[59001] rcbeÉt Arbetter iee "Marie Henriette
Wilhelmine, geb. Neumann, er, Math rg dur
den Rechtsanwalt Arthur Stadthagen hier, klagt den Arbeiter Wilhelm Martin Paul Müller,
t in Reinickendorf wohnhaft, ges! unbekannten
, wegen böslicher alen mit
“dem Antrage: das zwischen ben Yocleen ehende Band: der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären, un ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civilklammer des König- lien Landgerichts IT. zu Berlin, Hallesches Ufer 99/31, I. Treppe, Zimmer 33, auf den 25. April 1889, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt
gemalt. Verlin, den 28. Januar 1889, Gräben, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 11. Civilkammer I.
[58002] Klage-Auszug. Armensache.
Salomea Hafßler, Ehefrau des Daniel Anthes, Tagnerin, sie in Kaiserslautern wohnhaft, klagt gegen ihren genannten Ehemann, zur Zeit ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, wegen Ehe- scheidung mit dem Antrage, die zwishen den Par- teien bestebende Ehe zu \cheiden und den Beklagten zu den Prozeßkosten zu verurtheilen. :
Sie ladet den Beklagten in die zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits bestimmte Sihung der Civilkammer des Königlichen Landgerichts Kaiserslautern vom 10. April 1889, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be-
ftellen. Zum Zweke öffentliher Zustellung an den Be- aon erfolgt gegenwärtige Bekanntmachung. aiserslautern, den 28. Januar 1889. Der Gerichts\hreiber am Königlichen Landgerichte. Hilgard, Königlicher Sekretär.
R Oeffentliche Zustellung. -_ 1) Die Wittwe Carl Kopp, Wilhelmine, geb. Fischbach, zu Lüdenscheid,
9) das von derselben außerehelid geborene Kind Anna Fisbach, vertreten dur den Vormund Tage- Iöhner Heinrih Gonther zu Lüdenscheid,
G A durch Rechtsanwalt Pieper in Lüden- klagen gegen den Zimmermann Paul Birngruber,
früher in Lüdenscheid, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Alimentation mit dem Antrage:
I. den Beklagten für den Vater des von der Mit- kIlägerin Wittwe Kopp am 7. Juli 1888 außer- ehelih geborenen Kindes Namens Anna zu erklären
23. März 1889, Vormittags 11 _Zwecke der öffentlichen Zustellung wird
ug der Klage bek|
G Den 29. Sanua Bub j \ U Z
Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.
‘dieser Aub-
7
Oeffentliche Zustellung und Ladung. Rechtsanwalt Würzburger hat dahier unterm Jahres Namens des Handels- manns Arnold Schmidt von Fassoldshof gegen den Bauern Michael Schuster von kannten Aufenthalts, Klage wegen Civilkammer des Königlichen Landgerihts Bayreuth eingereiht, welhe den Antrag enthält, Verklagten zu verurtheilen, an den Kläger 488 „# nebst 5 ‘/o Zinsen vom 24. September 1886 an zu bezahlen und die Kosten zu tragen, sowie, die Vorladung des Beklagten zum Verhandlungstermine mit der Auf- forderung, einen beim Prozeßgeriht zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Dies wird dem Beklagten, dem Bauern Michael Schuster von Hain, nun unbekannten Aufenthalts, mit dem Bemerken bekannt gegeben, daß Termin zur mündlihen Verhandlung der Sach den 30. April 1889, Vormittags der Civilkammer des Kal, Landgerichts Bayreuth ansteht. Bayreuth, den 2. Februar 1889. | Gerichts\hreiberei des Königlichen Landgerichts. Hoepfel, K. Ober-Sekretär.
Oeffentliche Zustellung.
Die Firma S. M. Schreiber zu Dresden, ver- treten durch den Rechtsanwalt Oertel in Radeberg, klagt gegen den Brauer Ernst Moriy Finke, früher in Lausa bei Hermsdorf, jeßt unbekannten Aufent- halts, aus Käufen über 23 Sa Gerste, mit dein Antrage, den Beklagten kostenpflichtig in Bezahlung von 362,60 #& sammt 6 9/o Zinsen seit dem 24. August 1887 und von 779,25 4 nebst gleichen Zinsen seit dem 17. September 1887, abzüglih am 4. April 1888 erhaltener 443,23 „ zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu er- Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Kammer für Handels\ahen des Königlichen Landgerichts zu Dresden auf den 2. April 1889, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Dresden, den 2. Februar 1889.
Claus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
Oeffentliche Zustellung. Der Anstreichermeister Wilhelm She zu Lüden-
31. Januar laufenden
Hain, nun unbe? orderung zur
ad Malz und 75 Sack
27. M 1889, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwede an öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemacht.
Sensburg, den 26. Januar 1889.
57999] Oeffentliche Zustellung.
