Jm Königlichen Opernhause gelau morgen Loiving's «Oper „Undine' unter „Kapellmeister ucher's Leitung zur nm . - Jm xgöuiglieben Sckoauspielbause werden morgen „Wallen- fieia's L er“ und ,Die Piccolomini“ in folgender BesetzunÉ ge- eben: aüenstein: Herr Nesper; Herzogin: ' Frau ' toll- erg; Thekla: rau von Hochenbur er; Octavio Precolomtni: Ludwig; Max iccolomint: Herr atkowsky; Graf Terßky_: rr Arndt; Gräfin: Fräulein Poppe; Illo: Herr Keßler; Jsolam:
Vollmer; Buttler: Herr Kahle. ' ' Im Theater Unter den Linden wird bis zum Beginn des
.Strauß-Cyclus' der Spielplan abwechseln. Es kommt daher am Mittwmb und Donnerstag ,Die Fledermaus", am. Freitag und Sonntag .Die schöne Helena“ zur Aufführung. Zu beiden Operetten werden Baliet-Divertiffements gegebkn.
Manuigfaltiges.
Der Zweigverein Berlin des Vaterländischen Frauen- Vereins hat es fick) zur Aufgabe gestellt, _ein Krankenhaus in Berlin oder nächster Umgkbung zu errichten, m' welchem Kranken- pflegerinnen ihre Ausbildung finden. Die Lösung dieser Auf- gabe ifi dringlich, der bisher gesammelte Baufouds aber gering und dessen baldige Vermebrnug dader notbwendtg. Bxbuss Beschaffung weiterer Mittri ist ein Comité zur Vsranstaltung emsr „holländi- schen Kirmeß' zusammengetreten, deren gesammter Ertrag „dem Baufonds zugewandt 126th soll. Daß Fest findet am Freitag, Sonnabend und Sonntag, den 19., 20. und 21. Februar 1897, Abends 6 bis 11 Uhr, in der Ravené'jcben Viidcr-Galerie, Waüfiraße 5/8, statt. Es soÜ das gegxnwärtige Volkstbümlich Leben Hollands nach dem Vorbild ciner boÜandisében Kirmes zur Er- fcheinung gebracht und ferner aus früherer Zeit in lebenden Bildcxrn die Beziehung Poüands zu Brandenburg-Pteußen geschildert Werden. Das genaue Programm wird binnen kurzem zur eröffkntltchu11g gelangen. Eintrittskarten zum Preise von 5 „45 für eme Persqn -- zum Preise Von 10 5-4 für drei Persbnkn - sind, außer bei den CHZZHÉMitgliedern, an der Raven371chen Kaffe, Wallstraße 5/8, er 1 .
Im neuen Rcich§tagSgebäude fand gestern, nach „einer von dem Abg. yon Schenckendorff grhaltencn ere, die mit etnetzi Hoch auf Seine Majestät den Dcutschen Kaiser und Seine hoben Verbizndetrn begann, die konstituierende Versammlung zum ZWLck der Etnrrchsung deutscher Nationalfeste statt. Anwesend warrn hervorragende Vertreter de's deutschen Lebrervercins, des Patrwtxnbundes. des
bebalten. Ueber die Wahl des Ortes wurde kein bindender Entstbluk esa i, da die von verschiedenen Seiten einaelaufenen Pläne, wie häuser Niederwald, Leipzig, Frankfurt a. Main noÖ eingehender Yrüfuu bedürfen und die Festsetzung hierüber dem räfidimn über- ffen leibt. Die Frage, ob einer ständigen Fefstxwwe oder einem Wechsel derselben der Vorzug 11! Wert sei, wurde ein ia zu Guußen einer ständigen Feftftätje entschie
Die gemischte städtische Deputation für die Hundert- jabrfeier am 22. März hat am Sonnabmd unter dem Borsig des Ober-Bütaermeifters Zelie beschloffen, am Sonntag, 21.März,1m Festsaale des Berlinischen Ratbbauses eine Festfeier zu begeben und am 22. März ein Festmahl der städtischen Behörden zu vßranfialtxn. Die Abfaffung der Festschrift, für welche eine Subkommrsfion em- geseßt worden ift, soll dem GymnafialtDirektor 1)r. Gerstenbsrg über-
tragen werden.
