der Zugehörigkeit zu einer bestimmien Religionsgemelnschaft abr hängen.“
Es liegt alss gans in Ihrem ‘Sinne, daf eins Bevorzugung nat der Konfession ebensowenig eintreten soll wie auf der anderen Seite eine BVenachteiligung. (Zurufe.) Meine Herren, es liegt mir ja nut daran, unsere Uebcreinstimmungen festzustellen. (Heiterkeit.)
= und so wird es iu den cu sein — von den Grbiastbsteuecrämtern, also von den | Bundesstaaten, Wir werden die Erfahrungen der Praxis in Sieuorämizen, die dan indirekien Steuerbebörden angeglievert | erfier Linie durch die Vermittlung der Bundesstaaten gewinnen sind, veranlagt. Das geht au, sie können vou verhältniêmäßig | önnen, und tch halte diese Erfahrungen gerade dei den großen Auf- Heinen Bebdördea veraulagt werden, weil es id nux bei der Erb- gaben, die uns jeßt bevorstehen, doch tür außerordentlih wichtig. Jch sGaftssteuer um - die Besteuerung der Kollateralerbsckaîten bandelt. |
meisten anderen Bundesstaaten [ kann. Ï { |
5 muß aifo für meine Perfon die Erklärung abgeben, daß ih das größte Y 5 nt hn mte harr eme (Cal, Fuld, ck R. L (& Le ¿ E ais p Ce 6 Ï Ï
S dem Moment, wo wir dur eine Erbschaftsfteuer die DVesteuerung | Gewicht auf ein verständniévolles Zusammenarbeiten mit den bundes- Mesentlich für die von Ibnen und der Neicksleitung gewÜünschte a C58 E Q S Ï - : 4 ep s ; Î L B Î M E N x 27 ets N G
O D nie Ia Li LUOITeN 12ten 16t ei } tan! 0 (T 2 en l 08 eA B? 77 Bo 1TP ç Hoc ck C 7 O E x T2 - : t h 2 zend ¿a I : Ten uten ir Cl itaatitcen Glnanzverwaltungen ege, wie das tin den leßten Wochen Besserung des von hnen beklagten Mißverbältnisses {eint mix zu aufilelen. Dani # zwischen der Retichsfinanzverwaltung und den Bundesstaaten durchaus | sein daß die katholischen Kreise, die die Beamtenlaufbabn in
Paratï vrattia mœt a L K coaTtettieueramter anagltetern, tonbet1 der ¿Fau geweien ti. Notracht Pommer h « H LL/414 48 40
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Das uatúrlihe Bindeglied sind auf diesen Gebieten die | | |
Í ; diejenigen, die heute S, v} 4 4 - r G « j T L L I SMEG S G0 - EVGRLLI e / SLL d) Purtie bercits DervorbebDen, daß der weitaus großte Letl der | Gon in der Beamtenlagufbahn stehen, sch davon durchdringen un
Prüfung lonfessionelle Bee | bänderungêwünschen, | vormgaung oder Zurückfeßzung im Deutschen Reicke' gibt, (Hört! Hört! Sescße vereinbar sind, f Wege einige Fortsritte dai die BWerbhandlungen emacht nit nur wäâbrend des Krieges
u dürfen, daß der {were und starke
sondern aub {on vorber.
ERZUA - ck SEE N M Y L « y f tin WUndebrat | h alaube. darauf btnrmwetten
ckd 8 J
i Gemein r Meformationszeit durch unser ganzes deutsches Volk
ulsche Bolk in zwei Lager getrennt hat, fi in
Lè 55 T bs, ck A A . Ww L s L v à e
Der i im Ausschuß orgânge in Frank- | geheilt ist. as ist ein Gesundungsprozeß, den wir alle nur mit eiche angeordnet je, daß bet / i ic enommen ! z s E E überzeugt, daß der Krieg uns auf diesem Wege ein gutes Stück weiter Î Ri
vor dem Kriege überbrückt hat und zusammen-
begünstigen konnen. Fch bin
Ç 7 Dit on ck 4 FANDTY 4715 njeren beiten Kraften OTDEIN UnNtCÇ D E
ercpégeblet alige:
auch | vorwarts ir haben in diesem Kriege gelernt, er hat
Us gevramt dat. O daß wir uns vor allem als Deutsche und als daß Parteien .und Konfessionen, daß alle die uns früher gestriiten hal zurücktreten Hoffnung aussprechen, daß diese Wirkung
Kriege selbst
leichen Er- | uns vor Augen geführt,
muten
ott; 5 } A 7 y f ¿ N¿N à G ss ] L R T: A N L E E E K, 7 L M1 E, beiträa E E 2 E G 1HLL/L A, d {it Ii Î V Lid ien Zu Cel n L C DEN aonicoe AUfj I NBrüdor fühlen S a S i Ä 4 L N E S u L G E i t L j «O TUDCT UDLEN
nter] Med
,
zu Ende sein wird, daß was heute noch
mehr vers{chrwwindet.