[ Der Kaufmann H. F. Bode Nachf., hier, Adresse bei und vertreten dur den Rehtsanwalt Dr. Müller, Flagt gegen den Kaufmann W Knorre, Adr. bei dem Schuhmachermeister G. Kalkofen, Steinstraße 128 im Keller, bezw. 135 IV., jeßt unbekannten Aufent- halts, aus Waarenlieferungen, mit dem Antrage auf eventuell gegen klägerishe Sicherheitsleistung vor- läufig vollftreckbare erurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 1126 # 21 S nebst 6 9% Zinsen: auf 67 A 60 S seit dem 19, September 1888, auf 38 4 seit dem 30. Oktober 1888, auf 88 46 40 seit dem 31. Oktober 1888, auf 105 #4 60 „H seit dem 31. Oktober 1888, auf 78 4/20 S seit dem 8. November 1888, auf 109 „6 20 H seit dem 9. November 1888, auf 14 A 1 4 Z seit dem 10. November 1888, auf 29 #4 45 H seit dem . November 1888, auf 77 # 35 F seit dem . November 1888, auf 109 #4 25 H seit dem . November 1888, auf 46 # 20 -&H§ seit dem . November 1888, auf 79 #6 5 & Z seit dem . November 1888, auf 76 # 50 Z seit dem . November 1888, auf 105 4 80 H seit dem . November 1888, auf 23 A 40 H seit dem 30. November 1888, auf 78 4 20 H seit dem 6. Dezember 1888, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Kammer II. für Handelssachen des Landgerichts zu Hamburg auf Mittwoch, den 24. April 1889, Vormittags 94 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 31. Januar 1889. Hasenkampf, Gerihts\chreiber des Landgerichts. 11. K. f. H.-S.
[57996] Oeffentliche Humtebung, i / Nr. 552. Der Altbürgermeister J. Tröndle in
Scacen, vertreten durch Rechtsanwalt Fellmeth in
Waldshut, klagt gegen den an unbekannten Orten
abwesenden Franz Josef Tröndle von da, aus Auf-
trag zur Zahlung folgender Schulden des Beklagten, bezw. nüßliher Geschäftsführung :
1) Im Jahre 1876 Untersuchungs- und Straf- erstehungskosten an Gr. - Obereinnehmerei Thiengen . 309M
Im Jahre 1887 :
9) an I. B. Guggenheim in Thiengen als Cessionar des Adlerwirths Xaver Meier in Schahen . ._, . . 162 y
2 an Bürgermeister Geng in Schachen 15 , an Xaver Meier in Schachen . . 18 ,
i Sr eee : i Gerichts\{chreiber des Königlichen Amtsgerichts, i. V.
2 ein Glas\hrank, Werth 10 4, 2) fünf Stück Betten (27 Pfd. inkl. Inlett) Werth 40 A,
8 ein Inlett, Werth 1 M, 4) ein altes Sopha, Werth 2 Æ, 5) ein Unterbett, vier Kopfkifsen, Werth 20 4, 6) zwei weiße Bettdeken, Werth 4 M, 7) drei gltridene Brettstühle, Werth 3 4, 8) eine Gans, Werth 2 , 9) zwei kleine Schweine, Werth 20 M,
10) eine rothscheckige Kalbe, T jähriger Ochse, Werth 50 M
ihr Eigenthum seien, mit dem Antrage, den Be- klagten zu verurtheilen, ihr Cigenthum an den ge- nannten Pfandstücken anzuerkennen und in die Frei- gabe derselben aus dem Pfandnexus zu willigen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen: Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Namslau auf den 28. März 1889, Vormit- tags 95 Uhr, Zimmer Nr. 9. Zum Zwede der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug- der Klage bekannt gemacht.
Namslau, den 28. Januar 1889.
Philipp, ; Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. T.
[58106] Berichtigung.
In der öffentlihen Zustellung des Amtsgerichts zu Mülheim a. d. Ruhr vom 17. Januar cr., abgedruckt in der 2. Beilage der Nr. 30/89 dieses Blattes unter Nr. 57276, muß der Name des Verklagten (N R IE E R gedruckt „Schoenninger“ auten.
[57790]
Die Ehefrau des Spezereiwaarenhändlers Peter ' Kentgen, Elisabeth, geb. Kurschildgen, zu Baumberg, vertreten durch Rehtsanwalt Grieving dahier, klagt gegen ihren genannten, daselbst wohnenden Ehemann mit dem Antrage auf Gütertrennung, und i Termin zur mündlichen Verhandlung des Rehts- streits vor der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 20. März 1889, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.
Düsseldorf, den B Januar 1889,
rand, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts. [58003]
Die Ehefrau des S(hreiners Hermann S@hepers, Auguste Mathilde, geb. Kahner, zu Krefeld, ver- treten durÞ Rechtsanwalt Ließem hier, klagt gegen ihren genanuten, daselbst wohnenden Ehemann mit dem Antrage auf Gütertrennung, und ist Termin zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 20. März 1889, Vor- mittags 9 Uhr, bestimmt.
Düsseldorf, den 31. Januar 1889.
Zweite Beilage
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.
E
Nichtamtliches.
Prenuf:en. Berlin, 5. Februar. Jm weiteren Verlauf der aefirigen (33.) Sißung des Reichstages wurde die Verhandlung über den Antrag Singer und Schumacher (Aufhebung der Getreidezölle) fortgeseßt.