Das diesjährige Ballfefi des „Vereins Berliner Presse" fand am Sonnabend, wie üblich, in den glänzend erleuchteten, ge- schmackvoll ausgestatteten Räumen der cZ)!)ilbarmonie ftait und hatte einen gegen die Vorjahre außngewöbnli starken Besuch aufzuweisen. Schon um 10 Uhr war der große Saal von Tanzenden und Schauenden dicht gefäUt, und als um 11 Uhr, nach Schluß der Theater, em yeuer ftaxt- licher Zuwachs die Gechschaft dermebrie. hatte man Mühe, die zablretch anwesenden bervorra enden und bekannten Persönlrchketten berauRufirJden. Unter den Ebrengäien befanden fich der Minister des JnnernQF'rexbc-rr von der Recke, der Präsident des Reichsbank-Direktoriums, „triklicbe Geheime Ratb Or. Kock), der Gencral-Intendant der Kömgltcben Schauspiele Graf von Hochberg, der Polizei - Prasident von Windbcim und Anderx. Die Honneurs machte der derzeitige Vorfißende des Vereins Hermann Sudermann und der um das Arrangement der Bälle seit Jahren besondcrs verdtcnte Redakteur Georg Schweißer. Von dcr fast vollzählig anwesenden Scbnftsteller- welt Berlins [eien nur die Namen Ernst von Wildenbrucb, Ernst Wichert und Julius Wolff, hervorgehobkn. Das grö te Kontin ent stellte außer der Literajur wobl das unmitte ar von ir abhängige Theater. Fast alle „hiesigen, Bühnen waren durch ihre 221121: und durch eine siattltche Reibe lbkkk ersten Künstler und Künstlerinnen vertreten; aber auch Von der Musik und den bildenden Künstcn waren viele und würdige Nrpräientantrn zur Stelle. Im übrigen seßten sich die Antvesenden aus der besten (He- s€11schaft Berlins zusammen; dem Tanze wurde lebhaft zugssprdchen, und unter den Reihen der Tänzxr schien die Ofßziersumform aUer Waffengattungen vorzuberr1chem Auch für verfcbiedene Ueberrascbungen wurde gesorgt. Eine kleine Redaktion, Seßerei und Druckerei, welche aus dem Orchestcrvodium untergebracht war,
Abend, an dem einsam und chMwa “zu Worte kommen
3325 332. 52.1213. "32..." 3-2: :::.“- . n e a n ,
der Trunksucbt zu bescbäfii er?. Ueber das Datum 572 V „
über die Personen der ortragendeu wird Näheres noch bekannt
gemacht werden. .
Die . reie photographische Vereinigung" veranstaltet mor en, D enstag. Abends 711 Uhr, im Hörsaal des Königlichen Mu cums für _Völkerkunde (Königgrä ersiraße 120) ihren 53. Pro- 'ekiionöabend. Auf der Tagesordnung cbt ein Vortrag des ' -
atbs Vr. Bartels über Bosnien.
Jm Verlage von Alexius Kießling bierselbst (897. Kleinberren- straße 26) erscbikn soeben, die siebente, durchgesehene und verbesserte Auflage von „Kießling's Großer Karte der Provinz Brandenburg “ (Pceis, in sechsfarbigem Druck: kartonmsct ? .“, auf Leinwand gezogen und gebunden oder mit Stäben zum qubangen versehen 4 „FC, in dreifarbtgem Druck obne Ortschaften-Vermckpniß, 11 316) Diese Karte umfaßt 0112 selbsiändigen Gememveu der Mark und enthält sämmtliche Wasserläufe, Eisenbahnen, Cbauffeen und se- befferten Wege. nebst einem vollständigen, über 4000 Namen umfaffenden Ortschaften - Vernicbniß. Neben ihrer , Vyn- ständigkeit und Korrektbeit 1eichnet sich die Kießlmg'nhe Karte besonders auch durch Uebersichtlichktit aus, die durch verschieden- farbigen Druck der Verkehrswege erreicht Wurde. Neu ist die Ein- tbeilung der Cbauffeen in Kilometer. Die im Bau befindlichen Kleinbabnen und Cbauffeen find eingetragen und auch 0112 sonstigen Veränderungkn bis auf die neueste Zeit berücksichtigt. Reisenden und Radfahrern wird die Karte gute Dienste leisten; auch in gefchäftlichen Komtoren, welche mit märkischen Orten Verbindungen unterbaln-n, wird sich dieselbe als willkommener Wegweiser bewäbtcn.
St. Petersburg, 30. Januar. Die .Ruffiscbe Telestavben- Agentur“ meldct: Der Kais er hat 65 000 Rbl. aus den Beßänden der Reichs-Reptei zur Errichtung eines Konvikts für die Hörerin nen des Petersburger Medizinal-Jnsiituts für Frauen angewiesen. Das Konvikt wird noch in diesem Jahre eröffnet werden.
Sassari, 30. Januar. Yuf der ganzen Jnscl Sardinien herrscht, wie „W.T. B.“ berichtet, Scynecwetter; in einigen Orten liegt der Schnee 6111211 Meter boch. Die Ortschaft San Vero ifi durch den Austritt des Tirsofiuffes von dem Verkehr abgeschnitten.
Nach Schluß der Redaktion eingegangene
Aildeutschen Verbandss, des Kriegerbundes, drr Uniberfitätrn, der Verband“; der
dxutschen Studenten sowie der Stadt Leipzig. AUÖ'ÖST (Yencral Vize - Prafident
dcs Abgeordnetenhauses Dr. Krause und viele Abgsordneie wbbnxen Dcr Plan, das erste drutsche Natwnalxest im Jahre 1900 abzubaltsn, Wurde einstimmig angenowmen. In das Präsidium wurden 36 Hrrren gewählt, deren Za_bl durcb Zurdabl auf wesenden gewabltep Mitgliederdes
Präsidiums traten nacb OL!“ Sitzung zusammen. DaNelbe konstituierte sicb dahin, daß der Aba. Von Schenckendorff-Gbrliß zum Ersten Vor- fißenden und Dr. F. A. Schmidt-Bonn zum siclivrrtretcndsn Vor- Yenden, zum Gkneral-Sekrejär im Ehrenamt Hysratk) 1)1*. _ üncben und zum Gkscbäftsfübrer Direktor Raydt-Hgnnovrr gewahlt zu Wurden. Die Erste Vizr-Präfidentenstelle ist für Süddeutschland Vor-
deuiscben Architekten und der Infanterie Von
der Versammlung bei.
