1890 / 297 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 10 Dec 1890 18:00:01 GMT) scan diff

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Dr. Dujardin-Beaumeß \sprach gestern in einer

iten A über die „Koch'sche Heilmethode und fonstatirte, daß der Zustand mehrerer Kranken nach den ersten Einsprißungen sih verschlimmert habe und bei einigen anderen ohne sihtbare Besserung geblieben sei. Dujardin-Beaumeß ist nit der Ansicht, daß dies einen Grund abgebe, die Behand- lung einzustellen, meint jedo, daß zuvörderst mehr Erfahrun- gen in Betreff des Mittels hätten gesammelt werden müssen, bevor dasselbe bei Menschen zur Anwendung gelangte.

Dr. Swaffler erklärt im „Siècle“ im Gegensaß zu Professor Cornil, daß auf der Klinik des Professors Péan bei allen dreißig mit Koch'sher Lymphe behandelten ¿Fällen von Girurgisher und Lungen-Tuberkulose niemals au nur der geringste Zwischenfall in Bezug auf Lungen, Herz, Nieren und Temperatur konstatirt worden sei, sondern daß alle Kranken größere oder geringere Besserung aufweisen. j

Aus Brüssel, 8. Dezember, schreibt man der „Köln. 2ta.”: Wie sih herausstellt, haben einige hiesige Aerzte si in Berlin mit einer käuflih zu habenden Flüssigkeit hinters Licht führen lassen, welhe mit der Koch'schen Lymphe nichts gemein hat; der Betrug wurde erst entdeckt, als die wiederholten Einsprigungen wirkungslos blieben, obschon die Tuberkulose unstreitig war. Die That- sahe wird mir aus glaubwürdigster Quelle versichert. Heute erhielten diejenigen Brüsseler Aerzte, welhe in dem Hygienischen Jnstitut zu Berlin nicht bedient werden konnten, die ibnen versprohenen Fläshchen mit Lymphe. Dr. Casse, der Leiter des Kinderhospitals der Stadt Brüssel zu Middel- ferke, erklärt sich aufs Höchste befriedigt von den E N S der bisher an verschiedenen seiner Patienten, die an äußer- lichen Erscheinungen der Tuberkulose leiden, vorgenommenen Einsprizungen. Die Verhältnisse sind in Middelkerke

äußerst günstig, da die herbe Seelust durch die Förde- |

rung der Eßlust das Allgemeinbefinden erheblih bessert. Jm Uebrigen enthalten die Mittheilungen, welhe Dr. Casse einem biesigen Berichterstatter machte, nits Neues und bleibt das Ergebniß der Behandlung abzuwarten. Dr. Moeller, der sofort na dem 13. November nah Berlin gereist war, ver- öffentlicht im Verlage der Société Belge de Librairie eine anerkennenswerthe, allgemein faßliche Darstellung des Koch’ schen Verfahrens (Le docteur Koch et sa découverte relative à la guézison de la tuberculose), Der Verfasser \spriht sih sehr anerkennend über die bisherigen Heilversuhe in den Berliner Kliitiken aus.

Um den Wünschen der öffentlihen Krankenhäuser in Norwegen entgegenzukommen, Professor Dr. Koch's Mittel gegen die Tuberkulose versuchen zu können, hat die Medizinal- verwaltung die Gesandtschaft der vereinigten Reihe in Berlin ersubt, wenn möglich einige Flashen Lymphe zu kaufen. Auf Veranlassung dcs norwegischen Vereins für Gesundheits- pflege hielt Professor Dr. Hj. Heiberg am Freitag Abend im großen Saal des Jünglingsvereins in Chrittiania vor einem dihtgedrängten Zuhörerkreise einen Vortrag über Professor Dr. Ko&’'s Heilmittel gegen die Tuberkulose. Dem ebenso interessanten wie warm empfundenen Vortrag folgten die Zu- hôrer mit gespannter Aufmerksamkeit.

