Hrn. Oberpräfidenten Grafen von S o_lms':La*ub“'a ck und Domdechanten Wükl. GeheimM Rath Grafen v “o :: Spir_ el “ißt Mün'stexveranlaßte. _ _ _
Glerchzeüi'g wurde beschioßenx "aus threy Bettragen einen Fond z'usämmebz'u brinng, um„dte „Ponotfczre der.Ge'lehk'rcn zu bestk'e'iten, „auf daß di“e__x1eue“,_mo_g: "1ich| vollständige Ausgabe derQu"'ellen :S'chrtft|eUer, fur "einenmö'al'icyst wohlfe'ilen; allein _aus den Selhstkostßn des “Druckes _ und Papiers bestehenden Verk“c'1_ufprets de'kü Publikum 've'rlaßxix w'e'rden könn'e._ JyV_érsolgq11'g des 'bezeichnrten Z' "erkes wu_rde “ein vatxrlandrsoher (He: _léh'k'tex 'Herarxlaßt , „eiyx Aßkündigung eme*r_ Gesgmxxzr; Aukgabe dec "besten Quellen": Schriftsteller _ t'eutfch'er Eze- "'séhjchke'n; des MTttelalters', _an Teutschlayds "g'elehr_er und 'g'ébildek'es Publikum gerichtet, zzz enZWerst-n; daes? Ankündigung wurdezuln Druck beforde'rt. _
'(Ykünster; niit Aschen dvrffsch'en Schrtfcen 1818. sr“- 4- 35S-) .. _ _ .
Si? 'Umfaßt 'als Entwurf, 1) den ZWLÉ _umd "nächsten Umfang dieser Sammlung. __2)_ D1e_ Y_n: ord'nukg'rb'e'ise. 3) Die Bearbetkungwexxe. 4) Die Vertheilü'n'g' untkr die Herr_n Yélt- "arbeitet., 5) Eine beiläUfig'e Uebersicht der Häupt-QueLlen :Schrtft'cn teutscyer Ge: schichten desMittelalters. _ _
So konstitui'rte st'cl), inner NW 20. des ]ungft VU“: flo'ßene'n Wintermonats in Frankfurt." am Mm_n_, al.?» einem zu solchkm Unterneßmen vorzugltch geetW-s-«m Ykittelptxnkee Teutsäxlands, ein Vkrejn zur Besorky: rung einer voUftänOégcn ?Cusgabe Der_tcutsche11 (N]: schichZ:Q1eren. Zur Bildung 'eém'k Central:D1: rektion für die Letrung und Ueve-sictyi" des gesamm-
ten Unternkhmens vereinte» sie:) mrc dem Freiherrn
von Stein und seixsen obenerwähnten FkéUnÖcxj, aus der Zahl der dortigen Minister und BurxpesvaZ: Gesandten, die Herrn Staats- und bevollmaxhttgrem Minister, Frhr. v. Aretinx v. Berkhetm, v. Plessen Und 13. Wangknhetm. _ _ _ Im Nawen und aus Auftrag der Gcsel': sch aft erging nun unter dem 2_0. des leßt verfioßenen Mo:,- nats'eineAnzeige undAusf'oderung anTcutscH: lands gelehrte Männer und Freupdc DJ_ter: ländischer Geschichte, welcher dre beretts _erwahnte Ankündigung des Unternehmens zur fxeunplch-en Ex: wägung und Bkmrheilung als vorl«1r_:f:ge_r_ E__nt“- wurf beigefügt und einpfohlen wurde, um heerxzachst die Erinnerungen, Wünsche uz1d_ Anzetgen über béstimtnte Theilnahine mvgltchsk bald zu vernehmen. HieNach fäl] denn ein umfaßend_e_r , fest": begränz'tei: und gcvrdneter Plan, begle_chet__1_)on 'emer möglichst vollständigen Ueberfich der m ore Sainmx lu'ng aufzunehmkndén QuelLer't-Sckxrtftm erscheine:1,nis nächste" Bedingung zurAusführuxjg _des Unternehmens, Zu diesem “schönen vaterlandtsxfxen :Unxernthxn sind beträchtliche Geld:Zuschlx_ße_ berétts gewwz met, ein wißenschafklicher Brmxwechsel nach den Hauptorten Tentschlands und Euronaés beßehk schön mit gedeihlichem Erfolge, zveitere "_thattge l_LUter: stützung jeder Art von kdlen MaUne_kt1 x:? _zugestcherx, kostbare noch ungedruckte Hilfsmatrkl “re:: cher Samwlungen sind bereits namhaft gemacht Und abgebotenz , _ __ ., _ _ Soinit ist deim die erfre'ustche Hoffnung vdrhan: den; auch Teutschländ seine Matecialie “.1 zu einer noch fehle'nden Geschichte ays den Quellen zu bewähren, zur Verherrlichung etncy großen Vcrgatxgekx: heit, zur Anregung und zum Frommen des vaterland:- schen Sinnes der Mitwelt, zup Erbauung “und Nach:: eifevung _komxmnder Geschlechter! _-__ _ Der Genius des Vaterlandes schuße' und svgne das
Unternehmen; „_.-„-___...
