uvex o,. gnzmbuet “ßudN-weL-hezwitkm Überbet- Jnßßrkßhe In 50 Fuß langen Gkiederketten hangxn, die auf Zeidn; Festen der Straße an besonderen Sm: l'n;-_ki„k'-1nz ; & &, _“ Zet? Baeleuchkun'g d'er inner'en und an'seren Plahe aii! B'ÉätkbenbttrgerThore bewirken d'rei Laternen, "welche in drei Durchfahrten des Thores angebracht find, “so wiedie Beleuchtung der vorzüglxchste-n von der Kunst- straße nach dem Thiergarten führenden Hauptallee.» zu “leich dnrch die Anordnung der 'parabolrschen Spre-
ge erfolgt. . _ Die Kosten zur Anschaffung dieser 42 Latexnen und alle dazu geYrige Anordnungen haben emen Aufwand von drei ausen'd und e'inigén Hundert Tha- lern *erfodert, und die “jährlichen Un'terhaltekosken, naeh bzug des Bet-xages, weichen d4e zm: BexorgungNder eleuchtung nöxhigen Personen er'fodern, wsrrd jahr- rich neun Hundert Thaier “érrei'che'n , wenU “dt“e Dager der Beleuchtung, mit Ausschluß der heller) Machte, rm Winter im Durchschnitte sehen „und '1m Sommer etwa vier Stunden “lang, bis 12 Uhr du Nächt , an- genommen wird. „-
Es ist zu erwarken, «daß durch 'drese -Be-_keuchtung, welche den lebhaften Verkehr auf der Kunstskraße nooh mehr “e"rlei'ch“te'r*t, und die "bisherige _fon'hr fur das nächtliche Fuhrwerk, besonders für -dre„jemgen welche vom Charlottenburger Schauspiele zuvuckkehrxn, ver- mindert, ;so vorxheilhqft auf die Einnahme des Wege: géldes auf der Kun'skstraß'e zwischen Be'xlt'n und Cha)?- lvttenburg gewirkt werden wird, daß steh dadurxch »em bedeutender-Thei-l der AUSgaben wiodek gedeskt findet.
Bei Anordnung der jetzt ange'fuhrten Ve“!_euch- tung find übér d'ke bese Anbringungder “para“dolrsch*5-“n Spiegel Versuche m1gefte-lltworde'n, t-n-dem ma-n Spre- -gel Nach loth-rechter und naoh wagrechter SteU-ung anbrachtx. _ „ .
Die Laternen mit lothrechte'n Spregsln, 'der'en “mcm sch auch zu trigonometrischen Ve-rmxß'ungen Bedient hat, verursachten aber eine nachtyet-ltge Blend-U-ng, weil fie di? Lichtstrahlen beinahe wagre'cht warfen, und konnten nicht wohl “zur S*eitenbekeuchkung b'en'ußt werden, weshalb die Laternen mic wagrecht *gestellc t-en Spiegeln um so mehr den Vorzug e.rhje-l__ten, 016 auch die Kosten zu Anscha-xffUU-g derselben wear gérm: ger waren“. , » ** - !
Berlin,“ Vom 18. Junius. Am 27. b. M. star!» 'zu'Halberftadt i'm dreiundfieb-enzigste-n Lebensjahre und ,im zweiundfunfzigsten hey “_dxem “Stgate gx-wrdmetßx Dienstes dex Kbni [. “Ob.“:Landexgertchts=Éhef-xPrg: ssdent Herr Viktor riedrtch thtkceb vo n B': ede'rse e. “ Er war 1746 zu "Magdeburg“geboren*,_und erhreslt, vom-Jahre 1767011, seinefpraktjsche Aysbtlduyg thetls bei der dorti en Regierung, xhetls be: dem Kammyr: gerichte zu erlin.“ ' “
Im Jahre 1770 wurde; er zgm . Stettin ernannt, „unh schön mer Jahre. darauf dr,; Vice':P“rästden'ten-St_xll“e bei dem Hofg'ertchte zu Kb“: nigsbevg' in Preußen ihmanvertraut,“ von wo„e'r so: dam; 1791 dem Rufe nach Halherstadx» als Praßdent der Regierung und des Kon'stsjorrqms folg'te. _
Die Nach dem Tilkeer Frteden rmgetretenen
RegierungSrath in
7
Veränderungen nöthigten “ihn; (mit .*gkwssdnhaft-w,
Bexücksübti ung des Gemeinwohls, so wie seineij
dividuelle'n erhä'ltn'iße, die Stelle eines Staa'tsxat es' und ersten Präfidenten "“des ehemaligen Westphälis esr “ AppeUat-ions-:Hofe-s zu Kaßel anzunehmen. ,
T
Nach erfolgter Wieder-Vereinigu-ng der vaterlän:.;-
dischen Pkov'inze'n trat er zunächst als Präskdent decZ
Regierung zu Erfuvt in den Königl. Preuß. Dienß
zurück, und wurde bald darauf zum Ehef-Präsidentm 7 des unter “seiner Leitung organi-ssrten Ober-Landesge: H
ri'chtes zu“ Ha1bkr|adt erhoben.
