1911 / 255 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 28 Oct 1911 18:00:01 GMT) scan diff

Gezablter Preis für 1 Dopvelzentner

niedrigster |

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darauf zurückzuführen sein, daß unter den be- ¡lichen und wirtschaftlichen

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Verkaufte Menge

Doppelzentner

Das

Am vorigen Markttage

Durch- schnitts- preis

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Außerdem véiscden erbältuifsen h die radikale Lth nd Beobacht am Markttage (Spalte 1) nah überschläglicher Schäßung verkauft Doppelzentner

(Preis unbekannt)

bei Bildüns S CUÉE der iri iva

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eucher nverd as jen Bie besen

wirksam gewesen ift, när der ganzen verseuchten refy. j Autbruch der bemerken will,

m dét ‘Aus sfubs von Anstellf ivéinen s Schlacht , ieten sowie von Zucht-, © Beobacktung®gebieten.

n den neuen Bestimmungen vorgesehe n.

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E gleichzeitig ad) set Informationen O

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Schneidemühl

Schweidntg .

Hildesheim

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Bemerkungen. Die verkaufte

Ein liegender Strich (—) in den Berlin, den 28. Oktober 1911.

Gerste.

17,60 19,20

19,00 18,00 14,80 18,50 18,50 14,80 18,70 20,00 20,50 19,00

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21,00 21,20

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17,30 17,60 18,20 18,00

17,80 17,00 18,40 18,00 19,60 19,60 20,97 19,40 18,80

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18,70 20,00 18,20

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17,80 19,40

19,00 18,00 15,50 19,00 18,50 15,30 19,50 20,00 20,50 19,00

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21,00 21,20

17,60 18,00 19,00

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18,70 20,00 8,20

Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkauftwéc Le ditt Mark abgerundet mitgeteilt.

Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt ( . ) in den letzten ses Spalfen, daß entsprechender Bericht fehlt.

Kaiserlihes Statistishes Amit. van der Borght.

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17,51 24. 10. 18,66 25. 10. 18,30 20. 10. 17,50 20. 10. 17,50 24. 10.

1750 | 23.10.

19,53 | 24.10. 19,00 | 20. 10.

9312 | 20. 10. 2061 20. 10.

29,56 20.

2088 | 20.10.

17,65 24.10. 18,69 25. 10. 17,50 20: 10. 17,30 20. 10. 17,25 24. 10.

16,80 | 23. 10. 1814 | 94,10:

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cen 5 D

17, 17

,

17,50 | 26. 10

19,60 20. 10. 19,86 40. 10.

19,39 20. 10. 18,46 19. 10. 18,58 20. 10. 18,71 20. 10.

Der Dur@schnittspreis wird aus den unabgerundeten

e Information

ro lieren kann,

Cs E : errmaßnahi nen innerbalb im einzelnen nit Millionea angewen 1d i Vernihtung

; Auff bebi ung Nur vera nen

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vit dung : c die Einzelbe idtommen

auch bei Maul.

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le der Handelsstallungen

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Zablen berechnet.

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Deutscher Reichstag. N vom 27. Oktober 1911, Mittags 12 Uhr. iht von Wolffs Telegravhischem pit

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Cie stehen die J von Hertling (7 T betreitänd Be Klauenseuche.

n den Abgg. deren Reden in t worden sind, ergre E des Neich ends

ntr.) und Feg ter (fortshr.

Steindl ( (D Le Numn ter d.

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bewegt haben,

Ab fassung wée ‘aâii mit einigen f ih mich ben ih Sie mit wettzuma

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im Gtbike aber n nilfite R A geste igert,

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He T Verschärfung | der Scbwierigkeitén und Klauensesche

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meinerseits den, D Ee,

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der e Grube. ber zutgestel EGIE A sie an mich ( ifen und daß i,

N: Dun oes ierungen batán uf Bedacht gen seitigen, bor allen Dingen aber auch die Er- der Se nbekämpfung herbeizuführen, / die unter den zweckmäßig erschienen. \Diese aber doch au auch das hte j daß mit der Einheitlich? zemacht ist, sondern daß die Berücksichtigung dez lo Lal én doh auch eine gewisse Bewegnungsfreiheit für die einzelnen Staatsbehörden und für die einzelnen örtlihen Behörden diesem Grunde Dinge, zwemäßig und durchführbar erschienen, staaten als nicht zweckmäßig und niht durchfüh bar erkannt werden

ird, daß am 1.2 B E am Augusts darauf hin bine fügen UEte T baben,

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34 463 Gekbëften

ih babe vorhin

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veränt octtii BYerhältn Kies notwendig und / smal insoweit einzelnen é si feólérelönden

