1897 / 46 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 23 Feb 1897 18:00:01 GMT) scan diff

seinen Antrag unterstüste, _baben großen Hohn fzber die Yeznerkung außgegoffen, daY die gegenwartige Lage .Europas eme solche 1er, welche sehr wobl dic esorgteste Erwä ung seitens aller derer beanspruchen dürfte, denen die Aufrechter altung des Friedens am Herzen liegt, und daxüber, daß wir, wxnn Zourch einen Jntbuxn oder Mißgeschick ein Funke in den Zündstoff falle, 'der nur zywert über Europa anSgebreitet ist, am Rande emer eu_rovatschen Katastrophe sein können. Diejenigen, wxlcbe sylcbe Befurchtungen verspotten, verschließen die Augen gegen dt; klarsten _:Tbatsacben . der zeitgenökfischen Geschichte. (Es hat Perioden der eurypatxchkn Geschichte gegeben, in welchen Europa dem Vorgebxn der equ oder andexen einzelnen Macht besorgt zusab, obne zu wrssen, ob '91e1e Y_kachx_mcht um ihrer eigenen selbstiücbtiaen Ziele ,willen zu etnxm xzbersturzten Kriege schreiten würde. Aber in diesem Yugenblrcke lst cs. der durchaus einstimmige Wunsch aller Großmachte,„al1es, was, eme_m Kriege gleicht. zu Vermeindsn. Keinerlei persönlicher Cbrgetz trzlt d€e=em Wunsche cntaegen, auch besteht nicht irgend welche Wabrschcnz- lichkeit, daß dies geschehen könne. Und wenn mexx) nun fiekt, ' wxe_dte Herren dieskr koloffalen H:“ere selber von der tteyterz Besorgmß ersuklt find, daß ein Krieg erklärt werden könne und dax; dteseschlachtberet_ten Gegner auf einander loSgelaffen werrkn so_llten, .“ da kann man nzcht um großer internationaler Autoritäten, wte Dillon „U"d Labouch€re, willen sagen, *daß diese Befürchrungen illusortscb seten. Die _aus- gesprochenen Befürchtunaen werdkn von jedem verantwortltchen StaatSmann in ganz Europa akbegt. Unxere' Sorge bjloet _mcht allein dsr Frieda Europas, eine Erwägung, derchn Ernst mcht Uher- trieben werden kann, soudern uns beschäftzgt auch der Frtede Kretas und sSink zukünftig“: Régierung. Dre VM den Rednern der Opposition ausgesprochenen Anstchten schemen, dre zu skxn, i:;aß das Vorgehen Griechenlands völlig darauf geuchtet geweyen tft, Lebkn und Eigenthum zu sÖÜHSn und'daß 'das Vorgebe'n der Mächte nicht im stande ift, die Erreichung emss ?:eser berden Ziele zu sichern. Es hat eine stoße und beklagenswertbe Hmyvferung Von Leben und Eigkntbum stattgefunden; aber_ die internattonalen Macht- mitkkl find nicbt untbätig oder Unwirkxam gkwesxn, deux 311 begsgtxcn, un'? das Vorgekkn Grikcbenwnks ist in kiefer Richtung mcht erfolgreich gewssen. Die Bévölkkrung Krexaé ift. nicbt gletcbaxttg im Punkte der Religion, und wenn die Machte dre Vxxaytwyrtltcxy- keit für den Frieden einer Stad? übkrnommen haben, 10 durften ne die Einmischung einer außöxbalb stebkpdet] Streitmacht nicbt dglken. Was nun dix Zukunft Krexas sein sgl], w muß ich darüker unt der äußkrstkn Reskroe sprccbkn. 'Die Redner ker Ovpofition babka Nach- druck darauf ;;slégt, daß akle der Türkei abgexungcne Reformxn, wenn fie §l€ich auf dem PQViSk Vortrsffliä) außxahen, das Schick1al rer früher ihr abgerungenen Reformen tbeilen könnten. Wir fühlen das Gewicht dieses Argumsnts; wir erkennen an, dax; es der Von Uns übkmomMLné-n internatiynalkn Aufgabe zuwider“ sein würde, Krcta *(n Liner Lage zu lasen, in welcher es der türk1schen Negisrung übMaffsn blixbe, avs c-égxnxm Wislen das gute Wérk Earrkas umzustürzsn. Ach, was möglich ist, wird_ gétban werden, um kxn kaaörcn zu begkgn-In, für rvélcbe wi_r eine kb€n10 starke- Empfin- dung Haben, als 1716 Ovoofition'. dener forderte das Hau§1chließlich auf, das Ende dsr Debatte hkrbeizufübrcn, wxlche weder den Intkr- effsn Europas, noch dsnsn Grixchenlands, ertas Oker Enßlands ÖÄLUCU würde, und ricbxute sodann noch das Erjucben an das_«Öaus, kik Aufgabe dk): Regixruxg nicbt ::.ocb ZorgenVoÜer und s(bwierrgxr zu mach€n, «(„ä fie schon sei, und dEr RIJierunq binfichtlich ihrer JUTLU Abfichten "and dos krnsien Wunschés, das Bestmögliche für Kreta zu thun, Bertram?“ zu schsnken.

Hierauf ergriff Sir W. Harcourt das Wort und ]agte: Augenscheinlich sei das Ziel dsr Régierung, die Herrschasx der Türken über die Insel gsge_n den Willen Her Kreter qurrecht zu Erhalten. Es scheine, daß, während Grtech€n1und s1ch„ mxt den Aufstßndischenverein§gß dw brittscheRegrcrungjtch den Tuxken angeschloßey hab?. (Zwi1chenruf Balfour's: Tas 1]tmchtr1chttg!) Sir W. Harcourt fnhr fort: Er wünsche der m_ttkrnationalen Lag? auf Om Grund _zu chxn, Auf aUe Fälle wllte England nicht, solange noch Beychxüffe der Mächte in deerchwebe 1ei§_n, gegen die kretischen Aufnäydifchen Partei e*rgretfen. Er h_oxse, die Politik der Re, ikrung 191 die', Kreta von _der ottomannchen Herrschaft abzulHJern. Nack) mcrtcrer drsixtündiger Debatte wurde der Antrag Labozxchére's mit “242 gegsn 125 Stimmen verworfen, Vor der Abytimmxmg sagtc_Campbell-Bat1_ner- man: Er glaubs, es werde dl? aufgeregte_ offent- lichc Stimmung "171. m-Iitgxhéndem Maße be1änft1gen, wenn das „HWI dic thstrukttoncn deS britisch€n Adm_1rals crfahrk. Er frag-é, ob der Admiral alles zu. thun Ueryslichtct sei, was das europäischeKonzert anordne._ Htsrauf erin-erte dcr Ers1_eLord dcs Schaßamts Balfcgur: WEnn_die Frggc hkute JLUSUT WLkDL, so wolle er xekzen, 01) ]ch Jmtruktionen dcm mess mitgktheilt werkzsn könnten. Zwmxsl- los sci der britische Admixal ni t VLrpxxichtet, im (Hsgcmaß zu seinem UJLULP Ur1he11 zu „,und-eln. Emmüxhkgfcit der Admirnks sei „nöthlg

der mdam: folgenden Weixerberathung der Bill Über die Mi1i1ärbauten bkantragte Lough die Vcrringcrupg des vsrlangtkn Betrages auf 3 Miklionen Pfund. Ticwr 21712709 wurde mit 147 gegsn «17 Stimmen verworfen.

Frankreich.

Der Senat Yak. gestern ohne Dsbatte die Vorlage, bk- bctrcffend dic Errichtung vierter Bataillone bei den Jnfanteric-Iésgimcntsrn, angenommen.

