1912 / 73 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 22 Mar 1912 18:00:01 GMT) scan diff

pflegte Sprechkunst, die nihts unter den Tisch fallen läßt, kam auch gestern voll zur Geltung. Sie set der jüngeren Schausptielergeneration zur Aufführung selben Stätte.

rau Sie ths gutmütiger Sannäs, bumoristisher Braumeister Jakobsen, Herrn Vallentins geckenhafter Leutnant Hamar, Fräulein Ressels und Fräulein Hetslers ebenso anmutige wie charakteristische Gestaltung der beiden Töchter des Korfuls, das waren alles Leistungen, an denen man seine Freude haben konnte. Die winzige Episodenrolle eines wetnfrohenZolleinnehmers wurde ferner durch Vollmers Gestaltungskraft förmlih zu einem Erlebnis. Der pes ny wohnten Ihre Kaiser Kronprinz und andere Mitglieder der Königlichen Familie bei gien sich lebhaft an dem besonders dem eifall. t

P t in

Goro Herr Lieban, den Bonzen Kapellmeister Dr. Besl. J. Gust. Mrazeks Oper in drei Akten Der Traum“ (nah Grillparzers „Der Traum ein Leben“) wird am S den 29. d. M., zum ersten Male aufgeführt werden.

auptrollen des Nustan und des Zanga* sind mit den Herren Berger

un

Ins (abweichend von dem Gebrauch der Schauspielwiedergabe, jedoch unter

Figuren \{chmolzen und Frau Doppelrollen. Kapellmeister Blech musikalisch geleiteten Aufführung sind Frau von Schrele-Müller (die Hexe), die Herren Habih (Mann vom Felsen), Bachmann (Derwisch), Henke (Kaleb) beschäftigt. rationen find von den Gebrüdern Kautsky entworfen und ausgeführt.

Morgen findet eine Aufführung von P. Heyses historishem Schau- spiel „Colberg“ ftatt, in dem die Hauptrollen in den Händen der

Da

Werrack, Pohl und Va

Ap

der Titelrolle, in Szene; die Suzukti singt Fräulein Rothauser, den

Theater und Musik.

Königliches Schauspielhaus.

Ernst von po) \fart, der, wie kürzlich mitgeteilt, seine an Ehren reihe Bühnenlaufbahn mit einem mehrere Abende umfassenden Gast- spiel am Königlichen Schauspielhause abzuschließen gedenkt, begann dies Gafispiel gestern als Advokat Berent in Bjöôrnsons Schauspiel „Ein Fallissement“, mit einer Rolle, die, als er und das Stück jünger waren, feinen s{hauspielerischen Ruf begründen half. An dem Bjöôrnsonschen Schauspiel und an Possarts Darstellungökunst sind die Jahre nicht spurlos vorübergegangen; sie find beide altväterish ge- worden, ohne do veraltet zu sein. Possart gibt den Advokaten Berent viel weniger hart und kalt, als die Darsteller von heute diesen Charakter auffassen. Das warme Herz, das in der Brust dieses unbestechlichen MNechtévertreters [hlâgt. äßt er gleich von vornherein, {hen bevor er den Konsul Tjälde zroingt, sich tankrott zu erklären, erkennen. Naturgemäß war gestern diese So bei solher Auffassung niht so stark auf die Spitze gestellt wie bei Darstellern, die hier eine eisige Zurückhaltung zeigen; und ebenso naturgemäß wirkten die Auftritte kräftiger, in denen, wie am Schluß, der Advokat sein edles- Menschentum vollends zur Schau tragen darf Das Vorbildlide in Pofsarts Spiel, seine ge-

Nacheiferung empfohlen. Im übrigen unterschied sich die gestrige

des Stückes niht wesentli} von den früheren an der- Herrn Kraußnecks eindringlich dargestellter Tjälde, fürforglihe, gemütvolle rau Tjälde, Herrn Herrn Patrys derber, vollsaftig

Bußtes

ajestäten der Kaiser und die n, Seine Kaiserlihe und Köni lie Hoheit der

aste gespendeten

Im Königlihen Opernhause geht morgen, Sonnabend, uccinis „Madama Butterfly“, mit Fräulein Dux als Vertreterin

nkerton

Herr Hanns Dessau

Nietan vom Herzoglichen als Gast, 1

den Sharpleß L err Kraja.

Hoftheater offmann, den Dirigent ist der

Die

d Bischoff beseßt. Die Nollen der Mirza und die des Mafsud Zustimmung des

Komyonisten) der

h mit den entsprehenden Traumhandlung: Gülnare bezw. König, ver- Kurt sowie Herr Knüpfer Vertreter der

In den übrigen größeren Aufgaben der von Herrn

Die neuen Deko- Das Köntgliche Schaufpielhaus bleibt beute ge\chlossen.

men Willig und ane sowte der Herren Sommerstorff, Kraußneck, entin ruhen.

