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_obne daß es möglich geWSsen wäre, den Tbät-Jr zu ermitteln. Die
' feyte nun zu der Einforderung dcs Buichts hinzu _ was an sich überflüssig,
die Schwere der Verleßungen, die einer der Duellanieu etlitjen hat und die oft allein dazu angetban find, ihm als eine schwece Buße fiir das ganze Leben zu erscheinen. Manchmal handelt es sich auch darum, einen der Billigkeit entspkecbenden Außgleicb herbeizuführen, wenn ein Zivilgericht und ein Militätgeticbt bezüglich desselben Falles zu wesentlich verschiedenen Urtbeilen gelangt sind. Es kommen weiter in Bitracbt die Vergangenheit der Duellanten, ihre wirtbscbaftlicbeu anäljniffe, die Nachzbeile, die manchmal die Verbüßung der vollen Strafe für den Verurtbeilien weit über das Maß seines Verschuldens hinaus zur Folge haben kann. Alle Umstände des Einzelfai'ls, meine Herren _ ich gebe Ihnen die Vers1cherung _ , werden sorgfältig erwogen, und es wird nicht etwa nach der Schablone ange- nommen, jeder, der wegen Dueüs vxrurtheilt worden ist, habe einen Anspruch auf Begnadigung; sondern lediglich nach den Umständen des Faus richten sich Art und Maß der Bkurtßxilung, die ihm zu tbeil wird.
Dann, meine Herren, die Begnadigungen bei Ausschreitungen polizeilicher Exekutivbeamten! Auch solche find in großer Zahl im Laufe des Vorigcn Jahres vorgekommen, aber auch da möchte ich die Bitté voraukschicksn, daß Sie die Frage nach der Berechtigung solcher Begnadigungen nicht einfach beurtheiien nach Zeitungsnachrickpten, denen nur eine unvollkommene Kenntniß des Tbatbestandes zu Grunde liegt. Die Dinge likgen vielfach ganz anders, als fie die Zei- tungen ansehen, und auch da, wo die Gerichte auf hohe Strafen erkannt haben und haben erkennen müssen, eigiebt vielfach eine spätere ruhige und objektive Prüfung, daß auch diesen Vermtbeilten erbebliche Vegnadigungkgründe zur Seite stehen. Ich darf in dieser Beziehung beworbxben, daß in einer großm Zahl solcher Fälle _ zum tbeil auch in denjenigen, die der Herr Abg. Munckel vorhin erwähnt hat _, die Begnadigung nicht erfolgt ist lediglich auf die Biitkn des Veruribeilten, sondern auf die Bitten der städtischen Behörden, des Magistrats, der Stadtderordneten und zahlreicher, manchmal Hunderter 0011 an- gesehenen Bürgern aus allen Kreisen der Bevölkkrung, also von Männern, die den Verhältnissen unmittelbar nahe stehen, und die deshalb besser als diejenigen, die den Fall nur aus dsn Zeitungen kennen, zu beurtheilen vermögen, ob die Voklftreckung dss Urtbei1§ in seiner ganzen Strenge eine Forderung der Gerechtigkéit sei oder nicht.
Ich will hierbei einkn Fall kurz skizzixren, dén der Herr Abg. Munckel am Schlusse seines Vortrags erwähnt hat. Dieser Fall be- trifft den Schuymann Lorenz aus Alt-Damm. An diesem Fail wird erkennbar, wie sich gkwiffe Mythen bilden können durch unverkürgte, aber überall gcglaubte ZeitungSnachrichtsn. Dikser Schußmann Lorenz war verurtbeilt Worken vom Landgericht in Stettin zu einer Zuchthausstraie Von einem Jahr auf Grund des § 343 des Strafgefésbucbks, wormch mit mindestens einem Jabre Zuchthaus der- jenige Beamte bxsiraft wird, der in einkr Untersuchung durch An- wendung don Zwangsmitieln ein Giständniß zu erpreffon sucht. Dieser Fal] hat nach der Auffaffurg des Gerichts vorgxlegen. (Es war nämlich die Skadi Alt-Damm in hohem Maße beunruhigt Worden durch eine Reihe von Brandstiftungen, die in kurzer Zeit aufeinander folgten,
ganze Bevölkerung bsfand sich deshalb in großxr Angst und Erregung. Nun wurde eincs Tages dort ein übelbeleumdeter Mann Verhaftit, der auf einem Gut, in nächster Nähe von Alt-Damm, glaube ich, ge- bettelt hatte und nicht zu bewegen War, das Haus zu Vér- laffen. Es Wurde die Hilfe der Polizei in Anspruch ge- nommen, um dsn Bettler wegzubringen; er wurde also dort weggebolt, widerskßte fick) unterwkgs, widerseßte fich später im Gefängniß, und derjxnige Polizeibeamte, der ihn eingébracht bali“, batte sich schon Einiger Mißbandlungen gxg-Zn ibn schuldig ge- macht. Nun kam der Polizeisergkant Lorenz hinzu, ein Mann, dsr in dem Rufe eincs :ebr tbätigkn und pflichitreusn PoLizeibeamten steht- der sich der größten Achtung und Anerkönnung in seiner polizeilichen Wirksamkeit in einer langen Reihe 000 Jahren erfreut bat. Dem stiég auf einmal der Vkrdackot aui, diefkr Bejtler könne der Brandstifter sein, odkr er könne doch in der Lagé sein, über den Brandstifter AuÖkunfi zu gebkn. Er verschafft? fck also _ auf nicbt ganz korrektem W:“gs, durcb diE Vermittelung der Frau d€s Gefänguiß- wörters _ den Eintritt in dix Polizéizciie, in dsr dcr Mann vcr- baftet war, stellte ibn zur dee und sagte ibxn auf dén Kopf zu, er sei der Vrandstificr. Der Mann leugnet, daß er dcr Thätsr sei, es entsteht daraus ein lebhaftes Zwiegespräch, der Mann bkbauviet, absolut nichts von der Sache zu wissen; da läßt sich Lormz hinreißkn, zunächst dsn Mann gegen die Wand zu stoßen, wodurch er eine Verletzung am Kopie davongetragen bat, und ihm auch einen oder einige Säbklixiebe üIer die Schulter zu verséßen, die an sich nicht erbiiicbe Vkrlktzungsn zur Folge hatten. Dieser Thatbkstand ist also yon dem srksnnendén Gericht dahin aufgefaßt worden, daß die Absicht des Lorenz dahin gegangen sei, durch Anwendung yon Gewalt ein Geständnis; yon dem Verbafteten zu erzwingen. Er wurde zu einem Jahre Zuchthaus Verurtbéilt. Eines Tages las ich nun in der Zeitung als Eine Aufsehen erregende Neuigkeit, es sei ein Schußmann odLr ein Polizeimann ans Alt- Damm, der zu einem Jahre Zuchthaus verurtbeilt sei, nach 8 Tagen als begnadigt aus dem Zuchthaus entlassen worden. Die Sache wunderte mich, daicb etwas davon hätte wissen müssen, weil die Sachen aUe durch meine Hände geben; ich nahm abcr zunächst keine Notiz davon, wcil ich annahm, solche Etfindung werde sicb von selbst berichtigen. Das geschah aber nicht, vielleicht, weil die erste Nachrichi durch das Kreisblatt von Alt-Damm gebracht war und deshalb besonderen Glauben fand. Als die Presse sich nun weiin der Sache bemöchtigte, trat ich der Frage näbcr, ließ mir die Akten vorlegen und fand da, das; allerdings ein Gnadengesuch von diesem Mann eingereicht War, das; aus dem Kabinet Bericht über das Gnadengesuch eingefordert und dementsprechend das Gesuch an die Staatsanwaltscbaft zu Stettin abgegangen war. Nun besteht eine Allerhöchste Ordre, vom Jahre 1878, glaube ich; sie ist publiziert im Justiz - Ministerialblatt; die geht dabin, daß, wenn auf ein clftks Gnadengesuch ein Bkricht erfordert Wird aus dem Kabinet, die noch nicht begonnene Strafvoll- fireckung augsesest werden soll. Im voxliegcnden Fall war das erst wenige Txge vorher eingegangene Gnadengcs.ch daticrt aus Stettin, also nicht aus dem Ort der Strafanstalt. Der Dezernent, der die Sache bearbeitete, nahm daher an und war zu dieser Annahme voll- kommen berechtigt, der Mann habe die Strafenoch nicht angetreten, und
Herr Abg. Munckel gemacht hat, wird seit längerer Zeit die Be-
um 486. (Hört! hört!)
