1891 / 302 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 23 Dec 1891 18:00:01 GMT) scan diff

befördert. Die Vize-Feldw.: Spode vom Landw. Bezirk Schneide- mübl, zum Sec. Lt. der Res. des Gren. Regts. König Friedri Il. (3. Oftpreuß.) Nr. 4. Wachsmuth von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 6. Drabt et Inf. Regts. Nr. 52, Nowacki von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Gren. Regts. Prinz Carl von Preußen (2. Brandenburg.) Nr. 12, v. Burgsdorff, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Anklam, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Pomm. Ulan. Regts. Nr. 9, Teßmar, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Bromberg, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Pomm. E Regts. Nr. 17, befördert. Simon, Sec. Lt. a. im Landw. Bezirk Stettin, zuleßt im 1. Hanseat. Inf. Regt. Nr. 75, in der Armee, und zwar als Sec. Lt. mit einem Patent vom 1. Januar 1880 bei der Landw. Inf. 1. Aufgebots, wiederangestelt. Weigel, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks 11. Berlin, zum Hauptmann be- fördert. Die Sec. Lts.: v. Gravenstein von der Reserve des Inf. Regts. von Goeben (2. Rhein.) Nr. 28, Foth von der Ref. des Kolberg. Gren. Reats. Graf Gneisenau (2. Pomm.) Nr. 9, Dotti von der Kav. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks I. Berlin, Mar ch von der Res. des Feld-Art. Regts. von Clausewiß (Oberscbles.) Nr. 21, Bartenstein von der Res. des Magdeburg. Feld- Art. Regts. Nr. 4, zu Pr. Lts. befördert. Die Vize-Feldw. : Schellbach vom Landw. Bezirk Sorau, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Graf Tauenßien von Wittenberg (3. Brandenburg.) Nr. 20, Senff vom Landw. Bezirk Potsdam, zum Sec. Lt. der Landwehr-Infanterie 1. Auf- gebots, Pfeiffer von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Gren. Regts. Prinz Carl von Preußen (2. Branden- burg.) Nr. 12, Ma r x von temselben Landw. Bezirk, Shaper vom Landw. Bezik Brandenburg a. H, zu Sec. Lts. der Res. des Inf. Regts. Graf Tauentien von Wittenberg (3. Brandenburg.) Nr. 20, Mittag, Flügel vom Landw. Bezirk Il. Berlin, zu Sec. Lts. der Landw. Inf. 1. Aufgebots, Goeppert von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 1. Hes} Inf. Regts. Nr. 81, v. Goßler, Vize-Wachtm. vom Landw. Bez. I. Berlin, zum Sec. Lt. der Res. des Hus. Regts. von Zieten (Brandenburg.) Nr. 3, Pits\chke, Pr. Lt. von der Res. des Drag. Regts. Prinz Albrecht von Preußen (Litthau.) Nr. 1, zum Rittm., befördert. Die Sec. Lts. : Zimmermann von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Neuhaldensleben, Weichsel von der Inf. 1. Auf- gebots des Landw. Bezirks Magdeburg, Brendedcke, Hauswaldt, Gruson von der Kav. 1. Aufgebots desfelben Landw. Bezirks, Koh 1I1. von der Kav. 2. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Pet\ch von der Kav. 1, Aufgebots des Landw. Bezirks Torgau, Spilke von der Res. des. Magdeburg. Train-Bats. Nr. 4, Bartels von der Res. des Schleswig-Holstein. Train-Bats. Nr. 9, Fischer von der Feld-Art. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Halle, Richter von der Res. des Train-Bats. Nr. 16, Götting von der A 1. Aufoebots des Landw. Bezirks Erfurt, zu Pr. Lts. efördert. Die Vie-Feldw.: Knobbe vom Landw. Bezirk Neu- haldensleben, zum Sec. Lt, der Res. des 3. Magdeburg. Inf. Regts. Nr. 66, Conert ron demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Prinz Louis Ferdinand von Preußen (2. Magdeburg.) Nr. 27, v. Nobbe vom Landw. Bezirk Erfurt, zum Sec. Lt. der Res. des 4. Thüring. Inf. Regts. Nr. 72, Drehmann von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 3. Magde- burg. Inf. Regts. Nr. 66, v, Rumohr von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Füs. Regts. Königin (Schleswig- Holstein.) Nr. 86, Bukow, Vize-Wachtm. vom Landw, Bezirk Bern- burg, zum Sec. Lt. der Ref. des Kür. Regts. von Seydliß (Magde- burg.) Nr. 7, Thomas, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Erfurt, zum Sec. Lt. der Res. des Thüring. Feld - Artillerie - Regiments Nr. 19, Selting, Premier-Lieutenant von der Infanterie 1. Auf- gebots des Landw. Bezirks Posen, zum Hauptm., v. Hellmann, Sec. Lt. von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Glogau, zum Pr. Lt.,, Weigmann, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Gör- liß, zum Sec. Lt. der Res. des 3. Posen. Inf. Regts. Nr. 58, Rosemann, Vize-Feldw. vom Landw. Bez. Jauer, zum Sec. Lt. der Res. des Gren. Regts. König Wilhelm I. (2. Westpreuß.) Nr. 7, Zahn, Vize: Feldw. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec Lt. der Res. des Inf. Regts. von Courbière (2. Posen.) Nr. 19, Bretschneider, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Jauer, zum Sec. Lt. der Res. des Feld-Art. Regts. von Podbielski (Nieder- {chle\.) Nr. 5, Neßler, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Kosten, zum Sec. Lt. der Res. des Posen. Feld-Art. Reats. Nr. 20, von Dittrich, Pr. Lt. von der Res. des Ulan. Regts. von Kahler (Shhles.) Nr. 2, zum Rittm., Müller, Fuhrig, v. Sommer- latt, Pr. Us. von der Inf, 1, Aufgebots des Landw. Bezirks Beuthen, zu Hauptleuten, v. Sydow, Sec. Lt. von der Res. des Kür. Regts. Graf Wrangel (Oftpreuß ) Nr. 3, Boehlich, Sec. Lt. von der Res. des Inf. Regts. von Grolman (1. Posen ) Nr. 18, Plaumann, Sec. Lt. von der - Res. des Inf. Regts. Graf Dönhoff (7. Ostpreuß ) Nr. 44, v. Machui, Sec. Lt. von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks 11. Breslau, Urban, Weckert, Sec. Lts. von der Inf. 1, Aufgebots des Landw. Bezirks Cosel, Friederici, Sec, Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Beuthen, zu Pr. Lts., befördert. Die Vize-Feldwebel: Do elle vom Landw. Bezirk Wohlau, zum Sec. Lt. der Res. des 3. Posen. Inf. Regts. Nr. 58, Hoffmann vom Landw. Bezirk 1. Breslau, zum Sec. Lt. der Res. des Gren. Regts. Kronprinz Friedri Wilbelm (2. S(les.) Nr. 11,Schulz, Hartmann, Dockhorn von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 3. Oberschles. Inf. Regts. Nr. 62, Pawelfke vom Landw. Vezirk Glatz, zum Sec. Lt. der Landw Inf. 1. Aufgebots, Rosenbaum vom Landw. Bezirk Brieg, zum Sec. Li. der Res. des Gren. Regts. Kronprinz Friedrih Wilhelm (2. Schles.) Nr. 11, Moll, Vize- Wachtm. von demselben Landw. Bezir?, zum Sec. Lt. der Res. des Ulan. Regts. von Kaßler (Schles) Nr. 2, Scholz, Vize- Wactm. vom Landw. Bezirk Schweidniß, zum Sec. Lt. der Res. des Feld-Art. Regts. von Clausewiy (Oberschles.) Nr. 21, be- fördert. Die Sec. Lts.: Beer von der Kav. 1, Aufgebots des Landw. Bezirks Mülheim a. Ruhr, Stille von der Res. des Westfälishen Dragoner - Regts. Nr. 7, chlüter von der Inf. 1, Avfgebots des Landw. Bezirks Soest, Schulze-Soelde von der Inf. 1, Aufgebots des Landw. Bezirks Dortmund, Overbeck von der Kav. 1. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Faber, Schütte von der Inf. 1. Auf- gebots des Landw. Bezirks Hagen, Pfeiffer von der Res. des Westf. Ulan. Regts. Nr. 5, v. Knapp, Simons von der Kav. 1. Auf- gebots des Landw. Bezirks Barmen, Paß von der Res. des Westf. Train-Bats. Nr. 7, zu Pr. Lts.; die Vize-Feldw.: Meyer vom Landw. Bezirk Detmold, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Hess. Inf. Regts. Nr. 82, von der Trappen, Schult vom Landw. Bezirk Dortmund, zu Sec. Lts. der Res. des Inf. Regts. Vogel von Falcken- stein (7. Westfäl.) Nr. 56, ODediger vom Landw. Bezirk Düssel- dorf, zum Sec. Lt. der Res. des Füs. Regts. Fürst Karl Anton von Hohenzollern (Hohenzollern.) Nr. 40, Kausch von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 7. Rhein. Inf. Regts. Nr. 69, Schönewerk von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts, von Goeben (2. Rhein.) Nr. 28, Kellner vom Landw. Bezirk Barmen, zum Sec. Lt. der Reserve des 2 Hannovershen Infanterie-Regiments Nr. 77; die Vize-Wachtm.: Eck vom Landw. Bezirk Düsseldorf, zum Sec Lt. der Ref. des Kurmärk. Drag. Regts. Nr. 14, Wolff vom Landw. Bezirk Barmen, zum Sic. Lt, der Res. des S(chle8wig- Holstein. Ulan. Regts. Nr. 15, Schoeller von d:ms, Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 1, Bad. Leib.-Drag. Regts. Nr. 20, MeckFel von demselben Lantw. Bezirk, zum Stc. Lt. der Res. des 2. Großherzogl. Hf. Drag. Regts. (Leib-Drag. Regts.) Nr. 24, Paßmann vom Landw. Bezirk Dortmund, zum Sec. Lt. der Res. des Westf. Train-Bats. Nr. 7, Jonen, Pr. Lt. von der Inf. 1. Auf- ges des Landw. Bezirks Köln, zum Hazuptm., Welters, Pr. vom Train 1. Aufgebots des Lantw. Bezirks Erkelenz, zum Rittm., befördert. Die Sec. Lts.: Korten von der Inf. 1. Auf- gebots des Landw. Bezirks Bonn, Beylen, Bachem, Zimmer-

