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ön en Lichte bengaliscbcr „lammen. In jsicher MÉUÉÖJ Zei? Vsxleuchtung der Denkm ker, Unter den Findexin an der Bau - Akademie, auf dem WlßlmßNa-U sow e der Germania statt. Das Denkmal Kömg Friedrichs 11. glän te im rothen Lichbte zahlretWerr GquZcichelnéie leZlerd ' Kandela er an re , - FIZeUIYd 13211 beiden Seiten je ein Eisexnes F?reuz m dunkel- rothen Lampions trugen. Dix Kosten dieser Beleuchtung €Ztru dieStadt, welche muh“ wkd' das Fe Rathbaus und “du D s auch sämmtliche städtisGe chul eb de erkxuchtech hatte. „a Königliche Schloß war in allen enstern nut Kerzen geschmucht, auf der Kuppel der Kapelle brannten Pechkränze und her den- selben krönende Bau erglühte wechselnd roth und weiß 111 ben- aliscbem Li'cht . Nicht minder schön im Glgnze be-Jgaii-sßer euer strahlten das Museum und die Akademie der ernße, in aßfigurenbeleuchtung die Börse und das Bankgebaude , ,das Telegraphenamt und das Gebäude des laydwnthschqucheex; Mimsteriums im Lichte bunter Lgmpen. Dte Dekoration 5 Gersonschen Magazins bestand auscmem Tableau, eine Schlachten- scene dar ellend, von den mannigfacvsicn Gasfiguxen umgcYen. n der Jreitenstraße zeichnete steh besonders dss Heksogschx aus durch seine kunstreiche und gcsch1nackvolleDekoration un lltimin'atiön aus. 'Eine nicht minder hervoxragendcn Punkt ewährte das Wchäftslokal _von KW und Bem m- der Brßder- raße, wo der Architekt Beutner emen geschmackvoil dekortrten Siegestemvel errichtet hatte. Iy derselben Gegend1st auch das Schickler'sche Bankhaus, sonne wegen ihrer prächngen (111; emeinen Dekoration die Roßßraße zu erwähnen, welche nu uirlanden und Kränzen, Johnen un4d Emblemen poUftändig bedecktwar. In der Wilhelm raße,wo1edes Gebäudetm Lichter- strom erglänzte, wehte von dem Balkon des Hotels des Fürsten Reichskanzlers eine weiße mit den Bundequrben garmrte Fahne herab welche den Schillerschen Vers trug: thr wollen sein ein ein'ig Volk,!)on Brüdern, in keiner Noth uns trennen und Gefahr.- Durcb seine schöne Dekoration zeichnete ßch hier _ fcrnxr 'das Henckelsche Bankhaus aus, deffen ArrangementY, ,wxe diejemßxin Zet Drapirung dcs Balkons des alais Sr. KomTltchrn Ho, t des Prinzen Adalbert, dor Grä p Arnim „aouf em Pariser lab u. a. m. vom Hofta zier <l ausgeßrhrt waren. Das ütlsche Haus zeigte die üsün _ Ihm Majestäten, „sowj.: des rMprinzm und des Prinzen Fnednch Carl, von Friegertschxn Emblemm um eben. Vemerkméwexth war ferne): xn der Wil- elmsstraße die eleuchtung der Pglats bret Kömglrchen Hohej- en des Prinzen Carl und des Prm n ßbrecht, wo dwömaldxe Säukenhalle im Brillantfeuer der ampryns, der Garten _nut GaZblumen und der Sprin brunnen, m1t bengaljschem Licht; beleuchtet war. Am Ende er LUPWerstraße zugtg fich Hte nt der Spittelkirche in bunten .n1pen, am Gxebel cm YFU Die Petrikirche war mit rothem Lichte erleuchtet. In der Lindenstraße ist die Illuminatwn des Gebävudes der abrtk von Schäffer und Walcker, und des Gryndstuckes der Feuerwehr, weiterhin die des Gebertschen Industxuegebäxzdes her- vorzuheben. Einen überraschend schönen Anbltgk ewabrtc der Dönhossplaß, aüe Fenster der umliegxnden Gebau waren er- leuchtet, alle Häuser mit Kränzen Gurrlanden und Fahnen ge- schmückt, und in der Mitte des Maßes hatte der Beztrksverein dieses