. - Dieselbe besißt 45 Dampfer mit 37,857 Tonuen und 5739 Pferdekraft, sowic 22 Barken und 2 Lichterschiffe, sammt Grundstücken in Odessa, Sevastopol, Kherson, Yalta, Theodosia und in einigen fremden Häfen. Sie unterhält 20 Linien wovon sechs mit dem Auslande, nämlich Konstantinopel , Alexandrien , Marseille, London, Galacz und Salonich. Abgesehen von den Haupt- linien besorgt die Gesellschaft auch 12 Nebenlinien oder eine Art inneren Dienstes, der die Mündung des Duniester und die Straße von Kertsch; die Verbindung zwischen Odessa, Nicolajeff und Kherson, die Häfen der Krim und den Remorqueurdienst auf dem Dniepr, Bug und Duniester umfaßt. Tm_ Jahre 1865 wurden 285,748 Passagiere und 13,770,509 Pud Güter befördert und die Brutto-Ein- nahme betrug 3,042,412 Rubel, was ein Erträgniß von 30 pCt. auf das Kapital ausmacht — jedoch, mit Einschluß der Regierungssub- vention im Belaufe von 1,882,903 Rubeln. Leßtere wird vertrags- mäßig 1867 mit 5 pCt. weniger bemessen werden und in 10 Jahren nur die Hälfte des gegenwärtigen Betrages ausmachen. Die VGesell- {aft tran8portirt hingegen zu cinem sehr Morgen Tarife die Post, Aera couriere und Truppen mit ihrem Gepäck.
— Der Vichstand in Australien is in einer Weise im QZu- nehmen begriffen, daß die gegenwärtigen Anstalten zur Abfktochung und Konservirung des Fleishes zum Export sich mit der Menge des Viehes, das geschlachtet werden mußte, als vollständig außer Ver- bâltniß erweisen. Aus den N erschen wir, daß im
ahre 1842 Australien 1,006,233 Stück Hornvieh und 6,194,004 Schafe besaß. Dieses lebendige Inventar hatte fich im Jahre 1865 auf 3,957,270 Stüdck _Rindvich und 33,381,733 Schafe in Australien und 265,000 Stück Hornvich, sowie 5,075,000 Schafe _in Neuseeland „vermchrt, 620,438 Stück Hornvich und 3,758,175 Schafe waren in derselben Periode abgesotten und zur Versendung nach dem Auslande praparirt worden. Bis jeßt war dieser Export- artifel im Ganzen nur in langsamem Fortschritt begriffen, doch hat sich neuerdings eine Actien-Gesellschaft unter den bedeutenden Vich- züchtern im Rivernier-Distrikt mit ihrem Siß in Deniliquin ge- bildet, die das Geschäft s{wunghaft zu betreiben und die nöthigen Einrichtungen zu treffen beabsichtigt, um wöchentlich 10,000 Schafe abfochen zu können.
Gewerbe- und Handels-Nachrichten.
Berlin, 3. August. Nach vorlicgenden amtlichen Nachrichten wird in Folge Beschlusses der Sanitäts - Jutendanz in Ül von allen ín Suez ankommenden Schiffen ein regelmäßiges Gesund- heitspatent gefordert werden. Diese Maßregel soll mit - dem
| 10. August
für die Länder zwischen Suez und Aden, mit dem 1 tember für die Länder diesseits Point de Galle und mit dèm 16 Sep tober für die Länder jenseits Point de Galle in Wirksamkeit treten — (Hannovers Leinen-, Garn- und Flachshande[ { Jahre 1866.) Der Zeitschrift des Königlich Statistischen Büreaus
in Hannover entnehmen wir über den fraglichen Handel folgende
Angaben:
I Leggebetrieb und Leinenhandel. Für das Ja r ergiebt sich aus den Aufzeihnungen der Leggebeamten, iele Tex V Centralbehörde, der Königlichen Legge-Tnspection zu Münden gesam- melt und weiter zusammengestellt werden, die nachstehende Uebersicht woraus zugleich die Geldwerthe der geleggeten Leinen, unter Zugrund- legung der dafür gezahlten Preise, hervorgehen.
