Chef-Sekretär Tür Irland G. Balfour erklärte,- dem, was EnYland chou füx den Elementarnnterricht in rumd thhan abe, k_onne ntemand die_ Einrichtung eines befféi'en oheren Unternchtdnzesens fu_r dte Katholiken beanstanden, aber chr der Einbxmgung el_ner neuen Vorlage müsse das Haus uberzeugt sem, daß dteselbe den bestehenden Bedürf- mffen entsprech_e. Er wunsch_e dor allem zu erfahren, welche Anschauungetz 111 Irland bezugltch der xin solches Institut ver- w_alt_ende_n Korperschaft herrschten. Sem auijxhxiger Wunsch set, m dteser Frage glle Vorurthetle dÜ'Sékte zu sehen und 31; versuchxn, den _Wunschen Irlands entgegenzukommen. Auf dtese Erklarung hm zog Engledow seinen Unterantrag zurück. Homortk) brqchte emen Unterantrag ein, welcher die Erklä- xgng der Regxerun zur Rechtfertigung der Freilassung der x_rtschen Yynamrtver recher als ungenügend bezeichnet und für ge- eignet halt, zu solchen Vexbrcchen zu ermuthigen. Der Erste Lord desSzhases Balfour tmes den Angriff oworth's zurück, daseine Ausfuhrungen mcht nur die Urtheils aft des Ministers des Innern, sondern auch dessen Ehre und die Ehre des Kabinets anxasteten durch die Andeutung, daß das Vorgehen dcs Mmstexs von politiFchen Interessen cingegeben worden sei. Er ser ubexrasckxt, daß Howqrth Führern folgen könne, von detxen er eme fo schlechte Meinung babe. Hierauf wurde die wejtere Debatte auf Montag de_rtagt.
_ (Gesten) und vorgestcM --sMd-- Vlaubücher, wexche die dtplomattschex Korrespondenz über die orientalischen Angelegerzhettxn enthalten, athgegeben worden,
_Daß eme brmgt Depeschen aus dsr Zeit vom Dezember 1896 US August 1896, das andere umfaßt die Zeit vom 20. September 1896 W zum 2. Januar 1897.
Wie „W. T. B.“ berichtxt, enthält das erste Blaubach hauvt- sächlich Berichte _der Konsuln m Kleinasien übér die dortigen Meseleikn und das_allgememe _Lage de_r Armsnier, sowie Einzelbetten über den Feldzug tm Hauran !m J_unt 1896. Dasselbe vk'röffentlicht ferner ein 'von d€_mVot_schafts-Sekrexar Herbkrt dem Premier-Minister Lord Salis- bury uhermttxeltes Schretben des Sultans, in Welchem sich der [sytete bitter ubyr dxe Unterstüyung der Armenia durch England beschwert. Yäbrend England fich früher der Wohlfahrt aUer Untertbanen des Sultans angenommen bade, scheme es jest lediglich die Armkniér zu *befcbirmsn. Es set unmoglich, Reformen einzuführen und die Ord- nung aufrech_t zu erhalten. solange die Armenier ihre gegenwärtige SteÜung_behte[ten. Ick_er Suüan wünsche, daß den Armenkern gute 'Ratbscblage gegeben wurden, sonst müsse fich die Türkeé die Freiheit tbrer Handlungen yoxbebalten.
In dem zwerten Blaubach Heißt es: Nachdem Lord Salisbury am 23. September 1). I. die österreichisch - unga- rtscbe Regierung um" tbre Anfickxt babe befragen laffxn, habe er am 20. Oktober _an alle _Mäcbte ein Zirkular geäandt mit dem Vorschlage, dte_ Botschas_ten_ in Konstantinopel so ten einen Neformentwurf absaffen, _ www dcm wsiteren Vorschlage,
wang§m_aßregeln zu Ergreixkn für don Fall, daß der Sultan 1ch wetgern sollts, die_ von 2211 Mächten genehmigten Reformen _axzzunehmerx. D_re Antworten der Mitglieder des Drei- bundes a_ufd1e_xe VorsahlagÄatten bejubend sklautet. Der großbritanniscbe Botycbastdr m Betxm, Sir Frank LaSceÜes, habe am 23. Oktober Lord Salisbury _bertchtet, _8! habe dem Staatssekretär Freihdrrn von Marschall das_Ztrkularsckprexbcn vorgeles-n. Freiherr von Marschall, der unt größter Aufmerßamke'it zugehört, babe geantwortet: er könn? o_bne eingebc-rude Erwagung eines so wichtigen Schriftstücks keine endgulttgs Antwort geben, er könne indeß schon jkßtsagen, daß Deutsch- land fich_ ern allen Schrittcn anschließkn werde, über Welche die Machte 11 „ zu dem Zwecke,_die_ Intkgrität der Türkei aufrecht zu er- halten und die Lage aller tu.:“é'cben Unterthanen, obne Unterschi€d. zu Herbeffern, emigen würden. '
Weiter wird" darin gesagt:_
_Der_ Verweser des _ru7fiscben Ministcriums des Asußern, Schrschkm, babe zusrst Emspruch _gegen Zwangömaßrkgsln erhoben, aber am 28. Noyember habe der britische Botschafter in St. Peters- burg_ OJConor _berichtet, der Kaiser babe Schifchkin zu der Erklärung 2:_tx_tachttgt_, dre russische Regierung werke, Wenn ddr Sultan weed“: se'tne gewöhnlichen Ausflücbte in Betreff der Ausführung der _vvn den Machten ezmpfohlenen _Reformen gebrauchen sollte, es mcht ablehnen, den _brttixcbxn Vor]chlag, Zwapgsmaßregeln zur Anwendung zu brin_gen, tn Crwaguna zu ziehen unter der Beoingung, daß unter den Machten hierüber Einmütbégkcit béftébk. Der fran- zösische Botschafwr in Londod Courcel Habe am 23. Dezkmbkr Lord _Salrßbury eine Not? übergc-bcn, worin die dem französtschn Botsäyaftkr m_ Konstqntinovel Ca_mbon eztddiltkn Instruktionkn dargelegi' wocdkn sexen. DxeseJnstruxttonen hatten im allgémkinkn ein Zusammxngebkn m1t dxn _ubrtgen Machten vorgeschrikken, unter der Vorauéssßuna einer Vetstczndxgng über folgsnde drei Punkte: 1) Integrität dex Türkei; 2) Kein UOULTTLÖ Vorgsöen; 3) Kein Kondomininm. In Betreff dsr Frage v_on Zryangsmapregexn babe Frankrcich ebenso wie Rußland emgewilltgt,_dkése FTÜJL Ltn€r_ Prüfung zu untérzieben, WWU die Machte Linsttmmig Zwangsmagregeln für durchaus noTHw-xndig er- achten soll_ten. _ _
Ceczl Rhodes xst gestern an Bord des „Dunveg-In Lastlc“ m Plymou_th emgetroffey. Troß des Yerxschenden Schneesturms _hattc s1ch eine ahlre1che Menge am Hafen ein- gefunden; CLCll Rhodes bes loß jedoch, nicht an Land zu gehen, und fuhr an Bord des Dampfers nach London weiter.