Stadttheiles (der Stadtbezuke 30 und 31) einen Tanz- falon , prächtig dekorirt , hergerichtet; m zahlreichen, derselben um chenden eiten wurde den heimkehxenYen Truppen Bur “ge- sven et. “Da bunteTrciben hier bot em yberaus belebtes Bild. Die Kuppel der Sternwarte strahlte wet'thm in bunten Lampen. Von vielen andern Gebäuden, die sich 111 der aUgemxmw glän- zenden Islümination besonders ausznchneten, set schneßltcl) noch das Haus KwnmstraßeLZ mit äußerft geschmackvollen Blumen- guirlanden aus beleuchteten GlaSköxpern erwähnt. , 13 Nach 9Uhr fuhren Ihre Maxestätxn der „Kaiser un die Kais erin , sowie die übrigen Mttglteder dxs Hofes durch die Straßen, um die llumjnaxion m Augenschein zu nehmen. Die Allerhöchsie'n und öchften Fnrschaften wurdxn uberall x_nit dem lebhafte en Enthufiasmu von, dem Publikunxbegkußx, das u Hun erttausenden bis in dte späte Nacht hmem dle Stra en durchströmte. Troß der unabsehbaren Mexstbenmexge war die Passage überall geregelt, und keine Storung trubte
den Verlauf des Festes. . " . Heute wurden die Truppen von den Burgern gespnft,
- end der 1 eit die eßern yon dem erßery [ns „zum zweiten 2EzT-(sJYFeinen St.QMCTjeßätgdes Kajxers an „der etgentlichen Empfangsstekle verstricv, waren dem Burgermnßer Hedemann zwei Telegramme, das eine aus Wten, das andere aus Mar- burg in Steyermark, bebändigt worden, die_ der Stadtverord; netm-Vorßeher seinen Kollegen und den Veztrksvorftehern lau
' [ uten: WTQFÖJ an-Bür «meister von Berlin. *Der deutsche Voifs-
Verein in Wien beglückwünstht die Stadt Berlin zu dem heutigen
n S6 ne der deutschcn Nation auch in Oesterreich die Hximkehr T*:esueheldenßnütbigen Heeres, dessen unßerblicl)e"Siege auch für uns erßritten worden. reudig gehobenen, dankerfuutcn Herzens gelezitcn Wir im Gei c den riumphzug über die äußeren und tnnecan1dcr.
Unab än igkeit des Vaterlandes. facher der ineigung und b LMU, derzeitiger Voxsteher- 11 Dem Ober-Bürgermeifter in Berlin ;Das fiegre1che_Volk in Waffen, seine berühmten Jü rer in Krieg und Rieden begrußcn am Ehrentage des Einzugs mit w rmfter Sympathie dle stammverwandtcn Wer aus Marburga. :Die deutschen NUYnai-em-
otßdam 14. uni. Der bexttige Tag war'dazu ays. ersehY, die FeldÜvebelIund Wachxumstu, Unteroffiztxre, Spal. leute und Mannschaften der wtedergekehrten Garnison fest. kich zu bewirthen. Unter Leitung des Stadtrathes angc hatxe * ew Komitc der städtischen Behörden damit beschäfttgt, dxe Fett stung der etwa 7000 Maxm in die"dazu gewonnenxn öffen “)en Säle oder zu den emzelnen Burgerquartieren hm *bwlrken und jedem die für ihn besümmte, vom Maler Wiener gezeichnete Fesikarte zu behändxgen.„ Nur dem rgsiloscsten Zusammenwirken konnte es gelingen, dle xnubsame Arbett befriedj. end zu bewälti e_n. FrethU-„ige Gaben und Anerhietungen zur Zufuahme und ewirthung der Truppen gahen izle Mittel her; doch darf es nicht Wunder nehmen, wxnn mcht fur Me Raum zn schaffen :er und man sich begangen mußte, emem frei- lich geringen Theil derselben nur" eme angemessene Geld- spende zu geben und ihnen selbst zu uberlassey,)sich cxnen guten Tag zu machen. Von 1Ubr ab sah nxan dre xeute den 1hnex1 bezeichneten Stätten uscbrciten und uberall fanden sie die freundlichste, entgegen ommendste Aufnahme ,und. nchen dxr Sätt' ng mit Speise und Trank biedere