Handel und Gewerbe.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Nuhr find am 9. d. M. geftellt 10 770, iht rechtzeitig gestellt keine Wagen.

ions-Resultate.

aericht I. Berlin ftand das im Band 85 Nr. 3521 auf den Namen ; Sch{warz cingetragene, bierselbft Ede 5 belegene Grundftück zur Versteigerung. Das f 71200 festgeseßt. Für das Meistgebot de volzhändler Friß Stoly zu Berlin

zuschlag ausgeseßt wurde. Vertabren der Zwangsversteigerung 52 Nr. 2562, Schmidftraße 27, 891, sowie des Grundfstückds von Stecephanftraße 59, und die

ermine am 31 Niederbarnim Band 79

erfahren der Zwangéverfsteigerung des . 03422 in der Straße 53a

An den vorgestrigen Verhandlungen tinische Finanzlage îin Bezug auf die im emittirten argentinisen Staatsanleihen nahm erfien deutsden Barke Bankhäusern Theil.

je, dagegen proteftirt f Comité:Borid&l irgend cine A g derjeni Bert l ten ete, welche die Regierung Ieihegla ern ge l in wurden im Sinne der von der tien un T t egirten in der Londoner

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Grund englischen inktliher Erfüllvng ibren An-

Der Auétweis vember Ié: ersehen, Monat betrûd beträgt 37 Tovember- etwas über 1 341 G0

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ei der Ausfuhr îm Siovember betiiugt 21 025 090 Pfd, Sterl, d. i. cine Abnahme von 1 244 000 Pfd. Sterl auptsä@lid nahm bie Ausfuhr von Garnen und Stoffen vm Sterl, von Metallen ¿nd Pietalijabrifaten, nameztli@ isen um 248850 Pfd, Sterl, MVigiéjirer : von GSarberobe um 1183987 Pv, Sterl, von Provisionen um 133 151 Pfr, Sterl,, von lebendem Sieb um 11 55% Piv, Sterl, und onveren Artikeln um 166 692 Pfb, Sterl. ab. Dageg haben HNoßmaterialien, nomentlich Kohlen, um 212682 s ier, vid Chemikalien um 45 091 Psb, Sterl. zu-

erbebliven

Gierl A FTL.,

Dezember. (W, L. B) Kammzug-Termin- Srunbmüiter V. pr. Degember 4,274 4, pr pr. Kebruor 4,30 A, pr. Mär 4,309 M, e, pr. Mai 430 4A, pr, Juni 430 4, pr. Juli Buguti 4,30 M, pr. Ceptember 4,30 A, vr. Oktober poeaber 4,30 M Dmsog 100 9909 kg, Behavptet , 9, Dezember W, L, B) Die Handel #t- Versogthums Braunschweig hat beschlossen, ber Zulersteuer eme Petition an Den ¡ uw Sthöhung ber Prmienslge um vie Vebergapgercii 0 ile, Die Mehrheit ver Handelslammer erllücie sid uer bie Peleitigung Des jeigen Steueriyïtiems, jerow vpoter woge (Goneaben Pevergangtbeitim- Wungen, eventuel Tur Forlzahlung Der entlipretzenven Prümiea auz na vem Jahre 199%, Falls big tahia die fonfurcicenben Staaten die Prômien rit erentalle erteblidg ermüßigt Hütten,

offenen

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London, 9, Dezember. (W. T, B.) Wollauktion. Un- verändert bei steigender Tendenz.

An der Küste 1 Weizenladung angeboten.

Manchester, 9. Dezember. (W. T. B.) 12r Water Taylor 7, 30r Water Taylor 9}, 20r Water C 8, 30r Water Clayton 87, 32r Mock Brooke 83, 40r Mayoll 9}, 40er Medio Wilkinson 104, 32r Warpcops Lees 8+, 36r Warpcops Rowland 94, 40r Double Weston 97, 60r Double Courante Qualität 12}, 32" 116 yds 16 K 16 grey Printers aus 32r/46r 174. Stetig.

Washington, 9, Dezember. (W. T. B.) Der Betrag des dur die gestrigen Operationen des Schaßamts in Umlauf geseßten Geldes beläuft sich auf etwas über 6 Millionen Dollars. Das Kabinet dürfte heute über die Finanzlage berathen.

9, Dezember. (W. T. B.) Durch die gestrigen und heutigen Käufe von Obligationen seßte das Schaßamt nahezu 94 Millionen Dollars in Umlauf. Weitere Käufe werden demnächst erwartet. Dem Vernehmen nach wurden die Gesandten der Ver- einigten Staaten an den europäischen Höfen instruirt, mit dem Finanz- Minister der Regierungen, bei denen sie beglaubigt sind, über die Vereinbarung eines Abkommens, betreffend die freie Silber- prägung, zu konferiren.

New-York, 9. Dezember. (W. T. B.) Weizen - Ver- \chiffungen der leßten Woche vou deu atlantishen Häfen der Vereinigten Staaten nach Großbritannien 53 000, do. nah Frankreich —, do. nach anderen Häfen des Kontinents —, do, von Kalifornièn und Oregon nach Großbritannien 40 000, do. nah anderen Häfen des Kontinents Qrts.