Frankreich. _ Das Uebereinkommen der frau öfischen und der dänischen Regierung bekrcffend Tuniszist, dem „W. T. B.“ zufolY, gestern unterzeichnet worden. er Senat verwarf gestern einen die Abänderung der _Schylgeseße bezweckendcn Antrag und nahm im Ein: verstandmß Mit dem Unterrichts:Ministcr Rambaud eine Tagesordnung an, welche die Rechte dsr bürgerlichen Gesell- schaft anxrkénnx Und dxe Anwendung der bestehenden Schul- geseße _mtt Festtgkdit verlangt.
Dxe Deput1rtenkanxmer nahm die Berathung des Geseydntwurfs, betreffend dt_e Zuckerstcuer, wieder auf. Der Deputtrte Trqnnot) verthe1digte die Vorlage, indem er aus- fu§rt9, dqß die Zahlung von 12 Millioncn Francs Export: pramren 81716 Ausfuhr von 300000b Zucker ermöglichen würde. Der Deputirte Jumel bkkämpfte den Entwurf im Interesse der Konsumenten._ Der _Berichterstatter Graux betonte, es ser nothwendig, Deut1chland zu verhindern, nicht nur den erxropäischcn Markt, sondern auch noch den Wklt- _mark_t m Beschlag zu nehmen. Deutschlands Stärke beruhe m scmem Steuersystem, welchcs vor dem französischen einen Vorsyrung yon _50 Jahren habs. Redner hielt daran fest, daß emc_thetltye1se Entlastung des Zuckers ein unwirksames Mtttel sem_murde, und schloß mit den Worten: es sei nöthig, de_n_ franzofijchen Zuckermarkt zu vertheidigen durch Be- :ytlltgung _emer der deutschen und österreichisch - unga- rtschen glerchkommenden Exportprämie, wmn man den Undergang v_on 25 Dcpartkments verhüten wolle. Der De: puttrte Julteq bxkämyfte den Entwurf, welcher nur für Englqnd voxthetlhast sem würde. Der Minister-Präfidcnt MHltne fuhrte _a_us: Es handle sich um eine Frage der nattonalen Vertbexdtgung; dte Kammer sei mit vers iedenen Systemen befaßt wordcn, von denen keines vollkommen Hi. Die
größte_ SüWmehrheit auf ' vereinigen werde demsz mit R:: Kaum ' tätmürdedieRe/giamg die cht , sich _ an _einxr internationaten "Kön- ferenxrzy betheiligen. Ausfuhrpramxen seien nöt ' . Zwischen Fran er und Deuts land beßehe eme wesentli eXTngleichheit _msichtli der Produ on, die 111 Deutschland illiger sei als m_ Frankreich. Man verlange von den Konsumenten, ein lxtchtxs zeitweiliges Opfer bis ein neues Steuersystem durch ,exne, mternationale Konferenz aufgestellx__sei.. ' “ dte Generaldebatte grfchtvssnksdd'W'w Dringlichkeit für die Vorlgge erklärt. Dte__Kammer beschloß sodann zur Verathun der_geßxzxxm Artikel uberzugehen. Die Sißung wurde hieran? an e o .
Der Armee-Ausschuß der Deputirtenkammer hat Heftern den Gesehentwqrf des Kriegs: Ministers Generals
_1llot, betreffend die Btldung von vierten Bataillonen
bet _ d_en Infanterie: Regimentern, angenommen und den Abg. Mßztéres zum Berichter-tatter ernannt. *
GrafRSmusax, weléher bei der Senatswahl in Toulouse gegen Constans gewahlt wurde, ist gestorben.
« Rußland. '
Das rufstsche Mittelmeer - Geschwader soll, wie „ ._ T. B.“ m_eldet, durch das Geschwader - Panzerschiff „Katser Nikolat 1.“ verstärkt werden.
De_n „Nowofti“ xvird aus_Tiflis tele raphiert: 40000 armemscheUeberstedlcr seren au rusfis em Gebiet unter- Zebrackxt worden, davon 22000 im ebiete von Kurs, 14000 m Beztrke des Schwarzen Meeres und die übrigen in der Um- gebung _vqn Eriwan. Zum Unterhalt der Uebersiedler bis um Fruhxabre seien Prooianlsendangen aus Moskau und aus
strachan eingetroffen.
Italien.
Der General Baldissera ist gestern früh in Brindifi gelandxt und Abends nach Rom weitergereist.
Emo Note der „Agenzia Stefani“ erklärt die wieder: holt aufgetatzchten Geruchie, _nach welchen der Gouverneur der _Erythratschen Kolonie vor einigen Monaten eine Bernarkung von sechs Bataillonen verlangt habe, was d:e_ Negierzmg jedoch abgelehnt hätte, für unbegründet. Dre Erwagungen der Regierun bezüglich einer Ent- sendung _von Verstärxungcn na Erythräa hätten sich auf germffß Möglichketten bezogen, die jedoch nicht ein- etroßen feten. Der Gouverneur von Erythräa, weit entfernt, erstärkungen zu_ ver_langen, habe vielmehr gsgen Ende Dezember v. _J. dre Hemzscndurzg zweier Bataillone beantragt, Zu deren Beforderung ch Regxerung ein Packetboot entsandt abe, welches vorgestern tn Majsowah angelangt sei.
Dänemark.
_ Jm Folkcthrng legte gestern der Finanz:Minister von Lu_tt:_chau den 111 der Stßung vom 21. Dezember 6. J. an: gxkundtgten Geseßentxvurf, betreffend die Einführung einer medrtgen staatltchen Ernkommen- und Vermögenssteuer nach preußtschemSystem, vor. Der Minister deannernH örring bxachte emen (Heseyentwurf ein, nach welchem ein Theil der dtrekten Sta_atsfteuer an die Gemeinden übertragen werden fol]. Dre Staatßeinnahxnen werden durch die beiden Vorlagen um 800000 Kronen ]ährlich vermindert werden.
Amerika.
Dem „W. T. B.“ wird aus Washington berichtet, daß gestern, als tm Senat der britisch-amerikanische Schieds- gerxchtsvettrag, v?xze auf der TageSordnung zu stehen, beruhrt worden et, der _ Senator Sherm an Amerika zu der _ großkn That dteses Vertrages beglückwünscht und erklart habe: der Ausschuß für die auswärtigm Angelegenheiten nzerde alles thun, um die Annahme des_Vertrages ZU fordern. Der Senator Stewart habe aus- gefuhrt: der O _er-SchiedSrichter, dcr König von Schmedkn und Norwegen, set em BlutSUerwandter der Königin Victoria und werde daher nicht unparteiisch sein.
Aus Havanna wird berichtet, der General Weyler habe aUen Befehlshabern befohlen, binnen einer rist von drei Tagen sämmtltche_Plantagen_und Wohnhäuser m der Provinz Haxöaxma zu zerstoren, um dxe Aufständischcn zur Unterwerfung zu rngen.
Asien.