sich die Sache auf, und da bin ich nicht grausam: (xenug gewesen, nun anzuordnen, daß der Mann ins Zuchthaus zurückgebracht werde und im Zuchthaus: das Schicksal seines Gnadengesucbs abwarten müffe. Ich habe ibn vielmehr auf freiem Fuß gelassen, da ein Flucht- verdacbt nicbt vorlag. Ich kann weiter hinzufügen: inzwischen ist die Allerhöchste Entscheidung gefallen, wonach die Zuchthausftrafe von einem Jahre in eine Gefängnißstrafe von- gleicher Dauer umgewandelt ist. Ich glaube, jkdkk, der die Entstehung des Falles angehört hat, wird mit darin Recht geben, daß der Mann damit hinlänglich bestraft ist. (Zustimmung rechts.) Allerdings habe ich in den Zeitungen auch Aeußerungen gelesen, der Fall müsse doch furchtbar schwer liegen, sonst würde das Gericht nicht gleich auf ein Jahr Zuchthaus erkannt haben. Das War aber nur geschtieben von Leuten, die das Strafgefeßbucb nicht eingesehen hatten oder nicht kannten; denn wenn sie bineingeseben hätten, würden sie sich überzeugt haben, daß eine mildere Strafe nicht ausgssprocben werden konnte, weil das Geer für diese Straßbat mildernde Umstände nicht zuläßt, und gerade für solche Fälle ist die Begnadigung manchmal besonders am Plays. Daß aber nicht alle Exekutivbeamten, die sich einer Ueberschreiiung ihrer Befugnisse schuldig machen, begnadigt werden, ergiebt sich daraus, daß im Laufe des vorigen Jahres neunzehn solcher Begnadigungsgasuche zurückgewiesen smd, während, wie ich gleich der Vollfiändigkeit wegen hinzufügen wii], in dreiundzwanzig Fällen Begnadigung eingeireten ist. Die Zahl der Zuxückweisungen reicht also an die Zahl dxr Begnadigungen zik-mlicb nabe heran. Die Begnadigungen haben sich fast in aßen Fäiien "gestüßt auf die Schwierigkeiten ihrer Stellung, auf ihre gute Führung in der Vergangenbeii, auf die ihnen von ibrxn vorgesetzten Behörden ertheilten vorzüglicbkn Zéugniffe, auf ihre Vorwurfsfreic Führung wäkrend der Militärzeit, was besonders ungünstige Familien- und VermögsnSVerbältniffe und sonstige Umstände, wie sie auch bei anderen Verurtheiltkn in Betracht kamen, und die man auch bei Polizeibeamten, welcbe fick) Ausschreitungkn haben zu Schulden kommen laffen, biüiger Weise gelten lassen mUsz. Zu einer Beunruhigung der Bevölkkrung bieten diese Begnadigungen keinen Anlaß.
Nun hat der Herr Abg. Manckel gemeint: auffaliend sei es doch, daß gerade bei diesen Vergeben so häufig Be- gnadigungen vorkämen, während man 061 Majestätsbeleidi- gungen, die doch vielfach nicht weniger Anspruch hätten auf eine milde Beurtheilung, von solchen Begnadigungen nichts böte. Ja, meine Herren, es giebt gewiffe Blätter, die eine Sammelstklle bilden für alle Besnadigungm, die in ibrkn Augsn iad21n§wertb oder ungerkcht sind; es giebt Blätter, die es sich nicht entgehen lasen, wenn irgend eine Begnadigung erfolgt wegen eines Duells oder zu Gunstkn eines Polizeibeamten, der Einmal übkr die Stränge geschlagen hat. Von anderen Begnadigungen aber, die fie nicht für ihre Zwscke ausbeuten können, nehmen sie keine Notiz.
Ick) will Ihnen deshalb sagen, daß im Vorjahre in Majestäts- Beleidigungssachen in 29 Fällen Begnadigung eingetreten ist, also in größerer Zahl, als bei Polizeiaussckorsitungen. Damm, meine Herren, können Sie sich überzeugt ballen, daß in Be- gnadigungssachn überaÜ verfahren wird nach gewissenhafter Prüfung aller in Bétcacbt kommynden Umstände.
Nun ist mir in dx: Prkffe wobl entgxgengxbalien wwrden, es kämen dock) gewiß Fälle Vor, in dsnen der Justiz-Minister mit dsr AÜerhöchsten Enjscbeidung nicht cinvsrstanden sei, und wenn er sie nick)! biÜigc, dann müsse er sich dagegen wehrxn, ssine Gegknzkicbnung ablehnen, Seiner Majestät gegenübsr remonstrieren. _ Ja, Mine errén, dsr Abg. Muncksl nimmt mit ja das Wort aus dem Munde: NUL dann, wenn er dis Begnadigung nicht vertreten kann. Die FäUe find ja denkbar. Mir ist in mxiner Praxis ksin s01cher Jai] vorgekommen, wo ich mich außsr stande Wählt hätte, die Vkrantwcrtung für einen Allerböcbsten Gnadkneriaf; zu übcrnebmen. Daß in FäUen dcr vrraußgefeyten Art für den Ministkr die größte Zurückhaltung gebotkn ist, wsrden Sie mir zugeben. Sonst könnts leicht der Schein entstehen, 015 wolle der Oktaniwortlicbe Ministsr sich an die Stellé des Monarchen ssßsn, Dem alléin das Bsgnadigungsrecht zusteht. Es müffen ganz eklatante Fälie ssin es müßte sich um eine ernfilicixe Ekiäbrdung öff9ntiich§r Jnterxffén handeln, wsnn der Minister sich rsranlaßt sehen soÜie, gegen einen von AÜérb-Zcbster Stelle befohlensu Gnakknakt vorstéüig zu wsrden. Wie gésaxxt, mir ist ein derartiger Fal] nicbt vorgekommen und désbalb babe ich für 011? Fälle, die hier zur Sprache gekommen sind, die erantwortung übernommen und übernehme sie auch jkßr. Finanz:Minister 131: von Miquel:
Meine Harun! Der Herr Justiz-Minister bat kben, ich glaube, in schlagender WSisk, gewiff: Mythen berichtigt 11110 beseitigt, welche in der Prcffx und, wie sicb gezeigt hat, auch hier zum Ausdruck kommen und vielfach geglaubt werden. Ich benuse die gute Ge1egen- beit, um eine andere Mytde, die fich nicht gegen den Jastiz-Minister, sondern gegen den Finanz-Ministkr richtet, in gleicht Weise etwas zu beleuchien.