In der Dcpu1irtcnkammcr interpcüierte gestern dcr Tepntirtß (Toch'tn (Rechte“) d;.e Regierung Über die orienta- lische Frage. Rchkk beklagte, daß das Gelbbuck) Über Dic armenischen Angelegenheiten zn spät vorzxelcgt ssi Und zahlreiche Lückkn enjhaltc, besprach hierauf die Mittheilungen des (Gelbbucbs, hob die Me eleien in Armenien und Konstantinopel sowie dic von en Mächten geforderten Re- formen hervor und konstatikrte, daß Europa sich endlich Krems wcgen erregt hab?. densr führte aus, es sei Unmöglick), daß Kreta wieder an di? Türkei komme; wenn sich die Meßslcicn wiederholten, werde die Schw an dem vcrgoffonxn Blut an Europa zurückfaücn. Reformen seien nöthig; Frankreich müsse Zick) thatkräfxig zeigen und, wsnn nöthig, zU Zwangs- mitteln greifcn. *Der DcputTrtc Millerand bemerkte, aus dem GélbbUck)? Ergäben fich WWersvrüche zwischen dem Minister des AUSwärjigen Hanotaux und dem Botschafter (Tambon: es sei, als wenn zwc-i Taube fick) Unterhiclten. Tor Minister des A112wärt192t2Hanotaux bsrück: sichtZZL die Bsmerkungen Cambon's nich: Und scheine anderen Eiugebungen zu folgsn. Redner spielts nunmehr auf In: spirationen von seiten Rußlands an. Rußland verfolge dci der Illlxanz seine NrsönLicOe Politik: Framkrkich solLte dies chnso machen. Was Krcm angehe, so hielt auch dieser RcOxcr cs fÜx uxwögkick), dis 37-121 der Türkei zurückzugeben. Er sch1oß mit der BTMLÜUUN, k-i-e Mächße licß-en fich nicht aquchließiiÉ) das (LUJC'MÜUL Jntsresse ang21cchzen sein: Frank: reichs cinzigc an* clégMsUchC Sorge müsse die Sorga UM dic ELW und das Fnteréffe Frankretchs sein. Hierauf bkstikg der Minister Des AUSWÜTUILN Hanoiaux 'die Tribüne und fühxjc, nach dem Bericht des „W. TB.“ Folaendes aus:

T1? franzöfiscbe Diplomatis sei nicht gleich,;ältizgeblicben bkiden Bs'stxsbungkn, ReforMn in r(r Türkei kurebzusexzsp. Da aber akle R:;Üsryngcn L*Cn Frisden wollts", baés Frankrsch; nicht aÜeén dis chanchnliäykcit für Zwangé-xxafzrkZ-Zln ükernchm könmsn. Frank-