__ Ngcl) Meldungen, _die_aus Manila in Madrid eingetroffen Und, hatten dre Aufstandtschcn bei einem bcl ischen Handels- hause tn Hdngkdyg 30000 Gewehre bLsTL t. Kriegsschiffe bxwachten dle Kasten, um die Ausschiffung derselben zu ver: hmdern. __ _Das Kriegsgcricht habe 13 Aufständische, darunter MLTJULDEX der revolutionären Regierung, abgeurtheilt. Man bkbaupte, daß _die Anstifter des Aufstandes mit Japan verhandßlt hattkn. - Personcn, die aus dem Rebelxcnlggcr de_t Cavite gekommen seien, gäben an, die Aufstqnd1schc_n soren _70000 Mann stark, von denen 7000 gut bcwaftncd seren. Dixielben errichteten verschan te Lagér. - Nack) Mtydanao sexen sechs Kompagnien entszendet worden, da man kme Meuterer dsr eingeborenen Truppen befürchte. Afrika.
Der „A, eyzta Ste_fqni_“ wird aus Agordat gxmeldet, der (Henkral tgano 21 m der Nacht zum 5Freitag daselbst angekommen x_znd hahe_ zu den aufgeführten erthcidigungö- werken _senze yoll:gx Btllxgung auSgesprochcn. Das Operations- kdrps set rctch11ch m1tMuxntion und Leben-Zmitteln verskhen, und dre telxgraph1schen Verbmdungen mit Kaffala seien gefichert. Es ser Vorkehrung getroffen, um_ über die Bewegun en und ctwalgen Schwenkungen des feindlichen Heeres NachriZzten zu eYaltdn. __DteHauptmacht der Dcrwische stehe bei Sciaglet Schaghet .H mtt dem Vortrupp halbwegs zwischen Sciaglet und
qordat. n _der Flayke stehe eindetachiertes Korps von etwa 1000 Mann der Toculat (Tucualai ?) mit vorgeschobener Spitze. 400 bts_500 bxrtttcne Derwische streiften auf den Flanken, wxlche mch_t wetter gedeckt seien, da die Einwohner mtt ihrem Vteh und xhren V_orrathen schon seit acht Tagen in die Berge geflohen seien. Stchere Atzze1chen ließen darauf schließen, daß dte (Gesammnxtacht des Femdes aus 6000 bis 6000 mit Ge- wehren bewaffnexen und aus mehreren Tausenden mit Lanzen vecseaner Derwxsche bestehe.
UZ; Suakm vom 20. d. M. wird dem „Reutcr'schen Buxeau gemeldet, daß Oßman Digma von Omdurman zuxuckgekehrt set_ und demnachst bei Sinkat erwartet werde. Die Derwxsche zogen m der Richtung auf Tokar.
Nach emer Meldung des „Reuter'schen Bureaus“ aus
Regierung meine, das beste System sei dasjenige, welches die
_Hzerauf-„wurde
("_UFLH-s_ _- “ '“ _ =-_ ' Hwk "a'us/Vra “beri tet; selbß dte Nachncht emgegan en, ['dasß „ eZtionskorps der
seiner An unft in Kabba ge:
T'MNM'CMW .... U " , ie an e rm d . Niger zerstreut habe. g z “ er Fun?“ sudlich vom
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Parlamentarische Nachrichten.
_Die Berichte über die estri en S" en Retchstages, des errenhau es ungd des ZM“ Ks: Zweiten
Abgeordneten be nden |ck in der Ersten und Beilage.
- In der heutigen (160.) Si un des Rei sta e welcher der Staatssekretär des Inneßrn,g Staats-MYxiftergl)? von Boetttcher und der Staatssekretär des Reichs-Scha amt_s 1)r. Gra von Posadowskr) beiwohnten, wurde zwette erat ung des Reichshaushalts-Etats für 1897/98 betm Etat der Reichsschulden fortgeseßt.
_ Das Wort nahm zuerst der AbZ. ])r. Lieber (Zentr.). Bez S__chluß des Blattes sprach er Staatssékretär .des NetchxSchaßamts ])r. Graf von Posadowsw, dessen Rede am Montag nachgetragen werden wird.
_ Das Herrenhaus trat in der heutigen 7. Si u m nxelcher_ der Zinanz-Minister 131: Miquel, (déi? MiTiäY-r der offentltchen 5 rbeiterz Thielen und der Minister für Landwrrthschqft 2c. Fretherr von Hammerstein zugegen maren, Zn dte Berathung der Interpellation des Grafen von Kltnckowsxroem em, welche, wie folgt, lautete:
1) _Jst es richtig, daß seit circa 2 Jahren die Königébkrger Walzmuble Roggenuxebl im Verhältni Von 871 : 100 (sogenannte? Neptumxxebl) aus_ge7übrt und dadur den Staat um erhebliche Zoüdetrage und dteLandwirthschaft durcb vermehrte zollfteie Einfuhr geschYJigÉvbatt? 11 [ch SÖ
en ue , we e ritte nd et an, um den da u entzdgenen Zoll nachträglich einzuziehfein? € b d fck
Nachdem der Fmanz-Minister ])r. Miquel sich zur Beant- wornzng der Interpellation bereit erklärt hat, bemerkt zur BegrÉmdung d_e_r_selben
mf von * inckowftroem: Meine Interpellation bat ni t den Zwuk _gsba_bt,_irgxnd eine Mühle- anxugreifen; meine Interpellatién befolgt WN! chbttgere u_nd höhere Zwecke. Es ist mir bekannt, daß na_ch_ dem Vorxxang e_mer anderen, der Altonaer Mühle, die Komgsbergey Muhle dre Erlaubnis; augesucht und leider auch er- balterz kzax, 1n_ders_elben Weise zu vsrfabren. Dkk Zweck meiner Inter- psllattdn 1st, fur die ZuYunft unmöglich zu machen, daß für dieses zur Cmfubr gelangte, ntcbt gebeutelte Mehl zollfreie Einfubrscbeine erthenlt zv_erden,_ wodurch dte _Landwirtbscbaft in doppelter Weise benachthetllgt wtrd. Von emem Noggenvroduzénten aufgefor- dert, :rgendwexcbe Schritte zu thun, schickte ich das bk- treffende Schretben an den Finanz-Minister, ein zweitks, von Mehl- proben_be§;lejtetes Schreiben desselben aab ich, nachdem noch kein Besch_etd_en_19egangen war und ich mir nicht als genügend fachmännisch urtbetlsfahrg vorkam, an den Vorstand der ostpreußischen Landwirtb- schaftskaxnmer, welche bei der_ Steuer-Dirkktion weitere Nach- frage btelt. In dem Schret_ben der Steuer-Direktion wird Y_ggt, daß auf Grund emer Entscheidung des Finanz-
misteriums das Neptunmehl _als gebeuteltcs Mehl nicht anerkannt werden ka_nn. Tro dxm hat dte Mühle die bktreffende Erlaubni eg€n_ dte_ Voxs rtfte_n_ des Reglements erhalten, und er?? (Lt rst sm_e gegenthexlrge Verfügung ergangkn, geaen welcbe dre Walzmuble deersvrucb erhoben hat. Die Entscheidung steht noch aus. Wczs ich behauptet habe, ist also Thatsache. Wenn_ dteses Mehl mlt 87k 0/0 gezogen wird, bedeutst das eine sebr erbebltche_H_erabsex3uug _des chdements. Nach den ungefähren Zahlen, dte :ck; habe ermxttcln könnén, würde es sich um einen Zoll- betrag von 200000 .“ handeln. Die Weizenmüblen haben fich bckanntli_ch wegén der franzöfischen Konkurrenz um dis Herabsxßung tbres Réndéments von 75 auf 72§ bemüht; alle Ldervtrjbschaftßkammerm bis auf Eine einsge, traben fich dagegen er- klart. Wxnn dx-s Mühlen selbständig Mehl Von 874 0/0 ziehen, seyen fie? damtt das_Nendément Von 65 auf 48 herab, wodurch die Eznfudr _zollfretkn__Roggens tzngemein begünstigt xmd gesteigert wrrd. _Dte ostprcußr!che_ Landwrrtbschaff ist durch den rusfischek Haydexsvkrtraa _ l_md dle Avfhebung der Staffeltarife schon genugknd geschadtgt; tnnerßalb des engkn Raumes, der uns noch_ zum Leben g;"!affsn tst, müffen doch also wenigstens die Bßstxmmungen xespeknert werden, welche zu unskren (Gunsten sprechen. _D:e Koatrole dtessr Rxndkmxtzts ift jg sebr „schwiérix; es müssen aber m_Zukun_ft besser_e Kontroluitttel gesunden Wkkdkn, um die Land- wtrxbfchat zu schutzen. Wird diescr Zweck durch die Interpellation erreccht,_dann bm ich befriedigt.