Der Werth der in der vergangenen Woche ausgeführten Produkte betrug 6 426 805 Dollars.

New-York, 9, Dezembér. (W. T. B.) Die Fondsmakler Colbron Chauncy und Comp. in New: York und die r Whitten, Burditte and Young in Boston, welhe Großhandel in Herrengarderobe betreibt, haben ihre Zahlungen eingestellt, letztere mit Passiven von einer Million Dollars; ferner fallirte eine Se in Paterson (New-Jersey) mit 400 006 Dollars )assiven.

Verkehrs-Anstalten.

Köln, 10. Dezember. (W. T. B.) Auf der Mosel und dem Main zeigt sih wieder Treibeis. Man befürchtet, daß dieses die Rbeinschiffahrt ungünstig beeinflussen werde. Die Main-Shlepp- \ciffahrt ruht bereits.

London, 9. Dezember. (W, T. B.) Der Union-Dampfer e Anglian“ ist am Montag von Capetown auf der Ausreise abgegangen.

Theater und Musik.

Königliche Theater.

In der Vorstellung des „Oberon“ am Freitag im Opernhause singt Frl. Weiß den Oberon, Frl. Hiedler die Rezia, Hr. Sblya den Hüon. Jn der „Howzeit des Figaro“ am Sonnabend sind die Damen Pierson, Leisinger und Herzog scwie die Hrrn. Oberhauser, Krolop und Lieban beschäftigt.

Deutsches Theater.

Das Lustspiel „Die Kinder der Excellenz* von Ernst von Wolzogen und WilliamSchumann erzielte gestern Abend einen vollen Erfolg, welcher gleihmäßig den von den Verfassern mit köftlidem Humor gezeicbneten, handelnd auftretenden Personen, wie der vortrefflihen Verkörperunz derselben dur die Darsteller zu danken ift. Was die Verfasser in der einfahen und freundlichen Fabel des Stüks, welches auch eines edlen, sittlihen Gehalts nicht entbehrt, darbieten, reiht völlig aus, cine behaglihe Stimmung dauernd unter den Zu- \cauern wach zu erhalten; diese Behaglichkeit wird durch ungekünstelte gute Laune zu frobsinniger Heiterkeit gesteigert. Das Lustspiel zeigt, daß geschickte Autoren aus einer Novelle ein wirksames und lebens- volles Drama wobl {afen können, wenn sie natürlich Menschen mit verständlihen Beziehungen zu einander auf die Bühne stellen und ein abgerundetes und abgeshloffenes Bild aus dem Leben und nah dem Leden zeigen,

Die „Kinder der Excellenz“, zwei liebens8würdige, entsagungsvolle Tötter und cin Sohn, der cin äußerst shneidiger, aber leiht\inniger Lieutenant ist, sollen sih in die engen Verhältnisse fügen, in welchen nah dem Tode des Vaters die Wittwe mit ihrer Familie zurück- geblieben ist. Die Verfasser ertheilen die weise Lehre, daß sich jedes Menschenkind nach seiner Decke zu strecken hat, und die Kinder, selbst der Leihtfuß von Sobn, kommen zum Schluß zu dieser verständigen Einsicht. Die Charaktere sind einfach und natürlich und dabei gewinnend ge- zeichnet; so die praktische Trudi, welche unbedenklich ihr Herz; dem bürgerlichen Gelehrten, dem Sobn des Hauswirths \ch{enkt, die kluge ältere S{wester Affta, welche \{riftstellert, dann ein polternder aber rührend guter alter Major, ein alter Musiker mit väterliher Zu- neigung für seine Schülerin und zukünftige Schwiegertocter Gertrud, und der auf seine eigene Kraft ftolze Deutsch- amerikaner, der seit seiner Jugend jenseits des Wassers gelebt hat. Selbst ter unbedahte Lieutenant, welcher Anfangs der Mutter die Mittel zu seinem \{chneidigen Auftreten abschmeichelt, enthüllt die bessere Seite seines Charakters, als er sich s\chließlich lieber zum Abschied entshließt, als ein {chweres Unrecht zu begehen. Ein Hauptvorzug des Lustspiels besteht darin, daß auf alle gebräulihen äußeren Mittel, Heiterkeit zu erregen, wie Verwechselungen der Personen, Auftreten derselben unter fal- \chem Namen und EÉrweckung von Mißverständnissen, völlig verzichtets wird; der Humor liegt in der eizenartigen Charakter- zeihnung und wirkt dadur unmittelbarer auf den Zuschauer und Hörer. Am Wirksamsten erwiesen sich die beiden ersten Akte, in wel- Gen die einzelnen Personen mit ihren kleinen Shwächen und Eigen- heiten kräftig hervortreten; der Beifall nach denselben war geradezu stürmisch. Der ernstere Konflikt, welher im dritten Akt zum Austrag kommt, und der abschließende vierte Akt wiesen weniger Eigenart in der Erfindung auf, sodaß der Beifall sih nicht auf glerer Höhe wie nach den vorhergehenden Aufzügen hielt; immer war dersclbe aber noch ftark und kräftig genug, daß man von einem ganzen Erfolge spre@en muß. Die Dichter mußten auch nah jedem Akt mehrfach vor der Gardine erscheinen.