Abg, Broemel: Nach der legten Zollerhöhung hätte man annehmen dürfen, daß die Klagen über die an der Landwirth- hast in etwas gedämpsterem Tone geführt werden würden. Aber Hrn. von Kardorff's neuliche Rede ließe davon nichts merken, nur daß er s{hließlih etwas vershämt eine geringe Besserung anerkannt habe. Wenn er das Urtheil eines landwirthschaft- lihen Freundes anführe, wona die eine Hälfte der Grund- besißer bankerott sei und die andere sich damit beschäftige, aus- zurechnen, wann sie es sein würde, so sei das wohl eine ungeheure Uebertreibung, mit der ihren Jnteressen und ihrem Kredit wahrlich nicht gedient werde. Es sei auch mit ihrem Kredit nicht so s{chlecht bestellt, wie ' es nah H-:rrn von Kardorff's Schilderung der Fall sein müßte. Das beweise die Beliebtheit der Pfandb.1efe für sicherste Anlagen troß Konversionen, und diese ihre Werthschäßung beruhe auf genauer Prüfung der wirthschaftlihen Verhältnisse der Kreditnehmer. Auch politisch sei es nicht, die Lage eines großen Theils der Nation vor dem Auslande so düster zu schildern und ihre Steuerkraft herabzuseßen. Wenn die Freisinnigen dergleichen thä en, hätte man ihnen sofort kleinen Landesverrath vor- geworfen. Natürlich denke er nicht daran, ‘diesen Weg elender Verdächtigung eines Gegners zu beschreiten. (Vize-Präsident Dr. Buhl ruft den Redner zur Ordnung, da er die leßte Aeußerung auf den Abg. von Kardo:ff} beziehen müsse.) Er habe das Wort weder auf den Abg. von Kar- dorf, noch sonst auf ein Mitglied des Hauses bezogen. Es fei ein Gebot des Patriotismus, sich auch in dieser Be- ziehung auf das Strengste an die Wahrheit zu halten. Die Freisinnigen hätten auch in allen den Fahren, in denen das Lied vom Ruin der Landwirthschaft angestimmt worden sei, nie bestritten, daß die Verhältnisse ungünstige seien, und sih immer bereit erflärt, den Ursachen davon nachzuforshen und fie, soweit es möglih, durch Maßregeln der Geseßgebung zu beseitigen. Leider aber habe man auf eine Enqueie verzichtet, wovon der Mangel an sachlichem Material die Folge sei. Vielleicht könnte hier Abhülfe geschaft werden, wenn der vor- liegende Antrag einer Kommission überwiesen würde. Wenn ein so ruinöser Zusiand in der Landwirthschaft bestehe, müsse er doch in irgend einem Gebiet in klaren greifbaren Er-
Berlin, Dienstag, den 5. Februar
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überseeischen Konkurrenz heute niht mehr so ungünstig, wje vor 10 Jahren, so daß sogar England, obwohl es keine ölle habe, den Weizenbau wieder in größerem Um- ange Ma ir Gleichzeitig habe sich in England die wirthschastlihe Lage der Arbeiter gehoben, da dort die Ershwerung, wie sie Deutschland durch seine Zoll- und Steuerpolitik sich bereitet habe, wegfalle. Gerade in Folge der wohlfeilen Nahrungsmittel sei die Lage des englischen Ar- beiters besser als je. Die Wirkung der indirekten Steuern berechnete Hr. von Kardorff nah dem Hexeneinmaleins : 9 sei 1 und 10 sei keins. Hr. von Kardorff meinte, nah der Be- rechnung Bebel's würde der Arbeiter überhaupt kein Ein- kommen mehr haben, da er Alles für indirekte Steuern hin- eben müßte. Wie komme Hr. von Kardorff zu dieser selt- amen Berehnung? Allerdings sei der nothwendigste Lebens- bedarf des deutschen Arbeiters heute mit einer indirekten Steuer von 20 bis 25 Proz. seines Einkommens belastet. Das sei also doch nicht sein gejsammtes Einkommen, jedenfalls aber müsse er sih auf die ns Nahrungsmittel beshränken. Allerdings sei jeßt der Getreidepreis noch niedriger als in den Zeitén der vollen Zollfreiheit. Bei Beurtheilung der Wirkung dieser Steuer auf die Preisbildung müsse man aber lediglich unsere Preishöhe mit der anderer Länder vergleichen. Es habe auch Niemand behauptet, daß nach Einführung dieser Getreide- zölle der Preis des Getreides bei uns immer viel höher stehen würde als früher. Wohl aber sei vorausgesagt worden, daß die Zölle den Brotkonsum bei uns im Gegensaß zu anderen Ländern belasten würden. Am Donnerstag kostete nah dem Coursberiht der „National-Zeitung“ die Last Roggen 123 Gulden, d. h. 98 6 pro Tonne von 1000 kg, in Berlin 154,33 M, also 56%/, M mehr. Ziehe man davon 5—6 für Transportkosten u. \. w. ab, so blieben immer noch 50 f pro Ton»e übrig. Am Tage vorher kostete in Amjterdam die Last Weizen 49 #4 weniger als in Mannheim. Dieser Unterschied im Getreidepreis werde nothwendig zunächst auf den Preis des Mehls fallen. Bei der Exportvergütung, welche unsere Mühlen erhalten, könnten sie bei dem Stande des Preises für Roggenmehl von 18,70 / dem Auslande das Mehl für 11 # liefern nach Abzug. der Exportvergütung von 7,70 4, während der deutshe Landmann für seinen Konsum 18,70 bezahlen müsse. Es müßte wunderbar zugehen, wenn eine solche Preisdifferenz sih niht s{hließlich bei der Verarbeitung von Mehl zu Brot in vollem Umfang geltend machte. Wenn es noch eines Beweises bedürpte, daß dieses Hollsyslem auf den Brotpreis einwirkt, so würden doch die
