1912 / 97 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 22 Apr 1912 18:00:01 GMT) scan diff

neu errihtet werden foll, ist mit Freuden zu begrüßen. Zu wünschen wäre _ eine besondere Abfertigungsstelle für Sachsengänger. Zur Zeit der Sachsengängerei wird der Bahnhof so belagert, daß man nicht zum Bahnhof kommen kann.

Ministerialdirektor Dorner: Die Umbauten sind darum nicht fo schnell vorgeschritten, weil Erhebungen darüber angest-llt wurden, ob nicht eine weitere Vergrößerung vorgesehen werden soll. “Die Vor- bereitungen sind jeßt fo weit gediehen, daß der neue Plan für den Umbau feststeht.

Abg. Neiner- Nubden (kons.) wünsht wegen des zunehmenden Dampf: und Motorboootverkehrs Kopframpen auf einer Reihe von Bahnhöfen.

Abg. Veltin (Zentr.) wüns{ht an Stellé einer an der Mosel- bahn Koblenz—Trier bei Mengerohr vorgesehenen Unterführung eine Uebeeführung.

_Ministerialdirektor Dorner: Die zahlreichen hier. vorgebrachten Wünsche können nicht alle einzeln von mir beantwortet werden, ih sage aber eine wohlwollende Prüfung zu.

Damit ist der Etat der Eisenbahnverwaltung erledigt.

Darauf wird die vor den Osterferien abgebrochene Be- ratung des Etats des Ministeriums der geist- lihen und Unterrichtsangelegenheiten bei dem Kapitel der höheren Lehranstalten fortgeseßt.

Ein Antrag des Abg. Eickhoff (forishr. Volksp.), der von Mitgliedern aller bürgerlichen Parteien unterstüßt ist, fordert-die Regierung auf, die Anordnung zu treffen, daß die Kandidaten des höheren Schulamts in Zukunft ZzU rp des staatlichen Vorbereitungsdienstes vereidigt werden.

Abg. Dr. Engelbrecht (freikons.) beantragt:

„die Regierung zu ersuchen, um sowohl den Beamten und Offizieren, welche häufiger versetzt werden, als auch den Bewohnern des flachen Landes und kleinerer Orte, welche ihre Kinder durch Privatunterricht auf die Untertertia der höheren Schulen vorbereiten wollen, die Erziehung der Knaben zu erleichtern und zu verbilligen, die Einführung des gemeinsamen Unterbaues der höheren Schulen, namentlich in kleinen und mittleren Städten, möglichst zu be- \chleunigen“.

Abg. Ern st (fortshr. Volksp.) beantragt :

„die Königliche Staatsregierung zu ersuchen, die Lehrpläne der Volksschule und der höheren Lehranstalten in organische Ver- bindung zu bringen und die bei den staatlichen Doe Lehr- anstalten noch bestehenden Vorschulen allmählih aufzuheben“.

Abg. Viere ck (freikons.): Den Vorschlag, das Griechische aus unseren höheren Schulen zu beseitigen und an dessen Stelle das Englische zu seßen, weisen wir aus ideellen und praktischen Gründen zurü. Zur Pflege des Staatsrehts können wir das Griechische nicht entbehren. Hierzu bedarf es des Studiums der Werke von Plato und Aristoteles, und auch das corpus juris geht vielfach auf griechische. Quellen zurück. Die Körperpflege darf auch in den BVolkéshulen nicht vernachlässigt werden, damit die Kräfte der ungen Leute entwickelt werden. Aber ich möchte auch vor allen Ausschreitungen warnen. Den Antrag Engelbrecht bitte ih der Unterrichtékommission zu überweisen. Wir sind hier nicht in der Lage, die tehnischen Vorbedingungen zu prüfen. Dem Antrag der Volkspartei Éönnen wir aber nicht zustimmen. Die Volksschulen und die höheren Schulen dienen ganz verschiedenen Zwecken, Die