Die Ausgabe der Abonnementskarten für den Monat ril 1912 zu 27 Opern- und 27 Schauspielvorstellungen,

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vo zie tei

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des großzügig angelegten Turnfestes {ließt. Von den 6000 Vereins- angehörigen dürften 2—3000 bei dem Hallenturnfeste mitwirken.

28. März, Abends 8 Uhr, Dr. Edw. Hennig, einer der Teilnehmer der Tendaguru-Expedition über die „Ausgrabungen vorwelt- liher Riesenreptilien in Deutsh-Ostafrika" einen Vortrag mit Lichtbildern halten.

. geologish-paläontologischen sandte, durch Körperschaften und private Förderer der Wissenschaft ausgerüstete Expedition, die seit drei Jahren im Süden unserer afrikanischen Kolonien in größtem Maßstabe Ausgrabungen ter dort entdeckten fossilen Dinosaurter der Kreidezeit unter Leitung des Pro- fessors Dr. Janensh ausgeführt hat.

die Beratung des Stadthaushaltsetats für 1912 zu Ende. Die Beratung der Einzeletats gab zu irgendwelhen grundsäßlihen oder erregten Erörterungen keinen Anlaß. Die Versammlung erklärte sich damit einverstanden, daß von den 23 Millionen Mark, die von der Großen Berliner Straßenbahn als Abfindungssumme an die Stadt gezahlt worden find, 4 Millionen Mark als Einnahme in den Etat rent werden. Auf diese Weise ist es möglih geworden, den Say der

halten. mit einer Mehreinnahme von 41 920 000 4 ab. Steueretats wurden nach dem Entwurf festgestellt. {lüssen der Versammlung wurde der Stadthaushaltsetat für

329902917 M festgestellt. Auf die öffentlihe folgte eine geheime Sißzung.

Faure Maria Leo, Leiterin des Seminars der enber Vle Berlin, Ü

tritt ist für Besucher der Ausstellung frei.

Turnerschaft, Korporation, am 30. und 31. März d. F. in der Zentralturnhalle i 62 Männer-, F

Der erste Festtag umfaßt Massenvorführungen (Stabübungen, Lauf-

vorsieht, wird durch und Niegenturnen eröffet, denen \sich folhe der Schüler in Hallen-

übungen anfch{hließen. Vereinsradfahrabteilung sowie ein Hockeywettspiel der Sportabteilung. Am Sonntag werden die meisten Wettkämpfe entschieden. same Pyramiden der JIugendturner, Schüler und Mädchen leiten zur Siegerverkündigung über, die mit etnem Aufmarsch aller Teilnehmer

in den Königlichen Theatern findet am 29. und 30. März Vormittags von 104 bis 1 Uhr, in der Königlihen Theater- hauptkafse im Aen Schauspielhause (Eingang Jägerstraße), und zwar nur gegen Vorlegung des Abonnementsvertrags, statt. Es werden am 29. März nur die Karten zum 1. Rang und Parkett und am 30. März diejenigen zum 2. Rang bezw. Balkon und 3. Rang bezw. Balkon vera fo t. Gleichzeitig wird ersuht, den Geldbetrag abgezählt bereit zu halten. Os

Der Konzertbericht befindet sih in der Zweiten Beilage.)

Mannigfaltiges.

Berlin, 22. März 1912. Die Stadtverordneten führten in ihrer gestrigen Sitzung

emeindeeinkommensteuer wie bisher auf 100 v. H. zu Der Etat der Gemeindeeinkommensteuer {ließt hiernah Die übrigen Nach den Be- as Fabr 1912 ‘in Elnunabme Und

Ausgabe auf

„Die Frau in Haus

Im Vortragssaal der Ausstellun spricht morgen, Sonnabend, Nachmittags 64 Uhr,

nd Beruf*

er „Neue Wege und Ziele im Musiklehrerinnenberuf". Der Ein-

Ein großes Hallenturnfest veranstaltet die Berliner in der Prinzenstraße mit thren sämtlichen

rauen-, Jugend-, Schüler- und Mädchenabteilungen.

rführungen, Gerätturnen, Freiübungen, Tanzreigen, Feten, Tau- hen, Stabhochspringen, Stafettenlaufen). Der 2. Tag, der eine [weise Wiederholung des Programms des vorhergehenden Tages tassenvorführungen der Mädchen in Freiübungen

elen, der Frauen im Keulens{chwingen und der Männer in Stab-

Vorgesechen is ferner ein Radballspiel der

Gemein-

In der „Urania“ (Taubenstraße) wird am Donnerstag, den

Es handelt \sich um die vom Berliner Universitätsinstitut und Museum ent-

Von der über alles Erwarten

reihen und wertvollen Ausbeute sind einige wenige Schaustücke bereits im Berliner Mufeum für Naturkunde aufgestellt worden, wo sie kürzlih auch Seine Majestät der Kaiser und König mit lebhaftem Interesse besichtigte. Die Ausgrabungen follen in- diesem Jahre mit staatlicher Unterstüßung wieder aufgenommen werden.