iesem Wege woeiter-
1d die endaultige
h hier gewiß nit Bersicherunag wiedere-
der preußishe Herr
erklärt hat, auf dem
Abgeordnete Zypabn an
verdient, und die Neichsleituna wird » Bevorzugung überhaupt möglich ift, einen
Katholiken an unserer
ta dkonf.) dem Aba, Haufimann
bmerzlih es 1bm war, daß er uns die Adlon-
die Nockscböße hängen konnte. (Fr
Wefuhl gehabt haben, daß das ein Versuch am untaualichen Objekt
var. Mit befonderer Betonung bob er hervor, daß er eine Be-
dem Grafen Hoensbroech gehabt habe. Jch bin lieber
t, als unhöfli6. Selbst wenn ein Parteifreund des Abg. Haußmann
zu mir kommt, so gehe ih auf eine Besprechung ein, und ih habe
ichon sehr viele Herren gesprochen, die nicht von meiner Partei waren,
f : y S i Borschlägen ich durchaus nicht zustimmen konnte. Dann
tatholi)ce &lement der Bevolterung in einem WBer- C Scbluß meines Briefes an der
il Katholiken an unserer Ge- | Grafen Hoensbroech hingewiesen und mir besonders zum Vorrourf
habe feine | gemacht, daß ih ein Eingehen auf die: Vorschläge des Grafen Hoens-
broech nur zurzeit abgelehnt habe. Er hat aber falsch zitiert, denn er
P E e E Gli Eu B L Cb aa p __ | hat den Zusammenhang nicht berücksichtigt. Der leßte Absaþ des
GauUMCOIULR L, QADEU DEL Augenschein und Sttchproben Dewetten, Dal 2 rtetes bezog ich, wie aus dem vorleßten Absatz ganz far hervore-
j ; das katholische Element | geht, lediglih auf den Vorschlag, nah welchem die konservative und
t | die nationalliberale Fraktion ein Zufammentreten des Reichstags
ordern und in dem fo zusammengetretenen Reichstag die Entlassung
es MeichskTanzlers durchseben follten. Da babe ih qaesaat: l (Fntscheidungen, um welchce jeßt draußen gefäm! d, und die
) die Lelstungen von Héer und Marine und durch die ael
F ay »POTI S v oba «f G [Onferenz 1 wird selber das
“R l) y ITLÄC La on JEBL um ¿Aagmen De NCTaibIsti l ¡eung nroemuna Dohrn ltort j j N î 411 WLINMLLL L 1/4 Î j recbung B) S L ¿s ü C7 C y G, ¡ViuU L iy DEI T N ALCDCN, L (Un y / 4 1 y riften 1 Mark holiirt Aa BEIDOPPCeiung q nt ç a Aida N oti4 l C A A 0-9» 4 M4 ; Cd 4 A R CAM TENICWarl Des /ÆUi- Mell D enn m0 UDCLTLegat, if
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Statistik zur Verfügung, die über das zahlenmäßige Verhältnis vollen
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balten, daß der Reichstag in einer fTraftvollen Aktion
Zustimmung eine Be-
{ zrotllens verbant L LUCDCT die
as Friedens-
Berha1 ¡etreten würde,
Nel l ; eit gegeben
absichtigt, das
darzutun, in der die
wartung aussprechen sollte iß die mit dem
rfampften Xorteile zur rundlage eines
der militarish und wirtichaftlich unser
eut D t Meinung, daß eine
Reichstags das Friedensangebot mcht nur nicht ge-
sogar unterstüßt haben würde. (Beifall rechts.)
gien (Soz.): Den Gewerkschaften ist der Vorwurf ge-
macht worden, ste seien unduldsam gegen die Werkvereine. Die National-
| liberalen haben nun allerdings zugegeben, daß sie auf Grund der E&r-
fahrungen dicses Krieges die Gewerkschaften anders beurteilen müßten.
