1889 / 276 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 19 Nov 1889 18:00:01 GMT) scan diff

bitte ih die Regierung, in Erwägung zu nehmen, ob vielleicht das Unterbringen der Pferde in anderer Weise geschehen kann, um der Seuchengefahr vorzubeugen. Auch das Veterinär:Ko eon hat sih damit einverstanden erklärt, die prophylaktishen Bestim- mungen zu vershärfen, also nicht bloß die Agrarier. Was die Ver- hältnisse in Schleswig-Holstein betrifft, so hat das Organ des \hleswig:holsteinishen landwirthschaftlihen Centralvereins die Absperrungsmaßregeln als E und begründet bezeichnet. Der sächsishe Landeskulturrath erklärte ebenfalls eine strenge Kontrole der Nachbargebiete für nothwendig. Wenn der Staatssekretär von Boettiher im Interesse der arbeitenden Klassen eine weitere bedeutende Erhöhung der Fleischpreise bedauern würde, so stellt er sih damit lediglich auf den Standpunkt der industriellen, gewerblichen Arbeiter. Die Landwirthschaft selbst hat ein großes Jnteresse an thunlihst hohen Fleisch- preisen. Jeder kleine Tagelöhner und Bauer hält Schweine, und das i} für sie eine der wesentlihsten Erwerbsquellen, aus der sie namentlih Baarmittel gewinnen, deren sie dringend bedürfen. Der Großgrundbesiß hat nur da ein Jnteresse an der Schweinezucht, wo sie mit der Molkerei verbunden ist. Auf den großen Gütern findet sich nun allerdings eine große An- zahl von Molkereien; das find aber zum großen Theil Ge- nofssenschaftsmolkereien, an denen auch kleinere Bauern partizipiren. Nach meiner Kenntniß der Dinge ist die Spekula- tion an der Preissteigerung, die plöglih eingetreten if, in erster Reihe betheiligt. Jch zweifle niht, daß, wenn das Ein- fuhrverbot längere Zeit aufrecht erhalten wird, wir den in- ländischen Bedarf reihlich decken und not exportiren können. In Schleswig-Holstein mögen die Molèereien im Augenblicke Schwierigkeiten gehabt haben; sie werden aber in _ einigen Monaten, sicher in einem Jahre in der Lage sein, ihren Be: darf zu produziren. Bei ruhiger objektiver Prüfung müssen wir niht bloß im Jnteresse der Landwirthschaft, sondern im allgemeinen Jnteresse der verbündeten Regierungen für ihre zweckämäßigen Maßregeln dankbar sein, und ih bitte Sie des- halb, den Antrag Barth abzulehnen.

Abg. Graf Hoensbroeh: Die Schußzölle sind an der Fleishvertheuerung nit \{uld. Das beweist Holland. Jm Oktober kofiete an der deutshen Grenze Rindfleish 65 À&, in Holland 68 „j, Kalbfleish an der deutshen Grenze 60 Ä, in Holland 76 À. Jn Holland, dem Eldorado der Freihändler, waren also die Fleishpreise böher als bei uns,

Hierauf beschließt das Haus die Vertagung der Debatte und vertagt sich nach einer perfönlihen Bemerkung des Abg. Virhow um 5 Uhr auf Dienstag 1 Uhr.

Kunft und Wiffenschaft.

Der Wirilive Gebeime Ober-Iustiz-Rath Profeffor Dr. von Gneifst feierte gestern sein fünfzigjähriges Dozenten-Jubi- lâum. Da ter Jubilar den Wun! geäußert hatte, die gewobrte Thätigkeit in keiner Weise zu unterbtecen, fanden sich am Vormittag nur werige räbere Friunde zur pversönlicen VBeglücércünihung ein. Um 11 Ubr begab si der Iubilar zur Universität, um bie Lebrtbätickeit der neuen Wode mit dem Kolleg über deutsbes Strafre{t zu beginnen. Das Kutitorium 6 war dit gefüllt. Studertisher Beifall, der minutenlang andauerte empfing decn Jobilar, der in längerer An- iprabe dankte Es sei eigentli mißli, an ein 50 jähriges Jubiläum erinnert zu werden, denn es zeige, daß man si dem Ende feiner Tbâtigkeit nähere. Einen Rath aber wolle ér aus seiner Erfahrung berors der siudirendcn Augerd geben, das zu thun, was er selbt stets bemüht gewesen: die Verb:ndung von Tkeorie und Praxis fortwährend aufredt ¿u erbalten. Deutschland babe andere Zustände wie Frankreich und England. Dort sei es mögli, aus Vücbern die Grundlagen für die Praxis zu gewinicn, In Deutshlard mit seiner ungeéeuren Literatur fôörne nur die Universität tie Grundlagen geben, wo der afkademische Lebrer sib fortasett bewußt sei, die Quirtessenz der Literatur im Interefie der Weiterbi: dung zu verarbeiten. Die Erfabrung babe dern aud gezeigt, taß alie Die, die nur aus der Praxis beraus daran girgen, Titcrarisch téätia zu sein, ste:s eine gcwisse Einseitigkcit der Ar:todidaktcn behalten haben. Mit dem Wunsche, daß die Jünger ter Reihtépflege au im Brotstudium die böberen Ideale b be- wahren, {loß dr Jubilar scine Anspra®e. Um 12 Ubr, wo in dem- selben Auditorium das Kolleg über deuts&en Ciriiprozéß begann, wiederholte si die Ovation. Um 2 Ubr überrcitwte der Dekan Profeffor Goldshmidt, als Führer einer Deputation ter juristischen Fakultät, eine funstvolle Adrefe.