Jn freisinnigen Blätjern, zu deren Organe sich hier leider der
bauptung aufgestellt, daß gerade die Justizvsrwaltung das Stief- kind der Finanzverwaltung sei (sehr richtig! linkS), daß gewiffermaßen eine Art Abneigung gegen die Justiz, jsdenfaas eine Begünstigung der Verwaltung beim Finanz-Minifiec vorkanden sei. Ich behaupte: eine solche Behauptung kann überhaupt nur ver- treten und auffteüen, wer die gesammten Finanzwerbältniffe auf das gknaueste kennt und im stande ist, wirklich zu verglxicbkn, wie die Staatßmittel unter die einzelnen Refforts zur Vertheilung kommen müssen nach Maßgabe des giößeren oder geringeren Bedürfniffes und des größeren oder geringeren Staatkintereffes. Aber ich möchte doch einige Thatsachen mittbeilen, aus denen man ersehen wird, wie völlig unbegründet diese Behauptung ist.
Meine Hsrren, in den Jahren 1880 bis 1890 sind die richterlichen Beamtenstellen um 148 vermehrt und in den Jahren 1890 bis 1898 Darin liegen die kargen Jahre, wo alle
aber ganz harmlos war _ es war ein als Ferienduernent fungie-
Ressorts sicb Einschränkungen gefallen [affen mußten. Wie kann nun
reader Hilßatbeiter _: „zum Bericht unter Aussevnng des Straf- vollzugs". Die ganze Sache fiel in die Ferien; ich glaube, bei der Staatöanwalisebaft war es auch ein Feriendezernent, der die Sache in die Hand bekommen bat, der vielleicht nicht vollkommen sicher in den Geschäften war und der glaubte, er müsse _ obgleitb die Staats- anwaltscbaft wußte, daß die Strafe angetreten war _ nun sofort eine Unterbrechung der Strafbaft anordnen. Er telegrapbierte an die Strafanstaltsverwaltung, der Mann sei sofort zu entlassen. So klärte
Weise die Vermehrung der Nichterftellen abgelehnt jade! "J. Gegentbeil, in keinem Ressort sind die etatsmäßigen SKU:: in einer so starken Weise selbst wébxeud det Demujaxm vermehrt worden wie in dem Ressort der Justi; Ich bitte Hm- Abg. Munckel, das demnächst zu widerlegén.
Aber auch auf anderen Gebieten! Ick babe immer tnakamxx, daß namentlich ein dringendes Bedürfniß sei für die Verbeff unserer Justizgebäude, und daß das Extraordinarium in diese: Z,. ziehung möslichst boch gefiellt werden müffe. Wir haben da] Extraordinarium in den letzten Jahren sehr bedeutend vermehrt, und nur zufällige Umstände, namentlich uichch genügend vorbereitete Baupläne haben es verhindert, auch in diesem Etat es in der früher kereijs fiaiigefundeneu Weise geschehen ist. Wir Haben auch, was die Justizbeamten betrifft, uammt. lich die Sukalternbeamien, für dies Resort mebr gethan, als fü: irgend ein anderes Ressort. Allein die Einführung des Dienstaltexz Zulagensystems bat bki der Jus1iz eine Mebraußgabe über der: Durch- scbnitt der übrigen Ressorts von 1199 0?0 .“ berbeigefülrt, (HW hört!) Die Vereinigung der Asfistcntén mit den Sekretären, die wir V0! zweiJabren Vorgenommkn babsn, hat in der Justiz aÜein 600000,“ gekostöt, obwohl die Schäsung für die ganz: Monarchie und für alle Refforts nur auf 500000 gkganzen war. Also gerade die Justiz hat von dieser finanzisiien Maßnahme deu Hxnpj. Vortheil gehabt.
Meine Herren, es ist überbxupt nick)! richtig, daß gerade unsm prkußifche Justizverwaltung so karg behandelt wurde, namentlich in Vergleich mit den übrigen deutschen Staaten. Der Mebrzuschuß über die Einnahmen, den die Justizverwaltung verursacht, alles ge,- r€chnet einschließlich der Pensionen und Gehalte, beträgt im Jahn 1895/96 übcr 61 Millionen; wir sind in dieser Beziehung meistens über, in der Regel aber jsd€nfalls nichi niedriger als die Justiz- verwaltungen in Deutschland. Es ist also gar kein Grund vor. bandén, in dieser Beziehung besondere Klage zu Skbébkx. Ich kann mir auch nicht vvrsiellen, daß die Justizverwaltung solche Klage erhebt. Das sind die Stimmen einzelner Mai,; unikrrichieter Personkn, die in der Prsffe zur Sprackye kommen. (Sehr richiig!) Es ist sehr Erfreulich, und ich danke dem Hern Abg. Munckkl, daß er sie bier wiederkoli hat, da ich so Gelegenkei: habe, vor dem Lande iöre Haltlosigkeit darzuibun. (Bravo!)
Auf die Frage der Erdöbung dkr Nichtergekalte im Vergleié mit denen der Verwaltungébeamten ISH? ich zur Zeit nicht ein'; ii hoffe, auch bier Herrn Munckel zu übeszeugen, daß bei dieser E:. höhung und ihrer BImeffung von einer Ungunfi gegen den Nicht?:- stand nicht im aliersntferntestkn die Reds isi. (Bravo! rechts.)
_ Abg. von Evnern (nl,) erinneri an seine voijäbrige Bé- 1chwerde übcr die Bevorzugan0 dsr Katkoliken in den höheren Be- amten- uxidRicbtersté-Üen; Erfrexilicher Wxise schsine seine damaliz-Z Klage auf sruclUbarSn Boden «001151 zu sein. _ Abg. Willkbrand (Zenit) ertriert, daß die Katbolikxy nick;t§_§21nderk§ alk-KPaiitä; Vérlangen, und dankt dkm Minister für ki; Axsbenerung der Kanzlkigebilfkn, TÜKsÉT abkr noch Eine weitere Auf-
bemerung derselben, da ihr Einkommen noch unter dem Durchschnins- gehalt dsr Gcrichiéiiener bléibe.
Zustiz-Miniftér Sch0nftedt: _
Meine HMM! Usher die Verhältnisse der Kanzleigebilfen liese: dem Hauss ve'rschisdene Peiitionen vor, “die jzdenfalls in nicht imm Zeit hier zur Vérbandlung kommen Wsrdén. Dabei Werden alTe die von dem Abg. Willebrand angéregten Fragen zur Erörterung gelangeu. Ich glaub? deshalb kx€ute miei) dcs Cingxdens auf diese Angelegenbki: Enthalten zu dürfen und möchte nur kiner Ausführung entgegentrkiw. damit sich nich mi§001stänkliche Auffaffuazen [*ikr ikstseßén.