man kann von den Gewerkschaften nicht verlangen, daß fie die
Berfvereine al btmaßige Vertreter der Arbeiterschaft an
r [s wenn die Gewerkschaften
Unternehmer ftauften, durch die fie eine Unternehmerorgani-
schaffen und diese dann allein als Vertreter des Unternehmer-
anertennen mwollien. E 18 WUrden Di Unternehmer mit vollem
Denselben Gesichtspunkt müssen wir aber auch für
geltend machen. Die Werkvereine sind agargßtenteils von den
eqründet worden und werden von ibnen unterbalten,
en Organisationen fann man den Gewerk\chaften
daß sie unduldsam seien. Mit solchen Organi-
eile des Unternehmertums find, werden wir Teine
Ausschusse, die im HUfsdienstgeseß
BBertyerecine nit hin»
man in tem Geseß
rteter und diè Ar-
ften aller Richtungen
des Meichsverbandes
i n x i, fi — U APE u L f {11 mt Mecht als Bater des
tungen dantbar. (Vraro! retä.) G6 wäre außerordentli taild, | immen zu ine Deyorzugung aus konfesstonelen Gründen ein Bundes der hate den Arbeitervereine bezeichnet. Heute aber
i fich BeBeidesinanzcermailing in cincn Vegensaß zu den bundet breten zu lassen, Fur dieje A g, die ih teile, spricht der Tole« zut er selbst diese vater [chen Vereine, nachbem sich die Ar-
\ beitershaft im Kriege zum Vaterlande gestellt hat, Wir brauchen in
diesem Kriene offene und ehrliche Leute, bie gesc{lossen zu ihrer Or-
S e A nan?sation ftehen, auf dis ihre Organisationen fi vorlassen können, die Sugebörigteit zu tine (Beifall links,
l venn eé Nd um
R E (Foctsehung in der Zweilen Beilage.)
densangebot zustimmte,
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ubtiaen &rflarung
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A Lan A At AX M h J 40 IVULT UIGTIUD L PUDICLUE, Ii
hlohnon j ablehnen.
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Denn, meine
staatlichen Finanzivenwvalt Urtitel 2, der | die Reichsfiganzverwaltung muß auft L ngen in | StaailiGe und kommunale vielfacher Valezuog bafer Fhenso wie den anderen Neis | und Aufzeiönmungon 1 ots fehlt et Neichéfinanzveriraltu: 8 añùñ Orgañe utt meinschaft nur
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Mbbeiterverbände ernannt werden
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8
(Fortseßung aus der Ersten Beilage.]
Abg. Haußmann (fortschr. Volksp.): Die Gefährlichkeit Adlonbestrebungen darf nicht untershäßt werden. In dem Pro- imm wird verlangt, das preußishe Abgeordnetenhaus und das rrenhaus sollten zu den Fragen Stellung nehmen. Jetzt zirkuliert E Herrenhaus ein Antrag, der diesem Befehl nachkommt. Darin ‘d verlangt, die Regierung aufzufordern, dahin zu wirken, daß, nacb-
bem zur Freude aller Parteien der uneinges{hränkte U-Bootkrieg ver-
rkliht worden ift, nunmehr ohne Rücksicht auf irgend welhe Ein- sse dur die kraftvolle Anwendung aller Kampfmittel ein ehren- er, me politishe und wirtshaftlihe Zukunft des Vaterlandes hernder Friede erreiht wird, der den gebrahten Opfern entspricht. diesem Antrag wird eine Begründung gegeben, aus der man fieht,
E dec ganze Antrag direkt im Fahrwasser der Adlonbestrebungen t, Nachdem der Abg. Frhr. von Gamp und der Abg, Graf estarp diese Herren abgeschüttelt haben, ist es erfreulih, daß sich mand in diesem Hause zu diesen Bestrebungen bekennt. Dort hat Man ja ausdrüdckTih bedauert, daß die Herren im Reichstag sich der hche nicht annehmen, und. erklärt, der Reichstag sei vertrottelt. Die Mtheit des Materials is ja von keiner Seite bezweifelt worden. es, was wir gehört haben, sind nur Bestätigungen. Wenn auch 12, Dezember nur eine kurze Erklärung der Konservativen ab- eben worden wäre, so wäre das doch in dem Geiste geschehen, in n die 1egige Nede gehalten worden ist, und damit wäre der Schritt W Maijers belastet gewesen. In seiner Verlegenheit hat Graf Mestarp den Grafen Hoensbroech uns an die Nockschöße hängen lien, aber Graf Hoensbroech is von dem Verein, dem er plößlich geireten war und von dem er die s{leunige Anerkennung als Mändidat verlangte, niht als zu uns gehörig anerkannt worden. Jm ani 1914 hat Graf Westarp auf dem konservativen Parteitag in Wistrow dén Abg. Graefe als eine der wertvollsten Stüben der aktion im Meichstage bezeihnet. Es kann also nicht geleugnet daß ein Zusammenhang besteht zwischen diesen Bestrebungen
‘inem Abgeordneten, der von dem Führer der konservativen
] eine der wertvollsten Stüßen angesprohen worden tft.