Auf der Treptower Sternwarte hält am Sonntag, Nach- mittags 5 Uhr, der Dozent Jens Lützen einen Vortrag: „Ein Ausflug in die Skternenwelten“; Montag, Abends 7 Uhr, lautet das Thema: „Die Bewohnbarkeitsfrage im Weltall“. Beide Vorträge sind gemein- verständlich und mit zahlreichen Licht- und Drehbildern ausgestattet. Mit dem p Fernrohr wird der Mond gezeigt. ußerdem stehen den Besuchern noch kleinere Fernrohre kostenlos zur Verfügung, mit denen beliebige Himmelskörper beobahtet werden können.

Leipzig, 22. März. (W. T. B.) In der Würzburgerstraße in Klein Zs\chocher ist 4 Baugerüst eingestürzt, wie be heißt, infolge des starken Windes. Zehn Arbeiter wurden unter

den Trümmern begraben. Zwei von ihnen wurden-\chwer,- vier andere leiht verleßt.

Colonnowska O. S., 21. März. (W. T. B. laden alter Granaten im Hüttenwerk Colonnowska schüttete ein Arbeiter aus Leichtsinn glühende Kohlen auf eine Granate, die noh nit entladen war. Es erfolgte eine Explosion. Etnem Arbeiter wurde ein Arm und ein Bein, einem zweiten etn Bein abgerissen. Der Zustand der Verletten ist hoffnungslos. Toulon, 21. März. (W. T. B.) Eine Schaluppe des Schulschiffes „Duguay Trouin“ kenterte gestern L den Hyòres-Inseln mit 12 Mann an Bord. Zwei Mann sind ertrunken; der Zustand der meisten andern ist ernst.

Lorient, 21. März. (W. T. B.) Infolge heftigen Sturmes riß \fih heute, während Schießübungen vorgenommen wurden, der eger renser „Gloire“ von den Ankerketten los und tieß mit dem Kreuzer „Condé“ zusammen, der bei dem Zu- sammenstoß beschädigt wurde.

Drohobycz, 21. März. (W. T. B.) In der Nacht brach in der Entbenzintierungsanstalt ein Brand aus. Zwei Behälter, die ungefähr 150 Waggons Benzin enthielten, und ein Behälter mit etwa 300 Waggons Rohöl wurden von den Flammen ergriffen. Der Brand dürfte erst in zwei Tagen gelöst sein. Der Schaden wird auf eine Million Kronen geschäßt.

Beim Ve r-

Mac Curtin (Oklahoma), 22. März. (W. T. B.) Von den 116 verunglüdckten Bergleuten find bisher 26 lebend und 81 als Leichen geborgen worden. (Val. Nr. 72 d. Bl.) Als die E Pplosion eintrat, hatten die Geretteten sich schnell einen Weg zur Luftpumpe gebahnt und am Eingang zu diesem Raume einen Vorhang gezogen, der die giftigen Gase auss{chloß. Klopfen am Luftshacht führte dann zu ihrer Entdeckung.

Volo, 21. März, (W. T. B) Im Stadtviertel Yoshiwara ist eine Feuersbrunst ausgebrochen, die \sich infolge des Windes schnell verbreitet. Siebenhundert Häuser und viele Warenhäufer sind den Flammen bereits zum Opfer gefallen.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern-

mt Lig S Tie b E utterfly. Japanishe Tragödie in drei en. | & 5 s Nach J. 4 Long und D. Belasco von L. Jllica voran Ene S Is 2 E DEA deutsch N ae F as Tr

usik von iacomo uccini. Muslikalische | nds:

Leitung: Herr Kapellmeister Dr. Besl. Negie: Abends: Die füuf Frankfurter. Herr ere teT Droescher. (B. F. Linkerton: | furter. A pr Om Derfoggen Joftheater in

efffau als Gast.) Anfang T;

Schauspielhaus. 81. AbonnementsvorstelLung. Lessingtheater. Co‘berg. Historishes Schauspiel in fünf Aufzügen

von

Anf1ng 75 Uhr.

