N E T A E E A A E E E A Cr Ne ELR S R E IN E « E c ordavi: ‘ermit cu Gia aer it B dger dai e O etE A DAEEL E E R E C E A L R: s “s 1 K A pa s A 5 5 L
nre Grie
auch. mit
fortfahre, Personalshulden mit Hilfe der Landes - Kreditanstalt und anderer Darlehnskafszn in Realschulden umzuwandeln, wobei regel- mäßig an Zinsen erspart werde. Auch der Rest der Mehrverschuldung wird von vielen Amtsgerichten -niht auf Rechnung allgemeiner un- ünstiger Ver issé, fondern der Eintragung von Grbtheilen, der nlegung von / gen u. \. w. gestellt. Eine ganze Reihe von Berihkerstaktern, namentlich aus den Gegendèn mit u o mehrfach erheblidhe Löshungen bei Zuckerfabriken sind, erklärt die Les der Landwirthschaft in ihren
Bezirken ausdrücklih für günstig; eine ziemlih ebenso lange Reibe giebt allerdings mehr der entgegengeseßten Auffaffung Ausdruck, wobei als Ursachen s{chlechte Ernten und Preise oder auch gestiegene An- sprüche der Arbeiter und Dienstboten, zum theil auch der zu große Auf- wand der ländlihen Bevölkerung und ihrer Frauen angegeben werden. In den Städten waren hier, wie überall, Neubauten der Hauptanlaß zu neuen Eintragungen. : N E
Böotwtegend gunstig für dié Städte, urngleih für bas Länd laüten auch die te im Bezirk des Ober-Landesgerichts zu Hamm; einzelne Amtsgerichte halten die Lage der Landwirthschaft ihres Bezirks für zufriedénstellend oder seLbst sehr ut — namentlich in den Bezirken mit Bergbau oder Industrie wird die Zunabme der Eintragungen großentheils auf die Ansiedelung von, Arbeitern zurückgeführt, welche für Ankaufs- und Bauzwecke--den Realkredit benmißzen ' i die entgegengéseßte Auffassung bekunden. Jn einem Bezirk hat der
usfammenbruth- eines Bankvereins zu erheblichen Neubelastungen des rundbesitzes geführt. ; :
Im Ober-Landesgerichtsbezirk_ Cassel wissen nur sehr wenige Amtsgerichte bon guten NVerhäkltnifien der Landwirthschaft zu berichten. Aus ‘einer größeren Anzahl von Bezirken wird eine Vershle{hterung der Lage des Tändlihen Kleingrundbefitzes infolgeder “vorjährigen S und shlechter Preise, sowie infolge feiner Abhängigkeit von
shâftsleuten beim Viehhandel, Grundstädskauf u. f, w. gemeldet.
An-den- neuen Gintragungen—im- Bezirk zu Frankfurt a. M. ist hduptfählih diefe Stadt betheiligt; doch wird hier wie auch in den Nachbargegenden (einschließlich, der länd- lichen Bezirke) dié Mehrbelästung ledigli durch_ das Steigen des Bodenwerths und fortgescßte Bebauung erklärt. Ganz anders lauten die Berichte aus den eigentlich Tänblihen Theilen des, Bezirks; hiér wird mebrfach sogar bei einem Uebershusse der Löschungen eine un- günstige Lage der- Landwirthschaft infolge s{chlechter Ernte sowie un- zureihender Preise angenommen und jener Ueberschuß vorwiegend dur die nahträzlihe Löschung längst abgezahlter Hypotheken, bâufig Nüesicht-auf- die seit 1892.vorgelchrievene -Steuererklärung- erklärt, welhe das Interesse an der Nichtlöshun eigt habe.
Im Ober-Landesgerichtsbezirk Kö ln beziehen id die Mittheilungen der Behörden meist weniger auf die wirthsaftlihen Verhältniffe als auf die Einwirkung der in den . meisten Theilen des Bezirks noch R i Anlegung der Grundbücher, die es ankauernd zu erschweren Meint, aus den Ziffern der Hybothekenbewegung ein zutreffendes Bild von: der wirklichen Berlculrungsvewegung zu gewinnen. Bemerkens- werth ift bier die narmentlich in- den Gebirgsgegenden des Bezitks ge- machte Beobachtung, daß res des Sinkens des allgemeinen Zinsfußes derjénige für Hpbotheken selbjt an erster Stelle vielfach noch 5 vom Hundèrt oder weñigstens 4 vom Hündert beträgt.
Das Gesammtergebniß der Hypothekenbewegung zeigt im Berichtsjahre béi männigfahen Abweichungen im einzelnen doch im roßen anzen einige deutlich erfennbare, im Laufe der Zeit fi iminer f ärfer auéprägende Züge. Unter diéfen werden auf dem Lande die gliistigen zwar keineswegs ganz vermißt, treten aber im allgemeinen weit binter die ungluistigen zurück, während in den Städten und zwar
erade in den größten, welche sorbobhl der Sumine wié auh dem Ver-
hältniß nah den erbeblihsten Zuwahs der Vershuldung aufweifen, die an und für fih außerordentlich bobe Mchrvershuldung um mehr als 5 Milliarden Mark in 8 Jahren im allgemeinen nur der Steige- rung des Werths der Baugründe und ihrer fortschreitenden Be- setzung mit Gebäuden zu entsprechen scheint.
Ünter jenen bezeihnenden Zügen tritt ziemlich allgemein eine bedeutende Erleichterung des Realkredits in Stadt und Länd bervor. Dieselbe drüdckt 8 zunächst in einer wesentlichen Er - mäßigung des Zinsfußes aus, und der weitaus größere Theil der Grundbesißer scheint in der That von dieser Ermäßigung bereits Vottheil gehabt zu haben. Nach den angestellten Ermittelungen be- ziert ih der gesammte wirkliche und verzinéliche ländliße Schulben- bestand niht unter 9 bis 10 Milliarden Mark. ‘Eine Zins- ersparniß von { vom Hundert bedeutet also bei einer folhen Last bereits eine Erléichterung um etwa 50 Millionen Mark und bewirkt, daß die gesammte von dem ländlihen Grundbesiß aufzubringende Zinsenlast — troß der Mehrvers{hüldung um weit über eine Milliarde in act Jahren — sih nur wenig böher ftellt als früher, da jene Erleichterung sh auf eiñén fast eben so großen Betrag be- ziert wie vermuthlih die Zinsen diefer neuen Schulden, Die günstigere Gestältung der Verhältnisse des Realkredits zeigt fich aber nit nur in der Ermäßigung des Seri sondern au în der fort- \hreitenden Erseßung einzélneèr rivatgläubiger durch Kréditanstälten, welhe bei pünktlicher Zinszahlung nit fo leiht zur Kündiguñg {reiten und bei hinreichender Sicherheit des Schuld- ners sch eher als Einzelgläubîger zur Bewilligung geräumiger Rück- zablungsfristen bereit finden lajsên. In dieser Beziehung fallen allein {on die Sparkassen fehr ins Wewiht, obgleich fie in den meisten Landestheilen oh “garnicht zu den rwitiaften Kreditanftalten für den ländlihen Grundbefiß gehören; sie decken seit 1886 nahezu ein Drittel des Mehrbedarfs an Bödenkredit.
