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— 366 —
ist, in welchen Kommunalsteuern in Form von Zuschlägen zu Staats- teuern erboben werden.
Die Ablehnung der Anwendung der Deklaration hat das an- gefohtene Urtheil auf den §. 44 des derzeit an Stelle der Steuer- ordnung von 1819 getretenen Brausteuergesees vom 31, Mai 1872 (Reihs-Gesetzblatt Seite 153) gegründet, und die Revision des Provinzial-Steuerdirektors stellt dem den Inhalt des Artikels 5 S E des Vertrags vom 8. Juli 1867, die Fortdauer des deutshen Zoll- und Handel8vereins betreffend, gegenüber. Für das Verständniß des & 44 und des Artikels 5 §. 7 ist auf die Entstehung des leßteren zurückzugehen. e
Die zwecks gleibförmiger Verwaltung der Eingan1s-, Aus- gangs- und Durhgangs-Abgaben (Zölle) geschlossenen Zollvereinsver- träge nehmen son seit 1833 eine Uebereinstimmung der Gesetzgebung und Besteuerungs\äte für inländische, einer Ausgleihungs8abgabe unter- worfene Erzeugnisse als wünschenswerth (Artikel 11) in Aussicht, und seit dem Vertrag vom 8. Mai 1841 enthielten die Verträge, die Fortdauer des Zoll- und Handelsvereins betreffend, insbesondere au über Abgaben für Rechnung von Kommunen, durch Zuschlag oder für h bestehend, neben der Absicht einer Verständigung über bestimmte
Marimalbesteuerungs\äte zugleih die Vereinbarung gleihmäßiger Be-
bandlung der Vereinsstaaten und Fixirung der besteuerungsfähigen Produkte (1841: Artikel 3 I1 2, 3 und 5, 1853 4, April: Artikel 11 11 2, 3 und 5). In dem Vertrage vom 16. Mai 1865 wurden fo- dann im Artikel 11 11 §. 2 für einzelne Punkte hôchste Maße der Besteuerung festgestellt, darunter für Bier 14 Thaler für die Ohm, und im §. 7 Absatz 5 bezüglich der Erhebung für Rehnung von Kom- munen 20 %/ des Maximalsates für die Staatssteuer.
Während also bis dahin den Einzelstaaten nur gewisse Beschrän- kungen bezüglih des Prinzips der Besteuerung, der Art und Höhe der Verbrauchsabgaben aufgelegt waren und für die Erhebung kommunaler Biersteuer-Zuschläge die Landesgeseßgebung nit nur die Art der Er- bebung und die Sicherungsmaßregeln, sondern auch die Strafen für Zuwiderhandlungen und das Verfahren zu deren Aus\pruh selbständig bestimmte, insbesondere vereinbarte „Grundsätze“, wie die das Zoll- strafgeseß betreffenden (Vertrag vom 8. Juli 1867, Ar- tikel 3 S. 7) nicht bestanden, und daher in Preußen die Deklaration von 1828 betreffs der Brausteuerzushläge fort- dauernd in Wirksamkeit bleiben fonnte, trat ein Wechsel in wesentlichen Punkten mit der Entstehung des Norddeutshen Bundes ein. Durch die Verfassung des leßteren hat der Bund (Artikel 35) aus\chließlich die Gesetzgebung über das gesammte Zollwesen und über die Besteuerung des Verbrauhs von einheimishem Zucker, Brannt- wein, Salz, Bier und Taback, während (Artikel 36) die Erhebung und Verwaltung der Zölle und Verbrauchésteuern jedem Bundesftaate innerhalb seines Gebietes für die Bundeskasse (Artikel 38 Absaß 1} überlassen bleibt. Im Ansch{luß hieran verabredeten in dem Vertrage vom 8. Juli 1867 (Bundes - Gesetßblatt Seite 81), die Fortdauer des Zoll- und Handelsvereins betreffend, in dem Artikel 5 über die Gemeinschaft der Geseggebung und der Verwaltungseinrihtungen S. 7 die sämmtlichen Zollvereinéstaaten wiederholt die früheren Verein- barungen. Die Reichéverfassung aber erweiterte im Artikel 35 die
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— 367 — Zuständigkeit des Reichs ausdrücklih auf die Geseßgebung auch über
den gegenseitigen Schuß der Verbrauchsabgaben gegen Hinterziehungen und behielt im Artikel 40 die Bestimmungen in dem Zollvereinigungë- vertrage vom 8. Juli 1867 in Kraft. Noch mag bemerkt werden, daß die preußishe Verordnung vom 11. Mai 1867 (Gescßsammlung Seite 652) wegen Besteuerung des Braumalzes in den 1866 erworbenen neuen Landestheilen, welche die altpreußishen Bestimmungen, ins- besondere der Ordnung von 1819 einführt, den Inhalt der Deklaration von 1828 nit reproduzirt, und daß das Reichégesez vom 4. Juli 1868 wegen Bellerung des Braumalzes in verschiedenen zum Norddeutschen Bunde g#brenden Staaten und Gebietstheilen (Bundes-Geseßblatr Seite 375) zwar cine dem Absay 1 des §. 44 in Frage entsprehende Bestimmung in §. 39 enthielt, niht aber troß der Ausdehnung des Artikels 40 Absay 2 der Verfassung einen Vorbehalt im Sinne des Absatzes 3 dieses Paragraphen.