48 erweitert Werden soU.
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Skatirnen. Wind.
Bar. auf 0Gr. 11. d. Merreösp. red. in Millim.
Keßler, der
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Ingenieure, des
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Belmuüet. . 742 Aberde ... 748 Cbristiansund 748 Kobenbagen . 753 Stockholm . 700 paranda . 743 t.P€iersbg. 747 Moskau . . „_ 755 Coerurcns- town . . . 742 Cherbourg ,. 743 Zldcr . . . . 748 1111 . . . . 751 mburg . . 751 wincmünde 754 Neufabrwaffer 754 Memel . . . 751
Y_Yris . . . . 749 " ZRegen i'mster. . . 749 ßilZ-Dunst t 1
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Karksruhe . . 752 Wissbaden . 751 Machen . . 753 Cbemnitz . . 752 Berlin . . . 753 , Wien . . . . 755 ?“
Brkslau 444 754 ZSO Nizza . . . . 756
Triest . . . . 755 ;
und Belgien find frostfrei.
haus. 29. VorsteUung.
„OhwRegiffem Te
Sucher. Anfang 74 Uhr. Schauspielhaus. Lager.
ill . n Scene es tvom Ober- von Sch er Zekorativegäeißrickptung vom Ober- Brandt. -- Die Piecolomini. Schausviel von Friedrich
Max Grube.
Ju 5 Aufzügen Anfang 71 Uhr.
3111] Nebel
xONO“1“w“orkenws *" stil.s onlfenloö
Uebersicht der Witterung.
Ein jisfes baromettiscbks Minimum lirgt wrstiicb von Irland, einen Ausläufer nach der Kanaxgegend enisendend, während der Luftdrurk über Sudwest- und Südoft-Curopa am böchstén iit. _! _ _ im Norden östlichen, im Süden südweititcben Wmden _ist das Wetter in Deutschland, wo Schnee'gefallen ist, trübe, im Norden kalt, im Süden wild; am kältesten ist es in dem Streifen Wustrow, Breslau; Südwest-Deutschland dagegen hat Tbauwetter. Schnee- höhe zu Wiesbaden 20, Cassel
Deutsche Seewarte. »“?ÉYJ Theater.
üömglmje §chausp1ele. Dienstag: Opern. Undine.
uber-Over in 4 Akten von Albert Lorßing. YU nacb Fouquéz's Erzählung fret bearbeitet. Tanz von Emil Graeb. In Scene? gessßt vom ff. Dekorative Einrichtung vom
la .Ober-Insvektor Brandt. Dirigent: Kapeümeister
33. VorsieUunq. Wallensteiu's Schauspiel in 1 Aufzug von ZFriedrich
: bedeckt
* bedrckt wolkenlos Rebel
2! beiter 2?bedeckt
1' Schnee
2; bedeckt
| 5Jb€deckt 4,012 en 1iS nec 1;woLkig ijolki 1-Nebe 3 wolkig 1 bedrckt
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5906ch 11Schn€e 4Zb€deckt 1ZSch388 ZIIiebcl
1éNebel
Bei schwachen,
38 0111. Frankreich
Romantische
egiffeur
von Schiller.
Mittwoch: Opernhaus. 30. Vorstellung. Benvenuto
Polonaise vertbeilt xvurde. Der tincmatograpblscb aurgen9mmen un
der Souverpause irn
geistiger Getränke“ Bürgersaal des Raibbauses. Rolfs“- gcben , gkgsxn die
Tr nksucbt
Cellini. Opsr in 8 Aufzügen bon de WaiÜv und Barbier. Deutsche Bearbsiiunq von PKW Cornekius. Musik von H?ctor Berlioz. Anfang 71,“ Uhr. Schauspislbaus. Z4.V0rste([ung. Wallensteiu's Tod. Trauerspiel in 5Aufzügen von Friedrich von Sebiller. Anfang 73 Uhr. Opernbaus. Donnerstag: Ricuzi. Anfang 63 Uhr. Freiiag: Martha._ (Lyonkl: Herr Emil ©582- K'öniglicher KammeUänng, als Gast.) Sonnabend: Bajazzi. Phantasien im Bremer RatÜÉkeller. Sonntag: Undine. Sibauspielbaus. Doynerstag: Die Zeifige. Lleitag: Zum 100. Male: Die Komödie der
rrungen. Der eingebildete Kranke. Sonn- 7b1115): Dic Zeifige. Sonatas: Faust. Anfang
r.
