Haben. Zur mehreren Gewißheit haben Wir die unterschrieben und mit Unserem Könt Stockholm, Schloß, den 23. Sevtem
ses mit eigener Hand
Landésvêtwaältung wird im stande gel bekräftigen- lassen
Februar- und die Dezemberverfass durch den cisleithanis Reichsrath unt sih Elemente befinden,
zu diesem Königreich en die darauf hinausgehen, die böhmische Krone fü
Bezüglih des. Ausgleihs heißt es dann noch in der
sein, die Agitationen, welche die heraufbeschworen haben und rat erstüßt wurden, in welchem eren Thätigkeit keineswegs patriotischer Liebe ßen Parteibestrebungen, r immer zu vernichten.“
Bayert. - :
29. September. Der Minister des Aeußern railsheim hat einen län Wie „W. T. B.“ berichtet, erfolgte die in Nom gestern Nachmittag.
sundung des bestehenden Zustandes,
zweckmäßiger Weg, auf eine Ge n Bilde entspricht, mit allen Mitteln
wenn er wirklich dem entworfene hinzuwirken. “
Hiernach soll also der Minister
1) seine Befriedigung über den wesentlihen Nü ck schen Gymnasien ausgesprochen haben. Die des am 20. August d. J. an das Provinzial- u Stettin gerichteten Erlasses lautet aber
lihen Sie
Freiherr von Ftalien angetreten. Ankunft des Ministers
geren Urlaub nah
Oscar. (L. S.) V. L. Groll.
tspringt, fondern blo Dänemark.
chstag vorzulegende Staatsvoranschlag Finanzjahr wird, wie den „Hamb. Nachr.“ ß zu den nächst vorhergehenden t zwischen Einnahmen und Ausgaben fernere außerordentlihe Ausgaben zu Kriegs- usgeschlossen seien und für neue Eisenbahn- speciellen Geseßgebung zu con- rgesehen sei.
ang der pommer etreffende Stelle Schulcollegium z folgendermaßen : „Wenn die Ges Anstalten im leßten gegen das
Der dem Rei für das kommende «gemeldet wird, ‘Jahren das Gleichgewi herstellen, da befestigungen a anlagen eine im Wege einer .trahirende Eisenbahn-Änleihe vo
„Auch wir wollen einen Au ehrethaften Ausgleich unter Zust kommen beider Na Grundlage fußt. geführt werden foll, ohne Rütfi Böhmen, ist eine bloße Vergew im Lande noch erhöhen. Besorgniß um die Zukunft seine garantirten Rechte in Betreff dieses Königreichs zu s{üßen. Ihrem am 13. April 1861 der Deputat Versprechen, sich in durch diesen erhabenen feine Selbständigkeit un
Der galizishe Landtag Vorher wurde ein auf die Conversi gs\huld bezüglicher Beschluß gefa wird, daß im Falle der Undurchf version eine vierprocentige kurzfällige Anl 1 450 000 Fl. zur Deckung des Deficits a Jn Beantwortung einer Jnterpe der Negierungsvertreter erklärt, da Ausbruch der Cholera Verbots der Einfuhr landwirthscha Preußen und Ungarn von Seiten Schritte gethan seien, u Regierung habe hierbei Rethe von Tagen in Gal vorgekommen
Nach Pe
sgleih, doch einen wirklihen und immung und nah dem Ueberein- leich, der auf moralischer usgleih, der einseitig durch- t auf die Nechte des Königr tigung und wird die Ve Der Landtag des Königreichs Bs greihs, bittet Eure Majestät, der Einheit und Untheilbarkeit Eure Majestät, entsprechend andtags gegebenen n, dann werden tiefes Königreichs,
Morgen wird in den An-
Karlsruhe, 29. September. on der Stadt Baden der
lagen der Lichtenthaler Allee das v ten Kaiserin Augusta geweihte Denkmal enthüllt
im Gegensa ammtfrequenz der dortigen Gymnasial- Segen Jahre der diesmaligen Berichtsperiode ngegangenen um rund ih hiermit nur eine gung der pommerschen Jh kann nur wünschen, daß diese rück- eit fortdauere. Denn die in den collegiums und der pommerschen wiederkehrende Klage über die r_ die Gymnasien besuchenden aß es im Jnteresse wie dieser en ist, daß das über das Be- zum theil im Widerspruch mit dem dortige Gymnasialwesen eine ange- u Gunsten einfacherer Schulformen
tionalitäten, einen Au E ber amts Der jeßige fogenannte 00 Schüler gesunken ist, so erkenn Deut Coloni sih von selbst vollzichende Berichti eutsche Colonien. i
xpedition des Majors von Wissmann, genannten Dampfer über den Zambesi- und (durch englisches Gebiet) nah dem Tanga- gen will, erhält die „Köln. 2 zurückgekehrten Theilnehmer der Expedition
Ueber die E die!es Köni der den nah ihm den Schire-Fluß nyika-See brin wegen Krankheit folgende Mittheil Der größte Theil der Expedition war am 16. aufgebrochen, um am Zambe der Einmündung des Schire, Boote konnten mit ihrer Frach hierher gebracht werden, erweise ist es dem
Schulverhältnisse.
