1896 / 47 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 22 Feb 1896 18:00:01 GMT) scan diff

Der Antraa Sattler wird einstimmig angenommen. Um 3/, Uhr wird die weitere Berathung auf Sonnabend 11 Uhr vertagt (außerdem Etat der Eisenbahnverwaltung).

Die Millennarfeier des ungarischen Staats.

Vor tausend Jahren ist das tapfere Reitervolk der Magyaren aus feiner O Urheimath gewissermaßen als S, der großen Völkerwanderung erobernd im mittleren Donaubecken erschienen und hat si in den von den Karpathen und Alpen umkränzten Ebenen, wo vor ihm die Hunnen und Avaren gehaust hatten, eine neue

imath gegründet. Im ersten Jahrhundert ihres Aufenthalts in

ropa eine Geißel der umliegenden Länder, haben die Magyaren mit der Annahme des Christenthums sih eng der europäischen Zwil fation angeschlossen und troß ihrer geringen Zahl eine eminente staatsbildende Kraft bethätigt. Schon zur Zeit des ersten Kreuzzugs ‘war Ungarn ein mächtiges Reich, und dritthalb &Fahrhundert später herrschte ciner seiner Könige von der Osisee bis zum Schwarzen Meer. Ein anderer war der Bundesgenosse Rudolf’s von Habsburg in der Entscheidungsschlaht auf dem Marchfelde gegen Ottokar von Böhmen. So wurden {on vor mehr als O Jahren die ersten Fäden ‘gesponnen, welche heute zu_dem beide Staaten der Monarchie unter einer Dynastie zusammenfassenden Bande geworten sind.

Nach der Glanzveriode des Königs Matthias, unter welchem au die Stadt Wien zu Ungarn gehörte, famen dann freilih die beiden traurigen Jahrhunderte, während welcher Ungarn der Schauplay und die Beute: der furhtbaren Kämpfe zwischen Kreuz und Halbmond und

seiner Einheit beraubt war. Auch nah der Vertreibung der Türken,

an welher mit anderen deutschen Reichstruppen auch die Branden- burger sih in hervorragendem Maße betheiligt hatten, war ein Jahr- hundert lang, ja bis zur nachnapoleonischen Zeit der fFulturelle Fort- schritt wie die politische und nationale Entwickelung des Landes in betrübender Weise unterbunden. i l

Das X1X. Jahrhundert wurde die Epoche der nationalen und politischen Wiedergeburt des ungarischen Volks, der Ausgleich des Jahres 1867, die Versöbnung mit seinem König durch dessen ag Frönung und die Herstellung konstitutioneller Verhältnisse waren die Ausgangspunkte feiner jüngsten \staunenswerthen Entwickelung.

Mit gerechtem Stolz kann nun Ungarn auf das erste Jahr- tausend seines staatlichen Bestandes im Kreise der europäishen Völker zurüblicken und sie alle zur Theilnahme an einer würdigen, glänzenden Millenniumséfeier einladen. Wer kann es einem aufstrebenden, wenn auch kleinen Volke nach solchen Beweiseu seiner Lebenskraft verdenken, daß es diese Feier zu einer Herzenssache gemacht hat und mit derselben nit bloß fein eigenes Selbstbewußtsein stärken, sondern auch vor der ganzen Welt Ehre einlegen will! ch ti Feten für den Sommer des laufenden Jahres vielseitige, groß SFhre bauptsählihe Konzentration finden sie in der MiuUenniumsautstellung, welche iu der landschaftlich reizenden Um- rabmung des Pester Stadtwäldchens, auf nahezu doppelt fo großem Gebiet wie die im Jahre 183839 abgehaltene überaus gelungene Landesausstellung, niht bloß den heutigen Zustand Ungarns auf den Gebieten der Urproduktion, der Industrie, des Varkehrs und der gesammten kulturellen Entwickelung in auëê- gedebntester und anschaulichster Weise zur Darstellung bringen, fondern auh in sehr bem:rkenswerther, geradezu exceptioneller Weise eîn Spiegelbild der hervorragendsten Epochen des verflossenen Jahr- tausends bieten will. Aus den Schaßkammern, Arsenalen, Museen, Bibliotheken, Archiven und Privatsammlungen nicht bloß ‘Ungarns und Oesterreihs, sondern ganz Europas sind tie rein hiftorisch wie kfulturgeshidtlich intercssantesten Gegenstände, soweit sie Ungarn betresfen, für diese Gelegenheit zusammengetragen worden. Die forgfältigst abgescblossenen Räume der Kaiserli ottomanischen Kleinodiea- und Trophäensammlungen baben ih den Wünschen Ungarns geöffnet, viele europäische Souveräne, unter ihnen au Kaiser Wilhelm 11, haben werthvolle Zeugnisse der Ereignisse verslossener Jahrhunderte der Ausstellungskomwission zur Verfügung geftellt, und aus diese Weise is ein Material von überwältigender Fülle und Schönheit zusammengeflossen, welccs es neben anderweitigen Behelfen dem Besußer der Ausstellung geradezu leiht machen wird, fich in tas Leben weit hintec uns lie- ender Zeitperioden zu verseßen. Für diesen historischen Theil der Millenniumsauéstellung ist ferner auch eia ganz unvergleichlicher äußerer Rahmen geschaffen worden. Auf einer geräumigen Insel des Stadt- wäldchenteihes erhekt sich eine Gruppe von stattlichen Gebäuden fowohl romanishen wie gothischen und Renaissance - Stils, in denen Motive und Einzelheiten der bemerkenêwerthesten kirhlihen und profanen Bauten, die in Ungarn aus jenen Zeiten si erhielten, zu cinem harmonischen Gefammtbilte von höchster malerischer Schön- heit vereinigt sind. Diese, mit cinem Kostenaufwande von mehr als einer halben Million Gulden solide gebauten, auf die Dauer einer längeren Reihe ron Jahren berechneten naturwahren Remini8cenzen an glänzente Perioden der ungarischen Geschichte bieten über 5000 qm getcckten Raumes für die sichere Unterbringung jener Schätze, welche dem Beschauer die Erinnerung an große Männer, an große Ereignisse und wichtige Abschnitte des politischen und fulturelléèn Lebens lebendig vor die Seele führen werden.