A*k's AnerkenNtni'ß seiner Verdienfke rm-“pfe'Mg “er MZF? Jahre 1817 den rothen Adler:Orden dritter Kl-aßeÖZ-Y und bei der fast gleichzeitigen Feier seines funfzigjäh-é;
rigen Amts:Iubi'läums erhöhte der gnadenvoüe Aus: druck der Könégl. Theilnahme das Freudenfest, wel“:
ches unce-r dem Zuström-en vieler entfernten Verehrer
dcm würdigen Greise öffentlich bereitet ward.
“Rastlosr “Thätigkeit, unerschütterliche Dienst: Treue,
edle Sekbst-Berläugnung“ und Eine :in den präfungs: voljßen Verhälctnißen ihn -|ets richtig leitende ächte Reltgiositäc bezeichnen das musterhafte Leben dieses Mannes, de en Andenken feinen Zeitgenoßen, ' dem Staat., jederzeit wevth bleiben wird. “
B erli'n, vom 19. Junius. Jm neun und vierzigzif
sten Jahre des Lebens und “im acht und zwanzigsten des Staats:Dien|es starb am 11ten Jun. der Kö: nigliche Geheime Berg: Rath und Mitglied ,der Oder:Berghauptmannschast im Ministerium des In:
Keren», Herr'Ch'ristian Friedrich Kölpin. „ Geboren" zu Greifswald am 13. Oktober 1770, 'vovbereicet zum Dienße in den Berg-Revieren von Schlesien und FZZ
Sachsen, ausgebildet auf der Akademie 'zu “Freiberg
erhielt er seine e-rste_„An|ellung im Jahre 1791 als Sekxe'tair, und Registrator bei dem Sa-lz:Amte zu Sch611ebeck, und ward im Jahre 1801 zum Aßeßyr ;
daselbst ernannt. -
Im Jahre 1803 berief ihn das Vertrauen seiner Vorgeseßten in die damals neu erworbenen Länder, zur Eimixhtun-g der Verwaltung des Sa'lzxMonvpols.
Im Jahre 1803 ward ihm “das Amt eines Ober:
S-glz-Jnfpektxors in Hildesheim, und im Jahre 1806 die Salinen:Direktion in Kolberg aufgetragen. Von 75; „ Kö.- ningergx-in Preußen, wo “e“r zum Kaß-enxDirektvr be?
hier führte ifm das Geschick im Jahre 1811 naeh
der Regier_ung ernannt ward. Von dieser Stell wurde?, er_„xe»do_chaim_Iahre 1815 abgerufen, und i dei? UÜMUchLU _Etgenschaft zur Regierung nach Pots
so wrx
damverfeßt, im Jahre 1816 abexr endlich seiner früx.
heren Bestimmungen wieder- gx'ewdn-nen'“, indem des"
Königs M-a-jejkätgeruhete ihn zum Geheimen Ber“ Rath und Mitglied dec,Ober:Berghaupt-mannschagft;
zu 'ernknnen. -
Cr war in aUen Verhältniße'n ausgezeichneé durch??
dix Kraft seines Geistes , und durch die Reinheit fei“; : strengsten Sinne, ein redeer,“ “
nés Wilxerxs. Jm tréue'r, erfrtg'er Diener des (Staates wird sein frühe; Verlust mf "empfunden von seinen AmtsxGenoßen und?