läufige Bewegung n Berichten des Provinzial-Sch Gymnasial-Directoren öfters geistige Unzulänglichkeit viele Schüler weist darauf hin, d Schüler so auch der Gymnasi dürfniß hinaus und
Bedürfniß ausgedehnte messene Einschränkung z
Capitän Lugard, dessen Vorgehen in Uganda als Be- ‘amter der britischen ostafrikanishen Gesellshaft zu einem Schriftwechsel zösischen Regierung geführt Blätter melden, in wenigen Tagen in über sein Verhalten den Katholiken und gegenüber berichten. arbeiten für die gepla Victoria-Nyanza geleitet h Telegraphish melde ausführbar sei und er einen passend
“U ; tg.” von einem Prag als König krönen la
Act die legitimen Rechte
d Untheilbarkeit erneuert.“ wie Londoner
England eintreffen und Protestanten in Uganda Capitän M’Donald, welcher die Vor- Eisenbahn von Mombasa nah dem ist gleihfalls auf der Heimreise t er, daß die Eisenbahn leicht en Hafen gefunden habe. Bischof Tucker is, wie aus Sansibar ienstag von Mombasa nah Uganda ab- gereist. Der Bischof mußte seine Abreise verzögern, weil er Bischof Tuer ist begleitet von Pastor Crabtree und den Herren Millar,
Dr. Baxter ist Arzt, die übrigen sind
August von Chinde si bei Missongwe, etwa eine Tagereise vor er aufzuschlagen. t durch den Schleppdampfer nur bis weil diefer einen zu großen Tiefgang hat. Majcr von Wissmann gelungen, mit dem der englishen Kanonenboote wonach diese die raht weiter \{leppen.
hat sih gestern vertagt. r galizishen Grund- ßt, in welchem be- ührbarkeit der Con- eihe in der Höhe von ufgenommen werden llation hatte ferner l es durch den ver- in Galizien veranlaßten ftliher Erzeugnisse nah der Regierung bereits m Erleichterungen zu schaffen. gleichzeitig festgestellt, daß seit einer izien nirgends verdächtige Erkrankungen
wieder ein La
Der Minister soll 2) über die Rohheit der den höheren Schulen scharfe Kl aber in dieser Hinsicht nur Fol „Die anerkennenswerthe vinzial - Schulcolle widmet, ist zuglei ist vor allem zugleih dur der heranwach| Directors N. 1
D ein Abkommen pommerschen Jugend an Erpvedition
age führen; der Erlaß sagt
rzeuge der auch diese Mündung des Rur wvordrin omaufrudern der Boote
Der anglikani
ß wegen des d gemeldet wird, am
nei
dann ein langsames Str E bis fie unterhalb der Schirefälle wieder entladen w Landwege weiter be*ördert zu werden. auf diesem Wege vorwärts zu bringen er nit auseinandergenommen werde b Beabsichtigt ist inde welhe ja reichlich vorhanden i
aben muß, erden, um auf dem
Den Schleppdampfer „Pfeil“ , sheint fast ausgeschlossen, da n kann, wenigstens niht dafür ssen, mit Hilfe der Handwerker,
[ufmerksamkeit, die das Pro- gium dem Turnen und den Turnspielen isciplin. Die leßtere Anregung edlerer Jnteressen bei enden Jugend zu fördern, wie es seitens des ind einiger anderer Directoren geschieht. zurückzuführende iasten zum Verbindungs- will, lehren die Erfahrungen, in (Namen von sieben O
eine Träger erhalten konnte. Dr. Baxter, dem
Fürsorge für die D Leakey und Fisher.
gebaut ift. ndependance Belge“ erfährt durch ihren Londoner
shen dem Congostaat Gesellschaft dem Congostaat das linke Ufer Lado (unterhalb Wadelai) abtritt. allerdings, und von dem Marquis Salis- Weiter wird gebe jeßt zu, daß bt habe, da die ihm er- ogen werden konnten.
enten, daß zwi ch-ostafrikanischen besteht, in welchem leßtere des oberen Nil bis (Der Vertrag ist, i zwar im Jahre 1890 abgeschlossen, bury indessen damals nicht bestät l ‘gemeldet, die Regierung des Congostaats
an Kerkhoven Wadelai bese theilten Jnstructionen nicht zurückgez
auf RNohheit der pommerschen Gymnas leben scharf beobachtet sein die in den leßten sechs Jahren gemacht worden sind; auch die von mir veranlaßte N machte mich mit groben Aus- gen einiger dortiger Schüler bekannt.“
Der Erlaß soll
3) über die Leistungen nichts besonders Gutes wissen und im allgemeinen ein \charfes
Die Leistungen der Gymnasien werden unter Berüt- edes einzelnen Lehrgegenstandes sowie der cin o eingehend besprochen, daß es den ganzen Jnhalt mitzutheilen. die Leistungen in vielen Punkten anderer Punkte \
Schirefälle ter Meldungen in Wiener Blättern sind von henishen Bevölkerung der Gemeinde K roser Comitat am 21. d. die Juden begangen worden, mit dem Tode bedroht wurden. Gendarmerie gelang es, durch e tente Menge auseinander zu verhaften.
Neigung i ) zusammenzuseten. ercßke im d. M. Ausschreitungen gegen indem diese mißhandelt und Der rechtzeitig eingetroffenen inen Bajonettangriff die reni-
zutreiben und die Haupträdelsführer
praktischem g auch die Ufer des Nyassa Landen gestatten, also auch zweckent]prehende Verwen- der kürzlich
Unternehmen vielleicht um fo weniger begleitet sein, als niht überall fo tiefgehenden Schiffen das auf diesem See der Dampfer nicht immer dung wird finden können. Chinde vom Nyassa kam, erzählte, ahrzeugen zugänglih sind.
[Hwieriges wie die „Times“ meldet, des Gymnasiums zu N. Missionsinspector Merensky, daß lange Uferstrecken nur Wissmann selbst und Bumiller sind aber der besten chnischen Sachen bewanderte Frei- etwa entgegenstellenden Schwierig- die Erwartungen auf zum Nyassa gebegt werden. Äber in weiter zum Tanganyika ? Da heißt es abwarten Bor dem Mittsommer n. J. von einem fkleineren den vom Nyafsa zum berwindung der Schwierig- Dieser Weg soll
igt worden.)
ganz flah gehenden F fein Adjutant und Hoffnung voll und der in solchen te herr von Elt glaubt au, die sich keiten überwinden eine glücktihe Ausführung bis welcher Zeit und wie und nicht ungeduldig der Nyasja nicht überscchifft sein, Vortrab, mit welchem Major von Wissmann Tanganyika einzushlagenden Weg nah Ue keiten an den Murcbison-Fällen lihst auf deutshem Gebiet gesuht werden, do ist dieser auch mehr ein Sumpf als cht. gerade die Regenzeit ihn gefüllt nstrafe liegt auf englishem Gebiet und ist jeßt zu bezeichnen, auf welche bei net werden kann; fie ist so ver- shwieriger zu begehen ist, als irgend ein eg, wie von Ortskundigen berichtet wird. ‘ers vom Nyassa nah dem Tanganyika wird Theil der Erpedition bilden und vor- Zeit als der erste Theil erfordern, Gelände gesuht werden muß.