Ieues Operntheater. Sondervorstellung: Mignon. Oper in drei Akten von Ambroise Thomas. mit Benußung des GoetheschWen Romans „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ von Michel Carró und Jules Barbier, deutsch von Ferdinand Gumbert. falishe Leitung: H Regie: Herr Regisseur Bachmann. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. Anfang 8 Uhr.

Sonntag: stellung. Dienst- und Bre find aufgehoben. Der

Nofe

von Hugo von Hofmannsthal. Musik von Richard

Theater.

Paul Heyse. Regie: Herr Regisseur Patry.

Tert Ter meister Solneß.

e Musi- Herr Kapellmeister von Strauß.

Opernhaus. 78. Abonnementsvor-

Friedmann-Frederih.

nkavalier. Komödie für Musik in drei Akten

Familienkind.

Sas Taro 74 Ube. “i M Schauspielhaus. 2. onnementsvorstellung. | : Deenst- und Freipläge sind aufgehoben. Der | Familienkind.

roße König. ( ofef Lauff. Musik von Weiland Setner Majestät dem König.

ribtet

Neues Operntheater.

Auf

stellung für die Berliner Arbeiterschafi: Die en. PHustav Freytag. die Zentralstelle für Volkswoblfahrt nur an Arbeiter- vereine, einzelne

Deuisches Theater. Sonnabend, Abends 74 Uhr : Viel Lärm um Nichts. Sonntag und Montag: Viel Lärm um Nichts.

Son

nabend, Abends 8 Uhr: Eine glückliche Ehe. Sonntag: Margot kaun mir gestohleu werden. | Q, ZJustinus. Hierauf: Pierrots leßtes Abeuteuer. Sonntag, Nachmittags

Montag: Zum 590. Male : Eine glückliche Ehe.

Berliner Theater. Sonnabend, Nachmittags

34 Ubr:

Gcofe Rosinen. Originalpofse mit Gesang und Dans Bs drei Akten (5 Bildern) von N. Bernauer un é

Drei Bilder aus seinem Leben von

Für die szenische Aufführung einge- von Iosef Schlar. Anfang 74 Uhr.

Nachmittags 2} Uhr: Allerh 3chsten Befehl: Achte Vor-

Nigoletto.

Lustspiel in vier Aufzügen von (Die Eintrittskarten werden durch

E usw. abgegeben. Ein Verkauf an

ersonen findet nicht statt.)

Madouua.

Schillertheater.

Kammerspiele.

Charlottenburg.

Der Taliêsmanu. Abents 8 Uhr:

Schanzer.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bummelstudenten. Abends: Große Nofinen. Montag und Dienstag: Große Rofinen.

Theater in der Königgräßer Straße.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Eiu Fallifsement. Montag und folgende Tage: Die fünf Frauk-

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Glaube und Heimat. Die Tragödie eines Volkes. Drei Akke von Karl Schönherr.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Roseunmoutag. E

Refsidenztheater. (Direktion: Richard Alexander.)

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Alles für die Firma. - Schwank in drei Akten von M. Hennequin und Georges Mitchell. In Szene geseßt und für die deutshe Bühne bearbeitet von Bolten-Baeckers.

Abends: Gudrun. Montag: Ibsen - Zyklus: 7. Vorstellung: Bau-

Neues Schauspielhaus. Sonnabend, Nach- mittags 34 Uhr: Agnes Bernauer. Ein deutsches Trauerspiel in 5 Akten von Friedrich Hebbel. Abends 8 Uhr: Auftreten von Ferdinand Bonn: Das Familieunkind. Schwank in 3 Aufzügen von Fritz

Sonntag: Auftreten von Ferdinand Bonn: Das Montag: Auftreten von Ferdinand Bonn: Das

Komische Oper. Sonnabend, Abends 8 Uhr:

onntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu kleinen Preisen : Der Troubadour. Abends: Die Zauberflöte. Montag: Zum ersten Male: Die Hexe.

Kurfürsten-Oper. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der Shmuck der Madouna. neapolitanishen Bolfksleben in drei Akten. Handlung und Musik von Ermanno Wolf-Ferrari.

Sonntag, Nachmittags Abends: Zum 50, Male: Der Schmuck der

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Kyritz - Pyritz. mit Gesang in 5 Bildern von H. Wilken und

fandivat, Abends: Kyritz-Pyritz. ave Montag: Kyritz-Pyritz.

Sonnabend, Abents 8 Uhr: Die Jüdin von Toledo. in 5 Aufzügen von Franz Grillparzer.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Don Carlos, Abends: Gräfin Lea. Montag: Die Jüdiu vou Toledo.