In der Sitzung des Vereins für GcsGisHbte der Mark Brandenburg rem 13. November kam die tn den For- {ungen des Vereins jüngst erwähnte Thatsache, daß der bekannte Diplcmat Rothan si rühmt, im Jahre 1866, „wäbrend der fran- zösishe Hof in Compiègne sih amüúsirte*“, d, h, also im November, der Kaiserli@en Regierung von den zwis{en Preußen und den süd- deutschen Staaten abgeschlossenen geheimen Verträgen Kunde gegeben zu baben, zur Sprache, Sie veranlaßte Hrn. Legation:-Rath von Lindenau zu der Feststellung, daß dies Verdienst des Hrn. Rothan insofern der Eins{ränkung unterlicge, als man im Auswärtigen Amt zu Paris den betreffenden Fingerzeia, falls man cines solchen bedurfte, lângft batte, da das „Iournal deé Débats“ bereits am 30. Avgust 1866 die Nachricht von dem Ab'&lufse solGer Verträge in die Oeffent- lic@feit brate. Hr. Privatdozent, Staattarchivar Dr. S&limann verlas den ersten Theil einer Arbeit über die Prinzessin Luise Charlotte Radziwill, die Tohter des Fürsten Boguélsaw Radziwill, der von 1657 bis zu seinem am 31, Dezember 1669 er- folgten Tode Statthalter des Großen Kurfürstin in Preußen war. Als Obervormund der verwaisten Prinzessin, hatte Kurfürst Friedri Wilkelm die s{wierige Aufgabe übernommen, die weitläufigen Be- fißungen derselben, die unter Anderem die wihti7en Festungen Sluck, Eirze, Néefsel und Sebesh umfaßten und si von der preußischen bis ‘ur russischen Grenze erstreckten, vor den Anfehtungen ibrer Geld- und Ländcrgieriaen Verwandten zu s{ützen und gleichzeitig den pro- testantishen Litthauern dem andrängenden Katholi;z!smus gegenüber Hülfe zu gewähren. Der politis%e Eirfluß, den ibm diese Stellung gewährte, wurde in Polen b6cht ungern geduldet, und mit Un- geduld wartete man auf die Zeit, da mit der Ver- mähiung Luise Cbarloitens an einen Polen der deuts(- evangelische Einfluß beseitigt werden sollte. Als Freier trat zunächst der Fürst Stanisiaus Kasimir Radziwill auf, den der Kurfürst, indem er seine Hoffnung aufrecht erhielt, obne si tur bestimmte Lufagen zu binder, von gewaltthätigen Eingriffen in die Güter seines Muündels _abbielt. Sch{wieriger wurde seine Lage, seit in König Jokann Sobiei:ki cine zielbewußte ehraeizige und höchst energische Perfönli&keit den polnishen Thron bestiegen hatte Der König wollte die Verkbeiratbung der Prinzessin so lenken, daß ihm für seine Unterstüßung der Bewerbung des Starosten von Sandomir das Fürstenthum Jarcslaw abgetreten werde, und daGte durch Ein- lôsung von Drabeim und auf seine ausgedehnten Besißungen im Königlichen Preufen gestützt, mit Hülfe der reiden Geldmittel, die er zusammenzubrirgen verstanden batte, seinem Sokne die erblite Natfolge in Polen zu fichern. Das Jahr 1680, in welchem die Pon ibr 14, Jabr erreihte, brahte dicsje Intriguen zur

cife. Es wurde dem Kurfünsten gemeldet, taß eine Gntfühbrung der Prinzessin im Weike sei, und er beschloß nun, um diesen Gefahren vorzubeugen, Luise Charlo!te von Könittberg, wo sie bisher ibren Oofítaat gebabt baite, na Berlin überzuführen. Er war feft ent-

nicht der Willkür kathbolisher Herren prei2geben, andererseits aber

seinem Hause die wichtige Stellung wahren wollte, die er auf Grund

des Radziwill’shen Grbes nunmehr 10 Jahre lang innegehabt hatte.

Vorübergeberd war daran gedacht worden, die Prinzessin mit dem

den Radziwill’'s wie den Hobenzollern nabe verwandten Prinzen

Alexander von Kurland zu vermählen, {ließli aber blieben die

Absichten des Kurfürften dabei ftehen, fie seinem dritten Sohne, dem

Markgrafen Ludwig, zur Gemablin zu geben. Die Nachricht von

der bevorftebenden Reise der Prinzessin rief in Polen eine ungeheuere

Erregung bervor; es war zu befürhten, daß der bevorstehende

Rei g eine Konftitution erlassen werde, welche die Heirath der

reihen Erbin mit einem Fremden verbiete, und so entschloß si

Friedri Wilhelm, seinem Gegner eine vollendete Thatsache ent-

sedevta enen Er \{idckte den Prinzen Ludwig nah Königsberg, und ier wurde dann am 14./24. Dezember die Verlobung und am

7. Januar 1681 st n seine Vermählung mit der Prinzessin voll-

zogen. Der Vortrag {loß mit Vorlegung des bhôöchft drastischen

Berich1s, den der Freiherr Melchior von Canitz seinem Herrn über

die Hochzeitsfeierlihkeiten erftattete. Hr. Dr. Treush von

Buttlar, als Gaft anwesend, sprach über den Kampf des Kur-

fürsten Joachim I. gegen die adeligen Friedentbreher in der Mark.

Es sind folcber urkundlih noch 146 nadzuweisen, von denen die im

Süden und Often seßhaften überwiegend in den Jahren 1500—1513,

die altmärkishen und prignitschen in der Zeit von 1513—1533 zur

Verantwortung gezogen wurden.

Der MVialer Lockhart in London wird, der „A. C.* zu- folge, das bei ibm von der Königin béftellte große Gemälde: „Die Feier des Regierungsjubiläums in der West- minster-Abtei“ am Arfange des nähften Jahres vollendet baben. Das Bild entbält 250 meist na© dem Leben aufgenommene Porträts. Als besonders gelungen werden die Porträts des verstorbenen Kaisers Friedri und Gladfstone's gerübmt. Der Künstler bekommt 6000 Pfd. Sterl. für seine Arbeit, behält aber das Recht der Aus- stellung und Vervielfältigung seines Werks dur Photographie und S Das Gemälde wird s{lieflich im Schlosse Windsor aufgehängt werden.

Das br itis{Ge Museum in London kat eia aus 12 Stüten bestehendes altrôömisches Tafelservice, welhes 1883 in Frank- rei aufgefunden wurde, angekauft. Daëéselbe soll, wie die „A. C.*° schreibt, aus dem 3. Jabrbundert v. Chr. stammen. Au(h ein tleines 6 Zoll bobes Bron zerelief, Bac&us und Ariadne darstellend, welches auf der Inzel Kalki bei Rbodos ausgegraben wurde, gehört zu den neueften Erwerbungen des Museums.