reich sei seinem System treu geblieben. Frankreich werde „das Mög- lichfie thun, um den Frieden im Eénvemebmen 1:1th Euroya aufrecht zu erhalten. Aber Frankreich babe , mcbt o_lletn die Aufgabe, die Probleme der ergangepbett zu losen. Europa sei es, welches fie i_m emmütbtgen Zusammen- wirken lösen müsse. Durch ein _Versabretz, welchxs stet? Erfng gehabt, da es reiflicb überlegt set, babe dte_europa1schx Dtpxomatre nach und nach das Eindringen des Euroraiscben .Getftes m die rebellische Welt des mobamedaniscben Oxiexlts berptrktfund die Uzn- aestaltung vorbereitet, durch die_diese Otgmmx m Yte allgemein? Harmonie der zivilisierten Völkertcbasten ezngefubrt wurden.. „Es; set die europäische Diplomatie, Welche allmähltch, zuerst als prtvtlegterte Provinzen, sodann als freie Fürstentbümer oper selbst als xm'ab- bän ige Nationalitäten, alle Balkanftaaten, Grtechen_l_and, Rumantext, Ser ien und Bulgarien begründet babs. .Die europatsxhe Dtplomatxe bat ks ermöglicht, daß auf Samos, in Ramelienynd tm Libanyn dre christliche und die mobamedanische stöikerung tn Friedxn Serie an Seite leben unter dkm Schutz ihrer boben (Garantie. Dierks Problxm stellt fich wieder einmal in anderm Provinzén dar,_ und; es gebt_ntcht über die Kräfte des europäischen Konzerts, kg in sriedltcber We'lfe zu lösen. Ist es nicht offenbar, daß fich die gemeinsame TbäZigkett der Großmächte in diesem Sinne vollziehen wird, und daß dre Stunde einer gerechtxn und menschlichen Lö1ung um so eher kommen kann, je wenigcr man 1728 Aufmerksamkeit Europas durch den nyß- losen Lärm eines Unklugen Vorgehens ablenken wird“.) Ist es nicht klar, daß in der kretischkn Frage die Thatsache, Vom Sultan, „obne einen Schwertstreich zu thun, die Auslieferung einer der ProvWen seines Reiches in den Gewahrsam Europas erlangt zu haben, emen ersten Erfolg bedeutet, welcbkr fortan der chrif11ichen Bevölkerung der Insel die Wobltbaten einer autonomen Verwaltung sichert? Anderxr- seits abkr, wenn kin Volk, dem aÜe Welt in Europa nur Sympatbten entgkgsnbringt, sich ohne Ucberlegung in einen Eroberungskrieg stürzt, der zugleich droht, das europäische Gleichgkwicht zu stören„ wenn em sVlÖLÖ Vorgehen es darauf ankommen läßt, einen Weltkrieg zu enx- fessln, indem es auch andere Begebrlicbkeitsn erregt, welche stets bérétt find bervorzubrxchen, wsnn solche Sbrgcizigen Pläne denFrieden Europas bedrohen, bat Europa dann nicht das chbt, einzujcbreten und solche gkfäbrlichkn Ansprüche in Schranken zu halten? Jeb lenke Jbre ganz€ Aufmsrfsamkeit aaf dieskn Punkt, msine Herren; weil er der entscheidende ist und im Grunde dkn ganzen Knotstx diexer Skit? dkr Streitfrage bildet. Die Anwesenheit der Flottenbeseblsbabsr in Kreta vxrvürgt den öffentlichen Frixden und di? Sicherbeix dx: Christen. Die gleichzeitige Anwesenbéit aller €uropäisch1n Flotten tn Kreta giebt uns die Gewißheit, daß keine Macht zum Schadcn dxr anderen ein iéoliertes Vorgébén unternstn wird. Die Antvxsenbett dieser Flotten ist außerdem noch ein:? Gewähr dafür,daß die Intel nicht mßbr unter die unmittelbare Verwaltung der Türkei zurückkoxpmen wir?. Aber fi? (dix: Anwesenheit der Flotte) fiebert ganz ebcnw stark dre Achtung Vor der tkrritorialen Integrität des Türktéchkn Reichs, dkren Europa bedarf; dknn Wknn die Integrität ?inmal aaf ixgend einsm Punkte angstastet ist, würds das Räick) in a11en Theilen außeinander- gebkn. WEnn ein€ der Mächte bkansprucben woklte, zg ihrem ei-Zenkn Nußkn irgxnd einen Vortheil aus der gegenwärtigsn Krifis zu zichn, wie würde es dann gelingen, andsre Chrgsizige Pläne bintanzubalten? Die macedoniscbe Frage würk€ sofort wieder auflebcn, und die Kammzr weiß, daß dic verschiedenen Bestrebun-Zen der Völker, welxbx diesc Provinz bcwoknen, odsr die BestrebungM dec Nachbarn, welche fis üHNwachen, sofort dic schwersten Ereignis? bcrbsifübren würden. „'Man würd]: cm diesem Punkt? Der W817; einen Abgrund vsn Fsindrkligkéiten 1,111) Öffnén sehen, nach welcbsm nicht nur die rivalifiersnden Völker der Ba1kanstaatcn, fondsrn auch die anderkn Und am entferntesten wohnenden fich viellcicbt unüberwindlich hingezogen fühlsn würden. JEdermann bemerkt diese Gefahr. Ich wiÜ rie Worts Balfour? anführen: „Mehrere Mit- glisder des Unlerbauses scheinsn zu wünscbxn, daß man den Griechen estatte, Reformen in Kreta auszuführen. 1€i Cs imAuftrage Europas, Hei Ls untkr ibrCr Zigknsn YeravfwortliÖkcél! Solch€_P01itik würxe Europa kirkkt zam Kkéeg-k kübrcn. Es __i-f das euroräische Einvernehmen nur fü: (ck11wa Ottomanischen Reiches aufr€cht ZU crballm und niäxt Für aUek' M81"? Hkrren! Wynn, wie (11165 hoffén läßt, b€i dem einstimmigen Wunscbc dar Mächte, treu vereint zu bleiben für das erf dsr ZivilisatiM Und »Es Frxsdkns, di? krétiscbe Frage schlisizlicb auf ON“- Grundlagen gkordnst wird, kie ich angedeutet habe, so wird Europa 16111? Aufgabe noch nicht beendet haben. Es ist das wichtigk Problem Von Reformcxn in dem Türkiscbkn Reiche aufgkstsüt worden. Mögc CS" fich nun Unt rie lokale VkrwaljUng 1de das iK dyn Provinzkn anzuwsndende Regime Handeln, möge ez s1ch um die aÜgemsin-z Verwaltung baädeln, die?? 211 WWW steßen in dkm Pro- gramm kér BotschaTer und Skßkbén ski) g;;xz b:“synders aas dsr liberalM Form, die von kisskr KatnMr angknommsn ié't un: lautet: .Kéin Unterschied der Raß-n, Mn Untér7ch15k kcr Rslixzion'. Zn kUkFET ZM wird das von Den BOIJ-anfrcrn kntwoxfenk Und von ibncn im Nam». Mer chi-xrungen gezeichr1€t€ Prygxamm, da? fich bxreixs in dsn Händkn der Staats-Ministér [*E- finDLt, Wlxtr bekannt wcrdxn. Ick) hoffe: daß das EinNrnsbw-en, welches fi-j; W[lzchn bar, 1362 M'. Leitxrn dsr vsrscbie'kkncn RégiSrUUgsn und dann auch in Ur (*Fkntléchsn Méinung €inmüchig€ Zustimmyng findkn wird und daß die ottomawiscbs ngic-rung, getrisben durcb d;»e Rückficht auf ihre Eigenen Jntereff-Zn und darch dix Öfferglcbe Meinung, welch? 781131101 erTürksi nicht untbätig bleibt, subliéßlicb kön Natbscblägcn nachgeben wird, welcbsn man ErfordérléchmngH auch dis That folgkn [affen wird. Dsr WÖÜL Euryva-I ist stark gMu-g, um fick) kkénso Griecbknland gegknübsr füklbar zu macbsn, wi»: kém Sultan gescnüber. Nun, 71161713 Hyrrsn, so führ dis Saäye. Der wkßfe', frikxlickec kad humax»? 'Lan, ksn ich Jhncn rarlkgtc, muß zUm Zicle fübrcn, wsil er dic UUWLstÜZUUZ «Ust Régikrungcn finkkt und Mil dis Völker fick) bei so schMrM Krisen nicht übsr ihre trakßren m;:keriean und moralischen Jnterkffkn täusckpen 1affsn, da man darauf techn6n_muß, raf; rcr (Glasl: an ein;: ködkr? Sach? dun Menschsn, [_:ie die]? Fragen zu _löskn kaben, Cn€rgie uad Uebkrccrungssabc 7chcn1_e_n wirr, wxlcb: 1ch1ies31ich aklc GSMÜTÖU durchdringen werksn. Inkenen da?, xras di? Vorésbung bsstimmt, haben wir nicht Vor AUJM. Wir würkkn Ws rsrgkklicb anstckngkn, die Geschick? im Vorauß zu 181811. Wenn Umgedulk und wenig srwogkne Gsfüble - mögen leßtkcc aucb edle'r Natur se_in - das Friedenswexk hemmen und zu mchte wachén und Stürme entfknkln, ?"o wsrdkn wir wenigstkns das Bewußtsein haben, (TUSL Mözliäpe gctkyan zu babsn, um fie zu ysrmeiden, und wir könnén vertrauensvoü di€ unvérme1O1ickc StUnTS emvarjen, in der man auf dic Naxbsckylägc dcr Mäßi ung, dsr Vernnnft und der Humanität zxrück- kommen wird.“ * Der 9) inistér fragte schlikßlicb, was für andexe §Un- ficbterx, mas fÜr c-in anderks Svstém man ka sbén dargskgten ent- gegknrexzsn WOÜS. „WSW 65 gsgenwärtig zweixrlci Politik gisbt, so muß *NL Kammsr beidk kknnep, bevor ste sich cntsch€id€nd auxspricbt. W§1che§istda3 Syftem, daS man an die Stelle des gegenwärtig (xinierkndcn séßkn möchte?? Man ssyl bkrab, man zerstöxt, aber das gsnügt nich!! Man wird wiékc: aufbauen müffm, upd bier babén wir das RUÜT, unserexscits zu fragen, was man tb_uu und wokin man Frankreich führen wil]. Was uns béttiffk, meins Yxrrcn, so crwarxen wir Ihre Entscheidung mit Liner Zuversicht, Di? ::i-xmals größer war, als zur gsg-anäxxigcn Stunké. Hier ist ein Kakinét, das nur das Bedürfniß kmvfunéxn bat, M) in kacinfam- féis dsr AW'chauungen miT mm Parlauwm zu fühlen, und das Land bat Y_as Bkdürfniß, das; man das Kabinet bestärke für die “Durchführung des ?xbxrierigen Werkes, das es unter Mitwirkung der ankeren eUrrvatxck_en Rsxigxxmgen Untcrnommen bak. Wenn unserß Anfichtcn «;ck Kix JÖ'ÜJTU *;"mk, :*.1-.Ö-*-,e Hérrcn, so sagen Sie es, kamit rrir DTT W841“ :rxmz'stxnz ze ;]ij éénnen, daß die gemeinsame? Tbäkigkeit NUN in disjem Land? in 1:61: chnst dsr großkn Ting? Zcstcllt ist, L's? Lis ZiviliLation und dem Friedkn angebxn.“

Nach dem Minister des Auswärtigen Hanotaux sprach dcr

T_eputiric Iaurés, welcher der Regierung vorwarf, daß fie mehr zur rechten Zeit die Reformen verlangt habe und durch

_217«m5g1ich, LanDZr FCZ?

ihre Gleichgültigkeit habe Blut vcrgicßen lasscn. Was Kreta , Stadt seien noch etwa fünfzig Christen

, seien die Kugeln cingcschlagcn.

anbetreffe, so komme England die Ehre zu, die Autonomie für die Insel verlangt zu haben, und Griechenland allein sei es, dem man die erfreuliche nterventio'n der Mächte zu Gunsten Kretas ver- danke. Seiner An tcht nach htldx dxr _Mimßer Hanotaux Wegen seiner verspäteten_Jntervention dte emztge Knegs efahr. Hierauf wurde eine Rethe von TageSordnungen a gelehnt. Ter Deputirte Bourgeois erklärte, er werde für eine Tages- ordnung stimmen, welche erv Regierung has Vertrauen des Hauses ausdrücke. Schließltch wurde, xine Tage-Zordnung welche die Erklärungen der Regierung btl'ltgy nut 413 geqeé 80 Stimmen angenommen und darauf dre Sxßung geschloffen_

Dem „Journal officiel“ zufolge umfaßte die Minderheit, welche gegen die Taquordnung stimmte, worin der Regierung das VLrtrauen des Hauses aysgedrückt wird, 34 Sozialisten und 44 sozialistische Radtkale,'sowie 2 Konservative.