Herxltchkert die mxtft noch"?"l'r mancherlei Schmuck und Annehmmykeit s Festes sorgte. . “eder an und lauschten auf be etstertc Toastredcn. Ver- ZW“ war , um 2 Uhr die (Zesundhett Sr. Majestät des Kaisers auszubringen, und so_jubelte „fie denn gletchchig durch alle Häuser und aus allen Herzen als Ziel und Mattel- punkt aller dem Wohl des Vaterlandes „gewei xen Wünsche und Hoffnungen. In den späteren Nachnntta „ unden des herr- lichen Frühlin stages rvÖgte es um so leb after auf dxn noch immer im vo en Feftfleide prangenden Straßen, als mcht nur das, ganze Garde du Corps- Und das ganze 3. Garde-Ulanen- Regiment -- die sonst in Raum stehende 8. und 4. Schwadxon des lehteren haben fich mit ihren Pferdey im roßen Exex'ner- hause an der Garnison-Plantage mstalltrt ,"" ier nut emge- zogen find, sondern auch das 3, Garde-Reguneqt zu Fuß, pas um dem 1. im Brigade-Vcrbaude steht, heut ,hter emquarnert wurde. Rühmend darf allseitig herzlxches Emvexnehmen als Grundton dieser Tage ohne jeden Mtßklang bxzetchnet werden. - Auch heut Abend waren noch wxeder verschtedene Häuser er- te . „ ' [MchBtresla-u, 17. Juni, Vormittags 1.0 Uhr 15 Minuten. Soeben hält das Leib-Kürassier-Reg1ment Nr. 1 x_md dqs zweite Schlefische Grenadier-Regiment Nr. 11 semen Emzug [,n die festlich geschmückte Stadt. Am Rathhause wurdcn du
Die Feier ist vom chönsten Wetter begünstigt.
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Oefkerreioh-ngarn. Wien , 15. Juni.
und Länder Mm Abschluß eines Uebexeinkommens mit dem
ari en _ Yxng gesZeinsamm Angelegenheiten m Folge des Ueberganges : mä ti t wird. vuthuYererHeéng und die Herzogin von Anhalt- Dcssau sind zur Kur in Marienbad angekommen. -- Das
ten ermä ti t daffelbe sogleich an die Budgetkommrsstonzu LTLweisen. c!!))ags,„Herrenhaus verwarf den Antrag Jelders, 50 Prozent der Erwerb- und Emkomm-enfteuex am ßatuterx) mäßigen Siße der Gewerbsuntxrnehmungxn cmzuhehen 0:15. nahm den "Antrag der Komnnsfion auf 20prozenttge dl bezügliche Einhebung an.
richtébudget ohne Dehatte. BU dem, “"man -Mmister ausemcmder, daß dix Ans Innavzme vom Ausschuffe zy hoch gegriffen fwd, In den erftdexe vier Monaten blieben dte Emgänge um ?Mtlljonxn gegen dcs Ansäße des Ausschusses zurück. _Nach e_tner Crwtherung d Spe ialberichterstatters und Repltk des Ftnanz-thsters an der itel vdirekte Steuern: mit den vom Artsxchusse beantrag
anUd-get feste der
Ehrmtage. Begeistert feiern mit der Metropole Deutschlands die
Ansäßen angenommen. -- Bei dem Titel «indirekte Steuern“
Größere Vereinigungen stimmten aua) dazu gedruckte '
Truppen vom Ma istrate und den Stadtverordneten begrüßt. _-
18“Las RJTHT bl it verö entli t ein Geseß vom 8.Iuni , wo u_r - ZYLBMTUMUÖUIU de?) im Reichsrathe vertretenen Königretche _
inisterium, betreffend die Beitragsleistung zu =
eines Theils der Militärgrenze aus der Mdlltär- in die Civkl- '
errenhaus hat in seiner heutigen Sißung auf 7 Vorschlag de Präfidenten beschloffen, von der ersten Lesuxä? “. des Finanzge-seßes für 1871 Umgang zu nehmen, und den Prasi _,
_DaSAbgeordnetenhaus &???th gestern das Unter- “ße der Steuern- *
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gab der Finanz-Ministcr die Erklärung
in beiden Reichs!) lften. Wein. Beide nträge wurden angenommen. Heute wurde die Budgetverhandlung fortgese t.