(Schluß des Blattes.)
_- JV Ha_ufe der Abgeordneten gelan te in der heuttgen (2T).)_ Stßung, welcher der Mjnister für andwirtb- schaft xc. therr von Hammerstetn beiwohnte, zunächst der Geseßentwurf, beireffend die Forstschußbeamten der _ Gemeryden und öffentlichen Anstalten im Regierungs- dezrrk Wresbadxn mn Ausschluß des vormals Landgräf: 11ch heffen-homburgzschen Gebiets und des Stadtkreises Frank: furt a. M., zur ersten Verathung.
Abg. _von Teppex-Laski (fr. kons.) begrüßt die Vorlage namens seiner Freunde mrt großer reude, weil fie die Lage der Forst* sch_ut3_beamten_ im Rxaikrungsbezirk iesbaden verbeffere und für die Zett Lhrer Drenstunfabigkeit und für ihre Relikten sorge. Die Vorlage lzege auch tm Intxtesse der Gemsinden. Da der Etat jest die staat- ltchen_Först€r ausbeffere, erfordere die Gerechtigkeit, auch für die Gememdesorstsckpußbeamten beffer zu sorgen. Er empfehle die mög- l1chst schneÜe Annahme der Vorlage obne Kommissionsberatbung. Abg. CabZnsly (Zentr.) begrüßt ebeyfalls die Befferftelluns der Kommunalforster mit Freude, bemängelt aber einzklne BLUM- mungen der Vorlage und empfiehlt deshalb eine Vorberatbung in de_x Kommission, welchex die bessi'che Landgemeindeordnung überwiesen set. Abg. Dr. Lottchius (nl,) befürwortet gleichfaüs Kommissions- beratburéß, _Jbenso die Abgg. Schaffner (nl,) und ])1'. Beck- mann on. .
_ Miyister fü_r Landwirtbslbaft xc. Freiherr Von Hammerftsin tbe1lt x_mt, daß dre Vorlage zwgr nicht dem Provinzial-Landtage, wohl aber cmer bksonderen Kommixfion desselben zur Begutachtung vor- gelegt worden) sei.
Na_ch etxngcn weiteren Bemerkungen des Abg. Hofmann (nl.) wxrd dre Vorlage der Kommiffion für die hesfische Land- gemeindeordnung überwiesen.
Es folgt die erste Berathung des Anika es der Angx Lanaerhaxts und Gen. auf Annahme eines eseßentwurfs, betrxffend dte Yerp lichtungen der bür erlichen Ge- metnden bezugli der Bauten und eparaturen von Kirchen- Pfarr: und Küstergebäuden. Datxach sollcn diese besondxrs auf der VYtations- und Konsistonal- ordnung des Kurfursten “Johann eorg von 1673 und der
Sansibar wäre die Nachricht von einer lebens e ä r- ltchen Erkrankung des Sultans unrichtig un?) [TerZhe
Flecken-, Dorf: und Ackerordnung vom 16. Dezember 1702 beruhenden Verpflichtungen aufgehoben werden.
W Oxr'S-xlwn w!- nch m-i es sei da,."
Lnge - au fr. V“.): Cs auß *babl-Feder damit ein- M sein, dL di: sexueindeu für sich selber sorgen müssen. Yasin ist aber durcb Erkenntmß deo Rei s zur
ng ftr evangelifcbe Kirchen verurtheilt worden auf Grund deralten von 1573. Die B: jtationSordnung stbrieb zeitweise vorzunehmende tionen derKircben mLande vor, und diebetreffende Kommission .sollte danach Verbesserungen vorschlagen. Man sollte geiuen, daß diese alte Ordnung dur die Kirchengemeinde- und Synodalotdnung aufgehoben sei, das eichkgericbt hat aber anders
MatioUSordunn
ennchkde und deshalb bleibt Uchte, Übrig_;als. .däe Aukbebung_4eM.-._.Ge
Die Dorfordnung von 1702 sagt ganz angemein, es olle jeglicher zu den Kirchenbaulasten bei- tragen. Damals ab es aber noch keine Orgcxnisation der Kirchengemeinden. rt, 12 der Verfassung gewährleixtet aber die Bildun besonderer Kirchengemeinden. Damit hat die Verfassung doch acht etwa sagen wollen, daß auch andere, nicht zur Landeskirche gehörende Staatsbürger fü; die_ Landeskirche heitra en sollten. Jetzt find die evangxlixchen Ktrchkngemeinden gxgau ert, und die vereinigten Krelsvynoden in Berlin haben auch das, Anleiberecbt für Kirchenbauten erhalten. Nach der Verurtbeilung der Stadt Berlin zur Beitragsleistung verhandelte das Konfistortum mit dem Magistrat und wollte von seinem Recht keinen Gebrauch machen, wenn Berlin eine Abfindunassumme von WMillwnen Mark g_ebe,welche Summe fich im Laufe der Verbandxungen auf 5 Millionen ermaßigte. Die Stadtvexordneten-Versammlung sttmmte dem nicht zu, weil durch solche Verhandlungen das GM_? selbst nicht beseitigt werde. _ Dank der Fürsorge Ihrer Male at der Kaiserin und des Kuchenbauvereins und dessen etfxigen G;- xzäftsfübrers reiberrn von Mirbach sind jetzt eme_ gxoxe Zahl neuer rchen in Berlin entstanden, sodaß w:: Wk 7-1),- 18-19 000 evangelische Einwohner eine Kirche haben. K_erne ocbie in Berlin ist so arm, daß fie nicbt sxlbst ibr kircbltcbes Mürfniß befriedi en könnte. König Friedrich Wilhelm 117. hat sich dahin geaußert, da ein Zwang zur BeitragSleistung nur Gehasfigkezt gegen die Kirche erzeuge. Durch eine Vorlage_ von 1880 wurde el_n Tanzöfischxs Geskß für das linkSrbeinische Gebtet_aufgeboben und datxnt dort die Verpflichtung der bürgerlichen Gemetnden zur Subventio- 1ierung der Kirchengemeinden beseitigt. Kein Mitglied des Zentrums, kxin katholischer Pki'éßk'k"*1'!1112chalb und außerhalb dteses Hauses hat damals eine Abfindungssumme verlangt. Ick bine um Annahme meines Antra s._ _ __ _ _ Hieran mmmt der thster der geistlichen 2c. Angelegdn- ?Ieiten 1). ])1'. Bos s e das Wort,_deffen Rede am Montag 1m Wortlaut nachgetragen werden wxrd.
alten BeétimmunZen.