Die in Verbindung mit den Nachrichten über die Hypotheken- bewegung abgegebenen Meinungéäußerungen der Grundbuchbehörden über die Lage der Landwirtbs{haft in ihren Bezirken lauten fehr ungleihmäßig. Doch bleibt die Thatsahe unbestreitbar: “unter günstigeren wie utter wenig güriftigen Tandwirthschaftlidjen Verhält- niffen schreitet die Vêrschuldüng ‘regetinäßig fort. Unter 1250 Amts- gerihten, Abtbeilüngen dérselben oter Kreisen sind im ganzen Stäats- gebiet zur 176 vorbanden, welche seit tem 1. April 1886 eine Ab- nahme der Buchverfuldung nachweisen, und davon entfallen noch weitaus die meisten auf -die Ober-Ländesgerichtsbezitke des Westens, in welchen der Eitifluß der Grundbächregulierung das “wirth- \chaftlize Bild der Hypothekenbewégung trübt, sowie auf die Bezirke Posen und " Marienwerder, in welchen die schungen auf Ansiédelungsgütern ‘oder béi Zwangsversteigérurigen eine érbheblihe Rolle spielen. Da nun bei der géltenden Vershuldungs- ordnuig nicht der Grundeigenttümer, fondern 'dér Kapitalist als Pfandbriefithäber oder Hypothékéngläubiger die am meisten beständigen MPerthfkheile des Grundeigenthums zu „besipen" pflegt, so bedeutet die Zuünähme dér Vershüldung selbft dort, wo sie dur eine Steigerung des Bodenwérths aufgewrdögen ivird, eiñe fortfckchreitende Auslieferung der beséren Wérfhtheile- an Perjonen, ‘die “ dem Gründbesitz _an sich fremd gégenüber stehen, zuglei ber eine Vershl-chterutg der Stellung der Grundeigenthümer und ihrer Widerstandésfähigkeit gégen die Rück- fchläge ‘der „Konjunktur“.
Zur Arbeiterbewegung.
Aus Frankfurt ‘a. M.“ berihtet der „Fr. Gen.-Anz.*“: Die Lobnkütscereièn, welche die Taxameter-Drtoschken einführen, botén ihren Kutschern 309% dér Tagéeseinüuahme als Löhnüng an; ‘die Kutscher verlangen jedoch 2,50 - tesp. 3 Æ Tágelohn. Die Arbeitgeber léhnten diese Fordérungèn ab, wotauf ‘eine Atbeitseinstéllung der Kutscher erfölgte. :
n Aachen i, wié im „Vorwärts* mitgetheilt wird, der Au s- ftand der Brillenärbeitér (vál. Nr. 85 d. Bl.) durch Bewilli- gung der Arbeiterfórderungen fofort beendigt worden.
Aus Brauns{weîg wird 'dér , Voss. Ztg.“ geschrieben: Kaum ist der Frühling ins Lad gezogen o beginnen au {chon wieder die Lohnbewegungen, zunähst im Baugewerbe, - in dem die Auésichten keiieëswegs besonders günstig legen. “Die Láäuarbeitcr sind mit ihren When ‘ükzufrieden uüd vérlangen Erhöhung. ‘Den
immerern wurde 'vot Kahr und Tag, ‘anläßlich einer damaligen hnberegung, éin Stüñdsilóhn von 42 5 ‘zugesichert, ‘womit fich“ die Arbeiter zufrieden értlärkén. Heute aber, so behckupten “die Ziimmnerer,
b —, «während andère-- Amtsgerichte 4. \
‘Fällen nur für ‘cirten
werde nur noch in seltensten - ‘von 42 ezahlt. — Dié felt zin 0 o taunsh s i ac Hslblice von der én oßen lebhaft unterstüßte | Cpacy ilfen- bewegung fängt an, für die eit ber enkflih zu werden. Durch Antven des Boyköôtts hat die Arbélterf eine Anzahl von Gé sin , die“ lih auf Arbei {chaft an- Friesen beit f N ae r Innung E, die s rer esarni / g ie Lohnbew “gew „… “Die Aus- etreten Fnterbandeltei nun! en ag le mik den Gefen und
Anerkennung des Arbeitsnachweifes der
: ibre Forderungen Gehilfen E E u, Mindestlohnes von 6 4 für die Woche
bei freier Station) bewilligt.
_In Quickborn ‘und Hasloh (Regierungsbezirk Schleswig) sind, wie der „Vorwärts“ berihtet, die Maurer und Zimmerer in eine Lohnbewegung eingetreten. Die Gesellen fordern 10 Stunden Arbeit und 35 4 Lohn. Wénn die Meister dies niht bewilligen, fo \oll
“an Sonnabend ber AULstinb Beginnen.
__ In Verviers feiern, wié der „Voss. Ztg.“ berihtet wird, in- folge eines in den Spinnereien ausgebrochenen erneuten Aus- stan des 2000 Arbeiter. — Der „Köln. Ztg.“ wird aus Verviers vom gestrigen Tage geschrieben : Der Verband biefiger Spinnerei- siger gab auf ciner außerordentlichen uptversammlung die Gr- tlârung ab, daß séinen Sähungen nckth.kein Mitglied-Forderungen seiner rbeiter berüdsihtigen dürfe, wenn diese in den Ausstand getreten eien. Dementgegen wurde von den Fadnern und ihren Freunden im Volkshause beschlossen, die Arbeit nicht eher aufzunehmen, bis der verlangte Mindestlohn gewährt sei, und womöglich sämmt- lihe Fadner des Arrondissements Verviers in die B aioeauna zu ziehen. Da auch ein in Ensival abgehaltener fozialistis{er Kongreß die Forderungen der Fadner als- berechtigt- anerkannt unddie Unterstüßung der Ausständigen durch Geldmittel beschlossen hat, fo
j - erfolgen täglih neue Arbeitseinstellungen. Bis heute bat fih der des - Ober-Landesgerichts} 1
Ausstand bereits auf 15 Fabriken ausgédehnt. Die Ausständigen
‘vérhalten f ruhig und beshränken ihre Thätigkeit auf Berathungen
im Volkshause und Vertheilung von Flugblättern än ihre noch arbéitenden Genoffen.
Literatur.