mann von der Inf. 4. Aufgebots des Landw. Bezirks Köln, Gerhardus von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Neuwied, Ri ck von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Kreuz nach, Korn von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Saar- louis, Dombois I. von der Res. des Inf. Regts. von Horn (3. Rhein.) Nr. 29, Böbmer vom Train 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Aachen, Treis vom Train 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Kreuznach, Stein vom Train 1. Aufgebots des Landw. Bezirks St. Wendel, zu Pr. L1s., Mercken s, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Erkelenz, zum Sec. Lt. der Res. des 8. Rhein. Inf. Regts. Nr. 70, B uch- bolz, Vize-Wachtm. rom Landw. Bezirk Deuß, zum Sec. Lt. der Res. des Feld-Art. Regts. von Po Yentaci (1. Rbein.) Nr. 8, v Uslar, Pr. Lt. von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks BIrG, zum Rittm.,, Stürken, Sec. Lt. von der Res. des . Hannov. Drag. Regts. Nr. 16, Baur, Sec. Lt. von der Ref. des Hannov. Hus. Regts. Nr. 15, Graf vonSch{wer in, Sec. Lt. von der Res. des Westfäl. Ulan. Regts. Nr. 5, zu Pr. Lts, befördert. Die Vize-Feldw.: Kremser vom Landw. Bezirk Hamburg, zum Sec. Lt. der Res. des 3. Oberschles. Inf. Regts. Nr. 62, Stahmer von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 2 Hanseat. Inf. Regts. Nr. 76, Heinze vom Landw. Bezirk ‘Altona, zum Sec. der Res. des 1. Thüring, Inf. Rats, Nr. 31, Grotefend von demselben Landwehr - Bezirk, zum Sec. Lt. der Reserve des Inf. Regts. Keith (1. Obershles) Nr. 22; die Vize-Wachtm.: Bohnenberger vom Landw. Bezirk Hamburg, zum Sec. Lt. der Res. des Hannov. Huf. Regts. Nr. 15, Alves von demselben Landw. Bezirk, Bromberg vom Landw. Bezirk Altona, zu Sec. Lts. der Ref. des Feld - Art. Regts. von Scharnhorst 5 Hannov.) Nr. 10, Ahrens, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Aurih, zum Sec Lt, der Res. des 1. Hannov. Inf. Reats. Nr. 74, Griebel, Vize: Feldw. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Reserve des 3. Thüring Inf. Regts. Nr. 71, befördert. Die Sec. Lts: Koov, Kaminski von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Osnabrück, Dettmar von der Res. des Inf. Regts. von Voigts - Rhe (3. Hannov.) Nr. 79, Krahmer von der Res. des Drag Regts. von Arnim (2. Branden- burg.) Nr. 12, zu Pr. Lts, JIlsemann, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Lüneburg, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Hannoo. Drag. Regts. Nr. 16, von Bülow, Wolff, Sec. Lts. von der Res. des 2, Hannov. Drag. Regts. Nr. 16, zu Pr. Lts.; die Vize - Wahtw.: Westermann vom Landw. Bezirk I. Braunschweig, zum Sec. Lt. der Reserve des Braunschweig. Hus. Regts. Nr. 17, Mittweg vom Landw. Bez. Lingen, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Weslfäl. Feld-Art. Regts. Nr. 22, Schumburg vom Landw. Bezirk 1. Braunsbweig, zum Sec. Lt. der Ref. des Holstein. Feld-Art. Regts. Nr. 24, Klaue von demselben Landw, Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Feld-Art. Regts. von Scharnhorst (1. Hannov ) Nr. 10, Heine von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Hannov. Feld-Art. Regts. Nr. 26, Frhr. v. Wolff gen. Metternich, Sec. Lt. von der Ref, des 1. Westfäl, Hus. Regts. Nr. 8, Graf v. Schlieffen, Sec Lt. von der Res. des Westfäl. Ulan. Regts. Nr. 5, zu Pr. Lts, befördert. Die Vize-Feldw.: Clößner vom Landw. Bezirk Weßlar, zum Sec. Li. der Res. des Inf. Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großherzogl. Hess.) Nr. 116, Hengsberger vom Landw. Bezirk Fulda, zum Sec, Lt. der Res. des Füs. Regts. von Gersdorff (Hess.) Nr. 80, Klauser vom Landw. Bezirk 1. Cassel, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Vogel ‘von Falckenstein (7. Westfäl.) Nr. 56, Hasse, Krüger von demselben Landw. Bezirk, zu Sec. Lts., der Res. des Inf. Regts. von Wittich (3. Hess.) Nr. 83, Ganse, Siegel von demselben Landw. Bezirk , zu Sec. Lts. der Res. des 1. Nassau. Inf. Regts. Nr. 87, Ernt von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Landw. Inf. 1. Aufgebots, Ehrhardt vom Landw. Bezirk Meiningen, zum Sek. Lt. der Res. des 1. Thüring. Inf. Regts. Nr. 31, Zeh, Seibert vom Landw. Bezirk I. Darmstadt, zu Sec. Lts. der Res. des 3. Groß- berzoglih Hess. Inf. Regts. (Leib-Regts.) Nr. 117, Kirchner von S Se Ri in Le A Fer Mel: ap E erzogli e. Inf. Regts. cinz Car C; j runs vom Landw. Bezirk Gießen, zum Sec. Lt. der Res. des Inf, Regts. Herzog von Holstein (Holstein.) Ne. 85, Bramm, Kammer, Weiffenbach, Zinsser von dems. Landw. Bezirk, zu Sec. Lts. der Res. des Inf. Regts. Kaiser Wilheim (2. Großherzogl. Heff ) Nr. 116, Weber von dems. Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 3. Großherzogl. Hess. Inf. Regts. (Leib - Regts.) Nr. 117, Schmieder, Vize-WaHtm. vom Landw. Bezirk Wiesbaden, ¿um Sec. Lt. der Res. des Schleswig: Holstein. Drag. Regts. Nr. 13, v. Baumbach, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk I. Cassel, zum Sec. Lt. der Res. des Ulan, Negts voa Kaßler (Schles.) Nr. 2, Frederking, Vize-Wachtm, vom Landw. Bezirk Marburg, zum Sec. Lt. der Reserve des Feld - Artillerie - Regiments Nr. 33, Hor{chler, Vize-Wahtmeister vom Landwehr - Bezirk T Caffel, zum Sec. Lt. der Rescrve des Feld-Actillerie-Regiments Nr. 31, Thorbeck e, Vize-Wachtm. von dems. Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Hess. Train-Bats. Nr. 11, Krug v. Nidda, Vize-Wahtm. vom Landw. Bezirk I. Darmstadt, zum Sec. Lt. der Nes. des Groß- herzogl. Hes Feld-Art. Regts. Nr. 25 (Großherzogl. Art. Corps), Holsten, Sec, Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Ve- zirks Motbah, Maquet, Sec. Lt. von der Inf. 1, Aufgebots des Landw. Bezirks Heidelberg, zu Pr. Lts, Straß, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Heidelberg, zum Sec. Lt. der Res. des 7. Bad. Juf. Regts. Nr. 142, Rochol1, -Vize-Feldw. von dems. Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Freiherc von Sparr (3. Westfäl.) Nr. 16, Ohrtmann, Vize-Feldw. vom Landw. Be- zirk Karlsruhe, zum Sec. Lt. der Res. des 1. Bad. Leib-Gren. Regts. Nc. 109, Kattermann, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Lörrach, zum Sec. Lt. der Res. des 3, Bad. Inf. Regts. Nr. 111, Eisele, Vize-Feldw. von dems. Landw. Bezirk, zum Sec, Lt, ber Res. des 7. Bad. Inf. Regts. Nr. 142, Bollenrath, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Mülhausen i. E.,, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Ne. 138, Clemm, Vize-Wa®htm. vom Landw. Be- zirk Heidelberg, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Bad. Drag. Regts. Nr. 21, Lorenz, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Rastatt, zum Sec. Lt. der Res. des 1. Bad. Feld-Art. Regts. Nr. 14, Bercher, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Freiburg, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Bad. Feld-Art. Regts. Nr. 30, befördert. Diffené, Sec. Lt. a. D. im Landw. Bezirk Freiburg, zuleßt vom Train des damaligen 1. Bats. (Aachen) 1, Rhein. Landw. Regts. Nr. 25, in der Armee, und zwar als Sec. Lt. mit einem Patent vom 13. Mai 1882 bei dem Train 2. Aufgebots, wiederangestelt. Werner, Vize: eldw. vom Landw. Bezirk Saargemünd, zum Sec. Lt. der andw. Inf. 1. Aufgebots, Grottke, Vize-Feldw. von dems. Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Fceiherr von Sparr 3, Westfäl.) Nr. 16, Steinmeß, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk eß, zum Sec. Lt. der Res. des 6. Bad. Inf. Regts. Kaiser DNOOO IIT. Nr. 114, Grégoire, Vize-Wachtm. von dems. Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. des Swleswig- Holstein. Drag. Regts. Nr. 13, Conrad, Eichstaedt, Scc. Lts. von der Res. des Jnf. Regts. Graf Dönhoff G Ne 44, v. Braunschweig, Sec. Lt. von der Res. des Inf. Regts. Nr. 99, Boettcher, Sec. Lt. von der Inf. 1. Auf- gebots des Landw. Bezirks Graudenz, zu Pr. Lts, Tit, Vize- Feldw. vom Landw. Bezirk Dt. Eylau, zum Sec. Lt. der Landw. Inf. 1. Aufgebots, Danielowski, Vize-Feldw. vom Landw. Bez. Marien- burg, zum Sec. Lt. der Res. des Füs. Regts. Graf Roon (Ostpreuß.) Nr. 33, Tuchel, Vize-Feldw. von demselben Landw. Bezirk, zum Secc. Lt. der Res. des Gren. Rezts. König Friedrich I. (4 Östpreuß ) Nr. 5, Ulrich, Vize-Feldw. von temselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Nr. 141, Schult, Vize- Wachtm. von dems. Landw. Bezirk, zum Sec, Lt. der Res. des Ulan. Regts. von Schmidt (1. Pomm.) Nr. 4, d'Heureuse, Sec. Lt, von der Res. des Garde-Schüßen-Bats., Hoffmann, Sec. Lt. von der Res. des 2. Schles. Jäger-Bats. Nr. 6, hle, Sec. Lt. von den Jägern 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Schweidniy, S hu le- mann, Sec. Lt. von den Jägern 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Graudenz, zu Pr. Lts, Elliesen, Vize-Feldw. vom Landw.