Verschiedene ,te'utsche“ Blätterz zuleht noch der Neue“ Rheinische Merkur, bringen dae _Anfoderung eintger Holländischen Inhaber der sogenannténalten Schle- sischen Obligatidnen “an Preußen ur_Sp_rach“e, und der Merkur giebt einen Aufsas des räx [„ckck-a]
in teutschér Sprache Wieder, um daraus zu beweisen; wie das Ausland, nämlich Holland, diefe Angelcgcn: he'ic beurrheile. Hätte die Redaktion des Merktm den Berliner Friedenstrakmr 'vom 28. IM 1742 z'“: Hand “genommen, so würde s:"e folgende Stelle 9er u. den haben: „ ' _ _ , „Artikel 9. Jhro Majestät der Köség von Prem: ße'n übernehtnen die Bezahlung der auf Schlesscn hx!- pothecirten Summen an die Engel: und Hanndjscya-a Unterth'anen, wobei aber Ihrer Majeftäk freivund vor: behalten bleibt, so viel die leßtern anbela'ng't„ wegenx deßen, wäs “Oeroselden die Republik Holland schuioig ist, in Abrechnung und KoMpensa-xjon zu treten.“ Die Foderunq Preußens cm Holiand ist bei weitem größer (Us die Schuld an die Holländischen Inhaber der Schoe- schcn Obligationen. Es ist hier indeß nicht die Absicht, in eine hi!]orisckxe und fiaatsrechtliche Cr:- örterung einzugehen: wir haben nur aufmerksam ma; chen woilcn, d&ß die Schuld der HoUändrschen Repu; blik an Preußen durch Friedrioh den Großen schon i'm Fricdenschluße für die Inhaber der Schlesischen Oblégatimnn bestimmt und im Wege der Kompen: satidn ützeawiesen wordcn ist, daß aber der Verfaße: jknss Aufsakzes diese Lage der Sache ganz aus dem Gssfchtc ve-rldren hat. Sélksam ist es übrigens, daß ein Auspruoh HoUändiscH-sr Uneerthanen an den Preußi;
schen FiIkUZ vor der teUtscden Vundcxzvcrsammlung sol:" *
verhandelt werden könnnen. („5:5 wx-we ebenso, als; m-nn Preußen den UedersckzxxßMriner Foderung an Holjano, vor dem (EnglqchenParlame-nt gxktcnd machen wsUce.
Ein Kauz, dkr in éiNem alten Thurme der ehemcs- ligen Reichsstadt Speick horster, und sich einbjlccr, daß er das Lichtsrcragen kösjme, weil er einige Schwe: felhölzcxxen z::samnxcngeiesen, womit sr disThrone an: :,uzimden vermyine', hat trolz dcs scharfen Lichtes seiner N.?É't:AUgen unk) troz seiner Schwefelhölzchen, sich doch auch durch die Allgemeine Zeitang in den April schicken laßcn. Dagegen kann man nichts ha: ben; das g'ehörczum "wechselseitigen Unterricht. Auchbrjngc es die Art soxcher n1enschcnfreundlfch-'n Vögél der Minerva knit sich, daß die Lüge vcrschönert und ausgébild'eter crscheint, das;, was die Allgemeine Zeituvg wenigstens nicht verbürgyn wiU, was ste mit “einigerSchaam Noch ck den Schleier eines „man sagt, es sollen“ zu verhül-len sucht, hter als zuverläßige Thatsache mit der Lebendigkeit eines Virtuosen m: LÜZL'U, und mit ungenréinem WohlgefaiU-n an brmt: "nenden" Städten, aufsäßigen Bürgern, stephenden Ty- rannen :c. erzählt wérd, Man sieht recht, mit welcher Begierde der Libéljist die Péchfa'ckel der Aufwiegcl'ung in unsre ruhigen Stäch schleudern möchtk, wenn die Schwefelhölzckxeü dazu hinreichccn. Aber schon in dcm folgenden Stücke ist leider! der Jrrthum entdeckt; der Inzzrémm, daß Berlin nicht brennt, bricht in Wabn- sc'nn aus, der Ka'uz wird zur“ Kaßandra und Mi:?sagt uns, "wie folget': „In Nr. (;(-. dieser ZeétUng muß Die noch 'nicht bcwährcgefundcnc Wetterpropkxe: zeihUng aas Bérlin vom (;.- April (s. AUg, Zikjr. 3357“. WL. 103.) unter die gicirh darauf folgends Rubrik“: Vérchuthliche Witterung vom 1.Apt'il an bis zum 16; Septbr.1819„wohjnsje eigenclich gehört, gestellr werdcn.“ '
(Ts sche§nt dcm Gedächtniße déesés Propheten nich! en'tfakéexx „m skyn, daß zum vollendeten Bürgerauf- ruhe auch “*i'pkél'j'lbi'kkché gkyércn. Doch wir mögsn die- ses Septemberbjlv, weichss der unzeitige, gedanécnloée Spott des Zeitungschrch-W auch u::sexcm Spotte dar- g'ebot'enz nicht fortsexzen. Wir sind wcit entfexixt, ifm zu den Septembrisirérn zu zäHkpn, da 87, ovwol rms völlig unhek'anüt, doch ein Temscber zu seyn“ scheim. Nur mög' er in diesem FaUe 1xichr wieder vetgeßen- _daH din Kardänal:Tugcndcn des Teueschcn die Wahr- haftigkeit, die Treue, der Edc'imurk) s:"nd. Cr hat sé? insgesammt verlekzt; w'ir überkaßcm ißn ab*er seiner eignen Schaam, dere'n t'vir ihn, da wir sonst zu iy“! gar Nicht geredet hätten, noch fähig Halben.-
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