Geschichte.
ffÆ. Publikationen aus den Königlih preußischen Staats-Archiven. 60. Band. Hessishes Urkundenbu ch. L Reimer, Urkundenbuch zur Geschichte der
erren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. 3. Band. Leipzig, S. Hirzel. 1894. 24 A — Diese "Urkunden- sammlung, deren erste beide Bände vor mehreren Jähren ets{Gienen sind, bezieht sich nit auf ein einbeitliches politishes oder historisches Gebiet, sondern auf eine Mehrheit. von Territorien, die nach dynafti- {hen und bistorisch-politischen Gesichtspunkten zusammengestellt find. Einerseits ist alles urkundlihe Material aufgenommen, das Nachrichten über das alte Dhnastengeschlecht ber Herren von Hanau entbält, anderérseits alles, was sih auf die spätere furbessishe Provinz Hanau bezieht, jedoh nur soweit, als diese 1866 an Preußen kam. Da nach dem Aussterben der Hanauer Dynasten nit deren ganzes Gebiet an das spätere Kurhessen fiel, so ist das_alte Hanauer Länd- hen niht vollständig behandelt und ebensowenig bei der Beschränkung auf den preußischen Antheil die später formierte bessishe Provinz Hanau. Die : Gebiete, die neben Hanau vornehmlich in Betracht kommen, sind Stadt und Burg Gelnhausen, mehrére Klöster wie Schüchtern und Sélbold, und einige kleinere Herrshaften. Das Material, in den früheren SFahrhunderten ziemlih spärlih vorhanden, wird seit dem 13. Jahrhundert überreih, sodaß der vorliegende Band fast 900 Seiten Urkunden für den Zeitraum von 25 Jahren (1350 bis 75) enthält. Ihren Jnhalt bilden meist Angelegenbeiten privat- réchtlihen Charakters, doch fehlen auch politishe Streitigkeiten nicht, u. a. die zwishen den Herren von Hanau und dem Bischof von Würzburg. Ein Orts- und Personenverzeichniß erleihtert die Be- Vini diefer für jene Gebiete der Wetterau hohwichtigen Geschichts- quelle.
— Geschichte der Päpste seit dem Ausgange des Mittelalters von Dr. Ludwig Pastor, Professor der Geschichte an der Universität zu Innsbruck. Zweiter Band, zweite Auflage. Freiburg i. Br., 1895. Herder’s{he Verlagshandlung (geb. 12 #, ungeb. 10 4) — Es ist nach dem Erscheinen der ersten beiden Bände der Rechtsgeschihte Pastor’s bereits hervorgehoben worden O 123, Jahrgang 1893 d. Bl.), daß es sich um eine unzweifelhäft beahtens- werthe Arbeit handle, die niht bloß in dem enden Kreise der Gelehrtenwelt , sondern „darüber hinaus, au} in nicht fkatho- lishen Kreisen, Interesse verdiene. Inzwtshen ti bereits eine zweite Auflage des zweiten, die - Zeit von der Wahl Pius? 11. bis zum Tode Sixtus* TV. umfassenden Bandes er: schienen. Der erste, 1885 erschienene Baid wurde schon 1891 in zweiter Auflage veröffentlidt Der Verfasser hat seit der Heraus- abe des zweiten Bandes (1889) mannigfaches neues archivalisches
aterial für denselben gewonnen. Insbesondere find die Häusarcive der vornehmen römischen Familien (Barberini, Chigi, Buoßücampani u. a.) noch ausgiebiger benußt worden. Von der neueren einschlägigen Literatur ist Pastor nichts Wesentliches entgangen. Die neue Auflage weist zahlreihe Verbesserungen auf ; beispiel8weise ist die Darstellung der Regierungszeit Pius? 11. erheblih erweitert und das Bild dieses Papstes, der zu den interessantesten und au ehrenwertheften Trägern der Tiara im 15. Jahrhundert gehört, no@ schärfer beleuchtet worden.
/ Rechts- und Staatswissenshaft.
Mit dem 1. April 1895 find bekanutlich die Bestimmungen der Gewerbeordnungs-Novelle vom 1. Juni 1891 über die Sonntags- ruhe, soweit sie niht bereits in Geltungwaren, zuglei mit den auf Grund der gefeßlihen Vorschriften erlassenen Ausführungébestimmungen in Kraft getreten. Damit ist das Ziel erreibt, welches in der Rich- tung des Sonntagsschuzes mit der am 6. Mai 1890 erfolgten Vor- legung ‘des Géseßentwurfs, betreffend die Abänderung der Gewerbe- ordnung, erstrebt worden ist. Während die Sonntagsruhe im Handels- gewerbe ‘ bereits mit dem 1. Juli 1892 eingeführt werden konnte, nöthigte die Verfchiedenbeit der Verhältnisse in den produktiven Ge- werben zu einem nicht unerheblichen Hinautschieben des Termins der Inkraftsezung. Umfaugreiche Vorarbeiten mußten zunächst das Material liefern, welches dem Bundeérath ermöglihte, duf Grund ‘der ihm dur das Geseyz eingetäumten Befugniß diejenigen Ausnahmen vön déin Verbote der Sönntagsarbeit zu erlassen, vor deren Feststellung die Sonntkagsruhe tiiht ohne {were Schädigung der Arbeitgeber und Arbeiter eingeführt werdén konnte. Näh Abschluß dieser bei der Bekeutung des Gegenftandes für urssére väterländishe Industrie ‘unerläßlihen “Vor- arbeiten fonite ein endgültiger Entwurf von. Ausnabhmebestimmungen aufgestellt werden, welher dem Beschlusse des Bundesraths, wie er durch. die Békanntinachung des Reichskanzlers vom 5s. Februar 1895 véröffentliht worden ift, im ‘wesentlihen ¿u Grunde liegt. Die R: der Industriezweige, für welhe Ausnahmen bewilligt ind, is gegenüber denjenigen Gewerben, für welche von der Zulaffung von Auénahmen abgesehen werden konnte, sehr ‘gering. Von den 78 berücksichtigten Industriezweigen gehört zudem die Hälfte“ der chemischen Industrie an, ‘in welcher insgesammt weniger Arbeiter beschäftigt werden, als in einzelnen der übrigen mit Au3nahmen ausgestatteten Industriezweige. Wenn than auf der einen Seite von den jugendlichen Arbeitern, welche an Sonn- und Festtagen überhaupt nicht beschäftigt werden dürfen, ‘und andererseits von den einzelnen Saisonintustrien dabfieht, für weldje der Bundesrath in äußerst engen Grenzen Sonntagsarbeit zugelassen hat, fo gehören unter Zugründelegung des vorhandenen statistischen Materials noch niht 10 °/@ sämmtlicher “in produktiven Gewerben * beschäftigten Arbeiter denjenigen Industrien an, für welche der Bundesrath Ausnahtnen bewilligt hat. Es kommt hinzu, daß diese Aus- nahmen ‘ih ‘bei záhlreihen Jubustriezweigen nur auf “ einige Monate im Jahre, bei einzelneú sogar nur auf einige Wochen-erstrecken, tr 4 in der Regel keineswegs der gefammte Betrieb, vielfach sogar nur elegéntliche Arbeiten - freigegeben sind, daß ‘endlich “in zahlreichen eil des Sonntags, inan{chmal’ nur für wenige
“vei Erlaß ver bezüglichen