Neuss Königlicbes Opun-Tbkatrr (Kroll). Sonn- tag: Wobltbätiae Frayen. ' Auf Allcrhöckysicn BMU 611101 amßMtiiwocb den 17. Fübrnar cr. in_ den Nämnkn dcs Königliche'n Opcrnfxanscs cin S11b7cription§=BaÜ stati. (Hciuckx um Ballkartcn werden bis 111111 12 Februar 801029211- genommc'n. Diesélbrn 1111111011 schristlich JLstCÜt, dir ZLUÜUL Bczcicbnung (81:11:18, Stand, WOÖnung) dcr- jcnigcn Pcrfonen 811th111811, für wslckéc Bal]- fartrn („1812111111th Wkrdcn. Doppélmcldungrn _(Zeich- nung in dcn Subscripxions-Listkn und b€:0ndere Gesuche) find untrr allen Umständcn zu Vermsiden. Meldungen um Zuschauxr-Billeis werdxn nicht mek-r entgegengenommsn. Diricnigcn Veivsrbrr, welche bis Montag. dsn 15. Fébruar, nicbt im Bcsii; der gewünschth Baükarten find, könncn nnneßmen, das; ihre Gesuche nicbt Berücksichtigung finden konnten. 2er drn SubscriptiMZ-Ball bctrsffsndsn Schrsibcn 120110 man untCr drr Adrkffc: (Hrncral-Jntcndantur dec Königlickyrn Schattspi216,_ Franzößsckysstraßc 36, einrciciycn und mit dcr Aufschrift: „YZaUangélrgsnhrit“ 1180617011. Eine bLsondrrc Bcankwortung solcher Gesuchce kann bci der umfangrsichkn Arbrii unter keinen Umiiändcn siattfindcn.
Grnerql-Intkndantnr dsr Königlichcn Scbaxtspiclc.
Jm Könißlichon Oyernbauie ist am 27. b. M, nach der Fei't-Vorsiellung, ein Ordenssiem gefundxn worden. Derselbe kann bei der Inspektion des Opernhauses abgeboü werdcn.
Deutsches Theater. Dienstag: John Gabriel Vorkman. Anfang 72; Uhr.
Mittwoch: Die versunkene Glocke.
Donnerstag: John Gabriel Borrman,
Berliner Theater. Dienstag: Die Jung- frau von Orleans. Anfang 74 Uhr.
Mittwoch: Renaiffauce.
Donnkrstag: Kaiser Heinrich.
sen'mg ' Theater. Dienstag: Anfang aus- nahmsweise 7 Uhr: AUMedZ-Vorsteüung der Tournée Marcelle Joffet. [,'-1:0 ajtueUe. - alone- loxueo.
Mittwoch: Vor der Ehe.
Donnerstag: Ter zündende Funke. -- Hierauf: Die Wiederkehr. (Louise Dumont.)
Kesidenz-Theater. Direktion: Sigmund Landen- burg. Dienstag: Letzte Woche! Die Frauen-
st2lltc im Lanfe des Abends eine Festzeitung fertig, welcbe bei der Zug der Polonaise sklbst wurde
besuchern in dollcr Bewegung wieder yorgefübrt Werden. Währexnd das bekannte Künstlerpaar Staudigl emige
Gesänge, darunter S ubert'sche Lieder, Vor.
Jm laufrnden Monat Nranstalfrt der Berliner Bezirks- berein des „Deutschen Verein:"; gegen den Mißbrauch wiederum Die leitende Idee bei diesen Vorträgen ist, Angrbörigen verschiedenkr Berufsklaffen Gelrgknbeit zur Erörterung inwécfern sich ihre brtbciligen
d soll den näcbstjäbrigen Ball-
eincn Vortragßabend im
Brrufßgenoffen am Kampfe
können. Der bxvorstebende (Fortscßung
Depeschen.
Konstantinopel, 81. Januar. (Meldung drs „Wiener K. K. Tclegraphcn-'Korrespondenz:Bureaus“) Die von den Mohamedanern im Kreise Kandia inscenierte Bewegung beginnt steh auf Nethymon au8zudehncn. Christen und Moha- medaner zernieren gegenseitig ihre Dörfer, Kandia ein chrisjlicber Notabler ermordet, was Repressalien befürchten läßt. - Dcr provisorische Kommandant der Gew darmorie auf Kreta, Ma'or Bor, ist hier angekommen und bcgiebt fich demnächst na
Gestern wurde in
Kreta. dcs Nichtamtlichen in der Ersien Beilage.)
Georges Fwdeau, überset und für die deutsche ZMF? bearbeitet von * enno Jacobson. Anfang ck t.
Mittwoch: Die Fraueniäger. _ Sonnabend, den 6. FLÖTUQTL Zum enten MCle: Affociés. Schwarök in 3 Akten von Léon Gandillot, Dkutscb von Max Schönau.
Neues Theairr. SÖiffbauerdamm 44/5. Direktion: Sigmund Laufenburg. Dienstag: Marcelle. Komödie in 4 Akten von Victorisn Sard0u. Für die deutsche Bühne bearbeitxt Von Paul Lindau. In Scene gesetzt von Signmnd Lautenbura. Anfang ?? Ubr.
Mittwoch Und folgende Tags: Marcelle.
ZlhiUks-Theaikf. Dicnstag, Abends 8 UDT: Ein Volksfeiad.
Mijtwockx. Abends 8 Ubr: Der Schierling. - Tic Komödie der Irrungen.