Stellvertreter Dr.
Frankreich.
Den Kammern wird bei ihrem Wieder wie die „Köln. Ztg.“ erfährt, ein Gelbbu ertagung abgeschlossenen Handel nd, der Schweiz, Rumänien, Paraguay und Columbien vorgelegt we
Verdict enthalten. zusammentreten,
ch über die wäh- s8abkommen mit Argentinien, Uruguay,
zu können, sodaß allseits ‘end der V / Ceied tai Kunft und Wissenschaft.
# Der Wiener Kunstgelehrte Th.
: nicht thunlich ift, Aber der Erlaß bezeichnet
als recht gute. von Frimmel sucht in
Nepertoriums für Kunstwissenschaft“ (XV., 4 und 5) nbeachteten Aufzeihnungen Lionardo da Vinci?s daß der Schöpfer des Abend- Grazie aller Wahrscheinlichkeit nah kur z- se aus Mediziner und als solcher weist namentlich auf die von rseinlich an sich selbst beob- daß die große Pupille die Gegenstände die kleine; ferner, daß durch eine kleine iner erscheinen, als mit freiem Bli; drittens,
Entfernung i leine Oeffnung zu unterscheiden verma zu einem Bilde verschmelzen. Augen abnormer Nefraction
Bezüglich , daß in dem Be- rrihts fortgefahren ten gesteigert werde. Von einer von einem „scharfen
„einem Aufsaß des , aus einigen bisher u den interessanten Nachweis zu führen, :mahls in Sa. Maria delle fichtig gewesen.
priht er den Wunsch aus streben nah einer festen Methodik des Unte und das Maß des Errei „traurigen Schilderung“ Verdict“ ist nirgends die Rede.
Dem Ermessen des Provinzial-Schulcollegiums war an- eimgegeben, in wie weit es den i [nstalten von dem Erlaß N
Es ist selbstver theilungen der Jnh
Ftalien. fffentliht ein Königliches Decret, egenwärtigen Parla-
Das amtliche Blatt verö durch welches der Schlu mentssesjsion ausgesprohen wir
Spanien. Die Gerüchte über eine angebliche E ind, wie [Q V. Bo ein durchaus gutes. Aus Saragossa werden um der Militärbehörden anläßlih der volution von 1868 gemeldet.
Niederlande. Das Budget von Niederländisch- weist bei einem Einnahme-Etat von 13 ein Deficit von 9 Millionen auf. auf 395 000 Pikuls geschäßt. noch um 100 000 Pikuls vermehren, Jahr zurückbehalten werden. Der Mini
feststellen will. der Zustände, Frimmel, von Hause besonders competent in dieser Frage, ‘Lionardo mehrfach erwähnte und wah achtete Wahrnehmung hin, größer sehen läßt, als gesehen, die Sterne kle
Benußung des NRikwasees, ein See zu nennen, Die Stephenfo kaum noch als eine
Beförderung fo gro wahrlost, daß sie stel neu zu suchender W Beförderung des Dan alfo erst den wirklich {wier auésihtlih au eine weit längere da der Weg durch durhschnittenes
hm unterstellten Gymnasial- tittheilung machen wolle.
ständlih ausgeschlossen, daß in diesen Mit- alt des Erlasses verschärft worden wäre.
fr: Befts ‘rfrankung des Königs er Lasten gere meldet, unbegründet, sein Befinden ist g, die bei unbewaffnetem Auge
Diese Beobachtungen treffen nur bei zu, indbesondere bei Kurzsichtigkeit. Dem- es, wie Frimmel nach eingehender Darlegun ein, „daß einer der hervorragendsten ein Univerfalgeist, den man neben Leibniz und sih wie Millionen andere kleine Leute mit einer Diese Beobachtung dürfte auch eine Eigenthümlichkeit der Malweise In feinem Malerbuche betont der Meister achdruck die Vershwommenheit der dem [lein durch die Wirkung Luftmediums erklärt. daß harte Umriß- ein Gese, das er selbst auch die merkwürdige, zu dem g so viel beitragende Vertreibung der ängt vielleicht mit der
fassende Maßregeln seitens Gedenkfeier der Re-
nach leuchtet bezügliher Versuche resümirt, Künstler aller Zeiten, Goethe stellen darf, merkbaren Kurzsichtigkeit abfinden mußte.“ um so richtiger sein, als sie ‘Lionardo'’s miterklären hilft. stets mit besonderem N entfernter liegenden Objecte, die er einzig und a des zwishen Auge und Gegenstand befindlichen ‘Er leitet daraus den fünstlerishen Grundsatz ab, linien nah Möglichkeit zu vermeiden sind, in seinen Werken ersichtlich befolgt ; Zauber malerisher Wirkun Schatten, das Sfumato der Vortragsweise, sition seines Auges zusammen, auf welche die allge- mkeit gelenkt zu haben, Frimmel's E tar Wolf in Heidelberg in die Wissen- photographischen Nach
erlihe Gesandte am Königlich serbischen Waecker-Gotter ist von dem
Indien für 1893 9 Millionen Gulden Ertrag wird iesen Ertrag welche für das nächste ster fordert zur Förderung V 2» Millionen Gulden. Eine fsihtsbehörde soll mit der Sorge für die Die Regierung beabs ür Bewässerungsanlagen, ahnlinie Tarik-Soerabaya- wird vorgeschlagen, die r Steuer zu belegen, die dem gleihkommt, welche diese Unter- Jahren zu leisten gehabt hätten, t worden wären.
n ihm Allerhochst ah Belgrad zurückgekehrt und hat die andtschaft wieder Übernommen.