Stunden die Beschäftigung von Arbeitern gestattet ift. Au Ausnahmen, welche die Derwai ina gehen auf Grund der Sg Ide und 105 f der Gewerbeordnung zu illigen in der Lage sind, werden ih nah den in Ausführungs- Anweisungen der einzelnen Bundes, regierungen aufgestellten“ Grundsäßen in engen bewegen. Dem Kreis der Betheiligten nun das Einleben in die durh die neuen Bestimmungen über die Sonntagsrube geschaffenen Verhältnisse thunlichst zu erleihtern und- die zahlreihen Sch keiten und Zweifel zu vermindern, die ih für Arbeitgeber umb Ætbeiter, Be. hôrden und Beamte wenigstens- für die erste Zeit nah -dem Jnkraft- treten- der neuen Regelung zweifellos ergeben werden bezw. {on ergeben haben, stellt sich ein Werk des Regierungs-Raths im Reichs, amt des Innern . Werner: „Die Sonntagsrube in Industrie und Handwerk“ (Karl Heymann's Verlag in Berlin Preis 1,60 4) zur Aufgabe. Der Verfasser ift selbst bei allen den uifangréihen Vorarbeiten und Erhebungen des Bundesraths, welche
i “Veérotbnungen, tnebesondere der Bekannt, machung vom 5. Februar 1895 vorausgegangen sind, thätig
(grelen und hat hierbei jedenfalls fo gut, wie nur wenige
elegenheit und Veranlassung gehabt, \sich in den Geist des bier in
Betracht kommenden wichtigen Theils der modernen fozialpolitischen Steh oun einzuleben. Seinen Zweck sucht das Bu dür umfäng- liche mertu ngen_.und Erläuterungen _zu-.den abgedruckten,. auf die Sonntägsruhe sih beziehenden geseßlichen Bestimmungen und Ver- ordnungen zu erréihen. Abgédruckt- und kommentiert sind \o die ein- schlagenden Paragraphen der Gewerbeordnung, die - Kaiserliche Ver- ordnung vom 4. Februar und die Bekanntmahung des Bundesraths vom 5. Februar d. J., sowie die preußische Anweisung, betreffend die Sonntagsöruhe im Gewerbebetriebe mit Ausnahme des Handelsgewerbes,
- welche übrigens mit den rfe erungove o dn en der anderen
Bundesstaaten im wesentlihen übereinstimmt. ie Unterstützung, die das Buch dem Praktiker darbietet, ist zweifellos fehr werthvo und es fann feine Ia Las Au empfohlen werden.
echn
_ Katechismus der Nivellierkuns von Professor Dr. C. Pietsch. Vierte, umgearbeitete Auflage. Vit 61 Abbildungen. Preis in Original-Leiñenband 2,6 Verlag von I. I. Weber in Leipzia. E Das kleire Buch enthält in knapper, gedrängter Form die Grundzüge des Höhenmessens oder Nivellierens in für Jedermann verftändlicher Fassung. Der Wie, der in die Lage kommt, ohne große Vorbereitung und ohne fkomplizierten Apparat ‘eine hierber S Aufgabe lösen zu müssen, wird rasch und ficher in diesem Büchlein elebrung finden. Dem Techniker oder Landmesser, der mit der Prüfung und Berichti- gung oder dem Gebrauch eines seiner Instrumente. niht genau ver- traut” ist, wird der Katechismus ein s{neller und zuverlässiger Ratt- r sein. Der legte Abschnitt, vom barometrischen Döhenmefsez
andelnd, wird namentlich den Hochtouristen interessieren, welhem
dort Anleitung - gegeben ist, mit Hilfe eines leicht transportablen
Aneroidbarométers ohne Pi Tine ti erreichten Höhen zu bestimmen. eitscriften.
Unter den periodishen Unterhaltungsschriften darf die in der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart erscheinende illuftrierte Zeitschrift „Ueber Land und Meer“ eine der ersten Stellen beanspruchen. Mit Heft 9 gelangt soeben der zweite Band des Jahrgangs 1895 der illustrierten Oktavhefte zum Abschluß. Er beweist durch seinen Inhalt wieder, wie sich die Leitung der - Zeitschrift angelegen sein läßt, dem Leser die interessantesten Ereignisse der Gegenwart in Wort und Bild vorzuführen, daneben aber auch eine Auëwahl aus den besten Werken der modernen Erzähler tarzubieten. Eine bunte Reihe kleinerer Aufsäße, welche die verschiedensten Lebensgebiete be- treffen, geben ferner in ansprehender Form Aufschlüsse über die wichtigsten Men. Von besonderer Anziehungékraft dürfte der Roman „Vergiftete Pfeile“ von “Curt von Brewiy fein, der im Arshluß an authentishes Material das viel er- örterte Kapitel von den anonymen Briefen behandelt; ebenso der gehaltvolle Sittenroman „Geschieden“ von “ Sophie Jung- hans. Den literarisGen Leistungen ftehen ebenbürtig die fünftlerishen zur Seite, die in den Illustrationen wie in den Kunft- blättern tit jedem neuen Hefte Zeugniß von der fortschreitenden Ver- vollkommnung der heutigen Reproduktionsmittel ablegen. Von den Kunstbeilagen dürften einzelne, wie die „Verkündigung“ nach Murillo, „Goldklar“ nah dem Gemälde von Grüßner, ,„Schelme“ nah L. Mark und „Lady Betty“ nah Philipp H. Calderon als Meisterleiftungen der modernen Holzschneidekunst gelten. Neben den besprochenen Vor- zügen häben die illustrierten Oktavhefte von „Ueber Land und Meer“ noch ‘den, ungemein billig zu fein; das Heft kostet nur 1 A, der ganze, nicht weniger als 512 Groß-Oftavseiten umfassende Band, elegant in Leinwand gebunden, 6
TE Die am 6. April ausgegebene Nummer 2701 der „Jllustrierten Zeitung“ (Verlag I. J. Weber in Leipzig; Abonnementspreis viertel- jährli 74) enthält u. a. folgende Abbildungen: Dét- Besuch des Kaisers Wilhelm in Friedrihsruh am 26. März, 3 Abbildungen: Der Kaiser begrüßt den Fürsten Biemarck. Die Truxpen défilieren vor dem Kaiser, dem Kronprinzen und dem Fürsten Bismarck. Der Kaiser bringt an der Festtafel den Toast auf den Fürsten Bismarck aus. — Der Besuch der Parlamentarier in Friedrihsruh am 25. März: Die Ansprache des Fürsten Biêmarck. Der Ehrenpallash des Fürfter Bismarck, Geschenk des Kaisers. — Günther Friedri Woldemar Fürst zur Lippe f am 20. März. Adolf Prinz ‘zu Schaumburg-Lippe, derzeitiger Regent von Lippe. Ernft Graf zur Lippe - Biesterfeld, Thron-Prätendent. Judas Ischarioth, nah einem Gemälde von Kunz Meyer. Die Rückkehr der Frauen vom Calbarienberg, nah eitem Gemälde von P. van der Duderaa. Lutherifche Konfirmandinnen in Amsterdam, nah einem Gemälde von Therese Schwarze. Prinz Emanuel, Herzog von Aosta und seine“ Braut Prinzessin Helene von Orléans. Neue Erwerbung der Berliner Gemälde-Galerie: Nembrandt's Porträt des Cornelius Claesz Anslo. Kurdirektor
eyl. Burghard Freiherr von Schorlémer -Alft, f am 17. März. Fin franzêfises Aluminium: Torpedoboot. Münchener Neubauten, 7 Abbildungen. S O
— Die „Zeitschrift für Hypnotismus, Suggestions- therapie, Suggestionslehre und verwandte psycho- lo Le Forschungen“ (Verlag von Hermann Brieger in Berlin) enthält in Heft 5 und 6 des 3. Jahrgangs die Fortseßung der psyho- logishen Studie von Dr. S. Lantmann (Fürth) „Ueber fünktionelle Géehirnftörungen“; eine Abhandlung von Dr. med. J: Bergmann Worms ‘a. Rh.) über die Amige: „Ft die Hypnofe ein phhsiologischer
ustand?*; ferner eine tgegmng zum „Fall Czynsfi* von Dr.