Theatrr des Weßcns. Kantstraße 12. (21555- bonoologischer Garten.) Dienstag: Der Militär- ftaat. Anfang 7x Uhr.
Mittwoch: Die wilde Jagd. .
Theater Unler denkmden. Bebrcnftr. 55/57. Dirkkiion: Juliys Frißscbe. Dienstag: Flotte Bursche. Komiyche Operette in 1 Akt von Joseph Braun. Mufik von Franz von Suvpé. Diriaent: Herr Kapellmeister Korolanyi. - Hierauf: Rund um Wien. Fantomimiscbés Ballet in 9 Bildern von Fr. Gau und A. M. Willner. Mufik yon J, Beyer. Der choreograpbische Tbei[_von J. Haß- reitxr. Dirigent: Herr Kapellmeiim Dahms. 91151119 71 Uhr.
Mirxwocb: Die Fledermaus.
Sonnabend, den 6. Februar: Dritter großer
Maßkenbau.
Thalla-Theaier (vorm. Adolph Cmft-Tbeater). DreZdenerstraße 72/73. Direktion: W. Hasemann. Diknstag: Fran Lieutenant. Vaudeville m ZJAkten von Paul Ferrier und Antony Mars. Deutsch von Hermann Hirsckpel. Mufik von Gaston Servette und Victor Roger. Anfang ?ck Ubr. .
Mittwoch und folgende Tage: Frau Lreuteuaut.
Freitag, Nachmittags 3 Uhr: Tnlbh.
Inntal - Theater. 2111: Jakobstraße 30. Direktion: Richard Wuls- Dienstag: Emil Tbomas a. G. Drittleyte Aufführung: Eine wilde Sache. Anfang 76 Uhr
Mittwoch: Eine wilde Sache.
In Vorbereitung: Ein fidelcr Tas.
Konzerte. Zing-Akademie. Dienstag. Anfang 8 ab:: 71. Ioachim-Quartett-Abeud.
kauzerthauz. Karl Rehder - Konzert.
Adam. Pbantasir aus „Don Juan" bon Mozart. Walzer ,Mein Ideal“ von Bion. „Le Défir' für EU:) von Servais (Herr Smit). „An? der Jugend- zeit" fi'zr Corncx-Tx-Piston von Bobm (Herr Werner). Ungar17che Rhapsodie Nr. 2 von Liszt.
Baal 1321011201. Dienstag, Anfang 751151: 111. historischer Abonnements-Abeud vou Gertrude Lucky und Reinhold Hoffmann.
Karlstraße. (Jubiläums- Dienstag, Abends 741151: Extra-Vorftellung. Aufführung der Novität: Durchscbkaaender Erfolq! Aus der Mappe eines Riesen ebirgs - Phantasien. Eine romantisÖ-vbantaßisckye Handlung bon Direktor :. Renz 11110 dem Grrßberzoélicb Hessischen Hof-Ba et- meister August Siems. omiscbe Scenen! Gebirgs- cvisodkn! Hochintereffanter Schlitten-Korso auf die steilen Anhöhen! Staunenerregeude Ausfahrt eines dahinjagendeu Viererzuges, der mit Blitzcsschnclw den über vierzig Fuß hohen Berg erreicht. (Erregt jedcémal die größte Seniation!) Höchster Triumph der beutißen Zirkus- kunst! Naiurgeireue Hörnerfcbliitenfabrt im Riesen- Ibilrge. Im Reiche des Geiiierfürsten: Zaubeciscbes () ('t. Mittwoch," Ahends 71 Uhr: „Aus der Mappe eines Riesengebirgs-Phautafteu“.
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Familien-Nachrichten.
Verlobt: Freiin Moxa von der Gols "“mit Hrn. Affeffor und Lieut. d. R. Hans Barthold von Baffewiß (Coburq). - Frl. Anna Sever mit Hrn. Guts- und Fabrikbefiß-xr, Lieut. 5.251. Fran: Draeger (Ritterg. Nelly b. Schivelbeiu-Labes). »- Frl. Katharina von Raczeck mit rn. Haupt- mann MaximiTian von Tettenbocy ( rrslau). 7- Frl. Hildegard Werther mit Hrn. 131". 91111. Johannes Hoefer (Pleß).
Verebelicbt: Hr. Obersi-Lieut. 3.51). und Bez. Kommand. Franz Joseph von Papen mit Frl. Olga von Spillner (Detmold)-
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Buffo vori Wedel- Braunsfortb (BraunSforib). - Hrn. Ritterguts- besitzer Ferd. Weber (Adl. Sporwitten b. Radau (O.-Pr-)-
Gestorben: Hrn. Hauptmann von Langen Sohn dans (Stolv). -- Verw. r. Kommerzien-Ratb Clara FeSca, geb. Raeße (B klin). _- Hk Ritterautsbesißer und Prem. -Lieut. a. D. - rieb Schupke (Breslau). -- Hr. Sparkassen- Rendani a. D. Gustav Walter (Haynau). -- Hr. General-Lieut. j. D. von Boltenftern (Görliß).
Zirkus Renz. Saison 1896/97.)