Die Darstellurg bot als trefflic\te Leistung unter den Damen1- rollen bie der Trudi durch Frl. Lehmann; Das kecke, praktische Haustöchterhen, welches cs mit seinen Ausdrücken und Einfällen nicht immer sehr genau nimmt, dessen größter Vorzug im \chelmischen Vebermuth besteht, gelang der Darstellerin vorzüglih. Die ernstere, gefühlvolle Asta spielte Frl. Reisenhofer mit Empfindung und Wärme, boch könnte das seelishe Element noh etwas mehr von der Dhberflähe in bie Liefe dringen. Frl. Kester als die verwittwete Grcellenz müßte natürlicher fein, um nachhaltig zu wirken ; die Künst- lerin weiß nit übel darzustellen, aber es haftet ihr häufig etwas GSeziertes im Ausdruck und in der Bewegung an. Den in seiner Einfachheit und in seinem Selbstbewußtsein manchmal rücksichtslosen Deutschamerikoner Naiph Norman gab Hr. Nissen vollendet, wie er seine Worte in gebrohenem Deutsch hervorbrachte , ernst

und einfach, wie tedlide (Semüthsbewegung ‘in seinen Augen avfleu@ztete und ver ftarfe Wille daraus hervorblickte, das war un- übertcefili@ Hr. Engels, als alter, fluhender Major von Muzell, erregte slurmiscwe Heiteikeitsaubbrüche ; sein Dialekt wechselte zwar die Farbe wie eia Chamäleon; man wußte nicht, in welhen Theil unseres veutien Baterlandes man denselben verlegen sollte, aber man nahm es \@ließlich auf Treu und Slauben hin, daß er rheinisch sein sollte; wie er viele Mundart aber gebrauchte, wie er sein Aufbrausen und Fluchen zu untervrüden versuchzte und \ch{licßlich seiner Heftigkeit doch die Zügel Tchzießen licß, tas war’ flets von erschütternder humoristisher Wirlung, Zu erwähnen bleibt noch die kfindlih rührende Gestalt des alten in sela Tochterzen verliehten Schwiegervaters, wie sle Hr, Merten \chuf, va der \chueldige und liebensöwürdige Lieutenant bes Hen, Kavelburg; au Hr, Herz als junger Professor fügte id) Lem Zusammeasplel gut ein,

Berliner Theater.

Die Darstellung des „Demetrius*“ findet am Freitag in zum Theil neuer Beseßung ftatt. Emanuel Stockhausen |pielt den Demetrius, Paul Nollet den Erzbishof von Gnesen, Nuscha Butze die Marina, Max Freiberg den Odowalski, Margarethe Tondeur die

Axinia. Lessing- Theater.

„Heimgefunden", das humor- ünd gemüthvolle Weihnachtsstück von Ludwig Anzengruber, wird am Sonnabend wieder erscheinen und zwar in derselben prächtigen Dekorations- Ausstattung, wie früher. Besonders der Weihnactsmarkt im zweiten Bild wird mit der gleichen Lebendigkeit, Buntheit und Reichhaltigkeit aufgebaut werden die {hon bei dem ersten Erscheinen des Werks so lebhaften Eindruck

machte,

Dis leber Rus S L Mete

„Die sieben Raben“ erfreuen sih eines stetig wachsenden Zu- \spruchs. Am Sonntag war das Haus vollständig ausverkausft au an den Wochenabenden ist es troß des Weihnachtsmonats so gut beseßt wie kaum je zuvor.

Belle-Alliance-Theater.