Freunden; un? itxnig betrauect? von den Seinfgebé des - nen er als zarcltcher Gatte und Vater ein Maßyxs “
feder häuslichen Tugend“ War.
Die ganzen Staats-Einkünfte „ . 7 me der Posten, Lotterien und eimger mchc
_ B e i l a g e zum 49s'ren Stücke, der
Es war a erwarten', das_die Aufsäße über das Äbgabenverh ltniß in den verschiednen Provinzen der P'reüßisäzen Staaten, welche von dem Zösten Stücke dieser "Zeitung ab in derselben „enthalten find, zu Aeu- sel'ung sehr mannigfaltiger Anstcbten Anlaß geben wür: den. Auch hatten fie wesentltah den Zweck zu vexan: 1aßen, daß eine vielseitige gründliche Erörterung emes Gegenstandes einträte, der alle Einwohner des Skga- tes' so nahe berührt. Was auch„zul'est durch eme solche Erörterung wahr und_ bewahrt erfunden wer- den möchte, so wird sie in jedem Falk dadurch [“oh- nend werden, daß se die politische Bildung der Na: tion durch Mittheilung von Kenntnißen und Erfah- rungen, und gegenseitige Berichtigung des UrtherlY fördert.- Die“ Staats-Zeitung, t'veit' entfernt htebet eine entscheidende oder auch, nur überwiegende Sttnxmx führen zu wollen, hat bereits in ihrem ersten Stucke sehr bestimmt erklärt, welchen großen Werth_ se auf Gegenbemerkungen wahrheit“: Und vaterlanynebendxr Kortespoüdenten lege, und_ wie viel Vorthetl fz'är dre Erforschung des Rechten, wonach sie trachtet, ste von einér ründlichen Opposttion erwarte. _Sie kann es 'nicht f r überflüßig achten, an diesen thren Stand- punkt hier nochmals zu erinnern;
Die Staatsteitung hat den Stand der Staats; Einkünfte, wie er ohngefähr um das Ende des Jahres 1818 odek um den nyang dés Jahres 1819 sich ßellte, fOlgendermaßen angegeben:
a. Im zssten Stücke, „ „ _ ' den reinen Ertrag der landesherrlichen Do- mainen und Forsten mit . . . . .
b. Im. 3817er! Stück?, den Ertrag sämmtlicher bei den Staats- kaßen vekrechneten Abgaben der dre: weft- 1i'chen Provinzen- init Einschluß der zu gedachten Kaßén verechneten ZusaH:Centimen . . . . : -. woraus, da diese Prvvinzen 2,981,852 Em: wohner am Schluße des Iahkes 1817 ene- halten haben, ein Beitrag _von 2 Thi. 16 Gr. 6 Pf. für den Kopf tm Durchs schnitte hervorgeht.
. ö'm aasken Stücke“, „ de]? Ertrag sämmtlicher Staatsabgaben der“ drei äußerteutfch'en Provinzen ., . . “. woraus, da diese Provinzen 2,349-351 Cm: wohner zu Endé des Jahr'es 1817 enthael- ten, der Betrag déi: Abgaben auf den Kopf im Durckxsohnitté zu 3Thl. 4Gr. 88 Pf. berechnet worden ist.
TU;
“777001946
7,568,6§8
? a]. Im uzften Stüeke,
den Ertrag sämmtlickoec Skaatsahgabén in den vier teutschen ösélichen Provmzen . woraus, da diese Provinzen am Ende des * Jahres 1817 25,205,368 Eianhner eüc: hielten, der Betrag der Abgaben auf den Kopf im Durchschnitt; zu 4Thl. 2Gr. 7Pf. berechnet worden ist.