Verantwortlicher Redakteur: Siemenroth in Berlin.
anasxder Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen 23 druckerei und Verlags- Anstalt Berlin 897, Wii straße Nr. 82.
Acht Beilagen
Dienstag: Ouverture .Libuffa' von Samana,
jäger. (116 131110011.) Schwank in 3 Akten don
.Rienzi' vyn Wasner, „Königin für einen Tag“ von
(einilblleßlük BWWBÜWR (133)
.DE 27.
. Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Montag, den 1. Februar
Berichte von dentscheu MWZW
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Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach über- schlaalicher Schätzung verkauft D o p p e [ - z e n t n e r (P reis unbekannt)
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Insterburg
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Bemerkungen.
30. 1. Padetborn wegen Schneefalls geringe Zufuhr.
Die vxxkaufte Menge wird auf 00110 Doppelzentner und der Verkaufswertb auf volle M
schnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berkcbnet.
57
2600 260
51 7"?
97 1 875 112
6 545
66 725
566 364 265
252 484 44 212 623 175
1 340 207 7 783
16,47 16,64 16,50
17,95 16,05 15,05 15,87
16,30 16,13
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12,20 11,75 14,77 14,11 13,48
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13',45Z 12,91 [ 13,18 ,
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23". 1. 26. 1. 28. 1.
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23.1. 23.1.
23.1. 23.1. 23.1.
23". 1.
29. 1. 23. 1. 23. 1. 23.1.
23". 1. 23 1
23Z1Z
Deutscher Reichstag. 165. Sißung vom 30. Januar 1897, 12 Uhr.
_ Ta esordnung: RelchSZ
Fortscßunq" drr zweiten Beraibung dcs auWalts-Etats fur 1897/98 beim Etat dcr
Reich0:Post-undTelegraphen:Verwaltun , und war beim Gehalt des Staatssekretärs. g 3
Ueber den Anfanq der Si un wurde in der R d. Vl. vom Sonnabend ber“1chtet_H 9 ummer
Nach dem Geheimen Ober:Postrath Sydow nimmt das
Wort der
Abg. Singer (Soz.): Ich habe kxine Ursache, darüber Außkunft
zu geben, wie mir mein Materich zug€bt.
Aber so bequem kann die
Verwaltung die Sache sicb koch nicht machen, daß sie die Verant-
wortlicbkrit überhaupt ablsbnt.
Da könnte ja die Regierung aUe
Erlass als vertraulich bezeicbnen und wäre von aller Verantwortli keit entbunden. (Zuruf des Aba. Paul i (Rp.): Gestohlene Sachen!)chCs handelt sich darum,:xb. die Sachen wabr find. Herr Pauli würde auch so schwerwiegende Dinge, wknn sie ihm zur Kenntniß oekommen wären, alß Volksvertrkter zur Sprache gkbracht haben. Man be- kichnet dte Erlasse dock) nur dSIbalb als vertraulich, weil man ver- uten wiki„ daß fie im Parlamrnt zur Smacbe gebracht werden. Es ist bedauerlub, daß kein? andere ParteiVerwabrung eingelegt hat gegen
einen sol Ei " Beamten. chen ngrtff
in die Ick) fordere nochmals den Sjaatssekretär auf, dem
verfassungSmäßigen Rechte der
Parlament gegknüber die Gründe zu vkrtreten, die zu dem Erlaß
Zfübrt haben, der die Verfaffung mißacbtet.
Die Behandlung des
ber-Poftdirektors Heß in Karlkrube ficht fast nach einer Billigung
seines Verhaltens aus.
Postverwaltung
. . . Eine 10[ch€ Spra ? e di 11 ! Hemi ubngens nicht selten zu sein, wie 35? 2? g n e " ““W"" Nsiebers Schußnng in Obefbauskn beweist. LÜK? doch eine solcke Bebandlun
erfügung des Postamw- Seitens der obersten der Uniereebenen
rekt vnboten werden, damit wir solche Klagen in ukunft nicht mehr
uötbia babe»
*-
Direkwr im RLiÖL-Postamt Wittko: Es ist der PostberWaltung
von dem Vorgang in Oberhausen ab [ t '
direktor dort ist dem so U MMS bekannt. kgnnt. „ES wird die An 018 Mittheilung bestäti
werden. Aba.
Liebsrmann von haben unsere Mißbilli zum Außdruck gebracht; wir charaktervolle Beamte zu bexinfluffen.
Sonnenberg (Reform .: gung über den Bethenerlaß deuZiTh genug halten es fur durchaus unangsbracht, Der Erlaß kann aber auch bei
Der Post.