Sonntag gebt Carl Laufs? lustige Posse: „Ein toller Einfall“ welche seiner Zeit am Wallner-Theater einen ähnlichen Kassenerfolg erzielte, wie gegenwärtig die „Pension Schöller“ desselben Autors mit dem Ensemble des Wallner- Theaters zum ersten Male in Scene. Am Sonnabend beginnen die Nahmittagsvorstellungen zu bedeutend e Preisen, welche alljährlich den Eltern die erwünschte Ge- legenheit bieten, ihren Kindern eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Als erste dieser Vorstellunge1 (Anfang 3 Uhr) hat Hr. Direktor Hasemann die Märchenkomödie „Aschenbrödel“ von C, A. Görner

gewählt.

Der gestrig Aufge T I S E er ge en Aufsuhrung von „Unsere Don Juans*“ wo Se, Königliche Hoheit der Kronprinz von Sradt bei, R

Thomas-Theater.

Der „Soldatenfreund“, das erfolgreihe Repertoirestück des Thomas: Theaters, wird, wie schon einige frühere Stücke G. von Moser's, auch in Italien zur Aufführung gelargen, Die Verlags- firma Felix Bloch Erben läßt eine italienische Uebersetzung herstellen. Das Moser - Girndt'she Stück wird in Mailand unter dem Titel „L'amico de’ soldati* demnäst in Scene gehen.

4, _ _Römischer Hof.

örl. Alexandrine von Brunn, eine hier wohlbckannte Sopranistin, gab gestern ein Concert, welches zahlrei besucht war. Ihre Stimme ift recht wohlklingend, wenn au nit sehr kräftig. Deutlichkeit der Aussprache und Reinheit der Intonation lassen Nichts zu wünschen, auch die musikalishe Ausdrucksweise war meist lobenêwerth. In _Gefängen von Giordani, Jomelli, Liszt Brahms, Rubinstein u. A. brate sie die Vorzüge ibrer gut geshulten Stimme vortrefflich zur Geltung. Der Violinvirtuos Hr. Prill, der mit dem Pianisten Hrn. Lazarus eine sehr flilvoll komponirte Sonate von Gernsheim vortrug, fpielte A P e d ray nnd erntete reihen Beifall, der auch einem Kunslgenofssen, dem Hrn. Lazarus, nah der Aufführ cini Studten eigener Komposition zu Theil Le E Oger

Mannigfaltiges.

Die riesiae Gitterthür aus der Puls’schen Kunstshlosserei für das Eosander’sche Portal des Scblofs\ es wurde gestern, wie wir V „Boss. Ztg.“ entnehmen, mittels Flaschenzügen cingehängt.

Zum Besten der Miß Archer- Stiftung ist heute im Saale der Gesellshaft der Freunde ein großer Bazar “röfnet worden, der besonders dem Unterstüßungsfonds für kranke und bedürftige Lehrer neue Mittel zuführen soll, Der Bazar, dem Ihre Majestät die Kaiserin Friedrich ihre Huld zugewandt hat, ift rei beschickt, namentlih auch an Kunstsahen. Er bleibt bis zum 12, Dezember geöffnet, E

Die Genossenschaft deutsher Bühnenangehöriger ist heute hierselbst im Klubhause (Krausenstraße) zu ihrer Dele- girtenversammlung zusammengetrete:. Gestern Äbend fand bereits unter dem Vorsitß der Hrrn. Betz und Kadelburg eine Vorversamm- lung fiatt, in der die Schriftführer gewählt und einige geschäftliche Angelegenheiten erledigt wurden. Die Verhandlungen selbst begannen heute Mittwoch nah 12 Uhr, Dem Geschäftsbericht zufolge verlor die Genossenshaft 253 Mitglieder und außerdem durch den Tod 33 Pensionâre; neu eingetreten sind 263 Mitglieder, in Pensions- genuß traten 75. Zur Zeit gehören der Genossenschaft an 2844 zahlende Mitglieder, 711 Pensionäre und 58 Leibrentner. Die Ge- sammteinnahmen und Ausgaben balancirten sih auf 326 517 4 gegen 323 674 A im Vorjahre. An JInvalidenpensionen wurden gezahlt 80 287 6 gegen 75451 M, an Renten 59 286 M gegen 52 162 im Vorjahc. Zusammen sind somit 139 573 A für die Mitglieder verauëgabt worden.

Durch die Rieselfelder ift, laut Mittheilung der „Vos. Ztg.“, der Magistrat von Berlin niht bloß ein. großer Gutsbesigzer, fondern au ein bedeutender Viehzüchter geworden. Auf den fünf städtischen Nieselgütern wurden im leßten Etatsjahre 247 Kühe, 294 Ochsen und 1276 Schafe gehalten. 240 Kühe wurden mit einem Verlust von 7940 4 verkauft, dagegen wurde- an den verkauften 294 Osen ein Gew!nn von 9755 4, an den 1276 verkauften Schafen ein Gewinn von 3563 4 erzielt.