Aber au die Anschauung des ungarischen Volkslebens der Gegen- wart foll in der Millenniuméausstellung nit zu kurz fommen. Eine große Anzahl von Komitaten die in dem modernen einheitliden Staat aus einer Föderation von Adelêrepubliken, welche der Regierung in Gutem uyd Schlehtem einen |chwer zu überwindenden passiven Widerstand zu leisten vermohten, zu theilweise ncch immer reckt großen Verwaltungsgebieten von oft fehr verschiedener Eigenart geworden sind, hat es übernommen, in je einem Bauernbause, Fischerhause, Jägerhause das Leben und Weben seiner Landbevölkerung oder eines bestimmten Theils derselben typis darzustellen, und zwar nicht bloß durch Haus, Einrichtung und Ge- rätbe, sondern mit der Beigabe von lebendigen Insassen, welche nach Thunlichkeit ihren Gewohnheiten und Gebräucben auch in diesem provisoriscen, dem allgemeinen Einblick eröffneten Heim folgen follen. So werden die auch unter ih vielfach verschie- denen magyaris@en Bewohner des Landes, aus ten Beraen wie aus der Ebene in ibren carakteristishen Eigenschaften sih dem Aus- stellungébefuher zeigen. Ebenso werden die übrigen Natio- nalitäícn dur cin rumänisches, serbischcs, slovakisches, {chwä- bisches, sächsishes Bauernhaus mit Bewohnern ein vielgestaltiges interessantes Bild der polyglotten Bevölkerung Ungarns bieten. Alles dies grüppiert sih um Kirche, Schule und Gemeindehaus, aus denen auch die Art und Weise ihrer fulturellen Leistuna, wenigstens wie ie von der Verwaltung angestrebt wird, durh Vo: führung alles ein- chlägigen Materials soll ersehen werden können. (Fs wird sonach ein in manchen Zügen vielleicht idealisiertes, begreifliher Weise nicht auf das ge- fammte Alltagsgetriebe der Landbevölkerung sih erstreckendes, doch wirkliches, aud) mit der zugestandcnen Einschränkung noch immer schr anschauliches ungarishes Dorf sein, das besonders für den Ausländer eine Fülle neuer Gesichtépunkte in ethnographisher Beziehung zu er öffnen geeignet ift.

_Neben der Auséstellung wird eine lange Reihe theils nationaler, theils internationaler Erinnerungstage, Zusammenkünfte, Kongresse und Festlichkeiten die Bedeutung der Millenniumsfeier in vielseitiger Weise hervorheben und die wenigstens theilweise Besichtigung be- gehrenswerth erscheinen lassen. Hierüber berihten wir - wohl ein anderes Mal.

angelegte.

Demgemäß sind auch ttie Veran-

Statistik und Volkswirthschaft. Die Steuerleistung des bäuerlichen Befiges vor und nach der Kommunalsteuerreform. -

Nach Beispielen aus einem hannoverschen Landkreise.

Unter diesem Titel hat der Regierungs-Assessor Dr. Ad. Schmidt- Scharff kürzlich die Resultate steuerstatistischer Detailforshungen über eine Anzahl bäuerlicher Geweinden des Landkreises Harburg vere öfentliht, welhe auf das Snteresse weiterer Kreise An- \pruch erheben. (Berlin, Carl Heymann's Verlag.) Der Ver- e hat sich die Aufgabe gestellt, unter möglihs|st engem lnschluß an thatsächlich vorliegen Bernatn e zu untersuchen, welche Wirkung die mit dem 1. April 1895 in aft getretene neue Steuergesetzgebung, namentlich die ufhebung der Realsteuern (Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuer), der Wegfall der bisher nah der lex Huene an die Kreise gelangten Ueberweisungen aus dem Ertrage der Getreidezölle und die neu eingeführte Ergänzungssteuer, auf die Steuer- leistung des einzelnen Steuerpflichtigen einerseits und für die Staats- finanzen andererseits haben. :

Der Landkreis Harburg is ein überwiegend landwirthschaftlicher Kreis. An der Elbe liegen mehrere Gemeinden mit vorzüglichem Marscboden, dann solhe mit Sand- und Moorboden; auf der Geest find mittelshwere, lehmhaltige und leichtere Sand- und Haideböden vorhanden, auch finden stch dort ausgedehnte unkultivierte Hohmoor- Ee Haupteinnahmequellen der Landwirthschaft sind iehzuht,

tilwirthshaft und Gemüsebau. Die Absatverbältnisse nah den benach-' Hamburg und Harburg sind günstig, andererseits aber macht die Nähe dieser Städte die Arbeiter- und Gesindeverhältnisse für die Landwirthschaft s{chwieriger und kostspieliger. Die Ver- \{uldung der Bauern ist eine mäßige. Die bäuerlichen Besißungen sind fast alle in die Höferolle eingetragen. Der durchschnittliwe Voll- hof umfaßt auf der Geest mit Moor- und Haideboden 156 ha mit 423,3 46 Grundsteuer-NRetinertrag; auf der Geest mit Lehmboden 457 ha mit 1063 G Reinertrag; in Gemeinden mit guten Marshboden 22,7 ha mit 1509 f Reinertrag. An diese Besitz» klassen schließen sih die kleineren Las in verschiedenen und in der Benennung wechselnden Abstufungen an (Halbhöfe, Groß- fath- und Kleinkathstellen, An- und Abbauerstellen). Ein Einkommen aus der Landwirthschaft von 1100 4 und darüber, wie cs mit Rücksicht auf die regelmäßigen o für Schuldenzinsen und Kinder zur Aufnahme der Besißer in die taatsfteuerliste erforderlich sein würde, gewähren die An- und Abbauerstellen durbgehends nicht, die Kleinkathstelen nur in wenigen Fällen. Kleinkäthner und Ab- bauer gelangen aber vielfah durch Neber. einnahmen aus Gewerbe und Arbeitsverdiens in die Staatssteuerliste. Die Grundsteuer- veranlagung wird vielfach als zu hoh bezeichnet, doch sind seit Vor- nahme der Bonitierung Veränderungen eingetreten, welche eine da- mals etwa vorgefommene Uebershäßung auszugleichen im stande stad. Die Ertragsfähigkeit des Bodens hängt heute weit weniger als damals lediglih von seiner Besg;affenheit, vielmehr zum guten Theil auch von der dur Eisenbahnen und Wegebau geschaffenen Verbesserung der Absaz- und Zufuhrverhältnisse, von der Verwendung künstlichen Düngers u. st. w. ab. Durchgehends ift wahrzunehinen, daß die Er- träge der niedriger bonitierten Böden durch intensivere Bewirth- haftung in stärkerem Verhältniß zum Grundsteuerzreinertrag gestiegen E als die ter schwereren Böden. Ferner läßt bei den kleineren Be- ißzungen die intensivere Bewirthichaftung dur die eigene Arbeitskraft und die Familicnangchörigen u. |. w. das Einkommen in noch stärkerem Verhältniß zum Grundsteuerreinertrag steigen. Das Ver- hältniß der außer Hebung geseßten Grund- und Ge- bäudesteuer zur jekigen Ergänzungösteuer wird zunächsi wesentlich beeinflußt durch die Berschuldung. Denn an Stellen mit starker Verschuldung ist der Prozentsaß der Ergänzungs- steucr gegenüber den früheren Realsteuern am geringsten. Ferner zeigt bei hoher Bonitierung die Ergänzungtsteuer einen niedrigeren Prozentsatz der Realsteuer. Bezüglich der G1 öße der Besißungen formuliert der Verfasser auf Grund feiner Feststelungen folgenden Sah:

„Die Erleichternng ist prozentual am größten bei denjenigen Ncntensteuerpflihtigen, welhe überhaupt nit zur Ergänzungbsteuer veranlagt sind; sie ist eine mäßige, etwa 30 bis 40 ‘/o der Real- steuern, bei dem in den untersten Stufen der Ergänzungésteuer be- findlihen Grundbesig; sie steigt auf 60 bis 8009/9 bei den mittleren Besißungen. Von der Grenze der Ergänzungtésteuer- pflicht an wächst also die Erleichterung progressiv mit der Größe des Besißes." :

Das Ergänzungssteuer-Soll des Kreises beträgk 27 246,80 A gegenüber dem früßeren Betrag von 117 388,46 A an Nealsteuern, also nur 23,2 %% der leßteren. Die Erleichterung für den Kreis stellt si somit auf 76,8 9% der RNealsteuern. Vergleicht man die gesammte frühere Steuerleistung des Kreises an den Staat mit der jeßigen; so stellt sich leßtere auf nur 91,5 % der früheren Leistung. Die Minderleistung beirägt noch mehr als das Doppelte der Einnahme des Kreises aus der lox Huene im Durchschnitt der drei legten Jahre. S: lbst unter Berücksichtigung des Wegfalls dieser Leistung des Siaats steht sich also dec Kreis jeßt um 25,29/6 der früberen Steuerleistung bef jer.

Die Belastung der Steuerpflichtigen duih Kommunalabgaben einschließlich der Kreissteuern ist um cin weniges leiter geworden, beträgt aber immer noch für den mitileren Befiy zwischen 3 und 6 9/o, vereinzelt au) über 10% drs Einkommens. Den Grund für die laat dieser Lasten erblickt ter Verfasser neben der Uebertragung

barten Städten

taatlidec Aufgab-n hauptsählich in „der Erseßzung des Naturalsystems für Gemeindeleistungen dur das Geld- \y stem.“ Dies trete fühlbar hervor au} dem Gebiete der Armen- pflege, am deutlihsten jedo bzim Gemeindewegebau. Be- züglich der Wegebaupflicht schreibt der Verfasser wörtlich:

„Die Gemeinte kann sie allerdings durh Hand- und Spann- dienste der Gemeindemitglieder ableisten lassen; aber dieses Verfahren ist in größeren Gemeinden unthunlih und kommt auch in kleineren außer Üebung zu Gunsten eines anderen Verfahrens, das mit , „die Wegelasten in Geld veranschlagen“ bezeichnet wird. Es is die Umfkehrung des Prinzips der Natural: icnste, Während bei den Naturaldiensten auf den Pflichtigen eine bestimnte Änzzhl von Dienften vertbeilt wird und ihm gestattet weiden fann, an Stelle dersclben einen bestimmten Geldbetrag zu leisten, wid brei «Veranschlagung der Wegelasten in Geld“* die für diese Lasien erforderlihe Summe Geldes in den Gemeinde-Hauéhalt cing-stellt und durch Gemeinde- steuern aufgebracht, den Gerneindesteuerx fl‘chtigen ht es jedo frei, diesen Theil der Gemcindesteuern durch Hand- und Spaunarbeit zu vorbestimmtem Satz bei den auszuführenden Wegebauten abz»ver- dienen. Der Erfolg dieses Verfahrens ist einmal der, die Natural- leistung der Pflichtigen zu einer zuglei freiwilligen und be- zahlten und darum intensiveren und fontrolierbaren zu machen, dann aber auch die Steuerbelastung der Gemeinde ad) außen hin möglichst bech erscheinen zu lassen und so die Erlangung von folhen Beihilfen, welhe an die Höhe der dur die Zuschlagsprozente autgedrückten Steuerbelastung geknüpft sind (wie die außerordentlichen Beihilfen des Staats sür die Volksschulea) zu erleichtern. Troß dieses leßteren Moments if gegen das sonst prakiische Verfahren nihts einzuwenden, da die Wegepflicht geseßlich der Gemécinde obliegt ua n Zwang zur Auëschreibung von Naturalleistungen nicht estebt. .—

Die Klage über die Höhe der „fozialpolitishen Lasten“

ersheint dem Verfasser niht unbegründet; sie erfordern fast durch- ehends denselben Prozentsay des Einkommens wie die Staatsô- euern. Die Kirchenlasten sind gering. Die Gesammt- belastung der mittleren ländlichen Grundbesitzer im Land- kreise Harburg beträgt, nahdem eine Erleichterung von etwa 49/9 des veranlagten Eiukommens eingetieten ist, noch etwa 12 9/0 desselben; diejenigen der kleineren ländlichen Grundbesißer nah einer Erleihterung von etwa 1% dur{chscuittlih etiva 5 9/0 des ver- anlagten Einkommens ; bei den an der Grenze der Aufnahmefähigkeit in die Staats\tcuerliste stehenden Betrieben geht sie bis 2,49/9 des veranlagten Einkommens herunter.

Das Verhältniß der Leistungen der ländlihen Ge,

meinden an den Staat f denjen gen des Staats an die ländlihen Gemeinden hat der Verfasser in einer

stellung ter Leistungen der zehn Gemeinden des Landkreises Harburg an Staatssteuer, sowie an Ausgaben für den Gemeinde, Vorsteher, für das Standesamt und für die Staatsfsteuex- veranlagung einerseits und der Leistungen des Staats für die Volksschule - (Stellenzulage , Dienstalterszulage, widerruflihe Beihilfen) und jür die Geudarmerie in den gleiden zehn Gemeinden andererseits zum Ausdruck gebracht, Bei dieser Gegenüberstellung ergeben die Summen vor dem 1. April 1895 in 8 Gemeinden einen Ueberschuß, in 2 Gemeinden einen geringen Ausfall für den Staat, im ganzen Kreise aber eincn Üeberschuß von 73 395,46 A Dagegen nah dem 1. April 1895 weist nur noch 1 Gemeinde einen nennenswerthen Ucbers{uß für den Staat auf, in 2 Gemcinden ist ein solcher Uebers{uß in minimaler Höhe vorhanden, in 7 Gemeinden zahlt der Staat zu. Im L Kreise tritt an die Stelle des früheren Ueber- s{husses ein Ausfall von 16 726,20 Æ zu Laften des Staats, Zu diesem Auêtfall kommt noch hinzu, daß die Kommunalsteuerleistung des Staats für den fiékalishen Besiß im Kreise sich infolgé der Steuerreform um 4531 4 oder 91,7 9% vermehrt hat.