Reichs-Pystamt als ein tüchtiger Beamter be- gelegkrzbent untersucbt'werden, und Wenn sich gt, wird eventuell Mißbiüigung außgesprochen
Wir
anderen Gelegenheiten zur Sprache gebracht werde w ' - kanzlc'r Gelegenheit bat, fich auszusprechen. Auf dén FTFYJYZFZ
Will ich picht eingeben, zumal ich Partei kme große Aktion außgeben wird, die 108115 durch die nationallibrralen Blätter gin diesem Falle doch etwas mehr war, Druck-achen sollteeine Auönabme von werden; aber das ist nicht überall ges werdrn nicht immer mit der notbwe
hoffe, daß von der nationalliberalen der Entrüstung entspricht, 9, als man merkte, daß an als ryan zuerst annahm. Für eilige den ublichen Brstimmungrn gemacht (bxben. YuchYJriefe und Postkarten ndiaen Punktltcbkeit bestellt. Einem
einzigen Adrsffaien sind so viele Fälle vorgkkommsn, daß man an-
nehmen muß, daß es an dkm nötbigen Personalfeblt. Die
Sonntags-
rube ist noch nicht so durcbgefübtt, wie es dargestent w' d N dem Stundenplan eines Postamts at v 9 lt . ach 9. Sonntag einen voÜen freien TZI. on Beamten jeder erst am
für eine [Sichtere Sommerkleidung der La
Redner tritt zum S lu ndbtiefträger ein. ck ß
Direktor im Reichs-Postamt - ; , von 34 M*illiarden Postsendungen jäFrtijt fck Bei einem Verkehr
daß einzelne Senda Augknblick über die
kann es wobl vorkommen, Ich kann mich im
en verspätet ankommen.
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escbwerden drs Vorrcdners nicht erklären; sie
sonen aber auf Grund des stenogkapbischen Veri ts " Was den „Wunjcb betrifft, daß den LandbrieFrägerrYifxe wlexixsité (?rMFQFRtnaJtgegexmwiwßrdé, sodifieren darüber schon seit Jahren , un r c en, ' '. digenZF ALbFÖÖUß zu, bringen. S e nge egenbeit zu einem befne g. te ermann von onnenberg erklärt, da scbWerden an die Postanstalten gerichtet habe, aber ohne Eßrfoelkz. Be-
1897.
Damrt schlteßi die Diskusfion. Die von der Kommission beantragte Resolution wegen Vacketzuftcüung an Sonntagen wird IFWJWMM .
ie u3gabe fÜr das „Posi-Ar iv“ bemän elt
Abg. Wertxer-(Yeformy), weil diesechZ€itschrift fü? die Pol!- Agenturen vollstandtq uberflü1sia sei. "
Unier-Staatssekretär im Reicbs-Postamt Dr. Fischer ist der gegentbxxxltgrn Meinung.
Die Aysgaben werden bewiüiqt.
In T11. 18 der Außgabxn sind aufgezählt die Bureau- und NechnunZsbeamten zwerter Klasse, welche den Post- Asfistenten gleichgestellt find.
_ Abg. Müller-Sagan (fr. Volksw.)rügt, daß diese Vsamtenkla e nicht aufgebesjert werden soUe, während andere Beamtenklaffßn aufgezZeÜZrt ryurFezn.Ö
10102111 „rei crr von Buol kreist darauf bin, da die
Gebaltszragc bet“ der besonderrn Vorlage behandelt werden soÜße.
Abg. Dr. Mulxer-SaJan rrklart, daß sr nur für dieBureau- und Nechnung§beamt€n_m Tit. 18 eintreten wolle; er wünsche die Er- bobunq i'brer Grbaltsr (1500-2700 376) bis auf 3000 „ja
,Bértcbterftatter Abg. 1)r._Paasche(nl.) weist darauf bin, daß die Petitionen den Refsrrntsy uber die BssoldunJT-vvrlage zur gemein- samxn Behandlung_11berwi€ien seikn; es soUte erst das Schicksal der entsprechenden preußxsckyen Vorlage abgcwartrt Werden.
Staatssekretär des Rcichß-Postamts 131, von Stephan:
Ich kann mich dén Ausführungen des Herrn Berichterstatters nur unbedingt anschließen und namens der Verbündeten Regierungen die Erklärung abgeben, daß wir nicht in der Lage sein würden, irgend Welche Stellung zu nehmen zu den Anträgen und Reden, ebe nicht im preußischen Landfage diese Angelrgenbeit erledigt ist, wie auch der Herr Berichtkrstattec eben gesagt hat.
Abg. Dr. Hammacber (n1.): Wrnn die Drbatté nicbt ab- gescbtziiten tytrd, so werden MSM? Freunde sich an derselben nicbt bethxiltgen konLen. er Verwabren uns aber dagegen, das; daraus irgend welche Schlußfolgerungrn gkzogrn werden.
Abg. Singxr: „Dre Brscblufxiaffung der Budgetkommission kcznxt das Haus nicht binden, da du? Anträge fich auf Beamte beziehen, diem der Befoldungéborflage nicht bedachi sind. Wir find aber damit etnbersianden, daß dt0etgentlichrn Gebaltsfragrn aquescbieden werden.