Café Ke ck - Kaisergalerie (Passage), das älteste Café in Berlin, 1873 eröffnet, wird, nahdem dasselbe während ca. fünf Monaten voll- a umgebaut worden ist, Freitag, den 12, Dezember, wieder eröffnet.

Frankfurt, 8. Dezember. Im Kaisersaale des Nömers ist dem „Schwäb. Merk.* zufolge seit heute der Ehrenbürgerbrief ausgestellt, durch welchen Magistrat und Stadtverordnete „urkunden und bekennen, daß sie „Sr. Excellenz dem Herrn Staats- und Finanz- Minister Dr. jur Johannes Miquel in dankbarer Würdigung der hervorragenden Verdienste, welche derselbe als Ober-Bürgermeister hiesiger Stadt während einer zehnjährigen Wirksamkeit an der Spiße der städtishen Verwaltung sich um das Geraeinwesen erworben hat, und von dem Wunsche geleitet, der dauernden Verbindung feines Namens mit der Geschihte Frankfurts einen feierlihen Aus- druck zu geben, das Ehrenbürgerrecht dur einstimmigen Be- {luß beider Körperschaften ertheilt haben." Die Urkunde, ein hervorragendes künstlerisches Werk, ist in altdeuts{her Art von Professor Cug. Klimsh auf Pergament hergestellt und mit dem an- hängenden großen Stadtsiegel in vergoldeter Kapsel versehen. Der Bürgerbrief ruht in einer gepreßten mit dem silbernen Frankfurter Adler geschmücktena Mappe von rothem Sasfian und diese wiederum in einec kunftvoll eingelegten und mit Schniiwerk gezierten hölzernen Lade Mit dem Chrenbürgerhrief sind auch drei Aquarellbilder aus- gestellt, welhe von den Mitgliedern des Magistrats und der Stadt- verordneten- Versammlung als Ehrengeschenk für den Staats-Minister, Hrn. Miquel bestimmt wurden, Sle sind von Wilh, Lauter gemalt und stellen neben einer Gesammtansiht der Stadt den Mömer und das Lagerhaus am Hafen dar,

Dünkirchen, 10, Dezember, ließ nah elner Meldung des „W isländishen Flschershaluppe „Domingo * Fischer ertranfk,

Der deultshe Dampfer „Capri* T, B,“ unwelt der Kliste mit der zusammen, wobel ein

Dritte Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Skaals-A

Berlin, Mittwoch, den 10. Dezember

M 297.

1. Untersuhungs-Sadczen. 2, Aufgebote, Zustellungen u. dergl.

3 Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4 Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.

h) Untersuchungs-Sachen. i

[50554] Stectbrief.

Gegen den Opernsängerc Wilhelm Basch, geboren den 1. August 1846 in Budapest, welcher \sih ver- borgen hält, soll eine durch Urtbeil des Königlichen Schöffengerihts zu Königsberg Pr. vom 30. Sep- tember 1889 wegen Hausfriedensbruchs erfannte Gefängnißstrafe von fünf Tagen vollstreckt werden. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das nächste Justizgefängniß abzuliefern, welches ersucht wird, die Strafe gegen Basch zu vollstreken, wenn er die princ. erfannte Geldstrafe von 50 M nicht sofort zahlt, oder wenn er die Bezahlung dieser Geldstrafe nicht nachweisen kann und von dem Ge- \chehenen zu den Akten R1V, D, 544/89 Nachricht zu eben,

N Königsberg Pr., den 23, November 1890. Königliches Amtsgericht. XIV.

[50557] Steckbrief.

Gegen den unten beshriebenen Kaufmann mil Klettke, geboren am 31 Oktober 1860 zu Graben- dorf, Kreis Teltow, welcher flüchtig ift, resp. si verborgen hält, ist die Untersuhung8baft wegen wiederholter Untershlagung in den Akten J. II. D. 1265. 90 vechängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das nächste Gerihtsgefängniß abzuliefern

Berlin, den 8. Dezember 1890.

Königliche Staatsanwaltschaft am Landgericht I.

Beschreibung: Alter 30 Iahre, Größe 1,75 m, Statur \chlank, Haare dunkelblond, Stirn etw18 boch, Bart dunkelblonder Schnurrbart, Augen- brauen dunkelblond, Augen graublau, Nase gerwoöhn- lich, Mund gewshalih, Zähne vollständig, Kinn ge- wöhnlih, Gesiht länglih, Gesichtsfarbe blaß, Spratde deutsh. Kleidung: dunkles Stoffjaquet, \ckwarzer Filzhut, dunkle Hose, leinenes Oberhemde gez. K, Gummizug-Stiefel, dunkelblauer Ueberzieher. Besondere Kennzeichen; der kleine Finger der linken Hand ift krumm.