Die zweite der beiden Expeditionen, welche die englis che asironomische Gesellschaft zur Beotacbtung der am 21. und 22. Dezember ftattfindenten totalen Sonnenfinsterniß aus- sendet, hat, der „Allg. Corr.“ zufclge, am 16. November von London aus die Reise nab ibrem Bestimmungéort, den Salut - Inseln, angetreten. Die erste, welde sich nach dem südlihen West-Afrika tegiebt, segelte shon vor einigen Wocen unter Leitung des Mr. Taylor auf dem gewöhnlichen Postdampfer nach Loanda ab, von wo aus ein britishes Kriegsschifff sie nach einem Punkt der Küste bringen wird, w:!lckchen Mr. Taylor für den zu seinem Zweck geeignetsten bält Die zweite Expedition steht unter Leitung des Paters S. I. Perry vom Stonyburst College, in defsen Begleitung si mebrere junge Aftroromen von Ruf, wie ® ir. Rooney u. A., befinden. Die Fahrt gebt zuerst nach Barbadoes auf einem Postdarnvfer und von dort auf einem britis&en Kriegs\{chif nach den Salut-Inseln, wele als der geeignetste Punkt für Beobachtungen in jencn Gegenden gelten. Profeffor Tacini hegte erst die Absicht, dea Pater Pecry zu begleiten, mußte aber sein Vorhaben aufgeben. Die Hauptaufgabte, welche sid beide Expeditionen geseßt haben, besteht darin, feftzu- stellen, ob sich Veränderungen in der Corona zugetragen baben, zweitens die Ausstrablung der Corona soweit wie mögli zu photograpbiren und drittens die Intensität des Lichts der Corona zu messen. Die Sonnenfinsterniß wird noch anderwärts beobahtet werden. Der Direktor tes Lick'schen Observa- toriums, Professor Holden, hat ¡wei sahverständige Gelebrte nah Süd-Amerika gescickt und das Marine- Departement der Vereinigten Staaten hat, wie bereits gemeldet, den Professor Todd ven Amberst College nach Muxima in Angola, 109 Meilen den Coanga-Fluß landaufwärts gesandt, um daselbst Aufnabmen der Erscheinungen vorzuneëmen. Außerdem haben sich zwei Damen, Fräulein E. Brown und Frl, Jeffries, Mitglieder der astronomi- ien Gesellschaft von Liverpool, nach Trinidad bebufs Wakhrnebmung der Sonnenfinsterniß begeben.

__— Ein interessanter naturgeschi{tliver Fund ift, laut Mittbeilurg der „Danz. Ztg.*“, vor Kurzem in ter Näbe von Telkemit gemacht worden. Es wurde dort das Sfelett eines bereits lange von der Erde rersck@wundenen Thieres freigeleat, des Wisent (Bos priscus), welches vor Iakrtausenden zugleich mit dem Mammutk, Rbinoceros und Renntbizr bier gelebt hat. Der wichtige Fund ist bereits in die Sammlungen des Provinzial-Museums von West- preußen übergegangen.

_ Der Karléruter AlterthumêEverein bat am 31. Oktoker seine Wintersizungen wieder begonnen. Ueber cinige im Laufe des Sommers und Herbstes vorgezommene Au8grabungen und über Neuerwerbungen der Großhberzoaliten Staatssamm- lung wurde na der „Karlêr. Ztg." beri&tet: Die schon vor zwei

Jabren begonnene Untersubung eines rômis{en Vrücckenkopfes

am Oberrhein bei Wyb len, Amt Lörrach, und des auf Gemarkung

Hertken anstoßenden alemannischen Fricedbofs wurde dur den

Großherzoglichen Konservator der Alterthümer in den ersten Tager des

Oktobers zu einen gewissen Abshluß gebracht. Von dem römischen Brüden-

kopf find an dem 16 m fteil ansteigenden Rheinufer genau gegenüber

den auf s{chweizer Seite befindlichen Resten eines großen römischen

Kaftiells (um 300 n. Cbr.), auf welcen jeßt das Dorf Kaiferaugst stebt, oben noch die Trürrmer dreier runder Thürme von 8 m Durchmesser, wele dem Rheinlauf parallel in einec Linie steben, vor- handen. Da die siter ¿zwischen ihnen anzunehmente Mauer vollständig zerstôórt und spurlos vers{wunden ist, so bleiben Plan und Ausdehnung

des BefestigungEwerkes, zu welhem sie gehörten, fraglih. Wahrschein-

li dehnte es sid weiter gegen das Rkeinufer bin aus, und die Thürme bildeten die Front gegen Norden. Der westliche noch auf 90 cm Höbe erbaltene wurde ring8um bis unter seine Funda- mente un!ersubt. Man konnte seinen soliden Bau bewundern, fand aber über ten Ansaß von Mauern keinen Aufs{luß mebr. In den Trümmern des Ostthurmes kamen mchrfach DaGtzicgelplatten mit Stempeln zu Tage, deren Deutung leider noch unsither ist. Die Be-

sestigung deckte ohne Zweifel den Zugang zu einer Brücke über den

Rbein, von der in alten Nat&richten roc die Rede ift und von der vielleidt no Spuren in dén dort im Flußbett befindlichen Uztiefen gesunden werden könnten. Die garze Bauanlage aus spätrömiscer

Zeit crirnert an cine âbnlibe weiter oben am Rbein bei Rbeinheim

und Zurzah, wo bei niederem Wafserstande noch die Spuren von zwei

Brücken zu entdecken sind.

Am 13. November fand die feierl ive Einweihung der katbol:schen Universität von Amerika in Washington statt. Vis jetzt Ut nur die theologis@e Fakultät fertig gestellt. Der

eier wohnte, wie die „A. C.* beri(tet, eine große Anzahl von Prä- aten, Priestern und Laien bei. Kardinal Gibbons segnete das neue

Gebäude ein. Monsignor Satorili, der Vertreter des Papstes,

celebrirte eine Messe und Dr. Gilman, der Bischof von Cleveland,

bielt die Predigt. Unter den Anwesenden befanden sich der Staats- sekretär Blaine, der Sekretär der Landwirthschaft, Mr. Rusk, und

Senator Shermann. Später erschien auch Präsident Harrison.

Handel uud Gewerbe.

Berlin, 17. November. (Wollberit d. Ctrbl. f. d. Text.- Ind.) Das Geschäft bcwvegte sich in den leßten acht Tagen in den- selben Grenzen wie in der Vorwoche; wieder erstreckte sh der Absatz auf Wollen für die Stefffabrikation, wie sie Sacsen: und die

\{lofsen die Vermäblung der Prinzessin mit einem Katboliken nicht ¿uzugcten, weil er cinmal die zablreihen litthauisen Proteftanten

umeist Lausig zu kaufen pflegen. Die. Preise blieben unpveräÿdert fest, Die Antwerpener Auktion hat die O A derer ertigt, welche

eine böbere Bewertbung dieser Art Wollen voraussagten. Für die näâste Woche werden wehrere Großkäufer erwartet; dann dürfte wieder von bemerkenswerthen Abschlüfsen zu berichten sein.