| ; Stückzahl Ellenzahl Landdrostei-Bezirk der Leinen N lere 24/646 1,677,426
ildesheim 81/166 5,796,540 Lünebur 62/330 4,389,211 31,899 3,709,361
: O 15072/0038 T1990, Im Vorjahre 1865 227,850 17841,256 1853/920
Hiernach hat der Leggeverkehr , welcher im Vorjahre 1865 eine Zunahme an Ellen ahl (bei Abnahme des Geldwerthes) erkennen licß, im Jahre 1866 gegen 1865 wieder cine starke Verminderung er. ge und zwar um 27,809 Stück = 2,268,718 Ellen Leinen oder
er Ellenzahl nach, um 12,72 pCt., während der Geldwerth der Lei« nen Sue Pa U a Stchoersià i abnahm.
ac dem Urtheile Sachverständiger dürfte übrigens der außer. halb des Geschäftsbereichs ‘der Leinenleggen Vértommeitbe Theil der Leinenproduction nach Menge und Geldwerth noch eben \#o viel betragen, als die nachgewiesene Stück- und Ellenzahl und der Geld« E d geleg E Ee i mer den Folgen des Krieges hat der Leinenhandel besonders in den Landdrosteibezirken Hannover, Hildesheim und L burg gelitten; weniger im Fürstenthum Osnabrück. Leßteres läßt. sich daraus erklären daß die im Osnabrüfschen gefertigten Leinen zum größten Theil (zu 3/5) a arrsectsheit Pläßen zugeführt werden. Diese sind von den politischen I in Deutschland. nicht be= do O daher der Verkehr nach dieser Richtung hin eine Störung
Il. Flahs-Ausfuhr. Eine Ausfuhr von lachs findet 1 Vitades Ai rostcibezirké Lüneburg, bier aber o A batte
ge statt.
Die für den Flachshandel wichtigsten Orte dieser rovin Uelzen und Bevensen, besonders die zuerst Cra Statt, t
deren Eagegend (in den Aemtern vird. Zwar und Medingen).
der Flachsbau schwunghaft betrieben wird. Lüneburgschen Wen dlande angehörenden L tow un doch wird das Meiste vielmehr selbs verspônnen fertiges Leinen in den Handel gebracht.
_Im Jahre 1865 famen auf den sämmtlichen &Flachsmärkten, \o wie außerdem im Privatverkehre im Landdrosteibezirke Lüneburg zum Berkauf und wurden größtentheils exportirt: 70,373 Stein à 20 Pfo, Werth 423,679 Thlr., im Vergleich zum Vorjahre 1865, in welchem der Flachshandel nur 67,5342 Stein à 20 Pfd., Werth 370,979 Thlr. umfaßte, also mehr 28382 Stein à 20 Pfd, Werth 52,700 Thlr.
i III, Hcede-Ausfuhr. Wie der Flachshandel , so hat auch der Hecedehandel, für welchen die Landdrostei ezirke Lüneburg, Hanno- ver und Hildesheim in Betrackt kommen, gegen das Vorjahr im Ns avre, ugenommen. '
i wurden 6 produzirt und ausgeführt: im Landdrosteibezirke Lüneburg 12,288 Ctr., Werth 103,130 T im L ‘osteibezi Sannover 8023 Cte / ) 130 Thlr., im Landdrosteibezirke
e8heim 27197 Ctr., Werth 15,507 Thlr., im Ganzen 18,0302 Ctr. im Werthe von 135/399 Thlr. Die Heede-Ausfuhr des Vorjahres 1865 Ausfahe ane 66 im Ee "as m irte Thlr., mithin war die
größer um r. bei gleichzeitiger igerung des Geldwerthes um 12,816 Thlr. P S gerung, de IV. Garnausfuhr. Für den Handel mit flächsenen und hecde- nen Garnen kommen nur die beiden Landdrosteibezirke Hildesheim und Hannover, ersterer jedoch weit mehr als M in Betracht. 1866 betrug die Garn-Ausfuhr aus dem Lan drostcibezirke Hildesheim 60,984 Bund a 20 Lopp, Werth 146,449 Thlr. Hannover. 12,286 » » » » 25,313 »
_——
im Ganzen 73,270 Bund a 20 Lopp, Werth 171,762 Thlr.