Nach dieser für das enge Untersuchungsgebiet dargelegten Feststellung hat der Verfasser geglaubt, auf einige Shlußfolgerungen daraus für die Allgemeinheit niht verzichten zu sollen. Zunächst glaubte er annehmen zu dürfen, daß die durch die Außerhebungfezung der Realsteuern bewirkte Erleichterung im Osten der Monarchie noch erheblich größer sei als in den von ihm untersuchten Beispielen, weil die Landwirthschast in den östlichen Provinzen zwei- bis dreimal so hoch verschuldet sci, wie die im Landkreise Harburg. Sodann bedeutet ihm die eine „Verschiebung eines großen Theils der Staatslasten von den Schultern der Landwirthschast auf das mobile Kapital, die Industrie und den Handel* bezw. eine „Abwälzung der Staatslasten von dem grundbesißenden Landwirth auf feine Hypothekengläubiger“. Gr gelangt [chließlich ¿u der Ansicht, daß die einschlägige neuere preußische Gesetzgebung niht nur eine wesentliche Erleichterung für die Landwirthschait g sondern ihr über ihre cigenen Leistungen hinaus dauernd erheblihe Zuwendungen zu Lasten des Kapitals, der Industrie und des Handels gesichert babe.

„Nach ihrem Umfang und nah der Größe ihrer Wirkung“ fo {ließt der Verfasser „kann die Einräumung einer solchen steuerlicen Vorzugsstelung nicht als cin „kleines Mittel", fordern muß als ein recht großes bezeihnet werden, mit dem der Staat der Landwirthschaft entgegengekommen ift. So gewiß nun aber die Landwirthschaft, als der wichtigste Erwer bestand und als die gesunde breite Grundlage res Staaté, im Staatsinteresse mit allen Kräften zu halten und zu unterstüßen ist, so sollte doch au sie bei ihren weiteren Anforderungen an den Staat, die {ließlich nur durch Mehr- belastung anderer Erwerbsstände befriedigt werden fönnen, des bereits E Gethanen in dankbarer Anerkennung \sih dauernd bewußt

eiben.“ :

Literatur.

f. Archiv des Historishen Vereins von Unterfranken und Aschaffenburg. 37. Bd. Würzburg, Verlag des Vereins, 1895. In diesem Bande publiziert zunächst Bibliothekar Kerler eine Biographie des Fürstbishofs Franz Ludwig von Erthal (ge- storben 1795), die ein Zeitgenosse des Bischofs, ein hoher Beamter am Würzburgishen Hofe, verfaßt hat. Der Bischof war keine be- deutente Persönlichkeit, aber ein Fürst, der sein Ländchen in patriarchalischer Weise vortrefflich regierte und auch den philosophischen Strömungen seiner Zeit, namentlich Kant, mit Wohlwollen gegenüber- stand. Derselbe Verfasser veröffentlicht dann eine Anzahl päpstlicßer Urkunden für das Stephans Kloster in Würzburg aus der Zeit von 1228 bis 1452, in denen die Päpfle dem Kloster bald ihren Schuß versprechen, bald allerhand Vergünstigungen gewähren. Zu erwähnen ift endli no& ein Aufsaß von A. Amrkbein, der detaillierte Vit- egen über den Bergbau im Spessart seit dem 15. Jahrhundert ringt.

Blätter für Gefängnißkunde. Organ des Vereins der deutsGen Strafanstaltébeamten , redigiert von Dr. jur. Oskar Wirth, Gebeimem Justiz-Rath. Verlag von G. Weiß in Heidel- berg. Heft 5/6 des 29. Bandes enthält eine Abhandlung von Ober - Direktor Marcovih: „Der Besserung8zweck der Strafe und seine friminalpolitisbe Bedeutung“, „Geschichtliche Rükblicke auf die Entwickelung dcs sächsisheu Gefängnißwekens*, „Bilder aus der Strafanstalt“, entworfen von Pfarrer Dtio Fleischmann (Fort- seßung und Schluß), kurze Aufsäße über die bcdingte Be- anadigung in Preußen, die bedingten Begnadigungen gerichtlich) be- \trafter Persozen im Großherzogthum Hessen und über die Erzickung verwahriostcr Kinder in Elsaß-Lothringen, Berichte über den V. Inter- nationalen Gefängniß-Kongreß zu Paris, über die VI. Hauptversamm- lung der Internationalen kriminalistischen Vereinigung zu Linz a. D., über die 23. Versammlung des Deutschen Juristentags, über die 67. Sahresversammlung der Nheinisch - Westfälischen Getängniß- Gesellschaft, sowie über die Berbandlungen des schweizerischen Vercins für Straf- und Gefängnißwesen im Fahre 1895 zu Lausanne und eine Statistik der zum MNessort des preußischen Ministeriums des Fnnern gehörenden Strafanstalten für da3 Fahr 1893/94.

Die neue, vom Verfasser durchgesehene Ausgabe der gesanm- melten Werke von Georg Ebers, welche die Veutsche Verlags- anstalt in Stuttgart erscheinen läßt, ist bis zur 75. Lieferung gediehen. Die letzten zehn Hefte förderten die Auëgabe um die beiden erften Bände der „Nilbraut“. Es liegen nunmehr in dieser wohlfeilen Edition fertig vor die Romane: Eine egyptishe Königstochter, Uarda, Homo sum, Die Frau Bürgermeisterin, Die Schwestern, Ein Wort, Der Kaiser, Serapis und Die .Gred. In 105 Lieferungen zum Peeise von je 60 „Z foll diese gediegen ausgestattete Auêgabe, welche bei den zahl- reihen Verehrern des Dichters vielen Beifall gefunden hat, abge- {chlossen werden. Der leyte Band wird die Selbstbiographie des Autors enthalten. : 2

Im Auftrage des Königs“erger Künstklervereins bat zu deften 50 jährigem Jubiläum ter Königliche Musik-Direktor Otto Fiebah in Köntigéberg i. Pr. ein „Kün stler-Liederbuch“ hecrausgeoeben, welzes im Verlage von Carl Merseburger in Leipzig erschienen ift. Der Inhalt ist in ernste, heitere, allgemeine und Vater!ands-Lieder eingetheitt. Nameztlih in der zweiten, heiteren Abtheilung finden sich fehr originelle und witige Lieder. unter denen einige der bestgelungenen, wie das ‘von „Jubal, dem Erfinder der Instrumente“, „Der erste Bildhauer“, „Die Quintessenz der Kunst“, die Malerparodie auf „Ca ça geschmauset“ 2c. 2c. von dem Herausgeber selbst herrühren. Daneben findet man in guter Auswahl eine große Anzahl anterer Lieder von namhaften älteren und neueren Dichtern. Das fkieine, gefällig ausgestattete Buch (Pr. geb. 1 4) sei fangebsfrohen Künstlern für festliche Gelegenheiten und Stunden heiterer Geselligkeit empfohlen.

Verkehrs-Anftalteun.