Volksschule \foll die Jungen auf das praktishe Leben vor- bereiten, während die höhere Schule die Wissenschaft pflegen soll. Es ist jeßt {hon möglih, nach drei Jahren von der Volks- schule in die höhere Schule überzugehen, wenn einige Nachhilfe- stunden eingefügt werden. Wer sein Kind in die höhere Schule bringen will, wird sih auß zu diefen Nachhilfestunden bereit finden FEönnen. Der Lehrplan in der Volks\{ule wird schlecht geändert werden können, weil in die Volks\{Gulen eine ganze Rethe von Kindern ohne Vorbildung aufgenommen wird. Die Kinder, die eine Vorschule besuchen, haben im Elternhause schon eine bessere Vorbildung genossen. Zu bedauern ist es, daß fo viele Borschulen eingehen, weil der Staat keinerlei Beihilfe gewährt. Ich bitte aber, auh diescn fortschrittlihen Antrag der Unterrichtskommission zu überweisen. Das Erxtemporale als einzige Grundlage für das Urteil über den Schüler zu nchmen, ist niht richtig. Entbehren kann man es aber nicht. Der Minister hat erklärt, daß der neue Erlaß über die Extemporalien eine gewisse Bewegungsfreiheit gebe. Aus dem Wortlaut geht dies aber niht hervor, fondern es heißt: statt dessen wird folgendes Verfahren angewandt. Das werden die Lehrer für eine feste Bindung halten. Der braunshweigishe Erlaß is diesem preußischen vorzuziehen, weil er es in das Urteil des Lehrers stellr, ob ein Extemporale nicht gerechnet werden soll. Der neue Erlaß wirkt auf die Jugend nicht erzieherisch und veranlaßt den Lehrer, kTünstlih zu erreichen, daß «die Schüler genügend schreiben. Durch zu leichte Stoffe werden auch die Leistungen herabgedrücckt. Der Lehrer muß felbst darüber urteilen, ob Faulenzerei oder Drückebergerei vorliegt. Die jungen Geister sollen s{chon frühzeitig gezwungen werden, ih zu konzentrieren. Das ist ein Vorteil für das ganze Leben. Die Kurzstunde hat sh bewährt. Der Antrag Eickhoff, der von allen Parteien unterstüßt ist, ist {Gon früher eingehend begründet worden. Es ist erfreulich, daß der Kultusminister mitgeteilt hat, daß er cinen Erlaß im Sinne des Antrages herausgeben wird. Der Pflege des Nussishen an den höheren Schulen muß eine größere Aufmerksamkeit zugewandt werden. In Nußland stecken unermeßliche Bodenschâtze, welche bisher niht gehoben waren. Man hat fehr mangelhafte Vorstellungen Über Nußland. Die Einführung einer Verfassung hat Rußland nicht bloß die Volksrehte verschafft, fondern belebend ouf das ganze russische Volk g- wirkt, in dem eine unermeßlihe Volkskraft {teckt. Die russi\che Volkswirtschaft wird noch einmal von großer Bedeutung werden. Wir können uns ein Bild von den russishen Verhältnissen machen, wenn wir uns den riesenhaften Etat ansehen, der als mustergültig be- zeichnet werden kann. Was Nußland für seine Volksschulen tut, ist erstaunenswert. Im Interesse der Förderung der deutschen Handelsbeziehungen ist die Kenntnis des Nussishen sehr erwünscht. Eingaben von seiten der Kaufleute an die Negierung haben wiederholt darauf hingewiesen, daß es bei unseren regen Handelsbeziehungen zu Rußland fehr unangenehm empfunden wird, wie wenige junge Leute der russischen Sprache mächtig sind, und wir müssen nicht nur unsere Handelsbeztehungen zu Nußland pflegen, sondern müssen ihm auch in wissenschaftliher Beziehung näherkommen. Auch die höheren Beamten, und namentlich die Konsulatsbeamten müßten die russischen Verhältnisse kennen lernen. Wir haben in unseren Konsulaten im Auslande sehr wenig Anregungen für die Aufnahme volkswirtshaftlicher Beziehungen, man erfährt niht von ihnen, wie wir neue Bahnen beschreiten können, die uns Vorteil bringen würden. Wir haben juristisch ausgebildete Konsuln, aber in volks- wirtschaftliher Beziehung stehen sie vielfah niht auf der Höhe.