Die Mehrzahl der Blätter, MLT AUSUahme dcr Or ane der äußersten Linken und einzelner monarchiftischer, äu nn ihre Befriedigung über die überwältigende Mehrheit, we1che durch ihr Verkrauensvotum die diplomatische Aktion Frank- reichs gekräftigt und insbesondere die Autorität des star- zöfischen Botschafters in Konstantinopel, (Tambon, noch vex- mehrt habe. _

J'n Bordeaux und T0 ulouse fanden gerxern griechcn: freundliche Kundgebungen seitens der Studenten statt.

Der ehemalige Botschafter Lefébvre de Béhaine und der frühere Präsident des Senats, Leroyer, smd gestern ge: storben.

Spanien.

Aus Madrid meldet „W. T. B.“, es sei davon ch Rede, die im nächsten Jahre dienstpfiichtig werdende Alters,- klaffe früher einzuberufen, um Verstärkungen nach ch Philippinen zu senden.

Türkei.

Das Wiener „Telegraphen-Korrespondenz-Bureau“ melT-xt aus Konstantinopel, das; gestern daselhst eine Konferenz der Botschafter abgehalten worden 1ei. Photiades Bc!) werde heute nach Kauka abreisen.

Dasselbe Bureau bsrichtet weiter, daß die Nachricht, Griechenland habs seinen früheren (HenkralZKonsul in Kanca Gennadis zum Königlichsn Kommissar aus Kreta ernann- und die übrigen Konsulate aufgkhobxn, in Verbindung mit den Meldungen über die fort1chr§itende griechische Aktion auf der Insel, im Yildiz-Palajt und auf dxr Pforte große Erxegung hervorgerufen habe. Eine starke Partei dränge zum Einmarsch in Griechenland (115 Gegen: maßre el. Dxr lcßte Ministerrath habe darübkr berathen, ohne einen eschluß zu fassen; dock) gelte einc plöyliche Entscheidung des Sultaks hierüber als keineswegs unmö [ich, da die bis- herige zögernde Haltung der Pforte_gegenü er der griechischen Aktion Unter dkn Mohamedanem große Unzufriedenheit hervr-r: rufe. Eänsjweilen habe die Pforte in den lthen Tagensowovl in Konstantinopel wie auswärts wiederholt versacht, RathschläZ-x Zeiten?. der Mächte zu erlangen.. Vetläßliche Berichte aus KreLa (hilderten die Stimmung der dortigen Mohamedaner, m€1chc steh von der Pforte verlaffEn fühlteß, als sehr gedrückt. An verschiedenen Orten scisn Unterneßmungen zur Befreiung Und Verproviantierung dcr umzinqelten mohamedanischcn Trupch: theils vorbereitet worden. Es lägen zahlreiche Meldungcn über gsZenseitige Meßsleien vor, wobei die Mohamedaner ix“;- folge dsr Uebermacht der Christen der stark leidende Theil gc-

wessn seien.

Usher die am Sonntag erfolgte Feners auf die Stellung der Kreter meldet déc „Agence Havas“: In einer Versammlung, an we1chcr sämmtliche Admirale theilnahmen, wurde beschloffen, das Feuer erst zu eröffnen, wcnn die AUfftändischen sich weigern müröen, dem aanrÜcklichen Befehl, ihren Vor: marsch einzusteklen, nachzukommen Da die Kriegsschiffe dcr Mächte i.". einer sich von Osten nach dem Wcsrm der Bai erstrecksndsn Linie vor Anker lagkn, so war das _Ocutsckzs Kriégsschiff dazu bestimmt, den crstm Zckwg ab/zzxgcbsn. Ti“: britischen, die österreichischen U::d russischkn Schiffe gaben alsdann der Reihe nach Schüsse ck Der kakhl, das Feuer einzasteUen, wurde gegeben, ohne 126.73 die französisckyen UW italienischen Schiffe, welche im äußeryxsxx Wksten der Schiffslinie vor Anker lagen, nothwendig hatsw, an der Kundgebung thkilzunehmenx Tie Aufständischen 7011671 keine Vérlustc gehabt, sondcrn nur Sachschaden erlitten habcxx. * In einer Depesche des Admirals Pottier aus Kanca heißt es, OLM „W. T. V.“ zufolge: Die fremden Admirale habcn 11)an Regierungkn berichtet, daß die AnarcHLc auf erm fortwährend zunehme, unx) erklärt, sie könnten für xxx.! Vermcidung von Ronäiktcn nicks mehr gut sagen, 11351111 11: n1cht crmächtigt würden, j€des Landen von LebenSmittelnzu vsrh'mdcrn, falls die Möcht? nicht in Griechenland die RM- berufung scixxer TULPPM und seiner Flotte durchseßten. Im Laufe dss Sonntags Habsn, troH des wiederholten EinsprUch§ der Admirale, die Vorposten der Awfständischcn ihren Vc.!- marsch fortgeseZt und ein Gewehrfsucr M die türkestheU Vok- posten in Kama eröffnet. Nach eincr unter den Admiralexxgc- troffsnsn Vereiwbarung eröffnetcn darauf die britischen, 13121)an reichisch:Un9arisch'-:n, das deutsche und Ein rusfisches KriegsxckIK'k- welch2 im Osten dsr Bai vor Anker liegen, Feuer auf die AM- fränkischen Und stellten dassslbe erst ein, nachdem die gricchisch§ Flagge niedergeholt worden war. _

Dcr britxschc, dsr italienische und der rusfische Konsul 11???- wie das „T) cuter'sÖ-s Burkau“ mcldxt, gxstern mit 170 flÜCkztlSCI Mohamedancrn auf dem *Sccwcge aus Sel'mo 71:10) Kanka zurückg-zkehrt. Es war den Konsuln nicht gelungen, VerhaZW; lungen mit dm Führern der Aufständischsn, welcbe zUm Bök- tilgungékriege entschlossen sLié'U, zUkröffncn. Die Mohcxmcdasask und die eristkn in Selim) Hätten beiderskits die changkkk." umgebracht. 2000 Einwohncr und 250 türkische Solkxatsnzmt drei (Hcschüßen hielten dort noch aus, doch sei ihre Lage "Z'? kritésck). In Kantano hätten die Christen auf die KonsLZLJ gefeuert, obgleich ihnen dercn Ankunft angekündigt «?ewcscn !:)!- und ungeachtet der von denselben „cführten weißen F aggc. N15

EröffnUng dc?-

die Konsuln nach Selina zurü gekommen seien, bättsen VZ? Chxmen mu? Stellungen cingcrommcn gchabt und gletcbsüks anf dis Komuln geercrL; rund um die Boote der 52011qu."