reiberr von Schrenck-Nozing (München); eine Ertviderung auf dic]e Entgegnung von Dr. F. Großmann (Berlin); ‘einen Nachtrag zum Prozeß Czynéki von Dr. Freiherr von Schrenck-Noging (München) und zum Schluß bibliographiscäze Anzeigen.
— In Heft 6: der bekannten Halbmonatsschrift „Aus fremden Zungen* (Stuttgart, Deutsche 2 erlagsAnstalt) wird unter dem Titel „Die kleine Kirche“ die Veröffentlichung iner Ueberseßung des untcrbaltenden, fünstlerif{ vollendéten Romans „Lä petite Paroisse" von Alphonse Daudet begonnen. Die beiden ‘fefselnden ‘Romane „Wassili ‘Tjorkin“ von P. Boboryfin und „Teß“ von Thomas Hardy werden fortgesezt. Außerdem enthält dieses Heft die kleine Erzählung „Madrilöne“ aus dem Amerikanischen von“ Grace King und in der Feuilletonrubrik „Von Diesem und :Jenem*“ den Anfang eines Auf- sazes „Das dritte Geschlecht“ von Guglielmo Ferrero.
— Die „Zeitschrift über Vollftreckungsrecht und Zu- stellung8wesen-unter vorzugsweifer Berücksichtigung der gesammten Aufgaben des teutschen Gerichtsvollzieherstandes*, die er unter dem Titel: ¿Zeitschrift für Gerichtsvollzieher“ ersien und von Heinrich Walter, Rechtsanwalt und Notar a. D. in Berlin herausgegeben wird (Verlag: Siemenroth u. Worms in Berlin SW. 48), hat in der Nr. 6 des 1X. Jahrgangs vom 31. März 1895 folgenden Inhalt: Zur gefälligen Beachtung. — Die- künftigen Wechselprotest- gebühren dêr Gerichtsvollzieher in Preußen. “ Ausführende und er- gänzende Bemerkungêën ‘und Borschläge zu dem Entwurf eines preußischen Gerichtskoftengesezes. Von Heinrich Walter. — Oeffent- licher * Verkauf nah Art. 343 Say 3 des | Haüdelsgefeßbuhs in Württemberg. — Personal. Nachrichten. — Sptechfaal.
r/
aliditäts- 2c. Versicherung. , Verdingungen x. erthpavieren.
Oeffentlicher Anzeiger.
h Sommandit-SefenlPasten auf Aktien u. Aktien-Gesells{. . Erwerbs- und Wirthf en . Niederlaffung 2c. ‘bon . Bank-Ausweise.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
E
ersuhungs-Sachen.
[3289] Steckbrief. 0E Gegen den _verheirätheten Bäcker Christian Hetterich von Gnaädenthal, welcher flühtig ift, ift
* die Untersuhungshaft wegen betrüglichen Bankerutts
verhängt. Es wird ersuht, denselben festzunebinen und in das hiesige Amtsgericht2gefängniß abzuliefern. Hetterich if unterfeßt, ca. 1,60—1,65 m groß, hat rundes Gesicht; er ließ sh am 6. April den Bart abnehmen. i Oechriugén, den 10. April 1895. K: Amtsgericht: Kehrer, A.-R.
[3046] Steckbriefs-Erneuerung.
Der egen den Agenten (Kaufmann) Hugo Bütow wegen r ndenfälshung und Unterschlagung "unter dem 23. Dezember 1885 in den Akten V. R. I. 730 1885 erlassene, unterm 15. Juli 1890 erneuerte Steckbrief wird hierdurch nohmals erneuert.
Berlin, den 6. April 1895. j Der Untersuchungsrichter beim Königl. Landgericht 1.
[3047] Offenes Strafvollstreckungsersuchen.
Gegen “ den Arbeiter Jacob Mathussek aus Lubetzko, jeßt unbekannten Aufenthalts, ift durch rehtsfräftiges Urtheil des Königlichen Schöffen- erihts zu Lubliniß vom 2. Oktober 1894 wegen
usfriedensbrus 2c. eine Geldstrafe von 30 Æ, m Unvermögensfalle 3 Tage Gefängniß und 3 Tage
ft feftgeseßt. Die Zwangsvollstreckung wegen der
eldstrafe war ohne Erfolg. Es wird ersucht, den- selben zu verhaften und der nähften Gerichtsbehörde uzuführen, welhe um Vollstreckung der Freiheits- rafen und Nachricht zu den Akten D. 226/94 er- ucht wird. :
Lublinitz, den 5. April 1895.
Königliches Amtsgericht.
[1370] Aufruf. i
In einer Strafprozeßsache kommt es auf die Fest- ftelung an: wer in der Zeit vom L, Juli 1892 bis ‘14, Februar 1893 folgende Werth- papiere — oder das eine oder andere davon —
1) den unkündbaren Pfandbrief der Norddeutschen Grundfredit-Bank Litt. A. Ser. II[ Nr. 40056 über 3000 A, ; L i;
2) die 49/6 Preußischen Konsols, Anleihe de 1880,
Litt. E. Nr. 344357 108460 108461 } über je 300 Æ 672413 751689 in Befiß gehabt hat.
Wahrscheiulich waren die Papiere ver- pfäundet.