scheutwurfts über die
und Wi-ssenschaftsYnossenschaften.
wortete auf Dre
Handels-Minifteriums wurde nach den Anträgen des Ausschusses
an enommen. Bei dem Budget des Ackerbau-Ministeriums be-
an ragte Kjelmannsegge eme Resolution, betreffs Organisation von landwtrthschaftlichen Gesellschaften und Vereinen als Fach-
Abtheilungen des Ackerbau-Ministeriums.
*- Der Budget-Ausscbuß der Reichsraths-Délégation nahm gestern den Voranschlag des Finanz-Ministerxums und der Rechnungskontrole, zumeist konform der Re ierungsvorlage, an, desgleichen die Resoluttonen. Der Reichs-LFWanz-Minifter erklärte, daß er die vorjähri eResolution bezügl-ich des WWW-
Rseßes beiden ngtdxs-Mini-ßern übergeben habe. Bezüglich der
sftq aus der Ltqmdation, seixn zwischen beiden Landes“ inanz-
thstern ,noch mehrere Differenzen auszugleichen, n der kurzen Zw1schenzeit zwischen den Delegations-Sessionen war die Auöjuhrung der Organifirung des obersten Rechnungshofes unzußglrch. Der Antrag Demels , den österreichischen Finanz-
Mmtfter zuzr “Sixyng xeänz'ulaDoY ;u-m Aufslxlüxsje Über die zur Bedeckung diEpombel werdenden Staatseinuabmen zu erla en, wurde aygenommen. _Wüllerstorf theilte mit, er habe en Vortra uber_ das Martnebudget ßextig, „glaube jedoch, daß es zweökm tßxg set, das Marincbudget erst nach dem Armeebudget zu era en. .
„' Der österreickzkfche Finanz -Mi-nister erklärte heute, er sei 1eßt niclzt m der Lage , Über die Bedeckung des Jahres 1872 die gewunschten Ayskünfte zu ertheilen , bevor das Finanzgeseß von 1871 und dre „“damit verbundenen _Regierun Svorlagen durchberathen und GeseßeSkraft erlangt hätten. „ ach einer sehr lebhaften Debgtte xmhm der AuZschuß einstimmig dcn An- trag Lasers an , m die; Kriegsbud et-Ver andlung nicht ein- zugehkn, so la-nge der Fmanz-Mini er die quünfte über die Finanzlagevon 1872 nicht ertheile.
- Der Marine-Ausschuß der ungarischen Delegation erledigte die zwei erften Titel des Ordinariums. Für die
Marine werden eigene Ergänzungsbezirke ausgeschieden, die für keine anderen Truppenkörper Rekruten geben. Die Zahl der M" MMM DerMsW “fü"KQFHK-i“ YT
g» .» “rm- . “ e ere , m
Schwebe, bis Vize-Admiral Yorck Aufsch' uß“gegeben. - Im Heeresausschuffe der tmgaxxischsm Sek gaxtÉon uberreichte Dex Reichskricgs-Minist“er die Vorlagen ezüg'lich der ständigen Truppendislokation und der Territorial-Divisionxn'. Dex Heeres- ausschuß wählte zur Prüfung der Vorlagen und zur Bericht- er-stattung ein fünfgliedr-igcs Subkomite. '
* -- 17. uni. (W. T. B.) Der König von Grtcxhen- : land ist, stern Abend hier eingetroffen unsfd am „Bahnhofs von dem lügelAdjut-anten des Kaisers, Fyrstm Lobkowtß, van-Vawn Sina und denMitgliedern der griechischen Ge-sqndt- schaft empfangen worden. Der König ist in Her Kaiserltcbm Hofburg abg'estée en. * cute findet Familienszer in Schön- bm-nn,'-morgen alain el zu Ehren des Kömgs statt.