Freiherr von bewilligten Urlaub nah Geschäfte der Ges
glih niederländische Gesandte am hiesigen Aller- e Zonkheer van der Hoeven ist vom Urlaub rt und hat die Geschäfte der Gesandt-
s Der Kaffee- Oefterreih-Ungarn. i, Die Ernte wird d daß voraussihtlih zum in Kronenwäh )rt werden wird. Das
Der Köni höchsten Hof nah Berlin zurückgekeh schaft wieder übernom
1. Januar 1894 die Rechnung obligatorish eingefüt dürfte hon in der Kronenwährung auf
Die Richtung der Action, im böhmischen Landtage eingetreten sind, dem von ihnen eingebrachten Adreßentwu
)rung als Budget pro 1894 gestellt werden.
Jungczechen bekundet sich in rf, in welchem
des Kaffeebaues cinen Credit von 11/. tehnish gebildete Au f tur beauftra erdem neun Millionen Gulden f Hafenbauten und den Bau der Eisenb Kalimas zu verwenden. 1ckerunternehmungen mit eine Durchschnitt der Ausfuhrzölle nehmungen in den leßten drei wenn die Zölle nicht suspendir
in welche die gt werden.
abnormen Dispo meine Aufmerksa t Die neue von Dr. D schaft eingeführte Methode der nach neuen Planeten hat si bereits so fruchtbar erw che Umwälzung auf diesem Gebiet Schon is die Anzahl der pho Planeten so gestiegen und die rirung (die
S. M. Kreuzer „Sperber“, Commandant Corvetten- erdienst ist.
i „Der unterthänigste Landtag als der ge am 1. Oftober von Sydney
und Interessen des Königreihs Böhmen erste Aufgabe, die Ge Bevölkerung dem erh Indem der Landtag König Ausdruck verleiht, hält Dolmetsch der Bedürfnisse,
scßlihe Hüter der Rechte vetrahtet es als seine fühle der treuen Ergebenheit der gesam abenen Monarchen zur Kenn diesen Gefühlen
Capitän Fischer, beabsichtigt, nah Apia in See zu gehen. forschung
iesen, daß sie zur Folge haben dürfte. tographisch aufgefundenen kleinen Feststellung ihrer richtigen Nume- der Reihenfolge der Entdeckung ge- vorläufige Bezeichnung Demzufolge werden \ endgültigen Ein- r Anzeigen der Auffindung durch C des lateinishen Alphabets bezeichnet, Nach Einführung dieser Bezeich- neue Planeten entdeckt, welche die Auf der Sternwarte zu ch die photographishe Nachforshung nach neuen s einen Planetoiden Der Stern wurde September 20., Rectasc. 70 25‘ 3“ Poldistanz
tniß zu bringen.
ih für seine Pflicht, der Beschwerden dieses
eine förmli (t er es zugle i Wünsche und Bes, t Nicht bloß aus Fürsorge für die 5 Ae T t
andes und der Bevölkerung, sondern auch aus de Wohl des erlauchten OVerrscherhauses ft ist mit den Schicksal Pflicht, auf die gegenw Verhältnisse hinzuweisen, des Thrones
Belgien.
Die Commission des S revision ist nach der „Frkf. ammengetreten. Der Minister-Präsident die Negicrung möchte die Erwäh nach französischen und holländische zwar den Provinzial Einige Mitglie Die Commission vert
enats für die Verfassungs- , vorgestern wieder zu- Beernaert erklärte, lung der Senatsmitglieder n Vorbildern gestalten, und en deren Ernennung der widersprachen, andere stimmten agte sih darauf bis heute.
Interessen des
Dem Kai E 2 r {huldigen Für-
29. September, und Todesfälle:
serlihen Gesundheitsamt vom 28. big
gs, gemeldete Cholera-Erkrankungs- sorge für das
, welches so enge verfnüp Landes, erachten wir es als unsere dem Königreiche herrschenden wir uns an die Stufen um Abbilfe, welche fo unzählige Majestät den bedrückten und b
Die Adres
Planeten nothwendig wurde. „Köln. Ztg.“ berichtet, reihung nah der Reihenfolge de die großen Buchstaben A, B, ügung der Jahreszahl.
nung hat Dr. Wolf bereits drei Bezeichnung 1892 A, B, C erb Nizza hat man nun au ‘Planeten begonnen,
von jeßt ab bis
Datum: und wagen
heran, in dem festen Glauben Male durh den Edelmuth Eurer drängten Nationen zu theil wurde.“
se geht sodann zur Schilderung der von den erhobenen Beschwerden gegen die grenzunga, gegen die angebliche Unterdrücfun ZMinoritäten in den deut des deutschen Schulv wird, gegen das V
- und Communalräth
Staat unter Beif
S N
gestorben © erkrankt
D Co S ei
gestorben
alten haben.
Bezirk
erkrankt gestorben erkrankt gestorben
erkranft
i und s{hon hat Herr Charlois entdeckt, der also die Bezeichnung 1892 D erbält. photographirt am 19. September, sein Ort war: 9 Uhr 10 Min. m. Z. von Nizza: Er ist 12. Gröye.
Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.
Cholera. Im Krankenhause Moabit ist nah der „Na Br 24 Stunden - bis gestern Abend weder ein Choler ‘Choleraverdächtiger eingeliefert worden. _ gelieferte Vater des an der asiatishen C Zeit gesund. Bohlken,
der sih auf den el begeben hatte, gungen der Dardanellen und des Pläne auszuarbeiten, hat diese jeßt dem ste jämmtlih genehmigte. Die Kosten g.“ zufolge durch eine Anleihe gedeckt
gische General Brialmont, nah Konstantinop
g der czechishen die Wirksamkeit
Wunsch des um für die Befesti Bosporus neue Sultan vorgelegt, sollen der „Magdb. Zt
i
\hen Gebieten, gegen welche als unmoralish be orgehen der Regierung, chen protegirt und die Czechen unte angebliche Hegemonie der deutschen über. Jn der Adresse wird dann her Regierung gegen Verfas der Gerichte durchgeführt, (Gegenden entfernt und Beamte verseßt habe, wel Dann heißt es wört
„Im Interesse des Landes vor allem auf Ern
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Os ck 5 en Co ck R J D D r
Hamburg.