Wir müssen auch die geographishen Verhältnisse, die staatlichen

Verhältnisse und anderes in Nußland kennen lernen. Auf dem Geo- graphentage find meine Anregungen auch unterstüßt worden. Wir haben also cinen doppelten Zweck, die jungen Leute mit der russischen Sprache auszustatten. Dieser Sprachunterricht sollte auch nicht auf die oberen Klassen beschränkt bleiben, sondern_ schon früher ein- seßen. Auh auf den Handelsshulen im Osten müßte die russishe Sprahße mehr gepflegt werden. Selbstverständlichh muß dafür Sorge getragen werden, daß die Schüler, die an dem ru!sishen Sprachunterricht teilnehmen, in anderen Fächern eine Ent- lastung erhalten. England ist praftisch, England hat die Sache erfaßt. In Liverpool ist wegen der häufiger gewordenen Beziehungen zwischen England und Nußland ein rufsishes Seminar an der Universität er- richtet worden, und man hat sich auch nicht auf die russische Sprache beschränkt, sondern es sind sogleih sechs Lehrstüble errihtet worden, auch für die russische Geschichte, für die russische Nechts- und Staats- kunde, für die russische Ethnographie, für russishe Literatur. In dieser Weise sollten auch wir unsere Kenntnis russisher Verhältnisse vertiefen. A i

Abg. Dr. Krüger - Marienburg (tons\.): Die Extemporalien sind Uebungen im Stile der alten Sprachen, und der ganze Unterricht war bisher auf die Extemporalien zugeschnitten. Gewiß, wenn der Schüler einen guten Stil hat, so hat er mehr Freude an den alten Klassikern, aber die Entwicklung tin der Industrie, im Verkehr und Handel hat doch die Verhältnisse verändert und uns immer mehr auf die Notwendigkeit gedrängt, die Schüler in der Naturwissenshaft mehr auszubilden, um sie für das praktische Leben tüchtig zu machen. Nicht dieser Umstand allein ist es, der die Schüler aus dem Gymnasium forttreibt, sondern die Eltern haben bisher wabllos ihre Kinder auf die Gymnasien gebracht, gleih- viel, ob diese dafür befähigt waren oder niht. Das ist sehr falsch. Die Gymnasien sind jeßt so überlastet mit Schülern, die eigentlich dafür ketne Befähigung haben, und den Lehrern wird cs dadurch er- {wert, die Ziele des Unterrichts zu erreihen. Ein solcher Mafsen- andrang zu den Gymnasien wie bisher darf niht mehr statt- finden. Es besteht auch leider das Bestreben, zu viele Schüler zu versetzen, und dadurch werden die Leistungen herabgedrückt. Gegen die Kurzstunden habe ich Bedenken, weil dadurch zu viele Gegenstände auf einen Tag zusammengedrängt werden. Die Bedeutung der Neformschulen liegt darin, daß die Schüler zuerst gründlih die deutshe Sprache und dann erst die fremden Sprachen Tennen lernen. Jeßt werden die Schüler {hon in -den unteren Klassen mit absirakten Begriffen gepeinigt und lernen in den alten Sprachen Männer wie Themistokles usw." kennen, für die fie noch kein Verständnis haben können. Es wäre gut, wenn das Lateinische nicht {hon in Sexta begöônne. Ebenso follten die Schüler in Sexta, Quinta und Quarta erst gut Nechnen lexnen, ehe fie mit Mathematik anfangen. In Untertertia könnte erst langsam mit der Naumlehre angefangen werden. 6

Um 41/4 Uhr wird die weitere Beratung des Kultusetats auf Montag 11 Uhr vertagt.

Nr. 33 des „Zentralblatts der Bauverwaltung“, heraus- gegeben im Ministerium der öffentlihen Arbeiten, vom 20. April hat folgenden Inhalt: Amtliches: Dienstnahrichten. Nichtamt- lihes: Das neue NRegierungsgebäude in Allenstein. Die neue Wasserversorgung für Los Angeles. Vermischtes : Wettbewerbe für Entwürfe zu etner Kirhe in dec Dammvorstadt in Frankfurt a. d. O. fowie zu einem Friedhof und zu einer Friedhofskapelle in Mahlsdorf bei Berlin. Inhalt der Zeitschrift für Bauwesen.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungämaßregeln,

1912,

Tierseuchenim Auslande.

Nr, 17.

(Nach den neuesten tm KaiserliGen Gesundheitsamt eingegangenen amtlißen NaHwetsungen.)