Wenn ich dSn Hsrrn Abg. Willebrxnd ricbxis verstanden bade, bat er in einer Ver91eichung zwischxn dem Durchschnixi§eink0mmen Te: Kanzlsigxbiiien und dsm dcr Gsricbtsdienkr das Durchschnittseinkcmmx: der Gericbtéiixnkr anf üßer1C0-J oder 17 „44 angegebén (30:05: 1600 „M) einscklicßiich kes Wohnangézeldzuschuffks. Damit Wir? err WiÜSbrand sich in 61116111 Jrrtbum befunden haben, denn daI Durch€chnitt§gxbait dcr Gkricbtsdienxr beträgt nur 1200 ck _ i'»- stkigxn Von 900 „44 bis 1500 «44 _ Md der WobüungsgkleUZÖ-É 131 .“ (Zurnf: Höchstgsbalt.) Also Höchstgehalt. Ich 50176 :2 Suche Wm Tmcby'chnirxsgkbalt reistandkn und da würde einJmiM vorliegen. _
Abg. Simon von Zastrow (kon?) [Simi es namens s.":xx Partei ab, fich M eine» Dixkuision Übék das BsgnadigungSrecb: :e: Kxone einzulaffen, da ki-Js ganz ailein Sackoe der Kron? sei. Me:- dingZ habe der Ministxr in feinst groékn Lutséligkeit sicb aui rie einzklnen FäÜe éinßeixsixn Und sogzr krkiäxi, daß er die Vrrantwrrtuxé dafür übsrmbme. Er babe Über die Fälle gesvrocioen, um ckck! eine Mißstémwung aufkommkn zu laffen. Er sei in die BKW gssyrnngsn u:".d babe fich preisgegkbsn, aber die konservatiVe PIM kalte an 58:31 Primip ixst, fick) auf die einzelnen VegnadigunngZUk nicbt einzulaven. Nach von Röxxne babe der Minister keiue VM aniwortung für die Auxükung des BkgnadigungÉ-rechts.
2150. Reichardt (nl,) meint im Gigek-tbeil, daß der MÉQZÜU
das Prinzip gswabrt habe und daß dxffsn Außtübrungsn gsrade 00111604- wertb gswesén iei€n, 17811 fie in wxitkn Kreisen eine falscbx AU?- faffung der Tbatsacbkn bcskitigten. dener Verwendet sicb ferner glé'klb' faus für die Aufisfférung ker Kanzlsigebiffen und bittet darum. daß Magdeburg endlich 6111 neuss Gerichtsgebäude erbalre. Zustiz-Minifter Schönstedt: Den Schluß dsr Frage glaube ich ohne weiteres bej-“tbel1 M köanen, Magdeburg wird in absehbarer Zeit ein neues JustizßsbäUU bzkommm (Hziterkeit); wann aber der intpunkt eintreten wird, 125 zu sagen bin ich außkr stande. Die Sache liegt bei den VW“ behörden; die Piäue wsrden ausgearbeitet und, soviel ich MM“ richtet bin _ genau kenne ich dix gegenwärtige SQMUS' nicbt _, ist eins Verzögerung dadurck) eingetreten, daß V““ handlungen sowohl mit der Stadt, wie mit der Eisenbcibk“ verwaltung wrgen dsr Abgrenzung des Playks und des Straßen“ alignementé1 stattfinden, die noch nicht zum endJültigsn AbsÖlkß gelangt sind. Ich will zugeben, daß die Vorbereitung Unser?r ß“? lieben Bauten zeitraubend und vielleicht einer Vereinfachung bedükstiß und fähig ift. Soweit ich in der Lage bin, auf eine solche B““ einfacbung hinzuwirken, bin ich dazu sebr gern bereit, und ich """“ mich freuen, wenn das dem Bau in dsr Stadt Magdeburg noch 1" gute käme.
Abg. Eckels (nl,) wüuicbt, daß die Revision der Zivilprozeß“ ordnung fich nicht allein auf die Punkte beschränke, welcbe “kit dem Bürgerlichen Ges? buch in Einklang zu brinqen seien, “"de" aucb einige andere revi ionsbedürstige Punkte umfassen möge- Justiz-Minister Schönftedt: _ Meine Herren! Die im Reicks-Jufiizmnt in der VWUWÜ
jemand behaupten, daß die Finanzverwaltung in einer übermäßigen
begriffene Noveiie jut Zivilprozeßmdnuns hat zunächst MWM
_ wem! diese
um! Maude, die daS die Einführung des Bürger-
M Griesbach! geboten sind. Wie weit die Vorlage im Augenblick
“Neben ifi, kann ich mit Bestimmtheit nicht sagen; nur das Eine weiß ich, daß sie unter keinen Umßänden dem gegenwärtig vexsam. "ellen Reiibßtage vorgelegt werden wird, sondern daß die Vorlage „auftübesieus in der nächsten Session erfolgt. An und für sich würde ich es für durchaus wünschenSwertb halten, Novelle sich nicht beschränkte auf die Punkte, die ich vorher als nothwendig bezeichnet baia; es liegt aber eine Schwierigkeit in der Sache, das ist die, daß die Novelle in dem eben von mir krwäbntm Umfange bis zum 1. Januar 1900 verabschiedet sein muß, weil anderenfalls auch das Bürgerlich? Gesetzbuch nicht in Haft trejen kann. Wenn man nun diese Noche mit anderm |«jtigen Punkten belasten wollte, so könnte die Gefahr entstehen, daß der Abschluß nicht rechtzeitig erreicht würde. Es ist also eine taktische Frage, in welchem Umfange man „ck andere Fragen aus de: ganz gewiß reformbkdirftigen Zivil- prozeßordnung in diese Vorlage mit bineinzieben kann oder nicbt. Wenn an die Erwägung der Frage im einzelnen beraugetrcien wird, so werden hierbei zwäfellos auch die von dem errn Abg. Eckels hervorgkbobenen Punkte eiue gebührende Berücksichtigung finden.
. " e . bemerkt, da es 1 bier kincöwe 5 um eine ZYMYZLKNHKYLWW der Bcgtéadiguxiébandle; dcr Mginister babe wobl daran gcibari, die Fäqe zu keWrsxhxn, und babe so _?erake im Julie Lorenz die fal1chen Aufiqffungeti widerlegt. qu; Magi trale, Bücgerscbaft :e. Begnadigungsgeiuche er:)rxichén, set _1bm (erner) allerdings verwundsrlich. Dem Finanzminister gegenuber_ mhffe _er sagen, daß die Vexmehrung dYr Richtexsieüxn l_edtglicb aus, die „(1er 0000551018 zurückzufubrcn set, weil die Gescdaite sonst nicht hatten erledigt werden können.
Zufliz-Minister “Sch önftedt:
Ich will nur die tbatiächlicbe Frage das Herrn Abg. Kirsch be- antworten. Selbstverftändlich ifi dis ngel die, daß Gnadengesuch: von den Verurtbeilten unmittelbar eingeben. Dkk Fail ist aber gar- nicht selten, daß sie yon anderer Seite eingereicht werden, sei 03va den Angeiörigen, sei es don seiten der GZsckxworsnsn, die bei der Sache mitgewirkt haben, sei es von anderen Personen, die fich für dis'Be- gnadigung interessieren. Und was die Unt-xrstüsung durcb Gemeinde- behörde", Stadtveroxdnete 2c. angibt, so ist die». Regel die, daß solche Vorstellungen dem Von dem Verurtbeilten eingereichten Begnadigungs- gesuch beigefügt werden; es kommt aber auch vor, daß sie 0an Mit- wirkung des Verurtbeilten an den Justiz-Minister gelangsn.