Ich ersuche jedermaun, den es angeht, recht dringend, sich dieser Feststellung an der Hand seiner Bücher zu unterziehen und mir eventuell möglichst s{leunige Mittheilung zu machen.
Magdeburg, den 29. März 1895. : Der Untersuchungsrichter T beim Königl. Landgericht.
[3298] Ladung.
Der Drehorgelspieler Giovanni Reguli, z. Z. un- bekannten Aufenthaltsorts, zuleßt in Berlin wohn- haft gewesen, am 8, Mai 1829 in Cosfali de Mos- nesterum geboren, katholis, welchem zur Last gelegt wird, zu Drewiß im September 1893 ohne einen Gewerbeschein eingelöft zu baben, ein der Steuer vom Gewerbebetrieb im Umherziehen unterworfenes Gewerbe, das des Drehorgelspielens, betrieben zu haben — Uebertretung gegen § 18 d. Pr. Gef. v. 3, Juli 1876 — wird auf Anordnung des König- liden Amtsgerichts hierselbst auf den 7. Juni 1895, Vormittags 94 Uhr, vor das Königliche Sw{höffengericht zu Dotsdam, Lindenstr. 54, Zimmer Nr. 1, zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei un- entshuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung geschritten werden.
Potsdam, den 4. April 1895.
Balke, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung V.
2) Aufgebote, Zustellungen und dergl.
[3404] Zwangsversteigerung. /
Im Wege der Zwangsvollstreung soll das im Grundbuche von den Nieder-Schönhausener Parzellen Band 4 Nr. 161 auf den Namen des Fräuleins Marie Okroy eingetragene, hier, Schwedterstraße Nr. 238 belegene Grundstück am 14. Juni 1895, Vormittags 10} Uhr, vor dem unterzeih- neten Gericht, Neue Friedrichstraße 13, Hof, Erd- eshoß, Eingang C., Saal 40, versteigert werden. Das
rundstüuck is bei ciner Flähe von 0,06,02 ha zur Grundsteuer und zur Gebäudesteuer niht ver- aulagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grundftück betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtéschreiberei, ebenda, Gingang D., Zimmer 17, eingesehen werden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 18. Juni 1895, Vor- mittags LL{ Uhr, im vorangegebenen Saal 40 verkündet werden.
Berlin, den 1. April 1895. i
Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 88.
[3121] Zwangsversteigerung.
m Wege der Zwangévollstreckung foll das im Grundbuche von den Uingebungen Band 164 Nr. 7145 auf ‘den Namen des Kaufmanns Julius Auerbach ierselbst eingetragene, zu B&lin in der Danziger-
aße (Nr. * ), nach dem Kataster Nr. 29, früher r. 40, ‘belegene Grundstück am 5. Juni 1895, Vórmittags A04 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht — an Gerichtsf\télle, Neue Friedrihstr. 13, Hof, lügel C. part., Saal 40, versteigert werden: Das rundstück hat eine Fläche von 2a 81 qm und ift mit 4700 6 Nuzungswerth zur Gebäudesteuer ver-
anlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Gruntbuchblatts, etwaige Abshäßungen und andere das Grundstück betreffende E sowie besondète “ Kaufbedingungen können in ter Gerichtsschreiberei, ebenda, Zimmer 41, eingesehen werden. Diejenigen, welhe das Eigenthum des Grundftücks beansprucben, werden aufgefordert, vor Sch{luß d&@ Versteigerungstermins die Einstellun des Verfahrens kEerbeizuführen, widrigenfalls na erfolgtem Haa das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird arit 5, Juni 1895, Nachmittags 123 Uhr, an Gerichtéstelle, wie oben, verfürbét werden. Berlin, den 3. April 1895. Königliches Amtsgericht 1. Abtbeilung 86.
[3379]
Nach heute erlaffenem, seinem ganzen Inhalte nah durch Ans{lag an die Gerichtstafel bekannt ge- maten Proklam finden zur Zwangsversteigerung des dem Tischlermeister Magnus Koop zu Schwerin gehörigen Wohngrundstücks Nr. 47 A. an der Hospital- straße daselbst mit Zubehör Termine
1) zum Verkaufe nah zuvoriger endliher Regu- lierung der Verkaufsbedingungen am Mitt- woch, den 22. Mai 1895, Vormittags 1E Uhr,
2) zum Ueberbot am Mittwoch, den 12. Juni
; 1895, Vormittags 11 Uhr,
im Zimmer Nr. 7 (Scöffengerichts\aal) des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes statt. Auslage der Verkaufs- bedingungen vom 6. Mai 1895 an auf der Gerichts8- schreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Rechtsanwalt Müller zu Schwerin, welher Kauf- liebhabern nah vorgängiger Anmeldung die Besich- tigung des Grundstücks mit Zubehör gestatten wird.
Schwerin i. M., den 9. April 1895.
Großherzogliches Amtsgericht.
[3129]
In Sachen des Gemeindevorstehers Lüders in Emmerstedt, Klägers, wider den Mühlenbesißer Reuter, daselbst, Beklagten, wegen Zinsenforderung, wird, nahdem auf Antrag des Klägers die Beschlag- nabme der dem Beklagten gehörigen Grundstüde,
1) des Anbauerwesens No. ass: 100 sammt Zu- behör zu Emmerstedt, i
9) der mit den Buchstaben a. b. e. d. a. bezeih- neten Fläche zu 16,68 a des Planes No. 348 der Karte „am Leimberge*, daselbst zum Zwedcke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 20. März 1895 verfügt, au die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuhe an demselben Tage erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf Dienstag, den 9. Juli 1895, Morgens 97 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Helmstedt angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu über- reihen haben. Die Veifteigerungs-Bedingungen, laut welhen jeder Bieter auf Verlangen eines Be- theiligten Sicherheit bis zu 1009/9 feines Gebotes durch Baarzahlung, Niederlegung kursfähiger Werth- papiere oder geeignete Bürgen ‘zu leisten hat, sowie die Gruudbuhauszüge können innerhalb der leßten zwei Wochen vor dem Versteigerungstermine auf der Gerichtsschreiberei eingesehen, auch die Grundstücke selbft besichtigt werden.
Helmstedt, den 4. April 1895.
Herzogliches Amtsgericht. Haff el.
3402] l In der -Zwangsvollstreckungssache des Rentners Wilhelm Vorreyer in Helmstedt, Klägers, wider den Kaufmann E. O. Domernicht daselbft, Beklagten, wegen Forderung, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter Angabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Kosten undNebenforderungen binnen zwei Wochen bei Vermeidung des Ausschlusses hier anzumelden. Zur Erklärung über den Vertheilungs- plan, sowie zur Vertheilung der Kaufgelder wird Termin auf Dienstag, den 7. Mai 1895, Morgens 97 Uhr, vor dem unterzeihneten Amts- gerihte anberaumt, wozu die Betheiligten und der Ersteher hiermit vorgeladen werden.