Vorbemerkungen: 1) Ein Punkt in einer Spalte der Uebersicht bedeutet, daß in der betreffenden Nachweisung eine Angabe für diese Spalte nit enthalten ist; ein Stri bedeutet, daß Fäle der beirefffenden Art

na den vorliegenden Angaben nicht vorgekommen sind. : 2) Die Bezeichnung „Gehöfte“ {ließt ein: Ausbrüche (Großbritannien), Ställe, Weiden, Herden (Shwelz und Frankreich), Besißer (Luxemburg und Niederlande), Ställe

Norwegen), Bestände (Dänemark).

3) Die in der Uebersicht nit aufgeführten widhtigeren Seuchen, wie Rinderpest, Naushbrand, Wild- und Rinderseuhe, Tollwut, Lungenseuße, Schafpocken, Geflügelholera, Hühnerpest, Büffel -

seuhe, Hämoglobinurie usw.,

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nd in der Fußnote nagewiesen.

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Nachweisung

über den Stand von Viehseuchen in Desterreich-

Ungarn am 17. April 1912.

(Kroatien-Slavonien am 10. April 1912.) (Auszug aus den amtlihen Wochenaus1oeisen.)

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Tornova K. Arvya, Liptau (Liptsó), Baja,

Turócz St. Bäcsalmás,

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St. Barcs, Csurgó, Ka- posvár, Nagyatád, Sziget-

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St. Buzissfürds, Központ, Lipp, Temesrakás, Uja- rad, Vinga, M. Temesvár

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K. Tolna

K. Lhorenburg (Torda- Aranyos) ;

St. Cfene, Großkikinda (Nagykikinda),Nagy3zent- miflós, Párdány, Per- jámos, Löróökbecse, Török- kTanizsa, Hayfeld (Zsom- bolya), Stadt Nagy- kfikinda :

St. Alibunár, Antalfalva, Bänlak, PDèódos, Groß- becsTere? (Nagybecakerek),

ancfova, Stadt Nagy- ecskerek, M. Pancsova

K. Trentschin (Trencsón) .

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Kroatien-Slavonien.

K. Belovár - Körô8, Va- rasdin (Varasd), M. Va- D N

K. Lika-Krbavya

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K. Syrmien (Szeróm), M. Semlin (Zimony). . ..

K. Veröcze,

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Zusammen Gemeinden (Gehöfte)

a. in Oesterreich :

Rog 6 (10), Maul- und Klauenseuhhe 302 (733), Schweinepest (Schweineseuche) 102 (392), Rotlauf der Shweine 48 (67).

b. in Ungarn (aus\{l. Kroatien-Slavonien) : Rog 47 (52), Maul- und Klauenseuche 19 (24), Schweinepest (Schweineseuche) 535 (1379), NRotlauf der Schweine 134 (225).

Außerdem Polkenseuhe der Schafe in den Sperrgebtieten Nr. 6, 12, 19, 23, 28, 29, 31, 32, 89, 48, 49, 60, 53, zusammen in 24 Ges meinden und 42 Gehöften.

Kroatien-Slavonien :

Roß 3 (3), Maul- und Klauenseuche 1 (1), Schweinepest (Schweineseuchze) 43 (186), NRotlauf der Schweine 8 (17).

Außerdem Pockenseuhe der Schafe in den Sperrgebieten Nr. 68, 69, zusammen in 5 Gemeinden und 19 Gehöften. M A

Pockenseuhe der Schafe is in Oesterreich, Beschälseuße der

Pferde und Lungenseuhe des Rindviehs sind in Oesterreih und Ungarn nit aufgetreten.

Statistik und Volkswirtschaft. Ein-und Ausfuhr von Zudcker vom 1. bis 10. April 1912 und im Betriebsjahr 1911/12,

begtnnend mit 1. September.