Bezirk Grfurt, Bähr, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Altona,

, Lts. der Res. des JIäger-Bats. Graf Yorck von Warten! (Oftpreuß.) Nr. 1, Strömer, Vize-Feldw. vom Landw. Be Ratibor, zum Sec. Liçut. der Res. des Pomm. Jäger-Bats. Nr. 2, Engels, Vize-Feldw. vom Landw. Due Düsseldorf, zum Sec. Lt. der Res. des Westfälischen Jäger - Bats. Nr. 7, Mouths, Second-Lieut. von der Res. des Fuß Art. Regts. : zeugmeister (Brandenburg) Nr. 3, zum Pr. Lt.,

Hoffmann 11, Sec. Lt. von der Fuß-Art. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks 1. Berlin, Pade, Sec. Lt. von der Fuß-Art. 1, Aufgebots des Landw. Bezirks Krossen, Schweisgut, Sec. Lt. von der o Art. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Bernburg, Hesse, Sec. Lt. von der Fuß-Art. 1. Aufgebo18 des Landw. Bezirks Posen, Oltersdorf, Sec. Lt. von der fußlel. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Danzig, zu Pr. Lts, Dittmar, Beny, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Worms, zu Scc. Lts. der Res. des Fuß Art. Regts. General-Feldzeugmeift«r (Brandenburg.) Nr. 3, Voigt, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Danzig, zum Sec. Lt. der Res. des Gu rt. Regts. von Linger (Oftpreuß) Nr. 1, Apreck, Vize-

eldw. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Landw. Fuß- Art. 1. Aufgebots, Woggon, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk S zum Sec. Lt. der Res. des Fuß-Art. Regts. Nr. 11, efôrdert.