_ Pefth,1*7. Iuni. , „ _ theilt die Grundzüge der binnen Kurzem erschemenpxn orgam-' schen-“--Verordnu«ngen, betreffend die Auflöftmg der Mxktät renze, m“. *Ein Theil des Grenzgebietes wird sofort “auf elö un_d mit Kroatien vereinigt werden, ,aych aaxf dem „näch en kro„at1- schen Landtage bereits vertreten «sxexin. In den ubrigen Thetlen der Militärgrenze dagegen wird ein Uebergangszustand geschaf- fep, welcher unter Schonung aller Interessen. qllmäblich “dahin führen soll, das Land seines bisherigen „militärxschcn Charakters zu entkleiden. “ _
_»- 17. Juni. Das Abgeokdnetenhaus “ahm W inanzgesetz für 1871 ohne Debatte in zweiter LesuxxY. „an, ";- er Kais er besu'chte im Laufe des Vormittags den Kömg
von Griechenland. Leßterer begab fich sodann nach Schönbrunn.
? rankreicb. Versailles, 16. Juni. (W. T. “B.) In
, ab, daß wegen der Reform der Zuckerbestcucrung nut Ungarn bercits ein Ueber-
einkommen erzielt worden sei, daß Ungarn aber gleichzkétig die Reform anderer Steuern anbahnen wolle, weshalb die Vorlage verzögert werdx. Chlgmeßky beantragte eine Resolution bezüg- lich der Gleichförmixkett dcr Branntwein- und Zuckerbesteuerung
Dinstl beantragte einc Resolution _wegen Prüfunxl der Uebelstände bei der Verzehrungssteuer auf
n der Generaldebatte über das Budget des Handels-Mini :ckqu be-
antragte Mende eine Resolution, betreffs des Baues der Salz- burger Gebirgsbahn, welche angenommen wurde, nachdem der Handels-Ministcr die Zuversicht ausgesprochen, es werde in der
„_ . Vorlage möglich sein. Pickert eantrawte eme Resolutwn wegen schleuniger Vorlage eineöGe-
privatrechtliche Stellung der Erwerbs- " Der Handels-Mini er ant- usfuhrungen Pickerts. » Das Bu get des
Die offiziöse :Pcßher Korrespondenz- * _
rgthung, eine Kommission einzusehen, um die Dekrete der Re- gterung der nationalen Vcrtheidigung einer Untersuchung zu unterztxhen. Arago hob hervor, daß er und seine Kollegen die Dringltchkeix dieses Antrages begehrten ,' er sei überzeugt, daß sie ,aus dteser Prüfung mit der Achtung aller ehrbaren Männer hervorgehen würden und er protestirte gegen die un- aufhörlichm Avgriffe mw Verleumdungen gegen die Mitglieder der Regierung der nationalen Vertheidigung. Simon sprach in gleichem Sinnx und verlanßte, daß die 6 entliche Untersuchung so rasch un“d_emgreifend al möglich e ühxt werde. Hiermit war der Zwischenfall erledigt, woran der “Antrag auf Ein- seßunq der „betreffenden Kommission angenommen wurde. »- Es folgte dve Verathung des Antrages, eine Kommission zur Untersuchung der_ Uysachen der Pariser Insurrektion einzusehen. Häntjens grtff dre mee lebhaft_ an und beschuldi te ße, alle monarchischen Regi ' uf, *die e Weise den
, den heutigen Pariser Blättern verö entli - tes Mamfest derselben. Tolain versprach, in derffUn-tY- suchu -Kommtsfion,_ „gestüp/c auf Dokumente, die wahre Geschi te “der internationalen Gesellschaft zu liefern und hob hervor , daß die 23er xmatisch darüber ges-chw en hätten, daß die G , franzößschen Delegirxen Gesxllschaft »sixts die Wahrung des individueUen Eigenthum's, namentlich bet dejx Kongxressen, vertheidigt hätten. Die Kaiser- l1che Regierung hätte das in Brüssel gedruckte Memoire dieser Gese-Uschaft, uz welchem ihre Prinzipien dargelegt wurden, unter dxr Bexxmgung in Frankreich zygela „en, daß :in dem- selben eme den Kaiser belobende Phrase engeschaltet würde. Der Redner tadelte _in bitterer Weise die 2?,weijoeutige Politik Napoleons, wclcher dte ArbZitgeber und die rbeiter wechselseitig &?" „einander Mfgehextchattk. Auf die Anfra e, wie er über a Manifest der in-texna-ttonalen Gesellschaft den e, wies Tolam jede Gemeinschaft mlt den Mördern und Mordbrennown von
Paris zurück. Der Antrag auf Einsehung der „Kommission Wuacde [)]?ka angenommen.