ifall Links.) Abg. Dr. Arendt (deutshe Fraktion):
T
D Der Abg. Legien hat die wirtschaftsfriedlihe Bewegung hier in den Shmußh (Vizeprästident D ove: Jch habe davon nichts gehört.) von getauften Leuten gesprochen. Jh erhebe namens dieses Teiles der deutschen Arbeiterschaft, der eine halbe Million gegen eine derartige Beschimpfung Protest. (Zustimmung.) ozñaldemoftraten haben also nit die gesamte deutsche Arbeiter- hinter ih, sie haben nur das Recht, für die binter ihnen ju sprechen. Wenn ein erheblicher Teil der Arbeiterschaft ibnen vertreten zu laffen, so müssen sie auch Dem Teil das Recht der Existenz und der Vertretung ihrer An- Maung zugestehen. Das ift ja eben in der Praxis die Organt- D
onéfreiheit, wie fie sie handhaben, daß sie die Andersdenkenden t dulden wollen. l
len. Die Anschauungen des Abg. Legien über das tstehen der wirtshaftsfriedlichen Bewegung sind falsch. Die Be- ung ist in meinem Wahlkreis um 1890 entstanden.
J
Es hatten teikunruhen jüngerer sfoztialdemokratischer Arbeiter stattgefunden, da traten ältere Bergleute zu einem reichstreuen Verein zusam- um der sozialdemokratischen Verführung der jungen Arbeiter arbéîten.- Dies: Leitung: der sfelder Gewerkschaft, Ge- mer Nat Loschner, war ein Gegner dieser Bewegung. (Zuruf bei Sozialdemokraten: Maschinengewehre!) Diese Leute kamen dann mir, und mit Mübe babe ih erreicht, daß die Leitung sch dem rein nit mehr entgegenstellte. Die Entwicklung der Bewegung bewiesen, daß ihr ein durchaus berechtigter wirts{Gaftlider Ge- zugrunde lag. Es liegt ein natürlicher Fortschritt wirts{aft- : Erkenntnis vor, den Sie mit allem Terrorismus nit verhin- fönnen. (Große Unrube bei den Soztaldemokraten. Mufe: rens!) Herr Behrens wird fein Unrecht bald erkennen. E ift aller derer, die für wirkliche Freiheit der Organisationen ein- auch für diese Bewegung einzutreten. (Zurufe links) Die rnebmer würden einen folhen terroristisben Standpunkt über- (Gelächter bei den Sozialdemokraten.) g. Dr. Stresemann (nl): Meines Wissens kann kein D der nationalliberalen Partei einer parlamentaris{hen Körper- der Adlonkonferenz teilgenommen haben. Ein großer Teil Freun t eingeladen, aber die Eingeladenen identifizieren mit den Zielen und Bestrebungen der Einladenden. it sie geantwortet haben, haben fie keinen Zweifel darüber ge- Lai daß sie die ganze Art dieses Treibens für bedenklih halten uo zurüclweisen. Daß der Veranstalter niht an uns und unsere Unter- WaBung dachte, geht {on daraus hervor, daß er mit Herrn Basser- unn och} unzufrieden war, und ein Teil der Verhandlungen sfollte J der Aufgabe gewidmet sein, Bassermann und den Grafen Westarp mes Besseren zu belehren. Graf Westarp hat mir übrigens mehrere Wochen vor der Konferenz erklärt, daß er die ganze Veranstaltung D ihre Tendenz aufs scharfste verurteile. Es hat dann auf der Mpnserenz auch geheißen, der ganze Reichstag bestände aus Trotteln Peiterteit); man foll also doch der Konferenz nicht diese Bedeutung legen, sondern sie mit Schiffer als eine politische Burleske ansehen. er (Graf Hoensbroech ist vor einiger Zeit aus der fortschrittlichen pl lspartei ausgetreten, aber er konnte doch nur austreten, wenn er Man war. (Heiterkeit.) Die Wirtschaftsfriedlichen seten {on ge- Ptet meinte Herr Legien, wenn der Syndikus eines Unternehmer- bandes für sie eintrete. Jch weise diese Hineinziehung meines Be- Mes in unsere Verhandlungen zurü; ih spreche hier als Abgeordneter 1 und unabhängig. Aus der gnoßen Entwicklung der gelben Vereine de ih geschlossen, daß ein großer Prozentsatz der deutschen Arbeiter- aft sich zu diesen Ideen bekennt, und daß sie also auch das Recht Vertretung bei der Hilfsdienstorganisation beanspruchen können. i den geheimen Wahlen in Spandau haben sie es zu großen ojoritäten gebracht. In der heutigen Zeit kann der Arbeitgeber erhaupt feinen Arbeiter mehr in gewisse Organisationen hinein- ingen. (Widerspruh und Lachen b. d. Soz.) In dem Vorgehen Gewerkschaften liegt eine Unduldsamkeit. Diese haben ste auch iesen gegenüber dem Verbande der deuts{chen CEisenbahnhandwerker -Arbeiter, der 104000 Mitglieder zählt. Sie baben ihn boy-
iht einnehmen.