Abschiedsbewilligungen. Im Beurlaubtenstande. Neues Palais, 17. Dezember. Rothe, Pr. Lt. vom 1. Auf- gebot des 2. Garde-Gren. Landw. Regts, S chulz, Sec. Lt vom 2, Aufgebot des 3. Garde-Gren. Landw. Regts., v. Buch, Pr. Lt. vom 2. Aufgebot der Garde-Landw. Kav., diesem mit der Uniform des 1. Garde-Ulan. Regts, Kegel, Sec. Lt. vom 1. Aufgebot des Garde-Landw. Trains, v. d. Trenck, Sec. Lt. von der Feld-Art. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Königsberz, der Abicied be- willigt. Huebner, Sec. Lt. von der Res. des Inf. Regts. Graf Dönhoff (7. Ostpreuß.) Nr. 44, aus allen Militärverhältnissen ent- lassen. Hoepffner, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Stettin, mit der Landw. Armee-Uniform, Greff- rath, Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebo!s8 desselben Landw Be- zirks, Creuß, Sec. Lt. von Inf. 2. Aufgebote desselben Landw. Bezirks, Wilde, Sec. Lt. von der Res. des Inf. Regts. Nr. 140, Kry3zewski, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Inowrazlaw, Wilke, Pr. Lt. voa der Inf. 2. Aufg. des. Landw. Bezirks Sorau, Jacobi, Scc. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Teltow, v. Kriegsheim, Second: Lieutenant von der Reserve des Infanterie - Regiments Großherzog Friedrih Franz Il. von Mecklenburg-Schwerin (4. Brandenburg.) Nr. 24, Bertling, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks 11. Berlin, Keilig, Pr. Lt. von der Inf. 1. Auf- gebots desselben Landw. Bezirks, diesem mit der Landw. Armee- Üuniform, Wiederbold, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Kerczebinsky, Sec. Lt. von der Res. des Brandenburg. Train-Bats. Nr. 3, Bodenstein, Pr. Lt. von der Inf, 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Magdeburg, Mende, Sec. Lt, von der Inf. 2, Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Fuhr- mann, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Halle, Heß, Pr. Lt. von der Kav. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Bernburg, Frhr. v. d. Bus\che-Ippenburg gen. v. Kessel, Sec. Lt. von der Res. des Gren. Regts. König Wilhelm I. (2 West- preuß ) Nr, 7, v. Homeyer, Pr. Lt. von der JInaf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Rawitsch, als Hauptm., mit der Erlaubniß zum Tragen der Landw. Armee-Uniform, Peterson, Sec. Lt. von der Feld-Art. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Jauer, Hite, Sec. Li von der Feld-Art. 2. Aufgebots des Landw. Be- zirks Hirschberg, Engel, Rittm. von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks I1. Breslau, mit der Landw. Armee-Uniform, Thomale, Pr Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Münsterberg, Braune, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Ratibor, diesem mit der Landw. Armee-Uniform Nippa, Sec. Lt. von der Res. des Gren. Regts. König Friedri Wilhelm II. (1. Schles.) Nr. 10, Auler, Pr. Lt. von der Inf. 2, Aufgebots des Landw Bezirks Mülheim a. Rubr, v. Nabmer, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Bielefeld, diesem mit der Erlaubniß zum Tragen der Landw. Armee-Uniform, Ko, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Heise, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Det- mold, Scchoene, Pr. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Padecborn, Köhr, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Köln, Speicher, Sec. Lt. von der Inf. 2. Auf- gebots des Landw. Bezirks Saalouis, Jungeblodt, Sec. Lt. vom Train 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Koblenz, diesem mit der Landw. Armee-Uniform, Mallet, Prem. Lt. von der Inf. 2. Auf- gebots des Landw. Bezirks Bremen, Holthusen, Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Hamburg, Müller, Sec. Lt. von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bez. Rostock, Jeß, Sec. Lt von der Inf. 2. Aufgebots des Landw Bezirks Kiel, der Abschied bewilligt. Röôer, Sec. Lt. von der Feld-Art. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Hildesheim, Dor ft, Pr. Lt. von der Inf. 1 Aufgebots des Landw. Bezirks Fcrankfurt a. M, Bouwspies, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Münster, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks T Kassel, diesem mit der Landw. Armee-Uniform, Obenauer, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Mainz, v. Dalwigk-Schauenburg, Sec. Lt. von der Res. des Westfäl. Train-Bats. Nr 7, Diehm, Sec. Lt. vom Train 1. Aufgebots des Landw. Bezirks T Darmstadt, Weber, Sec. Lt. von der Feld-Art. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Worms, ree Pr. Lt. von der Kav. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks

csbach, mit der Erlaubniß zum Tragen der Landw. Armee-Uniform, Stoll 1I., Burkhardt, Sec. Lts. von der Inf. 2. Aufgebots des ?: Landw. Bezirks Heidelberg, Iwicki, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Koniz, Möller, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Thorn, diesem mit der Landw. Armee - Uniform, Nitschke, Hauptm. von ‘den Jägern 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Graudenz, mit seiner bisberigen Uniform, Thiel, Hauptm. von der Fuß-Art. 1. Aufgebots des Landw. s Oels, mit der Landw. Armee - Uniform, der Abschied be- willigt. ;

Militär-Justizbeamte. Durch Allerhöchste Be- stallung. Neues Palais, 1. Dezember. Oden, Hauser, Gerichts-Afsessoren, zu Auditeuren ernannt. Dem 2c. Oden ift die Garn. Auditeurstelle in Swinemünde, dem 2c. Hauser die Garn. Auditeurstelle in Posen übertragen worden.

Durch Allerhöchstes Patent. Neues Palais, 10. De- zember. Kiy, Justiz-Rath, Div. Auditeur der 34. Div., der Rang eines Raths vierter Klasse verliehen.

Berichtigung. :

Das „Militär-Wochenblatt“ theilt mit, daß es in der von ihm gebrahten Meldung (die \ih in Nr. 301 des „R.- u. St.-A.* vom 92. Dezember, Erste Beilage, zweite Seite, mittlere Spalte 30. Zeile von unten, abgedruckt findet), heißen muß: Knebel, Major und Bats. Commandeur vom Niederschles. Fuß-Art. Regt. Nr. 5, kommandirt zur Ober-Feuerwerkerschule Behufs Vertretung des Direktors, unter Stell ung à la suite des Regts, zum Direktor diefer Schule und gleichzeitig zum Mitgliede der Prüfungskommission für Haupt- leute und Pr. Lts. der Fuß-Art. ernannt.

Statistik und Volkswirthschaft.

Deutscher Handelstag.

Die nächste Plenarversammlung des deutschen Handelstages wird am 15. und 16 Januar 1892 in Berlin ftattfinzen Einen Haupt- gegen stand der Tagesordnung wird die Veranstaltung einer Welt- ausfstellung in Berlin bilden Wie aus dem Protokoll der Aus\chußsißzung hervorgeht, baben ih in Folge einer vom Präsidium des deutschen Handelstagcs veranstalteten Umfrage 81 Handelskammern gutahtlich über das Ausftellungs-Prcjekt geäußert. Von diesen sprahen sih 17 Stimmen dagegen und 64 dafür aus. 18 Gut-

\ die Jahre 1898 oder 1900 vorgeschlagen worden.