Der Einlösunoscours sür die hier zahlbaren Oesfter- reiwhisch{hen Silber-Goupons ift auf 171 4 für österr. Silber herabgeseßt worden.

Der Aufsichtsrath der Stärkezuckerfabrik Aktien- esellschaft vormals C. A. Koeblmann u See Frank- urt a. O. hat bes{blofsen, für das am 30. September 1889 abgelau-

fene Geschäftsjahr die Vertheilung einer Dividende von 76 der Ge- neralversammlung vorzushlagen. Im Vorjahre wurden 124% Ge- winn vertheilt.

Der Aufsihtsrath der Unter-Elbe’ schen Eisenbabn- Gesellschaft bat in der Angelegenbeit, betreffend das Angebot für die Verftaatlihung der genannten Bahn, Kommissare gewählt, welche mit -der Staatsregierung in weitere Verhandlung treten sollen. Die Generalversammlung wird behufs Beschlußfaffung über jenes Angebot zum 19. Dezember einberufen.

Der Auffsidhtérath der Dortmunder Union-Brauereti beschlof, nah den Abschreibungen und Rücklagen für das abgelaufene Geschäftsjahr 18 %/% als Dividende vorzuschlagen.

Die „Rhein.-Wesftf. Zta.* berichtet vom rheinisch-west- fälischen Eisen- und Stablmarkt: Der rbein.-westf. Eisen- markt war im Verlaufe der lezten Woche wieder außerordentlih lebhaft. Die Na&frage war eine sehr starke und stellenweise der- art, daß man si unwillkürli% die Frage stellt, ob man noch mit dem wirklihen Bedarf oder mit Spekulatiorskäufen zu rechnen babe. Die Folge war ein weiteres rashes Heraufgehen nahezu sämmtlicher CEisenfabrikate. Bei der fieberbaften Hast, mit welcher die Preise fast von Tag zu Tag in die Höbe gegen, kann man sich nicht einer gewissen Beängstigung für die Zukunft des Eiscn- geschäfts erwehren. Wenn au anfangs Koblen- und Kokspreise ein gewisses stetiges For!shreiten der Preise rechtfertigten, so ver- steht man jeßt, wo die Grhökung der Brennstoffe längst in den Tagespreisen der Eisenfabrikate ibren Ausdruck gefunden hat, nit immer die oft sprungweise Steigerung vieler Fabrikate. Bei einigen ist dieselbe allerdings nur eine scheinbare, weil sie, längere Zeit auf demselben Standpunkt verbarrend, jeßt geiwungen werden, der Steigerung der gebrauchten Rohstoffe Rechnung zua tragen. Eisenerze sind sehr ftark begehrt; die Gruben im Siegerlande können troß angestrengter Förderung dec Nachfrage nicht genüzen. Der Robheisfenmarkt war außerordentlich lebhaft. Die Lager- vorräthe baben troß der starken Erzeugung wie die Rheinish- Westfälish-Nafsauish-Siegerländer Robeisenftatiftik nahweist, eine weitere Abnahme um 3500 t erlitten, ein Beweis, daß die, selbft gesteigerte, Erzeugung den Vedarf nit decken kann. Die Preise sind feît und im raschen Steigen begriffen. Der Spiegeleisenmarkt ist sehr leb- haft und für die übrigen Robheisenforten würden wir uns rur wieder- bolen, wen: wir die Marktverbältnisse einzelner besonders bervorbeben wollten. Für Puddelrobeisen sind Aufträge bis Ende Juni 1820 bekannt geworden. Die Preise sind in die Höhe gegangen; selbst in Kreisen der Robeifenproduzenten verschließt man sih nit der Besorgniß, daß das Voranschreiten derselben ein zu rasches sein môdbte und die Gefahr eines Rückshlags dadurH näher gerüdt werden könnte. Auf dem Walzeisenmarkte berrsht gleit- falls außerordentli reges Leben. Stabeisen war sehr stark getragt ; da die Preise längst niht mehr im ri@tigen Verhältniß zu den Rob- materialien standen, so wurden diesclben in der leßten Wohe um 10 M per Tonne böber gebalten, so daß die jetzige Grundpreisnotirung 172,50 Æ per Tonne ab Werk beträgt. Von verschiedenen Seiten wird jedoch jett bereits erheblih üter diesen Preis hinaus, bis zu 190 M notirt. Die auëländishe Nachfrage wird von einigen Seiten in lezter Zeit ebenfalls als gut beieihnet; der Betrieb der Werke ist derselbe, das heißt, bis aufs Aeußerste angestrengte aeblieben. Für Formeisen gilt im Ganzen urd Großen daëselbe. Die Bandeisenwerke sind auferordentlih rege beschäftigt, können jedo dem an sie berantre- tenden Bedarf nur in ganz beschränktem Maße genügen. Die Preise sind anhaltend steigend, im Uebrigen bat sich die Markilage nit verändert. Die Beschäftigung der Grobblechwalzwerke ist, wie dies au auf der lezten Versammlung des Verbandes westdeutscher Blechfabrikanten festgestellt wurde, eine außerordentlib rege. Au für Feinblechje wurden die Preise erheblich böber ge- balten, da die Werke lebhaft beschäftigt sind. Ucber diz Geschäfts- lage für Wal:drabt, gezogene Drähte und Drakbtstifte ist nichts wesentlich Neues zu berihten Der Absaß im Auslande ift s{leppend und die Preise fönnen fic nur {wer voranbewegen. Die Eisenaießereien und Mascbinenfabriken sind ohne Aus- nabme lebhaft beschäftigt und erzielten in leßterer Zeit für ibre Fa- brikfate ebenfalls meist böbere Preise. Die Beschäftigung der Bahn- wagenfabrifen if unverändect eine reg?

Die gestrige außerordentlihe Seneralversammlung der ch- sischen Kammgarn-Spinnerei in Hartau hat eire Kapital- rböbung von zwei Millionen Mark dur Ausgabe von Vorz138- ktien bes{chlofsen.

Bremen, 18. November. (W. T. B.) Die unter Vorsitz des Konsuls H. H. Meier stattgebabte sehr zahlrei besu§te außerordent- lide Generalversammlung der Bremer Bank genehmigte ein- stimmig die beantcagte Kapitalserböbung auf 20 Millionen Mark unter Annahme des mit dem Konfortium Internationale Bark in Berlin, F. W. Krause u. Co, Bankzeschäft, Berlin, Delbrüdck, Leo u Co., Beriin, Job. Berenberg, Goßler u. Co., Hamburg, Sit. Lürman u. Sohn, Bremen ges{lossenen Uebernahme-Vertrages.