. ' ZU Kasteli schonte17_ M rcxxxxlärcn grtcch1sch§nTrUppen das _Lsch der mohamedéanmchu Gefangenen, In Kanca sticn zwcx Ofstzierc uno Wsoldak"

; angekommen, welche bei dem Gefecht von Vukolis entkomxnénsxÜkÜ“

Aus Athen meldet die „Agence Havas“, es _sei da???) aU_s Knndta von gestern Vornzinag die Nachricht cmgetroWJ; daß am TaZe zuvor fünf Schiffe in Rethymon angekommk_-

und im afen vor Anker gegangen seien. IW €*“ zuruckgk“

blieben- «_ Zn K_am arak i hätten“ Soldaten acht Häuser geplxzndert. _ Dte vo_m Gouverneur mit Munition versehenen Turken hatten Atstpopulo angegriffen, seien aber mit cinem,Verlust von 6 Todten zurückgeschlagen worden. Ein chemalrger Hauptmann der griechischen Armee Korakas ßehc an der Sptße von 5000 Kretern eine halbe Stunde von „skandia entfernt und habe der Stadt das Waffer abgeschnitten. Die Meldung von dem Gemcsel in Sitia werde als unrichtig bezeichnet. Griechenland.

Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten Skuses hal steh gestern zu vxrschiedencn diplomatischen Vertretern be- _acbcn, um,gegen dte Beschießung der Stellung der Aufstäydts'chen auf deanöhen bei Haleppa und gegen die hierzu ltegende Begünmgung der türkischen Truppen zu protestteren. _

Zn Athen hat genern, wic „W. T. B.“ meldet, die Nachricht von dexn Borrbardement der Stkllung der Auf: ständischen duxch die europäischen Kriegsschiffe, nach ihrem Be- kanntwerden tm Schlosse und ,ihrcr Mittheilung in der Kammer durch den Minister:Präsrdenten Telyannis, zahlreiche Kundgebungen hervorgerufen. Delyannis erklärte in e“":cr Ansprache an_ die Volkswenge, daß die Gesinnung der Regierung mlt derjenigen des Volkes übereinstimme. Durch di; Straßen der Stadt zogen große, sehr erregte Menschenmassen

Rumänien.

Ihre Köyiglichcn H?heitetz' der Großherzog und die Großherzogin von Heysen Und am Sonnabend Vormittag in Bukarest angxkommen und auf dem Bahnhof, wo eine Eorcxxwache vom 4. Roschiori-Neaiment des Prinzen Ferdinand aufgcyiellz 'wqr, von Ihren Majestätén dem König und der Kontgm cmpfangcn worden. Ihre Königlichen Hoheitxn fuhren _untcr Eßkorte der Leib-Eskadron nach dem Köuigltchen Palms, wojclbst eine Ehrenwache von der Infanterie. aufgcßeUt wax, und nahmen das Frühstück bei Ihren Maxestätch em. „Höchstdieselbcn begaben Sick) hierauf nach dem Palms Catroceni Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Ferdinand.

Schweden und Norwegen.

_Das Odclsthing hat gestern, wie „W. T. B.“ aus Chrtstiania Mkldkt, mit 42 gegen 41 Stimmen (gkgen die ZÜmmxn dcr Rkchtkn und der Gen äßigten) eénkn Geseß: entwurf gngenomxncn, wonach Arbéitgeber mit Geldstrafe oder Gcfängmß bestraftwerden, wclche versuchxn, durch Entlaffung, durchDrohung mit der Entlassung oder dem VcrlustdesArbeitc-ver- dicmtcs, durch Géwäbrurxg, Verwcigerung oder Versprechen von _Vyrthexlen oder durch [11genhafte, offenbar unbegründete Vor: 1xegclungcn ökonomischer Natur in das polittsche Auftreten i_brer Untergxbenen oder deren außerhalb dér Arbeitszeit er- wégsnch Thktlyahme am fachlichen oder politischsn Vereins: !cvcn emzugrc1fex1 oder in Visser Hinsicht einen Einfluß aus: 31111th. Ebenso 1011971 diejenigen bestraft wsrden, welche durch Bemmmungxn in der_x Arbsitsvxrträgen oder ArbeitSordnunzen cmsn derartigen Einfluß auszuüben versuchen.

Asten.

Nach einer Meldung der „Times“ aus Shanghai vom 221.931. h_ab_en, weil in_"Söul große Erregung herrsche “Md der, Kon:_g das rgsytjchx Gesandtsckzastshotcl verlaffen H:xb:*,_drer rus_1tsche Krtsgsxckziffe in Chcmulyo 80Mann xmx smcm Gejchütz nach Zöul abgesandt.

Afrika.

Me „Agence Hayas“ mc'ldkt aus Prätoria, cs sei dem Y_o1fSraad ein Gßxeßentwrxrf zuaegangen, durch welchen kstxtmmt werde, 1:1xe UM Vom Volkskaad angenommenen GEWO zmd Beschlünc seitens des Obersten Gerichtshofs und der Ubrtgen Behordkn des" Landes als rechtskräftig anerkannt Izzy? beobachtet werden müßtcn. Rückwirkende Kraft habe der (Hexéßentwurf nicht. 112er denselben dürfte heute berathsn “'.;210 abgestimmt werden.

Parlamentarische Nachrichten.

x [“;-Die Berichte Über L_)ic gestrigen SiYungcn des YC1ch§tages_ und des Hau|es derAbgeordneten bsfinden "ck in der Erften und Zweiten Beilage.

* , AUf der Tagesordnung dEr heutigen (LZZH Si un TZI Nmchssxages, welcher der Staatssekretär des) „JnZerng, ;»:Zaaks:M1mstkr [)]: von Boettichsr und der Staatssekretär des Re:chS_-Schaßamts [)1'. Graf von Posadowskr) bei- wobntcn, stand zunächst dis LksLL Berathung des (Heseß- üptmurfs wegen Verwendung Überschüssi er Reichs- Znnahmen. aus dem Etatsjayre 1 97/98 zur ':cbalventilgung.

,“Dkr Staatssekrctär des N2ich§Scha§amtS leitete öie Be- Zaufovng nut einer längeren Rede ein, welche bei Schluß des „ercxdttcs nxé fortdcmerts und morgen im Wortlant m'xtgetheilt »: EU tmr .

_ “TTW Haus der Abgeordnexen nahmin der HeUtigen Fiz.) Stßnng, m welcher dsr Minister der öffentlichen Arbsiten thclcn 511329011 war, zunächst in drittsr Bsratknmg die , Möentryurfe, betreffsnd die Ergänzung einiger ngkkkchlllcxyen __Bestimmungcn und betroffend die bschtsverhaltqjxss dcr Auktionatorcn im (Geltungs- .LMch_ der Verftctgerungsordnung fÜr Ostfriesland und Férlkßgerlqnd, vom 16. Dezember 1834, an und seßte f9"n d? zWetxe Berathung des StaatIHauShaltH-Etats U 1891/98 bex dem Etat der Bauverwaltung fort.

"Ber den Einnahmen aus Brücken: und Hafxn- JeNeyn gkhx das Haus auf Antrag der Budgetkommisyton cincr dle P(tltlon dxs Gemeinxevorstandes in Norderney, von dO„LkQHa_fknabgabc m den Häfen von Nordxrnkw und Nord-

1ch *[bjtand zu nehmen, zur Tachordnumg Über. (300 A den Einnahmen aus Ba_yp01„izeigebülxpen deé ZINK“) beantragt die Vudgclkommisston, ubex dl? Petition

uf! baglstkate yon Berlin, Potsdam und Wrosbaixerx um cr YUM dcr Baupobzeixqebührenorönung bezw. Exmaßtgung

FW? derselben zur TageSordnung überzugehen. . _ B“"Wovlg' „Ok LUIaerbans (fr. VOMP): Wxil die Regierung dt? : Wolf“? Ub"_k€k "ck hat, glaubt fix? fich b2r_echtt§t zur"Érbebung von W NUTZEN „uhren, Nach der Versaffung foune'n Gehubren_aber_ n-ur [Wk PolÜ xtnxs Geseyes erbobLn wxrdqn. Dre Stadtßmtt Kontg- Tkäge, Btzeli_verwaltung_zablcn tur dxex Kosten dafur bestimmte Ber- POUzng Lr *" 5“ V- 2:90 o“ Oro Kom; dachn so[l_-n_ die Kosten der

Skwaltung bcstr:t:en Werden. Aber dxeje Vertrage werden nun

dyn!) besondere Bauvolizeigcbübren ttböbt. Diese Zustände können nicht aufrecht erhalten werden. Ich beantrage daher die Streichung dieses Titels.