Aus der Sesanimtüelt dieser Hergänge muß Nachstehendes gefolgert werden : Das Brausteuergeseß, erflossen aus der dem Reiche dur die Reichsverfassung erwachsenen ausschließlichen Geseßgebungshoheit betreffs der Verbrauchssteuern, ordnet, indem es an Stelle der in dez Zollvereinsverträgen vorzugsweise berücsihtigten Fabrikatsteuer und der in einzelnen Partikularstaaten bestehenden Raum- oder Kessel- besteuerung zur Grundlage der Reichssteuer eine den Malzstoff und dessen Surrogate begreifende Materialsteuer neu einführt, die ganze Materie der Bierbesteuerung durch das Reih umfassend, aber eben als Reichsabgabe; die in den Zollvereinsverträgen anerkannte Be- steuerung desselben Objekts in dieser oder irgend einer anderen Mo- dalität, der Vermahlung, der Einmaischung u. \. w. durch Kommunen oder Korporationen, mit denen es nicht, wie die Einzelstaaten, in di- rekter Beziehung steht, liegt zunächst außer seinem Bereiche und seinem Interesse. Ein solches besteht für das Reih nur insoweit, als es bisher für die Vereins\taaten bezüglih der Besteuerung für Rechnung von Gemeinden 2c., nämlich in Beschränkung auf die Höhe der be- treffenden Abgaben bestand. Daß diese Besteuerung im Uebrigen gleihen Schritt mit der Reichsgesegebung gehe, war daher nicht deren Aufgabe, wohl aber mate die Aufhebung aller früheren Beo stimmungen in Verträgen und Staatsgeseßen durch das Reichsgesetz den Vorbehalt nöthig, daß durh dasselbe die Kommunalbesteuerung, wo solche besteht, niht betrcffen werde. Es ist also auch nicht die Bedeutung des §. 44 Absay 3 des Reichsgefees, neben der Regelung der Reichssteuer das bis dahin hinsihtlich der Kommunalbesteuerung bestehende Verhältniß seinerseits zu konserviren, sondern nur die, der Abgrenzung des vom Geseße umfaßten Gebiets positiver Regelung Ausdruck zu verleihen. Indem aber das Reichsgeseß die dem Reich in Artikel 35 der Verfassung verliehene „aus\chließlihe Gesetzgebung“ über Verbrauchssteuer niht auf die als konkurrirend in bestimmten Grenzen aufrccht erhaltene Kommunalbesteuerung anwendet, überläßt es die fernere Ordnung dieser Angelegenheit, wie das die bisherigen Verträge son gethan , der Landesgescßgebung, dieselbe blieb von der Reichsgeseßgebung unberührt. Demgemäß wurde auch die preußische Deklaration von 1828 durch den angezogenen §. 44 weder aufgehoben,
noh reichsgeseßlich anerkannt; sie war und blieb preußishes Recht
auf cinem vom Reich unberührt gelassenen Gebiet. Allein sie fiel,
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Ausübung des Gewerbes durch einen Stellvertreter. Gewerbeordnung §8. 151.