Glasgow, 18 Novemter. (W. T. B) Die Verichiffuagen von Roheisen betrugen in der vorigen Wothe offiziell 9750 zezen 3420 Tons in derfelben Woche des vorigen Jabrz-s3.

Bradford, 18. November. (W. T. B.) Wolle fest, rubiger, Stoffe und Garne stetiz, rubiger.

_ Paris, 19. November. (W. T. B.) Nas einer direkten De- pescbe des „Börsenblatts“ aus Rio de Ianeiro wurde tie Börse am Montag Nachmittag 1 Ubr wieder eröffnet. Der Wedhsel- cours stand auf 27È gegen 27# am 14. d. M.

Stockbolm, 14. November. Die beute ausgegebene Nummer der „Schwedischen Gescz-Sammlung“ entbält eine Königliche Ver- ordnung, betreffend die Abgaben von gewissen Vergünfstigungen und Gerechtigkeiten, wie fie vom leßten Rei&stage beschlossen und mit Beginn des näŸstzen Jahres in Kraft treten sollen. Bezüglich ausländiscer Kaufleute und Handelsreisenden, Künfst- ler, Schaubudenbesißer u. s. w. wird Folgerdes testimmt: „Ein Auéländer oder cin im Avélcnte wohrbafter chwedisder Untertban, der nit für das Jahr die „allgemeine Be- willigung“ erlegt hat, für welches zuleßt die Erhebung für den sbwedishen Staat stattgefunden hat, foll, wenn er im Lande umher- reist und für eigene oder für Rechnung eines Anderen zur E:nleitung voa Handelsgescäften, mit oder ohne Waarenproben, aueläzdische Waaren feilbietet oder bezüalib künftiger Lieferung derselben aus dem Auëêlande Handelsabs{lüsse mat, bei der Ankurft im Reiche bei dem näbsten Staatésteuererbeter einer Stadt \criftlich angeben, wie lange er zu verweilen beabsitigtz für die Berechtigung zum Betriebe eines folhen Handels sind vorshußweise für jeden Ka- lendermonat, gleichgülti, ob die Berechtigung während des ganzen Monats oder nur während eines Tteiles desselben benußt wird, 100 Kronen an den Staatesteuererbeber einer Stadt innerkalb des Lânes zu bezahlen, wo der Reiscnde zur Bezablung8zeit sich aufhält.“ BVezüglick& ausëländisher Künstler, welche für cigene Rechrung gegen Eintrittsgeld Concerte geben, S@&auspieler, Kunstreiter, Schaubuden- besißer u. f. w. wird bestimmt, daß sie für jedes Concert odec für jeden Tag, an welchem Vorstellungen siattfinden, in Stcck-:oim und Gotberbvrg 3 Kronen und in anderen Orten des Reiches 1,50 Kronen

zu bezablen baben. (W, T. B,) Visible Supply

New- Yor k, 18. November. an Weizen 28402 000 Busbels, do. an Mais 6 091 000 Bushels.

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staals-Anzeiger.

19. November

Zweite Be

Berlin, Dienstag, den

ilage

1889,

5. Kommandit-Gesellshaften auf Aktien u. Aktien-Gesellich.

| M 276.

) iefe und Untersuhungs-Sacen. L A Aufgebote, Vorladungen u. dergl. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2. E 4. Verlooiung, Zinszablung 2c. von öffentlichen Papieren.

3.

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Berufs-Genofsenschaften.

7. Ecwerbs- und Wirthschafts-Genossensaften. 8. Wothen-Au8weise der deutschen Zettelbanken. 9. VersHiedene Bekanntmachungen.

widrigenfalls die

257!

1) Stecfbriefe

und Untersuchungs - Sachen.

[45256] Steebrief.

en den unten beschriebenen Tischlergesellen EaE Deczoa aus Jüterbogk, welcer REEEs ift, ist die Untersuchungsbaft wegen shweren Die - ftabls verhängt. Es wird ersucht, denselben zu vers f d in das Amtêgerits-Gefängniß ¿u Wiiten-

haften und ü burg abzuliefern. Æitteuburg,

Beschreibung: Alter etwa 29 Jahre

is 1,57 S getrung fel

ck55 bis 157 m. Statur gcetrungen. Haare dunkel. E na Augen braun. Zähne vollzäblig. Gesicht rund. Gesichtsfarbe roth, bohteutich ticfe Stimme —.

Kart, feiner durfser Sch:urrbart.

gesund. Sprate | Kleidung: !chæarier weiter greßen Krempen, wollenes elg farrirte Icppe (dunkel), dunkle Wette,

Filibut

Buckinhose, ein Paar S@&ube mit Gummizügen

Steckbrief.

r Qr.

[45855] Gegen 1) geb am 27. R 2) den tober 1869 in Königéberg i.

Februar 1862 in Gange

Pr.,

L E 3) den Korbmawer Heinri Westphal, gcb. am

» April 1860 in Kiel

5, UPrli 10 _ e L welche flcbtig find, tit die Untersu

Naubes verhängt. Es wird ersudt,

haften und in da :

liefern, au bierber zu den

NaGrit zu geden. Aitona, den 14. Nevember 1889.

[45854] Der gegen it

Augvrst Schmidt wegen Q

schlagung, Theilnabme am

tiruges unsrer 1

D. R. 11. 696. 1884

Betruge,

Berlin, den 15. November 1889.

Der Untersucungêriter beim Königliccen Landgericht I.

[45853] Bekanutmachung-

Der unter dem 22. Auguft 1859 gegen f cen f Chemie Karl Wetter aus

berigen Studiosus Der Wingeébhausen, Krelles Göttingen wohnhaft erledigt. j Göttingen, den 15. Der Er

A

Wittgenst

den 16. November 1889. : Großherzo. Me&elenburc-S&werinsches Amt2gerit.

bellgrünes

den Commis Wilbelm Oito Vartels,

Lt S 7 E Sattler Heinri; Prank, geb. am 17. Di

dieselten zu ver- ächf ictsgefängniß abzu-

s nâdbste Geridtégefängnik ad

Akien J. 1. 2025/89

Königlicve Staatzanwaltschaft. Stebriefs-Erledigung.

den Kunfthändler Hermann

etrugeê, versu&ter Unter-

tem 3. Sertember 1884 in den

erlassene Stecbrief wird, da der Þ. Schmidt ergriffen, zurückgenommen.

gewesen, erlaî!ene Stedbrie!

| oder geeignete Bürgen zu leisten bat, sowie der ! H Grundbu@auszug können innerfalb der letzten zwei Woten vor tem Versteigerungstermine auf der, Gerichtsschreiberei eingesehzn, au die Grundstüde selbst besihtigt werden

Vorsfelde, den 14. November 1889.