Um 4 Uhr wird die weitere Veraihung auf Dienstag, 11 Uhr, vertagt,
Laud- nud Forstwirthsckxaft.
Die Dsutscbe LandwiribsckxaiiH-GUSllxchaft eröffnete gefiern ihre Wintertagung mit Auxiickyußsiyuygxxi, deren Mehr- zabl sicb mit Angkligenbeiten der Tht€r5ucht bekchastrgie. In _aÜLn diesen Sisungcn wurde Eine erste Lexung des Piogramms der naxbst- jährigen Dresdener Ausstkllung rorgeqommkn. Ferner wuxde ubsr Lkistungéprüfangen für Pferde und Rinder Verbaxdsit und in Bezug auf léZtere der Bescbiuß geiaßt, emen Brems-Axparai zur Meffung der Zugkraft_ b&iteüen “zu lassen; Eine lethfte Veibandsung der Pferdezucht - Sachvkrstandzgin beschasttgte sei; mit der Anerkennung von Zuchtervaremtßungen " settens der Deutschen Landwirtbichafxs-Esskllschzxt;'_ d0§gleichen mtt Be- ratbungkn über das Preißrichtkn gui dEr dtexxaertgen Hßmbuxger und der näcbfijäbrigen Dreédeqer AussteÜu'ng._ Exwabnxnsterik), ist noch, daß auf Antrag der Deutkcbsn LandrYtrtb!chJit§-_Ge1el11chait 1111311181?- effe der deuxscbcn Pf:*rr€zncht demnachst Dl? xammilicixn preußischen Landbesckä1er in Zähl yon 2300 einér „aenauen Korvezmeffung_ und Wägung unterzogen warden soiléxt. _ CL" andkrer Au§1ch0ß bewracb die Ausführung du? für kkn nachsikt) Sommer, bkab]1cht151_en Wstt- bswscbes von mit mechaxxiscbkr Kraft _betzrebsnkx _Pßugcrx. _ Die auf Antrag der Dsuticbsn Lankwirth'chast§-Gx[e01chasi kU_k_1[lch gewäkrte jbeiltreit'e Ermäßigung dcr_Ei1(nbaicknta:rre sur T0r11ir€u und Torfmuii, sowie die nähersn Béxingurigkn. untsr d_enen_die um- faffenden, 55:1 00:13 Deutscblcind mi) eistxecksnrixi Kalkdungßungß- Dkrfuche in die W786 zu leiten Und, wurdxn imYusWuß der Dunger- (Kainit)-Ab!b€iiung désvwchen. _ In_ der Ziyang dss „“Sony!- ausichußes für Buchführung wurden dis: mi Véxlaus d(r blöbérlgén Tbäxigksit der BUÖst-éüé wectsr _als notbw€ndtg_bciunrenen F0_rmuiaxe Oorgklegt und durcixbkralben, 10501111 dt? Auésteiiynxgxgénstayde fur Hamburg ausgewählt und Oerxchtedene Fragen bezuglich kes Etn- 0mm2nönachweii€§ bebandxlt.
Gesundheitswesen, Thierkrankheiteu und Absperrnugs- Maßregeln. '
Vklgien.
Die (JomijZion 5301tajr6 (10 171250800 hat i_ür_H?rki'znfte aus vefiverseucbicn Ländern eine an der SayiiatNtatton m der Schelde (am Dosi) worzunebmende sanitätxpohzexliche Bébxndlung angeordn-t. Bezüglich der Ein- und Durchfuhr von Waaren gelten folgende Bestimmungen. _ „_
„4. Waaren, deren Ein- und Durcbkußx verbyten _Ui: _
1) Leder, rob, géialzen oder gelaugt, frische Haute, ir11che Thm- abfäUe, K1auen und Hufe. (Es werden jedoch zam Gebraqch_zuge- [affen die toben Felle, wenn sie gesalzen und zugleich m1t Ariemk bc- baudelt nd.) „ , ,
2) eibwäiche, alte und abgetragene Kleidcr (Bekleidungsgegen- JUK? für den täglichen Gebrauch) und gebrauchxss und ungebrauchtss
ettzeu. .
3) SAU: und neue Teppiche, alte und neue Woiisachen, Skiden- waaren.
4) Pfauenfedern und aUe kleinkn Gegenstände, welcbe einzeln mit- geführt werden und den Keim der Pest weiiertragsn könnkrz. ,
5) Fläschchen mit Liqueur und Parfümerien, welche emzein mit- geiübtt werden. ' ' ' ,
6) Wie Sorten von Lumpen und _Hadern, die nicht in mechanisch komprimierten und mit eisernen Reisen vérsehenen Ballen zur Ver- sendung kommen. , .
7) Muster von roher Wolle. Baumwolle und Jute, die nicht komprimiert und mit Reifen versehen find.
Die unter Nr. 2, 3, 4, 6 und 7 aufgefüörtsn Waareii können nach Desinfizierung auf der Sanitätsftation in Doel frei eingeführt worden.
13. Waaren, die nur zur Durchfubx zugelassxn werden:
1) Robe Wolle, welche in mechanqcb _komprnmerten und mit eisernen Reifen versehenen Ballen verjandt wird. ,
2) Alle Sorten von Lumpen und Hadern, die in komprimierten und mit Reifen versehenen Ballen vetsandt werden. _
Die Sanitätspol'uei kann jedoch anqrdnen, daß die Ballen_ vor der Ausladung an der Oberfiäche mit einer deSmfizierenden Losung gewaschen werden.
Türkei.
ZUMQe Beschluffck des internationalen _Gesundbeitßtaibs in Konstantinopel ist die gegen indische und persische Proventenzen an- ?emdnete 10tägige Quarantäne auch für Bassra auf 20 bezw. 4 Tage erhöht worden. (V [. .N-Anz.“ Nr. 293 Vom 10. und Nr. 307 von 28. Dezember 1). Y., sowie Nr. 29 vom 3. d. M.)
Rumänien. '
Die rumänische Regierung _bat seit dem 4. d. M. die Einfuhr von scbmuyigem Makulatuwapter, von alten (gelesenen Zeitungen, sowie von jeder Art schmutzigen, als Makulatur eingefi rten Druck- sachen nach Rumänien verbotxn.
Brittsch-Osiafrika. _
Die von Indien kommenden Dampfer unterliegen m den Häfen von Lama und Mombass a einer ärztlichen Unterkucbung uud werd-n, falls ein Prfifall an Bord vorgekommen ist, an dem Verkehr mit dem Lande gehindert.
Siam. Die siamesische Regierung hat für Herkünfte ans Bombay eine ärztliche Untersuchung angeordnet.