Die schöne Helena. Abteilungen von Jacques Offenbach.

Die fünf Franx- | traum.

Abends 8 Uhr:

Lippschiy.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr und Damen des Regiments.

Montag und folgende Tage: Die Regiments.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr:

gemahl, Abends: Alles für die Montag und folgende Tage: Firma.

Thaliatheater. (Direktion: Krenu

von Jean Gilbert.

Triauontheater. (Georgenstraße, Friedrichstr.) Sonnabend, Abends 8 Uhr

Ovet aus dem Abends: Das kleine Café.

Theater des Westens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstr. 12.) Sonnabend, Abends 7X Uhr: Komische Operette

Lustspielhaus. (Friedrihstr. 236.) Sonnabend,

i Die Damen des Regiments. | Schwank in drei Akten von Julius Horst und Artur

Ulles für die

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Autoliebchen. mit Gesang und Tanz in drei Akten von Jean Kren, Gesangsterte von Alfred Schönfeld, Musik

Sonntag und folgende Tage: Autoliebchen.

Café. Lustspiel in drei Akten von Tristan Bernard. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Fraucillon.

Montag und folgende Tage: Das kleine Café.

Blüthner-Saal. Sonnabend, Abends 8 Uhr:

Konzert von Lolo Barnay (Gesang) und Josef E (Violine). Am Klavier: Prof. Robert ahn.

in drei

Sonntag, Nachmittags 3} Uhr: Ein Walzer- 7

Harmoniumsgal. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Kompositions8abend von August Reuß.

Zirkus Schumann. Sonnabend, Abends 7# Uhr : Grande Soirée high Life. Zum SWluß: Das neue Ausstattungsstück „Das Motor- pferd“’ in 5 Akten. Hervorzuheben: Die große Schlußapotheose mit noch nie dagewesenen Effekten.

Sonntag, Nachmittags 34 Uhr und Abends 74 Uhr : a grone Galavorstellungen. In betden Vor- stellungen: Das Motorpferd.

Pirkus Busch. Sonnabend, Abends 74 Uhr: Große Galavorstellung. Zu Beginn: Das neue Volksmanegeschauspiel „Die Hexe“ in 7 Bildern. Um 9 Uhr: das auserwählte Pro- gramm sowie: die iuternatioualen Ningkämpfe.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr und Abends 74 Uhr: 2 große Vorstellungen.

Abends: Die

Damen des

Der Prinz- Firma.

T

Familiennachrichten. Verlobt: Eva Freiin von Senden Leutnant Franz Vedona (Straßburg). Verehelicht: Hr. Oberleutnant Max-Erdmann Graf von Noedern mit Frl. Irmgard von Schubert (NRapallo). Hr. Leutnant Claus von Elterlein mit Frl. Eva von Glasow (Königsberg). Geboren: Eine Tochter: Hcn. Landesrat da Nocha-Shmidt (Breslau). Hrn. Harry Frhrn. von Durant (Wolfshayn). Hrn. Major Alverich von der Decken (Erfurt). Gestorben: Hr. Kammerherr Max Heinrih Adam Graf von Wuthenau-Hohenthurm (Leipzig-Schloß

nd Schönfeld.) Posse

Yrn.

mit

nahe Bahnhof : Das kleine

3 Uhr: Tieflaud.

Konzerte.

O. (Wallnertheater.)

Posse und Walther Kirchhoff.

3 Uhr: Der Probe-| Saal Bechstein. Sonnabend, Ab 2. Liederabend von Klavier: Erih J. Wolff.

Historishes Schausptel

Konzert von

Otto Marienhageu.

SVingakademie. Sonnabend, Abends 8 Uhr: 2, Lieder- und Duettabeud von Berta Gardini

Ella Kunwald,

Beethoven-Saal. Sonnabend, Abends 8 Uhr:

Marguerite Melville (Klavter) mit dem Philharmouischen Orchester. Dirigent:

Hohenthurm). Hr. Rittmeister a. D. Georg per Grnst von Heynitz-Dröschkau (Neu- ausen). Hr. Amtsgerichtsrat a. D. Hermann

Schneider (Berlin). Hr. Handels- und Gerichts- chemiker Dr. Carl Bischoff (Berlin). Hr. Leutnant Werner von Rußdorf (Halberstadt). Fr. Hulda von Kampßy, geb. Freiin von Gallera (Neustrelitz).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (Heidrich) in Berlin.

Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlags- Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Zehn Beilagen

(eins{ließlich Börsenbeilage und Warenzeichen- * heilage Nr. 24).

ends 74 Uhr: Am

M 73.