[45892] Nav

. Grôße etwa

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nuar 1894, / unterzeichneten Geri

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2) Zwangsvollstreckungen, Yufgebvote, Vorladungen u. dgl.

(38554) Gywangsversteigerung.

Im Wege der Zwangêvollstreckung folien

Gruntbute von Carneyen Band

Liebstadt Band IX. Blatt 113 au Gutsbesißers Friß Winiker eing Kreise Vobrungen belegene Ritter das Grundstück Liebstadt, Äerp am 20. Dezember 1889, V vor dem unterzeichneten Gericht

stell im S az ersteigert werden. telle im Sigungêzimmer veriteigert 1 L : Das Gut ist mit 9498/10 Thtr. Reinertrag und 330,43,30 E zur it 86 Nutunga8werty zur mit 864 Æ Nußungs zur Gebäude Das städtische Grundsiück ift mit

einer Fläche von steuer, steuer veranlagt. 2 189 109 Tblr. Reinertrag und 9,64,40 Hek aus der x Grundbuéblätter, etwaige A

die &rundstüce betreffende Nachweifungen,

sondere Kaufbedingungen können {reiberei es werden. finden si, abgesehen von ihaftsgebäude, eine verpadbtete W mükle sowie eine Stärkefabrik.

Das Urtbeil über die Ertbei

: : | 8 wird am 21. Dezember 1889, Vormittag 11 Uhr, an Gerichtéstelle im Sißungözimmer vere

kündet werden. Liebstadt, den 13. Ofteober Königliches Amtsg

{45897 :

In Sachen des Kaufmanns Helmstadt, Klägers, gegen die wirths Christian Schulze, in Gr. Siétbeck, Beklagte,

if zeihnetes Grundstück der ; ip ge eingetragen in das Grandbuh

beute, bebufs der Zwangsversteigerung beshlagnahmt : dem früher

No. ass. § zu Gr. Sisbeck fultivirten

nebst darauf errihteten Gebäuden.

Beschluß von bente,

12a 30gm von

ftar zur Grunditeuer veranlagt. Auszüge Steuerrolle, beglaubigte Abschriften der {{ätßungen und andere

Auf dem Gute be- Wobnhaus und Wirth-

1889,

Dorothee, geb. Bischoff, wegen We&selforderung,

falls

-

das

DAS im 40 Blatt 43 und f den Namen des etragene und 1m gut Carneyen und rzelle Nr. 57B,,

Vormittags 10 Uhr,

an Geritê-

Grund- Bebâude“

einer Fläcbe von

fowie be-

Gerichts»

A N

in der

añer- und Schneide- A

lung des Zuschlags

cricht.

August Lincke in Wittwe des Gaît-

Beklagten dur

Kruge Garten

beim

Termin zur Zwangsversteigerung ist auf Douner-

ag, den 27. Februar Ie ube, vor Herzoglichem

1890, Vormittags Amtsgerichte ) Sisbeck in der Fließ'\chen Gastwirtbhschaft angeseßt.

zu Gr.

Die bypothekarishen Gläubiger haben die Hypo-

thekenbriefe im Termine zu überreichen. Versteigerungs-Bedingungen ,

Die

laut welcher

jeder Bieter auf Verlangen eines Betheiligten Sicher* eit bis zu 10 Prozent seines Gebotes durch Baar-

zahlung, Niederlegung ceursf

ähiger Werthpapiere

tur& Anschlag an die madbtem Proclam fivden zwecks l f des Woknhauses Nr. 459 aa. und des Gartens des Sc&ubmaters Aua. Nofîcz hiefelbît

trieb des

1) 3 bedingungen, j [d | Bors(läaen für dieselben bis nuar 1890 und das dem Vermaîter d S S 1899 fori

. Februar 9 iorrie 2) e Tite am 27. Februar 1890,

jedeómal

dem : rigen Wodnbau!eë 001 l Großherzogliche Ämtêgerit zur 4 nung des Sequesters, lungéplan, Termin ) E 1889, Vormittags Tkeilungêplan und werden 1 Wode ( : Sf Gerichtés&reiberei niedergelegt etn. Röbel, ten 15. Gerichtsichreiberei des [45883] E Der Magiîtra bieñgen und O. Debn, Kraftloterflärung der Hypotbekenkarnk in

D er Inkaber d

OT. 31 ari

wird.

_ L & M as AMmiSg

icssenscast, da von dem verlebten Iohann Adam halteneS, weices beimbezablt wurde, dem weiteren Inbalte zahlung des Kapital funde erfolgen,

4 = Abî. 1, 837—§840 R.-C.-P.-O. genügt, so wird in weiterer Anwendung 7

1890, Vorm. 9 Uhr, Sizungsfaal, ange!eßk, aufgefordert, spätesten 4 Recte bei dem Gerichte anzumelden und die Ur-

kunde vorzulegen, widrigen derselben erfolgen wurde.

mit dem Originale bestätigt:

(L. 8.) [45890]

Herzogliches Amtsgeric{t.

Hildebrand. ¡u c

drei

seinem ganzen Inubalte nah Gerichiétafel befannt ge- Eisenb ccks Zwangsveriteigerung

Nr. 641 1a Er- über sein Vermögen auf Be- Aktuars Hefsmann

Regulirung der Verkauf8- zu welcer die Einreiwung von zum 27. Ja- Erscheinen im Termin den betbeiliaten Gläu- und zwm Verkauf? am

beute erlafsencm,

Die

des Konfur’es Kounfurévermaltcrs

Rechte

ur endlichen

1 aal

e ce reitet,

g2aan

Vormittags 11 Uhr, Termin tatt. C posite

vcémüßhlen, 15. November 1859. Großherzogli@cs Ämtszeriät.