Hamburg, 21. Februar. (W. T. B.) Wie der „Hamb. Korr.“ meldet, i} der Pambu rger Packetdampfer „Marko0- mannta“ auf der Fabrt nach Westindien, laut Telegramm yotn 15. d. M. aus Baranquilla, bein Kap Augusta gestrandet. Dampfer befindet sih in s{lechter Lage und ist vorautsihtlich voll? ständig verloren. Der A a ist voll Wasser. Die Mann schaft befindet si noch an Bord.

London, 21, Februar. (W. T. B.) Der Casile-Dampfer „Dunottar Castle“ ist auf der Heimreise Mittwoh von Kap“

stadt abgegangen.

Gegenüber,

Steuerreform

zum Deutschen Reichs-A

M 4

Zweite Veilage

_Berlin, Sonnabend, den 22. Februar

nzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

1896.

Personal-Veränderungen,

Königlich Preuftische Armee.

Offiziere, Portepee-Fähnrihe x. Ernennungen, Beförderungen und Verseyungen. Im aktiven Heere. P R De 15. Februar. Graf v. Bray, Sec. Lt. vom . Bad. Leib-Drag. Regt. Nr. 20, vom 1. April d. J. ab auf ein Reinhard, l L. vom Art. Depot in Bromberg, zum Zeug-Hauptm.,

iekert, Zeug-Lt. vom Art. Depot in Küstrin, zum Zeug-Pr. Lt.,

esel, Zeug-Feldw. von der Insp. der Gewehrfabriken, Appold, eug-Feldw. vom Art. Depot in Raflatt, Lemgen, Zeug-Feldw. von der Art. Werkstatt in Straßburg i. E., zu Zeug-Lts., befördert.

Im Beurlaubtenstande. Hubertuss\t ock, 15. Februar. Ziegler, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk [11 Berlin, zum Sec. Lt. der Nes. des Kaiser Alexander Garde-Gren. Regts. Nr. 1, Heibert, Vize-Feldw: von demselben Landw. Bezirk, zum Sec, Lt. der Res. des Kaisec Franz Garde-Gren, Regts. Nr. 2, Graf v. Oppersdorff, Vize-Wachtm. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Garde-Ulan. Regts, Schmidt, Vize-Wachtm. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Ll. der Res. des Garde-Train-Bats., Bp Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks

oldap, zumPr.Lt., Kiehlmann, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Brom- bergen Sec. Lt. der Res. des Inf. Negts. von Borke (4. Pomm.) Nr. 21, y, Massow, Sec. Lt. von der Res. des Kür. Regts. von Driesen A Nr. 4 (Frankfurt a. O.), zum Pr. Lt, Buchholz, Bize-Feldw. vom Landw. Bezirk 1 Berlin, zum Sec. Lt. der Res. des 6. Pomm. Inf. Negts. Nr. 49, Bergmann, Vize-Feldw. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Vogel von Falckenstein (7. Westfäl.) Nr. 56, Werner, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk 11 Berlin, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. von Alvensleben (6. Brandenburg.) Nr. 52, Roeser, Vize- Feldw. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 5. Rhein. Inf. Negts. Nr. 65, Frhr. v. Schneider-Glend, Port. as vom Landw. Bezirk 1V Berlin, zum Sec. Lt. der Nes. des itthau. Ulan. Regts. Nr. 12, Wrede, Vize-Wachtm. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Nes. des Feld-Art. Negts. von Pod- bielskfi (Niederschles.) Nr. 5, Behrend, Vize-Wachtm. von dem- selben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 1. Bad. Feld- Art. Negts. Nr. 14, Bauer, Vize-Wachtm. - von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Feld-Art. Negts. General-Feld- zeugmeister (2. Brandenburg.) Nr. 18, Stich, Vize-Wachtm. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Nes. des Brandenburg. Train-Bats. Nr. 3, Kopp, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Bitterfeld, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. von der Goltz (7. Pomm.) Nr. 54, Reinhardt, Vize-Wachtmeister von demselben Landw. Bezirk, zum Second-Lieutenant der Reserve des Magdeburg. Feld-Art. Regiments Nr. 4, befördert.

engel, Sec. Lt. von der Res. des 1. Hanseat. Inf. Regts. Nr. 75 Sondershausen), zum Pr. Lt., Kneiff, M DO vom Landw. Bezirk Sondershausen, zum Sec. Lt. der Res. des 7. Thüring. Inf. Negts. Nr. 96, Randhahn, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Rawitsch, zum Sec. Lt. der Res. des 6. Pomm. Inf. Regts. Nr. 49, Koenig, Sec. Lt. von der Res. des Gren. Regts. König Friedrich Wilhelm 11. (1. Schles.) Nr. 10 (1 Breslau), v. Korn-Rudels- dorf, Sec. Lt. von der Res. des Leib-Kür. Regts. Großer Kurfürst Sles.) Nr. 1 (Oels), zu Pr. Lts, Schönfeldt, Vize-

ahtm. vom Landw. Bezirk Wohlau, zum Set. Lt. der Res. des Ulan. Regts. Kaiser Alexander IIL. von Rußland (Westpreuß.) DEE L, v. Löbbecke, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Brieg, zum Sec. Li. der Res. des Hus. Regts. von Still (1. Schles.) Nr. 4, Müller, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Gleiwiy, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Keith (1. Oberschles.) Nr. 22, Detfrig, Vize- L vom Landw. Bezirk Beuthen, zum Sec. Lt. der Res. des nf. Regts. Prinz Moriy von Anhalt - Dessau (9. Pomm.) Nr. 42, Hoppe, Vize - Feldw. vom Landw. Bez. Detmold, zum Sec. Lt. der Res. des Infanterie - Regts. von Wittich (3. Hess.) Nr. 83, Landgraf, Bize-Feldw. vom Landw. Bezirk Düsseldorf, zum Sec. Lt. der. Nes. des 5. Westfäl. Inf. Negts. Nr. 53, Eichhorn, Vize-Wachtm. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Rhein. Feld-Art. Regts. Nr. 23, Wery, Vize- Wachtm. vom Landw. Bezirk Montjoie, zum Sec. Lt. der Res. des E Regts. Nr. 33, Pflüger, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Bonn, zum Sec. Lt. der Ref. des Schleswig-Holstein. Ulan. Regts. Nr. 15, Brill, Rem y, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Koblenz, ju Sec. Ls. der Res. des 2. Rhein. Feld-Art. Regts. Nr. 23, Hansen, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Hamburg, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. von Borcke (4. Pomm.) Nr. 21, Becker, Vize-Feldw. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des 2. Hanseat. Inf. Regts. Nr. 76, Siemers, Vize-Wachtm. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Oldenburg. Drag. Regts. Nr. 19, Lehmann, Vize-Wachtm. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Braunschweig. Huf. Regts. Nr. 17, Wenzel, Neubourg, Sec. Lts. von der U 1, Aufgebots des Landw. Bezirks Stade, D Sec. Lt. von der Res. des Großherzogl. Mecklenburg. Gren. Regts. Nr. 89 (Schwerin), Engell, Sec. Lt. von der Res. des Großherzogl. Mecklenburg. Füs. Regts. Nr. 90 (Schwerin), zu Pr. Lts., Matthießen, Vize-Feldw. vom ¡Landw. Bezirk Schleswig, zum Sec. Lt. der Landw. íInf. 1. Aufgebots, Las fen, Vize-Wachtm. vom Landw. Bezirk Flensburg, zum Sec. Lt. der Nes. des Magdeburg. Drag. Regts. Nr. 6, Neumann, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Kiel, zum Sec. U. der Res. des Inf. Regts. Herwarth von Bitten- s Westfäl.) Nr. 13, Westen darp, Vize-Wachtnt. vom Landw.