-- Dem Herrenbause sind von dem Hause der Abgeordneten )?r Entwurf eines Geseßes, betreffend Tilgung you Staats- sFoulden, sowie der Staatsvertrag_zwi1chen Preußen und Oldenburg wegen Herstellung einer Ctsdnbabn von Lohne _nach Hesepe (Bramsche) oder einem anderen gsetgneten Punkt der Eisen- 7.*abn Von OSnabrück nacb Quakenbrück, zugegangen.
" Die Kommissiou des Herrenhauses _für Vorderatdung Ms Entwurfs eines (Gesetzes, betreffend das__Dtensteknkommen dsr Lehrer und Lehrerinnen an den öffentlichen Volk?- Jchulen, dat fich konstijuiert und Herrn don Puttkamer-Carzm zam Vorßöenden, Herrn Dr. von Levkßdw_zum Stellvertreter des Vorfißendkn, Herrn Zweigert zum Schr1ffsubrer und Hk!kt_1_ Grafen von Hutten- Czapski zum Stelldertreter des Schrtxtfuhrers
gewählt.
-- Dem Hause der Abgeordneter] ist der vom Herrenbame auf Antrag des Grafen zu Inn- und Knyphausxn_ besch19ffene Entwurf eines Geseyes, betreffend die Erganzung etnrg er jagd- r=chflich€n Bestimmungen, zugkgangen.
Arbeiterbereguug,
AusHamdurg berichtet das .Wolff'sche Burkard“ zumAusstand Q?! Hafenarbeiter: Die ausftändigsn Hzfenarbetfer und Sexleute xichtetsn gestern ein Schreiben an den _Arbettgeberverbgnd, worm fie erklären, daß die Arbeitervertreter keineswegs von_ tbren Kollegen Zeauftragt waren, die Entlassung aller neuen Arbeiter zu fordern, :xoch hätten die Arbeitér auf Erfüllung emer solch€n_ _Fdr- *Hernng bestanden, noch sei fie aus deren_ eigkner Jntttatwe x_xftküt wordkn. Es sei lediglich darauj bingcwrefxn wordkn, daß es ck31 Jutersffe des Hamburger Gemeinwejens lagk, dre Fremden Arbetter 71 veranlaffen, in idre Heimatb z1xrückzukcbrem Dux Ve_r!reter_ der Axbeitkr erkennen an, daß aus der plößltckyen Entfernung_sammtlxcher *"remden Arbeitkr einige Schwierigkeiten erwachsen durftkn, doch ,;laaben ß?- das ihnen gewordene Antxvortschretben dahm deuten “121 können, daß auch die bejbeiltgtkn Herren ArbeZtgeber "'ich bereij findkn lasen, in Uebkreinstjmmung mit den_ Wunschen ?:r gesammten Bevölkerung tbunltchst den Ardettern auf die52m W832 entgegenzukommex. Die Frage, betreffend dre Enklaffung dex fremden Arbeiter, könnte aus den eingexkitekcn Verbapdlungxn ausgeschieden werden, wenn dafür_ die Arbetxgeber ;_tucb jbrersetts zénen Waffenstillstand eintreten _!ankn und Yemen xveULrerz fremde_n Arbeiter nach Hamburg ziehen, Jowie weitxrbtrx_erklgrkn, klln? Maß- :egelungen Vornebmen zu woüen. Das Schretben x_abrx torx; „Wtr geben zu, daß dée Absteüung dsr Verfch1€d€nartigxn Mtßstande am Hafen fich .".icbt in Wenigen Tagen durcbfßbren laßt und_dt€_Yeratk)1_xnchn Idcr die dazu erforderlichen Maßnahme:; _immerbtn etntZe 3811 m Anspruch nehmen dürften; dagegen find wxr alle der _Mexnung, daß Mb bezüglich der Lobnfrage und Regelung der Arbetté-zett _der_ Ver- 7chkedenen Kategorien schon in Wenigen Tagen eine Verstgndrgung ?xzielen läßt, und, um jedes Mißtrauen untxr den Arbeitern zu ZeZSitigen, richten wir an die Herren Arbeitgeber nochmals _das Ersuchen, sofort und vor Wiederauxnabme der Arhett__daruber mit uns in Unterhandlung Treien zu_ w_ollen. Wir Und der ULbeUeuqung, daß unsere KoUegen fich mtt diesen von uns gemacht_en Voréchlä en einverstanden erklären, aber _nach_ wi:- yor obn_e vorbertge Vkr andkxung über Lohn und ArbeitSzxtt dre W:xderausna_hme dkr Tlrbeit einmütbi ablehnen wkrden. Wir ersuchen dxe Kommttfidn dex VMM Arbeitge er nochmals, mit uns zusammanutreten. um mtt un:- gémeinsam den Weg zur Herbdifübryng des Frxedens zu beratben und Me? __diesbezüglicben Vorschlag bcrden Partetkn zur Annahme zu M) e len.“
Gesundheitswesen, Thierkraukheiten nnd Absperrungs- Maßregeln.
Paris, "22. Januar. (W. T. B.) TLM „T_erUPS' MULL “wurde der regelmäßig zwischen London und Pans L_)exkebkkllkc “"Sliscbe Frachtdamvfer ,Mabel' Von denz Mrmster_ dss Innem beauftragt, seine Fahrt zu unterbrechen und m Bong tval zn bleden, angeblich, weil er Waaren indischer Lerkunstxm BUMM?" _, Bombay, 22. Januar. (W. T. B.) en Ptlgerscbtffen Ft die Abfahrt yonBombav und Kurrachee verboten worden. _In Kurrachee erkrankten 543 Personen an der Pest, 49,8 Personen “farben. Die Seuche ist auch in Tanna, Satara und tm Innern ")*-"7 Plovinz Sind außgebroÖen.