Eine Statistik des Diakonissenwesens. „In der Kirche \hweige die Frau“,

dieses Jahrhunderts verfiel die Diakonifsensache.

Klönne, Graf Adalbert von der Recke, und Amalie Sieveking angestrebt

hatten, die erste Diakonifsenarstalt

zu Kaiserswerth

wieder und fügte neu binzu die so wichtige genofsenshaftlih: Form. Er \{uf neu das Diakonissenhaus, w-l&es sowohl eine Grzickangs: anstalt der Schwestern wie eine dauernde Heimath für sie sein soll.

Zwei Tabellen, die sich in den Blättern aus dem Henriettenstift

finden, zeigen, wie großartig Fliedner's Werk von 1836 bis 1891 ge- wachsen ist. Es giebt heute 63 evangelische ODiakonifsen-

Mutterhäuser, davon sind 36 in Deutschland, 2 in Oesterreih- Ungarn, 7 in Rußland, 1 in Schweden, 1 in Norwegen, 1 in Dänemark, 4 in Holland, 2 in Frankreich, 4 in der Schweiz, 1 in

England und 2 in Amerika. Vor 1850 waren 11 Häuser begründet: Kaiserswerth, Berlin (Elisabeth - Krankenhaus), Paris, Straßburg,

St. Loup, Dresden, Utre@t, Bern, Berlin (Bethanien), Stocktholm

und Rochester; von 1850 bis 1860 traten 13 ins Leben, im nä{sten

Jahrzehnt 23, 1870 bis 1880 nur 8, seitdem ebenfalls 8; die leßten sind Philadelphia, Sobernheim und Witten, andere, z. B. Leipzig, find in der Bildung begriffen. Sie sind von recht verschiedener Größe. Von den ausländisden ist Wiborg mit 6 Schwestern die

kleinste, Bern mit 337 die aröfte Anftalt; in Deuts(land zählt Witten erst 3 Schwestern, dagegen Stuttgart 434, Bielefeld 565, Kaiserswerth

807, Manche haben rur ein Arbeitsfeld oder einige wenige, Bielefeld hat 203, Kaiserswerth 217. Die Einnabmen der meisten bewegen \ih in den Zehrtausenden, Bielefeld nahm 1890 435 000 und Kaisers- werth 742 000 „4 ein. Im Ganzen zählen wir 8478 evangelische Diakonissen, unter ihnen 6528 deutscke ; sie wirken auf 2774 Arbeits- feldern, von denen \sich 2233 im Deutschen Reiche befinden ; sie haben insgesammt eine Jahreseinnabme zwischen 7 bis 8 Millionen Mark, von denen der größte Theil aus deutshen Händen stammt, gewiß ein ehrenvolles Zeugniß deutsden Wobltbätigkeitssinns. ä

Wir werfen noch einen Blick auf die praktisGe Thätigkeit der Diakonissen in Deutschland 2838 S&western wirken in 588 Krankenhäusern, 306 in 126 Siechen- und Verforgurgsbäusern ; 1524 in der Gemeindepflege, einem Zweige, der zur Zeit in der lebhaftesten Entwickelung steht; 322 Schwestern in 130 Erziehungshäusern und Sulen; 502 in 422 Kleinkinderswhulen; 62 in 38 Krippen; 125 in 40 Mägde-Anstalten; 103 in 27 Magdalenen- und Gefangenen- pflegen und 22 in 17 sonstigen Arbeitszweigen. Es ift also ein Irrthum, wenn im Volke unter der Diakonissin nur eine evangelische Krankenpflegerin verstanden wird; der .\&{öne Beruf reiht erbeblih weiter. Für Krankenpflege liefert Bielefeld die meisten Helferinnen, wenn au nur wenig mehr als zcaiferéwerth; in der Gemeindepflege find Kaiserswerth, Stuttgart und Dreszen obenan; in den Klein- kindershulen Bielefeld und Frankenstein,

Außer diesen Diakonifsenhäusern giebt es in Deutsbland noch drei [landesfir@liche Anstalten, die ih der Kaiserswerther General- Konferenz bisher noch nit anges{lossen haben, außerdem noch eine Anstalt der Brüdergemeinde, eine der Breslauer separ. lutherischen Kirche und eine methodistishe.

__ So ausgedehnt die weiblihe Diakonie in Deutschland auch be- reits ift, so ift sie doch einer weiteren Ausdehnung noch ret bedürftig und wobl fähig. Sonst pflegt es bei wohlthätigen Unternehmungen am Geld zu fehlen, hier fehlt es an den rechten Menschen. In einer Zeit, wo es für alleinftehende Frauen so {wer ist, einen befriedigenden, lohnenden Beruf zu finden, rufen die Diakonissenanstalten vergeblich nach neuen Lehrshwestern. Der Mensch liebt die Freude, sucht Lebensgenuß; das ift recht und gut, aber leider herrscht der Aber- glaube überall, daß Beides ohne laute Lustbarkeit, obne Spiel und Tanz, ohne Trunk und Gesang nicht zu erreichen fei. Deshalb widerstrebt manhem Mädwen der edle und sichere Beruf der Diakonissin. Und do findet sich mehr wahres Glück, mehr Seelenfrieden, mehr innere, ungestörte Heiterkeit bei den Frauen, die sih zu Mägden der Armen, Krarken und Unglücklichen machen, als bei denen, die im Getriebe der Lust Befriedigung suchen.

Sólesische Provinzial-Land:-Feuer-Sojietät.

Okwohl der in den ersten sieben Monaten des laufenden Rec- nungéjahres angemeldete Schadenaufwand denjenigen des ganzen Vorjahres \chon erheblich übersteigt, so wird doch, wie die Schweidnißer „Tägliche Rundschau“ beribtet, in Folge Beschlusses des Sozietäts-Aus|{chu\}ses mit Rücksicht auf die Uebershüfse der Vor- jahre den Versicherten der Provinzial-Land-Fever-Sozietät von den Gebäude-Versicherungs- Beiträgen für das zweite Halbjahr 1891 (24 Simpla) ein Betrag von 40 9% erlassen. An diesem Erlaß haben jedoch die zu festen Beiträgen abgeschlossenen, sowie die am 1. Ok- tober d. J. zugetretenen Verficherungen keinen Theil, für welche der vereinbarte Beitrag zu leisten ist. Ferner werden von den am 1. Januar 1892 fälligen Jahresbeiträgen für zu Ende des laufenden Jahres \®bon bestehende Mobiliar-Versicherungen nur 80% erhoben und 20 9/6 erlassen.

i __ Zur Arbeiterbewegung.

__ Ein sozialdemokratisher Parteitag für die Pro- vinz Schleswig-Holstein, das Herzogthum Lauenburg, das Fürstenthum Lübe und die freie Hansestadt Hamburg wird, wie der „Vorwärts“ berichtet, Mitte Februar in Neu - mün ster abgehalten.

_ Wie der „Voss. Ztg.“ aus Nürnberg telegraphish mitgetheilt wird, kündigt das dortige fozialistishe Organ eine Lohnbewegung der Brauergehülfen an. Der Vorsißende des Deutschen Brauer- gehülfenverbandes W iehle aus Hannover sollte gestern cine Agita- tionsversammlung in Nürnberg abhalten.