F L
Wüttiert, lediglich deshalb, weil er nit auf ihren Îdeen aufgebaut
(Beifall. Abg. Graf West arp : Die egi des Abg. Logien würde richtig sein, wenn in dem Geis Lune aß nur Vertreter solcher l urfen, die indem Kampf gegen die ternehmer ihren Zwed sehen, dagegen Arbeiterorganisationen, die uben, in einem guten Verhältnis zu den Unternehmern stehen zu en, nicht. Es handelt si: bei den wirtschaftsfriedlihen Organi- ionen um 500 000 Arbeiter, darunter auch die katholischen Arbeiter- eine, und dieser großen Zahl pon Arbeitern macht Herr Legien den orwurf, sie seten käuflih. Ih habe während des Krieges in den erhandlungen des Reichstags kein Wort gehört, das mich so empört o betrübt hat, wie dieses. (pustimmung rets) &8 wird nicht ritten, as die Arbeitgeber für diefe Organisation au ihrerseits iträge gezahlt. haben, áber unter allen Umständen wird bestritten, ß dadur diese ganisetion in Abhängigkeit unter bie Arbeit- Wr begaben hat. Diess Botträga bestanden üborwiegenbd, wenn ntcht 08\chlteßlid, aus solchen für Wohl arine Und das i doch biß zu begrüßen. (Zustimmung.) as allerbetrübendste if aber, er Abg. Legien erklärt hat, daß, wenn man den wirt\chaftsfried- hen Arbeitern einen Siß im Ausschuß einräume, die Gewerkschaften
zum Deutschen Neichsanz 54
Zweite Beilage
Berlin, Sonnabend, den 3. März
E Ei E E e
niht mehr mittun wollen. Wir möchten bagegen den {ärfsten Ein- spruch erheben. : e
Abg. Prinz zu Shönaih-Carolath (nl.): Die Lage der Kriegsgefangenen hat uns auf das -eingehendste beschäftigt. Ich erkenne an, daß es ein außerordentlihes Verdienst Seiner Heiligkeit des Papstes ist, daß er unermüdlich für die Ver- bessecung des Loses der Gefangenen in allen Ländern eintritt, und wix können nur wünschen, daß er seine felbftlosen Bemühungen fort=- seßt. (Beifall) Jh möchte meiner besonderen Freude Ausdruck geben über die Anerkennung, die der Kriegsminister gestern den Ver- diensten des {wedis{hen Roten Kreuzes hat zuteil werden lafsen. Dieses Rote Kreuz hat unter unsäglichen \{wierigen Verhältnissen troß der rufsischen Nachbarschaft alles daran geseßt, um das Schtck- fal unserer Gefangenen in Rußland zu erleichtern. Es wäre interessant, Einzelheiten darüber zu erfahren. Besonders möchte ih hervorheben, daß wir dem unlängst verstorbenen {wedis{chen Ge- sandten Grafen Taube zu großem Danke verpflichtet sind. Was die paritätishe Behandlung anlangt, auf die vorhin der Abg. Spahn hingewiesen hat, fo können wir uns nur dahin aussprechen, daß wir die paritätishe Behandlung für selbstverständlih halten allen gegen- über, und daß wir wünschen, daß diese Toleranz und Gleichberehtigung allerseits ausgeübt werden möchte. Kollege Schiffer hat fih darüber schon ausgesprochen.
Abg. Behrens (deutsche Fraktion): Die Frage der sogenannten Gelben ist nit so einfach wie die Herren, die für die Gelken ein- getreten jind, glauben. Man muß die vielfachen Strömungen und Stimmungen kennen, wenn man nicht eine Jrreführung im Lande herbeiführen muß. Den wirtschaftlichen Charakter des Cisenbahner- verbandes bestreiten wir keinen Augenblick. Dieser Verband ist nicht absihtlih ausgeschlossen worden, er is nur übersehen worden. Ec hatte an der Sache auh kein lebhaftes Intecsse, troßdem ist ihm die Möglichkeit gegeben worden, vertreten zu sein, ebenfo den gelben Berbänden, wenn fie anständige Vätglieder werden. Bet den wirt- schaftsfriedlihen Verbänden kommen nur etwa ein Drittel Millionen Arbeiter in Frage, bei den gewerkt\schaftlihen Verbänden dagegen etwa 4 Millionen Acheiter und Angestellte. handelt fich auch mcht um einen Kampf gegen die mwirtschaftsfriedlihen Organisationen, sondern gegen diejenwgen Verbände, die zwangsweise von Unter- nehmern in diese Organisationen hineingebracht worden sind. In meiner eigenen Familie find Blutsverwandte, die ebenfalls durch diefes Joch haben hindurchgehen müssen, um für thre Familie Brot zu haben... (Hört, hort!) Die Arbeiter, die fo in diese Organisationen hineingezwungen find, empfinden das Unerträgliche ihres Loses ganz von selbst. Gegeß diese wenden wir uns nicht. Die Unternehmer werden an dieser Organisation keine große Freude haben, denn wenn sie erft eine großere Masse bilden, und vom Geist der Gesamtbewegung ergriffen werden, dann gehen sie ihnen doch dur die Lappen. Lassen Sie es also so, wie die Dinge jeßt sind, Es ijt zu bedauern, wenn die Durchführung des Hilfsdienstgefebes erschwert würde, wir müssen aker jede Verantwortung ablehnen.