Theater und Musik. Berliner Theater.
bar : ek- lockt gleichsam mit Vorstellungen von der außen Lebens- weis derGtiecben, von der sonnigen Klarheit ihrer Gedanken, von ihren mit attischen: Sal: gewürzten Reden. _ Die _SebnsuÖt, solche Weisheit ut verkörpern, merkt man dem Dachte: wobl an. aber ihr ist ErfüUung nicht zu tbeil geworden. Die Art, wie Aspafia einem griechischen Jüngling _das L_eben rettet, um ihn mit seiner jungen Geliebten zu veteßnen, wtrkt nucbtern und undramatisch. räulein ospiscbil Y_Y_alß Aspasta im griechischen - raade,-xofan Tänzkx 141751? ,
fü: fich schon we'ßscbweifige, Wenn auch woblklingende Verssprache im Vortrag noch übermäßig aus. _ *_
W.!e anders wirkte Moliézre, der nach de: .Wetsbett der Aspafia' zum Worte kam, selbst in einer sei'ner weniger bewurzderten Komödien. Die knappe Rede, die schnelle Folge der Geschebntsse in seinen,S vis b u b e nstre i che n', wie GeorgDroescher „1,65 kourdorjsg (10 Zaapju“ überseyt bat, brachtkn sofort Leben und Bewegung _auf die Bühne. Man nahm die burleske Komik, die in den übermütbrgen Bedientenscherzen Ecapin's zum Ausdruck kommt und die lebhaft an die derben Fastnachtsschwänke des Hans Sachs erinnert, nach dem unbedeutenden, nur klassisck) angehauchten Schauspiel Loebel's mtt verdoppelter, ungebundene: Fröhlichkeit auf. Frau Prasch-Grevenber_g führte die Rolle des lustigen, aüezeit zu lecken Spißbübereien _aus- gelegten Scapin mit prächtigem umor durcb. Von unwiderstehltcher Komik war aber das Spiel des errn Bassermann als Geront, des einen der beiden Väter, die durch Scapin's Streiche zu szsten ihrer verliebten Söhne überliftet werden. Auch Herr Hecht tn der Rolle des Argant, des zweiten Vaters, trug zum fröhlichen Erfolge der Komödie bei.
K*. mea. DerWesve: ; adam ,alsdakkleiueDrauu
Konzerte.
Jm Saal der Sing-Akademie fand am Dienstag ein Konzert des Fräulein J eann e Golz (Mezzosopran) und des Herrn Al ex_a nder Heinemann (Bariton) "statt, welches gut besuckotwax. Dje _Sangerin, aus der Schule O. Eichberg's hervorgegangen, befivt eme umfangreiche, besonders in der Tiefe woblklingende und gut geschulte Stimmk, tbr piano ist von de_strickendem Wobllaut und die YorkeagSweise sowohl der ernsten wie der heiteren _Gesayge belebt und cbaxakteristéf-Ö.-«-"'Dkefk---Vdrzüge kamen _m Ltedern_ don Eckkkk. Brahms, Franz, O. Eichberg und R. J.E1chberg treffltghzur Geltung. Der lebhafte Beifall bewog die Künstlerin zu emtgen Wiederholungen u_nd zu einer Zugabe, bei welcher fie fich selbst begleitete. Pert Heinemann gebietet über eine kraftVolle und bis in die Terxorla e binaufreichende Stimme. Bei dem bekannten Baritonisten Adolf SHUI? ausgebildet, befi t er zugleich deffkn _edle und ergreifende Art des Vortrags. Line bei _Barttontfi9_n seltene Koloraiurgewandtbeit kommt ibm_ zu statten, uns dies in der Arie aus ,Samson“ von Händel zu erkennen war; mehrere Lisder von Franz, Jensen und Schubett, dLffen .Ungeduld' auf Wunsch wiederholt wurde, folgten bikrauf. Beide Konzertgeber trugen am Schluß des Abénds doch zwei_Duette von E. Hildacb unter c;:roßem Bsifall vor. Die Klavierbeglettung defand sich in den geschickten Händen des Herrn O. Bake. - In tbrexm zweiten Konzert, welches ebenfaUs am Tienétag im Saal Bechstein stattfand, erwarb sich die Pianistin Fräulein Augusta Cottlow durch den Vortrag der .Cbromatiscben Phantasie“ vyn Yacb, des Schumann'schen .Faschingsschwanks' und der_letder mcht haufig ge- spielxen Z-äUr-Vaxiationen yon Schubkrt wxederum das Interesse und die Anerkennung ibrkr Zuhörer. _ _ _
Am Mittwocs) ließ Fräulein Gertrud Hernrtch m demselbkn Saal ihren beüen, hoben Sopran erklingen und gewann durch den wsichen friscbén Klang ihrer Stimme und ihre angenehmd Vortrags- Weise schneÜ die Sympathie des Publikums. Ihre Tyne klingen leicht und frei an, auch in der hoben Lage und entfaltetM tbren Glanz in Liszt's cffektvosler_ Scene „Jeaxxne d'Arc vor _ dexn Scheiterhaufen". Zwixcben den Gefangen tt_ug Fraulem Margarete Rusche nicht obne Talent und nut wejt ds_rge- schrittener Tkchnik einige Klavierkomyofitionen vor. Sie ypxelte Beethoven's Sonate „ÜPQÜJZTOUQW“ flott genug. Durch das stets zu scharf und kurz Jenommene Sechzebntel des vierfach im ersten Saß wiedxrkebrcndsn Skitentbemas wurde die Schönheit der Melodie entstellt, und auch die begleiténdkn Triolen traten zu ba_rt hervor. Dsr Schlußsatz war recht behende_ durchgeführt und fand im Presto seinen glänzenden, rauschendsn Abschluß. „_
Eine intkréffante .Konzert-Aufführung Hatt; ch S_a_n g_€rb;:_nd des Berliner LLbrerVereins zur Fetxr ssrnks zehnjabrtgcd Be- sfsbens am Donnerstag im Saale der _Pbxlbarmome dkramtaltßt. Der Sängkrdund bat fich unter dlx_Leit_ung dks Professors Fxllx Schmidt im Laufe der Jahre tscbmkch w_vervollkommnkt, daß er den schwierigsten Aufgaben, die einem Man_nerchor g€st€[lt jvcrdcn können, künstleriséh durchaus gewachsen rst. _ Am Donnexstag gklangten zwei gtößere Chorwerke zum V9r_trag, 1_n dknen die S_a_nger aufs nyue ihrs sorxzfältige Schulung beiptsjezn,_ dre m der Praztfion und Rkinbeit dsr Einsätze, in der Einhexxltcbkeit und _FUÜS des Klangks Und in der feinen dyna_mx1chen Absturung _zum AUsdrch kam. In dem musikalisch rxxcb ausgestalteten .Ltebes- mabl dk! Apostel“ von Richard Wagner hatte man den ganzen_ Chor der Jünger seinen Theilen gegenüber etwas kraftvylxer und machger böten mögen, aber im übrigkn ließ di? Auserucksscharse und de_xr Wohl- klang kaum etwas zu wünschen übrig. _Dis Kantate .Hktrxricb der Finklcr' für Männerchor, Soli und Orchxjtxr von FranzWulln_e_r, die dsn Schluß des Konzerts _btldetk, steht_ kompofitortkch weit Hinter dém Wagner'schen Qborwekk zuruck: _es man- geln ihr Mannigfaltigkei? d€s Ausdrucks xmd jugeüdltche Frische, obgleich fie offknbar zu den altkrcn AÉxttkn des begadtsxt Tonséßers Nebört. Die Ausführung durch den Eangerbund und dte Solistsn, als welche die Herren Artk). dap (Ewcyk, Heinr. Grahl und
