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Motive. Oer; Lebte Wekasey Deutxékmd seine Einheit wiedergegeben und das geeiniß e Vaxerland auf. eine kaum in einer früheren Epoche seiner Geschick) e erreichte Stufe der Macht gehoben Y, (Lebt, wie in seinenn Erfolgen, so auch in dem Glanze seiner
mpfe und Siege, u-nubertroffen da.
Die verbündetm deutschen em haben in diesem Kriege, wett- eifernd in Tapferkeit und edler, annSzucht, durch eine Reihe glor- rcicher Siege die Einigung Deutschlands mit ihrem Blute befiegelt; ihnon voranleuchtend in aUen frtegerischen Tugenden heldenmüthige
eerführer, Welche die nationale Wehrkraft für den vorliegenden Ent- cdcidungskampf gefestigt und unter dxren umfichtiger und erfolgreicher Leitung, gleich stark und. unüberwindltch in Angriff wie in Abwehr, alle Theile der deutschen Heeresmacht auf feindlichem Boden fich un- verWelfliche Lorbeeren errungen haben.
Dieser Männer Andenken Wird die NachWclt in treuer Verehrung bewahren. Das dankbare Vaterland aber will Verdienste, welche dér (?eschichte angehören, auch auf eine der Gegenwart würdige Weise e ren. . *
Der beigefügte Gesehentwurf bietet der Vertretung des deutschen Volks die Gelegenheit, den Heerführern, Welche zu dem glücklichen Ausgange des Krieges in hervorragender Weise beigetragen haben, den Dank des Vaterlandes abzuftatten.
Verwaltungs-Uebersicht über das Vermögen der Kronprinz- Stiftung und der Elberfelder- Stiftung zur Untcrftüßung der Inva- liden aus dem Feldzuge von 1864 und den Hinterbliebenm der in jenem Kriege Gefallenen für den Zeitraum vom 1. März 1870 bis Ende (Februar 1871. . 14. Einnahmen: Laut Verwaltungs-Ueberslcht vom 1. Zum 1870. Bestand ultimo Februar 1870. [. Das Vermögen der KronpriM-Stiftung in 3134 Thlr. 19 Sgr. 4Pf. inVorschüffen und 350,200 Thlr. in Dokumenten. Dazu Einnahmen bis Ende Februar 1871 &) patriotische Gaben 9233 Thlr. 15 Sgr. 11) Zinsen von Dokumenten 16,846 Thlr. 4 Sar. 5 Pf. ((? Prämie bei Konvertirung von170,800 Thlr. Staatsanleihen 110 7 11 und 13. und 68 (J., in konsolidirte StaaLSanleibe von gleich hohem Be- trage 1681 Thlr. (1) Rückzahlungen auf ein außgeliehenes Kapital 1000 Thlr. 6) Erworbene Hypothek durch Hergabe eines Darlehns 16,500 Thlr. in Dokumenten. f) Ankauf von Niede-rschlefisch-MärfisMn Eisenbahn-Stammaflien 300 Thlr. in Dokumenten. g) Aus der Elberfelder - Stiftung hierher übertragene, zur Verwendung als Unterftüßunaen beiimmte Zinsen inkl. 10 Thaler Konvertirungs- prämie 705 Thaler. Summa der Einnahmen 1111111110 Februar 1871 29,465 Thlr. 19 Sgr. 5 Pf., 367,000 Thlr. in Dokumenten. 