_Der Ausstand der Steinmetzen bei einem Neubau in München (vgl. Nr. 298 d. Bl.) ift beendet, nahdem die Arbeit- Ser 20 Minuten Frühstücks- und eine Stunde Mittagspause für die

intermonate gewährten. Der Ausftand war in Folge der Ver- wUT der Frübsiücks- und Veéperpause entstanden.

In Leipzig beschäftigte sih vor einigen Tagen eine Versamm- [lung der Tex tilarbeiter mit dem kürzlih beendeten Ausstande der Lindenauer Spizenweber. Die Ausständigen sind bis auf fünf wieder in ihre alten Arbeitêpläze eingestellt worden und erhalten zum Theil “die alten Löhne wieder bezablt, haben ih jedoch nah dem Bericht der „Lpz. Ztg.“ dazu verpflihten müssen, aus dem e Verein der Textilarbeiter auszutreten, Der Ausstand hat bisher 3966 4 gekostet. Zu seiner Durchführung waren 4142 4 ge- ammelt worden (2580 „G durch das Gewerbschaftskartell, 612 A in

zig und 950 „G außerhalb Leipzigs). Die Ausftandsunterstüzung

actèn gaben einer Weltausstellung, 46 einer deutsGnationalen d J Von dem Aus\{uß sind als Zeitpunkt einer Weltausstellung

\chreibt Paulus an die Korinther und an Timotheus, das soll aber niht heißen, daß das weiblihe Geshlecht an den Arbeiten der Kirhe nicht mitbelfen soll. Er selbs empfiehlt der römischen Gemeinde eine Diakonissin, Phöbe von Ken(hreà, der Hafenstadt Korinths, die einige ihres Berufs, die im Neven Testament erwähnt wird. In der alten chriftlihen Kirche hat es unzweifelhaft Diakonissen gegeben, besonders im vierten Jahr- bundert waren sie zahlreih, gab es ihrer doch vierzig allein an der Kirhe des Chrysostomus in Konftantinopel, aber mii dem Ende i fel Im achten Jahr- hundert war dieser Beruf im Abentlande ganz erloshen, und im Mittelalter verrihteten die Frauenorden, besonders die Beghinen und die Sbweftern vom gemeinsamen Leben, die Diakonissenarbeit. Nach der Reformation traten in evangelishen Ländern hie und da wieder Diakonissen auf, besonders am Niederrhein, in Holland und bei den Mennoniten. Aber erst der Pfarrer Theodor Fliedner führte aus, was der Freiherr vom Stein indem er 1836 s alt Ï gründete. Er erweckte damit das altchristlihe firdlihe Dieneramt des Weibes

Breslau); b.

In Sizegedin kaben, wie der „Köln. Ztg.“ aus Pest gemeldet wird, sämmtlihe Schr iftsezer und Drutdcker die Arceit gekün- digt und einen Ausstand in Aussi&t gestellt. Sie verlangen neun- ftündigen Arbeitstag und den Pester Tarif. Die Buchdruckereibesizer haben diese Bedingungen nicht angenommen.

_ Vom sozialistishenStudentenkongreß in Brüssel wird der „Köln. Ztg.“ geschrieben :

Es sind etwa 60 Theilnehmer erschienen; sie behaupten, die meisten europäischen Universitäten zu vertreten. Die Profefsor-n der Brüsseler Universität Hector Denis, Dogreef und Roufseau waren ebenfalls anwesend ; es wurde ein Schreiben Peter Lanrow's verlesen, der bedauert, daß tie Studenten aus jeiner Heimath nicht h:rüberkommen durften. Wohl aber waren zwei russishe Studentinnen erschienen. Ein Franzose, Abgesandter der revolutionäâren Studenten in Paris, theilte ein Zustimmungss@reiben seiner Gruppe aæden Kon-reß mit, worauf ein Schweizer erklärte, nicht bloß die anwesenden Ver- treter, sondern alle Studenten seiner Heimath seien bereit, mit den Arbeitern Hand in Hand zu gehen. Am Meisten Anklang {eint nach den Zustimmungs\{@reiben der Kongreß in Italien zu finden. Léon Defuisseaux bielt eine längere Rede, in der er das Shauspiel pries, das die Vereinigung der studirenden Jugend mit der Arbeiter- partei biete. Wie auf dem Arbeiterkongreß wurde au hier die Frage aufgeworfen, ob auch Anaristen zuzulassen seien; diesmal fiel die Antwort zu ihren Gunsten aus. Abgesandte der einzelnen Länder berichteten über die Stimmung an den verschie- denen Universitäten; die S{ilderungen waren durbweg recht opti- miftisch. Der Studentenkongreß beshloß, daß überall, wo eine förmliche Arbeiterpartei bestehe, die sozialifstis&en Studenten ibr bei- treten sollen. Auch soll die Umwandlung der Universitäten in demo- kratishem Sinne angestrebt werden; insbesondere sollen die Universitäten von aller ftaatlihen oder religiösen Beein- flufsung frei und nur von den Professoren und Studenten geleitet werden. Auch toird die Einrihtung von Lehrgänaen für Arbeiter an den Universitäten und die kostenfreie Zu- laffung zu den Universitäten gewüns{cht. Merkwürdigerweise wurde mitten in der Berathung die Fahne der Brüsseler Universität herbei- gebracht und binter dem Vorstandstish aufgestellt ; die Versammlung klatshte Beifall. Während die bekannten sozialistishen Forderungen für den Volksunterricht aufgestelt wurden, war Professor Hector Denis am Vorstandêtishe anwesend. Professor Prins, der au ein- geladen worden war, shrieb einen Absagebrief.

Altersversiherungs-Pläne in England.

__ Der englishe Statistiker Charles Booth, Verfasser des Werkes: „Life and Labour in London* hat kürzlich in der Londoner Stati- ftishen Gesellsbaft einen Vortrag über Altersversiterung gehalten, der jet die dortige Presse beschäftigt. Namentlich hat die Behaupy- tung Booth's, daß 40%/o aller englischen Arbeiter, wenn sie 65 Jahre alt sind, Armenunterstüßung bekommen, einen tiefen Eindruck in den weitesten Kreisen hervorgerufen Daß die Alters- versiherung in der allernä{sten Zeit eixe hervorragende Stelle in dcm sozialen Reformprogramm beider Parieien bilden wird, steht außer allem Zweifel. Die „St. James Gazette“ drückt die Ansicht der Mehrheit der konservativen Partei über den Vorschlag Booth’s aus, allen Engländern ohne Unterschied, welche das fünfundsechzigste Lebensjahr zurückgelegt haben, eine wöchentliche Unterstüßung von 5 Sh. zu gewähren wenn sie \schreibt: „Wir würden nicht in allen Fällen ein nationales Persions- Projekt verdammen, weil es das größte Experiment in Sachen des Staatéfozialismus is, welhes in England je unternommen wurde, das Volksshul- und das Armengesep mit ir- begriffen. Wir möchten aber, daß zuvor die Thatsaten gründlich festgestellt würden, und das kann eine Privatperson niemals dur{führen. Es muß eine UntersuGung angestellt werden, äbnli derjenigen, welche die Arbeitékommission zur“ Zeit untecnimmt. Au die kbochinterefsanten Versuche, welhe andere Nationen gegenwärtig in Bezug auf Nationalversicherung begonnen haben, müssen gründlich geprüft werden. Das Problem ist s{chwierig und es hängt unendlih viel davon ab, ob die richtige Lösung gefunden wird.“

Literatur.