_Gebeimer Ober-Finauz-Ratb Dombois: Tie Fra e ist im vorkgen Jahre eingehend in der Budgetkommisston geVrü worden, spd die Kommission und dasHaus haben sie!) der Auffassung der Re- gtenzng „angeschloffen. Einer besonderen gese lichen Grundlage bedarf es_ fur dre Emsübrung solcher Gebühren ni t, das hat der Landtag wcederbxlt anerkannt. Die Bestimmung der Verfassung bezieht sich nur aus Gebühren der Staatsviener, nicht auf Gebühren, welche der Fiskus für sich Ekbébk. Das Polizeikoftengeseß regelt die Frage der Gebühren überhaupt. _

Abg.„1)r.Kelch (sr. was.): Den Interessenten kann es überlaffén werden, dre Frage gertcbtlicb zum Austrag zu bringen durch eine Fest- sxeüurzg§klage gegen _den Fiskus. In Potödam likgen die Verbältniffe vxel ecnsacbex ,und uberücbtlicher als in Berlin und Charlottenburg, dte Baupolrzet verursacht _dqber dort geringere Kostka, und die Inter- eff_enten_ beschwxren ficb mu _Rxcht über diE Höhe der Kosten. Ek- yZare xncbt nothzg genxeskn, daß tn Potsdam ein besonderer Beamter sur dre Gescba-xte. ber _ker Baupolizei angestellt wurde. Bki ciner anderen Organisatton battsn die Gebühren geringer sein können.

Rxgte'rungs-Rath _ansbrucb fetzt auSeinander, dax"; die frük-cre Orgqntsanxn uytxr 11a_dttxxber Verwaltung nicht aufrecht zu erhalten gxwejen f?r, wejl Yie stadttxcben Beamten so überlastet gewesen, daß dre Geschafte_varzogert worden seien; deshalb habe ein besonderer Beamter dakur Vom Staate angestellt werden müffen.

_ Abg. M_unckel (U". BUMM): Die im Verwaltungswege einge- fubrten Sebubren werdejn mcht durch die Verfassung gestü t. Warum haben wt: dem] 3. B. em Gerjchtskostengeseß. das die Gexüdren fest- seßt? Es [Zerxxckkt exp? aklgkmktne Erregung über die Polizeigebübren. Den Unte'rxchxed zwischen den Gebühren dcr Staatsdiener und des YUM kann :ck ntßht' anerk.nn€n._ Die Stadt Bkrlin zahlt Linen * ertrag zu den Pohzcrkoften und WU auch noch Baupolizeigebübren bezahlsn. Wenn dr€_ Poltzei des Staates sine Einnahme hat aus Gebubren, so muß diese Einnabms von ren Beiträgen der Stadt ab- gezogen wxxrden.

& Gebermer Qbex-Finan;-Ra1b Dombois [Mont nochmals seinen Stxzndpunkt bkzugltcb dsr StaatSdienchebübren und der Fiskus- gkbuhren. Dcr Art. 10:2 ker Vekfaffang, führt Nsdner aus, ist an GEbykZan mcht anwendßar, und es find auch nach Emanation der Versanng solche Gebubranxe'ingefübrt worden, Wklck)? nur Linen Erms xu; Außlagerx dss Staatks im Jntcrsffc von Einzslnen bildxn, me „z. B, Yruang§_g§bübren, Schylgslv, Kosten für Vetsrinär- 1:91:36;4 _Bettrage fur _Santtatssinrichtungen asgen die Cboleragefabr. Dre «takte zgvlen ksm AkquiVQlent für die PolizSikostkn dss Staats", „svadern nur emen und sogar bescheidensn Beitrag dazu

Abg. Dr. chngerbanI wia nicbt aus B;.[ligksitsgründcm son- dxrx auéi rechtltch€_n Gründex1_die Bauvolizeiakbübren aufgehWen wxneg. WW: dle Rcchjsanxcbauung des Regierungxkommiffars zutr_enend 121, rann könnten auch die beübren noch belikbig erhoht "'?de- obne daß der Staat disselbe Summe dafür aus- gxbk. Dre Summe dcn 150000 „16, die: Berlin wieder zahle, sci ja nch?! so steutsrzd, USSr Cs 161 eine schrsiknde Ungerechtigk€it, daß dtexe Gkbyv'rcn uberbßupt erkoöexx würden. Wenn dis Summe im Ekat bezv1kltgt werde, habs das Haus die Sachs gebilligk; es müffe aher mr_nd'éstens kme gcxeßiiche ngelung Erfolgen und deshalb dxr Tttel ge!trxche_?n wsrpen. ,

Der TUel erd hcwrlltgt. Di; Petitionen werdcn durch Ueberxxang Zur TagszZordnung erledigt.

(Schlu des Blattes.)

__ZDce Abgg. 111. vosn Leveßow, Schmid! (Elbkrfeld) unk Gen O!]LU haben im R€1chstage folgenden Antrag cing€bracht: _ Dcr Retchs_tag wolle beschließem m den Etat für den Reichstag als einmali-ZL Auégabk - ordkntlicber (Etat ? einzusteüen, KapiTEl 1 Tit?! 1: Fax Grunkexwerb und Projektbearbeitung für den Bau cines JYFFlg-Lbaudss Des Nsichstagxs, sowie als erste? Rat?

Arbeiterbewegung.

_ In Ma_gkcburg ist dsr Ausstand dx! Arbeitéc am NEU- stadxer Hafen bkLUdet; wie diE ,Mgdb. Ztg,“ bsrichtct, sollte dis Arbeit gestern in_ roUcm Umfangs wikkcr aufgsxcmmsn wsrden. (Vgl. Nr,_44 r. Bl.)

__ Jg „Valle (!.S.Ökf1nd€k1 sick), wie D:“r „Vcrwärté' mclkct, 1ammtltche H015bildbauer der Firma Lis im Russlands.

, In Lerrzxg babk11,_ Linkr Mittheilung dEr „sz. Ztg.“ zufolge, drk.- Gray 61117? und thcleurx beschlossen, ihrkn Verein aufzulössn und dem [x_xt 1. Feöruar d. J. bestéhsndkn ZentraTVerband dsr GkaVSUké, thelerL xm: Mrwandxen Bkrufsxzknoffen Deutschlands in Berlin bxizutreten.

JU. Sontheim in Württemberg haben die Zwicker dsr méchantychén Schuhfabrik Sonthxim-Hsilbronn (Wolf 11. Comp.) dre Arbctt niedsrgelcgt, weil, wie der „“Vorwärts“ berichtet, ihre For- derungen nacb kürzerer Arbcétszeit, höherkm Lohn und kostknlosér Ltkfe- rung der Fournitursn abgklkbnt wordén smd.

Aus. Straßburg i. E, wird der „kaf. Ztg.“ telegravbiért, daß dorttge Bauunternehmer 170 Stsinbausr Entlikßézn, wsil riss? die von den Bauurxtkrnéern einké-Zixléck; fSsMSséHTL Akksit-Z- Und Playoranns; nicbt »UMQÜMSTT.