11. Das Vermögen der Elberfelder-Stiftung in 14000Thlr. in Dokumexzten. Dazu die Einnahmen bis Ende ,ebruar 1871: &) Zznsen 695 Thlr. b) Prämie von1000Thlr. Staatöanleihe 110 1864 bei der KonVertir nam konsolidirte Staatsankeihe von gleich hohem Betrage 10 Thlx. umma der Einnahme bis Ende Februar 1871: 705 Thlr. m baar, 14,000 Thlr. in Dokumenten. 13. Aus- aben. ]. Bei der Kronprinz-Stiftung bis 11101. Ende ebruar1871: &) der Ende Februar 1870 verbliebene Vorschuß von 3134 Thlr. 19 Sgr. 4 Pf. 11) Zur DiSpofition Sr.Kaiserlichen und Königlichen Hoheit des Kronprinzen, insen pro 1870 von dem reservirten Kapitakvou 25,000 Thlr. 1125 hlr. 0) Die 5111) 11 der Einnahnwn aufgefuhrte Yückzahlnn auf ein Kapital von 1000 Thlr. in Dokumxnten. (1) Fur die 511 0 der Einnahmen erworbene Hypothek einschließlich der Cours-Differenz für die zum Nennwert verausgabten konsolidirten StaatSanleihen 2906 Thlr. 7 Sat. 6 P . in haar, 14,500 Thlr. in Dokumenten. YTJÜ die ErWerbung der 8111- 1" 11er Gönnahznsn aufgeführten iederschlefisch-Märkischen Eisenbahn-Stammakrten 261 Thlr. 1“) An Renten und einmaligen Unterß-ßßungen as.) an Renten 14,928 Thlr., 1111) an* einma-kigen Unterstußungen 1546oThlr. 27 Sgr. 6Pf , 00) an Bade-Unterßüßungen 1115 Thlr., zusamxnm 17,589 Thlr. 27 Sgr. 6 Pf. Summa der Ausgaben bis 111111110 Februar 1871 25,016 Thlr. 24 Sgr. 4 Pf. 11. Bei der Elberffelder-Stiftung bis Ende Februar 1871. Die Zinsen inkl. der Kßnvertirungs-Pvämic von 10 Thlr. sind zur“ VerWendupg als Unierftußungen bei der Kronprinz-Stiftung verein- nahmt m1t 705 Thlr. m_ baar. Summa 1101" 50. Rekapitula- tion. 11.Kron-prinz-Sttft11nq. Einnahmen 29,465 Thlr. 19 Sgr. 5P-f. m haar, 367,000 Thlr. tn Dokumenten. Ausgaben 25,016 Thlr. 24 Sgr. 4 Pf. in haar, 15,500 Thlr. m Dokumenten. Mithin Ende ebruar 1871 ein Besiaud von 4,448 Thlr. 25 Sgr. 1 Pf. in baar, 51,500 Thlr. in Dokumenten. 13. Elberfe1der-Stkftung. Ein- nahmen 705 Thlr- in ba9k-„14,000Tblr. in Dokumenten. Außgaben 705 Thlr. in _baar. Mtthm Ende Februar 1871 ein Bestand von 14,000 Thlr. „m Dokumenten. Von der Kapitals-Vetwmdung der Kronprmz-Sttftung zur Gewährung von Renten stnd ausgeschlossen außer den „im §. 5 des Statäts erwähnten 25,000 Thlr. nach spe- Zeller Befttmmung der Geber resp. 11,844 Thlr. und 4000 Thlr. 'erner 1| von der statutenmäßigen Auflösung die Elberfelder-Stif- tung“ ausgeschla- ssen: Be'rlm, dxn'ö. Iuni 1871. eregs-thsterium. Abtheilung für das InvaXidM-Wesen, * Quedenfeldr. von Kirchbach.