_ Recchts- und Staatswissenscchaft.

_kr. Das Eintrittsrecht des Prinzipals in Eigen- aeshäfte des Gehülfen von Dr. jur. Julius Lubszyneki. Leipzig 1891, H. u. B. Harschau. 8. S. 34. Die Jahrezëzahl, welch: auf dem Titelblatt vermißt wird, ist aus dem Vorwort ergänzt. Verfasser tellt zunähst gegenüber drei VLestimmungen des Handels- geseßbuchs für Gesellshafter und Vorstandémitglieder, beruhend auf Interessenkollifion durch Konkurrenzgesckäfte, dann für die Handlungs- ebülfen (Art. 59) und Handlungébevollmächtigten (Art. 56, 57), ferner eruhend auf aus\ch{ließlider Widmung der Kräfte. Gegen Behrend wird mit von Hahn, Goldschmidt u. A. dem Prinzipal der Swadens- anspruch neben dem Eintrittsrecht zugestanden. Es wird die Zu- ständigkeit des Eintrittsrehts der Person und der Sache geprüft und für die subjektiven Handelege]häfte (Art. 272) eine Ein- \{ränkung gemacht dahin, daß der Prinzipal oder Ge- bülfe im gewerbs8mäßigen Betriebe tht. Zutreffend ist die Bedeutung der Einwilligung erklärt (Ausdrücklihe Billi- gung, offensihtlißhe Duldung, Ignoriren). Bei Beur- theilung des Wesens des Eintrittsrehts wird mit Laband, Goldschmidt, Wendt ein unmittelbares Recht dem Dritten gegenüber versagt, der sich das Eintreten eines anderen Kontrahenten nit gefallen zu lassen braucht. Das Eintrittsreht ist das Ret, die Er- gebnisse des abgeslofsenen Gesäfts sich anzueignen, ohne Cession kein Recht gegen den Dritten. Ob mehrere einzelne Geschäfte oder ein Gesammtge\chäft vorliegt, ist Thatfrage und entscheidet sih dana, was zu übernehmen ist (Allg. Prß. L.-R, Thb. 11 Tit. 8 § 525) Nawbdem über das Erlöschen des Cintritt8rechts gehandelt if, werden in einem An- hang die einshlägigen Bestimmungen im fremdländishen Ret dargestellt. Hierbei ist das Werk des Dr. Oscar Borchardt. „Die geltenden Geseße des Erdballs* (Bd. 1. 2. Auflg. 1884, Bd. Y. 1887) die Grundlage. Die Bedeutung dieses Werkes, welches eine vergleidende Rechtswisse«-sbaft im Gebiet des Handelêrechts überbaupt erft ermögliht hat, tritt erfreulicher Weise immer mehr hervor. Bei jeder gründliwen Erörterung von Handelérecktsfragen sollte zunähst dieses Werk zu Rathe gezogen werden, um Gewißheit darüber zu erlangen, wie den gleihen Ver- kehrsereignifsen rehtlide Gestaltung gegeben ist. Wenn hiermit eine Uebersi6t über den Inhalt der kleinen Schrift gegeben ift, wel{he die Rechnungslegungspflicht der Gehülfen überhaupt nicht erörtert, so erschien das besonders zeitgemäß, da die Aeltesten hiesiger Kaufmann- haft in Erwägung genommen haben, wie den Ultimospekulationen der sogenannten jungen Leute entgegenzuwirken sei.

Im 21. Vereintheft des „Nordwestdeutshen Vereins für Gefängnißwesen“ (redigirt im Auftrage des Vorstandes von Dr Föhring, Hamburg, Hoffmann u. Campe'she Sortiments- buchandlung) sind die Verhandlungen der \ech8szehnten Jahres- versammlung, die am 30. Mai 1891 in Hamburg stattfand und worüber wir in den Nrn. 126 und 128 des „R. u. St.-A.* vom 1. und 3. Juni berichtet haben, ausführlih wiedergegeben; sie betreffen die Fragen: a EGntspricht eine sich allein auf das Straf- recht als juristishe Disziplin beziehende Ausbil- dung des Strafrihters den Bedürfnissen der Strafrehts-

pflege der Gegenwart? (Referent: Professor Dr. jur. Bennecke-

st der Ansturm auf die kurzen Freiheits-

strafen ein berechtigter ? (Mesttent Erster Staatsanwalt Heinemann in

SESE Weiter enthält das Hest einen Ueberblick über die Ent-

wickelung des hamburgishen Gefäzgnißwesens von 1879—1889, vom

Gefängnißdirektor Streng, sowie die Verhandlungen der Rheinisch-

Westfälischen Gefängnißgesellshaft über die geseßliche

Ausdehnung der Zwangserziehung auf die nah §. 57 St.-G.-B.

__— Seit einer Reihe von Jahren is im Reichstage wie von wirtbshaftlihen und kaufmännischen Körperschaften die Notbwendigkeit betont worden, das Handelsrecht dur die Einfügung neuer Gesellshaftsformen zu ergänzen. Einen Anlaß zu leb- hafter Erörterung dieser Frage gaben besonders die S{wie- rigkeiten, welche hervortraten, als es sih darum handelte, für gewisse Unternehmungen in den deutshen Shußgebieten die geeignete Form zu finden. Bei den betreffenden Erörterungen wurde einerseits die Verallgemeinerung der bergrechtlihen Gewerkschaft, andererseits die Ausdehnung des Prinzips der bes&bränkten Haftpflicht auf Gesellschaften mit individualiftis&er Grundlage, wie sie bisber in der offenen Handelsgesellschaft ihren Ausdruck fand, ins Auge gefaßt. Von dem Staatssekretär des Reichs-Juftizamts war in Folge der er- wähnten Anregurgen die Erklärurg abgegeben, daß eine betreffende Gesegzes vorlage in der Ausarbeitung begriff:n sei. Im Hinblick auf ¿ie Beteutung, die einer Erweiterung der bandelsrechtlichen Bestim mungen über die Gesellswafktformen für die bandelstreiben- den und gewerblihen Kreise sowie für die Entwicklung gewisser Seiten rnseres Wirthschaftelebens beizumessen ist, hat die Geschäfts- führung des Vereins zuk Wahrung der wirthschaftlihen Interessen von Handel und Gewerbe das hauptsäblichste vorhandene Material, das zu einer Beurtéeilung dieser wictigen Frage dienen kann, zusammengestelt und in Heft Rr. 25 seiner Vereinspublikationen den Mitgliedern zugehen lassen. :

Al gemeine Wissenschaft.