London, 15. Februar. Das .Reuter'fcbe Bureau“ verbreitxt eine Meldung aus Kapstadt, derzufolge Professor Or.,Koch 'em Verfahren enideckt habe, nach welchem Rtrzdyieh mittels einer Mischung, die aus Serum und dem Blut Undervkstkrankex Tbtexe besteht, gegen die' Rindervest im mun zu machen set. Tie Jmmgnität trete innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen ein. Proiénor Kock) sei ikst bemüht, diesen Zeitraum gbzukurzen.' Er soll die Uéberzeugung auSaespwcben haben, daß die Rmderpest mitiéls des von ihm gefundenen Vkriabrens schnell und leicht aus der Welt
geschafft nerven könne. . Vénedig, 15. Februar. (W. T. B.) Die Vertretxr des Deutschen Réichs bei der internationalen Pest-Konserenz
sind heute Nachmittag gegen 3 Uhr hier eingetroffen.
Handel und Genterbe.
Tägliäoe Wagengeftkllung für K_oblen und Koks an der Ruhr Und in Obertch1€sien., " An der Ruhr find am 15. dM. gesteilt 13 333, nicht c0chtzemg geftcilt keine Wagen. „ In Oberschlesien smd am15. d.M. gefteüt 4892, nicht recht- zeitig geftslit ksine Wagen.
Zwangs-Versteigerungen.
Beim Königlichen Amtsgericht 1 Berlin siandsn am 13. und 15. Februar die nacbbezeicbnktßn Grundstück? zur Versteigerung: B r 1 Z e r - straße 23 und Kottburer Ufer 46, dem Lebrxr Wilhelm Sielaff gehörig; Nußungswertb 12070 «46; Erstehertn Wurde Frau Ma r i e T ie s e [ ev zu Rummeiöburg, Kantstr. 37, für das Meistgebot von 196 000 „44 _ Landsberger Allee, dcm Maurermeister G. Koeih e gehörig; Fläche 8,98 &; Meistbietende blieb die Terraingesell- schaft Petersburgerstraße, G m. b.Hftéz., Potsdamerftr. 121, mit dem Gebot von 182000 „14 _ Lübecker iraße 28, dem Heil- ebilien und Bandagistcn (F5. A. „Voigt gehörig; Fläche 8,11 &; 'iusnngswertb 11900 „)(; Merstbietende bliéb Frau „uiie Nürn- berg, Wilhelmstraße 35, mit dem Gebot yon 172100 ck _ Holzmarktiiraße 370, dem Gutsbefiser W. Wobig gehörig; Nuyungswkrib 15 430 „40; mit 06:11 Gebox Von 23100024 wmde die Deutsche Grundschuldbank, Dorotbienftraße 95, Ersiebetin.
_ Der Aufsicbjsratb dEr Aktien gesellschaft Erste Deutsche Fein-Jute.Garn-SvinnkreihatbeschlofismderGeneralv-zrsamm- lung nacb rcich1ichckn A0schreibunaen und Ueberweisung von 36000 „;(. in dsn Srezial-Reservefonds die Vertheilung einer Dividende von 80/9 (960811 7 0/0 im ijabre) Vorzuscblagen. '
_ In der am Sonnabénd stattgebabwn Stßunz des Aufsichts- raihs der Königsberger Vereinsbank wurde beschlomen, der Gcnsraloersammiung dic Vertheilung einer DiVidkndL Von 51 0/0 (gegén 5 0/0 im Vorjahre) vorzujcbla'gen. ,
_DerAuifichtNatb derSchlesischenqupier-Compagnie beschloß, bei reichlichem Absciprkibungen 50/0 Dwidende_ für 1896 Vor- zwschlagén; im Vorjahre wurde keine Dividende veribeilt.
_ Am 13. d. M. hat eine Sißung des AufsichtSratbs der Saganér Woll-Spinner_ei und Weberei stattgefunden, in Welcher die Bilanz der GéselUchaft für1'896 vorgklegt wurde. Es wurde beschloffen, der im März d. J. einzubkrufxnden Generalber- sammlung der Aktionäre die Vsrtbeilung einer Dividende von 71% gegen 8 0/0 im Vorjahre Vorzuscblazedn. _
_ Dsr Anisicbtsrath dss Sternyalzbergwerks Jnowmz- law Akt.-G€s. bat besch10ff€n,der Genxrasversammlung di€_Vex- theilung Liner Dividsnde Von 16 „34 pro Aktie, gleich 40/9, aui die abgkitsmr-then, bezw,31/5 0/0 auf die nicht abgestsmpciien Aktien, nc'bcn den üblich€n Abschreibungsn vorzuicbiqgen. “_
_ Dsr AuffiéQtsraxh der Oitiriesijcben Ban z11_Leer beschloß, der Generaleriammlu-ig _die Vertheilung emer Dtmdende Von 74%, wie im Vorjahren vorzujchlagen._ _
_ Der Auffickisraib res GSLZdOksSr Sicmkobicnian- Vereins bat beschioffen, dLr Gxneraivsriammlung di? Verxbcilung einer Dividsndé Von 18 0/5 Mi dic PrioritätH-Aktien SLric [, 164.070 auf die P ioxiiäts-Aktien Serie 11 1100610/0 aus die Stamm-Aknen für das Jahr 1896 in Vorichlag zu biingcn. . „
_ Die Dirsktion der Bergbau - Akticxngeie_1_lschaft Massen béricbiet, daß das Gewimx-Resulfat dés Gescbastsjabres 1896 um 123 551 „10 höher war als im Vorjahr. Der Rodgewiyn einschlikßlick) des Vortrage's aus dem Vorjahre bktra t 308.293 „14 (i. V. 191 576 .,16), Von welchen zmmchsi 12500024 zuklbsxipretbun en Verwsurung finden, sodaß 183 293 .“: zu Vertheilkn bleiben. on dicssn wsrdsn 90,49 .“; dsm Resérvsfonds zuge übrt, 10 499 .44 als Tantiézmen gézablt und 3695 «14 aus USUS echnung Vorgetragen. Als Dividéndc werdsn 40/0 (i. V. 2%) gezahlt. . .
_ Ter Aufsichtskatb der Hannover! eben Bank Hgt in feiner gestrigen STZUUÜ bcicblcffen, die Vsrtbeilung einer Divtdonds yon 5,8 0_/0 für das Gxscbäktsjabr 1896 Vorzufcblagen. ' ' ,
_ In der gestrigen AußichtsratbssFuxg der Lsrp'ziger Bank wurde 138109101720, der auf den 23. ' kurz 5. „J. einzuberufenchn GexieralVLrsammlung die Vertheiiung Liner Dididénde Von 9% fur das Betriebéijr 1896 (gegen 74 0,70 im Vorjahre) tn Vorschlag zu bringen.
Stctiin, 15. Februar. (W. T. V.) Nach Privatermittelungen wurde im freien Verkehr notisrt: Weizén loko 165,00, Roggen [010 121,50, Haier loko 128-132. Rüböl Februar 55,00, Spiritus 1010 37,00.
Breslau, 15. Februar. (W. T. B.) (Sch[uß-Kurse.) Schl. 34 % L.-Pfd1*r. dict. 14. 100,40, BreSlausr Diskontobank117,75, Vre's- lauer Wechslerbank 104,00, Kreditakiien 224,25 nit., Schle1.BankVLZetn 127,75, Bresl. Svritibr. 133,00, Donnersmarck_ 149,25, Kattowißer 159,10, Obersch. Eis. 93.00, Caro Hegenxcbeirt Akt. 124,85, Oberschl. P. Z. 135 00, va. Zement 148,50, Giesel Zem..131,00, L. Jnd. Kramsta 142,50, Schlei. Zement 188,25, Schl. kab.-A. 203,00, Laurabütie 158,40, Bresl. Oelfbr. 105,50.