Das Muihoka ins.5 vCenbralbkattes füv die g-s-ammte Unter- richt-s-Verwaltung xx Preußen-r hat folgende» Inhalt!: Berechnung, yon Gehältern 2c, fur Theile eines Monaes-Zablung von Pxnfionen an- Empfänaer iqnxrhalb des Gebietes des Deutschen Reichs -- Ver- seßung dienstunfähtg gewordener mitbelbarer Staatsdiener in den
8112 (17,7 pCt.) verringert. Zären 21,142 Sch. von 402,657 L., MU! nb-urg 174 von 4576 L.,
läzttxrt durch Hr. Kömglich preußuchen Oher-Txibunalc- Verlag von Georg Nenner zu Berlin, find gegenwarttg dte zweite und dritte Lieferung erschienen,
W
theftand -- Vexordmm über das Schulwesen“ im Elsaß - Das chrr|lichoarckäolog1sche Mu mm der Universität. zu Berlin *- Komtrole Wegm Abzahlung eftundeter Kollegienbonorare _ VerWeudun . des Einnahme-Ueherschu es bei der _afademischen Kunßauöftellung - us. schluß der Emtragung von kunftlichem Holz in das Journal für Kunstgezäenftände - Vetficherung des beweglichen Ei enthums von Gymna en gean Feuer efahr -- „Fortbestand der ie Aukübung dys Otwerbebet-rtebes rege nden Postzei-Verordnungen -- Sorge für d1e Gesunpheit der Schüler in den höheren Unterrichts-Anßalten _ .Kuxx-e Mtttbeilunaen: Wissenschaftlich: Prüfungs-Kommission in Munster - Anordnung wegen Erßattung von Verwaltungsberichtm uber die Schullehrex-Seminarien in den neuen Provinzen - Erhöhte Anforderungen an dre Präparaudenbildung im Intereffc der Schule und des Lebens - Wiederholzmgsvrüfung für Schullehrer in der rovinz Hannover - Kursythzr Civileleven in der Königlichen -entrc:l- Turngnftalt -- Dtöxtpltnarbebörden über Elcmentarlebrer in der Provmz Hannover _- Lektüre der VolkS'schullehrer-Penfionszablung kan Lehrer -- Ayfhebung der Singumgänge im Regierungsbezirk Frankfurt - Revtdirtes Statut der Penßonskasse für die Wittwen ynd Waisen der Lehrer im Regierungsbezirk Trier - Turnunterricht m Elemen'tarséhulen -- Ventilation in den Schulzimmern -- Per- sonalchromk.
„Statistische Nachrichten.
In sämmtltchen Hxxfxn des Preußischen “Staates find im Ithe1870 40,317 Scexémffe mit einer Tragfähigkeit von 1,674,709 Yast emgelgUfen, von welchen 29,061 von 1,338,229 Laß beladen, alle usbrtgen mn Ballast oder 1eer waxen. Gegen das Jahr 1869 hat fich dte Gesammtzahl der Schtffe um 8465 oder 17,3 pCt., die Gesammt- laßenzahx um 25,378 qder 1,5 pCt. vermindert und in fast gleichem Verhäitmß smd quch dte Zahlen der bcladencn Schiffe um 5913 und deren Tragfahigkett mn 20,608 Last zurückgegangen. Von den ein- gelaufenen Sch1ffen kamen aus xeußischen Häfen 21,700 von 487,512 Laß, sodannxon: Mecklenburg 07 von 7910 L., Oldenburg 633 Von 10,511 L, Lubeck 601 von 14,723 L., Bremen 943 von 30,637 L., Hamburg 3321 von 39,053 L., Rußland 463 von 42,365 L„ Schchen 891 von 48,144 L., Norwegen 1055 von 50,882 L.