Er st zum Deutschen Reichsanzeiger und

e Beilage Königlih Preußischen Staatsanzeiger,

Berlin, Freitag, den 22. März

Berichte von deutschen Fruchtmärkten,

1912.

Qualität Außerdem 8 wurden arktiag am 1912 gertng mittel gut r Verkaufs- preis M f (Spal ioicde enge nach überschläg x März Marktorts Gezablter Preis für 1 Doppelzentner 9 wert 1 Deppel- its, E Sdäban verfau}! oppelzentuner Tag niedrigster | höchster | niedrigster | höchster | niedrigster | höhfter ¡Doppelzentner 2 Y as (Preis unbekannt) T A d E W eizen. C Pes 19,00 19,20 19,60 19,50 6 115 19,23 19,23 19. 3. 2 f . « . . . . . - . . T E au s, 1 t . . , 3. 2 Senne n S 19,10 19,40 19,50 19,70 19,80 20,00 20 391 19,55 19,60 14, 3 u Breslau . . C E O 18,30 18,40 19.30 19,40 20,30 ' . . : ° : N E C C Et RO 18,60 19,00 19,40 19,80 20,20 j, J . i : irs E | 19,70 19,70 AD Dao : : i ) : " at or . . . . . . * E api Sf 20/95 90 95 2 _ 4 2 s a 6 8 2 2101 O Ao 110 2 300 20,91 20,90 | 14.3. 25 e S E Laa Da 50/50 21,50 21,50 320 6 720 21,00 21,00 | 20.3. b E A 7 20,00 | 0091 R 90 448 22,40 22,90 | 14.3. : 2 Langenau ; ¿ 22,40 22,40 fine vit Zas E 9 47 93 50 93 25 14.3 L E 23,50 23,50 y / i i Château-Salins . . —- - | 21,90 22,00 7 l i ; # Kernen (enthülster Spelz, Diukel, Fesen). L ; 23,00 | 14.3. d l vos D 00 | fhoo þ 2000| E E | N 848 | 2292 i N o ggEn. Gold e A 16,50 16,80 17,00 17,00 20 335 16,77 16,77 1: 19.3. o Vote B. Hs A | s bis 18,10 18,10 L Hs L A s E _— « 50 “_ —— 1 j j : e T d 1 BB 1750 17,60 17,80 500 8775 17,55 17,45 | 14.3. G E T 15,50 16,40 | 16,50 17,40 17,50 18,00 : : : : i “e v6 17,00 1720 | 17 40 17,60 | 1208 1200 , : : 17,00 17, 6 60 j ' / : Bath. « v = | 6% | a E 0% 2 798 1868 | 1875 | 143 30 Ä Göttingen S A A | L E 19,00 19,30 150 c H . Á 14. 3. “E. 190 | 1970 | o R 19,00 60 1 110 1850 | 18,60 | 20.3. | ' “agr de a 1 1090 18,30 18,50 18, a | i Restait i ais can | 20/50 20,75 21,00 21,00 23 477 20,75 20,25 14. Ä i Chüteau Salins ; —_— | _— 1/19/20 20,00 L 2e . . G s ; Gerste. : j 203 1690 | 19.3. 5 | 16,60 17,60 17,60 12 203 16,90 0 | 2, 1 EOap 16560 | 1660 f 850 | O E 1900 20 375 18,75 18,76 | 14.3. «L L 560 1090 | 1630 | 16/60 | 16,70 17,00 : : : e ä Bredlau . Bde A erh 17/20 | N 19,50 20,00 S y Gia a 16,70 17.00. 17,20 | N 17,70 18,00 S : Sa E és 17/00 17,00 | 1800|. 000 18,50 e | : _| Völtingen - - - A E 50 910 1820 | 1840 | 14.3 1s “O. : 17,70 “} “18,00 } 1860|" I dais 9 196 21,80 21,70 | 14.3 x - a | —_— Í | y M Mfagrets © "c D ° A 2 B | 33/00 | 22/25 22,50 22,50 16 356 22,25 22,29 | 14. 3. T Château Salins . | | 19,00 | 20,00 eat E * ' i E j E E Hafer. 4 : 4 O e va | 17,20 17,40 | 17,60 17,60 45 783 17,40 17,40 | 19. 3. ( olda 4 R S 2 , ' y ; A Ga | j : i c : 14. 3. M he is | 26 | 20 | 35 30 912 18 24 1824 | 143 L Cottbus . Gn e Ul S O0 1820 | 18,30 18,50 90 S ' 4 y ° Ss 18,00 19820 1890 e I 18 e é ¿ | J regiau . E F I 18 70 19 | 09,2 9,9 ch ; . 3, ; | Striegau. N T Ta 0 V 190 22 423 19,07 , | 1047 | 463 7 Qr Gera i, Schl. 7 H E e l 18,00 18,40 : ¿ : | - O 4 4 1 O 20,40 | 20,90 20, : e A 90 (Agen 19,00 1950 | 1950 | 20/000 | 20,00 | 20,60 80 1 585 E O T Geldern | 19/00. | --19,00 | 20,00 | 20,00 40 E 7 23,00 | 14.3 R. E E 2 22/00 4 88 22,00 N IEN u St. Wendel v I 99 00 922,44 h 22,80 S 14 314 ' 1 | - 0 L e R | 19,70 1980 | 2 L 5 20,54 20,42 | 14.3. : O _ O O 2 930 t 365 22/80 22,40 | 14. 3. R 212% | 2126 | 22,80 | 22,80 | 23,00 | 23,00 16 E E ' UREE actiad t ck= l D Do v : : O E » Château-Salins Bett auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berehnet.