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C. Vebriges | e | | Rußland . Dezember 1911 O A ; O0 Außerdem: Ninderpest: Nußland P. 4 Bez., 147 Gem., C. 2 Bez., 33 Gem. neu verseucht. Rauschbrand: Oesterreich 6 Bez.,, 7 Gem., 7 Geh. überhaupt verjeucht; Ungarn 29 Bez., 92 Gem., 98 Geh. überhaupt verseult; Kroatien-Slavonten 1 Bez., 6 Gem., 6 Geh. üher- haupt verseucht; Rumänien 1 Geh. überhaupt verseuht; Jtalien 3 Bez,, 3 Gem. überhaupt, 3 Geh. neu verseuht; Schweiz 1 Bez, 3 Gem. neu verseuhi; Belgien 5 Bez., K. Cianád, C d, M 8 Gem. neu verseucht. A "1 O / ; E Tollwut: Oesterreich 20 Bez., 47 Gem., 49 Geh. überhaupt verseuWt; Ungarn 49 Bez., 207 Gem., 225 Geh. überhaupt verseucht; Kroatien-Slavonten 7 Bez., 14 Gem., 18 Geh. über- Ee y, Sze- davon Beredelungsverkehr A haup1 verseucht; Serbien a. 1 Gem., b. 2 Bez.,, 2 Bem. überhaupt verseucht; Rumänten 9 Bez., 11 Gem., 18 Geh. überhaupt verseucht; Bulgarien a. u. þ. je 1 Gem. neu ver- a. Ct (Szeged) c 7 c anderer Zucker (176k/n) I e S seucht; Jtalien 4 Bez., 4 Gem. überhaupt, 1 Geh. neu verseuhßt; Schweiz 1 Gem. neu verseucht; Belgien 4 Bez., 6 Gem. neu verseuht; Niederlande 1 Gch. neu verseucht ; . D] Nohrzucker, Ee fêstér und flüssiger (O) Rußland A. 56 Bez., 336 Gem., B. 9 Bez., 24 Gem., C. 7 Bez., 13 Gem. neu verseucht. j L (Gsztergom), Nübenzucker, roher, fester und flüssiger (176) Lungeuseuche: Nußland A. 8 Bez.,, 38 Gem., C. 9 Bez., 134 Gem. neu verseucht. / (K e ör), Komorn davon Veredelungsverkehx ......., Schafpocen: Ungarn 13 Bez., 24 Gem., 42 Geh. überhaupt verseucht; Kroatien-Slavonten 2 Bez.,, b Gem., 19 Geh. überhaupt vérseuchßt; Rumänien 11 Bez.,, 35 Gem., 223 Geh. K ne rom), V. Györ, anderer fester und flüssiger Zucker (flüssige Raffinade einschließlich überhaupt verseucht; Bulgarien 1 Gem. neu verseucht; Rußland A. 15 Bez., 63 Gem., P. 1 Bez., 4 Gem., C. 1 Gem. neu verseucht. K Stu] n deo Snvertzucersiruys usw) D 4 e S Geflüägelholera: Desterreich 4 Bez, 7 Gem., 27 Geh. überhaupt verscucht; Ungarn 11 Bez, 18 Gem., 60 Geh. überhaupt verseuht; Kroatien-Slavonien 1 Bez., 1 Gem., 79 Geh. M Sen davon Veredelungsverkehr 12 34 überhaupt verseuchßt; Rumänien 3 Bez., 3 Gem., 22 Geh. überhaupt verseucht. (S ¿f Stuhlwei enburg Fällmassen und Zuckerabläufe (Sirup, Melasse), Melafsekraft- Hühnerpest: Desterreich 1 Bez.,2 Gem., 2 Geh. überhaupt vecseucht. jôkes-Fehbrvär) . futter; Htübensaft, Ahornsaft (1761)... ... « 98 633 26 743 Beschülseuche: Numänten 2 Bez., 4 Gem., 6 Geh. überhaupt verseucht. « _Logaras, Hermannstadt davon Beredelungsverkehr C 11 562 18 729 zeben) Zuckerhaltige Waren unter steueramtlicher Aufsicht: 33 475 38 739 11715 14 689

1) Schweiz: Stäbchenrotlauf und Schweineseuhe. ?) Großbritannien: Schweinefieber; Italien: Shweineseuchen (allgemein). —Söômör 68 Kishont, Gesamtgewicht C e A p ) Sh Ï d f [ : d) [euch g ) Sohl (Zóölyom) . Menge Pes Min ttitbalténen- Zu E

K, Hajdu, M. Debreczin C C Berlin, den 22.5; April 1912.

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