1889,
Politik würde gewiß auch von unseren jüdishen Mitbürgern verurtheilt werden. Getreidezölle und Antisemitismus ienen ihm einander würdig zu sein. Sie seien beide ein Rüdfall in einen früheren Kulturzustand, welher nur durch die fort®* \chreitende Kultur überwunden werden könnte. Jn der Be- kämpfung der Getreidezölle bekämpften die Freisinnigen die- selb? kulturfeindlihe Richtung, welhe sich heutzutage im Antisemitismus geltend mache. Sließlih beantrage er, diesen Antrag einer Kommission von 28 Mitgliedern zu überweisen. Dieser Voischllag möge zeigen, wie nah Ueberzeugung der Freisinnigen die hier aufs Neue zur Diskussion gestellte Frage niht mit Lachen oder Spott abgewiesen werden könne, sondern in jedem Falle die ernsteste Erwägung verdiene. Dieser Antrag bedeute aler- dings einen Bruch mit dem ganzen bestehenden Schugzoll- system. Es komme in diesem Vorgehen ein Streben zum Ausdruck, welches niht rasten werde, als bis mit diesen Getreidezöllen wieder aufgeräumt sei. Auh vom Standpunkt der politishen Moral seien diese landwirthschaftlihen Zölle zu bekämpfen, weil sie sih daxstellten als das Produkt des Han- dels zwischen Landwirthshast und Jndustrie. Dieses Steuer- system sei seinem Prinzip nah so verwerflich, so ungerecht, daß man immer wieder aufs Neue dagegen Verwahrung eins legen müsse. Er bedaure, daß der Abg. von Kardorff den Bestand des aanzen Staatswesens mit der Beibehaltung der land- wirthschaftlichen Zölle in Verbindung gebracht habe. Derselbe sagte ja, daß die Aufhebung der Zölle die Landwirthschaft ruiniren würde. Er (Redner) gebe gern zu, daß aus den Kreisen der Gutsbesißer für Preußen de besten Offiziere und Beamten hervorgegangen seien. Es hätt-n aber auch andere Klassen der Bevölkerung in Krieg und Frieden an den großen Auf- aben unseres Staatswesens mitgewirkt. Er beanspruche die- elbe patriotische Dankbarkeit auch für unseren Arbeiterstand. Auch er habe. wahrlih Gut und Blut daran zu seßen, nicht minder als der beste Offizier, er A aber dieses Opfer zu bringen unter viel shwierigeren- Verhältnissen. Die Stände, aus denen die besten Beamten und Offiziere hervorgegangen seien, hätten fih Jahrhunderte lang der besten Stellung im Staate erfreut; heute, wo es ihnen nicht mehr fo gut gehe, wolle man ihnen durch Monopole u. f. w. eine gute Stellung sihern. Unser patriotischer Arbeiterstand, zu dem er nicht etwa bloß die sogenannten königstreuen Arbeiter rene, sondern auch alle freisinnigen und sozialdemokratisher" Ar- beiter, welche mit allen anderen Landesgenossen in Reih und Glied für unser Valerland einträten, erhöben folhe Ansprüche
und mit dem Antrage, ihn demgemäß zu ver-.| scheid, vertreten durch den Schreinermeister Heinri | 4 “ i : ren gre ) | urtheilen : Lausée in Lüdenscheid, klagt gegen den Schneider- Im Jahre 1888 Arand sheinungen hervortreten oder durch die Statistik erwiesen werden. | Vorgänge an unseren Grenzen in Bezug auf den Verkehr mit | niht. Vom Standpunkt der ausgleihenden Gerechtigkeit ver-
a. für das Kind von dessen Geburt an bis nah | meister Julius Wolf, zuleßt in Lüdenscheid, Kölner- | 5) an Sebastian Arzner in Schahen . 144 , 13 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Nach derx Anbau-Statistik von 1878 bis 1887 sei innerhalb | zollfrei einzuführendem, Brot diésen Beweis geliefert haben. | lauge seine i di i Ö zurügelegtem 14. Lebensjahre und in den | straße 3, wohnhaft, wegen einer Miethsforderung, mit | 6) an Adolf Arzner in Schachen . . 186 „ 46 ,„ 58004] Belaniiiabnk 10 Jahren der Anbau von Roggen um 97000 ba zurück- | Von der Berechtigung, 3 ks Mehl oder Brot über bie Zoll- e e O fbr e Bu LO e N E der geseßlichen Fällen noch weiter an Alimenten dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur : _—BILM59 S | l Die durch Nechtsanwalt “N U alis ürn gegangen: von 5939000 ha auf 5 842000 ba. Dagegen | grenze einzuführen, fei an unseren Grenzen der umfassendste | Broemel'shen Rede kommen ain und erhält auf Grund des-
S ele e N R Bao M Rue Sie Bn e e a Dn, Slananficling it Achienrédie wiceiaf aus “Emma, aeborne S&reiner, sei eine wesentlihe Zunahme der Flächen bei den anderen | Gebrauch gemacht worden. .Bei einem sechspfündigem Brot | selben seinen Ordnungsruf aufrecht.