rancis Harford miiwirkten, war aber glegcbsaüs durchaus lobsudwerth. Tach dem Wagxxer'sckysn .LisbköUWbl“ Fang Fray ProFxfforKMartk Schmidt-Köbne einige Lisder yon Brahms, Cornelms, _Rrso. Strauß, Humpkrdinck und Sobumanntemperamcntvoü und den Strmxnungßgebalt erschöpfend. Der Sängerin, dem_ Chor und den Solisten wurde reichster und wvhlvcrdientsr Beisalä z_u_Tbetl. -- Jm Saale der Sing-Akadémie gaben die Hofpianimn Martha Remmxrt und Profeffor Waldemar Meyer an demsélden Adend ts_r zwc1t8s_K9n- zert, in welchem die leßten Sonaten Bketbovsn's fur Klavter und Violine in virtuoser Weise zu Gehör gkbracht wyrden._ _ Ebenfalls am Donnerstag fand im Saal Bechstein Wlkdkr etxt K!avxrrabend st_att, der nur spärlich besucht war. Die hier bxretts_ fruher gehorte Pianistin Frau Roger-Miclos (auH Yards) _fuklte de_n ganzen Abend allein aus, und zwar mit zwölf Klaviersxycken metst neuerer Komponisten. Nach Schumann's" Phqntafie 0x). 1x folgten bekannte Stücke von Weber, Schubert, Cboptn, C. Franck und_Anderen, i_n deren Ausführung die Künstlerin ei_ne brtaaqte techn11chc Fsrtiqkett und temperamentvollen Vorxrag bswtes; nur dl? Pba_ntafie Von Schu- mann erschie_:1 nicht tief genug erfaßt. Das Publikum kargte mcht_ mit Bei alls ezeu un en. _
Du?; nicht jZderg Pianist es wagen soUtZ, e*men_ Klavixr-Ahend ohne andere künstlcrisckse Mitwilkung zu yeranxtalten, rst oft m dressn Zeilen ausgeführt worden. Es giebt indeffkrz Klavier-Adßndx, deren Berechtigung man anerkennen_ muß, und zu dtesen_s1nd dergen des Hofpianisten (Georg Liebling unbcdmgt zu zahlen. er zweite und letzte dieses Winters fand am geftrtgex1_Adend l_n der ftattlich ge- füUten Sing-Akademie statt. Der Kunstler, uber_ deffen_ ro_ße Vorzüge gelegentlich seines leßtenAuftretens an dieser Statte ausfu rltch berichtet wurde, hatte wieder ein außerordentlich reichhaltiges Pro ramm aufgefte'llt. Er spielte die Polonaise 111131841111", 012-531 von hopitx, die .Apvaffionata“ von Beethoven, acht kleinere Stucke v_9n Scarlattt, Scarlatti-TaUsig, Schubert, Schumann, Gluck -St. Sasns, Chopin und Schubert - Tausig, ferner Schumann's; „Karnevgl' (5961165 wjkzn0m195 31.11“ quadrO n0t-SZ),_ emige Stucke xtgener Kompofition und MMS zweite_Rhapfo_dt_cz. (Es _gebörte germß cin kühner Wagemutk; dazu, fich dre Bewalrtgunkz emer so großen Auf-
en
mit Schuberj-Éaufig's wirkungsvollen: .Mikiiämmsch' schloß, mußte-
sie den lebhaften Beifall ein musikalischer Dank folgen; der- selbe bestand in _einem einschmeicbelnden Salonftückcben des Konzert- gebers. Der zweite Theil des Abends begarxn mit dem obenetwäbnten ,Karneval', der trov charakteristifcber und sormvollendeter Wiederßabe dem Publikum nicht ganz verständlich schien und welchem ein zierlicheß .Konzert-Menuett (0 . 20) und ein ,Nocturne' (op. 19, 3), zwei ansprechende Kompo tionen Liebling's, folgten. Den Schluß bildeten die populären Weisen der Liszt'schen Rbgpsodie in außerordentlich
aesvielte Bearbeitung des de_kannten_Jensen'schen Liedks .Murmelndes Lüftchen“. -- In gleicher Zett fand xm SaalBe-hstein ein Konzut des Violoncelliften Sigmund Bücaer (aus Budapxst) unter Mkt- wirkung der Konzertsängerin Frau Olga Von Türk-Robn statt. Beide haben fich bier schon einmal hören lassen. Zwei Sä e aus einem Konzert für Violoncexlo chn Dvorük eröffnxten die Rei der Vorträge. Herr Bürger bewtcs bterbet große techni_1che Sicherheit, wie dies 3. B. in der rapiden Ausfübnzng chrontcktiyckyer Staccato- vaffagen, in der Reinheit feiner Oktavengange und in den mebrtaktigen Trillerketten des Flageolets zu bemerken war. Sein Vortrag ist stets warm Empfindend. Diese Vorzüge traten in gle'icb glänzender Weise in Tschaikowsky's Varia ionen op. 13 und in Sinem inhalt- reicben Requiem für drei Vio oncelli (neu) Von D. Popper hervor. an deffen Ausführung fich die Herren Espeanbn und Grünfeld betbeiligten. Die Sängerin bkfißt xine woblklmgeude Mezzosopran- ftimme und belebt? Vortragswetye, nur bekinträchtigt ein Uebermaß des Tremolierens die Reinheit der Jntynation und die Deutlichkeit der Aussyrache. Sie hatte Gesänge oon Schuhe". Schumann, Tapvert, O. Becker und Anderen zum Vortrag «wählt. Das Publikum war zahlreich zur Stekle und kargte mit "„Einer Anerkennung nicht,
Im Königlichen OP?;rnbaux'; gkdt morgen Mevkrbeer's Oper „Der Prophet“ unter Kapkllmeifter Sucher's Leitung und in folgender Besetzung in Scene: _Jobann von Lkvden: Herr SylVa;
ides: Frau Göße; Bertha: Fraulein Reinl; Wiedertäufer: Herren „jeban, Krasa, Mödlinger; Graf Oberthal: Herr Krolop. - Am Montag findet eine Aufführung_ von Lm-Zing?) „Zar und Zanern' in nachftkbkndkr Beseßung statt: Zar Petkr: err Ves: Péték Iwanow; Herr Lisbon; Marie: Frgu Herzog: van BM: Hurt Kroldp; Marquis von Chéxteauneux: Herr NaVal: Lord Lvndbam: Herr Mödlinger. _
Jm Neuen Königltcben Opsrn-Tbeater findet“ morgen eine Aufführung '.:er Gustav Freytag's Lustsviel .Di-: Journalisten“ in der bekannten VULZUUJ statt.
Im Königlichen Schauspielhause gebt morgen Frikdricb Zebbcl's .Genoveva' mit Fräulein PodVe it) der TitclroUe in Scene.
en Pfalzgrafe'n Siegfried spielt Hkkr Ludwig, dkn GoloVFLcr Majkowsky, die alte _Margaretba Fräulein Yavdrlqnd. - Am on- tag wird .KönigRrchard 11.“ gegeben. YM Köxég spic-lt Herr Matkowéky, die Königin Fräulkin Poppe.