„ Dänemark 4970 von 117,555 L., den Ntederlanden 692 Von 34,455 L., Belgien 92 Von 13,940 L., Großbritannien 4244 von 679,913 L., Frankreich 99 Von 12,649 L., Spamxn 35 von 7763 L., ortugal18 von 1851 L.., Italien 2311011 2487 L., Gr1echenland 1 von 5L., der Nordküste von Afrika emschl. AegypEen 35 von 511 L., dem fovsn'gen- Afrika 13 von 2141 L., Nordammfa 134 von 46,659 L., dc“: Oütüße Südamerikas 40 von 5866 L., der Westküße Sudamerikas 21 von 5962 L., Westindien 13 von 2179 (Z., Honolulu 2 von 662 L., Oßindien 15 von 7387 L., Grönland 0 von 863 L., Ikland 1 von 54 L. Nach der Nationalität der _Schiffe waren bet dtesem Vexkehr betheiltgt: reußcn mit 29,276 Sch1ffe und 806-940 L., Mecklenburg mit 160 “ck, und 21,339 L., O1denburg mit 437 SC). ux1d 7945 L., Lübeck“ mit 83Scb.uud 7773 L., Bremen und Hamburg mrt 286 Sch. und 43,475 L., Rußland mir 183 Sch. unkz 20,556 L., Schweden mit 724 Sch. und 46,844 L., Nortvegen m1t 877 Sch. und 59,913 L., Dänemark mit 5011 Sch. u-pd 150,679 L., dn. Nßederiande- mit 1065 SK„ und 63,398 L., Bel- gten mü 7 Sah. tznd 1255 L., Großbritannien mit 2141 S0). und 426,30] L, Frankxetch n;:it 26 Sch. und 2327 L., Portugal mit 1 Sch. unZ ZÉ Z., I)etalxn 11111k 2 Sith 41de 309 L„ 4Oesterxeich mit 2 Sch. un ., or amert (: m . und 1 525 . ' 2 SY- tundd662 LÖ ck , L , Hawati mit
n er en,o en a egebenen Gesammtzablen find einbe. ri n 2905 Dampfscknffe V0n 4 7,906 L., von welchen 2336 von. 380,72HL. belaßen waren. Dte Dämpfschiffabrt partizipirte sonach an der S_chtffszahl überhaupt mn 7,2 resp. 8,0 pCt, an der Lastenzahl mit mp. 29,1 und 28,4 pCt. an den ein'gelaufenen Dampfnn kamm 1076 von 135,9.)8 L. aus preußischen Häfen, nächftdem: aus Groß- brztannien 722 von 222,009- L., Dänemark 448 von 47,375 L„ dcn Medeclanden 210 von 18,1162, Rußland 86 von 15,13] L., Schweden 115- von 12,966 L„ Nordamerika 8 von 8735 L., Norwegen 55 von
8117 L., Belgien 27 von 6963 L., Hamburg 62 von 5280 L., Lübeck.
77 von 3180 L, Bremen 8 von 1549 L., Frankreich 4 von 1169 L Dre Zahl der im Jahre 1870 aus den preu ischen Häfen ausge- laufenen Schiffe betrug 38,796 von 1,422,663 ast (darunter 2891 Dampfschiffe von 446,165 Last), von Welchen 24,140 von 956,484 Laß beladen „gewesen finZ». Gegen das Vorjahr hat fich die Gesammtzahl der Schtffe ,um 11,325 (22,3 pCt.) und 278198 Laß (16,3 pCt.), die Zahl der m-rt Ladung ausgelaufenen um 8652 (26,4 pCt.) und 206,436 Es sind aus laufen nach: preußischen
ldenbm 630 von 12,521 L., Lübcck' 658 von 14,115 L., Bremen
955 von 8,449 L., Hambuvg 2725 von 41411 8. R11 land 733 vo
88,740" 81, Schwchen 998 von 81,825 L., Äorrvegén- 11% von 57,016
TLZZLlYanZZ-Zk Z195 381-1198 15127 (I., FZUiZMd'rwnLYx 893 von 69,951 L„ on .. ro r mm“ 11 3
FranFZiaÖ 27§tvlon 45,691 0“. “ von 393'095 L'“
011 „ a im 1 von 2 5 L. Oesterrei ] von.85 L. '-
nien 1 von 366 L., „Afrika 59 111-311 2085 Le.? Nordamerikcé FUN?!