_ Produktenmarkt. Spiritus rer 1001 1000/0 . 50 .“ Verbrauchsabgaben vr. Fsbruar 55,30 Go., do. do. 70 .“ erbraucbs- abgaben pr. Februar 35,80 553. u. Gd.
Magdeburg, 15. Fcbruar. (_W. T. B.) Zuckerbericbt. Kornzucke-r exkl. von 92 0/0 _,_,_ Kornzucker exkl 88% Rendement 970_9,85. Nachprodukte exkluwoe 75 ()/a_ Nendament 7,35-7,85. Ruhig. Vrotraffinade 1 23,25. Brotrarfinqdc 11 „23,00. Gem. Raffinade mit aß 23,00_23,75. G__em. Melis 1 mit Ja 22,25. Ruhig. Robzu er 1. Produkt Tranizto st. 0. B. Ham urg pr.
ebruar 9,10 Gb., 9,15 Br., p:. Marz 9,124 (Hd., (3,15-Br., vr. til 9,17.) Gd. 9,20 Br., pr. Mai 9,25 Ed., 9,27k Br., pr. Juli 9,40 Ed., 9,45 5 r. Ruhig.
Frankfurt a. M., 15. Februar. (W. T B.) (Schluß-Kurse.) Lond. Weeds. 20,415, Pariser do. 80,016 Wiener do. 169,90, 3 % Reichs-A. 97,70, Unif. Egypter 105,10Fta11em 88,00, 3% port. Anl. 24,10, 59/0 amort. Rum. 89,90, 40/o'kuff. Kons. 102,50, 4% RUF. 1894 66,20, 40/0 Spamer _,_, Mamm 118,90, Mittel- meerb. 3.10, Darmstädter 154,00, Diskonto-Kommandit 201,60, Dresdner Bank 154,70, Mitteld. Kredit 117,00, Oesjerr. Kteditakt. 301k, Oest.-Ung. Bank 805,00. Reichsbank 157,10 Laurahütte 160,00, Weiteregeln 171,00, Höchster Farbwerke 430,00, Privatdakont Zz.
Cfftkteu-Soxietät. (Schluß.) Oeßerr. Kreditaktien 307, Gotthardbahn 165,50 Diskonto-Komm. 205,50, Laurahütte 162,50, Yortugiesea -,-, Italien. Mittelmeerb. -.-„ Schwezzer Nordost- bn 131,30. Italienische Méridionaux 126,00, Mexikaner 93,90, Italiener 88,60. , Köln, 15.Februar. (W.T. B.) Getretdemarkt. In Weizen, Roggen, Hafer kein Handel. Rüböl loko 60,00, per Mai 58,70. Dresden, 15. Februar. (W. T. B.) 3% Sächs. Rente 97,25, 3x 0/0 do. Staatßanl. 101,60, Dresdn. Stadtanl. v. 93 102,25, Allg. deutsche Kredit _,-, Dreßd. Kreditanstalt 134,50, Dresdner Bank 155,00, Leipziger Bank _,_, Sächs. Bank 122,75, Dreßd. Straßen- bahn 19950, Säch1.-Böbm. Dampflchiffiabrts-Gis. 232,50, Dresdn. Baugesekiscb. 197,00, Bergmann Elektr-A. 250,75, Gußsiablkugelfabr. 388,00, ElektrizitäTSrverk 178,00, Germania, Schwalbe 157,00.
Leipzig, 14. Februar. (W. T. B.) (Schluß-Kurse.) 3% Sächsi1che Rente 97.25, 3,1% do. Anlcibe 103,70, Zeiser Paraffin- und Solaröl-Fabrik 106,00, Mansfelder Kuxe 990,00, Leipziger Kreditanstalt-Aktien 210 00, Kredit- und Sparbank zu Leipzig 117,75, Leipziger Bankaktien 180,00, Leipzi sr Hypoibekknbank 146,50, Sächsische Bankakticn 123,00, Sächfif e Boden-Kreditansialt 120,00, _Leipzigcr Baumwollspinnerei-Aktien 168,50, Leipziger Kammgarn- :vinnerei-Aktien _,_, Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co. 179,75, Wernbausener Kammgarnspinner_ei _,--- , Alte'nburger Aktien- brauetei 240,00, Zuckerraffinerie Palle-Aktien 111,00, Große Leipziger Straßenbahn 212,50, Leipzi er Elektrische Straßenbahn 159,00, Thüringische Ga§g€1ellschafts-'ktie_n 201,00, Deuticbe Svisénfabril FUR“ Leipziger Elektrizitätswerfc 134,50. Böömiscbe Nordbahn-
en _,_.
Kammzua-Tkrminbandel. La Plaka. Grundmuster 8. Ok. Februar 3,123 „44, pr.März 3,124*-*3,15 „M, Or. Apri13,15 „sé, pr. Mat 3,15 «46, vr. Juni 3,15 „44, yr. Juli 3,15 .,“, pr. August 3,15 „44, pr. September 3,1711 „14, px. Oktober 3,174 „ji, pr. No- vember 3,20 „44, vr. Dezembc: 3,20 „44, pr. Januar 3,20 .“
Umsaß 10000. Ruhig.
_ Mannheim, 15. Februar. (W. TB.) Tec „N. Badeztg.“ zufolge hat die beutiße außerordsntliche Gensralversammiung “der Mannheimer Produktenbörse mit 41 gkgcn 38 Stimmen nach längerer eratbung die Auflösuna dcr Produktcnkörse beschlossen. Die Verbindlichkeit diefss BCsÖWffLI wird 0011 der Minderheit in Anbetracht der mangilndkn Zweidrittex-Viebxbsit bestritten. Die hiesige Handelskammer wird Über dicse Streitfrage entscheiden.
Bremen, 15. Fsbruar. _ (W. T. B.) Börsén - Schlußbericbt. Raffiniertes P S tr 018 u m. (Offizielle Notierung der Brsmer Petroleum- Börse.) Matt. Loko 5,80 Br. Am 13. Februar d. I. war Petroleum 10k_0 ruhig, 5,80 Vr. Schmalz. Fester. Wilcox 211) ck!- Armour ibield 214 ck5- Cudabv 22z ck34 Choice Gtoe "224 „_4, White label 224 „Z. Syxck. Ruhig. Short clear midd . loco 211 H. Reis ruhig. Kaffee fLau. Baumwolle. Ruhig. Upland middl. loko 36T „zz.