Der Spielplan dss Deutscha Théatdrs bringt diesmal sechs Wiederholungen von Gcrbart Hauptmann's Märchkndrama .Die Versunkene Glocke“, und zwar außer morgen Abexdnccb am Montag sowie am Mittwoch, Donnerstag, Sonnabend und 701518120611 Montag; am Dienstag wird „U01'jbi1ri“ qsgsbkn: am Freitag gethenrik Jbssn's neuestes Schauspiel „John Gabriel Borkman“ znm ersten Mal in Scene und wird am nächstfolgenden Sonntag Absnd wiederholt. Als Nachmittagö-Vorstsllungep find für morgxn „Dkk Kaufmann von Venedig“, für dyn nächstfolgknden Sonntag .Die Wildsnte" angsseßt.
Im Berliner Theater gelangt .Rsnaiffance' UWTJM zum 50. Male zur Aufrübrung und wird am _Dienstaß und Freitag (20. Abonnements-Vorstellung) wiederholt. .Kgiser Hcmrich' gebt am Mittwoch und nächsten Sonntag in Scene. Am nachsten Sonntag ist dem Publikum Gelegenheit gebotsn, das Doppeldrama „Heinrich und Heinrich*s G€schlecht' an einem Tag? zu feben„_da Nachmittaas der erste Theil „König Heinrich" zu ermaßigten Preixen Zegeben wird. Die Novitätsn .Die Weisheit der Aspasia' und „Swix, ubenftreicbe“ werden am Montag, Donnerstag und Sonnabknd wikderdolt. Am Mittwoch und Sonnabend Nachmittag finden Vorsteüungkn von .Aschcnbrödel' statt. _ _ _ _
Jm Lessing-Tbeater ist die Rsrbknwlge dsr zur Aufführung vorbkrsitétsn Novitätcn dahin abgeändert worden, daß zusrst das drei- aktige Schauspiel „Vor dcr Ehe?“ Von Hans L'Atronge zur Dar- ste'Uung kommt, und zwar wird dix Premi€*re dieses Wsrkks am Sonntag, dM 31. d. _M., sta*tfindkß„ Der Wochenspielplan wird durch _die Französqch2n VorstCUungen der Tourné“? March? Joffst ausgesüüt und bringt Montag: „[*I-011- 171'011“. am Dienstag: „148 ['aeriSUUS“ und „[,-UWS (10 13. Zs. UUrvju“, am Mittwoch: „dsxxrchs“, am D011n€r§tagx „LEJYS 111111- 0116“ und UOU0]0ZUSZ von Marceüe Joffet, Jeanchuelin und DumeSnil, am Freitag: „[,-35 Vsyxj-ijéxYC-Z“'._ Am Sonnabend findet die Abschieds-Vorstellung dér franzöfixchén Künstler statt. Als Nachmiüags-Vorsteuung zu ermäßigten Preissn gklangt morgen Ernst von Wildknbruch's vixraktiges Schauspiel .Die HÜUÖSUlEkÖL', am nächsten Sonnta Hermann Sudcrmanns Schauspikl „Tas Glückim Winkel“ zur Au führung. _
Jm Schi1ler=Theatsr kommt UtDrZM Na_ch_:mttaq zum Gedächtniß Franz GriÜparzer'S „DLZ Meercs und der Liebe WMW“ zur Aufführung; in dsr Abkndvocstellung wird Krkßcr's Volkssluck .Der Millionenbauer' gegxben. Am Montag und Donnerstag gelangt dsr Moser-Girndt'sche Schwank_ „Mit VEr-gnugenk, am Dienstag und Freitag „Dkk Schierling“ und ShakePeare's „Komödis der Jmmgyn' zur Wiederholung. Am Mttxwoch geht „Ein Wivtexmärchcn“, Sonnabend .Der Sohn dsr Wl_ldkllß“ kn Scene. DTS Erstaufführung von Jbsen's_ Schmzsvicl „Em Volks- fezjnd' ist für Montag, VSU 1. Februar, m Auéx1cht _gdnomznkn, -- Jm Bürgxrsaal ch Rathhauscs findst morgen sm „Grtüvarzer- Abend" statt. _ _ _ _
Der Spielwlan des Nkuen Theatsrs rvrrd aucb m der nachsten Woche von Sardou's „Marché deberdscbt; Morggn gebt Nack)- mittaxs zn halben Preisen .Di? GriÜe“ m Scerxe, wadrknd _am 31. als Mitta svorstellung dic dramat1sckL_G€scl]schc_1st Cäsar Flatscblkn's Drama „5 kartin Lcdnhardt' zur Au_ffubrung_brmgt. _ _ _ _
Im Theater des Westens xst der Spielplan xür di? mache Woche folgendermaßen fkstgefetzt: Morgen, am Montag; Und am Donnerstag finden Wiederholungen von Mojer-Trytba's Luxispwl .Der Militärstaat' statt, am Dienst:: wird ,Die wilde Jagd" gsgsben; am Mittwoch wird Moser-Scbönt an's Lustkvikl „Uns_er6_Frauen* dkm Repertoire einderlcibt und am Sdnnabend und nach1t€n S_opntZg wiederholt. Am Freitag findet eme Ausführung do_n Pbtltpprs Schauspiel .Der DornenWe ' statt. Morgen Nachmtttag gela_ngt KeUer-HerrmannV Volksstü „Sabiedsmann Hempel" und am nächsten Sonntag Nachmitta das Schauspiel .Treue' von Ale'xandsr von Roberts zur Darste ung. _ _
Im Theater Unter den Ltnden_gebt morgkz: Nachmittag .Der Mikado“, Abends MiUöcker's .Bettelttudent“, _ mit allen crsten Kräften bescßt, in Scene; leßterc Vorstellung x_vtrd am Montag wiederholt. Am Dienstag kommen nag) zebnxabrtgsr Pause_ tanz von Suppé's „Flotte Bursche“ zur Aufsub_run ; den Ybendbex ließt das unter Leitung des BaÜetmeisters Poggwlxg neu stnstudmta Aus- stattungsballet „Rund um Wisn'.
Manuigfaltiges.
Der Vorstand des Comit-Zs für _die S_enxenarxeier am 22. März d. J. erläßt nachste'benke'n Ausruf ßur Kombattantkn von1864,1866 und 1870/71: _ _ . _ _ _ _
„Für den Festzug der Berlmer Burgerychast axxt 2.1. Marz qedknkcn wir eine besondere Gruppe zu bilden fur dle Jn- haber des Militär-Edrenzeichms 1. Klasse und des Goldenen Verdienstkreuzes aus den Jabrkn 1864 und 1866 fowie_dkr Ritter des Eisernen KTSUZCZ xrster Klasse _vom Fdldwebel adwarts. Diese Kombattanfen soßen aus aßen Promnzcn ?tnqeladen wcrden,
gabe überhaupt zuzutrauen; um so größere Auer nung muß man daher
Das einakti e S aus iel „Die Weisbcit der Asyasia“ ÖW M- Loebelgwurdégesxem bei seiner erst?" AuffübklmJ bkkfäükg
ddr Ausführung zoIkn. Schon dem Ersten Theil des Konzerts, welcher
um auf Ko???" dss Cdmüés zwek Tag,:- ZU Berlin zu der-
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