?ZYZYUZL, LSJdamSFerY15O1§vnd2098 L., Weßindien 8“ von 1216 8, on . in im von 456 L. '
876 L., Island 1 von 54 L. “ Grönland 5 von
Spanien 8 von 1168 L.„ Portugal 1
.. 511111554125“- e1 pS'cra gee ' u ür den okddeutschen Bu d - F. C. Oppenhoff, Ober-SwatSanwalt hex1 LTZ,
625
we das Werk abgeschlossen wird. Der Verfasser hat in dem :?:-"LUMIX: Kommmtav das neu; Bundes-Stxafgesexbuch in dersel- bm Art und Weise bearbeitet, wte dkes in semem Kommentar zum preußischen Strafgescßbuche mit dem [Menn geschehen ist. Die Vor- arbeiten und Materialien des Gesebbuches selbst, die Reichstaqsver- handlungen, so Wie das preyßische Recht ünd eingehend berüakficwigt worden. Auch die Entschetdungen der höchsten preußischen Gerichts- höfe sind zur Begründung der aufgestellßen RechtSsäße benußt worden, .. Was den Inhalt des Werkes anbexrtfft, so gewährt dasselbe eine Uebersicht der Paragraphen des preußxscven Strafgesekhuches und der entsprechenden Paragraphen des Bundes-Strafgeseßbuches, so wie 5:21 Wortlaut nebst Kommentar olgender Geseße_:“ des Einführungs- esekcs vom31.Mai1870, des trafgeseßbuches (ür den Norddeutschen Hund, de. Einführungsgescßes zum pxeußischen StrafgeseßbUChe vojn 14. Avril 1851, der (Frankfurter Einführungs-Vcrordnun zum Preußischen Strafgesekbuche Wm 1 „Dezember 1866 und der nmen) Einführungs-Verordnuna zum preußischen Strafgesekbuche (für die neuen Provinzen) vom 25. Juni „1867. Ein ausführliches Register erleichtert den Gebrauch des Werkes. -- Wenn seit der Verkündigung des (Heseßbuches für den Norddeutschen Bund der leßlere selbst , seine Verfassung, Ausdehnung u,nd Benennung Aenderungen exfahren haben, welche auch bei jenem eme Abändexung des Titels und einzelner Textausdrücke nothwendig machen, so werden diese Aenderungen nach der Anstcht des Verfassers für die Auslegung der Geseßesvorschrßften bedeutungslos bleiben. Da die Publikation dieser Aenderungen noch nicht erfolgt ist, so hat der Verfasser an dem Wortlaut der für den
Norddeutschen Bund verkündeten Fassung festgehalten. Landwirthfchaft.
Ueber die Ernte-AuSsichten in Rußland entnehmen wir dem ,R.-A.- folgende Weitere Angaben:
Im Gouvernement Pensa befinden sich die Wintersaaten augen- blicklick) in gutem Zustw?"dk, das Wachsthum derselben wird aber durch die Kälte gehindert. Déc S011x111ersaaten find des anhaltenden Regen- Wetters wegen schlecht aufgegangen. „ '
Im Gouvernement Kasan tft hmfichtltch des Wintxrgetreides das- selbe zu sagen; dieSommerfelder haben bei dem bestandtgen Regen fast noch nirgend befteklt und besäet Werden können. „
Im GouvernementTula waren die Wintersaaten *m vorzuglicbxm Zustande unter dem Schnee hervorgekomnyn. In Folge der Kalte singen fie an gelb zu werden, seit dem Eintrttt der Warme haben fie,
wie Nachr1chten vom. 27. Mak besaam- |ck jtdté fast überall wieder erholt. Der ausgesäete „Hafer ist währerxd der lebten warmen Tage ausgegangen und das Besaen der Felder mmmt guten Fort a,. . Das Gras bat beinahe noch nicht zu wachsen angefangen und i 1? k noev nichts darüber zu sagen. _
In den Gouvernements Plock und Pwtrkow hat des falten und feuchten Wetters wegen die Besthung' und Bcsäung der Felder sehr spät begonnen werden können; auch dre Arbnt geht nur langsam „von Statten, Die Kälte hat nicht nur auf das WachNhUw des GUMM- sondern auch auf das des Grases nachtbeiltg emgejytrft und wenn das Wetter fich nicht bald ändert, ift nur eine sparl1che Ernte zu er- warten.
Aus dem Gouvernement Poltaäva wird gemeldet, daß in einigen Kreisen die Winterfelder gut stehen, die Sommersaaterx aber noch mcht auSgesäet find, in anderen aber das Wachsen der Wmtersaaten 11111) YastAquehen des Sommergetreidzs durch das kalte Wetter verhm-
er ww.
Im GouvernementBaku ßeht das Getreide an vielen Stellen sehr gut und Verspricht eine gute Ernte.
Gewerbe und Handel.