4 R E 236 ] Heinrich bi2ber

Heinri Nr. 134 zu Ÿ und Aers hat das

und auf Hobenthori Ler ¡ur Ertlêrung über den Thei- Vornabme dec Vertbeilung

des 5. Dezember 11 Uhr, bestimmt. Ler tie Rehnung des Sequesters Cinüdt der Betheiligten

fowie zur

auf Donnerstag, [441

ri 19

vorber zur November 1889. : Großherzoglichen Amtsgerichte. E E ck Nufgebot. und zu Gassen, vertreten T R Z; B L Rechtêanwälte Dres. J. und. 2 hat das Aufgebot beantragt zur 34 % Hypoikbekenbriefe der Hamburg Serie 4 Nr. 1918 Litt. C. à S 209 4 190 » C 2 E Ss DA O. er Urkunden wird aufgefordert, in tem auf Donuerstag, den 11. Ja- Nachmittags 2 Uhr, vor dem chtc, Dammtborstraße 19, Zimmer 56, ankeraumien Aufgebotétermine seine Redte melden und die Urfunten vorzulegen, widrigen- die Kraftloserklärung der Urfunden erfolgen

our die 500.—,

stens

fol

° D anme 1289 amburg, den 1. November 12 cägeridt Hamburg. Civil- btheilung VUI. Deer Monlanuihinuing * Zur BVeglauvbigung: i a E ck rot B Rombéêrg Dr’, Gerihts-Sekretär,

Ausfertigung.

Ausgeboî. : vretbändler Jokann Lnberger taßbier lmäcbtiater der Erben des Privatiers n Weninger von bier beantragk: .

ebli abbarnten gekommene Schuldurtunde ereins Neustadt a. A, eingetragene We- vom 11. November 1884 Nr. 5288 üver Weninger er- u 4% verzinéliches Darlehen von 5000 „t, auf den Restbetrag von 90 „§6 für frafilos ju erflären; na tiefer Urfunde soll die Rüd- s an jeden Vorzeiger der Ur- dessen Legitimation zu prufen der buldner berechtigt, aber nit vervflictet ist

Da der Antrag den Erfordecniffen der §S.

«

bis

jedo

82

ter §8. 824 Abî. 2, 841, 34

a. D. S

1) Aufgebotttermin auf Samstag, dea 3. Mai

auf 2) der Inhaber der vorbezeiwneten Schuldurkunde s in dielem Zermine tene

falls die Kraftloserklärung

adt a. A., ten 14. Oktober 1889, E Königliches Amtsgericht. gez. Maßtler.

Die Uebereinstimmeng vorstehender Ausfertigung

ustadt a. A., ten 16. Oktober 1889. S Gerichtéscreiber des K. Amtsgerichts. Swnizlein, K. Sekretär.

Aufgebot. ¡f den Antrag:

Ls Majors von Homeyer zu Hannover, S b. des Favrifarbeiters Johann Muß zu Engels- burg bei Bochum, :

c. der Eheleute, Regierungs- und Baurath Bütt-

ver und Adele, geb. S zu Berlin erden folgende Urkunden aufgeboten: L L is der Kurschein Nr. 1 des Gewerken Majer von Homéyec zu Hannover über 1 Kux des in

erne und Bauk auf Blatt 184 und auë

zu b. das für den F zu Ingel2burg bei © gungébuch Nr. : Ï Bochum, lautend auf den Betrag und neunzig # 29 ß;

spätestens in dem auf den 2 Juni 1 mittags 10 Uhr, Zimmer Ne. 3, anberaumten

widrigenfalls die erfolgen wird. : Vochum, den 13. Nevember

45889] gebe : Auf Antrag des Befiyers Russeln wird der Inbaber de

getragene Genofenihaît vom

400 # baar Geld aufgefordert, 1e

dieien Schein späteîtens 1m Aufg steigerung | 14. Juni 1890, irm, unterieiGneten GertDte, Zimmer

tr fraftscs erfiärt werden wird,

für fraftlos erfiárt wirt ) E

Prökuls, den 15. Novemder 1889, Köni

D

Kloster zu Marienthal, bat _ Srarkfaïenbuhes Nr. 1775 über Sparkasse des deponirten D der ne Höhe von W L 72 » bei genannter Kase binterlegt ilt, beaniragt | F: S

21. 99, A. Wolffson | Der Inbaber dieses gefordert, späteitend 1m Zus bei dem unterteibneten Gerichte a Urkunde voriulegen , igen: erfläruna diefes Spvarkastenbu@es

Alteukirchen,

Vas 2211

Altentheilers 2 Kreiensen ausge!

15. März 1890, Vormittags 19 Uhr, bei unterzeichneten Gericht seine Recte anzumelden 1 das ;

-= 5 5 »rf ala —rA erklärung detfelben erfolgen wird,

{ 38553]

i i abuce | melden und die Ur? vorzulegen d Baukau, eizgetragen im Gewerkenbuche j melden und die O MRgE gen gefertigt am 4. Iuni 1877 ; ! Kraftloserfiärung der rfunde e an abrifarveiter Fodann Mus | Hamvurg, den 5. November 189. s Bochum auzgestelte Bescheini- | Das Amtsgerit Hamburg. Civil-Abtbeilung , ver stadtischen | Zur Beglaubigung:

Sparkasse zu j biaung: n Nomb erg Dr, Gericts-Sekretär.

von 94 vier j Berich Aufgceboît.

8526 der

trn ImITO.

644 der städtischen

12 Stück Darlehns-Urkander 369 ! hundert sech8zig M Reichêwäbruog unter | s Spark=Fenbub Rr.

Nr. 250—261, ausgejtellt am 31. Vezemoer 134 i S L W A ron der Gewerkschaft der Zet? 1 i zu Brerschede zu Behum auf den Namen

Mai 1829 ausgefertigt für e

Sophie Höffner zu Rathstock, 1!

abn-Direftor Büttner in Gun. ; opbie PLTner 3

nbaber der Urkunden werten aufgefordert,

nabver der L 0 J

s 0, Vor-

dem unterzeihneten Geriöte, Aufgebotstermine idre

und die Urkunden vorjuiegen,

Krastloserflärurg der Urkunden

wird

nter A t + & 4

erielben

Anirag c Lis 4A SparkfafenbutS

Sva3 aufaeforder âtesterS dem biesigen Gericht, Zimmer ®, am 1890, Mittags 12 Uhr, anite2end termine scine Rechte anzumelden ur: fañsenbu vorzulegen, widrigentals erklärung deéselben erfelgen wird. Küsßirin, 9. November 13893.

C S Ur 2 H tar At Königliches AmISgcrtMt.