_Dre Abag.1)r.L1ng€ns(Zentr.) und Von Leipziger (d.kons.) rrklarerx ebkxzfaüs, daß ihre Freunde auf die Einzelheiten der Besol- dungAnschtSetygehen kéönnten. s
_ 9. 111981: eantragt, einc Anträge der Budgetkommissiou zu uberweiskn ; den [Sieben Antra eat b . . “ - für sein; Anträge. 9 ,; fi A g 131" Muller Sagan Dtrsen'Anträgen stimmt das Haus zu. LFU Fit. 29: Stellenzulagen erklärt 9. örster-Neusteitin diese Zulagen als einen an lücklicben Notbbsbelf; sie hätten den C arakter de ' ' g möglichst beseitigxn müffe. b r Gratifikationen, die man
Staatssekretär des Reichs-Postamts 131: von Stephan:
Meine Herran! Ich möchte nur erklären, daß wir nacb wie vor - unter dem „wir“ Verstehe ich die Postberwaltung, nicht die ver- bündeten Regierungen - auf dem Standpunkt fteben, daß uns dieses ganze Arrangrment mit den SieUenzulagen und das ganze Prinzip, Welches dsmselben zu (Grunde liegt, durchaus nicht génebm ist. Aber nachdem die Sache einmal bestsbt, können wir fie nicht ändern. Die Frage, die der geebrts Herr Dr. Förster Hier angeregt bat, kann nur von der aUgemeinen Finanzverwaltung entschieden wkrden.
Jm Tit. 52 werden zur Vervolltänd' Telegraphenanlagen 10849000 „46 vesrlangtégung der
Abg. Dr. Hammacher nl,): Durch die eitun en i HewordeUUdaß zxviscben der 5 eichö-Postverwalan ugnd ZrbeSkath Breslau ein Simi entsiandexi ist über die Benutzung der öffentlichen Straßen" 11:10 Player fur die „Errichtung Von Telegrapbenanlagen. Das Komgltcbe ObCr-Landngerrcht in Breslau hat dcn Prozeß zu Ungunsten des Frskxzs entscbtsden. Ich Weiß nicht, ob das Reichs- Zertcht fich auf denislbcn Standpunkt stellen wird wie das Ober- andesgertcbt. Soüte das der FW sein, so würde dadurch die Entwickelung unseres gfanzen Telegraphen- und FLknsVrkÖWLskns be- drobt werden. Als Wir 1892 da? Gesrß über die Monopolisierung des Fernsprecbkreseps„bertetben, wies ich auf die Möglichkeit bm daß ohne das Exproprtattonöreckyt das Reick; das Telegravben- und Fern- sprechnes nicht ausbauen 11110 entwickeln könne. Von der Reichs- Xostverwaltung wurden diese Besorgnisse nicht getbrilt. Ich be- urchte; nun, daß, Wennkdas R8ichsaericht jenes Eckenntniß bestätigt auch in anderen Grmemden em Widerspruch gcgen das Verlangen, der Telegrapben-Verwaltungen„_ neue Telegrapbendräbte über offentltcben' Straßen 11110 „Plaßen anzubringen, erhoben wird wodurch die ganze Thattgkett der Telegrapben-Verwaltung lahm: gelxgt wurde. Damit können wir uns nicht beruhigen, und ich meme, daß ayf'geseßltchem' Wege der Reichs-Telegraphenberwaltung das ExproprtattbnSrrcht emgeräumt Werden muß. In Zusammen- hang steht hiermit die Anlagxx elektrischer Straßenbahnen; in dieser Beziehung begnznt jktzt Berlin den anderen großen Städtrn nachzu- ahmen. Es wrrd aber durch diesen Zustand die Benutzung der Fergsvrech- und Te12grapbknanstalten empfindlich gestört; durch das Gerausch der elektrxfch 11 Bahnen werden auch die Adjazenten der be- treffenden Straßen in, bochsi unangenehmer und fataler Weise gestört. Ick WLiß n1cht„ob mcbt [kitens der Verwaltung das Verlangen er- hoben nzerden wird, daß jene Anlagen so eingerichtet werden, daß ihre schad11chrn Einwerkungcn, auf die Benußung der Talegravben- und Fernsyrechlertungcn Verhindert tvkrden. § 12 des Geseses vom Jahre 1892 gtebt nach mexuxr Meinung drr Reichs-Telegrapben- verwaltung em Recht zu dieser Forderung. Danach hat auch die Stadt Berlin oder Em Unternehmer der elektrisch betriebenen Straßen- babnen dte geskßiicbe Vkrvflichtung, ibre Anlagen so einzurichten daß der Ferizsprecb- und Telegrapbenverkebr nicht beeinträchtigt ivird. YFZ?“ YerYelétsfradge (Zuck) „außer Zwäfel ist, so zweifele ich nicht, kommen wird. ung en ememden in der loyalsten Weise entgegen-
Siaatssekretär des Reichs-Postamts Dr. von Stephan: Meme Herren! Ich kann dem geehrten Herrn Vorredner mit- tbeilen, daß der Fall, den er zuletzt erwähnt bat, nämlich, daß wir auf (Grund des § 12 von den Starkstromanlagen, die neu entstehen also jüngeren Alters find als die bestehenden Telegravben- und Fern- sprechanlagen _- der Fall kommt 5050 1118 vor _ daß wir von denen verlangen, daß sie sich nach dem § 12 richten und diejenigen Ein- rikhtungen treffen, welche zur Abschwächung der störenden Ein- fluffe der Starkströme auf die SchWachstrom-Einricbtungen führen. Ich kann auch ferner noch hinzufügen, daß das obne zu starke An-
spannung dieses Geseßesparagrapben geschieht in durchaus entge ! gen, kommender Weise; und wir haben auch dasselbe Entgegenkommen und
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