Berlin, 12, Juni. Vom Königlichen HandeTZ-Minxsterium ist unterm 17. Mai d. I. eine *Inßruktion zur Aufstellung der Projekte und Kostenanschläge für den Bau der Kunst- straszena nebst BercckommgstaVcÜen erlassen, ferner unterm 26. Mai 13. I. eine »Instruktion zur formellen Behandlung der Landbauprojektea nebst Schema zur Kostenberechnung. D:eselben find in Folio auf Schrmbpapier gedruckt und können von der König- lichen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker) hierselbst be- zogen Werden. „
Frankfurt a. M., 11. Juni. (W. T. B.) Fur de:) 11. Juli ist eine außerordentliche Gcneral-Versammlung der Aktwnare der Taunus-Babn nach Wiesbaden einberufen, um über die Vorlage be- züglich Ankaufs der Bahn seitens der Staats-Regierung 111 berathen. -- Die hiefige Cours-Notjz für Galizier ist exklufive Dwidcnde zu
verßehen. „ Verkehrs-Anstalten. ,
Stockholm, 11, Juni. Das preußische Sck1ff “Hertha: mi_t Holz beladen, ist gestern nördlich von Aland, und der engltsche mcf Getreide beladene Dampfer »Astac auf der Fahrt von Rußland bei Gottkand gestrandet.
Oeffentlicher Anzeäger. '
Steckbriefe und “Untersuchungs =Sacheu.
Steckbrief. Gegen den Kaufmann Gustav „Leppold Ro- bert Sueßbier ist die gerichtliche Haft Wegen betrugltchen Banke- rutts in den Akten 8. 352 (10187 00111111.11.beschlossen worden. Seine Verhaftung hat nicht ausgeführt tverden können. Es W115 ex- sucht, den 2c. Sueßbier im Beträunngalle festzunehmen und m_rt allen bei ihm fick) vorfindenden Gegenstanden und (HelkZÉrnlaante
er 111, :.cn 8.Iuni1871. Königliches Stadtgericht, Abtheilung für Untersuchungs- “Sachen. Kommission 11. für Voruntersuchungezt. Stgyalement. Der 2c. Sueßbier ist 30 Jahr alt, am 1. Marz 1841 m Cöpcnick, Kreis Teltow, geboren, hat braune Haare„ hlonde Augenbrauen, ge- tvö-hnliche Nass und Mund, rund; Gesichtsbtldun-g, gesunde Geüchts- farbe, ift |arfer Geßalt , spricht dre deutsche Sprache und hat als be-
Königliche Stadtvoigtei-Direftion hierselbft abzuliefern.
sonderes Kennzeichen einen kahlen Vorderkopf.
Steckbrief. xc. Richling im Betretvmgsfalle
Kommission 11. für Voruniersuchungm. :e. Richling iß 32 Jahre alt, am 26. I
Geftat und spricvt die deutsche Sprache. spr'enkelter Rock und Hofen, dunkler Sommerhut.
Offene Nequisition.
vom 29, März d. _ und hat fich bks je§t zur Weiterbüßung nicht gestellt,
„densel en im Betretungsfalle festzunehmen und mit allen bei ihm fi
vorfindenden Gegenständen Tur Strafvollftrcckunq an die unterzeichnete
Direkt-ion abzuliefern. Ber in, den 8. Irmi 187-1. Königliche Stadtvmgiei-Direktcon.