21,583,627
mit Ausnah- * ' erheblichen Mbeizartikel find hiedurch auf 44,608,658'
.- Thl. berechnet. Die Quellen der einzelnen
: Ansaben sind durchgängig benannt, und -es kann
Angemeinen Preußischen StaatS-Zeitung,
vom 19een Junius 1819.
|| hienach Jedermann selbst über den Grad der Glaub:
würdigkeix die_ser Angaben urtheilm.„ .NaÖträglich be: merken mr, hter nur noch, daß, da unteézdem _vorste- hen_d berechneten Einkommen fich 36,908,412 Thaler bxfmden, welche durch Abgaben er?.oben werden, und dae anze Volkszahl nach der Zä __limg am Schluß des ahres 1817 aus 10,536,5_ 1 Personen jeden Al: _te_rs bestanß, der Kopf im urchxhnitte drei T_haler zwölf Groschen und fünf echstheil Pfen- xng tvbér sehr nahe drei und einen halben Tha- er rug. ' '
Der Zwétk olcher' einfach-unb bestimmten Anga: ben kann zunä | kein andrer seyn, als Thatsachen vorzulegen„ auf welche«-jed'er Einzelne sein eignes Ur- thetl gründen könne. Wir haben. damit Keinem vor: greifen wollen, der etwas Beßeres, Haltbareres oder Vollständigere-s anzugeben weißz wir geben unbefan: gen, was wir haben. Wer so* offen zu Werke geht, den Fanpchdee Vorwurflä; er wollte „nur imp oni: ren 11: t tre en, we en wir ei wol in cini en öffentlichen B“!“ttern finden. 9 ck“ Z
Wir mxinén ferner, mit solchen Angaben allen Einwohnern des Staates, welche über öffentliche An: gelegenheiten urtheilen wollen, gleich aufrichtig xu die: nenxund hoffen, wenn es nur um Wahrheit zu tßun ist, sowo'l denjenigen zu nüsenö, welche ihre frußeren Ueberzeugungen dadurch :bestätigt ßnden, als denxenigen die bisher damit nicht zu" vereinigende An:. stehlen ge.usert haben. Wenn daher der-Kurier vom Ntederrheme Nr.147. sagt: „möge dieselbe eine wahre „Staats_:Zeatung seyn, sich aller Unterthanen, nich:- „blos etnes Theiles' derselben, wié es den An- „sch ein Yat, annehmen“ so müßen-wir dem" Unbe- fangenen uberlaßey, zu beurtheilen, ob wir u diesem Anscheine Anlaß gegeben haben. Wirf; aben im 36|en Stücke unsrer“ Zeitung “versprochen ,', auf «.die Ußherzeugung hinzuwirken, daß keine Provinz ßief: mutterlich von der Regierung behandelt, keinePro- vmz zu Gunsienx der andern, mit Abgaben überladen rberde'_." VM, dieser Änskcht “"aus haben “wir zunächst" Y “zexgen- versucht", d9ß die Wxsklichen _Pkosinzkn i'm?
erhgltmßé gegen die Übrigen ni cök übérladeü wären; Wir fingen wir ihnen an,“ weil geradevoy-ihne'n, aus am ofteske'n Und "[antésken Klagen über “alu (Beza- Jung in das Publikum gebracht Morden fiäs “*Mit-dent smd aber auch schon im Zysten undKS n "Stücke dieser Zeitung Aufsäse erschienen, we-lchx„zxigen:
theils daß der anscheinend hohékvkragder Abgaben in Ost: und Westpreußen nicht auf einer Uebers- lastung mit Steuern,» dje den Einwohnér unmit- telbar „treffen, sondern auf der Eincräglxchkeit der Durchfuhrabgaben beruhe;
theils daß auch in der neuen Trank_euer nach den bes o nderen Verhältnißen dieser rovinzen keine unbillige oder gemeinschädliehe Belastung liegt.
Die Betrachkuvgén über di? Stemrverhältniße der "mittleren "vier Provinzen, Brandenburg, Pommern, Schlefiéu 'uüb Sachsen, find, wie eine unbefangne Anstcht nicht verkennen laßen kann, bei weitem noch" nicht geendigt. Sie können nur langsam vorrücken, weil diese Verhältniße gerade die verwickeltsten sind.
A; Wir „hoffen indeßen auch dabei zu der Ueberzeugung