—a. Christen undJuden. Liht- und Schattenbilder aus Kir und Synagoge. Von A. F ürst, Doktor der Theologie. Etcabbae Straßburger Druckerei und Verlagêazftalt, vorm. R. S6uly u. Co. 1892 Pr. 3 K Diese Schrift, welche aus cirer Reihe früber veröffentlidter Vorträge entstanden ift, will die Stellung zwischen Christen und Juden, wie sie si im Laufe der Jahrhunderte gestaltet hat, in allgemeinen Zügen wie in einzelnen Lebensbildern beleu(ten. Der Standpunkt, den dec Verfasser einuimmt, ist ein ver- söbnender: er ist gleihweit entfernt ron den Extremen auf beiden Seiten. Wie er \ich zum \chroffsten Gegner der Aus- wücbse bekennt, die den Antisewmitismus begleiten, verurtbeilt er auf das \chärfste das Gebahren derer unter den jüdischen Schriftstellern, wele \ich in oft mafilosen Angriffen auf das Christen- thum ergeben. Die Anlage seines Werkes bringt cs mit si, daß er si rornehwlich mit der Judenmission beschäftigt. Er schildert die S(icksale vervorrazender Proselyten in romanischen, germaniscen und slaviscen Ländern, wobei er das Bemühen der Neubekehcten betont, ihre früheren Glauben8zenossen si nachzuziehen, doch au die Ein- wendungen und Bedenken der Juden gegen das Christenthum bervochebt. Die S@wierigkeit der Judenmission liegt na seiner Ansitt nit sowohl oder wenigstens nit allein in der Unempfängli§keit des jüdisben Herzens für die Heilswabrkeiter, als in seiner Verbärturg duch die langen Jahre der V-rfolguna und in der Lage, in welche die Proselyten ge- rathen. Denn die Lauterkeit ihrer Bewegaründe werde von den Juden verdäch1igt, während andererseits au wieder gerade die Pro- selyten oft als die eifrigsten Judenverfolger aufträten. Das Buch ift mit Wärme und im Allgemeinen unter gleihmäßiger Vertheilung von Licht au N E

—n aturwissenshaftlihe Plaudereien von Dr. G. Budde, Redacteur der „Fortschritte der Physik“. Berlin. Drt und Verlag von Georg Reimer. 1891, Preis 3,60 4 Ein inter- essantes Bub, welches zuglei unterhaltend und belehrend ist. Die Form der Aufsätze „erinnert an ibren Ursprung: es sind Fzuilleton- artikel; aber diese „Plaudereien*“ enthalten die Resultate tüchtiger, theils eigener, theils fremder wissen\{aftliher For- {unz und Beobachtung. Es is gerade des Verfassers Kunst, das \chwierige Rüstzeug der Forschung urter einem oft erzöglihen Plauder- ton zu verbergen. Der Inhait der 41 Aufsätze ift höchst mannigfaltiger Art. Wenn ec an in unserer alltägliden Ümgebung Vorkommendes anknüpst, wie in 23 („Kampf der Blätter uin das Lit“), so regt er zu eigenen Béobahtungen an. Bald wikterlegt er Anschauungen des Volksaberglaubens, wie in den „Hexenringen“, bald erklärt er merk- würdige Vorgänge, wie in den Aufsäßen: „Die Artillerie der Matter Natur“, „Geschichte eines Torfmoors“, „Reitende Vögel. Aug bei oft behandelten Fragen, wie nav dem Verstand der Hande, der In- telligenz der Ameisen, der Klugheit der Schwalben und ähn- lichen allgemeineren „Inhalts weiß er neu anzuregen. Launig schildert er die übermäßige Verbreitung des erst vor 49 Jahren nah Amerika verpflanzten Sperlings in „Peterchen in der Fremde“, wäh- read „Das Ende des amerikanisch:.n Büffels* ernster gehalten ist. „Das Verwittern öffentlicher Denkmäler“ erregt allgemeines Înter- esse; praktis&en Werth haben Erörterungen, wie über Petroleum- explosionen und die Art, wie man eine Petroleumlampe löschen soll Einige Auslafsungen, wie Seit: 79 und 105, wären besser wegs det Sd /

Der Geheime Regierungs-Rath, Professor Ernst Curtii der Verfasser der „Griecischen Geschichte“, veröffentlicht Des oche ershienenen Nr. 50 des vom Aba. Dito Arendt in Berlin heraus- gegebenen „Deutschen Wocenblattes* seine Rede, die er am Winckelmanné-Feste in der Arhäologishen Gesellschaft zu Berlin am 9. Dezember gehalten hat. Diese in Form und Inhalt hobedeutende Rede handelt über „Die Fortschritte der flas- sischen Alterthumswissenschaft* und darf um so böheres Interesse beanspruchen, als Professor Ernft Curtius, wie bekannt seit mehr als einem Menschenalter eine führende Stellung unter. den Archäologen Europa2s einnimmt und so, wie kaum ein Anderer be- rufen ift, über den Entwicklung#gang feiner Wissenschaft zu spreHen. än Le FORAS jd Unterri t. Mona rift sür dasTurnwesen mit besonde Berücksichtigung des Schulturnens und der GesuuE bheitspflege, herausgegeben von Professor Dr. C. Euler und Gebb. Edler, Unterri{ts-Dirigent und Oberlehrer an der Könige li&en Tutnlehrer-Bildungsanstalt in Berlin. Heft 9 u. 10. Aus dem Inhalt dieser beiden Hefte ist ein Aufsaß „Zar Erinnerung an Johann Heinrich Ludwig Meierotto, den Begründer des ältesten Turnplaßes in Berlin* erwähnerswerth. Am 22. August 1742 zu Stargard in Pommern geboren, wo sein Vater Rektor der reformirten Schule war, erhielt Meierotto 1772 eine Stelle als Professor an dem Joachimsthal’sh.en Gymnasium und wurde 1775 zum Rektor dieses Gomnasiums gewählt. Nach- dem _Meierotto die damals sehr verfallene Disziplin unter den Schülern durch äußerste Strenge wiederhergestellt, dur seine Uneigennüßigkeit und Gerechtigkeit aber au ihr Vertcauen gewoanen und sich um Verbesserung der Unterrihtsmethode sehr verdient ge- macht hatte, gelang es ihm trog aller ihm entgegengeitellten SÞwiertg- keiten dur eine persönlihe Eingabe an den Köniz Fciedrich Wil- helm II. im Jahre 1790 zu erreichen, daß aus Königlichen Mitteln zwei an das Gymnasium stoßende Gebäude in der Heiligengeiststraße mit einem sih bis nach§ der Burgstraße erstreckenden geräumigen freien Play angekauft und dieser dem Gymnasium zur Eincihtung eines Spazier- und Spielplates geschenkt wurte In Folge der Anstrengungen: einer Dienstreise nah Südpreußen im Jahre 1800 wurde sein schon durch Ueberarbeit angegriffener Körper von einem Fieber befallen, dem er am . September desselben Jahres erlag. Alle Tagesblätter und Zeitschriften Berlins widmeten ihm ehrende Nachrufe, das Joachimsthal’she Gymnasium aber ftiftete ihm ein bleibendes Denkmal durch Aufstellung seiner durch den ihm freund- schaftlih ergebenen Schadow meisterhaît ausgeführten Marmorbüste im großen Höôcsaal. In Heft 10 wird außerdem ein Lebensbild Theodor Körner's von Dr. C. Euler zum bundertjährigen Geburtétage des Dichters gegeben und darin die Mahnung aus- geipromey, den jeßt etwas E OIEN Gesang Arndt'\{er und örner’scher Lieder in turnerischen Kreijen zu pflegen. Endlich findet ch in Heft 9 ein aus der „Badischen Schulzeitung®* entnommener uffaß úber „Das Turnen in den Land schulen“, der beadtens-- werthe Vorschläge zur Ueberwindung der Schwierigkeiten enthält, die sh durch die Unbilden der Witterung und durch Mangel an Mitteln

verurtheilten Jugendlichen, von dem Erften Staatsanwalt Spengler

hat im Durchschnitt wöchentlich 13 M betragen.

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in Arnsberg.

der Einrichtung eines zweckmäßigen Turnunterrichts auf dem Lande ent-+ gegenstellen.