Steckbrief. DerMaurergeselle Carl Rudolph Marquardt aus Briesenhorst, Kreis Landsberg a. W., soll wegen Dltbfiahls Vér- haftet werden. Derselbe ist auf dem Transxyorte bet Soldm den „Transporteuren entsprungen und ersuche 14), auf denselben zu achten,
Gegen den Buchhalter Carl Frixdrich Rieblinß ift die gerichtliche Haft Wegen Unterschlagung m den Akten 11. 152 1101871 l_90111111. F1. [ZezschwssenEonrde'nö ZZZ? IJ?" ' rt wer "en nnen. wrr , haftung batn1cht MÄR y feßzunehmen und msit allen ,bei_ ihm sich votfindmdcn Gegenständen uyd Geldern gn d-te Königltchx Stadtvoigtei-Direktion.hierselbsi abzultcfern. Verlm, den 10. Zum
. ' ' t 11 t Abt eilun ür Untersuchungsfachen. 1871 Kömgltches Stad ge ck , h g fSignalement; Der
uli 1838 in Bubliß ge-
: bla e G cvtsfarbe ift schwächlicher borenl, 5 Fuß 2 Zoll groß, da ff csiBekleiémng: Grau ge-
Der Schiffex) HerrmanYqullTZchr;
16 011 ebkürti aus Tschicherzig, wel er eine vo"m _mg e
Krk SYM ,31? ZülkiJhau Yatfmte dreidwsöYxtxiéß)YYYMTWYYM
v 11 111 ole erüune mgle -»
erb ßen ba, , suf aZf die DYuergvon 3 Wochen der Hafid ernZlKgsxßn a e -
Wärtiße Aufenthalt des Kalif ck nicht bekannt ist, so wird ersuchcth,
im Betretu-ugsfalle zu verhaften und an die Gefängniß-Inspektion des Königlichen. Kreisge-richts hier abliefern zu lassen. Soldm, den 9, Juni 1871. Der Staats-Anwalt. Signalement: Dcr 2c. Marquaxdt ist 32 Jahr alt, 54 2“ groß, hat. ?chwarzxs Haar, bewachsene Stirn, schwarze Augenbrauen, gxaue Augen, sptße Nase, röthlichcy Schnur- bart, defekte Zähne, rundes Kinn, gesunde GefichtSfarbe, sprtcht de_msch und dient als besonderes Kennzeichen, daß der Mittelfinger der lmkxn Hand krumm iß. Bekleidet war derselbe mtt emem braunen, wetß- gepickeljen Buckskin-Iaquet, smci Paar grauen Bucxslinhosen, e'mer braunen» Buckskinweste, einem schwarzen Iaquet, nyem weißletyen Hemde, einem Paar Bandbosenträgern, einem vxaugev1ckeltenC11em1set, einem braunge-ßreiften Sh-li-ps, einemePaar wetßwollenzn Stxumpfen, einem Paar kalbledernen Stiefeln, emer schwarzen Muße mit rothen Paspoils und Maurerwappen.
Oeffentliche Requisition um Strafvollßrecktzng. Der Lohndiener Gusiav Hoppe, geboren zu Robe, Krets G1e.1,fenherg i. Pomm, Sohn der Altfißer Hoppesckyen Eheleute zu Robe, 1| dwrch unser
rechtskräftiges Erkenntniß vom 8. Piaf d. I. wegen wiederholter vor- säßlicher Körperverleßung und tbatlZchen Wzdexstandes. gegen einen Exekutivbeamten in rechtmäßigcr Ausubung semes Amtes zu vierzehn Tagen Gefängnis; verurtheilt. Da der Aufenthalt des 20. Hoppe unbekannt ist“, -- er soll fich vor 14 Tagen nach Berlm begxbxn haben, und vielleicht auswandern onen - so werden alle ClVll" und Militärbehörden des In- und Außlandes hierdurch ersucht, auf den- selben Acht zu haben, ihn im Betretungsfaüe feßzunebmen und an . die nächste inländische Gexichtsbehöcde behufs Strafvollstreckung ah- liefern zu lassen. Von der Jeßnchmung des :e. Hoppe ersuckzen wrr uns sofort zu benachrichtigey. Greifenberg i. Pomm, den 6. Juni 1871. Königliches Kreisgericht. 1. Avi-heilung.
Steckbrief. Es Wird ersucht, dcn vorbinnigen Hoflakai Io- bann Emil „Huguenjy-Virchaux von Cassel, weicherßch der Verbüßung einer wider ihn wegen Dtebßahls erkannten 21ährigcn Zuchthausßrafe durch Entfernung aus setxnr Heimgtb entzygen hat, im Betretungsfalle festzuhalten und schleunigst Nachrwht daruber hur- her gelangen zu lassen. Cassel, den 6. Iuni 1871.
Königliches Kreisgericht, Strafkammer. (gez.) Bernhard.
Bekanntmachung. Der unterm 24. Februar 0, hinter den Schuhmachergesellen Johann Carl Ludwig Schulz gus Nöten- berg und den Kahnsch1ffec Hermann Lange aus Stettm erlassene Steckvrief iü bezüglich des :c. Schulz durch dessen Ergreifung er- ledigt. Greifenhageu, den 3. Zum 1871.
Königliches KrejsJericyt. 1. Abtheilung.