die verfallenen sofort, ' | das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, | 5 0% zu dérinseiden Zinsbeträgen : : zu Elberfeld, Ehefrau des Anstreihers Max Breunig O zu Val N 00 4 518 A ha auf | berechne sih die Preisdifferenz zwishen uns und dem Aus- Abg. von Heydebrand und der Lasa: Die Ausführungen v E O Tiitive Kopp“: an Tauf-, | und ladet ben Beklagien zur mündlichen Verhand: | a d Jabregzitsen zu b 9 aus 309 &, daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Land- 678000 ba, a so um 000 ha. as amtliche | lande auf mindestens 15 Z. Vom Standpunkt der Zoll- | des Abg. Broemel häiten gezeigt, daß über die Frage der Ge- Entbindungs- und Seh8wochenkosten 120 „& | lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- ferner jeweils 5 9% gerichte zu Elberfeld Klage erhoben mit dem Antrage Material biete also niht den geringsten Anhalt dafür, daß | verwaltung möge dies ein Mißbrauch sein, aber nicht vom Stand- treidezölle nihts Neues zu sagen sei, ausgenommen etwa dea . zu zahlen, : geriht zu Lüdenscheid auf den 27. März 1889, | b, aus 162 # vom 3. Mai 1887 an, auf Gütertrennung. . die Landwirthschaft unter den niedrigen Getreidepreisen leide, | punkt der armen Grenzbewohner. Mit Necht habe man darauf | Gedanken , daß Antisemitismus und Getreidezölle dieselbe I]. dahin zu erkennen, daß dem Kinde das even- | Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen | e. aus 15 M, Zur mündlichen S ist Zeu Sia wie das aus der theoretishen Rehnung des Abg. Kardorff | hingewiesen, daß die Bäder an der Grenze diese Konkurrenz des | kullurfeindlihe Richtung hätten. Dieser Vorwurf werde aller- tuelle Erbrecht in dem Na&lasse des Vaters (Be- | Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt | A, aus 18 # vom 15. September 1887 an, A INSO Is deri ben hervorgehen solle. Er wisse nicht, ob die Buthführung immer | Auslandes nicht ertragen könnten. Gegen den Vorschlag aber, daß | dings wie Hrn. von Kardorff auch ihn treffen. És könne nicht A g . seine starke Seite gewesen sei; hier sei sie niht besonders | die Bäcker das Mehl, welches sie verbrauchten, vom Auslande | in den Jntentionen des Hauses liegen, alle die theoretischen
klagten) vorzubehalten, gemacht. e, aus 330 K 59 S vom 30. Januar 1888 an, ecichts zu Elberfeld anberaumt III. dem Beklagten die Kosten aufzuerlegen und und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- g / Er habe auch seiner ganzen Betrachtung über den | zollfrei einführten, hätten sich mit vollem Rechtedie Müller | Prinzipienfragen von Neuem zu erörtern, über die eine Eini-
Sommer, 0 L i ¿ ; ribts\Grei znialiGen Amtsgerits. : ; ivil» (Unterschrift), Assistent, glänzend. j E ; : : | v a Urtheil für vorläufig vollstretbar zu | Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts O E Se bauroali D e N Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts. Minderertrag in Folge niedriger Preise durchaus nicht die | an der Grenze gewendet, welche doh das verzollte Getreide | gung ja doch nicht zu erzielen und über die nur Thatsachen O bes boni Billaieie-que- mündliGen Ver | 4 L e Waltshut auf Samstag, den 27. April 1889, Posten gegenübergestellt , welhe einen Mehrertrag ergäben. | vermahlen müßten. Wollte man aber auch den Müllern die | entsheiden würden. Die Thatsachen aber gäben zweifellos handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- S (t efent e Bu l in M Kokendorf | Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen | [58005] IC. 44/89, Armensae. Er habe zugegeben, daß das Sinken des Zinsfußes, billiger | zollfreie Einfuhr von Getreide aus dem Auslande gestatten, | Denen Recht, die dur rechtzeitiges Eingreifen die Landwirth- gericht zu Lüdenscheid auf den 13. April 1889, | x E Wirths\sohn Joachim ei | bei dem gedahten Gerichte zugelafsenen Anwalt zu i Bekanntmachung. fünsiliher Dünger und billige Maschinen eine Ersparniß bei | so würde man hinter der wirklichen Zollgrenze noh eine neue | schaft wenigstens vor größerem Schaden geschüßt hätten. Die Auf= Vormittags 9 Uhr. : R Aufenthalts wegen l1öschungsfäbiger | bestellen. Zum Zwecke der öfentlihen Zustellung | , Die Augusta Holzlödner, Chefrau Albert Busch den Produktionskosten zuließen, aber niht in Anrechnung ge- | Zollgrenze einführen. Gewisse Handelskammern hätten vor- | hebung der Getreidezölle sei im Hinblick auf die Lage der Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser | Suittung der im Grundbuche von Neu-Koendorf |- wird dieser Auszug der Klage bekannt gemachk. in Meg, vertreten durch Rechtsanwalt Obrecht in bracht, daß auch eine wesentlihe Förderung des landwirth- | geshlagen, man möge doch die zollfreie Broteinfuhr denjenigen | Landwirthschaft absolut unmöglich und Standpunkt d Auszug der Klage bekannt gemacht. c 2 ° idealen 300 M Darlehnsforderung, Waldshut, den 31. Januar 1889, : D 0E O E T0 Vie Vie: schaftlichen Betriebes überhaupt stattgefunden habe. Nach dem Grenzbewohnern gestatten, ivelché zu den beiden uuterjten | Preisgestaltung