Abg. Legien (Soz): Selbst wenn es 500000 Gelbe gibt, was mill das befagen gegen 424 Millionen Arbeiter und Angestellte der Gewerkschaften. Wenn ich von Käuflichkeit. gesprochen habe, fo hat das der Präsident bereits gerügt. Den Abg. Arendt erinnere 1c) daran, daß die „Wirtschaftsfriedlichen“ in seinem. Wahlkreise einen rens eingerichtet hatten, dèr immer antrat, wenn fozialistif rbeiter eine Mécsrimialing: abhalten. wollen, Gelang es. jo nicht, die Versammlungen zu sprengen, 9 wurde y : angewendet. g i ua Zwingen- wir dem: die wirt- saftsfriedlihen Organisationen in die unserigen einzutreten? Die Ehre der Arbeiter, die zwangsweise in die gelben Werkvereine eingetreten find, will ich nit angreifen. Aber den Unternehmern mache ich einen Vorwurf daraus. VBegünstigt durch die schlechte
Konjunktur, haben die gelben Werkvereine unter dem Druck der Unter- nehmer zunehmen fTönnen, und diefer Druck wird sich vielleicht auch nah dem Kriege wieder geltend machen, wenn wir dann eine un- günstige Wirtschaftslage haben. Das ANagtitatorische liegt auf jener Seite, aber nicht auf unserer. Wenn eiamal. später die Frage be- handelt wird, auf welcher Seite des Hauses das starkere Festhalten am Vaterlande in diesem Kriege gewesen ist, auf der linken Seite, wo die Vertreter der Arbeiter sißen, oder auf der rechten, dann wird |ih wel» leicht ein anderes Bild ergeben, als Sie jeßt glauben wollen, Wenn Sie Organisationsfreiheit wollen, dann sorgen Sie dafür, daß kein Druck von den Unternehmern ausgeübt wird.
Aba. Schiele (dkonf.): Wenn von 14 Millionen Arbeitern 4 Milltonen Öraganisierte anderen gegenüberstehen, dänn it die jeßige Art der Beseßung der Hilfsdienstaus\hüsse falsch. Das Agita- torische aber liegt auf der Seite der Gewerkschaften, wenn fie, wie der Abgeordnete Legien erklärt, nur mit thresgleihen zu tun haben wollen. Auch die mchtorganifierten 7 bis 8 Vuillionen Arbeiter den ja von ihnen nit anerkannt. Das vaterländishe Hilfsi geseß darf niht eine Monopolisierung der Gewerkschaften bringen, das wäre ja ein Organisationszwang. Wir können nicht dulden, ¿aß Gie sagen: Wir machen in den Arbeiteraus\chüssen nit mehr mit,
Abg. Ickler (nl): Die große Organisalion der Eisenbahn- arbetîter bätte bei dec Einberufung und Abbaltung der Arbeiterkon- ferenz am 12. - Dezember mit berücksichtigt werden müssen, Der Abg. Koßmann, der \ch als Führer der katholisben Fachverbände fue um eine Einladung bemüht hat, ist sogar ausdrücklih von dex Ver- anstaltung* ausgeschlossen worden. Und sollten Sie wirklich unsere Organisation, die größte der Cisenbahnarbeiter, niht gekannt haben? Da lag zweifellos eine Absicht vor. Das Kriegsamt wollte nur mit großen Vrganisationen zu tun haben, abex wir sind ja die größte (Fifenbahnarbeiterorganisation. Man kommt den Staatsarbeitern stets mit s{önen Redensarten. Bei der Retchsversicherungsordnung sind sie zu kurz gekommen, bei dem Neichsvereinsgeseß mußten die Staatsarbeiter zurückstehen, weil das Geseß für die Privatarbeiter eine Verbesserung brachte. Auch das Hilfsdienstgesez bringt den Privatarbeitern eine Verbesserung, denn. die sozialen Einrichtungen, die jeßt geschaffen werden, werden doch nah“ dem Kriege nit wieder vers{winden, und wieder sind die Staatsarbetter zu kurz gekommen.
Abg, Bauer (Soz.): Das Meichsvereinsgeseß erstreckt sich auf alle Staatsbürger; die Staatsarbeiter werden mcht durch das Geseh, sondern durch Maßnahmen ihrer vorgeseßlen Behörden beschränkt. Bei der Einberufung der Konferenz vom 12. Dezember konnten un- möglich alle einzelnen Organisationen eingeladen werden. Die Ab- haltung ist ja vorher in der Presse mitgeteilt worden.