[50558] Steckbrief.

Gegen den Arbeiter Steindruck Veer, geboren am 22. August 1864 zu 2 welcher flüchtig ist, ist die UntersuWungshaf Diebstahls in den Akten J. I. B. 1093/99 Es wird ersuHt, denselben zu verhaften nätste Justizgefängniß abzuliefern.

Berlin, den 6. Dezember 1890.

Königliche StaatsanwaltsHaft.

[50356] Steckbriefs-Ernenuerung.

Der gegen den Handlungs-Commis Mar Meierowitsh wegen wiederholter Unters{blagung und wiederholten Betruges unter dem 24. Januar 1887 in den Akten V R. Il. 48, 1887 erlaffene Steckbrief wird hierdurch erneuert.

Berlin, den 3. Dezember 1890.

Der Untersuhungsrichter beim Königlichen Landgeritt L.

[50555] Steckbriefs-Erledigung.

Der agegen den Keliner Rudolph de Jung in den Akten U. R. I. 945/80 wegen Diebstahls unterm 3. November 1880 erlaffene Steckbrief wird biermit zurückgenommen.

Berlin, den 2. Dezember 1890. Staatsanwaltschaft beim Königlichen Landgericßt I.

[50556] Steckbriefs-Erledigung.

Der gegen die unverehelihte Malwine Weinberg, in den Akten Litt. W. Nr. 285 de 1879 wegen Diebstahls unterm 25. Juli 1879 vom früheren Königlichen Stadtgeriht Berlin, Abtbeilung für Untersuhungésachen, Kommission Il. für Vorunter- suchungen, erlassene SteL@bricf wird hiermit zurüd- genommen.

Berlin, den 2. Dezember 1890. Staatsanwaltschaft beim Königlichen Landgericht I.

[50560] Steckbriefs: Erledigung.

Der gegen: den herrscaftlihen Diener Jobann Valentin Duda, zuleßt in Pilhowiß und Koschüß unterm 10. Oktober und 4. November 1889 und 11. November 1890 erlassene Stecbrief ist durch Ergreifung des 2c. Duda erledigt.

Ratibor, den 8. Dezember 1890.

Der Unterfuchungsricter bei dem Königlichen Landgerichte.

[50559] Steckbriefs-Erledigung.

Der binter dem Losmann August Michalski aus Borawsken, Kreis Oleßko, unter dem 2. Februar 1884 erlassene, in Stück Nr. 36 Nr. 7038 în der zweiten Beilage zum Deutschen Reids- und Könige li Preußischen Staats-Anzeiger vom 11, Feduar 1884 aufgenommene Steckbrief Ut erledigt.

Aktenzeihen J. Il. 1361/83,

Lyek, den 1, Dezember 1890.

Der Erste Staatsanwalt.

[46069] : Der Arbeiter Felix Cheofil Kelch, zuleßt in Brieit wohnhast gewesen, geboren am 11, Januar 1864 zu Rosply V, 331/90 wird deschuldigt, als Gr sahzreservist erster Klasse ausgewandert zu fein, obdue von der bevorstehenden Auswanderung der Militär behörde Anzeige erstattet zu haben, Uebertretung gegen S 360 Mr 3 des Strafgeseßbus, Derselde wird auf Anoxduung des Kdubiliden AmtdLgeriwts biey« elbst auf deu V1, Janugr 1891, Vormittags 0 Nhxe, vor das Königlicho Schöffengeridt zu Brandenburg a. H, Zimmer Al, zur Pauptver«

Beffentlicher Anzeiger.

handlung geladen. Bet unent\chuldigtem Ausbleiben prozeßordnung von dem Königlihen Bezirks-Com- mando zu Bráândenburg a. H. ausgestellten Erklärung verurtheilt werden. Brandenburg a. H., den 12. November 1890. Merten, Aktuar, Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts,

[48800] Oeffentliche Ladung.