absolut Ungerertint Die ‘Antragsteller Gerichtsschreiber e ‘Königlichen Amtsgerichts mit dem Antrage: den Beklagten mit vorläufiger Gerichtsschreiberei des U ORO Landgerichts. i Gütertrennung eingereiht, zu deren Verhandlung Bericht des Ministers von 1887 sei in den A 13 Jahren in | Klassensteuerstufen eingeshäßt seien. Etwas Aehnliches, wie | würden auch wohl selbst nit glauben, daß ihr Antrag Aus- Ra * | Vollstreckbarkeit zu verurtheilen, über das im Grund- C : Termin auf Mittwoch, den 27. März 1889, allen Zweigen der Landwirthschaft in Bezug auf intensive Kultur, | diesen Zoll auf Mehl und Brot, finde man nur in barbarischen | sicht auf Erfolg habe; aber auh draußen im Lande werde er [57794] Oeffentliche Zustellung. buche von Neu-Kockendorf Nr. 29 Abth, 0 für [57994] Oeffentliche Zustellung. Vormittags 9 Uhr, vor der ersten Civilkammer Veredelung der Produktion, bessere Ausbildung der Technik, | Zeiten und in barbarischen Ländern. Wenn der Abg. Bebel | nicht denjenigen Erfolg haben, den sie sih vielleiht davon ver- Nr. 2014. Die Firma J. Grünewald & Cie. in n Lnge tragene aue uitti E h det U Die verehelihte Landwirth und Stellenbesiterin des Kaiserlichen Landgerichts hierselbst anberaumt ist. besonders auch in der Wasserwirthschaft, ein großer Auf- | neulih gesagt. habe, wem damit Ernst sei, für die arbeitenden | sprächen. Nicht allein die Landwirthschast, sondern alle die Straßburg, vertreten durh Rechtsanwalt Muser M ee tir rittiklien WBerbanblung des Rects: | Blümel, Johanna, geb. Schikor, verwittwet gewesene Mey, den 2. Februar 1889, E schwung zu verzeichnen: auf leichtem Sandboden seien unter | Klassen auf sozialpolitishem Gebiet etwas ju thun, und wem | zahlreichen Kreise, die mit ihr in irgend welher Verbindung dahier, klagt gegen den Handelsgärtner Karl Eydt streits vor das Se ige Amtsgericht zu Allenstein See zu Hôönigern, klagt gegen den Kaufmann Der Landgerichts-Ober-Sekretär Maaßen. S so reihe Erträge erzielt, wie sonst nur auf | es Ernst sei mit einer wahren, cristlihen, gerechten, | ständen, fühlten wohl, was es heiße, wenn die Kauskraft der von Dorf Bübl, 3. Zf. an unbekannten Orten ab, | | E. : Gor d, früher in Breslau, tebt unbétannten | === e em besten Boden. Jn der That habe sich seit 25 Jahren | sozialen Reform, der müßte vor allen Dingen dieses em- | Landwirthschaft zurückgehe, und hätten längst erkannt, daß ; j Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird diefer O A M Gn je Q E G O Mak Dana, D) Gerihts-Assessor Adolf Goldfeder ist heute eine vollständige Revolution im Betrieb vollzogen. Einer | pöôrende Steuersystem abschaffen, so könne er (Redner) | ein Rückgang der Preise, wie er 1887 sih vollzogen habe, auf . Ô. , e Parteifreunde, eia hervorragender Landwirth in der | ihm nur aus vollem erzen zustimmen, ab ungeheure | die Dauer unhaltbar sei. Man brauche nicht Landwirth und
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von Dorf Bühl, z. Zt. an unbekannten Orten ab- auf den 6. Mai 1889, Vormittags 10 Uhr. onrad, früher in Breslau, jet unbekannten dem Antrage auf Bezahlung von 124 #4 20 bekannt t bst 5 9%, Zins v 10. Suni 1885 aus 120 Auszug der Klage bekannt gemacht. I 4 / in die Liste der bei d tourelGneten Amtéacti®t ; ; i 1 n z e : g l "a A Lan Beklagten ur “mündlichen | Allenstein, den 28. Januar 1889. s r ON O O Mule i ada ie E en mtsgerih rovinz Sachsen, gewinne jeßt aus demselben Stück Boden, | Zollbelastung des Brotes jei mit den Grundsäßen wahren | Agrarier zu sein, um das einzusehen. Möchten die Sozial- : Stobbe , auf d 20 Jal Wispel W lt habe, | Christ ! Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzog“ | (erichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts Namslau auf der Stelle Nr. 15 Hönigern ge- | Anklam, den 30. Januar 1889. uf dem er vor 20 Jahren einen Wispel Weizen erzielt habe, | Christenthums und wirklicher Gerechtigkeit niht vereinbar. | demokraten nicht glauben, für ihre Jdceen wirksame Propa- lie Amisgeriht zu Offenburg auf Samstag, den * | pfändeten Gegenstände: Königliches Amtsgericht. jeßt deren zwei. Diese Faktoren müßten bei der Be- Einer vollständigen Aushebung der Getreidezölle würden aller- | ganda zu machen dadurch, daß sie einseitig der Landwirth 16. März 1889, Vormittags 9 Uhr. - Zum ; rechnung berüdsihtigt werden. Troy der Steigerung der | dings finanzielle Schwierigkeiten entgegenstehen. Der Ausfall | schaft allen und jeden Schuß nähmen, dessen sie jeßt S Gen Duteliung wird dieser Auszug S Cefenaioe Zustellung. N R e E N Bais b O an N S Zee Quan E : a burt b ther a ender ey je U e R i Ee es nag. er Grundbesiger August Baumgardt zu _FJnulzen, L e ; i L î - „gro il wieder glichen werden dur öhere | für die günstige Lage der Landwirthschaft, wenn seit dem leßten. - Offenburg, 30. Januar 1889. vertreten durch dén Justizrath Weber in Sensburg 3) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2e. oben. Er erinnere nur an den Rivetweizen, den | Erträgnisse der Brannutweinsteuer. Es