*
Reichstags- Angelegenheiten.
Berlin, 17. uni. Der inchseag hat in der Seffion 1871 er- ledigt: 28 Gesej- ,ntwin'se, 2 Verträge, (die Gesos-Entwürfe ßn-d sämmtliah durch *die Beschlüsse des NcicHStages ' erledigt wor- den, die beiden Verträge haben die Zustimmung des Reibs- tages erhalten)„6 anSerWeite Vorlagen, 21 Anträge von Mit- gliedern des Ruch gzs (aus "denen zwei Geßk-Entwürse hervor- gegangen sind),.7 „nierpeaationcn (Welche sämmtlich beantwortet Wurden), 524 etitionen “(von denen 490 der Petitions-Kommisson 6_ der Kommis n zur Vprbcrathxmg des Gesc entwurfs, betreffen dte nhaberpapiere mit Prämien, 4der Kommis on ur Vorberathung des ntrages Schulze, betreffend die privatrechtliche Ste ung von Vereinen und ztyei der Budget-Kommission überwiesen wurden). DerReichstag hat von dtesen Petitionen 82 dem : überwiesen, 47 durch die Beschlüsse uber_die Gescs-Entwüvfe und Anträge auf die sie fich be- zogen, ,für erlesdtg-t erklärt und 23 durch Uebngang zur TageSordmmg erledigt. 29] Petitionen wurden zur Erörterung im Plenum nicht für geeignet erachtet, 22 anonyme Petitionen wurdm xu Den Wen genommen :und 59 mußten wegen Scylußes der-Sesßon unerledigt bleiben. Ber-icbte haben erßaitet: Die Kommissionen 16 Kb ' und 17 mündliche, die Abtheilungen (außer den mündlichen Berichten ünber Wahlprüfungen) 12 schriftliche Berichte. 368 Wohin: sind fur gültig und "3 fü-r ungültig erklärt worden; 10 Wahlen sind noch beanstgndet und eine Tft _ ive m Unvoüßändigkeit der Akten - ,ungepruft geblieben. 3 Mandate nd gegenwärtig erledigt. Plenarsisunaen haben 57, KommisfionSfikungen 67, Abtheilunas- sisungen 1,38, rakt-ionsfißungen 196 ßattgesunden. 25 bis 30,000 Zuschauerballcts nd ;zu dm Tribünen vertheilt worden.
Landwirthfchäft.
Straisund,“13. Juni. Auf Den am 6. und 7. d. M. hier ab- gehalten-m Wollmarkt sind 5903 Ctr. 71 Pfd. Wolle gebraeht und bis auf ca.200-Ctr. verkauft woxden.
k ftDae; größte Quantum ist zu 54 bis 57 Thlr. pro Centner ver- au .
Der bWste Preis bei bester Wäs e „war 59 Thlr., der niedrigste Preis bei schlechter Wäsche 50 biI 51 bir.
Das Schurgewicht war geringer als das im verflossenen Jahre.
Verkehrs = Anstalten.
Pesth, 15. Juni. Heute fand uncer dcm Vorfiße des Handels- Minißch' die Ekdffnung der Offerte für die Donauregnlirung “zwischen Peßh und O stau. :Eéngekangt sind vier Offenen, Die analo- ößerreichische ank stellt" eigene, von den fixirten versehiedene Einheits- reise auf und vcrlangt chübxen- und Stcmpelfteibeit. mms aus-England verlangt 10 pCt, Zuschuß zu den Einheitspreism und Wil] die Arbeiten als Fatbmann persönlisb imm Brüder Pon- «rae-z „Mlaugm 7; pCt Zukchuß und die Vereinbarung Über die in der Ausschrexbun unklaren Bedingungen. Die angcmeine österreichische
der a-ti-onalversammlung „gelangte der „Antrag zur Be-
Baugesellschat verlangt 5 pCt. Zuschlag und Veränderung in der
„Reihenfolge der Arbeiten nach den heurigen Verhältxzissen.