Preußen. Schleswig. Stettin.
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080 34 45,
welche angeb rdrückt, ferner gegen Sprache in Böhmen vorgehoben, daß die ses die Abgrenzungen amte aus deutschen irken deutsche völkerung nicht
S
E lew
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Liepgartcn.
Vereinzelte Erkrankungen: Regierungsbezirk Stettin: 1 Ort des Kreises Greifenhagen je 1 Regierungsbezirk Ma Kreises Stendal 1 Todesfall. Regierungsbezirk Schleswig: in der Stadt Wands- Krets Stormarn, 1 Todesfall, in 1 Ort de fowie in der Stadt Regierun 1 Todesfall. Regierungsbezirk Düsseldorf: fall, aus Dortreht eingeschleppt. Mecklenburg-Schwerin: in 1 Erkrankung.
Schweden und Norwegen.
des Königs, mit welhem — wie in — der Reichstag vertheidigung zu ciner Oktober ein „Nordd. Allg. Ztg.“ :
ß haben Wir des geringen Fort 1fere unablässigen Bemühun kräfte des Reichs bis en gleichzeitig in Anspruch genommenen gewinnen können. cht, einen Vorschlag ssen, wo derselbe aus|chließlich Gegen- sere feste Zuversicht,
in den leßten akranker noch ein Der zur Beobachtung ein- holera erkrankten Schiffers Entlassen wurde in Hamburg
in der Stadt Stettin und Erkrankung. i L O des
Der „offene Brief“ Nr. 226 des N zum Zweck der Berathung der Landes außerordentlihen Tagung am 17. worden ist, lautet nach der
„Mit Bekümmerni sein müssen, welchen U1 Ordnung der Vertheidi so vielen anderen Aufga ordentlichen NReichêtagen h daher für Unsere Königliche Pfli NReichéversammlung zugehen zu la stand der Behandlung sein kann; daß die schon allzu lange aufges welche alle vaterlands[iebenden
nach czechishen U St-A“
gdeburg: he die Sprache der Be l berufen trägt der treu ergebe angesteck und ¿lichen Zustandes und echten dieses Königreichs wider- ederholt öffentlih und feierlich ch Erneuerung der Selbständigkeit der wie dieselbe verbürgt ist in den n Vorfahren Eurer Majestät und in der diefer geseßlihen Grundlage der öster-
ne Landtag
.Krankenpflegerin Aufhebung i d
hier an der asiatischen Cholera erkrankt war, sowie die unter ärzt- lihe Beobachtung gestellte Schifferfamilie Zeit, auf deren Kahn der verstorbene Jarocki erkrankt war.
sselben Krei Rendsburg je 1 Erkrankuna. gsbezirk Koblenz: “in der Stadt St. Goar
euerung des gese D erordnungen an, welche den sprechen, die von Eurer Majestät wi anerkannt wurden. Länder der böhmischen Krone, Krönungseiden der glorreihen V pragmatischen Monarchie durch Erw des Königreihs Böhmen Bedeutung Nationalitäten gleich gere Geist und von heißer Lie nach unserer Ueberzeugung und zur Erneuerung einer Entfaltung des Königreichs erheischt,
gangs Zeuge gen für eine beffere L jeßt bei den von Auch das Befinden des Musik- Directors Berthelsen und der übrigen Cholerakranken ist ein ganz Hefriedigendes. ; i Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Groß- herzogin von Baden haben für die Nothleidenden in Hamburg In Karlsruhe sind bis jeßt 11000 A zur ndes in_ Hamburg gesammelt worden. — Das zweite Gabenverzeichniß der Stadt Lübeck für die Nothleidenden in Bis "gestern Mittag sind in Lübeck Außerdem sind in Trave- Beide städtishe Collegien in München ewilligten 6000 e für die Nothleidenden Hamburgs. j Hamburger Senat hat, wie die „Veröffentlichungen des Gesundheitsamts“ mittheilen, als Berather in hygieni-
Duisburg 1 Todes- DatRe oi aruver einer der Stadt Ludwigslust
® wigslus 3000 M gespendet.
und es ist Un ( Linderung des Nothsta
chobene Entschei ; tänner, wie auseinandergehen und Denkweise
eiterung der Thätigkeit des und feiner Hebung durch die Aufstellung andesregterung, be zu diesem L geschehen, da testen und (
zu feiner früheren Hamburg weist 6500 A auf. insgesammt 25 777,59 M einge M gesammelt.
welche durch politischen ande durchglüht ift, fann es ß fih die Berhä!tnisse ändern eseßlihen Ordnung, wie sie die Nur eine feste
Derowegen münde 1000 Kammern des kommenden Oftob
holm zusammen.
fämmtliche Neichstags auf Montag, rs zu einem außerorde Danach alle, die es
Mitglieder 0 den 17. des nächst- ntlichen Reichstag in Stock- angeht, gehorsam si zu richten
Wiesbaden, 29. September. stt zu längerem Bi ler eingetroffen.