Die na®bgenannten Personen :

1) Karl Friedrih Emil Conrad, geboren am 21. April 1864 in Neudamm, Kceis Königs- berg N./M., zuletzt ebendort,

2) Ernst Robert Schulz, geboren am 11. März 1866 zu Altenkirchen, Kreis Königsberg N./M., zu- leßt ebendort,

3) Ernft August Wilhclm Erdmanu, Gold- arbeiter, geboren am 17. September 18€6 ia Königs- berg N./M., zuletzt ebendort,

4) Hugo Paul Ernft, ge am 5. September 1866 zu Küstrin, Kceis Königsberg N./M., zuleßt ebendort,

5) Eduard Karl Vinzenzz Vlume, geboren am 3, Januar 1867 zu Neu-Bleyen, Kreis Königs- berg N./M., zuletzt ebendort,

6) Wilbelm Höft, S{lächte tober 1868 in Büstebiese, K zuleßt ebendort,

7) David Moses, Küstrin, Kreis Königsberg N./9

8) Karl Albert Gränz, geboren am 20. tember 1868 zu Küstrin, Kreis Königsberg N /M., zuleßt ebendort,

9) Iohannes Franz Paul 5. September 1868 in Königsberg ebendort,

10) Ledwig Paul Emi

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19, Oktober ebendort,

11) Bruno Stahr, geboren am 10. tember 1868 in Süstebiese, Kreis Königsberg *

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Gruuditüccktks trité. Dag Urtdeil üder die Grtdeiluntg des Zus@lags wird au G. Februar 18M, Nachmittags 1D) Uhx, au Geri@Sitelle wie oden bezeichnet verudet werdeu Vexlin, deu D. Noveuder 1820, Köuiglicdes Amidgericet 1 WbeUtuug IR

wird derselbe auf Grund der nach §8. 472 der Straf- |

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ai tags 107 Uhr, vor dem unterzetï

| widrigenfalls

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| 50375] Im Wege

Zwangsversteigerung.

A rana E 1 v A / der Zrwangsvollftreckung soll das im

Grundbuche von ‘den Umgebungen Berlins im Nieder- ?

barnimshen Kreise Band 86 9 Namen des Stellmachermeifters Bernhard Schroeter

Nr. 3555 auf den |

und des Maurermeisters Wilhelm Sommer, Beide | u

zu Berlin, eingetragene, in der lung VII. (Jagowîtr. 16) belegene Grunditück am 13. Februar 1891, Vormittags 11 Uhr, vo dem unterzeihneten Geriht an Gerichtsstelle Neue Friedrichstraße 13, Saal 246 4A Reinertrag und ciner 44 qm nur zur Grundsteuer

aus der Steuerrolle, b

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beglaubigte Abschrift des

(7 c cu 0 Strafie 29, Abthei- ?

. Kommandit-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsch. . Erwerbs- und Wirthscefts-Genoffenschaften.

9, Bank-Ausweiïfe. 0. Verschiedene Bekanæxtmacungen.

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bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die be- cüdsihtigten AnfprüGße im Range zurütreten, Dicjenigen, welhe das Eigenthum des Srundftüds beanspruchen, werden aufgefordert, vor Schiuß des Nerfsteigerungstermins die Sinftellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nah erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anfprub an die Stelle des Gruneftüds tritt. Das Urtheil über die

i Grtheilung des Zuschlags wird am 29. Januar

Hof, Flügel C., parterre, | 36, versteigert werden. Das Grundftück ift mit |

von 10a; veranlagt. Auszug |

Grundbu(blatts, etwaige Abschäßungen und andere |

\ L 5 4 T das Grundstü betreffende fr

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ebenda, Flügel D., RKealberechtigten werden selbft auf den Er-

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orging , derartige Forderungen

Kapital ,

j Nachweisungen sowie | besondere Kaufbedingungen können in der Gerihts- | berei Zimmer 41, ein- |

r | eingetragene, in der Badftrafe

1891, Nahwtttags 12} Uhr, an obteubezeih- neter Serichtsftelle verkündet werden.

Berlin, den 29, November 1390.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 52.

Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen im Meder- barnimichen Kreife Band 82 Blatt Nr. 3450 auf den

[50575]

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Anguft Reßler zu Berlin Nr. 44 belegene

Namen des

| Grundftück am 3. Februar 1891, Vormittags

e, deren Borhanden- }

dem Grundbuche zur Zeit |

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im Verfteigerungstermin |

von Geboten |

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4 rüdtretea: GE gurudtiretien.

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des chlags tr am 13. achmittags 1} Uhr, an Seridck stelle, wie oben angegeben

, vertümdet werden. Berlin, den 29 E L A TS „S I 2 Königliches AUMmiSCer

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vor dem uaterzeihneten Gericht an Friedricftraße Nr. 13, Hof,

Zimmer 40, versteigert

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AuSzug aus der. Steuer-

des Srundbuchblatts,

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