Abg. Behrens (deutsche Fraktion): Den katholi\hen Fach- berbänden ist erst auf unsere Anregung hin eine Vertretung in Ar- beiteraus\{chüssen zugebilligt worden. Wenn der Abg, Zckler die Be- schränkung der Eisenbahner im Vereinsreht bedauert, so mag er seine eigene Rede von damals nachlesen, in der ex stch mit ‘einer bloßen Resolution begnügte. Die Folgen hat er ch nun selbst zu- zuschreiben. f /
Abg. S {iffer - Borken (Zentr.): Wir wollen nicht den Kampf gegen die Arbeitnehmer, aber wir wollen freie, selbständige Arbeiterorganisationen. Wir wollen emen, die es
"als ihre Ehre ansehen, nicht von Arbeitgebern beeinflußt und untet-
e zu werden. Und wir vorlangen ondlich on freies Koalitions- A
Damit {ließt dis Debatts., Es folgen persönliché Bemerkinttsen,
Abg. von Graefe (dkons.): Jch muß es loîder ablehnen, den Abg. Haußmann als meinen Hauslehrer anerkennen zu können, ih
eiger und Königlih Preu
der Krel
ishen Staatsanzeiger. 1917.
bedarf dessen nicht. Er hat den Zwischenruf, den ih in der Siß
in welcher hier das Friedensangebot befanntgemacht wurde, gema habe, als etnen Mangel an Selbstbeherrs{ung meinerseits ansehen zu fönnen geglaubt. J bedaure, ihm diefen Gefallen nit tun zu. können. Ich halte diefen Zuruf auch heute in aller Ruhe und Bestimmtheit aufre{cht, weil ich mich mckt zu der Begeisterung des beschränkten Untertanenverstandes in dieser Sache aufs{chwingen kann, wie der Abg. Haußmann. Weiter hat der Abg, Haußmann geglaubt, durch den Hinweis darauf, daß ich die Adlonkonferenz besucht habe, mir eine Verlegenheit bereiten zu können. Aber darin irrt er fich fehr. Jch habe es niht nötig, mich um bie Meinung anderer zu kümmern, wie viele leiht außerhalb diefes Hauses mancke Herren sich für berechtigt halten, vertraulichen Besprechungen ihrer Mitbürger nahzuspüren. Jch habe jedem Menschen gesagt, daß tch zu der Verjammlung gehen werde, und wh habe jedem gesagt, daß ih dort gewesen bin. Jh habe selbft Bewußtsein genug, um au in eine Versammlung gehen zu können, mit der ih nit uübereinstimme.
Abg. Dr. Stresemann (nl.): Der Oberst von Wrisberg ist heute auf meine gestrigen Bemerkungen über den General von Loewenfeld zurückgekommen. Nach dem Zusammenhange dieser Bes merkung fonnte der Ausdruck „Anmaßung nur so verstanden werden, daß der General sich ein allgemeines Urteil über das gesamte Aus- landsdeutshtum angemaßt habe, obwohl ihm darüber keine Erfahrun zur Seite stehe. Oberst von Wrisberg hat einfach erklärt: „J weise diesen Angriff zurück.“ Es ift sonst in diesem Hause Sitte, das sahlich, mit Gründen zu tun. (Vizepräsident Dove: Das ist nichk mehr persönlich.) Den Tatbestand in Zweifel zu ziehen, hat Herr Oberst von Wrisberg nicht einmal den Versu gemacht.
Abg. Haußmann (fortshr. Volksp.): Der Abg. von Graefe hat sich selbst so charakteristert, daß ih nichts mehr hinzuzuseßen habe. (Lachen rechts.) Sachlich hat er nichts zu erwidern, sonst hätte er doch wohl in der Diskussion gesprochen, die noch nit ges{lossen war. Fch habe ausdrüdlih anerkannt, daß fein nationalliberaler Abgeorb- neter derx Einladung gefolgt ist, in der gesagt war, die Zukunft des deutschen Volkes und unterer Fürstendynastie fordere die Herbeiführung des Konflikts zwischen Hindenburg und Bethmann. Mit der Be- ¿einung „Burleske“ bin ich einverstanden. Graf von Hoensbroech bat 1903 in Chemniß 12000 Stimmen erhalten, und zwar als Kandidat der Nationalliberalen. (Stürmische Heiterkeit.)
Der Etat mit den Steuervorlagen wird hierauf deur Hauptauss{chuß überwiesen.
Schluß 614 Uhr. Nächste Sißung Dienstag, 20. März, 1 Uhr. (Zweite Lesung des Etats.) Der Präsident wird er- mächtigt, die Sitzung eventuell vor diesem Termin einzube-
rufen.