Kunst und Wiffensckxast.

xx Ter Spott )md Widerxvruch, mit dkm man ankanzch den Ausstellungkn d-Zr Elfer-Verscinigung bsgkgnete, ist mehr und mehr ruhig abwägender Theilnabmk gcwickWn, jk klarer die Ein- sicht durchdrung, daß das von hochbegabten Künstlern VLrtretkne Pro- gramm der m'uen Kunstréchtung nicht als h_Lrausforderndsr Kampfesruf, svndxrn als Ausdruck crmtér, darch gewinknbafte Studien gkfesti-Ztcr Uebérzeugung auézufaffén fei. S0 fand_die Eröffnung der diesjährigen Ausstkllunz des Klubs in SÖulté's Kuxxstsalon am 14. d, M. ein wvblwollendes, za Zugeständnisen gensigtes Y_ublikum. Hierin bekundet fich ein bxmerfsnéxvertber Fortyebritt unseres öffentlichen Kunstlebens, das nur gedeihen kann, wknn der (Genießendc fich OC: Führung des Schaffenden anwertraut. Damit 1011 k€4n€§weß§ urthcilslcser Bkgeisterung das Wort geredet _wkrdcn, wcbl abkr daxf der Künstler beim Laien den guten Willsn, ]ebxn zu lxrnsn, “WWUMXZU. Am stärksten, aber auch mit bestém Recht, nimömt di-kézmal alter Leistikow solche Willigkeit in Ansvrqck). Seim? betden aroszsn Grunewald-Landschaften zeigen dsn Künstlrr folgerichtig fortgeschritjxn auf dem Wege, dkn er einer MUM stimmungrvkckenken Sttlifierung des Naturbildés bahnen will. W'ie er die Formen dk! ngetation zusammenfaßt, oft so ar lediglich bis Umrißlinie cin'es Baumes oder Straucßes rcden läßt, zeugt von cnergtsckyém Eigknwillen. Mag die Wirkung Jawaltsam krzqugan, nder mühelos erreicht sein, sie ist Vorhanden. Wslche tiefe Poss“: ruht in den glatten, skbwarzen Wafferspiegeln, die, von rag-„anen, im Abendlicht glühenden Fähren- stämmen umkränzt, wie ein schwérmütbiges Auge der Landschaft uns bannen! Weiße Wolfen ballen sicb übkr den stillen Flashen Links Hafns, aus denen die scharfen Umriffe ruhig ankernder Käbne ernst emportaucbsn. Cs likgt etwas Fragende's, Sebnsuchtrrkckendes in* dixsep großen Linien und Formect; man fühlt die schauende Kraft der Hun1tlerseele durch. Andxrs Max Liebermann: er will die Natur nicht z*m AuSkruck seiner Stimmung zwingen, sondern er fol t ihr, skies in flüchtig erbaschtknAndcutungen,feies mit breitkr, wuchtißer insel- fübrung, als fuhlte er die Kraft erlahmen, sobald der lücklicbe Moment dks

Erste?" (Eindrucks vorübergkeilt, *- nervös, hastig, () er mit er taunli er Trsffs'acherheit. Für daß in Außdruck und Haljung vorzxglich ckLe-

lungxne Bildnis; eines jungen Berliner Kunftzeleßrten bat er, wie so oft, die Paxette Yon Franz Hals geliehen; aus dem graubraunen Ge- sammttor]_1md die Formen mit keckem Pinselbieb bnausgemeißelt, für den verzartelten Gejchxnack mancher Aussteüunzkbesucber vielleicht etxvas xu derb und flaebtg, aber zweifellos von überzeugender Wirkung. Eine Weberwerkstatt, zwsi boUänkiscbe Beraten aus Sandvoort und Leyen, eme Wende Bäuerin uny zahlreiche Kreidezeickonungen verVoll- ßandtgen ng Bild !einer rastlojen Thätigkeit. Als technischer Versuch im Farben-Steindruck verdient ein Porträt eines Landmädcbens bésondere Beackptyng; H uch V 0 _el führt unsdie Früchte skines Studienaufentbalts thtqlten; zwei retch aeéttmmte Ans'tcbten auI dem Park der Villa Torlonia und emen badenden Knaben bei Carvi Vor: fein feines Farbengefübl bat sgh unter dxm synnigen Himmel Italiens neubclebt, insbésondere der eme Paxbvetber jst eine sehr ansprechende Lkistung. Durch zartgewäblte Farbemtxklungep sucht Friß Stahl das fast lebensgroße Bildniß exnxx wezßgekletdeten Dame tn cinem Blumenfeld reizvoll xu gestalten; fxer1:ch_tft dZZ großxFormat dem (Gclinqen eines solchen Versuchs btnkcclrch._ Sehr kemen Farbengescbmxck verratben auch Stabks Blymenstycke und das Halbfigurenbild „Aus der Rosknzkit': ein Madchkn m b1c_4uem Gewanre, das fich zu den Rosenk'üscben hinab- beugt. Gary yzouverain gébt Ludwig Von «osmann in séinen Farbenkombtnatwnen zu Werke. PhantastisZ beÜbunt stellt er €m_ Fa_rhknbouquet zusammen, das lediglich als solches ge- ncysn 1e1n will. Vorzugßwsise dskoratir wirken auch seine bexren anjdkren Entwürfe, dis bsreixs von ein?: Ausstsklung bk: Gurxttt blkamxt smd. Nach Hofmanm's monumentalen: ka.[1_ (11.11 dchr_ rorjahrigen Sommer-Aasstkllung knftäus en disse „Klezmgfene'n einigermaßkn, da wér böhsrs'änévxüch an seine „eistungs- fqbixxkejt zu steklen berechtigt zu sein «laubkn. Sébr frxundlich mutbén dte_ Ansichten_von WiÉmar und Rostock, "sowic TSZ Bauernbaas auf Rug€n_von ;;»an Herxmann an, der fich mehr und mehr zu Voller Yrbsyxrcukrgkert T_urcbringt, obye in die weni-z vornehme Manier __ af) orz'ß zu versaUen, von dsffen Bildsrn nur sine in bkrbstlichem Sonnenltchx le_uchthHefBaumaUee lebhafter zu intkrksfikrsn Vérmag. Aljberts __tst Witzen _frxefischkn Halligkn trsu gebliebkn: mit intémsn Netzé'n wexx; 8x d1€_€tnförmige Natur TES Flachlandks zu bsleben; ein xn_rs:chem Blutbénxchmuck prangenker Tkstbaum macht vielleicht den narkstkn Eindruck.

_ Skarhina undzMax Klinger find 'er OÖSÖjäbkigkn AUÖÜLÜUUJ xern_ gebltkbén, daxür ist Liner ksr bchrragenkstkn Pariser Land- 7chast€r, JZQn-Cbgrlkzs (Cazin dcr Einlaxung dsr Fl gefolgt und Öax dkét Wkkké 1€in€r Hand ausgesjéüt. (&sz Makwsi'“? ist ungxxvem vorykkym, die zartestén Faxbénwsrtbe? vxerbt Sr zu Einem €1€gx1chcn Strmmgngébilde von hoher Kraft de'? Außdrucks. Di? dunxttge Atznosvbare,„ die? nach kinkm Negsn Über dkm flämischsn ijdklandKUcb aysbrkktet, ist mit unnackxahmlichcr Féinbéit wieder- gxgkkwn; LWF T_xq große Landschaft mit dsr küßknden Ykagdalsna ist EM LKStfterst1zck_retcrlich§r Stimmungsmaxsrei. Li? Kraft und Größe dxr Ngturauffayxyxg in_1t€kow's darf (mn ?rsilich in seinkn Bildern mcht ]Uckxnz daxur' kntycbäkigsn fis dsn kacbaaézr „1er durch Sin fast a_usd1€ SWL; gktxtekenks Feingkfäbl für alTe jknc nabszu unmerk- 11chen, Ukbsrganxc tm Farbcnépikl Dkk Naxxn, dix“ Iséstikow ab0ch11ich 1gnortsr1.