Helmstedt, den 4. April 1899.
Herzogliches Amtsgericht. Hassel.
3403] [ In der an 8vollstreŒungssahe des Kaufmanns Carl Brackebusch in Peine, vertreten. durch den Rechtéanwalt Silberschmidt in Braunschweig, Klägers, wider den Müller Carl Fuhrberg, früher in Wahle, jeßt in Beckum, Beklagten, wegen Forderung, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter Angabe des Betrages an Kapital, Zinsen, Kosten und Nebenforderungen binnen - zwei Wochen bei Ver- meidung des Ausschlusses hier anzumelden. Zur Er- flärung über den Vertheilungsplan, sowie zur Ver- theilung der Kaufgelder wird Termin auf den 16, Mai 1895, Morgens 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgeriht anberaumt, wozu die Betheiligten und der Ersteher hiermit vorgeladen ed lde, den 5. April 1895 - Vechelde, den 5. April / Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)
3106 / l S dem Verfahren, betreffend die Zwangsver- steigerung des dem Kaufmann Albert B zu Rosto früher gehörigen, allhier an der Lagetstraße sub Nr. 1427 belegenen Hausgrundftücks ist zur Er- flärung über den Theilungsplan, fowie zur Vornahme der Vertheilung ein Termin, auf Dienstag, den 23. April 1895, Vörmittags [L Uhr, im Amts3gerichtsgebäude Zimmer Nr. 1 hierselbst an- beraumt, ‘und werden die bei der e Ret Betbeiligten dazu mit dem Bemerken geladen, da der Theilungsplan zu ihrer Einsicht auf der Gerichts- schreiberei ‘niedergelegt ist. Rosto, den °. ril 1895, i Großherzogliches Amtsgericht. Piper.
[3136] Bekauntmachung. :
In der Theilangssa e Michler gegen Mihler hat der mit den Theilungsverhandlungen beauftragte Königliche Notar Justiz-Rath Mügel zu Saarbrücken, auf desfallsigen Antrag, dnrch Ordonanz vom 16. März d. I., zur Fortseßung der Verhandlungen und Aufnahme der Schlußliquidation, Termin auf den 20. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, in seiner Amtéstube bestimmt. Zu diesem Termine wird der Mitbetbeiligte August Michler, Kaufmann, früher zu Köln, jet ohne bekannten Wohn- und Aufenthalts- of s, ege der öffentlichen Zustellung hiermit geladen.
Saarbrücken, den 29. “Aal 1895. oster . Geridités{reiber des Kgl. Landgerichts. I. Z.-K.
[3123] Aufgebot.
Es ist das Aufgebot folgender angeblih abhanden gekommener bezw. vernihteter Schuldverschreibungen ais i tas konsolidierten vierprozentigen Staats- anleibe:
1) von 1883 Litt. F. Nr. 269 690, 269 691 und 269695 über je 200 A von der Ebefrau des Böttchers Wrede, Auguste, geb. Mendel, zu Schône- beck a. Elbe, vertreten durh den Rechtsanwalt Krumbhaar ebenda,
2) von 1880 Litt. B. Nr. 88 094 bis 88 096 über je 2000 4, Litt. D. Nr. 163 480 und 163 481 über je 500 M, Litt. E. Nr. 151 786 bis 151 816 über je 300 A von dem Freiherrn Franz von Bottlen- E P zu Baldeney, vertreten durch die Firma Rebling und Rehn zu Essen,
3) von 1882 Litt. A. Nr. 106 467 bis 106 469 über je 5000 (A von der Providentia, Frankfurter Versicherungsgesellshaft ‘zu Frankfurt a. M., ver- treten dur den Rechtanwalt Dr. Boerne hierselbft,
4) von 1882 Litt. E. Nr. 543 947 über 300 von dem Major von Seydliy zu Braunschweig be- antragt. Die Inhaber der Ürkunden werden aufge- fordert, spätestens in dem auf den 24. April 1896, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerihte, Neue Friedrichstr. 13, Hof, Flügel B. part., Saal 32, anberaumten Aufgebots- termine ihre Rehte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Berlin, den 3. April 1895.
Das Königliche Amtsgericht T. Abtheilung 82.
[3127] Aufgebot.
Auf den Antrag der Breslauer Wechsler-Bank beziehungsweise der Filiale der Breslauer Wechs[ler- Bank (vorm. Louis PollaX) zu Liegnitz wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Schlesischen landschaftlichen 34 9/9 Pfandbriefes Läitt. C. Ser. 11 Nr. 2191 über 1500 Æ aufgefordert, sein Reht auf diesen Pfandbrief spätestens im Aufgebotstermin, den 27. Dezember 1895, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Geriht, Zimmer 89 im IIl. Stock des Geriht8gebäudes am Schweidnißer Stadtgraben Nr. 4 anzumelden und den Pfandbrief vorzulegen, MOCUAES die Kraftloserklärung deéselben erfolgen wird.
Breslau, den 1. April 1895.
Königliches Amtsgericht.
[3126] Aufgebot. i
Der von der Königlih Westpreußishen Ritter- schaftlichen Provinziallandschaftsdirektion zu Marien- werder zum Zinsfuße von 4 Prozent für das Gut Opalenitza auêgesertigte Pfandbrief Opalenica Nr. 47 über 300 M if verloren gegangen und foll auf den Antrag des Pflegers des Nachlasses der leßten In- haberin der Urkunde, der verstorbenen Frau Friederike Joost, geborenen Kelpin, zu Heiligenbrunn bei Danzig aufgeboten werden. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 15. Januar 1896, Vormittags 12 Uhr, seine Rechte bei dem Gerichte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er- folgen wird. (III. F. 3/95.)
trasburg, den 3. April 1895. Königliches Amtsgericht.
[3125] __ Aufgebot.
Es ift das Aufgebot folgender Fundsachen:
L des von dem Sattler Markmann hierselbst am 6. Oktober 1894 an der Ee der Straße Unter den Linden und der Neuen Wilhelmstraße gefundenen alten Wagenplans von grauem Segeltuch und alten Matraßenbezugs von rothem Drell,
2) des von der Wittwe Winter hierselbst am 15. November 1893 in der Friedrichstr. gefundenen, von gs Brillanten umgebenen Rubinknopfs (Busfen- nadel),
3) des von der verehelihten Stadtmissionar Robr- bah hierselbst im Oktober 1894 in der Friedrichstr. nahe der Kochstr. gefundenen, anscheinend goldenen Armbands mit der Inschrift A. I. d. 14. November 1882 und SiF eret ene :
4) der dem August Wolter hierselb anfangs Fe- a 1895 zugelaufenen grauen unechten deutschen Dogge, i :
5) des von dem Kutscher Carl Weber hierselbst am 13. Oktober 1894 auf der Promenade der Greifs- walderstr. gefundenen Jagdhundes von weißer und brauner Farbe, j
6) des dem H. Seidel hierselbst im Januar 1895 zugelaufenen Hundes, Art Ulmer Du
4 der von dem Schußzmann Runk bierselbst am 1. Dezember 1894 in der Wartenburgstr. vor dem Hause Nr. 16 gefundenen Pelzboa mit Marderkopf,
8) der von der unverehelichten Emma Ruesch hier- selbst am. 25. Februar 1895 in der Königin-Augusta- straße gefundenen, in einem Armband enthaltenen silbernen Damenuhr,
9) der von dem Jacob Teshemacher aus Char- lottenburg am 24. Oktober 1894 in der Leipzigerstr. gefundenen goldenen Dámenuhrkette (Ghatelaine),
von den Findern bezw. deren Vertretern beantragt.