ezirk Rendsburg, zum Sec. Lt. der Res. des Schleswig-Holstein. Train-Bats. Nr. 9, befördert. Rachals, Sec. Lt. von der Feld-Art. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Hamburg, in die Kategorie der Res. hae zurückverseßt und als solcher dem Holstein. Feld- Art. Regt. Nr. 24 wieder zugetheilt. Larenz, Droop, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Osnabrück, zu Sec. Lts. der Res. des Inf. Regts. Herzog Friedrih Wilhelm von ra ea (Ostfries.) Nr. 78,

iener, Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Frankfurt a. M., zum Pr. Ü, Horn, Bhe-fteldw, vom Landw.

ezirk IT Cassel, zum Sec. Lt. der Landw. Inf. 1. Aufgebots, Weber, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Karlsruhe, zum Sec. Lt, der Rej. des 6. Bad. Inf. Regts. Kaiser Friedrich 111. Nr. 114, Stockhausen, Vize-Wachtm. von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Nes. des 1. Bad. Feld-Art. Regts. Nr. 14, Reishmann, Vize - Feldw. vom Landw. Bezirk Lörrach, um Sec. Lt. der neL des 2. Bad. Gren. Regts. Kaiser Wilhelm I.

r, 110, Welde ize-Feldw. vom Landw. Bezirk Donaueschingen, n Sec. Lt. der Ref. des 6. Bad. Inf. Negts. Kaiser Friedrich 1II.

r. 114, Schmuck, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Straßburg,

ahr zur Gesandtshaft in Stockholm kommandiert. eug-Pr.

zum Sec. Lt. der Landw. Inf. 1. Aufgebots, Meyer, Vize-Feldw.

von demselben Landw. Bezirk, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. S; 143, Be iy, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Schlettstadt, zum L ec. Lt, der Landw. Inf. 1. Aufgebots, Wald, Vize-Feldw. vom andw. Bezirk Koblenz, zum Sec. Lt. der Res. des Rhein. Fuß-Art. gts. Nr. 8, Broicher, Vize-Feldw. von demselben Landw. Bezirk, Bin Sec.!Lt. der Res. des Westf, Fuß-Art. Regts. Nr. 7, Bieling, de Must. i Landw, L Nenböhurg, gu E ep Res j Art. Regts. Ente agdeburg.) Nr. eißinger, Vize- oa Vas: Bezirk e m Sec. Lt. der Res.