VOLr

Lw

anzuméilden Königliches Amts Anfgcebot.

genen für den Antragstel nicheins

f 125571754 7 : B A - N . +1 L A Be « H Lilie ; Sf E S : ' Le S F,

L ry *)

26. 1!

Vorm. 10 Ne.

des Schein vorzulegen, widrige

l e alb (4 ì | gefordect, svätestens im Aufgebotstermine den

| 21. Juni 1890, Vormittags 11 Uhr, dei dem

unter; eicneten Gericht, Zimmer Nr. 22, tre Reckte

anzumelden und die Bücher vorzulegen, widrigensalS

die Kraftlozerflärung derselben erfolgen wird.

9, Novem

-- ;

L Y

Königliches Amtsgericht. 201 Tunefonden Heins er Vormund des unbekannt wo abvwe!enden Pein Baldus, Hauédiener Johannes Heukäufer 1m bat das Auïgebot eine cinen bei de Kreises Altenkir@en zu AltenkirÞe Betrag, welder noch in Höhe von 48

ber 1839.

T7 s Bunt nort t liches Ämtêge U: +e

Anwefî Von L e in Eagenfelden, it ftattgefundenen Brande gemeinichafilich ausgestelltes u r Dititriktébülféekasse Eggenfelden, 2%. Jänner 1872, bezei@ne mit Tagebuch Nr. 131 und Rechnungs-Nr. 959 und lautend au 3000 M Einlagefapital, zu Verluit geg Auf deren Antrag wird biermit gema C der R. C. P. O. und Art. 6I des Ar, 8. November 1889. R C DS S O vas Aufgeb Königliches Amtêgerit. ait E ergebt decéalb L hab ¿s Quittungsbuches die } testens E dem L Samstag, 29. 2 är 1890, Vormittags 9 Uhr, dabier E B Aufgebotêtermine isprüce und Kecte an

E C C A u vorzulege

ift hierzu Aufgebotétermin bestimmt au? den

Februar 1899, Vormittags 19 Uhr.

Sparkaïenvues wird aus- Aufgebotêtermin seine Rechte nzumelden und dle widrigenfalls die Krasftios-

S Fal 57 trn ertoigen Ito.

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ris orftlSrt n LATLULS Lebliés + ember 1889.

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t2ies F 17 E T R: Muti Fartt 21! wird dabe er Inhade tcles QDUAS Af? Fur die Aucsert V nabe i f die Autfert # E E c. = ck ontermnber im Aufgedotstermin Eggenfeldeu, 14. E UeT K. Seireill «

Es 6

î Tut o fordert, vpäteiters den L 4

Ats nun on und : =ontalia 5 - nÂs vorzulegen, widrigenfalls die Kraslios

Bu

Alfeid, den 5. Iuli 1889.

Königliches Amtsgeri®t. IL

Lth otTnna Abtkteilung

N e Sa - der Ausfertigung

57, Mai 1833 und

Folgend

A. 23

2 sißer Carl Frte Henze

: ) der Urkunde wird aufgefordert, ?L

b. das, S N ber 300 M, den 15. März 1890, Vormi c. die Empfangébeseirigun i dem unterzeichneten Gerite anbe

: t Li Nr. 25 429 üder | termine seine Rehte anzumelden un?

| S vorzuleaen, widrigenfalls die Kraît

Urkunde erfolgen wird.

Müncheberg, den 19.

G L oa November 1889. L T2 Æ Mr §875

as Könialie ÄmtégertMt.

v T E E Ao Pt s d ck ¡Du - Danziger SPAariaen°

Acti:n- Ver , 133224 über 150 find anzebli verloren gge mt ay sollen auf den Antrag der Eigenthümer, nam: _, : 5 n a und b. des Privatförsters Friedrich Pio- trasfe in Leénian bei Altiabn, zu e. der unverebelidten Roïa Belger zu zu d. der Wittwe Anna Hellwig, ged- korcéfi, zu Danzig, ¡um ZwecLe der neuen

Ms werden daher die Inbaber dieser eiae aufgefordert, vätestens im Aufgebotstermine ei 22. Mai 1890, Vorm. 9 Uhr, vei kem unler zei&neten Geri&t, Langenmaikt 43, ihre Baue, zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen[aus die Kraftlozertlärung derselben erfolgen wird. Dauzig, den 11. Oktober 1589. Königliches Umtsgericht. R.

L L ERSN Aufgebot. to enn Gerrmtann I. Der Rentier Christoph Herrman L la Dibdo hat das Aufgebot des geriWtlihen K2ufrettt vom 10/16. Oktober 1873, Inhalts Eigentbümer des im Bd. 111. Bl. 38 by t j = fts Œultna ior macermeister Julius Itord! Quell versculdet, zum Zwele der Fraftloëe Urkunde, E Il. der Sekretär Max Bügz seines Curanden, des am 19. 2Mar ml Sohn des daselbft versi als Sobn des ajeLott Veri besiters Amtêratts Adol! Virde frau Wilhelmine, geb. Keitel, Deffau aufhältlih g:we!enen_ Diederi&s, wel@er im Sra s ert ist und seit dem ÎÏ ausgewandert it und 1&8 Jahre 1574 in fannter Abwesenheit lebt, zum Zwec? letner - erflärung, sowie das Aufgebot detien etwaiger kannter Erten und

Danzig,

Ruch-

Ausfertigung amortisirt

g Aufgebot. / Eo Friedr. ebrn vertreten tur Redts- anwait Dr. Eddelbüttel, bat das Aufgebot beantragt E Lee Sefeciór Lonis A Kraftloserklärung des Contrabus der DeBpuroe | gebot seines Curanden, des ck nit v J t . Î& & E, i E D f E A u 1900. Tlleud auf Namen des Antragstellers. | Hoffmann von Hier, Va o A baber der Urfurde wird aufgefordert, | Handarbeiters Leopold E O e arm. N f Donnerstag, den 5. Juni | storbener efrau Christiane Schrò E E aemittags 2 Uhr, vor dem unterzeih- | Hoffmann, ged. Günther, hier, WORE feitbcin ba e Da A iborítraße 10, Zimmer Nr. 56, | 1851 ra Amerika auégewandert ut hee fins M Ee, ine feine unbekannter Abwesenheit lebt, zum Jweu? ]etaer

tier das Aufs

E Bn DQUmanln S Handarbeiters Christop Sobnes des viriterocnen Fmann und deftzn vers

tausend Kure eingetheilten Steinkoblenbergwerkcs Friedri der Große in den Gemeinten Horsthau?en,

anberaumten Aufgebotétermine seine Rechte anzue °