In der Strafsache gegen den Kunstanstaltsbesißer E. N. in N, wegen Zuwiderhandlungen gegen die Gewerbeordnung,
hat das Reichsgericht, Erster Strafsenat, am 16. Mai 1889
für Recht erkannt:
daß die Nevision des Angeklagten gegen das Urtheil der Straf- fammer K. b. Landgerichts N. vom 6. März 1889 zu verwerfen und dem Beschwerdeführer die Kosten des Nechtsmittels auf- zuerlegen.
Gründe.
Die thatsählihen Grundlagen der dem Angeëtlagten zur Last ge- legen Verfehlungen gegen die §§. 135 Absay 4, 136 Absaß 1, mit 146 Absatz 1 Ziffer 2 der Reichz-Gewerbeordnung über die Beschäf- tigung jugendliher Arbeiter sind unangefohten. Die Revision be- itreitet nur die Verantwortlichkeit Seitens des Angeklagten, weil er in der Person des „Faktors“ S. einen Stellvertreter im Sinne des 8. 151 Gewerbeordnung aufgestellt habe und darum nur dieser für Erfüllung der Vorschriften der Gewerbeordnung zu sorgen habe.
Die)er hon vom ersten Richter zurückgewiesene Cinwand ist an thatsählichen Feststellungen des angefohtenen Urtbeils nicht altbar.
Mit Recht geht dasselbe von der Auffassung aus, daß ein Stell- vertreter das treffende Gewerbe in seiner Gesammtheit zwar für Rechnung und im Namen eines Anderen, im Uebrigen aber selb- ständig ausüben müsse. ;
Der Stellvertreter muß das Gewerbe niht neben und unter dem Geschäftsherrn ausüben, sondern an Stelle desselben, derart, daß der Geschäftsherr selbst das Gewerbe nit ausübt, der Stellvertreter aber dasselbe für ihn in seiner Gesammtheit besorgt,
Dies ift aber hier in der dem Faktor S. offenbar nur zur teh- nischen Leitung zugewiesenen Druckerei des Angeklagten nit der Fall.
Eine nothwendige Voraussetzung einer selbständigen Stellvertre- tung nach §, 151 Gewerbeordnung ist die Vertretung des Gewerbe- inhabers nah Außen mit der Befugniß, alle auf das Gewerbe bezüg- lichen Rechtsgeschäfte für denselben abzuschließen. Die Beforgung des teÓnischen Betriebes, die Anordnung der inneren Regelung und Ver- theilung der gewerblihen Arbeit, insbesondere auch die Befugniß. die Arbeiter anzunehmen und zu entlassen, mat einen Faktor oder Werk-
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meister noch nicht zum Stellvertreter des Gewerbetreibenden und {ließt nicht aus, denselben noch als Gewerbegehülfen anzusehen (man vergl. Urtheil des Reich8gerihtes vom 14. Juni 1888, Entscheidungen Band 18 Seite 27 ff.). Der „Gewerbetreibende“, in dessen Stelle ein Stellvertreter —— wenn auch nur für Rechnung und Namens desselben — vollständig ein- treten muß, ist nit nur „Arbeitgeber“, sondern auch „Gewerbeunter- nehmer“, der zu bestimmen hat, in welcher Art und in welchem Um- fange zu produziren ist. — Gerade in dieser Beziehung hat aver der Erste Richter festgestellt, daß der Faktor S. ohne bestimmenden Einfluß auf die Fabrikation ist, daß im Gegentheil hierfür nur das Bedürfniß des vom Angeklagten geleiteten Verlages maßgebend sei, so daß ofen- bar auch dieser allein Art und Umfang der Produktion seiner Druderei bestimmt und bestimmen muß.
Trifft aber der Geschästsherr selbst auch für die Druerei die maßgebende Disposition darüber, welhe und wie viele Arbeiten zu liefern und demnächst von ihm zu verlegen find, und entscheidet er damit au allein über die Möglichkeit eines entsprechenden Ertrages der gewerblichen Produktion, fo kann eine andere ihn in der Druckerei vertretende Persönlichkeit wohl deren technischer Leiter, nicht aber der Stellvertreter des Gewerbetreibenden im Sinne des Gesetzes sein,
Hiernah wurde auch mit Ret dem Ungeklagten die Verant- wortlihkeit für die in scinem Gewerbebetrieb vorgekommenen Ver- leßzungen des Gefeßes zugewiesen und war somit die Revision zu verwerfen.