Kurse des Effekten - Maklcr- Vereins. 5 9/0 Nord- deutscbc Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei- Aktien 165 Br, 5 (“'/0 Norddxutsche Lloyd - Aktikn 110 Br., Bremer Wolikämmerei
282 Gb.
Hamburg, 15. - ebruar. (W. T. B,) (SÖlußkurse) Hamb. Kommerzb. 129,50, 5 ras. Bf. s. D. 167,25, LÜbeck-Bück). 157,50, A-C Guano W. 80,00, Privaidiskont “ZF, Hamb. Packetf. 128,00, Nordd. Lloyd _,_, Trust Dynam. 181,00, 30/0 H. Staatsanl. 96,40, 340/0 do. Staatsr. 105,30, Vkreinsbank 155,00, 34 % Pfand- briefe dsr finländischen Vereinsbank 99,00, amburger Wechsler- bank 134,00. Gold in Barren pr Kilogr. 2789 r., 2785 Gd. Silber in Barrsn Pr. Kiloar. 87,85 Br., 87,35 Gd. Wechs61n0tierun*€n: London lang 3 Monat 20,30) Br., 20,264 Gb., 20,291561, Condor! kurz 20425210, 20.381030, 20,41 bez., London Sicht 20,431 Br., 20,391- (Hd., 20,42? bez., Amiierdam 3 Monat 16770 Br., 167,30 Gb., 167,60 big., Wien Sicht 168,10 Br.. 167,80-Gd., 168,10 bez., Paris Sicht 81,15 Br., 80,95 Ed., 81,08 bez., St. Petersburg 3 Monat 213,50 Br., 213,00 (Hd., 213,25 bez., Nerv-York Sicht 4,20 Br., 4,17 (Hd., 4,19 bez., do. 60 Tage Sicht 4,174 Br., 4,14) Gb., 4,164 bez.
_ Getreidemarkt. Weizen [oko stiil, holsteinischer 1010 166_170. Roggen loko stil], mecklenburger loko „123-130, russischer loko matt, 86-- 88. Mais 831. Hafer sttÜ Gexste still. Rüböl ruhig, loko 57 Br. Spiritus (unverzoüt) fest, vr. Fsbruar-März 191 Wr., kr. Aprii-Mai 193 Br., ::i'. Nial- Juni 195 Br., vr. SWTElxxbek-Okkobél _, Kaffee ruhig, Umsay 1500 Sack. Petroleum ruhig, Standard white loko 5,70 Br.
_ Kaffee. (Jiachrnii10,z§b€richi.) Good average Santos pr. März 48Z, Pr. Mai 494, pr. September 504, pr. Dezember 501. _ chki'rmarkt. (Schlußbcrich!.) Rübexi-Rob- zucker 1. Produkt Basis 88 0/0 Rkudkmsni nkue Uscmce, rrai an Bord Hamburg, pr. Februar 9,07Y, vr. März 9,10, Pr.Avri1 9,175, Dr. Mai 9,25, vr. August 9,475, pr. Oktober 9,428. Ruhig.
Wien, 15. Februar. (W. T. B.) (Schluß - Kurse.) Oesterr. 41/50/0 Papierrente 100,40, Oesterr. Silbeyrente 100,70, Oesterr. Goldrente 122,75, chierr. „Monenrente 100,10, Ungar. Goldrente 121,50, do. Kron.-_A. 98,75, Ocsisrr. 60r. Loose 142,50, Länderbank 231,50, Oesterr. Kredit 357,75, Unionbank 280,00, Ungar. Kreditb. 390,00, Wiener Bankversin 249,00, Wiener Nordbahn Buscvtiehradör 538,00, Elbetkaißßidxx26200, Ferd. Nordb. 3390, Oest Staatsbahn 339,00, Lemb. Czern. 286,00, Lombarden 84,50, Nord- Wesibahn 260,00, Pardubißer _,_, Alv.-Montan 79,50, Amsterdam 99,35 Deutsche Pläße 58,875, Londoner Wechsel 120,25 Pariser Wechfel 47,75, Napoleons 9,55, Marknoten 58,874, Russ. Yanknoien 1,27, Brüxer 258. „ _ '
_ Getreidemarkt. Wktzen pr. Frubxabr 8,01 Gb., 8,02 Br., 1. Mai-Juni 7,92 (Hd., 7,93 Br., pr. Herbst _ (Hd., _ Br. oggen pr. Frühjahr 6,85 (Hd., 6,87 Br., do. pr. Mai-Juni 6,82 Go., 6,84 Br. Mais pr. Mai-Junt 417 Ed., 4,18 Br- Hafer pr. Frühjahr 6,44 (Hd., 6,46 Br. _ ,
_ 16. ebruar. (W. T. B.) Fest. Ungar. Kredit-Aktien 395,50, Oesterreicbis e Kredit-Akiien 363,25, Franzosen 346,00, Lombarden 86,00, Elbetbalbabn 267,00, Oesterreichische, Papierrente 101,35, 40/0 Ungarische Goldrcnte 122, Ocsterr€ichi1cheKronen-Anleibe 101,25, Ungar. Kronen-Anleibe 99,40, Marknoten 58,76, BankVLrein 255,00, Länderbank 238,00, Buscbtikradßr 14100. 13.-AMW 545,00, Türkischc Loose 47,00, Brüxer _,_.
Pest, 15. Fébruar. (W. T. B.) Produkthmarkt. Wslzerx loko -matt, yr. Frühjahr 7,72 (Hd., 7,74 Br., pr. Mai-Jum 7,70 (Hd., 7,72 Br., pr. erbst 7,34 (Hd., 7,35 Br. Roggen ver Frühjahr 6,45 Ed., 6,4 Br. Hafe'r pr. Frühjahr 6,04 Gb.,
,06 Br. Mais vr. Mai-Juni 3,81 Ed., 3,83 Br. Koblraps pr, August-September 10,90 Gb., 11,00 Br.
London, 15. Februar. (W. T. B.) (Schluß-Kuxse.) EnHl. 2:0/9 Kons.1127/16, Preuß. 40/0 Kons. _, Jtal.50,ßz,91eyte 8 F, 40/0 890r Ruff. 2. S. 102k, Kondert. Türk._ 181, 40/9 Spanier 61 , 34 0/0 Egypt.100ck. 40/0 unii do. 1043, 41% Trtb.-Anl. 941, 60/9 konf. ex. 94T, Neue 93€r Mex. 93F, Ottomanbank 10é, De Beers neue 27F, Rio Tinto 261, 34 0/0 Rupees 62F, , 69/0 fund“. Arg. A. 79, 50/9 Arg. Goldanl. 79, 41% äuß. 004.52, 3% Reichs-Anl. 97é, Bra (. 89 er Anl. 664, Plaßdiskoni 2, “Silber 2911/16, 59/0 Chinesen 1 k, Anatolier 862. „
In die Bank floffkn 81.7003de. Stekl.
_ Getreideznarkt. '(Ochluß) Markt träge, gc'miscbter amerikanischer Mats fest.
_ An der Küste 1 Weizenladung angeboten.
_ 96% Javazucker 11,1 ruhig, Rüben-Robzucker loko 94 ruhig. _ Cbile-Kupfer 50i, vr. 3 Monat 50F.
Liverpool, 15. Februar. (W. T. B.) Baumwolle. Umsaß: 10000 V., davon für Spekulationjund Export 500 .
ester. (3919th 1/14 niedrigkr. Middl. amertkcxn. Lieferungen: Fest. ebruar-März 349/04 Verkäufervreis, März-Aprtl 349/n_359/« do., ril-Mai 359/04 Käuferpreis, Mai-Juni 331/54 Verkäuferprets, Juni-
7 .
Mehl klau
IUU 3"/“u-3“'/« do., Juli-Auqust 353/44 do., August-September