Seuche dort

metboden die gewesen ift,

Herd zu beschr aber ausdrüdélich darauf hinweisen, daß uns mit dense gleiche über ein Jahrzehnt gelungen -ist. dle statistischen Tafeln anzufeß dem Preuyt pen im Jahre 1904 eine schäârfere im Wege der r m dh n de preußischen von

agen ergeben,

e nit 0 änken und die

ispiélsweise in in anderen Bundes-

erfordert und

Neibe an einzelnen

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durh eine ganze Sd vierigfeiten

fälle zu fassen und an e weitere T der Se uhe verbhütet wur | e Herren, daf

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meine Herren,

drei Gruppen von e veterinär- polizeiliche Métkiot as um die Frage der PEREBET 1 FRPACN \{ließlich haben Fd ob es angez

um ges eigent

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Schädigungen, 1 gange nit midi

mit der Frage beschäftigt,

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fügung zu steller, um die wifsenschaftliße Erfors{ung der Maul- und Klauenseuche i Meine Herren, 4 DEGMAD? aket unserer die Bekämpfung der

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beutigen Erörterung

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bemüht rfabrungen, vor al e ja eingehend gehört find, zu berüd| ligen.

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überschi ittet habe 3 ih mich der äußersten u L heute Ihnen das n Gestalt voi Zt Ich rür

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liegen kann, Neibe von Ja "ai beivét die wir auch bei ñ heiten gemacht haben, _ausgezei ihnet bewährt ha dieselbe Leistungsf

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die Krit H von Vor- | bisher an ‘ihr bi

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Króailén 45 551 i tliche: n in den \ inden. eßt bringe, find mit den il in den bisber genannten Zahlen alle ie verseuchten Gehbë fte aufgeführ t sind olgenden Zahlen Geböfte vêrmerkt 1gen find un 2456 Gemeinde! dem Stan ide vom 15. Septemb

en Niederlanden

259 Gehöfte Die Zahlen,

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gegenüber ieses Jahres, Nun, meine unsere bis- ewährten Bekämpfuüngs- s es uns nicht möglih Seuchcnfälle auf ihren Ich möchte lben Mitteln das Wenn die Herren die Güte hen, fo werden Ste mpfungêmetbhode mit den bilde gefc olgt waren

bBindurch es Felñie aufflammende Wt ifolieren, daß

cit, was ih ében für ‘Die die Dinge- in Nuf rreich-Ungarn Wir mis en aber 1

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liegen, Zeuche einen die Dingé in

einzelt aufgetreten ändern

finden, | Anders Legen O ibrigen dietmaligen Auf Aut ébruchstelle n Zum Teil liegt anderen irtiwattd ie Grenze und die ja Eintr schwer zu An Iva Re ns le dus Personen und aué\chließen, WUndern mi

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Ee tritt außerordentlih

alle angewendeln Mittel erweisen : als g desterre i, wo man im G aftli ichen 9 nf

tli eben in Kraft g

der leßten mir eut 115 969 Geböfte als bei uns; 1096 Per eiuden ogenannten ©

E Herren, Ste werden mir E b iten Ia nd :ns »orgetrag Jen Lábe,

an fis en, wie fié în u i fönnen wir nicht unserén allgemeinen Ainforlidtióhes annehme zi ml hoben Stand erreicht 1

soweit wir Nuf:land

bâltnifsen, die

Uéberttragungên das bei uns und

einer ganzen en eine Beobachtung

anderen Gelegenbeiten in dei r Be telmbfumg an gans ider E si

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auf die craphischen D Darsi rfe der Gang der Seuche in Ve tete in Ceara äbnli

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bisber genannt:

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find. ¿ Frankreich

tann mi ih eine

3 Geböfte nach den

Kompromiß beute in der t wären,

58 handelt i u r E Ain ic die auf ittins von cui en E können, was den Krei A Vas: neue

L ¿ E ermehrter Heranziehung e rute ter Deranztet ine olizilichen Maß

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t ferner infosern, ; E darüber zu zelnen Bundesstaaten ve e der Entschädigungsberech iti s terinärpolizeilichen Ge- } en ein Entschädigungsa n\p ruh

hervorgerufen wird ‘réióégtséblider Borschriften. wir bisher ;

i Fetifbracrominen. ngbbereGtigten be trifft, erweiter Gro Ebritännt ¿ und Dänemark, ift.

gelungen ift, i besonders hart nädige

Sta taats mi itteln die Ansprü

ie offenbar in daß e es è Grunt diat

ige an auf

be âründet werden 1 fôt nne, ‘insoweit : C inschreiten r Bestimmungen D E Tierér, die auf p N Anordnung getötet,

es E übr vädigungs8ansy

entweder mi

befunden sind.