Die Verlierer oder Eigenthümer dieser Gegenstände werden hierdurch dufgefördert,“ spätestens in dem au den 31. Mai 1895, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Neue Friédrichstr. 13, Hof
Flügel B., part., Saal 32, anberaumten Termin
ihre Ansprüche und Rechte anzumelden, widrigenfalls ihnen nur der Anspru auf Herausgabe des durch den Fund erlangten und zur Zeit der Erhebung des Anspruchs noch vorhandenen Vortheils vorbehalten, jedes weitere Recht derselben aber ausgeshlofsen werden wird.
Berlin, den 2. April 1895.
Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 82.
[3122] Aufgebot. :
Es ist das Aufgebot folgender angeblih abhanden gekommener bezw. vernihteter Sparkafsenbücher A. der hiesigen städtishen Sparkaffe: E 1) Nr. 113 363 über 268,86 4, lautend auf die minderjährige Ilse Sperling, Nr. 139 845 über 4055 M, lautend auf das Dienstmädchen Bertha Rofenthal, Nr. 350 887 über 55 #, lautend auf das Dienstmädchen Johanna Beleck, von dem Kauf- mann Georg Sperling hierselbst, vertreten dur den Recht8anwalt Seldis, do. 2) Nr. 98 028 über 75 #, lautend auf Fräulein Emilie Schüttler, von der 2c. Schüttler in Tegel,
3) Nr. 234 978 über 25,88 Æ, lautend auf gte Niebuhr, und Nr. 326 893 über 169,61 4, lauten auf die verehelihte Schneider Niebuhr, Luise, geb. Kühnemann, von der 2c. Riebuhr und ihrem Ehemanne Adolf Niebuhr hierselbst, S
4) Nr. 154 693 über 35,64 #, lautend auf das Dienstmädhen Martha Reimann, von der 2c. Reimann hierfelbft, |
5) Nr. 140 968 über 101,64 Æ, lautend auf die abwesende Handelsfrau Pohl, Anna, geb. Wolke, und Nr. 333 664 über 217, 41 Æ, lautend auf die minderjährige Regina Laser, von dem Vormund bezw. Vater, Kaufmann Laser bierselbst,
B. des Kreises Teltow Nr. 39 458 über 124,46 M, lautend auf Fräulein Selma Thäsler, von der x. Thôsler hierselbst, beantragt. f
Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den L. November 1895, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Neue Friedsihstraße 13, Hof, Flügel B., part. Saal 32, anberaumten Aufgebotstermine ibre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Berlin, den 2. April 1895. |
Königliches Amtsgericht T1. Abtheilung 82.
[3133] Aufgebot. L
Auf den Antrag des Kasernenwärters Gottfried Wirths zu Düsseldorf, in seiner Eigenschaft als Vormund der minderjährigen Bertha Bauernkämper, wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Sparkassenbuches der hiesigen \tädtishen Sparkasie Nr. 55 701 über 400 4, ausgestellt für die genannte Bertha Bauernkämper, ifkeforhert: spätestens in dem auf den 5. November 1895, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine feine Rechte anzumelden und das Sparkafsenbuh vorzu- legen, andernfalls dasselbe für fraftlos erflärt werden wird.
Düsseldorf, den 5. April 1895.
Königliches Amtsgericht.
[74648] Aufgebot.
Der Arbeiter August Neigefind avs Königszelt, früher in Schweidniß wohnhaft, hat das Aufgebot folgender von der städtishen Sparkasse zu Schweidniß ausgestellter Sparkassenbücher :
1) Nr. 3272, ausgesteli auf die minorenne Martha Neigefind, 2) Nr. 3289, ausaettellt auf die minorenne Anna Neigefiud, / 3) Nr. 3316, ausgestellt auf den minorennen Paul Neigefind, seine Kinder, lautend auf je 26,97 4, welhe an- eblich verloren gegangen find, beantragt. Der In- Paar der Sparkassenbücher wird aufgefordert, späte- stens in dem auf den L. Oktober 1895, Vor- mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 11, anberaumten nas seine Rechte anzumelden und die Sparkassenbücher vorzu- legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Schweidnitz, den 5. März 1895. Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.
[3100] Aufgebot.
Nachstehende Dokumente
1) das Sparkassenbuch der Sparkasse zu Coswig Nr. 13 971 über 305 A 18 -, lautend auf den Schuhmachermeister Friedrich Walter in Coswig, 2) eine Abschrift des Kontrakts vom 12. März 1869 mit Zession vom 23. September 1870, wona die verstorbene Wittwe Friederike Ganzer, geb. Ganzer, .in Griebo gegen Verpfändung des jeßt Döring’shen Wohnhauses in Möllensdorf Nr. 10 die Summe von 450 zu fordern hat, welche o äm 12. Januar 1892 an den Oekonomen riedrih Joachim in Wahlsdorf zediert worden ift,
sind angebli verloren gegangen. :
Es haben nun zu 1 ter Schuhmachermeister Frieèrid Walter in Coswig, zu 2 der Rentier
Â.
riedri Ganzer in Griebo das Aufgebot dieser Ur- unden beantragt, und werden demzufolge die In- haber der leßteren hierdurch aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 19, November 1895, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- riht anberaumten Aufgebotstermin thre Rechte an- zumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Coswig, den 4. April 1895. : Herzoglich Anhaltishes Amtsgericht. (géz.) Dr. B eyer. gera | Coswig i. Anh., den 6. April 1895. L. 8.) (Unterschrift), Sekretär, | erihts\chreiber des Herzogl. Amtsgerichts.
(3130) Aufgebot. : Die Firma Alexander Seelig in Berlin,
Gr. Hamburgerstraße 20, vertreten dur den Ne,
anwalt Hentschel in Berlin, Roßstr. 2 11, hat däs
f | Aufgebot des am 31. Dezember. 1894 ausgestellten,
am ‘15. Februar 1895 fällig gewesenen, von der irma Alexander Seelig in Berlin ‘auf Ernst
tübner in Gera gezogenen und von diesem