Ses Strich (—) in den Spalten für Preise hat

32,

Auf der Tagen ou l Beratung des Entwurfs eine stellung des Reichshaushaltsetats nungsjahr 1912, und zwar: Innern“.

Ueber den Anfang der Sißung ist in der gestriger Nummer

Die verkaufte Menge wird auf

Berlin, den 22. März 1912

Deutscher Reichstag.

Sißzung vom 21. MärzF1912, Nachmittags 1?Uhr.

(Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.)

Gesehes,

teht die Fortsezung der zweiten L i betreffend die Fest - für das Rech- Etat für das Reichsamt des

volle Doppelzentner und der agt traci daß der betreffende Pr

Patentblatt. l zu erklären, daß das heutige zelner Beamtenkategorien gef barkeit auf allen Seiten Hollegialbeschlüsse muß zum werden. l durh Einrichtung einer weiteren bom Oberinstanz zu erreichen. R

Abg. Werne r- Hersfeld (wirts die differentielle Behandlung gewt||er beim Patentamt.

eis n

Kaiserliches Statistisches Amt. M Delbrü.

Eine größere Einhei

i : Abg. Dr. Jun ck (nl): d. Bl. berichtet worden. 8 Ö i Ausführungen fortfahrend: Washington | pie Abg, Qbttgar (nl) A s Vlutotratis@ undz antisozial | Deutschland war dort E N anae “Ter Aenderung unterworfen werden. Ein | Fortschritt, uny e 104 i i N A fostet heute während 15 jähriger Patentdauer | daran beteiligt hat. G8 : es P en um eine bedeutjame ¿Frage

5300 M, in den Den 147 M, in Kanada 29 , Un e 09 bühren sind für Mittellose eine übermäßige des Schußbedürfnisses, darunter. i melden und dafür 530 0

en nicht erlischt. in Mexiko 8500 X kosten. daß viele Patente vorher Patenten erleben nur etwa darum der

zwis

4 die Tatsache, zuwählen. Ein Gegenstand der Besch Gebühren bezahlt, daß er | Patentwesens daß der deutsche Grsinder iabrelang sin 0 o Schwerfällakeit des | zurüdschrecken, ahrelang auf sein Pa sein Patent erhält, von

ben 16 Sal U ub uer ein beträcht

I ckchubda achtlicher,

E Dad dsterreidisde Patentgeseß ist in diesem Us

ist.

(Es bestimmt den

Staaten zahlt man Meriko 85 M.

aber au

Es gibt deuisGe A müssen, wenn

i ika würde dieser e Ame dhe der Gebühren hat zur verfallen. Von 3% oder 600 die volle roßartige Apparat von über 1000 Beamten.

wenn er end s

eginn des L

ür 17 Jahre nur ie deutschen Ge- finanzielle Belastung große JIndustriefirmen leiden die jährlih an 100 Patente an- das Patent in- Fall 14 700 M, olge, 45 000 angemeldeten Patentdauer, und Es liegen

: : ¡je Negierung braucht nur aus- viele Verbes\erungsvorshläge vor, und ve LLeR au ch

Teil dahingeschmolzen Gn Punkte gerechter.

aufes der Dauer eines Patentes erst

eine

reich und die S

geseß is viel u j das Nechtsempfinden sich der unlauteren Konkurrenz

Konferenz gerade zu der Zeit | treffend den Ausführungszwa1 Ausführungszwanges in dem |[r bemerkenswerte überlastet, wie die wachsende si, ob wir überha1 Es fragt sich, ob jedes ein paar Jahren, und ob verfahren zu vereinfahen ware. ans der künftigen Geseßgebun Die Frage hat |\

Tatsa

aupt bei dem R Patent so nicht das

on bei den ] j weiz haben bereits ein neuerdings vorgenommen. die Hand an die Geseßg WBarenzeichengeseß wird revidiert w f umstritten worden, al mehr geklärt.