Theater und Musik.

_ KM 36 r xe.

' Ta?1)_&.„Pb11barmonUche Komzcrx, ka?“- Jéstkrn Untsr Arxbur Nkktscb's intung stattfand, war?? mit kakl's Oqurtüre za ,Oberon“ (kÖff-net._ Es folgte bi'erauf dix berité frübsr besywcb-xne T0y:1chtuns „Akzo sprach Zarathstra' JM Richard Strauß. Auch rteyeS Mal befremxete M zu Anfan; Etwas unklar? und Versckywomman Gskßnkenverk-indun11 vikl-xr nsbcneinandsrgkstellter MOTU)?“ w_akckr€nd dre gégcn Schluß Lénxrstknken melodisch und rbvtmech seffslnden klareren Gestaltungs1:„ dis zwcifsllos den Glanz- mekx des Wsrkss 131113811, wieder lebhaft?" BsifaU STWLckTLn. Der Soljst des_Ab_ends, Herr_r Loui_s Diémxr, dEr, 1843 zu Paris €€horen,„ kaxclby als Crßer Prozessor des Konsxrvawriums tbätig 1st, Vte1te bxxrauxxtn neyks Klavier-Konzsrt von Saint-Saéns (0x). 103), das tm 811th Sas 3119er kurz?, drastische ').)kotévs bringt, deren Durchführung vqn rer géwandten „Formbcbsrrfchng rss Komponist-xn Zeuguiß giebt, wakyrsnd dxm szlecn Saß Sin ausgssprochsn orikntalischer Cha- rakrer_ Verltkbcn 117. DSL dritte Saß, in der Form Eines Rondo's exsch§1n§xxx, macht _durcb ssinE schwuwgvoll b-Zlebtén NDOTM einkn k9_ch1t [_kalnkkq Exndruck. Dcr Künstlér MSU? mit qroßxr t€ch- mxch€r &ck&be und tfsf Sindringkndém erständ-Kiß das erk ganz yortrkfflrch und _Mxrke? “(Urcb reickxn VsifaU unk: HkrVOrruf WSJszetcheT. Den Bcjchluß d??? Abknks machxkn Mozarts (3-111011- Sympbome Und rx:- ksltsbts .Akadsmiscbe FestouvMäre“ von Bra'hms. _ZDa Orchsster bkwäbrtk fick) unter der Vor- zuglxcben Lcttang_d€s Hékk" Nikisch wicksram auf das béste. - Yer als chnzértsangsr und Lek-rer vortbkilbaft bskannte Herr Adolf SchY1z€ fabrte an rsmsslben Abknd im Saal Bcaxstéin eine An- zak-l xsmegELLNn Vor, derkn Namen znm tb€il kurcb selbständige Konzextanfsübrungen bxrsitx; bekannt find. (Fs wyrdsn Turck) di“ Damen Marxk *Blank, Nanny Lattsrmann, Martha Ramme, Mart-Z Rolanx, CHarlotte Völksl, Laura Wollnsr und du*r_ch den Tenortstéx: O. Hinselmann mehrkrc Solo- und Chor- gexgngs Voxgcjrggkm, ric? aUgsmxinLn BeifaÜ fandsn uad Von dsr Vor- Zrkstxlrchen Kunst ihrés Essange's in erfrcnlicbstrxc Wkise Z€ugniß ab- Sg en.

Jm Saal Bsckystein fand am Frcétag ki,", ,Lésrérabend' statt; zum Vyrjx-„U gelant-M nnr Kompofitisn-ZU vrn Hans Hérmann, der 912x_r_n_nx de_r JZÖZLrSK Routink, die sr agxkdiesxm rsicbér Aus,]6staltung ?(? _!anßxn _Gébistc Erlangt, doch nicht 51: (inkr mufikalfscb wrtieften Erxgmun !emsr STOffL durckyzakrimgen schkint. Bci dem finnigsn, auf kfw Abs ten OS:?- Tonsésers wkrständig sin.;cbsndkn Vortrags, der den S!;1ZleSX1NUMMLkn durcb Fray Lillian Sandcrson und Hsrrn Her- mann Gauschk zu tbeil ward,. konntet“. fis: indes; alle als gkfällig

981th und xxx: Bxikaü Dar HSWT kmkkn. _ Dsr zwsite LikdErabend dcr Uran „Lttcklaß-KLMVULKJ, der glsichfaüs am Freitag im Saale dxr „Pbtl'barmqntc ' statjfand, bewixs nur aufs nczue, daß d'e angerm cs tm LthZrVOrtrag zur Meisterschaft gsbrach bat. Klathtt d-Zr Sprache:, _VkrmtandnißVOUe Auffaffung und- warm2 Empfin- dung 1,711?) rbrxn Darbxxtungen in glsickyem Maßc éigsn Und vkrmittyln den Horerg men unsestörfen und reinsn KUNÜJMUF,

Axn Sonnabknd gabkn im Saal Bechstein Hsrr Franz Heyr! p_on Dnlonzx und Frau von Dulong-Lossen ihren Weitem Ltedsrabend; Hekr Dulong sang u. a. Likdsr Von Mozart, Zchubert,' Schumann, Hknscbel, varäk, in w€lchen er seine schönen Ottmmtmttel gut zur (Geltux1g bracbts und auch im Vortrag Geschmack [L]? Tßwpsrqmsyt zel te. Frau Dulong-Losssn ist als tüchtige “Sangxrm lanmt bc annt; Lékder Von Brahms, Schumann, Tscha1kow§ky, Bungkxt brachte fie? warm nnd ausdrxxckxtwll zu beßr. -- A,". demjelbcn Tage 991) dsr Pianist Herr Waldemar Ly_t1chg aus St. Petersburg ein Konzert mit dem Philharmo- ntych€n Orch€stxr in der Sing-Akademik. Dar kaUm dem schu1pflxchxtgen Ylter cntwachsenx', angehende Virtuose? scheint Vorläufig vgs Klädtcr Tur einkn Kraftmeffer anzusehen und das Orchester fur emcp ngnex, dün dnrch Töne niederzudonnern gelte: eme: Aufsaffung„ die R. Schumann's & - 171011- Konzert (09. 54) [örmlrch zu kinsm Wsttfampf gestaltcte. Abkr aucb m dyn wörteren Gaben des Abends, welche aus Stücken Von Bagb-Vusoyx, B?thhoven, Chopin und Liszt bestanden, entwickelte Herr Lutscbg kme erstaunliche Yanke'ltb-ätigkxit. Ob der Pianist ayßerdem _mufikaltsches Verständnis; hat, war aus diesen Kraftpcoben ntcht zu exjeben. --- Zum Schluß muß noch einer Majinéze gedacht werden, rvelcheFrauleinFcliciaTuczefamSonnta imSaalDerKöniglichen Hochschulc' Veranstaltetk, und in d-Zr sie fg1ch ans neue als fertige und geschmackyyüe Klavikrsyiklerin bewährte. Sic trug Werke älterer und moderner Meister im Technischen tadellos und mit musikalischer Verttefyngpor: beyondkrs weiß sie zarten und innigen Empfindungen durch_ em fast hingehauchtes, leicht beschwinatés Spisl Gestalt zu YrYZrkäen und fand für Diésk Seite ihres Könnens stets lebhaften

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