Im Vergleich _ um Vorjahre, in welchem 72,175 Bund Garn im Werthe von 167,072 Thlr. exportirt wurden , also mehr 1095 Bund bei einer Steigerung des Geldwerthes um 4690 Thlr. ,
Zum größten Theil haben die Garne Absaß gefunden in West- falen, in den Rheinprovinzen, im Braunfchweigfchen; im Oldenburgschen und im ehemaligen Kurf ürstenthum Hessen; nur ein sehr Hege Theil, und zwar die in den Legc ebezirken Lem- förde und Syke zum Verkauf gekommenen Garne find von dortigen webenden Einwohnern gekauft.
tvar haben auch die dem i emter Lücho1v, Gar- Dannenberg einen E Bret Hlach8bau aufzuweisen, von dem dort gewonnenen Produkt nur wenig verkauft; und verwebt und dann als
an.
Landwirthschaftliche NachricÞten.
Schwansen, 2. August. (Kl. Z.) Wenngleich der so lange Zeit. anhaltende Regen befürchten ließ, def "ic Ausf 2 4
Ernte getrübt würden , M ch das nicht bestätigt; im Gegentheil sind die Hoffnungen auf eine ergiebige Ernte bedeutend gestiegen. Das Korn steht alles sehr gut, und verspricht eine ergiebige Löhuung, Die
Beobachtungsz.
St. Mg Ort.
N NAAND-IN
Werth 16,762 Thlr., im Landdrosteibezirke Hil-
ichten auf eine gute |
3053
n sind vorzüglich, so daß in vielen Jahren nicht \o viel Gras Weiten. Eine sdäte Ente steht indeß zu erroarten.
— Aus Gleiwiß {reibt man dem »Preuß. Handelsarchiv« unterm 24. Juli: Die Ernte-Aussichten sind bis jeßt im Allgemeinen ziemlih gut. Die bereits vollendcte Heu-Ernte ist recht gut ausgefal- len. Raps berechtigte Anfangs zu den besten Hoffnungen , hat aber, wie im größten Theile von Schlesien, durch die Made sehr elitten
und wird einen äußerst geringen Ertrag ergeben. ptoggen, eizen an
d Hafer stehen durchgängig gut , ebenso berechtigt der d der Kartoffeln ¿u p besten Bofitnati wogegen Gerste von der Kälte
vas gelitten hat. A M n cinem dem »Preußischen Ae von Halle im vorigen Monat zugegangenen Berichte sinden sih folgende Vemerkun- en Über den Stand der Felder: Jn Betreff des Standes der Felder ß zu bemerken, daß während des größten Theiles des Monats die Witterung wiederum rauh, windig und nur von einzelnen Regen- schauern unterbrochen war. Für die Frühjahrssaatcn, welche sih. unter diesen Umständen nicht gut entwickeln konnten, ist warmes Wetter schr nothwendig. Jm Uebrigen hat unsere Gegend noch immer die Berechtigung, auf cine gute Ernte zu hoffen, und das Wintergetreide geht seiner Reife mit {nellen Schritten entgegen. Die Futter-Ernte ist bis jeßt allenthalben vorzüglich ausgefallen. Mit dem Einheimsen der Oelfrüchte ist wan gegenwärtig beschäftigt.
Telegruphische Witterungsbertehte.
Abweich.
Allgemeine Himmels- angicht.
Wind.