vom delberg. zu

des Bad. Fuß-Art. Regts. Nr. 14, Aßmy, Sec. Lt. von den Pion 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Küstrin, zum Pr. Lt., Rh 8- feld, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Sondershausen, zum Sec. Lt. der Res. des Garde-Pion. Bats, Clemens, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Solingen, zum Sec. Lt. der Res. des Westfäl. Pion. Bats. Nr. 7, Oehmke, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Düsseldorf, zum Sec. Lt. der Res. des Eisenbahn-Regts. Nr. 2, Stahlhuth, Vize-Feldw. vom Landw. Bezirk Sondershausen, zum Sec. Lt. der Res. des Eisenbahn-Regts. Nr. 3, befördert. Abschiedöbewilligun en. Imaktiven Heere. Hubertus- ssttock, 15. Februar. Tauch, Zeug-Hauptm. vom Art. Depot in Danzig, mit Pension, dem Charakter als Zeug-Major und seiner bisherigen Uniform, Gumtow, Zeug-Lt. vom Art. Depot in Branden- burg a. H., mit Pension nebst Aussicht auf Anstellung im Zivildienst, dem Charakter als Zeug - Pr. Lt. und seiner bisherigen Uniform, Se: U vorn V k s E H Nastatt, ‘erd &, ¿¡EN ad. Fuß-Art. Regt. Nr. 14 i Abs hie bewilligt g , mit Pension, der ubertusstock, 16. Februar. v. Blomberg, Major a. D., zulegt Bats. Kommandeur vom Jnf. Regt. Nr. 128, der Charakicz als Dberst-Lt h. Kamp §h, Hauptmann a. ©D., zuleßt Komp. Chef vom 6. Bad. M Kaiser Friedrich 111. Nr.{114, der Charakter als Dalor A ra en. ubertusstock, 17. Februar. v. Worgißky, Hauptm. vom Inf. Negt. Freiherr Hiller von Gaertringen t R 59, O 4 T Oran P A n itär-Intend., ausgeschieden ind zu den Res. izieren des Juf. Regts. Freiherr von arr (2. Westfäl.) Nr. 16 über-getreten. U O d Im Beurlaubtenstande. Hubertusstock, 15. Februar, Graf v. Bassewitz Nittm. von der Res. des 1. Garde-Drag. Regts. Königin von Großbritannien und Irland, Biermann, Sec. Lt. vom 2. Aufgebot des 3. Garde-Landw. Regts, Grothe, Sec. Lt. vom 2: Aufgebot des Garde-Füs. Landw. Negts, Schul, Pr. Lt. vom 2 Aufgebot des 2. Garde-Gren. Landw. Regts., Volkmann, Hauptm. vom 1. Aufgebot des 3. Garde-Gren. Landw. Regts., diesem mit dem Charakter als Major und seiner bisherigen Üniforma: Meting, Pr. Lt. vom 2. Aufgebot des 3. Garde-Gren. Landw. Regts., Happaß, Hauptm. vom 1. Aufgebot der Garde-Landw. Feld-Art., diesem mit seiner bisherigen Uniform, Lücke, Pr. Lt. vom 2. Aufgebot des Garde- Landw. Trains, Mirt\ch, Hauptm. von der Feld-Art. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Tilsit, diesem mit der Landw. Armee-Uniform, Krebs, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Bartenstein, Schulß 1., Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Königsberg, diesem mit der Landwehr - Armee- Uniform, Scott, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots, Sehlmacher, Pr. Lt. von der Feld - Art. 2. Aufgebots, desselben Landw. Bezirks, Eben, Rittmeister von der Kavallerie 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Braunsberg, diesem mit feiner bisherigen Uniform, Missuweit, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Wenk, Rittin. vom Train 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Königsberg, Schmidt, Rittm. von der Res. des Hus. Regts. Kaiser Franz Joseph von Oesterreih, König von Ungarn (Schle8wigs- Holstein.) Nr. 16, diesem mit der Landw. Armee-Uniform, Sh midt, de Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Stettin, oeller, Rittm. von der Kay. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Anklam, Henning, Sec. Lt. von der Kay. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Stralsund, Feuerstei n, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Bromberg, diesem mit dem Charakter als Hauptm., Meyer, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Cn a. O., diesem mit seiner bisherigen Uniform, Müller, Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Küstrin, Hauß, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks T Beclin, Pohl, Hauptm. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks IT Berlin, diesem mit seiner bisherigen Uniform, Shoenbeck, Hauptm. von der Inf. 2. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, mit der Armee- Uniform, v. Risselmann, Rittm. von der Kay. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks 1V Berlin, Budde, Pr. Lt. vom Train 2. Auf- gebots des Landw. Bezirks Frankfurt a. O.,, Ganzer, Pr. Lt. vom Train 1. Aufgebots des Landw. Bezirks TV Berlin, diesem mit der Landw. Armee-Uniform, Grüttefien, Sec. Lt. von der Inf. 2. Auf- gebots des Landw. Bezirks Burg, Zappe, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Magdeburg, Müller, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Aschersleben, diesem mit seiner bisherigen Uniform, Pistorius, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Guettke, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Halberstadt, Schmidt I. Pr: Lt. von der Kav. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Bitterfeld, taempel, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Sondershausen, Wüns che, Sec. Lt. von der Ref. des Niederschlef. Train-Bats. Nr. 5, Scherz, Sec. Lt. von der Inf, 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Posen, Palleske, Sec. Lt. von der Ref. des Juf. Regts. Prinz Moriß von Anhalt-Dessau (9. Pomm.) Nr. 42, Bündgens, Hauptm. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Krefeld, Hollaender, Vogeno, Pr. Lts. von der Inf. 9. Aufgebots des Landw. Bezirks Aachen, der Abschied bewilligt. Schött, Rittm. von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks R diesem mit seiner biéherigen Uniform, Pfeifer, Rittm. von der Kav. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks ‘Köln, mit seiner bis- herigen Uniform, Hartung, Pr. Lt. von der Snf. 2. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Baldus, Rittm. von der Kav. 1. Auf- gebots des Landw. Bezirks Deuy, diesem mit der Landw. Armee- Üniform, Pfau, Ae Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Neuwied. Brandt, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Hamburg, diesem mit der Landw. Armee-Uniform, Schultz, Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots desselben Landw. Bezirks, Bis, Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. . Be- zirks Lübeck, Hastedt, Hauptm. von der eld-Art. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Stade, Drewes, Pr. Lt. von der Feld-Art. 9. Aufgebots des Landw. Bezirks Neustreliß, Lemdcke, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Schwerin, Gra eber, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Kiel, Sievers, Hauptm. von der Wi: 1. Aufgebots, Grundner, Pr. Lt. von der Inf. 2. ufgebots des Landw. Bezirks 1 Braunschweig, Böhler, Sec. Lt. von der Ref. des Großherzogl. Pes, Feld-Art. Regts. Mr. 25 (Großherzogl. Art. Korps), diesem behufs Uebertritts in Königlich württembergische Militärdienste, Mumm v. Schwarzenstein, Sec. Lt. von der Kay. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Frankfurt a. M., Baldus, Hauptm. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Arolsen, diesem, mit der Landw. Armee-Uniform, Hempfing, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks 1. Cassel, Feistmann, Er: Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks 1 Darmstadt, chwabe, Pr. Lt. von der Ins S Aufge ol des Landw. Bezirks riedbera, Bittel, Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Berit orms, Rudi, Pr. Lt. von der Inf . Aufgebots des Landw. Bezirks Bruchsal, Lautenschläger, Pr. Lt. von der Ins. 9, Aufgebots, Armbruster, Sec. Lt. von der Feld-Art. 2. Auf- gebots des Landw. Bezirks Karlsruhe, Stigler, Sec. Lt. von der Feld-Art. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Offenburg , Breitung, Pr. ., Müller, Sec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw.} Bezirks Gebweiler, Kleinhempel, Sec. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Straßburg, von Schoen, Rittm. von der Res. des 2. Großherzogl. Hess. Drag. Regts.

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(Leib-Drag. Regts.) Nr. 24, diesem mit seiner bisherigen Uniform, aße, ec. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks ‘oniß, Prahbl, Pr. Lt. von der Inf. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Danzig, Wohler, Pr. Lt. von der Inf. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Preußish-Stargardt, diesem mit der Landw. Armee- Uniform, Janensch, Bats., Lohmann, Hauptm. von den Jägern 1. Aufgebots des Landw. Bezirks Küstrin, diesem mit seiner bisherigen Uniform, Nipkow, Sec. Lt. von der Res. des Fuß-Art. Negts. von Hindersin (Pomm.) Nr. 2, Scholz, Sec. Lt. von der Fuß-Art. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Hamburg, Korb, Pr. Lt. von der Fuß-Art. 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Hannover, Reiter, Pr. Lt. von der Fuß-Art. 2, Aufgebots des Landw. Bezirks Koniy, Nadant, Hauptm. von den Pion. 1. Aufgebots des Landw. Bezirks 1V Berlin, diesem mit feiner bisberigen Uniform, Traeder, Pr. Lt. von den Por 2. Aufgebots des Landw. Bezirks Perleberg, der Abschied ewilligt. Groß, Hauptm. a. D., zuleßt von der Inf, 2. Auf- gebots des Landw. Bezirks 11 Berlin, die Erlaubniß zum Tragen der Uniform der Res. Offiziere des damal. 3. Oftpreuß. Gren. Regts. Nr. 4 ertheilt. _ Nachweifung der beim Sanitäts-Korps im Monat Januar 1896 eingetretenen Veränderungen. Durch Ver- fügung des General-Stabsarztes der Armee. 1. Januar. Haberling, Unterarzt vom 2. Garde-Regt. zu Fuß, zum Bezirks- iy I Berlin verse H i ù . Fanuar. Dr. Badstübner, Unterarzt vom Magdebur GUse Bret, Nr. 36. P n Y L ¿CAUUAL. annwiß, Unterarzt vom Feld-Art. Regt. Nr. 15, vom 1. Februar d. J. ab zum Kadettenhaus Bensberg ver- seßt, sämmtlih mit Wahrnehmung je einer bei ihren E rivventbeilew offenen Assist. Arztstelle beauftragt. Beamte der Militär-Verwaltung.