1g,

h

,

Prinzi

mit dem Tage der Bekanntmachung der an

In der Frage der Wrgan Vorprüfungssystem zur Ueb M ührt und viel Nervosität und Neiz- i Vom System der System der Einzelprüfer übergegangen tlihkeit in der NRechtsprehung ware Patentamt ganz

hervorgerufen

eine Konferenz über den Er

Es handelt h bei dem er Kultur. tattfand, als hier über das ( beraten wurde. Die Einführung des eibhändlerishen England t ebenfalls Das Patentamt i

Zahl ver Patente beweist. ip der Vorprüfung rüfen wäre oder erst nach 1melde- und Vorprüsungs- Alle diese Fragen werden Gegen-

ier tut aber Eile not.

fort zu

ganze

sein müssen; Wahlen eine Rolle

e geseßliche Megetung Möge man a zu legen.

g

hat.

ebun erden müssen.

chu

iht vorgekommen ist, ein Punkt C

emeldeten Erfindung im ation des Patentamtes ist berlastung ein-

. Vgg.) beschwert sih über Beamtenkategorien im Gehalt

Im Mai vorigen Jahres hat 1n findershuß stattgefunden. ¡ih vertreten. Diese Konferenz is ein ih, daß Deutschland sih so lebhaft der Erfindungen

Interessant ist, daß

Gesetz,

t offen

bleiben dür

espielt. nit

getrennten

Es fragt fen.

Oester-

Auch das Das Wettbewerb- aber unter seiner Herrschaft hat Es ist tatsächlich gelungen, näher auf den Leib zu rücken. Die Reform

griff

die E

bar

bewilligt.

Errichtung einer besonderen Berufsgenossen Unfallversicherung unterliegenden Detai ae: die Resolution Behrens und

einigung,

des Patentwesens wünschen, daß der daran zu beteiligen.

Direktor im

Berufsgeno}sen Gärtnereibetrie |

Abg. Silbershmidt ( rufsgenossenschaften erscheinen al

Zum Ausgabekapitel Resolutionen der

Nationalli

Revision

n Nedner, da Wettbewerb gut un

Die ordentlichen Ausgaben für

Reichsversicheru beralen und des

eihstag recht bal

Reichsamt des Innern von y Ueber die Ergebnisse der CRRRG Lte: Konferenz wird dem Reichs- tage im nächsten Jahre eine Ven

Patentgeseß und das Warenzeid enge

Fang, daß ein dringendes De Die Regierung ist au schon seit Nevision beschäftigt, die Materie und wenn auch {hon ein Entwur Teile desselben noch einer orgsamen gleich die Vorarbeiten zur genommen.

ri ( seß betrifft, so Bedurfms zu einer

des Warenz Wenn die Verhandlungen mit det abgeschlossen sind, wird der e en ae Gelegenheit gegeben wer- den, sowohl über den Entwurf e

wurf des neuen Warenzeichengeseßes sich Grund der zu erwartenden Aeußerunge gearbeitet werden. Jch glaube die daß der Entwurf, wir der Vorredner eine befriedì Jch danke dem leßte gegen den unlauteren

wie wir ihn gedacht

entrum, Konservative) R für den e.

Soz.):

%

in den legten sech3 Spalten, daß ent prehender

ft vorgelegt werden.

f vorliegt, so bedürfen do Nachprüfung.

es Patentgeseßes wie über den u informieren, und auf n wird eine neue Vorlage aus- fnung aussprehen zu Tönnen, aben, A co La ende Aufnahme im Reichstage finden wird.

Í er die Wirkungen des Geseh6s8 d richtig eingeshähßt hat.

das Patentamt werden

Gen. digung beso

Ueber die Tätigkeit der Be- ljährlih Berichte, die aber der Desfent-

i

lhandel;

Bericht fehi1n.

ist eine große nationale Aufgabe, und es is} zu: d Gelegenheit haben wird,

ngsamt“ liegen die entrums vor auf chaft für den der ferner Ver- auf Errichtung besonderer Kleinhandel und für

sich Jonquières:

Was das teile ih die Au Reform vorliegl. Jahren mit den Vorarbeiten zur ist aber außerordentlih s{hwierig,

? einzelne e Seiei aben gu- eichengeseßeës in t den Interessenten-

alte

Enlt-

die

R R E L Eo E

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