Baromet. Paris.Lin v. Mittel."
ust.
NW,, mässig.
! NW., schwach. 9,8 NNW., mässig.
12,8 N., schwach. 11,0 NW., mässig. 11,8 NW., stark.
NW., mässig.
NW., mässig.
NW., lebhaft,
NW., mässig.
trübe.
bedeekt.
wolkig.
bewölkt.
bed. vorh. Reg, trübe, bez.
anz trübe.
eit., gst. st. Reg. trübe.
bed., gest. Ost, Nachts sf. Reg. bed., gest. Reg. Nebel.
bezogen.
Königsberg 3: Danzig... -13; Cöslin .…. [3: Steltin.….. |3: Putbus. 3:
11.0 11 4
10,3
Ratibor 3: Breslau „..!:
N., mässìg. 10,0 'NW., schwach.
11,6 N., schwach. i 8,2|—-3,5|NO., schwach. |starker Nebel.
11,6 NW,, lebhaft. |[bezogen.
11,4 NW,, s. schwach.|bedeckt.
11,3 SW., schwach. |[bewölkt.
Torgau .…. Münster .….[3:
Flensburg
CS=ZJMUU Usus
Brüssel ...
Beobachtungsz, St. Mg Ort.
Allgemeine Himmels- ansicht.
Wind.
Baromet. Paris.Lin.
Abweich.
Abweich.
Haparanda. [3 Helsingfors Petersburg. a S... Libau .... Moskau .…. Stockholm . Skudesnás . Gröningen .
O., mässig. alb beiter.
heiter.
21 1
S1 1
© W ELTECL E H Eure
NW., eltiraéd.
bedeckt, Regen. bewölkt. bedeckt.
sehr bewölkt. halb bedeckt. bedeckt.
N., mässìi
N., lebhaft. W., still, NW,, s. schw, NNO0., mässig. schwach.
9. August.
10,4] -1,9/NW., mässig, [trübe.
11,6 NW., stark. frei,
11,7 WNW., mässig. |zieml. heiter. 11,1 NW., mässig. [bedeckt 11,0/-1,1/WNW., mässig. |bedeckt.
11,2 NW., mässig. bezogen.
10,s/ -1,5,NW., schw. bew., gst. Vmn.
Reg. 11,4 W., mässig. trübe. 9,2 W., mässig.
10 WwW e “vest. V.R „7 s mässig, ed., gest. V. Rg, 10,2 issie Ét, s
f , bedeckt, Regen. 8,8| -3,0|S., schwach.
zieml. heiter. 11,1 -2,1|N., sehw. sehr heiter. 10,5 S., s. schw. heiter neblig. 10,8 NW., schwach.
336 o 338,0 338,7 338,7 Hernoesand '335,v Christiane. . 337,3
FEHEFEELLE T BOZRES
G UUGGY
Set 334,4 önigseberg 1355.2 Danzig , 316,2 Cöslin .…...1336,1 Steitin .....1357,5 Pútbus ...1335,2 Berlin .....1336,9
339,2 Ratibor... .133(0,1 Breslau ...1332,2 Torgau ..1334,0 Münster . [336,7 335,2 333,3 .1338,2 . » « [338,0
Haparanda. Helsingfors
e NAAN=AN
trübe. 11,1 SW., s. schw. |Nebel.
0., mässig. heiter.
f — —————_
332,9 9,6
336, 1
V BBECE[YJEGE v Huvuuys
heit. Gest. Abd. Wind schwach. Max. +16,0. Min. +411,0. heiter.
10,4 N., arkéwneh.
Windstille. W., still. bedeckt. N0%0., mässig. neblig. heiter. 0., s. schwach. ¡fast heiter. 0S0., schwach. |[schön.
Skudesnäs . 337,5 Gröningen . 338,1 338,1 Hernösand.|336.2 Christians. . [336,9
13,2 11,6 11,7 12,0 11,5
Deffeutlicber Anzeiger.
Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen.
Ediktal-Citation.
Auf die Anklage der Fan a Staats-Anwaltschaft hierselb|t vom 11. Juli 1867 is} mittelst Beschlusses des unterzeichneten Gerichts vom 25. Juli 1867 gegen den Buchhalter Louis Wolfsfky, geboren in Königswalde, Kreis Sternberg Ie unerlaubter Auswanderung aus C 110 des Strafgeseßbuchs die Untersuchung eröffnet und zum
e mündlichen Verfahren ein Termin auf : i; den 16. November 1867, Vormittags 9 Uhr,
im Sißungszimmer des unterzeichneten Gerichts angeseßt worden. Der seinem Aufenthalt nach nicht zu ermitteln gewesene Angeklagte
wird zu obigen Termin hierdurch edictaliter mit der Aufforderung
vorgeladen, zur festgeseßten Stunde zu erscheinen und die zu seiner
Vertheidigung dienenden Beweismittel mit zur Stelle zu bringen, oder solche dem unterzeichneten Gericht so zeitig vor dem Termine an- zuzeigen, daß sie noch zu demselben herbcigeschafft werden können. m Falle des. Ausbleibens des Angeklagten wird mit der Unter- suchung und Entscheidung in contumaciam verfahren werden. Sorau, den 30. Juli 1867. / i Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.
Handels-Register. Handels-Negister des Königl. Stadtgerichts zu Berlin Unter Nr. 4532 des Firmen-Registers , woselbst die hiesige Hand-
lung, Firma: Otto Hermann, Und als deren Jnhaber der Kaufmann Julius Otto Hermann ver- merkt steht, ist zufolge heutiger Verfügung eingetragen: Der Kaufmann Heinrich Momm zu Berlin ist in das Han- delsgeschäft des“ Kaufmanns Julius Otto Hermann als Han- delsgesellschafter eingetreten und die nunmehr unter der Firma Otto: Hermann & Moum bestehende HandelsgescUschaft unter Nr. 2128 des Gesellschafts-Registers eingetragen.
Unter Nr. 2128 des Gesellschafts-Registers sind heute die Kaufleuté"
1) Julius Otto Hermann, 2) Heinrich Momm, beide zu Berlin, als Gesellschafter der bierselbst unter der Firma (jehiges Geis tal Vat n N 10) jebige eschäftslofkal Papenstraße Nr. am 1. August 1867 errichteten offenen Handelsgesellschaft eingetragen.
Berlin, den 3. August 1867. | G Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen.
0 E
Konkurse, Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.
[3098] Befkfanntmachung. : In dem Kaufmann Albrecht Geyerschen Konkurse von Arys sollen mehrere zur Masse gehörige Forte en im Gesammtbetrage von 239 Thlr. 20 Sgr. 5 Pf., deren Verzeichniß in unserm Bureau 11]. eingesehen werden kann, einzeln oder im Ganzen verkauft werden.
Der Termin zum Verkaufe dieser Forderungen und zur Ueber- eignung an den Ersteher ist
auf den 30. August 1867, Vormittags 11 Uhr,
vor dem ernannten Kommissar anberaumt worden, wovon die Jnter- essenten und Kauflustige in Kenntniß geseßt werden.
Johannisburg, den 30. Juli 1867.
Königliches Kreisgericht. Der Kommissar des Konkurses.
[3093] Bekanntmachung. x y In dem Konkurse über das Vermögen des Kaufmanns Gerson Salinger zu M.-Friedland is zur Anmeldung der Forderungen der Konkursgläubiger noch eine zweite Frist bis zum 16. August er. einfchließlich festgeseßt worden. Die Gläubiger, welche ihre An- sprüche noch nicht angemeldet haben , werden aufgefordert, dieselben, sie mögen bereits rechts8hängig sein oder nicht, mit dem dafür ver- langten Vorrecht bis zu dem gedachten Tage bei uns schriftlich oder zu Protofoll anzumelden.