wäre vielleiht möglich, | Jahre di ändli esi illi i ; ; ! , ¡ i | ( . Es j hre die Belastungdes ländlichen Grundbesißes um 60 Millionen GerihlsfGreiber d Großbecoalichen Amtsgerichts R gegen n E a, Aa, E [67947] : r. von Kardorff jezt wohl auch mit Erfolg bauen werde, | das Benesizium, wie es jegt euphemistish genannt werde, das | zugenommen habe? Der Abe, Broemel meinte, daß man ‘ D s e tros Sunlten ut M Abth a Gelegentlib der am 2. Februar cr. im „Deutschen Hause“ zu Eberswalde stattfindenden und der zwar einen geringen Preis erziele, aber dur seine | den Brennern zugewendet worden sei, entweder aufzuheben | mit den Klagen über die s{lechte Lage der Landwirthschast (57980) Oeffentliche Zustenung, Ne 11. für den Beklagten eingetragenen Erbtheils- | aroßen Nußholz-Versteigerung werden aus dem Forstreviere Chorin folgende Hölzer zum Ausgebot gestellt : Quantität das Minus im Preise“ ersege. Zahl und Werth | oder doh etwas n ermäßigen. Bei der Einführung des | ihren Kredit untergrabe. Sei denn aber der Kredit das Einzige, Der Tuchwaarenhändler Chr. Vortish zu Lörra, | forderung von 177 # 743 H, mit dem Mae Jagen E 129) Kiefern: / z Nuystämme mit 9 fm der Subhastationen seien seit mehreren Jahren nur in sehr | neuen Branntweinsteuergesezes könnte es gar nicht die Ab- | was dem Landwirth helfen könne? Wohin solle es führen,
O -L: S So T:
R A A Da R I R C E C ae:
1) Scchußbezirk Liepe A 4 ; i ;
vertreten dur den Hülfsgérihtsschreiber Jung zu | den Beklagten zu verurtheilen, in Löschung der au : : . E L 7 A0 mäßiger Weise gewachsen, in den leßten Jahren hätten beide | siht gewesen sein, die volle Differenz zwischen dem Steuer- | wenn der Landwirthschaft Alles auf Kredit basirt werde, wie Sierenz, klagt gegen den Tagner Alois Nußbaum | Jnulzen Blatt 5 Abth. 111. Nr. 11 eingetragenen v o a Maa M , sogar abgenommen. Die Paterträge in Preußen seien | sag von 50 und 70 #4 den Brennern ausshließlih zuzu: | man es vielleicht G fausmännijgen Geschäft mache? Die aus Helfrantskirh, jeßt ohne bekannten Wohn- und | Post von 177 4 744 H nebst Zinsen zu willigèn 9) Kahlenberg 55 (5 4 Sun 0) allerdings um 13 Proz. zurückgegangen, aber Riert habe | wenden. Wenn es niht möglih wäre, die Getreidezölle | Mindererträge der Domänen, der Vermögensverfall zahlreicher Aufenthaltsort abwesend, für am 14, Mai al ge° | und das Urtheil für vorläufig vollstre@bar zu er- 99 ( " A iefern: 148 hon im Abgeordnetenhause nachgewiesen, daß dies nur ein | mit einem Schlage aufzuheben, so wäre es vielleiht | Pächter und die Subhastationen redeten eine deutlichere Sprache M E L L ogta klären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- 55 C 159 60 Zurückgehen von früheren ungesunden Verhältnissen, von über- | möglih, sie allmählih herabzuseßen, und wenn wir | als alle Worte, die hier fallen könnten. Die Subhastationen a R N age Aut S 74 me B Zinsen ge handlung e Rectöstrelis h e Ke BN! 78 ( 177) 30 : i triebenen Pachten bedeute. Die Höhe der Paht und damit | etwa 11 Millionen aus jenem Benefizium der Reichskasse | würden noch viel zahlreicher sein, wenn nicht sehr viele Gläubiger T O A seit 10 September 1886, und “ladet den R 18 e ug Aa 32 (7 135) 37 rm SchiWtnußholz des Preises von Grund und Boden beweise nihts sür einen | zuführten, so würde damit immer ein schönes Stück W.ehr- | Abstand nähmen, die Sachezum Aeußersten zu treiben, weil sie nicht Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechts- | Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt 99 („ O M Nutstämme mit ne geen landwirthschaftlihen Betrieb, sondern könne im | erträgniß geliefert werden, mit welchem sih auch bei Herab- | in der Lage seien, besser zu wirt es als die Schuldner. Wenn streits vor das Kaiserlihe Amtsgericht zu Sierenz | gemacht. é n N ü egentheil sogar von effektivem Schaden I denselben sein. | seßung der Getreidezölle wohl etwas machen ließe. Der Abg. | die Landwirthe troßdem den Muth nicht sinken licßen, weiter auf den 26. März 1889, Vormittags 9 Uhr. | Sensburg, den 26. Januar 1889. . an vaten V Der Vortheil unseres jeßigen wirthschaftlichen Aufshwunges | von Kardorff habe einen besonderen tona. A das politische | arbeiteten, die Fortschritte für ihren Betrieb nußbar machten, Zum Zwette der öffentlihen Zustellung wird dieser etter, A v 226) n 2 falle niht, wie Hr. von M meine, dem Kapital allein | Gebiet gewagt, indem er die. Fortdauer der Getreidezölle in | ihre Verhältnisse einschränkten, so spreche das für die Zähig- Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgerichts, i. V. v een u, im Gegentheil, der rag des Kapitals sinke | Verbindung gebracht habe mit dec antisemitishen Bewegung. Er | keit, mit der der Deutsche an seiner Scholle hänge. Jhre f urch das Zurücckgehen des Zinsfußes und des Unter: r Mami den Zusammenhang im Ganzen nicht recht verstehen. | Hoffnung ruhe auf dem Vertrauen in den Gang unjerer
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uszug der Klage bekannt gemacht.