‘eltelide Net abée: über die Konsir

ehnten Landgren 1 Mil L LH4 1

dieses Entshädigungsanspruches allen Dingen seinerseits nicht etn

auferlegt, diese Entschädigungen

find nur verpflichtet gewesen, ihrerseits für die Regelung dieser Sind S: Sie habén es teils in der Form getan, daß fie die anzen Entschädigungen auf die Staatskasse übernommen haben, eils baben sie die Entshädizungen übernommen für den Fall, ß auf polizeilihe Anordnung gesunde Tiere getôtet wurden. In

of l r M ebrzabl do Gd io Nhkrigor Entschädiaunger rnant. er Vcebrzahl der Falle nnd die ubrtgen GSnlichadigungen X/rtganl- r s C

E! c E R É. S4 NVrouto ioïío I y 0 rf ationen der Tierbesißer AOEEIOS die in Preußen zu diesem Zwed ; L as i Eo L L provinzial zu einer Art Versicherungsgenossenschaft zujammens- auten ge E ges{lofsen find. (T 2 4 L 4 R ala as ne Geleß qa n erbeblid ç A R L . F 4 d l Eil digungépflicht #st auf Tuberkulc Dr r omi or e mot nat n o 117 niauen|€ e auSdegnt d außerdem au l G la G abe, daß bei Ma be un t D Ati ad A N é pes L : Tôtung auf po attgefun dem Milzbrand Sanspruch

würden wir uns nach meiner Anf geben, den das Reich bisher aus woblerwogenen C

E alls wir etwa das mit einer derartigen Entschädigung belasteten, sehr viel teur haften, als wenn wir, wie zurzeit, es den Bundesstaaten

üutet bat. Mir wi rden 7

. rôen,

die Entschädigung zu übernehmen oder provinziellen Orgarnifs

e den Verbältnifssen näber steben als der Staat, zu Yor allem wird es aber besonders {wer sein, bei der Klauenseuche zu einer irgendwie annebmbaren Art der En

gelangen, weil in der Negel an der Maul- und Klau

Tiere nicht eingeben, sondern nur in ibrer Gesundheit, in ihrer Ver- detvbacteit: in ibrer Fruchtbarkeit, in ihrer Milchergiebigkeit schädigt werden, und es sehr s{wierig sein wird, diese Schäden zu tarieren. Ih möchte nur auf folgende Zablen aufmerksam machen. Einer der Herren Vorredner bat, glaube ih, vorhin festgestellt, daß für einen preußis{hen l e berrschende Evidemie 0 nebme an, daß das direl nd indirekte Schäâdi-

e Ét mittilungen

tor 07 DICIET en ét Gl 5417 » Es U] die!e i [ETE ’rden inl nts ILCTI Del Ci

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e indireftten Folgen beim Weidegang, di j G

Ad 01 oder gar die Scâden,

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n E nrn My2,00n air herr Sis Meokoarmitunhn Anh A M y 4 von Prämien odcr durh die Wiederaufnahme l derer A 1 Le p v Wi L y

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Va sein mogen

Ich möFPte hinzufügen, daß dié Schwierigkeit, von Neis wegen zt Uf Rer Gebielè etwas zu tun, zum Teil tüd darin liegt, d i der außerordentliden Gefährlichkeit, bei der leihten Ueber- tragbarkeit der Seuche es ganz ausges{chlossen fein würde, etwa Ver- suche in unserem Institut in Uchterfelde zu machen, sondern wir würden ebenso, wie es Preußen getan hat, nach irgend einer isolierten Stelle gehen müßen. Pre eußen hat ein eigenes Institut auf der

ge Fhnsel NRiems bei Nügen gebaut, das unter der Leitung des Professors Löffler steht. Das Ergebnis der Arbei en des Profes ors Löffler nicht abzuwarten, haben wir um so weniger Veranlassung, als nah meiner

Kenntnis der Dinge Professor LWffler eine anerkannte Autorit tät auf

diesem Gebiete ist und au, soweit ih habe feststellen können, die Annahme des Herrn Fegter, daß ein anderer Gelehrter,

Herr Ptofessor Sal), sich abfällig über die Wfflerschen Forshungen ausgesprochen hätte, niht zutrifft. Jedenfalls müssen wir eist das Nesultat dieser preußischen

Forschungen abwarten. Wenn dies vorliegt selbst wenn es cin negatives sein sollte —, wird. sich für uns eigentlich erst die G lich- keit ergeben, weiter in die Sache einzutreten. (Zuruf links.) Aber,