h j Der Großfürst Alexis von Rußland i Besuche scines Bruders, des
Großfürsten Mich
Kaiserlichen
{hen Fragen und zur Leitung bafkteriologischer Untersuhungen, tvelche die Sanirung der Stadt Hamburg vorbereiten sollen, den ordentlichen Professor an der Universität Gießen Dr. Gaffky auf einige Zeit na mburg berufen. Von dem Reichékanzler ist Professor Dr. Gafffy zum Mitglied der im Kaiserlihen Gesundheitsamt gebildeten Cholera-Conrmission ernannt worden. s
Hamburger Blätter melden: Herr Stanhope, der amerifanische JIournalist, der die Wirksamkeit der Cholera-Impfung an sich er- proben wollte, ist am Sonnabend feiner Stellung als Oberwärter im Eppendorfer Krankenhause enthoben worden. Höchst un- gehalten über diese Entlassung, hat er sich doch in fein Schicksal ergeben und sich, der ihm gewordenen Weisung gemäß, desinficirt und wird nach Erledigung der Quarantäne abreisen. Von seinen an den „New York Herald" gesandten Berichten i nur wahr, daß er ungekochtes Elbwasser getrunken (was übrigens andere auch gethan haben, weil sie einen ge/unden Magen hatten) und sich während feiner fünftägigen Hilfeleistung nicht desinficirt hat. Die anderen sensationellen Berichte werden für unrichtig erklärt. | 8 S
Amtlicher Meldung zufolge ist ein inStettin in der Elisabeth- straße wohnhafter Arbeiter an der Cholera erkrankt. Ein neuer Todesfall infolge von Cholera is nicht vorgekommen. : :
Vom Ober-Bürgermeister von Duisburg geht uns die Mit- theilung zu, daß bisher in Dortmund nur ein Cholerafall (nit Choleraf à lle; vergl. Nr. 228 d. Bl.) und zwar auf einem von Utrecht eingetroffenen Schiffe vorgekommen sei. Der fklinische Befund bei dem in der Nacht vom 24. zum 25. d. M. unter choleraverdächtigen Erscheinungen verstorbenen Schiffer hat Cholera asiatica ergeben. Auch die von den Aerzten in Duisburg und dem Professor Fränkel in Marburg vorgenommene bakteriologishe Untersfuhung hat ergeben, daß der Schiffer infolge asiatisher Cholera verstorben ift. Die übrige Besatzung des Schiffes, bestehend aus sieben Personen, befindet si im Choleralazareth und ift gesund. | i N ;
Sergeant Schell vom Grenadier-Regiment Königin Olga in Stuttgart is an Brechdurchfall erkrankt, die Aerzte hegen den Verdacht der Cholera-Erkrankung und haben die bakteriologische Unter- suchung eingeleitet. . S i:
Nach einer Depesche aus St ockh olm wird der ursprünglich als Cholera asiatica angesehene Fall, der am Bord des von Lübe ck dort angekommenen Dampfers „Bose“ vorgekommen ist, nah den } vorgenommenen bafteriologishen Untersuchungen als fein Cholerafall bezeichnet.
Aus Nymwegen, Groningen, Dordreht, Herzogen- busch wird je ein Cholera-Todesfall, aus dem Haag, LelTens, Kralingen je ein Erkrankungsfall, aus Rotterdam und Ka- pelle a. d. Yssel werden je zwei Erkrankungsfälle gemeldet. Von leßteren verlief einer tödtlih. Einer Bekanntmachung des Ministers des Innern zufolge sind in der vergangenen Woche 23 Todesfälle an afiatisher Cholera in den Niederlañden vorgekommen. E
Veber das Auftreten der Cholera in Belgien liegt den „Ver- öfentlihungen des Deutschen Kaiserlichen Gefundheitsamts“ eine amt- liche Zusammenstellung vor: Der französishe Dampfer ,St. Paul“, der von Havre am 15. August nach Antwerpen gelangte, hatte in der Naht vom 15. zum 16. August einen Cholera-Todes- „ fall, dem am 17., 19. und 22. August drei weitere folgten. Am 22. August starb ein Schiffer im Hafen unter coleraartigen Erscheinungen. Bis zum 2. September hatte Antwerpen 63 Er- kranfungen mit 22 Todeéfällen, bis zum 8. September (nach Zeitungs- angaben) im ganzen 91 bezw. 29. Die von der Seuche betroffenen Perfonen gehören fast aus\{ließlich den Kreisen der Scbiffs- und Hafenbevölkerung an. Nach einer Mittheilung vom 16.,September starben in den vorangegangenen 15 Tagen 17 Personen an der Cholera in ganz Belgien. Wie aus Brüssel heute gemeldet wird, ist die Cholera in ganz Belgien in der Abnahme. In der Provinz Antwerpen waren 31 Gemeinden davon inficirt, 214 Personen sind bisher gestorben. In der Provinz Ostflandern waren 21 Gemeinden inficirt. Der Vorort Anderlecht hat eine Desinfectionsbaracke erbaut für die aus den geräumten Häusern ent- fernten ansteckungsverdächtigen Personen. Man Leabsichtigt, die in- ficirten Häuser ntederzuretßen. Im Borinage und zu L ALOO 8 ist die Cholera ebenfalls zurückgegangen, dagegen tritt jeßt Typhus- Epidemie auf. : i E
Die Cholera: Epidemie in Havre ift im Rückgang: Vom 30. Juli bis 24. August betrug die Zahl der Erkrankungen 36d, der Todesfällé 104, am "27. August erreichte die Zahl der Erkrankungen mit 71 ihre Höhe; die meisten Todesfälle (33) hatte der 30. August. Am 15. September erfranften 15 und starben 3. Insgesammt find bis dahin 1133 erkranft und 404 gestorben. Die Zahl der am 15. Sep- tember Abends in den Krankenhäusern zu Rouen befindlichen Choleratranfen betrug 31. In Nancy sind nah amtlihen Nach- richten bis zum 14. September fünf Erkrankungen vorgekommen, in Dünkirchen vom 1. bis 16. September zwölf mit drei Todesfällen. Am Dienstag sind in Paris 29 Cholera: Erkrankungen und sieben Todeéfäâlle, innerhalb der Bannmeile sieben Erkrankungen und neun Todesfälle vorgekommen. An demselben Tage erkrankten in Havre vier Perfonen an der Cholera, drei sind gestorben. In Cherbourg waren gestern drei Todeéfälle an Cholera zu verzeihnen. :
Gestern sind in Pest zwei unter den Anzeichen der Cholerine erkrankte Personen in die Cholerabaracke M
Nach dem „Warschauer Amtsblatt“ hat die Cholera-Epidemie in der Stadt Lublin große Ausdehnung infolge des Genusses {lechten Wassers angenommen; die Sterblichkeit erreiht unter Berücksichtigung der Vevölkerungszahl die von Hamburg. Nach den neuesten Berichten aus dem Gouvernement Siedlce ist Hoffnung vorhanden, daß die Cholera dort auf den bisherigen Kreis beschränkt bleiben wird. Im Norden von Rußland hat die Seuche im Gouvernement Olonez eine Reibe von Erkrankungen verursaht und steht somit im Begriff, das Weiße Meer zu erreichen : von Lublin aus ift sie nach dem nörd- lich gelegenen Kreise Lubartow gelangt. Die Erkrankungsziffern sind im allgemeinen noch bedeutend, im einzelnen besonders da, wo die Cholera neuerdings thren Eingang gefunden hat. In Odessa und dem 18 Werst davon entfernten Großliebenthal, in Akkerman, Bender, Leowo und Kischinew sind Choleratodesfälle vorgekommen, do find amtliche Nachweisungen über deren Anzahl bisher nit veröffentlicht worden. In die Militärbaracken zu Kischinew sind am 10. September 70 an der Cholera erfrankte Soldaten, die 40 Werst von Kischinew stationirt waren, übergeführt worden. /
In Teheran erkrankten vom 24. bis 29. August 2400, es starben 1500, vom 29. August bis 1. September 1500 bezw. 700, vom 1. bis 5. September 800 bezw. 320, in Tebriz für die gleihen Zeitabschnitte 1200 bezw. 750, 1400 bezw. 750 und 900 bezw. 400.