Sierenz, ten 1. Februar 1889, 241 32 Der Amtsaerihts-Sekretär. (L. 8) Piro. t [57990] Oeffentliche Zustellung. — Der Grundbesißer August Baumgardt zu Jnulzen, [57991] K. Anitsgericht Stuttgart Stadt. vertreten durh den Justizrath Webèr zu R A
Oeffentliche Zustelluug. klagt gegen den Grundbesizersohn Friedrich Klimas Der Privatier Samson Bach hier, vertreten durch | unbekannten Aufenthalts, wegen Löschung einer au
359) Eichen: 15 ¡ ; ) / n ZU ; / | au 5 11 rm Shhichtnußhol nehmergewinnes. Dagegen erhöhe sich der Antheil der | Jn früherer Zeit richteten sh die Anklagen gegen diejenigen Wirthschaftspolitik, die ihnen die volle Hülfe bringen würde Gichinubbols arbeitenden Klassen an der heutigen Entwickelung des wirth- | jüdischen - Mitbürger, welche Getreidehandel trieben, immer | wie sie der Jndustrie eil ACAS i Wäre es in \hastlihen Lebens, und das sei ein Fortschritt. Der Abg. | dahin, daß sie Kornwucher trieben, daß sie die Getreidepreise | solchem Moment zu verantworten, das Schußzollsystem, das Schulgt-Lupiy, ein auf seinem Gebiet ungemein thätiger und |- ganz ungebührlih in die Höhe steigerten. Heute werfe man | nicht einseitig für die Landwirthschast, sondern für unfere e nson ' n 292 » 14 " erfolgreih wirkender Landwirth, der für die Getreidezölle ge- | thnen vor, daß sie die Getreidepreise ungebührlih | ganze einheimishe Produktion getroffen sei, einseitig zu durh= die Rechtsanwälte Leipheimer u. Kraut hier, klagt | dem Grundstücke des Klägers, Inulzen Blatt s N Aiufauaia U Á stimmt habe, sagte kürzlih im Abgeordnetenhause: Wind und | herabdrückten. Er “könne aber die Verbindung ia | brehen und der Landwirthschaft denjenigen Schuyzoll zu egen den gewesenen Bierwirth Johann Georg | Abth. 111. Nr. 9 für den Beklagten eingetragenen / N iefern; 9 7 etter und Mißernten könnten die Zölle leiht zu Fall bringen, | keinem Falle gelten lassen. Hr. von Kardorff scheine | nehmen, dessen sie dringender bedürfe als die Judustrie ? lumpp, zuleßt hier wohnhaft, jeßt wit unbekanntem | Erbtheilsforderung von 59 Thlr. 7 Sgr. 42 Pfe} | L deshalb sollten die Landwirthe lernen, billiger zu produziren, | anzunehmen, daß, wenn . die Getreidezölle aufgehoben | Konsequent hätte man die Aufhebung sämmtlicher Zölle bea Aufenthaltsort in Amerika, wegen Kaufschillingsfor- | mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, in i s « 129 (» E 1 11 " C damit sie au ohne Zölle bestehen fönnten Auf dem clben | würden, “bie tis itishe Bewegun R Io d t j Aus fe g jamm derung, mit tem Antrage, den Beklagten dur ein | Löschung der auf Inulzen Blatt 5 Abth. 111. Nr. 9 Die Forstschußbeamten sind angewiesen, die Schläge auf Verlangen vorzuzeigen. Auszüge aus B ; 1 r D rb Ae Aen, vegung an Krast und | antragen müssen. Aus den Reihen der industriellen Arbeiter vorläufig volistreckbares Urtbeil zur Zahlung von | eingetragenen Post von 177 4 74} 9 nebst Zinsen | dem Versteigerungs-Protokolle können bei rehtzeitiger Bestellung gegen Erstattung der Copialien oden ständen die Freisinnigen, und wünschten alle geseß- | Eifer gewinnen würde. Daraus würde er (Redner) nicht den | würden die Freisinnigen dann allerdings die größten Einwände 60 &Á an den Kläger kostenfällig für \chuldig zu | zu willigen, auch das Urtheil für vorläufig voll- | bezogen werden. geberishen Maßnahmen, um eine billigere Produktion zu er- | geringsten Grund entnehmen, auf die Aufhebung der Getreide- | und Beschwerden erfahren haben. Seien andererseits erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen sireckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur Chorin, den 1. Februar 1889, / möglichen. Der europäische Getreidebau liege gegenüber der |' zölle zu verzihten. Eine so kurzsichtige und niederträchtige * die Preise, die man gegenwärtig habe, abnorm? Verhandlîing des Rechtsftreits vor das Königliche | mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Der Oberförster. : ; : .Amtsgerich1 zu Stuttgart Stadt auf Samstag, den ' Königlihe Amtsgericht zu Senóöburg auf den f ¿ ;
22) , 5 Nubstämme mit 14 “ s 2 rm Schichtnußholz 251) Buchen: 6 Nußtßftämme mit 4