Durch Allerhöchste Du 6. Februar. Dorn- bah , Geheimer Kriegsrath, vortragender Rath im Kriegs-Ministerium, zum Militär-Intend. ernannt.

\ , ZUIN NVerfügung des Kriegs-M inisteriums. 17, Ok- ober. zum 1. April 1896 zum Kadettenhause in Karlsruhe verseßt.

4. Januar. Rademacher, Kasernen-Jnsp. in Meß, nah

Agra E 9

95, Januar. Dr. vom ofe, wissenshaftliher Hilfslehrer beim Friedrih-Wilhelms-Realgymnasium zu Stettin, E l April d. JF., unter Verleihung einer etatsmäß. Oberlehrerstelle Haupt- Kadettenanstalt, zum Oberlehrer ernannt.

. Januar. Cic, Meilitäranwärter, als Kasernen-Insp. in Danzig angestellt.

8. Januar. Hahm, Braun, Kosse, Ulrich, Proviant- amts-Kontroleure auf Probe, zu Proviantamts-Kontroleuren ernannt.

10. Januar. Kohlh ase, Garn. Verwalt. Ober-Insy. in Saarlouis, auf eigenen Antrag zum 1. April d. I. mit Pension in den IQOE verle H Kas Inf

. Januar. achmann, Kasernen-Jnsp. in Altona, na Frankfurt a. O. versetzt. 5 w 1TH Januar. raefe, Garn. Verwalt. Insp. in Stolp, auf E Antrag zum 1. April d. J. mit Pension in den Ruhestand erseßt.

14. Januar. Parrée, Kühne, Eberhagen, Proviantamts- Rendanten bezw. in Pfalzburg, Minden, Thorn, nach bezw. Küstrin, Pfalzburg, Minden, Hollstein, Proviantamts-Kontroleur in Cassel, in der Gigenschaft als Rendant nach Thorn, versetzt.

16. Januar. Lefèvre, Proviantmeifter in Proviantamts-Direktor ernannt.

20. Januar. Gehrig, Militär-Anwärter, als Kasernen-Jnsp. in eni via Baumgarten, Militär-Anwärter, als Kasernen-Infsp. in Berlin, angestellt.

__ 929. Januar. Milow, Militär-Anwärter, als Kasernen-Insp. in Mey, Chutsch, Militär-Anwärter, als Kasernen-Jnsp. in Erfurt, angestellt. Bs hm, Kasernen-Insp. in Defsau, zum Garn. Ver- walt. Insp. ernannt. Liedtke, Rechnungs-Rath, Garn. Verwalt. Direktor in Spandau, auf eigenen Antrag zum 1. April d. J. mit Pension in den Ruhestand versept.

27. Januar. Berger, Kasernen-Jnsp. in Coburg, zum Garn. Verwalt. Insp. ernannt. Himmelmann, Rinner, Militär- Anwärter, als Kasernen-Inspektoren in Cassel angestellt.

28. Januar. Pahnke, Proviantamts-Aspir. in Diedenhofen, als Proviantamts-Assist. daselbst angestellt,

29. Januar. Müller, Kasernen-Insp. in Rastatt, auf eigenen Antrag zum 1. April d. I. mit Pension in den Ruhestand verseßt.

30, Januar. Barkow, Dr. Becker, Boers, Breite wicser, Dallwig, Dr. Dobrin, Gerhard, Grüllich, Dr. Günther, Halle, Kraft, Mappes, Maury, Dr. Paul- mann, Paget, Schüler, Wolff, Unter-Apotheker des Be- urlaubten tandes, zu Ober-Apothekern befördert. Dr. Clewing, Kaeder, Dr. Klingenberg, Lahusen, Lindner, Maercklin, Neumeier, Thill, ODber-Apotheker des Beurlaubtenstandes, der Abschied bewilligt.

1. Februar. Drichel, Proviantamts-Assist. in Lüben , als Proviantamts-Kontroleur auf Probe nah Caffel E

5. Februar. Fluche, Zahlmstr. vom 1. Bat. Inf. Negts. Graf Schwerin (3. Pomm.) Nr. 14, auf seinen Antrag mit Pension in den Ruhestand verseßt.

__6. Februar. Wollbrück, Garn. Verwalt. Ober-Insp. in Düsseldorf, zum Garn. Verwalt. Direktor ernannt.

7. Februar. Grube, Zahlmstr. Aspir., zum Zahlmstr. beim VII. Armee-Korps ernannt.

8. Februar. Schmygrecki, Kasernen-Insp. in Berlin, nah Hadersleben verseßt. Vaeth, Unter-Roßarzt der Landw. 2. Auf- gebots, Meyer, Heese, Brincker, Unter-Roßärzte der Ref, zu Roßärzten des Beurlaubtenstandes ernannt.

9. Februar. Dornbach, Geheimer Kriegsrath, Militär- Zitende die Militär-Fntendantenstelle des VIII. Armee-Korps über- ragen.

11. Februar. Vollmar, Garn. Verwalt. Ober-Insp. in Brandenburg, auf eigenen Antrag zum 1. April d. J. mit Pension in den Ruhestand verseßt. ;

Durch Verfügung des General-Kommandos. eas meister: a. Verseßt: Neugebauer, vom Füs. Bat. 1. Garde-NRegts. L Dc zum 4. Ce August N Ri. B

elen, vom 4. Bat. leztgenannten Regts. zum Füs. Bat. 1. Garde- Regts. z. F., Kuhlow, vom 2. Bat. Inf. Regts. von Stülpn (5. Brandenburg.) Nr. 48 zum 1. Bat. Inf. ts. Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg - Schwerin (4. Brandarigan x Fischer, vom 1. zum 4. Bat, Kindermann, vom 4. zum 1. Bat: 2 Dell Sl: Regts. Nr. 82, unter Aufhebung der Ver- segungen von Fischer zum 2. Bat. 2. Hannov. Inf. Regts. Nr. 77 und "A zum 1. Bat. 2. Hes: Inf. Regts. Nr. 82, Ecklebén,. vom 4. Bat. 4. Bad. Inf. Regts. Prinz Wilhelm Nr. 112 zum Bad. Train-Bat. Nr. 14, Giesel, von ey genann Bat. zum 4. Bat. 4. Bad. Inf. Regts. Prinz Wilhelm Nr. 112; þ. Infolge Ernennung zugetheilt: Herrmann, dem 4. Bat. nf. 1s. von tow (1. Rhein.) Nr. 25, Eberhardt, dem 4. Bat. 2. seat. Fa i E Nr. 76, Grube, dem 2. Bat. 5. Westfäl. Inf. Regts.

Lo . \

bei der

Danzig, zum

Dr. Boesser, Professor beim Kadettenhause in Köslin,

a Garde-Gren. Regts. Nr. 4,

el dl

Sec. Lt. von der Res. des Garde-Schügen-