Amtlichen Nachrichten zufolge is in Yemen in Arabien die
Cholera wieder ausgebrohen und zwar am 4. September im Hafen von Loheita, ebenso in den Dörfern der Beni Djami bei Hodeïda. Die Epidemie scheint (zufolge einer Meldung aus Konstantinopel) aus Harrar, wo sie noch herrscht, einges{lepyt worden zu sein. __ Unter den auf derSwinburne-Insel in Ds befint- lichen Reisenden sind, wie unter dem gestrigen Tage aus tew-York berichtet wird, keine neuen Erkrankungen vorgekommen. Die Patienten sind auf dem Wege der Besserung. i: /
Ueber Choleragefahr und Absperrungsmaßregeln wird weiter berichtet : e S
Hamburg, 28. September. Der Senat hat _für die nach Afrika gehenden Dampfer strenge Anordnungen getroffen, um einer Einschleppung der Cholera in die deutschen Schutzgebiete vorzubeugen. Unter anderem wird eine fünftägige ärztliche Beobachtung in Curhaven vorgeschrieben, bevor die Dampfer in See gehen. — Die aus etwa 150 Personen bestehenden Be- wohner eines in der Kastanien-Allee in. . St. Pauli ge- legenen Hauses wurden auf Anordnung der Gesundheits- commission dislocirt und in einem großen Nevierhause unterge- bracht, wo sie verpflegt werden. In dem vön den Bewohnern ge- räumten Hause waren gegen vierzig Personen an der Cholera er- krankt und davon achtzehn gestorben. ie bewegliche Habe der Dis- locirten wurde nach eiuem großen Schuppen gebraht und wird dort polizeilich bewacht. Die Polizei hat den Eigenthümer des geräumten
ßt. Jn ähnlicher Weise wird aud den Gesundheitscommissionen mit einigung der verseuchten
Hauses zu seinem Umbau veratila in den anderen Stadttheilen von Energie und Häuser vorgegangen. - i: E
Bremen, 28. September. Da die Choleragefahr nunmehr für Bremen ausgeshlofsen erscheint, ist das Verbot gegen öffentlihe Tanzbelustigungen im Stadt- und Landgebiet aufgehoben
eventueller zwangsweiser
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Der internationale Gesundheitsrath zu Konstantinopel hat zur Abwehr der Cholera folgende Verfügungen getroffen : E
1) Segelschiffe, welhe aus der verseuhten Zone des Schwarzen Meeres kommen, haben im Lazareth von & : Nur Segelschiffe, welhe durch höhere Gewalt verhindert find, nah Sinope zu gehen, und wel Hafenbehörde nahweisen, dürfen in L zugelaffen werden.
Segelschiffen ist die D
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Sinope Quarantäne abzu-
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e dies durch ein Zeugniß der ujvk Liman zur Quarantäne
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irchfahrt durch die Meerenge de& Bosporus (Verfügung vom 12./24. August 1892.) A
28. Mai d. afrikanishen Küste vom Kay Guardafui bi beider Orte) angeordnete Quarantäne von vom 20./1. September d. F. ab bis Ortes) ausgedehnt
unter dem für Herkünfte von der s Obock (mit Einschluß zehn vollen Tagen wird Massowah (mit Aus\{luß dieses * Nr. 142 vom 18. Juni 1892.) fte von der Küste der Landschaft ah (diesen Ort mit einbegriffen) bi Orts) vom 20./1. September d. J. ab einer Qua-
(Vergl. „R.-A.
Desgleichen unterliegen Herkün Yemen, von Hodeyd Aus\{chluß dieses rantäne von zehn vollen Tagen. Ê
3) Vom 28. August/9. September d. F. ab ist für das ganze Vilajet Erzerum eine Quarantäne von zehn vollen Tagen angeordnet ab wird über Herkünfte aus ie über Herkünfte von der persischen eine Quarantäne von zehn Tagen ver-
ab wird in Mustapha Pascha e auf der Eisenbahn nah der Türkei kommen, eiue rei Tagen angeordnet.