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 71. Sitzung vom 2. März 1917, Vormittags 11 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.)
Am Regierungstish: Der. Siaatsminister D. Dr: von Trott zu: Solz,
Präsident Dr. Graf von Schwerin-Löwiß.erbfssnea die Sihung um 1154 Uhr. E
Auf der Tagesordnung steht zunächst die. Beratung des: von Mitgliedern aller Parteien mit Ausnahme der Polen und Sozialdemokraten unterstüßten Antrages des Abgeordneten Ur. von Heydebrand und der Lase- (konf.):
die Königliche Staatsregierung wolle in der verstärkten Staats haushaltstommission darüber Auskunft geben, wie bei der jeßigew politischen Lage die Versorgung des inneren Marktes durch die Zentraleinktaufsgesellschaft gefördert wird,
Der Antrag wird ohne Debatte angenommen.
Varauf wird die Beratung des Staatshaus3halts- planes für das Ministerium der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten in der Be- sprechung über die höheren Lehranstalten und die Provinzialschulkollegien fortgeseßt.
Abg. Caffel (fortschr. Volksp.): Die Bestellund! der Feld rabbiner hat sich nach Ansicht der Heeresverwaltung bewährt, und i ware dem Minister dankbar, wenn er eine Erflärung über die
lung der Feldrabbiner abgeben würde. Die Kriegsprimaner müssen
den nötigen Kenntnissen ausgestattet werden, um mit den übrigen en geistigen Wettbewerb aufnehmen zu können. Es ift erfreulich, daß nach den Erklärungen des Ministers die zurückgekehrten Schüler
nh mit allem Ernst und Cifer dem weiteren Unterricht hingegeben haben. Auch die Sorge für die jeßt noch nit heerespflihtige Jugenb darf mcht vergessen werden. Der Schulunterricht hat erfreulicherweise aufrecht erhalten werden können, leidet aber unter den jeßigen shwierigen Verhältnissen der Zusammenziehung von Klassen und Vertretungen in dem Grade, daß die Klassen das Ziel vielfad nicht ‘rreichen. Dazu l'ommt, daß den Schülern die Erziehung der väterlichen Hand fehlt, und daß viele thren Vater nicht wiedersehen werden. Bet den Verseßungen muß daher mit der gebotenen Milde verfahren werden. Der Minister hat sich in demselben Sinne ausgesprochen. Nach dem Kriege, wenn alle Lehrer wieder da sind, kann o werden, was jeßt versäumt wird. Bezüglih der Ausgestältung des hoheren Schulwesens stehen meine Freunde auf dem Grundsaß dex vollen Gleichberechtigung aller drei höheren Schularten, der Gym- nasten, der Realgymnasien und der Oberrealschulen. Ich habe ee Grundsaß in der Berliner städtischen Verwaltung immer vertteten. Es ommt nux darauf an, daß die Sc{Zler aller dieser Schulen zu dex geistigen Reife gebracht werden, daß sie sh nach- ihrem Wunsche allew Studien zuwenden können. Alle drei Schularten haben die gleiche Sthulzeit, und ein Studium darf dadurch ni{ht verhindert werdem, daß diese oder jene Kenntnisse noch fehlen. Wenn die Schüley di geistige. Reife erlangt haben, kann man erwarten, daß ste auf niversität Kenntnisse, die für ein bestimmtes Studium fehlen, n holen werden. Die Professoren müssen Rücksicht darauf nehmen un ihre Vorträge so halten, daß sie von allen verskänden werden. Das | Feine unerfüllbare Aufgabe. Es kann nux verlangt werden, daß bet dem Abschluß der Unwversutätsstudiew alle erforderlichen Fenntnisse für das Fah nachgewiesen werden, gleidviel, auf welcher Schule ste erworben sind. Es ist nit ritig Mau den Gymnasien lediglich das Jdeal der Antikè gepflegt wird. Wir entnehmen aus dem Ein« fluß der Antike nicht nur zut die geistigen, sondern auch auf die exaktlen Wissenschaften nur, daß sie der Quell unserer Kenntnis ge- worden ist. Das Gymnasium ift dem Studium der Naturwissen- haften und der Technik nicht t find auf bem Naturwissenschaft
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und Techniker der modernen Zeit sind: auf dem Gymnasium E Für das Gindringen in den G der fremden Völker ist die Kenns der alten Sprachen unentbehrlich. bestreite durchaus dies Fivtung des Abgeordnete von Zedliy, daß der Unteerl eutschen a dem Sn nicht & r genug [eist eut Germanisten haben an den Gymnasien Großes geleistet. h sind mit der Zeit ganz andere geworden, Dis jeßigen \efruhtend, und ih bestreite, daß bie anderen Schulen m De
mehr leisten als die Gymnasien. Der deutsche Aufs an bea €