6) Während der gegenwärtigen Quarantäne-Periode und bis auf weiteres werden die Gesundheitsbeamten ermächtigt , Bestimmungen anzuwenden :
a. Jedes Schiff, das in einem Hafen ankommt, Gesundheitsbeamter sich befindet, suhung und nach Ablauf von 14 Land verlassen hat, unterworfen sind,
“4H Vom 20/1. September d. J. Kuraschi in Beludschistan sow Küste im Persischen Meerbu?en
__ 95) Vom 29./10. September d. J. für Reisende, welch uarantäne von d
die folgenden
in welchem ein ist nach strenger ärztlicher Unter- Tagen, nachdem es ein verseuchte3 dessen Herkünfte einer fünftägigen Quarantäne zum freien Verkehr zuzulassen.
h. Diese Frist von 14 Tagen ist auf 24 Tage auszu wenn die Herkünfte aus dem Lande, welches das einer zehntägigen Quarantäne unterworfen sind. ch, daß Schiffe, bei welchen die oben angegebenen gen, diesen Bestimmungen Af
sie mit einem reinen Gesundheitépaß versehen dem verseuchten Lande in Hafen ertheilt worden ist, und wenn anderer- ustand bei der ärztlichen Untersuchung für gut
Schiff verlassen hat,
c. Es versteht si Bedingungen vorlie sind, wenn sind, der ihnen nah einem unverdächtigen seits ihr Gesundheit befunden worden ift.
d. Schiffe, welhe vor Ablauf die find vollständig nah dem bestehenden leßteres es vorschreibt, nah einem La
e) Die in einem ausländi auf die durch das bestehende Anrechnung zu bringen. haben den d
ihrer Abfahrt aus
ser 14 oder 24 Tage ankommen, Regime zu behandeln und, wenn zarethhafen zu verweisen.
chen Hafen abgehaltene Negime vorgeschriebene Quarantäne in f sich in dieser Lage befinden, uarantäne in einem türkischen Negime vorschreibt. e Quarantäne abzuhalten sind, fo welches in einem ausländishen Hafen fünf oder se{chs uarantäne gelegen hat, in einem türfishen Lazarethbhafen ge zu absolviren.
uarantäne ift
Schiffe, welche arnach verbleibenden Nest von Q Lazarethhafen durchzumachen nah dem bestehenden Regime zehn Tag
wenn es das
hat ein Schif, Tage in Q nur noch fünf oder vier Ta . Die in einem ottomanischen Hafen den Gesundheitsbeamten alle Auékunft zu geben,
auch bezüglich
In Ermangelung von Beweisstücken, wie eines Gesundheits- vorausgegangene \{riftliche Erklärung unter Verweigert ein Capitän die Erfüllung so ist sein Schiff für verdächtig zu erklären und Maßgabe der geltenden Quarantänebestimmungen (Verfügung vom 23./4. September 1892).
Der internationale Gesundheitsrath zu Konstantinovel bat in der Sißung vom 13. September 1892 die früher beschlo in folgenden Punkten abgeändert :
1) Die Quarantäne gegen die sechs englischen Livervool, Glasgow, Swansea, Grimsby und Shields Tage herabgeseßt und gilt für die Abfahrten vom 13. sie ist in den Häfen mit Sanitätsarzt zu überstehen.
2) Die Quarantäne für die Häfen von Osftrumelien, Bulgarien und Rumänien bezieht sih nur auf die Schiffe mit Passagieren, ist auf fünf Tage erhöht und im oberen Boëporus zu bestehen, verbunden mit Desinfection des Gepäcks.
Verkehrs-Anstalten. A D)
f ankommenden Schiffs- cavitäne haben
im Verlauf
Schiffspapiere Neise, haben die Schiffscavitäne eine ihrer Unterschrift aufzusetzen. dieser Formalitäten, wie ein folhes nach zu behandeln.
ssenen Maßregeln | D)
Häfen London, wird auf fünf September an;
Norddeutscher
Bremen, 29. September. e 28. September
Der Schnelldampfer „Trave“ i! Morgens die Reise von Southamvton nah Bremen fortgeseßt; er überbringt 177 Passagiere und volle Ladung. Der Schnelldampfer „Havel“ ist am 27. September Vormittags von New-York via Southampton nach der Weser abgegangen. | „Fulda“ ist am 28. September Vormittags von Genua via Gi- New-York abgegangen. „Sachsen“, nach Ost-Afien bestimmt, ist am 28. September Vor- s in Genua angekommen. Der Postdampfer „Leivzig“, ist am 27. September Nachts auf der Weser angekommen. Der Reichs- Postdampfer „Braunschweig“, von Australien kommend, ist am 27. September Nachmittags in Colombo angekommen.
Theater und Musik.
Der Schnelldampfer
Der Reichs - Postdampfer
Brasilien kommend,
Frau Moran-Olden sang gestern Abend unter stürmischem Veifall der Zuhörer die Rolle der Leonore in Beethoven's markige Kraft
„Fidelio“. D des Organs
Anerkennung. spielender Leichtigkeit quellen die Tône hervor und s{weben, selbst bei der größten Kraftanstrengung der übrigen Mitwirkenden auf der Bühne, hell und mächtig über dem Orchester, dem Chor und den Solofängern. größere Anstrengung kosten, in den Augenblicken starker Leidenschaft den Ton zu dämpfen, als seiner Lauf zu lassen; doch für die voll-
Offenbar würde es die Künstlerin
ungehindert
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Tonfluthen
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„ Abscheulicher, man konnte ih hier an der Milde und Kraft des Organs gleihmäßig erfreuen. Herr Aran yi sang den Florestan wohlklingend, aber nicht stetig genu zelline fand in Fräulein tüchtige Vertreterin.
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Die Mar- Wenzel eine zierlihe, in jeder Beziehung Auch die Leistungen der Herren Bertram (Pizarro) und Lurgen stein (Don Fernando) sind anerkennend zu erwähnen. Das Orchester hielt sich durhaus lobenswerth und gewann besonders für den Vortrag der dritten Leotoren-Ouvertüre, die vor zweiten Acts gespielt wurde, den lebhaften Beifall
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dem Beginn des der Zuhörer.